DE102020003996B4 - Wandsystem und Verwendung von Verbindern zum Verbinden benachbarter Wandelemente zu einem Wandsystem - Google Patents
Wandsystem und Verwendung von Verbindern zum Verbinden benachbarter Wandelemente zu einem WandsystemInfo
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Abstract
Wandsystem (1) zum Verkleiden einer Wand (2) eines Sanitärraums mit einem ersten Wandelement (3A) und einem zweiten Wandelement (3B), wobei auf einer der Wand (2) zugeordneten Rückseite (6) der Wandelemente (3A, 3B) jeweils ein Verbinder (4) zum Verbinden der Wandelemente (3A, 3B) angebracht ist,
wobei die Verbinder (4) mit einem doppelseitigen Klebeband an dem jeweiligen Wandelement (3A, 3B) befestigt sind,
wobei der Verbinder (4) des ersten Wandelements (3A) einen Eingriffsabschnitt (4B) in Form einer Feder oder eines Spunds bildet und der Verbinder (4) des zweiten Wandelements (3B) mit dem zweiten Wandelement (3B) eine Nut für den Eingriffsabschnitt (4B) bildet, und
wobei die Verbinder (4) überlappen, wenn das erste und zweite Wandelement (3A, 3B) derart nebeneinander an der Wand (2) angebracht sind, dass eine Kante (7) des ersten Wandelements (3A) an eine Kante (7) des zweiten Wandelements (3B) angrenzt,
wobei die Verbinder (4) jeweils als flache und längliche Profile ausgebildet und parallel zu der jeweiligen Kante (7) des jeweiligen Wandelements (3A, 3B) angeordnet sind,
wobei der Verbinder (4) des ersten Wandelements (3A) gleichartig oder identisch zu dem Verbinder (4) des zweiten Wandelements (3B) ausgebildet ist,
wobei die Verbinder (4) jeweils mit einem ersten Abschnitt (4A) und einem zweiten Abschnitt (4B) ausgebildet sind, wobei der erste und zweite Abschnitt (4A, 4B) einstückig ausgebildet sind,
wobei der zweite Abschnitt (4B) sich quer zu einer Längsachse des Profils schenkelartig von dem ersten Abschnitt (4A) fortsetzt, wobei die Dicke (D2) des zweiten Abschnitts (4B) etwa die Hälfte der Dicke (D1) des ersten Abschnitts (4A) beträgt,
wobei der erste und der zweite Abschnitt (4A, 4B) jeweils eine erste Flachseite (10A, 11A) und eine zweite Flachseite (10B, 11B) aufweisen, wobei die erste und zweite Flachseite (10A, 10B, 11A, 11B) des jeweiligen Abschnitts (4A, 4B) parallel zueinander sind,
wobei die erste Flachseite (10A) des ersten Abschnitts (4A) und die erste Flachseite (11A) des zweiten Abschnitts (4B) eine gemeinsame ebene Fläche bilden und in einer gemeinsamen Ebene liegen, und wobei zwischen der zweiten Flachseite (10B) des ersten Abschnitts (4A) und der zweiten Flachseite (11B) des zweiten Abschnitts (4B) eine Stufe gebildet ist, und
wobei der Verbinder (4) des zweiten Wandelements (3B) andersherum bzw. mit einer anderen Flachseite an dem zweiten Wandelement(3B) angeordnet ist als der Verbinder (4) an dem ersten Wandelement (3A), sodass der Verbinder (4) des zweiten Wandelements (3B) mit dem zweiten Wandelement (3B) die Nut bildet und der Verbinder (4) des ersten Wandelements (3A) die Feder oder den Spund zum Eingreifen in die Nut bildet.
wobei die Verbinder (4) mit einem doppelseitigen Klebeband an dem jeweiligen Wandelement (3A, 3B) befestigt sind,
wobei der Verbinder (4) des ersten Wandelements (3A) einen Eingriffsabschnitt (4B) in Form einer Feder oder eines Spunds bildet und der Verbinder (4) des zweiten Wandelements (3B) mit dem zweiten Wandelement (3B) eine Nut für den Eingriffsabschnitt (4B) bildet, und
wobei die Verbinder (4) überlappen, wenn das erste und zweite Wandelement (3A, 3B) derart nebeneinander an der Wand (2) angebracht sind, dass eine Kante (7) des ersten Wandelements (3A) an eine Kante (7) des zweiten Wandelements (3B) angrenzt,
wobei die Verbinder (4) jeweils als flache und längliche Profile ausgebildet und parallel zu der jeweiligen Kante (7) des jeweiligen Wandelements (3A, 3B) angeordnet sind,
wobei der Verbinder (4) des ersten Wandelements (3A) gleichartig oder identisch zu dem Verbinder (4) des zweiten Wandelements (3B) ausgebildet ist,
wobei die Verbinder (4) jeweils mit einem ersten Abschnitt (4A) und einem zweiten Abschnitt (4B) ausgebildet sind, wobei der erste und zweite Abschnitt (4A, 4B) einstückig ausgebildet sind,
wobei der zweite Abschnitt (4B) sich quer zu einer Längsachse des Profils schenkelartig von dem ersten Abschnitt (4A) fortsetzt, wobei die Dicke (D2) des zweiten Abschnitts (4B) etwa die Hälfte der Dicke (D1) des ersten Abschnitts (4A) beträgt,
wobei der erste und der zweite Abschnitt (4A, 4B) jeweils eine erste Flachseite (10A, 11A) und eine zweite Flachseite (10B, 11B) aufweisen, wobei die erste und zweite Flachseite (10A, 10B, 11A, 11B) des jeweiligen Abschnitts (4A, 4B) parallel zueinander sind,
wobei die erste Flachseite (10A) des ersten Abschnitts (4A) und die erste Flachseite (11A) des zweiten Abschnitts (4B) eine gemeinsame ebene Fläche bilden und in einer gemeinsamen Ebene liegen, und wobei zwischen der zweiten Flachseite (10B) des ersten Abschnitts (4A) und der zweiten Flachseite (11B) des zweiten Abschnitts (4B) eine Stufe gebildet ist, und
wobei der Verbinder (4) des zweiten Wandelements (3B) andersherum bzw. mit einer anderen Flachseite an dem zweiten Wandelement(3B) angeordnet ist als der Verbinder (4) an dem ersten Wandelement (3A), sodass der Verbinder (4) des zweiten Wandelements (3B) mit dem zweiten Wandelement (3B) die Nut bildet und der Verbinder (4) des ersten Wandelements (3A) die Feder oder den Spund zum Eingreifen in die Nut bildet.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Wandsystem zum Verkleiden einer Wand eines Sanitärraums und eine Verwendung von Verbindern zum Verbinden benachbarter Wandelemente zu einem Wandsystem.
- Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung das Gebiet der Renovierung bzw. Teilrenovierung von Sanitärräumen, besonders bevorzugt Badezimmern oder Duschen bzw. Duschkabinen.
- Aus der
DE 10 2017 002 050 A1 ist ein Wandsystem für Sanitärräume bekannt. Das Wandsystem weist ein Wandelement auf, das mittels eines rückseitigen Trägers an einer Wand befestigt wird. - Bei einem solchen System ist es bisher üblich, eine großflächige Wandverkleidung durch mehrere nebeneinander angeordnete Wandelemente zu bilden, wobei die Wandelemente durch dazwischen angeordnete Profile miteinander verbunden werden.
- Vielfach besteht bei Kunden jedoch der Wunsch nach einem Wandsystem, bei dem die Wandverkleidung eine homogene Fläche ohne zwischen Wandelementen angeordnete sichtbare Profile aufweist oder bildet. Dies kann beispielsweise dadurch realisiert werden, dass zwei nebeneinander anzuordnende Wandelemente zur Bildung einer Wandverkleidung an ihren aneinander zugewandten Kanten mit einer Nut bzw. einem Spund versehen werden, so dass die Wandelemente durch eine Spundung miteinander verbunden werden können. Hier besteht jedoch der Nachteil, dass entweder die Nuten bzw. Spunde vor Ort in die Wandelemente eingebracht, beispielsweise eingefräst, werden müssen oder werksseitig verschiedene Wandelemente hergestellt werden müssen, da die Wandelemente am Rand der Wandverkleidung im Gegensatz zu den anderen Wandelementen an einer Kante nicht über eine Nut bzw. einen Spund verfügen müssen.
- Die
EP 1 682 733 B2 zeigt ein Bauelement zur Herstellung von Boden- oder Wandverkleidungen, das eine plattenförmige, großflächige Trägerlage, die mit mehrere Fliesen über eine Zwischenschicht aus PU-Schaum verbunden ist, umfasst. An zueinander senkrechten Rändern des Bauelements sind Federn gebildet, während an den betreffenden gegenüberliegenden Rändern Nuten gebildet sind. Die Federn und Nuten sind durch Randabstufungen der Trägerlage gebildet oder einstückig in einem Arbeitsgang mit der Zwischenschicht mitgeformt oder durch gesonderte Schienen, die durch Anspritzen oder Anschäumen auf dem jeweiligen Rand befestigt sind, gebildet. - Die
EP 0 059 776 A1 zeigt ein Bauteil bestehend aus einer dünnen Marmorplatte, die mit einer dickeren Isolierstoffplatte aus einem Hartschaumstoff verklebt ist, wobei die Breite und Höhe der Platten übereinstimmen. Die Isolierstoffplatte weist an einer ihrer Längsseiten und einer ihrer Breitseiten je eine Nut und an der anderen Längs- und Breitseite je eine entsprechende Feder auf, die ein Zusammenstecken benachbarter Bauteile ermöglicht, um einen Wandschirm aus stumpf aufeinanderstoßenden Platten zu bilden. - Die
EP 1 682 733 B2 undEP 0 059 776 A1 betreffen damit Wandelemente der vorgenannten Art, bei denen Kanten werksseitig mit Nuten und Federn versehen werden. Wie oben bereits erwähnt besteht hier der Nachteil, dass werksseitig verschiedene Wandelemente hergestellt werden müssen, da die Elemente am Rand der Wandverkleidung im Gegensatz zu den anderen Wandelementen an einer Kante nicht über eine Nut bzw. einen Spund verfügen müssen. DieUS 2012/0151861 A1 betrifft ein Paneel-System, insbesondere zur Verwendung auf Kreuzfahrtschiffen. Entlang der Ränder der Paneele sind jeweils ein Federelement und ein davon unterschiedliches Aufnahmeelement angebracht, die ineinandergesteckt werden, um die Paneele miteinander zu verbinden. Die Federelemente und Aufnahmeelemente werden jeweils durch streifenförmige Platten gebildet, wobei die Federelemente aus einer Platte und die Aufnahmeelemente aus zwei miteinander verbunden Platten bestehen. - Die
DE 17 59 455 A betrifft eine Vorrichtung zur Befestigung von Wandplatten, vorzugsweise Gipsplatten, Asbestzementplatten und anderen Platten, an einer Unterlage. An den Plattenkanten sind unterschiedliche Schienen von komplementärer Form angebracht, wobei eine erste Schiene flach ist und den Plattenrand überragt, während eine zweite Schiene eine Biegung aufweist. Durch die Biegung wird zwischen der zweiten Schiene und der Platte ein als Nut dienender Raum gebildet, welcher den überragenden Teil der ersten Schiene ähnlich wie eine Feder aufnimmt. Die Schienen sind mittels Rohrnieten an den Platten befestigt. - Die
WO 2010/035145 A1 betrifft eine Befestigungskonstruktion für Terrassenböden und ähnlich gelagerte Anwendungen. Hierbei werden Auflagebohlen mittels rechteckigen Kunststoffplatten auf Trägerbohlen mittels Holzschrauben befestigt, um eine Unterkonstruktion für Terrassenböden zu bilden. Die Kunststoffplatten werden abwechselnd um 180° gedreht so befestigt, dass zwischen ihnen eine formschlüssige Verbindung entsteht. - Die
DE 10 2017 002 050 A1 betrifft ein Wandsystem für einen Sanitärraum. Das Wandsystem weist eine Abdeckung und einen Träger zum Halten der Abdeckung auf. Der Träger hat ein plattenförmiges Grundelement und mehrere davon abragende Rippen, zwischen denen Aufnahmen für Sanitärinstallationen wie Rohrleitungen gebildet sind. Zur Aufnahme größerer Sanitärinstallationen können Rippen vom Grundelement abgetrennt werden. - Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Wandsystem sowie eine Verwendung von Verbindern zum Verbinden benachbarter Wandelemente zu einem Wandsystem anzugeben, wobei ein Wandsystem zum Verkleiden einer Wand mit einer homogenen Fläche ohne sichtbare Profile bzw. Kantenübergänge auf einfache Weise hergestellt werden kann.
- Die obige Aufgabe wird gelöst durch ein Wandsystem gemäß Anspruch 1 oder eine Verwendung von Verbindern gemäß Anspruch 4. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
- Ein vorschlagsgemäßes Wandsystem weist ein erstes Wandelement und ein zweites Wandelement auf, wobei auf einer Rückseite der Wandelemente, die einer Wand zugeordnet ist, jeweils ein Verbinder angebracht ist. Der Verbinder dient zum Anbringen des Wandelements an die Wand und zum, insbesondere formschlüssigen, Verbinden der Wandelemente miteinander.
- Der Verbinder des ersten Wandelements bildet einen Eingriffsabschnitt in Form einer Feder bzw. eines Spunds, und der Verbinder des zweiten Wandelements bildet mit dem zweiten Wandelement eine Nut für den Eingriffsabschnitt bzw. den Verbinder des ersten Wandelements zur Bildung einer Nut-Feder-Verbindung bzw. Spundung. Durch das Anbringen der Verbinder auf der Rückseite der Wandelemente bzw. durch die Realisierung einer Nut-Feder-Verbindung bzw. Spundung auf der Rückseite der Wandelemente wird das Verbinden der Wandelemente miteinander vereinfacht und eine glatte bzw. quasi unterbrechungsfreie Oberfläche auf der Vorderseite im Bereich der aneinander liegenden Kanten der Wandelemente - also im Bereich des Stoßes der Wandelemente - ermöglicht. Ferner ist das Anbringen der Verbinder auf der Rückseite der Wandelemente einfacher, und es wird bei diesem Vorgang weniger Schmutz erzeugt als bei einem Einfräsen einer Nut bzw. eines Spunds in eine Kante eines Wandelements vor Ort.
- Vorzugsweise überragen beide Verbinder jeweils eine Kante des Wandelements, an dem sie angebracht sind. Hierdurch wird eine stabile bzw. spielfreie Verbindung der Wandelemente bzw. Verbinder miteinander erreicht bzw. ermöglicht.
- Die Verbinder überlappen, wenn das erste und zweite Wandelement derart nebeneinander an der Wand oder einem sonstigen Unterbau angebracht sind, dass eine Kante des ersten Wandelements an eine Kante des zweiten Wandelements angrenzt bzw. die Kante des zweiten Wandelements berührt. Hierdurch wird eine stabile Verbindung der Wandelemente bzw. Verbinder erreicht.
- Die Wandelemente, insbesondere deren Vorderseiten, bilden im Bereich ihres Stoßes vorzugsweise eine glatte Fläche bzw. Oberfläche. Insbesondere sind die Wandelemente vorzugsweise derart angeordnet, dass keine Unebenheit bzw. Stufe zwischen den Wandelementen gebildet ist. Dies trägt einerseits zu einem hochwertigen optischen Erscheinungsbild bei und ist andererseits hygienisch vorteilhaft, da sich kein Schmutz zwischen den Wandelementen bzw. an der Stufe ablagern kann. Zudem wird die Verletzungsgefahr bei der Reinigung der Wandelemente bzw. des Wandsystems minimiert.
- Der Verbinder des ersten Wandelements ist gleichartig oder identisch zu dem Verbinder des zweiten Wandelements ausgebildet. Dies ermöglicht eine einfache und kostengünstige Fertigung und Lagerhaltung.
- Die aneinander angrenzenden Kanten der Wandelemente sind vorzugsweise mit einem Dichtmittel, insbesondere Silikon, versehen oder verbunden bzw. gegeneinander abgedichtet. Hierdurch kann der Eintritt von Feuchtigkeit in die Wandelemente und/oder den Zwischenraum zwischen den Wandelementen und der Wand verhindert werden, so dass Schimmelbildung und/oder eine Beschädigung der Wandelemente bzw. des Wandsystems durch eintretende Feuchtigkeit verhindert werden.
- Besonders bevorzugt ist zwischen den Wandelementen bzw. deren Kanten kein (sichtbares) Profil zum Verbinden der Wandelemente angeordnet. Dies ist einem gleichmäßigen und hochwertigen optischen Erscheinungsbild zuträglich.
- Der Stoß der (nebeneinander angeordneten) Wandelemente ist vorzugsweise durch eine Dichtung abgedichtet, die zwischen dem Stoß und den Verbindern bzw. einem der Verbinder angeordnet ist. Hierdurch kann der Eintritt von Feuchtigkeit in einen Zwischenraum zwischen den Wandelementen und der Wand verhindert werden, wodurch entsprechende Vorteile erreicht werden. Die Dichtung kann bspw. durch Silikon oder eine sonstige Dichtmasse gebildet werden.
- Die Verbinder sind mit einem doppelseitigen Klebeband an dem Wandelement und vorzugsweise an der Wand oder einer sonstigen Unterkonstruktion befestigt. Hierdurch kann der Verbinder ohne Beschädigung des Wandelements bzw. der Wand vor Ort, beispielsweise von einem Handwerker, an dem Wandelement bzw. der Wand befestigt werden. Zudem ist durch das Befestigen des Verbinders mit einem Klebemittel, insbesondere vor Ort, eine schnelle und kostengünstige Produktion der Wandelemente ermöglicht.
- Die Verbinder sind jeweils als flache und längliche Profile mit einem ersten und einem zweiten Abschnitt ausgebildet, wobei der erste und zweite Abschnitt einstückig ausgebildet sind.
- Der zweite Abschnitt ist schenkelartig ausgebildet und weist eine geringere Dicke als der erste Abschnitt auf, so dass eine Aussparung an einer Flachseite des Profils im Bereich des zweiten Abschnitts gebildet ist. Im Querschnitt ist die Aussparung vorzugsweise zumindest im Wesentlichen kongruent zu dem zweiten Abschnitt ausgebildet. Hierdurch wird auf vorteilhafte Weise ein Verbinder gebildet, der je nach Art der Anbringung an einem Wandelement bzw. Ausrichtung relativ zu dem Wandelement entweder als Feder bzw. Spund fungieren oder gemeinsam mit dem Wandelement eine Nut bilden kann, so dass zum Herstellen einer Nut-Feder-Verbindung, insbesondere Spundung, zwischen zwei Wandelementen lediglich eine Art von Verbinder bzw. Profil hergestellt werden muss.
- Der zweite Abschnitt setzt sich quer zu einer Längsachse des Profils schenkelartig von dem ersten Abschnitt fort, wobei die Dicke des zweiten Abschnitts etwa die Hälfte der Dicke des ersten Abschnitts beträgt.
- Der zweite Abschnitt bildet vorzugsweise einen Eingriffsabschnitt, insbesondere in Form einer Feder bzw. eines Spunds, für eine Nut-Feder-Verbindung bzw. Spundung.
- Es ist bevorzugt, dass der zweite Abschnitt bzw. Spund an einem freien Ende eine Abschrägung und/oder Abrundung aufweist bzw. verjüngt ist. Hierdurch wird das Verbinden der Wandelemente bzw. das Einführen des zweiten Abschnitts bzw. Spunds in eine zugeordnete Nut erleichtert.
- Die Dicke bzw. maximale Dicke des ersten Abschnitts beträgt etwa das Doppelte der Dicke des zweiten Abschnitts. Vorzugsweise weisen der erste und/oder der zweite Abschnitt (jeweils) eine zumindest im Wesentlichen einheitliche bzw. konstante Dicke auf. Dadurch, dass der erste Abschnitt etwa doppelt so dick wie der zweite Abschnitt ausgebildet ist, wird erreicht, dass zwei gleichartig ausgebildete Verbinder, die an zwei verschiedenen Wandelementen zur Bildung einer Nut-Feder-Verbindung befestigt sind, eine passgenaue bzw. spielfreie Nut-Feder-Verbindung, insbesondere Spundung, bilden und auf einfache Weise die Bildung einer glatten Oberfläche der Wandverkleidung durch die Vorderseiten der Wandelemente ermöglichen.
- Vorzugsweise sind der erste und zweite Abschnitt in Richtung einer Längsachse des Profils nebeneinander angeordnet. Weiter vorzugsweise schließen sich der erste und der zweite Abschnitt unmittelbar aneinander an und/oder gehen der erste und zweite Abschnitt unmittelbar ineinander über. Dies ist vorteilhaft für einen einfachen Aufbau bzw. eine einfache Herstellung des Profils.
- Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist der erste Abschnitt eine oder mehrere, insbesondere an zwei gegenüberliegenden Flachseiten des ersten Abschnitts angeordnete, Vertiefungen zur Aufnahme von Befestigungsmitteln, insbesondere Klebemitteln, zum Anbringen des Verbinders an der Wand und/oder dem Wandelement auf. Hierdurch kann der Abstand zwischen dem Wandelement und der Wand möglichst gering gehalten werden.
- Der Verbinder weist auf mindestens einer Flachseite, besonders bevorzugt auf beiden Flachseiten, doppelseitiges Klebeband, zum Befestigen des Verbinders an dem Wandelement und/oder der Wand auf.
- Der erste Abschnitt weist eine erste Flachseite und eine zweite Flachseite auf, wobei die erste und zweite Flachseite parallel zueinander sind. Zusätzlich weist der zweite Abschnitt eine erste Flachseite und eine zweite Flachseite auf, wobei die erste und zweite Flachseite parallel zueinander sind.
- Bevorzugt sind die erste und zweite Flachseite des ersten Abschnitts parallel zu der ersten Flachseite des zweiten Abschnitts. Hierdurch wird auf einfache Weise eine spielfreie und platzsparende Verbindung von zwei Wandelementen mittels daran angeordneter Verbinder ermöglicht.
- Die erste Flachseite des ersten Abschnitts und die erste Flachseite des zweiten Abschnitts bilden eine gemeinsame ebene Fläche und liegen in einer gemeinsamen Ebene. Dies ist einem einfachen Aufbau zuträglich.
- Zwischen der zweiten Flachseite des ersten Abschnitts und der zweiten Flachseite des zweiten Abschnitts ist eine Stufe bzw. Schulter gebildet. Hierdurch kann auf einfache Weise bewirkt werden, dass bei einem entsprechenden Anbringen des Verbinders an ein Wandelement eine Nut zwischen dem Verbinder und dem Wandelement gebildet wird.
- Der Verbinder des zweiten Wandelements ist andersherum bzw. mit einer anderen Flachseite an dem zweiten Wandelement angeordnet als der Verbinder an dem ersten Wandelement, sodass der Verbinder des zweiten Wandelements mit dem zweiten Wandelement die Nut bildet und der Verbinder des ersten Wandelements die Feder oder den Spund zum Eingreifen in die Nut bildet.
- Unter einem „Wandsystem“ im Sinne der vorliegenden Erfindung ist insbesondere ein System zu verstehen, das an einer bereits vorhandenen Wand oder Unterbaukonstruktion angebracht wird bzw. zur Verkleidung an einer bereits vorhandenen Wand dient. Die Wand ist vorzugsweise eine vertikale Wand, beispielsweise eine Wand, die einen Innenraum begrenzt. Die Wand kann jedoch auch eine horizontal verlaufende Wand, beispielsweise ein Boden oder eine Decke eines Innenraumes, sein oder eine andere, beispielsweise schräge, Ausrichtung aufweisen.
- Unter einem „Wandelement“ im Sinne der vorliegenden Erfindung ist vorzugsweise ein plattenartiges, paneelartiges und/oder flächiges Bauteil zu verstehen. Ein Wandelement im Sinne der vorliegenden Erfindung ist vorzugsweise zur insbesondere großflächigen Abdeckung bzw. Verkleidung einer Wand ausgebildet.
- Unter einem „Träger“ bzw. „Verbinder“ im Sinne der vorliegenden Erfindung ist vorzugsweise ein Bauteil zu verstehen, mittels dem ein Wandelement an einer Wand anbringbar bzw. befestigbar ist. Der Verbinder ist als Profil bzw. längliches Bauteil ausgebildet.
- Unter einer „Nut-Feder-Verbindung“ sind sowohl Nut-Feder-Verbindungen im engeren Sinne als auch Spundungen zu verstehen. Im Fachjargon wird unterschieden zwischen einer Nut-Feder-Verbindung im engeren Sinne und einer Spundung. Bei einer Nut-Feder-Verbindung im engeren Sinne weisen zwei miteinander zu verbindende Bauteile jeweils eine Nut auf, wobei die Feder ein drittes Bauteil darstellt, das in die Nuten eingelegt wird, um die beiden Bauteile miteinander zu verbinden. Im Gegensatz dazu wird im Fachjargon mit dem Begriff „Spundung“ eine Verbindung bezeichnet, bei der eines von zwei zu verbindenden Bauteilen eine Nut aufweist und das andere einen in die Nut passenden Vorsprung aufweist, der als Spund oder Feder bezeichnet wird. Beide Arten von Verbindungen zeichnen sich dadurch aus, dass eine formschlüssige Verbindung zwischen zwei Bauteilen dadurch hergestellt wird, dass ein „weibliches“ Bauteil, nämlich die Nut, und ein „männliches“ Bauteil, nämlich die Feder bzw. der Spund, ineinander eingreifen. Bei der vorliegenden Erfindung umfasst der Begriff „Nut-Feder-Verbindung“ vorzugsweise sowohl Nut-Feder-Verbindungen im engeren Sinne als auch Spundungen. Ferner umfasst der Begriff „Feder“ vorzugsweise sowohl eine Feder einer Nut-Feder-Verbindung im engeren Sinne als auch einen Spund einer Spundung.
- Weitere Aspekte, Vorteile, Merkmale und Eigenschaften der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der nachfolgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform anhand der Zeichnung. Es zeigt:
-
1 einen schematischen Schnitt eines Wandsystems mit Verbindern gemäß einer ersten Ausführungsform; und -
2 eine schematische Stirnansicht durch eines Verbinders gemäß einer zweiten Ausführungsform. - Bei der nachfolgenden Beschreibung werden für gleiche oder gleichartige Bauteile und Komponenten die gleichen Bezugszeichen verwendet, wobei sich entsprechende Eigenschaften und Vorteile ergeben können, auch wenn eine wiederholte Beschreibung weggelassen ist.
-
1 zeigt in einem schematischen Schnitt ein vorschlagsgemäßes Wandsystem 1 zum Verkleiden einer Wand 2. - Die Wand 2 ist vorzugsweise eine vertikal verlaufende Wand 2, sie kann jedoch auch horizontal verlaufen bzw. als Boden oder Decke ausgebildet sein oder schräg verlaufen.
- Die Wand 2 ist eine Wand eines Sanitärraums, beispielsweise eines Badezimmers oder eines Toilettenraums, und/oder eine Wand, die eine Dusche bzw. Duschkabine bzw. Duschanordnung (teilweise) begrenzt.
- Die Wand 2 ist vorzugsweise verputzt oder gefliest. Alternativ oder zusätzlich ist es möglich, dass die Wand 2 eine Unterbaukonstruktion, wie eine oder mehrere (nicht dargestellte) Zwischenschichten, beispielsweise Hartschaumplatten (etwa zur Dämmung bzw. Isolierung) und/oder Abdichtfolien zur wasser- und/oder feuchtigkeitsdichten Abdichtung, und/oder eine sonstige Unterbaukonstruktion aufweist bzw. trägt, an der bzw. auf der das Wandsystem 1 angeordnet ist bzw. wird.
- Das Wandsystem 1 ist vorzugsweise wasserdicht und/oder feuchtigkeitsdicht ausgebildet und/oder zum Einsatz in Badezimmern, Duschen, Toilettenräumen und/oder sonstigen Nassräumen bzw. Sanitärräumen ausgebildet bzw. geeignet.
- Das Wandsystem 1 weist zwei oder mehr Wandelemente 3 auf.
- Des Weiteren weist das Wandsystem 1 mehrere Träger bzw. Verbinder 4 zum Anbringen bzw. Halten der Wandelemente 3 an der Wand 2 bzw. Unterbaukonstruktion oder an einen sonstigen Unterbau und/oder zum Verbinden bzw. Zusammenstecken der Wandelemente 3 auf. Vorzugsweise weist jedes der Wandelemente 3 mindestens einen Verbinder 4 auf und/oder ist jedem Wandelement 3 mindestens ein Verbinder 4 zugeordnet.
- Die Verbinder 4 sind vorzugsweise zur, insbesondere formschlüssigen, Verbindung zweier bzw. benachbarter Wandelemente 3, insbesondere am Stoß bzw. mit einem glatten Übergang auf der Sichtseite, miteinander ausgebildet.
- Die Verbinder 4 sind jeweils an der Rückseite 6 des Wandelements 3 angebracht bzw. befestigt.
- Die Wandelemente 3 sind vorzugsweise zumindest im Wesentlichen identisch ausgebildet. Daher wird im Folgenden, sofern es nicht auf die Unterscheidung der Wandelemente 3 in dem Wandsystem 1 ankommt, auf nur ein Wandelement 3 Bezug genommen bzw. von „dem Wandelement 3“ gesprochen, wobei die Ausführungen zu dem Wandelement 3 dann vorzugsweise für alle Wandelemente 3 des Wandsystems 1 gelten.
- Das Wandelement 3 ist vorzugsweise plattenartig, paneelartig und/oder flächig ausgebildet. Das Wandelement 3 weist vorzugsweise zwei gegenüberliegende und/oder parallele Flachseiten, insbesondere eine Vorderseite 5 und eine Rückseite 6, auf. Als Vorderseite 5 wird diejenige Seite des Wandelements 3 bezeichnet, die dem Innenraum zugeordnet ist bzw. nach Installation des Wandsystems 1 die der Wand 2 abgewandte Flachseite des Wandelements 3 darstellt. Als Rückseite 6 wird die der Wand 2 zugeordnete bzw. nach Installation des Wandsystems 1 der Wand 2 zugewandte Flachseite des Wandelements 3 bezeichnet.
- Die Breite und/oder Länge des Wandelements 3 beträgt vorzugsweise ein Vielfaches der Dicke des Wandelements 3, wobei als Dicke des Wandelements 3 der Abstand zwischen Vorderseite 5 und Rückseite 6 bezeichnet wird und als Breite und Länge die Ausdehnungen des Wandelements 3 quer dazu bezeichnet werden.
- Das Wandelement 3 ist vorzugsweise durch die beiden Flachseiten bzw. die Vorderseite 5 und die Rückseite 6 sowie durch eine oder mehrere Seitenkanten bzw. Kanten 7 begrenzt. Besonders bevorzugt weist das Wandelement 3 eine rechteckige Grundfläche bzw. Vorder- und Rückseite 5, 6 auf, so dass das Wandelement 3 durch die Vorder- und Rückseite 5, 6 sowie vier Kanten 7 begrenzt ist, wobei zwei aneinandergrenzende Kanten 7 jeweils rechtwinklig zueinander verlaufen.
- Vorzugsweise ist das Wandelement 3 flächig mit dem Verbinder 4 verbunden, insbesondere verklebt. Besonders bevorzugt wird das Wandelement 3 vor Ort mit dem Verbinder 4 verbunden bzw. verklebt, wie im Folgenden noch näher erläutert wird. Es sind jedoch auch andere Lösungen möglich, insbesondere solche, bei denen der Verbinder 4 bereits werkseitig mit dem Wandelement 3 verbunden, insbesondere verklebt, wird und/oder eine vormontierte Baueinheit bildet.
- Vorzugsweise erstreckt sich das Wandelement 3 über die gesamte Länge des Verbinders 4 und/oder ist das Wandelement 3 dazu ausgebildet, den Verbinder 4 vollständig abzudecken.
- Das Wandelement 3 ist vorzugsweise als Aluminiumverbundplatte ausgebildet.
- Besonders bevorzugt ist das Wandelement 3 aus einem Verbundwerkstoff, insbesondere aus einem Schichtverbundwerkstoff bzw. Laminat, hergestellt und/oder mehrschichtig aufgebaut. Das Wandelement 3 kann auch aus Holz, Acryl oder Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS) hergestellt sein oder diese Materialien aufweisen.
- Vorzugsweise weist das Wandelement 3 eine erste Schicht aus Kunststoff, insbesondere Polyethylen, und eine zweite Schicht aus Metall, insbesondere Aluminium, auf, vorzugsweise wobei die erste Schicht zwischen der zweiten Schicht und dem Träger 8 und/oder die zweite Schicht auf der Vorderseite 5 angeordnet ist.
- Optional weist das Wandelement 3 eine dritte Schicht aus Metall, insbesondere Aluminium, auf, vorzugsweise wobei die dritte Schicht zwischen dem Träger 8 und der ersten Schicht angeordnet ist.
- Das Wandelement 3 kann insbesondere zwei äußere Schichten bzw. Seiten aus Metall, insbesondere Aluminium, und eine mittlere bzw. innere Schicht aus Kunststoff, insbesondere Polyethylen, aufweisen, wobei die (mittlere) Schicht aus Kunststoff zwischen den (äußeren) Schichten aus Metall angeordnet ist.
- Vorzugsweise ist das Wandelement 3, insbesondere die zweite Schicht, zumindest auf der Vorderseite 5 oberflächenbehandelt, vorzugsweise beschichtet, bedruckt und/oder lackiert, insbesondere strukturlackiert, und/oder aufgeraut. Insbesondere weist das Wandelement 3 bzw. die Vorderseite 5 eine Dekorschicht auf.
- Vorzugsweise beträgt die Dicke des Wandelements 3 weniger als 20 mm, bevorzugt weniger als 10 mm, insbesondere weniger als 5 mm, besonders bevorzugt etwa 3 mm. Als Dicke wird der Abstand zwischen der Vorderseite 5 und der Rückseite 6 bezeichnet.
- Das Wandsystem 1 weist mindestens zwei Wandelemente 3 auf, die zur Unterscheidung im Folgenden auch als erstes Wandelement 3A und zweites Wandelement 3B bezeichnet werden. Das erste und zweite Wandelement 3A, 3B sind vorzugsweise gleichartig oder zumindest im Wesentlichen identisch ausgebildet.
- Die Verbinder 4 des ersten und zweiten Wandelements 3A, 3B sind gleichartig bzw. identisch ausgebildet.
- Der Verbinder 4 des ersten Wandelements 3A bildet einen Eingriffsabschnitt 4B in Form einer Feder bzw. eines Spunds. Der Verbinder 4 des zweiten Wandelements 3B bildet mit dem zweiten Wandelement 3B eine Nut für den Eingriffsabschnitt 4B bzw. die Feder bzw. den Spund. Auf diese Weise können die Wandelemente 3A, 3B miteinander unter Bildung einer Nut-Feder-Verbindung, insbesondere Spundung, miteinander verbunden bzw. nebeneinander und/oder unmittelbar aneinander angrenzend an der Wand 2 angebracht bzw. befestigt werden, insbesondere derart, dass sich die (einander zugewandten) Kanten 7 der Wandelemente 3 berühren.
- Vorzugsweise überragt mindestens einer der Verbinder 4 eine Kante 7 des Wandelements 3A, 3B, an dem er angebracht ist. Besonders bevorzugt überragen beide Verbinder 4 jeweils eine Kante 7 des Wandelements 3A, 3B, an dem sie angebracht sind. Dies ist in
1 dargestellt. Falls nur einer der Verbinder 4 eine Kante 7 des Wandelements, an dem er angebracht ist, überragt, ist dieser Verbinder 4 vorzugsweise derjenige Verbinder 4, der die Feder bildet. - Die Wandelemente 3A, 3B werden vorzugsweise derart an der Wand 2 angebracht, insbesondere mittels der Verbinder 4, dass sie unmittelbar aneinandergrenzen bzw. eine Kante 7 des ersten Wandelements 3A eine Kante 7 des zweiten Wandelements 3B kontaktiert. Hierdurch ist ein Stoß 8 zwischen dem ersten und zweiten Wandelement 3A, 3B gebildet.
- Insbesondere ist der Stoß 8 der Bereich, in dem die Wandelemente 3A, 3B bzw. deren Kanten 7 aneinander anliegen bzw. sich kontaktieren.
- Die Verbinder 4 und/oder die den Verbindern 4 zugeordneten Kanten 7 verlaufen vorzugsweise zumindest im Wesentlichen vertikal. Die Verbinder 4 verlaufen vorzugsweise parallel zu den ihnen zugeordneten Kanten 7.
- Vorzugsweise werden das erste und zweite Wandelement 3A, 3B derart angebracht, dass keine Fuge oder nur eine möglichst kleine Fuge zwischen den Wandelementen 3A, 3B bzw. deren Kanten 7 gebildet ist. Mit anderen Worten soll eine optisch möglichst einheitliche bzw. gleichmäßige, insbesondere fugenlose, Wandverkleidung gebildet werden. Dies wird vorzugsweise dadurch erreicht, dass mittels der vorliegenden Erfindung auf ein zwischen den Wandelementen 3A, 3B bzw. deren Kanten 7 angeordnetes Profil zum Verbinden der Wandelemente 3A, 3B verzichtet wird bzw. werden kann. Insbesondere ist also vorgesehen, dass das erste und zweite Wandelement 3A, 3B bzw. deren Kanten 7 direkt aneinandergrenzen und/oder kein (sichtbares) Profil zwischen den Wandelementen 3A, 3B bzw. deren Kanten 7 angeordnet ist.
- Die Wandelemente 3A, 3B bzw. deren Vorderseiten 5 bilden im Bereich ihres Stoßes 8 vorzugsweise eine glatte Fläche oder Oberfläche bzw. Wandverkleidung. Mit anderen Worten ist die durch die Wandelemente 3A, 3B gebildete Fläche oder Oberfläche bzw. Wandverkleidung vorzugsweise frei von Unebenheiten, Kanten und/oder Stufen, die im Bereich des Stoßes 8 bzw. durch den Stoß 8 gebildet sind. Es ist jedoch möglich, dass die Wandelemente 3A, 3B auf ihrer Vorderseite 5 eine leicht raue Oberflächenstruktur bzw. Dekorschicht aufweisen. Die Wandelemente 3A, 3B bzw. deren Vorderseiten 5 sind vorzugsweise in einer gemeinsamen Ebene angeordnet.
- Die Verbinder 4 überlappen, wenn das erste und zweite Wandelement 3A, 3B derart nebeneinander an der Wand 2 angebracht sind, dass eine Kante 7 des ersten Wandelements 3A an eine Kante 7 des zweiten Wandelements 3B angrenzt, insbesondere wenn die Kanten 7 sich berühren, wie insbesondere in
1 dargestellt. Vorzugsweise ist der Stoß 8 in einer Projektion senkrecht zu der Wand 2 bzw. den Wandelementen 3A, 3B von einem der Verbinder 4 oder vorzugsweise von beiden Verbindern 4 überdeckt oder abgedeckt, insbesondere abgedichtet. - Die einander zugewandten bzw. aneinander angrenzenden Kanten 7 der Wandelemente 3A, 3B sind vorzugsweise mit einem Dichtmittel 9 versehen oder verbunden bzw. gegeneinander abgedichtet.
- Das Dichtmittel 9 ist vorzugsweise Silikon oder ein anderes geeignetes Dichtmittel. Es ist bevorzugt, dass die Kanten 7 der Wandelemente 3A, 3B vor dem Verbinden jeweils mit dem Dichtmittel 9, beispielsweise Silikon, versehen werden. Es sind jedoch auch andere Lösungen möglich.
- Der Stoß 8 der Wandelemente 3A, 3B ist vorzugsweise durch eine zwischen dem Stoß 8 und einem der Verbinder 4 angeordnete Dichtung 10 abgedichtet. Die Dichtung 10 kann alternativ oder zusätzlich zu dem Dichtmittel 9 vorgesehen sein. Die Dichtung 10 kann durch Silikon oder ein anderes geeignetes Dichtmittel, beispielsweise aus einem Streifen aus einem geeigneten Dichtmaterial wie Gummi oder dergleichen, gebildet sein.
- Der Verbinder 4 des ersten Wandelements 3A und der Verbinder 4 des zweiten Wandelements 3B sind gleichartig oder zumindest im Wesentlichen identisch ausgebildet. Daher wird im Folgenden vorrangig auf nur einen Verbinder 4 Bezug genommen bzw. von „dem Verbinder 4“ gesprochen, wobei die Ausführungen zu dem Verbinder 4 dann vorzugsweise für alle Verbinder 4 des Wandsystems 1 gelten.
- In den
1 und2 , auf die im Folgenden gemeinsam Bezug genommen wird, sind zwei verschiedene Ausführungsformen des Verbinders 4 gezeigt, wobei die in1 dargestellte Ausführungsform nachfolgend als erste Ausführungsform und die in2 dargestellte Ausführungsform nachfolgend als zweite Ausführungsform bezeichnet wird. Sofern nicht explizit zwischen den beiden Ausführungsformen unterschieden wird oder erwähnt wird oder aus dem Zusammenhang ersichtlich ist, dass sich Erläuterungen zu dem Verbinder 4 nur auf eine der beiden Ausführungsformen beziehen, gelten die nachfolgenden Erläuterungen für beide Ausführungsformen des Verbinders 4. - Der Verbinder 4 ist als flaches und längliches Profil ausgebildet. Insbesondere weist der Verbinder 4 bzw. das Profil eine Längsachse auf bzw. erstreckt sich der Verbinder 4 bzw. das Profil entlang einer Längsachse. Die Längsachse verläuft in den
1 und2 senkrecht zur Zeichenebene. Die Ausdehnung des Verbinders 4 bzw. Profils entlang der Längsachse übersteigt die Ausdehnung bzw. Ausdehnungen des Verbinders 4 bzw. Profils senkrecht zu der Längsachse vorzugsweise um ein Vielfaches. - Der Verbinder 4 weist einen ersten Abschnitt 4A und einen Eingriffsabschnitt 4B, im Folgenden als „zweiter Abschnitt 4B“ bezeichnet auf. Vorzugsweise sind der erste und/oder zweite Abschnitt 4A, 4B flach ausgebildet. Der erste und zweite Abschnitt 4A, 4B sind einstückig ausgebildet.
- Der zweite Abschnitt 4B ist schenkelartig oder stegartig ausgebildet. Der zweite Abschnitt 4B setzt sich schenkelartig oder stegartig von dem ersten Abschnitt 4A fort und/oder ragt von dem ersten Abschnitt 4A hervor, quer zu der Längsachse des Profils bzw. Verbinders 4.
- Der erste Abschnitt 4A und der zweite Abschnitt 4B sind in Richtung der Längsachse des Verbinders 4 bzw. Profils vorzugsweise nebeneinander angeordnet. Vorzugsweise geht der erste Abschnitt 4A unmittelbar in den zweiten Abschnitt 4B über und/oder schließt sich der zweite Abschnitt 4B unmittelbar an den ersten Abschnitt 4A an.
- Der erste Abschnitt 4A weist eine erste Flachseite 10A und eine zweite Flachseite 10B auf, wobei die erste Flachseite 10A und die zweite Flachseite 10B parallel zueinander sind.
- Der zweite Abschnitt 4B weist eine erste Flachseite 11A und eine zweite Flachseite 11B auf, wobei die erste Flachseite 11A und die zweite Flachseite 11B parallel zueinander sind.
- Vorzugsweise bilden die erste Flachseite 10A des ersten Abschnitts 4A und die erste Flachseite 11A des zweiten Abschnitts 4B gemeinsam eine erste Flachseite des Verbinders 4 bzw. Profils und/oder bilden die zweite Flachseite 10B des ersten Abschnitts 4A und die zweite Flachseite 11B des zweiten Abschnitts 4B gemeinsam eine zweite Flachseite des Verbinders 4 bzw. Profils.
- Die erste und zweite Flachseite 10A, 10B des ersten Abschnitts 4A sind vorzugsweise parallel zu der ersten und zweiten Flachseite 11A, 11B des zweiten Abschnitts 4B.
- Die erste Flachseite 10A des ersten Abschnitts 4A bildet eine gemeinsame ebene Fläche mit der ersten Flachseite 11A des zweiten Abschnitts 4B oder liegt damit in einer gemeinsamen Ebene. Insbesondere ist hierdurch eine glatte bzw. von Unebenheiten und/oder Kanten freie durchgängige erste Flachseite des Verbinders 4 gebildet.
- Zwischen der zweiten Flachseite 10B des ersten Abschnitts 4A und der zweiten Flachseite 11B des zweiten Abschnitts 4B ist eine Stufe gebildet oder der erste Abschnitt geht durch eine Stufe in den zweiten Abschnitt über.
- Der erste Abschnitt 4A weist eine Dicke D1 und der zweite Abschnitt 4B eine Dicke D2 auf. Die Dicke D2 des zweiten Abschnitts 4B beträgt etwa die Hälfte der Dicke D1 des ersten Abschnitts 4A.
- Durch die geringere Dicke D2 des zweiten Abschnitts 4B gegenüber dem ersten Abschnitt 4A ist vorzugsweise eine Aussparung 12 an einer Flachseite des Verbinders 4 bzw. Profils im Bereich des zweiten Abschnitts 4B gebildet. Die Aussparung 12 ist im Querschnitt vorzugsweise zumindest im Wesentlichen kongruent zu dem zweiten Abschnitt 4B ausgebildet. Die Aussparung 12 ist in
2 schematisch durch eine gestrichelte Linie angedeutet. - Die Aussparung 12 ist insbesondere dadurch gebildet, dass sich der zweite Abschnitt 4B mit einer geringeren Dicke D2 von dem ersten Abschnitt 4A mit der Dicke D1 fortsetzt und somit die zweite Flachseite 11B des zweiten Abschnitts 4B gegenüber der zweiten Flachseite 10B des ersten Abschnitts 4A versetzt, insbesondere zurückgesetzt, ist. Die Aussparung 12 entsteht insbesondere durch eine gedachte bzw. virtuelle Materialwegnahme von dem Verbinder 4, sodass durch die Materialwegnahme bzw. die dadurch bewirkte Verringerung der Dicke D1 zur Dicke D2 die unterschiedlichen Abschnitte 4A, 4B entstehen bzw. ausgebildet werden. Dies bedeutet nicht, dass der Verbinder 4 tatsächlich derart hergestellt wird, dass durch Materialwegnahme die unterschiedlichen Abschnitte 4A, 4B erzeugt werden, sondern dient lediglich zur Erläuterung des Begriffs „Aussparung“.
- Die Aussparung 12 ist im Querschnitt vorzugsweise im Wesentlichen rechteckig und/oder ergibt mit dem zweiten Abschnitt 4B vorzugsweise einen rechteckigen Querschnitt, wie insbesondere aus
1 ersichtlich. - Vorzugsweise ist der erste Abschnitt 4A im Querschnitt zumindest im Wesentlichen rechteckig ausgebildet, insbesondere wobei die Ecken abgerundet sein können.
- Vorzugsweise ist der zweite Abschnitt 4B im Querschnitt zumindest im Wesentlichen rechteckig ausgebildet, wobei die Ecken abgerundet sein können und/oder der zweite Abschnitt an einem freien Ende 13 verjüngt ist und/oder eine Abschrägung und/oder Abrundung aufweist.
- Die Aussparung 12 ist vorzugsweise, insbesondere abgesehen von der Verjüngung oder Abschrägung oder Abrundung an dem freien Ende 13 und/oder ggf. abgerundeten Ecken, im Querschnitt zumindest im Wesentlichen rechteckig ausgebildet.
- Der Verbinder 4 ist mit dem Wandelement 3 und/oder der Wand 2 verklebt bzw. mittels eines Klebemittels 15 daran befestigt. Vorzugsweise weist der Verbinder 4 auf einer oder beiden Flachseiten (jeweils) ein oder mehrere Klebemittel 15 auf.
- Das Klebemittel 15 ist durch ein doppelseitiges Klebeband gebildet. Das Klebemittel 15 erstreckt sich vorzugsweise zumindest im Wesentlichen die gesamte Länge des Verbinders 4.
- Das Wandelement 3 ist vorzugsweise mittels eines Befestigungsmittels 16 an der Wand 2 angebracht. Das Befestigungsmittel 16 kann insbesondere ein Halteelement oder sonstiges Bauteil, aber auch ein Klebeelement oder Klebstoff sein. Der Klebstoff wird vorzugsweise großflächig auf dem Wandelement 3 aufgetragen und/oder zwischen dem Wandelement 3 und der Wand 2 angeordnet.
- Vorzugsweise ist das Befestigungsmittel 16 ein Klebstoff, insbesondere auf Silikonbasis und/oder enthaltend oder bestehend aus Silikon.
- Alternativ oder zusätzlich zur Befestigung des Wandelements 3 an der Wand 2 mit dem Befestigungsmittel 16 kann der Verbinder 4 an der Wand 2 befestigt sein, insbesondere mittels des Klebemittels 15.
- Vorzugweise weist der erste Abschnitt 4A auf der ersten Flachseite 10A und der zweiten Flachseite 10B jeweils (mindestens) ein Klebemittel 15 auf. Der zweite Abschnitt 4B weist vorzugsweise lediglich auf der ersten Flachseite 11A ein Klebemittel 15 auf.
- Die erste Flachseite des Verbinders 4 des ersten Wandelements 3A bzw. die ersten Flachseiten 10A, 11A des ersten und zweiten Abschnitts 4A, 4B des Verbinders 4 des ersten Wandelements 3A ist/sind vorzugsweise der Wand 2 zugeordnet und/oder zugewandt und/oder an der Wand 2 befestigt, insbesondere damit verklebt. Die zweite Flachseite des Verbinders 4 des ersten Wandelements 3A, insbesondere die zweite Flachseite 10B des ersten Abschnitts 4A, ist vorzugsweise dem ersten Wandelement 3A zugeordnet und/oder zugewandt und/oder an dem ersten Wandelement 3A befestigt, insbesondere damit verklebt.
- Die erste Flachseite des Verbinders 4 des zweiten Wandelements 3B bzw. die ersten Flachseiten 10A, 11A des ersten und zweiten Abschnitts 4A, 4B des Verbinders 4 des zweiten Wandelements 3B ist/sind vorzugsweise dem zweiten Wandelement 3B zugeordnet und/oder zugewandt und/oder an dem zweiten Wandelement 3B befestigt, insbesondere damit verklebt. Die zweite Flachseite des Verbinders 4 des zweiten Wandelements 3A, insbesondere die zweite Flachseite 10B des ersten Abschnitts 4A, ist vorzugsweise der Wand 2 zugeordnet und/oder zugewandt und/oder an der Wand 2 befestigt, insbesondere damit verklebt.
- Besonders bevorzugt ist also der Verbinder 4 mittels des Klebemittels 15 an dem Wandelement 3A, 3B befestigt bzw. angebracht und ist das Wandelement 3A, 3B mittels des Befestigungsmittels 16 an der Wand 2 befestigt bzw. angebracht. Optional kann der Verbinder 4 jedoch - alternativ oder zusätzlich zur Befestigung des Wandelements 3A, 3B an der Wand mit dem Befestigungsmittel 16 - mit dem Klebemittel 15 an der Wand 2 befestigt bzw. angebracht sein.
- Der Verbinder 4 des zweiten Wandelements 3B ist andersherum bzw. mit einer anderen Flachseite an dem zweiten Wandelement 3B angeordnet als der Verbinder 4 an dem ersten Wandelement 3A, sodass der Verbinder 4 des zweiten Wandelements 3B mit dem Wandelement 3B eine Nut bildet und der Verbinder 4 des ersten Wandelements 3A eine Feder bzw. einen Spund zum Einführen bzw. Eingreifen in die Nut bildet.
- Durch die Aussparung 12 des Verbinders 4 zusammen mit der unterschiedlichen Anordnung der Verbinder 4 an dem ersten und zweiten Wandelement 3A, 3B wird erreicht, dass nur eine Form eines Verbinders 4 bereitgestellt werden muss bzw. zwei gleichartig ausgebildete Verbinder 4 bereitgestellt werden können und trotzdem eine Nut-Feder-Verbindung bzw. Spundung zur Verbindung der Wandelemente 3A, 3B hergestellt werden kann. Mit anderen Worten kann auf unterschiedlich ausgebildete Verbinder 4 bzw. Wandelemente 3A, 3B verzichtet werden.
- Dies wird insbesondere dadurch erreicht, dass die Aussparung 12 zumindest im Wesentlichen kongruent zu dem zweiten Abschnitt 4B ausgebildet ist. Hierdurch bildet der Verbinder 4 des ersten Wandelements 3A bzw. dessen zweiter Abschnitt 4B eine Feder bzw. einen Spund, der passgenau, also möglichst ohne Spiel, in die zwischen dem Verbinder 4 des zweiten Wandelements 3B bzw. dessen zweiten Abschnitt 4B und dem zweiten Wandelement 3B gebildete Nut einführbar ist bzw. eingreift.
- Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen wird die Passgenauigkeit zweier Verbinder 4 dadurch erreicht, dass sowohl die Aussparung 12 als auch der zweite Abschnitt 4B im Querschnitt zumindest im Wesentlichen rechteckig ausgebildet sind, abgesehen von der Abschrägung bzw. Abrundung bzw. Verjüngung an dem freien Ende 13 und ggf. abgerundeten Ecken. Es ist jedoch auch denkbar, dem Verbinder 4 bzw. zweiten Abschnitt 4B eine andere Form zu verleihen, beispielsweise mit verschiedenen Abschrägungen und/oder Abrundungen und/oder mehreren Stufen, derart, dass die Aussparung 12 im Querschnitt zumindest im Wesentlichen kongruent zu dem zweiten Abschnitt 4B ausgebildet ist. Die Kongruenz der Aussparung 12 und des zweiten Abschnitts 4 bewirkt dabei, dass durch die Verbinder 4, die mit unterschiedlichen Flachseiten an den Wandelementen 3A, 3B angebracht sind, bei dem zweiten Wandelement 3B eine Nut und bei dem ersten Wandelement 3A eine zu der Nut passende Feder bzw. ein zu der Nut passender Spund gebildet ist.
- Durch die ineinander eingreifenden bzw. miteinander verbundenen oder einander überlappenden Verbinder 4 des ersten und zweiten Wandelements 3A, 3B bzw. deren zweite Abschnitte 4B ist vorzugsweise zwischen dem Stoß 8 und der Wand 2 ein Abschnitt gebildet, der die gleiche Dicke aufweist wie der erste Abschnitt 4A der Verbinder 4. Dies wird insbesondere dadurch erreicht, dass die Dicke D1 des ersten Abschnitts 4A das Doppelte der Dicke D2 des zweiten Abschnitts 4B beträgt. Hierdurch wird erreicht, dass das erste und zweite Wandelement 3A, 3B parallel zueinander verlaufen bzw. die Vorderseiten 5 in einer gemeinsamen Ebene liegen bzw. frei von Kanten oder Unebenheiten sind, insbesondere im Bereich des Stoßes 8.
- Bei der ersten Ausführungsform des Verbinders 4 weist der erste Abschnitt 4A vorzugsweise eine zumindest im Wesentlichen konstante Dicke D1 auf. Das Gleiche gilt vorzugsweise auch für den zweiten Abschnitt 4B, abgesehen von der an dem freien Ende 13 angeordneten Verjüngung bzw. Abschrägung bzw. Abrundung.
- Im Unterschied zu der ersten Ausführungsform weist bei der zweiten Ausführungsform der erste Abschnitt 4A vorzugsweise keine konstante Dicke D1 auf.
- Bei der zweiten Ausführungsform weist der erste Abschnitt 4A vorzugsweise eine oder mehrere Vertiefungen 14 auf. Vorzugsweise weist der erste Abschnitt 4A sowohl an der ersten Flachseite 10A als auch an der zweiten Flachseite 10B jeweils eine oder mehrere Vertiefungen 14 auf.
- Die Vertiefungen 14 erstrecken sich vorzugsweise zumindest im Wesentlichen über die gesamte Länge des Verbinders 4.
- Durch die Vertiefungen 14 ist die Dicke des ersten Abschnitts 4A im Bereich der Vertiefungen 14 verringert. Als Dicke D1 wird in diesem Fall dann vorzugsweise die maximale Dicke des ersten Abschnitts 4A bezeichnet. Im Bereich der Vertiefungen 14 ist die Dicke des ersten Abschnitts 4A vorzugsweise weniger als 5 mm, vorzugsweise etwa 2 mm oder etwa 1 mm gegenüber der maximalen Dicke D1 verringert.
- Die Breite der Vertiefungen 14 beträgt vorzugsweise mehr als 50 %, insbesondere mehr als 60 %, besonders bevorzugt mehr als 70 %, und/oder weniger als 90 % der Breite B des ersten Abschnitts 4A. Als Breite B wird die Ausdehnung des ersten Abschnitts quer zur Längsachse und parallel zu den Flachseiten 10A, 10B bezeichnet.
- Die Vertiefungen 14 sind vorzugsweise zur Aufnahme von Befestigungsmitteln, insbesondere Klebemitteln 15, zum Befestigen des Verbinders 4 an der Wand 2 bzw. dem Wandelement 3 ausgebildet.
- Nachfolgend wird ein Verfahren zur Herstellung des Wandsystems 1 bzw. zur Anbringung bzw. Installation des Wandsystems 1 an der Wand 2 beschrieben.
- Vorzugsweise wird der Verbinder 4 derart an dem zweiten Wandelement 3B angeordnet bzw. befestigt, dass der Verbinder 4 bzw. der zweite Abschnitt 4B eine Kante 7 des zweiten Wandelements 3B überragt.
- Ein Verbinder 4 wird an dem zweiten Wandelement 3B befestigt, insbesondere mit der zweiten Flachseite des Verbinders 4 bzw. zweiten Abschnitts 4B und/oder derart, dass zwischen dem Verbinder 4 bzw. dem zweiten Abschnitt 4B und/oder durch die Aussparung 12 eine Nut zwischen dem Verbinder 4 und dem zweiten Wandelement 3B, insbesondere zwischen der zweiten Flachseite 11B des zweiten Abschnitts 4B und der Rückseite 6 des ersten Wandelements 3A, gebildet wird. Die Befestigung des Verbinders 4 an dem zweiten Wandelement 3B erfolgt mittels eines Klebemittels 15 bzw. durch Verkleben. Das Klebemittel 15 ist durch ein doppelseitiges Klebeband gebildet.
- Des Weiteren wird ein Verbinder 4 an dem ersten Wandelement 3A befestigt, insbesondere mit der ersten Flachseite des Träges 4 bzw. des ersten und/oder zweiten Abschnitts 4A, 4B und/oder derart, dass der zweite Abschnitt 4B eine Kante 7 des ersten Wandelements 3B überragt bzw. eine Feder bzw. einen Spund zum Einführen in die Nut bildet. Die Befestigung des Verbinders 4 an dem ersten Wandelement 3A erfolgt mittels eines Klebemittels 15 bzw. durch Verkleben. Das Klebemittel 15 ist durch ein doppelseitiges Klebeband gebildet. Vorzugsweise wird die der Wand 2 zugeordnete Flachseite des Verbinders 4 ebenfalls bereits mit einem Klebemittel 15 versehen.
- Das Befestigen der Verbinder 4 an den Wandelementen 3A, 3B erfolgt vorzugsweise vor Ort bzw. am Ort der Installation des Wandsystems 1. Es ist jedoch auch möglich, dass die Verbinder 4 bereits werksseitig an den Wandelementen 3A, 3B befestigt werden.
- Eines der Wandelemente 3A, 3B bzw. dessen Kante 7 oder vorzugsweise beide Wandelemente 3A, 3B bzw. deren Kanten 7 wird/werden vorzugsweise mit einem Dichtmittel 9 zur Abdichtung eines Stoßes 8 zwischen den Wandelementen 3A, 3B versehen. Analog zur Befestigung der Verbinder 4 an den Wandelementen 3A, 3B kann dies bevorzugt vor Ort oder wahlweise auch bereits werksseitig vorgenommen werden.
- Anschließend wird das zweite Wandelement 3B mit dem Verbinder 4, der gemeinsam mit dem zweiten Wandelement 3B eine Nut bildet, an der Wand 2 befestigt. Die Befestigung des zweiten Wandelements 3A an der Wand 2 erfolgt vorzugsweise über das Befestigungsmittel 16, insbesondere durch Verkleben. Hierzu wird das Befestigungsmittel 16 vorzugsweise zunächst auf das Wandelement 3B aufgetragen, insbesondere großflächig. Anschließend wird das Wandelement 3B an der Wand 2 angeordnet und dadurch an der Wand 2 befestigt bzw. mit der Wand verklebt.
- Optional kann, alternativ oder zusätzlich zur Befestigung des Wandelements 3B an der Wand 2 mit dem Befestigungsmittel 16, der Verbinder 4 mit einem Klebemittel 15 an der Wand 2 befestigt werden, insbesondere wobei das gleiche Klebemittel 15 wie zur Befestigung des Verbinders 4 an dem Wandelement 3A, 3B verwendet werden kann.
- Anschließend wird vorzugsweise das erste Wandelement 3A an der Wand 2 angebracht bzw. neben dem zweiten Wandelement 3B angeordnet, insbesondere mit diesem verbunden. Vorzugweise wird hierzu zunächst ein Befestigungsmittel 16 auf das Wandelement 3A, insbesondere großflächig, aufgetragen.
- Zum Anbringen des ersten Wandelements 3A wird der zweite Abschnitt 4B des daran befestigten Verbinders 4 in die durch das zweite Wandelement 3B und dessen Verbinder 4 gebildete Nut eingeführt. Vorzugsweise wird hierfür bzw. hierbei das erste Wandelement 3A schräg in die Nut eingeführt, insbesondere wobei (anfänglich) die Vorder- und/oder Rückseite 5, 6 des ersten Wandelements 3A mit der Wand 2 einen spitzen Winkel, insbesondere ein Winkel von größer als 30° und/oder kleiner als 60°, bevorzugt etwa 45°, einschließt. Hierdurch wird das korrekte Anordnen des ersten Wandelements 3A neben dem zweiten Wandelement 3B erleichtert. Dies wird insbesondere durch die an dem freien Ende 13 vorgesehene Aussparung bzw. Abrundung bzw. Verjüngung unterstützt.
- Anschließend wird der zweite Abschnitt 4B des Verbinders 4 des ersten Wandelements 3A weiter in die Nut eingeführt, sodass das erste Wandelement 3A in Richtung des zweiten Wandelements 3B verschoben wird, insbesondere bis das erste Wandelement 3A das zweite Wandelement 3B kontaktiert bzw. berührt.
- Durch Andrücken der Wandelemente 3A, 3B an die Wand 2 wird eine stabile Verklebung der Verbinder 4 mit den Wandelementen 3A, 3B und/oder eine stabile Verbindung der Wandelemente 3A, 3B mit der Wand 2 erreicht.
- Optional kann vor dem Anbringen des ersten Wandelements 3A an der Wand 2 der Verbinder 4 des ersten Wandelements 3A, insbesondere dessen zweiter Abschnitt 4B bzw. die erste Flachseite 11A des zweiten Abschnitts 4B, mit einer Dichtung 10 versehen werden, um den Stoß 8 zwischen den Wandelementen 3A, 3B abzudichten.
- Bezugszeichenliste:
-
- 1
- Wandsystem
- 2
- Wand
- 3
- Wandelement
- 3A
- erstes Wandelement
- 3B
- zweites Wandelement
- 4
- Träger/Verbinder
- 4A
- erster Abschnitt
- 4B
- Eingriffsabschnitt/zweiter Abschnitt
- 5
- Vorderseite
- 6
- Rückseite
- 7
- Kante
- 8
- Stoß
- 9
- Dichtmittel
- 10
- Dichtung
- 10A
- erste Flachseite (erster Abschnitt)
- 10B
- zweite Flachseite (erster Abschnitt)
- 11A
- erste Flachseite (zweiter Abschnitt)
- 11B
- zweite Flachseite (zweiter Abschnitt)
- 12
- Aussparung
- 13
- freies Ende
- 14
- Vertiefung
- 15
- Klebemittel
- 16
- Befestigungsmittel
- B
- Breite (erster Abschnitt)
- D1
- Dicke (erster Abschnitt)
- D2
- Dicke (zweiter Abschnitt)
Claims (5)
- Wandsystem (1) zum Verkleiden einer Wand (2) eines Sanitärraums mit einem ersten Wandelement (3A) und einem zweiten Wandelement (3B), wobei auf einer der Wand (2) zugeordneten Rückseite (6) der Wandelemente (3A, 3B) jeweils ein Verbinder (4) zum Verbinden der Wandelemente (3A, 3B) angebracht ist, wobei die Verbinder (4) mit einem doppelseitigen Klebeband an dem jeweiligen Wandelement (3A, 3B) befestigt sind, wobei der Verbinder (4) des ersten Wandelements (3A) einen Eingriffsabschnitt (4B) in Form einer Feder oder eines Spunds bildet und der Verbinder (4) des zweiten Wandelements (3B) mit dem zweiten Wandelement (3B) eine Nut für den Eingriffsabschnitt (4B) bildet, und wobei die Verbinder (4) überlappen, wenn das erste und zweite Wandelement (3A, 3B) derart nebeneinander an der Wand (2) angebracht sind, dass eine Kante (7) des ersten Wandelements (3A) an eine Kante (7) des zweiten Wandelements (3B) angrenzt, wobei die Verbinder (4) jeweils als flache und längliche Profile ausgebildet und parallel zu der jeweiligen Kante (7) des jeweiligen Wandelements (3A, 3B) angeordnet sind, wobei der Verbinder (4) des ersten Wandelements (3A) gleichartig oder identisch zu dem Verbinder (4) des zweiten Wandelements (3B) ausgebildet ist, wobei die Verbinder (4) jeweils mit einem ersten Abschnitt (4A) und einem zweiten Abschnitt (4B) ausgebildet sind, wobei der erste und zweite Abschnitt (4A, 4B) einstückig ausgebildet sind, wobei der zweite Abschnitt (4B) sich quer zu einer Längsachse des Profils schenkelartig von dem ersten Abschnitt (4A) fortsetzt, wobei die Dicke (D2) des zweiten Abschnitts (4B) etwa die Hälfte der Dicke (D1) des ersten Abschnitts (4A) beträgt, wobei der erste und der zweite Abschnitt (4A, 4B) jeweils eine erste Flachseite (10A, 11A) und eine zweite Flachseite (10B, 11B) aufweisen, wobei die erste und zweite Flachseite (10A, 10B, 11A, 11B) des jeweiligen Abschnitts (4A, 4B) parallel zueinander sind, wobei die erste Flachseite (10A) des ersten Abschnitts (4A) und die erste Flachseite (11A) des zweiten Abschnitts (4B) eine gemeinsame ebene Fläche bilden und in einer gemeinsamen Ebene liegen, und wobei zwischen der zweiten Flachseite (10B) des ersten Abschnitts (4A) und der zweiten Flachseite (11B) des zweiten Abschnitts (4B) eine Stufe gebildet ist, und wobei der Verbinder (4) des zweiten Wandelements (3B) andersherum bzw. mit einer anderen Flachseite an dem zweiten Wandelement(3B) angeordnet ist als der Verbinder (4) an dem ersten Wandelement (3A), sodass der Verbinder (4) des zweiten Wandelements (3B) mit dem zweiten Wandelement (3B) die Nut bildet und der Verbinder (4) des ersten Wandelements (3A) die Feder oder den Spund zum Eingreifen in die Nut bildet.
- Wandsystem nach
Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderseiten der Wandelemente (3A, 3B) im Bereich ihres Stoßes (8) eine glatte Fläche bilden. - Wandsystem einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweilige zweite Abschnitt (4B) an einem freien Ende (13) eine Abschrägung oder Abrundung aufweist oder verjüngt ist.
- Verwendung von Verbindern (4) zum Verbinden benachbarter Wandelemente (3A, 3B) zu einem Wandsystem (1) zum Verkleiden einer Wand (2) eines Sanitärraums, wobei die Verbinder (4) gleichartig oder identisch zueinander ausgebildet sind, wobei die Verbinder (4) als flache und längliche Profile mit jeweils einem ersten Abschnitt (4A) und einem zweiten Abschnitt (4B) ausgebildet sind, wobei der erste und zweite Abschnitt (4A, 4B) einstückig ausgebildet sind, wobei der zweite Abschnitt (4B) sich quer zu einer Längsachse des Profils schenkelartig von dem ersten Abschnitt (4A) fortsetzt, wobei die Dicke (D2) des zweiten Abschnitts (4B) etwa die Hälfte der Dicke (D1) des ersten Abschnitts (4A) beträgt, wobei der erste und der zweite Abschnitt (4A, 4B) jeweils eine erste Flachseite (10A, 11A) und eine zweite Flachseite (10B, 11B) aufweisen, wobei die erste und zweite Flachseite (10A, 10B, 11A, 11B) des jeweiligen Abschnitts (4A, 4B) parallel zueinander sind, wobei die erste Flachseite (10A) des ersten Abschnitts (4A) und die erste Flachseite (11A) des zweiten Abschnitts (4B) eine gemeinsame ebene Fläche bilden und in einer gemeinsamen Ebene liegen, und wobei zwischen der zweiten Flachseite (10B) des ersten Abschnitts (4A) und der zweiten Flachseite (11B) des zweiten Abschnitts (4B) eine Stufe gebildet ist, wobei die Verbinder (4) jeweils parallel zu einer Kante (7) eines Wandelements (3A, 3B) am Ort der Installation des Wandsystems (1) an einer der Wand (2) zugeordneten Rückseite (6) des jeweiligen Wandelements (3A, 3B) mit doppelseitigem Klebeband befestigt werden, wobei der Verbinder (4) eines zweiten Wandelements (3B) andersherum bzw. mit einer anderen Flachseite an dem zweiten Wandelement (3B) angeordnet wird als der Verbinder (4) an einem ersten Wandelement (3A), sodass der Verbinder (4) des zweiten Wandelements (3B) mit dem zweiten Wandelement (3B) eine Nut bildet und der Verbinder (4) des ersten Wandelements (3A) eine Feder oder einen Spund zum Eingreifen in die Nut bildet.
- Verwendung nach
Anspruch 4 , dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Abschnitt (4B) an einem freien Ende (13) eine Abschrägung oder Abrundung aufweist oder verjüngt ist.
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- 2020-07-02 DE DE102020003996.0A patent/DE102020003996B4/de active Active
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