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DE10202773A1 - Angelrute mit abwinkelbarem Handteil - Google Patents

Angelrute mit abwinkelbarem Handteil

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DE10202773A1
DE10202773A1 DE2002102773 DE10202773A DE10202773A1 DE 10202773 A1 DE10202773 A1 DE 10202773A1 DE 2002102773 DE2002102773 DE 2002102773 DE 10202773 A DE10202773 A DE 10202773A DE 10202773 A1 DE10202773 A1 DE 10202773A1
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fishing
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joint
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Martin Kloeber
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K87/00Fishing rods
    • A01K87/08Handgrips

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Marine Sciences & Fisheries (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Fishing Rods (AREA)

Abstract

In das Handteil (III) einer Angelrute wird, um beim Schleppangeln vom Boot eine höhere Bissausbeute zu erzielen, ein Gelenk (I, II) integriert. DOLLAR A Auf dem vorderen Teil (I) des Gelenkes ist ein Rollenhalter (23) und eine skizzierte Multirolle (19) auf herkömmliche Art befestigt. Der Angelrutenblank (15) ist durch Einkleben und Verbolzen (18) integriert und gesichert. Sowohl um den Angelrutenblank (15) als auch um den Kern des Handteiles (16), der ebenfalls durch ein Bolzen (18) im hinteren Teil (II) des Gelenkes gesichert ist, ist eine hautfreundliche Schicht (17) angebracht. In gekippter Stellung des Handteiles verhindern Anschläge (1, 2) in den Elementen (5, 6) des Gelenkes vor und nach der Achse (3) ein weiteres Abknicken des Gelenkes. Zur Arretierung in gerader Form wird die Hülse (4) durch den Druck der Feder (22) über beide Teile (I, II) des Gelenkes geschoben.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Angelrute mit einem reversibel abwinkelbaren Handteil.
  • Bei herkömmlichen Angelruten ist das Handteil der Angelrute in einer geraden, durchgehenden Linie mit dem vorderen Teil der Angelrute angebracht.
  • Das hat Nachteile in der individuellen Handhabung der Angelrute.
  • Nachteilig ist diese Anordnung beim leichten und mittelschweren Schleppangeln auf Raubfische vom Boot. Üblicherweise steht das Handteil der Angelrute und die Rute selbst in einem Winkel von etwa 135° bis 90° zu der in das Wasser führenden Angelschnur.
  • Ein flacherer Winkel des Angelrutenhalters und damit der Angelrute birgt die Gefahr des Verlustes der Angelrute bei einem Anbiss, weil die Angelrute aus dem, meist rohrförmigen Halter gezogen werden kann.
  • Eine, steil aufgestellte, also in etwa rechtem Winkel zur Schnur befindliche Angelrute hat den Nachteil, daß beim Anbiß eines Fisches zuerst der Biegewiderstand der Rute überwunden werden muß, bevor der, mit der Angelrolle eingestellte Bremswiderstand auf den Angelhaken und somit auf den Fisch wirkt.
  • Die Kraft zur Biegung der Rute ist in der Regel deutlich geringer, als der Bremswiderstand der auf der Angelrolle eingestellt ist. Der Biegeweg bis zum Ansprechen der Bremse der Angelrolle ist beträchtlich, er beträgt bei üblichen Angelruten etwa 1,5 Meter. Da Fische aber auch schon bei geringen Widerstand den Angelköder wieder loslassen, also oft, bevor die Angelhaken im Fischmaul gefasst haben, geht ein Teil der anbeissenden Fische wieder verloren.
  • Vom Angeln auf große Meeresfische wie z. B. Thunfische, Martin und Haifische sind Angelruten bekannt, deren Handteil aus Metall und um etwa 35° abgewinkelt ist. Dieses Handteil ist schwer, starr und nicht veränderbar. Die Angelruten sind teuer, sehr robust und schwer, und können aufgrund der Ausstattung nur an Bord eines eigens dafür ausgerüsteten Schiffes zum Angeln auf große Meeresfische, z. B. Haifische, Thunfische, Schwertfische, Marline usw., welche in der Regel ein Gewicht von über 50 Kilogramm haben, benutzt werden. Eine andere Art der Nutzung dieser Angelruten z. B. zum Spinnangeln oder Schleppangeln auf z. B. mittelschwere Raubfische, z. B. Hecht, Wels, Zander, Lachse und Meerforellen ist, auch auf Grund der Bauart, nicht möglich.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Angelrute mit einem abwinkelbaren Handteil vorzuschlagen, mit welcher sowohl die Vorteile von Angelruten mit gebogenem Handteil, als auch die Vorteile gerader Handteile genutzt werden können.
  • Die Erfindung löst diese Aufgaben entsprechend den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1.
  • Weiterbildungen der Erfindung sind aus den Unteransprüchen zu entnehmen.
  • Unter der Bezeichnung Gelenk werden im folgenden auch Scharniere, Bänder, oder andere, bewegliche Verbindungen verstanden.
  • Bei einer erfindungsgemäßen Angelrute ist im Handteilteil, zum Handteilende hin nach dem Angelrollenhalter ein Klappmechanismus so integriert, daß das hintere Handteilteil sowohl eine, zur Rute parallele, als auch eine abgeknickte Position einnehmen kann. Zum Gebrauch von Multirollen kann das Handteilteil zu der, dem Rollenhalter abgewandten Seite hin, gekippt werden, bei Benutzung von Stationär-Rollen kann das Handteilteil zur Seite auf der sich der Rollenhalter befindet, hin gekippt werden. Einige Varianten von Knickgelenken lassen auch einen Winkel von etwa plus 90° bis minus 90° zur Geraden zu. Deshalb sind diese Angelruten sowohl für den Gebrauch mit stehend montierten Multirollen, als auch für den Gebrauch mit hängend montierten Stationärrollen geeignet. Bei beiden Arten verändert sich die Position der Rolle zum vorderen, beringten Teil der Angelrute durch den Klappvorgang nicht.
  • Die vorgeschlagene Art des Handteiles ist an nahezu jeder Angelrute anzubringen. Bevorzugt ist die Anordnung an Steckruten, aber auch teleskopierbare Ruten können damit ausgerüstet werden.
  • Die erfindungsgemäße Angelrute ist besonders zur individuellen Einstellung auf die Bedürfnisse des Benutzers, aber auch besonders zum Schleppangeln vom Boot geeignet. Aber auch andere Angelarten sind damit ebenfalls möglich.
  • Zum Schleppangeln wird das Handteil zum gewünschten Winkel oder zum Anschlag abgewinkelt, und die Angelrute in den Angelrutenhalter gesteckt. So weist beim Schleppangeln die Angelrute nicht, wie üblich, steil nach oben, sondern in einem relativ flachen Winkel nach hinten. Der Winkel der Rute im Verhältnis zu der in das Wasser führenden Schnur, liegt unter 45°.
  • Beißt in dieser Rutenstellung ein Fisch an, so muß nicht erst die vollständige Kraft zur Biegung der Rute überwunden werden, sondern die Bremskraft der Angelrolle wird nahezu ohne Verzögerung und unmittelbar wirksam. Weil die Bremskraft an der Rolle höher ist, als die Kraft zur Biegung der Rute werden wird diese direkt zum anbeissenden Fisch übertragen.
  • Fische werden deshalb schneller und kräftiger gehakt, sie haben weniger Reaktionszeit um wieder loszulassen. Speziell bei Fischen mit hartem, knöchernen Kiefern, bzw. Maul, ist deshalb die Verlustrate deutlich geringer.
  • Speziell mit neueren, geflochtenen, Schnüren welche kaum noch eine Dehnung aufweisen, ist dadurch in kürzester Zeit ein direkter Kontakt zum anbeißenden Fisch hergestellt. Aber auch bei monofilen Angelschnüren, deren Dehnung etwa 15 bis 25% beträgt, wird eine deutliche Verbesserung der Ausbeute erreicht.
  • Die Verbesserung der Rollenbremsen bei neueren Rollengenerationen unterstützt den Gebrauch dieser Angelruten durch einen ruckfrei beginnenden Bremsvorgang.
  • Nach einem Anbiss kann, wenn gewünscht, das Handteil in die, gerade Position gebracht werden, so das die Angelrute wie gewohnt am Körper abgestützt, und die Federkraft der Angelrute normal genutzt werden kann. Es kann aber auch ein beliebiger anderer, individuell gewünschter, Winkel eingestellt werden.
  • In der jeweiligen Stellung kann das Handteilteil auf einfache Art stabil arretiert werden. Die Handhabung entspricht bei geradem Handteil, der herkömmlicher Angelruten.
  • Auch in der Art der Handhabung bietet ein abwinkelbares Handteil Vorteile, das Handteil und damit die Haltung der Angelrute kann für jeden Angler individuell eingestellt werden.
  • Die Gelenke können auf einfache Weise in das Handteil integriert werden. Sie können bereits bei der Herstellung der Angelrute, aber auch nachträglich in den Angelrutenblank einlaminiert, oder eingeklebt werden, oder auf den Blank geschoben und einlaminiert oder aufgeklebt werden, wobei z. B. ein Bolzen oder eine Schraube eine wirksame Sicherung gegen Herausziehen oder Abziehen des Blanks vom Gelenk sein kann.
  • Beispiele von unterschiedlichen Arten von Gelenken für Angelruten, welche jedoch keine Einschränkung der Erfindung darstellen, sind in den Zeichnungen dargestellt.
  • Es zeigen:
  • Fig. 1 eine Skizze einer seitlichen Darstellun eines Angelbootes mit einer herkömmlichen Angelrute (a) mit geradem durchgehenden Handteil (a) und mit Multirolle bestückt, sowie zwei weiteren, erfindungsgemäßen, Angelruten (b, c) mit abgeknicktem Handteil (b, c), wobei Rute (b) ebenfalls mit Multirolle und Rute (c) mit Stationärrolle bestückt ist.
  • Fig. 2 bis 6 skizzierte Beispiele von Gelenken für erfindungsgemäße Angelruten mit verstellbarem Handteilwinkel, in z. T. geschnittener Ansicht von der Seite, in gekippter (d) und gerader (e) Ausrichtung, eine Daraufsicht (f) in gerader Ausrichtung, sowie vergrößert dargestellte Ausschnitte (A).
  • Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht eines skizzierten Angelbootes mit Positions- Beispielen von Angelruten während des Schleppangelns. Hierbei sind (a) eine herkömmliche Angelrute mit geradem Handteil (a) welche mit einer Multirolle bestückt ist, sowie zwei Beispiele von erfindungsgemäßen Angelruten (b, c) mit abgeknicktem Handteil (b, c), von denen Ausführung (b) mit einer Multirolle und Ausführung (c) mit einer Stationärrolle bestückt ist, dargestellt.
  • Deutlich ist zu erkennen, daß ein anbeißender Fisch bei der herkömmlichen Rute (a) zuerst den vollen Biegungswiderstand der Rute überwinden muß, bevor die Schnurbremse der Angelrolle aktiv wird. In Beispiel (b) ist eine erfindungsgemäße Angelrute mit, um ca. 35° abgeknicktem Handteil, bei welcher bereits nach sehr geringer Rutenbiegung die Bremskraft der Rolle wirkt, dargestellt. Bei Beispiel (c) weist das abgeknickte Rutenhandteil einen Winkel von etwa 55° auf. Hier wird sofort die Bremskraft der Angelrolle wirksam, die Elastizität der Rute bietet einem anbeissenden Fisch kaum Widerstand. Die Pfeile stellen den angedeuteten Biegeweg der Ruten dar.
  • In Fig. 2 ist ein mögliches Ausführungsbeispiel eines Gelenkes der Erfindung dargestellt. Es handelt sich um einen Klappmechanismus, wie er von der Verwendung in Garten-Schirmen her bekannt ist. Auf dem vorderen Teil (I) des Gelenkes ist ein Rollenhaltek (23) und eine Multirolle (19) auf herkömmliche Art befestigt. Der Angelrutenblank (15) ist durch Einkleben und Verbolzen (18) integriert und gesichert. Sowohl um den Angelrutenblank (15) als auch um den Kern des Handteiles (16), welcher z. B. aus einem Rohr besteht, und der ebenfalls durch einen Bolzen (18) im hinteren Teil (II) des Gelenkes gesichert ist, ist eine hautfreundliche Schicht (17) aus z. B. Kork oder Moosgummi angebracht. In gekippter Stellung (d) des Handteiles verhindern Anschläge (1, 2) in den Elementen (5, 6) des Gelenkes vor und nach der Achse (3) ein weiteres Abknicken des Gelenkes. Zur Arretierung in gerader Form (e, f) wird eine Hülse (4) über das Gelenk durch den Druck einer Feder (22) über die Achse und beide Teile (I, II) des Gelenkes geschoben. Zum Abknicken wird die Hülse (4) gegen den Druck der Feder in eine Ausnehmung (20) in der Beschichtung (17) geschoben. Aber auch z. B. durch Aufschrauben, Aufklippsen, oder einen Bajonettverschluss, kann die Hülse (4) fixiert werden. Das Handteil der Angelrute kann bei diesem Beispiel um einen Winkel von etwa 35° zum vorderen Teil der Angelrute hin abgeknickt werden.
  • Fig. 3 zeigt ein weiteres, mögliches Ausführungsbeispiel eines Gelenkes für eine Angelrute, bei dem ebenfalls eine Hülse (4), die in gerader, ausgerichteter Stellung (e, f) über beide Gelenkteile (I, II) geschoben ist für Fixierung sorgt. Die Hülse wird, durch eine Feder (22) in die arretierende Stellung gebracht und durch den nicht dargestellten Rutenhalter als Anschlag gestoppt. Ein, mit beiden Gelenkteilen (I, II), verbundenes Scharnier (7) ermöglicht, nach dem Verschieben der Hülse (4), die Öffnung des Gelenkes. Das Scharnier kann auch durch ein reissfestes, elastisches Band, z. B. Federstahl ersetzt werden. In abgeknickter Endstellung (d) verhindern Haltebolzen (9), welche in Taschen (10) des Gelenkes (I, II) beweglich angeordnet sind, und durch das Band (11) miteinander fest verbunden sind, eine weitere Öffnung des Gelenkes. Das Band (11) liegt bei geöffnetem Gelenk in einem Schacht (8) des Gelenkes. Der Öffnungswinkel des Gelenkes wird durch die Länge des Bandes (11) bestimmt. In den vorderen Teil des Gelenkes (I) ist, auf gewohnte Weise der,- nicht dargestellte -, Rutenblank integriert, in den hinteren Teil des Gelenkes (II) ist ebenfalls wie üblich der, - hier nicht dargestellte - Kern des Handteiles integriert. Alle weiteren üblichen Elemente, wie z. B. der Rutenhalter und eine hautfreundliche und griffige Beschichtung (17) sind wie gewohnt ebenfalls angebracht, jedoch nur teilweise dargestellt.
  • Fig. 4 zeigt ein Beispiel eines Gelenkes für eine erfindungsgemäße Angelrute mit abknickbarem Handteil. An beiden Gelenkteilen (I, II) sind halbkreisförmige, lamellenartige ineinander greifende Zungen (41) angebracht, welche durch eine Profilierung oder eine definierte Rauhigkeit der Oberfläche und flächigen Kontakt zueinander einen definierten Reibungswiderstand haben. Um den Reibungswiderstand der Zungen (41) zueinander exakt einzustellen können als Hilfsmittel auch Materialien mit definiertem Reibungskoeffizienten, zwischen den Zungen (41), angebracht sein. Durch eine Schraube (21), welche auch als Achse für die beiden Teile des Gelenkes (I, II) mit den Zungen (41) dient, können die Zungen (41) zueinander gespannt werden, wodurch der Reibungswiderstand verändert werden kann. Sowohl in gerader (e, f), als auch in abgeknickter (d) Position ist das Gelenk (I, II) durch eine Klammer (12), welche einerseits in einem Lager (14) schwenkbar angeordnet ist und andererseits in einer der Nuten (13) eingeschnappt wird, fixiert. Am Angelrollenhalter (23) ist eine Stationärrolle (40) angebracht, aber auch eine Multirolle kann montiert werden. Wie bei den vorhergehenden Beispielen ist der Blank (15) der Angelrute in den vorderen Teil des Gelenkes (I) und der, - nicht dargestellte, - Kern des Handteiles in den hinteren Teil des Gelenkes (II) integriert.
  • Die Klammer (12) ist durch einschnappen, und ein nicht dargestelltes Hilfsmittel, z. B. Deckel, oder Bügel in einer der Nuten (13) fixiert. Durch die Anbringung mehrerer, mit Abstand angeordneter Nuten (13) sind unterschiedliche Winkel des Gelenkes (I, II) damit des Handteiles einstellbar.
  • In Fig. 5 ist ein bevorzugtes Beispiel eines Gelenkes für eine erfindungsgemäße Angelrute dargestellt. Sie zeigt in z. T. geschnittenen Ansichten von der Seite (d, e) und einer Sicht von Oben (f) ein, in Stufen bis etwa 90° abgeknickbares Gelenk mit einem Ansatz eines Handteiles. An einer zentralen Achse (24) ist mittig im rechten Winkel ein Führungsbolzen (25) befestigt. Der Führungsbolzen (25) ragt durch eine, etwa mittig, etwas über Bolzendurchmesser breit geteilte, am Außenradius gezahnte Walze (26). Die Teilung (28) erstreckt sich über etwa einen halben Kreis. Die Walze (26) mit gleichmäßiger Außenzahnung (27) ist mit einer Aufnahme (29) für den Blank (30) der Angelrute verbunden. Der Bolzen (25) ragt durch ein, über dem Bolzen (25) und der Aufnahme (31) für den Kern (32) des Handteiles verschiebbares (35), ebenfalls gezahntes passendes Gegenstück (33). Am Gegenstück (32) angebracht und mit diesem längs der Achse des Bolzens (25) verschiebbar, ist eine Aufnahme (31) für den Kern (32) des Handteiles.
  • Die gezahnte Walze (26) und das Gegenstück (33) werden durch den Druck der Feder (34) gegeneinander gepresst und verhindern so ein unbeabsichtigtes Abknicken des Handteilteiles (II) des Gelenkes zum vorderen, Rutenteil (I) des Gelenkes. Zum Lösen der Arretierung wird die Verzahnung durch Verschieben des Gegenstückes (33) auf dem Bolzen (25) gegen den Druck der Feder (34) getrennt. Der Druck der Feder kann durch z. B. ein auf dem Bolzen angebrachtes Gewinde und ein Gewinde (36) in der Aufnahme (31) für den Handteil-Kern (32) durch Veränderung der Vorspannung der Feder (34) eingestellt werden. Die Verzahnung kann sowohl ein rechteckiges, als auch ein konisches, ein trapezförmiges, dreieckiges, oder ein anderes Profil aufweisen.
  • Die Angelrollenhalter (37) und die, nicht dargestellte, Beringung des Blanks (30) sind wie üblich angebracht. Durch den Verstellbereich von ca. +90° bis -90° können sowohl Stationär- als auch Multirollen befestigt und benutzt werden.
  • Fig. 6 zeigt ein bevorzugtes Beispiel eines Gelenkes für eine erfindungsgemäße Angelrute. An zwei Scheiben (41, 42), ist einerseits ein Aufnahmedorn (38) für den Blank der Angelrute (48), andererseits ein Aufnahmedorn (46) für den rohrförmigen Kern (47) des Handteiles angebracht. An den einander zugewandten Seiten der Scheiben (41, 42) sind jeweils ineinander passende, Kronenverzahnungen (43) angebracht. Verbunden sind beide Scheiben (40, 41) durch eine zentrale Achse (45), welche die Scheiben hält und führt und durch den Druck der Feder (44) zusammenhält. Es ist aber auch eine Verbindung der Scheiben (41, 42) durch eine zentrale Schraube statt der zentralen Achse (45) möglich.
  • Alle weiteren Elemente, z. B. Angelruten-Blank (48), Handteil-Kern (47), sowie der nicht dargestellte Angelrollenhalter der Angelrute sind auf die übliche Art und Weise und wie bei anderen Beispielen bereits dargestellt, angebracht. Durch den Verstellbereich von ca. +90° bis -90° können sowohl Stationär- als auch Multirollen befestigt und benutzt werden.
  • Bei allen Beispielen sind sowohl Handteil als auch der Blank der Angelrute wie bei normalen Angelruten üblich, mit allen notwendigen Vorrichtungen, z. B. Beringung, Lackierung, Angelrollenhalter, Wicklung, Handteilabschlußkappe, hautfreundlicher Überzug (Kork, Moosgummi, usw.) versehen. Bezugszeichenliste für "Angelrute mit abwinkelbarem Handteil A Vergrößertes Detail
    I vorderes Teil des Gelenkes (Angelrutenblank)
    II hinteres Teil des Gelenkes (zum Handteil)
    III Handteil der Angelrute
    1 Anschlag auf Handteilseite am Gelenk
    2 Anschlag auf Blankseite am Gelenk
    3 Achse
    4 Schiebehülse
    5 Zungenelement des Gelenkes
    6 Gabelelement des Gelenkes
    7 Scharnier
    8 Verbindung des Scharnieres
    9 Haltebolzen
    10 Taschen im Gelenk für die Bewegung der Haltebolzen (9)
    11 Verbindungsband der Haltebolzen (9)
    12 Klammer
    13 Nuten für Klammer (12)
    14 Lager für Klammer (12)
    15 Angelruten Blank
    16 Kern des Handteiles
    17 hautfreundliche Beschichtung
    18 Bolzen
    19 Angelrolle (Multirolle)
    20 Tasche in Schicht (17) für Hülse (4)
    21 Schraube
    22 Feder für Hülse (4)
    23 Angelrollenhalter
    24 Zentrale Achse
    25 Führungsbolzen
    26 Gezahnte Walze
    27 Außenzahnung der Walze (26)
    28 Teilung der Walze (26)
    29 Aufnahme für den Blank
    30 Angelruten-Blank
    31 Aufnahme für den Handteil-Kern
    32 Kern des Handteiles
    33 Gezahntes Gegenstück für gezahnte Walze (26)
    34 Feder
    35 Schieberichtung
    36 Gewinde
    37 Angelrollenhalter
    38 Aufnahme für Angelruten-Blank
    39 Stationärrolle
    40 lamellenartige Zungen
    41 erste stirnseitig verzahnte Scheibe
    42 zweite stirnseitig verzahnte Scheibe
    43 Kronenverzahnung der Scheiben (41, 42)
    44 Feder auf Achse (45)
    45 Achse
    46 Aufnahme für Handteil-Kern
    47 Handteil-Kern
    48 Angelruten-Blank

Claims (16)

1. Angelrute dadurch gekennzeichnet, daß das Handteil (III) durch ein integriertes Gelenk (I, II) oder Scharnier (7) reversibel abknickbar ist.
2. Angelrute nach einem, oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenk (I, II) oder Scharnier (7) gegenüber dem Angelrollenhalter (23, 37) so angebracht ist, daß sich die Position der Angelrolle (19, 40) zum Blank (15, 30,48) mit der Beringung in abgeknicktem Zustand (b, c, d), gegenüber dem nicht abgeknickten Zustand (a, e, f), nicht verändert.
3. Angelrute nach einem, oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenk oder Scharnier (7) in Richtung (35) zum Handteil-Ende hin nach dem Rollenhalter (23, 37) angebracht ist.
4. Angelrute nach einem, oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenk (I, II) oder Scharnier (7) mit dem Rollenhalter (23, 37) verbunden ist und mit diesem eine Einheit bildet.
5. Angelrute nach einem, oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Handteil in nicht abgeknickter Stellung (a, e, f) arretierbar ist.
6. Angelrute nach einem, oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Handteil in abgeknickter Stellung (b, c, d) arretierbar ist.
7. Angelrute nach einem, oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Bauart des Gelenkes oder Scharnieres das Handteil (III) aus der Geraden zum Gebrauch mit unterschiedlichen Rollentypen (19, 39) sowohl zur Angelrolle (39) hin als auch von der Angelrolle (19) weg abknickbar ist.
8. Angelrute nach einem, oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Bauart des Gelenkes oder des Scharnieres (7) eine Abwinkelung und Arretierung in mehreren Zwischenschritten möglich ist.
9. Angelrute nach einem, oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Bauart des Gelenkes oder Scharnieres das Handteil (III) stufenlos abwinkelbar und arretierbar ist.
10. Angelrute nach einem, oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Gelenk oder Scharnier handelsübliche, bekannte Vorrichtungen Verwendung finden.
11. Angelrute nach einem, oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bauart des Gelenkes (I, II) oder Scharnieres (7) einem, der unter Fig. 2 bis Fig. 6 dargestellten Beispiele entspricht.
12. Angelrute nach einem, oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils an einem der beiden Gelenkteile (I, II) Befestigungsmöglichkeiten (29, 31, 38, 46) für den Blank (15, 30,48) der Angelrute, bzw. für den Kern (16, 32, 47) des Handteiles angebracht sind.
13. Angelrute nach einem, oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungen sowohl aus einem Dorn (38, 46) als auch aus einer hohlen Aufnahme (29, 31) bestehen können.
14. Angelrute nach einem, oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierung in der jeweiligen Endstellung (d, e) selbsttätig erfolgt.
15. Angelrute nach einem, oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierung durch eine Feder (22, 44) erfolgt.
16. Angelrute nach einem, oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierung durch ein Hilfsmittel gegen Entarretieren gesichert ist.
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