DE10202690A1 - Riemenförmige Einrichtung und Einrichtung zum Unterbringen von Gegenständen unter Verwendung der riemenförmigen Einrichtung - Google Patents
Riemenförmige Einrichtung und Einrichtung zum Unterbringen von Gegenständen unter Verwendung der riemenförmigen EinrichtungInfo
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Abstract
Riemenförmige Einrichtung (1), bei der eine Vielzahl Kopplungselemente (3) entlang einem Rand eines langen Bandhauptkörpers (2) befestigt sind und bei der bei einer Bandbreite des Bandhauptkörpers (2) von W, eine Abmessung von einem ersten Kopplungspositionszentrum der Kopplungselemente (3) bis zu einer Abschlußseite in der Längsrichtung des Bandhauptkörpers (2) in der Nähe dieser Position von a' und einer Anzahl von Bandwicklungen mit Ausnahme der Ober- und Unterseiten von N die Länge L' in Längsrichtung des Bandhauptkörpers (2) dem folgenden Ausdruck (I) entspricht: DOLLAR F1 wobei alpha ein Kontraktionskoeffizient des Bandhauptkörpers bei Montage der Kopplungselemente ist; DOLLAR A beta ein Korrekturwert ist; DOLLAR A K ein von der Konfiguration einer aus der riemenförmigen Einrichtung hergestellten Tasche abhängiger Wert ist; DOLLAR A T eine Abmessung zwischen Verbindungselementen an einer ersten Verbindungsposition ist; DOLLAR A A (2 - pi)/2pi ist; und DOLLAR A B (2 - pi)/4 ist. DOLLAR A Mit dieser riemenförmigen Einrichtung (1) lässt sich somit eine Tasche herstellen, die nicht nur ungewöhnlich ist, sondern außerdem ein hervorragendes Erscheinungsbild und eine stabile Konfiguration sowie eine für praktische Zwecke ausreichende Dauerhaftigkeit aufweist.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine riemenförmige Einrichtung, mit der sich eine
Einrichtung zum Unterbringen von Gegenständen (im folgenden Tasche, Original:
article-accomodating body) durch spiralförmiges Aufwickeln der riemenförmigen
Einrichtung um ein Zentrum vorbestimmter Position herstellen lässt. Insbesondere
bezieht sie sich auf eine riemenförmige Einrichtung, bei der Ecken der Tasche für
Gegenstände nicht verbogen sind, die umgekehrt eingesetzt werden kann, und ein
hervorragendes Erscheinungsbild hat und schließlich mit einer einstückig damit
ausgebildeten Haltevorrichtung versehen sein kann. Ferner bezieht sich die Erfin
dung auf eine Tasche für Gegenstände, die sich mit der riemenförmigen Einrich
tung herstellen lässt.
Die japanische Gebrauchsmusterveröffentlichung Nr. 62-174416, die Veröffentli
chung der Chinesischen Republik Nr. 084688, das US-Patent Nr. 4 710 983 und
dergleichen beschreiben, dass sich Kopplungselemente eines Reißverschlusses
oder männliche/weibliche Schnappkopplungselemente entlang im wesentlichen
des gesamten Umfangs eines aus dicken Fasern gewebten/gewirkten oder ge
strickten Bandes mit einer Steifheit mit Ausnahme seiner Trennabschnitte befesti
gen lassen, so dass die entgegengesetzten Kopplungselemente durch spiralförmi
ges Aufwickeln des Bandes so in Eingriff gebracht werden können, dass sich eine
dreieckig pyramidenförmige oder zylindrische Tasche herstellen lässt.
Gemäß diesen Veröffentlichungen lassen sich verschiedene Konfigurationen, etwa
dreieckig pyramidenförmige, rechteckige, zylindrische und andere Formen, durch
Verändern der Länge der riemenförmigen Einrichtung oder der Position, in der die
Kopplungselemente zunächst in Eingriff gebracht werden, herstellen. Ferner sind
gemäß der Veröffentlichung der Chinesischen Republik an einem Endabschnitt
und einem Zwischenabschnitt eines Bandhauptkörpers miteinander in und außer
Eingriff zu bringende Knöpfe angebracht. Wenn beabsichtigt ist, eine flache
schachtelartige Tasche oder dergleichen herzustellen und die Unterbringungstiefe
flach sein soll, wird der an einem vorderen Ende des Bandhauptkörpers befestigte
Knopf an einem in der Mitte des Bandhauptkörpers befestigten passenden Knopf
befestigt, wobei das Aufwickeln des Bandhauptkörpers angepasst wird. Wenn bei
einem Halteriemen einer Tasche oder dergleichen eine maximale Unterbringungs
tiefe für den Gegenstand gebildet werden soll, wird eine Tasche unter Verwen
dung der gesamten Länge des Bandes ohne Herstellung eines Halteriemens ge
bildet.
Ferner sind gemäß der japanischen Gebrauchsmusterveröffentlichung
Nr. 62-16891 unter den entlang den beiden Seitenkanten des erwähnten Bandhauptkör
pers befestigten Kopplungselementen die entlang einer Seitenkante befestigten
Kopplungselemente zur Hälfte an einer Seite einer Abschlußkante des Band
hauptkörpers befestigt. Dabei sind die entlang der anderen Seitenkante zu befes
tigenden Kopplungselemente kürzer als ein Befestigungsendabschnitt der entlang
der einen Seitenkante befestigten Kopplungselemente. Dabei wird der Band
hauptkörper gefaltet durch Annähern des Befestigungsendabschnitts der entlang
der einen Seitenkante befestigten Kopplungselemente an den Befestigungsend
abschnitt der entlang der anderen Seitenkante befestigten Koppelabschnitte, und
die anderen Seitenkanten ohne solche befestigten Kopplungselemente sind durch
Nähen integriert. Ferner wird ein Endabschnitt des Bandhauptkörpers, an dem
keine Kopplungselemente befestigt sind, entlang seiner Längsrichtung gefaltet und
das Vorderende so befestigt, dass es mit dem Bandhauptkörper verbunden wird.
In dieser Weise wird an einem Endabschnitt des Bandhauptkörpers ein schlaufen
artiger Riemen gebildet.
Bei dieser Struktur wird eine Tasche ausgebildet durch Ineingriffbringen der gegen
überliegenden Kopplungselemente beim spiralförmigen Aufwickeln des Band
hauptkörpers von einem dem schlaufenartigen Riemenabschnitt entgegengesetz
ten Endabschnitt aus. Folglich ist der schlaufenartige Riemenabschnitt an dem
ausgebildeten Endabschnitt angeordnet, so dass sich beim Schließen einer Öff
nung für den Gegenstand gleichzeitig automatisch der Riemen bildet.
Jedoch sind die in diesen Veröffentlichungen beschriebenen Taschen im wesentli
chen im Hinblick auf ihr auffälliges Erscheinungsbild entwickelt worden, bei denen
sie sich der Reihe nach durch Ineingriffbringen der kontinuierlich entlang dem
Rand der ringförmigen Einrichtung der obigen Struktur befestigten Kopplungsele
mente herstellen lassen. Damit hat die riemenförmige Einrichtung keine besonde
re Funktion außer ihrer Verwendung als (Hosenbund-)Gürtel. Das Interesse der
Menschen in Hinblick auf solch ein auffälliges Erscheinungsbild wird wahrschein
lich in Kürze verloren gehen und führt nicht zu einem dauerhaften Gebrauch, so
dass solche Taschen bislang keine wesentliche praktische Anwendung gefunden
haben.
Dieser Typ Einrichtung zum Unterbringen von Gegenständen bildet eine dreiecki
ge Pyramide, eine rechtwinklige oder eine rechtwinklig zylindrische Form. Daher
hat diese Tasche an allen Ecken eine Spitze. Im übrigen werden diese Taschen
hergestellt nach dem Verbinden von Verbindungselementen wie lösbare untere
Endanschläge, nämlich die unteren Endanschläge eines Reißverschlusses, die in
einem bestimmten Abstand von einem Ende einer langen riemenförmigen Einrich
tung mit einer Vielzahl Kopplungselemente entlang ihrem Rand vorgesehen sind
und durch spiralförmiges Aufwickeln der riemenförmigen Einrichtung um die Ver
bindungsabschnitte zum der Reihe nach Ineingriffbringen der gegenüberliegenden
Kopplungselemente.
Wenn die riemenförmige Einrichtung zu lang oder zu kurz ist, verbleibt der Endab
schnitt der riemenförmigen Einrichtung oder lässt sich die gewünschte Konfigura
tion nicht herstellen. Insbesondere verschiebt sich die Spitze an der Ecke der Ta
sche oder verdreht sich die Konfiguration, so dass die Tasche außer Form gerät.
Da dieses Zeugnis einer Auffälligkeit und einen modischen Charakter erzielen soll,
indem es sich aus der riemenförmigen Einrichtung nur durch Ineingriffbringen der
Kopplungselemente herstellen lässt, ist der Verlust des auffälligen Designs und
des Erscheinungsbildes fatal.
Da die Konfiguration auch nicht stabil ist, ist auch die Funktion als Tasche genau
so wie das auffällige Erscheinungsbild eingeschränkt, so dass sich das Interesse
am Gebrauch schnell verliert. Daher hat sich keine fortgesetzte Verwendung oder
ein weit verbreiteter Einsatz ergeben.
Wenn es bei der in der erwähnten chinesischen Veröffentlichung beschriebenen
Tasche gewünscht wird, einen Riemen zu bilden, wird der Verschlußabschnitt
(Öffnung zum Herausnehmen und Hineinlegen eines Gegenstandes) dieser Ta
sche offen gelassen, wenn nicht eine spezielle Öffnungs-/Schließstruktur zum
Verschließen des Verschlußabschnitts eingesetzt wird, wie sie sich aus der japa
nischen Gebrauchsmusterveröffentlichung Nr. 62-16891 ergibt. Wenn die Kopp
lungselemente ferner bis zu einem Ende des Bandhauptabschnitts in Eingriff ge
bracht werden, lässt sich nur eine Tasche mit im wesentlichen der gleichen Konfi
guration wie in den erwähnten anderen Veröffentlichungen herstellen.
Was andererseits den Bandhauptkörper gemäß der japanischen Gebrauchsmus
terveröffentlichung Nr. 62-16891 angeht: Obwohl sich durch sukzessives
Ineingriffbringen der Kopplungselemente beim spiralförmigen Aufwickeln des
Bandhauptkörpers eine Tasche mit der gleichen Konfiguration wie die erwähnten
konventionellen Taschen erzielen lässt, nimmt diese Tasche, auch wenn der Ein
griff der Kopplungselemente gelöst wird, ihre Form als gerader Bandhauptkörper
nicht mehr an sondern verbleibt als schlaufenartiger Riemenabschnitt. Ferner ver
bleibt entlang einer Innenseite des Bandhauptkörpers in der Längsrichtung von
dem Riemenabschnitt ausgehend ein schiffförmiger Abschnitt, der sich ausserhalb
des Gebrauchs oder beim Versand nicht sauber zusammenlegen lässt. Auch
wenn die Form des Bandhauptabschnitts wiederhergestellt werden soll, um ande
ren Zwecken zu dienen, etwa als gewöhnlicher Gürtel oder als Halsgurt, lässt das
Erzeugnis diese Anwendung nicht zu.
Da ferner bei solchen konventionellen riemenförmigen Einrichtungen der Bandab
schnitt eines Reißverschlusses an der Rückseite des Randes des Bandes ange
näht ist oder Druckknöpfe angebracht sind, und zwar entsprechend der Vordersei
te und der Rückseite des Bandes, lassen sich die Vorderseite und die Rückseite
deutlich unterscheiden. Wenn also eine Einrichtung zum Tragen eines Gegen
standes an sich gewünscht ist, etwa um Hals oder Schulter, kann die Rückseite
nach vorne sichtbar sein, wodurch sich das Erscheinungsbild verschlechtert.
Bei dem Vorgang zur Herstellung der Tasche durch sukzessives Ineingriffbringen
der entlang dem Rand der riemenförmigen Einrichtung befestigten Kopplungsele
mente bei gleichzeitigem spiralförmigen Aufwickeln werden die Vorder- und Hin
terseiten automatisch festgelegt. Damit lässt sich nur eine bestimmte Tasche her
stellen, so dass auf der Vorderseite der Tasche sichtbare Muster oder Farben nur
einen Typ haben können. Es ist folglich nicht möglich, die Tasche in verschiedener
Weise einzusetzen.
Die Erfindung soll die obigen Probleme lösen und eine riemenförmige Einrichtung
und eine diese verwendende Tasche angeben, die nicht nur auf die Auffälligkeit
der riemenförmigen Einrichtung abzielen sondern ein hervorragendes Erschei
nungsbild und eine stabile Konfiguration zeigen und bei der Herstellung der Ta
sche die gleichzeitige Herstellung einer Haltevorrichtung erlauben, und auch bei
beliebiger Verwendung der Vorderseite oder Rückseite verschiedene Muster oder
Farben ermöglichen, so dass sich beide Seiten der Tasche ohne Nachteile für das
Erscheinungsbild verwenden lassen.
Die Erfindung zielt auf die Abmessung und Form einer Tasche für Gegenstände,
die sich auf der Basis der Abmessung und Form der riemenförmigen Einrichtung
ergeben. Ferner richtet sich die Erfindung auf Abmessung und Form einer riemen
förmigen Einrichtung auf der Basis von Abmessung und Form der gewünschten
Tasche.
Schließlich ist ein wesentliches Merkmal der Erfindung, dass bei der riemenförmi
gen Einrichtung, bei der eine Vielzahl Kopplungselemente entlang einem Rand
eines langen Bandhauptkörpers befestigt sind, bei einer Bandbreite eines Band
hauptkörpers von W, einer Abmessung von einem ersten Kopplungspositionszent
rum der Kopplungselemente bis zu einer Abschlußseite in der Längsrichtung des
Bandhauptkörpers in der Nähe dieser Position von a' und einer Anzahl von Band
wicklungen mit Ausnahme der Ober- und Unterseiten von N die Länge L' in Längs
richtung des Bandhauptkörpers dem folgenden Ausdruck (I) entspricht:
wobei α ein Kontraktionskoeffizient des Bandhauptkörpers bei Montage der Kopp
lungselemente ist;
β ein Korrekturwert ist;
K ein von der Konfiguration einer aus der riemenförmigen Einrichtung hergestell ten Tasche abhängiger Wert ist;
T eine Abmessung zwischen Verbindungselementen an einer ersten Verbin dungsposition ist;
A (2 - π)/2π ist; und
B (2 - π)/4 ist.
β ein Korrekturwert ist;
K ein von der Konfiguration einer aus der riemenförmigen Einrichtung hergestell ten Tasche abhängiger Wert ist;
T eine Abmessung zwischen Verbindungselementen an einer ersten Verbin dungsposition ist;
A (2 - π)/2π ist; und
B (2 - π)/4 ist.
Bei der grundlegenden Struktur eines weiteren Aspekts der Erfindung wird die Ta
sche durch sukzessives Ineingriffbringen der entsprechenden Kopplungselemente
entlang dem Rand der riemenförmigen Einrichtung bei spiralförmigem Aufwickeln
der langen riemenförmigen Einrichtung um das Zentrum der Kopplungselemente
an einer Anfangseingriffsposition hergestellt. Wenn die Bandbreite des Band
hauptkörpers W und die laterale Länge einer Seite der Tasche von vorne gesehen
a beträgt, ergeben sich ein Abstand a' von dem Zentrum der Kopplungselemente
an der Anfangseingriffsposition bis zu einer Abschlußseite des Bandhauptkörpers
in der Nähe der Anfangseingriffsposition und die erforderliche Bandhauptkörper
länge L' durch die folgenden Ausdrücke (II) und (III):
a' = βa (II)
L' = (1 + α/100)(XD + 2NE)a (III)
wobei
α ein Kontraktionskoeffizient des Bandhauptkörpers bei der Montage der Kopp lungselemente ist;
β ein Korrekturwert ist;
N die Zahl der Wicklungen ohne die Ober-/Unterseiten der Tasche ist;
D und E Konstanten sind;
X 1,5 oder 2 beträgt; und
0 < W < a ist.
α ein Kontraktionskoeffizient des Bandhauptkörpers bei der Montage der Kopp lungselemente ist;
β ein Korrekturwert ist;
N die Zahl der Wicklungen ohne die Ober-/Unterseiten der Tasche ist;
D und E Konstanten sind;
X 1,5 oder 2 beträgt; und
0 < W < a ist.
Um eine Tasche mit den gewünschten Abmessungen und der gewünschten Form
und stabilem Erscheinungsbild zu erhalten, sind folgende Punkte wichtig: Ein ers
ter Punkt ist, von wo der Eingriff der Kopplungselemente begonnen wird, also die
Festlegung der Wickelstartposition der riemenförmigen Einrichtung. Ein zweiter
Punkt ist, dass sich die Konfiguration der Tasche abhängig von der Wickelstartpo
sition und der Länge der riemenförmigen Einrichtung zu einer dreieckigen Pyrami
de oder einem Rechteck verändern lässt. Drittens verändert sich die Länge der
riemenförmigen Einrichtung abhängig von Material und Struktur des Bandhaupt
körpers. Viertens wird sie stärker beeinflusst, wenn die Kopplungselemente am
Rand des Bandhauptkörpers angebracht sind, insbesondere durch Nähen. Fünf
tens ist die Konfiguration des Bandhauptkörpers, insbesondere die Veränderung
der Konfiguration des Endabschnitts, bei der Herstellung der ringförmigen Einrich
tung wesentlich.
Es gibt weitere Faktoren, wie die Breite des Bandhauptkörpers, die Abmessung
zwischen gegenüberliegenden Seiten von Verbindungselementen, etwa lösbare
Unterendanschläge und Druckknöpfe, die an der Wickelstartposition der riemen
förmigen Einrichtung angebracht sind, und die Wicklungszahl der riemenförmigen
Einrichtung. Diese Faktoren beeinflussen auch erheblich die Endkonfiguration der
Tasche. Wenn die Kopplungselemente vorab an einem schmalen Bandstreifen
befestigt und dann an dem Rand des Bandhauptkörpers über diesen Bandstreifen
angebracht werden, muss das Vorstehen dieses Bandstreifens von dem Band
hauptkörper berücksichtigt werden.
Als nächstes werden die erwähnten Ausdrücke (I), (II) und (III) erläutert.
Ausdruck (I) bezieht sich auf eine Tasche mit einer gewünschten Größe und Form
ausgehend von einer durch Schneiden zu realisierenden Bandlänge L'. Die Aus
drücke (II) und (III) beziehen sich auf eine Bandlänge L' eines Bandhauptkörpers,
die in Hinblick auf Form und Abmessung der herzustellenden Tasche erforderlich
ist. Im folgenden werden zwei Ausführungsformen, nämlich eine rechteckige oder
zylindrische Tasche und eine regelmäßig dreieckig pyramidale Tasche, beschrie
ben.
Um die Bandlänge L' für die in den Fig. 2 bis 4 dargestellte rechteckige Ta
sche 30 zu berechnen, ist zu berücksichtigen, dass die Tasche 30 in einige Ab
schnitte aufgeteilt ist.
Die Bezugsziffer 8a bezeichnet einen Bandabschnitt einer Unterseite und einer
Oberseite. Die Bandlänge einer seiner Seiten soll L1 sein. Die Bezugsziffer 8b be
zeichnet eine Seite eines Zwischenabschnitts des Bandabschnitts. Die Bandlänge
dieser Seite soll L2 sein. Ferner soll der Radius eines bogenförmigen Endab
schnitts eines Bandhauptkörpers 2 aus der Sicht der Unterseite gemäß Fig. 4 R
sein, während der Radius einer Bogenform an der Eingriffsstartseite der Kopp
lungselemente 3 r sein soll. Ferner soll die Breite des zu verwendenden Bandes W
und die Abmessung zwischen zunächst in Eingriff zu bringenden Verbindungs
elementen gemäß Fig. 1 T und die Abmessung zwischen dem Zentrum (Mitten
position) zwischen den Verbindungselementen bis zu einer Endseite in der Längs
richtung des Bandhauptkörpers 2 in der Nähe dieser Position a' sein. Dann lassen
sich L1 und L2 theoretisch wie folgt ermitteln.
Es besteht die Beziehung, dass T = 2πr/2 = πr, und wenn man annimmt, dass der
Bandwickelgradient des Unterseitenabschnitts θ ist, ergibt sich θ = tan-1 (W/a), so
dass die theoretischen Bandlängen L1 und L2 wie folgt berechnet werden können.
L1 = a/cosθ - r + 2πr/4
= a/cosθ - T/π + T/2
L2 = a/cosθ - R - r + 2πR/4 + 2πr/4
= a/cosθ - W/2 - T/π + πW/4 + T/2.
= a/cosθ - T/π + T/2
L2 = a/cosθ - R - r + 2πR/4 + 2πr/4
= a/cosθ - W/2 - T/π + πW/4 + T/2.
Daher beträgt die Gesamtlänge L des Bandhauptkörpers 2 theoretisch:
L = XL1 + 2N L2 (IV)
wobei N die Windungsanzahl der riemenförmigen Einrichtung ohne die Ober- und
die Unterseite der Tasche ist; und
X 1,5 oder 2 ist.
X 1,5 oder 2 ist.
Wenn jedoch ein Bandstreifen mit Kopplungselementen an den Rand des Band
hauptkörpers 2 genäht oder verschiedene Typen der Kopplungselemente aus
Kunststoff entlang dem Rand des Bandhauptkörpers 2 durch Formgebung einstü
ckig angebracht werden sollen, tritt eine Kontraktion des Bandhauptkörpers auf.
Wenn man diese Kontraktion ignoriert, lässt sich nicht nur die gewünschte Konfi
guration nicht erzielen, sondern verliert die Tasche 30 auch ihre Funktion. Aus
diesem Grund muß die beim Anbringen der Kopplungselemente auftretende Kon
traktionslänge in bezug auf die theoretische Gesamtlänge L des Bandhauptkör
pers 2 berücksichtigt werden. Diese Kontraktionslänge (Kontraktionskoeffizient)
variiert abhängig von Material und Struktur des Bandhauptkörpers 2. Beispielswei
se beträgt die Differenz des Kontraktionskoeffizienten zwischen einem dicken
Band und einem dünnen Band aus gewöhnlichem Textil über 3%. Auch bei Ma
schentextilien beträgt diese Differenz zwischen 0,2 und 1,1% abhängig von der
Maschengröße. Der bevorzugte Wert liegt daher zwischen 0,2 und 6,0%.
Ferner muß die Gesamtlänge des Bandhauptkörpers 2 abhängig von der ange
strebten Konfiguration der Tasche 30 (regelmäßig dreieckige Pyramide, rechtwink
lig, zylindrisch) korrigiert werden, und zwar neben der beschriebenen Kontraktion.
Dieser Korrekturwert β ist das Verhältnis zwischen einer Abmessung a' von dem
Zentrum der ersten Kopplungsposition der Kopplungselemente 3 bis zu einer
Abschlußseite in der Längenrichtung des Bandhauptkörpers 2 in der Nähe der
Position und einer lateralen Breite a aus der Perspektive der Vorderseite einer
tatsächlich erhaltenen Tasche 30. In dem Ausdruck (I) wird dieser Wert errechnet
gemäß a' = βa. Dieser Korrekturwert β wird groß, wenn eine zylindrische Tasche
30 im Unterschied zu der regelmäßig dreieckigen Pyramide oder dem rechtecki
gen Fall erhalten werden soll. Der Wert liegt in einem Bereich von 1,01-1,20 und
wird abhängig von der Konfiguration der angestrebten Tasche ausgewählt. Wenn
dieser Korrekturwert β nicht genau bestimmt wird, lässt sich die rechteckige Ta
sche 30 nicht rechteckig, sondern nur verdreht herstellen.
Wenn man also annimmt, dass im Fall der rechteckigen Tasche 30 die tatsächlich
erforderliche Bandlänge einer Seite eines Bandabschnitts auf der Unter- oder der
Oberseite L'1 und die Bandlänge einer Seite eines Zwischenabschnitts L'2 ist, gilt:
L'1 = a'/(βcosθ') - T/π + T/2
L'2 = a'/(βcosθ') - W/2 - T/π + πW/4 + T/2
L'2 = a'/(βcosθ') - W/2 - T/π + πW/4 + T/2
Wenn der Kontraktionskoeffizient α bei der Montage der Kopplungselemente 3
betrachtet wird, wird die tatsächlich erforderliche Gesamtlänge L' {= XL'1 + 2NL'2) ×
(1 + α/100)}, die tatsächlich notwendig ist, entsprechend dem obigen Ausdruck (I),
wobei der Gradient θ nach der Korrektur beträgt θ' = tan-1 (Wβ/a'). Wenn man dabei
für den Fall der in Fig. 2 gezeigten rechteckigen Tasche annimmt, dass die
Oberseite und die Unterseite die gleiche Abmessung und Form haben, ist die Zahl X
des Bandabschnitts der Ober- und der Unterseite 2 und die Zahl N der Windungen
des Bandes im Zwischenabschnitt 1,5.
Wenn die erforderliche Gesamtlänge des Bandhauptkörpers für die in Fig. 5 ge
zeigte regelmäßig dreieckig pyramidale Tasche 31 ermittelt werden soll, nimmt
man an, dass die Tasche 31 in einige Bestandteile aufgeteilt ist ähnlich zu dem
Fall der Ermittlung der notwendigen Gesamtlänge L' des Bandhauptkörpers 2 für
die rechteckige Tasche 30.
Wie Fig. 6A zeigt, wird der Eingriff der Kopplungselemente von einem Endein
griffsabschnitt der Kopplungselemente 3 an der Spitze der regelmäßig dreieckig
pyramidalen Tasche 31 um einen ersten Endabschnitt der riemenförmigen Einrich
tung 1 herum gelöst, bis man zu einer Position jenseits der Linie X-Y gemäß Fig.
6B kommt. Wenn dieser gelöste Abschnitt aufgeklappt wird und der verbleibende
Abschnitt der Tasche flachgedrückt wird, so dass die Linie X-Y aus der Sicht von
oben zu den beiden Seitenkanten wird, ergibt sich insgesamt eine rechteckige
Form wie bei der zuvor erwähnten rechteckigen Tasche 30 und erstreckt sich ein
Bandabschnitt mit einer Länge von ½L1 von einer oberen Ecke der riemenförmi
gen Einrichtung 1, wie Fig. 7 zeigt.
Dieser ausgedehnte Bandabschnitt dient zum Bestimmen der endgültigen Form
der Tasche 31. Wenn dieser Abschnitt als Oberseite betrachtet wird, beträgt seine
Länge die Hälfte der Länge der Oberseite der erwähnten rechteckigen Tasche 30.
Wenn daher eine regelmäßig dreieckig pyramidale Tasche 30 erhalten werden
soll, wird X in dem Ausdruck (I) auf 1,5 gesetzt, so dass alle anderen Werte pas
sen. Dabei beträgt die Zahl N von Bandwicklungen außer der Oberseite und der
Unterseite 3.
Wenn andererseits die Gesamtlänge L' des Bandhauptkörpers 2 zur Herstellung
der Taschen 30, 31 ermittelt werden soll und die laterale Länge a aus der Front
perspektive, wenn die Taschen 30, 31 flachgedrückt sind, die Bandbreite W, ein
Wickelgradient θ, ein Kontraktionskoeffizient α des Bandhauptkörpers 2 bei Mon
tage der Kopplungselemente und ein Korrekturwert β zuvor bestimmt werden, er
geben sich die Ausdrücke (II) und (III). D und E in diesen Ausdrücken (II) und (III)
sind Konstanten D = L1/a, E = L2/a, nämlich abhängig von Abmessung und Form der
Taschen 30, 31 bestimmte Werte. Dabei lässt sich bei einer zylindrischen Tasche
30 eine stabile Konfiguration der Tasche 30 mit geringer Verdrehung solange er
halten, wie D im Bereich von 1,00-1,20 und E in dem Bereich von 1,07-1,50 liegt.
Bei der regelmäßig dreieckig pyramidalen Tasche 31 lässt sich eine stabile Konfi
guration der Tasche 31 ohne Spitzenverbiegung solange erhalten, wie D in dem
Bereich von 1,00-1,14 und E in dem Bereich von 1,07-1,10 liegt.
Solange die entsprechenden Faktoren den Ausdrücken (I) oder (II) und (III) ent
sprechende Werte annehmen, lässt sich eine stabile Konfiguration ohne Verbie
gung oder Formstörung an der Spitze des Eckenabschnitts der aus der riemen
förmigen Einrichtung erhaltenen Tasche erzielen und kommt die Tasche der re
gelmäßig dreieckigen Pyramide oder dem regelmäßigen Rechteck sehr nahe.
Ferner wird auf die riemenförmige Einrichtung keine übermäßige Kraft ausgeübt,
wenn die entsprechenden Kopplungselemente in oder außer Eingriff gebracht
werden, und lässt sich die Tasche sehr leicht herstellen und in die riemenförmige
Einrichtung zurück verwandeln. Daher ergeben sich eine gute Dauerhaftigkeit und
eine lange Lebensdauer der Tasche.
Die erfindungsgemäße riemenförmige Einrichtung hat eine an sich bekannte
Grundstruktur. Sie besteht nämlich aus einem Bandhauptkörper mit bestimmter
Länge und kontinuierlich entlang seinem gesamten Rand angeordneten Kopp
lungselementen. Für den Bandhauptkörper verwendetes Garn kann aus gewöhnli
chen Naturfasern oder synthetischen Fasern, Vielfadengarn oder Einfadengarn
gewonnenes gesponnenes Garn sein und ist nicht auf ein bestimmtes einge
schränkt. Grundsätzlich sind Einfachfäden steifer als die anderen Garne bei glei
cher Garndicke. Wenn dieses Garn für gewirkte/gestrickte/gewebte Textilien ver
wendet wird, haben diese eine erhöhte Steifheit in der Garnlängsrichtung, so dass
die Konfiguration des Textils in dieser Richtung stabil ist. Wenn erfindungsgemäß
ein Einfachfaden gewirkt, gestrickt oder gewebt wird, um ein Textil mit Maschen
zwischenräumen zu bilden, so dass sich der Einfachfaden in der Breitenrichtung
des Bandhauptkörpers erstreckt, ist die Konfiguration in der Breitenrichtung der
riemenförmigen Einrichtung stabil. Wenn ein Mehrfachfaden oder gewöhnliches
gesponnenes Garn für die Längenrichtung der riemenförmigen Einrichtung ver
wendet wird, lässt sich die erforderliche Flexibilität sicherstellen.
Als Kopplungselement kann ein gewöhnlicher Reißverschluß, ein Druckknopf aus
Kunststoff oder Metall mit üblichem Aufbau oder eine Schnappeingriffvorrichtung
aus einer Kombination aus einem aufnahmeartigen und einem einsteckelementar
tigen Kopplungselement eingesetzt werden. Bei der Schnappeingriffvorrichtung
wird ein männliches bzw. einsteckelementartiges Eingriffselement mit einem weib
lichen bzw. aufnahmeartigen Eingriffselement durch Andruck oder Einführen in
Schnappeingriff gebracht. Als anderes Kopplungselement kann ein sog. Klett
verschluß mit männlichen/weiblichen Eingriffselementen, nämlich einer Mehrzahl
feiner Hakenteile und Schlaufenteile, eingesetzt werden. Bei dem Klettverschluß
werden die Eingriffselemente der jeweiligen Seiten, nämlich jeweils eine Vielzahl
männlicher und/oder weiblicher Eingriffselemente, in einer Ebene durch Andrü
cken der jeweiligen Eingriffsflächen verbunden.
Die erwähnte Konstante K, die abhängig von der Konfiguration der aus der rie
menförmigen Einrichtung erhaltene Tasche bestimmt wird, ergibt sich aus folgen
dem Ausdruck (IV):
K = X + 2N
wobei X 1,5 oder 2 beträgt; und
N die Anzahl der Wicklungen der riemenförmigen Einrichtung mit Ausnahme der Oberseite und der Unterseite der Tasche ist.
N die Anzahl der Wicklungen der riemenförmigen Einrichtung mit Ausnahme der Oberseite und der Unterseite der Tasche ist.
Dabei ist X ein Wert, mit dem das Erscheinungsbild der Tasche bestimmt wird,
und wenn der Wert 1,5 beträgt, ergibt sich eine regelmäßig dreieckig pyramidale
Tasche. Wenn der Wert 2 beträgt, ergibt sich eine eindeutig eckige Konfiguration
oder eine zylindrische Form mit schmalem Boden für die Tasche. Die dreieckig
pyramidale Tasche kann als Behälter für kleine Gegenstände dienen, wenn sie
klein ist, oder als Einkaufstasche oder dgl. verwendet werden, wenn sie groß ist.
Die rechteckige Tasche läßt sich abhängig von ihrer Größe als Portemonnaie, Ta
bakbehälter, Kamerabehälter, Dokumententasche oder dgl. verwenden. Wenn sie
eine schmale zylindrische Form hat, kann sie als Mobiltelefon- oder Brillentasche
verwendet werden.
Der erwähnte Wert N bestimmt die Höhe der Tasche zusammen mit der Bandbrei
te W des Bandhauptkörpers und der Abmessung a' von dem Zentrum der ersten
Eingriffsposition der Kopplungselemente bis zu der Abschlußseite in der Längs
richtung des Bandhauptkörpers in der Nähe dieser Position. Dieser Wert ist dop
pelt so groß wie die tatsächliche Wicklungszahl mit Ausnahme der Oberseite und
der Unterseite der Tasche. Obwohl dieser Wert N frei festgelegt werden kann, soll
te er vorzugsweise zumindest 1 betragen.
Vorzugsweise ist der Kontraktionskoeffizient α des Bandhauptkörpers bei der
Montage der Kopplungselemente in einem Bereich von 0-6,0%. Beim Befestigen
dieser Kopplungselemente an dem Bandhauptkörper können diese einstückig an
dem Rand des Bandhauptkörpers durch Formgebung oder Verpressen (crimping)
angebracht werden und dann der schmale Bandstreifen an dem Rand des Band
hauptkörpers mit außen angeordneten Kopplungselementen angenäht werden.
Obwohl beim Anbringen der Kopplungselemente durch Formgebung für den
Bandstreifen oder Bandhauptkörper jeweils eine gewisse Kontraktion berücksich
tigt werden sollte, tritt im Gegenteil beim Verpressen nur eine geringe Kontraktion
auf. Ferner ist bei einem an dem Bandhauptkörper befestigten Bandstreifen eine
Befestigung durch Klebstoff oder Verschmelzen durch Ultraschall oder Hochfre
quenzandruckheizen möglich. Dabei wird keine Kontraktion erzeugt, und diese
Verfahren sind mit Nähen kompatibel.
Obwohl der Kontraktionskoeffizient α des Bandhauptkörpers bei der Erfindung
auch 0% betragen kann, werden die Kopplungselemente gewöhnlich vorab an
einem schmalen Bandstreifen einer bestimmten Länge angebracht und wird der
Bandstreifen am Rand des Bandhauptkörpers angenäht. Dabei tritt durch das Nä
hen eine Kontraktion des Bandhauptkörpers auf. Da der Kontraktionskoeffizient α
abhängig von Material und Struktur des Bandhauptkörpers, der aus gewirktem,
gestricktem oder gewebten Fasermaterial, Kunststoffband, Kunstlederband, Natur
lederband oder dgl. hergestellt sein kann, variiert, haben die Erfinder diesen Wert
durch Versuche festzulegen versucht. Die Obergrenze wurde bei 6% festgelegt.
Der Kontraktionskoeffizient α des Bandhauptkörpers ist der Wert für den Fall, dass
ein Bandstreifen mit den Kopplungselementen an dem Wandhauptkörper ange
näht wird und liegt vorzugsweise in dem Bereich von 0,2-6,0%.
Es hat sich herausgestellt, dass der Kontraktionskoeffizient α des Bandhauptkör
pers beim Nähen abhängig von Material und Struktur des Bandhauptkörpers und
der Bandbreite variiert. Aus diesem Grund wurden Bandhauptkörper verschiede
ner Materialien, Strukturen und Bandbreiten hergestellt und mit den Kopplungs
elementen versehene Bandstreifen an den Bandhauptkörpern angenäht. Dann
wurden die Kontraktionskoeffizienten ermittelt. Bei maschenartigem Textilband lag
der Kontraktionskoeffizient α in dem Bereich von 0,2-1,2%, variierte jedoch ab
hängig von Bandbreite und Masche (Prozentsatz der Leerräume). Der Kontrakti
onskoeffizient α lag im Bereich von 0,3-0,5% bei Kunstleder oder Naturleder und
bei gewöhnlichem Webband sogar bei 1,0-5%.
Der Korrekturwert β liegt vorzugsweise in dem Bereich von 1,01-1,20. Abhängig
von Struktur und Konfiguration des Bandhauptkörpers, insbesondere bei einem
dichten oder rauhen Bandhauptkörper, beispielsweise bei gewöhnlichem Web
band und maschigem Webband, entstehen nach dem Anbringen der Kopplungs
elemente an dem Bandhauptkörper verschiedene Einflüsse neben dem beschrie
benen Kontraktionskoeffizienten. Beispielsweise bei einer rechteckigen Tasche,
die einer schmalen Zylinderform nahekommt, wird dieser Wert groß. Der Korrek
turwert β ist ein Wert zum Berücksichtigen dieses Einflusses und kann abhängig
von dieser Konfiguration geeignet gewählt werden.
Vorzugsweise ist der Abstand V zwischen den gegenüberliegenden Seiten des
Bandhauptkörpers beim Ineingriffbringen der Kopplungselemente in dem Bereich
von 5 mm bis zu 20 mm. Dieser Wert V beeinflußt die Position der Spitze der her
zustellenden Tasche. Wenn der Wert außerhalb des Bereichs liegt, wird die Spit
zenposition verbogen oder in der Form verdreht. Mit Rücksicht auf die Spitzenpo
sition und den Schiebewiderstand des Schiebers liegt ein besonders bevorzugter
Wert in dem Bereich von 9-13 mm.
Die an dem Rand der erfindungsgemäßen riemenartigen Einrichtung anzubrin
genden Kopplungselemente werden kontinuierlich mit gleichmäßigem Abstand
entlang dem gesamten Rand des Bandhauptkörpers angebracht, wenn das Kopp
lungselement ein Druckknopf ist. Wenn ein schmaler Bandstreifen, an dem die
Kopplungselemente zuvor kontinuierlich angebracht wurden, an dem Bandhaupt
körper angenäht wird, sollte es einen Bereich geben, in dem die Verbindungsele
mente, etwa ein lösbarer Unterseitenendanschlag, jeweils in Positionen befestigt
sind, die eine vorbestimmte Strecke von den Enden des Bandhauptkörpers ent
fernt sind, um miteinander in Verbindung gebracht zu werden, wobei keine Kopp
lungselemente vorliegen.
Der beschriebene Wert T ist der Abstand zwischen Endseiten der Verbindungs
elemente an der ersten Eingriffsposition, an der keine Kopplungselemente existie
ren. Gewöhnlich beeinflußt dieser Wert die Konfiguration der Tasche kaum. Wenn
er jedoch zu groß ist, wird in dem Bodenabschnitt der Tasche eine Öffnung er
zeugt, so dass das Erscheinungsbild der Tasche verschlechtert wird und Funkti
onsnachteile auftreten. Andererseits ist der untere Grenzwert groß genug, um die
Verbindungselemente miteinander zu verbinden. Als Verbindungselemente außer
dem lösbaren Bodenendanschlag kann, wenn beispielsweise das Eingriffselement
ein Druckknopf ist, ein Paar benachbarter Druckknöpfe dienen.
Ferner sind die Konstanten D, E, nämlich Verhältniswerte der Länge L1 des Band
abschnitts der Ober-/Unterseite der Tasche und der Länge L2, die die Hälfte der
Wicklungszahl 1 (N = 1) des Bandabschnitts an einer Zwischenposition in bezug auf
die Laterallänge a der flachgedrückten Tasche ist, vorzugsweise in einem Bereich
von 1,00-1,20 (= D) und 1,07-1,50 (= E).
Erfindungsgemäß kann sich ein schmales langgestrecktes Element von einem Teil
des Randes des Bandhauptkörpers aus erstrecken. Wenn die Tasche dabei aus
der riemenförmigen Einrichtung hergestellt wird, kann das schmale langgestreckte
Element als Trageriemen verwendet werden. Daher ist vorzugsweise ein in und
außer Eingriff bringbares Element an dem Vorderende des langgestreckten Ele
ments vorgesehen, wobei das andere in und außer Eingriff bringbare Element da
zu an einer gewünschten Position des Bandhauptkörpers und/oder des langge
streckten Elements angebracht ist. Wenn ferner die Vorderseite und die Rückseite
des Bandhauptkörpers jeweils mit verschiedenen Mustern oder Farben versehen
sind, können durch Umdrehen beide Seiten verwendet werden. Dabei sind die
Vorder- und Rückseiten des schmalen Bandes vorzugsweise ebenfalls mit ver
schiedenen Mustern oder Farben versehen.
Fig. 1 ist eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße ringförmige Einrich
tung;
Fig. 2 ist ein Aufriß einer rechteckigen schachtelartigen Tasche gemäß ei
nem typischen Ausführungsbeispiel für die Erfindung;
Fig. 3 ist ein Aufriß, der die Freigabe des Eingriffs von Kopplungselemen
ten an einem Oberseitenabschnitt der Tasche zeigt;
Fig. 4 ist eine Unteransicht der Tasche;
Fig. 5 ist ein Aufriß einer aus der erfindungsgemäßen riemenförmigen Ein
richtung hergestellten regelmäßig dreieckig pyramidalen Tasche;
Fig. 6 zeigt körperliche Darstellungen, bei denen ein der Oberseite dersel
ben Tasche entsprechender Abschnitt geöffnet wird;
Fig. 7 ist ein Aufriß, bei dem die Tasche durch Drücken des Mittelabschnitts
an Endanschlägen der Tasche flachgedrückt wird;
Fig. 8 ist eine körperliche Darstellung des Verwendungszustands einer er
findungsgemäßen rechteckigen Tasche;
Fig. 9 ist eine körperliche Ansicht einer dreieckig pyramidalen Tasche;
Fig. 10 ist eine Draufsicht auf eine riemenförmige Einrichtung gemäß einem
weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel;
Fig. 11 ist eine Hinteransicht einer Seite mit einem langgestreckten Element
der riemenförmigen Einrichtung;
Fig. 12 ist eine Draufsicht einer Seite mit einem langgestreckten Element
einer riemenförmigen Einrichtung entsprechend einem modifizierten
Ausführungsbeispiel;
Fig. 13 ist eine perspektivische Ansicht der Gesamtstruktur einer aus der
ringförmigen Einrichtung hergestellten Tasche;
Fig. 14 ist eine perspektivische Ausschnittsansicht der Tasche aus der ent
gegengesetzten Richtung;
Fig. 15 sind Ansichten zur Erklärung der Verwendung des langgestreckten
Elements der Tasche;
Fig. 16 ist eine perspektivische Ansicht eines Beispiels für die Struktur einer
an einem freien Ende des langgestreckten Elements vorgesehenen
Längeneinstellvorrichtung;
Fig. 17 ist eine perspektivische Ausschnittsansicht einer weiteren modifizier
ten Ausführungsform des Ausführungsbeispiels;
Fig. 18 ist eine perspektivische Gesamtansicht einer Tasche mit einer weite
ren Struktur gemäß einem weiteren erfindungsgemäßen Ausfüh
rungsbeispiel;
Fig. 19 ist eine perspektivische Gesamtansicht einer Tasche gemäß einer
modifizierten Ausführungsform eines Ausführungsbeispiel;
Fig. 20 ist eine perspektivische Ansicht eines Zustands bei der Verwendung;
Fig. 21 ist eine Draufsicht auf eine riemenförmige Einrichtung gemäß einem
weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel;
Fig. 22 ist eine Ausschnittsdraufsicht gemäß einer modifizierten Ausführungs
form eines Ausführungsbeispiels;
Fig. 23 ist eine perspektivische Ausschnittsansicht einer mit der riemenför
migen Einrichtung nach dem Ausführungsbeispiel hergestellten Ta
sche;
Fig. 24 ist eine Draufsicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel für die erfin
dungsgemäße riemenförmige Einrichtung;
Fig. 25 ist eine schematische Draufsicht auf die Struktur eines langgestreck
ten Elements der riemenförmigen Einrichtung;
Fig. 26 ist eine Ausschnittsdraufsicht, bei der der Eingriff von Kopplungsele
menten eines Verbindungselements, das ein Bauteil des langge
streckten Elements ist, freigegeben ist;
Fig. 27 ist eine Ausschnittsdraufsicht auf einen äußeren Endabschnitt des
langgestreckten Elements gemäß einer modifizierten Ausführungs
form des Ausführungsbeispiels;
Fig. 28 ist eine Ausschnittsdraufsicht auf einen Bandhauptkörper und ein
langgestrecktes Element gemäß einer weiteren modifizierten Ausfüh
rungsform des Ausführungsbeispiels;
Fig. 29 ist eine perspektivische Ansicht der gesamten Konfiguration einer
aus der riemenförmigen Einrichtung gemäß dem Ausführungsbei
spiel hergestellten Tasche;
Fig. 30 ist eine perspektivische Gesamtansicht einer modifizierten Ausfüh
rungsform der Tasche;
Fig. 31 sind Diagramme zur Erklärung der Verwendung der aus der riemen
förmigen Einrichtung gemäß dem Ausführungsbeispiel erzeugten
Tasche;
Fig. 32 ist eine Draufsicht auf eine riemenförmige Einrichtung gemäß einer
weiteren modifizierten Ausführungsform des Ausführungsbeispiels;
Fig. 33 ist eine perspektivische Ansicht, die die Konfiguration und die Ver
wendung der aus der riemenförmigen Einrichtung erzeugten Tasche
zeigt;
Fig. 34 ist eine Draufsicht auf eine riemenförmige Einrichtung gemäß noch
einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei die Dar
stellung eines Teils weggelassen ist;
Fig. 35 ist eine Rückansicht der riemenförmigen Einrichtung;
Fig. 36 ist eine geschnittene Ausschnittsansicht eines Beispiels für an der
riemenförmigen Einrichtung befestigte Kopplungselemente, und zwar
beim Eingriff;
Fig. 37 ist eine Ausschnittsschnittansicht einer weiteren Ausführungsform;
Fig. 38 ist eine Ausschnittsschnittansicht noch einer weiteren Ausführungs
form;
Fig. 39 ist eine Seitenansicht eines Beispiels für die Struktur des in Fig. 36
gezeigten Schiebers;
Fig. 40 ist eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform für eine
Struktur des in Fig. 37 gezeigten Schiebers;
Fig. 41 ist eine Seitenansicht zur Erklärung der Bewegung eines Zugele
ments des Schiebers;
Fig. 42 ist eine Seitenansicht einer mit der riemenförmigen Einrichtung ge
mäß dem Ausführungsbeispiel hergestellten Tasche;
Fig. 43 ist eine Seitenansicht der Tasche, und zwar erhalten durch die Rück
seite der riemenförmigen Einrichtung;
Fig. 44 ist eine Draufsicht auf eine riemenförmige Einrichtung nach einem
weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel, wobei die Dar
stellung eines Teils weggelassen ist;
Fig. 45 ist eine Ausschnittsrückansicht einer Ausführungsform für die Struk
tur eines Endabschnitts an der Seite, an der das langgestreckte Ele
ment vorgesehen ist;
Fig. 46 ist eine perspektivische Gesamtansicht der durch Nachaußenbringen
der Vorderseite der riemenförmigen Einrichtung hergestellten Ta
sche;
Fig. 47 ist eine perspektivische Gesamtansicht der durch Nachaußenbringen
der Rückseite der riemenförmigen Einrichtung hergestellten Tasche;
Fig. 48 ist eine Draufsicht auf eine riemenförmige Einrichtung gemäß einem
weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel, wobei ein Teil
nicht dargestellt ist;
Fig. 49 ist eine im Schnitt dargestellte Ausschnittsansicht einer Struktur, bei
der das langgestreckte Element der durch Nachaußenbringen der
Rückseite der riemenförmigen Einrichtung erhaltenen Tasche nach
außen gebracht wird;
Fig. 50 ist eine perspektivische Ausschnittsansicht der Tasche;
Fig. 51 ist eine Draufsicht auf eine riemenförmige Einrichtung gemäß einem
weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel, wobei ein Teil
nicht dargestellt ist;
Fig. 52 ist eine Rückansicht eines äußeren Seitenendabschnitts eines lang
gestreckten Elements der riemenförmigen Einrichtung;
Fig. 53 ist eine perspektivische Ausschnittsansicht eines Teils der gemäß
dem Ausführungsbeispiel hergestellten Tasche; und
Fig. 54 ist eine Draufsicht auf eine riemenförmige Einrichtung gemäß einem
weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel, wobei ein Teil
nicht dargestellt ist.
Im folgenden werden die erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiele anhand der
beiliegenden Figuren beschrieben.
Fig. 1 ist ein Aufriß einer riemenförmigen Einrichtung als Ausführungsbeispiel mit
der erfindungsgemäßen Grundstruktur.
Bei der riemenförmigen Einrichtung 1 des in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbei
spiels sind entlang einem Außenrand eines Bandhauptkörpers 2 mit bestimmter
Länge und Breite eine Vielzahl Kopplungselemente 3 kontinuierlich angeordnet.
Als Bandhauptkörper 2 können z. B. verschiedene Typen von aus Fasern herge
stellten Bändern, etwa gewebte, gewirkte oder gestrickte Textilien, verschiedene
Typen bandartiger nicht gewebter Textilien, Kunststoffbänder, Naturlederbänder,
Kunstlederbänder und dgl. verwendet werden. Diese können abhängig von der
Anwendung ausgewählt werden. Für ein gleichmäßiges In- und Außereingriffbrin
gen der Kopplungselemente 3 ist bevorzugt, die beiden Endabschnitte in der
Längsrichtung des Bandhauptkörpers 2 bogenförmig zu gestalten.
Jedes der in Fig. 1 gezeigten Kopplungselemente 3 hat die gleiche Struktur wie
allgemein bekannte Reißverschlußkopplungselemente, nämlich mit einem an ei
nem Seitenkantenabschnitt des Reißverschlußbandes zu befestigenden Beinab
schnitt und einem Kopplungskopf zum Eingriff mit einem passenden Kopplungs
element 3. Dieses Kopplungselement 3 kann aus Metall oder Kunststoff bestehen.
Ein Kunststoffkopplungselement kann ein unabhängiger Typ sein, bei dem also
verschiedene Kopplungselemente 3 wie gewöhnliche Metallkopplungselemente
unabhängig voneinander sind, oder ein kontinuierlicher Typ, wie durch Formen
von Kunststoffmonofasern in Spulenform hergestellte Spulenelemente, bei denen
die Kopplungsköpfe an einem Teil jedes Spulenabschnitts gebildet und in einer
Reihe angeordnet sind, oder Zickzackelemente, die durch sukzessives Biegen von
Kunststoffmonofasern in eine Zickzackform hergestellt sind, wobei ihre Kopp
lungsköpfen an den gebogenen Endabschnitten gebildet sind.
Dabei sind die Kopplungselemente bei der Erfindung nicht auf die bei den be
schriebenen Reißverschlüssen verwendeten Kopplungselemente eingeschränkt,
vielmehr können auch Schnappkopplungseinrichtungen, etwa die üblichen Druck
knöpfe für durch Andruck oder Einführen zu erreichende Schnapppassung ver
wendet werden, wie sie z. B. in der bereits erwähnten US-Patentschrift dargestellt
sind. Es ist auch möglich, ein Klettverschlußelement bzw. eine Oberflächenbefes
tigungseinrichtung zu verwenden, die aus einer Vielzahl Kopplungselemente auf
gebaut ist und mit einem passenden Klettverschlußelement über einen Flächen
andruck in Eingriff zu bringen ist. Bei der zuerst erwähnten Schnappkopplungsein
richtung sind männliche und weibliche Eingriffselemente an dem Rand des Band
hauptkörpers 2 in einer kontinuierlichen Folge befestigt, so dass sie einer Vielzahl
der entsprechenden Eingriffspositionen der Schnappkopplungseinrichtung ent
sprechen.
Die Kopplungselemente 3 dieses Ausführungsbeispiels werden als unabhängiger
Typ aus Kunststoff hergestellt und wie bei einem gewöhnlichen Reißverschluß
band einstückig entlang einer Seitenkante eines schmalen Bandstreifens 4 durch
Formgebung mit bestimmten Zwischenabständen angebracht. Dann wird der
Bandstreifen 4, bei dem die Vielzahl Kopplungselemente 3 kontinuierlich an der
Seitenkante angebracht ist, entlang dem gesamten Rand des Bandhauptkörpers 2
angenäht.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist ein Verbindungselement 5 mit der gleichen
Struktur wie ein allgemein als Endanschlag eines Reißverschlusses bekannter
lösbarer unterer Endanschlag an einer Kopplungselementmontageposition befes
tigt, die von einem Ende der riemenförmigen Einrichtung 1 aus einwärts liegt und
in der beschriebenen Weise durch eine Länge a' gegeben ist, die zuvor in Längs
richtung festgelegt wurde. Ferner ist ein Paar Endanschläge 5d, die die gleiche
Struktur wie ein oberer Endanschlag eines Reißverschlusses aufweisen, mit ei
nem bestimmten Abstand an einer Diagonallinie bezüglich der Befestigungspositi
on des zuvor erwähnten Verbindungselements 5 an der anderen Seitenkante der
riemenförmigen Einrichtung 1 angebracht. Daher werden die an den Montageposi
tionen des Verbindungselements 5 und der Endanschläge 5d eigentlich anzubrin
genden Kopplungselemente 3 vorab an diesen Positionen nicht angebracht oder
davon entfernt. Durch das Anbringen des Verbindungselements 5 und des Endan
schlages 5d ergeben sich somit Trennabschnitte 3a, 3b.
Das Verbindungselement 5 weist einen Einführstift 5a und einen an einer Buchse
5b befestigten Buchsenstift 5c auf, die an der Montageposition des lösbaren unte
ren Endanschlags einander entgegengesetzt angebracht sind, wie bei bekannten
Strukturen von mit lösbaren unteren Endanschlägen versehenen Reißverschlüs
sen, die gewöhnlich an Jacken oder dgl. angebracht werden. An den Kopplungs
elementen 3, 3, . . . an der Seite des Buchsenstifts ist ein Schieber 7 so befestigt,
dass er frei verschiebbar ist. Der Endanschlag 5d ist in seiner Montageposition, in
der die Kopplungselemente entfernt sind, den an getrennten Endabschnitten vor
gesehenen Kopplungselementen 3 benachbart befestigt.
Dabei werden die Länge der riemenförmigen Einrichtung 1 und die Montagepositi
on des Verbindungselements 5 und des Endanschlags 5d abhängig von Form und
Abmessungen der jeweiligen Taschen 30, 31 festgelegt, die jeweils durch spiral
förmiges Aufwickeln der riemenförmigen Einrichtung 1 bei sukzessivem Verkop
peln der erwähnten Kopplungselemente zu erhalten sind. Die Länge der riemen
förmigen Einrichtung 1 und die Form der Tasche werden bestimmt durch die tat
sächliche Länge L' des Bandhauptkörpers 2, der den Hauptbestandteil bildet, und
entsprechend den Ausdrücken (I), (II), (III) mit verschiedenen anderen Faktoren,
die im folgenden beschrieben werden.
Bei einem im folgenden dargestellten Beispiel wird die für den Bandhauptkörper 2
erforderliche Länge L' erhalten durch Einsetzen eines bestimmten Werts in die
Ausdrücke (II) und (III).
Unter der Annahme, dass a = 100 mm, W = 20 mm, T = 18 mm, X = 2, N = 1,5 und einem
Kontraktionskoeffizienten α des Bandhauptkörpers 2 beim Annähen des Band
streifens 4 mit einer Differentialtransportnähmaschine (differential feeding sewing
machine) von 1%, ergeben sich eine theoretische Länge L und eine tatsächliche
Länge L' des Bandhauptkörpers 2 zur Herstellung der rechteckigen Tasche 30 aus
den Fig. 2 und 3.
θ = tan-1(W/a) = tan-1(20/100) = 11,309°
L1 = a/cosθ - T/π + T/2
= 100/cos 11,309° - 18/π + 18/2
= 105,25 mm
L2 = a/cosθ - W/2 - T/π + πW/4 + T/2
= 100/cos 11,309 - 20/2 - 18/π + 20π/4 + 18/2
= 110,96 mm
2L1 + 2 × 1,5 × L2
= 2 × 105,25 + 3 × 110,96
= 210,50 + 332,88 = 543,38 mm
L' = L(1 + α/100) = (2L1 + 2 × 1,5 × L2).(1 + α/100)
= (2 × 105,25 + 3 × 110,96) × (1 + 0,01)
= 548,8 mm.
L1 = a/cosθ - T/π + T/2
= 100/cos 11,309° - 18/π + 18/2
= 105,25 mm
L2 = a/cosθ - W/2 - T/π + πW/4 + T/2
= 100/cos 11,309 - 20/2 - 18/π + 20π/4 + 18/2
= 110,96 mm
2L1 + 2 × 1,5 × L2
= 2 × 105,25 + 3 × 110,96
= 210,50 + 332,88 = 543,38 mm
L' = L(1 + α/100) = (2L1 + 2 × 1,5 × L2).(1 + α/100)
= (2 × 105,25 + 3 × 110,96) × (1 + 0,01)
= 548,8 mm.
Obwohl die theoretische Länge 543,38 mm beträgt, ist die tatsächlich unter Be
rücksichtigung der Kontraktion wegen des Nähens erforderliche Bandabschnitt
länge L' 548,8 mm.
Mit den Ausdrücken (II) und (III) ergibt sich für die in Fig. 5 gezeigte regelmäßig
dreieckig pyramidale Tasche 31 erforderliche tatsächliche Länge L' des Band
hauptkörpers 2. Hier wird angenommen, dass die laterale Länge a' beim Aufklap
pen der der Oberseite und der Unterseite entsprechenden Bandabschnitte der
Länge L1 entspricht. Auch unter dieser Annahme ergibt sich in der Praxis bei die
sem Beispiel kein besonderer Nachteil, weil die Kontraktion aufgrund des Nähens
später berücksichtigt wird. T ist die zum In- und Außereingriffbringen des Verbin
dungselements 5 erforderliche Abmessung. Bei diesem Beispiel gilt T = 18 mm.
Wenn der Wert von T im Bereich von 17-19 mm liegt, ergibt sich keine besondere
Formveränderung der Tasche 31.
Der folgende Ausdruck ergibt sich für die Bandzuschnittlänge L'.
L' = L(1 + α/100) = (XL1 + 2NL2).(1 + α/100)
Hier wird gesetzt a = 173 mm, W = 30 mm, T = 18 mm, X = 3/2, N = 3 und α = 1%.
θ = tan-1(W/a) = tan-1(30/173) = 9,837°
L1 = a/cosθ - r + T/2
= 173/cos 9,837° - 18/π + 9
= 178,85 mm
L2 = a/cosθ - W/2 - T/π + πW/4 + T/2
= 173/cos 9,837 - 30/2 - 18/π + 30π/4 + 9
= 187,41 mm
L = 3L1/2 + 2 × 3 × L2
= 3 × 178,85/2 + 6 × 187,41
= 268,275 + 1124,46 = 1392,76 mm
L' = L(1 + α/100) = (3L1/2 + 2 × 3 × L2).(1 + α/100)
= (3 × 178,85/2 + 6 × 187,41) × (1 + 0,01)
= 1406,68 mm.
L1 = a/cosθ - r + T/2
= 173/cos 9,837° - 18/π + 9
= 178,85 mm
L2 = a/cosθ - W/2 - T/π + πW/4 + T/2
= 173/cos 9,837 - 30/2 - 18/π + 30π/4 + 9
= 187,41 mm
L = 3L1/2 + 2 × 3 × L2
= 3 × 178,85/2 + 6 × 187,41
= 268,275 + 1124,46 = 1392,76 mm
L' = L(1 + α/100) = (3L1/2 + 2 × 3 × L2).(1 + α/100)
= (3 × 178,85/2 + 6 × 187,41) × (1 + 0,01)
= 1406,68 mm.
Die theoretische Zuschnittlänge des Bandhauptkörpers 2 beträgt 1392,74 mm, die
Bandzuschnittlänge L' unter Berücksichtigung der Kontraktion wegen des Nähens
allerdings 1406,68 mm. Ferner muss für die Länge a' beim Aufklappen der der
Oberseite und der Unterseite entsprechenden Abschnitte der Kontraktionskoeffizient
α berücksichtigt werden. Nur damit lässt sich bei der Herstellung der Tasche 31
jedoch nicht immer eine stabile Konfiguration der Tasche 31 im Hinblick auf ihr
Erscheinungsbild sicherstellen. Hier ist die Abmessung a' wichtig, und wenn a'
keinen geeigneten Wert hat, verbiegen sich die Spitzen der Tasche zur Seite.
Es wurde ein Test durchgeführt in bezug auf die Maßdifferenz beim Annähen ei
nes Bandstreifens 4 mit Anschlußelementen 3 an dem Bandhauptkörper 2. Es
wurden also bei einem Bandstreifen 4 von 1400 mm aus dem gleichen Material
und der gleichen Struktur für die tatsächliche Zuschnittlänge L' des Bandhauptkör
pers 2 drei Gruppen gebildet: (i) 1406 mm, (ii) 1410 mm, (iii) 1420 mm. Dabei zeigt
Tabelle 1 die Endabmessung der riemenförmigen Einrichtung 1, die sich durch
Einstellen der tatsächlich erforderlichen Länge a' gemäß Fig. 7 auf 177 mm,
180 mm und 185 mm durch Veränderung des Korrekturwerts β (a'/a) jeder Gruppe
ergab. Ferner bewertet die Tabelle die seitliche Verbiegung der Spitzen jeder von
neun regelmäßig dreieckig pyramidalen Taschen aus den jeweiligen riemenförmi
gen Einrichtungen 1.
In der Tabelle bedeutet "" eine im wesentlichen mittige Anordnung der Spitzen,
"O" eine für den tatsächlichen Gebrauch tolerable Verbiegung, "∆" eine weniger
günstige Ablenkung und "X" eine solche Ablenkung der Spitze nach rechts oder
links, dass eine tatsächliche Verwendung schlecht vorstellbar ist. "Rechts" und
"links" bezeichnen die Verbiegungsrichtungen.
Die Bedingungen beim Nähen des Bandstreifens 4 an dem Bandhauptkörper 2
waren wie folgt:
Nähmaschinentyp: Differentialtransportnähmaschine
Transporteinstellung: Grad 8
Nadel: #14
Garn: #30
Schrittweite: Grad 3
Nähmaschinentyp: Differentialtransportnähmaschine
Transporteinstellung: Grad 8
Nadel: #14
Garn: #30
Schrittweite: Grad 3
Aus der obigen Tabelle 1 ergibt sich, dass ohne geeignete Festlegung des Kon
traktionskoeffizienten α mit Bezug auf das Nähen und des Korrekturwerts β die
Spitzen der hergestellten gleichmäßig dreieckig pyramidalen Taschen seitlich ver
bogen sind, so dass die Taschen schlecht zu verwenden sind.
Als nächstes wurden die Einflüsse von Differenzen von Material und Struktur der
riemenförmigen Einrichtung und des Bandhauptkörpers 2 beim Nähen getestet,
und zwar unter Verwendung von (A) einem maschengewebten Bandhauptkörper,
(B) einem Kunstlederbandhauptkörper und (C) einem gewöhnlichen gewebten
Bandhauptkörper. Dabei war bei dem maschengewebten Bandhauptkörper der
mittlere Abschnitt in der Breitenrichtung als Maschenstruktur und waren die beiden
Seitenkantenabschnitte als feine Struktur ausgebildet, um die Naht zu stabilisie
ren. Wie oben beschrieben, hängen die Einflüsse beim Nähen von der theoreti
schen Breitenabmessung a der tatsächlich gebildeten Breitenabmessung a' und
dem direkt damit verbundenen Kontraktionskoeffizienten α und Korrekturwert β ab.
Was die Länge des Bandstreifens 4 mit den Kopplungselementen 3 daran angeht,
so wurden gleichermaßen für alle Bänder (A) bis (C) zwei Stücke des Bandstrei
fens 4, die 1360 mm lang sind, verwendet.
Die Bedingung beim Nähen des Bandstreifens mit den Kopplungselementen daran
an den Bandhauptkörper 2 sind wie folgt:
Verwendete Nadel: #11, Garn: #50, Schrittweite: Grad 3, verwendete Nähmaschi ne: Einnadelstepstichnähmaschine.
Verwendete Nadel: #11, Garn: #50, Schrittweite: Grad 3, verwendete Nähmaschi ne: Einnadelstepstichnähmaschine.
Die jeweiligen Abmessungen waren: a = 165,5 mm, W = 32 mm, V = 7 mm, T = 18 mm,
X = 3/2, N = 3.
Bei diesen Abmessungen wurden entsprechend den Ausdrücken (II)-(IV) der Wic
kelgradient θ des Bandhauptkörpers 2, die theoretische Länge L1 der Obersei
te/Unterseite, die theoretische Seite L2 eines Zwischenabschnitts und die theoreti
sche Gesamtlänge L des Bandhauptkörpers 2 berechnet, und dann wurde der Ko
effizient der Kontraktion beim Nähen eingeführt durch Vergleichen mit der theore
tischen Gesamtlänge L' des tatsächlich notwendigen Bandhauptkörpers 2.
θ = tan-1(W/a) = tan-1(32/165,5) = 10,943°
L1 = a/cosθ - T/π + T/2
= 165,5/cos 10,943° - 18/π + 18/2
= 171,835 mm
L2 = a/cosθ - W/2 - T/π + πW/4 + T/2
= 165,5/cos 10,943 - 32/2 - 18/π + 32π/4 + 18/2
= 180,968 mm
L = 3L1/2 + 6L2
= 3 × 171,835/2 + 6 × 180,968
= 1343,564 mm
L1 = a/cosθ - T/π + T/2
= 165,5/cos 10,943° - 18/π + 18/2
= 171,835 mm
L2 = a/cosθ - W/2 - T/π + πW/4 + T/2
= 165,5/cos 10,943 - 32/2 - 18/π + 32π/4 + 18/2
= 180,968 mm
L = 3L1/2 + 6L2
= 3 × 171,835/2 + 6 × 180,968
= 1343,564 mm
Hierbei war der Kontraktionskoeffizient α 0,22% unter Berücksichtigung der Kon
traktion beim Nähen, und die tatsächliche Zuschnittlänge L' wurde wie folgt ermit
telt:
L' = L(1 + α/100)
= 1343,564 × 1,0022
= 1346,52 mm.
= 1343,564 × 1,0022
= 1346,52 mm.
Unter Verwendung einer durch Nähen des beschriebenen Bandstreifens 4 mit den
Kopplungselementen an den Bandhauptkörper 2 mit dieser Länge erhaltenen rie
menförmigen Einrichtung 1 wurde eine Tasche 31 hergestellt. Dabei ergab sich
eine stabile regelmäßig dreieckig pyramidale Tasche 31. Die tatsächlich in Fig. 7
gezeigte Breitenabmessung a' betrug jedoch 171 mm.
Daher betrug der Korrekturwert β hierbei:
β = a'/a = 171 ÷ 165,5 = 1,03.
Wenn die für die tatsächliche Tasche 31 notwendige Breitenabmessung a' be
stimmt wird, ist daher eine Korrektur mit dem erwähnten Korrekturwert β erforder
lich. Wenn die Breitenabmessung a gemäß Auslegung nicht mit dem Korrektur
wert β korrigiert wird, um die Breitenabmessung a' zu ermitteln, lässt sich eine
Verbiegung der Spitzenposition nicht korrigieren.
Es wurde eine Gesamttransportnähmaschine (total feeding sewing machine) ver
wendet mit einer Nadel: #21, Garn: #8, Schrittweite: Grad 3.
Die Abmessungen waren a = 167, W = 30, V = 12, T = 18, X = 3/2, N = 6 und der
Kontraktionskoeffizient α = 0,37%.
θ = tan-1(W/a) = tan-1(30/167) = 10,184°
L1 = a/cosθ - T/π + T/2
= 167/cos 10,184° - 18/π + 18/2
= 172,943 mm
L2 = a/cosθ - W/2 - T/π + πW/4 + T/2
= 167/cos 10,184 - 30/2 - 18/π + 30π/4 + 18/2
= 181,505 mm
L = 3L1/2 + 6L2
= 3 × 172,643/2 + 6 × 181,505
= 1348 mm
L' = L(1 + α/100) = 1348 × 1,0037 = 1353 mm.
L1 = a/cosθ - T/π + T/2
= 167/cos 10,184° - 18/π + 18/2
= 172,943 mm
L2 = a/cosθ - W/2 - T/π + πW/4 + T/2
= 167/cos 10,184 - 30/2 - 18/π + 30π/4 + 18/2
= 181,505 mm
L = 3L1/2 + 6L2
= 3 × 172,643/2 + 6 × 181,505
= 1348 mm
L' = L(1 + α/100) = 1348 × 1,0037 = 1353 mm.
Bei dem Kunstlederbandhauptkörper (B) ist die tatsächliche Breitenabmessung a'
gemäß Fig. 7 nicht gleich der Länge L1 der Oberseite/Unterseite. Daher wird β
als Korrekturwert angesehen. Der Wert a' muß durch einen Nähtest ermittelt wer
den.
Da bei diesem Beispiel 4 a' = 169, ist der Korrekturwert β = 169/167 = 1,012.
Die Nähbedingungen waren eine Transporteinstellung: Grad 8, Nadel: #14, Garn:
#30, Schrittweite: Grad 3.
Die Abmessungen waren Bandbreite W = 30 mm, theoretische Breitenabmessung a
gemäß Fig. 7 von 168 mm, Nähbreite V zwischen dem Bandhauptkörper 2 und
dem Bandstreifen 4 von 12 mm und Kontraktionskoeffizient α = 2%. Ferner wurde
die theoretische Länge L1 der Oberseite/Unterseite als gleich der tatsächlichen
Breitenabmessung a' gemäß Fig. 7 angesehen. Der Korrekturwert β bei Verwen
dung des gewöhnlichen Bandhauptkörpers (C) wurde als 1,04 angenommen.
Unter diesen Bedingungen wurden die theoretische Länge L1 der Obersei
te/Unterseite und der Länge L2 des Zwischenabschnitts entsprechend den Aus
drücken (II)-(IV) ermittelt und dann eine theoretische Bandendlänge L ermittelt.
Dabei war die Länge L = 1350 mm und die unter Berücksichtigung des Kontrakti
onskoeffizienten α tatsächlich erforderliche Endbandlänge war 1380 mm. Die tat
sächliche Breitenabmessung a' der fertigen riemenförmigen Einrichtung 1 gemäß
Fig. 7 war 174 mm, und diese Konfiguration war stabil bei mittig angeordneten
Spitzen der regelmäßigen dreieckigen Pyramide.
Wenn die Tasche ein auffälliges Design oder ein modisches Erscheinungsbild zei
gen soll, werden die an dem Außenrand der riemenförmigen Einrichtung 1 anzu
bringenden Kopplungselemente mit Band anders als der Bandhauptkörper 2 ge
färbt, um das Spiralmuster hervortreten zu lassen. Alternativ kann ein detailliertes
Muster auf dem Bandhauptkörper 2 gedruckt werden. Wenn ein persönlicher Zug
gewünscht ist, werden zwei Bandhauptkörperstücke 2 ohne Muster hergestellt und
dann Initialien, Fotografien, Logos oder dgl. auf die Oberfläche des Bandhaupt
körpers 2 gedruckt. Ein solcher Druck kann beispielsweise mit einem Tintenstrahl
drucker oder einem Thermotransferdrucker schnell durchgeführt werden.
Wenn aus der beschriebenen Tasche 30, 31 die ursprüngliche riemenförmige Ein
richtung 1 wiederhergestellt werden soll, wird der Schieber 7 in entgegengesetzter
Richtung verschoben und in Eingriff mit dem Verbindungselement 5 gebracht.
Wenn der Einführstift 5a aus dem Schieber 7 und der Buchse 5b entfernt wird,
kommt der Endabschnitt der umgefalteten riemenförmiger Einrichtung 1 in den
Originalzustand, so dass sich eine gerade riemenförmige Einrichtung 1 ergibt. Bei
der Erfindung können die männlichen/weiblichen Eingriffselemente an beiden End
abschnitten solcher gerader riemenförmiger Einrichtungen 1 angebracht sein. Es
sind auch andere Anwendungen außer den Taschen 30, 31 möglich, die weiter
unten beschrieben werden.
Bei der Erfindung darf sich von einem Teil des Randes des Bandhauptkörpers 2
ein langgestrecktes Element 6 weg erstrecken. Die Fig. 10 und 11 zeigen die
Strukturen von Vorder- und Rückseiten bandartiger Gegenstände gemäß einem
weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel. Der bandartige Gegenstand
dieses Ausführungsbeispiels ist eine lange riemenförmige Einrichtung 1 mit einem
Bandhauptkörper 2 in flacher Form, dessen eines Ende in der Längsrichtung bo
genförmig ist und von dessen anderem Ende sich ein langgestrecktes Element,
nämlich ein Bandstreifen 6, weg erstreckt. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind
der Bandhauptkörper 2 und der Bandstreifen 6 einstückig und kontinuierlich aus
einem einzigen Bandmaterial hergestellt, wobei das Ausführungsbeispiel nicht
hierauf beschränkt ist und Bandhauptkörper 2 und Bandstreifen 6 auch getrennt
hergestellt und durch Nähen oder Verschmelzen miteinander verbunden werden
können.
Die Breite des Bandstreifens 6 ist bei diesem Ausführungsbeispiel mit Ausnahme
des Vorderendes kleiner als die des Bandhauptkörpers 2. Ferner können gemäß
Fig. 12 die Breiten des Bandhauptkörpers 2 und des langgestreckten Elements 6
auch gleich sein. Da bei diesem Ausführungsbeispiel Bandhauptkörper 2 und
Bandstreifen 6 in der Längsrichtung aufeinander folgen, sind die an im wesentli
chen dem gesamten Rand des Bandhauptkörpers 2 befestigten Kopplungsele
mente - zur Herstellung einer Tasche - ringförmig an dem Rand der Rückseite
eines Bereichs des Bandhauptkörpers 2 der riemenförmigen Einrichtung 1 mit
Ausnahme zweier Trennabschnitte 3a, 3b ohne Kopplungselemente 3 angebracht.
Die bereits erwähnten Trennabschnitte 3a, 3b sind an symmetrischen Positionen
an dem Rand der entgegengesetzten Seiten gegenüber beiden Enden in der
Längsrichtung des Bandhauptkörpers 2 um einen vorbestimmten Abstand nach
innen verrückt vorgesehen.
Die Kopplungselemente 3 sind solche wie bei einem gewöhnlichen Reißverschluß.
An dem Bandhauptkörper 2 ist ein Bandabschnitt 4a eines Reißverschlußstreifens
angebracht, wobei eine Vielzahl der Kopplungselemente 3 an einer Seitenkante
des Reißverschlußbandes durch Nähen in gleichen Abständen angebracht sind.
An den erwähnten Kopplungselementen 3 ist verschiebbar ein Schieber 7 ange
bracht, um die in gleichen Abständen angebrachten Kopplungselemente 3 in und
außer Eingriff zu bringen. Bei den beiden Trennabschnitten 3a, 3b ist ein einem
oberen Endanschlag eines gewöhnlichen Reißverschlusses entsprechender
Schiebeanschlag 5d einstückig an dem an einem Trennabschnitt 3a vorgesehe
nen Kopplungselement 3 befestigt. Ein aus einem Buchsenstift 5c, einer Buchse
5b und einem Einführstift 5a bestehendes Verbindungselement 5, das einem lös
baren unteren Endanschlag eines Reißverschlusses entspricht, ist einstückig mit
den Kopplungselementen 3 so vorgesehen, dass es dem anderen Trennabschnitt
3b entgegengesetzt ist.
Das erwähnte langgestreckte Element, nämlich der Bandstreifen 6, erstreckt sich
direkt von dem anderen Ende des Bandhauptkörpers 2 weg, und an der Oberflä
che seines vorderen Endes ist ein weiblicher Eingriffsabschnitt 8a, nämlich ein
weiblicher Druckknopf 8, so angebracht, dass er zugänglich ist. Bei diesem Aus
führungsbeispiel ist an der Oberfläche eines Randabschnitts B zwischen dem
Bandstreifen 6 und dem Bandhauptkörper 2 ein männlicher Druckknopf 9 als
männliche Eingriffseinrichtung so angebracht, dass er zugänglich ist. Ferner ist an
einem dem Trennabschnitt 3a des Bandhauptkörpers 2, an dem der Schieber 5d
angebracht ist, benachbarten Abschnitt ein männlicher Druckknopf als männliche
Eingriffseinrichtung so angebracht, dass sein männlicher Eingriffsbereich 9a da
von vorsteht.
Die Fig. 13 und 14 zeigen ein Beispiel für eine aus der riemenförmigen Ein
richtung 1 mit der beschriebenen Struktur hergestellte Tasche. Fig. 13 ist eine
perspektivische Gesamtansicht ihres Verschlußabschnitts 33a von einem Ende
aus gesehen, und Fig. 14 ist eine perspektivische Ausschnittsansicht des glei
chen Verschlußabschnitts vom anderen Ende aus gesehen. Bei der beschriebe
nen Tasche 33 wird der Buchsenstift 5c des an einem Trennabschnitt 3b befestig
ten Verbindungselements 5 in den Schieber 7 eingeführt, während der Einführstift
5a durch den Schieber 7 in die Buchse 5b eingeführt wird, und dann wird der
Buchsenstift 5c mit dem Einführstift 5a verbunden. Danach wird der Schieber un
ter spiralförmigem Aufwickeln der riemenförmigen Einrichtung 1 um das Verbin
dungselement 5 herum verschoben, um die entsprechenden Kopplungselemente
3 zu verbinden.
Bei dem dargestellten Beispiel weist die Tasche eine flache dünne rechteckige
Kastenform auf und ist der erwähnte Druckknopf 9 an einem Endabschnitt des
oberen Verschlußabschnitts 33a angeordnet und der andere männliche Druck
knopf 9 an einem äußeren Endabschnitt des Bandstreifens 6 angeordnet. Der
weibliche Druckknopf 8 ist an einem vorderen Endabschnitt des sich von dem
Verschlußabschnitt 33a der Tasche 33 erstreckenden Bandstreifens 6 angeordnet.
Die Fig. 15A und 15B zeigen zwei Verwendungsbeispiele für den Bandstreifen
6 als Handtrageriemen. Der an dem Vorderende des Bandstreifens 6 angebrachte
weibliche Druckknopf 8 wird nämlich mit dem an dem Ende des Verschluß
abschnitts 33a angebrachten männlichen Druckknopf 9 in Eingriff gebracht. Folg
lich liegt der Bandstreifen 6 quer über dem Verschlußabschnitt 33a der rechtecki
gen Kastenform, so dass er als Handtrageriemen verwendet werden kann. Wenn
der an dem Vorderende des Bandstreifens 6 angebrachte weibliche Druckknopf 8
mit dem an dem äußeren Endabschnitt des Bandstreifens 6 angeordneten männli
chen Druckknopf 9 in Eingriff gebracht wird, wird an einem Endabschnitt des
Verschlußabschnitts 33a der rechteckigen Kastenform ein schlaufenartiger Rie
men gebildet, wie Fig. 15B zeigt.
Fig. 16 zeigt eine modifizierte Ausführungsform des Bandstreifens 6 und einen
an einem freien Endabschnitt des Bandstreifens 6 vorgesehenen Längeneinstell
mechanismus 10. Dieser Längeneinstellmechanismus 10 besteht aus einer ein
zelnen rechteckringartigen Metallvorrichtung 10a und einer im wesentlichen A-
förmigen Metallvorrichtung 10b. Der freie Endabschnitt des Bandstreifens 6 ist in
Längsrichtung in zwei Abschnitte unterteilt, und der längere Seitenendabschnitt ist
in die θ-förmige Metallvorrichtung 10b in Zickzackform eingeführt, während das
Vorderende in einen kurzen Seitenabschnitt der rechteckringförmigen Metallvor
richtung 10a eingeführt und zurückgeführt ist. Ferner ist das Vorderende um einen
Zwischenverbindungshebelabschnitt 10b' der θ-förmigen Metallvorrichtung 10b
geschlungen. Andererseits ist ein kurzer Seitenabschnitt 6a des geteilten Band
streifens 6 um den anderen kurzen Seitenabschnitt der rechteckringförmigen Me
tallvorrichtung 10a geschlungen und in Längsrichtung zurückgefaltet, und der
weibliche Druckknopf 8a ist an dem überlappenden Endabschnitt befestigt. Durch
Verschieben der θ-förmigen Metallvorrichtung 10b in Längsrichtung des Band
streifens 6 kann die Länge des Bandstreifens 6 beliebig eingestellt werden.
Fig. 17 zeigt eine weitere modifizierte Ausführungsform des beschriebenen Aus
führungsbeispiels. Anstelle des an einem Ende des Verschlußabschnitts 33a der
Tasche 33 angeordneten männlichen Druckknopfes 9 ist ein Teil der ringartigen
Metallvorrichtung 11 befestigt, während an einem freien Endabschnitt des Band
streifens 6 ein Ring 6b befestigt ist. Bei dieser modifizierten Ausführungsform kann
der Bandstreifen 6 als Schulterriemen für eine gewöhnliche Tasche verwendet
werden.
Fig. 18 zeigt eine riemenförmige Einrichtung 1, die sich aus dem Bandhauptkör
per 1 und dem von dem Bandhauptkörper 2 abstehenden Bandstreifen 6 erhalten
lässt. Sowohl der Bandhauptkörper 2 als auch der Bandstreifen 6 sind aus ma
schenartigem kettengewirkten Band mit größeren rechteckigen Lücken aufgebaut.
Diese Figur zeigt eine daraus hergestellte Tasche 34 mit dreieckig pyramidaler
Form.
Bei diesem Ausführungsbeispiel bestehen der Bandhauptkörper 2 und der Band
streifen 6 aus einem einzigen Bandmaterial und sind jeweils durch auf eine ge
wünschte Länge Schneiden eines schmalen Textilstücks mit maschenartigem ket
tengewirkten Aufbau und rechteckigen Zwischenräumen hergestellt, welcher Auf
bau sich im wesentlichen aus einem bekannten Marquisette-Aufbau ergibt. Die
Kopplungselemente 3 sind an dem gesamten Rand des Bandhauptkörpers dieses
Bandes durch Annähen eines gewöhnlichen Reißverschlußbandes angebracht,
wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel.
Bei diesem Ausführungsbeispiel weist der Bandhauptkörper 2 einen bandvernäh
ten gewirkten Abschnitt 2a mit einem feinen Wirkmuster an beiden Seitenkanten in
Breitenrichtung auf. Zwischen beiden vernähten und gewirkten Abschnitten 2a ist
in der Breitenrichtung ein maschengewirkter Abschnitt 2b vorgesehen, in dem
rechteckige fensterartige Abschnitte O vertikal und horizontal in Matrixform ange
ordnet sind, die durch Verwirken von Schnittbereichen zwischen einem Lateralfa
denabschnitt 2b' und einem Längsfadenabschnitt 2b" erhalten werden. Ferner ist
bei diesem Ausführungsbeispiel ein geschlossener Abschnitt C durch die ge
schlossenen Bereiche zwischen den fensterartigen Lücken O gebildet, der Teil
des erwähnten maschengewirkten Abschnitts 2b mit einem Teil der Bandfäden ist.
Daher weist auch der Bandstreifen 6 die Wirkstruktur des bandvernähten gewirk
ten Abschnitts 2a und des maschengewirkten Abschnitts 2b wie bei dem Band
hauptkörper 2 auf.
Die zentralen Abschnitte des Bandhauptkörpers 2 und des Bandstreifens 6 sind
dabei als Maschenstruktur aufgebaut, und ihr freier Endabschnitt ist zugeschnit
ten. Insbesondere ist der Endabschnitt des Bandhauptkörpers 2 bogenförmig, um
den Schieber gleichmäßig zum In- und Außereingriffbringen der Kopplungsele
mente verschiebbar zu halten. Daher sind die freien Enden des Bandhauptkörpers
2 und des Bandstreifens 6 schwer zu stabilisieren und ist im Fall des Bandhaupt
körpers 2 die Nahtfestigkeit bei Befestigung der Reißverschlußbänder durch Nä
hen geringer als bei den anderen Abschnitten. Wenn der weibliche Druckknopf 8
an dem freien Endabschnitt des Bandstreifens 6 wie beim ersten Ausführungsbei
spiel befestigt werden soll, läßt sich seine Festigkeit nicht sicherstellen.
Daher kann durch ein Verstärkungsteil 14 an jedem freien Endabschnitt des
Bandhauptkörpers 2 und des Bandstreifens 6 die Konfiguration desselben Endab
schnitts stabilisiert und ferner die Montagefestigkeit der Reißverschlußbänder
beim Annähen und die Festigkeit des weiblichen Druckknopfes 8 sichergestellt
werden.
Das Reißverschlußband mit den Kopplungselementen 3 wird ringförmig an dem
gesamten Rand des Bandhauptkörpers 2 mit der beschriebenen Wirkstruktur mit
Ausnahme der Trennabschnitte 3a, 3b der riemenförmigen Einrichtung 1 durch
Nähen angebracht. Dann erstreckt sich der Bandstreifen 6 in derselben Ebene wie
der Bandhauptkörper 2 von einem Ende in der Längsrichtung aus und läßt sich
durch den gleichen Vorgang wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel eine drei
eckig pyramidale Tasche 34 herstellen.
Wenn keine Tasche 34 gebraucht wird, wird der Schieber 7 zu dem lösbaren unte
ren Endanschlag 5, dem Verbindungselement, verschoben, so dass die Kopplung
sukzessive gelöst wird. Wenn schließlich der Einführstift 5a des lösbaren unteren
Endanschlags 5 aus dem Schieber 7 und der Buchse 5b gezogen wird, wird die
Tasche in die riemenförmige Einrichtung 1 rücküberführt, nämlich in den ursprüng
lichen bandartigen Gegenstand. Dieser kann kompakt zusammengefaltet, gelagert
oder bequem transportiert werden.
Obwohl bei diesem Ausführungsbeispiel das Material der für den Bandhauptkörper
2 zu verwendenden Fäden frei gewählt werden kann, werden gewöhnlich Naturfa
serfäden oder Kunstfaserfäden verwendet. Als Kunstfaserfäden können Mehrfach
fäden, Texturgarne oder Einfachfäden verwendet werden. Wenn steife Einfachfä
den für den lateralen Fadenabschnitt 2b' des maschengewirkten Abschnitts 2b bei
diesem Beispiel verwendet werden, wird die Steifheit in Breitenrichtung verstärkt,
so dass die Konfiguration in der Breitenrichtung des bandartigen Gegenstandes 1
stabil wird.
Die riemenförmige Einrichtung 1 dieses Ausführungsbeispiels mit der beschriebe
nen Struktur lässt sich kompakt zusammenfalten, weil sie in Längsrichtung flexibel
ist, so dass sie leicht beispielsweise in einer kleinen Tasche untergebracht werden
kann. Wenn sie als Tasche 34 verwendet wird, lässt sich ein darin untergebrachter
Gegenstand leicht von außen erkennen, weil es sich um eine maschenartige
Struktur handelt. Wenn die Tasche ungeplant liegengelassen wird, lässt sich ihr
Inhalt von außen leicht wiederfinden.
Ferner wirkt bei diesem Ausführungsbeispiel ein Teil der fensterartigen Lücken O
in dem maschenartig gewirkten Abschnitt 2b als geschlossene Abschnitte C, die
aus einem Teil der Fäden aufgebaut sind. Daher bilden die geschlossenen Ab
schnitte C bei dieser Tasche ein Muster. Ferner lässt sich ein darin untergebrach
ter Gegenstand aus weiter Entfernung schlecht erkennen, so dass beim Tragen
nicht die Aufmerksamkeit anderer Personen erregt wird.
Da bei diesem Ausführungsbeispiel die Hauptabschnitte des Bandhauptkörpers 2
und des Bandstreifens 6 im wesentlichen aus dem beschriebenen maschenge
wirkten Abschnitt 2b aufgebaut sind, ist die Gesamtstruktur flexibel. Wenn also die
Tasche 34 hergestellt oder in den ursprünglichen bandartigen Gegenstand 1 zu
rückgeführt wird, sind die Verbindungs- und Trennvorgänge des Verbindungsele
ments 5, nämlich des lösbaren unteren Endanschlags, leicht durchzuführen. Wenn
die Tasche 34 hergestellt wird, wobei die leichte Handhabung sichergestellt ist,
kommt die Konfiguration der Tasche kaum außer Form, weil in der Breitenrichtung
des bandartigen Gegenstandes 1 eine gewisse Steifheit vorliegt, während in der
Längsrichtung Flexibilität herrscht.
Die Fig. 19 und 20 zeigen jeweils eine modifizierte Ausführungsform der Ta
sche 34 aus der riemenförmigen Einrichtung 1 des obigen Ausführungsbeispiels
und ihre Verwendung.
Bei dieser modifizierten Ausführungsform wird das Verstärkungsteil 14 als Schie
beanschlag der riemenförmigen Einrichtung 1 verwendet und ein gleiches Verstär
kungsteil 14 an einem freien Endabschnitt des Bandstreifens 6 angebracht, näm
lich dem von dem Bandhauptkörper 2 abstehenden langgestreckten Element. Die
se Verstärkungsteile 14 tragen weibliche/männliche Druckknöpfe 8, 9, die so be
festigt sind, dass der weibliche Eingriffsabschnitt 8a und der männliche Eingriffs
abschnitt 9a einander gegenüberliegen, wenn eine dreieckig pyramidale Tasche
34 hergestellt wird. Bei der Herstellung der dreieckig pyramidalen Tasche 34 wird
der weibliche Druckknopf 8 an dem abstehenden proximalen Endabschnitt des
Bandstreifens 6 angebracht, während der männliche Druckknopf 9 an einem Ab
schnitt des Bandhauptkörpers 2 in der Nähe des Trennabschnitts 3a angebracht
wird. Die Eingriffsabschnitte 8a, 9a der Druckknöpfe 8, 9 können miteinander in
und außer Eingriff gebracht werden, wenn die dreieckig pyramidale Tasche 34
hergestellt wird.
Durch Befestigen der weiblichen/männlichen Druckknöpfe 8, 9 in dieser Weise
lässt sich der Bandstreifen 6 als Trageriemen verwenden wie bei dem Ausfüh
rungsbeispiel aus Fig. 18, und bei der Herstellung der dreieckig pyramidalen Ta
sche 34 ergibt sich durch Ineingriffbringen der weiblichen und männlichen Druck
knöpfe 8, 9 innerhalb und Ineingriffbringen der weiblichen/männlichen Druckknöp
fe 8, 9 außerhalb ein geschlossen schlaufenförmiger Handriemen, der an einem
abstehenden proximalen Ende des Bandstreifens 6 beginnt, wie Fig. 20 zeigt.
Durch Ineingriffbringen des an dem freien Ende des Bandstreifens 6 mit dem Ver
stärkungsteil 14 befestigten weiblichen Druckknopfs 8 oder des an einem Ab
schnitt des Bandhauptkörpers 2 in der Nähe des Trennabschnitts 3a angebrachten
männlichen Druckknopfs 9 lässt sich der Bandstreifen 6 also als Handriemen ent
lang einem Teil der Kante der dreieckig pyramidalen Tasche 34 verwenden und
verbindet die entsprechenden Endabschnitte. Wenn ferner der an einem Ende der
Seite, an der sich der Bandstreifen 6 des Bandhauptkörpers 2 erstreckt, befestigte
weibliche Druckknopf 8 mit dem an dem Verstärkungsteil 14 befestigten männli
chen Druckknopf 9 in Eingriff gebracht wird, während der an dem freien Endab
schnitt des Bandstreifens 6 befestigte weibliche Druckknopf 8 mit dem an dem
Abschnitt des Bandhauptkörpers 2 an dem Trennabschnitt 3a befestigten männli
chen Druckknopf 9 in Eingriff gebracht wird, werden beide Enden der erwähnten
Kante und beide Enden des Bandstreifens 6 an einer Stelle zusammengeführt und
wird der Bandstreifen 6 zu einem schlaufenartigen Handriemen, so dass ein in der
Tasche 34 untergebrachter Gegenstand nicht unerwartet herausspringen kann.
Fig. 21 ist eine Draufsicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel für den bandarti
gen Gegenstand 1 gemäß der Erfindung. Bei diesem Ausführungsbeispiel unter
scheidet sich der Bandstreifen 6, das langgestreckte Element, von dem des ersten
Ausführungsbeispiels und erstreckt sich rechtwinklig von einer Bandseitenkante
des Trennabschnitts 3a, in dem kein Verbindungselement 5 vorliegt, an dem Rand
des Bandhauptkörpers 2. Obwohl der Bandstreifen 6 dabei kontinuierlich und di
rekt aus dem Bandhauptkörper 2 heraus gebildet ist, ist dieses Ausführungsbei
spiel darauf nicht eingeschränkt, vielmehr ist es möglich, den Bandhauptkörper 2
separat herzustellen und mit einem Ende des Bandstreifens 6 z. B. durch Nähen
zu verbinden, wie in Fig. 22 dargestellt. Ferner lässt sich bei diesem Ausfüh
rungsbeispiel eine Tasche 35 mit Aufhänger, die teilweise in Fig. 23 dargestellt
ist, durch Ineingriffbringen der weiblichen und männlichen Druckknöpfe 8, 9 in
Fig. 22 herstellen.
Fig. 24 ist eine Draufsicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel für den bandarti
gen Gegenstand 1 gemäß der Erfindung. Fig. 25 ist eine Teildraufsicht, die die
Beziehung zwischen einem Teil eines an dem Rand des Bandhauptkörpers 2 an
genähten Reißverschlusses 12, der ein langgestrecktes Element des bandartigen
Gegenstandes 1 bildet, und einem aus einem Teil dieses Reißverschlusses 12
aufgebauten langgestreckten Element 13 darstellt. Fig. 26 ist eine Ausschnitts
draufsicht, wobei die Kopplungselemente des langgestreckten Elements 13 von
einander gelöst sind.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Reißverschluß entlang dem gesamten
Rand des langen Bandhauptkörpers 2 mit der erforderlichen Bandbreite und
-länge zur Herstellung eines Hauptteils 36a der Tasche 36 aus Fig. 29 durch Nä
hen befestigt, und zwar mit Ausnahme der Trennabschnitte 3a, 3b an zwei Positi
onen des Bandhauptkörpers 2 und mit Ausnahme eines gewissen Teils des Reiß
verschlusses 12. Der Trennabschnitt 3b (der an den beiden Positionen gebildeten
Trennabschnitte 3a, 3b) ist mit einem aus einem lösbaren unteren Endanschlag
aufgebauten Verbindungselement 5 versehen, wie bei dem vorherigen Ausfüh
rungsbeispiel.
Bei diesem Ausführungsbeispiel erstreckt sich ein Teil des Reißverschlußbandes
senkrecht zu dem Bandhauptkörper 2 von dem Trennabschnitt 3a aus, an dem
kein Verbindungselement 5 angebracht ist. Dieser langgestreckte Abschnitt ist der
zuvor erwähnte langgestreckte Abschnitt 13 bei diesem Ausführungsbeispiel. Wie
Fig. 25 zeigt, ist das langgestreckte Element 13 aufgebaut aus einer streifenarti
gen Einrichtung, bei der Kopplungselemente kontinuierlich wie eine Kette ange
ordnet sind. Gewöhnlich ist jedes Kopplungselement 3 des Reißverschlusses an
eine Seitenkante zweier einander gegenüberliegender schmaler Reißverschluß
bänder befestigt und aus einem Montagebeinabschnitt und einem von der Band
seitenkante und dem Montagebeinabschnitt aus nach außen vorstehenden Ein
griffskopf aufgebaut. Die Montagebeinabschnitte sind durch Nähen oder durch
Formgebung befestigt oder werden beim Weben oder Wirken des Reißverschluß
bandes gleichzeitig eingewirkt oder gewebt, so dass sie mit vorbestimmten Ab
ständen entlang den gegenüberliegenden Seitenkanten des Reißverschlußbandes
befestigt sind.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist ein von einem Kettenabschnitt des Reißver
schlusses 12 nach außen weisender Abschnitt, der sich von dem Trennabschnitt
3a der riemenförmigen Einrichtung 1 aus senkrecht erstreckt, so ausgeschnitten,
dass ein streifenartiges Kopplungselement-Verbindungselement gebildet wird, bei
dem eine Vielzahl der Kopplungselemente 3 kontinuierlich entlang einer geraden
Linie verbunden sind, wie Fig. 25 zeigt. Durch Ineingriffbringen der gegenüber
liegenden Kopplungselemente 3 entsteht das langgestreckte Element 13. Daher
ist bei diesem Ausführungsbeispiel der langgestreckte Abschnitt 13 dadurch gebil
det, dass Befestigungsabschnitte eines Teiles der Kopplungselemente des Reiß
verschlusses 12, die im übrigen an dem Rand des Bandhauptkörpers 2 befestigt
sind, freigelassen werden, so dass dieser Abschnitt 13 von dem Bandhauptkörper
2 wegsteht. Wie Fig. 26 zeigt, kommen die gegenüberliegenden Kopplungsele
mente 3 miteinander in und außer Eingriff, indem der Schieber 7 verschoben wird.
Bei dem Reißverschluß 12 dieses Ausführungsbeispiels ist ein lösbarer unterer
Endanschlag 5 als Verbindungselement 5 an jedem der beiden Enden des Reiß
verschlusses 12 angebracht, so dass ein gefalteter Endabschn 34732 00070 552 001000280000000200012000285913462100040 0002010202690 00004 34613itt eine Schlaufen
form annimmt, wenn die Verbindungselemente 5 verbunden werden. Dabei ist
kein Schiebeanschlag (oberer Endanschlag) erforderlich wie bei einem gewöhnli
chen Reißverschluß. Man kann dabei das langgestreckte Element 13 unter Ver
wendung eines Teils des gewöhnlichen Reißverschlusses gemäß Fig. 27 erzeu
gen. Durch Befestigen eines kleinen Teils 13a, das einem unteren Endanschlag
eines Reißverschlusses entspricht, anstelle des oberen Endanschlages, können
dabei Endabschnitte gegenüberliegender Kopplungselement-Verbindungs
elemente miteinander verbunden werden und männliche/weibliche Druckknöpfe 8,
9 an dem kleinen Teil 13a befestigt sein. Bei dem langgestreckten Element 13
können der Befestigungsabschnitt der Kopplungselemente 3 ohne Wegschneiden
des Abschnitts des Reißverschlußbandes 12a wie bei der vorherigen Ausfüh
rungsform aus Fig. 28 belassen werden.
Wenn aus einer riemenförmigen Einrichtung 1 gemäß dem vorherigen Ausfüh
rungsbeispiel eine flache dünne rechteckige schachtelartige Tasche 36 hergestellt
wird, erstreckt sich das langgestreckte Element 13, nämlich ein Kopplungsele
ment-Verbindungselement, in Schlaufenform von einem Ende seines Verschlu
ßabschnitts 36b aus, so dass ein Trageriemen gebildet wird. Fig. 30 zeigt eine
modifizierte Ausführungsform der Tasche 36. An einem Ende des langgestreckten
Elements 13 ist ein männlicher Druckknopf 9 angebracht, während an einem der
Seite der Erstreckung des langgestreckten Elements 13 der Tasche 36 entgegen
gesetzten Abschnitt des Bandhauptkörpers 2 ein weiblicher Druckknopf 8 ange
bracht ist. Wenn dann der an dem Ende des langgestreckten Elements 13 ange
brachte männliche Druckknopf 9 in Eingriff gebracht wird, ergibt sich ein Handrie
men wie in Fig. 30.
Die Fig. 31A und 31B zeigen Einsatzmöglichkeiten des Riemens, wenn ein
Teil des Reißverschlußbandes in dem langgestreckten Element 13 weggeschnit
ten oder nicht weggeschnitten wird. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel lässt sich
der Hauptkörper 36a der Tasche 36 am Hais anhängen, wie in den Fig. 31A
und 31B gezeigt, wenn das langgestreckte Element 13 lang ausgebildet ist. Wenn
dabei der Schieber 7 so ausgerichtet angebracht ist, dass beim Verschieben des
Schiebers 7 zu einem Schlaufenende die Kopplungselemente in Eingriff gebracht
werden und beim Schieben zur Tasche 36 der Eingriff der Kopplungselemente 3
gelöst wird, lässt sich die Schlaufengröße durch Betätigen des Schiebers 7 frei
einstellen. Fig. 31B zeigt den Fall, dass das Reißverschlußband an dem langge
streckten Element 13 noch existiert, wobei dieses Reißverschlußband mit einer
Verzierung durch Zufügen von Muster oder dergleichen versehen werden kann,
wie Fig. 31B zeigt.
Die Fig. 32 und 33 zeigen Beispiele für eine riemenförmige Einrichtung 1 nach
einer modifizierten Ausführungsform dieses Ausführungsbeispiels und eine aus der
riemenförmigen Einrichtung 1 hergestellte Tasche 36. Gemäß dieser modifizierten
Ausführungsform ist statt dem aus einem lösbaren unteren Endanschlag aufge
bauten Verbindungselement 5 des obigen Ausführungsbeispiels ein zweites lang
gestrecktes Element 15 mit einem Paar zweiter Kopplungselement-Verbindungs
elemente, wobei die Kopplungselemente 3 kontinuierlich in Eingriff sind, senkrecht
von dem Trennabschnitt 3b des Bandhauptkörpers 2 langgestreckt vorgesehen.
Ein Endanschlag 15b mit einem Ring 15a zum Halten eines Accessoires oder der
gleichen ist an dem Endabschnitt des zweiten langgestreckten Elements 15 befes
tigt, wie Fig. 32 zeigt, so dass die freien Endabschnitte der beiden Kopplungs
element-Verbindungselemente verbunden sind. Indem sich das zweite langge
streckte Element 15 von dem Trennabschnitt 3b aus in dieser Weise erstreckt,
lässt sich die Tasche 36 tragen, während ein Accessoire oder dergleichen von
ihrer Unterseitenecke herabhängt, wie Fig. 33 zeigt.
Die Fig. 34 und 35 zeigen Strukturen von Vorder- und Rückseiten einer rie
menförmigen Einrichtung 20 nach einem weiteren erfindungsgemäßen Ausfüh
rungsbeispiel.
Eine riemenförmige Einrichtung 20 gemäß diesem Ausführungsbeispiel, bei der an
dem Rand eines Bandes 21 eine Vielzahl Kopplungselemente 24 befestigt sind,
weist auf einen Bandhauptkörper 22, dessen jeweilige Enden in der Längsrichtung
bogenförmig zugeschnitten sind, ein Paar Kopplungselementmontagebänder 23,
die entlang dem Rand bis zu den beiden Trennabschnitten 24a, 24b des Band
hauptkörpers 22 angenäht sind, und eine Vielzahl von in gleichen Zwischenab
ständen entlang dem Außenrand jedes Kopplungselementmontagebandes 23 be
festigte Kopplungselemente 24.
Zusätzlich zu der obigen Struktur sind bei der riemenförmigen Einrichtung 20 nach
diesem Ausführungsbeispiel die Vorder- und Rückseiten des Bandes 21 gemäß
einem interessanten Merkmal der Erfindung mit verschiedenen Mustern oder Far
ben versehen. Solche Muster oder Farben können auf die Vorder- oder Rückseite
des Bandes 21 mit einem Drucker oder durch Weben oder Wirken oder Stricken
gebracht werden. Ferner haben neben der sich auf die Muster oder auf die Farb
gebung beziehenden Struktur die Vorder- und die Rückseite der riemenförmigen
Einrichtung 20 den gleichen Aufbau.
Die Fig. 36 und 37 zeigen schematisch zwei Beispiele, bei denen die Vorder-
und die Rückseite der riemenförmigen Einrichtung 20 den gleichen Aufbau haben.
Bei dem Beispiel aus Fig. 36 besteht ein Paar der Kopplungselementmontage
bänder 23, an dem die erwähnten Kopplungselemente 24 befestigt sind, aus ei
nem einzigen Bandmaterial und weist der Bandhauptkörper 22 zwei Bandmateria
lien 22a, 22b auf, die die gleichen Abmessungen und Formen haben, während
nach außen sichtbare Muster oder Farben verschieden sind. Die beiden Bandma
terialien 22a, 22b überlappen miteinander so, dass ihre gemusterten Seiten nach
außen liegen. Jedes der Kopplungselementmontagebänder 23 wird sequentiell
über die Trennabschnitte 24a, 24b in einem Zustand angenäht, in dem sie von den
Randabschnitten der Bandmaterialien 22a, 22b, die miteinander überlappen,
sandwichartig eingeschlossen sind, wodurch das Band 21 gebildet wird. Da bei
einer solchen Struktur des Bandes 21 die Struktur der Vorder- und der Rückseite
gleich sind, sind Unterschiede zwischen der Vorder- und der Rückseite mit Aus
nahme des Unterschieds der Muster kaum zu erkennen, wobei Vorder- und Rück
seite ästhetisch ausgestaltet werden können.
Dabei können die Muster und Farben der Vorder- und der Rückseite des Kopp
lungselementmontagebandes 23 voneinander verschieden sein. Ferner kann das
Kopplungselementmontageband 23 statt aus einem einzelnen Bandmaterial auch
durch miteinander Verbinden zweier Bandmaterialien mit jeweils verschiedenen
nach außen liegenden Mustern oder Farben hergestellt sein.
Bei einem an dem Kopplungselementmontageband 23 nach diesem Ausführungs
beispiel anzubringenden Schieber 26 sind gemäß Fig. 39 Montageringe 26d, 26e
mit gleicher Struktur an den Außenoberflächen der beiden Gleitplatten 26b, 26c
vorgesehen, deren Enden durch eine Verbindungssäule 26a verbunden sind. Zu
gelemente 26f, 26g sind an den jeweiligen Montageringen 26d, 26e angebracht.
Dabei kann mit einem beliebigen der beiden Zugelemente 26f, 26g abhängig vom
Anwendungsfall der Schieber 26 die Kopplungselemente 24 der riemenförmigen
Einrichtung 20 sowohl über die vordere als auch über die hintere Oberfläche leicht
in und außer Eingriff bringen.
Bei dem in Fig. 37 gezeigten Beispiel besteht der Bandhauptkörper 22 anderer
seits aus einem einzigen Bandmaterial, dessen vorder- und rückseitige Muster
und Farben verschieden sind, und weist das Kopplungselementmontageband 23,
an dem die Kopplungselemente 24 befestigt sind, Bandmaterialien 23a, 23b auf,
die sich im Querschnitt in Y-Form an einem Kantenabschnitt, an dem keine Kopp
lungselemente 24 vorgesehen sind, verzweigen. Dabei schließen die beiden
Bandmaterialien 23a, 23b den Randabschnitt mit Ausnahme der Trennabschnitte
24a, 24b am Rand des Bandhauptkörpers 22 ein, und durch miteinander Vernä
hen der überlappenden Abschnitte lässt sich das Band 21 herstellen.
Da hierbei die Strukturen der Vorder- und der Rückseite gleich sind, lassen sich
Unterschiede dazwischen mit Ausnahme der Unterschiede der Muster kaum er
kennen, wobei Vorder- und Rückseite ästhetisch ausgestaltet sein können.
Obwohl das beschriebene Kopplungselementmontageband 23 einen in Y-Form
verzweigten Querschnitt aufweist, ist die Erfindung nicht auf dieses Beispiel ein
geschränkt; vielmehr ist es möglich, das Band durch miteinander Verbinden zwei
er separat erzeugter Bandmaterialien entlang der gesamten Breite des Kopp
lungselementmontagebandes 23 herzustellen. Ferner kann der Bandhauptkörper
22 auch durch miteinander Verbinden zweier Bandmaterialien mit verschiedenen
nach außen liegenden Mustern oder Farben hergestellt werden.
Bei dem an dem Kopplungselementmontageband 23 anzubringenden Schieber 27
gemäß diesem Beispiel ist gemäß Fig. 40 an der Vorder- und der Rückseite
zweier Gleitplatten 27b, 27c, deren Enden durch die Verbindungssäule 27a ver
bunden sind, ein Zugelementmontageelement 27d mit T-förmigem Querschnitt
und horizontaler U-Form so befestigt, dass es über die Verbindungssäule 27a hin
überläuft. In eine zwischen dem Zugelementmontageelement 27d und der Vorder-
/Rückseite der Gleitplatten 27b, 27c ausgebildete Zugelementgleitführungsrille 27
greift ein Gleitbeinabschnitt 27f' eines Zugelements 27f. Bei diesem Schieber lässt
sich das Zugelement 27f zu der Vorder- oder der Rückseite der beiden Gleitplatten
27b, 27c bewegen, wie in Fig. 41 in durchgezogenen und unterbrochenen Linien
dargestellt, so dass die Kopplungselemente 24 der riemenförmigen Einrichtung 20
über die Vorder- und über die Rückseite leicht in und außer Eingriff gebracht wer
den können. Dieser Schieber 27 lässt sich auch bei dem in Fig. 36 dargestellten
Ausführungsbeispiel verwenden.
Fig. 38 zeigt schematisch eine Ausführungsform, bei der die Strukturen der Vor
der- und der Rückseite der riemenförmigen Einrichtung 20 unterschiedlich sind.
Das Kopplungselementmontageband 23 mit den daran befestigten Kopplungsele
menten 24 ist nämlich aus einem einzigen Bandmaterial aufgebaut, und der
Bandhauptkörper 22 ist ebenfalls aus einem einzigen Bandmaterial aufgebaut,
wobei die Muster und Farben der Vorder- und der Rückseite verschieden sind.
Dabei wird das Kopplungselementmontageband 23 auf der Oberseite des Randes
des Bandhauptkörpers 22 mit Ausnahme der Trennabschnitte 24a, 24b angeord
net und dieser überlappende Abschnitt vernäht, um das Band 21 herzustellen. Bei
diesem Band 21 haben die Vorder- und die Rückseite verschiedene Strukturen,
und ferner unterscheiden sich nicht nur die Muster und Farben der Vorder- und
der Rückseite des Bandhauptkörpers 22, sondern die Vorder- und die Rückseite
lassen sich auch in den unterschiedlichsten und voneinander verschiedenen Er
scheinungsformen individuell ausgestalten.
Die Schieber 26, 27 lassen sich auch auf dieses Ausführungsbeispiel anwenden.
Wenn die Vorder- und die Rückseite des Kopplungselementmontagebandes 23,
an dem die Kopplungselemente befestigt sind, bei den in den Fig. 37 und 38
gezeigten Beispielen mit verschiedenen Mustern oder Farben versehen sind, z. B.
durch einen Tintenstrahldrucker, lassen sich riemenförmige Einrichtungen 20 mit
den verschiedensten Mustern, Farben und verschiedenen Logos einschließlich
Veränderungen von Mustern und Farben des Bandhauptkörpers 22 erhalten. Fer
ner ist es möglich, die beiden Bandmaterialien an dem Bandhauptkörper oder dem
Kopplungselementmontageband 23 so zu überlappen, dass sich eine Verwendung
als einziges Bandmaterial ergibt.
Die Fig. 42 und 43 zeigen die Erscheinungsformen von Taschen 37, die durch
ein Vertauschen der Vorder- und der Rückseite der riemenförmigen Einrichtung 20
nach dem beschriebenen Ausführungsbeispiel hergestellt werden können. Um die
in Fig. 34 dargestellte Vorderseite nach außen zu wenden, wird der Bandhaupt
körper am Zentrum des Trennabschnitts 24a, an dem der lösbare untere Endan
schlag 5 angeordnet ist, von der Vorderseite zur Rückseite gefaltet, und durch Ein
führen des Einführstifts 5a des lösbaren unteren Endanschlags 5 in den gegenü
berliegend angeordneten Schieber 26 (27) und dann Einführen in die Buchse 5b
werden der Einführstift 5a und der Buchsenstift 5c miteinander verbunden. Dar
aufhin lässt sich durch Verschieben des Schiebers 26 (27) bei gleichzeitigem Auf
wickeln der riemenförmigen Einrichtung 20 um den lösbaren unteren Endanschlag
5 eine rechteckige, dünne schachtelartige Tasche 37 mit an der Vorderseite ge
zeigtem Buchstabenmuster herstellen. Wenn ein Gittermuster auf der Rückseite
an der Vorderseite der Tasche 37 gezeigt werden soll, wird der Bandhauptkörper
22 an dem Trennabschnitt 24a von der Rückseite zur Vorderseite gefaltet und in
der gleichen Weise wie oben der Eingriffsvorgang der Kopplungselemente 24 mit
hilfe des Schiebers 26 (27) durchgeführt. Damit wird die in Fig. 43 gezeigte Ta
sche 37 mit an ihrer Oberfläche erkennbarem Gittermuster hergestellt. Bei dieser
Tasche 37 ist die Wicklungsrichtung der riemenförmigen Einrichtung 20 umgekehrt
zu der in Fig. 42 dargestellten Tasche 37.
Fig. 44 ist eine Draufsicht auf eine riemenförmige Einrichtung 20 eines weiteren
erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels. Fig. 45 ist eine Ausschnittsrückan
sicht der gleichen riemenförmigen Einrichtung 20. Bei diesem Ausführungsbeispiel
erstreckt sich von einem Ende des ein Band 21 bildenden Bandhauptkörpers 22
ein langgestrecktes Element 25 einstückig weg. Obwohl dieses langgestreckte
Element 25 aus einem getrennt von dem Bandhauptkörper 2 erzeugten Bandma
terial gebildet werden kann, ist bei diesem Ausführungsbeispiel kein getrenntes
langgestrecktes Element 25 an dem Ende des Bandhauptkörpers 2 befestigt, son
dern sind der Bandhauptkörper 22 und das langgestreckte Element 25 vielmehr
unter Verwendung eines einzigen Bandmaterials einstückig hergestellt.
Bei dem Bandhauptkörper 22 und dem langgestreckten Element 25 gemäß die
sem Ausführungsbeispiel sind die Muster und Farben der Vorder- und der Rück
seite verschieden. Ferner ist die Breite des Bandes des langgestreckten Elements
25 mit Ausnahme des Vorderendes kleiner als die Bandbreite des Bandhauptkör
pers 22. Natürlich können die Bandbreiten des Bandhauptkörpers 22 und des
langgestreckten Elements 25 gleich sein. Da bei diesem Ausführungsbeispiel
Bandhauptkörper 22 und das langgestreckte Element 25, wie oben beschrieben,
kontinuierlich aus einem einzigen Bandmaterial gebildet sind, wird ein Kopplungs
elementmontageband 23 mit an seiner Seitenkante befestigten Kopplungselemen
ten 24 ringförmig an dem wesentlichen dem gesamten Rand des Bandhauptkör
pers 22 mit Ausnahme der beiden Trennabschnitte 24a, 24b angenäht, der der
Bereich zur Herstellung der Tasche ist. Daher erstreckt sich gemäß den Fig.
44 und 45 das langgestreckte Element 25 unabhängig außerhalb des Kopplungs
elementmontagebandes 23.
Die Kopplungselemente 24 entsprechen den bei gewöhnlichen Reißverschlüssen
verwendeten Kopplungselementen, und der Bandabschnitt des Kopplungsele
mentmontagebandes 23, an dem die Kopplungselemente 24 befestigt sind, ist ent
lang einer Seitenkante eines Reißverschlußbandes mit Ausnahme der beiden
Trennabschnitte 24a, 24b angenäht. An jedem der Trennabschnitte 24a, 24b ist
ein lösbarer unterer Endanschlag 5 befestigt. Zwei Schieber 28a, 28b zum In- und
Außereingriffbringen der Kopplungselemente 24 sind jeweils verschiebbar an ei
nem Paar des Kopplungselementmontagebandes 23 über die Trennabschnitte
24a, 24b so angebracht, dass ihre den Verbindungssäulen gegenüberliegenden
Öffnungen der Buchse 5b jedes lösbaren unteren Endanschlags 5 zugewandt
sind.
Die beiden Schieber 28a, 28b lassen sich in gleicher Weise betätigen wie die be
reits beschriebenen Schieber 26, 27.
Das langgestreckte Element 25 erstreckt sich direkt von dem anderen Ende des
Bandhauptkörpers 22 aus, wie oben beschrieben. An einem Vorderende des
langgestreckten Elements 25 ist ein weiblicher Druckknopf 8 als weibliches Ein
griffselement so befestigt, dass der weibliche Eingriffsabschnitt 8a auf der Vorder-
und der Rückseite des Bandes zugänglich ist. An einem Grenzbereich zwischen
dem langgestreckten Element 25 und dem Bandhauptkörper 26 ist ein männlicher
Druckknopf 9 als männliches Eingriffselement so befestigt, dass ein männlicher
Eingriffsbereich 9a von der Vorder-/Rückseite des Bandes vorsteht. Ferner ist an
einem dem Trennabschnitt 24b des Bandhauptkörpers 22 benachbarten Abschnitt
ein männlicher Druckknopf 9 als männliches Eingriffselement so befestigt, dass
sein Eingriffsabschnitt 9a von der Vorder- und der Rückseite des Bandes vorsteht.
Die Fig. 46 und 47 zeigen ein Beispiel für eine aus der riemenförmigen Ein
richtung 20 mit dieser Struktur hergestellte Tasche 38. Fig. 46 ist eine perspekti
vische Ansicht der gesamten Tasche aus der Perspektive des Endes des Ver
schlußabschnitts 38a. Fig. 47 ist eine perspektivische Ansicht der gesamten
Tasche aus der Perspektive eines Endes des Verschlußabschnitts 38a. Bei der
Tasche 38 wird in den Schieber 28a ein Einführstift 5a des an einem Trennab
schnitt 24b befestigten lösbaren unteren Endanschlags 5 eingeführt und daraufhin
in eine Buchse 5b eingeführt, so dass ein Buchsenstift 5c mit dem Einführstift 5a
kombiniert wird. Danach wird bei gleichzeitigem Aufwickeln der riemenförmigen
Einrichtung 20 um den lösbaren unteren Endanschlag 5 der Schieber 28a so ver
schoben, dass die entsprechenden Kopplungselemente 24 verbunden werden.
Wie Fig. 46 zeigt, wird der Schieber 28a bis vor den Endabschnitt an der langge
streckten Seite des langgestreckten Elements 25 verschoben, so dass er die
Kopplungselemente 24 an der Seitenkante des Verschlußabschnitts 38a in Eingriff
bringt. Der Einführstift 5a des lösbaren unteren Endanschlags 5 an dem anderen
Trennabschnitt 24b wird in den Schieber 28b eingeführt und gleichzeitig in die
Buchse 5b eingeführt, so dass die Buchse 5a und der Einführstift 5c miteinander
verbunden werden. Danach wird der Schieber 28b zu der anderen Seitenkante
des Verschlußabschnitts 38a verschoben, wie Fig. 46 zeigt, und danach entlang
dem Endabschnitt der langgestreckten Seite des langgestreckten Elements 25
verschoben, so dass der Schieber 28b dem Schieber 28a gegenüberliegend an
geordnet wird. Damit sind im wesentlichen alle Kopplungselemente 24 in Eingriff.
Bei dem dargestellten Beispiel weist die Tasche 38 eine flache, dünne rechtwinkli
ge Schachtelform auf und ist der erwähnte Druckknopf 9 an einem Endabschnitt
des oberen Verschlußabschnitts 38a angeordnet und der andere männliche
Druckknopf 9 an einem proximalen Endabschnitt des langgestreckten Elements 25
angeordnet. Der weibliche Druckknopf 8 ist an einem vorderen Endabschnitt des
langgestreckten Elements 25 angeordnet, der sich direkt von dem Verschlu
ßabschnitt 38a der Tasche 38 aus erstreckt. Wenn dieses langgestreckte Element
25 als Handriemen verwendet werden soll, wird der weibliche Druckknopf 8 an
dem vorderen Ende des langgestreckten Elements 25 mit dem an einem Ende des
Verschlußabschnitts 38a angeordneten männlichen Druckknopf 9 in Eingriff ge
bracht.
Beide Schieber 28a, 28b sind an einer Seitenkante des Verschlußabschnitts 38a
so angeordnet, dass sie einander gegenüberliegen. Wenn einer der beiden Schie
ber 28a, 28b in einer Richtung verschoben wird, die beide voneinander trennt, so
dass die Kopplungselemente in dem Verschlußabschnitt 38a gelöst werden, lässt
sich ein Gegenstand in die Tasche 38 hineinlegen oder aus ihr herausnehmen.
Die Tasche 38 ist so ausgebildet, dass die Oberseite der in Fig. 44 gezeigten
riemenförmigen Einrichtung 20 außen liegt. Durch zur Vorderseite Legen der
Rückseite der in Fig. 45 gezeigten riemenförmigen Einrichtung 20 lässt sich bei
diesem Ausführungsbeispiel eine Tasche 38 mit einem abweichenden Oberflä
chenmuster herstellen, wie Fig. 47 zeigt.
Dabei wird der Einführstift 5a des lösbaren unteren Endanschlags 5 an einem
Trennabschnitt 24a in den Schieber 28a eingeführt und gleichzeitig in die Buchse
5b eingeführt, um den Buchsenstift 5c mit dem Einführstift 5a zu verbinden. Da
nach wird ein Schieber 28a bei gleichzeitigem spiralförmigem Wickeln des riemen
förmigen Körpers 20 um den lösbaren unteren Endanschlag 5 so verschoben,
dass die entsprechenden Kopplungselemente 24 in Eingriff gebracht werden.
Dann wird der Schieber 28a bis unmittelbar vor den äußeren Endabschnitt des
langgestreckten Elements 25 verschoben, wie Fig. 47 zeigt, so dass die Kopp
lungselemente 24 an einer Seitenkante des Verschlußabschnitts 38a in Eingriff
gebracht werden. Dann wird der Einführstift 5a des lösbaren unteren Endan
schlags 5 an dem anderen Trennabschnitt 24b in den Schieber 28b eingeführt und
gleichzeitig in die Buchse 5b eingeführt, um den Buchsenstift 5c mit dem Einführ
stift 5a zu verbinden. Wie Fig. 47 zeigt, wird der Schieber 28b daraufhin bis un
mittelbar vor den äußeren Endabschnitt des langgestreckten Elements 25 jenseits
der anderen Seitenkante des Verschlußabschnitts 38a verschoben, um die Kopp
lungselemente 24 an der anderen Seitenkante des Verschlußabschnitts 38 in Ein
griff zu bringen.
Da bei diesem Ausführungsbeispiel die weiblichen und männlichen Druckknöpfe 8,
9 als weibliche und männliche Eingriffselemente an der riemenförmigen Einrich
tung 20 so aufgebaut sind, dass ihre Eingriffsabschnitte 8a, 9a von der Vordersei
te und der Rückseite abstehen, kann das Vorderende des langgestreckten Ele
ments 25 mit dem Endabschnitt des Verschlußabschnitts 38a der Tasche 38 in
Eingriff gebracht werden, um einen Handriemen auch bei der durch Umdrehen der
riemenförmigen Einrichtung 20, wie oben beschrieben, hergestellten Tasche 38 zu
erhalten.
Wenn ein beliebiger Gegenstand aus dieser Tasche 38 entnommen oder in sie
gelegt werden soll, wird einer der beiden Schieber 28a, 28b in einer solchen Rich
tung verschoben, dass es sich von dem äußeren Endabschnitt des langgestreck
ten Elements 25 entfernt, um die Kopplungselemente zu lösen.
Fig. 48 ist eine Draufsicht auf eine riemenförmige Einrichtung 20 nach einem
weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel.
Dieses Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem vorherigen dadurch, dass
1. der Bandhauptkörper 22 und das langgestreckte Element 25 aus einem einzi
gen Bandmaterial ausgebildet sind, dessen freiliegende Oberfläche eine abwei
chende Farbe oder ein abweichendes Muster aufweist und zwischen zwei über
lappenden Kopplungselementmontagebändern 23 eingeschlossen ist, wobei diese
zusammengenäht sind, dass 2. der an dem proximalen Endabschnitt des langge
streckten Elements 25 angebrachte männliche Druckknopf 9 weggelassen ist, und
dass 3. der an dem Kopplungselementmontageband 23 angebrachte Schieber 26
einzeln vorliegt und daher der lösbare untere Endanschlag einzeln vorliegt, wäh
rend der obere Endanschlag 5d des Reißverschlusses an dem anderen Trennab
schnitt 24b angebracht ist, und dass schließlich 4. in der Bandbreitenrichtung in
dem Endabschnitt des langgestreckten Elements 25 des Bandhauptkörpers 22 ein
langer Einführschlitz 21b für das langgestreckte Element ausgebildet ist.
Obwohl bei dieser Ausführungsform ein einziges Bandmaterial verwendet wird, ist
die Erfindung nicht auf dieses Beispiel eingeschränkt, sondern können auch zwei
Bandmaterialien übereinander gelegt werden, wie Fig. 36 zeigt.
Der Einführschlitz 21b für das langgestreckte Element ist ein interessantes Merk
mal dieses Ausführungsbeispiels. Die übrige Konfiguration entspricht im wesentli
chen dem vorherigen Ausführungsbeispiel.
Die Fig. 49 und 50 zeigen schematisch einen Ausschnitt einer durch nach au
ßen Bringen der Rückseite der riemenförmigen Einrichtung 20 mit der beschriebe
nen Struktur hergestellten Tasche 39. Fig. 49 ist eine Schnittansicht eines Eck
abschnitts, von dem aus sich das langgestreckte Element 25 der Tasche 39 er
streckt, und Fig. 50 zeigt das äußere Erscheinungsbild.
Wenn die Tasche 39 mit nach außen liegender Oberseite der riemenförmigen Ein
richtung 20 gemäß Fig. 50 hergestellt wird, wird das langgestreckte Element 25
von einer Ecke der Tasche 39 als Verlängerung des Bandhauptkörpers 22 in der
gleichen Weise wie bei dem vorherigen Ausführungsbeispiel erstreckt. Wenn die
Tasche mit nach hinten weisender Rückseite der riemenförmigen Einrichtung 20
hergestellt wird, erstreckt sich das langgestreckte Element 25 in das Innere der
Tasche. Daher ist bei diesem Ausführungsbeispiel in der Bandbreitenrichtung in
dem Endabschnitt des langgestreckten Elements 25 des Bandhauptkörpers 22
gemäß der obigen Beschreibung ein langer Einführschlitz 21b für das langge
streckte Element ausgebildet, so dass das gemäß den Fig. 49 und 50 in das
Innere der Tasche 39 gerichtete langgestreckte Element 25 durch den Einführ
schlitz 21b nach außen gezogen werden kann.
Fig. 51 ist eine Draufsicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel für eine erfin
dungsgemäße riemenförmige Einrichtung 20. Fig. 52 ist eine Rückansicht eines
Endabschnitts des langgestreckten Elements 25 der gleichen riemenförmigen Ein
richtung 20.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist das Kopplungselementmontageband 23 ent
lang dem gesamten Rand des langen Bandhauptkörpers 22 mit erforderlicher
Breite und länge zur Ausbildung des Hauptkörpers 40a der Tasche 40 aus Fig.
53 angenäht, und zwar mit Ausnahme zweier Trennabschnitte 24a, 24b. Wie beim
vorherigen Ausführungsbeispiel ist an einem Trennabschnitt 24a ein lösbarer unte
rer Endanschlag 5 angebracht und an dem anderen Trennabschnitt 24b ein oberer
Endanschlag 5d angebracht.
Bei diesem Ausführungsbeispiel wird das langgestreckte Element 25 durch Aus
schneiden eines einzigen Bandmaterials zusammen mit dem Bandhauptkörper 22
in solcher Weise hergestellt, dass es sich senkrecht in der Längsrichtung von dem
Trennabschnitt 24b ohne lösbaren unteren Endanschlag 5 der Trennabschnitte
24a, 24b erstreckt. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind der Bandhauptkörper 22
und das langgestreckte Element 25 ferner aus zwei Bandmaterialien 22a, 22b
hergestellt, deren Außenflächen verschiedene Farben oder Muster aufweisen.
Dabei ist das Kopplungselementmontageband 23 zwischen den Rändern der bei
den übereinanderliegenden Bandmaterialien 22a, 22b zwischengelegt, wobei die
se zusammen vernäht sind.
Der männliche Druckknopf 9 ist in der Umgebung des Trennabschnitts 24b befes
tigt, von dem aus sich das langgestreckte Element 25 des Bandhauptkörpers 22
erstreckt, und ferner an einer solchen bestimmten Position, dass sein Eingriffsab
schnitt 9a von der Vorder- und der Rückseite vorsteht, während der weibliche
Druckknopf 8 an dem Vorderende des langgestreckten Elements 25 so ange
bracht ist, dass sein Eingriffsabschnitt 8a von der Vorder- und der Rückseite vor
steht.
Wenn der gleiche Vorgang wie bei dem Ausführungsbeispiel aus Fig. 34 durch
geführt wird, während die Oberseite oder die Rückseite der riemenförmigen Ein
richtung 20 nach außen weist, wird eine rechteckige schachtelartige Tasche 40
gemäß Fig. 53 hergestellt und erstreckt sich das langgestreckte Element 25 von
einem Ende an der Oberseite der Tasche 40 aus. Durch Ineingriffbringen des
weiblichen Druckknopfs 8 an dem vorderen Ende mit dem männlichen Druckknopf
9 an dem Hauptkörper 40a der Tasche 40 lässt sich ein Halteriemen herstellen.
Fig. 54 zeigt eine riemenförmige Einrichtung 20 nach einem weiteren erfindungs
gemäßen Ausführungsbeispiel, wobei sich ein schlaufenartiger Riemenkörper 25'
als langgestrecktes Element von einem Trennabschnitt 24a eines aus einem Band
21 mit der gleichen Struktur wie beim obigen Ausführungsbeispiel aufgebauten
Bandhauptkörpers 22 aus erstreckt. Dieser Riemenkörper 25' ergibt sich durch
Erstrecken des entlang dem Rand des Bandhauptkörpers 22 angenähten Kopp
lungselementmontagebandes 23 von dem Trennabschnitt 24b aus. Jedoch ist bei
diesem Beispiel das Kopplungselementmontageband 23 nicht einfach ausge
dehnt, wie es ist; vielmehr ergibt sich der schlaufenartige Riemenkörper 25' durch
einen Bandabschnitt mit miteinander in gleichmäßigen Abständen verbundenen
Kopplungselementen bei gleichzeitigem Wegschneiden des äußeren Bandab
schnitts. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Riemenkörper 25' als Schulter
riemen oder Halsriemen zum Tragen dieser Tasche zu verwenden.
Wenn die in dieser Weise hergestellte Tasche eine dreieckig pyramidale Tasche
31 gemäß Fig. 9 ist, kann man damit einen kleinen Gegenstand wie einen Kos
metikartikel tragen, und wenn es eine rechteckige Tasche 32 ist, kann sie als Ta
sche für eine kleine Kamera, ein Mobiltelefon oder für Tabak verwendet werden
(Fig. 8). Wenn es sich um eine vertikal langzylindrische Tasche handelt, die al
lerdings nicht dargestellt ist, kann sie als Tasche für eine Digitalkamera, ein Mobil
telefon, eine faltbare Brille oder ein Fernglas verwendet werden.
Claims (29)
1. Riemenförmige Einrichtung (1, 20), bei der an zwei Positionen eines Ran
des eines langen Bandhauptkörpers (2, 22) Trennabschnitte (4a, 4b, 24a,
24b) vorgesehen sind, wobei eine Vielzahl in und außer Eingriff bringbare
Kopplungselemente (3, 24) entlang dem gesamten Rand außer diesen Po
sitionen befestigt ist,
dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Bandbreite des Bandhauptkörpers
(2, 22) von W, einer Abmessung von einem ersten Kopplungspositionszent
rum der Kopplungselemente (3) bis zu einer Abschlußseite in der Längs
richtung des Bandhauptkörpers (2, 22) in der Nähe dieser Position von a'
und einer Anzahl von Bandwicklungen mit Ausnahme der Ober- und Unter
seiten von N die Länge L' in Längsrichtung des Bandhauptkörpers (2, 22)
zwischen seinen Abschlußseiten dem folgenden Ausdruck (I) entspricht:
wobei α ein Kontraktionskoeffizient des Bandhauptkörpers bei Montage der Kopplungselemente ist;
β ein Korrekturwert ist;
K ein von der Konfiguration einer aus der riemenförmigen Einrichtung her gestellten Tasche abhängiger Wert ist;
T eine Abmessung zwischen Verbindungselementen an einer ersten Ver bindungsposition ist;
A (2 - π)/2π ist; und
B (2 - π)/4 ist.
wobei α ein Kontraktionskoeffizient des Bandhauptkörpers bei Montage der Kopplungselemente ist;
β ein Korrekturwert ist;
K ein von der Konfiguration einer aus der riemenförmigen Einrichtung her gestellten Tasche abhängiger Wert ist;
T eine Abmessung zwischen Verbindungselementen an einer ersten Ver bindungsposition ist;
A (2 - π)/2π ist; und
B (2 - π)/4 ist.
2. Riemenförmige Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Wert K abhängig von der Konfiguration der aus der riemenförmi
gen Einrichtung (1, 20) herzustellenden Tasche dem folgenden Ausdruck
(IV) entspricht:
K = X + 2N (IV)
wobei X 1,5 oder 2 beträgt.
K = X + 2N (IV)
wobei X 1,5 oder 2 beträgt.
3. Riemenförmige Einrichtung (1, 20), bei der an zwei Positionen eines Ran
des eines langen Bandhauptkörpers (2, 22) Trennabschnitte (4a, 4b, 24a,
24b) vorgesehen sind, wobei eine Vielzahl in und außer Eingriff bringbare
Kopplungselemente (3, 24) entlang dem gesamten Rand außer diesen Po
sitionen befestigt ist,
dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Bandbreite des Bandhauptkörpers
(2, 22) von W und einer lateralen Länge einer Seite einer mit der riemen
förmigen Einrichtung herzustellenden Tasche aus der Frontperspektive von
a, ein Abstand a' von einem Zentrum der Trennabschnitte (4a, 4b, 24a,
24b) bis zu einer Abschlußseite des Bandhauptkörpers (2, 22) in der Nähe
des Zentrums der Trennabschnitte und eine erforderliche Bandhauptkörper
länge L' den folgenden Ausdrücken (II) und (III) entsprechen:
a' = βa (II)
L' = (1 + α/100) (XD + 2NE)a (III)
wobei α ein Kontraktionskoeffizient des Bandhauptkörpers bei Montage der Kopplungselemente ist;
β ein Korrekturwert ist;
N die Zahl der Wicklungen mit Ausnahme der Ober- und der Unterseite ei ner Tasche ist;
D und E Konstanten sind;
X 1,5 oder 2 beträgt; und
0 < W < a gilt.
a' = βa (II)
L' = (1 + α/100) (XD + 2NE)a (III)
wobei α ein Kontraktionskoeffizient des Bandhauptkörpers bei Montage der Kopplungselemente ist;
β ein Korrekturwert ist;
N die Zahl der Wicklungen mit Ausnahme der Ober- und der Unterseite ei ner Tasche ist;
D und E Konstanten sind;
X 1,5 oder 2 beträgt; und
0 < W < a gilt.
4. Riemenförmige Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, dass der Kontraktionskoeffizient α des Bandhauptkörpers
(2, 22) bei der Montage der Kopplungselemente 0-6,0% beträgt.
5. Riemenförmige Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, dass der Kontraktionskoeffizient α des Bandhauptkörpers
(2, 22) ein beim Annähen eines Bandstreifens (4, 23) mit den Kopplungs
elementen (3) auftretender Kontraktionskoeffizient ist und 0,2-6,0% beträgt.
6. Riemenförmige Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, dass der Korrekturwert β 1,01-1,20 beträgt.
7. Riemenförmige Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, dass ein Zwischenraum (V) zwischen gegenüberlie
genden Seitenkanten des Bandhauptkörpers bei Ineingriffbringen der Kopp
lungselemente (3) zwischen 5 mm und 20 mm beträgt.
8. Riemenförmige Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, zu
mindest Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Konstante D
1,00-1,20 beträgt.
9. Riemenförmige Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, zu
mindest Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Konstante E
1,07-1,50 beträgt.
10. Riemenförmige Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, dass sich von einem Teil des Randes des Band
hauptkörpers (2, 22) aus ein langgestrecktes Element (6, 13, 15, 25, 25')
erstreckt.
11. Riemenförmige Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
dass an einem vorderen Ende des langgestreckten Elements (6, 13, 25,
25') eine Eingriffsvorrichtung (8, 9) vorgesehen ist und eine mit der Ein
griffsvorrichtung (8, 9) in und außer Eingriff bringbare weitere Eingriffsvor
richtung (9, 8) in einer gewünschten Position des Bandhauptkörpers (2, 22)
und/oder des langgestreckten Elements (6, 13, 25, 25') vorgesehen ist.
12. Riemenförmige Einrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekenn
zeichnet, dass das langgestreckte Element aus einem sich von einer Sei
tenkante des Trennabschnitts (4a, 4b, 24a, 24b) an dem Rand des Band
hauptkörpers (2, 22) aus erstreckenden Bandstreifen (6, 25) gebildet ist.
13. Riemenförmige Einrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, dass das langgestreckte Element (6, 13, 15, 25, 25') aus
dem gleichen Material wie der Bandhauptkörper (2, 22) gebildet ist.
14. Riemenförmige Einrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, dass die Breite des langgestreckten Elements (6, 13, 15,
25, 25') kleiner als eine Bandbreite des Bandhauptkörpers (2) mit Ausnah
me zumindest eines Vorderendes ist.
15. Riemenförmige Einrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 14, gekenn
zeichnet durch eine Längeneinstelleinrichtung (10), mit der die Länge des
langgestreckten Elements (6, 13, 15, 25, 25') eingestellt werden kann.
16. Riemenförmige Einrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, dass die Kopplungselemente (3) entlang dem Rand des
Bandhauptkörpers (2) über ein schmales Band (12a) befestigt sind.
17. Riemenförmige Einrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
dass das langgestreckte Element (13) aus einem Paar schmaler Kopp
lungselement-Verbindungselemente aufgebaut ist, die durch eine Verlänge
rung des schmalen Bandes (12a, 23) mit den Kopplungselementen gebildet
sind, wobei die Kopplungselement-Verbindungselemente (13) aus einem
Reißverschlußband aufgebaut sind.
18. Riemenförmige Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, dass die Vorderseite und die Rückseite des Band
hauptkörpers (2, 22) verschiedene Muster oder Farben aufweisen.
19. Riemenförmige Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, dass die Kopplungselemente (3) entlang dem Rand
des Bandhauptkörpers (2) über ein schmales Band (23) befestigt sind und
die Vorderseite und die Rückseite des schmalen Bandes (23) verschiedene
Muster oder Farben aufweisen.
20. Riemenförmige Einrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet,
dass die Vorderseiten des Bandhauptkörpers (22) und des schmalen Ban
des (23) die gleichen Muster oder Farben aufweisen, während ihre Rücksei
ten von den Vorderseiten verschiedene Muster oder Farben aufweisen.
21. Riemenförmige Einrichtung nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekenn
zeichnet, dass der Bandhauptkörper (22) und das schmale Band (23) aus
zumindest einem einzelnen Bandmaterial aufgebaut sind, wobei ein dem
kopplungselementbefestigungsseitigen Rand des schmalen Bandes (23)
entgegengesetzter Rand an einem Rand der Vorderseite oder der Rücksei
te des Bandhauptkörpers (22) befestigt ist.
22. Riemenförmige Einrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 21, dadurch
gekennzeichnet, dass der Bandhauptkörper (22) aus zwei Bandmaterialien
(22a, 22b) aufgebaut ist und das schmale Band (23) aus zumindest einem
einzelnen Bandmaterial aufgebaut ist, wobei Ränder der beiden Bandmate
rialien (22a, 22b) einen der Kopplungselementbefestigungsseite des
schmalen Bandes (23) entgegengesetzten Rand zwischen sich einschlie
ßen.
23. Riemenförmige Einrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 21, dadurch
gekennzeichnet, dass der Bandhauptkörper (22) aus zumindest einem ein
zelnen Bandmaterial aufgebaut ist und ein Rand, der zumindest einem
Rand der Kopplungselementbefestigungsseite des schmalen Bandes (23)
entgegengesetzt ist, aus zwei Bandmaterialien (23a, 23b) aufgebaut ist,
wobei die beiden Bandmaterialien (23a, 23b) den Rand des Bandhauptkör
pers (22) zwischen sich einschließen.
24. Riemenförmige Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, dass der Bandhauptkörper (2, 22) aus aus Fasern
gestricktem/gewirktem/gewebtem Textil mit einer feinen Strick-/Wirk-
/Webdichte aufgebaut ist.
25. Riemenförmige Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, dass der Bandhauptkörper (2, 22) aus aus Fasern
gestricktem/gewirktem/gewebtem Textil aufgebaut ist, das teilweise infolge
einer groben Strick-/Wirk-/Webdichte mit Maschen versehen ist.
26. Riemenförmige Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, dass der Bandhauptkörper (2, 22) aus Leder oder
dergleichen aufgebaut ist.
27. Riemenförmige Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, ge
kennzeichnet durch eine Eingriffseinrichtung (7, 26, 27, 28) zum in und au
ßer Eingriff Bringen der Kopplungselemente (3) durch einen Verschiebe
vorgang auf vordere Enden der Kopplungselemente (3) zu.
28. Riemenförmige Einrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet,
dass die Eingriffseinrichtung (26, 27, 28) für die Kopplungselemente eine
Struktur aufweist, die eine Bedienung von der Vorderseite und von der
Rückseite zuläßt.
29. Tasche, dadurch gekennzeichnet, dass sie durch sukzessives
Ineingriffbringen der Kopplungselemente der riemenförmigen Einrichtung
nach einem der vorstehenden Ansprüche hergestellt werden kann.
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