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Technisches Gebiet
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Die Erfindung gehört zum technischen Gebiet der Bekleidungsstoffe und betrifft insbesondere einen Stoff für milbenhemmende und antibakterielle, sowie ein Verfahren zu dessen Herstellung.
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Stand der Technik
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Daunenjacken sind mit Daunen gefüllte Kleidungsstücke. Sie haben gute Wärmespeichereigenschaften und sind die wichtigste Kleidung, um die Kälte im Winter fernzuhalten. Da Daunenjacken mit Daunen gefüllt sind, müssen Daunenjackenstoffe grundsätzlich bestimmte antibakterielle Eigenschaften aufweisen. Darüber hinaus sind Stoffe ein häufiger Nährboden für Hausstaubmilben. Durch die Zugabe chemischer Reagenzien mit milbentötender oder milbenabweisender Wirkung zu Textilien, um ihnen milbensichere und milbenabweisende Funktionen zu verleihen, ist es zu einem neuen Trend geworden, bei der Verwendung von Textilien milbensichere und milbenabweisende Eigenschaften zu erreichen.
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Zu den gängigen Maßnahmen zur Verbesserung der antibakteriellen und milbenhemmenden Eigenschaften von Stoffen gehört derzeit die Verwendung von antibakteriellen Ausrüstungsflüssigkeiten und Anti-Milben-Ausrüstungsflüssigkeiten zum Imprägnieren von Stoffen. Diese Behandlungsmethode hat nur begrenzte Auswirkungen auf die Verbesserung der antibakteriellen und milbenhemmenden Eigenschaften des Stoffes. Und nachdem der Stoff viele Male gewaschen wurde, lassen seine antibakteriellen und milbenhemmenden Eigenschaften nach und er hält nicht mehr lange genug. Zu diesem Zweck schlägt die vorliegende Erfindung einen Stoff für milbenhemmende und antibakterielle, sowie ein Verfahren zu dessen Herstellung vor.
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Inhalt der vorliegenden Erfindung
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Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Stoff für milbenhemmende und antibakterielle, sowie ein Verfahren zu dessen Herstellung bereitzustellen, um die oben genannten Probleme zu lösen.
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Die vorliegende Erfindung erreicht die oben genannten Aufgaben durch die folgenden technischen Lösungen:
- Als erster Aspekt der vorliegenden Erfindung stellt die vorliegende Erfindung Stoff für milbenhemmende und antibakterielle Daunenjacken bereit, der Aufbau des Stoffes aus einer Vorderschicht, einem Funktionsfilm und einer Grundstoffschicht von außen nach innen besteht;
- wobei die Vorderschicht und die Grundstoffschicht beide aus Mischgarnen aus langstapeligen Baumwollfasern und Nylonfasern gewebt sind, wobei die Rohstoffzusammensetzung des Funktionsfilms bezogen auf den Massenanteil 20-30 % Polyurethan, 5-15 % Holzessigpulver, 5-10 % Chitosan, 1-5 % Nanometer-Siliziumdioxid umfasst und der Rest Lösungsmittel ist.
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Als weitere Optimierungslösung der vorliegenden Erfindung beträgt der Gewichtsanteil jeder Faser im Mischgarn aus langstapeliger Baumwollfaser und Nylonfaser 20-30 % langstapelige Baumwollfaser bzw. 70-80 % Nylonfaser.
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Als weitere Optimierungslösung der vorliegenden Erfindung umfasst das Verfahren für Holzessigpulver die folgenden Schritte:
- 1) Sammeln des Rauchgases, das während des Karbonisierungsprozesses von Eukalyptus entsteht, Erhalten der flüssigen Holzessig-Stammlösung durch Wärmeaustausch und Erhalten der flüssigen Holzessig-Stammlösung durch Wärmeaustausch, Mischen der Holzessig-Stammlösung mit Zitronensäure und Paraffinöl, Erhitzen, Rühren und Reagieren, um eine Reaktionsflüssigkeit zu erhalten, Destillieren und Kondensieren der Reaktionsflüssigkeit, um eine klare Holzessigflüssigkeit zu erhalten;
- 2) Gefriertrocknung der in Schritt (1) erhaltenen Holzessigflüssigkeit, um Holzessigpulver zu erhalten.
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Als weitere Optimierungslösung der vorliegenden Erfindung beträgt die Zugabemenge der Zitronensäure 6-8 % der Holzessig-Stammlösung und die Zugabemenge des Paraffinöls 2-4 % der Holzessig-Stammlösung.
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Als zweiter Aspekt der vorliegenden Erfindung stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung von Stoffen für milbenhemmende und antibakterielle Daunenjacken, das die folgenden Schritte umfasst:
- 1) Weben des Mischgarns aus langstapeligen Baumwollfasern und Nylonfasern als Kett- und Schussfäden, um die Vorderschicht und die Grundstoffschicht zu erhalten;
- 2) Zugabe der Formelmenge an Polyurethan zum Lösungsmittel, Rühren und vollständiges Auflösen unter Erhitzungsbedingungen, um eine Polyurethanlösung zu erhalten, Zugabe der Formelmenge an Chitosan, Nano-Siliciumdioxid und Holzessigpulver zur Polyurethanlösung, Rühren und vollständiges Dispergieren, um eine Spinnflüssigkeit vollständig zu erhalten, und Elektrospinnen der Spinnflüssigkeit, um den Funktionsfilm zu erhalten;
- 3) Akupunktur des Funktionsfilms;
- 4) Verwendung von Heißkleber zum Verkleben der Vorderschicht und der Grundstoffschicht, anschließendes Kalandrieren der Vorderschicht und der Grundstoffschicht auf beiden Seiten des Funktionsfilms und anschließendes Strecken und Formen, um Stoff für milbenhemmende und antibakterielle Daunenjacken zu erhalten.
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Als weitere Optimierungslösung der vorliegenden Erfindung beträgt in Schritt (2) die Prozessparameter des Elektrospinnens wie folgt sind: der Druck des Elektrospinnens 10-15 kV beträgt, die Injektionsgeschwindigkeit der Spinnflüssigkeit 0,1-0,5 mm/min beträgt und die Sammelgeschwindigkeit 50-100 U/min beträgt, die Temperatur 20-25 °C beträgt und die relative Luftfeuchtigkeit 35-40%.
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Als weitere Optimierungslösung der vorliegenden Erfindung beträgt in Schritt (3) die Akupunkturdichte der Akupunkturbehandlung 200-250 Schläge/cm2 beträgt und der Akupunkturlochdurchmesser 0,5-1 mm.
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Die vorteilhaften Wirkungen der vorliegenden Erfindung sind:
- (1) Der Stoff für milbenhemmende und antibakterielle Daunenjacken soll im Vergleich zur herkömmlichen Methode einen Funktionsfilm mit antibakterieller und Anti-Milben-Wirkung zwischen der Vorderschicht und der Grundstoffschicht hinzufügen. Es hat eine bessere und nachhaltigere Wirkung bei der Verbesserung der antibakteriellen und milbenhemmenden Eigenschaften des Stoffes selbst und hat gute Anwendungsaussichten im Bereich der Daunenjackenstoffe.
- (2) Der durch die vorliegende Erfindung bereitgestellte Funktionsfilm enthält Holzessigpulver in den Komponenten. Im Vergleich zu Bambusessigpulver, das eine bakterizide Wirkung hat, ist seine Anti-Milben-Wirkung ausgezeichnet. Darüber hinaus stärkt die Zugabe von Holzessigpulver die Zugeigenschaften des Funktionsfilms, wodurch ein Bruch des Funktionsfilms nach mehrmaligem Waschen von Stoffen bis zu einem gewissen Grad vermieden werden kann. Dadurch wird die dauerhafte Wirksamkeit der antibakteriellen und milbenhemmenden Eigenschaften des Funktionsfilms gewährleistet.
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Ausführliche Ausführungsformen
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Die vorliegende Anmeldung wird im Folgenden ausführlicher beschrieben. An dieser Stelle ist darauf hinzuweisen, dass die folgenden konkreten Ausführungsformen lediglich der weiteren Veranschaulichung der vorliegenden Anmeldung dienen und nicht als Einschränkung des Schutzumfangs der vorliegenden Anmeldung verstanden werden können. Durchschnittsfachmann können auf der Grundlage der oben genannten Anwendungsinhalte einige nicht wesentliche Verbesserungen und Anpassungen an dieser Anwendung vornehmen.
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Ausführungsform 1
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Diese Ausführungsform stellt einen Stoff für milbenhemmende und antibakterielle Daunenjacken bereit. Die Struktur des Stoffes umfasst eine Grundstoffschicht, eine Vorderschicht und einen zwischen der Grundstoffschicht und der Vorderschicht verbundenen Funktionsfilm;
wobei die Vorderschicht und die Grundstoffschicht beide aus Mischgarnen aus langstapeligen Baumwollfasern und Nylonfasern gewebt sind. Das Herstellungsverfahren für Mischgarn ist ein herkömmliches Verfahren auf diesem technischen Gebiet, wobei der Gewichtsanteil jeder Faser im Mischgarn aus langstapeliger Baumwollfaser und Nylonfaser 20% langstapelige Baumwollfaser bzw. 80 % Nylonfaser beträgt, wobei die Rohstoffzusammensetzung des Funktionsfilms bezogen auf den Massenanteil 20% Polyurethan, 15% Holzessigpulver, 5% Chitosan, 5% Nanometer-Siliziumdioxid umfasst und der Rest Lösungsmittel ist. (In diesem Beispiel ist das Lösungsmittel N-Methylpyrrolidon).
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Das Herstellungsverfahren des Holzessigpulvers besteht darin, Sammeln des Rauchgases, das während des Karbonisierungsprozesses von Eukalyptus entsteht (In diesem Beispiel besteht der Karbonisierungsprozess darin, die Temperatur mit einer Heizrate von 10 °C/min auf 400 °C zu erhöhen, die Luft zu isolieren und 5 Stunden lang zu erhitzen und zu zersetzen), Erhalten der flüssigen Holzessig-Stammlösung durch Wärmeaustausch und Erhalten der flüssigen Holzessig-Stammlösung durch Wärmeaustausch, Mischen der Holzessig-Stammlösung mit Zitronensäure und Paraffinöl, Erhitzen, Rühren 5 Stunden lang bei 75 °C und Reagieren, um eine Reaktionsflüssigkeit zu erhalten, Destillieren und Kondensieren der Reaktionsflüssigkeit, um eine klare Holzessigflüssigkeit zu erhalten; wobei die Zugabemenge der Zitronensäure 6% der Holzessig-Stammlösung und die Zugabemenge des Paraffinöls 2% der Holzessig-Stammlösung beträgt. Abschließend wird die Holzessigflüssigkeit gefriergetrocknet, um Holzessigpulver zu erhalten.
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Verfahren zur Herstellung von Stoffen für milbenhemmende und antibakterielle Daunenjacken umfasst die folgenden Schritte:
- (1) Weben des Mischgarns aus langstapeligen Baumwollfasern und Nylonfasern als Kett- und Schussfäden, um die Vorderschicht und die Grundstoffschicht zu erhalten;
- (2) Zugabe der Formelmenge an Polyurethan zum Lösungsmittel, Rühren und vollständiges Auflösen unter Erhitzungsbedingungen, um eine Polyurethanlösung zu erhalten, Zugabe der Formelmenge an Chitosan, Nano-Siliciumdioxid und Holzessigpulver zur Polyurethanlösung, Rühren und vollständiges Dispergieren, um eine Spinnflüssigkeit vollständig zu erhalten, und Elektrospinnen der Spinnflüssigkeit, um den Funktionsfilm zu erhalten, wobei die Prozessparameter des Elektrospinnens wie folgt sind: der Druck des Elektrospinnens 10kV beträgt, die Injektionsgeschwindigkeit der Spinnflüssigkeit 0,1 mm/min beträgt und die Sammelgeschwindigkeit 50 U/min beträgt, die Temperatur 25 °C beträgt und die relative Luftfeuchtigkeit 35% beträgt;
- (3) Akupunktur des Funktionsfilms, wobei die Akupunkturdichte der Akupunkturbehandlung 200 Schläge/cm2 beträgt und der Akupunkturlochdurchmesser 1 mm beträgt;
- (4) Verwendung von Heißkleber zum Verkleben der Vorderschicht und der Grundstoffschicht, anschließendes Kalandrieren der Vorderschicht und der Grundstoffschicht auf beiden Seiten des Funktionsfilms und anschließendes Strecken und Formen, um Stoff für milbenhemmende und antibakterielle Daunenjacken zu erhalten.
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Ausführungsform 2
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Diese Ausführungsform stellt einen Stoff für milbenhemmende und antibakterielle Daunenjacken bereit. Die Struktur des Stoffes umfasst eine Grundstoffschicht, eine Vorderschicht und einen zwischen der Grundstoffschicht und der Vorderschicht verbundenen Funktionsfilm;
wobei die Vorderschicht und die Grundstoffschicht beide aus Mischgarnen aus langstapeligen Baumwollfasern und Nylonfasern gewebt sind. Das Herstellungsverfahren für Mischgarn ist ein herkömmliches Verfahren auf diesem technischen Gebiet, wobei der Gewichtsanteil jeder Faser im Mischgarn aus langstapeliger Baumwollfaser und Nylonfaser 30% langstapelige Baumwollfaser bzw. 70 % Nylonfaser beträgt, wobei die Rohstoffzusammensetzung des Funktionsfilms bezogen auf den Massenanteil 30% Polyurethan, 5% Holzessigpulver, 10% Chitosan, 1% Nanometer-Siliziumdioxid umfasst und der Rest Lösungsmittel ist. (In diesem Beispiel ist das Lösungsmittel N-Methylpyrrolidon).
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Das Herstellungsverfahren für das Holzessigpulver ist das gleiche wie in Ausführungsform 1. Der Unterschied zu Ausführungsform 1 besteht darin, dass die Zugabemenge der Zitronensäure 8 % der Holzessig-Stammlösung und die Zugabemenge des Paraffinöls 4 % der Holzessig-Stammlösung beträgt.
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Verfahren zur Herstellung von Stoffen für milbenhemmende und antibakterielle Daunenjacken umfasst die folgenden Schritte:
- (1) Weben des Mischgarns aus langstapeligen Baumwollfasern und Nylonfasern als Kett- und Schussfäden, um die Vorderschicht und die Grundstoffschicht zu erhalten;
- (2) Zugabe der Formelmenge an Polyurethan zum Lösungsmittel, Rühren und vollständiges Auflösen unter Erhitzungsbedingungen, um eine Polyurethanlösung zu erhalten, Zugabe der Formelmenge an Chitosan, Nano-Siliciumdioxid und Holzessigpulver zur Polyurethanlösung, Rühren und vollständiges Dispergieren, um eine Spinnflüssigkeit vollständig zu erhalten, und Elektrospinnen der Spinnflüssigkeit, um den Funktionsfilm zu erhalten, wobei die Prozessparameter des Elektrospinnens wie folgt sind: der Druck des Elektrospinnens 15 kV beträgt, die Injektionsgeschwindigkeit der Spinnflüssigkeit 0,5 mm/min beträgt und die Sammelgeschwindigkeit 100 U/min beträgt, die Temperatur 20 °C beträgt und die relative Luftfeuchtigkeit 40% beträgt;
- (3) Akupunktur des Funktionsfilms, wobei die Akupunkturdichte der Akupunkturbehandlung 250 Schläge/cm2 beträgt und der Akupunkturlochdurchmesser 0.5 mm beträgt;
- (4) Verwendung von Heißkleber zum Verkleben der Vorderschicht und der Grundstoffschicht, anschließendes Kalandrieren der Vorderschicht und der Grundstoffschicht auf beiden Seiten des Funktionsfilms und anschließendes Strecken und Formen, um Stoff für milbenhemmende und antibakterielle Daunenjacken zu erhalten.
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Ausführungsform 3
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Diese Ausführungsform stellt einen Stoff für milbenhemmende und antibakterielle Daunenjacken bereit. Die Struktur des Stoffes umfasst eine Grundstoffschicht, eine Vorderschicht und einen zwischen der Grundstoffschicht und der Vorderschicht verbundenen Funktionsfilm;
wobei die Vorderschicht und die Grundstoffschicht beide aus Mischgarnen aus langstapeligen Baumwollfasern und Nylonfasern gewebt sind. Das Herstellungsverfahren für Mischgarn ist ein herkömmliches Verfahren auf diesem technischen Gebiet, wobei der Gewichtsanteil jeder Faser im Mischgarn aus langstapeliger Baumwollfaser und Nylonfaser 20% langstapelige Baumwollfaser bzw. 80 % Nylonfaser beträgt, wobei die Rohstoffzusammensetzung des Funktionsfilms bezogen auf den Massenanteil 20% Polyurethan, 15% Holzessigpulver, 10% Chitosan, 5% Nanometer-Siliziumdioxid umfasst und der Rest Lösungsmittel ist. (In diesem Beispiel ist das Lösungsmittel N-Methylpyrrolidon).
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Das Herstellungsverfahren des Holzessigpulvers ist die gleiche wie in Ausführungsform 1.
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Verfahren zur Herstellung von Stoffen für milbenhemmende und antibakterielle Daunenjacken ist die gleiche wie in Ausführungsform 1.
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Vergleichsbeispiel 1
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Der Unterschied zwischen diesem Vergleichsbeispiel und Ausführungsform 1 besteht darin, dass die Rohstoffzusammensetzung des Funktionsfilms in Massenprozent 20 % Polyurethan, 15 % Bambusessigpulver, 5 % Chitosan, 5 % Nanometer-Siliziumdioxid umfasst. Der Rest ist N-Methylpyrrolidon.
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Vergleichsbeispiel 2
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Der Unterschied zwischen diesem Vergleichsbeispiel und Ausführungsform 1 besteht darin, dass die Rohstoffzusammensetzung des Funktionsfilms in Massenprozent 20 % Polyurethan, 5 % Chitosan, 5 % Nanometer-Siliziumdioxid umfasst. Der Rest ist N-Methylpyrrolidon.
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Vergleichsbeispiel 3
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Der Unterschied zwischen diesem Vergleichsbeispiel und Ausführungsform 1 besteht darin, dass die Struktur des Stoffs keinen Funktionsfilm umfasst. Bei der Stoffvorbereitungsmethode wird Schmelzklebstoff direkt verwendet, um die Vorderschicht und die Grundstoffschicht zu verkleben, und dann werden die Vorderschicht und die Grundstoffschicht kalandriert und auf beiden Seiten des Funktionsfilms befestigt, und gedehnt und geformt, um den Stoff zu erhalten.
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Vergleichsbeispiel 4
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Der Unterschied zwischen diesem Vergleichsbeispiel und Ausführungsform 1 besteht darin, dass die Struktur des Stoffs keinen Funktionsfilm umfasst. Zugage des Lösungsmittels 20 % Polyurethan, Rühren und unter Erhitzen vollständig auflösen, um eine Polyurethanlösung zu erhalten. 5 % Chitosan, 5 % Nano-Silica und 10 % Holzessigpulver zur Polyurethanlösung hinzufügen, umrühren und vollständig dispergieren, um die Imprägnierflüssigkeit zu erhalten. Anschließend werden die Vorderschicht und die Grundstoffschicht zur Endbearbeitung jeweils in die Imprägnierflüssigkeit eingetaucht und dann gewaschen und getrocknet, um die behandelte Vorderschicht und die Grundstoffschicht zu erhalten. Schmelzklebstoff wird verwendet, wie in Ausführungsform 1 beschrieben, um die Vorderschicht und die Grundstoffschicht zu verkleben, und dann werden die Vorderschicht und die Grundstoffschicht kalandriert und auf beiden Seiten des Funktionsfilms befestigt, und gedehnt und geformt, um den Stoff zu erhalten.
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Vergleichsbeispiel 5
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Der Unterschied zu Ausführungsform 1 besteht darin, dass das Funktionsfilm keiner Akupunktur unterzogen wird.
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Die in den Ausführungsformen 1, 3 und Vergleichsbeispielen 1-5 erhaltenen Stoffe wurden für antibakterielle und milbenhemmende Eigenschaften basierend auf GB/T
20944.2-2007 „Bewertung der antibakteriellen Leistung von Textilien“ und
GB/T24253-2009 „Bewertung der Anti-Milben-Leistung von Textilien“. ie Ergebnisse sind in Tabelle 1 aufgeführt. Tabelle 1. Atmungsaktive und feuchtigkeitsdurchlässige Eigenschaften von Stoffen
| Gruppe | Antibakterielle Rate % | Anti-Milben-Rate % |
| StaphylococcusaureusATCC Nr.6538 | Escherichiacoli 8099 | CandidaalbicansATCCNr.10231 |
| Ausführungsform1 | 99.82 | 99.74 | 98.65 | 85.67 |
| Ausführungsform3 | 99.80 | 99.69 | 98.60 | 85.54 |
| Vergleichsbeispiel1 | 99.87 | 99.68 | 98.51 | 76.89 |
| Vergleichsbeispiel2 | 97.76 | 96.58 | 96.02 | 65.33 |
| Vergleichsbeispiel3 | 83.26 | 82.79 | 80.86 | 60.46 |
| Vergleichsbeispiel4 | 98.76 | 97.94 | 98.17 | 80.67 |
| Vergleichsbeispiel5 | 99.79 | 99.75 | 98.69 | 86.57 |
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Wie aus Tabelle 1 hervorgeht, unterscheidet sich Vergleichsbeispiel 2 von Ausführungsform 1 dadurch, dass seine funktionelle Membrankomponente kein Holzessigpulver enthält und seine antibakterielle Wirkung und die Anti-Milben-Wirkung des Stoffes nicht so gut sind wie Ausführungsform 1. Darüber hinaus verfügt Vergleichsbeispiel 3 im Vergleich zu Ausführungsform 1 über keinen Funktionsfilm und auch die antibakterielle und milbenhemmende Wirkung des Stoffes ist schlechter als Ausführungsform 1.
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Die Daten zur antibakteriellen Rate von Ausführungsform 1 und Vergleichsbeispiel 1 sind vergleichbar. Hinsichtlich der Anti-Milben-Rate ist Vergleichsbeispiel 1 deutlich niedriger als Ausführungsform 1. Der Unterschied zwischen den beiden besteht darin, dass das Funktionsfilm in Ausführungsform 1 Holzessigpulver und im Vergleichsbeispiel 1 Bambusessigpulver verwendet. Es zeigt sich, dass Holzessigpulver bei der Anwendung auf Stoffen die gleichen antibakteriellen Eigenschaften wie Bambusessigpulver besitzen, die abweisende Wirkung von Holzessigpulver auf Milben jedoch besser ist als die von Bambusessigpulver.
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Vergleichsbeispiel 4 unterscheidet sich von Ausführungsform 1 dadurch, dass der Stoff mit einer Imprägnierungslösung imprägniert wird, die Polyurethan, Chitosan, Nanosilica, Holzessigpulver und Lösungsmittel enthält. Die die antibakterielle und milbenhemmende Wirkung des behandelten Stoffes unterscheidet sich nicht wesentlich von denen in Ausführungsform 1. Nach 50-maligem Waschen der Stoffe aus Ausführungsform 1 und Vergleichsbeispiel 4 wurden jedoch die antibakterielle und milbenhemmende Wirkung der Stoffe erneut gemessen. Es wurde festgestellt, dass nach 50-maligem Waschen in Ausführungsform 1 die antibakteriellen Raten gegen Staphylococcus aureus ATCC Nr. 6538, Escherichia coli 8099 und Candida albicans ATCC Nr. 10231 jeweils 96,56 %, 97,01 % und 96,49 % und die Anti-Milben-Rate 69,87 % betrug. Nachdem Vergleichsbeispiel 1 50-mal gewaschen wurde, betrugen die antibakteriellen Raten gegen Staphylococcus aureus ATCC Nr. 6538, Escherichia coli 8099 und Candida albicans ATCC Nr. 10231 jeweils 63,32 %, 64,03 % und 66,16 % und die Anti-Milben-Rate betrug 46,69 %. Die antibakteriellen Eigenschaften und die milbenhemmende Wirkung sind nicht so dauerhaft wie bei Ausführungsform 1.
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Vergleichsbeispiel 5 unterscheidet sich von Ausführungsform 1 dadurch, dass der Funktionsfilm keiner Akupunkturbehandlung unterzogen wird und keinen wesentlichen Einfluss auf die antibakteriellen Eigenschaften und die Anti-Milben-Wirkung des Stoffes hat. Nachdem der Stoff 50-mal gewaschen wurde, werden die antibakterielle und milbenhemmende Wirkung des Stoffes erneut gemessen. Nachdem Vergleichsbeispiel 1 50-mal gewaschen wurde, betrugen die antibakteriellen Raten gegen Staphylococcus aureus ATCC Nr. 6538, Escherichia coli 8099 und Candida albicans ATCC Nr. 10231 jeweils 90,46 %, 92,23 % und 89,71 % und die Anti-Milben-Rate betrug 56,27 %. Die antibakteriellen Eigenschaften und die milbenhemmende Wirkung sind nicht so dauerhaft wie bei Ausführungsform 1.
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Durch den Vergleich der antibakteriellen und milbenhemmenden Wirkung der in Ausführungsform 1 und den Vergleichsbeispielen 1-5 hergestellten Stoffe lässt sich erkennen, dass die Zugabe von Holzessigpulver zur Funktionsfilmkomponente nicht nur die gleichen antibakteriellen Eigenschaften aufweist wie Bambusessigpulver, allerdings ist seine Anti-Milben-Wirkung noch besser als die von Bambusessigpulver. Darüber hinaus kann durch die Zugabe von Holzessigpulver zur Funktionsfilmkomponente eine langanhaltende antibakterielle und milbenhemmende Wirkung erzielt werden. Um den Einfluss von Funktionsfilm auf die Stoffleistung weiter zu untersuchen, werden folgende Vergleichsbeispiele herangezogen:
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Vergleichsbeispiel 5
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Der Unterschied zu Ausführungsform 1 besteht darin, dass die Rohstoffzusammensetzung des Funktionsfilms in Massenprozent 20 % Polyurethan, 10 % Holzessigpulver, 5 % Chitosan, 5 % Nanometer-Siliziumdioxid umfasst und der Der Rest Lösungsmittel ist (das Lösungsmittel ist N-Methylpyrrolidon).
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Vergleichsbeispiel 6
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Der Unterschied zu Ausführungsform 1 besteht darin, dass die Rohstoffzusammensetzung des Funktionsfilms in Massenprozent 20 % Polyurethan, 5 % Holzessigpulver, 5 % Chitosan, 5 % Nanometer-Silica umfasst und der Der Rest Lösungsmittel ist (das Lösungsmittel ist N-Methylpyrrolidon).
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Die in Ausführungsform 1, Vergleichsbeispiele 1-2 und Vergleichsbeispiele 5-6 hergestellten Filmproben 1-5 wurden auf ihre Zugeigenschaften getestet. Die Testmethode ist wie folgt: Nehmen Sie Filmproben gleicher Größe und Dicke und lagern Sie sie 24 Stunden lang unter konstanten Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen. Testen Sie mit einer mikrocomputergesteuerten elektronischen Universalprüfmaschine die mechanischen Eigenschaften verschiedener Folienproben bei Dehnung bis zum Bruch. In jeder Gruppe wurden fünf Folienproben getestet und die Zuggeschwindigkeit betrug 50 mm/min. Die Testmethode bezieht sich auf GB/T
1040-1992 und die Ergebnisse sind in Tabelle 2 aufgeführt. Tabelle 2. Zugeigenschaften der Funktionsfilmen
| Gruppe | Filmprobe 1 | Filmprobe 2 | Filmprobe 3 | Filmprobe 4 | Filmprobe5 |
| ZugfestigkeitMPa | 6.26 | 12.56 | 10.13 | 15.67 | 10.87 |
| Bruchdehnung/% | 320.5 | 598.76 | 443.68 | 627.56 | 503.23 |
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Wie aus Tabelle 2 ersichtlich ist, besteht der Unterschied zwischen Filmprobe 1 und Filmprobe 4-5 darin, dass die Zugabemengen an Holzessigpulver in dem Funktionsfilm jeweils 15 %, 10 % und 5 % betragen. Den Zugeigenschaftsdaten des Funktionsfilms nach zu urteilen, hat die Zugabemenge des Holzessigpulvers einen gewissen Einfluss auf die Zugeigenschaft des Funktionsfilms. Wenn die Zugabemenge an Holzessigpulver 15 % beträgt, wirkt sich dies stärker auf die Zugeigenschaften des Funktionsfilm aus, was zu einer Verschlechterung der mechanischen Eigenschaften des Funktionsfilm führt. Dies führt dazu, dass das Funktionsfilm des Stoffes nach mehreren Wäschen bricht und dadurch die antibakteriellen und milbenhemmenden Eigenschaften des Funktionsfilms beeinträchtigt werden. Aus Tabelle 2 ist ersichtlich, dass bei einer Zugabemenge von 10 % Holzessigpulver die mechanischen Eigenschaften des Funktionsfilm wirksam gewährleistet werden können. Aus Tabelle 1 ist ersichtlich, dass bei einer Zugabemenge von 10 % Holzessigpulver die antibakterielle und milbenhemmende Wirkung des Stoffes 15 % entspricht. Zusammengenommen beträgt die optimale Zugabemenge an Holzessigpulver 10 %.
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Die oben genannten Ausführungsformen stellen lediglich einige Implementierungsmodi der vorliegenden Erfindung dar. Die Beschreibungen sind relativ spezifisch und detailliert, sollten jedoch nicht als Einschränkung des Patentumfangs der vorliegenden Erfindung ausgelegt werden. Es sollte beachtet werden, dass für den Durchschnittsfachmann mehrere Modifikationen und Verbesserungen vorgenommen werden können, ohne vom Konzept der vorliegenden Erfindung abzuweichen, und dass diese alle zum Schutzumfang der vorliegenden Erfindung gehören.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- GB 20944.2-2007 [0028]
- GB 24253-2009 [0028]
- GB 1040-1992 [0036]