[go: up one dir, main page]

DE102024106159A1 - Verschlussvorrichtung für eine Tür - Google Patents

Verschlussvorrichtung für eine Tür

Info

Publication number
DE102024106159A1
DE102024106159A1 DE102024106159.6A DE102024106159A DE102024106159A1 DE 102024106159 A1 DE102024106159 A1 DE 102024106159A1 DE 102024106159 A DE102024106159 A DE 102024106159A DE 102024106159 A1 DE102024106159 A1 DE 102024106159A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
actuating
door leaf
coupling element
locking
axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE102024106159.6A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Höschler
Frank Nöthe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DIRAK Dieter Ramsauer Konstruktionselemente GmbH and Co KG
Original Assignee
DIRAK Dieter Ramsauer Konstruktionselemente GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DIRAK Dieter Ramsauer Konstruktionselemente GmbH and Co KG filed Critical DIRAK Dieter Ramsauer Konstruktionselemente GmbH and Co KG
Priority to DE102024106159.6A priority Critical patent/DE102024106159A1/de
Publication of DE102024106159A1 publication Critical patent/DE102024106159A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C3/00Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively
    • E05C3/02Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively without latching action
    • E05C3/04Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively without latching action with operating handle or equivalent member rigid with the bolt
    • E05C3/041Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively without latching action with operating handle or equivalent member rigid with the bolt rotating about an axis perpendicular to the surface on which the fastener is mounted
    • E05C3/042Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively without latching action with operating handle or equivalent member rigid with the bolt rotating about an axis perpendicular to the surface on which the fastener is mounted the handle being at one side, the bolt at the other side or inside the wing
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/02Locks or fastenings for special use for thin, hollow, or thin-metal wings
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C9/00Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
    • E05C9/04Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with two sliding bars moved in opposite directions when fastening or unfastening
    • E05C9/041Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with two sliding bars moved in opposite directions when fastening or unfastening with rack and pinion mechanism

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Verschlussvorrichtung (102, 202, 302) für eine Tür, insbesondere Blechtür, mit einer Betätigungseinheit (108, 208, 308), die eine zum Durchstecken einer Öffnung (114, 214, 314) in einem Türblatt (106, 206, 306) vorgesehenen Betätigungsachse (110, 210, 310) und ein zur Anordnung auf einer Außenseite (112, 212, 312) des Türblatts (106, 206, 306) vorgesehenes Betätigungselement (109, 209, 309) aufweist, wobei das Betätigungselement (109, 209, 309) mit der Betätigungsachse (110, 210, 310) zu deren Drehbetätigung gekoppelt ist, und mit einem Kopplungselement (122, 222, 322), das zum Festlegen einer Verschlussantriebseinheit (104, 204, 304), die zur Anordnung auf einer der Außenseite (112, 212, 312) gegenüberliegenden Innenseite (118, 218, 318) des Türblatts (106, 206, 306) vorgesehen ist, an der Betätigungsachse (110, 210, 310) ausgebildet ist, wobei das Kopplungselement (122, 222, 322) und die Betätigungsachse (110, 210, 310) zueinander korrespondierende Schnappverbindungsmittel (160, 162; 260, 262; 360, 362) zum Festlegen des Kopplungselements (122, 222, 322) an der Betätigungsachse (110, 210, 310) aufweist. Die Erfindung betrifft weiter ein Verfahren zu deren Montage.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verschlussvorrichtung für eine Tür, insbesondere Blechtür, mit einer Betätigungseinheit, die eine zum Durchstecken einer Öffnung in einem Türblatt vorgesehene Betätigungsachse und ein zur Anordnung auf einer Außenseite des Türblatts vorgesehenes Betätigungselement aufweist, wobei das Betätigungselement mit der Betätigungsachse zu deren Drehbetätigung gekoppelt ist, und mit einem Kopplungselement, das zum Festlegen einer Verschlussantriebseinheit, die zur Anordnung auf einer der Außenseite gegenüberliegenden Innenseite des Türblatts vorgesehen ist, an der Betätigungsachse ausgebildet ist. Die Verschlussvorrichtung kann insbesondere auch die entsprechende Verschlussantriebseinheit umfassen.
  • Derartige Verschlussvorrichtungen sind aus dem Stand der Technik zum Beispiel bei Stangenschlössern bekannt. 1 zeigt die Montage einer solchen Verschlussvorrichtung 2 mit einem Stangenschlossantrieb 4 aus dem Stand der Technik an einem Türblatt 6.
  • Die Verschlussvorrichtung 2 umfasst eine Betätigungseinheit 8 in Form eines Drehgriffs 9 mit einer Betätigungsachse 10, die von der Außenseite 12 des Türblatts 6 durch eine Öffnung 14 im Türblatt 6 gesteckt und mittels einer Mutter 16 auf der Innenseite 18 des Türblatts 2 festgelegt wird, wozu ein Mutternschlüssel 20 notwendig ist. Anschließend wird der Stangenschlossantrieb 4 an der Betätigungsachse 10 angeordnet und dort festgelegt, indem ein die Betätigungsachse 10 und den Stangenschlossantrieb 4 verbindendes Kopplungselement 22 an der Betätigungsachse 10 festgeschraubt wird mittels einer durch das Kopplungselement 22 in eine Gewindebohrung 24 der Betätigungsachse 10 einzuschraubenden Schraube 26. Für die Schraube 26 ist ein weiteres Werkzeug, hier ein Inbusschlüssel 28, erforderlich.
  • Die Montage einer solchen Verschlussvorrichtung erfordert damit verschiedene Werkzeuge, die zudem manuell bedient werden müssen, während mehrere Teile der Verschlussvorrichtung manuell zueinander ausgerichtet werden müssen, wodurch die Montage erschwert wird.
  • Vor diesem Hintergrund liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zu Grunde, eine Verschlussvorrichtung zur Verfügung zu stellen, die eine einfachere Montage erlaubt.
  • Die zuvor genannte Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Verschlussvorrichtung für eine Tür, insbesondere Blechtür, mit einer Betätigungseinheit, die eine zum Durchstecken einer Öffnung in einem Türblatt vorgesehene Betätigungsachse und ein zur Anordnung auf einer Außenseite des Türblatts vorgesehenes Betätigungselement aufweist, wobei das Betätigungselement mit der Betätigungsachse zu deren Drehbetätigung gekoppelt ist, mit einem Kopplungselement, das zum Festlegen einer Verschlussantriebseinheit, die zur Anordnung auf einer der Außenseite gegenüberliegenden Innenseite des Türblatts vorgesehen ist, an der Betätigungsachse ausgebildet ist, wobei das Kopplungselement und die Betätigungsachse zueinander korrespondierende Schnappverbindungsmittel zum Festlegen des Kopplungselements an der Betätigungsachse aufweist.
  • Die Verschlussantriebseinheit kann insbesondere auch einen mit der Betätigungseinheit zu koppelnden Verschlussantriebsmechanismus aufweisen.
  • Weiterhin kann die Verschlussvorrichtung insbesondere als Bausatz zur Montage vorgesehen sein.
  • Vorzugsweise umfasst die Verschlussvorrichtung zudem eine Verschlussantriebseinheit, die zur Anordnung auf einer der Außenseite gegenüberliegenden Innenseite des Türblatts vorgesehen ist und die vorzugsweise einen mit der Betätigungseinheit zu koppelnden Verschlussantriebsmechanismus aufweist, wobei das Kopplungselement zum Festlegen der Verschlussantriebseinheit an der Betätigungsachse ausgebildet ist
  • Die zuvor genannte Aufgabe wird entsprechend insbesondere gelöst durch eine Verschlussvorrichtung für eine Tür, insbesondere Blechtür, mit einer Betätigungseinheit, die eine zum Durchstecken einer Öffnung in einem Türblatt vorgesehenen Betätigungsachse und ein zur Anordnung auf einer Außenseite des Türblatts vorgesehenes Betätigungselement aufweist, wobei das Betätigungselement mit der Betätigungsachse zu deren Drehbetätigung gekoppelt ist, mit einer Verschlussantriebseinheit, die zur Anordnung auf einer der Außenseite gegenüberliegenden Innenseite des Türblatts vorgesehen ist und die einen mit der Betätigungseinheit zu koppelnden Verschlussantriebsmechanismus aufweist, mit einem Kopplungselement, das zum Festlegen der Verschlussantriebseinheit an der Betätigungsachse ausgebildet ist, wobei das Kopplungselement und die Betätigungsachse zueinander korrespondierende Schnappverbindungsmittel zum Festlegen des Kopplungselements an der Betätigungsachse aufweist.
  • Indem das Kopplungselement und die Betätigungsachse zueinander korrespondierende Schnappverbindungsmittel zum Festlegen des Kopplungselements an der Betätigungsachse aufweist, kann das Kopplungselement werkzeuglos an der Betätigungsachse befestigt und die Verschlussantriebseinheit somit werkzeuglos an der Betätigungsachse bzw. am Türblatt festgelegt werden. Auf diese Weise wird die Montage der Verschlussvorrichtung vereinfacht.
  • Bei der Tür kann es sich um eine Schwenktür und bei dem Türblatt entsprechend um ein schwenkbares Türblatt handeln. Weiterhin kann es sich bei der Tür auch schlicht um einen Rahmen mit entfernbarer Abdeckung und beim Türblatt entsprechend um die entfernbare Abdeckung handeln. Beispielsweise kann es sich bei der Tür um die Tür eines Blechschranks handeln.
  • Bei der Außenseite des Türblatts handelt es sich insbesondere um eine Seite des Türblatts, von der aus die Betätigungseinheit betätigbar ist bzw. sein soll, beispielsweise um eine Außenseite eines Schranktürblatts. Es auch denkbar, dass die Verschlussvorrichtung von beiden Seiten eines Türblatts betätigbar ist, zum Beispiel zur Notöffnung von der Innenseite. Zu diesem Zweck kann auf der Innenseite ebenfalls eine Betätigungseinheit vorgesehen sein.
  • Bei der Innenseite des Türblatts handelt es sich insbesondere um die Seite des Türblatts, auf der die Verschlussantriebseinheit angeordnet ist bzw. wird, beispielsweise um eine Innenseite eines Schranktürblatts.
  • Die Betätigungseinheit kann eine zusätzliche Sicherung gegen unbefugte Betätigung aufweisen, beispielsweise ein integriertes Zylinderschloss, das im verriegelten Zustand eine Betätigung der Betätigungseinheit blockiert.
  • Das Kopplungselement und die Betätigungsachse weisen zueinander korrespondierende Schnappverbindungsmittel auf. Die korrespondierenden Schnappverbindungsmittel können beispielsweise korrespondierende Schnappverbindungselemente umfassen, wie zum Beispiel federnde Hakenelemente und ein oder mehrerer dazu korrespondierende Hinterschneidungen, hinter denen die Hakenelemente einschnappen können. Vorzugsweise weisen das Kopplungselement und die Betätigungsachse eine Mehrzahl korrespondierender Schnappverbindungselemente auf, die weiter bevorzugt in Umfangsrichtung um das Kopplungselement und die Betätigungsachse verteilt sind. Beispielsweise können das Kopplungselement mehrere federnde Hakenelemente und die Betätigungsachse mehrere dazu korrespondierende Hinterschneidungen aufweisen oder umgekehrt. Auf diese Weise kann eine stabilere und rüttelsicherere Verbindung von Kopplungselement und Betätigungsachse erreicht werden. Zu den ein oder mehreren Hinterschneidungen führen vorzugsweise jeweilige Schrägflächen, um die jeweiligen Haken beim Koppeln von Kopplungselement und Betätigungsachse aufzuweiten, bis sie hinter die jeweilige Hinterschneidungen einrasten. Auf diese Weise wird das Verbinden von Kopplungselement und Betätigungsachse erleichtert.
  • Das Kopplungselement und/oder die Betätigungsachse sind vorzugsweise zumindest im Bereich der Schnappverbindungsmittel aus einem elastischen Material gebildet, beispielsweise Kunststoff. Auf diese Weise kann zum Beispiel ein als Schnappverbindungsmittel vorgesehenes Hakenelement beim Führen zu einer Hinterschneidung elastisch verformt werden und beim Erreichen der Hinterschneidung elastisch zurückfedern, so dass das Hakenelement hinter der Hinterschneidung einrastet.
  • Die Betätigungsachse kann beispielsweise mehrteilig ausgebildet sein mit einem Achsenkopplungselement, das die zum Kopplungselement korrespondierenden Schnappverbindungsmittel, beispielsweise Hinterschneidungen oder Haken, ausbildet. Das Achsenkopplungselement kann beispielsweise aus elastischem Material, beispielsweise Kunststoff, ausgebildet sein.
  • Die oben genannte Aufgabe wird weiterhin gelöst durch ein Verfahren zur Montage der zuvor beschriebenen Verschlussvorrichtung, bei dem die Betätigungsachse der Betätigungseinheit durch eine Öffnung in einem Türblatt gesteckt wird, so dass das Betätigungselement auf der Außenseite des Türblatts angeordnet ist, und bei der eine Verschlussantriebseinheit bzw. die Verschlussantriebseinheit an der Innenseite des Türblatts angeordnet wird und durch Aufklipsen des Kopplungselements auf die Betätigungsachse an der Betätigungsachse festgelegt wird. Auf diese Weise kann die Verschlussvorrichtung einfacher montiert werden. Insbesondere kann das Aufklipsen des Kopplungselements auf die Betätigungsachse werkzeuglos erfolgen.
  • Die Betätigungseinheit ist vorzugsweise vormontiert. Insbesondere sind vorzugsweise die Betätigungseinheit und die Betätigungsachse vormontiert. Auf diese Weise wird die Montage vereinfacht.
  • Im Folgenden werden verschiedene Ausführungsformen der Verschlussvorrichtung und des Verfahrens beschrieben, wobei die einzelnen Ausführungsformen jeweils unabhängig voneinander für die Verschlussvorrichtung und das Verfahren gelten. Darüber hinaus können die einzelnen Ausführungsformen beliebig miteinander kombiniert werden.
  • Bei einer Ausführungsform ist das Kopplungselement zum Übertragen der Drehbetätigung der Betätigungsachse auf den Verschlussantriebsmechanismus ausgebildet. Zu diesem Zweck ist das Kopplungselement vorzugsweise zum drehfesten Verbinden mit der Betätigungsachse ausgebildet.
  • Zum Übertragen der Drehbetätigung der Betätigungsachse auf den Verschlussantriebsmechanismus sind das Kopplungselement und ein Antriebselement des Verschlussantriebsmechanismus, beispielsweise ein Zahnrad oder eine Zahnstange, vorzugsweise zur formschlüssigen Übertragung der Drehbetätigung der Betätigungsachse auf den Verschlussantriebsmechanismus ausgebildet. Zu diesem Zweck weist das Kopplungselement vorzugsweise eine Außenverzahnung auf, die im montierten Zustand mit einer Verzahnung des Antriebselements kämmt. Die Drehbetätigung kann bei der Übertragung auf das Antriebselement in eine andere Bewegungsform, insbesondere Linearbewegung, umgewandelt werden.
  • Zum drehfesten Verbinden können Betätigungsachse und Kopplungselement vorzugsweise zueinander korrespondierende Kopplungsmittel, insbesondere korrespondierenden Kopplungskonturen, zur formschlüssigen Übertragung einer Drehbewegung von der Betätigungsachse auf das Kopplungselement aufweisen. Beispielsweise kann die Betätigungsachse eine Mehrkantaußenkontur, zum Beispiel Vierkantaußenkontur, und das Kopplungselement eine korrespondierende Innenkontur, zum Beispiel Vierkantinnenkontur, aufweisen.
  • Bei einer Ausführungsform ist die Verschlussantriebseinheit als Stangenantrieb ausgebildet. Für einen Stangenantrieb ist die vorliegend beschriebene Verschlussantriebseinheit besonders vorteilhaft, da die Montage bekannter Stangenantriebe, wie oben in Bezug auf 1 erläutert, umständlich ist.
  • Der Verschlussantriebsmechanismus des Stangenantriebs weist insbesondere ein oder mehrere verzahnte Stangen auf, die verschiebbar in einem Stangengehäuse angeordnet sind. Das Stangengehäuse ist insbesondere zur Führung der verzahnten Stangen ausgebildet, so dass diese in Längsrichtung verschiebbar sind.
  • Das Kopplungselement weist vorzugsweise eine Außenverzahnung auf, die zum Eingriff in die ein oder mehreren verzahnte Stangen ausgebildet sind, wenn das Kopplungselement unter Zwischenlage des Stangenantriebs mit der Betätigungsachse gekoppelt ist. Eine Drehbetätigung des Betätigungselements wird dann über die Betätigungsachse und das Kopplungselement in eine Linearbewegung der verzahnten Stangen umgewandelt.
  • Die ein oder mehreren Stangen weisen an ihrem der Verzahnung gegenüberliegenden Ende vorzugsweise Stangenkopplungsmittel auf, um die Stangen mit ein oder mehreren weiteren Stangen, insbesondere Antriebs- und/oder Verriegelungsstangen, und/oder ein oder mehreren Verriegelungspunkten, beispielsweise Verschlusshaken oder Verschlussriegel, zu koppeln.
  • Bei einer Ausführungsform umfasst der Verschlussantriebsmechanismus der Verschlussantriebseinheit ein Getriebe mit ein oder mehreren Zahnrädern, von denen im montierten Zustand mindestens ein Zahnrad in eine Außenverzahnung des Kopplungselements eingreift. Das Getriebe kann im montierten Zustand beispielsweise einen Verschlussriegel oder eine Verschlusszunge, zum Beispiel Drehzunge, antreiben.
  • Bei einer Ausführungsform ist das Betätigungselement als Drehgriffelement oder als Schwenkhebel ausgebildet. Ein Drehgriffelement ist einfacher und kostengünstiger. Ein Schwenkhebel ist mechanisch komplexer, erlaubt jedoch eine flachere Bauweise, da der Schwenkhebel bei Nichbenutzung eingeklappt werden kann. Zudem kann der Schwenkhebel auf diese Weise mit einem längeren Hebelarm ausgebildet werden, ohne bei Nichtbenutzung störend abzustehend, so dass sich größere Drehmomente auf die Betätigungsachse übertragen lassen.
  • Bei einer Ausführungsform ist ein Betätigungsfestlegungselement vorgesehen, um die Betätigungseinheit vor der Montage der Verschlussantriebseinheit und des Kopplungselements am Türblatt festzulegen. Bei dem Betätigungsfestlegungselement kann es sich beispielsweise um eine Mutter oder eine Klammer, beispielsweise aus Kunststoff oder Metall, handeln. Auf diese Weise kann der Monteur die Betätigungseinheit zuerst fest an der Tür montieren, so dass er anschließend beide Hände für die weitere Montage frei hat. Insbesondere wird auf diese Weise eine einseitige weitere Montage allein von der Innenseite des Türblatts ermöglicht. Dies ist insbesondere vorteilhaft, wenn die Öffnung im Türblatt an von der Innenseite schlecht zugänglicher Stelle angeordnet ist.
  • Die Betätigungsachse ist vorzugsweise zur Aufnahme des Betätigungsfestlegungselements ausgebildet. Zu diesem Zweck kann die Betätigungsachse beispielsweise ein Außengewinde aufweisen, zum Beispiel bei einer Betätigungsfestlegungselement in Form einer Mutter, oder eine Nut, zum Beispiel zur Aufnahme eines Betätigungsfestlegungselements in Form einer Klammer.
  • Bei einer Ausführungsform ist ein Zwischenelement zur Anordnung zwischen Verschlussantriebseinheit und Innenseite des Türblatts vorgesehen, vorzugsweise um die Betätigungseinheit durch die Verschlussantriebseinheit als Gegenlager in axialer Richtung am Türblatt festzulegen. Das Zwischenelement ist vorzugsweise derart dimensioniert, dass es zwischen Verschlussantriebseinheit und Innenseite des Türblatts angeordnet werden kann und insbesondere einen durch die Betätigungsachse bedingten Abstand zwischen Verschlussantriebseinheit und Türblatt überbrückt, so dass die Verschlussantriebseinheit über das Zwischenelement als Gegenlager am Türblatt abgestützt werden kann. Das Zwischenelement kann insbesondere als separates Element vorgesehen sein. Auf ein Betätigungsfestlegungselement kann bei Verwendung eines solchen Zwischenelements verzichtet werden.
  • Es können auch mehrere Zwischenelemente in verschiedenen Dicken vorgesehen sein, so dass der Monteur bei der Montage ein Zwischenelement geeigneter Dicke für das jeweilige Türblatt auswählen und verwenden kann.
  • Entsprechend wird die oben genannte Aufgabe weiterhin gelöst durch ein System mit der hier beschriebenen Verschlussvorrichtung oder einer Ausführungsform davon und mit mehreren Zwischenelementen, die jeweils zur Anordnung zwischen Verschlussantriebseinheit und Innenseite des Türblatts vorgesehen sind, insbesondere um die Betätigungseinheit durch die Verschlussantriebseinheit als Gegenlager in axialer Richtung am Türblatt festzulegen, wobei die Zwischenelemente für verschiedene Türblattdicken ausgebildet sind. Inbesondere können die Zwischenelemente verschiedene Dicken aufweisen.
  • Bei einer Ausführungsform ist die Verschlussantriebseinheit dazu ausgebildet, in montierter Anordnung mit der Innenseite des Türblatts in Anlage zu kommen, um die Betätigungseinheit durch die Verschlussantriebseinheit als Gegenlager in axialer Richtung am Türblatt festzulegen. Zu diesem Zweck kann die Verschlussantriebseinheit auf der zum Türblatt gerichteten oder zu richtenden Seite eine Gehäusewand, beispielsweise als Teil eines Stangengehäuses, oder ein Zwischenelement aufweisen, die bzw. der so dimensioniert ist, dass ein durch die Betätigungsachse bedingter Abstand zum Türblatt überbrückt wird. Die Verschlussantriebseinheit kann zu diesem Zweck für eine vorgegebene Türblattdicke vorgesehen sein. Auf ein Betätigungsfestlegungselement kann auf diese Weise verzichtet werden.
  • Bei einer Ausführungsform ist die Betätigungsachse mehrteilig ausgebildet mit einem Achsenelement und mit einem drehfest mit dem Achsenelement verbundenen oder verbindbaren Achsenkopplungselement, wobei das Achsenkopplungselement die mit den Schnappverbindungsmitteln des Kopplungselements korrespondierenden Schnappverbindungsmittel aufweist. Dies ermöglicht zum Beispiel auch eine nachträgliche Ausrüstung von Betätigungselementen mit einem Achsenkopplungselement.
  • Das Achsenelement und das Achsenkopplungselement können aus verschiedenen Werkstoffen bestehen. Auf diese Weise kann zum Beispiel der Werkstoff des Achsenelements so gewählt werden, dass bei einem geringeren Achsendurchmesser vorgegebene Drehmomente übertragen werden können, während der Werkstoff des Achsenkopplungselement für die Zwecke der Schnappverbindung angepasst werden kann. Das Achsenelement kann beispielsweise im Wesentlichen aus Metall und das Achsenkopplungselement im Wesentlichen aus Kunststoff bestehen. Ein Achsenkopplungselement mit Schnappverbindungsmitteln lässt sich einfach und kostengünstig im Spritzguss herstellen.
  • Bei einer mehrteiligen Betätigungsachse ist die Betätigungsachse, insbesondere das Achsenelement und das Achsenkopplungselement, vorzugsweise vormontiert, insbesondere zusammen mit dem Betätigungselement zu einer vormontierten Betätigungseinheit. Auf diese Weise wird die Montage vereinfacht.
  • Bei einer Ausführungsform ist eine Verriegelung vorgesehen, die mit der Verschlussantriebseinheit und/oder mit der Betätigungseinheit zu deren Verstellen zwischen einer Verriegelungsstellung und einer Freigabestellung gekoppelt ist.
  • Bei einem Stangenschloss können zum Beispiel die Stangen der Verschlussantriebseinheit mit einer oder mehreren Verriegelungsstangen und/oder Verriegelungspunkten, beispielsweise mit einem Verschlusshaken oder Verschlussriegel, gekoppelt sein, um die ein oder mehreren Verriegelungsstangen bzw. Verriegelungspunkte zwischen einer Verriegelungsstellung und einer Freigabestellung zu verstellen. Ein Verschlussriegel kann in der Verriegelungsstellung beispielsweise hinter einen das Türblatt umgebenden Türrahmen greifen und in der Freigabeposition das Öffnen bzw. Entfernen des Türblatts freigeben.
  • Es kann auch ein Riegel an der Verschlussantriebseinheit vorgesehen sein, der über das Kopplungselement, beispielsweise über ein mit dem Kopplungselement gekoppeltes Antriebselement, wie zum Beispiel ein Zahnrad, verstellbar ist.
  • Weiterhin kann zum Beispiel ein Drehriegel unmittelbar mit der Betätigungseinheit gekoppelt sein, insbesondere drehfest mit dem Achsenelement verbunden sein. Auf diese Weise kann unmittelbar an der Drehachse des Betätigungselements ein Verriegelungspunkt vorgesehen werden, der direkt durch die Betätigung der Drehachse betätigbar ist.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Verschlussvorrichtung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen, wobei auf die beigefügte Zeichnung Bezug genommen wird.
  • In der Zeichnung zeigen
    • 1 eine Verschlussvorrichtung aus dem Stand der Technik,
    • 2a-h ein erstes Ausführungsbeispiel der Verschlussvorrichtung und des Verfahrens,
    • 3a-c ein zweites Ausführungsbeispiel der Verschlussvorrichtung und des Verfahrens und
    • 4a-b ein drittes Ausführungsbeispiel der Verschlussvorrichtung und des Verfahrens.
  • 1 zeigt eine Verschlussvorrichtung 2 aus dem Stand der Technik in perspektivischer teilweiser Explosionsdarstellung (Zustand nach einem ersten Montageschritt).
  • Die 2a-h zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel der hier beschriebenen Verschlussvorrichtung 102 und des hier beschriebenen Verfahrens zu deren Montage an einem Türblatt 106, insbesondere einer Blechtür. 2a zeigt eine perspektivische Explosionsdarstellung (Zustand zu Beginn der Montage). Die 2b - 2d zeigen jeweils perspektivische Ansichten nach einem ersten, zweiten und letzten Montageschritt. Die 2e bis 2h zeigen das Achsenkopplungselement 152 und das Kopplungselement 122 der Verschlussvorrichtung 102, und zwar vor dem Verbinden in perspektivischer Darstellung (2e & 2f) und nach dem Verbinden in perspektivischer Teilschnittdarstellung (2g & 2h).
  • Die Verschlussvorrichtung 102 umfasst eine Betätigungseinheit 108 mit einem Betätigungselement 109 in Form einer Drehbetätigung sowie einer damit verbundenen Betätigungsachse 110. Weiterhin umfasst die Betätigungseinheit 108 ein Anlageelement 111 zur Anlage an die Außenseite 112 eines Türblatts 106. Die Betätigungsachse 110 ist drehbar in dem Anlageelement 111 gelagert.
  • Die Verschlussvorrichtung 102 umfasst weiter ein Betätigungsfestlegungselement 116 in Form einer auf die Betätigungsachse 110 aufschraubbaren Mutter, eine Verschlussantriebseinheit 104, die vorliegend als Stangenantrieb ausgebildet ist, und ein Kopplungselement 122.
  • Die im vorliegenden Beispiel als Stangenantrieb ausgebildete Verschlussantriebseinheit 104 weist ein Gehäuse 130 auf, in dem zwei gegenüberliegende Stangen 132, 134 in Längsrichtung verschiebbar gelagert sind. Die Stangen 132, 134 weisen im Bereich einer Öffnung 140 des Gehäuses 130 für die Betätigungsachse 110 eine jeweilige Verzahnung 136, 138 auf. An ihrem jeweiligen, der Verzahnung 136, 138 gegenüberliegenden Ende 142, 144 weisen die Stangen 132, 134 Stangenkopplungsmittel 143, 145 in Form von Stangenkopplungselementen auf, um die Stangen 132, 134 mit weiteren Stangen, insbesondere Antriebs- und/oder Verriegelungsstangen, und/oder ein oder mehreren Verriegelungspunkten, beispielsweise Verschlusshaken oder Verschlussriegeln, zu koppeln.
  • Die im Gehäuse 130 verschiebbar gelagerten, verzahnten Stangen 132, 134 gehören demnach zum Verschlussantriebsmechanismus 146 der Verschlussantriebseinheit 104.
  • Das Kopplungselement 122 weist eine Außenverzahnung 148 auf, die dazu ausgebildet ist, im montierten Zustand mit den Verzahnungen 136, 138 zu kämmen.
  • Die Betätigungsachse 110 ist mehrteilig ausgebildet und umfasst ein Achsenelement 150 aus Metall, das den durch die Öffnung 114 des Türblatts 106 zu führenden Teil der Betätigungsachse 110 bildet, sowie ein Achsenkopplungselement 152, das drehfest mit dem Achsenelement 150 verbunden wird oder ist, beispielsweise mittels korrespondierender Konturen 154, 155 (s. auch 2g) und einer Schraube 156, die durch das Achsenkopplungselement 152 in ein Gewinde 157 des Achsenelements 150 geschraubt wird. Das Achsenkopplungselement 152 kann zum Beispiel aus Metall oder Kunststoff gebildet sein.
  • Das Achsenkopplungselement 152 und das Kopplungselement 122 weisen zueinander korrespondierende Schnappverbindungsmittel 160, 162 auf. Die 2e-h zeigen Detaildarstellung des Achsenkopplungselements 152 und des Kopplungselements 122, und zwar in perspektivischer Ansicht vor (2e & 2f) und in perspektivischer Teilschnittansicht nach dem Verbinden der beiden Elemente 152, 122 (2g & 2h). Andere Teile der Verschlussvorrichtung 102 sind in den 2e - 2h der Übersicht halber ausgeblendet. Die Schnappverbindungsmittel 162 des Kopplungselements 122 umfasst vier federnde, nach innen gerichtete Haken 164, die in Umfangsrichtung des Kopplungselements 122 versetzt angeordnet sind; die Schnappverbindungsmittel 160 des Achsenkopplungselements 152 umfasst vier dazu korrespondierende Hinterschneidungen 166, hinter die die Haken 164 beim Verbinden der beiden Elemente 152, 122 einrasten. Um das Einrasten zu erleichtern, umfassen die Schnappverbindungsmittel 160 des Achsenkopplungselements 152 weiter vier zu den Hinterschneidungen 166 führende Schrägflächen 168, durch die die Haken 164 aufgeweitet werden, bis sie hinter die jeweilige Hinterschneidung 166 schnappen. Die Verbindung des Kopplungselements 122 mit dem Achsenkopplungselement 152 und damit der Betätigungsachse 110 kann auf diese Weise werkzeuglos erfolgen.
  • Das Achsenkopplungselement 152 und das Kopplungselement 122 weisen korrespondierende Konturen 161, 163 zur Übertragung eines Drehmoments vom Achsenkopplungselement 152 auf das Kopplungselement 122 auf. Diese Konturen können, wie im vorliegenden Beispiel, zumindest teilweise durch die Schnappverbindungsmittel 160, 162 gebildet werden. Alternativ oder zusätzlich können zu diesem Zweck auch weitere Konturen an Achsenkopplungselements 152 und Kopplungselement 122 vorgesehen sein.
  • Zur Montage der Verschlussvorrichtung 102 wird zunächst das Betätigungselement 109 mit der Betätigungsachse 110 durch die Öffnung 114 des Türblatts 106 gesteckt (s. 2a) und auf der Innenseite 118 des Türblatts 106 durch Aufschrauben der Mutter 116, zum Beispiel unter Verwendung eines Mutternschlüssels, befestigt (s. 2b). Im nächsten Schritt wird die Verschlussantriebseinheit 104 an der Betätigungsachse 110 angeordnet, so dass das Achsenkopplungselement 152 durch die Öffnung 140 der Verschlussantriebseinheit 104 gesteckt ist. Schließlich wird das Kopplungselement 122 auf das Achsenkopplungselement 152 aufgesteckt, wodurch die Verschlussantriebseinheit 104 fixiert wird (2c). Beim Aufstecken des Kopplungselements 122 auf das Achsenkopplungselement 152 greifen die Schnappverbindungsmittel 160, 162 ineinander, so dass das Kopplungselement 122 auf das Achsenkopplungselement 152 formschlüssig miteinander verbunden sind. Weiterhin greift die Außenverzahnung 148 des Kopplungselements 122 in die Verzahnung 136, 138 der Stangen 132, 134 ein, so dass das Kopplungselement 122 eine Betätigung auf die Stangen 132, 134 übertragen kann.
  • Die 3a-c zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel der hier beschriebenen Verschlussvorrichtung 202 und des hier beschriebenen Verfahrens zu deren Montage an einem Türblatt 206, insbesondere einer Blechtür. 3a zeigt eine der 2a entsprechende perspektivische Explosionsdarstellung (Zustand zu Beginn der Montage), 3b zeigt eine perspektivische Ansicht im montierten Zustand und 3c eine seitliche Schnittansicht im montierten Zustand.
  • Die Verschlussvorrichtung 202 weist einen ähnlichen Aufbau und eine ähnliche Funktionsweise auf wie die Verschlussvorrichtung 102. Einander entsprechende Komponenten sind mit den Bezugsnummern aus 2a-h, erhöht um die Zahl 100 versehen, und es wird insoweit auf die obige Beschreibung zur Verschlussvorrichtung 102 verwiesen.
  • Die Verschlussvorrichtung 202 unterscheidet sich dadurch von der Verschlussvorrichtung 102, dass anstelle der Mutter 116 ein Zwischenelement 270 vorgesehen ist, das derart zwischen der Verschlussantriebseinheit 204 und der Innenseite 218 des Türblatts 206 angeordnet werden kann, dass das Zwischenelement 270 den durch die über das Anlageelement 211 hinausragende Länge der Betätigungsachse 210 und die Dicke des Türblatts 206 bestimmten Abstand zwischen dem Gehäuse 230 der Verschlussantriebseinheit 204 und der Innenseite 218 des Türblatts 206 überbrückt, so dass das Gehäuse 230 der Verschlussantriebseinheit 204 die Betätigungseinheit 208 als Gegenlager in axialer Richtung am Türblatt 206 festlegt. Ein gesondertes Betätigungsfestlegungselement wie die Mutter 116 aus 2a-h ist dadurch entbehrlich.
  • Für dünne Türen wie Blechtüren kann die Dicke des Zwischenelements 270 auch ohne Kenntnis der Türblattdicke bereit gestellt werden, weil Blechtüren typischerweise recht ähnliche Dicken im Bereich 0,5 bis 3 mm aufweisen. Es können auch Zwischenelemente in verschiedenen Dicken vorgesehen sein, so dass der Monteur ein Zwischenelement geeigneter Dicke für das jeweilige Türblatt auswählen und verwenden kann.
  • Die 4a-b zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel der hier beschriebenen Verschlussvorrichtung 302 und des hier beschriebenen Verfahrens zu deren Montage an einem Türblatt 306, insbesondere einer Blechtür. 4a zeigt eine perspektivische Darstellung und 4b eine perspektivische Teilschnittdarstellung, jeweils im montierten Zustand.
  • Die Verschlussvorrichtung 302 weist einen ähnlichen Aufbau und eine ähnliche Funktionsweise auf wie die Verschlussvorrichtung 102. Einander entsprechende Komponenten sind mit den Bezugsnummern aus 2a-h, erhöht um die Zahl 200 versehen, und es wird insoweit auf die obige Beschreibung zur Verschlussvorrichtung 102 verwiesen.
  • Die Verschlussvorrichtung 302 unterscheidet sich dadurch von der Verschlussvorrichtung 102, dass wie bei der Verschlussvorrichtung 202 ein Zwischenelement 370 anstelle eines Betätigungsfestlegungselements vorgesehen ist.
  • Die Verschlussvorrichtung 202 unterscheidet sich weiter dadurch von der Verschlussvorrichtung 102, dass zusätzlich ein Drehriegel 372 vorgesehen ist, der mit der Betätigungsachse 310 gekoppelt ist. Der Drehriegel 372 umfasst eine Drehzunge 374, die drehfest mit einem Schraubbolzen 376 verbunden ist, der anstelle einer Schraube (wie Schraube 156, 256) durch das Achsenkopplungselement 352 in das Gewinde 357 des Achsenelements 350 geschraubt wird.
  • Die Drehzunge 374 ist mittels einer Klammer 378 in axialer Richtung des Schraubbolzens 376 an einem Rändelrad 380 festgelegt, das auf ein Außengewinde 382 des Schraubbolzens 376 aufgeschraubt ist. Durch Drehen des Rändelrads 380 kann die Drehzunge 374 auf diese Weise in axialer Richtung verstellt und dadurch zum Beispiel an die Lage eines Türrahmenblechs angepasst werden, hinter das die Drehzunge 372 zur Verriegelung greifen soll.
  • Bezugszeichenliste:
  • 2
    Verschlussvorrichtung
    4
    Stangenschlossantrieb
    6
    Türblatt
    8
    Betätigungseinheit
    9
    Drehgriff
    10
    Betätigungsachse
    12
    Außenseite des Türblatts
    14
    Öffnung im Türblatt
    16
    Mutter
    18
    Innenseite des Türblatts
    20
    Mutternschlüssel
    22
    Kopplungselement
    24
    Gewindebohrung
    26
    Schraube
    28
    Inbusschlüssel
    102, 202, 302
    Verschlussvorrichtung
    104, 204, 304
    Verschlussantriebseinheit
    106, 206, 306
    Türblatt
    108, 208, 308
    Betätigungseinheit
    109, 209, 309
    Betätigungselement
    110, 210, 310
    Betätigungsachse
    111, 211, 311
    Anlageelement
    112, 212, 312
    Außenseite des Türblatts
    114, 214, 314
    Öffnung des Türblatts
    116
    Betätigungsfestlegungselement
    118, 218, 318
    Innenseite des Türblatts
    122, 222, 322
    Kopplungselement
    130, 230, 330
    Gehäuse
    132, 134, 232, 234, 332, 334
    Stange
    136, 138, 236, 238, 336, 338
    Verzahnung einer Stange
    140, 240, 340
    Öffnung der Verschlussantriebseinheit
    142, 144, 242, 244, 342, 344
    Ende einer Stange
    143, 145, 243, 245, 343, 345
    Stangenkopplungsmittel
    146, 246, 346
    Antriebsmechanismus
    148, 248, 348
    Außenverzahnung
    150, 250, 350
    Achsenelement
    152, 252, 352
    Achsenkopplungselement
    154, 155
    korrespondierende Konturen
    156, 256
    Schraube
    157, 257, 357
    Gewinde
    160, 162, 260, 262, 360, 362
    Schnappverbindungsmittel
    161, 163
    korrespondierende Konturen
    164, 264, 364
    Haken
    166, 266
    Hinterschneidung
    168, 268
    Schrägfläche
    270,370
    Zwischenelement
    372
    Drehriegel
    374
    Drehzunge
    376
    Schraubbolzen
    378
    Klammer
    380
    Rändelrad
    382
    Außengewinde

Claims (13)

  1. Verschlussvorrichtung (102, 202, 302) für eine Tür, insbesondere Blechtür, - mit einer Betätigungseinheit (108, 208, 308), die eine zum Durchstecken einer Öffnung (114, 214, 314) in einem Türblatt (106, 206, 306) vorgesehenen Betätigungsachse (110, 210, 310) und ein zur Anordnung auf einer Außenseite (112, 212, 312) des Türblatts (106, 206, 306) vorgesehenes Betätigungselement (109, 209, 309) aufweist, wobei das Betätigungselement (109, 209, 309) mit der Betätigungsachse (110, 210, 310) zu deren Drehbetätigung gekoppelt ist, und - mit einem Kopplungselement (122, 222, 322), das zum Festlegen einer Verschlussantriebseinheit (104, 204, 304), die zur Anordnung auf einer der Außenseite (112, 212, 312) gegenüberliegenden Innenseite (118, 218, 318) des Türblatts (106, 206, 306) vorgesehen ist, an der Betätigungsachse (110, 210, 310) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, - dass das Kopplungselement (122, 222, 322) und die Betätigungsachse (110, 210, 310) zueinander korrespondierende Schnappverbindungsmittel (160, 162; 260, 262; 360, 362) zum Festlegen des Kopplungselements (122, 222, 322) an der Betätigungsachse (110, 210, 310) aufweist.
  2. Verschlussvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussvorrichtung eine Verschlussantriebseinheit (104, 204, 304) umfasst, die zur Anordnung auf einer der Außenseite (112, 212, 312) gegenüberliegenden Innenseite (118, 218, 318) des Türblatts (106, 206, 306) vorgesehen ist und die einen mit der Betätigungseinheit (108, 208, 308) zu koppelnden Verschlussantriebsmechanismus (146, 246, 346) aufweist, wobei das Kopplungselement (122, 222, 322) zum Festlegen der Verschlussantriebseinheit (104, 204, 304) an der Betätigungsachse (110, 210, 310) ausgebildet ist.
  3. Verschlussvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopplungselement (122, 222, 322) zum Übertragen der Drehbetätigung der Betätigungsachse (110, 210, 310) auf den Verschlussantriebsmechanismus (146, 246, 346) ausgebildet ist.
  4. Verschlussvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussantriebseinheit (104, 204, 304) als Stangenantrieb ausgebildet ist.
  5. Verschlussvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, - dass der Verschlussantriebsmechanismus (146, 246, 346) des Stangenantriebs (104, 204, 304) ein oder mehrere verzahnte Stangen (132, 134; 232, 234; 332, 334) umfasst, die verschiebbar in einem Stangengehäuse (130, 230, 330) angeordnet sind, und - dass das Kopplungselement (122, 222, 322) eine Außenverzahnung (148, 248, 348) aufweist, die zum Eingriff in die ein oder mehreren verzahnten Stangen (132, 134; 232, 234; 332, 334) ausgebildet sind, wenn das Kopplungselement unter Zwischenlage des Stangenantriebs (104, 204, 304) mit der Betätigungsachse (110, 210, 310) gekoppelt ist.
  6. Verschlussvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (109, 209, 309) als Drehgriffelement oder als Schwenkhebel ausgebildet ist.
  7. Verschlussvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Betätigungsfestlegungselement (116) vorgesehen ist, um die Betätigungseinheit (108, 208, 308) vor der Montage der Verschlussantriebseinheit (104, 204, 304) und des Kopplungselements (122, 222, 322) am Türblatt (106, 206, 306) festzulegen.
  8. Verschlussvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zwischenelement (270) zur Anordnung zwischen Verschlussantriebseinheit (104, 204, 304) und Innenseite (118, 218, 318) des Türblatts (106, 206, 306) vorgesehen ist, vorzugsweise um die Betätigungseinheit (108, 208, 308) durch die Verschlussantriebseinheit (104, 204, 304) als Gegenlager in axialer Richtung am Türblatt (106, 206, 306) festzulegen.
  9. Verschlussvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussantriebseinheit (104, 204, 304) dazu ausgebildet ist, in montierter Anordnung mit der Innenseite (118, 218, 318) des Türblatts (106, 206, 306) in Anlage zu kommen, um die Betätigungseinheit (108, 208, 308) durch die Verschlussantriebseinheit (104, 204, 304) als Gegenlager in axialer Richtung am Türblatt (106, 206, 306) festzulegen.
  10. Verschlussvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsachse (110, 210, 310) mehrteilig ausgebildet ist mit einem Achsenelement (150, 250, 350) und mit einem drehfest mit dem Achsenelement (150, 250, 350) verbundenen oder verbindbaren Achsenkopplungselement (152, 252, 352), wobei das Achsenkopplungselement (152, 252, 352) die mit den Schnappverbindungsmitteln (162, 262, 362) des Kopplungselements (122, 222, 322) korrespondierenden Schnappverbindungsmittel (160, 260, 360) aufweist.
  11. Verschlussvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichet, dass eine Verriegelung vorgesehen ist, die mit der Verschlussantriebseinheit (104, 204, 304) und/oder mit der Betätigungseinheit (108, 208, 308) zu deren Verstellen zwischen einer Verriegelungsstellung und einer Freigabestellung gekoppelt ist.
  12. Verfahren zur Montage einer Verschlussvorrichtung (102, 202, 302) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, - bei dem die Betätigungsachse (110, 210, 310) der Betätigungseinheit (108, 208, 308) durch eine Öffnung (114, 214, 314) in einem Türblatt (106, 206, 306) gesteckt wird, so dass das Betätigungselement (109, 209, 309) auf der Außenseite (112, 212, 312) des Türblatts (106, 206, 306) angeordnet ist, und - bei der eine Verschlussantriebseinheit (104, 204, 304) an der Innenseite (118, 218, 318) des Türblatts (106, 206, 306) angeordnet wird und durch Aufklipsen des Kopplungselements (122, 222, 322) auf die Betätigungsachse (110, 210, 310) an der Betätigungsachse (110, 210, 310) festgelegt wird.
  13. System - mit einer Verschlussvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 und - mit mehreren Zwischenelementen (270), die jeweils zur Anordnung zwischen Verschlussantriebseinheit und Innenseite des Türblatts vorgesehen sind, insbesondere um die Betätigungseinheit (108, 208, 308) durch die Verschlussantriebseinheit (104, 204, 304) als Gegenlager in axialer Richtung am Türblatt (106, 206, 306) festzulegen, - wobei die Zwischenelemente (270) für verschiedene Türblattdicken ausgebildet sind.
DE102024106159.6A 2024-03-04 2024-03-04 Verschlussvorrichtung für eine Tür Pending DE102024106159A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102024106159.6A DE102024106159A1 (de) 2024-03-04 2024-03-04 Verschlussvorrichtung für eine Tür

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102024106159.6A DE102024106159A1 (de) 2024-03-04 2024-03-04 Verschlussvorrichtung für eine Tür

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102024106159A1 true DE102024106159A1 (de) 2025-09-04

Family

ID=96738273

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102024106159.6A Pending DE102024106159A1 (de) 2024-03-04 2024-03-04 Verschlussvorrichtung für eine Tür

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102024106159A1 (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202005005774U1 (de) * 2005-04-11 2005-06-23 Emka Beschlagteile Gmbh & Co. Kg Rüttelsicherer Vorreiberverschluss
DE102010015463A1 (de) * 2010-04-16 2011-10-20 Emka Beschlagteile Gmbh & Co. Kg Schwenkhebelverschluss mit Drehverhinderung für die Betätigungswelle
DE102012101117A1 (de) * 2012-02-14 2013-08-14 Emka Beschlagteile Gmbh & Co. Kg Stangenschloss mit zusätzlicher Stangenstabilisierung
DE202013104879U1 (de) * 2013-10-31 2013-12-03 Emka Beschlagteile Gmbh & Co. Kg Verschlusssystem zur Mehrpunktverriegelung von Türen
DE102012011332A1 (de) * 2012-06-06 2013-12-12 Novomatic Ag Verriegelungsvorrichtung

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202005005774U1 (de) * 2005-04-11 2005-06-23 Emka Beschlagteile Gmbh & Co. Kg Rüttelsicherer Vorreiberverschluss
DE102010015463A1 (de) * 2010-04-16 2011-10-20 Emka Beschlagteile Gmbh & Co. Kg Schwenkhebelverschluss mit Drehverhinderung für die Betätigungswelle
DE102012101117A1 (de) * 2012-02-14 2013-08-14 Emka Beschlagteile Gmbh & Co. Kg Stangenschloss mit zusätzlicher Stangenstabilisierung
DE102012011332A1 (de) * 2012-06-06 2013-12-12 Novomatic Ag Verriegelungsvorrichtung
DE202013104879U1 (de) * 2013-10-31 2013-12-03 Emka Beschlagteile Gmbh & Co. Kg Verschlusssystem zur Mehrpunktverriegelung von Türen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1979634B1 (de) Montageeinheit für die befestigungsöse eines gurtschlosses
EP2217469B1 (de) Verstellelement
DE102011015563B4 (de) Selbsttragende Winkelmutter
EP1532372A1 (de) Befestigungsanordnung
DE102009037872B4 (de) Elektromechanische Lenkung und Verfahren zu deren Herstellung
EP3565979B1 (de) Befestigungsanordnung und ein entsprechendes schaltschrankgehäuse
DE202021105409U1 (de) Höheneinstellvorrichtung und Mähroboter, der eine Höheneinstellvorrichtung umfasst
DE202020106855U1 (de) Antriebsanordnung
DE10052445A1 (de) Schnellmontagemutter
DE102018110525A1 (de) Verfahren zur Montage einer Getriebekomponente einer Sitzhöhenverstellung
DE202010009865U1 (de) Vorrichtung zum Einstellen und Arretieren der Lage einer Führungsschiene für eine verstellbare Fensterscheibe in einer Fahrzeugtür
EP3392419B1 (de) Befestigungssystem
DE102008056430B3 (de) Haubenscharnier für Kraftfahrzeuge
DE10101318B4 (de) Vorrichtung zum verspannenden Verbinden von zueinander beabstandeten Bauteilen
EP3290622A1 (de) Vorrichtung zum ausgleich von längendifferenzen zwischen einem zylinderschloss und einem türblatt
DE102006028570B4 (de) Schließbügelanordnung für einen Kraftwagen
DE102024106159A1 (de) Verschlussvorrichtung für eine Tür
DE10313961B4 (de) Verstellbares Band, insbesondere für Dusch- und/oder Glastüren
DE19803372A1 (de) Vorrichtung und Verfahren für die Montage von Verriegelungseinrichtungen
DE102022120478A1 (de) Betätigungshandhabe
EP1676761B1 (de) Scheibenwischvorrichtung
EP3282058A1 (de) Vorrichtung zur befestigung eines sanitären bauteils, insbesondere eines befestigungsrahmens für eine wc- oder urinal-betätigungsplatte
EP0913546B1 (de) Getriebebeschlag für einen Flügelrahmen
EP3913171B1 (de) Verriegelungs- und/oder positionierantrieb für ein fenster, eine tür oder dergleichen
DE10232184A1 (de) Übertragungseinheit für Türschlösser von Kraftfahrzeugen

Legal Events

Date Code Title Description
R163 Identified publications notified