DE102013203501B4 - Datenlogger, Datenerfassungsnetzwerk, Kraftfahrzeug und Verfahren - Google Patents
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Abstract
Description
- GEBIET DER ERFINDUNG
- Die vorliegende Erfindung betrifft einen Datenlogger zur Aufzeichnung von erfassten Messwerten in einem Fahrzeug. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Datenerfassungsnetzwerk mit einem Datenlogger, ein Kraftfahrzeug und ein Verfahren zum Aufzeichnen von Messwerten mittels eines Datenloggers.
- TECHNISCHER HINTERGRUND
- Ein Datenlogger bezeichnet eine prozessorgesteuerte Speichereinheit, welche Daten in einem bestimmten Rhythmus über eine Schnittstelle aufnimmt und auf einem Speichermedium ablegt. Zu diesem Zweck besteht ein Datenlogger meist aus einem programmierbaren Mikroprozessor, einem Speichermedium, mindestens einer Schnittstelle und ein oder mehreren Kanälen zum Anschluss der Datenquelle, wie zum Beispiel Sensoren. Die Datenaufnahme erfolgt extern oder intern über eine herstellerabhängige Schnittstelle. Obgleich grundsätzlich auf beliebige prozessorgesteuerte Speichereinheiten erweiterbar, wird die vorliegende Erfindung sowie die ihr zugrunde liegende Problematik nachfolgend mit Bezug auf einen Datenlogger erläutert.
- In der modernen Fahrzeugentwicklung werden eine Vielzahl von unterschiedlichen Systemen zur Datenerfassung eingesetzt, um zum Beispiel das Verhalten des Fahrzeugs unter vorgegebenen Umgebungsbedingungen oder in vorgegebenen Fahrsituationen zu erfassen.
- Systeme zur Datenerfassung im Fahrzeug werden im Allgemeinen mit eigenen Sensoren ausgestattet, z. B. werden Positionserfassungssensoren mit dem System zur Datenerfassung in dem Fahrzeug installiert. Solche Systeme zur Datenerfassung können aber auch auf die Fahrzeug- internen Sensoren zurückgreifen. Dazu verfügen diese Systeme z.B. über geeignete Kommunikationsschnittstellen, die mit den jeweiligen Bussystemen in den Fahrzeugen gekoppelt werden, auf welchen die fahrzeugeigenen Sensoren ihre Daten übertragen.
- Heute verwendete Systeme zur Datenerfassung in Fahrzeugen bestehen üblicherweise aus einzelnen, unabhängig voneinander operierenden Datenerfassungseinheiten, die jeweils selbständig Daten erfassen und in einem internen Datenspeicher ablegen. Die so erfassten Daten können nach dem Erfassen der Daten, z. B. nach Beendigung einer Testfahrt, auf ein Computersystem übertragen werden, um dort ausgewertet zu werden. Als interne Datenspeicher verwenden solche Systeme üblicherweise SD-Speicherkarten, Festplatten oder dergleichen.
- Um die erfassten Daten auszuwerten, ist es bei solchen Systemen notwendig, die von den Datenerfassungseinheiten erfassten Daten jeweils einzeln auszuwerten. Häufig besteht aber der Bedarf, diese Daten in ihrer Gesamtheit zu betrachten. Dies ist relativ aufwändig. Zudem ist dies mit einer Zeitverzögerung verbunden, wodurch diese Systeme nicht dynamisch einsetzbar sind. In diesem Fall müssen diese Daten zu deren Auswertung in einem zentralen System zusammengeführt werden.
- ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
- Vor diesem Hintergrund ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine einfachere Handhabung von in einem Fahrzeug erfassten Messdaten zu ermöglichen.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der unabhängigen Patentansprüche gelöst.
- Demgemäß ist vorgesehen:
- - Ein Datenlogger zur Aufzeichnung von erfassten Messwerten in einem Fahrzeug, mit einer Messwerterfassungseinrichtung, welche dazu ausgebildet ist, Messwerte für einen vorgegebenen Parameter in oder für ein Fahrzeug zu erfassen; mit einer Kommunikationsschnittstelle, welche dazu ausgebildet ist, den Datenlogger mit zumindest einem weiteren Datenlogger in datenkommunikative Verbindung zu koppeln; mit einer gemeinsamen Schnittstelle; mit einer Steuereinrichtung, welche dazu ausgebildet ist, die erfassten Messwerte über die Kommunikationsschnittstelle den weiteren Datenloggern weiterzuleiten und/oder über die Kommunikationsschnittstelle von weiteren Datenloggern erfasste Messwerte von diesen abzurufen, und mindestens eine Applikation auszuführen, indem der Applikation über die gemeinsame Schnittstelle die von dem Datenlogger und den weiteren Datenloggern erfassten Messwerte unabhängig davon bereitstellbar ist, welcher Datenlogger die jeweiligen Messwerte erfasst hat.
- - Ein Datenerfassungsnetzwerk in oder für ein Fahrzeug, mit mindestens einem erfindungsgemäßen Datenlogger und mit einem Datennetzwerk, welches die Datenlogger miteinander in datenkommunikativer Verbindung koppelt.
- - Ein Kraftfahrzeug, mit einem erfindungsgemäßen Datenerfassungsnetzwerk und/oder mit einem erfindungsgemäßen Datenlogger.
- - Ein Verfahren zum Aufzeichnen von Messwerten mittels eines Datenloggers, mit den Schritten: Erfassen von Messwerten für einen vorgegebenen Parameter in dem Fahrzeug; Koppeln des Datenloggers in datenkommunikativer Verbindung mit zumindest einem weiteren Datenlogger; Weiterleiten der erfassten Messwerte über die datenkommunikative Verbindung an mindestens einen weiteren Datenlogger und/oder Abrufen von mittels der weiteren Datenlogger erfassten Messwerten über die datenkommunikative Verbindung; Ausführen mindestens einer Applikation; Bereitstellen der von dem Datenlogger und der von den weiteren Datenloggern erfassten Messwerte an mindestens eine Applikation über eine gemeinsame Schnittstelle unabhängig davon, von welchem Datenlogger die jeweiligen Messwerte erfasst wurden.
- Ein Datenerfassungsnetzwerk für ein Fahrzeug, mit mindestens einem erfindungsgemäßen Datenlogger und mit einem Datennetzwerk, welches die Datenlogger miteinander in datenkommunikativer Verbindung koppelt.
- Die der vorliegenden Erfindung zu Grunde liegende Erkenntnis besteht darin, dass ein nachträgliches Zusammenführen und Auswerten von im Fahrzeug erfassten Messwerten, z.B. nach einer Erprobungsfahrt, wenig flexibel ist und einen relativ hohen Aufwand bedeutet. Die der vorliegenden Erfindung zu Grunde liegende Idee besteht nun darin, dieser Erkenntnis Rechnung zu tragen und eine Möglichkeit vorzusehen, die erfassten Messwerte gemeinsam zu verarbeiten, auch wenn diese durch separate Datenlogger erfasst wurden.
- Dazu stellt die vorliegende Erfindung einen neuartigen Datenlogger bereit, der neben einer Messwerterfassungseinrichtung auch über eine Kommunikationsschnittstelle verfügt, über welche mehrere Datenlogger miteinander verbunden werden können.
- Die Steuereinrichtung des erfindungsgemäßen Datenloggers ist derart ausgebildet, zur Erfassung und Verarbeitung der Messwerte unterschiedliche Applikationen auszuführen. Ferner ist die Steuereinrichtung dazu ausgebildet, den ausgeführten Applikationen die erfassten Messwerte weiterzuleiten. Dabei stellt die Steuereinrichtung den Applikationen über eine Schnittstelle Messwerte bereit, die von der Messwerterfassungseinrichtung des Datenloggers erfasst wurden, auf welchem die Applikation ausgeführt wird. Die Steuereinrichtung kann der jeweiligen Applikation über die gleiche Schnittstelle auch diejenigen Messwerte bereitstellen, die durch andere Datenlogger erfasst wurden. Dazu muss die Steuereinrichtung diese Messwerte lediglich über die Kommunikationsschnittstelle von den weiteren Datenloggern abrufen.
- Die vorliegende Erfindung ermöglicht es, durch eine Vielzahl von Datenloggern erfasste Messwerte, unabhängig von dem jeweiligen Datenlogger, welcher die Messwerte erfasst hat, auszuarbeiten und zu verarbeiten. Dabei hat jede Applikation, die in dem erfindungsgemäßen Datenlogger ausgeführt wird, Zugriff auf die erfassten Messwerte aller mit diesem Datenlogger gekoppelten weiteren Datenlogger.
- Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie aus der Beschreibung unter Bezugnahme auf die Figuren.
- In einer Ausführungsform weist die Messwerterfassungseinrichtung mindestens eine analoge Schnittstelle und/oder mindestens eine CAN-Bus- und/oder FlexRay- und/oder LIN- und/oder MOST-Bus-Schnittstelle auf. Dies ermöglicht es, den erfindungsgemäßen Datenlogger in einer Vielzahl von Einsatzgebieten mit unterschiedlichen Anforderungen und Kommunikationsverfahren einzusetzen.
- In einer Ausführungsform weist der Datenlogger einen Datenspeicher auf, welcher dazu ausgebildet ist, die von dem Datenlogger erfassten Messwerte zu speichern und der Steuereinrichtung bereitzustellen. Dies ermöglicht es, die erfassten Messwerte nicht nur direkt in dem Datenlogger zu verarbeiten und über die Kommunikationsschnittstelle zu übertragen, vielmehr können die erfassten Messwerte auch nach der Erfassung aus dem Speicher ausgelesen und verarbeitet werden.
- In einer Ausführungsform ist die Steuereinrichtung dazu ausgebildet, über die Kommunikationsschnittstelle die Erfassung von Messwerten durch die Messwerterfassungseinrichtung des Datenloggers mit der Erfassung von Messwerten durch die Messwerterfassungseinrichtungen der weiteren Datenlogger zeitlich zu synchronisieren. Dadurch wird es möglich, eine Vielzahl von Datenloggern zu synchronisieren und die erfassten Messwerte auf einer gemeinsamen Zeitbasis zu analysieren. Dies ermöglicht eine sehr detaillierte Analyse und Zusammenfassung der von unterschiedlichen Datenloggern erfassten Messwerte.
- In einer Ausführungsform ist die Kommunikationsschnittstelle ferner dazu ausgebildet, den Datenlogger mit einem Computernetzwerk zu koppeln. Dies ermöglicht es, Daten zwischen Datenloggern und einem Computer, der z.B. durch einen Entwicklungsingenieur bedient wird, auszutauschen.
- In einer Ausführungsform ist die Kommunikationsschnittstelle als Ethernet-Schnittstelle, als Glasfaser-Schnittstelle oder dergleichen Ausgeführt.
- In einer weiteren Ausführungsform weist die Kommunikationsschnittstelle zwei Ethernet-Schnittstellen, zwei Glasfaser-Schnittstellen oder dergleichen auf. Dadurch wird es möglich, die Datenlogger in Form einer Kette miteinander zu verbinden. Die Bandbreite der Kommunikationsschnittstelle kann so effizienter genutzt werden, als bei einer einzelnen Netzwerk-Schnittstelle.
- In einer Ausführungsform ist die Steuereinrichtung dazu ausgebildet, Steuerbefehle für die Applikation von einem Computer des Computernetzwerks zu empfangen und an die Applikation weiterzuleiten. Dadurch wird eine Fernsteuerung der Applikation durch einen Benutzer möglich.
- In einer Ausführungsform ist die Steuereinrichtung dazu ausgebildet, von einem Computer des Computernetzwerks eine Applikation zu empfangen und die empfangene Applikation auszuführen. Dies ermöglicht es, bedarfsgerecht Applikationen aufzuspielen, die an eine jeweilige Messaufgabe angepasst sind.
- In einer Ausführungsform weist das Datenerfassungsnetzwerk mindestens eine Recheneinrichtung auf, welche dazu ausgebildet ist, von den Datenloggern erfasste Messwerte abzurufen und einer in der Recheneinrichtung ausgeführten Applikation bereitzustellen. Dabei weist die Recheneinrichtung in einer Ausführungsform selbst keine Messwerterfassungseinrichtung auf. Dies ermöglicht es, z.B. hochspezialisierte Datenlogger einzusetzen, die auf die Erfassung der Messwerte spezialisiert sind und die Auswertung der erfassten Messwerte in einer Recheneinrichtung mit einem sehr leistungsstarken Prozessor durchzuführen.
- Die obigen Ausgestaltungen und Weiterbildungen lassen sich, sofern sinnvoll, beliebig miteinander kombinieren. Weitere mögliche Ausgestaltungen, Weiterbildungen und Implementierungen der Erfindung umfassen auch nicht explizit genannte Kombinationen von zuvor oder im Folgenden bezüglich der Ausführungsbeispiele beschriebenen Merkmalen der Erfindung. Insbesondere wird dabei der Fachmann auch Einzelaspekte als Verbesserungen oder Ergänzungen zu der jeweiligen Grundform der vorliegenden Erfindung hinzufügen.
- INHALTSANGABE DER ZEICHNUNGEN
- Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend anhand der in den schematischen Figuren der Zeichnungen angegebenen Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen dabei:
-
1 ein Blockschaltbild eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Datenloggers; -
2 ein Ablaufdiagramm eines erfindungsgemäßen Verfahrens; -
3 ein Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Datenerfassungsnetzwerks, welches einen erfindungsgemäßen Datenlogger aufweist; -
4 ein Blockdiagramm eines weiteren Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Datenloggers. - Die beiliegenden Zeichnungen sollen ein weiteres Verständnis der Ausführungsformen der Erfindung vermitteln. Sie veranschaulichen Ausführungsformen und dienen im Zusammenhang mit der Beschreibung der Erklärung von Prinzipien und Konzepten der Erfindung. Andere Ausführungsformen und viele der genannten Vorteile ergeben sich im Hinblick auf die Zeichnungen. Die Elemente der Zeichnungen sind nicht notwendigerweise maßstabsgetreu zueinander gezeigt.
- In den Figuren der Zeichnung sind gleiche, funktionsgleiche und gleich wirkende Elemente, Merkmale und Komponenten - sofern nichts Anderes ausführt ist - jeweils mit denselben Bezugszeichen versehen.
- BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSBEISPIELEN
-
1 zeigt ein Blockschaltbild eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Datenloggers. Der mit Bezugszeichen 1-1 bezeichnete Datenlogger 1-1 weist eine Messwerterfassungseinrichtung 4 auf, die mit einer Steuereinrichtung 6 gekoppelt ist. Die Steuereinrichtung 6 ist wiederum mit einer Kommunikationsschnittstelle 5 gekoppelt und führt eine Applikation 7 aus, welcher über eine Schnittstelle 8 sowohl Messwerte 2, die über die Messwerterfassungseinrichtung 4 des Datenloggers 1-1 erfasst wurden, als auch Messwerte 2, die über die Kommunikationsschnittstelle 5 von anderen Datenloggern 1-2 - 2-n abgefragt wurden, bereitgestellt werden können - Die Schnittstelle 8 abstrahiert den Datenzugriff der Applikation auf die Messwerte derart, dass aus Sicht der Applikation kein Unterschied feststellbar ist, ob die Messwerte 2 von der Messwerterfassungseinrichtung 4 des Datenloggers 1-1 erfasst wurden oder ob über die Kommunikationsschnittstelle 5 von anderen Datenloggern 1-2 - 2-n abgefragt wurden.
- Die Schnittstelle 8 kann z.B. als eine API eines Betriebssystems ausgebildet sein, welches auf der Steuereinrichtung 6 installiert ist und die Ausführung der Applikation steuert.
- In einer Ausführungsform kann die Steuereinrichtung 6 auch einen Interpreter aufweisen, welcher die Applikation ausführt. In einer solchen Ausführungsform liegt die Applikation in einem so genannten Bytecode vor, der von dem Interpreter interpretiert werden kann. Dadurch wird es möglich, eine Applikation, welche einmal als Bytecode erstellt wurde, auf Steuereinrichtungen mit unterschiedlichen Prozessorarchitekturen auszuführen.
- Grundsätzlich wird auf allen Datenloggern 1-2 - 2-n eine Applikation zur Aufzeichnung der Messwerte 2 ohne weitere Interpretation ausgeführt.
- Die Applikation 7 kann darüber hinaus mindestens eine der folgenden Berechnungen oder Analysen der Messwerte durchführen:
- - Einfacher Trigger: Erkennen und Markieren von Messwerten 2, die eine bestimmte Datenfolge enthalten;
- - Komplexer Trigger: Erkennen und Markieren von Ereignissen die durch bestimmte semantisch zusammenhängende Messwertefolge einer Schnittstelle und/oder mehrerer unterschiedlicher Schnittstellen ausgezeichnet sind;
- - Signalbasierte Datenaufzeichnung: Semantische Auswertung der Messwerte 2 eines oder verschiedener Bussysteme um „Signale“ wie z.B. Geschwindigkeit zu extrahieren.
- In einer beispielhaften Ausführungsform ist der Datenlogger 1-1 z.B. in einem Fahrzeug 3 installiert und mit dem FlexRay-Bus des Fahrzeugs 3 gekoppelt. Die Applikation 7 ist z.B. dazu ausgebildet, die erfassten Messwerte 2 auf das Auftreten eines bestimmten Signals auf dem Bus zu analysieren (z.B. das Auslösesignal des Airbags) und bei Auftreten des Signals die Werte z.B. der Beschleunigungssensoren des Fahrzeugs 3 innerhalb der nächsten Sekunde auf das Überschreiten eines vorgegebenen Höchstwertes zu untersuchen.
- Eine weitere beispielhafte Ausführungsform betrifft die Auswertung der Pfeildarstellung eines Navigationssystems welche über einen CAN-Bus an ein Kombiinstrument gesendet wird. Zeitgleich können in einer solchen Ausführungsform auf dem MOST-Bus Sprachanweisungen des Navigationssystems übertragen. In einem Fehlerfall könnte z.B. im Anzeigeinstrument ein Pfeil nach links dargestellt werden aber die Audioausgabe des Navigationssystems ein Abbiegen nach rechts ausgegeben. Um dieses Ereignis zu erkennen kann ein erfindungsgemäßer Datenlogger MOST-Audiodaten auswerten und CAN-Daten aufzeichnen.
- In einer zusätzlichen oder alternativen Ausführungsform ist die Applikation dazu ausgebildet, einen sogenannten komplexen Trigger zur Überwachung der erfassten Messwerte 2 einzusetzen. Ein komplexer Trigger kann sich aus Bedingungen zusammensetzen, die nicht lediglich einen einzelnen Messwert 2 betreffen. Vielmehr kann ein komplexer Trigger Bedingungen für eine Vielzahl von Messwerten 2 vorgeben, die auch von unterschiedlichen Datenloggern 1-1 - 1-n und von unterschiedlichen Bussystemen z.B. eines zu analysierenden Fahrzeugs 3 stammen.
-
2 zeigt ein beispielhaftes Ablaufdiagramm eines erfindungsgemäßen Verfahrens. - Das erfindungsgemäße Verfahren sieht in einem ersten Schritt S1 das Erfassen der Messwerte 2 in dem Fahrzeug 3 vor. In einem zweiten Schritt S2 wird der Datenlogger 1-1 mit weiteren Datenloggern 1-2 - 1-n in datenkommunikativer Verbindung gekoppelt. In einem dritten Schritt S3 ist das Bereitstellen der von dem Datenlogger 1-1 erfassten Messwerte 2 über die datenkommunikative Verbindung an die weiteren Datenlogger 1-2 - 1-n und/oder Abrufen von Messwerten 2 von den weiteren Datenloggern 1-2 - 1-n über die datenkommunikative Verbindung vorgesehen. In einem vierten Schritt S4 wird mindestens eine Applikation 7 ausgeführt. Schließlich werden in einem Schritt S5 die von dem Datenlogger 1-1 erfassten Messwerte 2 und die von den weiteren Datenloggern 1-2 - 1-n erfassten Messwerte 2 über eine gemeinsame Schnittstelle 8 an die mindestens eine Applikation 7 unabhängig davon, von welchem Datenlogger 1-1 - 1-n die jeweiligen Messwerte 2 erfasst wurden, bereitgestellt.
- Die Reihenfolge oder Nummerierung der obigen Schritte S1-S5 stellt hier keine Einschränkung der tatsächlichen Abarbeitungsreihenfolge für das Verfahren dar, sondern dienen lediglich der Veranschaulichung. Vielmehr können die einzelnen Schritte auch variieren.
- In einer weiteren, in
2 nicht dargestellten Ausführungsform ist das Speichern der von dem Datenlogger 1-1 - 1-n erfassten Messwerte 2 vorgesehen. - In einer weiteren, in
2 nicht dargestellten Ausführungsform ist das zeitliche Synchronisieren der Erfassung von Messwerten 2 in dem Datenlogger 1-1 mit der Erfassung von Messwerten 2 durch die weiteren Datenlogger 1-2 - 1-n vorgesehen. - In einer weiteren, in
2 nicht, dargestellten Ausführungsform wird der Datenloggers 1-1 mit einem Computernetzwerk 10 gekoppelt. - In einer weiteren, ebenfalls nicht dargestellten Ausführungsform werden Steuerbefehle 11 für die Applikation 7 von einem Computer 12 des Computernetzwerks 10 empfangen und die empfangenen Steuerbefehle 11 an die Applikation 7 weitergeleitet.
- In einer weiteren, ebenfalls nicht dargestellten Ausführungsform ist das Empfangen einer Applikation 7 von einem Computer 12 des Computernetzwerks 10 und das Ausführen der empfangenen Applikation 7 vorgesehen.
-
3 zeigt ein Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Datenerfassungsnetzwerks 13. Das Datenerfassungsnetzwerk 13 in3 weist hier zwei Datenlogger 1-1 und 1-n auf, die durch ein Datennetzwerk 14 miteinander verbunden sind. An das Datennetzwerk 14 ist ferner eine Recheneinrichtung 15 angeschlossen, welche über das Datennetzwerk 14 mit den Datenloggern 1-1 und 1-n kommunizieren kann. Ferner können natürlich auch noch weitere Datenlogger vorgesehen sein, was mit drei Punkten zwischen den Datenloggern 1-1 und 1-n angedeutet. - In einer Ausführungsform ist die Recheneinrichtung 15 als leistungsstarker Rechner 15 ausgebildet, der über das Datennetzwerk 14 die erfassten Messwerte 2 von den Datenloggern 1-1 und 1-n abfragt und über die abgefragten Messwerte 2 unterschiedliche Berechnungen durchführt.
- Die Recheneinrichtung 15 kann in einer Ausführungsform mindestens eine der folgenden Berechnungen oder Analysen der Messwerte durchführen:
- - Klassierung: Statistische Auswertung von in den Messwerten 2 enthaltenen Signalen (z.B. Min/Max-Werte);
- - Auswertung der Gesamtheit aller Fahrzeugsignale ohne und mit Zeitdimension (Umsetzung über einen Skriptinterpreter);
- - Flottenmanagement: Ausführung einer Applikation die über eine schnurlose Schnittstelle mit einer Recheneinrichtung außerhalb des Fahrzeugs kommuniziert um alle aufgezeichneten Fahrzeugdaten zentral zu archivieren.
- Die Recheneinrichtung 15 kann in einer weiteren Ausführungsform ebenfalls einen komplexen Trigger zur Überwachung der erfassten Messwerte 2 einsetzen.
- Ferner kann die Recheneinrichtung 15 z.B. auch einen Massenspeicher aufweisen, der dazu ausgebildet ist, Messwerte 2 unterschiedlicher Bussysteme, die von unterschiedlichen Datenloggern 1-1 - 1-n aufgenommen werden, zentral zu speichern. In modernen Kraftfahrzeugen, die z.B. CAN-Busse, FlexRay-Busse, LIN-Busse und MOST-Busse aufweisen, kann das Datenvolumen pro Stunde mehr als 500 Megabyte betragen. Daher ist es vorteilhaft, diese Messwerte 2 zentral zu speichern, anstatt jeden der Datenlogger 1-1 - 1-n mit einem eigenen aufwändigen Massenspeicher auszustatten.
-
4 zeigt ein Blockdiagramm eines weiteren Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Datenloggers 1-1. - Der Datenlogger 1-1 in
4 ist in ein Datenerfassungsnetzwerk 13 (nicht separat eingezeichnet) integriert. Diese Datenerfassungsnetzwerk 13 weist zwei weitere Datenlogger 1-2 und 1-3 auf, welche über ein Datennetzwerk 14 mit dem Datenlogger 1-1 und einer Recheneinrichtung 15 gekoppelt sind. - Schließlich sind die Datenlogger 1-1 - 1-3, die Recheneinrichtung 15 und das Datennetzwerk 14 in einem Fahrzeug 3, hier in einem Automobil 3, installiert, um in diesem Fahrzeug 3 Messwerte zu erfassen.
- Der Datenlogger 1-1 in
4 weist im Unterscheid zu dem Datenlogger 1-1 aus1 ferner einen Datenspeicher 9 auf, der dazu ausgebildet ist, die erfassten Messwerte 2 oder zumindest einen Teil davon zu speichern. - Der Datenlogger 1-1 in
4 ist über ein Computernetzwerk 10 mit einem Computer 12 gekoppelt, welcher dem Datenlogger 1-1 Steuerbefehle 11 übermittelt. Diese Steuerbefehle 11 können Steuerbefehle 11 für die Applikation 7 sein, welche auf dem Datenlogger 1-1 gerade ausgeführt wird. Beispielsweise können die Steuerbefehle 11 die Applikation 7 anweisen, Messwerte an den Computer 12 zu übertragen, über welchen diese Messwerte einem Benutzer angezeigt werden können. Die Steuerbefehle 11 können auch zum Starten, Stoppen oder Pausieren der Erfassung von Messwerten 2 durch die Applikation 7 oder den Datenlogger 1-1 dienen. Die Steuerbefehle 11 können aber auch Parameter für die Applikation 7 beinhalten. - In einer weiteren Ausführungsform kann die Steuereinrichtung 6 von dem Computer 12 eine neue Applikation 7 empfangen und diese ausführen. Auf diese Weise wird es möglich, eine neue Applikation 7 einzusetzen, wenn der Datenlogger 1-1 bereits in einem Fahrzeug oder dergleichen eingebaut ist.
- Obwohl die vorliegende Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele vorstehend beschrieben wurde, ist sie darauf nicht beschränkt, sondern auf vielfältige Art und Weise modifizierbar. Insbesondere lässt sich die Erfindung in mannigfaltiger Weise verändern oder modifizieren, ohne vom Kern der Erfindung abzuweichen.
- Der Begriff Datenlogger soll in der Beschreibung und den Ansprüchen als prozessorgesteuerte Speichereinheit verstanden werden, wenngleich ein Datenlogger an sich natürlich die bevorzugte Ausführung einer solchen prozessorgesteuerte Speichereinheit darstellt.
- Insbesondere muss der erfindungsgemäße Datenlogger nicht ausschließlich die darin bezeichneten Elemente aufweisen. Vielmehr kann der Datenlogger auch weitere Elemente und Funktionseinheiten umfassen.
- Darüber hinaus sei die vorliegende Erfindung auch nicht auf die vorstehend gemachten Protokolle und Standards beschränkt, die lediglich der Erläuterung dienen sollen.
- Schließlich sollen auch die angegebenen Zahlenangaben lediglich dem Verständnis dienen und sollen die Erfindung nicht dahingehend einschränken.
- Bezugszeichenliste
-
- 1-1 - 1-n
- Datenlogger
- 2
- Messwerte
- 3
- Fahrzeug
- 4
- Messwerterfassungseinrichtung
- 5
- Kommunikationsschnittstelle
- 6
- Steuereinrichtung
- 7
- Applikation
- 8
- Schnittstelle
- 9
- Datenspeicher
- 10
- Computernetzwerk
- 11
- Steuerbefehl
- 12
- Computer
- 13
- Datenerfassungsnetzwerk
- 14
- Datennetzwerk
- 15
- Recheneinrichtung
Claims (15)
- Datenlogger (1-1 - 1-n) zur Aufzeichnung von erfassten Messwerten (2) in einem Fahrzeug (3), mit einer Messwerterfassungseinrichtung (4), welche dazu ausgebildet ist, Messwerte (2) für einen vorgegebenen Parameter in oder für ein Fahrzeug (3) zu erfassen; mit einer Kommunikationsschnittstelle (5), welche dazu ausgebildet ist, den Datenlogger (1-1) mit zumindest einem weiteren Datenlogger (1-2 - 1-n) in datenkommunikative Verbindung zu koppeln; mit einer gemeinsamen Schnittstelle (8); mit einer Steuereinrichtung (6), welche dazu ausgebildet ist, - die erfassten Messwerte (2) über die Kommunikationsschnittstelle (5) den weiteren Datenloggern (1-2 - 1-n) weiterzuleiten und/oder über die Kommunikationsschnittstelle (5) von weiteren Datenloggern (1-2 - 1-n) erfasste Messwerte (2) von diesen abzurufen, - mindestens eine Applikation (7) auszuführen, indem der Applikation (7) über die gemeinsame Schnittstelle (8) die von dem Datenlogger (1-1) und den weiteren Datenloggern (1-2 - 1-n) erfassten Messwerte (2) unabhängig davon bereitstellbar ist, welcher Datenlogger (1-1 - 1-n) die jeweiligen Messwerte (2) erfasst hat; wobei die Schnittstelle (8) ausgebildet ist, den Datenzugriff der Applikation auf die Messwerte derart zu abstrahieren, dass aus Sicht der Applikation (7) kein Unterschied feststellbar ist, ob die Messwerte (2) von der Messwerterfassungseinrichtung (4) erfasst wurden oder ob über die Kommunikationsschnittstelle (5) abgefragt wurden.
- Datenlogger nach
Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Messwerterfassungseinrichtung (4) mindestens eine analoge Schnittstelle und/oder mindestens eine CAN-Bus- und/oder FlexRay- und/oder LIN- und/oder MOST-Bus-Schnittstelle aufweist. - Datenlogger nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Datenspeicher (9) vorgesehen ist, welcher dazu ausgebildet ist, die von dem Datenlogger (1-1) erfassten Messwerte (2) zu speichern und der Steuereinrichtung (6) bereitzustellen.
- Datenlogger nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (6) eine Synchronisationseinrichtung aufweist, welche dazu ausgebildet ist, die über die Kommunikationsschnittstelle (5) durch die Messwerterfassungseinrichtung (4) erfassten Messwerte (2) des Datenloggers (1-1) mit durch die Messwerterfassungseinrichtungen (4) der weiteren Datenlogger (1-2 - 1-n) erfassten Messwerte (2) zeitlich zu synchronisieren.
- Datenlogger nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kommunikationsschnittstelle (5) ferner dazu ausgebildet ist, den Datenlogger (1-1) mit einem externen Computernetzwerk (10) zu koppeln.
- Datenlogger nach
Anspruch 5 , dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (6) dazu ausgebildet ist, Steuerbefehle (11) für die Applikation (7) von einem externen Computer (12) des Computernetzwerks (10) zu empfangen und an die Applikation (7) weiterzuleiten. - Datenlogger nach einem der vorherigen
Ansprüche 5 oder6 , dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (6) dazu ausgebildet ist, von einem externen Computer (12) des Computernetzwerks (10) eine weitere Applikation (7) zu empfangen und die empfangene weitere Applikation (7) auszuführen. - Datenerfassungsnetzwerk (13) in oder für ein Fahrzeug (3), mit mindestens einem Datenlogger (1-1 - 1-n) nach einem der
Ansprüche 1 bis7 und mit einem Datennetzwerk (14), welches die Datenlogger (1-1 - 1-n) miteinander in datenkommunikativer Verbindung koppelt. - Datenerfassungsnetzwerk nach
Anspruch 8 , dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Recheneinrichtung (15) vorgesehen ist, welche dazu ausgebildet ist, von den Datenloggern (1-1 - 1-n) erfasste Messwerte (2) abzurufen und diese einer in der Recheneinrichtung (15) ausgeführten Applikation (7) bereitzustellen. - Kraftfahrzeug, mit einem Datenerfassungsnetzwerk (13) nach einem der
Ansprüche 8 oder9 und/oder mit einem Datenlogger (1-1) nach einem derAnsprüche 1 bis7 . - Verfahren zum Aufzeichnen von Messwerten (2) mittels eines Datenloggers (1-1), mit den Schritten: Erfassen (S1) von Messwerten (2) für einen vorgegebenen Parameter in dem Fahrzeug (3); Koppeln (S2) des Datenloggers (1-1) in datenkommunikativer Verbindung mit zumindest einem weiteren Datenlogger (1-2 - 1-n); Weiterleiten (S3) der erfassten Messwerte (2) über die datenkommunikative Verbindung an mindestens einen weiteren Datenlogger (1-2 - 1-n) und/oder Abrufen von mittels der weiteren Datenlogger (1-2 - 1-n) erfassten Messwerten (2) über die datenkommunikative Verbindung; Ausführen (S4) mindestens einer Applikation (7); - Bereitstellen (S5) der von dem Datenlogger (1-1) und der von den weiteren Datenloggern (1-2 - 1-n) erfassten Messwerte (2) an mindestens eine Applikation (7) über eine gemeinsame Schnittstelle (8) unabhängig davon, von welchem Datenlogger (1-1 - 1-n) die jeweiligen Messwerte (2) erfasst wurden, wobei der Datenzugriff der Applikation (7) auf die Messwerte derart abstrahiert wird, dass aus Sicht der Applikation (7) kein Unterschied feststellbar ist, ob die Messwerte (2) von der Messwerterfassungseinrichtung (4) erfasst wurden oder ob über die Kommunikationsschnittstelle (5) abgefragt wurden.
- Verfahren nach
Anspruch 11 , dadurch gekennzeichnet, dass von dem Datenlogger (1-1) erfassten Messwerte (2) gespeichert werden. - Verfahren nach einem der vorherigen verfahrensbezogenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die von dem Datenlogger (1-1) erfassten Messwerte (2) mit den durch die weiteren Datenlogger (1-2 - 1-n) erfassten Messwerten (2) zeitlich synchronisiert werden.
- Verfahren nach einem der vorherigen verfahrensbezogenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Datenlogger (1-1) mit einem Computernetzwerk (10) gekoppelt wird.
- Verfahren nach
Anspruch 14 , gekennzeichnet durch: Empfangen von Steuerbefehlen (11) für die Applikation (7) von einem Computer (12) des Computernetzwerks (10) und Weiterleiten der empfangenen Steuerbefehle (11) an die Applikation (7); und/oder Empfangen einer Applikation (7) von einem Computer (12) des Computernetzwerks (10) und Ausführen der empfangenen Applikation (7).
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE102013203501.2A DE102013203501B4 (de) | 2013-03-01 | 2013-03-01 | Datenlogger, Datenerfassungsnetzwerk, Kraftfahrzeug und Verfahren |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE102013203501.2A DE102013203501B4 (de) | 2013-03-01 | 2013-03-01 | Datenlogger, Datenerfassungsnetzwerk, Kraftfahrzeug und Verfahren |
Publications (2)
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