[go: up one dir, main page]

DE102013006194A1 - Mopp und Verfahren zur Herstellung seiner Reinigungsstreifen - Google Patents

Mopp und Verfahren zur Herstellung seiner Reinigungsstreifen Download PDF

Info

Publication number
DE102013006194A1
DE102013006194A1 DE102013006194.6A DE102013006194A DE102013006194A1 DE 102013006194 A1 DE102013006194 A1 DE 102013006194A1 DE 102013006194 A DE102013006194 A DE 102013006194A DE 102013006194 A1 DE102013006194 A1 DE 102013006194A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cleaning
mop
carrier layer
islands
mop according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE102013006194.6A
Other languages
English (en)
Other versions
DE102013006194B4 (de
Inventor
Karl-Ludwig Gibis
Diana Troger
Dieter Philipp
Friedel Winterling
Christian Mast
Klaus Schwöbel
Hendrik Van Heyden
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Freudenberg KG
Original Assignee
Carl Freudenberg KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Carl Freudenberg KG filed Critical Carl Freudenberg KG
Priority to DE102013006194.6A priority Critical patent/DE102013006194B4/de
Priority to PCT/EP2014/000898 priority patent/WO2014166611A1/de
Publication of DE102013006194A1 publication Critical patent/DE102013006194A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102013006194B4 publication Critical patent/DE102013006194B4/de
Expired - Fee Related legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Images

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L13/00Implements for cleaning floors, carpets, furniture, walls, or wall coverings
    • A47L13/10Scrubbing; Scouring; Cleaning; Polishing
    • A47L13/16Cloths; Pads; Sponges

Landscapes

  • Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)

Abstract

Mopp, umfassend einen Moppkopf (1) mit zumindest einem Reinigungsstreifen (2), wobei der Reinigungsstreifen (2) zumindest eine textile Trägerlage (3) und zumindest eine Reinigungsfläche (4) umfasst. Auf der Trägerlage (3) sind Reinigungsschlaufen (5) aus Garn angeordnet.

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die Erfindung betrifft einen Mopp, umfassend einen Moppkopf mit zumindest einem Reinigungsstreifen, wobei der Reinigungsstreifen zumindest eine textile Trägerlage und zumindest eine Reinigungsfläche umfasst. Außerdem betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung der Reinigungsstreifen des Mopps.
  • Stand der Technik
  • Ein derartiger Mopp und ein Verfahren zur Herstellung seiner Reinigungsstreifen sind aus der DE 10 2010 0 54 010 A1 bekannt. Auf der Trägerlage sind erhabene Reinigungsinseln angeordnet, die aus Flockfasern bestehen. Durch Flockfasern lässt sich zwar eine gute Reinigungsleistung erzielen, jedoch ist die Beflockung der Trägerlage mit Flockfasern, bezogen auf das Material der Trägerlage selbst, teuer. Einen Großteil der Kosten für die Beflockung machen die Materialien aus, nämlich die Flockfasern und der Klebstoff, der benötigt wird, um die Flockfasern mit dem Trägermaterial zu verbinden.
  • Darstellung der Erfindung
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Mopp der eingangs genannten Art derart weiter zu entwickeln, dass dieser bei vergleichbar guter Reinigungsleistung kostengünstiger herstellbar ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen von Anspruch 1 gelöst, auf vorteilhafte Ausgestaltungen nehmen die Unteransprüche Bezug.
  • Zur Lösung der Aufgabe ist es vorgesehen, dass auf der Trägerlage Reinigungsschlaufen aus Garn angeordnet sind. Garne sind linienförmige textile Gebilde, die aus einem oder mehreren Fasern oder Fäden bestehen können. Generell können Garne zu Geweben oder Gewirken verarbeitet werden und aus unterschiedlichen Materialien und Mischungen davon bestehen. Die Eigenschaften von Reinigungsschlaufen aus Garn können dadurch besonders gut an die jeweiligen Gegebenheiten des Anwendungsfalles angepasst werden. So besteht beispielsweise die Möglichkeit, durch eine geeignete Auswahl der Materialien Reinigungsschlaufen herzustellen, die eine mehr oder weniger große Flüssigkeitsaufnahme haben und/oder durch abrasive Eigenschaften besonders geeignet sind, auch hartnäckige Verunreinigungen von der zu reinigenden Fläche zu entfernen. Garne aus synthetischen Fasern oder Naturfasern können zur Anwendung gelangen, abhängig vom jeweiligen Anwendungsfall.
  • Erfindungsgemäß ist es vorgesehen, dass die Reinigungsstreifen des Mopps durch Nähwirken hergestellt werden. Es kann beispielsweise das sogenannte Malimo-Verfahren zur Anwendung gelangen, bei dem statische Fäden, so genannte Kettfäden, und dynamische Fäden (Trägerlage) miteinander verbunden werden. Die Fixierung der dynamischen Fäden erfolgt durch ein zumeist senkrechtes Übernähen mit Kettfäden. Der Vorteil dieses Verfahrens ist hauptsächlich darin zu sehen, dass das Verfahren besonders prozesssicher und schnell durchgeführt werden kann, weil die Trägerlage mit mehreren Nadeln gleichzeitig übernäht werden kann.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung kann es vorgesehen sein, dass der zumindest eine Reinigungsstreifen mit seiner längsseitigen Mitte am Moppkopf festgelegt ist und zwei freie Enden aufweist, wobei auf der Reinigungsfläche erhabene Reinigungsinseln jeweils mit Abständen relativ zueinander benachbart angeordnet sind und wobei die Reinigungsinseln zumindest teilweise von Stauräumen zur Aufnahme von Verunreinigungen umschlossen sind. Die von den Reinigungsinseln von der zu reinigenden Fläche abgelösten Verunreinigungen werden in den Stauräumen aufgenommen und dort gehalten.
  • Generell besteht die Möglichkeit, die Größe der Reinigungsinseln und deren geometrische Gestalt sowie deren Zuordnung relativ zueinander an die jeweiligen Gegebenheiten des Anwendungsfalles anzupassen. Im Hinblick auf eine schnelle, einfache und kostengünstige Herstellbarkeit des Mopps kann es vorgesehen sein, dass die Reinigungsinseln jeweils eine übereinstimmende Größe aufweisen und/oder quadratisch ausgebildet sind und/oder dass die Abstände zwischen den einander benachbarten Reinigungsinseln 0,1 mm bis 50 mm betragen. Im Gegensatz zu dem eingangs genannten Mopp aus dem Stand der Technik, bei dem die Stauräume zwischen den Reinigungsinseln, ausgehend von dem dem Moppkopf zugewandten Ende der Reinigungsfläche in Wischrichtung des freien Endes stetig verkleinert sind, ist ein Mopp mit den zuvor genannten Merkmalen durch das kostengünstige Fertigungsverfahren „Nähwirken” schnell, einfach und kostengünstig herstellbar. Zur Herstellung der zuvor beschriebenen Reinigungsinseln bedarf es keines komplizierten und teuren Fertigungsverfahrens.
  • Die Größe der genannten Abstände zwischen den einander benachbarten Reinigungsinseln ist auch abhängig von der Größe der Verunreinigungen, die von der zu reinigenden Fläche aufgenommen werden sollen. Bei größeren Verunreinigungen handelt es sich zum Beispiel um lange Haare, bei kleineren Verunreinigungen zum Beispiel um Krümel und/oder Staubpartikel und bei kleinsten Verunreinigungen um Stäube, die jedoch überwiegend nicht in den Stauräumen aufgenommen werden, sondern diese passieren und sich an den Reinigungsschlaufen der Reinigungsinseln selbst anlagern.
  • Zur Aufnahme unterschiedlich großer Verunreinigungen können die Abstände zwischen den einander benachbarten Reinigungsinseln entweder auf ein und demselben Reinigungsstreifen variiert werden. Oder es besteht die Möglichkeit, dass die Abstände zwischen den einander benachbarten Reinigungsinseln eines jeden Reinigungsstreifens zwar konstant sind, dass aber unterschiedliche Reinigungsstreifen unterschiedliche Abstände zwischen den Reinigungsinseln aufweisen. In einem solchen Fall nehmen unterschiedliche Reinigungsstreifen unterschiedlich große Verunreinigungen auf, so dass trotz einfacher Herstellbarkeit des Mopps eine insgesamt sehr gute Reinigungsleistung erzielt wird.
  • Die Reinigungsinseln können bevorzugt 25% bis 75% der Trägerlage überdecken. Dabei ist jedoch zu beachten, dass bei nur geringer Überdeckung der Trägerlage mit Reinigungsinseln zwar die Herstellung der Reinigungsstreifen besonders schnell geht und besonders einfach und besonders kostengünstig möglich ist, dass die Trägerlage jedoch zur Reinigungsleistung verstärkt beitragen muss. Bei einer solchen Ausgestaltung hat die Trägerlage neben ihrer Trägerfunktion für die Reinigungsschlaufen auch eine Reinigungsfunktion.
  • Üblicherweise waren die Trägerlagen für Reinigungsschlaufen bisher aus einem thermisch verfestigten oder mit Binder gebundenen Material, das häufig eine unerwünscht harte textile Haptik und nur eine geringe Haltbarkeit aufgewiesen hat. Der erfindungsgemäß verwendete, wenig verfestigte Vliesstoff hat demgegenüber einen textilen weichen Griff.
  • Die bisherigen Trägerlagen konnten zur Reinigungsleistung des Reinigungsstreifens werkstoffbedingt nur wenig beitragen. Die Reinigungsleistung wird weiter verbessert, wenn der Vliesstoff erste Mikrofasern umfasst. Als Mikrofasern werden Fasern bezeichnet, die feiner als 1 dtex sind. Häufig sind Mikrofasern 0,5 bis 0,7 dtex fein. Durch die Mikrofasern ergibt sich eine höhere Dichte im Textil bei gleichem Flächengewicht und damit eine verbesserte Haltbarkeit. Der wenig verfestigte Vliesstoff, aus dem die Trägerlage besteht, wird durch die mittels des Nähwirkprozesses eingebrachten Garne besonders haltbar gemacht. Gleichwohl bleibt das gute Rückstellmoment der aus Vliesstoff bestehenden Trägerlage erhalten, so dass die Aufnahme und Abgabe der Feuchtigkeit in die Trägerlage oder aus der Trägerlage heraus vom Benutzer des Mopps besonders gut gesteuert werden kann. Das einfache Auswringen des Mopps basiert maßgeblich auf der materialbedingten Flexibilität der aus Vliesstoff bestehenden Trägerlage.
  • Die Mikrofasern bedingen außerdem eine verbesserte Absorption durch erhöhte Kapillarkräfte.
  • Um, wie zuvor beschrieben, die Reinigungsleistung noch weiter zu verbessern, kann es vorgesehen sein, dass die Reinigungsschlaufen zweite Mikrofasern umfassen. Die Reinigungsleistung des Mopps ist dann maximiert, wenn sowohl die Trägerlage aus dem Vliesstoff als auch die Reinigungsschlaufen aus Garn jeweils Mikrofasern aufweisen. Die Art der Mikrofasern kann an die Art der Verunreinigungen angepasst sein, die von der zu reinigenden Fläche entfernt werden sollen.
  • Die ersten und/oder die zweiten Mikrofasern können jeweils hydrophil oder hydrophob ausgebildet sein. Dadurch lässt sich der Mopp besonders gut an die jeweiligen Gegebenheiten des Anwendungsfalles anpassen. Gelangen hydrophile Mikrofasern zur Anwendung, zum Beispiel aus einem Viskose-Material, sind die Reinigungsschlaufen beziehungsweise die Trägerlage in der Lage, wässrige Flüssigkeiten mit einer hohen Absorptionsgeschwindigkeit aufzunehmen. Ist demgegenüber eine besonders gute Absorption von fettigen Substanzen gefordert, gelangen bevorzugt hydrophobe Mikrofasern zur Anwendung.
  • Die Reinigungsschlaufen können, ausgehend von der Trägerlage, eine Höhe aufweisen, die 0,5 mm bis 4 mm beträgt. Die Reinigungsschlaufen stehen von der Trägerlage in alle möglichen Richtungen zur zu reinigenden Oberfläche hin ab, wodurch eine maximale Flächenabdeckung auf der zu reinigenden Fläche und ein streifenfreies Reinigen ermöglicht werden. Die unterschiedlichen Orientierungen der Reinigungsschlaufen zur zu reinigenden Oberfläche hin ermöglichen auch eine verbesserte Aufnahme unterschiedlichster Schmutzarten in unterschiedlichsten Größen.
  • Jeder Reinigungsstreifen kann zwei einander gegenüberliegende Reinigungsflächen aufweisen, die im Wesentlichen übereinstimmend ausgebildet sind. Unabhängig davon, wie sich die Reinigungsstreifen bei Benutzung des Mopps orientieren, ergibt sich dadurch eine sehr gute Reinigungsleistung, insbesondere eine große Flächenabdeckung und Streifenfreiheit der gereinigten Fläche.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnung
  • Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Mopps wird nachfolgend anhand der 1 und 2 näher erläutert.
  • Diese zeigen jeweils in schematischer Darstellung:
  • 1 den Mopp mit hängenden Reinigungsstreifen und
  • 2 den Mopp aus 1 in einer Draufsicht, flach aufgesetzt auf eine zu reinigende Fläche.
  • Ausführung der Erfindung
  • In den 1 und 2 ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Mopps gezeigt. Der Mopp umfasst einen Moppkopf 1, der eine Vielzahl von Reinigungsstreifen 2 aufweist. Der Moppkopf 1 ist mit einem Stiel 14 verbunden.
  • Die in radialer Richtung des Moppkopfs 1 einander gegenüberliegenden Reinigungsstreifen 2 können dabei einstückig ineinander übergehend ausgebildet sein.
  • Die textile Trägerlage 3 besteht in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel aus einem Vliesstoff 11, wobei der Vliesstoff 11 erste Mikrofasern 12 umfasst. Der Vliesstoff 11 kann folgende Faserzusammensetzung aufweisen:
    • – 45% Viskose in Form von Mikrofasern,
    • – 50% Polyester in Form von Mikrofasern und
    • – 5% Polypropylen-Bindefasern.
  • Generell ist von Vorteil, wenn der Mikrofaseranteil bevorzugt bei 85 bis 95% mit unterschiedlichen Mischungsverhältnissen von Viskose und Polyester liegt.
  • Eine derartige Trägerlage hat einen weichen Griff, unterstützt die Reinigungsleistung der Reinigungsschlaufen des Mopps und weist eine gute Haltbarkeit auf. Außerdem hat eine solche Trägerlage aus Vliesstoff ein hohes Rückstellmoment, so dass der Feuchtigkeitsgehalt des Mopps vom Benutzer optimal gesteuert werden kann.
  • Im hier gezeigten Ausführungsbeispiel hat jede der textilen Trägerlagen 3 eine Reinigungsfläche 4, wobei auf der Trägerlage 3 Reinigungsschlaufen 5 aus Garn angeordnet sind. Genauso wie die Trägerlage 3, umfassen auch die Reinigungsschlaufen 5 aus Garn Mikrofasern 13.
  • Die Reinigungsschlaufen 5 weisen, ausgehend von der Trägerlage 3, eine Höhe auf, die in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel 1 bis 3 mm beträgt, wobei die Reinigungsschlaufen 5 zu einer Vielzahl von Reinigungsinseln 8 zusammengefasst sind. Die Reinigungsinseln 8 sind einander mit Abstand 9 relativ zueinander benachbart zugeordnet, so dass durch die Abstände 9 Stauräume 10 entstehen, zur Aufnahme von Verunreinigungen, die von der zu reinigenden Fläche aufgenommen und gehalten werden.
  • Im hier gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Reinigungsstreifen 2 besonders schnell, einfach und kostengünstig durch Nähwirken hergestellt. Die Reinigungsinseln 8 sind in diesem Beispiel jeweils übereinstimmend groß und rechteckig ausgebildet. Weiterhin können die Reinigungsinseln aber auch in jeder anderen Art gestaltet sein, wie zum Beispiel streifig, zick-zackförmig, quadratisch, wellig oder ähnlich.
  • Die Reinigungsinseln 8 überdecken im gezeigten Ausführungsbeispiel etwa 60% der Trägerlage 3.
  • Die Reinigungsstreifen 2 des Mopps werden durch Nähwirken hergestellt.
  • Die hier nicht dargestellte rückwärtige Reinigungsfläche 4 der Reinigungsstreifen 2 kann ebenso mit Reinigungsinseln 8 ausgestaltet sein.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 102010054010 A1 [0002]

Claims (13)

  1. Mopp, umfassend einen Moppkopf (1) mit zumindest einem Reinigungsstreifen (2), wobei der Reinigungsstreifen (2) zumindest eine textile Trägerlage (3) und zumindest eine Reinigungsfläche (4) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Trägerlage (3) Reinigungsschlaufen (5) aus Garn angeordnet sind.
  2. Mopp nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Reinigungsstreifen (2) mit seiner längsseitigen Mitte (6) am Moppkopf (1) festgelegt ist und zwei freie Enden (7) aufweist, dass auf der Reinigungsfläche (4) erhabene Reinigungsinseln (8) jeweils mit Abständen (9) relativ zueinander benachbart angeordnet sind und dass die Reinigungsinseln (8) zumindest teilweise von Stauräumen (10) zur Aufnahme von Verunreinigungen umschlossen sind.
  3. Mopp nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsinseln (8) jeweils eine übereinstimmende Größe aufweisen.
  4. Mopp nach einem der Ansprüche (2) oder (3), dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsinseln (8) jeweils rechteckig ausgebildet sind.
  5. Mopp nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstände (9) zwischen den einander benachbarten Reinigungsinseln (8) 0,1 mm bis 50 mm betragen.
  6. Mopp nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsinseln (8) 25% bis 75% der Trägerlage (3) überdecken.
  7. Mopp nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerlage (3) aus einem Vliesstoff (11) besteht und dass der Vliesstoff (11) erste Mikrofasern (12) umfasst.
  8. Mopp nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsschlaufen (5) zweite Mikrofasern (13) umfassen.
  9. Mopp nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten (12) und/oder die zweiten Mikrofasern (13) jeweils hydrophil oder hydrophob ausgebildet sind.
  10. Mopp nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsschlaufen (5), ausgehend von der Trägerlage (3), eine Höhe aufweisen, die 0,5 mm bis 4 mm beträgt.
  11. Mopp nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Reinigungsstreifen (2) zwei einander gegenüberliegende Reinigungsflächen (4) aufweist.
  12. Mopp nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die einander gegenüberliegenden Reinigungsflächen (4) übereinstimmend ausgebildet sind.
  13. Verfahren zur Herstellung der Reinigungsstreifen (2) eines Mopps nach einem der Ansprüche 1 bis 12 durch Nähwirken.
DE102013006194.6A 2013-04-11 2013-04-11 Mopp und Verfahren zur Herstellung seiner Reinigungsstreifen Expired - Fee Related DE102013006194B4 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102013006194.6A DE102013006194B4 (de) 2013-04-11 2013-04-11 Mopp und Verfahren zur Herstellung seiner Reinigungsstreifen
PCT/EP2014/000898 WO2014166611A1 (de) 2013-04-11 2014-04-04 Mopp und verfahren zur herstellung seiner reinigungsstreifen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102013006194.6A DE102013006194B4 (de) 2013-04-11 2013-04-11 Mopp und Verfahren zur Herstellung seiner Reinigungsstreifen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102013006194A1 true DE102013006194A1 (de) 2014-10-16
DE102013006194B4 DE102013006194B4 (de) 2016-03-24

Family

ID=51618068

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102013006194.6A Expired - Fee Related DE102013006194B4 (de) 2013-04-11 2013-04-11 Mopp und Verfahren zur Herstellung seiner Reinigungsstreifen

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE102013006194B4 (de)
WO (1) WO2014166611A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2020026280A1 (en) * 2018-08-03 2020-02-06 Fass S.P.A. Technical fabric and mop comprising said fabric
DE102019127619A1 (de) * 2019-10-14 2021-04-15 Carl Freudenberg Kg Reinigungselement

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102019118630A1 (de) * 2019-07-10 2021-01-14 Carl Freudenberg Kg Mehrlagiges textiles Gebilde

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19518975C1 (de) * 1995-05-23 1996-06-13 Freudenberg Carl Fa Wischtuch
DE29701349U1 (de) * 1997-01-28 1997-04-30 Grabarits, Dieter, 88410 Bad Wurzach Gerät zur Naßreinigung von Fußböden oder ähnlichen Flächen
DE19839505A1 (de) * 1998-08-28 2000-03-02 Maass Ruth Textilvorsatz für Reinigungsgeräte bzw. Textilstück zur Reinigung und Pflege und Verfahren zu deren Herstellung
US20060236488A1 (en) * 2005-04-26 2006-10-26 Shmuel Sadovsky Mop-head
DE102010054010A1 (de) 2010-12-09 2012-06-14 Carl Freudenberg Kg Mopp

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20012226U1 (de) * 2000-07-14 2000-12-14 Grabarits, Dieter, 88410 Bad Wurzach Textiles Flächengebilde als Bestandteil von Reinigungsgeräten und damit hergestellte Wischbezüge
GB0105811D0 (en) * 2001-03-09 2001-04-25 Hilltout Alexander M Cleaning cloth
DE102006011368A1 (de) * 2006-03-09 2007-09-20 Carl Freudenberg Kg Moppkopf und Wischmopp mit einem solchen Moppkopf
DE102010054009B4 (de) * 2010-12-09 2014-03-06 Carl Freudenberg Kg Reinigungseinrichtung

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19518975C1 (de) * 1995-05-23 1996-06-13 Freudenberg Carl Fa Wischtuch
DE29701349U1 (de) * 1997-01-28 1997-04-30 Grabarits, Dieter, 88410 Bad Wurzach Gerät zur Naßreinigung von Fußböden oder ähnlichen Flächen
DE19839505A1 (de) * 1998-08-28 2000-03-02 Maass Ruth Textilvorsatz für Reinigungsgeräte bzw. Textilstück zur Reinigung und Pflege und Verfahren zu deren Herstellung
US20060236488A1 (en) * 2005-04-26 2006-10-26 Shmuel Sadovsky Mop-head
DE102010054010A1 (de) 2010-12-09 2012-06-14 Carl Freudenberg Kg Mopp

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2020026280A1 (en) * 2018-08-03 2020-02-06 Fass S.P.A. Technical fabric and mop comprising said fabric
DE102019127619A1 (de) * 2019-10-14 2021-04-15 Carl Freudenberg Kg Reinigungselement
US12251063B2 (en) 2019-10-14 2025-03-18 Carl Freudenberg Kg Cleaning element

Also Published As

Publication number Publication date
WO2014166611A1 (de) 2014-10-16
DE102013006194B4 (de) 2016-03-24

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60031415T2 (de) Reinigungsgerät mit vorrichtungen zum befestigen eines tuches
EP0788328B1 (de) Flachwischbezug für die fussbodenreinigung
DE3809279C1 (de)
DE102010036568B4 (de) Reinigungstuch für ein Bodenwischgerät
DE102010054009B4 (de) Reinigungseinrichtung
DE102007023335A1 (de) Wischtuch und Wischbezug
EP3087895B2 (de) Flachmopp
DE102013006194B4 (de) Mopp und Verfahren zur Herstellung seiner Reinigungsstreifen
DE29512702U1 (de) Reinigungstextilie
EP4051836B1 (de) Dreidimensionales reinigungstextil und verfahren zu dessen herstellung
DE102005038170B4 (de) Reinigungstextilie
DE102016009813B3 (de) Textiles Flächengebilde, dessen Verwendung und Reinigungsgerät, das das textile Flächengebilde umfasst
DE20012226U1 (de) Textiles Flächengebilde als Bestandteil von Reinigungsgeräten und damit hergestellte Wischbezüge
DE102016111275B4 (de) Reinigungstextilie
DE29613983U1 (de) Reinigungstextilie
DE29618285U1 (de) Voluminöses Reinigungstuch
DE2621592A1 (de) Textilkoerper
DE102013006191B3 (de) Verfahren zur Herstellung eines Reinigungstextils
WO2002076277A1 (de) Feuchtwischbezug
DE19824220C1 (de) Feuchtreinigungswischmop
WO2014166561A1 (de) Reinigungstextil und verfahren zu dessen herstellung
DE102021127901A1 (de) Putz-, Polier- und Reinigungspad für den Einsatz in technischen oder nichttechnischen Bereichen
DE102019127619A1 (de) Reinigungselement
DE102019118630A1 (de) Mehrlagiges textiles Gebilde
DE29622483U1 (de) Gerät zur Naßreinigung von Fußböden oder ähnlichen Flächen

Legal Events

Date Code Title Description
R012 Request for examination validly filed
R016 Response to examination communication
R016 Response to examination communication
R018 Grant decision by examination section/examining division
R020 Patent grant now final
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee