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DE102012112203A1 - Adaptierbare Griff-Vorrichtung einer Kurzwaffe - Google Patents

Adaptierbare Griff-Vorrichtung einer Kurzwaffe Download PDF

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DE102012112203A1
DE102012112203A1 DE201210112203 DE102012112203A DE102012112203A1 DE 102012112203 A1 DE102012112203 A1 DE 102012112203A1 DE 201210112203 DE201210112203 DE 201210112203 DE 102012112203 A DE102012112203 A DE 102012112203A DE 102012112203 A1 DE102012112203 A1 DE 102012112203A1
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Franz Wonisch
Sebastian Rosner
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Carl Walther GmbH
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    • F41C23/10Stocks or grips for pistols, e.g. revolvers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41CSMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
    • F41C23/00Butts; Butt plates; Stocks
    • F41C23/14Adjustable stock or stock parts, i.e. adaptable to personal requirements, e.g. length, pitch, cast or drop

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Abstract

Bei einer Griff-Vorrichtung (100) für eine Kurzwaffe, insbesondere eine Pistole für das sportliche Schiessen, mit einem Lauf, einem Rahmen und einem von Hand zu ergreifenden Griffkörper (110), an dem im Bereich seines dem Lauf fernen Endes eine verschiebbar gelagerte Handkanten-Auflage (120) angebracht ist, um eine robust feste Verbindung der Hand eines Schützen mit dem Griffkörper (110) zu schaffen, wird eine hohe Variabilität der Formgebung sowie eine gleich gute Adaptierbarkeit für Rechtshänder wie auch für Linkshänder dadurch erreicht, dass eine Handballen-Anlage (130) zum seitlichen Abstützen des dem Daumen fernen Teils des Ballens der Hand des Schützen vorgesehen ist, die bezüglich des Griffkörpers (110) verschiebbar gelagert ist und in unterschiedlichen Positionen lösbar fixierbar zumindest indirekt an dem Griffkörper (110) befestigt ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Griff-Vorrichtung für eine Kurzwaffe, insbesondere eine Pistole für das sportlich Schiessen, mit einem Lauf, einem Rahmen und einem von Hand zu ergreifenden Griffkörper, an dem im Bereich seines dem Lauf fernen Endes eine verschiebbar gelagerte Handkanten-Auflage angebracht ist, um eine robust feste Verbindung der Hand eines Schützen mit dem Griffkörper zu schaffen.
  • Griff-Vorrichtungen der eingangs genannten Art werden im Stand der Technik zum Halten von Hand von sowohl Lang- als auch Kurzwaffen verwendet. Die bekannten Griff-Vorrichtungen weisen jedoch den Nachteil auf, dass die Möglichkeiten der Variabilität einer Formgebung zum Zweck einer Anpassung eines Griffes an unterschiedlich breit und/oder lang ausgebildete Hände nur begrenzt realisiert sind.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Griff-Vorrichtung für eine Kurzwaffe, insbesondere für eine Sportpistole zu schaffen, bei der die Möglichkeiten einer Variabilität der Formgebung gegenüber den bekannten Griff-Vorrichtungen verbessert ist, wobei eine gleich gute Adaptierbarkeit für Rechtshänder wie auch für Linkshänder gegeben ist.
  • Für eine Griff-Vorrichtung der eingangs genannten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass eine Handballen-Anlage zum seitlichen Abstützen des dem Daumen fernen Teils des Ballens der Hand des Schützen vorgesehen ist, die bezüglich des Griffkörpers verschiebbar gelagert ist und in unterschiedlichen Positionen lösbar fixierbar zumindest indirekt an dem Griffkörper befestigt ist.
  • Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Bei der erfindungsgemäßen Griff-Vorrichtung wird durch die Merkmalskombination, dass eine Handballen-Anlage zum seitlichen Abstützen des dem Daumen fernen Teils des Ballens der Hand des Schützen vorgesehen ist, die bezüglich des Griffkörpers verschiebbar gelagert ist und in unterschiedlichen Positionen lösbar fixierbar zumindest indirekt an dem Griffkörper befestigt ist, erreicht, dass eine ein konstantes Schussbild begünstigende robust feste Verbindung einer Hand eines Schützen mit dem Griffkörper der Waffe ermöglicht ist, wobei Fehlhaltungen der Waffe, die zu regelmäßigen Abweichungen im Schussbild einer Waffe führen, durch entsprechende Adaption des Griffes und damit verbundener Korrektur einer Fehlhaltung der Waffe weitestgehend vermieden werden können.
  • Gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist vorgesehen, dass die Handkanten-Auflage im Bereich der dem Lauf fernen Rückseite des Griffkörpers eine Anlagefläche aufweist, an der eine Ansatzfläche der Handballen-Anlage lösbar fixierbar ist.
  • Entscheidend um die Vorzüge der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum tragen zu bringen ist die bezüglich einer vorgegebenen Symmetrieebene flächensymmetrische Ausbildung des Griffkörpers. Die Anlagefläche der Handkanten-Auflage ist dabei vorzugsweise so ausgebildet, dass sie seitlich über die Symmetrieebene des Griffkörpers hervorsteht.
  • Die Flächen-Normale der Anlagefläche der Handkanten-Auflage ist vorzugsweise senkrecht zur Symmetrieebene des Griffkörpers orientiert, und die Ansatzfläche der Handballen-Anlage ist dabei vorzugsweise ausgebildet, um die Handballen-Anlage in unterschiedliche Positionen parallel zur Symmetrieebene des Griffkörpers zu bringen.
  • Die Anlagefläche der Handkanten-Auflage ist in der Regel konvex gebogen ausgebildet, und die Ansatzfläche der Handballen-Anlage ist dabei in der Regel in entsprechender Weise konkav gebogen ausgebildet.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist vorgesehen, dass die Handballen-Anlage eine dem Griffkörper nahe Oppositionsfläche aufweist.
  • Die Handballen-Anlage ist essentiellerweise ebenfalls bezüglich einer vorgegebenen Symmetrieebene flächensymmetrisch ausgebildet und weist entsprechend zwei zueinander symmetrisch angeordnete Ansatzflächen und zwei zueinander symmetrisch angeordnete Oppositionsflächen auf.
  • Gemäß einer wichtigen bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist vorgesehen, dass die Handkanten-Auflage im Wesentlichen U-förmig mit einem Basisteil und einem ersten Schenkel und einem zweiten Schenkel ausgebildet ist, wobei die Anlagefläche der Handkanten-Auflage an dem zweiten Schenkel ausgebildet ist.
  • Das Basisteil der Handkanten-Auflage kann beispielsweise mit einer parallel zu den Schenkeln ausgerichteten Bohrung versehen sein, durch die eine Schraube geführt ist, deren Gewindeteil in einem Gewindebolzen gelagert ist, der in einem senkrecht zur Symmetrieebene des Griffkörpers ausgebildeten Langloch des Griffkörpers angeordnet ist. In diesem Fall ist vorzugsweise von einer Basisfläche des Griffkörpers eine Bohrung in das Langloch des Griffkörpers geführt, in der der Gewindebolzen des Griffkörpers verschiebbar gelagert ist.
  • Die Innenflächen des ersten und zweiten Schenkels sowie die Innenfläche des Basisteils der Handkanten-Auflage bilden vorzugsweise eine in sich geschlossene gekrümmte Fläche, die an die Außenkontur des dem Lauf fernen Endes des Griffkörpers angepasst ist, um die Außenkontur im Wesentlichen schlüssig zu umschließen.
  • Gemäß einer weiteren wichtigen bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist vorgesehen, dass das senkrecht zur Symmetrieebene des Griffkörpers ausgebildete Langloch des Griffkörpers als von beiden Seitenflächen des Griffkörpers eingreifbare Durchbohrung ausgebildet ist, so dass die Handkanten-Auflage sowohl an eine rechte als auch eine linke Seite des Griffkörpers ansetzbar ist, wobei in jedem Fall die Innenfläche des Basisteils der Handkanten-Auflage an die Außenkontur des dem Lauf fernen Endes des Griffkörpers angepasst ist.
  • Im Bereich des zweiten Schenkels der Handkanten-Auflage kann eine zweite Bohrung ausgebildet sein, in der eine Schraube gelagert ist, deren Gewindeteil in einem Gewindebolzen gelagert ist, der in einem Langloch der Handballen-Anlage angeordnet ist.
  • Gemäß einer wichtigen Ausführungsform ist dieser Gewindebolzen vorzugsweise in einem senkrecht zur Symmetrie-Ebene des Griffkörpers ausgebildeten Langloch des Griffkörpers angeordnet, das als von beiden Seitenflächen der Handballen-Anlage eingreifbare Durchbohrung ausgebildet ist, so dass die Handballen-Anlage in Verbindung mit der Handkanten-Auflage sowohl an eine rechte als auch eine linke Seite des Griffkörpers ansetzbar ist, wobei in jedem Fall die Oppositionsfläche der Handballen-Anlage an die Außenkontur des dem Lauf fernen Endes des Griffkörpers angepasst ist. In diesem Fall ist vorzugsweise von einer Basisfläche der Handballen-Anlage eine Bohrung in das Langloch der Handballen-Anlage geführt, in der der Gewindebolzen der Handballen-Anlage verschiebbar gelagert ist.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird im Folgenden anhand einer bevorzugten Ausführungsform erläutert, die in der Figur der Zeichnung dargestellt ist. Darin zeigen:
  • 1 eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer Excplosionsansicht;
  • 2 in 1 dargestellte bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer Querschnittsansicht.
  • 3 in 1 dargestellte bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer Ansicht von unten.
  • Die in den 1 bis 3 dargestellte erfindungsgemäße Griff-Vorrichtung 100 ist für eine Sportpistole mit einem Lauf, einem Rahmen und einem von Hand zu ergreifenden Griffkörper 110 ausgelegt, wobei an dem im Bereich des dem Lauf fernen Endes des Griffkörpers (110) eine verschiebbar gelagerte Handkanten-Auflage 120 angebracht ist, um eine robust feste Verbindung der Hand eines Schützen mit dem Griffkörper 110 zu schaffen.
  • Eine Handballen-Anlage 130 ist dabei zum seitlichen Abstützen des dem Daumen fernen Teils des Ballens der Hand des Schützen vorgesehen, die bezüglich des Griffkörpers 110 verschiebbar gelagert ist und in unterschiedlichen Positionen lösbar fixierbar, indem die Handkanten-Auflage 120 im Bereich der dem Lauf fernen Rückseite des Griffkörpers 110 eine Anlagefläche 121 aufweist, an der eine Ansatzfläche 131 der Handballen-Anlage 130 lösbar fixierbar ist.
  • Der Griffkörper 110 ist bezüglich einer Symmetrieebene 111 flächensymmetrisch ausgebildet, wobei die Anlagefläche 121 seitlich über die Symmetrieebene 111 des Griffkörpers 110 hervorsteht.
  • Die Flächen-Normale der Anlagefläche 121 der Handkanten-Auflage 120 ist senkrecht zur Symmetrieebene 111 des Griffkörpers 110 orientiert, und die Ansatzfläche 131 der Handballen-Anlage 130 ist ausgebildet, um die Handballen-Anlage 130 in unterschiedliche Positionen parallel zur Symmetrieebene 111 des Griffkörpers 110 zu bringen. Die Anlagefläche 121 der Handkanten-Auflage 120 ist dabei konvex gebogen ausgebildet und die Ansatzfläche 131 der Handballen-Anlage 130 ist dabei in entsprechender Weise konkav gebogen ausgebildet, wobei die Handballen-Anlage 130 ferner eine dem Griffkörper 110 nahe Oppositionsfläche 132 aufweist.
  • Die Handballen-Anlage 130 ist bezüglich einer Symmetrieebene 136 flächensymmetrisch ausgebildet und weist entsprechend zwei zueinander symmetrisch angeordnete Ansatzflächen 131 und zwei zueinander symmetrisch angeordnete Oppositionsflächen 132 auf.
  • Die Handkanten-Auflage 120 ist im Wesentlichen U-förmig ausgebildet und enthält ein Basisteil 122 und einen ersten Schenkel 123 und einen zweiten Schenkel 124, wobei die Anlagefläche 121 der Handkanten-Auflage 120 an dem zweiten Schenkel 124 ausgebildet ist.
  • Das Basisteil 122 der Handkanten-Auflage 120 ist mit einer parallel zu den Schenkeln 123, 124 ausgerichteten Bohrung 125 versehen, durch die eine Schraube 126 geführt ist, deren Gewindeteil in einem Gewindebolzen 127 gelagert ist, der in einem senkrecht zur Symmetrie-Ebene 111 des Griffkörpers 110 ausgebildeten Langloch 112 des Griffkörpers 110 angeordnet ist. Dabei ist von einer Basisfläche 113 des Griffkörpers 110 eine Bohrung 114 in das Langloch 112 des Griffkörpers 110 geführt, in der der Gewindebolzen 127 des Griffkörpers 110 verschiebbar gelagert ist.
  • Die Innenflächen des ersten 123 und zweiten Schenkels 124 sowie die Innenfläche des Basisteils 122 der Handkanten-Auflage 120 bilden eine in sich geschlossene gekrümmte Fläche, die an die Außenkontur des dem Lauf fernen Endes des Griffkörpers 110 angepasst ist, um die Außenkontur im Wesentlichen schlüssig zu umschließen.
  • Das senkrecht zur Symmetrieebene 111 des Griffkörpers 110 ausgebildete Langloch 112 des Griffkörpers 110 ist als von beiden Seitenflächen des Griffkörpers 110 eingreifbare Durchbohrung ausgebildet, so dass die Handkanten-Auflage 120 sowohl an eine rechte als auch eine linke Seite des Griffkörpers 110 ansetzbar ist, wobei in jedem Fall die Innenfläche des Basisteils 122 der Handkanten-Auflage 120 an die Außenkontur des dem Lauf fernen Endes des Griffkörpers 110 angepasst ist.
  • Im Bereich des zweiten Schenkels 124 der Handkanten-Auflage 120 ist eine zweite Bohrung 128 ausgebildet, in der eine Schraube 129 gelagert ist, deren Gewindeteil in einem Gewindebolzen 150 gelagert ist, der in einem Langloch 133 der Handballen-Anlage 130 angeordnet ist.
  • Der Gewindebolzen 150 der Handballen-Anlage 130 ist in einem senkrecht zur Symmetrie-Ebene 111 des Griffkörpers 110 ausgebildeten Langloch 133 in der Handballen-Anlage 130 angeordnet, das als von beiden Seitenflächen der Handballen-Anlage 130 eingreifbare Durchbohrung ausgebildet ist, so dass die Handballen-Anlage 130 in Verbindung mit der Handkanten-Auflage 120 sowohl an eine rechte als auch eine linke Seite des Griffkörpers 110 ansetzbar ist, wobei in jedem Fall die Oppositionsfläche 132 der Handballen-Anlage 130 an die Außenkontur des dem Lauf fernen Endes des Griffkörpers 110 angepasst ist.
  • Von einer Basisfläche 134 der Handballen-Anlage 130 ist eine Bohrung 135 in das Langloch 133 der Handballen-Anlage 130 geführt, in der der Gewindebolzen 150 der Handballen-Anlage 130 verschiebbar gelagert ist.
  • Das oben erläuterte Ausführungsbeispiel der Erfindung dient lediglich dem Zweck eines besseren Verständnisses der durch die Ansprüche vorgegebenen erfindungsgemäßen Lehre, die als solche durch das Ausführungsbeispiel nicht eingeschränkt ist.

Claims (15)

  1. Griff-Vorrichtung (100) für eine Kurzwaffe mit einem Lauf, einem Rahmen und einem von Hand zu ergreifenden Griffkörper (110), an dem im Bereich seines dem Lauf fernen Endes eine verschiebbar gelagerte Handkanten-Auflage (120) angebracht ist, um eine robust feste Verbindung der Hand eines Schützen mit dem Griffkörper (110) zu schaffen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Handballen-Anlage (130) zum seitlichen Abstützen des dem Daumen fernen Teils des Ballens der Hand des Schützen vorgesehen ist, die bezüglich des Griffkörpers (110) verschiebbar gelagert ist und in unterschiedlichen Positionen lösbar fixierbar zumindest indirekt an dem Griffkörper (110) befestigt ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Handkanten-Auflage (120) im Bereich der dem Lauf fernen Rückseite des Griffkörpers (110) eine Anlagefläche (121) aufweist, an der eine Ansatzfläche (131) der Handballen-Anlage (130) lösbar fixierbar ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Griffkörper (110) bezüglich einer Symmetrieebene (111) flächensymmetrisch ausgebildet ist und die Anlagefläche (121) seitlich über die Symmetrieebene (111) des Griffkörpers (110) hervorsteht.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Flächen-Normale der Anlagefläche (121) der Handkanten-Auflage (120) senkrecht zur Symmetrieebene (111) des Griffkörpers (110) orientiert ist, und die Ansatzfläche (131) der Handballen-Anlage (130) ausgebildet ist, um die Handballen-Anlage (130) in unterschiedliche Positionen parallel zur Symmetrieebene (111) des Griffkörpers (110) zu bringen.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlagefläche (121) der Handkanten-Auflage (120) konvex gebogen ausgebildet ist und die Ansatzfläche (131) der Handballen-Anlage (130) konkav gebogen ausgebildet ist.
  6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Handballen-Anlage (130) eine dem Griffkörper (110) nahe Oppositionsfläche (132) aufweist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Handballen-Anlage (130) bezüglich einer Symmetrieebene (136) flächensymmetrisch ausgebildet ist und entsprechend zwei zueinander symmetrisch angeordnete Ansatzflächen (131) und zwei zueinander symmetrisch angeordnete Oppositionsflächen (132) aufweist.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Handkanten-Auflage (120) im Wesentlichen U-förmig mit einem Basisteil (122) und einem ersten Schenkel (123) und einem zweiten Schenkel (124) ausgebildet ist, wobei die Anlagefläche (121) der Handkanten-Auflage (120) an dem zweiten Schenkel (124) ausgebildet ist.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Basisteil (122) der Handkanten-Auflage (120) mit einer parallel zu den Schenkeln (123, 124) ausgerichteten Bohrung (125) versehen ist, durch die eine Schraube (126) geführt ist, deren Gewindeteil in einem Gewindebolzen (127) gelagert ist, der in einem senkrecht zur Symmetrieebene (111) des Griffkörpers (110) ausgebildeten Langloch (112) des Griffkörpers (110) angeordnet ist.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das von einer Basisfläche (113) des Griffkörpers (110) eine Bohrung (114) in das Langloch (112) des Griffkörpers (110) geführt ist, in der der Gewindebolzen (127) des Griffkörpers (110) verschiebbar gelagert ist.
  11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenflächen des ersten (123) und zweiten Schenkels (124) sowie die Innenfläche des Basisteils (122) der Handkanten-Auflage (120) eine in sich geschlossene gekrümmte Fläche bilden, die an die Außenkontur des dem Lauf fernen Endes des Griffkörpers (110) angepasst ist, um die Außenkontur im wesentlichen schlüssig zu umschließen.
  12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das senkrecht zur Symmetrie-Ebene des Griffkörpers (110) ausgebildete Langloch (112) des Griffkörpers (110) als von beiden Seitenflächen des Griffkörpers (110) eingreifbare Durchbohrung ausgebildet ist, so dass die Handkanten-Auflage (120) sowohl an eine rechte als auch eine linke Seite des Griffkörpers (110) ansetzbar ist, wobei in jedem Fall die Innenfläche des Basisteils (122) der Handkanten-Auflage (120) an die Außenkontur des dem Lauf fernen Endes des Griffkörpers (110) angepasst ist.
  13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des zweiten Schenkels (124) der Handkanten-Auflage (120) eine zweite Bohrung (128) ausgebildet ist, in der eine Schraube (129) gelagert ist, deren Gewindeteil in einem Gewindebolzen 150 gelagert ist, der in einem Langloch (133) der Handballen-Anlage (130) angeordnet ist.
  14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewindebolzen (150) der Handballen-Anlage (130) in einem senkrecht zur Symmetrie-Ebene (111) des Griffkörpers (110) ausgebildeten Langloch (133) in der Handballen-Anlage (130) angeordnet ist, das als von beiden Seitenflächen der Handballen-Anlage (130) eingreifbare Durchbohrung ausgebildet ist, so dass die Handballen-Anlage (130) in Verbindung mit der Handkanten-Auflage (120) sowohl an eine rechte als auch eine linke Seite des Griffkörpers (110) ansetzbar ist, wobei in jedem Fall die Oppositionsfläche (132) der Handballen-Anlage (130) an die Außenkontur des dem Lauf fernen Endes des Griffkörpers (110) angepasst ist.
  15. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das von einer Basisfläche (134) der Handballen-Anlage (130) eine Bohrung (135) in das Langloch (133) der Handballen-Anlage (130) geführt ist, in der der Gewindebolzen (150) der Handballen-Anlage (130) verschiebbar gelagert ist.
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