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DE102012006011A1 - Passiv und aktiv belüfteter Fahrzeugsitz mit schaltbaren Lüftungsöffnungen - Google Patents

Passiv und aktiv belüfteter Fahrzeugsitz mit schaltbaren Lüftungsöffnungen Download PDF

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DE102012006011A1
DE102012006011A1 DE201210006011 DE102012006011A DE102012006011A1 DE 102012006011 A1 DE102012006011 A1 DE 102012006011A1 DE 201210006011 DE201210006011 DE 201210006011 DE 102012006011 A DE102012006011 A DE 102012006011A DE 102012006011 A1 DE102012006011 A1 DE 102012006011A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ventilation
cover plate
vehicle seat
seat
backrest
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE201210006011
Other languages
English (en)
Inventor
Elmar Baur
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Volkswagen AG
Original Assignee
Volkswagen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Volkswagen AG filed Critical Volkswagen AG
Priority to DE201210006011 priority Critical patent/DE102012006011A1/de
Publication of DE102012006011A1 publication Critical patent/DE102012006011A1/de
Pending legal-status Critical Current

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  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chair Legs, Seat Parts, And Backrests (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen belüfteten Fahrzeugsitz (10) mit einem luftdurchlässigen Sitz- und/oder Lehnenpolster. Es ist vorgesehen, dass auf der einem Aufsitzenden abgewandten Seite (12R) des Sitz- und/oder Lehnenpolsters ein luftundurchlässiges Verkleidungsteil (20) angeordnet ist, welches mindestens eine Lüftungsöffnung (22) aufweist, die wahlweise über Zwischenstellungen von einer Offenstellung in eine Schließstellung und zurück bringbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen belüfteten Fahrzeugsitz mit einem luftdurchlässigen Sitz- und/oder Lehnenpolster.
  • Bisher sind zahlreiche Fahrzeugsitze mit Polstern oder Polsterteilen, die eine aktive oder passive Sitz- oder Rückenlehnenbelüftung aufweisen, bekannt.
  • Bei einer aktiven Belüftung eines Fahrzeugsitzes, der zumeist ”Aktiver Klimasitz” genannt wird, handelt es sich um ein Polsterteil, welchem über Lüftungskanäle beispielsweise mittels eines Lüfters „aktiv” Luft zugeführt und wieder abgeführt geführt wird. Beispielhaft wird auf die Druckschriften DE 198 24 191 A1 und DE 10 2006 004 465 A1 sowie WO 2009/117988 A1 hingewiesen.
  • Bei einer passiven Belüftung eines Fahrzeugsitzes, der zumeist „Passiver Klimasitz” genannt wird, handelt es sich um einen Fahrzeugsitz, bei dem die Luftzufuhr und Luftabfuhr über Lüftungskanäle in einem Polsterteil „passiv” stattfindet, das heißt, eine Belüftung wird ohne ein einen Luftstrom erzeugendes Gerät erreicht. Beispielhaft wird auf die Druckschriften EP 1 068 094 B1 und die WO 03/011633 A1 hingewiesen.
  • Ausgangspunkt für die Erfindung ist ein passiv belüfteter Fahrzeugsitz, der allgemein ausgedrückt ein luftdurchlässiges Sitz- und/oder Lehnenpolster aufweist. Die Luftdurchlässigkeit kann auf verschiedene Art und Weise bewirkt werden. Wie die Luftdurchlässigkeit in den Polsterteilen erreicht wird, ist jedoch nicht Gegenstand der Erfindung, weshalb dazu nichts näher ausgeführt wird.
  • Passiv belüftete Fahrzeugsitze weisen auch ohne Vorhandensein eines Lüfters den Vorteil auf, dass Feuchtigkeit eines Körpers auch in Richtung Sitz- und/oder Lehnenpolster verdunsten kann. Es entsteht bei dem Aufsitzenden ein angenehmer Kühleffekt, wobei insbesondere im Sommer während längerer Fahrten dafür gesorgt ist, dass der Rücken eines Aufsitzenden nicht feucht wird. Im Winter gelangt jedoch durch die Luftdurchlässigkeit des Polsterteiles gegebenenfalls kalte Luft an den Rücken und ein Aufsitzender kann leicht frieren. Anders ausgedrückt, ein passiv belüftetes Polsterteil muss zwar zur Rückseite des Sitz- und/oder Lehnenpolsters offen gestaltet sein, jedoch kann die offene Gestaltung auch dazu führen, dass der Aufsitzende in den kälteren Jahreszeiten ungewollt gekühlt wird.
  • Wird eine aktive Belüftung für den Fahrzeugsitz vorgesehen, ist ein Sitz- und/oder ein Lehnenpolster, welches auf der Rückseite offen ist, ebenfalls ungünstig, da die Luft auf der Rückseite entweichen kann und die Wirksamkeit der aktiven Belüftung reduziert wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die genannten Nachteile zu überwinden und die Belüftung eines Fahrzeugsitzes angenehm sowie effizient und variabel zu gestalten.
  • Ausgangspunkt für die Erfindung ist ein belüfteter Fahrzeugsitz mit einem luftdurchlässigen Sitz- und/oder Lehnenpolster.
  • Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass auf der einem Aufsitzenden abgewandten Seite des Sitz- und/oder Lehnenpolsters ein luftundurchlässiges Verkleidungsteil angeordnet ist, welches mindestens eine Lüftungsöffnung aufweist, die wahlweise über Zwischenstellungen von einer Offenstellung in eine Schließstellung und zurück bringbar ist.
  • In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist das Verkleidungsteil eine Abdeckplatte, die auf der dem Aufsitzenden abgewandten Seite, der Rückseite des Lehnenpolsters und/oder der Unterseite des Sitzpolsters angeordnet ist.
  • Es ist vorgesehen, dass die Abdeckplatte ein stabiles luftundurchlässiges Verkleidungsteil ist, insbesondere ein so genanntes stabiles „Hard-Cover-Kunststoffteil”.
  • Die mindestens eine Lüftungsöffnung in der stabilen Abdeckplatte ist in einer warmen Übergangszeit und im Sommer geöffnet, da in dieser Zeit kein nachteiliger Kühleffekt durch eine passive Belüftung entsteht, das heißt, der passive Luftaustausch zwischen der Rückseite des Sitz- und/oder Lehnenpolsters und dem Spiegel des Sitz- und/oder Lehnenpolsters wird über die mindestens eine Lüftungsöffnung ermöglicht.
  • Die mindestens eine Lüftungsöffnung in der stabilen Abdeckplatte ist jedoch in einer kalten Übergangszeit und im Winter geschlossen, wodurch in dieser Zeit der nachteilige Kühleffekt einer passiven Belüftung vermieden wird, das heißt, der passive Luftaustausch zwischen der Unterseite beziehungsweise der Rückseite des Sitz- und/oder Lehnenpolsters und dem Spiegel des Sitz- und/oder Lehnenpolsters findet dadurch, dass die Rückseite des Lehnenpolsters beziehungsweise die Unterseite des Sitzpolsters vollständig geschlossen ist, nicht mehr statt.
  • Ferner wird in bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass die stabile Abdeckplatte zwei Öffnungsbereiche aufweist, die in Längsrichtung der Abdeckplatte von einem Mittelsteg unterbrochen angeordnet sind. Durch die Öffnungsbereiche beidseitig des Mittelsteges kann die Belüftungswirkung in vorteilhafter Weise bezogen auf die Längsrichtung der Abdeckplatte auf beiden Seiten des Sitz- und/oder Lehnenpolsters gleichmäßig verteilt werden.
  • Bevorzugt ist vorgesehen, dass in den Öffnungsbereichen nicht nur eine Lüftungsöffnung in der Art eines Lüftungsschlitzes, sondern mehrere Lüftungsöffnungen in der Art von Lüftungsschlitzen angeordnet sind, deren Längsachsen quer zur Längsrichtung der stabilen Abdeckplatte verlaufend angeordnet sind.
  • Zur Bewirkung der Offenstellung und der Schließstellung beziehungsweise von Zwischenstellungen der Lüftungsöffnung/en ist mindestens ein Betätigungselement vorgesehen, welches in bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung in die stabile Abdeckplatte integriert ist.
  • Das Betätigungselement ist in einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung in Richtung der Längsrichtung der Abdeckplatte reversibel verschiebbar, wodurch die mindestens eine Lüftungsöffnung von der Offenstellung in die Schließstellung und zurück bringbar ist.
  • Als eine von vielen möglichen Ausführungen ist vorgesehen, dass das Betätigungselement die 'stabile Abdeckplatte durchgreift und mit einem ebenfalls mindestens eine Lüftungsöffnung aufweisenden inneren Schild in Verbindung steht, welches verschiebbar an der Innenseite der stabilen Abdeckplatte gehalten ist.
  • Durch die Verschiebung des inneren Schildes relativ zur stabilen, an dem jeweiligen Polsterteil ortsfest angeordneten Abdeckplatte ändert sich die Lage der mindestens einen Lüftungsöffnung des Schildes relativ zur Lage der mindestens einen Lüftungsöffnung der Abdeckplatte, so dass die Belüftung des Sitz- und/oder Lehnenpolsters des Fahrzeugsitzes mittels des Betätigungselementes und des beweglichen inneren Schildes wahlweise über Zwischenstellungen von einer Offenstellung in eine Schließstellung bringbar (schaltbar) ist.
  • Zur Kombination der passiven Belüftung des Fahrzeugsitzes (ohne Lüfter) mit einer aktiven Belüftung ist ein belüfteter Fahrzeugsitz vorgesehen, der sich dadurch auszeichnet, dass in der stabilen Abdeckplatte ein Lüfter integriert ist. Dieser Lüfter erzeugt zwischen Lüfter und Sitzpolsterspiegel und/oder Lehnenpolsterspiegel eine gezielte Luftströmung, die in dem jeweiligen Polsterteil entsprechend geleitet wird, mithin eine aktive Belüftung des Fahrzeugsitzes.
  • Beim Betrieb des Lüfters, das heißt bei der aktiven Belüftung des Fahrzeugsitzes, ergeben sich in Abhängigkeit der jahreszeitlichen Umgebungsbedingungen und um die Effizienz der aktiven Belüftung zu gewährleisten bestimmte Anforderungen an die Offenstellung beziehungsweise Schließstellung der Lüftungsöffnung/en in der stabilen Abdeckplatte, wie nachfolgend erläutert wird.
  • Die mindestens eine Lüftungsöffnung in der stabilen Abdeckplatte ist – wie bisher beschrieben – in einer warmen Übergangszeit geöffnet und eine aktive Belüftung mittels eines Lüfters wird noch nicht benötigt, da der Aufsitzende in der warmen Übergangszeit nur wenig Feuchtigkeit abgibt, so dass eine passive Belüftung ausreichend ist. In dieser Zeit tritt auch kein nachteiliger Kühleffekt durch die passive Belüftung auf, das heißt, der passive Luftaustausch zwischen. Unterseite/Rückseite des Sitz- und/oder Lehnenpolsters und dem Spiegel des Sitz- und/oder Lehnenpolsters kann erfolgen.
  • Im Sommer hingegen – anders als bisher beschrieben – wird die mindestens eine Lüftungsöffnung in der stabilen Abdeckplatte geschlossen. Die aktive Belüftung verbessert den Abtransport der Feuchtigkeit durch die gezielte durch den Einsatz des Lüfters verstärkte Luftströmung, die vom Lüfter bis zum Sitzpolsterspiegel und/oder Lehnenpolsterspiegel und damit an die Rückenpartie des Aufsitzenden geleitet wird. Durch die jetzt vollständig geschlossene stabile Abdeckplatte wird eine gezielte Strömung der Luft zwischen Lüfter und Sitzpolsterspiegel und/oder Lehnenpolsterspiegel gewährleistet.
  • In einer kalten Übergangszeit und im Winter wird keine aktive und auch keine passive Belüftung durchgeführt, so dass die mindestens eine Lüftungsöffnung in der stabilen Abdeckplatte geschlossen ist, wodurch in dieser Zeit ein nachteiliger Kühleffekt sowohl der passiven als auch der aktiven Belüftung vermieden wird.
  • Im Winter kommt für das Sitz- und/oder Lehnenpolster der Einsatz einer Sitzheizung in Frage.
  • Ein Betriebsschema, welches die Stellung der Lüftungsschlitze, die In- beziehungsweise Außerbetriebnahme des Lüfters und die Ein-/Ausschaltung einer Sitzheizung beschreibt, wird im Beschreibungsteil erläutert. Der wahlweise Betrieb eines passiv und aktiv betriebenen Fahrzeugsitzes mit einer Abdeckplatte mit mehreren Lüftungsöffnungen, insbesondere Lüftungsschlitzen, dessen Sitz- und/oder Lehnenpolster zudem mit einer Sitzheizung versehen ist/sind, wird im Ausführungsbeispiel stellvertretend auch für ein Sitzpolster anhand eines Lehnenpolsters einer Rückenlehne beschrieben.
  • Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den übrigen, in den Unteransprüchen genannten Merkmalen.
  • Die Erfindung wird nachfolgend in Ausführungsbeispielen anhand der zugehörigen Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
  • 1 ein Fahrzeugsitz in einer perspektivischen Darstellung;
  • 2 eine Rückseite einer Rückenlehne des Fahrzeugsitzes nach 1 in einer perspektivischen Darstellung mit einem Lüftungsöffnungen aufweisenden ansonsten luftundurchlässigen Verkleidungsteil ohne einen Lüfter zur wahlweisen aktiven Belüftung des Fahrzeugsitzes; und
  • 3 eine Rückseite des Fahrzeugsitzes nach 1 in einer perspektivischen Darstellung mit dem Lüftungsöffnungen aufweisenden ansonsten luftundurchlässigen Verkleidungsteil mit einem Lüfter zur wahlweisen aktiven Belüftung des Fahrzeugsitzes.
  • 1 zeigt einen Fahrzeugsitz 10 in einer perspektivischen Darstellung. Der Fahrzeugsitz 10 umfasst eine Rücklehne 12 und ein Sitzteil 14. Dargestellt ist ein Lehnenpolster und ein Sitzpolster, die auf einer nicht näher dargestellten Struktur der Rückenlehne 12 beziehungsweise des Sitzteiles 14 angeordnet sind.
  • Die nachfolgende Beschreibung der Erfindung erfolgt anhand des Lehnenpolsters, dessen Vorderseite mit dem Bezugszeichen 12V und dessen Rückseite mit dem Bezugszeichen 12R gekennzeichnet ist.
  • Das Lehnenpolster weist einen nicht näher dargestellten luftdurchlässigen Aufbau auf.
  • Mit dem Pfeil P1 ist die Eintrittsrichtung von Feuchtigkeit gekennzeichnet, die insbesondere im Sommer durch einen auf dem Fahrzeugsitz 10 Aufsitzenden über die Rückenfläche des Aufsitzenden über die Anlagefläche des Aufsitzenden an der Rückenlehne 12 in das Lehnenpolster eingebracht wird. Die Eintrittsfläche der Feuchtigkeit in das Lehnenpolster wird durch. die Rückenfläche des Aufsitzenden und die Anlagefläche des Aufsitzenden an der Rückenlehne 12 bestimmt.
  • Um den Klimakomfort für den auf dem Fahrzeugsitz 10 Aufsitzenden zu erhöhen, soll die in das Lehnenpolster eintretende Feuchtigkeit möglichst effektiv aus dem Lehnenpolster abgeführt werden beziehungsweise soll dafür gesorgt werden, dass der Aufsitzende keine Feuchtigkeit produziert, das heißt, dass der Aufsitzende nicht schwitzt. Dazu ist das Lehnenpolster einerseits luftdurchlässig aufgebaut und erfindungsgemäß wird andererseits auf der Rückseite 12R des Lehnenpolsters ein an sich luftundurchlässiges Verkleidungsteil 20 angeordnet, welches jedoch mindestens eine Lüftungsöffnung 22 aufweist.
  • Dieses luftundurchlässige Verkleidungsteil 20 ist in den 2 und 3 dargestellt.
  • 2 zeigt eine Rückseite 12R der Rückenlehne 12 des Fahrzeugsitzes 10 nach 1 in einer perspektivischen Darstellung mit einem gleich mehrere Lüftungsöffnungen 22 aufweisenden an sich luftundurchlässigen Verkleidungsteil 20.
  • Das Verkleidungsteil 20 ist eine stabile an sich luftundurchlässige Abdeckplatte, die auf der dem Aufsitzenden abgewandten Seite, der Rückseite 12R des Lehnenpolsters, angeordnet ist. Die Abdeckplatte ist im Ausführungsbeispiel mit mehreren in Öffnungsbereichen 21 angeordneten Lüftungsöffnungen 22 versehen.
  • Im Ausführungsbeispiel weist die Abdeckplatte 20 zwei Öffnungsbereiche 21 auf, die in Längsrichtung z der Abdeckplatte 20 von einem Mittelsteg 24 unterbrochen angeordnet sind.
  • Die Anordnung der beiden Öffnungsbereiche 21 jeweils seitlich des in Längsrichtung z der Abdeckplatte 20 verlaufenden Mittelsteges 24 hat sich als vorteilhaft ergeben, da der Abtransport von Feuchtigkeit über die Rückseite 12R des Lehnenpolsters mit dieser Anordnung der Öffnungsbereiche 21 besonders effektiv ist.
  • Der Mittelsteg 24 entspricht von seiner Lage her der Wirbelsäule eines auf dem Fahrzeugsitz 10 Aufsitzenden. Jeweils links und rechts der Wirbelsäule kommt die Rückenpartie des Aufsitzenden flächig am Lehnenpolster zur Anlage, so dass in Längsrichtung des Mittelsteges 24 gesehen in den seitlichen Bereichen des Lehnepolsters besonders viel Feuchtigkeit in das Lehnenpolster eingetragen wird. Genau an dieser Stelle befinden sich auf der Rückseite 12R der Rückenlehne 12 die beiden seitlich angeordneten Öffnungsbereiche 21 der Abdeckplatte 20 mit ihren Lüftungsöffnungen, so dass eine Belüftung der ansonsten luftundurchlässigen Abdeckplatte 20 über die Lüftungsöffnungen 22 in den beiden Öffnungsbereichen 21 in vorteilhafter Weise effizient erreichbar ist.
  • Im Ausführungsbeispiel sind die Lüftungsöffnungen 22 Lüftungsschlitze, deren in Längsrichtung verkaufende Mittelachse quer zur Längsrichtung der Abdeckplatte 20 verläuft.
  • In einer ersten nicht näher dargestellten, jedoch durch die Pfeile P3 symbolisierten Ausführungsvariante wird jeweils seitlich in Längsrichtung z des Mittelsteges 24 gesehen in beiden Öffnungsbereichen 21 nur am unteren und am oberen Ende der Öffnungsbereiche 21 jeweils ein Lüftungsschlitz 22 vorgesehen.
  • In der Offenstellung der Lüftungsschlitze am unteren und am oberen Ende der Öffnungsbereiche 21 kommt es zu einem durch die Pfeile P3 symbolisierten „Kamineffekt”, das heißt, es stellt sich von selbst eine Luftströmung von unten nach oben ein, wodurch in das Lehnenpolster eingedrungene Feuchtigkeit aus dem Lehnenpolster ohne zusätzliche aktive Maßnahmen abtransportiert wird.
  • In einer zweiten Ausführungsvariante, wie in 2 dargestellt, werden mehrere Lüftungsschlitze 22 gleichmäßig auf der jeweiligen Fläche der beiden Öffnungsbereiche 21 verteilt.
  • Entsprechend dem flächigen Eintritt von Feuchtigkeit gemäß dem Pfeil P1 in das Lehnenpolster wird bei einer Offenstellung der Lüftungsschlitze 22 durch die Lüftungsschlitze 22 hindurch für einen gleichmäßigen Abtransport von Feuchtigkeit in der Austrittsrichtung gemäß dem Pfeil P2 gesorgt. In der zweiten Ausführungsvariante tritt bei der flächigen Verteilung der Lüftungsschlitze über die Öffnungsbereiche 21 vom unteren Ende zum oberen Ende des Öffnungsbereiches 21 ein geringer „Kamineffekt” gemäß dem Pfeil P3 ein.
  • In der Offenstellung der Lüftungsschlitze 22 findet somit auch bei Anordnung der an sich luftundurchlässigen Abdeckplatte 20 über die darin angeordneten Lüftungsschlitze 22 eine passive Belüftung des Lehnenpolsters der Rückenlehne 12 des Fahrzeugsitzes 10 statt.
  • Aus 2 wird ersichtlich, dass die Öffnungsbereiche 21 in dafür in der stabilen Abdeckplatte 20 vorgesehenen Mulden angeordnet sind. Durch diese muldenartige Ausführung rücken die im Öffnungsbereich 21 angeordneten Lüftungsschlitze 22 an die rückwärtige Fläche des Lehnenpolsters heran, so dass die Belüftung, das heißt der Abtransport der Feuchtigkeit, effektiver ist. Ein zweiter Vorteil besteht darin, dass beim Einsatz des Fahrzeugsitzes 10 in einer ersten Reihe eines Fahrzeuges die. rückseitig in der Abdeckplatte 20 ausgebildeten Mulden für eine, auf einem in der zweiten Sitzreihe dahinter liegenden Fahrzeugsitz aufsitzende Person eine erhöhte Kniefreiheit erzeugt wird.
  • Die passive Belüftung des Lehnenpolsters des Fahrzeugsitzes 10 findet somit nur während der Offenstellung der Lüftungsschlitze 22 statt.
  • Die Lüftungsschlitze 22 sind mittels eines Betätigungselementes 30 von der Offenstellung in eine Schließstellung bringbar, wobei die Schließstellung in 2 nicht näher dargestellt ist.
  • Wie bereits erläutert, können die Lüftungsschlitze 22 in einer kalten Übergangszeit und im Winter mittels des Betätigungselementes 30 geschlossen werden, wodurch in dieser Zeit der nachteilige Kühleffekt der passiven Belüftung vermieden wird. Der passive Luftaustausch zwischen der Rückseite des Lehnenpolsters und dem Spiegel des Lehnenpolsters findet dann nicht mehr statt.
  • Das Betätigungselement 30 ist in der Abdeckplatte 20 integriert angeordnet.
  • Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, dass das Betätigungselement 30 in Längsrichtung z der Abdeckplatte 20 reversibel verschiebbar ist. Durch die Verschiebung des Betätigungselementes 30 sind die vorhandenen Lüftungsschlitze 22 von der Offenstellung in die Schließstellung und zurück bringbar. Das Betätigungselement 30 durchgreift dazu die stabile Abdeckplatte 20.
  • Das Betätigungselement 30 steht mit einem inneren Schild in Verbindung, welches analog zu den in der Abdeckplatte 20 angeordneten Lüftungsschlitzen 22 die gleiche Anordnung von Lüftungsschlitzen umfasst, die zudem die gleiche Form aufweisen.
  • Das innere Schild ist verschiebbar an der Innenseite der Abdeckplatte 20 gehalten.
  • In der Offenstellung der Lüftungsschlitze 22 der Abdeckplatte 20 nehmen die Lüftungsschlitze des inneren Schildes die gleiche Position ein, wie die Lüftungsschlitze 22 der Abdeckplatte 20.
  • Durch Verschiebung des inneren Schildes relativ zur stabilen Abdeckplatte 20 mittels des Betätigungselementes 30 verschieben sich die Lüftungsschlitze des inneren Schildes relativ zu den Lüftungsschlitzen 22 der Abdeckplatte. Geschlossene Bereiche des Schildes verschieben sich somit in die Position der Lüftungsschlitze 22 der Abdeckplatte 20, wodurch die Lüftungsschlitze 22 durch die geschlossenen Bereiche des Schildes geschlossen werden, und somit in ihre Schließstellung gebracht sind.
  • Wie beschrieben sind die Lüftungsschlitze 22 im Sommer und in der warmen Übergangszeit geöffnet, wodurch Feuchtigkeit effektiv aus dem Lehnenpolster über die Lüftungsschlitze 22 gemäß der vorhergehenden Beschreibung über die Rückseite 12R der Rückenlehne 12 durch die Lüftungsschlitze 22 der Abdeckplatte 20 verdunsten kann.
  • Im Winter und einer kalten Übergangszeit sind die Lüftungsschlitze 22 geschlossen, wodurch sich das Lehnenpolster in vorteilhafter Weise im Inneren schneller erwärmen kann.
  • 3 zeigt analog zu 2 die Rückseite 12R der Rückenlehne 12 des Fahrzeugsitzes 10 in einer perspektivischen Darstellung mit dem ebenfalls mehrere Lüftungsschlitze 22 aufweisenden an sich luftundurchlässigen Verkleidungsteil, der Abdeckplatte 20 in beiden Öffnungsbereichen 21, jedoch mit einem Lüfter 40 zur wahlweisen aktiven Belüftung des Lehnenpolsters des Fahrzeugsitzes 10.
  • In einer erweiterten Ausgestaltung sind nämlich neben den passiven Belüftungsmaßnahmen auch aktive Belüftungsmaßnahmen vorgesehen, die mit den zuvor beschriebenen passiven Belüftungsmaßnahmen zur Belüftung eines Lehnenpolsters kombiniert werden.
  • Durch die Kombination von passiven und aktiven Belüftungsmaßnahmen zur Belüftung eines Lehnenpolsters der Rückenlehne 12 wird in vorteilhafter Weise der Energieaufwand zur Klimatisierung eines Fahrzeugsitzes 10 minimiert.
  • Um eine passive und aktive Belüftung zu gewährleisten, müssen folgende Randbedingungen Beachtung finden.
  • Zur passiven Belüftung muss das Lehnenpolster rückseitig offen gestaltet sein. Zur aktiven Belüftung des Lehnenpolsters muss die Rückseite jedoch luftdicht verschlossen sein.
  • Der Konflikt zwischen den sich widersprechenden Randbedingungen wird in vorteilhafter Weise durch die an sich luftundurchlässige Abdeckplatte 20 mit Lüftungsschlitzen 22 gelöst, die wahlweise von einer Offenstellung in eine Schließstellung bringbar sind.
  • Dadurch können die passiven mit den aktiven Maßnahmen kombiniert werden, wie nachfolgend näher erläutert.
  • Die von einer Offenstellung in eine Schließstellung bringbare (schaltbare) rückwärtige Abdeckplatte 20 ermöglicht je nach Notwendigkeit die Erzeugung einer großen Luftaustauschfläche durch Offenstellung der Lüftungsschlitze 22 oder einer geringen Luftaustauschfläche oder keine Luftaustauschfläche bei teilweise geschlossenen oder geschlossenen Lüftungsschlitzen 22.
  • In 3 sind analog zu 2 die Pfeile P1, P2, P3 dargestellt, die die Eintritts- beziehungsweise Austrittsöffnung von Feuchtigkeit sowie die Kaminwirkung bei Offenstellung der Lüftungsschlitze 22 während des passiven Belüftungsbetriebes symbolisieren.
  • Wird der Lüfter 40 (3) zugeschaltet, der in die Abdeckplatte 20 integriert ist, wird gezielt zwischen Lüfter 40 und Lehnenpolsterspiegel eine aktive Belüftung mit einer gegenüber der passiven Belüftung verstärkten Luftströmung bewirkt.
  • Gemäß dem Pfeil P4 wird Luft angesaugt und tritt gemäß dem Pfeil P4 in Richtung Lehnenpolsterspiegel auf der Rückseite des Lehnenpolsters in das Lehnenpolster ein und durchströmt das Lehnenpolster, wobei der Luftstrom gemäß dem Pfeil P5 am Lehnenpolsterspiegel austritt und eine Rückenpartie des Aufsitzenden aktiv kühlt, um von vornherein zu vermeiden, dass Feuchtigkeit des Aufsitzenden in den Lehnenpolsterspiegel eingebracht wird oder um die aufsitzende Person zu kühlen, damit der Eintrag von Feuchtigkeit in den Lehnenpolsterspiegel reduziert wird.
  • Gemäß der nachfolgenden Tabelle wird zur Minimierung des Energieaufwandes folgender effizienter Betrieb zur Klimatisierung des Fahrzeugsitzes 10 vorgeschlagen. Dieser Betrieb stellt zudem sicher, dass sich der Aufsitzende auf dem Fahrzeugsitz stets angenehm fühlt.
    Jahreszeit Lüftungsschlitze 22 Lüfter 40 Sitzheizung Energieaufwand
    Winter geschlossen 0 1, 2, 3 Aktiv beheizt
    Übergangszeit kalt geschlossen 0 0 Passiv (0 kW)
    Übergangszeit warm geöffnet 0 0 Passiv (0 kW)
    Sommer geschlossen 1, 2, 3 0 Aktiv belüftet
  • Bei der Kombination von passiven und aktiven Belüftungsmaßnahmen sind die Lüftungsschlitze 22 im Winter und in der kalten Übergangszeit sowie im Sommer stets geschlossen (siehe Tabelle).
  • Durch das Vorhandensein des Lüfters 40 ist jetzt im Unterschied zu einer reinen passiven Belüftung gerade im Sommer bei hohen Temperaturen im Fahrzeug eine aktive Belüftung möglich, wobei der Lüfter 40 in verschiedenen Stufen 1, 2, 3 in Betrieb genommen werden kann (siehe Tabelle).
  • Hierin unterscheidet sich die reine passive Klimatisierung des Fahrzeugsitzes 10 von der Kombination der passiven und aktiven Klimamaßnahmen. Bei einer rein passiven Belüftung des Lehnenpolsters der Rückenlehne 12 des Fahrzeugsitzes 10 sind die Lüftungsschlitze 22 im Sommer nämlich geöffnet.
  • Beim Vorhandensein einer Sitzheizung wird im Winter bei geschlossenen Lüftungsschlitzen 22 vorgesehen, dass das Lehnenpolster aktiv beheizt wird. Die Sitzheizung kann wahlweise in den Stufen 1, 2, 3 betrieben werden. Die Bildung von Feuchtigkeit im Lehnenpolster beziehungsweise an der Rückenpartie des Aufsitzenden wird reduziert, da das Lehnenpolster im Winter bei geschlossenen Lüftungsschlitzen 22 aktiv beheizt und schnell erwärmt wird, wodurch mehr Feuchtigkeit aufgenommen werden kann. Zudem ist ein warmer Sitz für den Aufsitzenden wesentlich angenehmer. In der kalten Übergangszeit wird das Lehnenpolster ebenfalls bei geschlossenen Lüftungsschlitzen 22, jedoch ohne Einsatz einer Sitzheizung, durch die Körperwärme ausreichend schnell erwärmt.
  • In der warmen Übergangszeit sind die Lüftungsschlitze 22 analog zur passiven Belüftung geöffnet (siehe Tabelle). Der Lüfter 40 ist aus und der Betrieb der Sitzheizung wird nicht benötigt.
  • Aus der Spalte „Energieaufwand” geht schließlich hervor, dass in vorteilhafter Weise lediglich im Winter und im Sommer ein Energieaufwand zum Betrieb der Sitzheizung beziehungsweise zum Betrieb des Lüfters 40 notwendig ist, um für den Aufsitzenden angenehme Klimabedingungen durch Kombination von passiven und aktiven Belüftungsmaßnahmen und in Kombination mit einer Sitzheizung zu schaffen.
  • In der kalten beziehungsweise warmen Übergangszeit reicht demzufolge eine passive Belüftung des Lehnenpolsters des Fahrzeugsitzes 10 ohne zusätzlichen Energieaufwand (0 kW) aus, um angenehme Zustände im Lehnenpolster der Rückenlehne 12 zu erzeugen.
  • Die Steuerung des Lüfters in den Schaltzuständen geringer Luftstrom 1 bis hoher Luftstrom 3 beziehungsweise der Sitzheizung in den Schaltzuständen geringe Wärmeleistung 1 bis hohe Wärmeleistung 3 wird in vorteilhafter Weise automatisch in Abhängigkeit von Temperatur und Luftfeuchte im Lehnenpolster oder manuell vom Aufsitzenden nach seinem individuellen Empfinden über je einen Schalter gesteuert.
  • Die anhand des Lehnenpolsters der Rückenlehne 12 beschriebenen Maßnahmen sind analog auf ein Sitzpolster übertragbar. Die Rückseite 12R der Rückenlehne 12 ist bei einem Sitzpolster analog die Unterseite, während die Vorderseite 12V der Rückenlehne 12 bei einem Sitzpolster die Oberseite darstellt.
  • Im Unterschied zum Lehnenpolster wird das Betätigungselement 30 dann jedoch nicht auf den Mittelsteg 24 angeordnet, da es von dem Bedienenden an dieser Position schlecht zu erreichen ist. Stattdessen wird eine seitliche Anordnung des Betätigungselementes 30 im Bereich der sich unterhalb des Sitzlehnenpolsters befindenden, an sich luftundurchlässigen Abdeckplatte 20 vorgeschlagen.
  • Es versteht sich, dass die im Zusammenhang mit dem Lehnenpolster beschriebene Kaminwirkung gemäß dem Pfeil P3 in dem horizontal angeordneten Sitzpolster nicht eintritt.
  • Die ansonsten beschriebenen Vor- und Nachteile der aktiven und passiven Belüftungsmaßnahmen beziehungsweise der Betrieb einer Sitzheizung im Winter gelten nicht nur für das Lehnenpolster, sondern analog für das Sitzpolster.
  • Bezugszeichenliste
  • 10
    Fahrzeugsitz
    12
    Rückenlehne
    z
    Längsachse
    12V
    Vorderseite
    12R
    Rückseite
    14
    Sitzteil
    20
    Verkleidungsteil (Abdeckplatte)
    21
    Öffnungsbereich
    22
    Lüftungsöffnung (Lüftungsschlitz)
    24
    Mittelsteg
    30
    Betätigungselement
    40
    Lüfter
    P1
    Eintrittsrichtung Feuchtigkeit
    P2
    Austrittsrichtung Luftstrom (passive Belüftung)
    P3
    Kaminwirkung (passive Belüftung)
    P4
    Eintrittsrichtung Luftstrom (aktive Belüftung)
    P5
    Austrittsrichtung Luftstrom (aktive Belüftung)
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 19824191 A1 [0003]
    • DE 102006004465 A1 [0003]
    • WO 2009/117988 A1 [0003]
    • EP 1068094 B1 [0004]
    • WO 03/011633 A1 [0004]

Claims (9)

  1. Belüfteter Fahrzeugsitz (10) mit einem luftdurchlässigen Sitz- und/oder Lehnenpolster, dadurch gekennzeichnet, dass auf der einem Aufsitzenden abgewandten Seite (12R) des Sitz- und/oder Lehnenpolsters ein luftundurchlässiges Verkleidungsteil (20) angeordnet ist, welches mindestens eine Lüftungsöffnung (22) aufweist, die wahlweise über Zwischenstellungen von einer Offenstellung in eine Schließstellung und zurück bringbar ist.
  2. Belüfteter Fahrzeugsitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das luftundurchlässige Verkleidungsteil eine Abdeckplatte (20) ist, die auf der dem Aufsitzenden abgewandten Seite, der Unterseite des Sitzpolsters und/oder der Rückseite (12R) des Lehnenpolsters angeordnet ist.
  3. Belüfteter Fahrzeugsitz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckplatte (20) ein stabiles Kunststoffteil ist.
  4. Belüfteter Fahrzeugsitz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die stabile Abdeckplatte (20) zwei Öffnungsbereiche (21) aufweist, die in Längsrichtung (z) der Abdeckplatte (20) von einem Mittelsteg (24) unterbrochen angeordnet sind.
  5. Belüfteter Fahrzeugsitz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in den Öffnungsbereichen (21) mehrere Lüftungsöffnungen (22) in der Art von Lüftungsschlitzen angeordnet sind, deren Längsachsen quer zur Längsrichtung (z) der stabilen Abdeckplatte (20) verlaufend angeordnet sind.
  6. Belüfteter Fahrzeugsitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Lüftungsöffnung (22) von mindestens einem Betätigungselement (30) von der Offenstellung in eine Schließstellung bringbar ist.
  7. Belüfteter Fahrzeugsitz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (30) in die stabile Abdeckplatte (20) integriert ist, welches insbesondere in Richtung der Längsrichtung (z) der Abdeckplatte (20) reversibel verschiebbar ist, wodurch die mindestens eine Lüftungsöffnung (22) von der Offenstellung in die Schließstellung und zurück bringbar ist.
  8. Belüfteter Fahrzeugsitz nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (30) die stabile Abdeckplatte (20) durchgreift und mit einem mindestens eine Lüftungsöffnung (22) aufweisenden inneren Schild in Verbindung steht, welches verschiebbar an der Innenseite der stabilen Abdeckplatte (20) gehalten ist, so dass sich durch die Verschiebung des inneren Schildes relativ zur stabilen Abdeckplatte (20) die Lage der Lüftungsöffnung (22) des Schildes relativ zur Lüftungsöffnung der Abdeckplatte (20) ändert, so dass die Belüftung des Fahrzeugsitzes (10) wahlweise über Zwischenstellungen von einer Offenstellung in eine Schließstellung schaltbar ist.
  9. Belüfteter Fahrzeugsitz nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass in der stabilen Abdeckplatte (20) ein Lüfter (40) integriert ist, der über Belüftungsleitungen zwischen Lüfter (40) und Sitzpolsterspiegel und/oder Lehnenpolsterspiegel eine aktive Belüftung gewährleistet, während sich die mindestens eine Lüftungsöffnung (22) nach Anspruch 1 bis 7 in ihrer Schließstellung befindet.
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