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DE102011110812B4 - Tür zum Verschließen eines Zugangs und Fahrzeug mit einer solchen Tür - Google Patents

Tür zum Verschließen eines Zugangs und Fahrzeug mit einer solchen Tür Download PDF

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DE102011110812B4 DE102011110812.6A DE102011110812A DE102011110812B4 DE 102011110812 B4 DE102011110812 B4 DE 102011110812B4 DE 102011110812 A DE102011110812 A DE 102011110812A DE 102011110812 B4 DE102011110812 B4 DE 102011110812B4
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Abstract

Tür zum Verschließen eines Zugangs, wobei die Tür umfasst:eine außen liegende Oberfläche;eine innere Struktur;einen Verriegelungsmechanismus, der mit der inneren Struktur verbunden und derart ausgestaltet ist, um so arretiert zu sein, dass die Tür den Verschluss des Zugangs aufrechterhält, und entriegelt werden kann, damit die Tür den Zugang öffnet;einen Schließzylinder, der an der außen liegenden Oberfläche angebracht und von dort zugänglich ist und geeignet ist, den Verriegelungsmechanismus wahlweise zu versperren und zu entsperren;eine Klinke, die am Schließzylinder angebracht und mit dem Verriegelungsmechanismus funktional verbunden ist, derart, dass sie durch den Schließzylinder gedreht wird, um den Verriegelungsmechanismus zu entsperren;ein Merkmal, das an der inneren Struktur angeordnet und auf den Schließzylinder ausgerichtet ist; undeine Komponente, die mit dem Schließzylinder verbunden ist, auf das Merkmal ausgerichtet ist und sich in dieses erstreckt, ohne die innere Struktur zu kontaktieren;wobei die Komponente so gestaltet ist, dass sie, wenn sie auf das Merkmal ausgerichtet ist, die Drehung der Klinke nicht behindert, und so gestaltet ist, dass sie die Winkelbewegung des Schließzylinders in Bezug auf die Tür beschränkt, wenn der Schließzylinder gewaltsam manipuliert wird und so verursacht wird, dass sie die innere Struktur kontaktiert,wobei die innere Struktur einen Glasführungskanal umfasst und das Merkmal ein Hohlraum im Glasführungskanal ist, der ausgestaltet ist, um die Komponente einzufangen, undwobei der Glasführungskanal aus einem Kunststoffmaterial gebildet ist und der Hohlraum in den Glasführungskanal geformt ist.

Description

  • TECHNISCHES GEBIET
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Tür zum Verschließen eines Zugangs sowie Fahrzeug mit einer solchen Tür.
  • HINTERGRUND
  • Ein typisches Fahrzeug besitzt wenigstens eine Einsteigtür. Eine solche Tür besitzt im Allgemeinen einen Verriegelungsmechanismus, um die Tür in einem versperrten Zustand zu halten, bis ein Einstieg in das Fahrzeug oder ein Ausstieg aus dem Fahrzeug erforderlich ist. Der Verriegelungsmechanismus wird im Allgemeinen durch einen außen liegenden Türgriff betätigt, um Zugang zum Innenraum des Fahrzeugs zu erlangen.
  • Fahrzeuge sind gelegentlich einem unbefugten Zutritt und Diebstahl ausgesetzt. Um einen solchen unbefugten Zutritt zu verhindern und den befugten Zugang dennoch zuzulassen, ist an wenigstens manchen Fahrzeugtüren der Verriegelungsmechanismus mit einem von außen betätigten Schloss mit einem Schlüsselschlosszylinder versehen. Versuche, einen unbefugten Zutritt in das Fahrzeug zu erlangen, können das Auslösen des Türverriegelungsmechanismus durch gewaltsames Manipulieren des Schlüsselschlosszylinders in Bezug auf die Tür umfassen.
  • Die Druckschrift US 6 415 636 B1 offenbart insbesondere in den 4 bis 7 eine Tür zum Verschließen eines Zugangs. Die Tür umfasst eine außen liegende Oberfläche, eine innere Struktur und einen Verriegelungsmechanismus, der mit der inneren Struktur verbunden und derart ausgestaltet ist, um so arretiert zu sein, dass die Tür den Verschluss des Zugangs aufrechterhält, und entriegelt werden kann, damit die Tür den Zugang öffnet. Des Weiteren umfasst die Tür einen Schließzylinder, der an der außen liegenden Oberfläche angebracht und von dort zugänglich ist und geeignet ist, den Verriegelungsmechanismus wahlweise zu versperren und zu entsperren. Ferner umfasst die Tür eine Klinke, die am Schließzylinder angebracht und mit dem Verriegelungsmechanismus funktional verbunden ist, derart, dass sie durch den Schließzylinder gedreht wird, um den Verriegelungsmechanismus zu entsperren. Darüber hinaus umfasst die Tür ein Merkmal, das auf den Schließzylinder ausgerichtet ist, und eine Komponente, die mit dem Schließzylinder verbunden ist, auf das Merkmal ausgerichtet ist und sich in dieses erstreckt, ohne die innere Struktur zu kontaktieren. Ferner offenbart die Druckschrift US 6 415 636 B1 ein Fahrzeug mit der vorstehend beschriebenen Tür.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Tür zum Verschließen eines Zugangs mit einem erhöhten Diebstahl- und Einbruchschutz zu schaffen. Ferner soll ein Fahrzeug mit einer derartigen Tür angegeben werden.
  • Allgemein sind Maßnahmen zur Erhöhung des Diebstahl- und Einbruchschutzes aus den Druckschriften DE 10 2004 001 894 A1 , US 6 604 393 B2 und DE 102 54 047 A1 bekannt.
  • ZUSAMMENFASSUNG
  • Es wird eine Tür für einen Zugang geschaffen. Die Tür weist eine außen liegende Oberfläche und eine innere Struktur auf. Die Tür umfasst außerdem einen Verriegelungsmechanismus, der mit der inneren Struktur verbunden ist, ausgestaltet ist, um so arretiert zu sein, dass die Tür den Verschluss des Zugangs aufrechterhält, und entriegelt werden kann, damit die Tür den Zugang öffnet. Die Tür umfasst außerdem einen Schließzylinder, der an der außen liegenden Oberfläche angebracht und von dort zugänglich ist und geeignet ist, den Verriegelungsmechanismus wahlweise zu versperren und zu entsperren. Außerdem umfasst die Tür eine Klinke, die am Schließzylinder angebracht und mit dem Verriegelungsmechanismus funktional verbunden ist, derart, dass sie durch den Schließzylinder gedreht wird, um den Verriegelungsmechanismus zu entsperren. Ferner umfasst die Tür ein Merkmal, das an der inneren Struktur angeordnet und auf den Schließzylinder ausgerichtet ist, sowie eine Komponente, die mit dem Schließzylinder verbunden ist, wobei die Komponente auf das Merkmal ausgerichtet ist und sich in dieses erstreckt, ohne die innere Struktur zu kontaktieren. Die Komponente ist so gestaltet, dass sie, wenn sie auf das Merkmal ausgerichtet ist, die Drehung der Klinke durch den Schließzylinder nicht behindert. Außerdem ist die Komponente so gestaltet, dass sie die Winkelbewegung des Schließzylinders in Bezug auf die Tür beschränkt, wenn der Schließzylinder gewaltsam manipuliert wird und so verursacht wird, dass sie die innere Struktur kontaktiert. Die innere Struktur umfasst einen Glasführungskanal, wobei das Merkmal als Hohlraum im Glasführungskanal ausgebildet und so gestaltet ist, dass es die Komponente einfängt. Der Glasführungskanal ist aus einem Kunststoffmaterial gebildet, wobei der Hohlraum in den Glasführungskanal geformt ist.
  • Die Komponente kann als Bolzen gestaltet sein. Ein solcher Bolzen kann eine Kappe aufweisen, die an der inneren Struktur einhakt und das Herausziehen des Bolzens aus dem Merkmal begrenzt, wenn der Schließzylinder gewaltsam manipuliert wird. Der obige Bolzen kann ein Metall-Arretierelement sein, wobei in einem solchen Fall das Arretierelement in den Schließzylinder geschraubt sein kann.
  • Der obige Hohlraum kann eine verstärkte Kante aufweisen.
  • Die Tür kann ferner eine Stange umfassen, wobei in einem solchen Fall die Klinke über die Stange mit dem Verriegelungsmechanismus verbunden sein muss. Die Tür kann außerdem einen Türgriff umfassen, wobei der Türgriff am Träger angebracht ist und der Schließzylinder im Türgriff aufgenommen ist und durch diesen vorsteht.
  • Die oben beschriebene Tür kann verwendet werden, um den Einstieg in ein Fahrzeug und den Ausstieg aus diesem zu erleichtern.
  • Die obigen Merkmale und Vorteile sowie weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden genauen Beschreibung der besten Arten zum Ausführen der Erfindung sogleich deutlich, wenn diese in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen aufgenommen wird.
  • Figurenliste
    • 1 ist eine perspektivische, auseinander gezogene Ansicht eines Abschnitts einer Fahrzeugtür, die eine Diebstahlschutzvorrichtung gemäß einer Ausführungsform zeigt;
    • 2 ist eine Schnittansicht der zusammengebauten Fahrzeugtür mit der in 1 gezeigten Diebstahlschutzvorrichtung; und
    • 3 ist eine vergrößerte, perspektivische Ansicht des in 1 gezeigten Abschnitts der Fahrzeugtür, die einen gewaltsam manipulierten Schließzylinder zeigt, der dazu führt, dass die Diebstahlschutzvorrichtung das Auslösen eines Verriegelungsmechanismus, um dadurch die Tür zu entsperren, begrenzt/verhindert.
  • GENAUE BESCHREIBUNG
  • In den Figuren, worin gleiche Bezugszeichen auf gleiche Komponenten verweisen, zeigen die 1 und 2 eine Fahrzeugtür 10. Die Tür 10 umfasst eine außen liegende Oberfläche 12. Die außen liegende Oberfläche 12 umfasst einen äußeren Türentriegelungsgriff 14. Die Tür 10 umfasst außerdem eine innere Struktur 16. Die innere Struktur 16 kann eine einheitliche Gestalt oder eine Kombination aus miteinander verbundenen Trägern und/oder Einbauelementen, die aus irgendwelchen geeigneten Materialien wie etwa Stahl, Aluminium oder Kunststoff gebildet sein können, besitzen. Die innere Struktur 16 ist ausgestaltet, um neben anderen Punkten die äußere Oberfläche 12, einen Verriegelungsmechanismus 18 und verschiedenartige Verdrahtung und andere Tür-Hardware wie etwa für die elektrische Verriegelung, wie sie Fachleuten auf dem Gebiet bekannt ist, zu unterstützen.
  • Der Verriegelungsmechanismus 18 ist so gestaltet, dass er über den äußeren Türentriegelungsgriff 14 sowie über einen inneren Türentriegelungsgriff (nicht gezeigt) entriegelt werden kann. Der Verriegelungsmechanismus 18 ist im Allgemeinen über geeignete Arretierelemente, wie sie Fachleuten auf dem Gebiet bekannt sind, mit der inneren Struktur 16 verbunden und ausgestaltet, um so arretiert zu sein, dass die Tür 10 den Verschluss eines Zugangs in das Fahrzeug aufrechterhält, und durch den Türentriegelungsgriff 14 entriegelt werden kann, um zuzulassen, dass die Tür den Zugang öffnet. Der äußere Türentriegelungsgriff 14 ist mit der außen liegenden Oberfläche 12 verbunden. Obwohl dies nicht gezeigt ist, ist innerhalb der inneren Struktur 16 im Allgemeinen ein Träger vorgesehen, um den Türentriegelungsgriff 14 zu unterstützen.
  • An der Tür 10 befindet sich ein Schließzylinder 22, d. h. ein Schlüsselschlosszylinder, der von der außen liegenden Oberfläche 12 aus zugänglich ist. Wie in 2 gezeigt ist, weist der Schließzylinder 22 eine Gewindeöffnung 24 auf, die auf die Achse 26 zentriert und entlang dieser angeordnet ist. Der Schließzylinder 22 ist geeignet, den Verriegelungsmechanismus 18 durch Drehen einer Klinke 28 wahlweise zu versperren und zu entsperren. Der Schließzylinder 22 ist ausgestaltet, um durch eine Bedienungsperson, die Zugang zum Fahrzeug zu erlangen sucht, über einen Schlüssel 20, der für den bestimmten Schließzylinder speziell geeignet ist, aktiviert zu werden. Der Schließzylinder 22 ist manipulationssicher, d. h. widersteht dem Aufbrechen und Drehen zum Entsperren der Verriegelung 18 ohne den richtigen Schlüssel 20.
  • Die Klinke 28 ist am Schließzylinder 22 angebracht. Die Klinke 28 ist aus einem geeigneten unelastischen Material wie etwa Stahl hergestellt und weist eine Öffnung 30 auf. Die Klinke 28 ist mit einem im Wesentlichen gerundeten Teil 32 mit einem verlängerten Arm 34 gezeigt, wobei die Öffnung 30 im Wesentlichen in der Mitte des gerundeten Teils der Klinke 28 angeordnet ist. Die Verbindung zwischen der Klinke 28 und dem Schließzylinder 22 ist derart, dass sich der Schließzylinder in Bezug auf den äußeren Türentriegelungsgriff 14 um die Achse 26, die durch die Mitte der Öffnung 30 verläuft, drehen kann. Die Klinke 28 ist zum wahlweisen Versperren und Entsperren über eine Stange 36 funktional mit dem Verriegelungsmechanismus 18 verbunden. Die Stange 36 ist von der Achse 26 versetzt angeordnet, so dass dann, wenn die Klinke 28 geschwenkt oder gedreht wird, die Stange in Bezug auf den Verriegelungsmechanismus 18 verschoben wird, um den Verriegelungsmechanismus wahlweise zu versperren und zu entsperren.
  • Als Teil der inneren Struktur 16 ist ein Glasführungskanal 38 aufgenommen. Der Glasführungskanal 38 ist eine unelastische Struktur, die speziell entworfen ist, um eine Glasscheibe 37, während sie durch einen Insassen des Fahrzeugs nach Bedarf angehoben oder abgesenkt wird, in der Tür 10 zu führen. Der Glasführungskanal 38 kann durch irgendein geeignetes Mittel wie etwa Verschweißen oder Befestigen mit Schrauben, was teilweise vom Grundmaterial des Glasführungskanals abhängt, in die innere Struktur 16 eingebaut sein. Der Glasführungskanal 38 ist aus einem Material, das die geeignete Steifigkeit und Festigkeit besitzt, wie etwa ein Kunststoff oder ein Metall gebildet sein, um die Glasscheibe entweder in ihrem geöffneten oder geschlossenen Zustand inwendig der Tür 10 zu unterstützen. Der Glasführungskanal 38 ist durch eine Dicke 39 ausgezeichnet, die die für den Halt und die Führung der Glasscheibe erforderliche konstruktive Unterstützung verschafft.
  • Wie in 1 am besten zu sehen ist, umfasst der Glasführungskanal 38 ein Merkmal 40, das als Schlitz oder Hohlraum gezeigt ist. In der gezeigten Ausführungsform ist das Merkmal 40 so gezeigt, dass es die Dicke 39 durchdringt und eine Außenkante 41 des Glasführungskanals 38 umwindet. Obwohl als Schlitz oder Hohlraum gezeigt, der sich um die Außenkante 41 windet, hängt die Form und die Platzierung des Merkmals 40 am Glasführungskanal 38 von der Gestaltung und Positionierung des Glasführungskanals innerhalb der inneren Struktur 16 ab. Wenn der Glasführungskanal 38 in die innere Struktur 16 eingebaut ist, ist das Merkmal 40 auf die Achse 26 zentriert, wie es durch die Entwurfs- und Bautoleranzen von zur Montage der Tür 10 verwendeter Werkzeugausstattung ermöglicht wird. Das Merkmal 40 ist mit einer verstärkten Kante 42 gezeigt, die durch einen erhabenen Rahmen definiert ist. Die erhabene Kante 42 wird verwendet, um dem Merkmal 40 zusätzliche Festigkeit zu verleihen und die Formerhaltung des Merkmals unter Last zu fördern. Das Merkmal 40 kann je nach Grundmaterial, das für den Glasführungskanal gewählt worden ist, in den Glasführungskanal 38 entweder gestanzt oder geformt sein. Das Merkmal 40 kann auch in irgendeiner hinreichend unelastischen Komponente, die Teil der inneren Struktur 16 ist, aufgenommen sein.
  • Mit dem Schließzylinder 22 ist eine Komponente 44 wie etwa ein Gewindebolzen verbunden und auf die Öffnung 30, durch die er hindurch verläuft, ausgerichtet. Anstelle des gezeigten Bolzens kann die Komponente 44 eine speziell gebildete unelastische Komponente 44 wie etwa ein mit Kappe und Gewinde versehenes Metall-Arretierelement sein, z. B. dann, wenn es wegen Packungs- oder anderer Belange notwendig ist. Die Komponente 44 umfasst einen Körper 46 und kann eine Kappe 48 aufweisen, wie in 2 gezeigt ist. Das Merkmal 40 ist durch Abmessungen wie etwa eine Breite und eine Höhe ausgezeichnet, die ausreichen, um das Einführen des Körpers 46 der Komponente 44 in das Merkmal 40 zuzulassen, ohne die verstärkte Kante 42 physisch zu kontaktieren.
  • Während der Zusammenfügung der Komponente 44 mit dem Schließzylinder 22 wird die Komponente zuerst durch die Öffnung 30 in die Klinke 28 und dann in den Schließzylinder eingeführt, wodurch der Körper 46 so positioniert wird, dass er sich zum Merkmal 40 hin und in dieses hinein erstreckt. Wenn die Tür 10 vollständig zusammengesetzt ist, wird die Komponente 44 als Folge ihrer Erstreckung in das Merkmal 40 stets dann, wenn der Schließzylinder 22 in der Weise, den Verriegelungsmechanismus 18 auszulösen zu versuchen, gewaltsam manipuliert wird, durch das Schlitz- oder Hohlraummerkmal eingefangen. Wie oben angemerkt worden ist, ist das Merkmal 40 in den Glasführungskanal 38 eingebaut, der hinreichend steif und fest entworfen ist, um wesentlichen Lasten zu widerstehen und dabei die Glasscheibe zu unterstützen und zu führen. Daher bietet das Merkmal 40 im Fall einer gewaltsamen Manipulation des Schließzylinders 22 einen geeigneten Widerstand und eine geeignete Beschränkung gegenüber einer Winkelbewegung der Komponente 44.
  • Die Kappe 48 kann in die Komponente 44 eingebaut sein, um am Glasführungskanal 38 einzuhaken und so zu verhindern, dass die Komponente im Fall einer gewaltsamen winkligen Manipulation des Schließzylinders 22 aus dem Merkmal 40 herausschlüpft. So installiert kontaktiert während der normalen Betätigung des Schließzylinders 20 die Komponente 44 aufgrund ihrer Erstreckung durch die Öffnung 30 in das Merkmal 40 die verstärkte Kante 42 nicht. Die Komponente 44 ist so gestaltet, dass sie sich zusammen mit dem Schließzylinder 22 dreht, wenn der Schlüssel 20 zum Versperren oder Entsperren des Verriegelungsmechanismus 18 gedreht wird, ohne die reguläre Funktionsweise des Schließzylinders in irgendeiner Weise zu behindern.
  • Obwohl die Komponente 44 die normale Betätigung des Schließzylinders 30 nicht beschränkt, dient der Bolzen dazu, der gewaltsamen Manipulation des Schließzylinders mit der Absicht, unbefugten Zutritt in das Fahrzeug zu erlangen, entgegenzuwirken. In einem solchen Fall kann versucht werden, ein Gerät wie etwa einen Schraubendreher 50 (in 3 gezeigt) in den Schließzylinder 22 einzuführen, um eine Kraft auszuüben und den gesamten Schließzylinder zu verschieben, um die Stange 36 zu verlagern und den Verriegelungsmechanismus 18 zu entsperren. Während einer solchen gewaltsamen Manipulation wird im Versuch, den Verriegelungsmechanismus 18 auszulösen, gegebenenfalls die gesamte außen liegende Oberfläche 12 verbogen. Bei einer solchen Manipulation jedoch kontaktiert die Komponente 44 die verstärkte Kante 42 des Merkmals 40, womit die Bewegung des Schließzylinders 22 unabhängig vom Glasführungskanal 38 beschränkt wird und die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen gewaltsamen Auslösens des Verriegelungsmechanismus 18 verringert wird. Der Kontakt 52 zwischen der verstärkten Kante 42 des Merkmals 40 und dem Körper 46 und/oder der Kappe 48 der Komponente 44 auf die oben beschriebene gewaltsame Manipulation hin ist in 3 gezeigt.
  • Obwohl die besten Arten zum Ausführen der Erfindung ausführlich beschrieben worden sind, erkennen jene, die mit dem Fachgebiet, auf das sich diese Erfindung bezieht, vertraut sind, verschiedene alternative Entwürfe und Ausführungsformen zum Praktizieren der Erfindung im Umfang der beigefügten Ansprüche.

Claims (8)

  1. Tür zum Verschließen eines Zugangs, wobei die Tür umfasst: eine außen liegende Oberfläche; eine innere Struktur; einen Verriegelungsmechanismus, der mit der inneren Struktur verbunden und derart ausgestaltet ist, um so arretiert zu sein, dass die Tür den Verschluss des Zugangs aufrechterhält, und entriegelt werden kann, damit die Tür den Zugang öffnet; einen Schließzylinder, der an der außen liegenden Oberfläche angebracht und von dort zugänglich ist und geeignet ist, den Verriegelungsmechanismus wahlweise zu versperren und zu entsperren; eine Klinke, die am Schließzylinder angebracht und mit dem Verriegelungsmechanismus funktional verbunden ist, derart, dass sie durch den Schließzylinder gedreht wird, um den Verriegelungsmechanismus zu entsperren; ein Merkmal, das an der inneren Struktur angeordnet und auf den Schließzylinder ausgerichtet ist; und eine Komponente, die mit dem Schließzylinder verbunden ist, auf das Merkmal ausgerichtet ist und sich in dieses erstreckt, ohne die innere Struktur zu kontaktieren; wobei die Komponente so gestaltet ist, dass sie, wenn sie auf das Merkmal ausgerichtet ist, die Drehung der Klinke nicht behindert, und so gestaltet ist, dass sie die Winkelbewegung des Schließzylinders in Bezug auf die Tür beschränkt, wenn der Schließzylinder gewaltsam manipuliert wird und so verursacht wird, dass sie die innere Struktur kontaktiert, wobei die innere Struktur einen Glasführungskanal umfasst und das Merkmal ein Hohlraum im Glasführungskanal ist, der ausgestaltet ist, um die Komponente einzufangen, und wobei der Glasführungskanal aus einem Kunststoffmaterial gebildet ist und der Hohlraum in den Glasführungskanal geformt ist.
  2. Tür nach Anspruch 1, wobei die Komponente ein Bolzen ist.
  3. Tür nach Anspruch 2, wobei der Bolzen eine Kappe aufweist, die an der inneren Struktur einhakt und das Herausziehen des Bolzens aus dem Merkmal begrenzt, wenn der Schließzylinder gewaltsam manipuliert wird.
  4. Tür nach Anspruch 2, wobei der Bolzen ein Metall-Arretierelement ist, das in den Schließzylinder geschraubt ist.
  5. Tür nach Anspruch 1, wobei der Hohlraum eine verstärkte Kante aufweist.
  6. Tür nach Anspruch 1, die ferner umfasst: eine Stange, wobei die Klinke über die Stange mit dem Verriegelungsmechanismus verbunden ist; und einen Türgriff, wobei der Türgriff an der außen liegenden Oberfläche angebracht ist und der Schließzylinder im Türgriff aufgenommen ist.
  7. Fahrzeug, das umfasst: einen Zugang; und eine Tür für den Zugang, wobei die Tür besitzt: eine außen liegende Oberfläche; eine innere Struktur; einen Verriegelungsmechanismus, der mit der inneren Struktur verbunden ist, wobei der Verriegelungsmechanismus arretierbar ist, damit die Tür den Verschluss des Zugangs aufrechterhält, und entriegelbar ist, damit die Tür den Zugang öffnet; einen Schließzylinder, der an der außen liegenden Oberfläche angebracht und von dort zugänglich ist und geeignet ist, den Verriegelungsmechanismus wahlweise zu versperren und zu entsperren; eine Klinke, die am Schließzylinder angebracht ist und mit dem Verriegelungsmechanismus funktional verbunden ist, derart, dass sie durch den Schließzylinder gedreht wird, um den Verriegelungsmechanismus zu entsperren; ein Merkmal, das an der inneren Struktur angeordnet und auf den Schließzylinder ausgerichtet ist; und eine Komponente, die mit dem Schließzylinder verbunden ist, wobei die Komponente auf das Merkmal ausgerichtet ist und sich in dieses erstreckt, ohne die innere Struktur zu kontaktieren; wobei die Komponente so gestaltet ist, dass sie, wenn sie auf das Merkmal ausgerichtet ist, die Drehung der Klinke durch den Schließzylinder nicht behindert, und ferner so gestaltet ist, dass sie die Winkelbewegung des Schließzylinders in Bezug auf die Tür beschränkt, wenn der Schließzylinder gewaltsam manipuliert wird und so verursacht wird, dass sie die innere Struktur kontaktiert, wobei die innere Struktur einen Glasführungskanal umfasst und das Merkmal ein Hohlraum im Glasführungskanal ist, der ausgestaltet ist, um die Komponente einzufangen, und wobei der Glasführungskanal aus einem Kunststoffmaterial gebildet ist und der Hohlraum in den Glasführungskanal geformt ist.
  8. Fahrzeug nach Anspruch 7, wobei die Komponente ein Bolzen ist, der in den Schließzylinder geschraubt ist, wobei der Bolzen eine Kappe aufweist, die an der inneren Struktur einhakt und das Herausziehen des Bolzens aus dem Merkmal begrenzt, wenn der Schließzylinder gewaltsam manipuliert wird.
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