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DE102011116455A1 - Trageeinrichtung - Google Patents

Trageeinrichtung Download PDF

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DE102011116455A1
DE102011116455A1 DE102011116455A DE102011116455A DE102011116455A1 DE 102011116455 A1 DE102011116455 A1 DE 102011116455A1 DE 102011116455 A DE102011116455 A DE 102011116455A DE 102011116455 A DE102011116455 A DE 102011116455A DE 102011116455 A1 DE102011116455 A1 DE 102011116455A1
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DE102011116455A
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Inventor
Benjamin Bünger
Andreas Woisnitza
Heiko Schultheiss
Martin Leonhard Sachs
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GM Global Technology Operations LLC
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GM Global Technology Operations LLC
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Trageeinrichtung (2) für mindestens ein Verkleidungselement (4), insbesondere einer Stoßfängervorrichtung (6) eines Kraftfahrzeugs (8), mit mindestens einem Tragkörper (10), an dem mindestens ein Verkleidungselement (4) anordenbar oder angeordnet ist, und mit mindestens einer Stützeinheit (12), die am Tragkörper (10) und an einer Fahrzeugstruktur oder einer Aufpralleinrichtung (16) festlegbar oder festgelegt ist, die den Tragkörper (10) stützt, wenn eine auf den Tragkörper (10) wirkende Last geringer als eine bestimmte Last (18) ist und die den Tragkörper (10) für eine Bewegung freigibt, wenn die auf den Tragkörper (10) wirkende Last die bestimmte Last (18) überschreitet.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Trageeinrichtung für mindestens ein Verkleidungselement, insbesondere einer Stoßfängervorrichtung eines Kraftfahrzeugs, eine Stützeinheit und einen Tragkörper für eine derartige Trageeinrichtung sowie ein Kraftfahrzeug für eine derartige Trageeinrichtung.
  • Stoßfängervorrichtungen und Trageeinrichtungen sind bei Kraftfahrzeugen, beispielsweise im Frontbereich, bekannt. An den Trageeinrichtungen wird die Fascia gestützt, die beispielsweise Stoßfängerelemente, wie Stoßfängerhaut bzw. Verkleidung, umfasst.
  • Die Stoßfängervorrichtung ist dazu ausgelegt, sich bei Überschreiten einer bestimmten Last, beispielsweise einem Aufprall, zu verformen und hierdurch Energie zu absorbieren.
  • Bei den bekannten Stoßfängervorrichtungen sowie bei den bekannten Trageeinrichtungen hat es sich als nachteilig herausgestellt, dass die Mehrzahl der Einzelteile der Trageeinrichtung durch das Überschreiten der bestimmten Last plastisch verformt werden, was sich für eine Wiederherstellung der Trageeinrichtung als zeitaufwendig und kostenintensiv erweist.
  • Aufgabe der Erfindung ist, eine Trageeinrichtung, eine Stützeinheit und einen Tragkörper für die Trageeinrichtung sowie eine Stoßfängervorrichtung vorzuschlagen, bei der die Absorbtionswirkung erhöht ist und bei der sich eine Wiederherstellung, beispielsweise nach einem Aufprall, schnell und kostengünstig realisieren lässt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Trageeinrichtung für mindestens ein Verkleidungselement, insbesondere einer Stoßfängervorrichtung eines Kraftfahrzeugs gelöst, mit mindestens einem Tragkörper, an dem mindestens ein Verkleidungselement anordenbar oder angeordnet ist, und mit mindestens einer Stützeinheit, die am Tragkörper und an einer Fahrzeugstruktur oder einer Aufpralleinrichtung festlegbar oder festgelegt ist, die den Tragkörper stützt, wenn eine auf den Tragkörper wirkende Last geringer als eine bestimmte Last ist und die den Tragkörper für eine Bewegung freigibt, wenn die auf den Tragkörper wirkende Last die bestimmte Last überschreitet.
  • Das Verkleidungselement kann beispielsweise eine Fascia, insbesondere eine Stoßfängerverkleidung oder Stoßfängerhaut umfassen.
  • Die Aufpralleinrichtung kann beispielsweise einen Stoßfänger umfassen.
  • Die auf dem Tragkörper wirkende Last umfasst im Normalzustand die Gewichtskraft der Einzelteile der Trageeinrichtung sowie das Gewicht des Verkleidungselements. Die bestimmte Last umfasst eine beispielsweise infolge eines Aufpralls auf den Tragkörper wirkende Last. Die bestimmte Last wird beispielsweise bei einer Kraft von 1 kN überschritten.
  • Dadurch, dass die Stützeinheit eine Bewegung des Tragkörpers freigibt, wenn die auf den Tragkörper wirkende Last die bestimmte Last überschreitet, ist eine Ausweichbewegung des Tragkörpers ermöglicht, so dass dieser nicht oder zumindest nur wenig plastisch verformt wird.
  • Dadurch, dass die Stützeinheit den Tragkörper sonst stützt, kann durch den Tragkörper das mindestens eine Verkleidungselement ohne Weiteres getragen werden.
  • Hierdurch ist zum Einen die Anzahl der in Folge eines Aufpralls auszuwechselnden Einzelteile der Trageeinrichtung reduziert sowie eine verbesserte Absorptionswirkung der Trageeinrichtung realisiert.
  • Hierbei erweist es sich als vorteilhaft, wenn die Stützeinheit ein Absorptionsmittel aufweist, das die Bewegung des Tragkörpers federt und/oder dämpft.
  • Darüber hinaus erweist es sich als vorteilhaft, wenn die Stützeinheit einen ersten Befestigungsabschnitt, mit dem die Stützeinheit lösbar oder unlösbar an der Fahrzeugstruktur oder an der Aufpralleinrichtung festlegbar oder festgelegt ist, und/oder einen zweiten Befestigungsabschnitt, mit dem die Stützeinheit lösbar oder unlösbar am Tragkörper festlegbar oder festgelegt ist, aufweist.
  • Wenn die Stützeinheit lösbar an der Fahrzeugstruktur oder an der Aufpralleinrichtung und an dem Fahrkörper festlegbar ist, kann die Stützeinheit auf einfache Weise festgelegt werden oder ausgetauscht werden. Solchenfalls ist es beispielsweise denkbar, dass nach einem Aufprall lediglich die mindestens eine Stützeinheit ausgetauscht wird.
  • Wenn die Stützeinheit unlösbar an der Fahrzeugstruktur oder an der Aufpralleinrichtung und an dem Tragkörper festgelegt ist, kann sie beispielsweise verklebt oder verschweißt sein. Grundsätzlich ist es auch denkbar, dass die Stützeinheit und der Tragkörper ein gemeinsames Bauteil umfassen.
  • Wenn die Stützeinheit lösbar an der Fahrzeugstruktur oder an der Aufpralleinrichtung und an dem Tragkörper festgelegt sind, kann sie beispielsweise mit diesem verschraubt, verklebt oder mittels eines Formschlusses festgelegt sein.
  • Um die Belastbarkeiten und die Steifigkeit der Stützeinheit zu erhöhen, erweist es sich als vorteilhaft, wenn die Stützeinheit ein Flachmaterial umfasst und/oder wobei die Stützeinheit einen u-förmigen Querschnitt aufweist, der insbesondere in Richtung auf den Tragkörper Seite geöffnet ist.
  • Dadurch, dass die Stützeinheit als Flachmaterial ausbildbar ist, kann es kostengünstig hergestellt werden. Wenn die Stützeinheit einen U-förmigen Querschnitt aufweist, ist die Steifigkeit der Stützeinheit erhöht.
  • Das Absorptionsmittel der Stützeinheit kann grundsätzlich beliebig ausgebildet sein. Beispielsweise kann zwischen dem ersten Befestigungsabschnitt und dem zweiten Befestigungsabschnitt eine Feder angeordnet sein. Allerdings erweist es sich als vorteilhaft, wenn das Absorptionsmittel durch einen S-förmigen Verlauf der Stützeinheit gebildet ist, der beim Überschreiten der bestimmten Last verformbar ist.
  • Durch den S-förmigen Verlauf der Stützeinheit kann die Stützeinheit bis zum Überschreiten der bestimmten Lasten aufnehmen ohne elastisch verformt zu werden. Nach Überschreiten der bestimmten Last verformt sich die Stützeinheit. Dieses Verformen kann eine plastische Verformung umfassen und/oder ein Zerbrechen der Stützeinheit umfassen. Hierdurch ist auf einfache Weise ein Absorptionsmittel gebildet.
  • In Weiterbildung letztgenannten Erfindungsgedankens kann die Stützeinheit nach Überschreiten der bestimmten Last zerbrechen, beispielsweise, wenn sie einen Kunststoff umfasst. Es ist zudem denkbar, dass die Stützeinheit solchenfalls vor dem Zerbrechen plastisch verformt wird.
  • Darüber hinaus ist bei einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Trageeinrichtung vorgesehen, dass die Stützeinheit, wenn sie den Tragkörper stützt, in Richtung der Kraftfahrzeughochachse ihre größte Erstreckung umfasst.
  • Ferner erweist es sich als vorteilhaft, wenn die Richtung der größten Erstreckung des Tragkörpers quer zur Richtung der größten Erstreckung der Stützeinheit angeordnet ist, wenn die Stützeinheit den Tragkörper stützt.
  • Der Tragkörper ist einerseits an der mindestens einen Stützeinheit festgelegt. Grundsätzlich ist es denkbar, dass der Tragkörper ausschließlich durch die mindestens eine Stützeinheit gestützt wird.
  • Darüber hinaus ist es denkbar, dass der Tragkörper unmittelbar an einer Fahrzeugstruktur festlegbar oder festgelegt ist. Es erweist sich jedoch als vorteilhaft, wenn der Tragkörper an mindestens einem Lagermittel, das an der Fahrzeugstruktur festlegbar oder festgelegt ist, anordenbar oder angeordnet ist.
  • Um die Stabilität der Trageeinrichtung zu erhöhen, erweist es sich als vorteilhaft, wenn der Tragkörper auf einer dem Lagermittel zugewandten Seite einen Auflageabschnitt mit u-förmigen Querschnitt umfasst, der insbesondere auf der der Last abgewandten Seite offen ist, mit dem der Tragkörper zumindest abschnittsweise am oder auf einem, Insbesondere korrespondierend zum Auflageabschnitt des Tragkörpers ausgebildeten, Aufnahmeabschnitt des Lagermittels angeordnet ist.
  • Grundsätzlich ist es denkbar, dass der Tragkörper elastisch bewegbar an dem Lagermittel anordenbar ist. Allerdings erweist es sich als vorteilhaft, wenn der Tragkörper um eine Drehachse drehbar am Lagermittel angeordnet ist und/oder wobei die Drehachse parallel zur Richtung der längsten Erstreckung des Tragkörpers angeordnet ist.
  • Dadurch, dass der Tragkörper drehbar am Lagermittel angeordnet ist und dadurch, dass die Stützeinheit eine Bewegung des Tragkörpers freigibt, wenn die auf den Tragkörper wirkende Last die bestimmte Last überschreitet, dreht sich der Tragkörper um die Drehachse, wenn die auf den Tragkörper wirkende Last die bestimmte Last überschreitet, wodurch eine gute Dämpfungswirkung erzielt werden kann. Zudem lässt sich hierdurch eine plastische Verformung des Tragkörpers vermeiden oder zumindest reduzieren.
  • In Weiterbildung letztgenannten Erfindungsgedankens erweist es sich als vorteilhaft, wenn das Lagermittel und der Tragkörper mittels einer Schrauben- und/oder Bolzenverbindung aneinander festgelegt sind und/oder wobei die Drehachse durch die Schrauben- und/oder Bolzenverbindung gebildet ist. Hierdurch ist auf einfache Weise ein Absorptionsmittel am Lagermittel ausbildbar, in dem ein Widerstand der Drehbewegung des Tragkörpers um die Drehachse durch die Anzugskräfte der Schrauben- oder Bolzenverbindung einstellbar ist.
  • Bei einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Trageeinrichtung ist vorgesehen, dass der Tragkörper zwei Auflageabschnitte umfasst, die bezüglich der Fahrzeugbreitenrichtung an den jeweils seitlichen Enden angeordnet sind und/oder wobei der Tragkörper an zwei Stützmitteln und zwei korrespondierend zu den Auflageabschnitten angeordneten Lagermitteln angeordnet ist.
  • Hierbei wird der Tragkörper an vier Stellen gehalten, wodurch sich eine stabile Anordnung der Trageeinrichtung erzeugen lässt.
  • Darüber hinaus wird die Aufgabe durch eine Stützeinheit für eine Trageeinrichtung, insbesondere mit einem der zuvor genannten Merkmale, gelöst, die an einem Tragkörper der Trageinheit und an einer Fahrzeugstruktur oder einer Aufpralleinrichtung festlegbar oder festgelegt ist, die den Tragkörper stützt, wenn eine auf den Tragkörper wirkende Last geringer als eine bestimmte Last ist und die den Tragkörper für eine Bewegung freigibt, wenn die auf den Tragkörper wirkende Last die bestimmte Last überschreitet.
  • Darüber hinaus wird die Aufgabe erfindungsgemäß durch einen Tragkörper gelöst, an dem mindestens ein Verkleidungselement anordenbar oder angeordnet ist, für eine Trageeinrichtung, insbesondere mit einem der zuvor genannten Merkmale gelöst, die einerseits an einer Stützeinheit, insbesondere nach Anspruch 13, und andererseits an mindestens einem Lagermittel drehbar anordenbar oder angeordnet ist.
  • Schließlich wird die Aufgabe durch eine Stoßfängervorrichtung für ein Kraftfahrzeug mit einer Trageeinrichtung, insbesondere mit einem der zuvor genannten Merkmale, gelöst.
  • Die erfindungsgemäße Trageeinrichtung, die erfindungsgemäße Stützeinheit, der erfindungsgemäße Tragkörper sowie die erfindungsgemäße Stoßfängervorrichtung, erweisen sich in mehrfacher Hinsicht als vorteilhaft:
    Dadurch, dass die Stützeinheit den Tragkörper für eine Bewegung freigibt, wenn die auf den Tragkörper wirkende Last die bestimmte Last überschreitet, lässt ich durch die Trageeinrichtung eine hohe Dämpfwirkung erzielen.
  • Dadurch, dass die Stützeinheit beim Überschreiten der bestimmten Last verformt wird, ist hierdurch kostengünstig das Absorptionsmittel der Stützeinheit gebildet.
  • Durch das lösbare Festlegen der Stützeinheit, sowohl an der Fahrzeugstruktur oder an der Aufpralleinrichtung, als auch am Tragkörper, kann diese beispielsweise nach einem plastischen Verformen einfach ausgetauscht werden und durch neue Stützeinheiten ersetzt werden. Hierdurch gestaltet sich die Wiederherstellung der Trageeinrichtung als einfach und kostengünstig.
  • Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den beigefügten Patentansprüchen, aus der zeichnerischen Darstellung und nachfolgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Trageeinrichtung.
  • In der Zeichnung zeigt:
  • 1 eine schematische Darstellung der Anordnung der Trageeinrichtung in einem Kraftfahrzeug;
  • 2 eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Trageeinrichtung;
  • 3 eine Seitenansicht der Trageeinrichtung gemäß 2.
  • Die Figuren zeigen eine insgesamt mit dem Bezugszeichen 2 versehene Trageeinrichtung. An der Trageeinrichtung 2 ist mindestens ein Verkleidungselement 4 einer Stoßfängervorrichtung 6 eines Kraftfahrzeugs 8 anordenbar.
  • Die Trageeinrichtung 2 umfasst einen Tragkörper 10, an dem das Verkleidungselement 4 angeordnet ist. Der Tragkörper 10 ist einerseits durch zwei Stützeinheiten 12 und andererseits durch zwei Lagermittel 14 festgelegt.
  • Die beiden Stützeinheiten 12 sind mit ihrem dem Tragkörper 10 abgewandten Ende bei dem in den Figuren ersichtlichem Ausführungsbeispiel an einer Aufpralleinrichtung 16 der Stoßvorrichtung 6 festgelegt.
  • Die beiden Stützeinheiten 12 sind derart ausgeprägt, dass sie den Tragkörper 10 stützen. Wenn auf den Tragkörper 10, wie bei dem in 1 dargestellten Beispiel, die auf den Tragkörper 10 wirkende Last eine bestimmte Last 18 überschreitet, gibt die Stützeinheit 12 den Tragkörper 10 für eine Bewegung frei.
  • Anhand der 2 und 3 wird die erfindungsgemäße Trageeinrichtung 2 näher erläutert. Jede Stützeinheit 12 umfasst ein Absorptionsmittel 20, das die Bewegung des Tragkörpers 10 bei überschreiten der bestimmten Last 18 federt und/oder dämpft.
  • Auf der der Aufpralleinrichtung 16 zugewandten Seite, umfasst die Stützeinheit 12 einen ersten Befestigungsabschnitt 22, mit dem die Stützeinheit 12 lösbar an der Aufpralleinrichtung 16 festgelegt ist. Auf der dem Tragkörper 10 zugewandten Seite umfasst die Stützeinheit 12 einen zweiten Befestigungsabschnitt 24, mit dem die Stützeinheit 12 lösbar am Tragkörper 10 festgelegt ist.
  • Um die Steifigkeit und die Festigkeit der Stützeinheit 12 zu erhöhen, umfasst diese einen U-förmigen Querschnitt.
  • Bei dem in den 2 und 3 dargestelltem Ausführungsbeispiel, ist das Absorptionsmittel 20 durch einen S-förmigen Verlauf der Stützeinheit 12 gebildet, der beim Überschreiten der bestimmten Last 18 plastisch verformbar ist. Hierdurch ist die Bewegung des Tragkörpers 10 gedämpft, wenn die auf dem Tragkörper 10 wirkende Last die bestimmte Last 18 überschreitet.
  • Der Tragkörper 10 ist mittels einer Schraubenverbindung 26 an dem Lagermittel 14 drehbar angeordnet. Hierdurch dreht er sich bei der Bewegung um eine Drehachse 28. Die Drehachse 28 verläuft dabei parallel zur Richtung der längsten Erstreckung des Tragkörpers 10.
  • Um eine stabile Anordnung der erfindungsgemäßen Trageeinrichtung 2 zu erzielen, hat der Tragkörper 10 auf der dem Lagermittel 14 zugewandten Seite U-förmige Auflageabschnitte 30. Diese liegen auch korrespondierend zu den Auflageabschnitten 30 des Tragkörpers 10 ausgebildeten Aufnahmeabschnitten 32 der Lagermittel 14.
  • In Folgendem wird die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Trageeinrichtung 2 dargestellt:
    Wenn die auf den Tragkörper 10 wirkende Last, die bestimmte Last 18 überschreitet, beginnt sich die Stützeinheit 12 durch einen S-förmigen Verlauf der Stützeinheit 12 gebildetes Absorptionsmittel 20 zu verformen. Hierbei dreht sich der Tragkörper 10 um die Drehachse 28.
  • Hierdurch ist erreicht, dass bei der Trageeinrichtung 2 lediglich die Stützeinheiten 12 plastisch deformiert werden, wohingegen der Tragkörper 10 sowie die Lagermittel 14 einer weiteren Verwendung zugänglich sind.
  • Die in der vorstehenden Beschreibung, in den Ansprüchen sowie in der Zeichnung offenbarten Merkmale der Erfindung, können sowohl einzeln, als auch in jeder beliebigen Kombination der Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.
  • Bezugszeichenliste
  • 2
    Trageeinrichtung
    4
    Verkleidungselement
    6
    Stoßfängervorrichtung
    8
    Kraftfahrzeug
    10
    Tragkörper
    12
    Stützeinheit
    14
    Lagermittel
    16
    Aufpralleinrichtung
    18
    bestimmte Last
    20
    Absorptionsmittel
    22
    erster Befestigungsabschnitt
    24
    zweiter Befestigungsabschnitt
    26
    Schraubenverbindung
    28
    Drehachse
    30
    Auflageabschnitt
    32
    Aufnahmeabschnitt

Claims (15)

  1. Trageeinrichtung (2) für mindestens ein Verkleidungselement (4), insbesondere einer Stoßfängervorrichtung (6) eines Kraftfahrzeugs (8), mit mindestens einem Tragkörper (10), an dem mindestens ein Verkleidungselement (4) anordenbar oder angeordnet ist, und mit mindestens einer Stützeinheit (12), die am Tragkörper (10) und an einer Fahrzeugstruktur oder einer Aufpralleinrichtung (16) festlegbar oder festgelegt ist, die den Tragkörper (10) stützt, wenn eine auf den Tragkörper (10) wirkende Last geringer als eine bestimmte Last (18) ist und die den Tragkörper (10) für eine Bewegung freigibt, wenn die auf den Tragkörper (10) wirkende Last die bestimmte Last (18) überschreitet.
  2. Trageeinrichtung (2) nach Anspruch 1, wobei die Stützeinheit (12) ein Absorptionsmittel (20) aufweist, das die Bewegung des Tragkörpers (10) federt und/oder dämpft.
  3. Trageeinrichtung (2) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Stützeinheit (12) einen ersten Befestigungsabschnitt (22), mit dem die Stützeinheit (12) lösbar oder unlösbar an der Fahrzeugstruktur oder an der Aufpralleinrichtung (16) festlegbar oder festgelegt ist, und/oder einen zweiten Befestigungsabschnitt (24), mit dem die Stützeinheit (12) lösbar oder unlösbar am Tragkörper (10) festlegbar oder festgelegt ist, aufweist.
  4. Trageeinrichtung (2) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Stützeinheit (12) ein Flachmaterial umfasst und/oder wobei die Stützeinheit (12) einen u-förmigen Querschnitt aufweist, der insbesondere auf der dem Tragkörper (10) zugewandten Seite geöffnet ist.
  5. Trageeinrichtung (2) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Absorptionsmittel (20) durch einen S-förmigen Verlauf der Stützeinheit (12) gebildet ist, der beim Überschreiten der bestimmten Last (18) verformbar ist.
  6. Trageeinrichtung (2) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Stützeinheit (12), wenn sie den Tragkörper (10) stützt, in Richtung der Kraftfahrzeughochachse ihre größte Erstreckung umfasst.
  7. Trageeinrichtung (2) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Tragkörper (10) an mindestens einem Lagermittel (14) der Trageeinrichtung (2), das an der Fahrzeugstruktur festlegbar oder festgelegt ist, anordenbar oder angeordnet ist.
  8. Trageeinrichtung (2) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Richtung der größten Erstreckung des Tragkörpers (10) quer zur Richtung der größten Erstreckung der Stützeinheit (12) angeordnet ist, wenn die Stützeinheit (12) den Tragkörper (10) stützt.
  9. Trageeinrichtung (2) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Tragkörper (10) auf einer dem Lagermittel (14) zugewandten Seite einen u-förmigen Auflageabschnitt (30) umfasst, der insbesondere auf der der Last abgewandten Seite offen ist, mit dem der Tragkörper (10) zumindest abschnittsweise am oder auf einem, insbesondere korrespondierend zum Auflageabschnitt (30) des Tragkörpers (10) ausgebildeten, Aufnahmeabschnitt (32) des Lagermittels (14) angeordnet ist.
  10. Trageeinrichtung (2) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Tragkörper (10) um eine Drehachse (28) drehbar am Lagermittel (14) angeordnet ist und/oder wobei die Drehachse (28) parallel zur Richtung der längsten Erstreckung des Tragkörpers (10) angeordnet ist.
  11. Trageeinrichtung (2) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Lagermittel (14) und der Tragkörper (10) mittels einer Schrauben- und/oder Bolzenverbindung aneinander festgelegt sind und/oder wobei die Drehachse (28) durch die Schrauben- und/oder Bolzenverbindung gebildet ist.
  12. Trageeinrichtung (2) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Tragkörper (10) zwei Auflageabschnitte (30) umfasst, die bezüglich der Fahrzeugbreitenrichtung an den jeweils seitlichen Enden angeordnet sind und/oder wobei der Tragkörper (10) an zwei Stützmitteln und zwei korrespondierend zu den Auflageabschnitten (30) angeordneten Lagermitteln (14) angeordnet ist.
  13. Stützeinheit (12) für eine Trageeinrichtung (2), insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bist 12, die an einem Tragkörper (10) der Trageeinrichtung und an einer Fahrzeugstruktur oder einer Aufpralleinrichtung (16) festlegbar oder festgelegt ist, die den Tragkörper (10) stützt, wenn eine auf den Tragkörper (10) wirkende Last geringer als eine bestimmte Last (18) ist und die den Tragkörper (10) für eine Bewegung freigibt, wenn die auf den Tragkörper (10) wirkende Last die bestimmte Last (18) überschreitet.
  14. Tragkörper, an dem mindestens ein Verkleidungselement (4) anordenbar oder angeordnet ist, für eine Trageeinrichtung (2), insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 12, die einerseits an einer Stützeinheit, insbesondere nach Anspruch 13, und andererseits an mindestens einem Lagermittel (14) drehbar anordenbar oder angeordnet ist.
  15. Stoßfängervorrichtung (6) für ein Kraftfahrzeug (8) mit einer Trageeinrichtung (2), insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 12.
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