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DE102011100474B3 - Kettenlaschenpositionierhilfe, Kettentrenn- und -vernietwerkzeug sowie Verfahren zum Positionieren von Laschen und Bolzen einer Bolzen-Laschen-Kette - Google Patents

Kettenlaschenpositionierhilfe, Kettentrenn- und -vernietwerkzeug sowie Verfahren zum Positionieren von Laschen und Bolzen einer Bolzen-Laschen-Kette Download PDF

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DE102011100474B3
DE102011100474B3 DE102011100474A DE102011100474A DE102011100474B3 DE 102011100474 B3 DE102011100474 B3 DE 102011100474B3 DE 102011100474 A DE102011100474 A DE 102011100474A DE 102011100474 A DE102011100474 A DE 102011100474A DE 102011100474 B3 DE102011100474 B3 DE 102011100474B3
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chain
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Application number
DE102011100474A
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English (en)
Inventor
Guido Kellermann
Johannes Leugers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kellermann De GmbH
Original Assignee
Guido Kellermann Produktentwicklung and Handel
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Abstract

Um bei einer Kettenlaschenpositionierhilfe mit einer Andruckplatte und einer Gegenplatte, mittels welcher einerseits eine sichere und dauerfeste Kettenverbindung bereitgestellt werden kann und andererseits das Verbinden der Kette zügig und mit geringem Montageaufwand erfolgen kann sind die Andruckplatte und die Gegenplatte über eine fest mit einer der beiden Platten verbundenen Führung gegeneinander geführt.

Description

  • Die Erfindung betrifft einerseits eine Kettenlaschenpositionierhilfe mit einer Andruckplatte und einer Gegenplatte sowie ein Kettentrenn- und -vernietwerkzeug und andererseits ein Verfahren zum Positionieren von Laschen und Bolzen einer Bolzen-Laschen-Kette.
  • Kettentrenn- und -vernietwerkzeuge sind im Stand der Technik hinreichend bekannt. So zeigt die DE 16 53 157 U beispielsweise eine Vorrichtung zum Zerlegen von Bolzen-Laschen-Ketten, bei welcher mittels eines Domes und eines ausgefrästen Blockes Bolzen aus Laschen der Bolzen-Laschen-Kette getrieben werden, wobei die beanspruchte Vorrichtung den Nachteil aufweist, dass diese zur direkten Anwendung an einer bereits an einem Motorrad oder Fahrrad montierten Kette ungeeignet ist, da sowohl die zu zerlegende Kette als auch die Vorrichtung zum Zerlegen auf einem festen Untergrund liegen muss. Wird eine derartige Kette getrennt von dem Fahrzeug, an dem diese verwendet wird, zerlegt oder gefügt, ist unter Umständen eine teilweise Demontage, etwa der Schwinge eines Motorrades, erforderlich, wodurch sich der Montageaufwand erhöht.
  • An sich ist am Markt für derartige Arbeiten, ohne die Schwinge demontieren zu müssen, ein Montagewerkzeug beispielsweise aus der US 2010/0307126 A1 oder aus der DE 10 2009 017 024 A1 , bekannt, welches einen Schraubstock umfasst, mittels dessen einerseits die Bolzen aus ihrem Sitz an den Laschen herausgestoßen aber auch hineingestoßen werden können. Ebenso kann über den Schraubstock die entsprechende Nietverbindung zwischen Bolzen und Lasche geschaffen werden, so dass dieser verhältnismäßig stabil ausgeführt ist.
  • Zu Wartungsarbeiten an montierten Ketten erfordern die mehrteiligen Kettenglieder, welche aus wenigsten zwei Laschen und diese Laschen verbindenden Bolzen bestehen, aber auch das Eigengewicht der für hohe Antriebsleistungen ausgelegten Ketten beim Fügen der Kettenglieder ein hohes Maß an Geschicklichkeit und Sorgfalt, da ein schiefes Ansetzen einer Lasche auf den jeweiligen Verbindungsbolzen zu Funktionsbeeinträchtigungen führen kann. Wird eine Lasche nicht ordnungsgemäß mit dem jeweiligen Bolzen verbunden, welche in der Regel zunächst mittels eines Presssitzes vorverbunden werden bevor der Bolzen vernietet wird, besteht die Gefahr des Öffnens eines oder mehrerer Kettenglieder, was regelmäßig zu Unfällen jedoch zumindest zu starken Beschädigungen an dem Fahrzeug führt.
  • Um die vorstehend genannten Nachteile zu vermeiden, ist es daher Aufgabe der Erfindung eine Kettenlaschenpositionierhilfe, ein Kettentrenn- und -vernietwerkzeug sowie ein Verfahren zum Positionieren von Laschen und Bolzen einer Bolzen-Laschen-Kette bereitzustellen, mittels welchen einerseits eine sichere und dauerfeste Kettenverbindung bereitgestellt werden und andererseits das Verbinden der Kette zügig und mit geringem Montageaufwand erfolgen kann.
  • Um die Aufgabe der Erfindung zu lösen wird eine Kettenlaschenpositionierhilfe mit den Merkmalen des Anspruchs 1 vorgeschlagen. Hierbei sind die die Andruckplatte und die Gegenplatte über zwei fest mit einer der beiden Platten verbundenen Führungen gegeneinander geführt sind. Im Gegensatz zum bekannten Stand der Technik, in welchem die Andruckplatte und die Gegenplatte entweder als Einzelteile vorliegen, was zu einer besonders schlechten Positionierung an der Kette und der Notwendigkeit eines gleichzeitigen Ansetzens des Montagewerkzeuges führt, oder aber an dem Montagewerkzeug selbst angebracht sind, was dazu führt, dass das gesamte Werkzeug während eines Positionierens an der Kette angesetzt und ausgerichtet werden muss, führt die erfindungsgemäße Ausbildung mit einer festen Führung vorteilhaft dazu, dass die Platten während des Positionierens exakt ausgerichtet und anschließend das Montagewerkzeug entsprechend einfach angesetzt werden kann.
  • Eine „fest” mit einer der beiden Platten verbundenen Führung bezeichnet, wie sofort ersichtlich, eine Führung, welche zumindest während eines Ansetzens der Kettenlaschenpositionierhilfe an der Kette die jeweiligen Platten relativ zueinander an ihren Positionen hält. Insofern kann die Führung insbesondere auch eine flexible bzw. verschiebbare Führung sein, wodurch das Positionieren der Platte an der jeweiligen Lasche erleichtert und eine an das Positionieren folgende Montage ermöglicht wird.
  • In diesem Zusammenhang ist es insbesondere denkbar, dass die Führung an einer Unterseite der beiden Platten angeordnet ist, wobei mit „Unterseite” der beiden Platten diejenige Seite bezeichnet wird, welche einer geschlossenen Seite des Montagewerkzeuges zugewandt ist und in der Regel auch während der Montage nach unten weist, da von dort ein leichterer Zugang ist. Ein entsprechendes Montagewerkzeug, also das Kettentrenn- und -vernietwerkzeug, weist in der Regel, wie bereits vorstehend angedeutet, einen Schraubstock oder eine sonstige axial auf die Bolzen und die Laschen wirkende Presseinrichtung auf, die aus einem einseitig geöffneten Rahmen, beispielsweise dem Rahmen eines Schraubstockes, aufgebaut ist, wobei die offene Seite stets zum Ansetzen der zu fügenden Kette entsprechend geöffnet ist. Insofern ist eine an der Unterseite angeordnete Führung vorteilhaft für eine Kettenlaschenpositionierhilfe, da insbesondere auch bei einem Ansetzen des verwendeten Kettentrenn- und -vernietwerkzeugs ein Zugang zu der Kette bzw. zu den Laschen und Bolzen von oben verbleibt, der möglichst wenig durch die Kettenlaschenpositionierhilfe behindert wird. An sich bedeutet dieses jedoch, dass an der Unterseite der Kettenlaschenpositionierhilfe jedoch sowohl die Führung als auch Platz für ein Ansetzen des Montagewerkzeugs verbleiben muss, was konstruktiv ggf. einen gewissen Aufwand bedeutet.
  • Ebenfalls vorteilhaft für eine Kettenlaschenpositionierhilfe ist es, wenn an einer Unterseite der Platten eine Ausnehmung vorgesehen ist. Diese Ausnehmung kann somit dazu genutzt werden die Kettenlaschenpositionierhilfe an dem verwendeten Kettentrenn- und -vernietwerkzeug zu führen, wenn mittels des Kettentrenn- und -vernietwerkzeugs die Laschen einer Bolzen-Laschen-Kette mit den Bolzen verbunden werden. Insofern ist es von Vorteil, wenn die Ausnehmung einerseits und die Plattenführung der Andruck- und der Gegenplatte andererseits an verschiedenen Orten der Kettenlaschenpositionierhilfe vorgesehen sind. So kann beispielsweise die Ausnehmung oder eine sonstige Anlagemöglichkeit zur Führung der Kettenlaschenpositionierhilfe an einem Montagewerkzeug an der Unterseite und die Plattenführung an der Oberseite vorgesehen sein, was jedoch dann den Zugang zu der zu bearbeitenden Kette und deren Glieder erschwert. Ebenso können sowohl die Ausnehmung als auch die Plattenführung an der Unterseite vorgesehen sein, so dass ein möglichst guter Zugang zu der Kette und deren Glieder verbleibt.
  • In diesem Zusammenhang wird die Eingangs stehende Aufgabe auch durch ein Verfahren zum Positionieren von Laschen und Bolzen einer Bolzen-Laschen-Kette mit den Merkmalen des Anspruchs 10 gelöst. Hierbei werden insbesondere zunächst eine Lasche ohne Bolzen und eine Lasche mit wenigstens einem Bolzen an einer Kettenlaschenpositionierhilfe vorpositioniert und anschließend über einen Schraubstock, der auf eine Andruck- und eine Gegenplatte wirkt, endpositioniert. Besonders vorteilhaft an diesem Verfahren ist der Umstand, dass das Vorpositionieren unabhängig von dem zur Montage verwendeten Schraubstock erfolgen kann, wodurch die Handhabbarkeit während des Positionierens der Laschen mittels der Kettenlaschenpositionierhilfe erheblich verbessert wird. Insofern ist es insbesondere vorteilhaft für dieses Verfahren, wenn der Schraubstock erst nach dem Vorpositionieren angesetzt wird, wobei es jedoch auch möglich ist, Kettenlaschenpositionierhilfe und Schraubstock gleichzeitig anzusetzen.
  • Hierbei ermöglicht das Vorpositionieren insbesondere die Gegenplatte und/oder die Andruckplatte jeweils mit einer Lasche zur Anlage zu bringen, bevor diese in Bezug auf die Kette vorpositioniert werden. Hierdurch lassen sich Gegenplatte und/oder die Andruckplatte jeweils in Bezug auf eine Lasche genau ausrichten, bevor diese gemeinsam an der Kette vorpositioniert werden, wodurch sich die Montagearbeiten erheblich vereinfachen lassen.
  • Dadurch auszeichnet, dass die Andruckplatte und/oder die Gegenplatte einen Positioniermagneten aufweisen, ist eine derartige Kettenlaschenpositionierhilfe besonders vorteilhaft zum einfachen Positionieren der Andruckplatte und/oder der Gegenplatte an den zu fügenden Laschen einer Kette einsetzbar, da die Position der Platten selbsttätig gehalten wird und somit ein zum Fügen verwendetes Kettentrenn- und -vernietwerkzeug bzw. benachbarte Kettenglieder, die mit den zu fügenden Laschen verbunden werden sollen, ohne ein Verrutschen der jeweiligen Platten angesetzt werden können. Es ist sofort ersichtlich, dass dadurch die Genauigkeit während des Fügens der Kette vorteilhaft erhöht wird und Risiken einer Fehlmontage, welche unter Umständen zum Zerstören der Kette führen, weitgehend reduziert werden können.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung einer Kettenlaschenpositionierhilfe mit einem Positioniermagneten ergibt sich, wenn der Positioniermagnet zwischen zwei Aussparungen in der jeweiligen Platte angeordnet ist. Die Aussparungen, welche einen aus einer Kettenlasche hervorragenden Bolzen aufnehmen können, sind somit beidseits des Positioniermagneten angeordnet, wodurch der Magnet besonders exakt an der zu fügenden Lasche ansetzen kann. Diese zentrale Anordnung des Positioniermagneten reduziert somit ungleiche Positioniertoleranzen an einer symmetrischen Kettenlasche.
  • Die entsprechenden Aussparungen können insbesondere dazu dienen, einen Überstand der Bolzen, wenn diese durch eine Lasche durchgetrieben werden bzw. sind, zu ermöglichen, auch wenn der Rest der jeweiligen Gegen- oder Andruckplatte bzw. ein entsprechender Andruckbereich der jeweiligen Gegen- oder Andruckplatte an der Lasche anliegt. Ein derartiger Überstand ermöglicht ein gutes und betriebssicheres Vernieten der Bolzen in der Lasche nachdem die Bolzen entsprechend endpositioniert wurden, wie dieses letztlich aus dem Stand der Technik bereits bekannt ist.
  • Selbige Vorteile, welcher ein zwischen zwei Aussparungen positionierter Positioniermagnet bietet, werden auch durch eine Ausgestaltung der Kettenlaschenpositionierhilfe umgesetzt, bei welcher der Positioniermagnet zwischen zwei Sichtöffnungen in der jeweiligen Platte angeordnet ist.
  • Insofern bezeichnet der Begriff „Aussparung” jegliche Materialabtragung an den jeweiligen Platten, welche die Platte in ihrer Breite nicht durchdringt, wie beispielsweise eine Nut, ein Freistich oder ein Sackloch. Eine „Sichtöffnung” ist somit im einfachsten Fall eine durch die jeweilige Platte hindurchführende Bohrung. Es ist sofort ersichtlich, dass eine Sichtöffnung aber auch eine Ausstanzung oder Ausfräsung sein kann und nicht notwendigerweise vollständig von der jeweiligen Platte umschlossen werden muss. Insofern kann eine Sichtöffnung auch am Rand der jeweiligen Platte angeordnet sein.
  • Alternativ bzw. kumulativ zu den vorstehenden Merkmalen und um die Eingangs stehende Aufgabe zu lösen, wird dementsprechend eine Kettenlaschenpositionierhilfe mit einer Andruckplatte und einer Gegenplatte vorgeschlagen, welche sich dadurch auszeichnet, dass die Andruckplatte und/oder die Gegenplatte wenigstens eine Sichtöffnung aufweisen. Eine derartige Sichtöffnung erleichtert das Positionieren der zu fügenden Laschen bzw. der beiden Platten auch unabhängig von den übrigen Merkmalen vorliegender Erfindung, da mittels dieser Sichtöffnungen die auf die Laschen angesetzten Platten sowie die Bolzen exakt positioniert werden können bzw. die Position der beiden Platten, der Laschen sowie der Bolzen visuell überprüft werden kann. Somit kann wiederum eine Fehlbedienung bzw. eine falsche Montage vermieden werden, welche gegebenenfalls zur Zerstörung der gefügten Kette führt.
  • Wie bereits vorstehend erläutert, ist es ebenfalls vorteilhaft für eine Kettenlaschenpositionierhilfe, wenn die Sichtöffnung bis an einen Seitenrand der jeweiligen Platte reicht. Somit wird nicht nur eine seitliche Öffnung zur Sichtprüfung bereitgestellt, sondern es wird auch eine Kettenlaschenpositionierhilfe bereitgestellt, welche für verschiedene Kettentypen bzw. verschiedene Kettengrößen, also Bolzen- und Laschengrößen, eingesetzt werden kann.
  • Auch wird als Lösung der eingangs genannten Ausgabe alternativ bzw. kumulativ zu den vorstehenden Merkmalen eine Kettenlaschenpositionierhilfe mit einer Andruckplatte und einer Gegenplatte vorgeschlagen, welche sich dadurch auszeichnet, dass die Andruckplatte und/oder die Gegenplatte wenigstens einen Andruckbereich zum Andruck an der zu positionierenden Lasche und einen seitlichen Überstand aufweisen. Ein derartiger seitlicher Überstand, wobei „seitlich” den Bereich benachbarter Kettenglieder bezeichnet und insbesondere auch in einem entsprechenden Zusammenhang zu dem vorstehend bereits erläuterten Begriff ”unten” zu sehen ist, trägt vorteilhaft dazu bei, dass während eines Montagevorgangs bzw. -anziehens eines verwendeten Montagewerkzeugs der Druck auf die zu montierende Lasche begrenzt wird, wenn der Überstand an einem weiteren Bauteil, etwa an benachbarten Kettengliedern, zum Anliegen kommt. Optimal ist hierbei eine Ausgestaltung, bei welcher der Überstand an einer benachbarten Lasche der zu montierenden Lasche zum Anliegen kommt, da die benachbarte Lasche bereits funktionsgemäß montiert ist und somit den erforderlichen Abstand der zu fügenden Laschen definiert.
  • In diesem Zusammenhang wird kumulativ bzw. alternativ zu dem vorstehend erläuterten Verfahren ein Verfahren zum Positionieren von Laschen und Bolzen einer Bolzen-Laschen-Kette vorgeschlagen, welches sich dadurch auszeichnet, dass über eine Andruckplatte und/oder einer Gegenplatte einer Kettenlaschenpositionierhilfe, die gegen benachbarte Kettenglieder anschlagen, eine Endposition definiert wird. Wie bereits vorstehend erläutert ist auch dieses Verfahren besonders vorteilhaft für das betriebssichere und funktionsfähige Montieren einer Kette, insbesondere da keine sonstigen Wegbegrenzer vorgesehen sein müssen, die ein zu starkes Einschieben der Bolzen durch die Laschen hindurch begrenzen. Letzteres ist insbesondere dann sehr aufwändig, wenn die Kettenlaschenpositionierhilfe für verschiedene Kettentypen zur Anwendung kommen soll, was letztlich jeweils einen geeigneten Wegbegrenzer bedingen würde. Durch das hier erläuterte Verfahren, indem als Wegbegrenzer bereits endpositionierte und insbesondere vernietete Laschen genutzt werden, erfolgt eine Anpassung der Wegbegrenzung von sich aus.
  • Für eine Kettenlaschenpositionierhilfe ist es ferner vorteilhaft, wenn die Andruckplatte und/oder die Gegenplatte eine Aussparung für einen Kettenbolzen aufweisen. Wie sofort ersichtlich und wie bereits ebenfalls vorstehend erläutert, dient eine derartige Aussparung an einer Kettenlasche vorteilhaft dazu einen Kettenbolzen vollständig aber mit einem definierten Maß durch die Kettenlasche zu führen und ggf. einen Materialüberstand für ein Vernieten des Kettenbolzens vorzuhalten.
  • Weiterhin wird, um die Eingangs stehende Aufgabe zu lösen, ein Kettentrenn- und Kettenvernietwerkzeug vorgeschlagen, welches sich durch eine Kettenlaschenpositionierhilfe nach den vorstehend erläuterten Merkmalen auszeichnet. Wie sofort ersichtlich, ist ein Kettentrenn- und vernietwerkzeug mit einer vorstehend erläuterten Kettenlaschenpositionierhilfe dementsprechend vorteilhaft für die Montage und Demontage einer Kette.
  • Insbesondere ist es vorteilhaft für ein Kettentrenn- und -vernietwerkzeug, insbesondere mit einer Kettenlaschenpositionierhilfe, welche an einer Unterseite der Platten eine Ausnehmung aufweist, wenn die Ausnehmung in ihrer Breite einem Sattel eines Schraubstockes des Kettentrenn- und -vernietwerkzeugs entspricht. Vorteilhaft wird hierdurch der Umstand umgesetzt, dass die verwendete Ausnehmung an den Platten zum zusätzlichen Führen dieser an dem Schraubstock verwendet werden kann. Insofern ist es möglich, auf eine zusätzliche Führung zu verzichten.
  • Der Begriff „Sattel” bezeichnet einen Verbindungssteg eines Schraubstockrahmens bzw. einen Teil eines Schraubstockrahmens, welcher die beiden aneinander gegenüberliegenden Backen des Schraubstockes verbindet, die zum Positionieren der Laschen und Bolzen auf die jeweiligen Platten der Kettenlaschenpositionierhilfe bzw. zum Vernieten oder Trenne auf die Bolzen der Bolzenkette wirken können. Die „Breite” bezeichnet hierbei eine Ausdehnung in senkrecht zu diesem Sattel und senkrecht zu der durch ”unten” und ”oben” definierten Vertikalen.
  • Es versteht sich, dass die Merkmale der vorstehend bzw. in den Ansprüchen beschriebenen Lösungen gegebenenfalls auch kombiniert werden können, um die Vorteile entsprechend kumuliert umsetzen zu können.
  • Weitere Vorteile, Ziele und Eigenschaften vorliegender Erfindung werden anhand nachfolgender Beschreibung von Ausführungsbeispielen erläutert, die insbesondere auch in anliegender Zeichnung dargestellt sind. In der Zeichnung zeigen:
  • 1 ein Kettentrenn- und -vernietwerkzeug mit einer Kettenlaschenpositionierhilfe in perspektivischer Ansicht;
  • 2 das Kettentrenn- und -vernietwerkzeug mit der Kettenlaschenpositionierhilfe nach 1 in Seitenansicht;
  • 3 das Kettentrenn- und -vernietwerkzeug mit der Kettenlaschenpositionierhilfe nach den 1 und 2 in Draufsicht;
  • 4 die Kettenlaschenpositionierhilfe nach den 1 bis 3 in perspektivischer Ansicht;
  • 5 ein Kettenglied der Bolzen-Laschen-Kette nach den 1 bis 3 in perspektivischer Ansicht;
  • 6 eine Andruckplatte der Kettenlaschenpositionierhilfe nach den 1 bis 4; und
  • 7 eine Gegenplatte der Kettenlaschenpositionierhilfe nach den 1 bis 4.
  • Ein Kettentrenn- und -vernietwerkzeug 2 nach 1 bis 3, welches über eine Kettenlaschenpositionierhilfe 1 verfügt, die in einen Schraubstock 31 des Kettentrenn- und vernietwerkzeugs 2 eingelegt werden kann, verfügt über einen Andrucktrieb 32 und einen Gegentrieb 33, mittels welchen Druck ein Kettenglied aufgebracht werden kann, um dieses zu fügen. Während diesem Fügevorganges werden eine Andruckplatte 11 und eine Gegenplatte 12 derart gegeneinander gepresst, dass zwei Bolzen 22 des Kettengliedes 21 in zu den Bolzen 22 komplementäre Öffnungen zweier Laschen 23 eingepresst werden.
  • Die beiden Platten, die Andruckplatte 11 und die Gegenplatte 12, der Kettenlaschenpositionierhilfe 1 liegen bei dem Montagevorgang lediglich in dem Kettentrenn- und -vernietwerkzeug 2 lose auf einem Sattel 34 auf. Der Sattel 34 ist hierbei ein Bestandteil eines Schraubstockes 31, welcher mittels der beiden Triebe 32, 33 den benötigten Anpressdruck auf die Kettenlaschenpositionierhilfe 1 aufbringt.
  • Die Triebe 32, 33 sind bei diesem Ausführungsbeispiel als Schrauben ausgebildet, wobei hier auch andere Arten von Lineartriebe, wie Hubkolben, Linearmotoren u. ä., zur Anwendung kommen könnten.
  • Das Kettentrenn- und -vernietwerkzeug 2 dient hierbei einem dreistufigen Verfahrensablauf bei der Montage von Ketten, insbesondere von Motorradketten. Hierbei können durch das Kettentrenn- und -vernietwerkzeug 2 mittels des Schraubstocks 31 in an sich bekannter Weise einerseits unmittelbar Niet- oder Trennvorgänge durchgeführt werden. Andererseits ermöglicht das Kettentrenn- und -vernietwerkzeug 2 in Verbindung mit der Kettenlaschenpositionierhilfe 1 ein Endpositionieren der Bolzen und Laschen bevor diese vernietet werden.
  • Die Andruckplatte 11 und die Gegenplatte 12 sind lediglich über zwei Führungen 13 miteinander fest verbunden, wobei jedoch eine Bewegung der beiden Platten 11, 12 axial, d. h. entlang des Sattels bzw. senkrecht zu den Platten 11, 12 oder parallel zu den Bolzen 22, zueinander noch möglich ist, da die Führungen 13 in der Andruckplatte 11 fest verschraubt bzw. verpresst oder sonstwie unlösbar verbunden sind und ein durch die Gegenplatte 12 verlaufender Teil der Führungen 13 dort lediglich gleitend gelagert ist.
  • Aufgrund der vorliegenden Ausgestaltung der Kettenlaschenpositionierhilfe 1 kann diese ohne das Kettentrenn- und -vernietwerkzeug 2 an einer zu montierenden Kette bzw. an dem Kettenglied 21 der jeweiligen Kette angesetzt und positioniert werden, wonach erst im Anschluss das Kettentrenn- und -vernietwerkzeug 2 an das Kettenglied 21 bzw. an die Kettenlaschenpositionierhilfe 1 angesetzt wird.
  • Wie aus 4, 6 und 7 ersichtlich, verfügt die Kettenlaschenpositionierhilfe 1 über Positioniermagnete 14, welche in der Druckplatte 11 und in der Gegenplatte 12 eingearbeitet sind. Diese Positioniermagneten 14 begünstigen eine sichere und exakte Montage des Kettengliedes 21, da die gesamte Kettenlaschenpositionierhilfe 1 an dem zu fügenden Kettenglied 21 bzw. an der jeweiligen Lasche 23 selbstständig anhaften kann. Wie sofort ersichtlich, entfällt durch das selbstständige Anliegen der Andruckplatte 11 und der Gegenplatte 12 an dem Kettenglied 21 eine aufwendige Positionier- und Ausrichtungsarbeit, da nunmehr zunächst die Kettenlaschenpositionierhilfe 1 bzw. die Laschen 23 und Bolzen 22 ausgerichtet und im Anschluss erst das Kettentrenn- und -vernietwerkzeug 2 auf die Kettenlaschenpositionierhilfe 1 bzw. auf das Kettenglied 21 aufgesetzt werden kann.
  • Um das Kettenglied 21 ordnungsgemäß und sicher mittels der Kettenlaschenpositionierhilfe 1 sowie mittels des Kettentrenn- und -vernietwerkzeugs 2 zu fügen, ist in der Andruckplatte 11 eine Sichtöffnung 16 und in der Gegenplatte 12 eine Aussparung 17 vorgesehen.
  • Die beiden Bolzen 22 des Kettengliedes 21 haben nicht nur im Durchmesser ein gewisses Übermaß, um einen Pressverband zwischen den Laschen 23 und dem Bolzen 22 zu erzeugen, sondern auch ein Übermaß in Längsrichtung, damit ein Teil der Bolzen 22 aus den Laschen 23 übersteht. Dieser herausstehende Teil der Bolzen 22 wird im Anschluss an das Fügen des Kettengliedes 21 zum Vernieten der Bolzen 22 verwendet, so dass das Kettenglied 21 nicht mehr zerstörungsfrei geöffnet werden kann.
  • Die zuvor erwähnte Sichtöffnung 16 sowie die Aussparung 17 erfüllen somit ihren Zweck dadurch, dass der an der Lasche 23 überstehende Teil des Bolzens 22 in der Ausnehmung 17 bzw. in der Sichtöffnung 16 aufgenommen wird und lediglich der an einem Andruckbereich 18 wirkende Druck auf die Laschen 23 übertragen wird.
  • Ferner dient die Sichtöffnung 16 auch dazu während des Ansetzens der Kettenlaschenpositionierhilfe 1 auf das Kettenglied 21 die genaue Position der Andruckplatte 11 und der Gegenplatte 12 sowie der Bolzen 22 in Bezug auf die Laschen 23 zu ermitteln und visuell zu kontrollieren, damit der mittels der Kettenlaschenpositionierhilfe 1 gewünschte Vorteil des exakten Fügens besonders vorteilhaft umgesetzt werden kann.
  • Ist die Kettenlaschenpositionierhilfe 1 auf dem Kettenglied 21 positioniert, wird, wie dies ebenfalls schon vorstehend erläutert worden ist, das Kettentrenn- und -vernietwerkzeug 2 bzw. der Schraubstock 31 an der Kettenlaschenpositionierhilfe 1 angesetzt, wobei der Sattel 34 des Schraubstockes 31 in eine dem Sattel 34 komplementäre Ausnehmung 15 der Andruckplatte 11 sowie der Gegenplatte 12 greift. Diese Ausnehmung 15 in Verbindung mit dem Sattel 34 dient somit einer exakten Führung des Schraubstockes 31 während des Anziehens sowie einer exakten Positionierung dessen, damit der durch den Andrucktrieb 32 und den Gegentrieb 33 aufgebrachte Druck zentriert am Andruckbereich 18 wirken kann.
  • Wie ebenfalls aus den 6 und 7 ersichtlich, verfügen die beiden Platten, die Andruckplatte 11 sowie die Gegenplatte 12, neben dem Andruckbereich 18 an jeweils zwei Seitenrändern 20 über Überstände 19. Während der Andruckbereich 18 lediglich auf die zu fügende Lasche 23 des Kettengliedes 21 wirkt, kommt der Überstand 19 auf benachbarten Kettengliedern des zu fügenden Kettengliedes 21 zum Aufliegen. Dieses Aufliegen bzw. Anschlagen gegen die benachbarten Kettenglieder führt zu einem spürbaren Widerstand beim Betätigen des Andrucktriebs 32, wodurch die Endposition der beiden Laschen 23 auf den Bolzen 22 haptisch angezeigt wird. Es wird somit ein übermäßiges Anziehen vermieden, wodurch eine Beschädigung ggf. vorhandener Dichtringe an dem Kettenglied 21 vermieden werden kann. Letztendlich führt das Anliegen bzw. Anschlagen der Überstände 19 auf den dem Kettenglied 21 benachbarten Kettengliedern ebenfalls zu einer sehr hohen Betriebssicherheit aber auch zu einer exakten Montage des Kettengliedes 21 mit einem definierten Montageweg.
  • Wie weiterhin aus den 4 bis 7 ersichtlich, verfügen die Andruckplatte 11 und die Gegenplatte 12 über verschiedene Durchmesser bzw. Höhen an der Sichtöffnung 16 und an der Aussparung 17. Mittels dieser verschiedenen Höhen ist es somit möglich auch verschiedene Kettentypen mit verschieden dimensionierten Bolzen zu fügen. So können an einem breiteren Bereich der Sichtöffnung 16 und der Ausnehmung 17, welche sich zum Seitenrand 20 hin erstreckt, Ketten mit sehr viel dickeren Bolzen 22 gefügt werden.
  • Um die Handhabbarkeit des Kettentrenn- und -vernietwerkzeugs 2 auch bei verschiedenen Kettentypen zu erhöhen, ist neben dem Andrucktrieb 32 auch der Gegentrieb 33 verlagerbar an dem Schraubstock 31 angeordnet, so dass der Schraubstock an individuelle Breiten angepasst werden kann. Hierbei ist die Verstellrate des Gegentriebs 33 höher als die des Andrucktriebs 32 gewählt, was bei diesem Ausführungsbeispiel durch geeignete Gewindesteigungen erreicht werden kann, wobei hier jedoch auch andere Umsetzungsarten denkbar sind. Dieses ermöglicht ein schnelles Verstellen der Wirkbreite des Schraubstocks 31 durch den Gegentrieb 33, während durch den Andrucktrieb 32 hohe Kräfte aufgebracht werden können.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Kettenlaschenpositionierhilfe
    2
    Kettentrenn- und -vernietwerkzeug
    11
    Andruckplatte
    12
    Gegenplatte
    13
    Führung
    14
    Positioniermagnet
    15
    Ausnehmung
    16
    Sichtöffnung
    17
    Aussparung
    18
    Andruckbereich
    19
    Überstand
    20
    Seitenrand
    21
    Kettenglied
    22
    Bolzen
    23
    Lasche
    31
    Schraubstock
    32
    Andrucktrieb
    33
    Gegentrieb
    34
    Sattel

Claims (10)

  1. Kettenlaschenpositionierhilfe (1), die in ein Kettentrenn- und -vernietwerkzeug (2) zur Montage oder Demontage von Ketten mit mehrteiligen Kettengliedern (21) lose auf einem Sattel (34) eingelegt werden kann und zum Endpositionieren der Bolzen (22) und Laschen (23) eines Kettengliedes (21) dient, bestehend aus einer Andruckplatte (11) und einer Gegenplatte (12), an denen jeweils ein Positioniermagnet (14) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Andruckplatte (11) und die Gegenplatte (12) über zwei fest mit einer der beiden Platten (11, 12) verbundene Führungen (13) gegeneinander geführt sind, wobei die beiden Führungen (13) an der Unterseite der Platten (11, 12) angeordnet sind und an den Unterseiten der Platten (11, 12) je eine Ausnehmung (15) vorgesehen ist.
  2. Kettenlaschenpositionierhilfe (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Positioniermagnet (14) zwischen zwei Aussparungen (17) in der jeweiligen Platte (11, 12) angeordnet ist.
  3. Kettenlaschenpositionierhilfe (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Positioniermagnet (14) zwischen zwei Sichtöffnungen (16) in der jeweiligen Platte (11, 12) angeordnet ist.
  4. Kettenlaschenpositionierhilfe (1) mit einer Andruckplatte (11) und einer Gegenplatte (12), dadurch gekennzeichnet, dass die Andruckplatte (11) und/oder die Gegenplatte (12) wenigstens eine Sichtöffnung (16) aufweisen.
  5. Kettenlaschenpositionierhilfe (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sichtöffnung (16) bis an einen Seitenrand (20) der jeweiligen Platte (11, 12) reicht.
  6. Kettenlaschenpositionierhilfe (1) mit einer Andruckplatte (11) und einer Gegenplatte (12), dadurch gekennzeichnet, dass die Andruckplatte (11) und/oder die Gegenplatte (12) wenigstens einen Andruckbereich (18) zum Andruck an der zu positionierenden Lasche (23) und einen seitlichen Überstand (19) aufweisen.
  7. Kettenlaschenpositionierhilfe (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Andruckplatte (11) und/oder die Gegenplatte (12) eine Aussparung (17) für einen Kettenbolzen (22) aufweisen.
  8. Kettentrenn- und -vernietwerkzeug (2), gekennzeichnet durch eine Kettenlaschenpositionierhilfe (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche.
  9. Kettentrenn- und -vernietwerkzeug (2) nach Anspruch 8 mit einer Kettenlaschenpositionierhilfe (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (15) in ihrer Breite dem Sattel (34) eines Schraubstocks des Kettentrenn- und -vernietwerkzeugs (2) entspricht.
  10. Verfahren zum Positionieren von Laschen (23) und Bolzen (22) einer Bolzen-Laschen-Kette, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst eine Lasche (23) ohne Bolzen und eine Lasche (23) mit wenigstens einem Bolzen (22) an einer Kettenlaschenpositionierhilfe (1) bestehend aus einer Andruckplatte (11) und einer Gegenplatte (12), an denen jeweils ein Positioniermagnet (14) angeordnet ist, vorpositioniert, die Kettenlaschenpositionierhilfe (1) nach dem Vorpositionieren in ein Kettentrenn- und -vernietwerkzeug (2) mit einem Schraubstock (31) lose auf einem Sattel (34) des Kettentrenn- und -vernietwerkzeugs (2) eingelegt und anschließend über den Schraubstock (31), der auf die Andruck- (11) und die Gegenplatte (12) wirkt, endpositioniert werden.
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