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DE102010005564A1 - Anordnung zum Fügen und Trennen einer Kette - Google Patents

Anordnung zum Fügen und Trennen einer Kette Download PDF

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DE102010005564A1
DE102010005564A1 DE201010005564 DE102010005564A DE102010005564A1 DE 102010005564 A1 DE102010005564 A1 DE 102010005564A1 DE 201010005564 DE201010005564 DE 201010005564 DE 102010005564 A DE102010005564 A DE 102010005564A DE 102010005564 A1 DE102010005564 A1 DE 102010005564A1
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DE
Germany
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clamping element
chain
section
bolt
pin
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Application number
DE201010005564
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English (en)
Inventor
Min-Chi Yu
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ho Chi Enterprises Co Ltd
Original Assignee
Ho Chi Enterprises Co Ltd
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Application filed by Ho Chi Enterprises Co Ltd filed Critical Ho Chi Enterprises Co Ltd
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21LMAKING METAL CHAINS
    • B21L21/00Tools or implements for repairing chains using metal-working operations, e.g. for detaching deformed chain links
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21LMAKING METAL CHAINS
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    • B21L9/02Making chains or chain links, the links being composed of two or more different parts, e.g. drive chains of roller-chain or other plate-link type
    • B21L9/06Sorting, feeding, assembling, riveting, or finishing parts of chains
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Anordnung (Werkzeug) zum Fügen/Auftrennen einer Kette, mit einem Montagegrundteil (10), einem ersten Klemmelement (15), einem zweiten Klemmelement (16), einem Durchdrückschaft (17) und einem Treibschaft (18). Das Montagegrundteil (10) weist einen Fixierungsabschnitt (13) auf und der Fixierungsabschnitt (13) weist eine halbkreisförmige Ausnehmung (131) zur Aufnahme einer Hülse (e) des Kettenabschnitts (b) auf. Das Montagegrundteil (10) weist einen ersten Abschnitt (11) und einen zweiten Abschnitt (12) auf, die jeweils vertikal an einander entgegengesetzten Enden desselben ausgebildet sind, um in das erste bzw. zweite Klemmelement (15, 16) einzugreifen. Das erste und zweite Klemmelement (15, 16) klemmen gemeinsam die Kette (a) und fixieren diese. Das zweite Klemmelement (16) ist rohrförmig, so dass der Treibschaft (17) eingeführt werden kann, und der Treibschaft (18) kann in das zweite Klemmelement (16) eingreifen. Durch Verdrehen des Treibschafts (18) kann der Durchdrückschaft (17) vorgeschoben werden, um einen Bolzen (f) herauszudrücken, der zum Verbinden der Innen- und Außenlaschen (c, d) des Kettenabschnittes (a) verwendet wird.

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Werkzeug zum Fügen und Auftrennen eines Kettenabschnittes einer Kette, insbesondere einer Fahrrad- oder Zweiradkette, und betrifft insbesondere ein Werkzeug, um einen Bolzen in einem Kettenabschnitt einfach und rasch einzudrücken und wieder herauszudrücken.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Wie in der 1 gezeigt, umfasst eine Kette allgemein mehrere Innenlaschen 1 und Außenlaschen 2, die einander zugeordnet sind. Die Außenlaschen 2 sind an den Außenseiten der Innenlaschen 1 angebracht und ein Bolzen 3 durchdringt eine Hülse 4 zwischen zwei Außenlaschen 2 und zwei Innenlaschen 1, wobei die beiden Enden der Hülse auf den Außenseiten der beiden Außenlaschen 2 freiliegen. Dabei weist ein Ende des Bolzens 3 einen Bolzenkopf 5 auf und das andere Ende sollte ebenfalls, nachdem es eingedrückt wurde, um sich durch die beiden Innenlaschen 1, die beiden Außenlaschen 2 und die Hülse 4 zu erstrecken, vernietet bzw. aufgeweitet werden, um die Innen- und Außenlaschen 1, 2 miteinander zu verbinden.
  • Wenn die Kette jedoch in unterschiedlichen Anwendungen eingesetzt wird, ist es stets erforderlich, die Anzahl der Laschen zum Ändern der Kettenlänge zu verändern. Um die Laschen zu trennen, muss deshalb der Verbindungsbolzen 3 aus den Innen- und Außenlaschen 1, 2 herausgedrückt werden und müssen nach dem Entfernen von nicht benötigten Laschen zwei nun benachbarte Laschen mithilfe von Verbindungslaschen bzw. -platten 6, deren Gestalt ähnlich zu der der Außenlaschen 2 ist, miteinander verbunden werden, so dass der Bolzen 3 zur Verbindung erneut die Verbindungslaschen 6, die Innenlaschen 1 und die Hülse 4 durchdringen kann. Nach dem Vernieten bzw. Aufweiten des Endabschnittes des Bolzens 3 ist dann der Längenänderungsprozess abgeschlossen.
  • Zum Herausdrücken des Bolzens 3 wird für gewöhnlich stets ein nadelförmiger Gegenstand dazu verwendet, um den Bolzen 3 zu entfernen, wobei sowohl der Bolzen 3 als auch die Außenlaschen 2 beim Herausdrücken beschädigt werden können, was nicht nur die Kosten zum Ändern der Kettenlänge erhöht sondern auch die Vorgehensweise hierzu schwierig gestaltet.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Anordnung (Werkzeug) zum Fügen und Auftrennen einer Kette, insbesondere einer Fahrrad- bzw. Zweiradkette, bereitzustellen, so dass die Länge von Ketten einfach, zuverlässig und kostengünstig verändert werden kann.
  • Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Anordnung (Werkzeug) nach Anspruch 1. Weitere vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der rückbezogenen Unteransprüche.
  • Eine erfindungsgemäße Anordnung zum Fügen und Trennen einer Kette kann den Bolzen, der einer Verbindung der Innen- und Außenlaschen dient, rasch herausdrücken und kann nach einer Längenänderung der Kette zwei benachbarte Kettenabschnitte erneut zusammenfügen, indem der Endabschnitt des zugeordneten Bolzens vernietet bzw. aufgeweitet wird, um die Innen- und Außenlaschen erneut miteinander zu verbinden. Die erfindungsgemäße Anordnung zum Feigen und Trennen einer Kette umfasst ein Montagegrundteil, ein erstes Klemmelement, ein zweites Klemmelement, einen Durchdrückschaft und einen Treibschaft.
  • Das Montagegrundteil weist eine horizontale Bodenfläche mit einem ersten Abschnitt und einem zweiten Abschnitt, die an zwei entgegengesetzten Enden hiervon vertikal bzw. senkrecht verlaufend ausgebildet sind, sowie einen Fixierungsabschnitt auf, der in der Mitte des Montagegrundteils angeordnet ist, wobei der Fixierungsabschnitt an seinem oberen Rand eine halbkreisförmige Ausnehmung aufweist.
  • Das erste Klemmelement ist eine Gewindehülse mit einer Innenbohrung und greift quer verlaufend in den ersten Abschnitt des Montagegrundteils ein.
  • Das zweite Klemmelement ist eine hohle Gewindehülse, die quer verlaufend in den zweiten Abschnitt des Montagegrundteils eingreift und eine darin ausgebildete Durchgangsbohrung aufweist, mit einem Innengewinde auf der Innenumfangsfläche der Durchgangsbohrung.
  • Bei Verwendung wird eine Kette in der halbkreisförmigen Ausnehmung positioniert und durchgreift der Durchdrückschaft das zweite Klemmelement und die Durchgangsbohrung des zweiten Klemmelements, so dass das (innere) Ende des Durchdrückschafts korrespondierend zum äußeren Endabschnitt (Bolzenkopf) des Bolzens positioniert ist. Dann wird der Treibschaft mit der Gewindebohrung des zweiten Klemmelements in Eingriff gebracht und verdreht, um den Durchdrückschaft einwärts zu bewegen und so den Bolzen aus der Kette herauszudrücken.
  • Wenn der Kettenabschnitt aufgetrennt ist und zwei benachbarte Kettenabschnitte wieder zusammengefügt werden sollen, wird das dritte Klemmelement in der halbkreisförmigen Ausnehmung positioniert und wird eine Verbindungslaschenausnehmung des vierten Klemmelements dazu verwendet, um eine Verbindungslasche aufzunehmen, so dass die Kette zwischen dem dritten Klemmelement und dem vierten Klemmelement positioniert und die beiden benachbarten Innenlaschen korrespondierend zu der Verbindungslasche mit den Bolzen der beiden Innenlaschen und korrespondierend zu den Bolzenöffnungen der Verbindungslasche angeordnet werden können. Durch Verdrehen des zweiten Klemmelements kann das vierte Klemmelement vorgetrieben werden um an der Kette unmittelbar anzuliegen, gegen die auch das dritte Klemmelement drückt. Dann durchgreift der Durchdrückschaft die Durchgangsbohrung, so dass der Treibschaft verdreht werden kann, um den Durchdrückschaft vorzutreiben, so dass dieser das vierte Klemmelement vortreibt, um sich einwärts zu bewegen, so dass die beiden Bolzenöffnungen der Verbindungslaschen die beiden Bolzen der zueinander benachbarten Innenlaschen in Art einer Hülse einfassen.
  • Wenn der eine Endabschnitt (Bolzenkopf) des Bolzens vernietet bzw. aufgeweitet werden soll, befindet sich das erste Drückteil in dem Innenkanal bzw. der Innenbohrung des ersten Klemmelements, so dass dieser in der Art einer Hülse wirkt, und befindet sich das zweite Drückteil in der Durchgangsbohrung des zweiten Klemmelements, so dass diese in der Art einer Hülse wirkt, so dass durch Verdrehen bzw. Verstellen des ersten Klemmelements und des zweiten Klemmelements die beiden Enden des Bolzens jeweils gedrückt werden, wobei ein Endabschnitt des Bolzens durch den aufgewölbten Abschnitt des zweiten Drückteils gedrückt wird, um einen in Umfangsrichtung aufgeweiteten Bolzenkopf auszubilden, um so die beiden zueinander benachbarten Kettenabschnitte miteinander zu verbinden.
  • Die vorliegende Erfindung stellt somit eine einfachere und zweckmäßigere Vorgehensweise zum Fügen und Trennen eines Kettenabschnittes bereit, ohne das Risiko einer Beschädigung des Bolzens sowie der Innen- und Außenlaschen.
  • Die vorgenannten sowie weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden Beschreibung, die Bezug nimmt auf die beigefügten Zeichnungen, besser ersichtlich werden.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist eine schematische Darstellung, die den Aufbau einer Kette zeigt;
  • 2 ist eine schematische Explosionsansicht eines Ausführungsbeispiels gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 3 ist eine schematische Ansicht, die das Auftrennen des Kettenabschnittes gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 4 ist eine weitere schematische Darstellung, die das Auftrennen des Kettenabschnittes gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 5A und 5B sind Schnittansichten, die den Prozess des Auftrennens des Kettenabschnittes gemäß der vorliegenden Erfindung verdeutlichen;
  • 6 ist eine schematische Explosionsdarstellung des erfindungsgemäßen Werkzeugs, wenn dieses zum Fügen von zwei Kettenabschnitten gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung verwendet werden soll;
  • 7 ist eine schematische Darstellung, die eine Vorgehensweise zum Fügen von zwei Kettenabschnitten gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt;
  • 8 ist eine weitere schematische Ansicht, die das Fügen von zwei Kettenabschnitten gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 9 ist eine schematische Ansicht, die das Vernieten des Bolzens gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt; und
  • 10 ist eine Teilschnittansicht, die das Vernieten des Bolzens gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
  • Wie in den 2, 3 und 5A gezeigt, stellt die vorliegende Erfindung eine Anordnung (Werkzeug) zum Fügen und Auftrennen einer Kette bereit, insbesondere einer Fahrrad- oder Zweiradkette, um einen Kettenabschnitt b einer Kette a aufzutrennen. Der Kettenabschnitt b setzt sich aus einem Paar von Innenlaschen c und einem Paar von Außenlaschen d zusammen. Zwei Hülsen e sind zwischen den Innenlaschen c vorgesehen und ein Bolzen f durchgreift die Innenlaschen c, die Außenlaschen d und die Hülse e, um die Innenlaschen c mit den Außenlaschen e zu verbinden. Die Anordnung zum Fügen/Auftrennen umfasst ein Montagegrundteil 10, ein erstes Klemmelement 15, ein zweites Klemmelement 16, einen Durchdrückschaft (penetrating shaft) 17 und einen Treibschaft (driving shaft) 18.
  • Das Montagegrundteil 10 weist eine horizontale Bodenfläche mit einem ersten Abschnitt 11 und einem zweiten Abschnitt 12 auf, die an deren entgegengesetzten Enden vertikal abragend ausgebildet sind. In der Mitte des Montagegrundteils 10 ist ein scheibenförmiger Fixierungsabschnitt 13 angeordnet. Der Fixierungsabschnitt 13 weist an seinem oberen Rand eine halbkreisförmige Ausnehmung 131 auf, die korrespondierend zu der Hülse e ausgebildet ist, so dass die Hülse e querverlaufend auf dem Fixierungsabschnitt 13 angeordnet, insbesondere positioniert, werden kann. Außerdem erstreckt sich ein Handgriff 14 von der Unterseite des Montagegrundteils 10.
  • Das erste Klemmelement 15 ist eine Gewindehülse mit einem Innenkanal bzw. einer Innenbohrung und greift querverlaufend in den ersten Abschnitt 11 des Montagegrundteils 10 ein, ist insbesondere in diesen eingeschraubt.
  • Das zweite Klemmelement 16 ist eine hohle Gewindehülse, die querverlaufend in den Seitenabschnitt 12 des Montagegrundteils 10 eingreift, insbesondere in diesen eingeschraubt ist, so dass im Zusammenwirken mit dem ersten Klemmelement 15 die Kette a geklemmt werden kann. Außerdem weist das zweite Klemmelement 16 auf seiner Innenseite eine Durchgangsbohrung 161 mit einem auf der Innenumfangsfläche der Durchgangsbohrung 161 ausgebildeten Innengewinde 162 auf.
  • Der Durchdrückschaft 17 durchgreift die Durchgangsbohrung 161 des zweiten Klemmelements 16. Das innere Ende des Durchdrückschafts 17 ist auf den äußeren Endabschnitt des Bolzens 13 (Bolzenkopf) gerichtet.
  • Der Treibschaft 18 greift in die Gewindebohrung 162 des zweiten Klemmelements 16 ein und drückt das äußere bzw. vordere Ende des Durchdrückschafts 17 hindurch, und zwar mithilfe des vorderen Endes des Treibschafts 18. Am vorderen Ende des Treibschafts 18 ist eine angesenkte Ausnehmung (countersunk hole) 181 ausgebildet, um das zugeordnete Ende des Treibschafts 17 einzufassen, und am anderen Ende des Treibschafts 18 ist ein Schraubenmutterabschnitt 182 vorgesehen, durch den sich querverlaufend ein Knebel 183 erstreckt, der dazu dient, damit ein Benutzer den Treibschaft 18 verdrehen kann.
  • Wie in den 3 und 5B gezeigt, kann bei Verwendung der Handgriff 14 mit einer Hand gehalten werden und die Hülse e der Kette a in der halbkreisförmigen Ausnehmung 131 des Fixierungsabschnittes 13 positioniert werden. Mit der anderen Hand kann man das erste Klemmelement 15 und das zweite Klemmelement 16 verdrehen, um die Kette a dazwischen von zwei Seiten zu drücken. Dann wird der Durchdrückschaft 17 in die Durchgangsbohrung 161 des zweiten Klemmelements 16 eingeführt und der Treibschaft 18 in die Gewindehülse 162 des zweiten Klemmelements 16 eingeschraubt. Durch Verdrehen des Knebels 183 kann der Treibschaft 18 vorangetrieben werden, um den Durchdrückschaft 17 vorzudrücken, so dass dieser sich einwärts bewegt, um den Bolzen f zu drücken und so den Bolzen f durch die Innenbohrung des ersten Klemmelements 15 herauszudrücken, wie in der 5B gezeigt. Um ein Paar von Innenlaschen c und ein Paar von Außenlaschen d miteinander zu verbinden, kann so der Bolzen f herausgedrückt werden, ohne dass der Bolzen f und die Außenlaschen d beschädigt werden. Weil die Kette a wirkungsvoll fixiert ist, kann der Bolzen f rascher herausgedrückt werden.
  • Wie in den 6 bis 8 gezeigt, kann die Anordnung (Werkzeug) zum Fügen und Auftrennen einer Kette außerdem ein drittes Klemmelement 20 und ein viertes Klemmelement 30 aufweisen, die einer Verbindung der Verbindungslasche g mit der Außenseite der Innenlasche c dienen. Das dritte Klemmelement 20 weist eine Zapfenhülse (sleeving column) 21 auf, die an dessen einem Ende ausgebildet ist und in der halbkreisförmigen Ausnehmung 131 des Fixierungsabschnittes 13 positioniert werden kann, sowie einen Druckstempel (clipping slice) 22, der an dessen anderem Ende ausgebildet ist. Das vierte Klemmelement 30, das scheibenförmig ist und gegenüberliegend dem dritten Klemmelement 20 angeordnet ist, weist eine Verbindungslaschenausnehmung 31 auf, die auf deren Innenseite und dem dritten Klemmelement 20 zugewandt ausgebildet ist und eine Verbindungslasche g aufnehmen kann. Die Verbindungslasche g, die auf der Außenseite der Innenlasche c vorgesehen ist, weist zwei Bolzenbohrungen auf, durch die hindurch sich der Bolzen f jeweils erstreckt, und auf der Innenseite der Verbindungslaschenausnehmung 31 ist außerdem eine rechteckförmige Aufnahmevertiefung 32 mit einer Bohrung 33 vorgesehen, die von dem Durchdrückschaft 17 durchgriffen wird, so dass das innere bzw. vordere Ende des Durchdrückschafts 17 die Verbindungslasche g drücken und einwärts verstellen kann.
  • Wenn der Kettenabschnitt b aufgetrennt ist und die beiden benachbarten Kettenabschnitte b erneut zusammengefügt werden sollen, wird somit, wie in den 6 bis 8 gezeigt, die Zapfenhülse 21 des dritten Klemmelements 20 in der halbkreisförmigen Ausnehmung 131 positioniert und nimmt die Verbindungslaschenausnehmung 31 des vierten Klemmelements 30 die Verbindungslasche g auf, so dass die Kette a zwischen dem dritten Klemmelement 20 und dem vierten Klemmelement 30 positioniert werden kann und die beiden benachbarten Innenlaschen c korrespondierend zu der Verbindungslasche g mit den Bolzen f der beiden Innenlaschen c sowie korrespondierend zu den Bolzenbohrungen der Verbindungslasche g positioniert werden kann. Dann wird das zweite Klemmelement 16 in den zweiten Abschnitt 12 des Montagegrundteils 10 eingeschraubt, so dass das innere bzw. vordere Ende des zweiten Klemmelements 16 das vierte Klemmelement 30 drücken kann, so dass dieses gegen eine Seite der Kette a drückt, und die andere Seite der Kette a von dem dritten Klemmelement gedrückt werden kann. Dann durchgreift der Durchdrückschaft 17 die Durchgangsbohrung 161 des zweiten Klemmelements und wird der Treibschaft 18 in die Gewindebohrung 162 des zweiten Klemmelements 16 geschraubt, so dass durch Verdrehen des Knebels 183 der Treibschaft 18 den Durchdrückschaft 17 vortreiben kann und somit das vordere Ende des Durchdrückschafts 17 das vierte Klemmelement drückt bzw. vortreibt, so dass die beiden Bolzenbohrungen der Verbindungslasche g die beiden Bolzen f der zwei benachbarten Innenlaschen c in der Art einer Hülse einfassen.
  • Damit das äußere Ende des Bolzens f zu einem Bolzenkopf verformt bzw. aufgeweitet werden kann, kann die erfindungsgemäße Anordnung zum Fügen/Auftrennen einer Kette, wie in den 9 und 10 gezeigt, außerdem ein erstes Drückelement 40 und ein zweites Drückelement 50 aufweisen. Das erste Drückelement 40 weist auf seiner Innenseite einen ersten Drückkopf 41 und auf seiner Außenseite einen ersten Zapfen 42 auf. Der Querschnitt bzw. Durchmesser des ersten Drückkopfs 41 ist größer als der des ersten Zapfens 42. Auf der Innenseite des ersten Drückkopfs 41 ist eine konusförmige Drückbohrung bzw. Aussparung ausgebildet und der erste Zapfen 42 durchdringt die Innenbohrung des ersten Klemmelements 15 von innen nach außen. Auf der Innenseite des zweiten Drückelements 50 ist ein zweiter Drückkopf 51 und auf dessen Außenseite ein zweiter Zapfen 52 vorgesehen. Der Querschnitt bzw. Durchmesser des zweiten Drückkopfs 51 ist größer als der des zweiten Zapfens 52. Auf der Innenseite des zweiten Drückkopfs 51 ist ein auswärts gewölbter Abschnitt 53 vorgesehen, um den Endabschnitt des Bolzens f zu drücken und so zu einem Bolzenkopf umzuformen bzw. aufzuweiten, und der zweite Zapfen 52 durchgreift die Durchgangsbohrung 161 des zweiten Klemmelements 16 von innen nach außen. Auf diese Weise können die beiden Enden des Bolzens f mithilfe der Drückbohrung 43 des ersten Drückelements 40 und des auswärts gewölbten Abschnittes 53 des zweiten Drückelements 50 gedrückt werden, um so einen nach außen aufgeweiteten Bolzenkopf h auszubilden.
  • Bei der vorstehend beschriebenen Anordnung (Werkzeug) gemäß der vorliegenden Erfindung sorgt die halbkreisförmige Ausnehmung 131 des Fixierungsabschnittes 13 für eine Positionierung der Hülse e in dem Kettenabschnitt b, wobei das zweite Klemmelement 16, das in den zweiten Abschnitt 12 des Montagegrundteils 10 eingeschraubt ist, mit dem ersten Klemmelement 15 zusammenwirkt, um die dazwischen befindliche Kette a zu klemmen, so dass der Durchdrückschaft 17 die Durchgangsbohrung 161 des zweiten Klemmelements durchdringen kann und der Treibschaft 18 dann in das zweite Klemmelement 16 eingeschraubt werden kann, um so den Bolzen f vorzutreiben, wodurch die Innen- und Außenlaschen c, d miteinander verbunden bzw. gefügt werden können, so dass der Kettenabschnitt b ohne Beschädigung der Innen- und Außenlaschen c, d und des Bolzens f aufgetrennt werden kann.
  • Wenn der Kettenabschnitt b aufgetrennt ist mied anschließend die beiden benachbarten Kettenabschnitte b erneut miteinander verbunden werden sollen, drückt das innere bzw. vordere Ende des zweiten Klemmelements 16 das vierte Klemmelement 30 in Anlage mit der Kette a, die zugleich von dem dritten Klemmelement 20 gedrückt wird, so dass die Verbindungslasche g durch die einwärts gerichtete Bewegung bzw. Verstellung des vierten Klemmelements 30, die von dem zweiten Klemmelement 16 hervorgerufen wird, die Kette a verschließen kann. Durch Verdrehen des Knebels 183 kann dann der Treibschaft 18 den Durchdrückschaft 17 vortreiben, so dass dieser gegen die Verbindungslasche g drückt, so dass die Bolzenbohrungen der Verbindungslasche g die Bolzen f des Kettenabschnittes b hülsenartig einfassen.
  • Dann können das dritte Klemmelement 20 und das vierte Klemmelement 30 entfernt werden, so dass das erste Drückelement 40 in der Innenbohrung des ersten Klemmelements 15 hülsenartig eingefasst ist und das zweite Drückelement 50 in der Durchgangsbohrung 161 des zweiten Klemmelementes 16 hülsenartig eingefasst ist, so dass durch Verdrehen des ersten Klemmelements 15 und des zweiten Klemmelements 16 die beiden Enden des Bolzens f jeweils durch die Drückbohrung bzw. Aussparrung 43 des ersten Drückelements 40 bzw. den auswärts gewölbten Abschnitt 53 des zweiten Drückelements 50 gedrückt werden können, insbesondere dabei umgeformt werden können, so dass ein in Umfangsrichtung aufgeweiteter Bolzenkopf h an einem Ende des Bolzens f ausgebildet wird, wodurch die beiden benachbarten Kettenabschnitte b miteinander verbunden sind. Die vorstehend geschilderte Vorgehensweise gemäß der vorliegenden Erfindung ist einfacher und zweckmäßiger.
  • Außerdem besteht der Vorteil, dass das Montagegrundteil 10 gemäß der vorliegenden Erfindung wahlweise mit Fixierungsabschnitten 13, die unterschiedlichen Normen bzw. technischen Spezifikationen entsprechen, versehen werden kann, so dass die halbkreisförmige Ausnehmung 131 mit unterschiedlichen Größen und/oder an unterschiedlichen Positionen vorgesehen werden kann, um unterschiedliche Hülsen e von unterschiedlichen Ketten a zu positionieren, wobei außerdem das vierte Element 30 variiert werden kann, in Anpassung an Ketten a mit unterschiedlichen technischen Spezifikationen.
  • Zusammenfassend betrifft die Erfindung eine Anordnung (Werkzeug) zum Fügen/Auftrennen einer Kette, mit einem Montagegrundteil 10, einem ersten Klemmelement 15, einem zweiten Klemmelement 16, einem Durchdrückschaft 17 und einem Treibschaft 18. Das Montagegrundteil 10 weist einen Fixierungsabschnitt 13 auf und der Fixierungsabschnitt 13 weist eine halbkreisförmige Ausnehmung 131 zur Aufnahme einer Hülse e des Kettenabschnitts b auf. Das Montagegrundteil 10 weist einen ersten Abschnitt 11 und einen zweiten Abschnitt 12 auf, die jeweils vertikal an einander entgegengesetzten Enden desselben ausgebildet sind, um in das erste bzw. zweite Klemmelement 15, 16 einzugreifen. Das erste und zweite Klemmelement 15, 16 klemmen gemeinsam die Kette a und fixieren diese. Das zweite Klemmelement 16 ist rohrförmig, so dass der Treibschaft 17 eingeführt werden kann, und der Treibschaft 18 kann in das zweite Klemmelement 16 eingreifen. Durch Verdrehen des Treibschafts 18 kann der Durchdrückschaft 17 vorgeschoben werden, um einen Bolzen f herauszudrücken, der zum Verbinden der Innen- und Außenlaschen c, d des Kettenabschnittes a verwendet wird.
  • Wenngleich zahlreiche Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung in der vorstehenden Beschreibung dargelegt worden sind, gemeinsam mit Einzelheiten des Aufbaus und der Funktion gemäß der Erfindung, sei darauf hingewiesen, dass die vorstehende Offenbarung nur einer Erläuterung dienen soll und gemäß den Prinzipien der vorliegenden Erfindung Veränderungen im Detail, insbesondere hinsichtlich Form, Größe und/oder Anordnung der Elemente, vorgenommen werden können, wie dem Fachmann ohne weiteres ersichtlich. Somit soll den beigefügten Patentansprüchen die breitest mögliche Auslegung zugrundegelegt werden.

Claims (6)

  1. Anordnung zum Fügen/Trennen einer Kette, zum Fügen/Trennen eines Kettenabschnittes (b), einer Kette (a), wobei der Kettenabschnitt (b) ein Paar von Innenlaschen (c) und ein Paar von Außenlaschen (d) aufweist, zwischen den vorderen Enden bzw. den hinteren Enden des Innenlaschenpaares (c) jeweils eine Hülse (e) vorgesehen ist und ein Bolzen (f) das Innenlaschenpaar (c), das Außenlaschenpaar (d) und die Hülse (e) durchgreift, um das Innenlaschenpaar (c) mit dem Außenlaschenpaar (d) zu verbinden, welche Anordnung umfasst: ein Montagegrundteil (c), das eine horizontale Bodenfläche mit einem ersten Abschnitt (11) und einem zweiten Abschnitt (12), die vertikal an zwei entgegengesetzten Enden der horizontalen Bodenfläche ausgebildet sind, sowie einen Fixierungsabschnitt (13) aufweist, der in der Mitte des Montagegrundteils (10) vorgesehen ist, wobei der Fixierungsabschnitt (13) an seinem oberen Rand eine halbkreisförmige Ausnehmung (131) aufweist; ein erstes Klemmelement (15) in Gestalt einer Gewindehülse, die eine Innenbohrung aufweist und quer verlaufend in den ersten Abschnitt (11) des Montagegrundteils (10) eingreift, insbesondere eingeschraubt ist; ein zweites Klemmelement (16) in Gestalt einer hohlen Gewindehülse, die quer verlaufend in den zweiten Abschnitt (12) des Montagegrundteils (10) eingreift, insbesondere eingeschraubt ist, und auf ihre Innenseite eine Durchgangsbohrung (161) und am äußeren Ende der Durchgangsbohrung (161) eine Gewindebohrung (162) aufweist; einen Durchdrückschaft (17), der die Durchgangsbohrung (161) des zweiten Klemmelements (16) durchgreift; einen Treibschaft (18), der in die Gewindebohrung (162) des zweiten Klemmelements (16) eingreift, insbesondere eingeschraubt ist, und das äußere Ende des Durchdrückschafts (17) durch dessen inneres Ende herausdrückt; ein drittes Klemmelement (20), das an einem Ende eine Zapfenhülse (21) und an dessen anderem Ende einen Druckstempel (22) aufweist, wobei die halbkreisförmige Ausnehmung (131) des Fixierungsabschnitts (13) vorgesehen ist, um die Hülse (e) oder die Zapfenhülse (21) aufzunehmen; ein viertes Klemmelement (30), das scheibenförmig ist und gegenüberliegend dem dritten Klemmelement (20) angeordnet ist, mit einer Verbindungslaschenaufnahme (31), die auf deren Innenseite und dem dritten Klemmelement (20) zugewandt vorgesehen ist, um eine Verbindungslasche (g) aufzunehmen, wobei die Verbindungslasche (g), die sich auf der Außenseite der Innenlasche (c) befindet, zwei Bolzenbohrungen aufweist, die von dem Zapfen (f) durchgriffen werden, wobei ferner eine rechteckförmige Aufnahmevertiefung (32) in der Verbindungslaschenausnehmung (31) mit einer Bohrung (33) in deren Mitte vorgesehen ist, wobei die Bohrung von dem inneren Ende des Durchdrückschafts (17) durchgriffen wird, um die Verbindungslache (g) zu drücken, so dass diese sich einwärts bewegt; ein erstes Drückelement (40), das einen ersten Drückkopf (41) auf dessen Innenseite und einen ersten Zapfen (42) auf dessen Außenseite aufweist, wobei die Innenseite des ersten Drückkopfs eine Drückbohrung, in die ein Ende des Bolzens (f) gedrückt wird, aufweist und das erste Klemmelement (15) vorgesehen ist, um die Kette, die Zapfenhülse (21) oder den ersten Zapfen (42) zu drücken bzw. vorzutreiben; und ein zweites Drückelement (50), das einen zweiten Drückkopf (51) auf dessen Innenseite und einen zweiten Zapfen (52) auf dessen Außenseite aufweist, wobei die Innenseite des zweiten Drückkopfs (51) einen auswärts gewölbten Abschnitt (53) zum Drücken des Endabschnittes des Bolzens (f) zur Ausbildung eines Bolzenkopfs (h) aufweist und das zweite Klemmelement (16) vorgesehen ist, um die Kette (a), das vierte Klemmelement (30) oder den zweiten Zapfen (52) zu drücken bzw. vorzutreiben.
  2. Anordnung nach Anspruch 1, wobei der Treibschaft (18) auf dessen innerem Ende eine angesenkte Bohrung bzw. Aussparung (181) aufweist, um das äußere Ende des Durchdrückschafts (17) hülsenartig zu umgeben.
  3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, wobei das äußere Ende des Treibschafts (18) einen Schraubenmutterabschnitt (182) aufweist, der von einem Knebel (183) quer verlaufend durchgriffen wird.
  4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Unterseite des Montagegrundteils (10) so ausgebildet ist, dass ein Handgriff (14) vorgesehen ist, der sich abwärts erstreckt.
  5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Querschnitt des ersten Drückkopfs (41) größer ist als der des ersten Zapfens (42) und wobei der Querschnitt des zweiten Drückkopfs (51) größer ist als der des zweiten Zapfens (52).
  6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der erste Zapfen (42) in die Innenbohrung des ersten Klemmelements (15) eingeführt ist und der zweite Zapfen (52) in die Durchgangsbohrung (161) des zweiten Klemmelements (16) eingeführt ist.
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