[go: up one dir, main page]

DE102011107853B4 - Getriebe mit Spritzschmiersystem - Google Patents

Getriebe mit Spritzschmiersystem Download PDF

Info

Publication number
DE102011107853B4
DE102011107853B4 DE102011107853.7A DE102011107853A DE102011107853B4 DE 102011107853 B4 DE102011107853 B4 DE 102011107853B4 DE 102011107853 A DE102011107853 A DE 102011107853A DE 102011107853 B4 DE102011107853 B4 DE 102011107853B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fluid
chamber
transmission
axial passage
opening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DE102011107853.7A
Other languages
English (en)
Other versions
DE102011107853A1 (de
Inventor
Henryk Sowul
Kent A. Miller
Robert J. Stefanick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GM Global Technology Operations LLC
Original Assignee
GM Global Technology Operations LLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GM Global Technology Operations LLC filed Critical GM Global Technology Operations LLC
Publication of DE102011107853A1 publication Critical patent/DE102011107853A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102011107853B4 publication Critical patent/DE102011107853B4/de
Active legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Images

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H57/00General details of gearing
    • F16H57/04Features relating to lubrication or cooling or heating
    • F16H57/048Type of gearings to be lubricated, cooled or heated
    • F16H57/0493Gearings with spur or bevel gears 
    • F16H57/0494Gearings with spur or bevel gears  with variable gear ratio or for reversing rotary motion
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H57/00General details of gearing
    • F16H57/04Features relating to lubrication or cooling or heating
    • F16H57/042Guidance of lubricant
    • F16H57/0421Guidance of lubricant on or within the casing, e.g. shields or baffles for collecting lubricant, tubes, pipes, grooves, channels or the like
    • F16H57/0426Means for guiding lubricant into an axial channel of a shaft
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H57/00General details of gearing
    • F16H57/04Features relating to lubrication or cooling or heating
    • F16H57/042Guidance of lubricant
    • F16H57/0427Guidance of lubricant on rotary parts, e.g. using baffles for collecting lubricant by centrifugal force
    • F16H57/0428Grooves with pumping effect for supplying lubricants
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T74/00Machine element or mechanism
    • Y10T74/21Elements
    • Y10T74/2186Gear casings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)

Abstract

Getriebe (10), umfassend: ein Getriebegehäuse (12), das zumindest teilweise einen Hohlraum (16) definiert, der druckloses Fluid enthält; wobei das Getriebegehäuse (12) ein erstes Merkmal (34, 36, 38) aufweist, das ausgebildet ist, um das Fluid aufzusammeln, wenn das Fluid verspritzt wird, und ein zweites Merkmal (40, 41, 43) aufweist, das ausgebildet ist, um das aufgesammelte Fluid zu einer Kammer (42, 44, 46) zu lenken, die zumindest teilweise durch das Getriebegehäuse (12) gebildet ist; eine Kappe (53), die mit dem Getriebegehäuse (12) verbunden ist, um die Kammer (42, 44, 46) weiter zu definieren; wobei die Kappe (53) eine Öffnung (97) und von der Öffnung (97) versetzt eine Austrittsöffnung (98) aufweist; wobei Fluid durch die Austrittsöffnung aus der Kammer (42, 44, 46) strömt, wenn das Fluid einen ersten Pegel (100) in der Kammer (42, 44, 46) erreicht, und durch die Öffnung (97) strömt, wenn das Fluid einen zweiten, von dem ersten Pegel (100) unterschiedlichen Pegel (102) in der Kammer (42, 44, 46) erreicht, und dadurch die Schmierung von Komponenten des Getriebes priorisiert; eine innerhalb des Gehäuses angeordnete Welle (24), die einen axialen Durchgang (62), der sich von einem ersten Ende (50) der Welle (24) aus zumindest teilweise entlang der Welle (24) erstreckt, und einen radialen Durchgang (66, 68, 70, 72) aufweist, der sich von dem axialen Durchgang (62) zu dem Hohlraum (16) erstreckt; eine erste Getriebekomponente (94), die durch die Austrittsöffnung (98) in Fluidverbindung mit der Kammer (42, 44, 46) steht; eine zweite Getriebekomponente (74, 75, 76, 78, 80), die durch die Öffnung (97), den axialen Durchgang (62) und den radialen Durchgang (66, 68, 70, 72) in Fluidverbindung mit der Kammer (42, 44, 46) steht; wobei die Schmierung der ersten Getriebekomponente (94) relativ zu der zweiten Getriebekomponente (74, 75, 76, 78, 80) durch Fluid, das aus der Kammer (42, 44, 46) strömt, und durch die Anordnung und die Größe der Austrittsöffnung (98) bestimmt ist; dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (10) ferner eine zweite Welle (20) mit einem zweiten axialen Durchgang (60) umfasst; ...

Description

  • TECHNISCHES GEBIET
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Getriebe mit druckloser Schmierung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, wie beispielsweise aus der JP 2002-310 271 A oder der US 4,222,283 A bekannt.
  • HINTERGRUND
  • Getriebe weisen viele rotierende Komponenten auf, die für einen einwandfreien Betrieb und zum Zweck der Langlebigkeit Schmierung benötigen. ”Spritz”-Schmiersysteme beruhen auf der Durchleitung verspritzten Öls durch das Getriebe zu notwendigen Komponenten ohne Zuhilfenahme einer Pumpe oder eines anderen Mechanismus, um das Fluid unter Druck zu setzen. In bekannten spritzbasierten Schmiersystemen wird üblicherweise Öl, das in von dem Getriebegehäuse gebildeten Kammern aufgesammelt wird, zu den Lagern nahe den Enden rotierender Wellen in dem Getriebe geleitet. Es ist schwierig, etwas von dem Fluid zu Komponenten zu leiten, die sich weiter entfernt von den Hohlräumen befinden, und die Menge an Schmierung der Lager zu steuern. Wenn die drehbaren Wellen axiale Bohrungen haben, um das Fluid zunächst axial und dann radial durch radiale Durchgänge nach außen zu anderen Komponenten zu leiten, strömt das meiste Fluid durch die radialen Durchgänge, die dem Ende der Welle nahe der Kammer nächstgelegen sind.
  • ZUSAMMENFASSUNG
  • Es wird ein Getriebe mit dem Merkmal des Anspruchs 1 mit einem verbesserten Spritzschmiersystem vorgestellt, das die Schmierung von Komponenten passiv priorisiert. Das System ist ”passiv”, weil keine Pumpen oder gesteuerte Ventile verwendet werden. Außerdem ist die Fluidströmung durch drehbare Wellen zu Getriebekomponenten, die der Schmierung bedürfen, verbessert. Im Speziellen ist das Getriebe mit einem Getriebegehäuse ausgestattet, das zumindest teilweise einen Hohlraum definiert, der ein druckloses Fluid enthält. Das Getriebegehäuse weist ein erstes Merkmal auf, das ausgebildet ist, um das Fluid zu sammeln, wenn das Fluid verspritzt wird. Ein zweites Merkmal ist ausgebildet, um das gesammelte Fluid zu einer Kammer zu lenken, die zumindest teilweise durch das Getriebegehäuse gebildet ist. Eine Kappe ist mit dem Getriebegehäuse verbunden, um die Kammer weiter zu definieren. Die Kappe kann auch als Zuführungskappe oder Zuführungsplatte bezeichnet werden, obwohl sie keine flache plattenartige Form zu haben braucht. Die Kappe weist eine zentrale Öffnung auf und versetzt von der zentralen Öffnung eine Austrittsöffnung. Fluid strömt durch die Austrittsöffnung aus der Kammer, wenn das Fluid einen ersten Pegel in der Kammer erreicht, und strömt durch die zentrale Öffnung, wenn das Fluid einen von dem ersten Pegel verschiedenen zweiten Pegel in der Kammer erreicht. Somit wird die Schmierung von Getriebekomponenten priorisiert. Zum Beispiel können Komponenten, die mit der Austrittsöffnung in Verbindung stehen, früher geschmiert werden als solche, die in Verbindung mit der zentralen Öffnung stehen, wie etwa Zahnräder und Synchronisierer. Die Menge von Fluid, die die Komponente (z. B. ein Kegelrollenlager) erreicht, welche durch Strömung durch die Austrittsöffnung geschmiert wird, kann leicht durch Anpassung der Größe und Anordnung der Austrittsöffnung kalibriert werden. Darüber hinaus kann Schmierung von beiden Enden der rotierenden Welle vorgesehen sein, so dass Schmierung von Komponenten durch einen axialen Durchgang und durch radiale Durchgänge entlang der Welle gleichmäßiger verteilt ist.
  • Die obigen Merkmale und Vorteile und andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung sind ohne weiteres ersichtlich aus der folgenden detaillierten Beschreibung der besten Arten zur Ausführung der Erfindung, wenn sie in Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen herangezogen wird.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine schematische Darstellung eines Getriebes im Querschnitt;
  • 2 ist eine schematische Darstellung eines Abschnitts des Getriebes von 1 in einer Endansicht und zeigt Zuführungskappen, die mit einem Getriebegehäuse verbunden sind;
  • 3 ist eine schematische Darstellung eines anderen Abschnitts des Getriebes von 1 in einer Endansicht und zeigt Zuführungskappen, die mit einem Kupplungsgehäuse verbunden sind;
  • 4 ist eine schematische Darstellung einer der Zuführungskappen von 2 und 3 in einer Endansicht;
  • 5 ist eine schematische Darstellung einer alternativen Ausführungsform einer Zuführungskappe zur Verwendung in dem Getriebe von 1 in einer Endansicht;
  • 6 ist eine schematische Darstellung einer weiteren alternativen Ausführungsform einer Zuführungskappe zur Verwendung in dem Getriebe von 1 in einer Endansicht;
  • 7 ist eine schematische Darstellung im Querschnitt eines Abschnitts einer der Zuführungskappen, die in das Kupplungsgehäuse eingepresst ist, und eines Stopfens, der in eine obere Vorgelegewelle eingepresst ist, und zeigt einen Abschnitt eines zur Zuführungskappe benachbarten Kegelrollenlagers, aufgenommen entlang der Linien 7-7 in 8 (die obere Vorgelegewelle und die Abschnitte des Kegelrollenlagers sind in 8 nicht gezeigt); und
  • 8 ist eine schematische perspektivische Darstellung der Zuführungskappe von 7, die in das Kupplungsgehäuse von 1 eingepresst ist.
  • GENAUE BESCHREIBUNG
  • Mit Bezug auf die Zeichnungen, bei denen sich durch die verschiedenen Zeichnungen hindurch gleiche Bezugszeichen auf gleiche Komponenten beziehen, zeigt 1 eine schematische Ansicht eines Getriebes 10 im Querschnitt und zum Zweck der Klarheit in der Zeichnung ohne Kreuzschraffur. Das Getriebe 10 weist ein Getriebegehäuse 12 und ein Kupplungsgehäuse 14 auf (manchmal als Glockengehäuse bezeichnet), das mit dem Gehäuse 12 verbunden ist. Gemeinsam definieren das Gehäuse 12 und das Kupplungsgehäuse 14 einen Hohlraum 16, der eine Vielzahl von drehbaren Wellen und anderen drehbaren Getriebekomponenten beherbergt, die weiter unten beschrieben werden. In dem Hohlraum 16 ist Schmierfluid enthalten zur Schmierung der drehbaren Getriebekomponenten durch Spritzen des Fluids ohne jegliches Unter-Druck-Setzen. Das heißt, das Getriebe 10 weist keine Pumpe auf, um das Schmierfluid unter Druck zu setzen, um das unter Druck gesetzte Fluid zu den Komponenten zu lenken, die der Schmierung bedürfen.
  • Das Getriebe 10 ist ein Doppelkupplungsgetriebe und weist eine Eingangskupplungsanordnung 18 auf, die betrieben werden kann, um in abwechselnder Weise bei aufeinanderfolgenden Wechseln im Übersetzungsverhältnis selektiv Eingangsdrehmoment an eine ungerade Eingangswelle 20 (hier auch als erste Eingangswelle bezeichnet) oder an eine gerade Eingangswelle 22 (hier auch als zweite Eingangswelle bezeichnet) zu lenken, die konzentrisch mit der ungeraden Eingangswelle 20 angeordnet ist. Im Rahmen der beanspruchten Erfindung können auch andere Arten von Getrieben verwendet werden. Abhängig von einem Ablaufplan für das Eingreifen von Synchronisierern wird Drehmoment von der ungeraden Eingangswelle 20 oder der geraden Eingangswelle 22 über verschiedene Sätze von ineinandergreifenden Zahnrädern entweder zu einer oberen Vorgelegewelle 24 oder einer unteren Vorgelegewelle 26 übertragen. Drehmoment wird zu einem Hohlrad 28 des Endantriebs übertragen. Rotationsachsen der Eingangswellen 20, 22, der oberen Vorgelegewelle 24 und der unteren Vorgelegewelle 26 sind in 1 als Achsen 25, 27 und 29 angegeben.
  • Bei einem Getriebe, bei dem auf Spritzschmierung vertraut wird, wie etwa Getriebe 10, sind die Hauptquelle für verspritztes Öl das Hohlrad 28 des Endantriebs und die größten Zahnräder 30, 32 an der unteren Vorgelegewelle 26. Das Hohlrad 28 des Endantriebs und die Zahnräder 30, 32 sind teilweise in das drucklose Schmieröl eingetaucht, das durch Schwerkraft zum Boden des Gehäuses 12 abläuft. Wenn sie rotieren, schleudern das Hohlrad 28 des Endantriebs und die Zahnräder 30, 32 das drucklose Fluid gegen die inneren Wände des Getriebegehäuses 12 und des Kupplungsgehäuses 14. Das verspritzte Fluid und durch das Spritzen erzeugter Dunst haften an den inneren Wänden des Gehäuses 12 und des Kupplungsgehäuses 14 an.
  • Mit Bezug auf 2 ist das Getriebegehäuse 12 mit ersten Merkmalen gezeigt, die hier als Auffänger 34, 36 und 38 bezeichnet werden und die gegossene Rippen oder Fortsätze in dem Gehäuse 12 sind, die das verspritzte Fluid aufsammeln und so angeordnet sind, dass sie das aufgesammelte Fluid zu zweiten Merkmalen lenken, die hier als Aussparungen 40, 41, 43 bezeichnet werden und ebenfalls in dem Gehäuse 12 gegossen sind. Die Aussparungen 40, 41, 43 sind in einem Winkel angeordnet, um das aufgesammelte Öl zu ersten Kammern 42, 44, 46 zu lenken, die durch das Getriebegehäuse 12 benachbart zu ersten Enden 48, 50, 52 der ungeraden Eingangswelle 20, der oberen Vorgelegewelle 24 bzw. der unteren Vorgelegewelle 26 ausgebildet sind, wie in 1 gezeigt. In 2 sind die Kammern 42, 44 und 46 verdeckt durch erste Zuführungskappen 51, 53, 55, die mit dem Gehäuse 12 verbunden sind, um die Kammern 42, 44 und 46 weiter zu definieren, und die unten ausführlicher erläutert werden. Die Aussparungen 40, 41, 43 können maschinell hergestellt statt gegossen sein. Die entsprechenden Rotationsachsen 25, 27 und 29 sind in 2 angegeben, um die Ausrichtung des Getriebegehäuses 12 mit den verschiedenen jeweiligen Wellen von 1 darzustellen. Eine Öffnung 54 für eine Endantriebsachse ist ebenfalls in 2 angegeben.
  • Mit Bezug auf 3 wird das Kupplungsgehäuse 14 mit einer Vielzahl von Merkmalen ähnlich denen des Getriebegehäuses 12 gezeigt. Im speziellen wird das Kupplungsgehäuse 14 mit ersten Merkmalen gezeigt, die hier als Auffänger 133, 134, 135, 136 und 137 bezeichnet werden und die gegossene Rippen in dem Kupplungsgehäuse 14 sind, die das verspritzte Fluid aufsammeln und so angeordnet sind, dass sie das aufgesammelte Fluid zu zweiten Merkmalen lenken, die hier als Aussparungen 140, 141, 143 bezeichnet werden und ebenfalls in dem Kupplungsgehäuse 14 gegossen sind. Die Auffänger 133, 134 lenken das Fluid zu der Aussparung 140. Die Aussparungen 140 und 143 sind in einem Winkel angeordnet, um das aufgesammelte Öl zu zweiten Kammern 142 und 144 zu lenken, die durch das Kupplungsgehäuse 14 benachbart zu zweiten Enden 148 und 152 der oberen Vorgelegewelle 24 bzw. der unteren Vorgelegewelle 26 ausgebildet sind, wie in 1 gezeigt. Die Aussparung 141 lenkt das von dem Auffänger 136 aufgesammelte Öl zu einem Endantriebslager (in 3 nicht gezeigt). In 3 sind die Kammern 142 und 144 von 1 verdeckt durch zweite Zuführungskappen 53 und 55, die mit dem Kupplungsgehäuse 14 verbunden sind, um die Kammern 142 und 144 weiter zu definieren, und die unten ausführlicher erläutert werden. Die Aussparungen 140, 141 und 143 können maschinell hergestellt statt gegossen sein. Die entsprechenden Rotationsachsen 25, 27 und 29 sind in 3 angegeben, um die Ausrichtung des Kupplungsgehäuses 14 mit den verschiedenen jeweiligen Wellen von 1 darzustellen. Eine Öffnung 154 für eine Endantriebsachse ist ebenfalls in 3 angegeben.
  • Mit erneutem Bezug auf 1 weisen die ungerade Eingangswelle 20, die obere Vorgelegewelle 24 und die untere Vorgelegewelle 26 einen jeweiligen durch sie hindurch laufenden axialen Durchgang 60, 62, 64 auf, der gebohrt oder anderweitig maschinell hergestellt sein kann. Der axiale Durchgang 62 verläuft von dem ersten Ende 50 zu dem zweiten Ende 148 der oberen Vorgelegewelle 24. Radiale Durchgänge 66, 68, 70 und 72 erstrecken sich von dem axialen Durchgang 62 in Fluidverbindung mit Getriebekomponenten wie etwa Synchronisierern 74, 75 und Zahnrädern 76, 78, 80 und 81. Der axiale Durchgang 64 verläuft von dem ersten Ende 52 zu dem zweiten Ende 152 der unteren Vorgelegewelle 26. Radiale Durchgänge 82, 83, 84 und 85 erstrecken sich von dem axialen Durchgang 64 in Fluidverbindung mit anderen Getriebekomponenten wie etwa Synchronisierern 86, 88 und Zahnrädern 30, 31, 32 und 33. Der axiale Durchgang 60 erstreckt sich von dem ersten Ende 48 der ungeraden Eingangswelle 20 entlang eines Großteils ihrer Länge. Ein radialer Durchgang 90 erstreckt sich in Fluidverbindung mit dem axialen Durchgang 60, um zu ermöglichen, dass Fluid von dem axialen Durchgang 60 zu Nadellagern 92 strömt, die in den Spalt zwischen der ungeraden Eingangswelle 20 und der geraden Eingangswelle 22 eingebettet sind.
  • Kegelrollenlager 94 stützen die obere Vorgelegewelle 24 auf der Getriebeseite und sind zwischen der oberen Vorgelegewelle 24 und dem Getriebegehäuse 12 nahe der Kammer 44 an dem ersten Ende 50 der oberen Vorgelegewelle 24 angebracht. Gleiche Kegelrollenlager 94 sind zwischen der unteren Vorgelegewelle 26 und dem Getriebegehäuse 12 nahe der Kammer 46 an dem ersten Ende 52 der unteren Vorgelegewelle 26 angebracht. Ähnliche Kegelrollenlager 95 sind zwischen der oberen Vorgelegewelle 24 und dem Kupplungsgehäuse 14 sowie zwischen der unteren Vorgelegewelle 26 und dem Kupplungsgehäuse 14 nahe jeweiligen Kammern 142, 144 an zweiten Enden 148, 152 der oberen und unteren Vorgelegewelle 24, 26 angebracht.
  • Mit Bezug auf 1 wird das drucklose Fluid in den Kammern 44, 46, 142 und 144 aufgesammelt. Die Zuführungskappen 53 und 55 sind in das Getriebegehäuse 12 oder das Kupplungsgehäuse 14 eingepresst. Die Zuführungskappen 53 und 55 weisen Austrittsöffnungen 98 auf, die in 2-4 gezeigt sind und die angeordnet und bemessen sind, um die Menge an Fluid zu steuern, die von den Kammern 44, 46, 142 und 144 ausströmt, um die Kegelrollenlager 94, 95 zu schmieren, wie unten erläutert. Andere Ausführungsformen von Zuführungskappen 153, 253 sind in 5 und 6 gezeigt.
  • Um die Priorisierung von Fluidströmung aus der ersten Kammer 44 zu ermöglichen, ist eine Komponente, die hier als Zuführungskappe 53 bezeichnet wird, durch Einpressen an dem Getriebegehäuse 12 gesichert. Eine ähnliche Zuführungskappe 53 ist in das Kupplungsgehäuse 14 eingepresst, um die Kammer 142 teilweise zu definieren. Zuführungskappen 55 sind in das Getriebegehäuse 12 und in das Kupplungsgehäuse 14 eingepresst, um die Kammern 46 und 144 weiter zu definieren. Ringförmige Elemente, die als Stopfen 56 bezeichnet werden, sind an beiden Enden der oberen Vorgelegewelle 24 in den axialen Durchgang 62 eingepresst. Ähnliche Stopfen 56 sind an beiden Enden der unteren Vorgelegewelle 26 in den axialen Durchgang 64 eingepresst. Mit Bezug auf 7 ist der in die obere Vorgelegewelle 24 eingepresste Stopfen 56 benachbart zu der in das Kupplungsgehäuse 14 eingepressten Zuführungskappe 53 gezeigt und er steht stellvertretend für alle Stopfen 56. Der Stopfen 56 weist einen Flansch auf, der sich radial nach innen erstreckt und als Dammelement 58 bezeichnet wird. Das Dammelement 58 befindet sich radial außerhalb eines Halsabschnitts der Zuführungskappe 53. Die durch das Kupplungsgehäuse 14 gebildete Aussparung 140 befindet sich gerade über dem äußeren Laufring 161 des Kegelrollenlagers 95. Eine Bohrung 163 erstreckt sich durch das Kupplungsgehäuse 14 in Fluidverbindung mit der Aussparung 140, die zu der Kammer 142 führt.
  • Mit Bezug auf 8 ist der einzige Weg, auf dem eine wesentliche Menge von Öl in der Kammer 142 von 7 die sich bewegenden Abschnitte des Kegelrollenlagers 95 von 7 erreichen kann, durch die Austrittsöffnung 98. Andere Abstandsspalten zwischen der Zuführungskappe 53 und dem Kegelrollenlager 95, die für die Montage des Getriebes notwendig sind, erlauben keine wesentliche Schmierströmung. Eine Kalibrierung der Menge von Schmierströmung zum Kegelrollenlager 95 wird leicht durch die Größe und Anordnung der Austrittsöffnung 98 festgelegt und wird weiter unten mit Bezug auf 4 bis 6 erläutert. Wie in 8 gezeigt, weist die Zuführungskappe 53 zwei Strukturen 165 und 167 auf. Die Struktur 165 ist mit der Aussparung 140 ausgerichtet und hilft dabei, die Kammer 142 von 7 zu definieren. Die Struktur 167 ist vorhanden, weil die Zuführungskappe 53 auch dazu entworfen ist, an anderen Wellen in anderen Getrieben installiert zu werden, in denen die Orientierung der Struktur 167 mit einer Aussparung ähnlich zu der Aussparung 140 ausgerichtet ist, so dass die Struktur 167 anstelle der Struktur 165 verwendet wird. Eine zentrale Struktur 169 hilft ebenfalls, die Kammer 142 zu definieren. Ähnliche Strukturen werden an den Zuführungskappen von 46 gezeigt, sind aber nicht nummeriert.
  • Mit erneutem Bezug auf 7 erfolgt durch die zentrale Öffnung 97 in der Zuführungskappe 53 Strömung zum axialen Durchgang 62 in der oberen Vorgelegewelle 24 und zu rotierenden Komponenten wie etwa den Synchronisierern 74, 75 und Zahnrädern 76, 78, 80 und 81. Strömung durch die Öffnung 97 wird durch Zentrifugalkraft radial nach außen gegen die innere Oberfläche der oberen Vorgelegewelle 24 an dem axialen Durchgang 62 geschleudert. Das Dammelement 58 verhindert, dass jegliche Rückströmung des (engl. „if”) Fluids das Kegelrollenlager 95 erreicht, solange die Menge an Fluid, welche die obere Vorgelegewelle 24 am axialen Durchgang 62 bedeckt, eine Schicht (engl. „later”) bildet, die dünner ist als die radiale Ausdehnung des Dammelements 58. Somit stellt das Dammelement 58 weiter sicher, dass die Menge von Fluid zu dem Kegelrollenlager 95 durch die Größe und Anordnung der Austrittsöffnung 98 von 8 festgelegt ist.
  • Wie in 4 am besten gezeigt, ist die Zuführungskappe 53, die an dem linken Ende der oberen Vorgelegewelle 24 von 1 in das Getriebegehäuse 12 eingepresst ist, gezeigt. Die Zuführungskappe 53 weist eine zentrale Öffnung 97 auf, die mit dem axialen Durchgang 62 von 1 ausgerichtet ist. Die Zuführungskappe 53 weist außerdem eine Austrittsöffnung 98 auf, die radial versetzt zu der zentralen Öffnung 97 ist. In 4 befindet sich die Austrittsöffnung 98 in der untersten Winkelstellung an der Zuführungskappe 53 (d. h. in einer ”Sechs-Uhr-Stellung”) und hat einen kleineren Durchmesser als die zentrale Öffnung 97. Man beachte, dass die Zuführungskappe 53 von 8 eine alternative Winkelstellung der Austrittsöffnung 98 zeigt. Fluid beginnt durch die Austrittsöffnung 98 von 4 zu dem Kegelrollenlager 94 von 1 zu strömen, wenn das Fluid einen ersten Pegel in der Kammer 42 erreicht, der durch den Pegel 100 in 4 angegeben ist (d. h. gerade über der Unterseite der Austrittsöffnung 98). Fluid fängt nicht durch die zentrale Öffnung 97 zu den Getriebekomponenten zu strömen an, bis das Fluid einen zweiten Pegel in der Kammer 42 erreicht, der durch den Pegel 102 von 4 angegeben ist (d. h. gerade über der Unterseite der zentralen Öffnung 97).
  • Somit wird, weil der Pegel 100 niedriger als der Pegel 102 ist (unter der Annahme, dass das Getriebe 10 in einer repräsentativen Orientierung, als wenn es installiert wäre, gezeigt ist), das Kegelrollenlager 94 (hier als eine erste Getriebekomponente bezeichnet) früher geschmiert als die Getriebekomponenten, die durch den axialen Durchgang 62 und die radialen Durchgänge 66, 68, 70 und 72 geschmiert werden, wie etwa die Synchronisierer 74, 75 und die Zahnräder 76, 78, 80 und 81, die hier als zweite Getriebekomponenten bezeichnet werden. Darüber hinaus ist der Durchmesser der Austrittsöffnung 98 ausgewählt, um die Menge von Strömung, die die Kammer 42 durch die Austrittsöffnung 98 entleert, zu begrenzen, so dass das Kegelrollenlager 94 eine angemessene Menge von Schmierung erhält, ohne unnötigerweise Schmierung zu verwenden, die besser zu den Synchronisierern 74, 75 und den Zahnrädern 76, 78, 80 und 81 gelenkt wird.
  • Eine weitere erste Zuführungskappe 55 ist auf ähnliche Weise in das Getriebegehäuse 12 eingepresst und an einem Stopfen 56 ausgerichtet, der in die untere Vorgelegewelle 26 eingepresst ist, um die betreffende erste Kammer 46 weiter zu definieren. Die Zuführungskappe 55 verursacht, dass die Schmierung des Kegelrollenlagers 94 an dem ersten Ende 52 der unteren Vorgelegewelle 26 priorisiert wird durch Strömung durch die Austrittsöffnung 98 zu dem Kegelrollenlager 94 und durch die zentrale Öffnung 97 zu dem axialen Durchgang 64 und den radialen Durchgängen 82, 83, 84 und 85 zu den Synchronisierern 86, 88 und den Zahnrädern 28, 30, 31, 32 und 33.
  • Ähnliche Zuführungskappen 53, 55 sind in das Kupplungsgehäuse 14 eingepresst. Stopfen 56 sind in die zweiten Enden 148, 152 der oberen Vorgelegewelle 24 und der unteren Vorgelegewelle 26 eingepresst, um die Kammern 142 bzw. 144 weiter zu definieren. Auf diese Weise ist die Schmierströmung priorisiert zwischen den Kegelrollenlagern 95, die hier als dritte Getriebekomponenten bezeichnet werden, und den Getriebekomponenten in Fluidverbindung mit den jeweiligen axialen Durchgängen 62, 64, d. h. den Synchronisierern 74, 75 und Zahnrädern 76, 78, 80 und 81 sowie den Synchronisierern 86, 88 und Zahnrädern 28, 30, 31, 32 und 33, die hier als vierte Getriebekomponenten bezeichnet werden.
  • Fluid wird somit durch die axialen Durchgänge 62, 64 von beiden Enden der Durchgänge aus zu den Komponenten verteilt. Das Kegelrollenlager 95 nahe dem Ende 148 der oberen Vorgelegewelle 24 kann als eine dritte Getriebekomponente bezeichnet werden, während der Synchronisierer 75 als eine vierte Getriebekomponente bezeichnet werden kann. Der Synchronisierer 75 wird leichter durch Strömung aus der zweiten Kammer 142 als aus der ersten Kammer 44 geschmiert, da er sich näher an der Kammer 142 befindet. Fluidverteilung von beiden Enden der oberen Vorgelegewelle 24 aus verteilt Schmierung gleichmäßiger durch die radialen Durchgänge 66, 68, 70 und 72, als wenn Fluid nur von einem Ende der oberen Vorgelegewelle 24 strömen würde. Weil Fluid auch von beiden Enden der unteren Vorgelegewelle 26 aus verteilt wird, wird Fluid gleichmäßiger zu den Synchronisierern 86, 88 und den Zahnrädern 28, 30, 31, 32 und 33 verteilt, als wenn Fluidströmung von nur einem Ende des axialen Durchgangs 64 aus erfolgen würde. Das Kegelrollenlager 95 nahe dem Ende 152 der unteren Vorgelegewelle 26 kann als eine dritte Getriebekomponente bezeichnet werden, während der Synchronisierer 88, der dem zweiten Ende 152 am nächsten ist, als eine vierte Getriebekomponente bezeichnet werden kann. Der Synchronisierer 88 wird leichter durch Strömung aus der zweiten Kammer 144 als aus der ersten Kammer 46 geschmiert, da er der zweiten Kammer 144 näher ist. Die Anordnung der Austrittsöffnungen 98 kann an den Zuführungskappen 53, 55, die an zweiten Enden 148, 152 verbunden sind, gleich oder verschieden sein, so dass der Pegel 100 ein dritter vorbestimmter Pegel sein kann und der Pegel 102 ein vierter vorbestimmter Pegel sein kann, die gleich oder verschieden zu dem ersten und zweiten Pegel in Kammer 42 bzw. 46 sein können.
  • Mit Bezug auf 5 und 6 werden alternative Ausführungsformen der Zuführungskappen 153, 253 gezeigt mit Austrittsöffnungen 198, 298, die von der Austrittsöffnung 98 von 4 verschieden angeordnet sind. Die Austrittsöffnungen 198 von 5 sind höher angeordnet, als die Austrittsöffnung 98 in irgendeiner der Kammern, wie etwa Kammer 44, sein würde, so dass Fluid nicht zu den Kegelrollenlagern 94 strömt, bis der Fluidpegel in der Kammer den Pegel 200 erreicht (d. h. einen Pegel gerade über dem niedrigsten Punkt der Austrittsöffnungen 198). In 6 sind die Austrittsöffnungen 298 noch höher angeordnet, wobei der unterste Abschnitt der Austrittsöffnung höher liegt als der unterste Abschnitt der zentralen Öffnung 97. In dieser Ausführungsform erreicht Fluid den zweiten vorbestimmten Pegel 102, um durch die zentrale Öffnung 97 zu strömen, früher, als es den ersten vorbestimmten Pegel 300 erreicht, einen Pegel, der gerade über der Unterseite der Austrittsöffnungen 298 liegt. Fluid wird somit früher zu den Getriebekomponenten strömen, die in Verbindung mit dem axialen Durchgang der Welle stehen, mit der die Zuführungskappe 253 verbunden ist, z. B. zu den Synchronisierern 74, 75 in Fluidverbindung mit dem axialen Durchgang 62 der oberen Vorgelegewelle 24, als es zu Getriebekomponenten in Fluidverbindung mit den Austrittsöffnungen 298 strömen wird, wie etwa dem Kegelrollenlager 94. Somit wird Schmierung durch Wahl sowohl des Durchmessers als auch der Anordnung der Austrittsöffnungen 98, 198, 298 auf den Zuführungskappen 53, 153, 253 priorisiert zwischen Getriebekomponenten nahe Kammern an Enden von rotierenden Wellen gegenüber solchen, die von den Kammern beabstandet sind und durch einen gewissen Abschnitt eines axialen Durchgangs durch die rotierenden Wellen in Verbindung stehen.
  • Mit erneutem Bezug zu 1 weist, anders als die obere und untere Vorgelegewelle 24, 26, der axiale Durchgang 60 in der ungeraden Eingangswelle 20 einen Durchmesser auf, der zu klein ist, als dass er das Einpressen eines Stopfens 56 ermöglichen würde, da das Vorhandensein eines Stopfens es dann erforderlich machen würde, dass die zentrale Öffnung 97 in der Zuführungskappe 51 sehr klein und zu einschränkend ist, als dass eine angemessene Strömung ermöglicht würde. Weil kein Stopfen 56 in die ungerade Eingangswelle 20 eingepresst ist, wird eine innere Gewindebohrung 93 der ungeraden Eingangswelle 20 nahe dem Ende des axialen Durchgangs 60 verwendet, um Rückströmung des Fluids von dem axialen Durchgang 60 zu den Rollenlagern 91 zu verhindern. Die Gewindebohrung 93 erzeugt eine Pumphandlung, wenn die ungerade Eingangswelle rotiert, und treibt das Schmierfluid axial nach innen durch den Durchgang 60 zu den radialen Durchgängen 90, um die Nadellager 92 zu schmieren. Die Gewindebohrung 93 kann eine relativ große Steigung aufweisen oder eine Standardsteigung, allerdings mit einem zunehmenden Kerndurchmesser, um die Fähigkeit zu haben, das Öl auf relativ schnelle Weise axial in dem axialen Durchgang 60 zu verlagern und um einen radialen Abstand zwischen der Zuführungskappe 51 und der ersten Eingangswelle 20 aufrechtzuerhalten.
  • Die Rollenlager 91 werden mit Schmierfett geschmiert und benötigen keine Schmierung aus dem Getriebefluid. Somit weist die Zuführungskappe 51, wie in 2 gezeigt, keine Austrittsöffnung ähnlich den Austrittsöffnungen 98 der Zuführungskappen 53 und 55 auf. Strömung dringt in den axialen Durchgang 60 der ersten Eingangswelle 20 nur von einem Ende aus (erstes Ende 50) ein.
  • Dementsprechend verwendet das Spritzschmiersystem des Getriebes 10 Zuführungskappen 53 und 55 und Stopfen 56 mit Dammelementen 58, um die Menge von Schmierung hin zu den Kegelrollenlagern 94, 95 zu steuern und Rückströmung zu den Lagern 94, 95 aus den axialen Durchgängen 62, 64 zu verhindern, wobei rotierende Komponenten durch die axialen Durchgänge 62, 64 hindurch von beiden Enden der Vorgelegewellen 24, 26 aus versorgt werden. Eine Zuführungskappe 51 wird an einem Ende des axialen Durchgangs 60 der ungeraden Eingangswelle 20 verwendet, und die axiale Gewindebohrung 93 der ungeraden Eingangswelle 20 behindert Rückströmung zu dem Rollenlager 91.

Claims (2)

  1. Getriebe (10), umfassend: ein Getriebegehäuse (12), das zumindest teilweise einen Hohlraum (16) definiert, der druckloses Fluid enthält; wobei das Getriebegehäuse (12) ein erstes Merkmal (34, 36, 38) aufweist, das ausgebildet ist, um das Fluid aufzusammeln, wenn das Fluid verspritzt wird, und ein zweites Merkmal (40, 41, 43) aufweist, das ausgebildet ist, um das aufgesammelte Fluid zu einer Kammer (42, 44, 46) zu lenken, die zumindest teilweise durch das Getriebegehäuse (12) gebildet ist; eine Kappe (53), die mit dem Getriebegehäuse (12) verbunden ist, um die Kammer (42, 44, 46) weiter zu definieren; wobei die Kappe (53) eine Öffnung (97) und von der Öffnung (97) versetzt eine Austrittsöffnung (98) aufweist; wobei Fluid durch die Austrittsöffnung aus der Kammer (42, 44, 46) strömt, wenn das Fluid einen ersten Pegel (100) in der Kammer (42, 44, 46) erreicht, und durch die Öffnung (97) strömt, wenn das Fluid einen zweiten, von dem ersten Pegel (100) unterschiedlichen Pegel (102) in der Kammer (42, 44, 46) erreicht, und dadurch die Schmierung von Komponenten des Getriebes priorisiert; eine innerhalb des Gehäuses angeordnete Welle (24), die einen axialen Durchgang (62), der sich von einem ersten Ende (50) der Welle (24) aus zumindest teilweise entlang der Welle (24) erstreckt, und einen radialen Durchgang (66, 68, 70, 72) aufweist, der sich von dem axialen Durchgang (62) zu dem Hohlraum (16) erstreckt; eine erste Getriebekomponente (94), die durch die Austrittsöffnung (98) in Fluidverbindung mit der Kammer (42, 44, 46) steht; eine zweite Getriebekomponente (74, 75, 76, 78, 80), die durch die Öffnung (97), den axialen Durchgang (62) und den radialen Durchgang (66, 68, 70, 72) in Fluidverbindung mit der Kammer (42, 44, 46) steht; wobei die Schmierung der ersten Getriebekomponente (94) relativ zu der zweiten Getriebekomponente (74, 75, 76, 78, 80) durch Fluid, das aus der Kammer (42, 44, 46) strömt, und durch die Anordnung und die Größe der Austrittsöffnung (98) bestimmt ist; dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (10) ferner eine zweite Welle (20) mit einem zweiten axialen Durchgang (60) umfasst; wobei die zweite Welle (20) innen entlang zumindest eines Abschnitts des zweiten axialen Durchgangs (60) nahe einem Ende (48) der zweiten Welle (20) mit einem Gewinde (93) versehen ist, das einen zunehmenden Kerndurchmesser aufweist, um Strömung von dem Ende (48) der zweiten Welle (20) weg durch den zweiten axialen Durchgang (60) zu begünstigen.
  2. Getriebe nach Anspruch 1, ferner umfassend einen in die Welle (24) eingepressten ringförmigen Stopfen (56) an dem ersten Ende (50) in den axialen Durchgang (62), welcher Stopfen (56) einen Flansch aufweist, der sich radial nach innen erstreckt, um einen Damm (58) zu schaffen, der Strömung von dem axialen Durchgang (62) zurück in Richtung des ersten Endes (50) verhindert.
DE102011107853.7A 2010-07-27 2011-07-18 Getriebe mit Spritzschmiersystem Active DE102011107853B4 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US12/844,076 US8708105B2 (en) 2010-07-27 2010-07-27 Transmission with splash lubrication system
US12/844,076 2010-07-27

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102011107853A1 DE102011107853A1 (de) 2012-02-02
DE102011107853B4 true DE102011107853B4 (de) 2017-03-09

Family

ID=45471278

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102011107853.7A Active DE102011107853B4 (de) 2010-07-27 2011-07-18 Getriebe mit Spritzschmiersystem

Country Status (3)

Country Link
US (1) US8708105B2 (de)
CN (1) CN102345722B (de)
DE (1) DE102011107853B4 (de)

Families Citing this family (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009015380A1 (de) * 2009-03-27 2010-09-30 Sms Siemag Aktiengesellschaft Stranggussgetriebe mit Hitzeabschirmung
US8992089B2 (en) 2012-07-31 2015-03-31 IMS Solutions Layshaft end bearing retrofit with external positive oil pressure delivery
FR3001019B1 (fr) * 2013-01-14 2016-05-13 Renault Sa Agencement pour la lubrification de deux trains d'engrenages voisins etages verticalement
US10480636B2 (en) 2014-10-17 2019-11-19 Sikorsky Aircraft Corporation Anti-clog lubricant distribution assembly
EP3259458B1 (de) * 2015-02-18 2020-01-15 Sikorsky Aircraft Corporation Fluidverteilungsanordnung mit ablagerungsverhinderndem einlaufgehäuse
US11242899B2 (en) 2018-06-06 2022-02-08 Dana Automotive Systems Group, Llc Fluid distribution apparatus and the axle assembly made therewith
CN110566567A (zh) * 2019-09-19 2019-12-13 深圳臻宇新能源动力科技有限公司 齿轮轴以及变速器和车辆
CN113483082A (zh) * 2021-06-07 2021-10-08 重庆长安汽车股份有限公司 一种混动变速器左端盖结构
US11543020B1 (en) 2021-07-23 2023-01-03 Dana Heavy Vehicle Systems Group, Llc Transmission lubrication system with shielded bearings
US12241540B2 (en) * 2022-06-10 2025-03-04 Allison Transmission, Inc. Sealed cover with nozzle
DE102022003890B3 (de) * 2022-10-20 2024-01-11 Mercedes-Benz Group AG Elektrisches Antriebssystem für ein Kraftfahrzeug

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3785458A (en) * 1972-04-14 1974-01-15 Caterpillar Tractor Co Lubrication system for a gear drive mechanism
US4222283A (en) * 1978-04-27 1980-09-16 General Motors Corporation Manual transmission lubrication system
US4644815A (en) * 1982-05-21 1987-02-24 Toyota Jidosha Kabushiki Kaisha Lubrication device in transmissions
US5704247A (en) * 1996-07-22 1998-01-06 New Venture Gear, Inc. Compact manual transaxle for motor vehicles
KR20010064104A (ko) * 1999-12-24 2001-07-09 이계안 수동 변속기의 윤활 오일 안내 장치
JP2002310271A (ja) * 2001-04-18 2002-10-23 Honda Motor Co Ltd 潤滑油供給構造

Family Cites Families (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2333161A (en) * 1941-01-17 1943-11-02 Chrysler Corp Power transmitting mechanism
JPS5455261A (en) * 1977-10-12 1979-05-02 Toyota Motor Corp Lubricant induction unit for gear transmission
US4368802A (en) * 1980-07-03 1983-01-18 Rockwell International Corporation Pressurized lubrication system
JPS5766020A (en) * 1980-10-07 1982-04-22 Aisin Warner Ltd Feeding device for lubricating oil for four-wheel driving transfer device
US4930601A (en) * 1989-02-09 1990-06-05 J. I. Case Company Lubrication system for a transmission mechanism
JPH10318357A (ja) * 1997-05-16 1998-12-04 Jatco Corp 変速機の潤滑構造
US6044931A (en) * 1998-09-15 2000-04-04 Chrysler Corporation Lubrication system for an automatic transmission having dual input shafts
JP2001221327A (ja) * 2000-02-08 2001-08-17 Honda Motor Co Ltd 変速機における出力軸用軸受部の潤滑構造
KR20030030464A (ko) * 2001-10-11 2003-04-18 현대자동차주식회사 자동변속기의 윤활장치
US20030173156A1 (en) * 2002-03-14 2003-09-18 Borcherding Gary W. Lubricant retention assembly
US7261183B2 (en) * 2004-03-17 2007-08-28 General Motors Corporation Lube oil distribution apparatus
JP4686263B2 (ja) * 2005-06-10 2011-05-25 アイシン・エーアイ株式会社 変速装置
JP4369444B2 (ja) * 2006-05-25 2009-11-18 アイシン・エーアイ株式会社 車両用トランスファ装置

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3785458A (en) * 1972-04-14 1974-01-15 Caterpillar Tractor Co Lubrication system for a gear drive mechanism
US4222283A (en) * 1978-04-27 1980-09-16 General Motors Corporation Manual transmission lubrication system
US4644815A (en) * 1982-05-21 1987-02-24 Toyota Jidosha Kabushiki Kaisha Lubrication device in transmissions
US5704247A (en) * 1996-07-22 1998-01-06 New Venture Gear, Inc. Compact manual transaxle for motor vehicles
KR20010064104A (ko) * 1999-12-24 2001-07-09 이계안 수동 변속기의 윤활 오일 안내 장치
JP2002310271A (ja) * 2001-04-18 2002-10-23 Honda Motor Co Ltd 潤滑油供給構造

Also Published As

Publication number Publication date
CN102345722B (zh) 2015-02-11
US20120024107A1 (en) 2012-02-02
CN102345722A (zh) 2012-02-08
DE102011107853A1 (de) 2012-02-02
US8708105B2 (en) 2014-04-29

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102011107853B4 (de) Getriebe mit Spritzschmiersystem
DE2925964C3 (de) Schmiervorrichtung für ein Umlaufrädergetriebe
DE112007002842B4 (de) Mehrfachkupplungsvorrichtung mit einem ersten und einem zweiten Ölkanal
DE112008000270B4 (de) Getriebe für ein Kraftfahrzeug
DE112013007520B4 (de) Getriebeanordnung
DE102016121931B4 (de) Getriebeölzuführung
DE102008056249B4 (de) Fluidübertragungseinsatz
DE7911351U1 (de) Getriebe mit einer schmieranlage
WO2008011943A1 (de) Getriebe
DE102015207114A1 (de) Planetenbolzen zur Schmierung von Planetenradlagern
EP2951451A1 (de) Gleitlagerpaket
DE102012219182B4 (de) Verteilergetriebevorrichtung mit einer Differentialgetriebeeinrichtung
EP2201268B1 (de) Ölversorgungseinrichtung eines schaltgetriebes
DE102015214073A1 (de) Gear Set Lubrication System and Method
DE102010005821A1 (de) Schmierung einer drehbaren Welle
DE102016114403A1 (de) Zapfwellenölsystem, das der ausrückkupplung ölablass und drucköl bereitstellt
DE102008056225A1 (de) Fluidübertragungsrohr
DE10306926A1 (de) Axiallager
EP3763972A1 (de) Antriebsanordnung mit schmiermittelreservoir
DE102011078990A1 (de) Schmiermittelkreislauf mit einem Kappenstopfen
DE69200877T2 (de) Schmiervorrichtung für Kreuzgelenke.
DE102018008905A1 (de) Hohlzapfenpumpe mit Fördermengenregelung
DE202016002577U1 (de) Maschine mit drehbar gelagerter Welle
DE102015006311B4 (de) Planetengetriebe mit Reservoir für Bolzenschmierung
DE102012204773B4 (de) Anordnung zur Ölversorgung eines Anbaumoduls

Legal Events

Date Code Title Description
R012 Request for examination validly filed
R016 Response to examination communication
R018 Grant decision by examination section/examining division
R020 Patent grant now final