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DE102011106301A1 - Beutel und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Beutel und Verfahren zu seiner Herstellung Download PDF

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DE102011106301A1
DE102011106301A1 DE102011106301A DE102011106301A DE102011106301A1 DE 102011106301 A1 DE102011106301 A1 DE 102011106301A1 DE 102011106301 A DE102011106301 A DE 102011106301A DE 102011106301 A DE102011106301 A DE 102011106301A DE 102011106301 A1 DE102011106301 A1 DE 102011106301A1
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DE
Germany
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bag
closure
clamping elements
terminal strips
side weld
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE102011106301A
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English (en)
Inventor
Jakob Schneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lemo Maschinenbau GmbH
Original Assignee
Lemo Maschinenbau GmbH
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Publication date
Application filed by Lemo Maschinenbau GmbH filed Critical Lemo Maschinenbau GmbH
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Publication of DE102011106301A1 publication Critical patent/DE102011106301A1/de
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    • B65D33/16End- or aperture-closing arrangements or devices
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    • B31B70/8131Making bags having interengaging closure elements

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung von Beuteln (1) aus Kunststofffolie mit jeweils einem Verschluss (2), bei dem zwei Lagen (3a, 3b) mittels zumindest einer Seitenschweißnaht (4a, 4b) zur Herstellung des Beutels (1) verbunden werden, wobei jeder hergestellte Beutel (1) an jeder Beutelseite eine Seitenschweißnaht (4a, 4b) aufweist, wird ein Verschlussband als Verschluss (2) verwendet, wobei das Verschlussband aus zwei bandförmigen Klemmleisten (6a, 6b) besteht. Vor Erzeugung der Seitenschweißnaht (4a, 4b) wird jeweils an eine Lage (3a, 3b) jeweils eine der beiden Klemmleisten (6a, 6b) angebracht und vor Erzeugung der Seitenschweißnaht (4a, 4b) wird zumindest das Klemmelement (7a, 7b) der jeweiligen Klemmleiste (6a, 6b) in dem Bereich der zu schweißenden Seitenschweißnaht (4a, 4b) von der Klemmleiste (6a, 6b) entfernt. Des Weiteren betrifft die Erfindung eine Beutelherstellungsmaschine und einen Beutel (1) aus Kunststofffolie mit einem Verschluss (2).

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Beuteln aus Kunststofffolie mit jeweils einem Verschluss, bei dem zwei Lagen mittels zumindest einer Seitenschweißnaht zur Herstellung des Beutels verbunden werden, wobei jeder hergestellte Beutel an jeder Beutelseite eine Seitenschweißnaht aufweist. Des Weiteren betrifft die Erfindung eine Beutelherstellungsmaschine und einen Beutel aus Kunststofffolie mit einem Verschluss.
  • Aus der US 6,068,585 A ist ein Verfahren zur Herstellung von Beuteln aus Kunststofffolie mit jeweils einem Verschluss bekannt. Der Beutel wird dabei aus zwei Lagen aus Kunststofffolie hergestellt, an die jeweils eine Klemmleiste angeschweißt wird, die getrennt voneinander zur Herstellung des Beutels zugeführt werden. Zur Herstellung des Beutels werden anschließend die beiden Seiten und der Boden des Beutels verschweißt.
  • Nachteilig bei den aus dem Stand der Technik bekannten Beuteln mit Verschluss ist, dass diese im Bereich des Verschlusses zur Herstellung eines Beutels mehrfach mittels einer Schweißung vorgeschweißt werden müssen. Mittels des Vorschweißens im Bereich der späteren Seitenschweißnaht wird der Verschluss für die Seitenschweißnaht geglättet und/oder geplättet, so dass es anschließend erst möglich ist, die eigentliche Seitenschweißnaht zur Herstellung des Beutels an den beiden Seiten des Beutels zu erzeugen. Des Weiteren sind die zur Herstellung von aus dem Stand der Technik bekannten Beuteln mit Verschluss verwendeten Beutelherstellungsmaschinen für das Vorschweißen des Verschlusses sehr aufwändig gestaltet.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Möglichkeit zu schaffen, mittels der die oben genannten Nachteile vermieden werden und einen Beutel herzustellen, der einfacher, besser und kostengünstiger produziert werden kann.
  • Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass ein Verschlussband als Verschluss verwendet wird, wobei das Verschlussband aus zwei bandförmigen Klemmleisten besteht, dass vor Erzeugung der Seitenschweißnaht jeweils an eine Lage jeweils eine der beiden Klemmleisten angebracht wird und dass vor Erzeugung der Seitenschweißnaht zumindest das Klemmelement der jeweiligen Klemmleiste in dem Bereich der zu verschweißenden Seitenschweißnaht von der Klemmleiste entfernt wird.
  • Vorteilhaft ist, dass dadurch die Seitenschweißnähte des hergestellten Beutels flacher und dichter werden. Des Weiteren wird vorteilhaft eine optimale Seitenschweißnaht erzeugt, die auch eine bessere Optik gegenüber den aus dem Stand der Technik bekannten Seitenschweißnähten aufweist. Ferner wird vorteilhaft die Nahtqualität der Seitenschweißnähte des Beutels hinsichtlich ihrer Haltbarkeit mittels der Erfindung verbessert. Daneben wird die Produktionsleistung bei der Herstellung der Beutel deutlich gesteigert und es ist möglich, einen Beutel einfach und kostengünstig herzustellen. Ferner wird der Ausschuss an fehlerhaft produzierten Beuteln im Rahmen der Herstellung minimiert. Des Weiteren ist eine gesteigerte Produktionsmenge an hergestellten Beuteln möglich.
  • Vor Erzeugung der Seitenschweißnaht wird bevorzugt zumindest ein Bereich der jeweiligen Klemmleisten in dem Bereich der zu schweißenden Seitenschweißnaht entfernt. Es ist möglich, dass ein Bereich der jeweiligen Klemmleisten im verbundenen Zustand, das heißt im geschlossenen Zustand, gleichzeitig entfernt wird. Die beiden Klemmleisten liegen dabei als ein verbundenes Doppelband vor. Es ist alternativ möglich, dass die Klemmleisten voneinander getrennt sind, so dass jeweils ein Bereich der einen Klemmleiste unabhängig von dem anderen Bereich der anderen Klemmleiste entfernt wird. Die beiden Klemmleisten liegen dabei als unverbundene Einzelbänder vor.
  • Das Verschlussband wird bevorzugt zur Herstellung der Beutel geschlossen zugeführt. Dadurch ist es möglich, dass bei der Herstellung des Beutels die beiden Klemmleisten schon passend zueinander im Verschlussbereich des Beutels ausgerichtet sind.
  • Das Verschlussband wird bevorzugt als Endlosband zugeführt.
  • Die Klemmleisten werden bevorzugt vor dem Anbringen an die jeweilige Lage voneinander getrennt oder die Klemmleisten werden bevorzugt nach dem Anbringen an die jeweilige Lage voneinander getrennt.
  • Bei einem Trennen der Klemmleisten vor dem Anbringen an die jeweilige Lage ist es möglich, dass das Klemmelement der jeweiligen Klemmleiste einfach und schnell entfernbar ist, da die Klemmleisten noch nicht an die jeweilige Lage angebracht sind und das Klemmelement nach dem Trennen von dem anderen Klemmelement frei zugänglich ist. Alternativ ist es möglich, dass die Klemmelemente vor dem Anbringen an die jeweilige Lage im verknüpften Zustand entfernt werden. Im verknüpften Zustand sind die beiden Klemmelemente noch nicht getrennt.
  • Bei einem Trennen der Klemmleisten nach dem Anbringen an die jeweilige Lage ist es möglich, dass das geschlossene Verschlussband zur Herstellung der Beutel zwischen die Lagen geführt wird, so dass die beiden Klemmleisten schon passend zum Öffnen und Schließen zueinander positioniert sind. Die Klemmelemente werden bevorzugt nach dem Anbringen der Klemmleisten an die jeweilige Lage bei geöffnetem Verschlussband entfernt. Bei einem geöffneten Verschlussband sind die Klemmelemente voreinander getrennt und somit frei zugänglich. Alternativ werden die Klemmelemente nach dem Anbringen der Klemmleisten an die jeweilige Lage bei geschlossenem Verschlussband entfernt.
  • Zum Entfernen der Klemmelemente werden bevorzugt die Lagen zur Freilegung des jeweiligen Klemmelementes auseinandergezogen und/oder umgeklappt. Dadurch ist es möglich, dass nicht Teile der Lagen oder andere Bauteile des Beutels bei dem Entfernen der Klemmelemente ungewollt mit entfernt werden. Mittels des Auseinanderziehens der Lagen wird die jeweilige an die zugehörige Lage angebrachte Klemmleiste für eine nachfolgende Entfernung ihres Klemmelementes freigelegt. Mittels des Umklappens ist es möglich, dass ein mit Abstand zu der Öffnungskante des späteren Beutels angebrachtes Verschlussband, aufweisend die beiden Klemmleisten, freigelegt wird.
  • Die Klemmelemente werden oder der Bereich der jeweiligen Klemmleisten wird bevorzugt rapportgenau entfernt. Dadurch ist es möglich, dass die nach dem Entfernen des jeweiligen Klemmelementes geschweißte Seitenschweißnaht jeweils durch den Bereich der Klemmleiste geschweißt wird, in dem das Klemmelement jeweils entfernt worden Ist, oder dass die nach dem Entfernen des Bereiches der jeweiligen Klemmleisten geschweißte Seitenschweißnaht jeweils durch den Bereich der Klemmleiste geschweißt wird, in dem der Bereich der jeweiligen Klemmleisten entfernt worden ist. Für eine rapportgenaue Entfernung der Klemmelemente oder des Bereichs der jeweiligen Klemmleisten weist zumindest eine Lage und/oder zumindest eine Klemmleiste zumindest eine Rapport- und/oder Druckmarke auf.
  • Die Klemmelemente werden oder der Bereich der jeweiligen Klemmleisten wird bevorzugt mittels eines spanenden Fertigungsverfahrens, vorzugsweise mittels eines Fräsverfahrens, entfernt. Alternative mögliche spanende Fertigungsverfahren sind beispielsweise das Feilen oder das Schleifen.
  • Die Klemmelemente werden oder der Bereich der jeweiligen Klemmleisten wird bevorzugt alternativ oder ergänzend mittels eines abtragenden Fertigungsverfahrens, vorzugsweise mittels eines Laserstrahlverfahrens, entfernt.
  • Die Klemmelemente werden oder der Bereich der jeweiligen Klemmleisten wird bevorzugt alternativ oder ergänzend mittels eines Verfahrens des Zerteilens, vorzugsweise mittels eines Stanzverfahrens, entfernt. Alternative mögliche Verfahren des Zerteilens sind beispielsweise das Schneiden oder Scheren.
  • Alternativ oder ergänzend ist es möglich, dass die Klemmelemente oder der Bereich der jeweiligen Klemmleisten mittels eines beliebigen anderen Verfahrens zum Trennen, insbesondere mittels eines mechanischen Verfahrens, entfernt werden. Es ist aber auch möglich, ein chemisches Verfahren als Verfahrens zum Trennen zu verwenden, mittels dem das Klemmelement der jeweiligen Klemmleiste oder der Bereich der jeweiligen Klemmleisten entfernt wird. Ein mögliches chemisches Verfahren ist beispielsweise das Ätzen.
  • Die Seitenschweißnaht wird bevorzugt als Doppelschrumpfnaht oder Siegelnaht geschweißt.
  • Eine Doppelschrumpfnaht wird bei dünnen Folien verwendet, die überlichweise eine Dicke von etwa 20 bis 100 μm aufweisen. Beispielsweise werden Beutel, Tragetaschen oder dergleichen mittels zumindest einer Doppelschrumpfnaht verschweißt. Die mittels zumindest einer Doppelschrumpfnaht verschweißten Folienlagen aus Kunststoff sind meist homogen und selten aus 2 oder 3 Folienlagen extrudiert. Eine Doppelschrumpfnaht wird in der Regel durch einen einzigen Schweißvorgang erzeugt.
  • Eine Siegelnaht wird häufig bei Essens-Verpackungen (auch bekannt unter dem Begriff Food-Verpackungen) oder dergleichen geschweißt. Die Folienlagen, die mittels zumindest einer Siegelnaht geschweißt werden, weisen üblicherweise eine Dicke von 50 bis 200 μm auf und sind mindestens aus 3, vorzugsweise mindestens aus 5, Folienlagen extrudiert. Eine Siegelnaht wird dabei durch mehrmaliges Schweißen auf die gleiche Stelle der Folienlagen aus Kunststoff erzeugt. Eine Siegelnaht weist häufig eine Breite größer als 8 mm auf.
  • Sowohl bei der Doppelschrumpfnaht als auch bei der Siegelnaht wird die Haltbarkeit der jeweiligen Schweißnaht durch Verflüssigung und/oder Verschmelzen der sich berührenden Flächen der Folienlagen erzeugt.
  • Das Verschlussband wird bevorzugt mit einer Breite von 7 mm bis 13 mm, vorzugsweise etwa 10 mm, verwendet.
  • Die Klemmelemente werden bevorzugt jeweils mit einer Breite von 1 mm bis 4 mm, vorzugsweise etwa 2 mm, verwendet.
  • Bevorzugt bestehen die Lagen des Beutels aus einer gleichen oder unterschiedlichen Kunststofffolie, beispielsweise einer thermoplastischen Kunststofffolie. Ein Beutel, dessen Vorderwand und dessen Rückwand aus zwei separaten Kunststofffolien gebildet werden, weist zumindest zwei Seitenschweißnähte an der Beutelseite und eine Bodennaht an der Seite des Bodens des Beutels auf. Ein Beutel, dessen Vorderwand und dessen Rückwand aus einer einzigen gefalteten Kunststofffolie gebildet werden, weist zumindest zwei Seitenschweißnähte an der Beutelseite und keine Bodennaht an der Seite des Bodens des Beutels auf, da der Boden des Beutels eine Bodenfalte aufgrund der gefalteten Kunststofffolie aufweist.
  • Alternativ ist es möglich, dass die Lagen des Beutels aus einer mit Kunststoff beschichteten Bahn, beispielsweise einer Papierbahn mit Kunststoffbeschichtung ausgebildet als Kunststofffolie, bestehen.
  • Des Weiteren betrifft die Erfindung eine Beutelherstellungsmaschine, die dadurch gekennzeichnet ist, dass sie Mittel zur Durchführung des Verfahrens gemäß einem der Ansprüche 1 bis 13 aufweist.
  • Des Weiteren betrifft die Erfindung einen Beutel aus Kunststofffolie mit einem Verschluss, der dadurch gekennzeichnet ist, dass der Beutel mittels des Verfahrens gemäß einem der Ansprüche 1 bis 13 hergestellt ist.
  • In den fünf Figuren sind bevorzugte Ausführungsformen gemäß der Erfindung dargestellt. Es zeigen
  • 1: einen fertig hergestellten Beutel aus Kunststofffolie,
  • 2: den fertig hergestellten Beutel aus Kunststofffolie in Seitenansicht im Schnitt,
  • 3: einen Ausschnitt der Klemmleisten des Verschlussbandes,
  • 4: einen Ausschnitt eines Verschlussbandes mit entfernten Bereichen der Klemmleisten in Draufsicht und
  • 5: einen Ausschnitt des Verschlussbandes in Seitenansicht.
  • In den 1 und 2 ist ein fertig hergestellter Beutel 1 aus Kunststofffolie dargestellt. 1 zeigt den Beutel 1 in Draufsicht von vorne und 2 zeigt den gleichen Beutel 1 in Seitenansicht im Schnitt. 3 zeigt einen Ausschnitt der Klemmleisten 6a, 6b des Verschlussbandes in Seitenansicht.
  • Der Beutel 1 weist gemäß den 1 und 2 einen Verschluss 2 auf. Des Weiteren besteht der Beutel 1 aus zwei Lagen 3a, 3b aus Kunststofffolie. Die beiden Lagen 3a, 3b bestehen dabei aus einer einzigen Kunststofffolie, die mittig gefaltet ist, so dass eine Bodenfalte 5 gemäß den 1 und 2 entsteht. Die eine Lage 3a bildet somit die Vorderwand des Beutels 1 und die andere Lage 3b bildet demzufolge die Rückwand des Beutels 1. Gemäß 1 weist der Beutel 1 zwei Beutelseiten, eine Bodenseite und eine Öffnungsseite auf.
  • Die beiden Lagen 3a, 3b sind gemäß 1 an der jeweiligen Seitenkante des Beutels 1 mit einer Seitenschweißnaht 4a, 4b verbunden. Der hergestellte Beutel 1 weist somit an jeder Beutelseite eine Seitenschweißnaht 4a, 4b gemäß 1 auf. An der Seite des Beutelbodens weist der Beutel 1 keine Schweißnaht aufgrund der Bodenfalte 5 auf. Die Öffnungsseite des Beutels 1 ist unverschweißt. Die Öffnungsseite des Beutels 1 ist mittels des Verschlusses 2 Öffnenbar und verschließbar.
  • Gemäß den 1 und 2 weist der Beutel 1 an seiner oberen Kante eine öffnung auf, durch die zumindest ein Produkt in den Beutel 1 eingefüllt oder entnommen werden kann, indem der Verschluss 2 jeweils passend geöffnet und verschlossen wird. Ein Produkt ist in den 1 und 2 nicht dargestellt.
  • Als Verschluss 2 wird ein Verschlussband verwendet, wobei das Verschlussband aus zwei bandförmigen Klemmleisten 6a, 6b gemäß 2 und 3 besteht. Der Begriff Verschlussband ist auch unter dem Begriff Zipperband bekannt. Gemäß 2 und 3 weisen die beiden bandförmigen Klemmleisten 6a, 6b jeweils ein Klemmelement 7a, 7b auf. Gemäß 2 und 3 weist dabei die Klemmleiste 6a das Klemmelement 7a auf und die Klemmleiste 6b das Klemmelement 7b auf. Im Ausführungsbeispiel weisen gemäß 3 die beiden Klemmleisten 6a, 6b, und somit auch das Verschlussband, jeweils eine Breite B1 von etwa 10 mm auf und die beiden Klemmelemente 7a, 7b weisen jeweils etwa eine Breite B2 von 2 mm auf.
  • Die beiden Klemmelemente 7a, 7b sind korrespondierend zueinander, so dass gemäß 2 und 3 das Klemmelement 7a in das Klemmelement 7b einsteckbar ist. Nach dem Einstecken entsteht eine lösbare Verbindung. In 3 sind die beiden Klemmelemente 7a, 7b nicht ineinandergesteckt und in 2 sind die beiden Klemmelemente 7a, 7b ineinandergesteckt. Der Begriff Klemmelement 7a, 7b ist auch unter dem Begriff Clip-Bereich der Klemmleiste 6a, 6b bekannt.
  • Die beiden Klemmleisten 6a, 6b sind jeweils an eine Lage 3a, 3b des Beutels 1 angebracht. So ist gemäß 2 die Klemmleiste 6a im Ausführungsbeispiel nur an die Lage 3a angeschweißt und die Klemmleiste 6b nur an die Lage 3b angeschweißt.
  • Gemäß 1 sind die beiden Seitenschweißnähte 4a, 4b jeweils durch den Verschluss 2 hindurch geschweißt, wobei im Bereich der Seitenschweißnähte 4a, 4b das Klemmelement 7a, 7b der zugehörigen Klemmleiste 6a, 6b entfernt worden ist. Der Bereich der Klemmleiste 6a, 6b, in dem die Klemmelemente 7a, 7b entfernt worden sind, ist als entfernter Bereich 8a, 8b in 1 dargestellt.
  • Der Beutel 1 aus Kunststofffolie mit jeweils einem Verschluss 2 gemäß den 1 und 2 wird in einer nicht in den 1 bis 3 dargestellten Beutelherstellungsmaschine hergestellt. Diese weist Mittel zur Herstellung von Beuteln 1 aus Kunststofffolie mit jeweils einem Verschluss 2 gemäß den 1 und 2 auf.
  • Nachfolgend wird die Herstellung von Beuteln 1 aus Kunststofffolie mit jeweils einem Verschluss 2 gemäß 1 und 2 beispielhaft in einer Beutelherstellungsmaschine beschrieben. Die Beutelherstellungsmaschine ist in den 1 bis 3 nicht dargestellt.
  • Zur Herstellung von Beuteln 1 wird zunächst ein Verschlussband als Verschluss 2 verwendet. Das Verschlussband besteht dabei aus zwei bandförmigen Klemmleisten 6a, 6b. Im Ausführungsbeispiel wird das Verschlussband zur Herstellung der Beutel 1 der Beutelherstellungsmaschine geschlossen zugeführt. Dabei wird das Verschlussband auch als Endlosband zugeführt.
  • Des Weiteren wird der Beutelherstellungsmaschine eine Kunststofffolie zugeführt, so dass sich zwei Lagen 3a, 3b aus Kunststofffolie bilden, wenn die Kunststofffolie mittig gefaltet wird. Diese beiden Lagen 3a, 3b bilden die spätere Vorderwand und Rückwand des hergestellten Beutels 1 und eine Bodenfalte 5 des späteren Beutels 1 entsteht aufgrund der Faltung.
  • Die Lagen 3a, 3b und das Verschlussband verlaufen vor dem Anbringen der beiden Klemmleisten 6a, 6b an die jeweils zugehörige Lage 3a, 3b in Produktionsrichtung 9 gemäß 1.
  • Anschließend wird jeweils an eine Lage 3a, 3b jeweils eine der beiden Klemmleisten 6a, 6b in der Beutelherstellungsmaschine angebracht. Im Ausführungsbeispiel wird die Klemmleiste 6a an die Lage 3a und die Klemmleiste 6b an die Lage 3b mittels eines Schweißverfahrens angeschweißt.
  • Anschließend werden die Klemmleisten 6a, 6b nach dem Anbringen an die jeweilige Lage 3a, 3b im Ausführungsbeispiel voneinander getrennt. Dazu wird das Klemmelement 7a aus dem Klemmelement 7b herausgezogen, so dass anschließend die beiden Klemmleisten 6a, 6b in zumindest einem Bereich des Verschlussbandes voneinander getrennt sind. Alternativ ist es auch möglich, dass die Klemmleisten 6a, 6b vor dem Anbringen an die jeweilige Lage 3a, 3b voneinander getrennt werden. Im Ausführungsbeispiel werden die beiden Klemmleisten 6a, 6b jeweils nach dem Anbringen an die jeweilige Lage 3a, 3b voneinander getrennt.
  • Anschließend wird das Klemmelement 7a, 7b der jeweiligen Klemmleiste 6a, 6b in dem Bereich der zu schweißenden Seitenschweißnaht 4a, 4b von der Klemmleiste 6a, 6b entfernt. Es wird somit nur ein Bereich der Klemmelemente 7a, 7b des Verschlussbandes taktweise entfernt.
  • Im Ausführungsbeispiel werden dazu die Lagen 3a, 3b zur Freilegung des jeweiligen Klemmelementes 7a, 7b auseinandergezogen und gleichzeitig im Bereich der späteren Öffnung des Beutels 1 umgeklappt. Dadurch sind die beiden Klemmelemente 7a, 7b für eine Entfernung freigelegt.
  • Die Klemmelemente 7a, 7b werden dabei im Ausführungsbeispiel rapportgenau im Bereich der jeweils in nachfolgenden Produktionsschritten zu schweißenden Seitenschweißnähte 4a, 4b entfernt. Dazu weisen die Lagen 3a, 3b und/oder die Klemmleisten 6a, 6b beispielsweise jeweils mehrere Druckmarken auf, mittels denen der Bereich ermittelt wird, in denen die Klemmelemente 7a, 7b entfernt werden. Die Druckmarken sind in den 1 bis 3 nicht dargestellt.
  • Es ist möglich, dass die Klemmelemente 7a, 7b mittels eines spanenden Fertigungsverfahrens, vorzugsweise mittels eines Fräsverfahrens, entfernt werden.
  • Alternativ oder ergänzend ist es möglich, dass die Klemmelemente 7a, 7b mittels eines abtragenden Fertigungsverfahrens, vorzugsweise mittels eines Laserstrahlverfahrens, entfernt werden.
  • Alternativ oder ergänzend ist es möglich, dass die die Klemmelemente mittels eines Verfahrens des Zerteilens, vorzugsweise mittels eines Stanzverfahrens, entfernt werden.
  • Alternativ oder ergänzend ist es möglich, dass Klemmelemente 7a, 7b mittels eines anderen Verfahrens zum Trennen, insbesondere eines anderen mechanischen Verfahrens wie beispielsweise Feilen, Schleifen oder dergleichen, entfernt werden.
  • Im Ausführungsbeispiel werden die beiden Klemmelemente 7a, 7b im Bereich der späteren Seitenschweißnähte 4a, 4b jeweils mittels eines Fräsverfahrens taktweise und rapportgenau entfernt. Die zu entfernenden Klemmelemente 7a, 7b sind gemäß 3 etwas gegenüber der restlichen Klemmleiste 6a, 6b abstehend, so dass die Klemmelemente 7a, 7b einfach und schnell entfernt werden. Der mittels des Fräsverfahrens entfernte Bereich 8a, 8b der Klemmelemente 7a, 7b im Bereich des Verschlusses 2 ist in 1 bei dem fertig hergestellten Beutel 1 dargestellt. Im entfernten Bereich 8a, 8b sind die beiden Klemmleisten 6a, 6b in ihrer jeweiligen Dicke reduziert, da in diesem entfernten Bereich 8a, 8b die Klemmleiste 6a, 6b jeweils kein zugehöriges Klemmelement 7a, 7b mehr aufweist. Der tragende Bereich der Klemmleisten 6a, 6b nach Art eines Trägerprofils bleibt nach dem Entfernen der Klemmelemente 7a, 7b erhalten.
  • Zur Herstellung eines Beutels 1 werden die beiden Lagen 3a, 3b erst nach dem Entfernen der Klemmelemente 7a, 7b taktweise mittels zumindest einer Seitenschweißnaht 4a, 4b verbunden. Die Seitenschweißnähte 4a, 4b werden dabei in Form einer Querschweißnaht an den beiden Beutelseiten erzeugt. Die Seitenschweißnähte 4a, 4b werden im Ausführungsbeispiel jeweils als Doppelschrumpfnaht geschweißt.
  • Der fertig hergestellte Beutel 1 weist nach seiner Herstellung an jeder Beutelseite eine Seitenschweißnaht 4a, 4b auf. Die Seitenschweißnähte 4a, 4b gehen dabei genau gemäß 1 durch den entfernten Bereich 8a, 8b, in dem die Klemmelemente 7a, 7b der Klemmleisten 6a, 6b entfernt worden sind. Mittels der Seitenschweißnähte 4a, 4b wird jeweils das als Verschluss 2 verwendete Verschlussband des hergestellten Beutels 1 von dem restlichen der Beutelmaschine endlos zugeführten Verschlussband abgetrennt. Ferner werden die Lagen 3a, 3b des Beutels 1 von der zugeführten Kunststofffolie abgetrennt.
  • In der Beutelherstellungsmaschine werden gemäß vorheriger Beschreibung taktweise Beutel 1 hergestellt.
  • Es ist ergänzend möglich, dass der Beutel 1 mittels weiterer Fertigungsschritte als Tragetasche oder dergleichen hergestellt wird.
  • Anschließend ist es möglich, die hergestellten Beutel 1 in Paketen oder dergleichen zu sammeln.
  • 4 und 5 zeigen einen Ausschnitt eines Verschlussbandes, wobei das Verschlussband als Verschluss 2 bei einem in den 4 und 5 nicht dargestellten Beutel verwendet wird. Gleiche Bauteile sind mit gleichen Bezugsziffern versehen und neue Bauteile sind mit neuen Bezugsziffern versehen.
  • Das Verschlussband besteht gemäß 4 und 5 aus zwei bandförmigen Klemmleisten 6a, 6b. Ferner weisen die beiden bandförmigen Klemmleisten 6a, 6b jeweils ein Klemmelement 7a, 7b auf. Gemäß 5 weist dabei die Klemmleiste 6a das Klemmelement 7a auf und die Klemmleiste 6b das Klemmelement 7b auf.
  • Des Weiteren weist das Verschlussband gemäß 4 entfernte Bereiche 8a, 8b auf. Beispielhaft sind in 4 zwei entfernte Bereiche 8a, 8b dargestellt. In den entfernten Bereichen 8a, 8b ist jeweils ein Bereich der Klemmleiste 6a, 6b gemäß 4 vollständig ausgestanzt. Im Ausführungsbeispiel sind auch in dem entfernten Bereich 8a, 8b jeweils die Klemmelemente 7a, 7b der zugehörigen Klemmleiste 6a, 6b mit ausgestanzt. Der entfernte Bereich 8a, 8b der jeweiligen Klemmleiste 6a, 6b weist eine Breite E und eine Länge S1, S2 gemäß 4 auf. In 5 ist beispielhaft auch ein entfernter Bereich 8a mit der Breite E dargestellt. Zur Verdeutlichung liegt gemäß 5 das Verschlussband dazu in Seitenansicht im Schnitt beispielhaft durch den entfernten Bereich 8a vor. Ferner weist das Verschlussband gemäß 5 den anderen entfernten Bereich 8b auf, der jedoch in 5 nicht mit dargestellt ist.
  • Die beiden Klemmelemente 7a, 7b sind korrespondierend zueinander. Dadurch ist es möglich, dass das Klemmelement 7a in das Klemmelement 7b einsteckbar ist. Die ineinander eingesteckten Klemmelemente 7a, 7b sind voneinander wieder lösbar. in 4 sind die beiden Klemmelemente 7a, 7b ineinandergesteckt dargestellt. Im Gegensatz dazu sind in 5 sind die beiden Klemmelemente 7a, 7b nicht ineinandergesteckt dargestellt.
  • Mittels Mitteln einer (nicht in den 4 und 5 dargestellten) Beutelherstellungsmaschine lässt sich zumindest ein (nicht dargestellter) Beutel aus Kunststofffolie mit einem Verschluss 2 herstellen, der ein Verschlussband als Verschluss 2 mit den entfernten Bereichen 8a, 8b gemäß 4 und 5 aufweist. Im Ausführungsbeispiel besteht der Beutel aus zwei Lagen aus einer einzigen Kunststofffolie, wobei die Kunststofffolie gefaltet ist, so dass sich die beiden Lagen ausbilden. Das Verschlussband wird bevorzugt der Beutelherstellungsmaschine als Endlosband geschlossen zugeführt.
  • Vor Erzeugung der Seitenschweißnaht an jeder Beutelseite des Beutels, der das in den 4 und 5 dargestellte Verschlussband als Verschluss 2 aufweist, ist zumindest ein Bereich der jeweiligen Klemmleisten 6a, 6b in dem Bereich der zu schweißenden Seitenschweißnaht gemäß 4 und 5 vor dem Schweißen der Seitenschweißnaht entfernt worden. Dieses wird nachfolgend im Detail beschrieben.
  • Zur Herstellung zumindest eines Beutels in der Beutelherstellungsmaschine wird ein Bereich der Klemmleiste 6a, 6b mit Hilfe der Beutelherstellungsmaschine taktweise entfernt, so dass sich entfernte Bereiche 8a, 8b gemäß 4 und 5 ausbilden. Der Bereich der jeweiligen Klemmleisten 6a, 6b wird im Rahmen der Herstellung des Beutels aus Kunststofffolie dabei im Ausführungsbeispiel rapportgenau entfernt. Die rapportgenaue Distanz zwischen den beiden entfernten Bereichen 8a, 8b ist im Ausführungsbeispiel gemäß 4 ein Abstand R. Beispielsweise ist es möglich, diese Bereiche mittels eines Stanzverfahrens mit Hilfe der Beutelherstellungsmaschine auszustanzen, so dass sich entfernte Bereiche 8a, 8b des Verschlussbandes gemäß 4 rapportgenau ausbilden. Im Ausführungsbeispiel ist das Verschlussband während des Stanzens dabei geschlossen.
  • Vor Erzeugung der Seitenschweißnaht an der jeweiligen Beutelseite wird anschließend jeweils an eine Lage des Beutels jeweils eine der beiden Klemmleisten 6a, 6b angebracht. Anschließend wird eine Seitenschweißnaht an der jeweiligen Beutelseite taktweise geschweißt.
  • Durch jeweils einen entfernten Bereich 8a, 8b verläuft dabei jeweils eine geschweißte Seitenschweißnaht des hergestellten Beutels, die im Rahmen der Herstellung des Beutels mittels der Beutelherstellungsmaschine taktweise erzeugt wird.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Beutel
    2
    Verschluss
    3a
    Lage
    3b
    Lage
    4a
    Seitenschweißnaht
    4b
    Seitenschweißnaht
    5
    Bodenfalte (des Beutels 1)
    6a
    Klemmleiste
    6b
    Klemmleiste
    7a
    Klemmelement
    7b
    Klemmelement
    8a
    Entfernter Bereich
    8b
    Entfernter Bereich
    9
    Produktionsrichtung
    B1
    Breite (der Klemmleiste 6a, 6b)
    B2
    Breite (des Klemmelementes 7a, 7b)
    S1
    Länge (des entfernten Bereiches 8a)
    S2
    Länge (des entfernten Bereiches 8b)
    E
    Breite (des entfernten Bereiches 8a, 8b)
    R
    Abstand (Distanz zwischen den beiden entfernten Bereichen 8a, 8b)
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
    • US 6068585 A [0002]

Claims (15)

  1. Verfahren zur Herstellung von Beuteln (1) aus Kunststofffolie mit jeweils einem Verschluss (2), bei dem zwei Lagen (3a, 3b) mittels zumindest einer Seitenschweißnaht (4a, 4b) zur Herstellung des Beutels (1) verbunden werden, wobei jeder hergestellte Beuel (1) an jeder Beutelseite eine Seitenschweißnaht (4a, 4b) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verschlussband als Verschluss (2) verwendet wird, wobei das Verschlussband aus zwei bandförmigen Klemmleisten (6a, 6b) besteht, dass vor Erzeugung der Seitenschweißnaht (4a, 4b) jeweils an eine Lage (3a, 3b) jeweils eine der beiden Klemmleisten (6a, 6b) angebracht wird und dass vor Erzeugung der Seitenschweißnaht (4a, 4b) zumindest das Klemmelement (7a, 7b) der jeweiligen Klemmleiste (6a, 6b) in dem Bereich der zu schweißenden Seitenschweißnaht (4a, 4b) von der Klemmleiste (6a, 6b) entfernt wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vor Erzeugung der Seitenschweißnaht (4a, 4b) zumindest ein Bereich der jeweiligen Klemmleisten (6a, 6b) in dem Bereich der zu schweißenden Seitenschweißnaht (4a, 4b) entfernt wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlussband zur Herstellung der Beutel (1) geschlossen zugeführt wird.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlussband als Endlosband zugeführt wird.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmleisten (6a, 6b) vor dem Anbringen an die jeweilige Lage (3a, 3b) voneinander getrennt werden oder dass die Klemmleisten (6a, 6b) nach dem Anbringen an die jeweilige Lage (3a, 3b) voneinander getrennt werden.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zum Entfernen der Klemmelemente (7a, 7b) die Lagen (3a, 3b) zur Freilegung des jeweiligen Klemmelementes (7a, 7b) auseinandergezogen und/oder umgeklappt werden.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmelemente (7a, 7b) rapportgenau entfernt werden oder dass der Bereich der jeweiligen Klemmleisten (6a, 6b) rapportgenau entfernt wird.
  8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmelemente (7a, 7b) mittels eines spanenden Fertigungsverfahrens, vorzugsweise mittels eines Fräsverfahrens, entfernt werden oder dass der Bereich der jeweiligen Klemmleisten (6a, 6b) mittels eines spanenden Fertigungsverfahrens, vorzugsweise mittels eines Fräsverfahrens, entfernt wird.
  9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmelemente (7a, 7b) mittels eines abtragenden Fertigungsverfahrens, vorzugsweise mittels eines Laserstrahlverfahrens, entfernt werden oder dass der Bereich der jeweiligen Klemmleisten (6a, 6b) mittels eines abtragenden Fertigungsverfahrens, vorzugsweise mittels eines Laserstrahlverfahrens, entfernt wird.
  10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmelemente (7a, 7b) mittels eines Verfahrens des Zerteilens, vorzugsweise mittels eines Stanzverfahrens, entfernt werden oder dass der Bereich der jeweiligen Klemmleisten (6a, 6b) mittels eines Verfahrens des Zerteilens, vorzugsweise mittels eines Stanzverfahrens, entfernt wird.
  11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenschweißnaht (4a, 4b) als Doppelschrumpfnaht oder Siegelnaht geschweißt wird.
  12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlussband mit einer Breite von 7 mm bis 13 mm, vorzugsweise etwa 10 mm, verwendet wird.
  13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmelemente (7a, 7b) jeweils mit einer Breite von 1 mm bis 4 mm, vorzugsweise etwa 2 mm, verwendet werden.
  14. Beutelherstellungsmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass sie Mittel zur Durchführung des Verfahrens gemäß einem der Ansprüche 1 bis 13 aufweist.
  15. Beutel (1) aus Kunststofffolie mit einem Verschluss (2), dadurch gekennzeichnet, dass der Beutel (1) mittels des Verfahrens gemäß einem der Ansprüche 1 bis 13 hergestellt ist.
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