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DE102011080556A1 - Videosystem und Verfahren - Google Patents

Videosystem und Verfahren Download PDF

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DE102011080556A1
DE102011080556A1 DE102011080556A DE102011080556A DE102011080556A1 DE 102011080556 A1 DE102011080556 A1 DE 102011080556A1 DE 102011080556 A DE102011080556 A DE 102011080556A DE 102011080556 A DE102011080556 A DE 102011080556A DE 102011080556 A1 DE102011080556 A1 DE 102011080556A1
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DE
Germany
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motor vehicle
recording device
area
recording
vehicle
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DE102011080556A
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English (en)
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DE102011080556B4 (de
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Ümit Kilincsoy
Irene Kamp
Alexa-Sibylla Wagner
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Bayerische Motoren Werke AG
Original Assignee
Bayerische Motoren Werke AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B60R1/20Real-time viewing arrangements for drivers or passengers using optical image capturing systems, e.g. cameras or video systems specially adapted for use in or on vehicles
    • B60R1/22Real-time viewing arrangements for drivers or passengers using optical image capturing systems, e.g. cameras or video systems specially adapted for use in or on vehicles for viewing an area outside the vehicle, e.g. the exterior of the vehicle
    • B60R1/23Real-time viewing arrangements for drivers or passengers using optical image capturing systems, e.g. cameras or video systems specially adapted for use in or on vehicles for viewing an area outside the vehicle, e.g. the exterior of the vehicle with a predetermined field of view
    • B60R1/24Real-time viewing arrangements for drivers or passengers using optical image capturing systems, e.g. cameras or video systems specially adapted for use in or on vehicles for viewing an area outside the vehicle, e.g. the exterior of the vehicle with a predetermined field of view in front of the vehicle
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Abstract

Ein Videosystem für ein Kraftfahrzeug (100), umfasst: – eine Aufzeichnungsvorrichtung (101) zur Erzeugung eines Videosignals, das Informationen über einen Bereich (102) umfasst, der in Hauptfahrtrichtung (R) des Kraftfahrzeugs (100) vor dem Kraftfahrzeug (100) angeordnet ist, – eine Anzeigevorrichtung (103) zum Anzeigen des Videosignals, – wobei die Aufzeichnungsvorrichtung (101) im Kraftfahrzeug (100) so angeordnet ist, dass durch die Aufzeichnungsvorrichtung (101) der Bereich (102) vor dem Kraftfahrzeug (100) aufzeichenbar ist, und – wobei die Anzeigevorrichtung (103) im Kraftfahrzeug (100) so angeordnet ist, dass eine Anzeige der Anzeigevorrichtung (103) von einem in Hauptfahrtrichtung (R) des Kraftfahrzeugs (100) hinteren Insassenbereich (103) des Kraftfahrzeugs einsehbar ist. Bei einem Verfahren zum Betreiben eines Videosystems (200) eines Kraftfahrzeugs (100) wird ein Bereich (102), der in Hauptfahrtrichtung (R) des Kraftfahrzeugs (100) vor dem Kraftfahrzeug (100) angeordnet ist, aufgezeichnet und dadurch ein Videosignal erzeugt. Das Videosignal wird empfangen und die Aufzeichnung des Bereichs (102) wird angezeigt, so dass das angezeigte Abbild von einem Insassenbereich (105) des Kraftfahrzeugs einsehbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Videosystem für ein Kraftfahrzeug sowie ein Verfahren zum Betreiben eines Videosystems, das in einem Kraftfahrzeug angeordnet ist.
  • In Kraftfahrzeugen, insbesondere Personenkraftwagen, wird Fahrzeuginsassen, die im Fond des Kraftfahrzeugs sitzen, der Blick in Fahrtrichtung nach außerhalb des Kraftfahrzeugs durch die Vordersitze versperrt. Speziell die Kopfstützen jeweils des Fahrersitzes und des Beifahrersitzes, die in Fahrtrichtung vor den Fondinsassen angeordnet sind, verhindern beziehungsweise verringern eine freie Sicht durch die Windschutzscheibe des Kraftfahrzeugs. Um dennoch durch die Windschutzscheibe nach außen in Fahrtrichtung blicken zu können, lehnen sich Fondpassagiere zur Mitte des Fahrzeugs. So können sie zwischen dem Fahrersitz und dem Beifahrersitz hindurchblicken, jedoch ist diese Position unkomfortabel. Zudem kann insbesondere bei Kindern und Jugendlichen im Fondbereich Übelkeit auftreten, da sie nur seitlich aus dem Fahrzeug blicken können.
  • Es ist wünschenswert, ein Videosystem für ein Kraftfahrzeug und ein Verfahren zum Betreiben eines Videosystems anzugeben, das es ermöglicht, dass die Fondinsassen komfortabel den Blick in Fahrtrichtung wahrnehmen.
  • In einer Ausführungsform der Erfindung umfasst ein Videosystem für ein Kraftfahrzeug eine Aufzeichnungsvorrichtung zur Erzeugung eines Videosignals. Das Videosignal umfasst Informationen über einen Bereich, der in Hauptfahrtrichtung des Kraftfahrzeugs vor dem Kraftfahrzeug angeordnet ist. Das Videosystem umfasst weiterhin eine Anzeigevorrichtung zum Anzeigen des Videosignals. Die Aufzeichnungsvorrichtung ist im Kraftfahrzeug so angeordnet, dass durch die Aufzeichnungsvorrichtung der Bereich vor dem Kraftfahrzeug aufzeichenbar ist. Die Anzeigevorrichtung ist im Kraftfahrzeug so angeordnet, dass eine Anzeige der Anzeigevorrichtung von einem in Hauptfahrtrichtung des Kraftfahrzeugs hinteren Insassenbereich des Kraftfahrzeugs einsehbar ist.
  • Durch die Aufzeichnungsvorrichtung, insbesondere einer Bewegtbildkamera, wird der Bereich vor dem Fahrzeug aufgezeichnet, der im Wesentlichen dem Bereich entspricht, den der Fahrer beziehungsweise der Beifahrer des Kraftfahrzeugs visuell wahrnimmt. Der von der Aufzeichnungsvorrichtung aufgezeichnete Bereich vor dem Kraftfahrzeug wird im Kraftfahrzeug durch die Anzeigevorrichtung so angezeigt, dass Insassen, die im hinteren Insassenbereich hinter dem Fahrer beziehungsweise dem Beifahrer sitzen, den Bereich vor dem Kraftfahrzeug angezeigt bekommen. Dazu müssen sie nicht seitlich am Fahrersitz oder am Beifahrersitz vorbeiblicken, sondern ein Abbild des Bereichs vor dem Kraftfahrzeug wird in Echtzeit so dargestellt, dass die Insassen im hinteren Insassenbereich eine bequeme Sitzposition einnehmen können und gleichzeitig das Abbild des Bereichs vor dem Kraftfahrzeug einsehen können. Dadurch wird das Risiko des Auftretens von Übelkeit bei den Fondinsassen verringert.
  • Gemäß weiteren Aspekten ist die Anzeigevorrichtung ein Bildschirm, der an einer Rückseite eines Sitzes des Kraftfahrzeugs angeordnet ist, der in der Hauptfahrtrichtung vorne angeordnet ist. Die Anzeigevorrichtung ist insbesondere an der Rückseite des Fahrersitzes angeordnet. Eine weitere Anzeigevorrichtung ist in Ausführungsformen an der Rückseite des Beifahrersitzes angeordnet.
  • Auf dem Bildschirm wird der Bereich vor dem Fahrzeug angezeigt, der durch die Aufzeichnungsvorrichtung aufgezeichnet wird. Dadurch, dass der Bildschirm jeweils auf der Rückseite der Vordersitze angeordnet ist, können die Fondinsassen trotz der vor ihnen angeordneten Sitze und insbesondere Kopfstützen den Bereich vor dem Kraftfahrzeug wahrnehmen. Dies entspricht im Wesentlichen einem Blick gerade durch die Windschutzscheibe beziehungsweise in Fahrtrichtung nach außerhalb des Fahrzeugs.
  • Gemäß weiteren Ausführungsformen ist die Anzeigevorrichtung ein Projektor, der eingerichtet ist, die Anzeige an die Rückseite des Sitzes des Kraftfahrzeugs zu projizieren, der in der Hauptfahrtrichtung vorne angeordnet ist. Insbesondere ist der Projektor im Dachbereich im Inneren des Kraftfahrzeugs angeordnet und projiziert die Anzeige auf die Rückseite des Fahrersitzes. In Ausführungsformen ist ein weiterer Projektor angeordnet, der die Anzeige zusätzlich auf die Rückseite des Beifahrersitzes projiziert.
  • Durch den Projektor kann nahezu die gesamte Rückseite, insbesondere in dem Blickfeld der Fondinsassen, mit einem Abbild des Bereichs projiziert werden, der von der Aufzeichnungsvorrichtung aufgezeichnet wird. Dadurch bekommen die Fondinsassen einen Eindruck, der im Wesentlichen einem Blick durch die Windschutzscheibe in Fahrtrichtung entspricht und können gleichzeitig eine bequeme Sitzposition einnehmen.
  • In Ausführungsformen umfasst das Videosystem eine Steuervorrichtung, die eingerichtet ist, die Aufzeichnungsvorrichtung und/oder die Anzeigevorrichtung zu steuern. Insbesondere ist die Steuervorrichtung eingerichtet, ein Verschwenken der Aufzeichnungsvorrichtung zu steuern. In Ausführungsformen ist die Steuervorrichtung eingerichtet, die Verschwenkung der Aufzeichnungsvorrichtung in Abhängigkeit von einer Größe zu steuern, die repräsentativ für einen Lenkwinkel ist. Dadurch ist die Aufzeichnungsvorrichtung durch die Steuervorrichtung so steuerbar, dass sie einer Fahrtrichtung des Kraftfahrzeugs folgt. Die Aufzeichnungsvorrichtung simuliert somit das natürliche Blickverhalten eines Menschens, möglichst in die beabsichtigte Fahrtrichtung zu schauen. Dies wird dadurch erreicht, dass die Verschwenkung Aufzeichnungsvorrichtung in Abhängigkeit der Größe gesteuert wird, die repräsentativ für den Lenkwinkel ist. Wird also das Lenkrad nach links gedreht, wird beispielsweise die Aufzeichnungsvorrichtung nach links gedreht und zeichnet somit einen Bereich auf, der dem natürlichen Blickverhalten entspricht.
  • Alternativ oder zusätzlich ist die Steuervorrichtung eingerichtet, die Verschwenkung der Aufzeichnungsvorrichtung in Abhängigkeit von einer Größe zu steuern, die repräsentativ für eine Kurvenlichtverschwenkung ist. In Kraftfahrzeugen ist herkömmlich häufig ein Kurvenlichtsystem angeordnet, das einen Bereich, der der beabsichtigten Fahrtrichtung entspricht, ausleuchtet. Dieser Bereich entspricht im Wesentlichen dem Bereich, der dem natürlichen Blickverhalten des Menschens entspricht, da dieser ausgeleuchtete Bereich mit der beabsichtigten Fahrtrichtung korrespondiert.
  • Somit wird auch bei Kurvenfahrten für die Fondinsassen durch die Anzeigevorrichtung eine Wahrnehmung des Bereichs vor dem Fahrzeug ermöglicht, die einen Blick durch die Windschutzscheibe entspricht. Dadurch wird insbesondere das Auftreten von Übelkeit bei den Fondinsassen vermieden.
  • Gemäß weiteren Aspekten ist die Steuervorrichtung eingerichtet, die Anzeigevorrichtung so zu steuern, dass ein Bildausschnitt angezeigt wird, der einer beabsichtigten Fahrtrichtung entspricht. In diesem Fall ist die Aufzeichnungsvorrichtung beispielsweise unbeweglich mit dem Kraftfahrzeug gekoppelt. Gemäß weiteren Aspekten ist die Aufzeichnungsvorrichtung durch die Steuervorrichtung verschwenkbar und zusätzlich ist die Steuervorrichtung eingerichtet, einen Bildausschnitt zu wählen, der der beabsichtigten Fahrtrichtung entspricht. Dies erfolgt insbesondere in Abhängigkeit der Größe, die repräsentativ für den Lenkwinkel ist und/oder in Abhängigkeit der Größe, die repräsentativ für die Kurvenlichtverschwenkung ist.
  • Gemäß weiteren Aspekten umfasst das Videosystem mindestens eine weitere Aufzeichnungsvorrichtung. In Ausführungsformen entspricht die mindestens eine weitere Aufzeichnungsvorrichtung in Aufbau und Funktion der Aufzeichnungsvorrichtung wie oben beschrieben.
  • Durch die Verwendung einer Mehrzahl von Aufzeichnungsvorrichtungen ist der Bereich vor dem Fahrzeug besonders gut aufzeichenbar und insbesondere entspricht die Aufzeichnung dann besonders gut der natürlichen Wahrnehmung der Insassen.
  • Die Aufzeichnungsvorrichtung beziehungsweise die Mehrzahl der Aufzeichnungsvorrichtungen sind gemäß weiteren Aspekten an der Windschutzscheibe des Kraftfahrzeugs angeordnet. Ist eine einzige Aufzeichnungsvorrichtung vorgesehen, ist diese horizontal mittig im Bereich des Rückspiegels angeordnet. Gemäß weiteren Aspekten ist auch eine davon verschiedene Position der einen einzigen Aufzeichnungsvorrichtung möglich. Sind beispielsweise zwei Aufzeichnungsvorrichtungen vorgesehen, sind diese jeweils in verschiedene Richtungen horizontal versetzt zur Mitte an der Windschutzscheibe angeordnet. Insbesondere ist jeweils eine Aufzeichnungsvorrichtung im Bereich jeweils einer der Seitenspiegel des Kraftfahrzeugs angeordnet. In Ausführungsformen ist die eine Aufzeichnungsvorrichtung beziehungsweise die Mehrzahl der Aufzeichnungsvorrichtungen auf Augenhöhe der Insassen angeordnet, um eine möglichst gute Abbildung der natürlichen Wahrnehmung zu ermöglichen.
  • Ein Verfahren zum Betreiben eines Videosystems eines Kraftfahrzeugs umfasst gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ein Aufzeichnen eines Bereichs, der in der Hauptfahrtrichtung des Kraftfahrzeugs vor dem Kraftfahrzeug angeordnet ist. Dadurch wird ein Videosignal erzeugt. Das Videosignal wird empfangen und die Aufzeichnung des Bereichs wird angezeigt, sodass das angezeigte Bild von einem Insassenbereich des Kraftfahrzeugs einsehbar ist.
  • In Ausführungsformen umfasst das Verfahren ein Ermitteln einer Größe, die repräsentativ für einen Lenkwinkel ist. Beispielsweise wird der Bereich in Abhängigkeit der ermittelten Größe, die repräsentativ für den Lenkwinkel ist, aufgezeichnet. Alternativ oder zusätzlich wird die Aufzeichnung in Abhängigkeit von der ermittelten Größe, die repräsentativ für den Lenkwinkel ist, angezeigt.
  • Gemäß weiteren Aspekten wird eine Größe ermittelt, die repräsentativ für eine Kurvenlichtverschwenkung ist. Insbesondere wird der Bereich in Abhängigkeit von der ermittelten Größe aufgezeichnet, die repräsentativ für eine Kurvenlichtverschwenkung ist. Alternativ oder zusätzlich wird die Aufzeichnung in Abhängigkeit von der ermittelten Größe angezeigt, die repräsentativ für eine Kurvenlichtverschwenkung ist.
  • Somit wird auch bei Kurvenfahrten für die Fondinsassen durch die Anzeigevorrichtung eine Wahrnehmung des Bereichs vor dem Fahrzeug ermöglicht, die einem Blick durch die Windschutzscheibe entspricht. Dadurch wird insbesondere das Auftreten von Übelkeit bei den Fondinsassen vermieden.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Weiterbildungen ergeben sich aus den nachfolgenden in Verbindung mit den Figuren erläuterten Beispielen. Gleiche, gleichartige und gleich wirkende Elemente können in den Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen sein. Die dargestellten Elemente und deren Größenverhältnisse zueinander sind grundsätzlich nicht als maßstabsgerecht anzusehen, vielmehr können einzelne Elemente, wie beispielsweise Bereiche, zum besseren Verständnis übertrieben groß dimensioniert dargestellt sein.
  • Es zeigen:
  • 1 eine schematische Darstellung eines Kraftfahrzeugs mit einem Videosystem gemäß einer Ausführungsform,
  • 2 eine schematische Darstellung eines Kraftfahrzeugs mit einem Videosystem gemäß einer Ausführungsform,
  • 3 eine schematische Darstellung eines Videosystems gemäß einer Ausführungsform, und
  • 4 eine schematische Darstellung eines Videosystems gemäß einer Ausführungsform.
  • Detaillierte Beschreibung von Ausführungsformen
  • 1 zeigt ein Kraftfahrzeug 100. Das Kraftfahrzeug 100 weist ein Videosystem 200 auf. Das Videosystem 200 umfasst eine Aufzeichnungsvorrichtung 101, die eingerichtet ist, Bilder, insbesondere digitale Videobilder, aufzuzeichnen. Die Aufzeichnungsvorrichtung 101 ist beispielsweise eine digitale Videokamera.
  • Das Videosystem 200 umfasst weiterhin mindestens eine Anzeigevorrichtung 103. Insbesondere ist jeweils eine Anzeigevorrichtung 103 an jedem Vordersitz 107 angeordnet. Beispielsweise umfasst das Videosystem 200 also zwei Anzeigevorrichtungen 103 und 111 (3 und 4), von denen eine Anzeigevorrichtung am Fahrersitz des Kraftfahrzeugs angeordnet ist und die andere Anzeigevorrichtung am Beifahrersitz des Kraftfahrzeugs.
  • Die Anzeigevorrichtung 103 und vergleichbar dazu die zweite Anzeigevorrichtung 111 sind jeweils an einer Rückseite 109 des entsprechenden Vordersitzes 107 angeordnet. Die Rückseite 109 ist der Seite des Sitzes abgewandt, an der gewöhnlich der Fahrer beziehungsweise der Beifahrer des Kraftfahrzeugs sitzt.
  • Die Anzeigevorrichtungen sind im gezeigten Ausführungsbeispiel Bildschirme, insbesondere Flachbildschirme, die zur Wiedergabe von Videofilmen eingerichtet sind. Die Anzeigevorrichtungen 103 und 111 sind jeweils so angeordnet, dass sie von einem hinteren Insassenbereich 105 beziehungsweise 124 (3 und 4) einsehbar sind. Ein Fondinsasse, der auf einem Rücksitz 108 hinter dem Fahrer sitzt, blickt auf die Anzeigevorrichtung 103. Ein Fondinsasse, der im Insassenbereich 124 hinter dem Beifahrer sitzt, blickt auf die Anzeigevorrichtung 111.
  • Das Videosystem 200 umfasst weiterhin eine Steuervorrichtung 121, die mit den Anzeigevorrichtungen und der Videoaufzeichnungsvorrichtung 101 gekoppelt ist. Die Steuervorrichtung 121 ist eingerichtet, sowohl die Anzeigevorrichtungen als auch die Aufzeichnungsvorrichtung zu steuern. Insbesondere ist die Steuervorrichtung 121 ist eingerichtet, sowohl die Anzeigevorrichtungen bezüglich einer Blickwinkeldarstellung als auch eine Verschwenkung der Aufzeichnungsvorrichtung zu steuern.
  • Die Aufzeichnungsvorrichtung 101 ist an einer Innenseite einer Windschutzscheibe 106 des Kraftfahrzeugs 100 angeordnet. Die Aufzeichnungsvorrichtung 101 ist so angeordnet, dass sie einen Bereich 102, der in Hauptfahrtrichtung R des Kraftfahrzeugs 100 vor dem Kraftfahrzeug 100 liegt, aufzeichnen kann. In Ausführungsbeispielen ist die Aufzeichnungsvorrichtung 101 horizontal mittig im Bereich des Rückspiegels an der Windschutzscheibe 106 angeordnet. Die Aufzeichnungsvorrichtung ist im weiteren Ausführungsbeispiel an einer anderen Stelle der Windschutzscheibe 106 angeordnet. Die Aufzeichnungsvorrichtung 101 kann auch an einer anderen Position des Kraftfahrzeugs 101 angeordnet sein, von der aus der Bereich 102 aufzeichenbar ist. Beispielsweise ist die Aufzeichnungsvorrichtung 101 im weiteren Ausführungsbeispiel im Bereich des Kühlergrills des Kraftfahrzeugs angeordnet.
  • Die Aufzeichnungsvorrichtung 101 ist im Ausführungsbeispiel auf Augenhöhe der Insassen angeordnet. So ist eine Aufzeichnung des Bereichs 102 möglich, die gut einer natürlichen Wahrnehmung der Insassen entspricht.
  • Die Aufzeichnung der Aufzeichnungsvorrichtung 101, also insbesondere eine Videoaufzeichnung des Bereichs 102, wird auf den Anzeigevorrichtungen 103 beziehungsweise 111 angezeigt. Durch die Anzeige des Bereichs 102 auf der Rückseite des Fahrersitzes beziehungsweise des Beifahrersitzes wird den Fondinsassen im Insassenbereich 105 beziehungsweise 124 ein Blick geradeaus durch die Windschutzscheibe simuliert. Durch die Anzeige des Bereichs 102 auf der Rückseite des Fahrersitzes beziehungsweise des Beifahrersitzes wird den Fondinsassen im Insassenbereich 105 beziehungsweise 124 ein Blick in Fahrtrichtung des Kraftfahrzeugs simuliert. Für die Fondinsassen wird der Eindruck erzeugt, sie können in Fahrtrichtung des Kraftfahrzeugs durch die Windschutzscheibe blicken, da der Bereich 102 vor den Fondinsassen auf den Rückseiten der Vordersitze angezeigt wird. So können die Fondinsassen eine bequeme, gerade Sitzposition einnehmen und gleichzeitig das Abbild des Bereichs 102 anschauen, der gewöhnlich durch den Fahrersitz beziehungsweise den Beifahrersitz versperrt ist.
  • Gemäß weiteren Aspekten ist die Aufzeichnungsvorrichtung 101 drehbar relativ zum Kraftfahrzeug 101 angeordnet. Die Aufzeichnungsvorrichtung 101 ist mit einem Stellmotor gekoppelt, der die Aufzeichnungsvorrichtung 101 relativ zum Kraftfahrzeug 100 insbesondere in der Horizontalen drehen kann.
  • Die Steuervorrichtung 121 ist eingerichtet, die Aufzeichnungsvorrichtung 101 beziehungsweise den Stellmotor (nicht gezeigt) so anzusteuern, dass die Aufzeichnungsvorrichtung 101 relativ zum Kraftfahrzeug verschwenkt wird. Insbesondere steuert die Steuervorrichtung 121 die Aufzeichnungsvorrichtung 101 beziehungsweise den Stellmotor in Abhängigkeit einer ermittelten Größe an, die repräsentativ für einen Lenkwinkel einer Lenkvorrichtung 104, insbesondere eines Lenkrads, ist. So wird der Straßen- und Fahrverlauf im Bereich 102 bei Kurven in Richtung der Kurven abgebildet, um ein realistisches Fahrgefühl zu vermitteln. Dadurch, dass die Anzeigevorrichtung 101 in Abhängigkeit des Lenkwinkels verschwenkt wird, kann das natürliche Blickverhalten eines Menschens simuliert werden, möglichst immer in die beabsichtigte Fahrtrichtung zu schauen. Die Aufzeichnungsvorrichtung 101 wird in die Richtung verschwenkt, in die auch das Lenkrad gedreht wird beziehungsweise wurde.
  • Alternativ oder zusätzlich ist die Steuervorrichtung 121 eingerichtet, eine Verschwenkung eines Kurvenlichtes des Kraftfahrzeugs zu ermitteln und die Aufzeichnungsvorrichtung 101 in Abhängigkeit dieser Verschwenkung an zu steuern und zu drehen. Da das Kurvenlicht die beabsichtigte Fahrtrichtung ausleuchtet, entspricht die Verschwenkung des Kurvenlichts im Wesentlichen einer gewünschten Verschwenkung der Aufzeichnungsvorrichtung 101.
  • 2 zeigt eine schematische Darstellung des Kraftfahrzeugs 100 mit dem Videosystem 200 gemäß 1. Im Unterschied zu 1 ist die Anzeigevorrichtung 103 ein Projektor. Entsprechend ist die weitere Anzeigevorrichtung 111 ein Projektor. Weiterhin ist im Unterschied zu 1 die Aufzeichnungsvorrichtung 101 im Bereich eines Seitenspiegels des Kraftfahrzeugs 100 angeordnet.
  • Gemäß weiteren Aspekten ist auch eine Kombination der Ausführungsbeispiele der 1 und der Ausführungsbeispiele der 2 möglich. Beispielsweise ist in Ausführungsformen die Aufzeichnungsvorrichtung 101 im Bereich der Seitenspiegel des Kraftfahrzeugs angeordnet und die Anzeigevorrichtungen 103 und 111 sind Monitore auf der Rückseite des Fahrersitzes beziehungsweise des Beifahrersitzes. Beispielsweise ist gemäß weiteren Ausführungsformen die Aufzeichnungsvorrichtung 101 im Bereich des Rückspiegels angeordnet und die Anzeigevorrichtungen 103 und 111 sind Projektoren.
  • Die Anzeigevorrichtungen 103 beziehungsweise 111 gemäß dem Ausführungsbeispielen der 2 sind im Dachbereich des Kraftfahrzeugs 100 angeordnet, sodass die Projektoren eingerichtet sind, eine Anzeige auf die Rückseite 109 des Fahrersitzes beziehungsweise des Beifahrersitzes zu projizieren.
  • Die Ansteuerung der Aufzeichnungsvorrichtung 101 und der Anzeigevorrichtung 103 erfolgt im Wesentlichen wie im Zusammenhang mit 1 erläutert. Durch die Projektion der Anzeige des Bereichs 102 auf die Rückseiten des Fahrersitzes und des Beifahrersitzes wird eine große Fläche der jeweiligen Rückseiten mit einem Abbild des Bereichs 102 bedeckt. Dadurch entsteht eine möglichst gute Wahrnehmung des Bereichs 102 vor dem Kraftfahrzeug für die Fondinsassen. So ist es für die Fondinsassen möglich eine bequeme gerade Sitzposition einzunehmen und gleichzeitig ein Abbild des Bereichs 102 vor dem Kraftfahrzeug zu betrachten, das herkömmlich durch die Vordersitze nicht einsehbar wäre.
  • 3 zeigt schematisch das Videosystem 200, wie es zumindest teilweise in den Ausführungsbeispielen der 1 und/oder der 2 im Kraftfahrzeug 100 angeordnet ist. Die Steuervorrichtung 121 ist mit der Aufzeichnungsvorrichtung 101 gekoppelt. Die Aufzeichnungsvorrichtung 101 ist eingerichtet, den Bereich 102 aufzuzeichnen. In Ausführungsbeispielen ist die Steuervorrichtung 121 eingerichtet, die Aufzeichnungsvorrichtung 101 so anzusteuern, dass sich die Aufzeichnungsvorrichtung 101 und damit der aufgezeichnete Bereich in eine beabsichtigte Fahrtrichtung des Kraftfahrzeugs bewegen. Die Aufzeichnungsvorrichtung 101 ist entsprechend von der Steuervorrichtung 121 ansteuerbar.
  • Gemäß weiteren Aspekten ist die Steuervorrichtung 121 eingerichtet, die Anzeigevorrichtung 103 beziehungsweise 111 so zu steuern, dass ein Bildausschnitt angezeigt wird, der der beabsichtigten Fahrtrichtung entspricht. Die Aufzeichnungsvorrichtung 101 ist in Ausführungsformen unbeweglich relativ zum Kraftfahrzeug angeordnet und die Steuervorrichtung 121 ist eingerichtet, aus der Aufzeichnung der Aufzeichnungsvorrichtung 101 lediglich den Ausschnitt auszuwählen und steuert die Anzeigevorrichtung 103 beziehungsweise 111 so an, dass der Ausschnitt angezeigt wird.
  • Die Steuervorrichtung 121 ist mit der Anzeigevorrichtung 103 und der in Aufbau und Funktion gleichartigen Anzeigevorrichtung 111 gekoppelt. Die Anzeigevorrichtung 103 ist von dem Insassenbereich 105 einsehbar, der im Wesentlichen hinter dem Fahrersitz liegt. Die Anzeigevorrichtung 111 ist aus dem Insassenbereich 124 einsehbar, der im Wesentlichen hinter dem Beifahrersitz liegt. In Ausführungsbeispielen sind die Anzeigevorrichtung 103 und 111 Monitore, die jeweils auf der Rückseite der Vordersitze des Kraftfahrzeugs angeordnet sind. In weiteren Ausführungsbeispielen sind die Anzeigevorrichtungen 103 und 111 jeweils Projektoren, die so im Kraftfahrzeug angeordnet sind, dass sie jeweils auf die Rückseite einer der Vordersitze die Anzeige projizieren.
  • Die Aufzeichnungsvorrichtung 111 ist so im Kraftfahrzeug angeordnet, dass sie den Bereich, der vor dem Kraftfahrzeug liegt, aufzeichnen kann. Die Aufzeichnungsvorrichtung ist beispielsweise an der Windschutzscheibe horizontal mittig auf Augenhöhe angeordnet. In weiteren Ausführungsbeispielen ist die Anzeigevorrichtung 101 an einer anderen Stelle angeordnet, von der aus die Aufzeichnungsvorrichtung 101 den Bereich 102 aufzeichnen kann.
  • 4 zeigt ein schematisches Blockbild des Videosystems 200, wie es beispielsweise zumindest teilweise in den Ausführungsformen der 1 und/oder der 2 im Kraftfahrzeug 100 angeordnet ist. Das Videosystem 200 weist zwei Aufzeichnungsvorrichtungen 101 und 110 auf. Die Aufzeichnungsvorrichtung 101 ist horizontal zur Mitte der Windschutzscheibe in eine Richtung versetzt angeordnet. Die Aufzeichnungsvorrichtung 110 ist horizontal zur Mitte in die andere Richtung versetzt angeordnet. Die beiden Aufzeichnungsvorrichtungen 101 und 110 zeichnen gemeinsam den Bereich 102 auf und die Steuervorrichtung 121, die mit den beiden Aufzeichnungsvorrichtungen 101 und 110 gekoppelt ist, ist eingerichtet, ein gemeinsames Abbild des Bereichs 102 zu generieren.
  • Die Aufzeichnungsvorrichtung 101 und die Aufzeichnungsvorrichtung 110 sind in Ausführungsformen jeweils so von der Steuervorrichtung 121 ansteuerbar, dass sie relativ zum Fahrzeug verschwenkbar sind. Die Anzeigevorrichtung 103 und die Anzeigevorrichtung 111 sind jeweils für den zugehörigen Bereich 105 beziehungsweise 124 vorgesehen und bieten den Fondpassagieren, die im jeweiligen Bereich sitzen, die Möglichkeit, ein Abbild des Bereichs 102 zu sehen, ohne an den Fahrersitz beziehungsweise den Beifahrersitz vorbeiblicken zu müssen.
  • Die Steuervorrichtung 121 weist in Ausführungsformen eine Speichervorrichtung 122 auf. In weiteren Ausführungsformen ist die Speichervorrichtung 122 separat zur Steuervorrichtung 121 angeordnet. Die Speichervorrichtung 122 ist eingerichtet, das Videosignal der Aufzeichnungsvorrichtung 101 zu speichern. In weiteren Ausführungsformen ist die Speichervorrichtung 122 eingerichtet, die Videosignale der weiteren Aufzeichnungsvorrichtungen, beispielsweise der Aufzeichnungsvorrichtung 110, zu speichern. Insbesondere speichert die Speichervorrichtung 122 das Videosignal temporär, beispielsweise 60 Sekunden in die Vergangenheit. In weiteren Ausführungsformen wird ein längerer Zeitraum zwischengespeichert, beispielsweise jeweils die letzten fünf Minuten. In weiteren Ausführungsformen wird ein anderer Zeitraum zwischengespeichert. Die zwischengespeicherten Videosignale werden gemäß weiteren Aspekten dazu genutzt, im Falle eines Unfalls den Unfallhergang rekonstruierbar zu machen.
  • Bezugszeichenliste
  • 100
    Kraftfahrzeug
    101, 110
    Videoaufzeichnungsvorrichtung
    102
    Bereich
    103, 111
    Anzeigevorrichtung
    104
    Lenkvorrichtung
    105, 124
    Insassenbereich
    106
    Windschutzscheibe
    107
    Fahrersitz
    108
    Rücksitz
    109
    Rückseite
    121
    Steuervorrichtung
    122
    Speichervorrichtung
    200
    Videosystem

Claims (10)

  1. Videosystem für ein Kraftfahrzeug (100), umfassend: – eine Aufzeichnungsvorrichtung (101) zur Erzeugung eines Videosignals, das Informationen über einen Bereich (102) umfasst, der in Hauptfahrtrichtung (R) des Kraftfahrzeugs (100) vor dem Kraftfahrzeug (100) angeordnet ist, – eine Anzeigevorrichtung (103) zum Anzeigen des Videosignals, – wobei die Aufzeichnungsvorrichtung (101) im Kraftfahrzeug (100) so angeordnet ist, dass durch die Aufzeichnungsvorrichtung (101) der Bereich (102) vor dem Kraftfahrzeug (100) aufzeichenbar ist, und – wobei die Anzeigevorrichtung (103) im Kraftfahrzeug (100) so angeordnet ist, dass eine Anzeige der Anzeigevorrichtung (103) von einem in Hauptfahrtrichtung (R) des Kraftfahrzeugs (100) hinteren Insassenbereich (103) des Kraftfahrzeugs einsehbar ist.
  2. Videosystem nach Anspruch 1, umfassend eine Steuervorrichtung (121), die eingerichtet ist, ein Verschwenken der Aufzeichnungsvorrichtung (101) in Abhängigkeit von einer Größe zu steuern, die repräsentativ für einen Lenkwinkel ist.
  3. Videosystem nach Anspruch 1, umfassend eine Steuervorrichtung (121), die eingerichtet ist, ein Verschwenken der Aufzeichnungsvorrichtung (101) in Abhängigkeit von einer Größe zu steuern, die repräsentativ für eine Kurvenlichtverschwenkung ist.
  4. Videosystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem die Aufzeichnungsvorrichtung (101) an einer Windschutzscheibe (106) des Kraftfahrzeugs (100) angeordnet ist.
  5. Videosystem nach Anspruch 4, umfassend: – eine weitere Aufzeichnungsvorrichtung (110) zur Erzeugung eines weiteren Videosignals, das Informationen über den Bereich (102) umfasst, der in Hauptfahrtrichtung (R) des Kraftfahrzeugs (100) vor dem Kraftfahrzeug (100) angeordnet ist, die an der Windschutzscheibe (106) angeordnet ist, – wobei die Aufzeichnungsvorrichtung (101) an der Windschutzscheibe (106) horizontal zur Mitte versetzt angeordnet ist und die weitere Aufzeichnungsvorrichtung (110) an der Windschutzscheibe (106) horizontal zur Mitte entgegengesetzt versetzt angeordnet ist, und – wobei die Anzeigevorrichtung (103) zum Anzeigen einer Schnittmenge des Videosignals und des weiteren Videosignals eingerichtet ist.
  6. Verfahren zum Betreiben eines Videosystems (200) eines Kraftfahrzeugs (100), umfassend: – Aufzeichnen eines Bereichs (102), der in Hauptfahrtrichtung (R) des Kraftfahrzeugs (100) vor dem Kraftfahrzeug (100) angeordnet ist, und dadurch Erzeugen eines Videosignals, – Empfangen des Videosignals und Anzeigen der Aufzeichnung des Bereichs (102), so dass das angezeigte Abbild von einem Insassenbereich (105) des Kraftfahrzeugs einsehbar ist.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, umfassend: – Ermitteln einer Größe, die repräsentativ ist für einen Lenkwinkel, – Aufzeichnen des Bereichs (102) in Abhängigkeit von der ermittelten Größe, die repräsentativ ist für einen Lenkwinkel.
  8. Verfahren nach Anspruch 6, umfassend: – Ermitteln einer Größe, die repräsentativ ist für einen Lenkwinkel, – Anzeigen der Aufzeichnung in Abhängigkeit von der ermittelten Größe, die repräsentativ ist für einen Lenkwinkel.
  9. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 8, umfassend: – Ermitteln einer Größe, die repräsentativ ist für eine Kurvenlichtverschwenkung, – Aufzeichnen des Bereichs (102) in Abhängigkeit von der ermittelten Größe, die repräsentativ ist für eine Kurvenlichtverschwenkung.
  10. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 8, umfassend: – Ermitteln einer Größe, die repräsentativ ist für eine Kurvenlichtverschwenkung, – Anzeigen der Aufzeichnung in Abhängigkeit von der ermittelten Größe, die repräsentativ ist für eine Kurvenlichtverschwenkung.
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