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DE102011086871B4 - Barcode-Leser mit Druckausgleichsvorrichtung - Google Patents

Barcode-Leser mit Druckausgleichsvorrichtung Download PDF

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DE102011086871B4 DE201110086871 DE102011086871A DE102011086871B4 DE 102011086871 B4 DE102011086871 B4 DE 102011086871B4 DE 201110086871 DE201110086871 DE 201110086871 DE 102011086871 A DE102011086871 A DE 102011086871A DE 102011086871 B4 DE102011086871 B4 DE 102011086871B4
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Abstract

Ein Barcode-Leser (1) mit einem Gehäuse (2) mit einer Druckausgleichsvorrichtung (4), insbesondere für Heißgetränkezubereitungseinrichtungen für Haushaltszwecke, wird durch eine am Gehäuse (2) druckdicht angeschlossene Leitungsverbindung (6) zwischen einem Innenraum (8) des Gehäuses (2) und seiner Umgebung (10) weitergebildet. Die Erfindung betrifft außerdem eine Heißgetränkezubereitungsvorrichtung (28) mit dem beschriebenen Barcode-Leser (1).

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Barcode-Leser mit einem Gehäuse mit einer Druckausgleichsvorrichtung, insbesondere für Heißgetränkezubereitungseinrichtungen für Haushaltszwecke. Sie betrifft außerdem eine derartige Heißgetränkezubereitungseinrichtung mit dem genannten Barcode-Leser. Ein Barcode-Leser oder Barcode-Reader stellt eine Ableseeinheit für optische Muster dar, sog. Barcodes, die zum Beispiel auf Zubereitungskapseln für Heißgetränke aufgedruckt sind. Das Gehäuse des Barcode-Lesers besteht regelmäßig aus Kunststoff, ist druckdicht ausgeführt und enthält eine Aufnahme für eine mit einem Sensor und zum Beispiel einer LED bestückbaren elektronischen Platine, eine Aufnahme für eine optische Einrichtung und ein Fenster für eine Sichtverbindung zwischen dem Sensor und dem zu lesenden Muster.
  • Die DE 10 2009 055 384 A1 beschreibt ein Sensorgehäuse für einen Strichcodeleser oder Barcode-Reader, das insbesondere schmutz- und feuchtigkeitsdicht ausgebildet ist, um eine einwandfreie Lesefähigkeit der Ableseeinheit nicht durch Feuchtigkeit und Schmutzpartikel zu beeinträchtigen. Da jedoch insbesondere alternder Kunststoff porös ist und der Barcode-Reader im Betrieb der Getränkezubereitungsvorrichtung unterschiedlichen Druckzuständen ausgesetzt ist, umfasst das Gehäuse des Barcode-Reader eine Membran als Druckausgleichsvorrichtung. Sie vermeidet einen Druckunterschied zwischen einem Innenraum des Gehäuses und seiner Umgebung. Mangels Druckunterschied entsteht keine Diffusion insbesondere von Feuchtigkeit durch den porösen Kunststoff hindurch in das Gehäuse hinein. Die Ausbildung der Druckausgleichsvorrichtung stellt einen gewissen Aufwand bei der Herstellung des Barcode-Readers dar. Aus der DE 10 2007 039 632 A1 ist ein Gehäuse einer Ableseeinheit für optische Muster mit einer Aufnahme für eine mit einem Sensor bestückbaren Platine und mit einem Fenster das sich im Betrieb der Ableseeinheit im Strahlengang zwischen Sensor und dem Muster. befindet. Weiterhin sind aus der US 2011/0110180 A1 sowie der US 2010/0089944 A1 Heißgetränkezubereitungseinrichtungen mit Barcode-Lesern bekannt.
  • Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine einfachere Druckausgleichsvorrichtung anzugeben.
  • Diese Aufgabe wird bei dem eingangs genannten Barcode-Leser erfindungsgemäß durch eine am Gehäuse druckdicht angeschlossene fluidische Leitungsverbindung zwischen einem Innenraum des Gehäuses und seiner Umgebung gelöst. Das erfindungsgemäße Gehäuse des Barcode-Lesers steht also mittels der Leitungsverbindung mit seiner Umgebung insofern in Kontakt, als die Leitungsverbindung einen Fluidaustausch zwischen dem Innenraum des Barcode-Lesers einerseits und seiner Umgebung andererseits ermöglicht. Das relevante Fluid, dessen Austausch die Leitungsverbindung ermöglicht, ist gasförmig, nämlich Umgebungsluft.
  • Die Erfindung wendet sich allerdings davon ab, einen Druckausgleich mit der unmittelbaren Umgebung des Gehäuses des Barcode-Lesers herzustellen, beispielsweise über eine Membran. Sie verfolgt vielmehr das Prinzip, über die Leitungsverbindung eine entfernter liegende Umgebung zu erreichen, nämlich gezielt eine Umgebung auswählen zu können, mit der der Innenraum des Barcode-Lesers sinnvollerweise in Verbindung stehen soll. Konkret ermöglicht die Leitungsverbindung, seine durch Druck- und Temperaturschwankungen belastete Umgebung des Barcode-Lesers, beispielsweise innerhalb einer Brühkammer einer Heißgetränkezubereitungseinrichtung, zu überbrücken und den Innenraum des Barcode-Lesers mit einer insofern unbelasteten Umgebung zu verbinden. Damit kann auf überraschend einfache Weise sowohl ein Druckausgleich geschaffen als auch ein geeignetes Klima innerhalb des Barcode-Lesers erzeugt bzw. aufrechterhalten werden, so dass dessen Funktion weder durch Feuchtigkeit noch durch Schmutzpartikel oder sonstige störende Einflüsse beeinträchtigt wäre. Auf die Ausbildung einer Membran kann damit verzichtet werden.
  • An die Leitungsverbindung sind im Wesentlichen die gleichen konstruktiven Anforderungen zu stellen wie an das Gehäuse, jedenfalls in demjenigen Bereich, in dem sie Temperatur- und Druckeinflüssen ausgesetzt ist. Unterliegt also das Gehäuse des Barcode-Lesers einem erhöhten Druck, so kann ein an sich bekannter Druckausgleich, beispielsweise durch geringfügige Kompression des Gehäuses mit einer Expansion des Gases im Gehäuse in einen Expansionsraum erfolgen. Erfindungsgemäß stellt die Leitungsverbindung einen Kontakt zu einem Expansionsraum her, indem ein Teilvolumen des Gases durch die fluidische Leitungsverbindung hindurch nach außen abströmen kann. Bei nachlassendem Druck auf das Gehäuse und dessen Expansion kann Gas, insbesondere Luft aus der Umgebung in das Gehäuse zurückströmen. Da die Leitungsverbindung die unmittelbare, durch Druck- und Temperaturbelastungen, Feuchtigkeit und Schmutzpartikel belastete Umgebung des Barcode-Lesers überbrückt, kann insofern unbelastetes Gas, nämlich „normale Luft” in den Innenraum des Gehäuses zurückströmen. Dadurch entstehen keine Funktionsbeeinträchtigungen des Barcode-Lesers. Dabei stellt die Leitungsverbindung eine konstruktiv wesentlich einfachere Vorrichtung dar als die Ausbildung einer Druckausgleichsvorrichtung gemäß Stand der Technik.
  • Die Leitungsverbindung muss jedenfalls im druck- und temperaturbeaufschlagten Bereich die weitgehend gleichen konstruktiven und materialtechnischen Anforderungen erfüllen, wie das Gehäuse des Barcode-Lesers selbst. Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung umfasst die Leitungsverbindung einen starren Leitungsstutzen am Gehäuse und einen flexiblen Schlauch, wobei der Schlauch auf den Leitungsstutzen aufschiebbar ist. Der starre Leitungsstutzen kann aus demselben Material wie das Gehäuse ausgebildet sein, was seine Herstellung zusammen mit dem Gehäuse vereinfacht. Die einteilige bzw. einstückige Herstellung des Leitungsstutzens mit dem Gehäuse stellt seinen druckdichten Anschluss des Leitungsstutzens am Gehäuse sicher. Bei einem mehrteiligen Gehäuse, beispielsweise aus einem Gehäusekörper und einem Gehäusedeckel, kann der Leitungsstutzen entweder am Gehäusekörper oder am Gehäusedeckel angebracht sein, je nachdem, wie sich das jeweilige Gehäuseteil samt Leitungsstutzen besser produzieren lässt.
  • Der Leitungsstutzen und der flexible Schlauch sind in ihren Dimensionen derart aufeinander abgestimmt, dass der Schlauch auf den Leitungsstutzen zumindest aufgeschoben und dort ggf. fixiert werden kann. Damit lässt sich die Leitungsverbindung aus dem starren Leitungsstutzen und dem flexiblen Schlauch einfach montieren. Der flexible Schlauch kann ein Standardprodukt sein und beispielsweise aus Silikon bestehen. Die Leitungsverbindung dient einerseits der Überbrückung einer Strecke von dem Gehäuse des Barcode-Lesers durch einen druck- und temperaturbeaufschlagten Bereich hindurch, zum Beispiel durch eine Brühkammer hindurch. Zusätzlich kann sie ggf. eine daran anschließende Strecke in einen Bereich bzw. Raum überbrücken, in dem geeignete atmosphärische Bedingungen für die Verbindung mit dem Innenraum des Barcode-Lesers bestehen. Im druck- und temperaturbeaufschlagten Abschnitt muss die Leitungsverbindung weitgehend die gleichen Belastungen aushalten wie das Gehäuse des Barcode-Lesers selbst. Daher kann der starre Leitungsstutzen zumindest den druck- und/oder temperaturbeaufschlagten Bereich der Zubereitungseinrichtung überbrücken. Der flexible Schlauch kann im anschließenden Bereich eingesetzt werden, jedenfalls dort, wo keine nennenswerten Druckbelastungen mehr auftreten, die ihn zusammenpressen und damit undurchlässig machen könnten. Treten dagegen nur geringere Drücke auf, denen der flexible Schlauch trotz seiner Flexibilität widerstehen kann, so kann er auch in den druck- und/oder temperaturbelasteten Bereich hineinragen.
  • Für die elektrische Versorgung des Sensors innerhalb des Barcode-Lesers verfügt er regelmäßig über ein elektrisch leitfähiges Kabel von einem Innenraum seines Gehäuses auf seine Außenseite bzw. in seine Umgebung. Damit weist das Gehäuse bereits einen Durchbruch auf, der druckdicht abgeschlossen sein muss. Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind sowohl das elektrische Kabel als auch die Leitungsverbindung konzentrisch angeordnet, verlaufen also insbesondere ineinander. Diese Anordnung der Leitungsverbindung einerseits und des elektrischen Kabels andererseits erfordert damit lediglich nur noch eine Öffnung am Gehäuse, die druckdicht ausgebildet sein und hinsichtlich ihrer Dichtigkeit überprüft werden muss. Damit verringert sich der Herstellungsaufwand des Gehäuses des Barcode-Lesers, auch wenn er über eine Druckausgleichseinrichtung verfügt. In einer einfachen Anordnung kann beispielsweise das elektrische Kabel durch die Leitungsverbindung selbst hindurchgeführt werden. Dafür ist die Leitungsverbindung ggf. entsprechend größer zu dimensionieren.
  • Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung können die Leitungsverbindungen und das elektrische Kabel einteilig ausgebildet sein. Die Erfindung verfolgt damit das Prinzip einer Funktionenkombination. Die Funktionen der Fluidleitung der Leitungsverbindung einerseits und die Funktion der elektrischen Leitung des elektrischen Kabels andererseits werden nämlich miteinander in einem einzigen Bauteil kombiniert. Der Herstellungsaufwand kann sich dadurch ggf. reduzieren, jedenfalls aber sinkt der Montageaufwand und die Fehleranfälligkeit des Barcode-Lesers, weil statt zweier Bestandteile, nämlich des elektrischen Kabels und der Leitungsverbindung, nur noch ein Teil montiert und überprüft werden muss.
  • Umfasst das elektrische Kabel wie gewöhnlich mehrere Litzen, so kann nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung durch Entfernen zumindest einer Litze eine fluidische Leitungsverbindung ausgebildet sein. Damit lässt sich die erfindungsgemäße Druckausgleichsvorrichtung mit bekannten, aber modifizierten Bauteilen am Barcode-Leser ausbilden.
  • Alternativ dazu kann der Barcode-Leser eine Leitungsverbindung mit einem Mantel umfassen, wobei nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung im Mantel der Leitungsverbindung Litzen als elektrisches Kabel angeordnet sind. Der Mantel der Leitungsverbindung stellt damit zugleich eine Isolation der elektrisch leitenden Litzen untereinander und gegenüber ihrer Umgebung dar. Die mit Litzen als elektrischen Leiter ausgestattete Leitungsverbindung kann konkret auf die beiden Anforderungen bzw. Funktionen hin, nämlich als elektrischen Leiter einerseits und als fluidischer Leiter andererseits, dimensioniert werden.
  • Mehrteilig, insbesondere zweiteilig aufgebaute Gehäuse eines Barcode-Lesers umfassen regelmäßig einen Gehäusekörper und einen Gehäusedeckel. Sie können an ihrer Kontaktstelle miteinander verschweißt werden oder im montierten Zustand einen Spalt bilden, der mit einer Dichtung, beispielsweise einem O-Ring, abgedichtet ist. Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann das elektrische Kabel durch den Spalt hindurchgeführt sein und/oder die Leitungsverbindung im Spalt münden. Der Spalt stellt bereits einen Durchbruch im Gehäuse des Barcode-Lesers dar. Mit der Mündung der Leitungsverbindung im Spalt, beispielsweise durch eine einseitige oder beidseitige Aufweitung zur Aufnahme der Leitungsverbindung, kann ein einfacher Anschluss der Leitungsverbindung an dem Gehäuse des Barcode-Lesers geschaffen werden. Auf diese Weise kann auch die Abdichtung des Spalts einerseits und des Anschlusses der Leitungsverbindung an das Gehäuse des Barcode-Lesers andererseits gemeinsam hergestellt werden.
  • Besteht die Leitungsverbindung im Wesentlichen aus einem flexiblen Schlauch, der bis an das Gehäuse des Barcode-Lesers heranreicht, so kann nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung die Dichtung zur Abdichtung des Spalts zwischen den Gehäuseteilen und die Leitungsverbindung bzw. der flexible Schlauch einteilig ausgebildet sein. Dadurch ergibt sich eine einfache Montage, weil sowohl die Dichtung als auch die Leitungsverbindung im selben Herstellungsschritt eingebaut werden können, ohne dass ihre relative Lage zueinander eine Fehlerquelle darstellen könnte.
  • Die eingangs genannte Aufgabe wird außerdem durch eine Heißgetränkezubereitungseinrichtung mit einem oben beschriebenen Barcode-Leser gelöst. Sie zeigt die beim Barcode-Leser bereits beschriebenen Vorteile.
  • Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Heißgetränkezubereitungseinrichtung kann die Leitungsverbindung den Innenraum des Gehäuses des Barcode-Lesers mit einem Gehäuseabschnitt der Heißgetränkezubereitungseinrichtung verbinden, in der die übrige Geräteelektronik untergebracht ist. Mit einer fluidischen Verbindung zwischen dem Innenraum des Gehäuses des Barcode-Lesers einerseits und dem Geräteabschnitt, der die übrige Elektronik enthält, dürften gleiche atmosphärische bzw. Umgebungsbedingungen für die Elektronik des Barcode-Lesers einerseits und für die übrige Elektronik der Heißgetränkezubereitungseinrichtung andererseits vorliegen. Da die atmosphärischen Bedingungen für die übrige Elektronik ebenfalls geeignet sind, ist mit keinen negativen Auswirkungen auf die Elektronik des Barcode-Lesers zu rechnen.
  • Das Prinzip der Erfindung wird im Folgenden anhand einer Zeichnung beispielshalber noch näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
  • 1: einen erfinderischen Barcode-Leser in einer ersten Ausgestaltungsform,
  • 2: eine weitere Ausführungsform des Barcode-Lesers,
  • 3: eine dritte Ausführungsform des Barcode-Lesers, und
  • 4: eine schematische Darstellung einer Anordnung des Barcode-Lesers innerhalb einer Getränkezubereitungseinrichtung.
  • Ein erfindungsgemäßer Barcode-Reader bzw. Barcode-Leser 1 gemäß 1 umfasst ein weitgehend kubisches Gehäuse 2, das eine nicht dargestellte Leseeinrichtung und eine zugehörige Elektronik in seinem Innenraum 8 druckdicht verschließt. Denn der Barcode-Leser 1 ist in einem Brühkopf 20 (vgl. 4) eingebaut, in dem er während eines Zubereitungsvorgangs eines Getränks Feuchtigkeits-, Temperatur- und Druckeinflüssen ausgesetzt ist. Zu hohe Feuchtigkeit kann die Funktionsweise seiner Elektronik negativ beeinflussen, Temperaturschwankungen können zu unerwünschten Niederschlägen von Feuchtigkeit auf der Elektronik oder auf einem Sichtfenster der Leseeinheit führen. Druckschwankungen können für das Eindringen von Feuchtigkeit und Staubpartikeln in den Innenraum 8 des Gehäuses 2 verantwortlich sein, worunter ebenfalls die Lesefähigkeit und damit die Funktion des Barcode-Lesers 1 leiden können, nämlich zweidimensionale Muster von Getränkekapseln zu erfassen. Da aber Kunststoffgehäuse so gut wie immer leicht porös sind und insbesondere unter den Bedingungen einer Brühkammer altern, sind insbesondere Druckunterschiede zwischen dem Innenraum 8 des Gehäuses 2 und seiner Umgebung 10 über die Druckausgleichsvorrichtung 4 abzubauen.
  • Erfindungsgemäß umfasst die Druckausgleichsvorrichtung 4 eine Leitungsverbindung 6, die eine fluidische Verbindung zwischen dem Innenraum 8 einerseits und der Umgebung 10 des Gehäuses 2 andererseits herstellt. Die Leitungsverbindung 6 ermöglicht also einen Gas- und insbesondere Luftaustausch zwischen dem Innenraum 8 des Gehäuses 2 und seiner Umgebung 10.
  • Die Leitungsverbindung 6 setzt sich aus einem starren Leitungsstutzen 12 am Gehäuse 2 und einem flexiblen Schlauch 14 zusammen. Der Leitungsstutzen 12 ist starr mit dem Gehäuse 2 verbunden, nämlich mit ihm verschweißt. Er steht rechtwinklig vom Gehäuse 2 ab. Auf einem freien Ende 24 des Leitungsstutzens 12 ist der flexible Schlauch 14 aufgeschoben. Er schließt druckdicht an den Leitungsstutzen 12 an. Er ist aus Silikon gefertigt, so dass sein Verlauf flexibel an die Einbausituation des Barcode-Lesers innerhalb der Heißgetränkezubereitungseinrichtung angepasst und bequem auf den Leitungsstutzen 12 aufgeschoben werden kann.
  • Schließlich umfasst der Barcode-Leser ein elektrisch leitendes Kabel 16, das die nicht dargestellte Elektronik im Innenraum 8 des Gehäuses 2 mit Energie versorgt und die dort generierten Signale an eine Elektronik 22 (vgl. 4) der Heißgetränkezubereitungseinrichtung weiterleitet.
  • Über die Leitungsverbindung 6 steht also der Innenraum 8 des Gehäuses 2 mit seiner Umgebung 10 (1) in Verbindung. Ein auf das Gehäuse 2 einwirkender Druck führt zu einem Entweichen des darin enthaltenen Gases durch die Leitungsverbindung 6 hindurch in die Umgebung 10. Er verursacht also keine Diffusion in das an sich geschlossene Kunststoffgehäuse 2 des Barcode-Lesers und führt damit zu keiner Verschlechterung der Funktion des Barcode-Lesers.
  • 2 zeigt eine weitere Ausgestaltungsform eines erfindungsgemäßen Barcode-Lesers. Er umfasst unverändert ein Gehäuse 2, das einen Innenraum 8 des Barcode-Lesers umschließt. Er weist ebenfalls eine Druckausgleichsvorrichtung 4 auf, die jedoch abweichend gegenüber 1 von einer Leitungsverbindung 34 gebildet wird. Sie setzt sich aus einem starren Leitungsstutzen 32 und einem flexiblen Schlauch 36 zusammen. Ebenfalls abweichend gegenüber 1 verläuft das elektrische Kabel 26 des Barcode-Lesers gemäß 2 konzentrisch durch den Leitungsstutzen 32 und den flexiblen Schlauch 34 hindurch. Um das Kabel 26 aufzunehmen, sind der Leitungsstutzen 32 und der Schlauch 34 größer dimensioniert als in der Ausführungsform gemäß 1. Denn zusätzlich zum Kabel 26 ermöglichen sie auch eine fluidische Passage für einen Gasaustausch zwischen dem Innenraum 8 und der Umgebung 10. Damit erübrigt sich eine separate und eigens abzudichtende Öffnung für das Kabel 26, die auf ihre Dichtigkeit separat überprüft werden müsste.
  • Eine weitere Ausführungsform einer Funktionenkombination von fluidischer Leitungsverbindung und elektrischem Kabel zeigt 3: an dem herkömmlich und wie in den 1 und 2 ausgestalteten Gehäuse 2 des Barcode-Lesers 1 ist ein elektrisches Kabel 17 angeschlossen, das mehrere Litzen 18 umfasst. Sein Ende ist in der Detaildarstellung III vergrößert wiedergegeben. Neben den Litzen 18 und parallel zu ihnen verläuft demnach ein Luftkanal 19, der als Bestandteil des elektrischen Kabels 17 ausgebildet ist. Er kann durch Entnahme einer Litze aus dem Kabel 17 hergestellt werden. Der Luftkanal 19 stellt eine fluidische Verbindung zwischen dem Innenraum 8 des Gehäuses 2 und der Umgebung 10 her.
  • 4 zeigt in stark verschematisierter Form die Anordnung des Barcode-Lesers 1 innerhalb einer Heißgetränkezubereitungseinrichtung 28: von ihr sind lediglich symbolhaft ein Brühkopf 20 und ein Gehäuseabschnitt 38 dargestellt. In einem Innenraum 40 des Gehäuseabschnitts 38 ist eine Elektronik 22 der Heißgetränkezubereitungseinrichtung 28 untergebracht. Der Brühkopf 20 enthält das Gehäuse 2 und einen wesentlichen Abschnitt der Leitungsverbindung 6 des Barcode-Lesers 1. Innerhalb des Brühkopfs 20 ist der Barcode-Leser 1 vor allen Dingen einer feuchten Atmosphäre mit starken Druck- und Temperaturwechseln unterworfen. Die Leitungsverbindung 6 führt aus dem Brühkopf 30 heraus und in den Gehäuseabschnitt 38 hinein. Damit schafft sie eine fluidische Verbindung zwischen dem Innenraum 8 des Gehäuses 2 und dem Innenraum 40 des Gehäuseabschnitts 38. So kann insbesondere ein Luftaustausch zwischen dem Innenraum 8 und dem Innenraum 40 erfolgen. Die Leitungsverbindung 6 schafft damit weitgehend gleiche Umgebungsbedingungen im Gehäuse 2 und im Gehäuseabschnitt 38. Da der Gehäuseabschnitt 38 derart angelegt und aufgebaut ist, dass die Elektronik 22 der Heißgetränkezubereitungseinrichtung 28 dort störungsfrei arbeiten kann, bewirkt die Leitungsverbindung 6 entsprechende Verhältnisse im Innenraum 8 des Gehäuses 2. Damit kann auch die dortige Elektronik des Barcode-Lesers 1 ungestört arbeiten. Da die Leitungsverbindung 6 als Druckausgleichsvorrichtung 4 einen auf das Gehäuse 2 einwirkenden Druck abbaut, kann das Gehäuse 2 dünnwandiger ausgebildet werden, ohne der Gefahr einer Diffusion zu unterliegen. Die Leitungsverbindung 6 besteht aus einfachen Bestandteilen, die auch bei dauerhaftem Einsatz keiner nennenswerten Alterung unterliegen. Sie kann daher ihre Funktion über die Lebensdauer der Heißgetränkezubereitungseinrichtung 28 hinweg störungsfrei erfüllen.
  • Da es sich bei den vorhergehenden, detailliert beschriebenen Druckausgleichsvorrichtungen um Ausführungsbeispiele handelt, können sie in üblicher Weise vom Fachmann in einem weiten Umfang modifiziert werden, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen. Insbesondere können auch die konkreten Ausgestaltungen der Leitungsverbindungen in anderer Form als in der hier beschriebenen erfolgen. Ebenso kann das Gehäuse oder das elektrische Kabel in einer anderen geometrischen Form ausgestaltet oder angeordnet werden, wenn dies aus Platzgründen bzw. designerischen Gründen notwendig ist. Weiterhin schließt die Verwendung der unbestimmten Artikel „ein” bzw. „eine” nicht aus, dass die betreffenden Merkmale auch mehrfach vorhanden sein können.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Barcode-Leser
    2
    Gehäuse
    4
    Druckausgleichsvorrichtung
    6
    Leitungsverbindung
    8
    Innenraum
    10
    Umgebung
    12
    Leitungsstutzen
    14
    Flexibler Schlauch
    16, 17
    Elektrisches Kabel
    18
    Litzen
    19
    Luftkanal
    20
    Brühkopf
    22
    Elektronik
    24
    Freies Ende
    26
    Elektrisches Kabel
    28
    Heißgetränkezubereitungseinrichtung
    30
    Gehäuse des Brühkopfs
    32
    Leitungsstutzen
    34
    Schlauch
    36
    Leitungsverbindung
    38
    Gehäuseabschnitt
    40
    Innenraum

Claims (10)

  1. Barcode-Leser (1) mit einem Gehäuse (2) mit einer Druckausgleichsvorrichtung (4), insbesondere für Heißgetränkezubereitungseinrichtungen für Haushaltszwecke, gekennzeichnet durch eine am Gehäuse (2) druckdicht angeschlossene Leitungsverbindung (6; 19) zwischen einem Innenraum (8) des Gehäuses (2) und seiner Umgebung (10).
  2. Barcode-Leser (1) nach dem vorstehenden Anspruch, gekennzeichnet durch einen starren Leitungsstutzen (12; 32) am Gehäuse (2) und einen flexiblen Schlauch (14; 34) als Leitungsverbindung (6), wobei der Schlauch (14; 34) auf den Leitungsstutzen (12) aufschiebbar ist.
  3. Barcode-Leser (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche mit einem elektrischen Kabel (16) von einem Innenraum (8) des Gehäuses (2) auf seine Außenseite (10), gekennzeichnet durch eine konzentrische Anordnung des elektrischen Kabels (16) und der Leitungsverbindung (6).
  4. Barcode-Leser (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche mit einem elektrischen Kabel (16; 17) von einem Innenraum (8) des Gehäuses (2) auf seine Außenseite (10), gekennzeichnet durch eine einteilige Ausbildung des elektrischen Kabels (16; 17) und der Leitungsverbindung (6; 19).
  5. Barcode-Leser (1) nach dem vorstehenden Anspruch mit einem elektrischen Kabel (17) mit mehreren Litzen (18), dadurch gekennzeichnet, dass zur Ausbildung der Leitungsverbindung (19) wenigstens eine Litze (18) des elektrischen Kabels (17) entfernt ist.
  6. Barcode-Leser (1) nach Anspruch 2 oder 4, gekennzeichnet durch Litzen im Mantel der Leitungsverbindung als elektrisches Kabel.
  7. Barcode-Leser (1) nach Anspruch 1 mit einem Gehäusekörper und einem Gehäusedeckel, mit einer Dichtung für die Abdichtung eines Spalts zwischen dem Gehäusekörper und dem Gehäusedeckel, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitungsverbindung im Spalt mündet.
  8. Barcode-Leser (1) nach dem vorstehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung und die Leitungsverbindung einteilig ausgebildet sind.
  9. Heißgetränkezubereitungseinrichtung mit einem Barcode-Leser (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche.
  10. Heißgetränkezubereitungseinrichtung nach dem vorstehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitungsverbindung (6; 19) den Innenraum (8) des Gehäuses (2) mit einem Gehäuseabschnitt (38) für die übrigen Elektronik (22) der Heißgetränkezubereitungseinrichtung verbindet.
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