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DE60201804T2 - Zahnstangenlenkung für ein Kraftfahrzeug - Google Patents

Zahnstangenlenkung für ein Kraftfahrzeug Download PDF

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Publication number
DE60201804T2
DE60201804T2 DE2002601804 DE60201804T DE60201804T2 DE 60201804 T2 DE60201804 T2 DE 60201804T2 DE 2002601804 DE2002601804 DE 2002601804 DE 60201804 T DE60201804 T DE 60201804T DE 60201804 T2 DE60201804 T2 DE 60201804T2
Authority
DE
Germany
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steering
rack
seal
housing
pinion
Prior art date
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Application number
DE2002601804
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English (en)
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DE60201804D1 (de
Inventor
Dominique Couchoux
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JTEKT Automotive Lyon SAS
Original Assignee
Societe de Mecanique dIrigny
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Publication date
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D3/00Steering gears
    • B62D3/02Steering gears mechanical
    • B62D3/12Steering gears mechanical of rack-and-pinion type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H57/00General details of gearing
    • F16H57/02Gearboxes; Mounting gearing therein
    • F16H57/027Gearboxes; Mounting gearing therein characterised by means for venting gearboxes, e.g. air breathers

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  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Power Steering Mechanism (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)
  • Motor Or Generator Frames (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Lenkungssysteme für Kraftfahrzeuge. Sie bezieht sich insbesondere auf Zahnstangenlenkungen, wie sie im Oberbegriff von Anspruch 1 definiert und beispielsweise aus der Patentschrift US-A- 4,063,490 bekannt sind, wobei diese mit einer hydraulischen Servovorrichtung versehen sind, die ein Servoventil umfaßt, das koaxial zum Lenkungsritzel liegt, welches in Eingriff mit der Zahnstange steht. Noch genauer gesagt, die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, die bei dieser Art von Lenkung einen Ausgleich zwischen den Luftdrücken innerhalb und außerhalb der Lenkung gewährleistet.
  • Eine Zahnstangenlenkung eines Kraftfahrzeugs ist üblicherweise völlig dicht ausgeführt, um jegliches unerwünschte Eindringen von Wasser oder Feuchtigkeit ins Innere der Lenkung zu verhindern. Dies bereitet jedoch Probleme bei Über- oder Unterdruck in der Lenkung in Abhängigkeit von einem Ansteigen oder Absinken der Umgebungstemperatur, wobei der Über- oder Unterdruck zu einer übermäßigen Verformung der Faltenbälge der Lenkung mit der Folge einer Verschlechterung oder Zerstörung dieser Faltenbälge führt.
  • Zwar wurde bereits versucht, Lenkungen mit "atmenden" Faltenbälgen zu verwirklichen, die den Eintritt bzw. Austritt von Luft ermöglichen – vgl. beispielsweise die Veröffentlichung DE-A- 199 17 392. Diese Lösung erfordert aber eine spezielle und somit komplizierte und kostspielige Herstellung der Faltenbälge.
  • Zieht man des weiteren den Aufbau einer hydraulisch unterstützten Lenkung in Betracht, so weist diese üblicherweise einen Lenkungs-Hauptgehäusekörper auf, der die Zahnstange aufnimmt, sowie ein Nebengehäuse, welches das Servoventil aufnimmt. Das Gehäuse des Servoventils ist mit dem Gehäuse der Zahnstange unter Zwischenschaltung einer Dichtung zusammengebaut, insbesondere einer flachen Ringdichtung aus einem Material vom Gummityp, die in einem entsprechenden ringförmigen Sitz angeordnet ist. Beim gegenwärtigen Stand der Technik gewährleistet diese Dichtung eine vollständige Dichtigkeit sowohl gegenüber Flüssigkeiten als auch Gasen, so daß jegliches Eindringen von Wasser oder Außenluft in die Lenkung verhindert wird.
  • Im Falle einer elektrisch unterstützten Lenkung (Servolenkung), die sich derzeit immer stärker durchsetzt, ist dies nicht ein Gehäuse zum Aufnehmen des Servoventils, sondern ein Nebengehäuse zum Aufnehmen eines Drehmomentgebers, das unter Zwischenschaltung einer Abdichtung mit dem Hauptgehäusekörper zusammengebaut ist.
  • Auf analoge Weise kann das Gehäuse einer manuellen oder Servo-Zahnstangenlenkung für ein Kraftfahrzeug in zwei Teile unterteilt sein, bei denen es sich um einen Hauptgehäusekörper und einen Nebengehäuseteil mit einem verringerten Querschnitt bzw. einen Hauptgehäusekörper und einen Nebengehäuseteil für die Aufnahme eines beliebigen Sensors, wie etwa eines Positionssensors handelt. Bei diesen Ausführungen ist zwischen den beiden Gehäuseteilen an der Stelle ihrer Verbindung ebenfalls eine Dichtung dazwischengeschaltet.
  • Die vorliegende Erfindung hat die Aufgabe, eine Zahnstangenlenkung mit einer einfachen und wirtschaftlichen Vorrichtung für einen Ausgleich zwischen den Drücken innerhalb und außerhalb der Lenkung zur Verfügung zu stellen, um die Verformung und Verschlechterung der Faltenbälge zu vermeiden, wobei diese Vorrichtung den Aufbau des Gehäuses der Servolenkung vorteilhaft nutzt.
  • Zu diesem Zweck hat die Erfindung eine Zahnstangenlenkung für ein Kraftfahrzeug zum Gegenstand, mit einem Gehäuse, das aus zwei Teilen besteht, welche miteinander unter Zwischenschaltung einer Dichtung zusammengebaut sind, die in einem entsprechenden Sitz angeordnet ist, wobei diese Zahnstangenlenkung im wesentlichen dadurch gekennzeichnet ist, daß die Dichtung zumindest teilweise aus einem luftdurchlässigen, aber wasserabweisenden Material gefertigt ist, um einen Ausgleich zwischen den Drücken innerhalb und außerhalb der Lenkung zu ermöglichen und somit eine Verformung der Faltenbälge der Lenkung zu vermeiden.
  • Der Grundgedanke der Erfindung besteht somit ganz einfach darin, eine bereits vorhandene, üblicherweise vollständig luft- und wasserdichte Dichtung durch eine spezielle Dichtung zu ersetzen, die in dem gleichen Sitz montiert ist, aber zumindest teilweise aus einem luftdurchlässigen und wasserabweisenden Material gefertigt ist, so daß ein permanenter Ausgleich zwischen den Luftdrücken innerhalb und außerhalb der Lenkung gewährleistet ist (auch unter Verwendung der üblicherweise vorhandenen Verbindung zwischen den beiden Faltenbälge der Lenkung). Die durch die Erfindung vorgeschlagene Lösung ist daher besonders einfach und wirtschaftlich; insbesondere erfordert sie keinerlei besondere Bearbeitung oder sonstigen zusätzlichen Arbeitsschritt bei der Herstellung.
  • Diese Dichtung kann aus porösem Polytetrafluorethylen oder aus jeglichem anderen gleichwertigen Material gefertigt sein. Bevorzugt ist die insbesondere aus einem solchen porösen Material gefertigte Dichtung bezüglich ihres Sitzes so bemessen, daß sie im eingebauten Zustand nicht zusammengedrückt wird, um nicht die Größe ihrer Poren zu verringern.
  • Die Erfindung ist insbesondere bei einer hydraulisch unterstützten Lenkung mit einem Servoventil anwendbar, das koaxial zum Lenkungsritzel liegt, welches in Eingriff mit der Zahnstange steht, oder bei einer elektrisch unterstützten Lenkung, wobei diese Servolenkung einen Hauptgehäusekörper zum Aufnehmen der Zahnstange und ein Nebengehäuse zum Aufnehmen des Servoventils oder eines Drehmomentgebers oder dergleichen aufweist und mit dem Hauptgehäusekörper verbunden ist, wobei in diesem Fall die luftdurchlässige, aber wasserabweisende Dichtung an der Verbindungsstelle zwischen dem Nebengehäuse zum Aufnehmen des Servoventils oder des Drehmomentgebers oder dergleichen und dem Hauptgehäusekörper zum Aufnehmen der Zahnstange angeordnet ist.
  • Wohlgemerkt besteht der Grundgedanke der Erfindung darin, einen Durchtritt von Luft zwischen dem Inneren und dem Äußeren der Lenkung zu ermöglichen, um diese "atmungsfähig" zu machen, so daß es wichtig ist, daß der mechanische Aufbau des Gehäuses selbst nicht wiederum eine "natürliche" Gasdichtigkeit zwischen den beiden verbundenen Gehäuseteilen herstellt. Es ist daher angebracht, die Oberflächenbeschaffenheit dieser Gehäuseteile in ihrem Verbindungsbereich zu wählen, oder in diesen Teilen Nuten oder dergleichen vorzusehen.
  • Ein besseres Verständnis der Erfindung ergibt sich unter Zuhilfenahme der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügte schematische Zeichnung, die beispielhaft eine Ausführungsform dieser Zahnstangenlenkung für ein Kraftfahrzeug darstellt.
  • 1 ist eine Teilansicht einer erfindungsgemäßen Zahnstangenlenkung von außen;
  • 2 ist eine Schnittansicht entlang II-II von 1 durch das Servoventil der Lenkung;
  • 3 ist eine Schnittansicht eines Details, welche insbesondere den Verbindungsbereich der beiden Gehäuseteile zeigt;
  • 4 stellt in einem noch größeren Maßstab ein Detail der Montage der erfindungsgemäßen Dichtung dar.
  • 1 stellt von außen eine Zahnstangenlenkung dar, die in dem gezeigten Beispiel eine hydraulisch unterstützte Lenkung ist. Diese Figur zeigt insbesondere das rohrförmige zentrale Gehäuse 2 der Servolenkung, in dem die Zahnstange 3 gleitverschieblich montiert ist. Wie auch unter Bezugnahme auf 2 ersichtlich, steht die Zahnstange 3 mit einem drehbaren Ritzel 4 in Eingriff, das mittels eines Servoventils 5, das Hydraulikleitungen 6 und 7 mit dem Stelltriebteil des Gehäuses 2 verbinden, drehfest mit der Lenksäule (nicht dargestellt) verbunden ist.
  • Das rechte und das linke Ende der Zahnstange 3, die sich außerhalb des Gehäuses 2 befinden, sind mit (hier nicht dargestellten) Spurhebeln gekoppelt. Zwei Faltenbälge 8, die jeweils mit einem der beiden Enden des Gehäuses 2 verbunden sind, bedecken und schützen die Endbereiche der Zahnstange 3.
  • Das Servoventil 5 mit einem an sich bekannten inneren Aufbau, der hier nicht im Detail dargestellt ist, besitzt ein eigenes Gehäuse 9. Das Gehäuse 9 des Servoventils 5 ist mit dem Gehäuse 2 der Lenkung in einem kreisförmigen Verbindungsbereich vereinigt, der hier ein Kugellager 10 umgibt, welches die drehende Lagerung des Ritzels 4 gewährleistet. Wie des weiteren in 2 gezeigt ist, drückt eine an sich bekannte und von der vorliegenden Erfindung nicht umfaßte "Druckvorrichtung" 11 die Zahnstange 3 gegen das Ritzel 4.
  • Wie insbesondere unter Bezugnahme auf die 3 und 4 ersichtlich, welche den Bereich der Verbindung der beiden Gehäuse 2 und 9 mittels Ineinanderfügen im Detail zeigen, ist hierbei in diesem Verbindungsbereich ein ringförmiger Sitz 12 mit einem beispielsweise rechteckigen Querschnitt ausgebildet. Der Sitz 12 nimmt eine entsprechende Ringdichtung 13 auf, die somit eine allgemeine Ringform besitzt. Diese Ringdichtung 13 ist erfindungsgemäß aus einem luftdurchlässigen, aber wasserabweisenden Material gefertigt, das den Durchtritt von Luft zwischen dem Inneren und dem Äußeren der Lenkung, insbesondere zwischen dem Inneren des Hauptgehäuses 2 einerseits und dem Äußeren andererseits, ermöglicht.
  • Je nach den Temperaturschwankungen kann die Luft daher aus der Lenkung austreten oder in sie eintreten, so daß der Druck zwischen dem Inneren der Lenkung und dem Äußeren ausgeglichen wird, um eine Verformung der Faltenbälge 8 und deren Verschlechterung zu vermeiden, insbesondere wenn die Umgebungstemperatur stark ansteigt oder absinkt, wobei der Durchtritt von Wasser und Feuchtigkeit dennoch durch die Dichtung 13 verhindert wird.
  • Im Detail besitzt diese Dichtung 13, die die Form einer Scheibe aufweist, beispielsweise einen parallelogrammförmigen Querschnitt (vgl. 4) und ist so bemessen, daß ihre Montage in dem entsprechenden Sitz 12 praktisch ohne Zusammendrücken stattfindet, damit die Größe der Poren des Materials, aus dem sie besteht, nicht verringert wird.
  • Das luftdurchlässige, aber wasserabweisende Material, aus dem die Dichtung 13 besteht, kann beispielsweise ein poröses fluoriertes Polymerharz, wie z. B. das unter der Handelsbezeichnung "PERMEON" (eingetragene Marke) vertriebene, oder jegliches andere gleichwertige Material sein.
  • Der Schutzbereich der Erfindung gemäß der Definition in den beigefügten Ansprüchen umfaßt darüber hinaus Modifikationen der Einzelheiten der Dichtung 13 und der anderen Bestandteile, die Wahl anderer geeigneter Materialien für diese Dichtung, oder auch eine Zweckbestimmung der gleichen Vorrichtung für eine unterstützte oder nicht unterstützte Kraftfahrzeuglenkung, die eine andere Unterteilung ihres Gehäuses in mindestens zwei Teile aufweist, z. B. einen Hauptgehäusekörper und einen Nebengehäuseteil mit einem verringerten Querschnitt, oder einen Hauptgehäusekörper und einen Nebengehäuseteil für die Aufnahme eines Sensors, z. B. im Fall einer elektrisch unterstützten Lenkung eines Drehmomentgebers, wobei sich die Vorrichtung auch in diesen Fällen an der Verbindungsstelle von zwei Gehäuseteilen befindet.

Claims (4)

  1. Zahnstangenlenkung für ein Kraftfahrzeug, mit einem Gehäuse, das aus zwei Teilen (2, 9) besteht, welche miteinander unter Zwischenschaltung einer Dichtung (13) zusammengebaut sind, die in einem entsprechenden Sitz (12) angeordnet ist, sowie mit zwei Faltenbälgen (8), welche mit dem Gehäuse verbunden sind und die Zahnstange (3) schützen, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (13) zumindest teilweise aus einem luftdurchlässigen, aber wasserabweisenden Material gefertigt ist, um einen Ausgleich zwischen den Drücken innerhalb und außerhalb der Lenkung zu ermöglichen und somit eine Verformung der Faltenbälge (8) der Lenkung zu vermeiden.
  2. Zahnstangenlenkung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (13) aus porösem Polytetrafluorethylen gefertigt ist.
  3. Zahnstangenlenkung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der Dichtung (13) bezüglich ihres Sitzes (12) so bemessen ist, daß sie im eingebauten Zustand nicht zusammengedrückt wird.
  4. Zahnstangenlenkung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Lenkung eine hydraulisch unterstützte Lenkung mit einem Servoventil (5), das koaxial zum Lenkungsritzel (4) liegt, welches in Eingriff mit der Zahnstange (3) steht, oder eine elektrisch unterstützte Lenkung ist, wobei die Lenkung einen Hauptgehäusekörper (2) zum Aufnehmen der Zahnstange (3) und ein Nebengehäuse (9) zum Aufnehmen des Servoventils (5) oder eines Drehmomentgebers oder dergleichen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die luftdurchlässige, aber wasserabweisende Dichtung (13) an der Trennfuge zwischen dem Nebengehäuse (9) zum Aufnehmen des Servoventils (5) oder des Drehmomentgebers oder dergleichen und dem Hauptgehäusekörper (2) zum Aufnehmen der Zahnstange (3) angeordnet ist.
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