DE102011086083B3 - Anbaufräseinrichtung - Google Patents
Anbaufräseinrichtung Download PDFInfo
- Publication number
- DE102011086083B3 DE102011086083B3 DE201110086083 DE102011086083A DE102011086083B3 DE 102011086083 B3 DE102011086083 B3 DE 102011086083B3 DE 201110086083 DE201110086083 DE 201110086083 DE 102011086083 A DE102011086083 A DE 102011086083A DE 102011086083 B3 DE102011086083 B3 DE 102011086083B3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- milling tool
- cultivation equipment
- axis
- excavator
- milling
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 230000008878 coupling Effects 0.000 title claims abstract description 5
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 title claims abstract description 5
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 title claims abstract description 5
- 238000003306 harvesting Methods 0.000 title abstract 4
- 238000003801 milling Methods 0.000 claims description 59
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 5
- 239000006228 supernatant Substances 0.000 claims description 4
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 4
- 238000011161 development Methods 0.000 description 2
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 2
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 description 2
- 230000004308 accommodation Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 230000001747 exhibiting effect Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 238000007654 immersion Methods 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 1
- 239000007921 spray Substances 0.000 description 1
- 230000036346 tooth eruption Effects 0.000 description 1
Images
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F3/00—Dredgers; Soil-shifting machines
- E02F3/04—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
- E02F3/18—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging wheels turning round an axis, e.g. bucket-type wheels
- E02F3/22—Component parts
- E02F3/24—Digging wheels; Digging elements of wheels; Drives for wheels
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F3/00—Dredgers; Soil-shifting machines
- E02F3/04—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
- E02F3/18—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging wheels turning round an axis, e.g. bucket-type wheels
- E02F3/22—Component parts
- E02F3/24—Digging wheels; Digging elements of wheels; Drives for wheels
- E02F3/248—Cleaning the wheels or emptying the digging elements mounted on the wheels, e.g. in combination with spoil removing equipment
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F3/00—Dredgers; Soil-shifting machines
- E02F3/04—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
- E02F3/28—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets
- E02F3/36—Component parts
- E02F3/3604—Devices to connect tools to arms, booms or the like
- E02F3/3677—Devices to connect tools to arms, booms or the like allowing movement, e.g. rotation or translation, of the tool around or along another axis as the movement implied by the boom or arms, e.g. for tilting buckets
- E02F3/3681—Rotators
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F5/00—Dredgers or soil-shifting machines for special purposes
- E02F5/02—Dredgers or soil-shifting machines for special purposes for digging trenches or ditches
- E02F5/08—Dredgers or soil-shifting machines for special purposes for digging trenches or ditches with digging wheels turning round an axis
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F9/00—Component parts of dredgers or soil-shifting machines, not restricted to one of the kinds covered by groups E02F3/00 - E02F7/00
- E02F9/08—Superstructures; Supports for superstructures
- E02F9/085—Ground-engaging fitting for supporting the machines while working, e.g. outriggers, legs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Shovels (AREA)
Abstract
Eine Anbaufräseinrichtung 10 umfasst einen Schnellwechsler zum Ankuppeln an einen Baggerarm, sowie eine mit dem Schnellwechsler mindestens mittelbar verbundene Haltestruktur (18). An der Haltestruktur (18) ist ein Antriebsmotor (20) befestigt, und an diesem ist wiederrum ein Fräswerkzeug 22 befestigt. Es wird vorgeschlagen, dass sich die Haltestruktur (18) orthogonal zu einer Drehachse (26) des Fräswerkzeugs (22) und ungefähr bis zu dieser Drehachse (26) erstreckt, derart, dass das Fräswerkzeug (22) im Betrieb in einer Richtung orthogonal zu seiner Drehachse (26) über das abragende Ende der Haltestruktur (18) übersteht (30).
Description
- Die Erfindung betrifft eine Anbaufräseinrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Anbaufräsen für den Anbau an Bagger sind vom Markt her bekannt. Dabei wird die Anbaufräse am Baggerausleger, also an der Aufnahme, an der sonst die Baggerschaufel befestigt ist, fixiert.
DE 37 09 186 A1 beschreibt eine Anbaufräse, die mit dem Baggerlöffel ein einheitliches Teil bildet.DE 10 2008 006 426 A1 beschreibt eine Anbaufräse, die an ein Baggerschild eines Baggers ankoppelbar ist. - Die gattungsgemäße
zeigt eine Anbaufräse mit einem Schnellwechsler zum Ankoppeln an einen Baggerarm.JP 10 140 519 A - Ausgehend von der
ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Anbaufräseinrichtung für einen Bagger zu schaffen, die besonders flexibel eingesetzt werden kann.JP 10 140 519 A - Diese Aufgabe wird durch eine Anbaufräseinrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in Unteransprüchen angegeben. Darüber hinaus finden sich für die Erfindung wichtige Merkmale auch in der nachfolgenden Beschreibung und in der Zeichnung, ohne dass hierauf jeweils explizit hingewiesen wird.
- Mit der erfindungsgemäßen Anbaufräseinrichtung wird die Möglichkeit geschaffen, mit einem radial wirkenden Fräswerkzeug tief in die zu bearbeitende Oberfläche einzutauchen. Dies schafft die Möglichkeit, Fräsarbeiten für Kabelkanäle oder dergleichen sehr leicht durchzuführen. Ermöglicht wird dies dadurch, dass sich die Haltestruktur orthogonal zur Drehachse des Fräswerkzeugs und ungefähr bis zu dieser Drehachse erstreckt. Damit steht das Fräswerkzeug im Betrieb in einer Richtung orthogonal zu seiner Drehachse über das abragende Ende der Haltestruktur über, sodass es um diese überstehende Strecke in die zu bearbeitende Oberfläche eintauchen kann.
- Die Haltestruktur ist als hohler Arm ausgebildet. Dies ist zum einen sehr preiswert zu realisieren, und ermöglicht darüber hinaus die Unterbringung beispielsweise von hydraulischen Komponenten wie Leitungen, Ventilen, etc., wodurch diese vor äußeren Einflüssen geschützt sind.
- Außerdem weist die Anbaufräseinrichtung mindestens einen längeneinstellbaren Stützfuß auf, der an der Haltestruktur befestigt ist, mittels dem sie sich im Betrieb an der zu bearbeitenden Oberfläche abstützen kann. Hierdurch wird zum einen der Baggerarm entlastet, und zum anderen wird durch den Stützfuß die gewünschte Frästiefe auf besonders einfache Art und Weise eingestellt.
- Wenn der Stützfuß an seinem abragenden Ende einen vorzugsweise um eine Achse schwenkbaren Gleitschuh und/oder eine Rolle und/oder ein Rad aufweist, wird ein gleichmäßiger Vorschub und damit ein qualitativ hochwertiges Fräsergebnis gewährleistet.
- Die Länge des Stützfußes kann vorzugsweise hydraulisch einstellbar sein, und diese hydraulische Einstellung ist vorzugsweise ferngesteuert. Damit kann während eines Fräsvorganges, ohne dass der Baggerführer den Baggerführerstand verlassen muss, die Frästiefe verstellt werden. Aber auch eine manuelle stufenweise Einstellbarkeit hat bereits den Vorteil, dass ganz unterschiedliche Frästiefen realisiert werden können.
- Bei dem Fräswerkzeug handelt es sich vorzugsweise um eine radial wirkende Frässcheibe, die beispielsweise an ihrer Umfangsfläche Fräszähne aufweist, wobei die Frässcheibe ein Verhältnis Durchmesser zur Dicke von vorzugsweise größer als ungefähr 5, stärker bevorzugt größer als ungefähr 10 und noch stärker bevorzugt größer als ungefähr 20 aufweist. Je größer das besagte Verhältnis ist, desto schmaler ist der Schlitz, der von dem Fräswerkzeug in die zu bearbeitende Oberfläche gefräst wird.
- Besonders vorteilhaft ist es ferner, wenn die Anbaufräseinrichtung eine vorzugsweise fernbedienbare Dreheinrichtung aufweist, mit der das Fräswerkzeug gegenüber dem Schnellwechsler um eine zur Drehachse des Fräswerkzeugs im Wesentlichen orthogonale Achse gedreht werden kann. Damit kann das Fräswerkzeug in beinahe beliebigen Positionen eingesetzt werden. Auch können hierdurch vertikale Fräsarbeiten, beispielsweise entlang von Betonwänden oder dergleichen, ausgeführt werden. Auch sind Fräsarbeiten entlang einer Strecke möglich, die nicht parallel zur Fortbewegungsrichtung des Baggers verläuft, sondern beispielsweise durch ein Schwenken des Baggerarms bewirkt wird.
- Als besonders günstig hat es sich ferner herausgestellt, wenn das Fräswerkzeug einseitig drehgelagert ist. In diesem Fall kann mit dem Fräswerkzeug sehr nahe an Hindernissen vorbei gefräst werden. Der Einsatzbereich wird hierdurch also nochmals erweitert.
- Eine Abdeckhaube, die einen im Betrieb von der zu bearbeitenden Oberfläche abgewandten Bereich des Fräswerkzeugs abdeckt, reduziert die sehr starke Staubentwicklung beim Arbeiten. Auch werden Gefahren, die durch den Betrieb der Anbaufräseinrichtung entstehen (beispielsweise Steinschlag), reduziert oder sogar gänzlich ausgeschlossen.
- Dabei wird vorgeschlagen, dass die Abdeckhaube zumindest abschnittsweise um eine zur Drehachse des Fräswerkzeugs parallele Achse schwenkbar oder orthogonal zur zu bearbeitenden Oberfläche verschiebbar ist. Die Abdeckhaube passt sich also an die individuelle Frässituation, insbesondere auch an die eingestellte Frästiefe an, sodass während des Fräsvorgangs nur sehr wenig von dem Fräswerkzeug freiliegt.
- Um die Wartung der erfindungsgemäßen Anbaufräseinrichtung zu erleichtern, ist es vorteilhaft, wenn die Abdeckhaube auf einer von der einseitigen Lagerung des Fräswerkzeugs abgelegenen Seite einen abnehmbaren Deckel aufweist. Hierdurch wird beispielsweise auch ein freier Zugriff auf am Fräswerkzeug vorhandene Fräsmeisel im Servicefall gewährleistet.
- Die Anbaufräseinrichtung weist ferner vorzugsweise integrierte Wasserdüsen auf, durch die die Staubbildung nochmals reduziert wird, das Fräswerkzeug gespült wird, und dieses auch gekühlt wird.
- Nachfolgend wird eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anbaufräseinrichtung unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert. In der Zeichnung zeigen:
-
1 eine erste perspektivische Darstellung einer Anbaufräseinrichtung; -
2 eine zweite perspektivische Darstellung der Anbaufräseinrichtung von1 ; -
3 eine Ansicht von hinten der Anbaufräseinrichtung von1 ; -
4 eine Seitenansicht der Anbaufräseinrichtung von1 ; -
5 eine Ansicht von unten der Anbaufräseinrichtung von1 ; und -
6 einen einen Stützfuß zeigenden perspektivischen Ausschnitt der Anbaufräseinrichtung von1 . - In der Zeichnung trägt eine Anbaufräseinrichtung insgesamt das Bezugszeichen
10 . Sie umfasst einen allerdings nur in4 gestrichelt gezeichneten Schnellwechsler12 , mit dem sie an einen Baggerarm14 angekuppelt werden kann. An dem Schnellwechsler12 ist eine Dreheinrichtung16 befestigt, und an dieser wiederrum eine Haltestruktur18 . Die Haltestruktur18 ist als im Wesentlichen rechteckigen Querschnitt aufweisender und in der Figur vertikal nach unten weisender hohler Arm ausgebildet. Seitlich an der Haltestruktur18 ist ein Antriebsmotor20 befestigt. An einer Abtriebswelle des Antriebsmotors20 ist ein als Frässcheibe ausgebildetes Fräswerkzeug22 gelagert. - Wie insbesondere aus
3 ersichtlich ist, erstreckt sich der Arm18 längs einer Längsachse24 , die gleichzeitig auch die Drehachse der Dreheinrichtung16 ist. Die Drehachse der Frässcheibe22 ist dagegen in3 mit26 bezeichnet. Aus3 ist ersichtlich, dass sich der Arm18 mit seiner Längsachse24 orthogonal zur Drehachse26 der Frässcheibe22 erstreckt. Ebenfalls erkennt man, dass sich der Arm18 von der Dreheinrichtung16 aus nur ungefähr bis zur Drehachse26 erstreckt, mit einem relativ geringen Überstand, der in3 mit28 bezeichnet ist. Somit steht die Frässcheibe22 in einer Richtung orthogonal zu ihrer Drehachse26 , nämlich parallel zur Längsachse24 des Arms18 , über das abragende Ende des Arms18 mit einem Maß30 über. - Die Anbaufräseinrichtung
10 weist ferner einen Stützfuß32 auf, der analog zum Arm18 durch ein rechteckigen Querschnitt aufweisendes Hohlprofil gebildet ist. Der Stützfuß32 ist längsverschieblich im Arm18 gelagert. Ein Maß34 (3 und4 ), um welches der Stützfuß32 aus dem Arm18 heraustritt, ist durch eine in der Zeichnung nicht gezeigte hydraulische Einrichtung ferngesteuert einstellbar. Hierdurch wird letztlich eine Eintauchtiefe36 , mit der die Frässcheibe22 in eine zu bearbeitende Oberfläche38 eintaucht, festgelegt, wie weiter unten noch dargelegt werden wird. - Am abragenden Ende des Stützfußes
32 ist ein Gleitschuh40 befestigt, und zwar so, dass der Gleitschuh40 um eine Achse42 , die parallel zur Drehachse26 der Frässcheibe22 vorläuft, schwenkbar ist. Anstelle des Gleitschuhs40 oder zusätzlich zu diesem könnte am abragenden Ende des Stützfußes32 auch eine Rolle oder ein Rad befestigt sein. - Wie besonders gut aus den
1 und3 ersichtlich ist, ist die Frässcheibe22 einseitig drehgelagert, nämlich nur auf jener Seite, die zum Arm18 hin weist. Dies ermöglicht es, mit der Anbaufräseinrichtung10 sehr nahe beispielsweise an einer Wand zu fräsen, wie sie in3 strichpunktiert angedeutet und mit44 bezeichnet ist. - Die Anbaufräseinrichtung
10 weist ferner eine Abdeckhaube46 auf. Diese hat eine Dickenabmessung längs zur Achse26 , die nur wesentlich größer ist als die Dicke der Frässcheibe22 , und ist ähnlich wie ein Kotflügel ausgebildet, sie deckt nämlich nur den in den Figuren oberen Bereich der Frässcheibe22 ab. Nach unten, also zur zu bearbeitenden Oberfläche38 hin, erstreckt sich die Abdeckhaube46 nur etwa bis auf Höhe des abragenden Endes des Arms18 . Die Abdeckhaube46 weist einen ersten Abschnitt48 auf, der gegenüber dem Arm18 starr ist. An diesem ersten Abschnitt48 ist ein zweiter Abschnitt50 mittels eines Bolzens (ohne Bezugszeichen) schwenkbar befestigt, sodass dieser um eine Schwenkachse52 verschwenkt werden kann. Dieser zweite Abschnitt50 der Abdeckhaube46 ist im Betrieb an dem voraus eilenden Ende der Abdeckhaube46 angeordnet, und er ermöglicht es, dass dieser zweite Abschnitt50 im Betrieb sehr nahe an der zu bearbeitenden Oberfläche38 liegt, wodurch die Staubentwicklung im Betrieb besonders gut von der Umwelt abgeschirmt wird. Die in1 sichtbare Seitenfläche der Abdeckhaube46 ist als abnehmbarer Deckel54 ausgestaltet, beispielsweise über Schnellverschlüsse, wodurch ein einfacher Zugang zur Frässcheibe22 gewährleistet ist. Im Inneren der Abdeckhaube54 sind eine Mehrzahl von in der Zeichnung nicht gezeigten Wasserdüsen angeordnet, die im Betrieb Wasser auf die Frässcheibe22 sprühen. - Die Anbaufräseinrichtung
10 arbeitet folgendermaßen: Zunächst wird im Betrieb ferngesteuert vom Führerstand des Baggers, an dessen Baggerarm14 die Anbaufräseinrichtung10 befestigt ist, die Frästiefe eingestellt, indem der Überstand34 des Stützfußes32 über das abragende Ende des Arms18 eingestellt wird. Dann wird durch eine Betätigung der hydraulischen Dreheinrichtung16 , ebenfalls vom Führerstand des Baggers aus, die Frässcheibe22 in der gewünschten Weise um die Drehachse24 , die üblicherweise orthogonal zur Ebene der zu bearbeitenden Fläche38 ist, die Frässcheibe22 relativ zum Schnellwechsler12 ausgerichtet. Jetzt kann der Antriebsmotor20 in Gang gesetzt werden, und auch die Wasserdüsen in der Abdeckhaube46 werden nun betätigt. Über eine Betätigung des Baggerarms14 wird die Anbaufräseinrichtung10 auf die zu bearbeitende Oberfläche38 abgesenkt und in diese eingetaucht, wobei die Arbeitstiefe36 durch die entsprechende Einstellung des Stützfußes32 definiert ist. Durch eine Fahrbewegung des Baggers wird die Anbaufräseinrichtung10 in der Ebene der Frässcheibe22 vorwärts bewegt, wodurch ein Schlitz, beispielsweise zur Verlegung eines Kabels, in die zu bearbeitende Oberfläche38 eingebracht wird. - Der Fachmann erkennt ohne weiteres, dass durch die Dreheinrichtung
16 und die üblichen Verstellmöglichkeiten eines Baggerarms14 die Anbaufräseinrichtung10 in praktisch allen Arbeitslagen eingesetzt werden kann. So sind sowohl bodenseitige als auch wandseitige Fräsarbeiten möglich, oder Fräsarbeiten in schrägen Oberflächen. Durch die einseitige Lagerung der Frässcheibe22 kann diese sehr nahe beispielsweise an eine vertikale Wand44 herangeführt werden. Die Abdeckhaube46 reduziert die sehr starke Staubentwicklung beim Arbeiten und führt zu einer erhöhten Arbeitssicherheit. Der Gleitschuh40 ist dabei sehr robust und gleitet gut auch über unebene Oberflächen, und er stellt zuverlässig eine gewünschte Frästiefe zur Verfügung, insbesondere über die Anpassung des Überstands34 des Stützfußes32 . - Wie beispielsweise aus
3 ersichtlich ist, beträgt vorliegend das Verhältnis zwischen Durchmesser und Dicke der Frässcheibe22 ungefähr20 . Damit können sehr schmale Schlitze gefräst werden. Möglich ist aber auch ein kleineres Verhältnis, sodass breitere Frässchlitze erzeugt werden können. Dies ist beispielsweise über eine in der Zeichnung nicht gezeigte Schnellkupplung zwischen der Antriebswelle des Antriebsmotors20 und der Frässcheibe22 möglich, die einen einfachen Austausch der Frässcheibe22 beispielsweise bei Verschleiß oder bei einer gewünschten anderen Geometrie der Frässcheibe22 ermöglicht. Die Dicke der Abdeckhaube46 ist ausreichend groß, um auch dickere Frässcheiben22 aufnehmen zu können. Auch die Abdeckhaube46 kann jedoch über entsprechende Schnellverschlüsse einfach gegen dickere Abdeckhauben ausgetauscht werden, die andere Frässcheiben, gegebenenfalls beispielsweise auch mit anderem Durchmesser, aufnehmen können. Es versteht sich, dass die fernbedienbare Einstellung der Dreheinrichtung16 und des Stützfußes32 besonders vorteilhaft sind. Grundsätzlich denkbar ist aber auch eine manuelle Einstellung, beispielsweise mit vorgegebenen Rastpunkten.
Claims (10)
- Anbaufräseinrichtung (
10 ), mit einem Schnellwechsler (12 ) zum Ankuppeln an einen Baggerarm (14 ), einer mit dem Schnellwechsler (12 ) mindestens mittelbar verbundenen Haltestruktur (18 ), einem an der Haltestruktur (18 ) befestigten Antriebsmotor (20 ) und einem von dem Antriebsmotor (20 ) antreibbaren und an der Haltestruktur (18 ) gelagerten Fräswerkzeug (22 ), wobei sich die Haltestruktur (18 ) orthogonal zur Drehachse (26 ) des Fräswerkzeugs (22 ) und ungefähr bis zu dieser Drehachse (26 ) mit einem relativ geringen Überstand (28 ) erstreckt, wobei das Fräswerkzeug (22 ) im Betrieb in einer Richtung orthogonal zur seiner Drehachse (26 ) über das abragende Ende der Haltestruktur (18 ) übersteht, und mit einem Stützfuß (32 ), an dem sich die Anbaufräseinrichtung (10 ) im Betrieb an einer zu bearbeitenden Oberfläche (38 ) abstützen kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltestruktur (18 ) als hohler Arm ausgebildet ist und der Stützfuß (32 ) längsverschieblich im Arm (18 ) gelagert ist. - Anbaufräseinrichtung (
10 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützfuß (32 ) an seinem abragenden Ende einen schwenkbaren Gleitschuh (40 ) und/oder eine Rolle und/oder ein Rad aufweist. - Anbaufräseinrichtung (
10 ) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Stützfußes (32 ) einstellbar ist. - Anbaufräseinrichtung (
10 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fräswerkzeug (22 ) eine Frässcheibe ist, mit einem Verhältnis Durchmesser zu Dicke vorzugsweise von größer als ungefähr 5, stärker bevorzugt von größer als ungefähr 10, und noch stärker bevorzugt von größer als ungefähr 20. - Anbaufräseinrichtung (
10 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Dreheinrichtung (16 ) aufweist, mit der das Fräswerkzeug (22 ) gegenüber dem Schnellwechsler (12 ) um eine zur Drehachse (26 ) des Fräswerkzeugs (22 ) im Wesentlichen orthogonale Achse (24 ) gedreht werden kann. - Anbaufräseinrichtung (
10 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fräswerkzeug (22 ) einseitig drehgelagert ist. - Anbaufräseinrichtung (
10 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Abdeckhaube (46 ) umfasst, die einen im Betrieb von der zu bearbeitenden Oberfläche (38 ) abgewandten Bereich des Fräswerkzeugs (22 ) abdeckt. - Anbaufräseinrichtung (
10 ) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckhaube (46 ) zumindest abschnittsweise um eine zur Drehachse (26 ) des Fräswerkzeugs (22 ) parallele Achse (52 ) schwenkbar oder orthogonal zur zu bearbeitenden Oberfläche (38 ) verschiebbar ist. - Anbaufräseinrichtung (
10 ) nach einem der Ansprüche 7 oder 8 zusammen mit Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckhaube (46 ) auf einer von der einseitigen Lagerung des Fräswerkzeugs (22 ) abgelegenen Seite einen abnehmbaren Deckel (54 ) aufweist. - Anbaufräseinrichtung (
10 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Mehrzahl von Wasserdüsen aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE201110086083 DE102011086083B3 (de) | 2011-11-10 | 2011-11-10 | Anbaufräseinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE201110086083 DE102011086083B3 (de) | 2011-11-10 | 2011-11-10 | Anbaufräseinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102011086083B3 true DE102011086083B3 (de) | 2013-02-28 |
Family
ID=47665512
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE201110086083 Expired - Fee Related DE102011086083B3 (de) | 2011-11-10 | 2011-11-10 | Anbaufräseinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE102011086083B3 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN106113072A (zh) * | 2016-09-14 | 2016-11-16 | 苏州驱指自动化科技有限公司 | 快速更换动模 |
| CN106217365A (zh) * | 2016-09-14 | 2016-12-14 | 苏州驱指自动化科技有限公司 | 快速更换定模 |
Citations (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4640551A (en) * | 1978-12-04 | 1987-02-03 | Marten Edward N | Rock saw unit for hard rock earth formations |
| DE3709186A1 (de) * | 1987-03-20 | 1988-09-29 | Krumscheid Maschinen U Werkzeu | Loeffelbagger, insbesondere tiefloeffelbagger |
| DE9010599U1 (de) * | 1990-07-14 | 1990-12-20 | Willibald, Artur, 7770 Überlingen | Wurzelstockfräse |
| DE9202795U1 (de) * | 1992-03-03 | 1992-05-07 | Ihle, Klaus, 7526 Ubstadt-Weiher | Einrichtung zur Kühlung der Schneidwerkzeuge eines Fugenschneiders |
| DE9407487U1 (de) * | 1994-05-05 | 1994-07-07 | Humme, Thomas, 52385 Nideggen | Fräsmaschine |
| JPH10140519A (ja) * | 1996-11-07 | 1998-05-26 | Komatsu Zenoah Co | ロードカッタ及び油圧ショベル |
| DE20017850U1 (de) * | 2000-10-18 | 2000-12-21 | Kresken, Josef, 40721 Hilden | Fräskopf zum Längs- und Querschneiden von Böden |
| EP1273411A2 (de) * | 2001-07-05 | 2003-01-08 | Klaus Ertmer Maschinenbautechnologie | Aktivierungsgerät für Schneidköpfe hydraulischer Trägergeräte |
| DE102008006426A1 (de) * | 2008-01-28 | 2009-08-06 | Schölkopf, Walter | Anbaufräse |
| DE102008025026A1 (de) * | 2008-05-24 | 2009-11-26 | MTS Gesellschaft für Maschinentechnik und Sonderbauten mbH | Bagger-Zusatzgerät |
| US20110262212A1 (en) * | 2008-11-27 | 2011-10-27 | Caterpillar Work Tools B.V. | Work tool coupling arrangement |
-
2011
- 2011-11-10 DE DE201110086083 patent/DE102011086083B3/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4640551A (en) * | 1978-12-04 | 1987-02-03 | Marten Edward N | Rock saw unit for hard rock earth formations |
| DE3709186A1 (de) * | 1987-03-20 | 1988-09-29 | Krumscheid Maschinen U Werkzeu | Loeffelbagger, insbesondere tiefloeffelbagger |
| DE9010599U1 (de) * | 1990-07-14 | 1990-12-20 | Willibald, Artur, 7770 Überlingen | Wurzelstockfräse |
| DE9202795U1 (de) * | 1992-03-03 | 1992-05-07 | Ihle, Klaus, 7526 Ubstadt-Weiher | Einrichtung zur Kühlung der Schneidwerkzeuge eines Fugenschneiders |
| DE9407487U1 (de) * | 1994-05-05 | 1994-07-07 | Humme, Thomas, 52385 Nideggen | Fräsmaschine |
| JPH10140519A (ja) * | 1996-11-07 | 1998-05-26 | Komatsu Zenoah Co | ロードカッタ及び油圧ショベル |
| DE20017850U1 (de) * | 2000-10-18 | 2000-12-21 | Kresken, Josef, 40721 Hilden | Fräskopf zum Längs- und Querschneiden von Böden |
| EP1273411A2 (de) * | 2001-07-05 | 2003-01-08 | Klaus Ertmer Maschinenbautechnologie | Aktivierungsgerät für Schneidköpfe hydraulischer Trägergeräte |
| DE102008006426A1 (de) * | 2008-01-28 | 2009-08-06 | Schölkopf, Walter | Anbaufräse |
| DE102008025026A1 (de) * | 2008-05-24 | 2009-11-26 | MTS Gesellschaft für Maschinentechnik und Sonderbauten mbH | Bagger-Zusatzgerät |
| US20110262212A1 (en) * | 2008-11-27 | 2011-10-27 | Caterpillar Work Tools B.V. | Work tool coupling arrangement |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN106113072A (zh) * | 2016-09-14 | 2016-11-16 | 苏州驱指自动化科技有限公司 | 快速更换动模 |
| CN106217365A (zh) * | 2016-09-14 | 2016-12-14 | 苏州驱指自动化科技有限公司 | 快速更换定模 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE112007003732B4 (de) | Schneid- oder Sägemaschine | |
| DE3940687A1 (de) | Strassenhobelmaschine | |
| DE102013006105B4 (de) | Bodenfräsmaschine, insbesondere Straßenkaltfräse, mit sichtoptimiertem Heckbereich | |
| DE102010050831A1 (de) | Rotorhaube für eine Fräsvorrichtung | |
| DE102005017093B4 (de) | Fräse und Verfahren zur Bearbeitung des Erdbodens | |
| DE2550735A1 (de) | Draenfraese zum ausheben von graeben und zum verlegen von be- und entwaesserungsrohren | |
| EP3208384B1 (de) | Schlitzwandvorrichtung und verfahren zum erstellen von schlitzen im boden | |
| EP3557977B1 (de) | Wurzelballen-unterschneide- und aushebegerät | |
| DE202010010857U1 (de) | Fräseinrichtung | |
| DE102011086083B3 (de) | Anbaufräseinrichtung | |
| EP3249124A1 (de) | Fahrzeug zur kanalreinigung | |
| EP0819819A1 (de) | Fräskopf, Bohrvorrichtung sowie Vorrichtung und Verfahren zum Meeresbodenbohren | |
| EP1199407B1 (de) | Fräskopf zum Längs- oder Querschneiden von Böden | |
| EP1727944B1 (de) | Arbeitswerkzeug für eine erdbaumaschine. | |
| DE102008006426A1 (de) | Anbaufräse | |
| DE1300889B (de) | Kohlenhobel mit vor den Werkzeugtraegern angeordneter Einrichtung zur Begrenzung der Schnittiefe | |
| DE4115907A1 (de) | Kabelpflug zum verlegen von kabeln im erdreich, insbesondere im grundbereich von gewaessern | |
| DE486454C (de) | Maschine zum Reinigen und Ziehen von Graeben | |
| EP0703321B1 (de) | Arbeitsgerät mit Schwenkantrieb für Baumaschinen | |
| AT115696B (de) | Grabenzieh- und Reinigungsmaschine. | |
| DE1045924B (de) | Vorrichtung zum Ziehen und Saeubern von Graeben und Kanaelen | |
| DE202005009158U1 (de) | Verdichtungsgerät | |
| DE2939215C2 (de) | Kabelpflug | |
| EP1361031B1 (de) | Fräskopf zum wand- oder bodenseitigen Fräsen | |
| DE102004032935B4 (de) | Vorrichtung zum Einarbeiten von Schlitzen in eine Wand |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R012 | Request for examination validly filed | ||
| R016 | Response to examination communication | ||
| R016 | Response to examination communication | ||
| R016 | Response to examination communication | ||
| R018 | Grant decision by examination section/examining division | ||
| R020 | Patent grant now final |
Effective date: 20130529 |
|
| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: MTS MASCHINENTECHNIK SCHRODE AG, DE Free format text: FORMER OWNER: MTS GESELLSCHAFT FUER MASCHINENTECHNIK UND SONDERBAUTEN MBH, 72534 HAYINGEN, DE Effective date: 20131016 |
|
| R082 | Change of representative |
Representative=s name: DREISS PATENTANWAELTE PARTNERSCHAFT, DE Effective date: 20131016 Representative=s name: DREISS PATENTANWAELTE PARTG MBB, DE Effective date: 20131016 |
|
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |