DE102011053063B3 - Spannschloss für Zurrketten oder Zurrbänder zum Festzurren von Ladungen insbesondere auf Fahrzeugen - Google Patents
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Abstract
Spannschloss für Zurrketten oder Zurrbänder zum Festzurren von Ladungen, bestehend aus – einem Rohr (1.1) mit von beiden Rohrenden ausgehenden, gegenläufigen Innengewinden; – zwei in die Innengewinde eingeschraubten Gewindespindeln (2), die an ihren freien Enden Befestigungsösen für die Zurrketten oder -bänder aufweisen; – einer axial entlang des Rohres (1) gegen die Kraft einer Rückstellfeder (7) verschiebbaren Arretierungshülse (3) zur Sicherung der Gewindespindeln in dem Rohr (1) – einer einen Betätigungsarm und ein Ratschenzahnrad aufweisenden Ratscheneinheit zum Verdrehen des Rohres (1), gekennzeichnet durch zwei sich axial gegenüber liegende Knarrenelemente (5, 6), von denen das eine Knarrenelement an dem Rohr (1) und das andere Knarrenelement an der Arretierungshülse (3) angebracht ist, derart, dass beim Drehen einer Gewindespindel (2) in der einen Richtung die beiden Knarrenelemente (5; 6) gegen Drehung relativ zueinander gesichert sind, während beim Drehen der Gewindespindel (2) in der anderen Richtung die Knarrenelemente freilaufartig relativ zueinander drehbeweglich sind.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Spannschloss gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
- Ein in der
DE 102 61 703 B4 beschriebenes Spannschloss ist mit einer Sicherungseinrichtung zur Sicherung der Gewindespindeln gegen unbeabsichtigtes Drehen in dem Rohr versehen. Die Sicherungseinrichtung enthält eine entlang des Rohres verschiebbare Arretierungshülse, die relativ zum Rohr gegen Drehung gesichert ist und an einem Ende mindestens ein mit einer der beiden Befestigungsösen zusammenwirkendes Arretierungsorgan aufweist, das seitlich gegen die Befestigungsöse anliegt. Damit wird während des Transports der festgezurrten Ladung auftretenden stoßartigen Belastungen Rechnung getragen, um zu verhindern, dass die Gewindespindeln sich während des Transportes unbeabsichtigt innerhalb des Gewinderohres verdrehen, was zum Locker oder Lösen der Zurrmittel und damit der Ladung führen könnte. - Um sicher zu stellen, dass nach dem Anbringen bzw. der Montage des Spannschlosses die Arretierungshülse mit ihrem Arretierungsorgan bzw. ihren Arretierungsorganen seitlich gegen die Befestigungsöse zur Anlage gebracht wird und auch in dieser Stellung verbleibt, ist gemäß
DE 20 2008 002 838 U1 der Arretierungshülse eine Feder zugeordnet, die die Arretierungshülse in Richtung der Befestigungsöse drückt. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass selbst nach einer u. U. zum Beispiel durch stoßartige Belastungen bedingten Freigabe der Befestigungsöse die Arretierungshülse wieder in ihre Sicherungsstellung zurück gedrückt wird. - Es ist grundsätzlich bekannt, zur Sicherung gegen unbeabsichtigtes Lösen von Spannschlössern und dergleichen, so genannte Knarrenelemente zu verwenden.
- Aus der
DE 720 193 A ist eine Spannschlosssicherung bekannt, die Spannschrauben aufweist, die nach Art einer Klauenrutschkupplung an der Stirnseite mit schrägen Zähnen versehen sind. - Bei einem in der
DE 10 2004 020 000 A1 beschriebenen Abhängeelement weist wenigstens einer von zwei Schäften an seiner Stirnfläche eine Zahnscheibe mit radial verlaufenden Zähnen auf, welche in auf der Stirnfläche einer Gegenzahnscheibe angeordnete, radial verlaufende Zähne eingreifen, wobei die Gegenzahnscheibe auf ihre Rückseite mit einem Federelement beaufschlagt wird. - Bei einem Spannschloss gemäß der
US 2810595 A ist jeweils in einem Hohlzylinder eine Feder angeordnet, welche ein Gleitelement beaufschlagt, welches mit seinen Endflächen gegen das jeweilige Ende einer Hülse drückt. - In der
ist ein Spannschloss mit zwei sich gegenüberliegenden, knarrenähnlichen Sicherungselementen beschrieben, die an einer sich in einer Hülse befindlichen Schraube angebracht sind, wobei das eine Knarrenelement federbelastet gegen das andere Knarrenelement gedrückt wird.GB 524717 A - Bei einem in der
beschriebenen, als Zug-Druck-Stange bezeichneten Spannelement sind bevorzugt als Zahnscheiben ausgebildete Rastelemente jeweils für sich unabhängig drehfest an voneinander unterschiedlichen Bauelementen der Zug-Druck-Stange angeordnet und zusätzlich durch ein Federelement gegeneinander verspannt.WO 2011/057627 A1 - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gegenüber dem in der
DE 20 2008 002 838 U1 beschriebenen Spannschloss verbessertes Spannschloss zu schaffen, welches die Sicherung gegen ein unbeabsichtigtes Lösen erhöht. - Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die Maßnahmen gemäß dem Kennzeichen des Patentanspruchs 1.
- Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 12 behandelt.
- Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben:
-
1 zeigt teilweise im Schnitt das erfindungsgemäße Spannschloss in der Sicherungsstellung; -
2 zeigt teilweise im Schnitt das Spannschloss in der entsicherten Stellung während der Betätigung der Ratscheneinheit zwecks Festzurren der Ladung; -
3 zeigt in isometrischer Darstellung eine Detailansicht des Sicherungssystems; -
4 zeigt eine Seitenansicht des Spannschlosses in der Sicherungsstellung mit zugeordneter Betätigungseinrichtung zum Verschieben der Arretierungshülse; -
5 zeigt entsprechend4 das Spannschloss in der entsicherten Stellung; - die
6 und7 zeigen entsprechend den Darstellungen der4 und5 eine abgewandelte Ausführungsform der Betätigungseinrichtung. - Gemäß den
1 und4 enthält das Spannschloss ein Rohr1 mit von beiden Rohrenden ausgehenden, gegenläufigen Innengewinden1.1 , in die Gewindespindeln2 eingeschraubt sind. Die Gewindespindeln2 tragen an ihren freien Enden jeweils eine Befestigungsöse2.1 für eine nicht dargestellte Zurrkette bzw. ein Zurrband. Zum Drehen des Rohres1 ist diesem eine Ratscheneinheit4 zugeordnet, die in üblicher Weise einen Betätigungsarm4.1 sowie ein Ratschenzahnrad4.2 mit nicht dargestelltem Ratschen-Sicherungshebel enthält, derart, dass bei Betätigung der Ratscheneinheit4 die Gewindespindeln2 entweder in das Rohr eingezogen oder aus diesem ausgefahren werden. - Der in der Zeichnung oberhalb der Ratscheneinheit
4 dargestellte Abschnitt des Rohres1 ist von einer Arretierungshülse3 umgeben, die insbesondere im Bereich ihrer axialen Mittelebene in zwei Halbschalen3a ,3b unterteilt und mittels einer Befestigungseinrichtung in der geschlossenen Hülsenform gesichert ist. Die Befestigungseinrichtung enthält mindestens einen um die Halbschalen3a ,3b gelegten Spannbügel9 , wobei die beiden Halbschalen3a ,3b vorzugsweise mindestens eine, in Umfangsrichtung verlaufende Nut zum Einlegen eines Spannbügels9 aufweisen. - Die Arretierungshülse
3 ist mit einer innen liegenden, kreisringförmigen Aussparung3.2 versehen, in die eine Rückstellfeder7 eingelegt ist. Die Rückstellfeder7 ist zwischen einer die Aussparung3.2 begrenzenden Ringschulter3.3 einerseits und einem in eine außen liegende Umfangsnut des Rohres1 eingesetzten Sprengring8 abgestützt. - In eine innen liegende Umfangsnut
3.1 der Arretierungshülse3 ist ein Ringkörper5.3 eines Knarrenelementes5 eingesetzt, das abwechselnd aufeinanderfolgend in Umfangsrichtung schräg mit einem Steigungswinkel von 3° bis 15° ansteigende erste Abschnitte5.1 und steil axial im wesentlichen parallel zur Rohrachse ansteigende zweite Abschnitte5.2 aufweist. Das an bzw. in der Arretierungshülse3 angebrachte Knarrenelement5 ist gegen Drehung relativ zur Gewindespindel2 gesichert, indem vorzugsweise an der Außenseite der Gewindespindel2 eine bis zum freien Ende der Gewindespindel reichende, axial verlaufende Längsnut angebracht ist, in die ein an dem Knarrenelement5 angebrachter Nutenstein eingreift. - Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist das an der Arretierungshülse
3 angebrachte Knarrenelement5 gegen Drehung relativ zur Gewindespindel2 dadurch gesichert, dass die Gewindespindel2 gemäß3 mit mindestens einer achsial verlaufenden Abflachung2.2 versehen ist, und das Knarrenelement5 mit mindestens einer entlang einer Abflachung2.2 gleitenden komplementären Abflachung5.4 im Bereich der zentralen Öffnung des Knarrenelementes5 versehen ist, durch die die Gewindespindel2 hindurchgesteckt ist. - An dem außen liegenden stirnseitigen Ende des Rohres
1 ist ein mit dem Knarrenelement5 zusammenwirkendes weiteres Knarrenelement6 angebracht, das abwechselnd aufeinanderfolgend in Umfangsrichtung schräg mit einem Steigungswinkel von 3° bis 15° ansteigende erste Abschnitte6.1 und steil achsial im wesentlichen parallel zur Rohrachse ansteigend zweite Abschnitte6.2 aufweist. - Die beiden sich achsial gegenüber liegenden Knarrenelemente
5 und6 sind einander derart zugeordnet, dass beim Drehen einer Gewindespindel2 in der einen Richtung die beiden Knarrenelemente5 und6 gegen Drehung relativ zueinander gesichert bzw. gesperrt sind, während beim Drehen der Gewindespindel2 in der anderen Richtung die Knarrenelemente5 ,6 freilaufartig relativ zueinander drehbeweglich sind. - Bei der in
1 dargestellten Sicherungsstellung des Spannschlosses drückt die zwischen dem Sprengring8 und der Ringschulter3.3 abgestützte Rückstellfeder7 Arretierungshülse3 derart in Richtung der Ratscheneinheit4 , dass die beiden Knarrenelemente5 und6 gegeneinander anliegen, derart, dass ein Drehen der Gewindespindel2 in der einen Richtung dadurch verhindert wird, dass die gegeneinander anliegenden Abschnitte5.2 und6.2 der beiden Ratschenelemente ein Drehen der Gewindespindel2 verhindern, während beim Drehen der Gewindespindel in der anderen Richtung zum Festzurren einer Ladung die beiden Abschnitte5.1 und6.1 freilaufartig übereinander gleiten, indem die Arretierungshülse3 entgegen der Kraft der Rückstellfeder7 jeweils kurzzeitig angehoben werden. - Zum Lösen bzw. Entzurren einer Ladung ist es erforderlich, die Gewindespindeln
2 aus dem Rohr1 herauszuschrauben. Dazu ist es erforderlich, die Arretierungshülse3 entgegen der Kraft der Rückstellfeder7 in der in2 dargestellten Weise so zu verschieben, dass die beiden Knarrenelemente5 und6 nicht mehr gegeneinander anliegen, sondern im Abstand voneinander liegen. - Zum Verschieben der Arretierungshülse
3 aus der in den1 und4 dargestellten Sicherungsstellung in die in den2 und5 dargestellten Freigabestellung ist ein an dem Betätigungsarm4.1 angelenkter zweiarmiger Schwenkhebel10 vorgesehen, der um die Schwenkachse10.1 verschwenkbar ist. Das eine Ende dieses Schwenkhebels10 ist von einer Rückstellfeder13 belastet, während das andere, innen liegende Ende gemäß1 in eine an der Arretierungshülse3 angebrachte Umfangsnut3.4 eingreift oder in sonstiger geeigneter Weise gegen die Unterseite der Arretierungshülse3 anliegt. Wenn zum Herausschrauben der Gewindespindeln2 aus dem Rohr1 mittels der Ratscheneinheit4 der Betätigungsarm4.1 derselben mit der Hand ergriffen wird, kann gleichzeitig der Schwenkhebel10 gegen die Kraft der Rückstellfeder13 nach unten gedrückt werden, wodurch das innen liegende Ende des Schwenkhebels10 die Arretierungshülse3 in die in den2 und5 dargestellte Positionen nach oben verschiebt und die beiden Knarrenelemente5 und6 voneinander getrennt werden. Wenn der Betätigungsarm4.1 und damit der Schwenkhebel10 freigegeben werden, drückt die Rückstellfeder7 die Arretierungshülse3 wieder in die in den1 und4 dargestellte Positionen, wobei die Rückstellfeder7 auch durch die Rückstellfeder13 unterstützt wird. - Zum Festzurren einer Ladung durch Eindrehen der Gewindespindeln
2 in das Rohr1 ist es erforderlich, dass die Arretierungshülse3 die in den1 und4 dargestellten Positionen einnimmt, wobei der Schwenkhebel10 in den in diesen1 und4 dargestellten Positionen bleibt. Der Schwenkhebel10 ist vorzugsweise an seinem inneren Ende mit einer Sperrnase10.2 versehen, die in der Sperrstellung in das Ratschenzahnrad4.2 der Ratscheneinheit4 eingreift. - Bei der Ausführungsform gemäß den
6 und7 ist an dem Betätigungsarm4.1 ein um die Schwenkachse11.1 verschwenkbarer abgekröpfter Schwenkhebel11 vorgesehen, an dem im Bereich der Schwenkachse12.1 ein Anschlusshebel12 angelenkt ist, derart, dass beim Niederdrücken des abgekröpften Schwenkhebels11 dieser Anschlusshebel12 von der Arretierungshülse3 weggezogen wird, wodurch die Arretierungshülse3 aus der in6 dargestellten Sicherungsposition in die in7 dargestellte Freigabeposition nach oben verschoben wird, indem ein an dem freien Ende des Anschlusshebels12 angebrachtes Schuborgan12.3 einen an der Arretierungshülse3 angebrachten Vorsprung3.5 untergreift. - Der Anschlusshebel
12 ist vorzugsweise an seinem inneren Ende mit einer Sperrnase12.2 versehen, die in der Sperrstellung in das Ratschenzahnrad4.2 der Ratscheneinheit4 eingreift. - Bezugszeichenliste
-
- 1
- Rohr
- 1.1
- Innengewinde
- 2
- Gewindespindel
- 2.1
- Befestigungsöse
- 2.2
- Abflachung
- 3
- Arretierungshülse
- 3.1
- innere Umfangsnut der Arretierungshülse
- 3.2
- innere Aussparung der Arretierungshülse
- 3.3
- Ringschulter der Aussparung
- 3.4
- Ringnut, Umfangsnut
- 3.5
- Vorsprung
- 3a
- Halbschale
- 3b
- Halbschale
- 4
- Ratscheneinheit
- 4.1
- Betätigungsarm
- 4.2
- Ratschenzahnrad
- 5
- Knarrenelement an Arretierungshülse
3 - 5.1
- schräg verlaufende Abschnitte des Knarrenelementes
5 - 5.2
- steil ansteigende Abschnitte des Knarrenelementes
5 - 5.3
- Ringkörper des Knarrenelementes
- 5.4
- Abflachung der inneren Öffnung des Knarrenelementes
- 6
- Knarrenelement am Rohr
- 6.1
- schräg ansteigender Abschnitt des Knarrenelementes
6 - 6.2
- steil ansteigender Abschnitt des Knarrenelementes
6 - 7
- Rückstellfeder
- 8
- Sprengring
- 9
- Spannbügel
- 10
- Schwenkhebel
- 10.1
- Schwenkachse
- 10.2
- Sperrnase
- 11
- gekröpfter Schwenkhebel
- 11.1
- Schwenkachse
- 12
- Anschlusshebel
- 12.1
- Schwenkachse
- 12.2
- Sperrnase
- 12.3
- Schuborgan
- 13
- Druckfeder
Claims (12)
- Spannschloss für Zurrketten oder Zurrbänder zum Festzurren von Ladungen, insbesondere auf Fahrzeugen, bestehend aus – einem Rohr (
1 ) mit von beiden Rohrenden ausgehenden, gegenläufigen Innengewinden (1.1 ); – zwei in die Innengewinde eingeschraubten Gewindespindeln (2 ), die an ihren freien Enden Befestigungsösen (2.1 ) für die Zurrketten oder -bänder aufweisen; – einer axial entlang des Rohres (1 ) gegen die Kraft einer Rückstellfeder (7 ) verschiebbaren Arretierungshülse (3 ) zur Sicherung der Gewindespindeln in dem Rohr (1 ) gegen unbeabsichtigtes Drehen und – einer einen Betätigungsarm (4.1 ) und ein Ratschenzahnrad (4.2 ) aufweisenden Ratscheneinheit (4 ) zum Verdrehen des Rohres (1 ), gekennzeichnet durch – zwei sich axial gegenüber liegende Knarrenelemente (5 ;6 ), – von denen das eine Knarrenelement (6 ) stirnseitig an dem einen Ende des Rohrs (1 ) angebracht ist, – wobei das gegen Drehung relativ zur Gewindespindel (2 ) gesicherte andere Knarrenelement (5 ) an der Gewindespindel (2 ) axial verschieblich angebracht und gegenüber der Arretierungshülse (3 ) axial gesichert in einer Umfangsnut (3.1 ) derselben gelagert ist, – wobei die zwischen Rohr (1 ) und Arretierungshülse (3 ) eingelegte Rückstellfeder (7 ) derart angeordnet ist, dass beim Drehen der Gewindespindel (2 ) in der einen Richtung die beiden Knarrenelemente (5 ;6 ) gegen Drehung relativ zueinander gesichert bzw. gesperrt sind, während beim Drehen der Gewindespindel (2 ) in der anderen Richtung die Knarrenelemente (5 ;6 ) freilaufartig relativ zueinander drehbeweglich sind. - Spannschloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellfeder (
7 ) eine die beiden Knarrenelemente (5 ;6 ) in die Sicherungs- bzw. Sperrstellung drückende Druckfeder ist. - Spannschloss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Knarrenelement (
5 ) einen in eine Umfangsnut (3.1 ) der Arretierungshülse (3 ) eingreifen den Ringkörper (5.3 ) aufweist. - Spannschloss nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Knarrenelemente (
5 ;6 ) abwechselnd aufeinanderfolgend in Umfangsrichtung schräg mit einem Steigungswinkel von 3° bis 15° aufsteigende erste Abschnitte (5.1 bzw.6.1 ) und steil axial im wesentlichen parallel zur Rohrachse verlaufende zweite Abschnitte (5.2 ;6.2 ) aufweisen. - Spannschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an der Außenseite der Gewindespindel (
2 ) eine bis zum freien Ende der Gewindespindel reichende, axial verlaufende Längsnut angebracht ist, in die ein an dem Knarrenelement (5 ) angebrachter Nutenstein eingreift. - Spannschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindespindel (
2 ) mit mindestens einer axial verlaufenden Abflachung (2.2 ) versehen ist, und dass das Knarrenelement (5 ) mit mindestens einer entlang der Abflachung (2.2 ) gleitenden, komplementären Abflachung (5.4 ) versehen ist. - Spannschloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretierungshülse (
3 ) eine die Rückstellfeder (7 ) aufnehmende, kreisringförmige Aussparung (3.2 ) aufweist. - Spannschloss nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (
1 ) mit einer außen liegenden Umfangsnut versehen ist, in die ein Sprengring (8 ) eingesetzt ist, und dass die Rückstellfeder (7 ) zwischen einer die Aussparung (3.2 ) begrenzenden Ringschulter (3.3 ) einerseits und dem Sprengring (8 ) andererseits abgestützt ist. - Spannschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretierungshülse (
3 ) in zwei Halbschalen (3a ,3b ) unterteilt und mittels einer aus mindestens einem um die Halbschalen (3a ,3b ) gelegten Spannbügel (9 ) bestehenden Befestigungseinrichtung in der geschlossenen Hülsenform gesichert ist. - Spannschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verschieben der Arretierungshülse (
3 ) in axialer Richtung entgegen der Kraft der Rückstellfeder (7 ) an dem Betätigungsarm (4.1 ) der Ratscheneinheit (4 ) ein federbelasteter Schwenkhebel (10 ) angelenkt ist. - Spannschloss nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretierungshülse (
3 ) mit einer das eine Ende des Schwenkhebels (10 ) aufnehmenden Aussparung, vorzugsweise in Form einer äußeren Ringnut (3.4 ), versehen ist. - Spannschloss nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkhebel (
10 ) an seinem inneren Ende eine Sperrnase (10.2 ) enthält, die in der Sperrstellung in das Ratschenzahnrad (4.2 ) der Ratscheneinheit (4 ) eingreift.
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| DE201110053063 DE102011053063B3 (de) | 2011-08-29 | 2011-08-29 | Spannschloss für Zurrketten oder Zurrbänder zum Festzurren von Ladungen insbesondere auf Fahrzeugen |
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-
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R012 | Request for examination validly filed | ||
| R016 | Response to examination communication | ||
| R018 | Grant decision by examination section/examining division | ||
| R020 | Patent grant now final |
Effective date: 20130529 |
|
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20140301 |