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DE102011053056A1 - Pyrotechnischer Gegenstand - Google Patents

Pyrotechnischer Gegenstand Download PDF

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DE102011053056A1
DE102011053056A1 DE201110053056 DE102011053056A DE102011053056A1 DE 102011053056 A1 DE102011053056 A1 DE 102011053056A1 DE 201110053056 DE201110053056 DE 201110053056 DE 102011053056 A DE102011053056 A DE 102011053056A DE 102011053056 A1 DE102011053056 A1 DE 102011053056A1
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DE
Germany
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pyrotechnic article
guide element
pyrotechnic
component
article
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE201110053056
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Joachim Henkel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Comet Feuerwerk De GmbH
Original Assignee
FKW KELLER GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by FKW KELLER GmbH filed Critical FKW KELLER GmbH
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Publication of DE102011053056A1 publication Critical patent/DE102011053056A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B4/00Fireworks, i.e. pyrotechnic devices for amusement, display, illumination or signal purposes
    • F42B4/06Aerial display rockets
    • F42B4/08Aerial display rockets characterised by having vanes, wings, parachutes or balloons

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen pyrotechnischer Gegenstand (10, 10´, 10´´), der insbesondere eine Feuerwerksrakete (10,1) enthält, mit einem Körper (30), der zumindest eine Treibladung (31) aufweist, und mit einem Leitelement (20) zur Stabilisierung einer Flugbahn des pyrotechnischen Gegenstandes (10, 10´, 10´´). Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Länge (L) des pyrotechnischen Gegenstandes (10, 10´, 10´´), insbesondere des Leitelementes (20), veränderbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen pyrotechnischen Gegenstand gemäß des Oberbegriffes von Anspruch 1 mit einem Körper, der zumindest eine Treibladung aufweist, und mit einem Leitelement zur Stabilisierung einer Flugbahn des pyrotechnischen Gegenstandes. Der pyrotechnische Gegenstand kann eine Feuerwerksrakete sein oder enthalten.
  • Feuerwerksraketen sind pyrotechnische Gegenstände, die üblicherweise mit einer Treibladung und einer Effektladung in einem Körper versehen sind. Hierbei weist die Treibladung feste chemische Substanzen auf, die nach einer Zündung sich teilweise in zumindest eine gasförmige Substanz, die im Folgenden als Treibgas bezeichnet wird, umwandeln. Das Treibgas wird von der Feuerwerksrakete ausgestoßen. Hierdurch bewegt sich die Feuerwerksrakete nach dem Prinzip des Rückstoßes in die zum Ausstoß entgegengesetzte Richtung. Durch die Effektladung wird eine Flammenfärbung erzielt. Um die Flugbahn der Feuerwerksrakete zu stabilisieren, d. h. um zu verhindern, dass sich die Feuerwerksrakete in der Luft dreht (gemeint sind Loopings), weist die Feuerwerksrakete einen Leitstab als Leitelement auf. Der Leitstab ist aus massivem Holz gefertigt und wird seitlich an den Körper angeklebt. Der Leitstab ist üblicherweise 70 bis 90 cm lang.
  • Pyrotechnische Gegenstände, insbesondere Feuerwerksraketen, gelten als feuergefährliche Waren. Bei ihrem Transport müssen daher besondere gesetzliche Auflagen erfüllt werden. Dieses ist mit erhöhten Kosten verbunden, die, insbesondere beim Transport in Containern, oftmals nicht mit der transportierten Anzahl der pyrotechnischen Gegenstände, sondern mit der Anzahl der verwendeten Container und damit mit dem Gesamtvolumen der transportierten pyrotechnischen Gegenständen in Relation stehen. Da jedoch der Leitstab einer Feuerwerksrakete, der für sich alleine nicht als feuergefährliche Ware gilt, viel Platz beansprucht, können nur relativ wenige Feuerwerksraketen in einem Container untergebracht werden, wodurch hohe Transportkosten entstehen.
  • Durch den Leitstab kann eine Feuerwerksrakete nicht direkt auf den Boden gestellt und gezündet werden. Vielmehr bedarf es hierfür einer Abschussvorrichtung, die üblicherweise am Boden verbleibt. Feuerwerksraketen können mit Abschussvorrichtung vorgefertigt und verkauft werden. Insbesondere können mehrere Feuerwerksraketen in sogenannten Feuerwerksbatterien, in denen die Abschussvorrichtungen untereinander verbunden sind, angeordnet werden und als Ganzes vorgefertigt und verkauft werden. Auf Grund des langen Leitstabes müssen die Abschussvorrichtungen, insbesondere die Feuerwerksbatterien, entsprechend lang ausgeführt sein, um der Feuerwerksrakete einen stabilen Halt zu ermöglichen, wodurch ebenfalls hohe Transportkosten entstehen.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen pyrotechnischen Gegenstand zur Verfügung zu stellen, der einen kostengünstigen und/oder einfachen Transport erlaubt.
  • Zur Lösung der Aufgabe wird ein pyrotechnischer Gegenstand mit den Merkmalen des Anspruches 1, insbesondere aus dem kennzeichnenden Teil, vorgeschlagen. Vorteilhafte Weiterbildungen des pyrotechnischen Gegenstandes sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben. Dabei können die in den Ansprüchen und in der Beschreibung erwähnten Merkmale jeweils einzeln für sich oder in Kombination erfindungswesentlich sein.
  • Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Länge des pyrotechnischen Gegenstandes, insbesondere des Leitelementes, veränderbar ist. Dadurch, dass die Länge des pyrotechnischen Gegenstandes veränderbar ausgestaltet ist, kann der pyrotechnische Gegenstand während eines Transportes in der Länge verkürzt sein, so dass der pyrotechnische Gegenstand ein geringes Frachtvolumen einnimmt. Hierdurch können die Transportkosten reduziert werden. Vor einem Flug des pyrotechnischen Gegenstandes hingegen kann der pyrotechnische Gegenstand verlängert werden, so dass eine stabile Flugbahn ermöglicht wird. Vorteilhafterweise kann das Leitelement für die veränderbare Länge verantwortlich sein. Die Länge des erfindungsgemäßen pyrotechnischen Gegenstandes ist dann veränderbar, wenn das Leitelement bereits an dem Körper montiert ist. Bei dem pyrotechnischen Gegenstand sind das Leitelement und der Körper stets unabhängig von der aktuellen Länge zu einer pyrotechnischen Einheit, insbesondere einer Feuerwerksrakete, verbunden.
  • Durch die veränderbare Länge kann der pyrotechnische Gegenstand einen verkürzten Zustand (Transportzustand) und einen verlängerten Zustand (Gebrauchszustand) einnehmen. In dem verkürzten Zustand ist die Länge des pyrotechnischen Gegenstandes so weit wie möglich oder sinnvoll verkürzt. In dem verlängerten Zustand ist die Länge pyrotechnischen Gegenstandes so weit wie möglich verlängert. Die Länge des pyrotechnischen Gegenstandes kann somit zwischen der Länge, die der pyrotechnische Gegenstand in dem verkürzten Zustand einnimmt, und der Länge, die der pyrotechnische Gegenstand in dem verlängerten Zustand einnimmt, variieren. Der pyrotechnische Gegenstand kann so ausgestaltet sein, dass der pyrotechnische Gegenstand reversibel von dem verkürzten zu dem verlängerten Zustand und zurück bewegt werden kann.
  • Der pyrotechnische Gegenstand kann zumindest eine Feuerwerksrakete sein oder enthalten. Der pyrotechnische Gegenstand ist dazu geeignet, dass der Körper mit dem Leitelement durch Zündung einer Treibladung davonfliegt, während das Leitelement die Flugbahn stabilisiert. Der pyrotechnische Gegenstand kann wenigstens eine Effektladung enthalten, die während des Fluges ein Feuerwerk oder Knall verursacht. Die Treibladung und die Effektladung sind in einem Körper des pyrotechnischen Gegenstandes angeordnet. Insbesondere kann der pyrotechnische Gegenstand eine Feuerwerksrakete mit oder ohne eine Abschussvorrichtung sein. Der Körper kann einen zylinderförmigen Abschnitt enthalten. Zylinderförmig bedeutet hierbei nicht, dass die Grundflächen des Zylinders geschlossen sein müssen. Die Treibladung und eventuell die Effektladung können in dem zylinderförmigen Abschnitt angeordnet sein. In einer Alternative kann sich die Effektladung z. B. in einem kugelförmigen Abschnitt des Körpers befinden. Bei dem pyrotechnischen Gegenstand handelt es sich insbesondere um einen pyrotechnischen Gegenstand, der anlässlich eines Festes oder einer Veranstaltung, z. B. Silvester, gezündet wird, und nicht um eine Rakete, die ein Signal, z. B. ein Notrufsignal, aussendet. Der pyrotechnische Gegenstand ist insbesondere fallschirmlos ausgebildet.
  • Die Länge des pyrotechnischen Gegenstandes kann beispielsweise dadurch verändert werden, dass ein Leitelement, das gegebenenfalls in der Länge unveränderbar ist, in den Körper hinein- und wieder herausschiebbar ist. Alternativ oder zusätzlich kann das Leitelement, insbesondere zollstockartig, ausklappbar sein.
  • Vorzugsweise jedoch ist der pyrotechnische Gegenstand zumindest teilweise auseinanderziehbar ausgestaltet. Um auseinanderziehbar zu sein, kann vorgesehen sein, dass der pyrotechnische Gegenstand mindestens zwei Bauelemente aufweist, die gegeneinander längsverschiebbar sind. Hierbei kann das Leitelement beteiligt oder eigenständig auseinanderziehbar sein. So kann es sich bei dem ersten Bauelement um das Leitelement oder einen Teil des Leitelementes handeln. Insbesondere kann das erste Bauelement eine Röhre des Leitelementes sein. Das zweite Bauelement kann ein weiterer Teil des Leitelementes und/oder zumindest ein Teil des Körpers sein. Insbesondere kann das zweite Bauelement eine Röhre des Leitelementes und/oder zumindest ein Teil des zylinderförmigen Abschnittes des Körpers sein. Das zweite Bauelement kann aber auch den ganzen zylinderförmigen Abschnitt oder den ganzen Körper umfassen. Das erste und das zweite Bauelement können bevorzugt in etwa jeweils einer Hälfte des pyrotechnischen Gegenstandes im verlängerten Zustand entsprechen. Der pyrotechnische Gegenstand kann auch eine Vielzahl, z. B. drei oder vier, Bauelemente aufweisen.
  • Bevorzugt sind die mindestens zwei Bauelemente ineinander einschiebbar. Der pyrotechnische Gegenstand, insbesondere das Leitelement, kann hierbei teleskopartig ausziehbar bzw. einschiebbar sein. Hierbei kann in dem verkürzten Zustand das erste Bauelement das zweite Bauelement überdecken. Alternativ kann in dem verkürzten Zustand das zweite Bauelement das erste Bauelement überdecken.
  • Bei der Erfindung kann es ferner vorgesehen sein, dass die längsverschiebbaren Bauelemente zueinander mittels einer mechanischen Führung geführt sind. Hierdurch wird die translatorische Bewegungsrichtung der Bauelemente zueinander vorgegeben. Insbesondere kann durch die Führung ein Spiel zwischen den zueinander längsverschiebbaren Bauelementen weitgehend reduziert oder verhindert werden. Die Führung kann durch einen Formschluss zwischen den beiden Bauelementen erreicht werden. Bei der Führung kann es sich z. B. um eine Nut eines Bauelementes handeln, die mit einem Nocken des anderen Bauelementes zusammenwirkt. Bevorzugt ist die Führung dadurch ausgebildet, dass zumindest eines der zueinander längsverschiebbaren Bauelemente einen Vorsprung aufweist, der zu einem anderen Bauelement ausgerichtet ist. Hierbei kann der Vorsprung an dem anderen Bauelement anliegen, um ein Spiel zu verhindern. Es kann sein, dass zwei Bauelemente jeweils einen Vorsprung aufweisen, die zum jeweils anderen Bauelement ausgerichtet ist und insbesondere an dem jeweils anderen Bauelement anliegen. Der Vorsprung kann vollständig oder nur teilweise den Umfang des Bauelements bedecken. Der Vorsprung kann flächig an dem anderen Bauelement anliegen, um die Führung zu verbessern und/oder die Haftreibung zu erhöhen.
  • Die Bauelemente, insbesondere durch die Führung, können so zueinander angeordnet sein, dass die Bauelemente in ihrer jeweiligen Position zueinander verbleiben, wozu Haltemittel vorgesehen sind. Hierbei können die Bauelemente form- und/oder kraftschlüssig aneinander angeordnet sein. Insbesondere können die Bauelemente durch die Haltemittel so formund/oder kraftschlüssig aneinander anliegen, dass der pyrotechnische Gegenstand in einer gewünschten Länge verharrt. Die gewünschte Länge kann der verkürzte und/oder der verlängerte Zustand sein. Bevorzugt verharrt der pyrotechnische Gegenstand entgegen der Schwerkraft des Körpers zumindest in dem verlängerten Zustand, um eine Zündung in dem verlängerten Zustand zu ermöglichen. Um zu verharren, kann der Vorsprung des einen Bauelementes das andere Bauelement einklemmen, so dass der Vorsprung gleichzeitig als Haltemittel dient.
  • Es kann vorgesehen sein, dass ein Anschlag zwischen den Bauelementen vorhanden ist. Der Anschlag verhindert, dass die Bauelemente sich voneinander lösen können, wenn der pyrotechnische Gegenstand auseinandergezogen wird. Hierdurch wird verhindert, dass der pyrotechnische Gegenstand auseinander fällt. Die Lage des Anschlages bestimmt die Länge des pyrotechnischen Gegenstandes in dem verlängerten Zustand. Der Anschlag kann zwei Anschlagelemente aufweisen, die im verlängerten Zustand des pyrotechnischen Gegenstandes formschlüssig aneinander liegen. Die beiden Anschlagelemente können sich beispielsweise ineinander verhaken. Der Anschlag kann an einem Ende der Führung vorgesehen sein. Der Anschlag kann durch ein geschlossenes Ende der Nut als ein erstes Anschlagselement ausgebildet sein, an dem der Nocken als ein zweites Anschlagselement anliegt. Der Anschlag kann alternativ auch dadurch ausgebildet sein, dass der als Führung ausgebildete Vorsprung eines Bauelementes als ein erstes Anschlagselement auf einen Vorsprung eines weiteren Bauelementes als ein zweites Anschlagselement trifft. Zusätzlich kann ein weiterer Anschlag vorgesehen sein, der die Länge des pyrotechnischen Gegenstandes in dem verkürzten Zustand bestimmt.
  • Sind mehr als zwei Bauelemente vorgesehen, so können die vorangehenden Ausführungen in Bezug auf die Führung, den Anschlag und/oder das Verharren im gewünschten Zustand jeweils auf benachbarte Bauelemente angewendet werden.
  • Im Rahmen der Erfindung ist es denkbar, dass das Leitelement einen Hohlkörper als erstes Bauelement aufweist, der in dem verkürzten Zustand das zweite Bauelement bedeckt. Hierdurch wird ausgenutzt, dass das Leitelement keine pyrotechnischen Substanzen aufweist und hohl ausgestaltet werden kann, so dass z. B. ein Teil des Körpers in das Leitelement aufnehmbar ist. So kann das Leitelement z. B. zumindest eine erste Röhre mit einem so großen Durchmesser aufweisen, dass die erste Röhre als erstes Bauelement in dem verkürzten Zustand das zweite Bauelement verdeckt. Der Durchmesser der ersten Röhre kann z. B. größer sein als der Durchmesser des zylindrischen Abschnittes des Körpers. Bildet der Hohlkörper, insbesondere die erste Röhre, ein der Flugrichtung abgewandtes Ende des Leitelementes, so kann als ein Nebeneffekt der pyrotechnische Gegenstand durch den Hohlkörper eine Standfläche erlangen, die im Vergleich zum Leitstab nach dem Stand der Technik wesentlich vergrößert ist. Hierdurch kann eine zusätzliche Abschussvorrichtung entfallen. Der pyrotechnische Gegenstand kann direkt mit dem Hohlkörper, insbesondere der ersten Röhre, auf einem Untergrund aufgestellt werden und von dort abgeschossen werden. Hierzu kann der Hohlkörper, insbesondere die erste Röhre, eine große Standfläche bilden. Eine Kippkante wird nach außen verlagert. Insbesondere gilt für einen Radius rR der ersten Röhre, die die Standfläche bildet, im Vergleich zu einem Radius rK des zylinderförmigen Abschnitts des Körpers: 1,5 rK ≤ rR ≤ 2,0 rK.
  • Das Leitelement kann sich entgegen der Flugrichtung an den Körper, insbesondere unmittelbar und/oder gerade, anschließen. Einerseits kann es sein, dass das Leitelement nur eine Röhre aufweist. Bevorzugt weist das Leitelement zumindest zwei konzentrische Röhren mit unterschiedlichen Durchmessern auf. Hierbei kann sich die Röhre mit dem geringsten Durchmesser an den Körper anschließen. Die Röhre mit dem größten Durchmesser kann das der Flugrichtung abgewandte Ende des Leitelementes und gegebenenfalls die Standfläche bilden. Jede Röhre kann einem Bauelement entsprechen oder ein Teil eines Bauelementes sein.
  • Weist das Leitelement mehr als eine Röhre auf, so kann eine sich an den Körper anschließende Röhre des Leitelementes materialeinheitlich und monolithisch mit einem Teil des Körpers sein, wobei das Leitelement insbesondere monolithisch mit einer äußeren Hülle des zylinderförmigen Abschnitts des Körpers ist. Hierdurch wird verhindert, dass sich das Leitelement von dem Körper lösen kann. Insbesondere kann die sich an den Körper anschließende Röhre denselben Durchmesser wie die äußere Hülle des Körpers aufweisen.
  • Es ist denkbar, dass das Leitelement so an dem Körper angeordnet ist, dass das Treibgas, das bei Entzünden der Treibladung entsteht, durch das Leitelement entweicht. Hierbei ist ein der Flugrichtung abgewandtes Ende des Leitelementes offen, insbesondere vollständig offen, ausgestaltet. Eine Düse, die an einem der Flugrichtung entgegengesetzt gelegenes Ende des Körpers angeordnet ist und durch die das Treibgas aus dem Körper entweicht, kann in dem Leitelement enden. Diese Anordnung kann vorgesehen sein, um einen Teil des Körpers mit der Düse im verkürzten Zustand in das erste Bauelement aufnehmen zu können. Alternativ kann das Leitelement seitlich der Düse angeordnet und teleskopartig ausziehbar sein.
  • Das Leitelement kann Flugmittel aufweisen. Die Flugmittel können der Verbesserung der Flugeigenschaften, insbesondere der Stabilisierung der Flugbahn, dienen.
  • Mündet die Düse in dem Leitelement, so kann ein dem Körper zugewandtes Ende des Leitelementes erste Flugmittel aufweisen. Bei den ersten Flugmitteln kann es sich um Luftöffnungen handeln. Hierdurch wird Luft in das Leitelement eingeführt, das am Ende des Leitelementes wieder entweicht. Die Luftöffnungen können insbesondere von einem der Flugrichtung abgewandten Ende des Körpers und/oder der Düse einen Abstand d mit 0 mm ≤ d ≤ 10 mm aufweisen.
  • Das dem Körper abgewandte Ende des Leitelementes kann zweite Flugmittel aufweisen. Die zweiten Flugmittel dienen zur Stabilisierung der Flugbahn des pyrotechnischen Gegenstandes. Die zweiten Flugmittel können z. B. Luftöffnungen oder Heckflossen sein.
  • Es hat sich experimentell herausgestellt, dass ein Leitelement, durch das das Treibgas entweichen kann und das Luftöffnungen an dem Körper zugewandten Ende aufweist, kürzer ausgestaltet werden kann als ein Leitstab nach dem Stand der Technik, so dass auch hierdurch Platz und/oder Gewicht beim Transport gespart wird und ein kostengünstiger Transport des pyrotechnischen Gegenstandes durchgeführt werden kann. Unterstützend kann das erfindungsgemäße Leitelement pro einem vergleichbaren Längenabschnitt des Leitelementes ein größeres Gewicht aufweisen. Dies ist insbesondere der Fall, wenn das Leitelement eine Röhre mit großem Durchmesser aufweist. Es kann sein, dass die Länge LL des Leitelementes in folgender Beziehung zur Länge LK des Körpers steht:
    0,5 LK ≤ LL ≤ 0,75 LK, bevorzugt 0,6 LK ≤ LL ≤ 0,67 LK.
  • Die ersten und/oder zweiten Flugmittel sind bevorzugt gleichmäßig um den Umfang des Leitelementes verteilt. Die ersten und/oder zweiten Flugmittel befinden sich insbesondere auf gleicher Höhe in Flugrichtung des pyrotechnischen Gegenstandes. Hierdurch kann eine möglichst gerade Flugbahn erreicht werden.
  • Eine Zündschnur zum Entzünden der Treibladung kann in dem pyrotechnischen Gegenstand vorgesehen sein. Die Zündschnur kann von außen durch den Benutzer angezündet werden. Hierzu benötigt der Benutzer insbesondere ein nicht zu dem pyrotechnischen Gegenstand gehörendes Anzündemittel, z. B. ein entzündetes Streichholz oder ein entflammtes Feuerzeug. Der pyrotechnische Gegenstand ist insbesondere frei von einem nur durch mechanische Betätigung des Benutzers zündbarer, in dem pyrotechnischen Gegenstand angeordneter Zündsatz. Die Zündschnur kann seitlich, insbesondere aus einem als Luftöffnungen ausgebildeten Flugmitteln, herausgeführt sein. Alternativ kann die Zündschnur aus dem dem Körper abgewandten Ende des Leitelementes herausgeführt sein. Verändert sich während eines Ausziehens der Abstand der Düse zu der Luftöffnung, aus der die Zündschnur geführt ist, so ist genügend Zündschnur vorzusehen, um den größer werdenden Abstand zu überbrücken. Bevorzugt ist die Zündschnur daher aus den als Luftöffnungen ausgebildeten ersten Flugmitteln herausgeführt, wobei die ersten Flugmittel und die Düse in einem Bauelement angeordnet sind.
  • Die Zündschnur kann von außen, d. h. von einer Umgebung des pyrotechnischen Gegenstandes bis zu der Treibladung geführt sein. Die Zündschnur endet in diesem Fall in der Treibladung. Alternativ kann zusätzlich zur Zündschnur ein Zündelement vorgesehen sein, das zusammen mit der Zündschnur eine Zündung der Treibladung von außen ermöglicht. Hierbei kann das Zündelement die Verbindung zur Treibladung und die Zündschnur die Verbindung nach außen herstellen. Das Zündelement kann beispielsweise aus Holz oder Fasern gefertigt sein. Bei dem Zündelement kann es sich auch um einen mit Schwarzpulver versehenen Baumwollfaden oder einen Sicherheitszünder handeln. Das Zündelement kann in der Düse angeordnet sein und/oder in der Treibladung enden. Das Zündelement kann der Treibladung die Zündung bzw. den Zündfunken zuführen. Hierbei kann das Zündelement die Zündschnur berühren oder in der unmittelbaren Umgebung der Zündschnur berührungsfrei enden. Das Zündelement kann sich in Richtung der Zündschnur aufteilen, auffächern, aufspleißen oder aufsplittern. Durch das Hinzunehmen eines Zündelementes kann eine einfachere Herstellung des pyrotechnischen Gegenstandes erreicht werden.
  • Optional bei der Erfindung können das Leitelement und der Körper gemeinsam rotationssymmetrisch ausgestaltet sein. Alternativ oder zusätzlich liegt der Schwerpunkt des Körpers auf der Längsachse des Leitelementes. Es kann auch sein, dass die Längsachse des Leitelementes im Wesentlichen identisch zu der Längsachse des zylinderförmigen Abschnittes des Körpers ist. Die Längsachse der Düse kann auf der Längsachse des Leitelementes liegen. Hierdurch kann die Aufnahme des zweiten Bauelementes in das erste Bauelement weiter vereinfacht werden. Als ein positiver Nebeneffekt wird eine möglichst gerade Flugbahn erreicht.
  • Eine äußere Hülle des Körpers und/oder das Leitelement können aus Pappe oder Kunststoff hergestellt werden. Hierbei bietet sich Pappe aus Gründen des Umweltschutzes und Kunststoff aufgrund einer höheren Feuerfestig- oder Wetterfestigkeit an.
  • Der pyrotechnische Gegenstand kann eine insbesondere standsichere Abschussvorrichtung aufweisen. Die Abschussvorrichtung verbleibt bevorzugt auf dem Untergrund, wenn der Körper mit dem Leitelement nach der Zündung losfliegt. Vor der Zündung der Treibladung ist es vorgesehen, die Abschussvorrichtung auf den Untergrund zu stellen, wobei die Abschussvorrichtung das Leitelement formschlüssig hält. Die Abschussvorrichtung kann bereits mit dem Leitelement verbunden sein, wenn ein Benutzer den pyrotechnischen Gegenstand kauft. Alternativ können die Abschussvorrichtung und das Leitelement voneinander getrennt sein und erst vor der Zündung von dem Benutzer zusammengesetzt werden.
  • Es kann ausreichen, dass die Abschussvorrichtung von unten in das hohle, nach unten offene Leitelement eingreift. So kann die Abschussvorrichtung z. B. ein Stab oder ein Stück Draht sein. Zusätzlich oder alternativ kann die Abschussvorrichtung das Leitelement in Längsrichtung zumindest teilweise umschließen. Hierbei verbleibt die Abschussvorrichtung in Flugrichtung bevorzugt offen. Außerhalb des Körpers und des Leitelementes wird hierdurch ein Druckaufbau innerhalb der Abschussvorrichtung vermieden. Die Zündschnur kann über der Abschussvorrichtung enden. Es kann auch vorgesehen sein, dass die Abschussvorrichtung das ganze Leitelement und einen Teil des Körpers oder den ganzen Körper in Längsrichtung umschießt. Überdeckt die Abschussvorrichtung eine Öffnung, insbesondere eine als Luftöffnung ausgebildetes Flugmittel, aus der die Zündschnur herausgeführt ist, so kann eine Seitenwand oder der Boden der Abschussvorrichtung ebenfalls eine Öffnung aufweisen, aus der die Zündschnur geführt ist. Die Öffnung in der Seitenwand kann schlitzartig ausgeführt sein, um eine Bewegung der Zündschnur beim Verlängern des pyrotechnischen Gegenstandes zuzulassen. Die Abschussvorrichtung selber ist bevorzugt frei von pyrotechnischen Substanzen, d. h. die Abschussvorrichtung enthält insbesondere keinen am Boden verbleibenden Zündsatz, der sich durch eine ausschließlich mechanische Betätigung des Benutzers entzünden lässt.
  • Die Erfindung betrifft weiterhin einen feuerwerksbatterieähnlichen, pyrotechnischen Gegenstand. Hierbei weist der pyrotechnische Gegenstand eine Vielzahl von pyrotechnischen Einheiten, insbesondere Feuerwerksraketen, aus jeweils einem Leitelement und einem Körper auf, deren Länge jeweils erfindungsgemäß veränderbar ist. Je eine pyrotechnische Einheit befindet sich vor der Zündung in einer Abschussvorrichtung. Die Abschussvorrichtungen sind, insbesondere stoffschlüssig, untereinander verbunden. Die Abschussvorrichtungen können untereinander eine Batterievorrichtung als ein zusammenhängendes, insbesondere monolithisches, Bauteil bilden. Die pyrotechnischen Einheiten sind so untereinander durch mindestens eine Zündschnur verbunden, dass alle pyrotechnischen Einheiten in nur einem Zündvorgang gezündet werden können. Insbesondere kann die Zündschnur in mehrere Zündschnurstücke unterteilt sein, die jeweils von einer Treibladung zu einer weiteren, insbesondere benachbarten, Treibladung oder von einem Zündelement zu einem weiteren, insbesondere benachbarten, Zündelement führen. Die Zündschnurstücke können in jeweils einer Seitenwand, einem Boden oder über einem oberen Ende der Abschussvorrichtungen angeordnet sein.
  • Möchte der Benutzer den pyrotechnischen Gegenstand entzünden, so kann vorgesehen sein, dass der Benutzer zunächst den pyrotechnischen Gegenstand in den verlängerten Zustand überführt, insbesondere den pyrotechnischen Gegenstand auseinanderzieht. Der pyrotechnische Gegenstand verbleibt im verlängerten Zustand aufgrund eines Kraft- oder/und Formschlusses, der durch Haltemittel erzeugbar ist. Danach stellt der Benutzer den pyrotechnischen Gegenstand, der mit oder ohne Abschussvorrichtung ausgestattet sein kann, auf einen Untergrund. Dann kann der Benutzer den protechnischen Gegenstand entzünden. Alternativ kann vorgesehen sein, dass sich der pyrotechnische Gegenstand durch das Treibgas nach der Zündung von selber auseinanderzieht. In diesem Fall entfällt der erste Schritt des Auseinanderziehens und/oder es wird auf eine Klemmung verzichtet.
  • Weitere, die Erfindung verbessernde Maßnahmen ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung zu den Ausführungsbeispielen der Erfindung, welche in den Figuren schematisch dargestellt sind. Sämtliche aus den Ansprüchen, der Beschreibung oder der Zeichnung hervorgehende Merkmale und/oder Vorteile, einschließlich konstruktiver Einzelheiten, räumlicher Anordnung und Verfahrensschritte, können sowohl für sich als auch in den verschiedensten Kombinationen erfindungswesentlich sein. Es zeigen:
  • 1 teilweise geschnittene Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen pyrotechnischen Gegenstandes in einem verlängerten Zustand,
  • 2 der pyrotechnische Gegenstand aus 1 in einem verkürzten Zustand,
  • 3a Schnitt durch einen Ausschnitt A aus 1,
  • 3b Schnitt durch den Ausschnitt A aus 2 für ein zweites Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen pyrotechnischen Gegenstandes,
  • 4 eine teilweise geschnittene Darstellung eines dritten Ausführungsbeispieles eines feuerwerksbatterieähnlichen, erfindungsgemäßen pyrotechnischen Gegenstandes und
  • 5 eine geschnittene Darstellung eines vierten Ausführungsbeispieles eines erfindungsgemäßen pyrotechnischen Gegenstandes
  • Technische Merkmale mit gleicher Funktion und Wirkungsweise sind in den 1 bis 5 mit denselben Bezugszeichen versehen.
  • In 1 ist ein erfindungsgemäßer pyrotechnischer Gegenstand 10 dargestellt, der als eine Feuerwerksrakete 10.1 ausgebildet ist. Der pyrotechnische Gegenstand 10 weist einen Körper 30 und ein Leitelement 20 auf, wobei der Körper 30 in einem Längsschnitt und das Leitelement 20 in einer ungeschnittenen Seitenansicht dargestellt ist.
  • Der Körper 30 ist in einen zylinderförmigen Abschnitt 36 und in eine Spitze 35 unterteilt. Der Abschnitt 36 enthält pyrotechnische Substanzen, nämlich eine Treibladung 31 und eine Effektladung 32. Die Treibladung 31 weist feste chemische Substanzen auf, die sich nach einer Zündung teilweise in Treibgas umwandeln, das den Körper 30 verlässt. Hierzu weist der Abschnitt 36 des Körpers 30 eine Düse 34 auf, durch die das Treibgas entweichen kann. Die Düse 34 ist in einem Pfropfen 33 aus Ton oder Lehm angeordnet. Eine Zündschnur 11 führt durch die Düse 34 zu der Treibladung 31. Wird die Zündschnur 11 durch einen Benutzer entzündet, so entzündet sich zeitversetzt die Treibladung 31. Dadurch, dass das Treibgas in Richtung des Pfeils 14 strömt, bewegt sich der pyrotechnische Gegenstand 10 nach dem Prinzip des Rückstoßes in eine entgegengesetzte Flugrichtung 15, die der Längsrichtung des pyrotechnischen Gegenstandes entspricht. Zeitversetzt zu der Treibladung 31 entzündet sich die Effektladung 32 und bewirkt ein Feuerwerk und/oder Knall. Der Pfropfen 33 mit der Düse 34, die Treibladung 31 und teilweise die Effektladung 32 sind in einer inneren, insbesondere feuerfesten Hülle 37 des Abschnitts 36 angeordnet. Der Abschnitt 36 weist eine äußere, rohrförmige Hülle 38 auf, die die innere Hülle 37 und die übrige Effektladung 32 umgibt.
  • Um die Flugbahn des pyrotechnischen Gegenstandes 10 in die vorgesehene Flugrichtung 15 zu stabilisieren, weist der pyrotechnische Gegenstand 10 ein Leitelement 20 auf, das sich an den Körper 30 entgegen der Flugrichtung 15 anschließt. Das Leitelement 20 weist ein der Flugrichtung zugewandtes Ende 20´´ auf. Das Leitelement 20 ist aus einer ersten Röhre 21 und einer zweiten Röhre 22, die konzentrisch zueinander sind, aufgebaut. Die erste Röhre 21 bildet ein der Flugrichtung 15 abgewandte Ende 20´ des Leitelementes 20, während sich die zweite Röhre 22 an den Körper 30 anschließt. Die zweite Röhre 22 des Leitelementes 20 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel materialeinheitlich und monolithisch mit der äußeren Hülle 38 des Körpers 30. Das heißt, dass die zweite Röhre 22 und die äußere Hülle 38 ein gemeinsames Bauteil aus Pappe bilden. Die zweite Röhre 22 und die äußere Hülle 38 weisen denselben Durchmesser auf. Auch die erste Röhre 21 ist aus Pappe hergestellt. Der Körper 30 und das Leitelement 20 liegen auf einer gemeinsamen Längsachse 50 und sind zusammen rotationssymmetrisch.
  • Damit der pyrotechnische Gegenstand 10 in der Länge L variabel ist, weist die erste Röhre 21 einen so großen Durchmesser auf, dass sich die erste Röhre 21 über die zweite Röhre 22 und teilweise über den zylindrischen Abschnitt 36 des Körpers 30 schieben lässt. Somit dient die erste Röhre 21 als ein erstes Bauelement 12. Die zweite Röhre 22 und ein Teil 36´ des Abschnittes 36 zusammen dienen als ein zweites Bauelement 13. In 1 ist der pyrotechnische Gegenstand 10 in einem verlängerten Zustand II (Gebrauchszustand) dargestellt. Das heißt, dass das erste Bauelement 12 und das zweite Bauelement 13 so weit wie möglich auseinandergezogen sind. Hierbei ergibt sich die längste Länge L des pyrotechnischen Gegenstandes 10. In dem verlängerten Zustand II liegen das erste und das zweite Bauelement 12, 13 an einem Anschlag 18, der in den 3a und 3b dargestellt ist, an.
  • In 2 ist wie in 1 der Körper 30 – soweit sichtbar – in einem Längsschnitt und das Leitelement 20 in einer ungeschnittenen Seitenansicht dargestellt. In 2 ist der pyrotechnische Gegenstand 10 der 1 in einem verkürzten Zustand I (Transportzustand) dargestellt. Das heißt, dass das erste Bauelement 12 und das zweite Bauelement 13 so weit wie sinnvoll ineinander geschoben sind. Das zweite Bauelement 13 ist von dem ersten Bauelement 12 verdeckt. Hierbei ergibt sich die kürzeste Länge L des pyrotechnischen Gegenstandes 10. In dem verkürzten Zustand I befindet sich ein der Flugrichtung 15 abgewandte Ende 22´ des zweiten Bauelementes 13 und ein der Flugrichtung 15 abgewandte Ende 21´ des ersten Bauelementes 12 auf einer gleichen Ebene, das heißt, gleich weit von der Spitze 35 entfernt. Ein Anschlag für die Einnahme des verkürzten Zustandes I ist nicht vorgesehen. Ein weiteres Einschieben würde jedoch die Länge L des pyrotechnischen Gegenstandes 10 nicht verkürzen.
  • Während eines Transportes von einer Produktionsstätte des pyrotechnischen Gegenstandes 10 zu dem Benutzer befindet sich der pyrotechnische Gegenstand 10 in dem verkürzten Zustand I (Transportzustand). Hierdurch nimmt der pyrotechnische Gegenstand 10 weniger Platz als in dem verlängerten Zustand II ein, so dass pro Volumeneinheit mehr pyrotechnische Gegenstände 10 transportiert werden können. Hierdurch reduzieren sich die Transportkosten. Vor einer Zündung kann der Benutzer den pyrotechnischen Gegenstand 10 auf einfache Art und Weise teleskopartig auseinanderziehen und so in den verlängerten Zustand II überführen. Im verlängerten Zustand II erfüllt das Leitelement 20 seine Funktion und sorgt für eine stabile Flugbahn.
  • Die Düse 34 mündet in das Leitelement 20, so dass das Treibgas, das durch die Zündung der Treibladung 31 entsteht, das Leitelement 20 in Richtung des Pfeils 14 durchquert. Das Leitelement 20 weist erste Luftöffnungen 23 als erste Flugmittel und zweite Luftöffnungen 24 als zweite Flugmittel auf. Die ersten und zweiten Luftöffnungen 23, 24 dienen zur Verbesserung der Flugeigenschaften. Die ersten und die zweiten Luftöffnungen 23, 24 sind jeweils gleichmäßig um den Umfang des Leitelementes 20 verteilt. Die ersten Luftöffnungen 23 befinden sich auf einer einheitlichen Höhe des pyrotechnischen Gegenstandes 10. Die zweiten Luftöffnungen 24 befinden sich ebenfalls auf einer einheitlichen Höhe des pyrotechnischen Gegenstandes 10.
  • Durch die ersten Luftöffnungen 23 strömt Luft gemäß dem Pfeil 16 in das Leitelement 20. Durch die zweiten Luftöffnungen 24 strömt Luft und Treibgas aus dem Leitelement 20 gemäß dem Pfeil 17. Dadurch wird die Flugbahn stabilisiert. Zusätzlich strömt die Luft und das Treibgas aus dem offenen, der Flugrichtung 15 abgewandtem Ende 20´ des Leitelementes 20. Die Zündschnur 11 wird aus einer der ersten Luftöffnungen 23 aus dem Leitelement 20 herausgeführt, so dass ein Benutzer die Zündschnur 11 entzünden kann.
  • Der pyrotechnische Gegenstand 10, der in den 1 und 2 dargestellt ist, weist keine zusätzliche Abschussvorrichtung auf. Vielmehr ist der Durchmesser der ersten Röhre 21 so groß, dass der pyrotechnische Gegenstand 10, hier die Feuerwerksrakete, mit der ersten Röhre 21 auf einen Untergrund 19 stabil aufstellbar und in dieser Position entzündbar ist. Das der Flugrichtung 15 abgewandte Ende 21´ der ersten Röhre 21 bildet hierbei eine Standfläche.
  • In den 3a und 3b sind zwei verschiedene Ausführungsbeispiele dargestellt, wie die erste und die zweite Röhre 21, 22 aus den 1 und 2, insbesondere teleskopartig, zueinander mittels einer mechanischer Führung geführt sein können. Hierzu ist in den 3a und 3b jeweils ein Längsschnitt durch den in der 1 dargestellten Ausschnitt A dargestellt. In den 3a und 3b befindet sich der pyrotechnische Gegenstand 10 in dem verlängerten Zustand II.
  • Das der Flugrichtung 15 zugewandte Ende 21´´ der ersten Röhre 21 ist über den gesamten Umfang nach innen gebogen bzw. umgebördelt und bildet so einen ersten Vorsprung 25.
  • Der erste Vorsprung 25 weist eine Fläche 26 auf, mit der die erste Röhre 21 an der zweiten Röhre 22 anliegt. Die Fläche 26 bildet somit eine Führung, durch die eine translatorische Bewegung der zweiten Röhre 22 relativ zur ersten Röhre 21 nur in und entgegen der Flugrichtung 15 möglich ist. Zugleich liegt die Fläche 26 derart eng an der zweiten Röhre 22 an, dass die Fläche 26 die zweite Röhre 22 einklemmt. Hierdurch verharren die erste und die zweite Röhre 21, 22 relativ zueinander, so dass der pyrotechnische Gegenstand 10 in seinem jeweiligen Zustand I, II verbleibt. Insbesondere verbleibt der pyrotechnische Gegenstand 10 in dem verlängerten Zustand entgegen der Schwerkraft, die auf den Körper 30 wirkt, wenn der pyrotechnische Gegenstand 10 zur Zündung auf dem Untergrund 19 aufgestellt ist. Die zweite Röhre 22 weist an einem der Flugrichtung 15 abgewandten Ende 22´ einen zweiten Vorsprung 27 auf. Der zweite Vorsprung 27 ist als eine Kante ausgebildet und zu der ersten Röhre 21 gerichtet. Befindet sich der pyrotechnische Gegenstand 10 in dem verlängerten Zustand II, so liegt der zweite Vorsprung 27 an dem ersten Vorsprung 25 an und verhindert, dass die erste Röhre 21 von der zweiten Röhre 22 getrennt werden kann. Somit dienen die beiden Vorsprünge 25, 27 als ein erstes und zweites Anschlagelement für einen Anschlag 18. Die Zündschnur 11 ist so dünn, dass durch ein Aufeinandertreffen der Zündschnur 11 und des Vorsprunges 25 das Auseinanderziehen nicht behindert wird. Alternativ weist der Vorsprung 25 eine Aussparung für die Zündschnur auf.
  • 3b unterscheidet sich von 3a nur durch die Ausgestaltung des zweiten Vorsprunges 27, der in 3b als zweiter Vorsprung 27´ bezeichnet wird. Der zweite Vorsprung 27´ weist eine Fläche 28 auf, die an der ersten Röhre 21 anliegt und somit ebenfalls als Führung dient.
  • In 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel für einen erfindungsgemäßen pyrotechnischen Gegenstand 10´ dargestellt, der feuerwerksbatteriemäßig ausgestaltet ist. Der pyrotechnische Gegenstand 10´ weist beispielhaft zwei identische Feuerwerksraketen 10.1 auf. Hiervon ist die linke Feuerwerksrakete 10.1 in der 4 in einer Draufsicht und die rechte Feuerwerksrakete 10.1 in der 4 in einem Längsschnitt dargestellt. Der pyrotechnische Gegenstand 10´ weist zwei Abschussvorrichtungen 41, 42 auf, die monolithisch verbunden sind und eine gemeinsame Batterievorrichtung 40 bilden. Die Batterievorrichtung 40 ist ebenfalls in einem Längsschnitt dargestellt. Die Abschussvorrichtungen 41, 42 umschließen einen großen Teil der Leitelemente 20.
  • Im Folgenden soll nur auf die Unterschiede zu dem Ausführungsbeispiel, das in den 1, 2 und 3a gezeigt ist, eingegangen werden.
  • Das Leitelement 20 der 4 weist nur eine erste Röhre 21 auf. Die zweite Röhre 22 entfällt. Die ersten und zweiten Luftöffnungen 23, 24 sind jeweils in der ersten Röhre 21 angeordnet. Die erste Röhre 21 nimmt im verkürzten Zustand I des pyrotechnischen Gegenstandes 10´, der in 4 dargestellt ist, den Teil 36´ des zylinderförmigen Abschnitts 36 des Körpers 30 in sich auf. Damit dient die erste Röhre 21 als erstes Bauelement 12 und der Teil 36´ des Abschnittes 36 als zweites Bauelement 13. Um zu dem verlängerten Zustand II zu gelangen, wird der Körper 30 in Flugrichtung 15 relativ zur ersten Röhre 21 verschoben. An die erste Röhre 21 schließt sich im verlängerten Zustand II der Körper 30 an. Hierbei dienen der erste Vorsprung 25 und ein Vorsprung 39 des Körpers 30 als Anschlagelemente. Der Vorsprung 25 liegt nicht an dem Körper 30 an.
  • Dadurch, dass die Feuerwerksraketen 10.1 einen verkürzten Zustand einnehmen können, können auch die Abschussvorrichtungen 41, 42 verkürzte Seitenwände 46 aufweisen. Hierdurch wird das Volumen und das Gewicht des pyrotechnischen Gegenstandes 10´ verringert. Hierdurch sinken die Transportkosten.
  • Die Zündschnur 11 ist in zwei Zündschnurstücke unterteilt. Ein Zündschnurstück 11.1 wird für den Benutzer zugänglich nach außen geführt. Das andere Zündschnurstück 11.2 wird aus der Düse 34 und dem offenen Ende 21´ der ersten Röhre 21 der rechten Feuerwerksrakete 10.1 herausgeführt. Das Zündschnurstück 11.2 verläuft durch eine erste Öffnung 45.1 in einem Boden 43 der Batterievorrichtung 40 und wird unter dem Boden 40 durch eine zweite Öffnung 45.2 zu der linken Feuerwerksrakete 10.1 geführt. Hierdurch können in nur einem Zündvorgang beide Feuerwerksraketen gezündet werden. Die Zündschnur 11 wird durch eine Fixierungsschicht 44 unterhalb des Bodens 43 fixiert.
  • Die Feuerwerksrakete 10.1 der 4 wird nicht vor der Zündung manuell ausgezogen, sondern wird durch den von dem Treibgas verursachten Rückstoß auseinandergezogen und in den verlängerten Zustand II überführt. Das heißt, dass der verlängerte Zustand II erst nach der Zündung ohne manuellen Eingriff geschaffen wird.
  • 5 stellt einen Schnitt durch ein viertes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen pyrotechnischen Gegenstand 10´´ in dem verkürzten Zustand I dar, wobei im Folgenden nur die Unterschiede zu dem ersten Ausführungsbeispiel aus 1 erläutert werden.
  • Der pyrotechnische Gegenstand 10´´ ist eine in einer Abschussvorrichtung 41 angeordnete Feuerwerksrakete 10.1. Die Abschussvorrichtung 41 umfasst die erste Röhre 21 der Feuerwerksrakete 10.1.
  • Der pyrotechnische Gegenstand 10´´ weist keine Spitze 35 auf, so dass der Körper 30 dem zylinderförmigen Abschnitt 36 entspricht. Ein Zündelement 51 endet in der Treibladung 31. Eine Zündschnur 11 endet in der unmittelbaren Nähe des Zündelementes 51, so dass ein Zündfunken von der Zündschnur 11 auf das Zündelement 51 übergehen kann. Die Zündschnur 11 ist durch eine der ersten Luftöffnungen 23 geführt, ist jedoch im verkürzten Zustand I nicht von außen zugänglich. Erst wenn ein Benutzer den pyrotechnischen Gegenstand 10´´ in den verlängerten Zustand II überführt, ist die Zündschnur 11 für den Benutzer zugänglich. Die Zündschnur 11 endet, wenn der pyrotechnische Gegenstand 10´´ den verlängerten Zustand II einnimmt, über einer Seitenwand 46 der Abschussvorrichtung 41.
  • Bezugszeichenliste
  • 10
    pyrotechnischer Gegenstand
    10´
    pyrotechnischer Gegenstand
    10´´
    pyrotechnischer Gegenstand
    10.1
    Feuerwerksrakete
    11
    Zündschnur
    11.1
    Zündschnurstück
    11.2
    Zündschnurstück
    12
    erstes Bauelement
    13
    zweites Bauelement
    14
    Pfeilrichtung
    15
    Flugrichtung
    16
    Luftströmungsrichtung
    17
    Luftströmungsrichtung
    18
    Anschlag
    19
    Untergrund
    20
    Leitelement
    20´
    Ende von 20
    20´´
    Ende von 20
    21
    erste Röhre von 20
    21´
    Ende von 21
    21´´
    Ende von 21
    22
    zweite Röhre von 20
    22´
    Ende von 22
    23
    erste Luftöffnungen
    24
    zweite Luftöffnungen
    25
    erster Vorsprung
    26
    Fläche von 25
    27
    zweiter Vorsprung
    27´
    zweiter Vorsprung
    28
    Fläche von 27´
    30
    Körper
    31
    Treibladung
    32
    Effektladung
    33
    Pfropfen
    34
    Düse
    35
    Spitze
    36
    Abschnitt von 30
    36´
    Teil von 36
    37
    innere Hülle
    38
    äußere Hülle
    39
    Vorsprung von 30
    40
    Batterievorrichtung
    41
    Abschussvorrichtung
    42
    Abschussvorrichtung
    43
    Boden von 40
    44
    Fixierungsschicht
    45.1
    Öffnung in 43
    45.2
    Öffnung in 43
    46
    Seitenwand
    50
    Längsachse
    51
    Zündelement
    L
    Länge
    I
    verkürzter Zustand
    II
    verlängerter Zustand

Claims (15)

  1. Pyrotechnischer Gegenstand (10, 10´, 10´´), der insbesondere eine Feuerwerksrakete (10,1) enthält, mit einem Körper (30), der zumindest eine Treibladung (31) aufweist, und mit einem Leitelement (20) zur Stabilisierung einer Flugbahn des pyrotechnischen Gegenstandes (10, 10´, 10´´), dadurch gekennzeichnet, dass die Länge (L) des pyrotechnischen Gegenstandes (10, 10´, 10´´), insbesondere des Leitelementes (20), veränderbar ist.
  2. Pyrotechnischer Gegenstand (10, 10´, 10´´) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der pyrotechnische Gegenstand (10, 10´, 10´´) mindestens ein erstes und ein zweites Bauelement (12, 13) aufweist, die gegeneinander längsverschiebbar, insbesondere ineinander einschiebbar, sind, wobei insbesondere das erste Bauelement (12) eine Röhre des Leitelementes (21) und/oder das zweite Bauelement (13) ein Teil (36´) eines zylinderförmiger Abschnittes (36) des Körpers (30) und/oder eine weitere Röhre (22) des Leitelementes (20) ist.
  3. Pyrotechnischer Gegenstand (10, 10´, 10´´) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zueinander längsverschiebbaren Bauelemente (12, 13) des pyrotechnischen Gegenstandes zueinander mittels einer Führung geführt sind.
  4. Pyrotechnischer Gegenstand (10, 10´, 10´´) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der Bauelemente (12, 13) als Führung einen zum anderen Bauelement (12, 13) ausgerichteten Vorsprung (25, 27, 27´, 39) aufweist, wobei insbesondere der Vorsprung (25, 27´) an dem anderen Bauelement (12, 13) anliegt.
  5. Pyrotechnischer Gegenstand (10, 10´, 10´´) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anschlag (18) zwischen den Bauelementen (12, 13) vorgesehen ist, um ein Auseinandergehen des ersten und des zweiten Bauelementes (12, 13) zu verhindern, wobei insbesondere der Anschlag (18) dadurch ausgebildet ist, dass zwei jeweils zum anderen Bauelement (12, 13) ausgerichtete Vorsprünge (25, 27, 27´, 39) aneinander anliegen.
  6. Pyrotechnischer Gegenstand (10, 10´, 10´´) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der pyrotechnische Gegenstand (10, 10´, 10´´) insbesondere mittels Haltemittel durch einen Form und/oder Kraftschluss in einem verlängerten Zustand (II) verharrt, wobei insbesondere ein Vorsprung (25) eines Bauelementes (12) das andere Bauelement (13) klemmt.
  7. Pyrotechnischer Gegenstand (10, 10´, 10´´) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitelement (20) so an dem Körper (30) angeordnet ist, dass ein Treibgas, das bei Entzünden der Treibladung (31) entsteht, durch das Leitelement (20) entweicht.
  8. Pyrotechnischer Gegenstand (10, 10´, 10´´) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitelement (20) und der Körper (30) gemeinsam rotationssymmetrisch sind.
  9. Pyrotechnischer Gegenstand (10, 10´, 10´´) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitelement (20) zumindest eine Röhre (21) mit einem so großen Durchmesser aufweist, dass die Röhre (21) in einem verkürzten Zustand (I) des pyrotechnischen Gegenstandes (10, 10´, 10´´) das zweite Bauelement (13), insbesondere den Teil (36´) des Abschnittes (36) des Körpers (30) und/oder eine weitere Röhre (22) des Leitelementes (20), verdeckt.
  10. Pyrotechnischer Gegenstand (10, 10´, 10´´) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitelement (20) zumindest zwei konzentrische Röhren (21, 22) mit unterschiedlichen Durchmessern aufweist, wobei insbesondere die Röhre (22) mit dem geringsten Durchmesser sich an den Körper (30) anschließt und die Röhre (21) mit dem größten Durchmesser das einer Flugrichtung (15) abgewandte Ende (20´) des Leitelementes (20) bildet.
  11. Pyrotechnischer Gegenstand (10, 10´, 10´´) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine sich an den Körper (30) anschließende Röhre (22) des Leitelementes (20) materialeinheitlich und monolithisch in den Körper (30) übergeht, wobei das Leitelement insbesondere monolithisch mit einer äußeren Hülle (38) des zylinderförmigen Abschnittes (36) des Körpers (30) ist.
  12. Pyrotechnischer Gegenstand (10, 10´, 10´´) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitelement (20) Flugmittel (23, 24), insbesondere Luftöffnungen, aufweist, die insbesondere gleichmäßig um den Umfang des Leitelementes (20) verteilt sind und/oder sich auf gleicher Höhe in Flugrichtung (15) des pyrotechnischen Gegenstandes (10, 10´) befinden.
  13. Pyrotechnischer Gegenstand (10, 10´, 10´´) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das dem Körper (30) zugewandte Ende (20´´) des Leitelementes (20) erste Flugmittel (23) aufweist und/oder das dem Körper (30) abgewandte Ende (20´) des Leitelementes (20) zweite Flugmittel (24) aufweist.
  14. Pyrotechnischer Gegenstand (10, 10´, 10´´) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der pyrotechnische Gegenstand (10, 10´, 10´´) eine Abschussvorrichtung (41, 42 aufweist, wobei insbesondere die Abschussvorrichtung (41, 42) das Leitelement (20) formschlüssig hält.
  15. Pyrotechnischer Gegenstand (10, 10´, 10´´) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschussvorrichtung (41, 42) in das Leitelement (20) von unten eingreift und/oder dass die Abschussvorrichtung (41, 42) das Leitelement (20) zumindest teilweise umschließt.
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DE102015010059A1 (de) * 2015-08-07 2017-02-09 Alexander Buchner Feuerwerkskörperaufnahmevorrichtung mit Leitstab, Feuerwerkskörper und Elektronikeinheit
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