DE102011050726B4 - Adapter zum Verbinden eines Lenksystemaktuatorgehäuses mit einer Lenksäule - Google Patents
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Abstract
Adapter (2), der dazu ausgebildet und bestimmt ist, dass er mit einem Lenksystemaktuatorgehäuse (1) einerseits und einer Lenksäule (30) andererseits verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (2) eine Leiste mit wenigstens einer Verbindungsbohrung (24, 71) aufweist, wobei die Leiste über die wenigstens eine Verbindungsbohrung (24, 71) mit dem Lenksystemaktuatorgehäuse (1) und/oder der Lenksäule (30) verbindbar ist und/oder dass der Adapter (2) einen Lenksystemaktuatorgehäuseabschnitt (20) zum Verbinden des Adapters (2) mit dem Lenksystemaktuatorgehäuse (1) und einen Lenksäulenabschnitt (21) zum Verbinden des Adapters (2) mit der Lenksäule (30) aufweist, wobei der Lenksäulenabschnitt (21) eine Verbindungsbohrung (24) aufweist und wobei der Lenksystemaktuatorgehäuseabschnitt (20) und der Lenksäulenabschnitt (21) bezogen auf die Axialrichtung der Verbindungsbohrung (24) versetzt zueinander angeordnet sind.
Description
- Die Erfindung betrifft einen Adapter zum Verbinden eines Lenksystemaktuatorgehäuses mit einer Lenksäule und ein Lenksystemaktuatorgehäuse mit wenigstens einem Verbindungsmittel zum Verbinden des Lenksystemaktuatorgehäuses mit einer Lenksäule, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsmittel mit unterschiedlich ausgebildeten Adaptern verbindbar ist.
- Aus dem Stand der Technik ist bekannt, dass Lenksysteme mit einem Lenksystemaktuatorgehäuse, in dem beispielsweise ein Aktuator für eine Aktivlenkung vorgesehen ist, verbunden werden. Dabei sind Lenksysteme von verschiedenen Kraftfahrzeugherstellern unterschiedlich ausgebildet, so dass für jedes Lenksystem ein entsprechend ausgebildetes Lenksystemaktuatorgehäuse vorgesehen werden muss. Im Ergebnis sind die Herstellungskosten für das Lenksystemaktuatorgehäuse und damit die Fahrzeuglenkung hoch.
- Aus der gattungsbildenden
US 5,010,970 A ist ein Hilfskraftlenksystem bekannt, bei dem die Lenkbewegung unmittelbar an der Lenkhandhabe mit Hilfe eines Elektromotors unterstützt wird. Der Elektromotor ist mit Hilfe von Halteklammern an einer Lenksäule befestigt. - Aus
DE 10 2005 013 826 A1 ist eine Montagestruktur zum Montieren eines Steer-by-wire-Fahrzeuglenkgeräts an einer Fahrzeugkörperseite bekannt. Es ist ein Gehäuse zum drehbaren Halten eines Endes einer Drehwelle eines Lenkrades vorgesehen. Es ist ein Sensor zum Erfassen von Lenkbewegungen vorgesehen. Die Sensorsignale werden an einen Steuerabschnitt, der an das Gehäuse angeschlossen ist, übergeben. Der Steuerabschnitt steuert das Lenken der Räder in Übereinstimmung mit der Drehung des Lenkrades. Das Gehäuse ist an einer Fahrzeugkörperseite an mehreren Stellen befestigt, wobei zumindest einer der Befestigungsabschnitte über einen gummielastischen Körper an der Fahrzeugkörperseite befestigt ist, so, dass das Gehäuse an der Fahrzeugkörperseite elastisch gestützt ist. - Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, ein Lenksystemaktuatorgehäuse und/oder eine Fahrzeuglenkung vorzusehen, in der wenigstens die zuvor genannten Nachteile vermieden werden.
- Die Aufgabe wird durch einen Adapter gelöst, der dadurch gekennzeichnet ist, dass der Adapter eine Leiste mit wenigstens einer Verbindungsbohrung aufweist, wobei die Leiste über die wenigstens eine Verbindungsbohrung mit dem Lenksystemaktuatorgehäuse und/oder der Lenksäule verbindbar ist und/oder dass der Adapter einen Lenksystemaktuatorgehäuseabschnitt zum Verbinden des Adapters mit dem Lenksystemaktuatorgehäuse und einen Lenksäulenabschnitt zum Verbinden des Adapters mit der Lenksäule aufweist, wobei der Lenksäulenabschnitt eine Verbindungsbohrung aufweist und wobei der Lenksystemaktuatorgehäuseabschnitt und der Lenksäulenabschnitt bezogen auf die Axialrichtung der Verbindungsbohrung versetzt zueinander angeordnet sind. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
- Erfindungsgemäß ist ein Adapter vorgesehen, der dazu ausgebildet und bestimmt ist, dass er einerseits mit dem Lenksystemaktuatorgehäuse und andererseits mit einer Lenksäule verbindbar ist. Das Vorsehen des Adapters bietet den Vorteil, dass nicht für jedes Lenksystem eines Kraftfahrzeugherstellers ein spezifisches Lenksystemaktuatorgehäuse vorgesehen werden muss. Genauer gesagt, kann über den Adapter ein einziges Lenksystemaktuatorgehäuse mit unterschiedlich ausgebildeten Lenksäulen verbunden werden. Damit reduzieren sich die Herstellungskosten des Lenksystemaktuatorgehäuses und damit der Fahrzeuglenkung, da nur ein einziges Lenksystemaktuatorgehäuse für unterschiedliche Lenksysteme bzw. Lenksäulen vorgesehen werden muss.
- Im Sinne der Erfindung wird als Lenksystemaktuatorgehäuse ein Gehäuse verstanden, in dem ein Aktuator für eine Aktivlenkung, wie zum Beispiel ein Harmonic Drive-Getriebe, untergebracht ist. Als Lenksystem wird im Sinne der Erfindung ein Bauteil verstanden, das wenigstens die Lenksäule und eine Lenksäulenwelle aufweist. Als Lenksäule wird ein Bauteil verstanden, das die Lenksäulenwelle des Lenksystems wenigstens teilweise umschließt. Die Lenksäulenwelle ist mit dem im Lenksystemaktuatorgehäuse befindlichen Aktuator gekoppelt.
- Die Lenksäule kann derart ausgebildet sein, dass sie einen Aktuatorgehäuseverbindungsabschnitt, einen Innennverkleidungsverbindungsabschnitt und/oder ein Karosserieverbindungsabschnitt aufweist. Dabei wird die Lenksäule in dem Aktuatorgehäuseverbindungsabschnitt mit dem Adapter, in dem Innenverkleidungsverbindungsabschnitt mit einer Fahrzeuginnenverkleidung und in dem Karosserieverbindungsabschnitt mit der Fahrzeugkarosserie verbunden.
- In einer bevorzugten Ausführung kann der Adapter wenigstens ein akustisches Entkopplungsmittel, insbesondere ein Dämpfungsmittel, aufweisen. Das akustische Entkopplungsmittel kann im Kraftfluss zwischen dem Lenksystemaktuatorgehäuse und der Lenksäule angeordnet sein. Das Vorsehen eines akustischen Entkopplungsmittels bietet den Vorteil, dass eine Geräuschreduzierung erzielt werden kann. Geräusche entstehen im Betrieb des Kraftfahrzeugs, wenn beispielsweise aufgrund der Vibration eines Kraftfahrzeugmotors ein Vibrieren des Lenksystems, insbesondere der Lenksäule, bewirkt wird. Ferner können Geräusche durch das Vibrieren des in dem Lenksystemaktuatorgehäuse vorgesehenen Aktuators erfolgen, das ebenfalls ein Vibrieren der Lenksäule bewirkt.
- Gemäß einem Aspekt der Erfindung weist das Lenksystemaktuatorgehäuse wenigstens ein Verbindungsmittel auf, das derart ausgebildet ist, dass es mit unterschiedlich ausgebildeten Adaptern verbunden werden kann. Über das Verbindungsmittel kann das Lenksystemaktuatorgehäuse mit dem Adapter und damit mit der Lenksäule verbunden werden. Die Verbindung des Adapters mit dem Lenksystemaktuatorgehäuse kann mittels einer Verschraubung und/oder formschlüssig und/oder reibschlüssig erfolgen.
- Das Vorsehen eines Verbindungsmittels bietet den Vorteil, dass unterschiedlich ausgebildete Adapter mit dem gleichen Lenksystemaktuatorgehäuse verbunden werden können. Somit wird durch das Verbindungsmittel sichergestellt, dass ein einziges Lenksystemaktuatorgehäuse mit mehreren Lenksystemen bzw. Lenksäulen verbunden werden kann.
- In einer bevorzugten Ausführung kann abhängig von der Ausbildung der Lenksäule wenigstens ein Verbindungsmittel an einem Flansch und/oder wenigstens ein Verbindungsmittel an einem Grundkörper des Lenksystemaktuatorgehäuses angeordnet sein. Durch das Verbindungsmittel muss sichergestellt werden, dass unterschiedlich ausgebildete Adapter mit dem Lenksystemaktuatorgehäuse verbunden werden können.
- Der Flansch kann rechteckförmig ausgebildet sein und sich in Längsrichtung des Lenksystemaktuatorgehäuses von einem Ende des Lenksystemaktuatorgehäuses bis zum anderen Ende des Lenksystemaktuatorgehäuses erstrecken. Der Flansch weist vier Flanschrandseiten auf, die sich von dem Grundkörper des Lenksystemaktuatorgehäuses bis zu einer Flanschoberseite erstrecken.
- Das Verbindungsmittel kann als eine Anordnung von wenigstens zwei Löchern, insbesondere Gewindebohrungen und/oder als eine Führung, beispielsweise eine Schwalbenschwanzführung, und/oder eine Klipsverbindung ausgebildet sein. Natürlich sind auch andere Ausbildungen des Verbindungsmittels möglich.
- Das Verbindungsmittel kann derart ausgebildet sein, dass es mit dem Lenksystemaktuatorgehäuseabschnitt des Adapters, insbesondere den Verbindungsbohrungen des Adapters, beispielsweise durch ein Befestigungsmittel gekoppelt werden kann.
- Das Lenksystemaktuatorgehäuse kann über wenigstens einen Adapter mit der Lenksäule verbunden werden. Bei einem Verbinden der Lenksäule mit mehr als einem Adapter können die einzelnen Adapter gleich oder unterschiedlich ausgebildet sein.
- Das Verbindungsmittel zur Kopplung des Lenksystemaktuatorgehäuses mit dem Adapter kann an sich gegenüberliegenden Flanschrandseiten vorgesehen sein. Natürlich kann das Verbindungsmittel an nur einer Flanschrandseite oder an zwei benachbart liegenden Flanschrandseiten, die senkrecht zueinander stehen, und/oder an einer beliebigen Stelle der Flanschoberseite angeordnet sein. Die sich gegenüberliegenden Flanschrandseiten können symmetrisch oder asymmetrisch bezüglich einer Zentralebene ausgebildet sein. D. h., dass sowohl die Ausbildung der Flanschrandseiten als auch die Ausbildung des Verbindungsmittels, insbesondere die Anordnung der Löcher, auf den Flanschrandseiten symmetrisch oder asymmetrisch sein kann. Bei der Zentralebene handelt es sich um eine Ebene, die durch die Längsachse des Lenksystemakutatorgehäuses verläuft und parallel zu wenigstens einer der Flanschrandseiten ist.
- Für den Fall, dass das Verbindungsmittel als eine Vielzahl von Löchern ausgebildet ist, können die Löcher entlang einer Längsachse des Lenksystemaktuatorgehäuses verteilt angeordnet sein. Der Abstand zwischen einem Lochmittelpunkt und einer Flanschkante zwischen der Flanschrandseite und der Flanschoberseite kann variieren. Natürlich können auch die Durchmesser der einzelnen Löcher des Verbindungsmittels variieren.
- In einer bevorzugten Ausführung kann der Adapter einen Lenksystemaktuatorgehäuseabschnitt aufweisen, über den der Adapter mit dem Lenksystemaktuatorgehäuse verbunden wird. Ferner kann der Adapter einen Lenksäulenabschnitt aufweisen, über den der Adapter mit der Lenksäule, insbesondere dem Aktuatorgehäuseverbindungsabschnitt der Lenksäule verbunden wird. Der Lenksäulenabschnitt und der Lenksystemaktuatorgehäuseabschnitt können miteinander verbunden und versetzt zueinander angeordnet sein. Dadurch kann eine einfache Verbindung des Adapters mit dem Lenksystemaktuatorgehäuse und dem Lenksäulenabschnitt sichergestellt werden. Insbesondere wird durch die versetzte Anordnung des Lenksystemaktuatorgehäuseabschnitts und des Lenksäulenabschnitts verhindert, dass das Lenksystemaktuatorgehäuse eine Verbindung der Lenksäule mit dem Lenksäulenabschnitt behindert, wenn der Adapter bereits mit dem Lenksystemaktuatorgehäuse verbunden ist.
- Im Sinne der Erfindung wird als Versatz des Lenksäulenabschnitts von dem Lenksystemaktuatorgehäuseabschnitt eine Ausbildung des Adapters verstanden, bei der der Lenksäulenabschnitt von dem Lenksystemaktuatorgehäuseabschnitt in eine Richtung weg von dem Lenksystemaktuatorgehäuse hervorsteht, wenn der Adapter mit dem Lenksystemaktuatorgehäuse verbunden ist. D. h., dass sich im verbundenen Zustand des Adapters mit dem Lenksystemakutatorgehäuse ein Abstand zwischen einer zum Lenksystemaktuatorgehäuse weisenden Fläche des Lenksystemaktuatorgehäuseabschnitts und dem Lenksystemaktuatorgehäuse ausbildet.
- Die Ausbildung des Lenksäulenabschnitts des Adapters wird im Wesentlichen durch die Ausbildung der Lenksäule definiert und kann von der Ausbildung des Lenksystemaktuatorgehäuses unabhängig sein. So kann der Lenksäulenabschnitt beispielsweise zylinderförmig ausgebildet sein und einen Hohlraum aufweisen, durch den ein Befestigungsmittel zum Befestigen der Lenksäule mit dem Adapter geführt wird. Natürlich sind auch andere Ausbildungen des Lenksäulenabschnitts, wie zum Beispiel rechteckig, ovalförmig etc. möglich. Bei dem Befestigungsmittel kann es sich um eine Schraube oder um ein anderes Befestigungsmittel handeln.
- Die Ausbildung des Lenksystemaktuatorgehäuseabschnitts kann von der Ausbildung des Lenksystemaktuatorgehäuses abhängen und kann von der Ausbildung der Lenksäule unabhängig sein. So kann der Lenksystemaktuatorgehäuseabschnitt rechteckförmig ausgebildet sein. Natürlich sind auch andere Ausbildungen des Lenksystemaktuatorgehäuseabschnitts möglich. Der Lenksystemaktuatorgehäuseabschnitt kann über ein Befestigungsmittel, wie beispielsweise eine Schraube, mit dem Lenksystemaktuatorgehäuse verbunden werden.
- Da die Ausbildung des Lenksystemaktuatorgehäuseabschnitts von der Ausbildung des Lenksäulenabschnitts unabhängig sein kann, ist es möglich, dass bei unterschiedlich ausgebildeten Lenksystemen immer der gleiche Lenksystemaktuatorgehäuseabschnitt verwendet wird. D. h., dass bei verschiedenen Lenksystemen lediglich der Lenksäulenabschnitt des Adapters an die entsprechende Lenksäule angepasst werden muss und die Verbindung des Adapters mit dem Lenksystemaktuatorgehäuse in allen Fällen über den gleich ausgebildeten Lenksystemaktuatorgehäuseabschnitt erfolgt. Im Ergebnis reduzieren sich die Entwicklungskosten für den Adapter, da lediglich der Lenksäulenabschnitt an die Ausbildung der Lenksäule angepasst werden muss.
- In dem zuvor beschriebenen Aktuator kann das akustische Entkopplungsmittel wenigstens teilweise in einer Verbindungsbohrung des Adapters vorgesehen sein. Bei der Verbindungsbohrung handelt es sich um eine Bohrung, in die ein Befestigungsmittel geführt wird, um den Adapter mit der Lenksäule und/oder dem Lenksystemaktuatorgehäuse zu verbinden. Das akustische Entkopplungsmittel kann dabei zylinderförmig ausgebildet sein, wenn es beispielsweise in der Verbindungsbohrung angeordnet ist.
- In einer bevorzugten Ausführung kann wenigstens ein einziges akustisches Entkopplungsmittel in der Verbindungsbohrung des Lenksystemaktuatorgehäuseabschnitts und/oder des Lenksäulenabschnitts vorgesehen sein. Insbesondere können wenigstens zwei akustische Entkopplungsmittel in einer Verbindungsbohrung, insbesondere in dem Hohlraum des Lenksäulenabschnitts des Adapters, angeordnet sein. Die wenigstens zwei akustischen Entkopplungsmittel können an einem Ende mit einer Zwischenwand in der Verbindungsbohrung in Kontakt sein. An dem der Zwischenwand entfernten Ende können die akustischen Entkopplungsmittel mit Zwischenelementen in Kontakt sein.
- In einer alternativen Ausgestaltung des Adapters kann dieser als eine Leiste mit einer Vielzahl von Verbindungsbohrungen ausgebildet sein, wobei das Lenksystemaktuatorgehäuse genauso ausgebildet sein kann wie bei dem zuvor beschriebenen Adapter. Die Leiste kann über die Verbindungsbohrungen mit dem Verbindungsmittel des Lenksystemaktuatorgehäuses gekoppelt werden. Insbesondere kann die Leiste mit Öffnungen des Verbindungsmittels gekoppelt werden, die in der Flanschrandseite vorgesehen sind. Alternativ kann die Leiste einstückig mit dem Lenksystemaktuatorgehäuse bzw. dem Flansch ausgebildet sein.
- Ferner kann die Leiste wenigstens einen Vorsprung aufweisen, der sich ausgehend von der Leiste in Richtung zur Lenksäule erstrecken kann. Der Vorsprung kann sich derart von der Leiste in eine Richtung weg von dem Flansch des Lenksystemaktuatorgehäuses erstrecken, dass dieser größer ausgebildet ist als die Flanschrandseite, die mit der Leiste verbunden ist. In dem wenigstens einen Vorsprung kann wenigstens eine weitere Verbindungsbohrung vorgesehen sein, über die die Leiste mit der Lenksäule verbunden ist.
- Die wenigstens eine im Vorsprung vorgesehene Verbindungsbohrung kann einen anderen Querschnitt aufweisen, insbesondere einen größeren Flächenquerschnitt und/oder eine anders ausgebildete Querschnittform aufweisen, als die nicht im Vorsprung vorgesehene Verbindungsbohrung der Leiste. Wenigstens ein akustisches Entkopplungsmittel kann mit der Lenksäule und/oder der Leiste gekoppelt sein und somit die Geräusche dämpfen.
- Das Ausbilden des Adapters als Leiste weist den Vorteil auf, dass aufgrund der länglichen Ausbildung des Adapters eine mechanische Steifigkeit des Adapters sichergestellt ist. Gleichzeitig kann eine Vielzahl von akustischen Entkopplungsmittel, die ein weiches Material aufweisen, verwendet werden. Im Ergebnis wird die akustische Entkopplung verbessert.
- Ein weiterer Vorteil des Vorsehens einer Leiste mit Vorsprüngen besteht darin, dass mittels der Vorsprünge die Lenksäule sicher mit dem Lenksystemaktuatorgehäuse verbunden werden kann. So sind die Befestigungsmittel zum Verbinden der Lenksäule mit dem Lenksystemaktuatorgehäuse größer ausgebildet als die Befestigungsmittel zum Verbinden der Leiste mit dem Flansch des Lenksystemaktuatorgehäuses. Ein direktes Verbinden der Lenksäule mit dem Flansch des Lenksystemaktuatorgehäuses ist nur durch eine entsprechend große Ausbildung des Flansches, insbesondere der Flanschrandseite, möglich, was aber zu einer unerwünschten Vergrößerung des Lenksystemaktuatorgehäuses führt.
- Erfindungsgemäß kann durch das Vorsehen von unterschiedlich ausgebildeten Verbindungsbohrungen im Vorsprung sichergestellt werden, dass die Lenksäule sicher mit der Leiste verbunden werden kann. Im Ergebnis kann durch das Vorsehen einer Leiste mit einem Vorsprung eine Vergrößerung des Flansches des Lenksystemaktuatorgehäuses verhindert werden.
- Das in der Leiste eingesetzte akustische Entkopplungsmittel kann zylinderförmig ausgebildet sein. Das akustische Entkopplungsmittel kann einen Hohlraum aufweisen durch den ein Befestigungsmittel, wie beispielsweise eine Schraube geführt wird. Mittels des Befestigungsmittels kann die Lenksäule mit der Leiste und damit dem Lenksystemaktuatorgehäuse verbunden werden. Das akustische Entkopplungsmittel kann an einer Seite mit dem Befestigungsmittel in Kontakt sein und an der dem Verbindungsmittel entfernten Seite mit dem Vorsprung der Leiste gekoppelt sein. Das akustische Entkopplungsmittel weist eine um den Außenrand umlaufende Aussparung auf, in die ein Bereich der Lenksäule eindringt und damit eine axiale Position des akustischen Entkopplungsmittels festlegt.
- Dabei bilden ein Adapter und ein Lenksystemaktuatorgehäuse im Sinne der Erfindung ein Lenkaktuatorsystem. Vorteilhafterweise sind der Adapter und das Lenksystemaktuatorgehäuse als separate Bauteile ausgebildet, die miteinander verbunden werden können. Dadurch kann sichergestellt werden, dass ein einziges Lenksystemaktuatorgehäuse über die entsprechend ausgebildeten Adapter mit unterschiedlichen Lenksäulen verbunden werden kann.
- Der Adapter und/oder das Lenksystemaktuatorgehäuse und/oder das Lenkaktuatorsystem können in einer Fahrzeuglenkung und/oder einem Fahrzeug eingesetzt werden.
- Weitere Ziele, Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnungen. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger sinnvoller Kombination den Gegenstand der vorliegenden Erfindung, auch unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen und deren Rückbeziehung.
- Hierzu zeigen:
-
1 eine perspektivische Ansicht auf ein Lenksystemaktuatorgehäuse, -
2A : eine perspektivische Ansicht auf eine Rückseite des Adapters, -
2B : eine perspektivische Ansicht auf eine Vorderseite des Adapters, -
3 eine perspektivische Ansicht auf ein Lenkaktuatorsystem mit einem Adapter und einem Lenksystemaktuatorgehäuse, -
4 eine perspektivische Ansicht auf ein Lenkaktuatorsystem, bei dem das Lenksystemaktuatorgehäuse über den Adapter mit einer Lenksäule verbunden ist, -
5 eine Draufsicht auf einen Schnitt durch den Verbindungsabschnitt zwischen dem Lenksystemaktuatorgehäuse und der Lenksäule und -
6 eine Explosionsansicht eines Lenksystemaktuatorgehäuses mit einem Adapter gemäß einer zweiten Ausführungsform. - Das in
1 gezeigte Lenksystemaktuatorgehäuse1 weist einen zylinderförmigen Grundkörper14 auf. Des Weiteren weist das Lenksystemaktuatorgehäuse1 einen Hohlraum12 auf, der sich entlang einer Längsachse L des Grundkörpers14 durch den Grundkörper14 erstreckt. Indem Hohlraum12 ist ein in4 gezeigter Aktuator5 für eine Aktivlenkung untergebracht. - Von dem Grundkörper
14 des Lenksystemaktuatorgehäuses1 steht ein Flansch10 ab, der rechteckförmig ausgebildet ist und sich entlang der Längsachse L des Lenksystemaktuatorgehäuses1 von einem Ende des Grundkörpers14 zu dem anderen Ende des Grundkörpers14 erstreckt. Der Flansch10 weist insgesamt vier Flanschrandseiten auf, die sich von dem Grundkörper14 zu einer Flanschoberseite15 erstrecken. Dabei weisen die sich gegenüberliegenden Flanschrandseiten einen parallelen Verlauf auf. - An den sich gegenüberliegenden längeren Flanschrandseiten
11 ,11' des rechteckförmigen Flansches10 ist jeweils ein Verbindungsmittel13 angeordnet. Bei dem Verbindungsmittel13 handelt es sich um eine Vielzahl von Löchern, die in den Flanschrandseiten11 ,11' vorgesehen sind. Genauer gesagt sind die Löcher, insbesondere die Gewindebohrungen, entlang der Längsachse L des Grundkörpers14 derart angeordnet, dass der Abstand zwischen einem Lochmittelpunkt und einer Flanschkante16 zwischen Flanschrandseite11 ,11' und Flanschoberseite15 variiert. Dabei weist das Verbindungsmittel13 Löcher mit gleichem Durchmesser und Löcher mit unterschiedlichem Durchmesser auf. Die Löcher sind dabei an beiden sich gegenüberliegenden Flanschrandseiten11 ,11' an der gleichen Position angeordnet, so dass die beiden Flanschrandseiten11 ,11' bezüglich einer nicht dargestellten Zentralebene symmetrisch ausgebildet sind. Bei der Zentralebene handelt es sich um eine Ebene, die durch die Längsachse L des Grundkörpers verläuft und parallel zu wenigstens einer der Flanschrandseiten11 ,11' ist. - Ein in den
2A und2B gezeigter Adapter2 wird über die im Flansch10 vorgesehenen Löcher mit dem Lenksystemaktuatorgehäuse1 verbunden. Dabei zeigt2A eine perspektivische Ansicht auf eine Rückseite des Adapters2 . Die Rückseite des Adapters2 ist der in1 gezeigten Flanschrandseite11 ,11' zugewandt, wenn der Adapter2 mit dem Flansch10 verbunden ist.2B zeigt eine perspektivische Ansicht auf eine Vorderseite des Adapters2 . Die Vorderseite des Adapters2 ist einem in4 gezeigten Aktuatorgehäuseverbindungsabschnitt31 einer Lenksäule30 zugewandt, wenn der Adapter2 mit dem Flansch10 verbunden ist. - Der Adapter
2 weist einen Lenksystemaktuatorgehäuseabschnitt20 und einen Lenksäulenabschnitt21 auf. Der Lenksystemaktuatorgehäuseabschnitt20 ist im Wesentlichen rechteckförmig ausgebildet und weist eine Verbindungsbohrung24 zum Verbinden des Adapters mit dem Lenksystemaktuatorgehäuse1 auf. Ferner sind im Lenksystemaktuatorgehäuseabschnitt20 Zentrierbohrungen25 vorgesehen, mittels denen der Adapter2 zentriert werden kann. - Der Lenksäulenabschnitt
21 ist zylinderförmig ausgebildet und weist einen Zylinderhohlraum22 auf, der als Verbindungsbohrung zum Verbinden des Lenksäulenabschnitts21 mit dem in4 gezeigten Aktuatorgehäuseverbindungsabschnitt31 der Lenksäule30 ausgebildet ist. In dem Zylinderhohlraum22 ist eine Zwischenwand23 vorgesehen. Die Zwischenwand23 ist ringförmig ausgebildet, wobei der Durchmesser der Zwischenwandöffnung kleiner ist als der Durchmesser des Zylinderhohlraums22 . - Der Lenksäulenabschnitt
21 und der Lenksystemaktuatorgehäuseabschnitt20 sind versetzt zueinander angeordnet. D. h., dass der Lenksäulenabschnitt21 von dem Lenksystemaktuatorgehäuseabschnitt20 in eine Richtung weg von dem in1 gezeigten Lenksystemaktuatorgehäuse1 ragt, wenn, wie in3 gezeigt ist, der Adapter2 mit dem Lenksystemaktuatorgehäuse1 verbunden ist. - Der Lenksäulenabschnitt
21 ist über einen Verbindungsbereich27 mit dem Lenksystemaktuatorgehäuseabschnitt20 verbunden. In dem Verbindungsbereich27 ist eine weitere Verbindungsbohrung24 vorgesehen. -
3 zeigt ein Lenkaktuatorsystem, bei der beide Flanschrandseiten11 ,11' des Flansches10 mit jeweils einem Adapter2 verbunden sind. Die Verbindung der Adapter2 mit der jeweiligen Flanschrandseite11 ,11' erfolgt jeweils an der gleichen Stelle der Flanschrandseite11 ,11' . D. h., dass die Löcher der Flanschrandseiten11 ,11' , in die Aktuatorgehäusebefestigungsmittel, insbesondere Schrauben7 ,7' , zum Befestigen des Adapters2 mit dem Lenksystemaktuatorgehäuse1 eingeführt werden, sich gegenüberliegen. -
4 zeigt eine perspektivische Ansicht auf ein Lenkaktuatorsystem und ein Lenksystem3 . In dem Hohlraum des Lenksystemaktuatorgehäuses1 ist ein Aktuator5 angeordnet. Der Aktuator5 weist eine aus dem Lenksystemaktuatorgehäuse1 ragende Abtriebswelle50 auf. - Das Lenksystem
3 weist eine Lenksäule30 und eine in den Figuren nicht dargestellte Lenksäulenwelle auf. Die Lenksäule30 weist einen nicht gezeigten Innenverkleidungsverbindungsabschnitt auf, über den die Lenksäule30 mit einer in den Figuren nicht dargestellten Innenverkleidung verbunden ist. Des Weiteren weist die Lenksäule30 einen Aktuatorgehäuseverbindungsabschnitt31 , über den die Lenksäule30 mit dem Lenksystemaktuatorgehäuse1 verbunden ist und einen Karosserieverbindungsabschnitt33 auf, über den die Lenksäule30 mit einer in den Figuren nicht dargestellten Fahrzeugkarosserie verbunden ist. - Der Aktuatorgehäuseverbindungsabschnitt
31 der Lenksäule30 ist über ein Befestigungsmittel, insbesondere eine Schraube4 , mit dem Lenksäulenabschnitt21 des Adapters verbunden. Der Lenksystemaktuatorgehäuseabschnitt20 des Adapters2 ist mittels Schrauben7 ,7' , mit dem Flansch10 verbunden. -
5 zeigt eine Draufsicht auf einen Schnitt durch den Verbindungsabschnitt zwischen dem Flansch10 , den Adapter2 und dem Aktuatorgehäuseverbindungsabschnitt31 der Lenksäule30 . - Der Aktuatorgehäuseverbindungsabschnitt
31 der Lenksäule30 ist mittels der Schraube4 mit dem Lenksäulenabschnitt21 des Adapters2 verbunden. Die Schraube4 erstreckt sich durch den Zylinderhohlraum22 und ist an ihrem einem Ende, das von dem Aktuatorgehäuseverbindungsabschnitt31 entfernt ist, mit einer Schraubenmutter40 verbunden. - In dem Zylinderhohlraum
22 des Lenksäulenabschnitts21 sind zwei akustische Entkopplungsmittel60 ,60' vorgesehen. Die akustischen Entkopplungsmittel60 ,60' stoßen jeweils an einem Ende gegen die Zwischenwand23 an. An ihrem der Zwischenwand23 entfernten Ende stoßen die akustischen Entkopplungsmittel60 ,60' gegen ein Zwischenelement26 ,26' an. Dabei ist ein erstes Zwischenelement26 zwischen einem ersten akustischen Entkopplungsmittel60 und dem Aktuatorgehäuseverbindungsabschnitt31 und ein zweites Zwischenelement26' zwischen einem zweiten akustischen Entkopplungsmittel60' und der Schraubenmutter40 angeordnet. - Der Lenksystemaktuatorgehäuseabschnitt
20 bzw. der Verbindungsbereich27 sind über Schrauben7 ,7' mit dem Flansch10 verbunden. Der Adapter2 wird über Zentrierelemente6 zentriert. -
6 zeigt eine Explosionsdarstellung eines Adapters2 nach einer zweiten Ausführungsform. Dabei werden Bauteile, die mit Bauteilen des oben beschriebenen Adapters und/oder des Lenksystemaktuatorgehäuses identisch sind, mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet. - Der in
6 gezeigte Adapter2 ist als eine Leiste ausgebildet, die mit der längeren Flanschrandseite11 ,11' des Flansches10 verbunden ist. Genauer gesagt ist die Leiste über Schrauben, die sich jeweils durch eine Verbindungsbohrung24 erstrecken, mit dem Flansch10 verbunden. - Die Leiste weist Vorsprünge
70 auf, die sich von der Leiste in eine Richtung weg von dem Flansch10 erstrecken. In den Vorsprüngen70 sind Verbindungsbohrungen71 zum Verbinden des Adapters2 mit der Lenksäule30 vorgesehen. Die Verbindungsbohrungen71 zum Verbinden des Adapters2 mit der Lenksäule30 weisen einen anderen Querschnitt auf als die Verbindungsbohrungen24 zum Verbinden des Adapters2 mit dem Flansch10 . - In
6 ist nur ein Teilabschnitt der Lenksäule30 dargestellt. In der Lenksäule30 sind Öffnungen34 vorgesehen, durch die jeweils Schrauben4 zum Verbinden der Lenksäule30 mit dem Vorsprung70 der Leiste verlaufen. Zwischen der Lenksäule30 und der Leiste sind Zwischenelemente26 vorgesehen. Die Zwischenelemente26 weisen einen zylinderförmigen Bereich260 und einen Flansch261 auf, der im zusammengebauten Zustand mit dem Vorsprung70 der Leiste in Kontakt ist. Dabei erstreckt sich der zylinderförmige Bereich260 vom Flansch261 in eine Richtung weg von dem Adapter2 . Ferner weisen die Zwischenelemente26 einen Hohlraum auf durch den die Schraube4 verlaufen kann. - Der zylinderförmige Bereich
260 weist einen Außendurchmesser auf, der kleiner ist als ein Innendurchmesser des akustischen Entkopplungsmittels60 . Das akustische Entkopplungsmittel60 weist einen zylinderförmigen Verlauf und einen Hohlraum auf, durch den sich die Schraube erstreckt. Ferner weist das akustische Entkopplungsmittel60 eine um den Außenrand laufende Aussparung61 auf. - Im zusammengebauten Zustand erstreckt sich ein Bereich der Lenksäule
30 in die Aussparung61 und fixiert auf diese Weise ihre axiale Position. Das akustische Entkopplungsmittel60 ist im zusammengebauten Zustand mit einem Ende mit einem Schraubenkopf der Schraube4 in Kontakt. Ferner ist das akustische Entkopplungsmittel60 mit dem vom Schraubenkopf entfernten Ende mit dem Flansch261 des Zwischenelements26 in Kontakt. - Bezugszeichenliste
-
- 1
- Lenksystemaktuatorgehäuse
- 2
- Adapter
- 3
- Lenksystem
- 4
- Schraube
- 5
- Aktuator
- 6
- Zentrierelement
- 7, 7'
- Schraube
- 10
- Flansch
- 11, 11'
- längere Flanschrandseiten
- 12
- Hohlraum
- 13
- Verbindungsmittel
- 14
- Grundkörper
- 15
- Flanschoberseite
- 16
- Flanschkante
- 20
- Lenksystemaktuatorgehäuseabschnitt
- 21
- Lenksäulenabschnitt
- 22
- Zylinderhohlraum
- 23
- Zwischenwand
- 24
- Verbindungsbohrung
- 25
- Zentrierbohrung
- 26, 26'
- Zwischenelement
- 260
- zylinderförmiger Bereich
- 261
- Flansch
- 27
- Verbindungsbereich
- 30
- Lenksäule
- 31
- Aktuatorgehäuseverbindungsabschnitt
- 33
- Karosserieverbindungsabschnitt
- 34
- Öffnung
- 40
- Schraubenmutter
- 50
- Abtriebswelle
- 60, 60'
- akustisches Entkopplungsmittel
- 61
- Aussparung
- 70
- Vorsprünge
- 71
- Verbindungsbohrung
- L
- Längsachse des Lenksystemaktuatorgehäuses
Claims (12)
- Adapter (
2 ), der dazu ausgebildet und bestimmt ist, dass er mit einem Lenksystemaktuatorgehäuse (1 ) einerseits und einer Lenksäule (30 ) andererseits verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (2 ) eine Leiste mit wenigstens einer Verbindungsbohrung (24 ,71 ) aufweist, wobei die Leiste über die wenigstens eine Verbindungsbohrung (24 ,71 ) mit dem Lenksystemaktuatorgehäuse (1 ) und/oder der Lenksäule (30 ) verbindbar ist und/oder dass der Adapter (2 ) einen Lenksystemaktuatorgehäuseabschnitt (20 ) zum Verbinden des Adapters (2 ) mit dem Lenksystemaktuatorgehäuse (1 ) und einen Lenksäulenabschnitt (21 ) zum Verbinden des Adapters (2 ) mit der Lenksäule (30 ) aufweist, wobei der Lenksäulenabschnitt (21 ) eine Verbindungsbohrung (24 ) aufweist und wobei der Lenksystemaktuatorgehäuseabschnitt (20 ) und der Lenksäulenabschnitt (21 ) bezogen auf die Axialrichtung der Verbindungsbohrung (24 ) versetzt zueinander angeordnet sind. - Adapter (
2 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er wenigstens ein akustisches Entkopplungsmittel, insbesondere ein Dämpfungsmittel, (60 ,60' ) aufweist. - Adapter (
2 ) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das akustische Entkopplungsmittel (60 ,60' ) im Kraftfluss zwischen dem Lenksystemaktuatorgehäuse (1 ) und der Lenksäule (30 ) angeordnet ist. - Adapter (
2 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein akustisches Entkopplungsmittel (60 ,60' ) wenigstens teilweise in einer Verbindungsbohrung (22 ,24 ) des Adapters (2 ) angeordnet ist. - Adapter (
2 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das akustische Entkopplungsmittel (60 ,60' ) zylinderförmig ausgebildet ist. - Adapter (
2 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Leiste wenigstens ein Vorsprung (70 ) mit wenigstens einer Verbindungsbohrung (71 ) vorgesehen ist, wobei die wenigstens eine Verbindungsbohrung (71 ) auf dem Vorsprung (70 ) einen unterschiedlichen Querschnitt aufweist als die andere nicht auf dem Vorsprung (70 ) vorgesehene Verbindungsbohrung (71 ) der Leiste. - Lenksystemaktuatorgehäuse (
1 ) mit wenigstens einem Verbindungsmittel (13 ) zum Verbinden des Lenksystemaktuatorgehäuses (1 ) mit einer Lenksäule (30 ), dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsmittel (13 ) mit unterschiedlich ausgebildeten Adaptern (2 ) verbindbar ist. - Lenksystemaktuatorgehäuse (
1 ) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsmittel (13 ) an einem von dem Lenksystemaktuatorgehäuse (1 ) abstehenden Flansch (10 ) ausgebildet ist. - Lenksystemaktuatorgehäuse (
1 ) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsmittel (13 ) als eine Anordnung von wenigstens zwei Löchern, insbesondere Gewindebohrungen, und/oder als eine Führung, insbesondere eine Schwalbenschwanzführung, und/oder als eine Klipsverbindung ausgebildet ist. - Lenkaktuatorsystem für ein Fahrzeug bestehend aus einem Adapter (
2 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 6 und einem Lenksystemaktuatorgehäuse (1 ) nach einem der Ansprüche 7 bis 9. - Lenkaktuatorsystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Lenksystemaktuatorgehäuse (
1 ) und der Adapter (2 ) als separate Bauteile ausgebildet sind. - Fahrzeuglenkung und/oder Fahrzeug mit einem Adapter (
2 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 6 und/oder mit einem Lenksystemaktuatorgehäuse (1 ) nach einem der Ansprüche 7 bis 9 und/oder mit einem Lenkaktuatorsystem nach einem der Ansprüche 10 oder 11.
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|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE201110050726 DE102011050726B4 (de) | 2011-05-30 | 2011-05-30 | Adapter zum Verbinden eines Lenksystemaktuatorgehäuses mit einer Lenksäule |
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|---|---|
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|---|---|---|---|
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Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE102011050726B4 (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5010970A (en) * | 1988-05-27 | 1991-04-30 | Mazda Motor Corporation | Power-assisted steering system |
| DE102005013826A1 (de) * | 2004-03-26 | 2005-11-10 | Tokai Rubber Industries, Ltd., Komaki | Fahrzeuglenkgerät und Montagestruktur zum Montieren des Geräts an einem Fahrzeug |
-
2011
- 2011-05-30 DE DE201110050726 patent/DE102011050726B4/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5010970A (en) * | 1988-05-27 | 1991-04-30 | Mazda Motor Corporation | Power-assisted steering system |
| DE102005013826A1 (de) * | 2004-03-26 | 2005-11-10 | Tokai Rubber Industries, Ltd., Komaki | Fahrzeuglenkgerät und Montagestruktur zum Montieren des Geräts an einem Fahrzeug |
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| Publication number | Publication date |
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