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Die vorliegende Erfindung betrifft ein Elektrofahrzeug, das außerhalb einer Fahrgastzelle ein Batterie-Pack als Leistungsquelle aufweist, und insbesondere eine Anordnung und eine Struktur eines Servicesteckers des Batterie-Packs.
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Ein Elektrofahrzeug (als „EV“ [= Electric Vehicle] bezeichnet) muß mit einer eine große Kapazität aufweisenden Batterie ausgestattet sein, um für die praktische Anwendung eine ausreichende Laufstrecke zu gewährleisten. Die Größe der Batterie selbst wird jedoch erhöht und daher ist innerhalb einer Fahrgastzelle nicht ausreichend Platz für die Batterie vorhanden. Dementsprechend wird die Batterie manchmal außerhalb der Fahrgastzelle, beispielsweise unter einem Boden des Kraftfahrzeugs angebracht.
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Wie in 5 gezeigt, sind Batteriemodule 4, von denen jedes durch die Kombination von Batteriezellen 24 gebildet wird, von einem Batterie-Pack-Gehäuse 5 umgeben, das aus Metall oder Kunststoff besteht, um ein Batterie-Pack 3 zu bilden. Wenn das Batterie-Pack-Gehäuse 5 außerhalb der Fahrgastzelle angebracht ist, ist das Batterie-Pack-Gehäuse 5 wasserfest, um Leckströme zu verhindern.
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Darüber hinaus sind, wie in 5 gezeigt, eine Stromsteuerschaltung 25, wie beispielsweise eine Stromverbindungsschaltung, sowie eine Steuereinheit innerhalb des Batterie-Packs 3 vorgesehen. Ferner ist ein Stromabschaltungsmechanismus 6, der als Servicestecker dient, um die Arbeitseffizienz während der Wartung zu gewährleisten, mittels eines (nicht dargstellten) Ein-Aus-Schalters an einer Position vorgesehen, an der die Spannung der in Serie geschalteten Batteriemodule 4 geteilt wird.
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Die 6 und 7 zeigen eine Struktur eines herkömmlichen Batterie-Packs 103, das unter einem Bodenpaneel 102 eines Kraftfahrzeugs 101 vorgesehen ist. Das Batterie-Pack 103 ist im allgemeinen entlang des Bodenpaneels 102 des Kraftfahrzeugs 101 vorgesehen, um eine gewisse Kapazität und Abstand vom Boden (als „Bodenhöhe“ bezeichnet) zu gewährleisten.
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Darüber hinaus ist das Batterie-Pack 103 mit einem (nicht dargestellten) Servicestecker zur vorübergehenden Unterbrechung des elektrischen Stroms versehen. Der Servicestecker ist beispielsweise in das Batterie-Pack 103 integriert, um die Anzahl der Montageschritte des Kraftfahrzeugs zu reduzieren. Der Servicestecker ist an der oberen Oberfläche des Batterie-Packs 103, die dem Bodenpaneel 102 des Kraftfahrzeugs 101 gegenüberliegt, so vorgesehen, dass der elektrische Strom des Batterie-Packs 103 während der Wartung des Kraftfahrzeugs 101 von der Seite aus nahe einer Fahrgastzelle 107 unterbrochen werden kann.
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Der Servicestecker ist von einem Servicestecker-Deckel 111 abgedeckt, um Leckströme des Batterie-Packs 103 zu verhindern, die dadurch verursacht werden, dass es durch Wasser feucht wird. Wenn jedoch das Kraftfahrzeug 101, das ein solches Batterie-Pack 103 aufweist, im Regen fährt oder auf einer mit Wasser bedeckten Straße fährt, kann Wasser von der Kraftfahrzeugvorderseite aus in Richtung der Kraftfahrzeugrückseite auf der oberen Oberfläche des Batterie-Packs 103 fließen, wie in 7 durch einen Pfeil gezeigt. Zu diesem Zeitpunkt können der Servicestecker und ein Servicestecker-Deckel 109, die auf der oberen Oberfläche des Batterie-Packs 103 vorgesehen sind, feucht werden, wodurch ein Leckstrom verursacht wird.
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Insbesondere ist, wenn das Bodenpaneel des Kraftfahrzeugs eine Form aufweist, die im wesentlichen parallel zum Untergrund ist, die obere Oberfläche des Batterie-Packs in ähnlicher Weise so ausgebildet, dass sie flach ist. Dementsprechend ist es wesentlich wahrscheinlicher, dass der Servicestecker, der auf der oberen Oberfläche des Batterie-Packs vorgesehen ist, durch Wasser feucht wird. Eine wasserdichte Abdichtung oder dergleichen kann am Servicestecker-Deckel befestigt sein, um zu verhindern, dass Wasser über den Servicestecker-Deckel in das Batterie-Pack eintritt. Der Servicestecker-Deckel kann jedoch jederzeit leicht feucht werden. Es ist daher leicht möglich, dass ein Durchschlag des Batterie-Packs auftritt, was nicht wünschenswert ist.
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Eine Lösung des oben beschriebenen Problems ist aus der
JP2009-83601A bekannt. Die
JP2009-83601A offenbart, dass ein Öffnungsteil für einen Servicestecker, der an einem Batteriegehäuse eines Batterie-Packs unter einem Bodenpaneel eines Kraftfahrzeugs ausgebildet ist, und ein Loch, das am Bodenpaneel ausgebildet ist, durch ein elastisch deformierbares und wasserdichtes Kofferraumelement verbunden sind und ein wasserdichter Raum innerhalb des Kofferraumelements vorgesehen ist.
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Jedoch weist die
JP2009-83601A die folgenden Nachteile auf.
- (1) Da das Batterie-Pack und das Kraftfahrzeug durch das Kofferraumelement verbunden sind, erfordert das Entfernen des Batterie-Packs vom Kraftfahrzeug beschwerliche Arbeit. Darüber hinaus kann das Kofferraumelement beschädigt werden, wenn das Batterie-Pack vom Kraftfahrzeug entfernt oder an diesem befestigt wird. Es ist schwierig, eine solche Beschädigung zu entdecken, und daher kann der Servicestecker feucht werden.
- (2) Ein Abstand zwischen dem Öffnungsteil für den Servicestecker und dem Loch, das am Bodenpaneel ausgebildet ist, unterliegt bis zu einem gewissen Grad Beschränkungen. Da die Länge des Kofferraumelements erhöht wird, wenn der Abstand vergrößert wird, wird es schwierig, den Servicestecker von innerhalb einer Fahrgastzelle aus zu überprüfen, und ferner wird die Wartungseffizienz verschlechtert. Hier ist eine Struktur erforderlich, die es möglich macht, dass sich die obere Oberfläche des Batterie-Packs nahe dem Bodenpaneel befindet. Wenn eine solche Struktur für ein beliebiges Kraftfahrzeug vorgesehen werden soll, ist es jedoch schwierig, das selbe Batterie-Pack für verschiedene Kraftfahrzeuge zu verwenden, die unterschiedliche Kraftfahrzeugkörperstrukturen aufweisen, wodurch die Einsatzflexibilität verringert wird.
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Die vorliegende Erfindung ist im Hinblick auf die oben beschriebenen Umstände gemacht worden. Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Struktur bereitzustellen, die in der Lage ist, den Zugang zu einem Servicestecker vom Inneren einer Fahrgastzelle aus zu erleichtern, während verhindert wird, dass der Servicestecker feucht wird, und die es ermöglicht, dass ein Batterie-Pack einen breiten Anwendungsbereich aufweist, so dass das Batterie-Pack bei verschiedenen Kraftfahrzeugen verwendet werden kann.
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Um die oben beschriebenen Nachteile zu eliminieren wird die Aufgabe durch die im Patentanspruch 1 aufgeführten Merkmale gelöst, dabei weist ein Elektrofahrzeug gemäß der vorliegenden Erfindung auf: eine Fahrgastzelle; ein Bodenpaneel, das eine untere Oberfläche der Fahrgastzelle definiert; und ein Batterie-Pack, das unter dem Bodenpaneel angebracht ist und als Stromquelle des Kraftfahrzeugs dient, wobei das Batterie-Pack Batteriemodule, die eine Stromspeicherfunktion aufweisen, ein erstes Gehäuse, in dem die Batteriemodule aufgenommen sind, und einen Stromabschaltungsmechanismus aufweist, der den elektrischen Strom der Batteriemodule vorübergehend unterbricht, wobei das Bodenpaneel eine Zugangsöffnung aufweist, die eine Verbindung zwischen einer Innenseite und einer Außenseite der Fahrgastzelle herstellt, dadurch gekennzeichnet, dass das Batterie-Pack ferner ein zweites Gehäuse aufweist, das sich von einer oberen Oberfläche des ersten Gehäuses aus angrenzend an das Bodenpaneel aufwärts erstreckt und in sich den Stromabschaltungsmechanismus aufweist, und dadurch, dass das zweite Gehäuse eine Öffnung aufweist, um von außerhalb des zweiten Gehäuses aus einen Zugang zum Stromabschaltungsmechanismus von der Zugangsöffnung aus in Richtung der Öffnung erfolgt.
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Gemäß der oben beschriebenen Struktur kann ein Servicestecker vor dem Feuchtwerden durch Wasserspritzer des Batterie-Packs geschützt werden. Ebenso kann das Auftreten eines Durchschlags des Batterie-Packs reduziert werden. Insbesondere kann verhindert werden, dass der Servicestecker durch Wasser feucht wird, das an der oberen Oberfläche des Batteriepacks fließt, was dazu beiträgt, das Auftreten eines Durchschlags des Batterie-Packs zu verringern.
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Darüber hinaus ist der Servicestecker oberhalb der oberen Oberfläche des Batterie-Packs vorgesehen, und eine Öffnungsoberfläche eines Öffnungsteils für den Servicestecker ist in einer Zugangsrichtung orientiert, von der aus der Servicestecker zugänglich ist. Die Zugangsöffnung liegt auf einer Verlängerung des Zugangsrichtung. Der Zugang zum Servicestecker vom Inneren der Fahrgastzelle aus kann daher auf einfache Weise erfolgen.
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Ferner sind das Kraftfahrzeug und das Batterie-Pack nicht gemäß einer Struktur verbunden, die verhindern soll, dass der Servicestecker feucht wird. Dementsprechend ist es einfach, das Batterie-Pack vom Kraftfahrzeug zu entfernen.
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Indem lediglich ein Servicesteckergehäuse geändert wird, ist das Batterie-Pack darüber hinaus bei verschiedenen Kraftfahrzeugen anwendbar, die unterschiedliche Formen aufweisen. Das Batterie-Pack kann daher einen breiten Anwendungsbereich aufweisen.
- 1 ist eine perspektivische Ansicht, die die Befestigung eines Batterie-Packs an einer Unterseite eines Bodens eines Kraftfahrzeugs gemäß einer Ausführungsform zeigt.
- 2 ist eine Seitenansicht des Kraftfahrzeugs, die das an der Unterseite des Bodens des Kraftfahrzeugs befestigte Batterie-Pack gemäß der Ausführungsform zeigt.
- 3 ist eine vergrößerte schematische Ansicht zur Erläuterung einer Zugangsöffnung, die unter einem Vordersitz vorgesehen ist, gemäß der Ausführungsform.
- 4 ist eine schematische perspektivische Ansicht, die einen Öffnungsteil für einen Servicestecker gemäß der Ausführungsform sowie den dieses umgebenden Bereich zeigt.
- 5 ist eine schematische Ansicht, die eine Struktur des Batterie-Packs gemäß der Ausführungsform von der Oberseite des Kraftfahrzeugs aus betrachtet zeigt.
- 6 ist eine perspektivische Ansicht, die die Befestigung eines Batterie-Packs an einer Unterseite eines Bodens eines Kraftfahrzeugs gemäß einer konventionellen Technik zeigt.
- 7 ist eine Seitenansicht des Kraftfahrzeugs, die das an der Unterseite des Bodens des Kraftfahrzeugs befestigte Batterie-Pack zeigt.
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Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird im nachfolgenden unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen im Detail beschrieben.
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Die 1 bis 5 zeigen eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. In den 1 bis 5 bezeichnet das Bezugszeichen 1 ein Elektrofahrzeug (der Einfachheit halber als „Kraftfahrzeug“ bezeichnet), das Bezugszeichen 2 bezeichnet ein Bodenpaneel des Elektrofahrzeugs 1, und das Bezugszeichen 3 bezeichnet ein Batterie-Pack.
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Das Elektrofahrzeug 1 weist das Batterie-Pack 3 auf, das als Stromquelle des Kraftfahrzeugs 1 dient, die unter dem Bodenpaneel 2 des Kraftfahrzeugs 1 vorgesehen ist.
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Wie in 5 gezeigt, weist das Batterie-Pack 3 Batteriemodule 4, die eine Stromspeicherfunktion aufweisen, ein erstes Gehäuse (als „Batterie-Pack-Gehäuse“ bezeichnet) 5, in dem die Batteriemodule 4 aufgenommen sind, sowie einen Stromabschaltungsmechanismus (als „Servicestecker“ bezeichnet) 6 auf, der den elektrischen Strom der Batteriemodule 4 vorübergehend unterbricht. Das Bodenpaneel 2 weist eine Zugangsöffnung 8 auf, die eine Verbindung zwischen der Innenseite einer Fahrgastzelle 7 und der Außenseite der Fahrgastzelle 7 des Kraftfahrzeugs 1 herstellt.
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Das Batterie-Pack 3 weist ein zweites Gehäuse (als „Servicesteckergehäuse“ bezeichnet) 9 auf, das sich an der Oberfläche des ersten Gehäuses 5, die dem Bodenpaneel 2 gegenüberliegt, aufwärts erstreckt. Das zweite Gehäuse 9 weist den darin befindlichen Stromabschaltungsmechanismus 6 sowie eine Öffnung 10 auf, die den Zugang zum Stromabschaltungsmechanismus 6 von der Außenseite des zweiten Gehäuses 9 aus ermöglicht. Die Öffnungsoberfläche der Öffnung 10 ist entgegengesetzt zur Zugangsrichtung, in der der Zugang zum Stromabschaltungsmechanismus 6 erfolgt, wobei die Zugangsöffnung 8 auf einer Verlängerung der Zugangsrichtung liegt.
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Insbesondere ist, wie in den 1 und 2 gezeigt, das zweite Gehäuse 9 an der oberen Oberfläche des ersten Gehäuses 5 so vorgesehen, dass es eine vorgegebene Höhe aufweist. Der Stromabschaltungsmechanismus 6 zur vorübergehenden Unterbrechung des elektrischen Stroms des Batterie-Packs 3 ist innerhalb des zweiten Gehäuses 9 vorgesehen.
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Wie in 4 gezeigt ist, ist die Öffnung 10 für den Stromabschaltungsmechanismus 6, die den Zugang zu dem als Servicestecker dienenden Stromabschaltungsmechanismus 6 von außen ermöglicht, an der Oberseite des zweiten Gehäuses 9 vorgesehen.
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Die Öffnungsoberfläche der Öffnung 10 für den Stromabschaltungsmechanismus 6 ist entgegengesetzt zur Zugangsrichtung vorgesehen, in der der Zugang zum Stromabschaltungsmechanismus 6 erfolgt. Darüber hinaus liegt die Zugangsöffnung 8 auf der Verlängerung der Zugangsrichtung.
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Daher kann der Stromabschaltungsmechanismus 6 vor dem Feuchtwerden aufgrund von Wasser, das auf das Batterie-Pack 3 spritzt, geschützt werden, und deshalb kann das Auftreten eines Durchschlags des Batterie-Packs 3 verringert werden. Insbesondere kann verhindert werden, dass der Stromabschaltungsmechanismus 6 durch Wasser feucht wird, das an der oberen Oberfläche des Batterie-Packs 3 fließt, was dazu beiträgt, das Auftreten eines Durchschlags des Batterie-Packs 3 zu verringern.
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Der Stromabschaltungsmechanismus 6 ist oberhalb der oberen Oberfläche des Batterie-Packs 3 vorgesehen. Die Öffnungsoberfläche der Öffnung 10 für den Stromabschaltungsmechanismus 6 ist entgegengesetzt zur Zugangsrichtung vorgesehen, in der der Zugang zum Stromabschaltungsmechanismus 6 erfolgt, und die Zugangsöffnung 8 liegt auf der Verlängerung der Zugangsrichtung. Der Zugang zum Stromabschaltungsmechanismus 6 vom Inneren der Fahrgastzelle 7 des Kraftfahrzeugs 1 aus kann daher auf einfache Weise erfolgen.
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Das Kraftfahrzeug 1 und das Batterie-Pack 3 sind gemäß der Struktur zur Verhinderung des Feuchtwerdens des Stromabschaltungsmechanismus 6 nicht verbunden. Es ist daher einfach, das Batterie-Pack 3 vom Kraftfahrzeug 1 zu entfernen. Darüber hinaus kann das Batterie-Pack 3 lediglich durch die Änderung des zweiten Gehäuses 9 bei verschiedenen Kraftfahrzeugen verwendet werden, die unterschiedliche Körperformen aufweisen, und das Batterie-Pack 3 kann folglich einen breiten Anwendungsbereich aufweisen.
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Das zweite Gehäuse 9 weist einen Deckel 11 des zweiten Gehäuses (als „Servicesteckerdeckel“ bezeichnet) auf, der die Öffnung 10 an der Oberseite abdeckt. Die Zugangsöffnung 8 ist oberhalb der Oberfläche des umgebenden Bodenpaneels 2 positioniert. Eine vertikale Wand 12 erstreckt sich in der vertikalen Richtung des Kraftfahrzeugs von nahe der Oberfläche aus, die die Zugangsöffnung 8 aufweist, abwärts. Das untere Ende der vertikalen Wand 12 ist mit der Oberfläche des Bodenpaneels 2 verbunden, das das untere Ende umgibt. Der Deckel 11 des zweiten Gehäuses befindet sich innerhalb eines Raums 13, der durch die Oberfläche definiert ist, die die Zugangsöffnung 8 und die vertikale Wand 12 aufweist.
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Insbesondere verläuft die Normalrichtung der Öffnungsoberfläche der Öffnung 10 für den Stromabschaltungsmechanismus 6 in Richtung zur Zugangsöffnung 8 hin. Der Stromabschaltungsmechanismus 6 ist entlang der Öffnungsoberfläche der Öffnung 10 für den Stromabschaltungsmechanismus 6 vorgesehen und relativ zur horizontalen Richtung des Kraftfahrzeugs 1 geneigt. Der Stromabschaltungsmechanismus 6 ist so positioniert, dass zur Betätigung der Zugang zum Stromabschaltungsmechanismus 6 über die Öffnung 10 für den Stromabschaltungsmechanismus 6 möglich ist.
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Der Deckel 11 des zweiten Gehäuses, der die Öffnungsoberfläche der Öffnung 10 für den Stromabschaltungsmechanismus 6 abdeckt, ist mittels eines Befestigungselements 14 wie beispielsweise einem Bolzen am zweiten Gehäuse 9 fixiert. Die Öffnung 10 für den Stromabschaltungsmechanismus 6 ist, außer bei der Wartung des Batterie-Packs 3, immer vom Deckel 11 des Gehäuses abgedeckt, um den Zugang zum sowie das Spritzen von Wasser auf den Stromabschaltungsmechanismus 6 zu verhindern.
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Wenn das Batterie-Pack 3 am Kraftfahrzeug befestigt ist, ist das zweite Gehäuse 9 so am Kraftfahrzeug befestigt, dass der vorderseitige und der rückseitige sowie der rechtsseitige und linksseitige Umfang des zweiten Gehäuses 9 in einem Bereich positioniert sind, der durch einen linken Seitenrahmen 15L und einen rechten Seitenrahmen 15R des Kraftfahrzeugs sowie erste und zweite Querelemente 16 und 17 definiert ist, die Querelemente sind, die sequentiell von der Vorderseite aus in Richtung der Rückseite positioniert sind. Dabei ist das Batterie-Pack 3 mittels einer ersten Anbringungsaufhängung 18 an der Rückseite des ersten Querelements 16 befestigt, und es ist mittels einer zweiten Anbringungsaufhängung 19 an der Unterseite des zweiten Querelements 17 befestigt.
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Darüber hinaus wird das zweite Gehäuse 9 durch das Bodenpaneel 2 des Kraftfahrzeugs 1 und die obere Oberfläche des ersten Gehäuses 5 vertikal unterteilt und ist dementsprechend in einem geschlossenen Raum angeordnet. Daher kann der Stromabschaltungsmechanismus 6 vor dem Feuchtwerden geschützt werden.
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Der Zugang zum Stromabschaltungsmechanismus 6 erfolgt vom Inneren der Fahrgastzelle 7 aus über die Zugangsöffnung 8, die am Bodenpaneel 2 vorgesehen ist. Die Zugangsöffnung 8 ist, außer bei der Durchführung der Wartung des Batterie-Packs 3, immer von einem Vordersitz 20 abgedeckt. Wie in 2 gezeigt, kann der Zugang zum Stromabschaltungsmechanismus 6 über die Zugangsöffnung 8 erfolgen, indem der Vordersitz 20 zum Zeitpunkt der Wartung des Batterie-Packs 3 rückwärts gedreht wird.
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Darüber hinaus ist die Zugangsöffnung 8 oberhalb des Umfangs des Bodenpaneels 2 positioniert, an dem die Zugangsöffnung 8 vorgesehen ist. Insbesondere ist, wie in 3 gezeigt, die sich aufwärts erstreckende vertikale Wand 12 am Umfang der Zugangsöffnung 8 vorgesehen. Da die Zugangsöffnung 8 oberhalb des umgebenden Bodenpaneels 2 im Kraftfahrzeug positioniert ist, wird der Raum 13 durch die Oberfläche, die die Zugangsöffnung 8 aufweist, und die vertikale Wand 12 bereitgestellt, die die Zugangsöffnung 8 umgibt, wie in 3 gezeigt ist.
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Bei der vorliegenden Erfindung befindet sich der Deckel 11 des zweiten Gehäuses innerhalb des Raums 13. Da der Deckel 11 des zweiten Gehäuses oberhalb des Bodenpaneels 2 positioniert ist, das an der Vorderseite des Raums 13 vorgesehen ist, kann verhindert werden, dass der Deckel 11 des zweiten Gehäuses, der oberhalb des Bodenpaneels 2 positioniert ist, das an der Vorderseite des Raums 13 vorgesehen ist, feucht wird.
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Darüber hinaus wird auch dann, wenn das Kraftfahrzeug 1 auf einer mit Wasser bedeckten Straße fährt, Luft innerhalb des Raums 13 angestaut, und daher können der Deckel 11 des zweiten Gehäuses und der Stromabschaltungsmechanismus 6 vor dem Feuchtwerden geschützt werden. Der Raum 13, der durch die Oberfläche, die die Zugangsöffnung 8 aufweist, und die vertikale Wand 12 definiert ist, die die Zugangsöffnung 8 umgibt, ist oberhalb des umgebenden Bodenpaneels 2 positioniert. Dementsprechend kann auch dann, wenn Wasser zum Bodenpaneel 2 gelangt, eine Wasserimmersion verringert werden, weil Luft innerhalb des Raums 13 angestaut ist. Darüber hinaus kann der Stromabschaltungsmechanismus 6 durch die Positionierung des Deckels 11 des zweiten Gehäuses in dem Raum 13 vor dem Feuchtwerden geschützt werden.
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Zumindest ein Teil der Öffnung 10 in der horizontalen Richtung des Kraftfahrzeugs ist auf der Hinterseite eines Öffnungsteils 21 der Zugangsöffnung 8 vorgesehen, und an der Vorderseite des zweiten Gehäuses 9 ist eine Zusatzkomponente 22 vorgesehen. Das zweite Gehäuse 9 ist an der Hinterseite des Kraftfahrzeugs relativ zum Öffnungsteil 21 der Zugangsöffnung 8 versetzt. Zu diesem Zeitpunkt ist zumindest ein Teil der Öffnung 10 für den Stromabschaltungsmechanismus 6 an der Hinterseite der Zugangsöffnung 8 positioniert. Darüber hinaus ist der obere Bereich des zweiten Gehäuses 9, das die Öffnung 10 für den Stromabschaltungsmechanismus 6 aufweist, um den Zugang zum Stromabschaltungsmechanismus 6 zu ermöglichen, in der horizontalen Richtung des Kraftfahrzeugs in Richtung der Zugangsöffnung 8 geneigt.
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Ein erster Anwendungszweck der oben beschriebenen Struktur besteht darin, es zu ermöglichen, dass der Vordersitz 18, der als der Deckel der Zugangsöffnung 8 an der Oberseite der Zugangsöffnung 8 dient, in Richtung der Hinterseite des Kraftfahrzeugs geneigt werden kann. Der Vordersitz 18 ist in Richtung der Hinterseite des Kraftfahrzeugs geneigt, um von der Ober- und Vorderseite der Zugangsöffnung 8 aus den Zugang zum Stromabschaltungsmechanismus 6 zu ermöglichen. Der obere Bereich des zweiten Gehäuses 9, das die Öffnung 10 für den Stromabschaltungsmechanismus 6 aufweist, verläuft hinsichtlich der Zugangsrichtung in Richtung zur Ober- und Vorseite der Zugangsöffnung 8 hin. Insbesondere ist der obere Bereich des zweiten Gehäuses 9 so geneigt, dass er dann, wenn der Vordersitz 18 rückwärts geneigt ist, relativ zu einer unteren Oberfläche des Vorsitzes 8 einen ungefähr rechten Winkel α aufweist.
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Ein zweiter Zweck besteht darin, über die Zugangsöffnung 8 den Zugang zu einer Mehrzahl von Komponenten zu ermöglichen. Die Zusatzkomponente ist an der Vorderseite des zweiten Gehäuses 9 vorgesehen, und der Zugang zur Zusatzkomponente 22 kann über die Zugangsöffnung 8 erfolgen.
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Darüber hinaus besteht ein dritter Zweck darin zu verhindern, dass das zweite Gehäuse direkt feucht wird. Wie in 4 gezeigt, ist die Zusatzkomponente 22 an der Vorderseite des zweiten Gehäuses 9 vorgesehen, um Wasser aufzunehmen, das an der oberen Oberfläche des ersten Gehäuses 5 von der Vorderseite des Kraftfahrzeugs aus zugeführt wird. Daher kann verhindert werden, dass das zweite Gehäuse 9 direkt feucht wird, und folglich kann das Risiko eines Durchschlags des Batterie-Packs 3 reduziert werden. Somit kann der Zugang zum Stromabschaltungsmechanismus 6 und zur Zusatzkomponente 22 vom Inneren der Fahrgastzelle 7 des Kraftfahrzeugs 1 aus ermöglicht werden, wobei durch die Zusatzkomponente 22, die an der Vorderseite des Stromabschaltungsmechanismus 6 positioniert ist, verhindert werden kann, dass das zweite Gehäuse 9 direkt feucht wird.
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Gemäß der oben beschriebenen Struktur können die folgenden Vorteile erzielt werden.
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Da das zweite Gehäuse 9 von der oberen Oberfläche des ersten Gehäuses 5 vorsteht und die Öffnung 10 für den Stromabschaltungsmechanismus 6 oberhalb der oberen Oberfläche des ersten Gehäuses 5 positioniert ist, kann der Stromabschaltungsmechanismus 6 vor dem Feuchtwerden durch Wasser geschützt werden, das an der oberen Oberfläche des ersten Gehäuses 5 fließt.
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Da der Umfang des zweiten Gehäuses 9 in dem Bereich angeordnet ist, der durch den linken Seitenrahmen 15L und den rechten Seitenrahmen 15R des Kraftfahrzeugs 1 sowie die ersten und zweiten Querelemente 16 und 17 unterteilt ist, kann verhindert werden, dass das zweite Gehäuse 9 direkt feucht wird, während das Batterie-Pack 3 am Kraftfahrzeug 1 befestigt ist.
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Die Zugangsöffnung 8, die am Bodenpaneel 2 vorgesehen ist, ist oberhalb des umgebenden Bodenpaneels 2 positioniert, und die vertikale Wand 12 erstreckt sich horizontal um die Zugangsöffnung 8 herum. Da der Raum durch die Oberfläche, die die Zugangsöffnung 8 aufweist, und die vertikale Wand 12 gebildet wird und der Deckel 11 des zweiten Gehäuses, der die Öffnung 10 für den Stromabschaltungsmechanismus 6 abdeckt, innerhalb des Raums 13 angeordnet ist, kann verhindert werden, dass der Stromabschaltungsmechanismus 6 feucht wird.
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Darüber hinaus verläuft der obere Bereich des zweiten Gehäuses 9, das die Öffnung 10 für den Stromabschaltungsmechanismus 6 aufweist, in Richtung der Ober- und der Vorderseite der Zugangsöffnung 8. Auch wenn die Zugangsöffnung 8 durch das Entfernen des Elements, das die Zugangsöffnung 8 abdeckt, nicht vollständig geöffnet werden kann, ist der Stromabschaltungsmechanismus 6 zugänglich und handhabbar.
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Das zweite Gehäuse 9 kann relativ zur Zugangsöffnung 8 zur Hinterseite des Kraftfahrzeugs hin versetzt sein, und die Zusatzkomponente 22 und dergleichen kann an der Vorderseite des zweiten Gehäuses 9 angeordnet sein. Der Zugang zur Zusatzkomponente 22 über die Zugangsöffnung 8 ist möglich.
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Da die Zusatzkomponente 22, die an der Vorderseite des zweiten Gehäuses 9 positioniert ist, das von der Vorderseite des Kraftfahrzeugs aus fließende Wasser aufnimmt, kann verhindert werden, dass das zweite Gehäuse 9 direkt feucht wird. Darüber hinaus kann die Wartung der Zusatzkomponente 22, die an der Vorderseite des zweiten Gehäuses 9 positioniert ist, vom Inneren der Fahrgastzelle 7 des Kraftfahrzeugs 1 aus durchgeführt werden.
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Indem lediglich das zweite Gehäuse 9 geändert wird, kann das selbe Batterie-Pack 3 bei verschiedenen Kraftfahrzeugen verwendet werden. Das Batterie-Pack 3 kann einen breiten Anwendungsbereich aufweisen. Da es nicht notwendig ist, das Batterie-Pack 3 und das zweite Gehäuse 9 zu entfernen, kann darüber hinaus ein Verbindungsteil 23 zum Verbinden des zweiten Gehäuses 9 und des Batterie-Packs 3 eine Abdichtungsstruktur aufweisen, um Wasserspritzer zu verhindern, und dadurch kann eine hohe Wasserfestigkeit erzielt werden.