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DE102011056459B4 - Verfahren zum Herstellen eines Objektivaufsatzes zur Erzeugung von Reflexen und Objektivaufsatz zur Erzeugung von Reflexen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines Objektivaufsatzes zur Erzeugung von Reflexen und Objektivaufsatz zur Erzeugung von Reflexen Download PDF

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DE102011056459B4
DE102011056459B4 DE102011056459.4A DE102011056459A DE102011056459B4 DE 102011056459 B4 DE102011056459 B4 DE 102011056459B4 DE 102011056459 A DE102011056459 A DE 102011056459A DE 102011056459 B4 DE102011056459 B4 DE 102011056459B4
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Peter Märtin
Heiko Bethke
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Vantage Film GmbH
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Abstract

Verfahren zum Herstellen eines Objektivaufsatzes (1) zur Erzeugung von Reflexen (3), umfassend die folgenden Schritte:- Bereitstellen einer transparenten Scheibe (2);- Bereitstellen eines Rahmens, der die Scheibe um ihren Umfang herum eng umgibt und senkrecht aus der Scheibenebene hervorsteht;- Auftragen einer Kleberschicht (4) auf die Scheibe, wobei die Kleberschicht aufgrund des Rahmens nicht abfliessen kann, sondern sich gleichmässig über die Scheibe verteilt;- Einbringen von Objekten (5) in die Kleberschicht;- Befreien der Kleberschicht von Luftblasen;- Aufbringen einer transparenten Deckscheibe (6), sodass die Kleberschicht mit den darin befindlichen Objekten zwischen den beiden Scheiben liegt; und- Entfernen des Rahmens.

Description

  • GEBIET DER TECHNIK
  • Die vorliegende Erfindung betrifft Objektivaufsätze zum Erzeugen von Reflexen, insbesondere in Reaktion auf Lichtquellen in einem fotografierten Gegenstand.
  • HINTERGRUND UND STAND DER TECHNIK
  • Es sind zahlreiche Objektivaufsätze bekannt, mit denen sich das Bild, mit dem ein fotografischer Film belichtet wird, beeinflussen lässt. Diese Aufsätze werden entweder vor einem Fotoobjektiv oder zwischen dem Objektiv und der Kamera angeordnet. So gibt es Filter zur Absorption unerwünschter Strahlung wie UV- oder Skylightfilter, Filter zum Ausfiltern von Reflexionen wie Polarisatoren, Filter zum Beeinflussen der Farbtemperatur sowie Filter zur Kontrastverstärkung zwischen bestimmten Farbbereichen eines fotografischen Subjekts wie Gelb-, Rot- und Grünfilter in der Schwarz/ Weiß-Fotografie. In der Kinotechnik wendet man oft Objektivaufsätze an, die Zusatzeffekte erzeugen - bspw. Weichzeichner oder so genannte Sterneffektfilter. Letztere weisen gewöhnlich Glasscheiben mit Gravuren auf, die Reflexe erzeugen, falls der abgebildete Gegenstand Lichter enthält. Derartige Sterneffektfilter sind bspw. im Katalog „COKIN Creative Filter System (July 2002)“ auf Seite 13 ff. erwähnt. Sie haben jedoch mehrere Nachteile - insbesondere den, dass sie in Folge des Wesens der Glasgravuren nur Reflexe der gleichen Farbe wie die Lichter erzeugen.
  • Die DE 20 50 652 A offenbart ein Objektivfilter zur Erzeugung von Beugungsbildern in optischen Abbildungen. Hierzu werden auf einen transparenten Filterhalter mehrlagige Streifen aus Interferenzbelägen aufgedampft. Der Zweck dieses Filters ist, einen Beugungseffekt zu erzeugen, der nur für eine bestimmte Farbe auftritt. Auf diese Weise erhält man eine Folge von Abbildungen einer Lichtquelle, deren Farben sich - im Gegensatz zu herkömmlichen Beugungsgittern aus Draht - vorbestimmen lassen. Da das Ziel der DE 20 50 652 A ist, die Beugung auf bestimmte Farben zu beschränken, ist eine Einrichtung mit aufgedampften Interferenzbelägen erforderlich, die sich unterschiedlichen Kamera-/ Objektiv-Ausrüstungen nicht leicht anpassen lässt.
  • Die EP 1 672 419 B1 der Anmelderin offenbart einen Objektivaufsatz zum Erzeugen von Reflexen in Reaktion auf Lichtquellen in einem aufzunehmenden Gegenstand mit einem Rahmen, der an ein Kameraobjektiv in der zu dessen optischer Achse rechtwinkligen Ebene ansetzbar ist und eine Reflexeinrichtung aufweist, wobei die Reflexeinrichtung aus Fäden oder Filamenten besteht, die im Rahmen über das Kameraobjektiv gespannt sind und Reflexe im rechten Winkel zu ihrer Erstreckungsrichtung erzeugen. Die Möglichkeiten, was die in der Objektivebene mit den Fäden erzeugbaren geometrischen Formen anbelangt, sind allerdings begrenzt: Da es sich um im Rahmen eingespannte Fäden handelt, können allenfalls geradlinige Figuren erzeugt werden - Krümmungen sind nicht möglich.
  • Die DE 101 37 477 A1 offenbart einen optischen Kamerafilter zur Kompensation von Streulicht auf Vordergrundobjekten. Der Filter weist mehrere Ebenen auf, die zwei aus mit unterschiedlichen Farben und Strukturen versehene optisch reine Glas- oder Kunststoffscheiben umfassen sowie eine dazwischen befindliche Kunststofffolie mit Korrekturfarbe und eingegossenen Silberpartikeln.
  • Die US 4 713 477 A offenbart einen Filter, der neben der eigentlichen Filterung auch zur Erzeugung elektrischer Energie dient, die aus dem vom Filter absorbierten Licht gewonnen wird. Der Filter umfasst zwei Glasscheiben und eine dazwischen befindliche Klebeschicht.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist ein Objektivaufsatz zum Erzeugen von Reflexen in Reaktion auf in einem abgelichteten Gegenstand vorhandene Lichtquellen, der die im Stand der Technik herrschenden Nachteile überwindet. Die vorliegende Erfindung richtet sich auf einen Objektivaufsatz, der vielseitiger ist und die Erzeugung von Reflexen ermöglicht, die bisher nicht realisierbar waren. Darüberhinaus ist der Objektivaufsatz einfach in der Herstellung.
  • Dies lässt sich erreichen mit einem Verfahren zur Herstellung eines Objektivaufsatzes nach Anspruch 1, wobei das erfindungsgemässe Verfahren die folgenden Schritte umfasst: Bereitstellen einer transparenten Scheibe; Bereitstellen eines Rahmens, der die Scheibe um ihren Umfang herum eng umgibt und senkrecht aus der Scheibenebene hervorsteht; Auftragen einer Kleberschicht auf die Scheibe, wobei die Kleberschicht aufgrund des Rahmens nicht abfliessen kann, sondern sich gleichmässig über die Scheibe verteilt; Einbringen von Objekten in die Kleberschicht; Befreien der Kleberschicht von Luftblasen; Aufbringen einer transparenten Deckscheibe, sodass die Kleberschicht mit den darin befindlichen Objekten zwischen den beiden Scheiben liegt; und Entfernen des Rahmens.
  • Weiterhin wird das mit einem Objektivaufsatz nach Anspruch 12 erreicht, wobei der erfindungsgemässe Objektivaufsatz zwei transparente Scheiben sowie eine dazwischen befindliche Kleberschicht umfasst, in die Objekte eingebracht sind.
  • Andere vorteilhafte Merkmale des Verfahrens und des Objektivaufsatzes sind in den Unteransprüchen 2 -11 bzw. 13 - 20 offenbart.
  • Figurenliste
    • 1 zeigt das allgemeine Konzept des erfindungsgemäßen Objektivaufsatzes in einer Schrägansicht anhand einer ersten Ausführungsfrom;
    • 2 zeigt eine mögliche Anwendung des Objektivaufsatzes der 1;
    • 3a/b zeigen die Reflexe, die bei der ersten Ausführungsform durch eine Lichtquelle entstehen;
    • 4 zeigt beispielartig einige Reflexe, die bei einer zweiten Ausführungsform durch eine Lichtquelle entstehen:
    • 5 zeigt beispielartig einige Reflexe, die bei einer dritten Ausführungsform durch eine Lichtquelle entstehen; und
    • 6 zeigt beispielartig einige Reflexe, die bei einer vierten Ausführungsform durch eine Lichtquelle entstehen.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
  • Die 1 und 2 zeigen den allgemeinen Aufbau und die Anwendung des erfindungsgemäßen Objektivaufsatzes 1. Er besteht aus zwei transparenten Scheiben 2, 6, zwischen denen sich eine Kleberschicht 4 befindet, in die Objekte 5 eingebracht sind. Bei den Objekten kann es sich z.B. um dünne Fäden handeln, die kreisförmig gewickelt sind, wie in 1 zu sehen.
  • Die Scheiben 2, 6 können aus Glas bestehen, aber es sind auch Kunststoffe möglich. Für die Klebeschicht kann z.B. ein UV-härtender oder auch ein Silikonkleber verwendet werden - in jedem Fall muss es ein Kleber sein, der gute optische Eigenschaften in der Hinsicht hat, dass die Bildqualität nicht wesentlich durch den Objektivaufsatz beeinträchtigt wird. In diesem Zusammenhang ist auch die Dicke der Kleberschicht von Bedeutung: eine Dicke von 0,2 - 3 mm hat sich als geeignet erwiesen. Bei den Fäden kann es sich z.B. um durchsichtige Nylonfäden handeln, die mit durchsichtigem blauem Lack behandelt sind. Neben den in 1 gezeigten zu Kreisform gewickelten Fäden können auch andere Objekte in anderen geometrischen Formen verwendet werden wie z.B. Glas-, Metall- oder Kunststoffteile, die schon selbst eine gewisse geometrische Form wie z.B. Ovale oder Vielecke haben oder in einer solchen angeordnet werden können (siehe 5 und 6).
  • Die Herstellung des erfindungsgemässen Objektivaufsatzes 1 gestaltet sich wie folgt. Zunächst wird eine transparente Scheibe 2 auf einer horizontalen Unterlage plaziert. Dann wird um die Scheibe 2 herum ein Rahmen (nicht gezeigt) angeordnet, der die Scheibe eng umgibt und aus der Scheibenebene nach oben hervorsteht. Der Zweck dieses Rahmens besteht darin, dass eine Kleberschicht 4 auf die Scheibe 2 aufgetragen werden kann, die nicht seitlich von der Scheibe herunterläuft, sondern in einer gewissen Dicke auf der Scheibe verbleibt. Sodann werden in die Kleberschicht Objekte 5 - wie z.B. Nylonfäden - eingebracht. Nach dem Einbringen der Objekte wird die Kleberschicht 4 - z.B. unter Vakuum - von evtl. darin befindlichen Luftblasen befreit, um optische Einbussen zu minimieren. Danach wird die Kleberschicht 4 mit den darin befindlichen Objekten 5 von aussen verschlossen, indem sie mit einer transparenten Deckscheibe 6 versehen wird - die z.B. durch Kippen aufgesetzt wird, damit Luft entweichen kann. Abschliessend wird der Rahmen entfernt.
  • Im Einsatz wird der Objektivaufsatz 1 vor dem Objektiv 7 der Kamera 8 in der zur optischen Achse rechtwinkligen Ebene (2) gehaltert. Auf diese Weise „sieht“ das Kameraobjektiv durch den mit den Objekten 5 versehenen Objektivaufsatz hindurch auf den abgebildeten Gegenstand 9 - im Fall der 2 ein Kraftfahrzeug.
  • Die 3a/b - 6 zeigen die entsprechenden Reflexe, die durch im abgebildeten Objekt vorhandene Lichtquellen 10 entstehen. Enthält der abgebildete Gegenstand 9 wie im Fall der 2 bspw. eingeschaltete Autoscheinwerfer, erzeugen diese Lichtquellen 10 Reflexe 3, die im Falle von Fäden 5 rechtwinklig zu deren Erstreckungsrichtung verlaufen - 3a und 3b zeigen die entsprechenden Reflexe für die erste Ausführungsform, bei der ein kreisförmig gewickelter Faden 5 in die Kleberschicht 4 eingebracht worden ist.
  • 4 zeigt beispielartig einige der Reflexe, die bei einer zweiten Ausführungsform entstehen, bei der mehrere kreisförmig gewickelte Fäden in die Kleberschicht eingebracht worden sind.
  • 5 und 6 zeigen beispielartig einige der Reflexe, die bei einer dritten und vierten Ausführungsform entstehen, bei der geometrisch verschiedene Gegenstände ungeordnet verteilt (5) bzw. gleichartige längliche Gegenstände in geordneten Linien (6) in die Kleberschicht eingebracht worden sind.
  • Da die Objekte 5 nahe am Kameraobjektiv angeordnet sind, werden sie auf dem Film nicht abgebildet und sind deshalb in den 3a/b - 6 auch nicht dargestellt.
  • Wie oben bereits zu herkömmlichen Sterneffektfiltern festgestellt, entstehen Reflexe in Reaktion auf im abgebildeten Gegenstand vorliegende Lichter rechtwinklig zur Erstreckungsrichtung der die Reflexe erzeugenden Einrichtungen. Im Fall der 1, 3a/b und 4 handelt es sich bei diesen die Reflexe 11 erzeugenden Einrichtungen um die zu Kreisform gewickelten Fäden 5. Sie erzeugen horizontale Reflexe in Form kurzer Linien (etwa 2 mm) rechtwinklig zu jedem Faden 5. Weiterhin decken die Fäden 5 die Objektivfläche nicht unbedingt vollständig ab, sondern lassen sich in gewünschten Bereichen derselben anordnen, so dass der Reflexeffekt dann nur in diesen Bereichen erscheint - in 3a/b und 4 sind Anordnungen mit nur einem gewickelten Faden bzw. mit vielen über den gesamten Bereich verteilten gewickelten Fäden gezeigt.
  • Wie ersichtlich, ist dieser Objektivaufsatz - im Gegensatz zu den Aufsätzen nach dem Stand der Technik - bei einfacher Herstellung an Anforderungen aller Art anpassbar: Einerseits können Fäden verwendet werden, die durch ihre Positionierung in einer Klebeschicht auf vielfältigste Weise zu geometrischen Figuren geformt werden können; andererseits können nun erstmalig auch ganz andere Objekte als nur Fäden verwendet werden, was den Spielraum noch um ein Vielfaches erweitert, da diese Objekte schon selbst gewisse geometrische Formen aufweisen können. Der erfindungsgemäße Objektivaufsatz ist also äußerst vielseitig und lässt sich für unterschiedliche Kameraobjektive und Zwecke herstellen.
  • Der erfindungsgemäße Objektivaufsatz lässt sich an beliebigen digitalen oder analogen Foto-, Video- oder Filmkameras anwenden.
  • Es sei betont, dass die oben erwähnten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung diese nur beispielhaft beschreiben. Im Rahmen der Erfindung, wie sie in den beigefügten Ansprüchen definiert ist, liegen zahlreiche Alternativen. Bspw. kann der Objektivaufsatz 1 auch hinter dem Objektiv 7, d.h. zwischen diesem und der Kamera 8 angeordnet sein. Weiterhin können andere und/oder anders geformte Gegenstände als die in der obigen Beschreibung angegebenen in die Kleberschicht eingebracht werden.

Claims (20)

  1. Verfahren zum Herstellen eines Objektivaufsatzes (1) zur Erzeugung von Reflexen (3), umfassend die folgenden Schritte: - Bereitstellen einer transparenten Scheibe (2); - Bereitstellen eines Rahmens, der die Scheibe um ihren Umfang herum eng umgibt und senkrecht aus der Scheibenebene hervorsteht; - Auftragen einer Kleberschicht (4) auf die Scheibe, wobei die Kleberschicht aufgrund des Rahmens nicht abfliessen kann, sondern sich gleichmässig über die Scheibe verteilt; - Einbringen von Objekten (5) in die Kleberschicht; - Befreien der Kleberschicht von Luftblasen; - Aufbringen einer transparenten Deckscheibe (6), sodass die Kleberschicht mit den darin befindlichen Objekten zwischen den beiden Scheiben liegt; und - Entfernen des Rahmens.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Scheiben (2, 6) aus Glas bestehen.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Kleber (4) ein UV-härtender oder ein Silikonkleber ist.
  4. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Dicke der Kleberschicht (4) 0,2 - 3 mm beträgt.
  5. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Kleberschicht (4) unter Vakuum von Luftblasen befreit wird.
  6. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Deckscheibe (6) aufgekippt wird, damit Luft entweichen kann.
  7. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Objekte (5) durchsichtige Nylonfäden sind.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, wobei die Fäden (5) mit blauem durchsichtigem Lack beschichtet sind.
  9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, wobei die Fäden (5) kreisförmig angeordnet sind.
  10. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, wobei die Fäden (5) in geometrischen Formen wie etwa Ovale oder Vielecke angeordnet sind.
  11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-6, wobei die Objekte (5) Glas-, Metall- oder Kunststoffteile sind.
  12. Objektivaufsatz (1) zur Erzeugung von Reflexen (3), umfassend zwei transparente Scheiben (2, 6) und eine dazwischen befindliche Kleberschicht (4), in die Objekte (5) eingebracht sind.
  13. Objektivaufsatz (1) nach Anspruch 12, wobei die Scheiben (2, 6) aus Glas bestehen.
  14. Objektivaufsatz (1) nach Anspruch 12 oder 13, wobei der Kleber (4) ein UV-härtender oder ein Silikonkleber ist.
  15. Objektivaufsatz (1) nach einem der Ansprüche 12-14, wobei die Dicke der Kleberschicht (4) 0,2 - 3 mm beträgt.
  16. Objektivaufsatz (1) nach einem der Ansprüche 12-16, wobei die Objekte (5) durchsichtige Nylonfäden sind.
  17. Objektivaufsatz (1) nach Anspruch 16, wobei die Fäden (5) mit blauem durchsichtigem Lack beschichtet sind.
  18. Objektivaufsatz (1) nach Anspruch 16 oder 17, wobei die Fäden (5) kreisförmig angeordnet sind.
  19. Objektivaufsatz (1) nach Anspruch 16 oder 17, wobei die Fäden (5) in geometrischen Formen wie etwa Ovale oder Vielecke angeordnet sind.
  20. Objektivaufsatz (1) nach einem der Ansprüche 12-15, wobei die Objekte (5) Glas-, Metall- oder Kunststoffteile sind.
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