DE102011015883A1 - Elektromechanische Servolenkung mit Spielausgleich für das Schneckenradgetriebe - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine elektromechanischen Servolenkung mit einem elektrischen Servomotor (1), der eine Schneckenwelle (2) antreibt, die mit einem auf einer Lenkwelle (8) angeordneten Schneckenrad (7) kämmt, wobei das Schneckenrad (7) mit einer Eingangswelle eines Lenkgetriebes in Wirkverbindung steht und wobei die Schneckenwelle (2) und die Lenkwelle (8) in einem gemeinsamen Getriebegehäuse (9) drehbar gelagert sind, in der die Schneckenwelle (2) ein freies motorfernes Ende (12) aufweist, das in einem Wälzlager (13) mit einem Innenring (14), Wälzkörpern (15) und einem Zwischenring (16) gelagert ist, wobei der Zwischenring eine innere Lauffläche für die Wälzkörper (15) und eine äußere Lauffläche für äußere Wälzkörper (17) aufweist, und wobei die innere Lauffläche und die äußere Lauffläche des Zwischenrings (16) exzentrisch zueinander angeordnet sind.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektromechanische Servolenkung mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 bzw. des Anspruchs 6.
- Bei der Montage von Wellen ist es denkbar und möglich, Gleitlager zu verwenden, die einen Außenring mit einer äußeren Umfangsfläche aufweisen, welche exzentrisch zu der Lagerfläche angeordnet ist. Diese Lagerung ist jedoch nur für umlaufende Wellen geeignet. Sie ist nachteilig, wenn eine Welle häufig zum Stillstand kommt, weil Gleitlager ein hohes Anlaufmoment aufweisen. Sie erfordern weiter grundsätzlich eine kontinuierliche Schmierung und eine Überwachung im Betrieb. Daher werden Gleitlagerungen nicht für die Lagerung von Antriebswellen von elektromechanischen Servolenkungen eingesetzt.
- Das europäische Patent
EP 1 727 723 B1 zeigt ein Kugellager in einer elektromechanischen Servolenkung mit einem exzentrischen Außenring, mit dem die Position einer in dem Lager gelagerten Welle einstellbar ist. Nach der Einstellung soll die äußere Lagerschale in dem Lagersitz fixiert werden. Ein Spielausgleich im Betrieb, wie er beispielsweise durch Verschleiß erforderlich sein kann, ist jedoch nicht vorgesehen. - Das Dokument
US 6,357,313 B1 zeigt eine elektromechanische Servolenkung mit einem Schneckengetriebe, bei dem das freie Ende der Schneckenwelle in einem Kugellager mit konzentrischem Lageraußenring gelagert ist. Das Kugellager selbst ist in einem Exzenter angeordnet, der in dem Lenkungsgehäuse um eine Achse drehbar angeordnet ist, die einen Abstand zu der Drehachse des Wälzlagers aufweist. Auf diese Weise ist durch Drehung des Exzenters in dem Gehäuse die Position des Wälzlagers verschiebbar und damit der Eingriff der Schneckenwelle in das zugeordnete Schneckenrad einstellbar. In einer Ausführungsform ist der Exzenter mit einer Federvorspannung beaufschlagt, so dass das Wälzlager mit der Welle gegen den Verzahnungseingriff vorgespannt sein kann. Der Exzenter ist hierbei gegenüber dem Getriebegehäuse in einer Gleitlagerung gelagert. - Die letzt genannte Ausführungsform des Standes der Technik, die als gattungsbildend betrachtet wird, ist zwar geeignet, im laufenden Betrieb eine Veränderung des Verzahnungseingriffs zwischen der Schneckenwelle und dem Schneckenrad auszugleichen. Die hierfür erforderlichen Kräfte oder Momente, die letztlich über den Verzahnungseingriff aufgebracht werden müssen, sind jedoch recht hoch, da die Gleitlagerung des Exzenters in dem Getriebegehäuse ein hohes Losbrechmoment aufweist. Entsprechend ist die Belastung der Getriebekomponenten hoch, wenn sich die Schneckenwelle und das Schneckenrad in einem zu engen Eingriff befinden.
- Es ist deshalb Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine selbsttätig einstellende Lagerung für eine Schneckenwelle in dem Getriebe einer elektromechanischen Servolenkung zu schaffen, bei der die erforderlichen Kräfte für die selbsttätige Verstellung geringer sind.
- Diese Aufgabe wird von einer Vorrichtung mit den Merkmalen der Anspruchs 1 oder 6 gelöst.
- Weil einer elektromechanischen Servolenkung mit einem elektrischen Servomotor, der eine Schneckenwelle antreibt, die mit einem auf einer Lenkwelle angeordneten Schneckenrad kämmt, wobei das Schneckenrad mit einer Eingangswelle eines Lenkgetriebes in Wirkverbindung steht und wobei die Schneckenwelle und die Lenkwelle in einem gemeinsamen Getriebegehäuse drehbar gelagert sind, die Schneckenwelle ein freies motorfernes Ende aufweist, das in einem Wälzlager mit einem Innenring, Wälzkörpern und einem Zwischenring gelagert ist, wobei der Zwischenring eine innere Lauffläche für die Wälzkörper und eine äußere Lauffläche für äußere Wälzkörper aufweist, und wobei die innere Lauffläche und die äußere Lauffläche des Zwischenrings exzentrisch zueinander angeordnet sind, kann die Schneckenwelle bei Belastungen oder bei Veränderungen des Eingriffs aufgrund von Temperatureinflüssen schnell ausweichen. Die Wälzlagerung des Exzenters in dem Getriebegehäuse erlaubt eine schnelle Ausweichreaktion aufgrund des niedrigen Losbrechmoments, welches für die Ausweichreaktion überwunden werden muss.
- Wenn der Zwischenring mit den Wälzkörpern und einem Außenring ein zu dem Wälzlager exzentrisches Wälzlager bildet, dessen Außenring in einem Lagersitz in dem Getriebegehäuse sitzt, wird die Funktion weiter verbessert. Vorzugsweise wird der Zwischenring mit Federmitteln so vorgespannt, dass die Schneckenwelle mit dem Schneckenrad in Eingriff gedrängt wird.
- Die Anordnung wird besonders kompakt, wenn das Wälzlager auf dem freien Ende der Schneckenwelle ein Nadellager ist.
- Eine besonders leichtgängige Einstellbarkeit wird erreicht, wenn das den Zwischenring in dem Getriebegehäuse lagernde Wälzlager ein Kugellager ist.
- Die Aufgabe wird außerdem dadurch gelöst, dass bei einer elektromechanischen Servolenkung mit einem elektrischen Servomotor, der eine Schneckenwelle antreibt, die mit einem auf einer Lenkwelle angeordneten Schneckenrad kämmt, wobei das Schneckenrad mit einer Eingangswelle eines Lenkgetriebes in Wirkverbindung steht und wobei die Schneckenwelle und die Lenkwelle in einem gemeinsamen Getriebegehäuse drehbar gelagert sind, die Schneckenwelle ein freies motorfernes Ende aufweist, das in einem Wälzlager mit einem Innenring, Wälzkörpern und einem Außenring gelagert ist, wobei das Wälzlager in einem Exzenterhebel sitzt, der um eine außerhalb des Wälzlagers liegende Schwenkachse schwenkbar in dem Getriebegehäuse gelagert ist.
- Vorteilhaft ist der Exzenterhebel mittels einer Schraubenfeder derart vorgespannt, dass die Schneckenwelle in Eingriff mit dem Schneckenrad gedrängt wird.
- Es kann auch vorgesehen sein, dass ein elektromechanischer Aktuator so in dem Getriebegehäuse angeordnet ist, dass er durch Betätigung des Zwischenrings oder des Exzenterhebels die Position der Schneckenwelle relativ zu dem Schneckenrad in Abhängigkeit von einer Steuerung einzustellen oder zu regeln vermag. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Steuerung oder Regelung in Abhängigkeit von einem von dem Servomotor aufgebrachten Drehmoment erfolgt. So kann der Eingriff lastabhängig gesteuert werden.
- Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
-
1 : Das Getriebe einer erfindungsgemäßen Servolenkung in einem Längsschnitt entlang der Schneckenwelle; -
2 : Die Schneckenwelle mit ihrer Lagerung in einer perspektivischen Darstellung; -
3 : Die Schneckenwelle aus2 mit einer Federvorspannung; sowie -
4 : Eine Darstellung entsprechend3 , wobei der Drehpunkt des Exzenters außerhalb des Lagers der Schneckenwelle liegt. - Die
1 zeigt in einem Längsschnitt das Getriebe einer elektromechanischen Servolenkung und der Längsschnitt verläuft endlang einer Drehachse1 einer Schneckenwelle2 , die von einem Elektromotor3 angetrieben ist. Der Elektromotor3 verfügt über eine Motorwelle4 , die über eine flexible Kupplung5 mit der Schneckenwelle2 drehfest gekoppelt ist. Die Schneckenwelle2 kämmt über eine Schneckenverzahnung6 mit einem Schneckenrad7 . Das Schneckenrad7 wiederum ist drehfest mit einer Lenkwelle8 verbunden, die zwischen einem nicht dargestellten Lenkrad und dem eigentlichen Lenkgetriebe des Kraftfahrzeugs verläuft. - Die genannten Bauelemente sind in einem gemeinsamen Getriebegehäuse
9 gelagert. - Die Lagerung der Schneckenwelle
2 in dem Gehäuse9 erfolgt an einem motorseitigen Ende10 der Schneckenwelle2 in einem konventionellen Wälzlager11 , das als Kugellager ausgebildet ist. Das Kugellager11 ist so ausgebildet, dass die Schneckenwelle2 geringfügige Axialbewegungen und geringfügige Änderungen der Drehachse1 gegenüber dem Gehäuse9 ausführen kann. - Die Schneckenwelle
2 weist weiter ein motorfernes Ende12 auf, welches ebenfalls in einem Wälzlager13 gelagert ist. Das Wälzlager13 weist einen Innenring14 , Wälzkörper15 und einen Zwischenring16 auf. Der Zwischenring16 ist wiederum selbst an seiner Außenseite mit einer Laufrille für Kugeln17 versehen. Die Kugeln17 laufen in einem Außenring18 , der schließlich in einem Lagersitz19 des Gehäuses9 befestigt ist. - Der Zwischenring
16 ist schließlich mit einem Stift20 versehen, der auf der dem Gehäuse9 abgewandten Seite des Zwischenrings16 befestigt ist. - Der Zwischenring
16 ist so ausgebildet, dass an seiner Innenseite eine Lauffläche für die Wälzkörper15 des inneren Lagers13 ausgebildet ist. Diese Lauffläche ist im wesentlichen zylindrisch ausgebildet, da in diesem Ausführungsbeispiel die Wälzkörper15 als Nadeln vorgesehen sind. An seiner äußeren Umfangsfläche ist der Zwischenring16 mit einer Kugellauffläche für die außen laufenden Kugeln17 versehen, wobei die äußere Lauffläche nicht konzentrisch mit der inneren Lauffläche angeordnet ist. Bei Drehung der Schneckenwelle2 bedeutet dies, dass der Zwischenring16 die Position der Drehachse1 definiert, während das innere Wälzlager13 die leichte und spielfreie Drehbarkeit der Schneckenwelle2 gegenüber dem Zwischenring16 bewirkt. Eine Drehung des Zwischenrings16 hingegen bewirkt eine Verlagerung der Drehachse1 der Schneckenwelle2 und damit eine Veränderung des Eingriffs der Schnecke6 in das Schneckenrad7 . Auf diese Weise kann insbesondere eine Zustellung der Schneckenwelle2 auf das Schneckenrad7 bewirkt werden, um einen spielfreien Verzahnungseingriff zu erreichen. - Bei dieser Anordnung ist der Zwischenring
16 gegenüber dem Gehäuse9 über die Wälzkörper17 ebenfalls wälzgelagert. Insbesondere bildet der Zwischenring16 selbst einen Teil dieses äußeren Lagers, das aus dem Zwischenring16 , den Wälzkörpern17 und dem Lageraußenring18 gebildet ist. Diese Anordnung erlaubt eine sehr leichtgängige Verstellung des Zwischenrings16 , auch wenn dieser unter Last steht. Die Einstellung der Position der Schneckenwelle2 , genauer gesagt, der Drehachse1 der Schneckenwelle2 in Relation zu dem Schneckenrad7 ist auf diese Weise besonders fein und reaktionsschnell möglich. - Die
2 zeigt die Schneckenwelle mit den Wälzlagern sowie das mit der Schneckenwelle kämmende Schneckenrad7 in einer perspektivischen Darstellung, wobei auf die Komponenten des Gehäuses und des Elektromotors verzichtet wurde. Gleiche Bauteile tragen gleiche Bezugsziffern. Der Zwischenring16 ist hier mit zwei Betätigungselementen20 versehen. Diese Betätigungselemente20 können als Angriffspunkte für Federn zur elastischen Vorspannung dienen, wie dies nachfolgend zu3 beschrieben ist. Sie können auch als Angriffspunkte für einen elektrischen Aktuator dienen, der in Abhängigkeit von einer Steuerung oder Regelung den Zwischenring16 betätigt. - In
2 ist ersichtlich, dass die Drehachse der Schneckenwelle2 konzentrisch zu dem Innenring14 und zu der inneren Lauffläche des Zwischenrings16 angeordnet ist, jedoch bezüglich der äußeren Lauffläche des Zwischenrings16 und dem Außenring18 exzentrisch liegt. Dem entsprechend bewirkt eine Drehung des Zwischenrings16 eine Verlagerung der Drehachse1 gegenüber dem Schneckenrad7 . Der Drehmittelpunkt des Zwischenrings16 , also der Punkt, um den der Zwischenring16 gegenüber dem Gehäuse9 drehbar ist, liegt mittig in dem Außenring18 . In2 ist erkennbar, dass dieser Drehpunkt innerhalb des inneren Wälzlagers13 liegt, das aus dem Innenring14 , den Wälzkörpern15 und der inneren Lauffläche des Zwischenrings16 gebildet ist. Der räumliche Abstand zwischen diesen beiden Drehmittelpunkten kann als Exzentrizität des Zwischenringsrings16 bezeichnet werden und diese Exzentrizität ist im vorliegenden Fall geringer als der Radius der inneren Lauffläche des Zwischenrings16 . Eine derart geringe Exzentrizität ist bei diesem Ausführungsbeispiel bevorzugt, da sie eine besonders feinfühlige Einstellung der Position der Schneckenwelle2 erlaubt. - Die
3 zeigt das Ausführungsbeispiel der2 mit zwei Schraubenfedern21 , die an den Betätigungselementen20 angreifen. Die Betätigungselemente20 sind hier als Stifte ausgebildet, die Achsparallel an der Stirnseite des Zwischenrings16 angeordnet sind. Die Schraubenfedern21 wirken auf Zug. Sie drängen den Zwischenring16 bei dem Ausführungsbeispiel gemäß3 in eine Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn. Da der Drehpunkt der Schneckenwelle2 links neben dem Drehpunkt des Zwischenrings16 liegt, wird die Schneckenwelle2 durch die Federn gegen das Schneckenrad7 gedrängt. - Die
4 zeigt eine Anordnung, bei der die Schneckenwelle2 an ihrem freien Ende12 in einem konventionellen Wälzlager22 drehbar gelagert ist. Das Wälzlager22 sitzt mit seinem Außenring in einem Exzenterhebel23 , der einen entsprechenden Lagersitz aufweist. Der Exzenterhebel23 ist in einer Schwenkachse24 in dem Gehäuse9 (hier nicht dargestellt) gelagert. Eine Schraubenfeder25 , die wiederum auf Zug wirkt, greift an einem hakenförmigen Ende26 des Exzenterhebels23 an, das der Schwenkachse24 gegenüber liegt. Das Lager22 ist zwischen der Schwenkachse24 und dem Haken26 angeordnet. Die Zugfeder25 wirkt in der4 nach unten, sie zieht also den Exzenterhebel23 und damit die Schneckenwelle2 auf das Schneckenrad7 zu. Auch auf diese Weise wird eine elastische Vorspannung der Schneckenwelle2 gegen das Schneckenrad7 erzielt. Wie in3 wird damit ein spielfreier Eingriff der Schneckenwelle2 in das Schneckenrad7 erreicht. - Im Unterschied zu den Ausführungen gemäß
2 und3 wird bei der Ausführung gemäß4 das Lager22 und damit die Drehachse der Schneckenwelle2 auf einen erheblich größeren Radius bewegt, da die Schwenkachse24 des Exzenterhebels23 weiter von der Drehachse1 der Schneckenwelle beabstandet ist als in den2 und3 . Insbesondere ist hier die Exzentrizität, also der Abstand der Drehachse1 von der Schwenkachse24 zwischen dem einfachen und dem dreifachen Durchmesser des Wälzlagers22 ausgewählt. - Im Betrieb ergeben diese Ausführungsbeispiele den Vorteil, dass die Lage der Schneckenwelle
2 in Bezug auf das Schneckenrad7 einstellbar ist. Die Einstellung erfolgt in der Ausführung gemäß2 durch einen Aktuator, in der Ausführung nach den3 und4 durch Federvorspannung. Die Lagerung des Exzenters ist in allen Fällen so gestaltet, dass die Zustellung der Schneckenwelle2 auf das Schneckenrad7 zu besonders reibungsarm und mit geringem Losbrechmoment erfolgt. Auf diese Weise ist es möglich, kleine Änderungen in den Dimensionen und in der relativen Position der Bauteile zueinander zu kompensieren, wie sie beispielsweise durch thermische Einflüsse auftreten. Die exzentrische Lagerung ist leicht beweglich, so dass keine nachteiligen Kräfte im Bereich des Verzahnungseingriffs oder im Bereich der Lager entstehen. - Bezugszeichenliste
-
- 1
- Drehachse
- 2
- Schneckenwelle
- 3
- Elektromotor
- 4
- Motorwelle
- 5
- Kupplung
- 6
- Schneckenverzahnung
- 7
- Schneckenrad
- 8
- Lenkwelle
- 9
- Getriebegehäuse
- 10
- Ende
- 11
- Wälzlager
- 12
- Ende
- 13
- Wälzlager
- 14
- Innenring
- 15
- Wälzkörper
- 16
- Zwischenring
- 17
- Kugeln
- 18
- Außenring
- 19
- Lagersitz
- 20
- Stift
- 21
- Schraubenfedern
- 22
- Wälzlager
- 23
- Exzenterhebel
- 24
- Schwenkachse
- 25
- Schraubenfeder
- 26
- Haken
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- EP 1727723 B1 [0003]
- US 6357313 B1 [0004]
Claims (9)
- Elektromechanische Servolenkung mit einem elektrischen Servomotor (
1 ), der eine Schneckenwelle (2 ) antreibt, die mit einem auf einer Lenkwelle (8 ) angeordneten Schneckenrad (7 ) kämmt, wobei das Schneckenrad (7 ) mit einer Eingangswelle eines Lenkgetriebes in Wirkverbindung steht und wobei die Schneckenwelle (2 ) und die Lenkwelle (8 ) in einem gemeinsamen Getriebegehäuse (9 ) drehbar gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneckenwelle (2 ) ein freies motorfernes Ende (12 ) aufweist, das in einem Wälzlager (13 ) mit einem Innenring (14 ), Wälzkörpern (15 ) und einem Zwischenring (16 ) gelagert ist, wobei der Zwischenring eine innere Lauffläche für die Wälzkörper (15 ) und eine äußere Lauffläche für äußere Wälzkörper (17 ) aufweist, und wobei die innere Lauffläche und die äußere Lauffläche des Zwischenrings (16 ) exzentrisch zueinander angeordnet sind. - Servolenkung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenring (
16 ) mit den Wälzkörpern (17 ) und einem Außenring (18 ) ein zu dem Wälzlager (13 ) exzentrisches Wälzlager bildet, dessen Außenring (18 ) in einem Lagersitz (19 ) in dem Getriebegehäuse (9 ) sitzt. - Servolenkung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenring (
16 ) mit Federmitteln (21 ) so vorgespannt ist, dass die Schneckenwelle (2 ) mit dem Schneckenrad (7 ) in Eingriff gedrängt wird. - Servolenkung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Wälzlager (
13 ) auf dem freien Ende (12 ) der Schneckenwelle (2 ) ein Nadellager ist. - Servolenkung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das den Zwischenring (
16 ) in dem Getriebegehäuse (9 ) lagernde Wälzlager ein Kugellager ist. - Elektromechanischen Servolenkung mit einem elektrischen Servomotor (
1 ), der eine Schneckenwelle (2 ) antreibt, die mit einem auf einer Lenkwelle (8 ) angeordneten Schneckenrad (7 ) kämmt, wobei das Schneckenrad (7 ) mit einer Eingangswelle eines Lenkgetriebes in Wirkverbindung steht und wobei die Schneckenwelle (2 ) und die Lenkwelle (8 ) in einem gemeinsamen Getriebegehäuse (9 ) drehbar gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneckenwelle (2 ) ein freies motorfernes Ende (12 ) aufweist, das in einem Wälzlager (22 ) mit einem Innenring, Wälzkörpern und einem Außenring gelagert ist, wobei das Wälzlager (22 ) in einem Exzenterhebel (23 ) sitzt, der um eine außerhalb des Wälzlagers (22 ) liegende Schwenkachse (24 ) schwenkbar in dem Getriebegehäuse (9 ) gelagert ist. - Servolenkung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenterhebel (
23 ) mittels einer Schraubenfeder (25 ) derart vorgespannt ist, dass die Schneckenwelle (2 ) in Eingriff mit dem Schneckenrad (7 ) gedrängt wird. - Servolenkung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein elektromechanischer Aktuator vorgesehen ist, um durch Betätigung des Zwischenrings oder des Exzenterhebels die Position der Schneckenwelle (
2 ) relativ zu dem Schneckenrad (7 ) in Abhängigkeit von einer Steuerung einzustellen oder zu regeln. - Servolenkung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung oder Regelung in Abhängigkeit von einem von dem Servomotor (
3 ) aufgebrachten Drehmoment erfolgt.
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