[go: up one dir, main page]

DE102011003590A1 - Verwendung eines Eisen-Platin-Katalysators für die selektive Hydrierung von substituierten Nitroaromaten zu den entsprechenden substituierten Anilinen - Google Patents

Verwendung eines Eisen-Platin-Katalysators für die selektive Hydrierung von substituierten Nitroaromaten zu den entsprechenden substituierten Anilinen Download PDF

Info

Publication number
DE102011003590A1
DE102011003590A1 DE102011003590A DE102011003590A DE102011003590A1 DE 102011003590 A1 DE102011003590 A1 DE 102011003590A1 DE 102011003590 A DE102011003590 A DE 102011003590A DE 102011003590 A DE102011003590 A DE 102011003590A DE 102011003590 A1 DE102011003590 A1 DE 102011003590A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carbon
hydrogenation
multiple bond
platinum
catalyst
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102011003590A
Other languages
English (en)
Inventor
Konrad Möbus
Dorit Wolf
Ulrike Dittmeier
Uwe Packruhn
Holger Benischke
Ralf Jantke
Christoph Weber
Stephan Weidlich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Evonik Operations GmbH
Original Assignee
Evonik Degussa GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Evonik Degussa GmbH filed Critical Evonik Degussa GmbH
Priority to DE102011003590A priority Critical patent/DE102011003590A1/de
Publication of DE102011003590A1 publication Critical patent/DE102011003590A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J23/00Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00
    • B01J23/70Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00 of the iron group metals or copper
    • B01J23/89Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00 of the iron group metals or copper combined with noble metals
    • B01J23/8906Iron and noble metals
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J21/00Catalysts comprising the elements, oxides, or hydroxides of magnesium, boron, aluminium, carbon, silicon, titanium, zirconium, or hafnium
    • B01J21/18Carbon
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C209/00Preparation of compounds containing amino groups bound to a carbon skeleton
    • C07C209/30Preparation of compounds containing amino groups bound to a carbon skeleton by reduction of nitrogen-to-oxygen or nitrogen-to-nitrogen bonds
    • C07C209/32Preparation of compounds containing amino groups bound to a carbon skeleton by reduction of nitrogen-to-oxygen or nitrogen-to-nitrogen bonds by reduction of nitro groups
    • C07C209/36Preparation of compounds containing amino groups bound to a carbon skeleton by reduction of nitrogen-to-oxygen or nitrogen-to-nitrogen bonds by reduction of nitro groups by reduction of nitro groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings in presence of hydrogen-containing gases and a catalyst
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C227/00Preparation of compounds containing amino and carboxyl groups bound to the same carbon skeleton
    • C07C227/04Formation of amino groups in compounds containing carboxyl groups

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft die Verwendung eines Eisen-Platin-Katalysators auf einem festen Träger für die selektive Hydrierung von aromatischen Nitroverbindungen zu den entsprechenden aromatischen Aminen. Die dabei eingesetzten aromatischen Nitroverbindungen enthalten zusätzlich zu der/den Nitrogruppe/n außerdem reduzierbare Kohlenstoff-Kohlenstoff-, Kohlenstoff-Stickstoff- oder Kohlenstoff-Sauerstoff-Mehrfachbindungen, die während der Hydrierung intakt gelassen werden.

Description

  • Die Erfindung betrifft die Verwendung eines Eisen-Platin-Katalysators auf einem festen Träger für die selektive Hydrierung von aromatischen Nitroverbindungen zu den entsprechenden aromatischen Aminen. Die dabei eingesetzten aromatischen Nitroverbindungen enthalten zusätzlich zu der/den Nitrogruppe/n außerdem reduzierbare Kohlenstoff-Kohlenstoff-, Kohlenstoff-Stickstoff- oder Kohlenstoff-Sauerstoff-Mehrfachbindungen, die während der Hydrierung intakt gelassen werden.
  • Aromatische Amine sind wertvolle Zwischenprodukte für die Produktion von Feinchemikalien. Sie finden Anwendung in Farbstoffen, Pharmazeutika und Agrochemikalien. Sie werden durch katalytische Hydrierung aus den entsprechenden aromatischen Nitroverbindungen hergestellt. Die Hydrierung erfolgt gewöhnlich unter Verwendung eines Lösungsmittels zur Überführung der festen Nitroverbindungen in die flüssige Phase. Typische Hydrierbedingungen sind Reaktionstemperaturen von 0°C bis 250°C und Wasserstoffdrücke von 1 bis 350 bar (0.1–35 MPa).
  • Bei der katalytischen Hydrierung tritt das Problem auf, dass nicht nur die Nitrogruppe zur Aminogruppe reduziert wird, sondern gegebenenfalls vorhandene weitere reduzierbare Gruppen mit Wasserstoff zu unerwünschten Nebenprodukten reagieren. Diese Nebenprodukte führen zu weiteren Problemen bei der Aufarbeitung, vermehrter Abfallgenerierung und können in ihrer Gesamtheit das Verfahren unökonomisch machen.
  • In der Vergangenheit wurde versucht, diese Nebenproduktbildung durch den Einsatz von geträgerten Edelmetallkatalysatoren zu verringern, die zur weiteren Selektivitätserhöhung durch geeignete Zusatzstoffe modifiziert wurden.
  • Dabei wurden als Träger kohlenstoffhaltige Festphasen eingesetzt, insbesondere Aktivkohle und Ruß. Als Edelmetallkomponente wird bevorzugt Platin eingesetzt.
  • Palladium besitzt im Vergleich mit Platin eine erhöhte Aktivität aber den Nachteil einer niedrigeren Selektivität.
  • Es sind im Stand der Technik verschiedene Verfahren zur Reduktion der Nitrogruppe bekannt, bei denen Reduktionsmittel in stöchiometrischen Mengen eingesetzt werden. Die Patentschrift US 4,971,959 (Warner-Lambert 1990) zum Beispiel, beschreibt die Reduktion eines Nitrozimtsäurederivates zum entsprechenden Anilin. Die Reduktion wird nicht katalytisch, sondern mit Eisen als stöchiometrischem Reduktionsmittel und Essigsäure durchgeführt. DE 3603789 A1 (BASF A.-G., Fed. Rep. Ger.) beschreibt die Reduktion von 2-Chlor-5-Nitro-Zimtsäure mit stöchiometrischen Mengen von Eisen in Gegenwart von Essigsäure. Es wird 5-Amino-2-Chlor-Zimtsäure in 84% Ausbeute erhalten. Synthetic Communications (2003), 33(2), 281–289 beschreibt die Verwendung von Zinkstaub und Hydrazinformiat als Reduktionsmittel. Ein Beispiel für den stöchiometrischen Einsatz von Natriumborhydrid und Zinn(II)chlorid als Reduktionsmittel wird in Chemical & Pharmaceutical Bulletin (1981), 29(5), 1443–5 beschrieben. Ein Nachteil dieser Verfahren besteht in der Produktion großer Abfallmengen, die aus dem stöchiometrischen Einsatz der Reduktionsmittel resultiert. Zudem sind die erzielten Ausbeuten mit üblicherweise weniger als 90% nicht zufriedenstellend.
  • In der Literatur sind darüber hinaus auch Verfahren beschrieben, bei denen eine katalytisch aktive Komponente und eine geeignete Substanz, die Wasserstoff generiert zum Einsatz kommt. Diese katalytischen Systeme werden unter dem Begriff Wasserstofftransferreduktionen zusammengefasst. Als Beispiele seien angeführt: Triethylammoniumformiat in Gegenwart von Palladium auf Aktivkohle (Journal of Organic Chemistry (1977), 42(22), 3491–4), Ameisensäure in Gegenwart von Palladium auf Aktivkohle (Indian Journal of Chemistry, Section B: Organic Chemistry Including Medicinal Chemistry (2000), 396(9), 709–711), Ameisensäure in Gegenwart von Raney Nickel (Synthetic Communications (2000), 30(16), 2889–2895) und Hydrazinmonoformiat in Gegenwart von Raney Nickel (Tetrahedron (2002), 58(11), 2211–2213). Auch diese Verfahren weisen den Nachteil auf, dass, bedingt durch den Einsatz von stöchiometrischen Mengen der Reduktionsmittel, große Mengen von Abfall produziert werden, sowie den Nachteil, dass keine zufriedenstellenden Ausbeuten (üblicherweise weniger als 90%) erreicht werden.
  • In der jüngsten Vergangenheit wurden katalytische Verfahren entwickelt, bei denen Wasserstoff als Reduktionsmittel eingesetzt wird. Ein entscheidender Vorteil dieser katalytischen Verfahren ist die Abfallvermeidung, da beim Einsatz von Wasserstoff als Reduktionsmittel lediglich Wasser als Abfallprodukt anfällt. WO2009/071727 beschreibt Platin auf verschiedenen oxidischen Trägern für die Selektivhydrierung von Nitrostyrol zu Aminostyrol. Der Katalysator funktioniert lediglich mit einer niedrigen Platinbeladung von 0.2% was für die meisten praktischen Anwendungen zu niedrig ist. Höhere Beladungen führen zu einer erheblichen Verschlechterung der Ausbeuten. EP 825975 B1 und EP 763011 beschreiben einen Katalysator der Zusammensetzung Platin und Blei auf Calciumcarbonat, der zusätzlich vor der Hydrierung mit Eisen versetzt wird. Verschiedenartig substituierte nitroaromatische Verbindungen können mit diesem Katalysatorsystem bei guter Selektivität in die entsprechenden Aniline überführt werden. Ein entscheidender Nachteil ist hier allerdings die Verwendung von toxischem Blei als Hauptbestandteil des Katalysators. EP 931053B1 beschreibt einen Edelmetallkatalysator, der zusätzlich mit einer Phosphorkomponente modifiziert wird. Die Ausbeute an Aminozimtsäure beträgt 95%. Die Ausbeute an Aminostyrol beträgt 95%. Ein Nachteil ist hier allerdings der Einsatz von niedervalenten Phoshporverbindungen, die im Allgemeinen als Gefahrgüter zu behandeln sind. Die Autoren von Journal of Catalysis (2010), 270(1), 86–94 beschreiben Katalysatoren mit Silber als aktiver Komponente auf Aluminiumoxid als Trägermaterial. Die Ausbeute an Aminostyrol beträgt 92%. Ein Nachteil besteht hier in den sehr hohen Reaktionstemperaturen von 160°C. Die Autoren von Journal of Physical Chemistry C (2009), 113(41), 17803–17810 beschreiben Katalysatoren aus Gold auf Aluminiumoxid oder Titandioxid. Es werden hohe Ausbeuten an Aminostyrol erreicht. Auch hier besteht ein entscheidender Nachteil in der erhöhten Reduktionstemperatur und den langen Reaktionszeiten, die zur Reduktion notwendig sind.
  • Das entscheidende Problem der bekannten Verfahren liegt in der unzureichenden Selektivität der Hydrierung, d. h. der Hydrierung anderer funktioneller Gruppen als der Nitrogruppe/n im Substratmolekül. Zudem sind bei den im Stand der Technik bekannten Katalysatoren die Aktivitäten sehr niedrig bzw. die Verfahren müssen bei Temperaturen von über 100°C durchgeführt werden. Bei diesen hohen Temperaturen kommt es naturgemäß leicht zu Selektivitätseinbußen.
  • Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Katalysator bereitzustellen, der sich durch eine hohe Aktivität und Selektivität bei der Hydrierung von substituierten Nitroaromaten auszeichnet.
  • Es wurde nun gefunden, dass Selektivität und Aktivität verbessert werden können, wenn Eisen-Platin-Katalysatoren, d. h. Platinkatalysatoren, die mit Eisen modifiziert wurden, eingesetzt werden. Die geträgerten Eisen-Platin-Katalysatoren, die bei der erfindungsgemäßen Verwendung zum Einsatz kommen sind Katalysatoren, die Platin und Eisen auf einem festen Träger enthalten.
  • In einer Ausführungsform betrifft die vorliegende Erfindung die Verwendung eines geträgerten Eisen-Platin-Katalysators für die selektive Hydrierung von Nitroaromatischen Verbindungen zu den entsprechenden aromatischen Aminen, wobei die Nitroaromatischen Verbindungen wenigstens eine Mehrfachbindung ausgewählt aus der Gruppe Kohlenstoff-Kohlenstoff-Mehrfachbindung, Kohlenstoff-Stickstoff-Mehrfachbindung, Kohlenstoff-Sauerstoff-Mehrfachbindung an Substituenten von aromatischen Kernen enthalten. In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung besteht der Träger des geträgerten Eisen-Platin-Katalysators im Wesentlichen aus Kohlenstoff und wird besonders bevorzugt ausgewählt aus der Gruppe umfassend Aktivkohle, Holzkohle, Ruß, Graphit.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthält der wesentliche Anteil der nach der Hydrierung erhaltenen aromatischen Amine noch alle Mehrfachbindungen ausgewählt aus der Gruppe Kohlenstoff-Kohlenstoff-Mehrfachbindung, Kohlenstoff-Stickstoff-Mehrfachbindung, Kohlenstoff-Sauerstoff-Mehrfachbindung an Substituenten von aromatischen Kernen, die dort bereits vor der Hydrierung vorlagen. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform entspricht dabei der wesentliche Anteil der nach der Hydrierung erhaltenen aromatischen Amine die noch alle Mehrfachbindungen ausgewählt aus der Gruppe Kohlenstoff-Kohlenstoff-Mehrfachbindung, Kohlenstoff-Stickstoff-Mehrfachbindung, Kohlenstoff-Sauerstoff-Mehrfachbindung an Substituenten von aromatischen Kernen enthalten, die dort bereits vor der Hydrierung vorlagen, einem Anteil an der Gesamtmenge der nach der Hydrierung erhaltenen aromatischen Amine, der Ausgewählt ist aus der folgenden Gruppe: mindestens 80%, mindestens 85%, mindestens 90%, mindestens 95%, mindestens 96%, mindestens 97%, mindestens 98%, mindestens 99%.
  • Katalysatoren, die Gegenstand dieser Erfindung sind, können nach Verfahren hergestellt werden, die dem Fachmann bekannt sind. Der erfindungsgemäße Platin-Eisen-Katalysator kann zum Beispiel nach dem in der Patentschrift US 4,212,824 beschriebenen Verfahren hergestellt werden.
  • Die erfindungsgemäßen Katalysatoren sind zum Beispiel erhältlich durch Imprägnieren des in Wasser suspendierten Trägermaterials mit gelösten Verbindungen des Platins und Eisens, anschließendes Ausfällen dieser Verbindungen aus der wässrigen Lösung, sowie Reduzieren, Filtrieren und Waschen des fertigen Katalysators, wobei die wässrige Suspension 5–30 Gew.-% Trägermaterial enthält, und Platin und Eisen der Suspension in Form einer Lösung wasserlöslicher Platin- und Eisenverbindungen wie z. B. Hexachiorplatinsäure und z. B. dem Chlorid, Sulfat oder Nitrat des Eisens in der Oxidationsstufe +2 oder +3, zugegeben werden, wobei der Gehalt der Lösung an Platin und Eisen entsprechend der gewünschten Beladung der eingesetzten Menge des festen Trägers (z. B. Aktivkohle) bemessen ist und die Suspension gegebenenfalls unter Rühren auf 50–100°C erwärmt werden kann, bevor Platin und Eisen gleichzeitig, unter Zugabe einer Base, wie zum Beispiel einem Carbonat oder Hydroxid der Alkali- oder Erdalkalimetalle in Form von schwerlöslichen Verbindungen auf dem festen Träger niedergeschlagen und anschließend durch Zugabe eines Reduktionsmittels, wie Hydrazin, Natriumformiat, Ameisensäure, Natriumboranat, Natriumhypophosphit, oder Formaldehyd, bei einer Reaktionstemperatur zwischen 0°C und 100°C reduziert werden. Dabei kann das Eisen auf verschiedene Art und Weise auf dem Trägermaterial aufgebracht werden. Das Eisen kann vor, nach oder zusammen mit dem Platin auf das Trägermaterial aufgebracht werden.
  • Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann der heterogene Platin-Eisen-Katalysator zum Beispiel als wasserfeuchtes oder trockenes Pulver oder als zu Formkörpern gepresstes wasserfeuchtes oder trockenes Pulver eingesetzt werden. Der Wassergehalt des trockenen Katalysators kann zwischen 0,5 und 3,5 Gew.-% betragen. Bevorzugt kann die wasserfeuchte Pulverform, d. h. mit 30 bis 70 Gew.-% Wasseranteil, besonders bevorzugt 40 bis 60 Gew.-% Wasseranteil, eingesetzt werden.
  • Die Katalysatoren sind dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Edelmetallbeladung von 0,1 bis 30 Gew.-% Platin enthalten, wobei sie bevorzugt 1 bis 10 Gew.-%, und besonders bevorzugt 5 Gew.-% Platin enthalten.
  • Die Katalysatoren sind dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Eisenbeladung von 0,01 bis 5 Gew.-% aufweisen, wobei sie bevorzugt eine Eisenbeladung von 0,1 bis 2 Gew.-% aufweisen.
  • Die Katalysatoren sind dadurch gekennzeichnet, dass als fester Träger ein auf Kohlenstoff basierendes Trägermaterial, bevorzugt Aktivkohle, Holzkohle, Ruß oder Graphit, besonders bevorzugt Ruß oder Aktivkohle verwendet wird. Wenn Ruß als Trägermaterial eingesetzt wird, kann z. B. ein Ruß mit einer BET-Oberfläche von 50–300 m2/g (nach ASTM D3663) eingesetzt werden. Falls physikalisch oder chemisch aktivierte Aktivkohle als fester Träger verwendet wird zeichnet sich das Trägermaterial durch das Vorhandensein einer BET-Oberfläche von mindestens 500 m2/g (nach ASTM D3663) und eines Gesamtporenvolumens von größer als 0.5 ml/g (nach ASTM D4284) aus.
  • Aromatische Kerne im Sinne der vorliegenden Erfindung sind ringförmige Anteile eines Moleküls, die ein vollständig über den Ring konjugiertes Doppelbindungs-System enthalten, wobei alle Atome des Rings sp2-hybridisiert sind und wobei das Doppelbindungssystem im Wesentlichen planar ist und wobei ferner die Zahl der im konjugierten Doppelbindungs-System delokalisierten Elektronen der Hückel Regel genügt.
  • Im Sinne der vorliegenden Erfindung sind Mehrfachbindungen ausgewählt aus der Gruppe Kohlenstoff-Kohlenstoff-Mehrfachbindung, Kohlenstoff-Stickstoff-Mehrfachbindung, Kohlenstoff-Sauerstoff-Mehrfachbindung, keine Bindungen, die Teil eines aromatischen Kerns sind.
  • Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung näher erläutern.
  • Beispiel 1: Herstellung eines Eisen-Platin-Katalysators auf einem Aktivkohleträger
  • Die Herstellung des Katalysators wurde wie in „Procedure B” der Patentschrift US 4,212,824 durchgeführt. Lediglich die Rußkomponente wurde durch Aktivkohle ersetzt und die Metallbeladung wurde entsprechend angepaßt. Es wurde ein Katalysator, der 5% Platin und 1% Eisen auf Aktivkohle enthielt erhalten.
  • Vergleichsbeispiel 1: Herstellung eines Platin-Katalysators auf einem Aktivkohleträger
  • Die Herstellung des Katalysators wurde wie in „Procedure B” der Patentschrift US 4,212,824 durchgeführt. Lediglich die Rußkomponente wurde durch Aktivkohle ersetzt und die Edelmetallbeladung wurde auf 3% Pt angepaßt. Außerdem wurde kein Eisen zugesetzt. Man erhielt einen Katalysator der 3% Platin auf Aktivkohle enthielt.
  • Beispiel 2: Hydrierung von p-Nitrozimtsäureethylester mit dem Katalysator aus Beispiel 1 (5% Pt und 1% Fe auf Aktivkohle)
  • Die Hydrierung von p-Nitro-Zimtsäureethylester wurde in einem Reaktor System der Firma HEL durchgeführt. Zum Einsatz kamen 10 mg des Katalysators aus Beispiel 1 (5% Pt und 1% Fe auf Aktivkohle) und 6 ml einer 0,45 mol/L Lösung von p-Nitrozimtsäureethylester in N-Methylpyrrolidon als Lösungsmittel. Nach Austausch der Luft durch Wasserstoff wurde ein Druck von 20 bar Wasserstoff angelegt und die Reaktionstemperatur auf 60°C erhöht. Die Reaktionsdauer betrug 60 min. Nach erfolgter Reduktion wurde der Reaktor abgekühlt. Die Reaktionsmasse wurde abfiltriert und das Filtrat mittels Gaschromatographie (GC) analysiert. Bei einem Umsatz von 90% betrug die Selektivität bezüglich p-Aminozimtsäureethylester 96%. Es wurden lediglich Spuren des überhydrierten Produktes p-Aminophenylpropionsäureethylester gefunden.
  • Vergleichsbeispiel 2: Hydrierung von p-Nitrozimtsaureethylester mit dem Katalysator aus Vergleichsbeispiel 1 (3% Pt auf Aktivkohle)
  • Es wurde verfahren wie unter Beispiel 2 beschrieben. Als Katalysator wurde allerdings der in Vergleichsbeispiel 1 erhaltene Katalysator, d. h. 3% Platin auf Aktivkohle, eingesetzt. Die Katalysatoreinwaage betrug 16,5 mg. Der Umsatz betrug 94%. Die Selektivität bezüglich des Produkts p-Aminozimtsäureethylester betrug 57% und bezüglich des überhydrierten Produkts p-Aminophenylpropionsäureethylester 35%.
  • Vergleichsbeispiel 3: Hydrierung von p-Nitrozimtsäureethylester mit 5% Pd auf Aktivkohle
  • Es wurde verfahren wie unter Beispiel 2 beschrieben. Als Katalysator wurde allerdings 5% Palladium auf Aktivkohle eingesetzt. Die Katalysatoreinwaage betrug 10 mg. Der Umsatz betrug 93%. Die Selektivität bezüglich des überhydrierten Produkts p-Aminophenylpropionsäureethylester betrug hier 100%.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • US 4971959 [0007]
    • DE 3603789 A1 [0007]
    • WO 2009/071727 [0009]
    • EP 825975 B1 [0009]
    • EP 763011 [0009]
    • EP 931053 B1 [0009]
    • US 4212824 [0015, 0024, 0025]
  • Zitierte Nicht-Patentliteratur
    • Synthetic Communications (2003), 33(2), 281–289 [0007]
    • Chemical & Pharmaceutical Bulletin (1981), 29(5), 1443–5 [0007]
    • Journal of Organic Chemistry (1977), 42(22), 3491–4 [0008]
    • Indian Journal of Chemistry, Section B: Organic Chemistry Including Medicinal Chemistry (2000), 396(9), 709–711 [0008]
    • Synthetic Communications (2000), 30(16), 2889–2895 [0008]
    • Tetrahedron (2002), 58(11), 2211–2213 [0008]
    • Journal of Catalysis (2010), 270(1), 86–94 [0009]
    • Journal of Physical Chemistry C (2009), 113(41), 17803–17810 [0009]
    • ASTM D3663 [0020]
    • ASTM D3663 [0020]
    • ASTM D4284 [0020]

Claims (4)

  1. Verwendung eines geträgerten Eisen-Platin-Katalysators für die selektive Hydrierung von Nitroaromatischen Verbindungen zu den entsprechenden aromatischen Aminen, wobei die Nitroaromatischen Verbindungen wenigstens eine Mehrfachbindung ausgewählt aus der Gruppe Kohlenstoff-Kohlenstoff-Mehrfachbindung, Kohlenstoff-Stickstoff-Mehrfachbindung, Kohlenstoff-Sauerstoff-Mehrfachbindung an Substituenten von aromatischen Kernen enthalten.
  2. Verwendung gemäß Anspruch 1, wobei der Träger des geträgerten Eisen-Platin-Katalysators im Wesentlichen aus Kohlenstoff besteht und vorzugsweise ausgewählt ist aus der Gruppe umfassend Aktivkohle, Holzkohle, Ruß, Graphit.
  3. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, wobei der wesentliche Anteil der nach der Hydrierung erhaltenen aromatischen Amine noch alle Mehrfachbindungen ausgewählt aus der Gruppe Kohlenstoff-Kohlenstoff-Mehrfachbindung, Kohlenstoff-Stickstoff-Mehrfachbindung, Kohlenstoff-Sauerstoff-Mehrfachbindung an Substituenten von aromatischen Kernen enthält, die dort bereits vor der Hydrierung vorlagen.
  4. Verwendung nach Anspruch 3, wobei der wesentliche Anteil der nach der Hydrierung erhaltenen aromatischen Amine, die noch alle Mehrfachbindungen ausgewählt aus der Gruppe Kohlenstoff-Kohlenstoff-Mehrfachbindung, Kohlenstoff-Stickstoff-Mehrfachbindung, Kohlenstoff-Sauerstoff-Mehrfachbindung an Substituenten von aromatischen Kernen enthalten, die dort bereits vor der Hydrierung vorlagen, einem Anteil an der Gesamtmenge der nach der Hydrierung erhaltenen aromatischen Amine entspricht, der ausgewählt ist aus der folgenden Gruppe: mindestens 80%, mindestens 85%, mindestens 90%, mindestens 95%, mindestens 96%, mindestens 97%, mindestens 98%, mindestens 99%.
DE102011003590A 2011-02-03 2011-02-03 Verwendung eines Eisen-Platin-Katalysators für die selektive Hydrierung von substituierten Nitroaromaten zu den entsprechenden substituierten Anilinen Withdrawn DE102011003590A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102011003590A DE102011003590A1 (de) 2011-02-03 2011-02-03 Verwendung eines Eisen-Platin-Katalysators für die selektive Hydrierung von substituierten Nitroaromaten zu den entsprechenden substituierten Anilinen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102011003590A DE102011003590A1 (de) 2011-02-03 2011-02-03 Verwendung eines Eisen-Platin-Katalysators für die selektive Hydrierung von substituierten Nitroaromaten zu den entsprechenden substituierten Anilinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102011003590A1 true DE102011003590A1 (de) 2011-09-08

Family

ID=44503081

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102011003590A Withdrawn DE102011003590A1 (de) 2011-02-03 2011-02-03 Verwendung eines Eisen-Platin-Katalysators für die selektive Hydrierung von substituierten Nitroaromaten zu den entsprechenden substituierten Anilinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102011003590A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN111821969A (zh) * 2019-04-23 2020-10-27 湖南大学 改性炭黑负载的镍-金双金属纳米催化剂及其制备方法
US20230025700A1 (en) * 2020-01-06 2023-01-26 Dow Global Technologies Llc Method for reactivating a precious metal iron catalyst and performing a chemical reaction

Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4212824A (en) 1978-07-11 1980-07-15 E. I. Du Pont De Nemours And Company Hydrogenation catalyst with improved metallic distribution, its preparation and use for the reduction of aromatic nitro compounds
DE3603789A1 (de) 1986-02-07 1987-08-13 Basf Ag N-substituierte 3,4,5,6-tetrahydrophthalimide
US4971959A (en) 1987-04-14 1990-11-20 Warner-Lambert Company Trisubstituted phenyl analogs having activity for congestive heart failure
EP0763011A1 (de) 1994-05-27 1997-03-19 Novartis AG Verfahren zur herstellung von ungesättigten amino-verbindungen
EP0825975B1 (de) 1995-05-18 2000-08-23 Novartis AG Verfahren zur herstellung substituierter aromatischer amine
EP0931053B1 (de) 1996-09-23 2003-04-16 Syngenta Participations AG Verfahren zur herstellung von substituierten aromatischen aminoverbindungen
WO2009071727A1 (es) 2007-12-05 2009-06-11 Consejo Superior De Investigaciones Cientificas Procedimiento de hidrogenación selectiva de compuestos nitroaromaticos sustituidos

Patent Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4212824A (en) 1978-07-11 1980-07-15 E. I. Du Pont De Nemours And Company Hydrogenation catalyst with improved metallic distribution, its preparation and use for the reduction of aromatic nitro compounds
DE3603789A1 (de) 1986-02-07 1987-08-13 Basf Ag N-substituierte 3,4,5,6-tetrahydrophthalimide
US4971959A (en) 1987-04-14 1990-11-20 Warner-Lambert Company Trisubstituted phenyl analogs having activity for congestive heart failure
EP0763011A1 (de) 1994-05-27 1997-03-19 Novartis AG Verfahren zur herstellung von ungesättigten amino-verbindungen
EP0825975B1 (de) 1995-05-18 2000-08-23 Novartis AG Verfahren zur herstellung substituierter aromatischer amine
EP0931053B1 (de) 1996-09-23 2003-04-16 Syngenta Participations AG Verfahren zur herstellung von substituierten aromatischen aminoverbindungen
WO2009071727A1 (es) 2007-12-05 2009-06-11 Consejo Superior De Investigaciones Cientificas Procedimiento de hidrogenación selectiva de compuestos nitroaromaticos sustituidos

Non-Patent Citations (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
ASTM D3663
ASTM D4284
Chemical & Pharmaceutical Bulletin (1981), 29(5), 1443-5
Indian Journal of Chemistry, Section B: Organic Chemistry Including Medicinal Chemistry (2000), 396(9), 709-711
Journal of Catalysis (2010), 270(1), 86-94
Journal of Organic Chemistry (1977), 42(22), 3491-4
Journal of Physical Chemistry C (2009), 113(41), 17803-17810
Synthetic Communications (2000), 30(16), 2889-2895
Synthetic Communications (2003), 33(2), 281-289
Tetrahedron (2002), 58(11), 2211-2213

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN111821969A (zh) * 2019-04-23 2020-10-27 湖南大学 改性炭黑负载的镍-金双金属纳米催化剂及其制备方法
CN111821969B (zh) * 2019-04-23 2021-10-12 湖南大学 改性炭黑负载的镍-金双金属纳米催化剂及其制备方法
US20230025700A1 (en) * 2020-01-06 2023-01-26 Dow Global Technologies Llc Method for reactivating a precious metal iron catalyst and performing a chemical reaction

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0053696B1 (de) Verfahren zur Herstellung von cycloaliphatischen und/oder aromatischen Aminen
EP0490151B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Anilin
EP0324984B1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Gemisches aus Cyclohexylamin und Dicyclohexylamin unter Einsatz eines Ruthenium-Katalysators
EP0324983B1 (de) Ruthenium-Trägerkatalysator, seine Herstellung und sein Einsatz bei der Herstellung von gegebenenfalls substituiertem Cyclohexylamin und gegebenenfalls substituiertem Dicyclohexylamin
EP2607345B1 (de) Verfahren zur Herstellung von cyclischen Ketonen
DE3130805A1 (de) Neue ruthenium/kohle-hydrierkatalysatoren, deren herstellung und verwendung zur selektiven hydrierung von ungesaettigten carbonylverbindungen
EP0351661B1 (de) Ruthenium-Trägerkatalysator, seine Herstellung und sein Einsatz bei der Herstellung von gegebenenfalls substituiertem Cyclohexylamin und gegebenenfalls substituiertem Dicyclohexylamin
DE2164341B2 (de) Verfahren zur katalytischen Hydrierung von Adiponitril zu Hexamethylendiamin
EP0501265B1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Gemisches aus Cyclohexylamin und Dicyclohexylamin unter Einsatz eines Edelmetall-Trägerkatalysators
EP1924355B1 (de) Verfahren zur herstellung von aminen mit einem katalysator enthaltend platin, nickel und einem zusätzlichen metall
DE102011003590A1 (de) Verwendung eines Eisen-Platin-Katalysators für die selektive Hydrierung von substituierten Nitroaromaten zu den entsprechenden substituierten Anilinen
EP2595743A1 (de) Isomerisierungskatalysator
DE19935828A1 (de) Herstellung von Pentandiolen aus Alkoxydihydropyranen
EP0820808B1 (de) Multimetallischer Katalysator und Verfahren zur Herstellung substituierter aromatischer Amine
EP2964607B1 (de) Verfahren zur herstellung von halogen-n,n-dimethylbenzylaminen
DE2519838A1 (de) Verfahren zur herstellung von aminoverbindungen
DE2819826A1 (de) Verfahren zur herstellung von urethanen
DE102007017182A1 (de) Geträgerter Edelmetall-Katalysator
DE1668430C3 (de) Verfahren zum Hydrieren von aromatischen Kohlenwasserstoffen mit einem Rhenium enthaltenden Nickelkatalysator
DE60004648T2 (de) Verfahren zur herstellung von 1-chlor-2,4-diaminobenzol
DE19636214A1 (de) Multimetallischer Katalysator und Verfahren zur Herstellung substituierter aromatischer Amine
DE1518402C (de) Verfahren zur Herstellung von clor oder bromsubstituierten aromatischen Ammen
EP0108323A1 (de) Verfahren zur Herstellung von N-alkylsubstituierten Cyclohexylaminen
DE2125473A1 (de)
DE2530759C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Palladium-Trägerkatalysatoren

Legal Events

Date Code Title Description
R012 Request for examination validly filed
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee