DE102011003050A1 - Sanitäres Abschalt- bzw. Umschaltventil - Google Patents
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Abstract
Einen sanitäres Umschaltventil, das auch als Abschaltventil ausgebildet sein kann, enthält einen Ventilschließkörper, der mithilfe einer Weiterschalteinrichtung zwischen stabilen Positionen weiter geschaltet werden kann. Ein Betätigungselement wird zum Auslösen der Weiterschalteinrichtung betätigt und kehrt anschließend in seine Ausgangsposition zurück. Es hebt beim Betätigen mithilfe von Schrägflächen ein Zwischenelement an, das mithilfe von Schrägflächen den Ventilschließkörper verdreht. Nach Loslassen des Betätigungselements wird der Ventilschließkörper weiter gedreht, bis er in seine nächste stabile Position gelangt.
Description
- Die Erfindung betrifft ein sanitäres Abschaltventil oder Umschaltventil.
- Es ist bereits ein Umschaltventil bekannt, das zwischen zwei Auslässen aus dem Ventilgehäuse umschalten kann. Zum Betätigen des Umschaltventils dient ein Druckknopf, der mithilfe von Schrägflächen durch Drücken den Ventilschließkörper weiter bewegt. Anschließend wird der Druckknopf losgelassen und kehrt in seine Ausgangsposition zurück (
DE 102009098194 A1 ). Die Bewegungsrichtung des Druckknopfs steht senkrecht zu Bewegungsrichtung des Ventilschließkörpers. - Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein flachbauendes Ventil zu schaffen, das einen bei Sanitärventilen üblichen Bedienungsvorgang zum Umschalten ermöglicht.
- Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung ein Sanitärventil mit den im Patentanspruch 1 genannten Merkmalen vor. Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen.
- Das von der Erfindung vorgeschlagene Ventil ermöglicht es, dass das Umschalten durch eine Bewegung eines Betätigungselements in der gleichen Richtung, in der der Ventilschließkörper bewegt wird, ausgelöst werden kann. Dies ist eine für den Benutzer einfach zu verstehende Art der Betätigung, die der Benutzungsart bei den bislang üblichen Sanitärventilen ähnelt.
- Erfindungsgemäß kann in Weiterbildung der Erfindung vorgesehen sein, dass die Betätigungseinrichtung ein Betätigungselement aufweist, das seinerseits Schrägflächen aufweist, die mit Schrägflächen eines Zwischenelements zu dessen Bewegung zusammenwirken. Diese Bewegung kann dann vorzugsweise in einer Richtung quer zu der Bewegungsrichtung der Betätigungseinrichtung selbst erfolgen.
- In nochmaliger Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass auch der Ventilschließkörper oder ein mit ihm direkt oder indirekt verbundenes Element Schrägflächen aufweist, die mit Schrägflächen des Zwischenelements zusammenwirken und dadurch bei einer Bewegung des Zwischenelements zu einer Bewegung des Ventilschließkörpers führen.
- In nochmaliger Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der Ventilschließkörper Schrägflächen aufweist, die mit ortsfesten Schrägflächen des Ventilgehäuses zur Verdrehung des Ventilschließkörpers gegenüber dem Ventilgehäuse zusammenwirken.
- Insbesondere kann in Weiterbildung vorgesehen sein, dass die Schrägflächen des Ventilschließkörpers, die mit den Schrägflächen des Zwischenelements zusammenwirken, so ausgestaltet sind, dass sie auch mit den Schrägflächen des Ventilgehäuses zusammenwirkenden. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, dass die Schrägflächen entsprechend breit ausgebildet sind.
- In nochmaliger Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Betätigungsrichtung der Betätigungseinrichtung eine Schwenkbewegung ist. Beispielsweise kann die Schwenkbewegung um eine Achse erfolgen, die senkrecht zu einer Strahlaustrittsscheibe verläuft.
- Es kann vorgesehen sein, dass die Bewegungsrichtung des Zwischenelements eine Axialbewegung ist, also beispielsweise vorzugsweise eine Bewegung in Richtung einer senkrecht zu einer Strahlscheibe stehenden Achse.
- In nochmaliger Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Betätigungseinrichtung ein Ringelement aufweist, an dem die Schrägflächen ausgebildet bzw. angeordnet sind.
- Das mit der Betätigungseinrichtung zusammenwirkende Zwischenelement kann ebenfalls in Weiterbildung ein Ringelement sein, wobei dieses Zwischenelement vorzugsweise in Weiterbildung innerhalb der Betätigungseinrichtung angeordnet ist. Dadurch wird dafür gesorgt, dass die Ventileinrichtung flach baut.
- In nochmaliger Weiterbildung kann auch vorgesehen sein, dass der Ventilschließkörper seinerseits in radialer Richtung innerhalb des Zwischenelements angeordnet ist.
- Insgesamt sind dadurch das Betätigungselement, das Zwischenelement und der Ventilschließkörper ineinander geschachtelt angeordnet.
- Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorzüge der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der Zusammenfassung, deren beider Wortlaut durch Bezugnahme zum Inhalt der Beschreibung gemacht wird, der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung sowie anhand der Zeichnung. Hierbei zeigen:
-
1 einen Axialschnitt durch einen Duschkopf mit einem Umschaltventil nach der Erfindung; -
2 einen Schnitt durch den Duschkopf der1 in einer anderen Schnittebene; -
3 eine auseinander gezogene perspektivische Darstellung des Umschaltventils; -
4 die perspektivische Darstellung des Betätigungselements; -
5 die perspektivische Darstellung des Ventilschließkörpers; -
6 die perspektivische Darstellung eines Zwischenelements; -
7 die perspektivische Darstellung des Gehäusebodens; -
8 eine teilweise geschnittene Darstellung des Ventils; -
9 einen Schnitt durch das Ventil in der Position der8 ; -
10 eine Darstellung entsprechend8 im Betätigungszustand; -
11 eine der Figur eine entsprechende Darstellung der Position der10 ; -
12 die Position des Ventils nach Loslassen des Betätigungselements; -
13 den Schnitt durch die Position der12 . - Der in
1 im Schnitt dargestellte Duschkopf wird mit einem Stutzen1 an einer Wasserleitung angeschraubt. Der Stutzen1 enthält ein Kugelgelenk2 , mit dessen Hilfe der Duschkopf verstellt werden kann. Der Duschkopf enthält einen mit dem Stutzen1 in Verbindung stehenden Einlass3 , durch den das Wasser in das Duschkopfgehäuse4 gelangt. In dem Duschkopf4 ist ein Umschaltventil5 angeordnet, zu dessen Betätigung ein Betätigungselement6 in Form eines Griffs vorgesehen ist, das aus dem Duschkopfgehäuse4 herausragt. - Den Abschluss des Duschkopfgehäuses
4 bildet eine Strahlscheibe7 . Die Strahlscheibe7 enthält in ihrem mittleren Bereich einen Vorsprung8 mit Strahlaustrittsöffnungen9 . Außerhalb des mittleren Bereichs8 enthält die Strahlscheibe ebenfalls Austrittsöffnungen10 . Das Umschaltventil5 schaltet zwischen den Strahlöffnungen9 des mittleren Bereichs8 und den Strahlaustrittsöffnungen10 des äußeren Bereichs der Strahlscheibe7 um. In der dargestellten Position fließt das Wasser durch den Ventilschließkörper11 und zwei Kanäle12 in den Raum vor dem mittleren Bereich8 der Strahlscheibe7 . Von dort aus tritt es durch die Strahlaustrittsöffnungen9 aus. - Die Kanäle
12 sind in einem Bauteil13 untergebracht, das in dem Schnitt der2 in Ansicht dargestellt ist. In dem Schnitt der2 , der in einer anderen Schnittebene liegt, werden die Kanäle, die zu dem Bauteil13 führen, durch den Ventilschließkörper11 verschlossen. Die Öffnungen im Ventilschließkörper11 liegen außerhalb der Schnittebene und stellen eine Verbindung zu dem zu den Strahlaustrittsöffnungen10 führenden Raum vor der Strahlscheibe7 her. - Der Aufbau des Umschaltventils geht aus den folgenden Figuren deutlicher hervor, auf die jetzt Bezug genommen wird. Zunächst zu
3 . Das Umschaltventil enthält einen Boden14 , der im dargestellten Beispiel einstückig mit einer zylindrischen Seitenwand15 ausgebildet ist. Die Seitenwand15 weist einen Ausschnitt16 auf, durch den das Betätigungselement6 nach außen ragen kann. In der Mitte des Bodens14 ist ein Lagerungszapfen17 angeformt, der durch das gesamte Ventil hindurch ragt. Außerhalb des Lagerzapfens17 sind in einem Kranz mehrere Stege18 ausgebildet, an deren freien Enden Schrägflächen19 gebildet sind. Zwischen dem Lagerzapfen17 und den die Schrägflächen19 aufweisenden Stegen18 sind Durchtrittsöffnungen20 angeordnet, die kreissektorförmig ausgebildet sind. - Das Betätigungselement
6 ist an der Außenseite eines Kreiszylinders21 angeformt. Der Außendurchmesser des Kreiszylinders21 entspricht etwa dem Innendurchmesser der Seitenwand15 des Ventilgehäuses. Der Kreiszylinder21 wird in das Ventilgehäuse eingesetzt, wobei das Betätigungselement6 durch den Ausschnitt16 nach außen ragt. Der Kreiszylinder21 enthält an seiner Innenseite22 eine Reihe von parallel zur Achse verlaufenden Stegen23 , an deren von dem Boden14 weg ragenden Oberseiten Schrägflächen24 gebildet sind. Der Kreiszylinder21 kann zwischen den durch die Umfangserstreckung des Ausschnittes16 definierten Grenzen hin und her bewegt werden. - In den Kreiszylinder
21 wird als Zwischenelement ein Hubzylinder25 eingesetzt, dessen Außendurchmesser dem Innendurchmesser des Kreiszylinders21 entspricht. Der Hubzylinder25 hat an seiner Außenseite nach unten gerichtete Schrägflächen26 , die durch axiale Übergangsflächen27 miteinander verbunden sind. Dadurch ist ein sägezahnförmiges Muster an der Außenseite des Hubzylinders25 gebildet. Da der Außendurchmesser des Hubzylinders25 dem Innendurchmesser des Kreiszylinders21 entspricht, liegen die Schrägflächen26 dann, wenn der Hubzylinder25 in den Kreiszylinder21 eingesetzt ist, auf den Schrägflächen24 der Stege23 auf. - Der Hubzylinder
25 weist konzentrisch zu seinem Außenring28 einen Innenring29 auf. Die Verbindung zwischen dem Außenring28 und dem Innenring29 erfolgt mithilfe radial verlaufender speichenartiger Stege30 . An der Innenseite des Innenrings29 sind nach oben gerichtete Schrägflächen31 gebildet, die in3 gerade noch zu sehen sind, deutlicher aber in6 erkennbar sind. - Wenn der Kreiszylinder
21 in das Bodenbauteil und der Hubzylinder25 in den Kreiszylinder21 eingesetzt sind, kann in den Innenring29 der Ventilschließkörper11 eingesetzt werden. Der Ventilschließkörper11 weist die Form einer Hülse mit einem Boden auf, wobei der Boden51 des Ventilschließkörpers11 im dargestellten Beispiel zwei diametral angeordnete Durchgangsöffnungen32 enthält. Auf dem Boden51 des Ventilschließkörpers11 ist eine Nabe33 angeordnet, deren Innendurchmesser dem Außendurchmesser des Lagerzapfens17 entspricht. Der Lagerzapfen bildet also eine Lagerung für den Ventilschließkörper11 . - Der Ventilschließkörper weist im Bereich seines oberen, d. h. dem Boden
14 des Gehäuses des Ventils abgewandten Endbereich drei Ansätze34 auf, deren in Richtung auf den Boden14 des Ventilgehäuses gerichtete Unterseite Schrägflächen35 bilden. Diese Schrägflächen wirken einerseits mit den Schrägflächen31 an der Innenseite des Innenrings29 des Hubzylinders25 und andererseits mit den Schrägflächen19 an der Oberseite der Stege18 zusammen. - Auf die Oberseite der Nabe
33 drückt einer Schraubenfeder36 , die den Ventilschließkörper11 gegen den Boden14 des Ventilgehäuses andrückt. - Das Ventilgehäuse enthält dann noch einen Deckel
37 , der vier Wandabschnitte38 enthält. Diese Wandabschnitte38 greifen in Ausnehmungen39 der Seitenwand15 ein und schnappen mit Rücksprüngen40 an ihrer Unterseite hinter entsprechende Stufen41 der Seitenwand15 . Die Oberseite des Deckels37 enthält eine Öffnung, innerhalb der eine Nabe42 von vier Speichen43 gehalten wird. Zwischen den vier Speichen43 ist der Durchgang in das Ventilgehäuse gegeben. Die Nabe42 enthält eine Öffnung44 , die dem oberen Ende45 des Lagerzapfens17 entspricht. - Von dem Deckel
37 ragen an der Innenseite einige Säulen45 nach unten, die in die Zwischenräume zwischen den Stegen30 eingreifen. Dadurch wird sichergestellt, dass der Hubzylinder25 sich nicht drehen kann. - Die Einzelheiten der Bauteile, in
3 dargestellt sind, sind auch in den4 bis7 im einzelnen noch dargestellt. Die bereits erwähnten Schrägflächen an der Innenseite des Innenrings29 des Hubzylinders25 sollen unter Bezugnahme auf6 nochmals erläutert werden. Diese Schrägflächen, die nach oben gerichtet sind, sind an einem umlaufenden Ring angeordnet, wobei zwischen den die Schrägflächen31 aufweisenden Teilen Kerben46 frei bleiben, die parallele in Axialrichtung verlaufende Seitenwände aufweisen. Durch diese Kerben46 ragen in zusammengesetztem Zustand die Stege18 des Bodens14 des Gehäuses. Die Schrägflächen35 an der Unterseite der Vorsprünge34 liegen somit sowohl auf den Schrägflächen31 des Hubzylinders25 als auch auf den Schrägflächen19 der Stege18 des Bodens14 an. Die radiale Erstreckung der Vorsprünge34 ist so, dass sie beide Schrägflächen31 ,19 berühren können. - Die Form der Öffnungen
32 im Boden31 des Ventilschließkörpers11 entspricht der Form der Öffnungen20 im Boden14 des Gehäuses. - Wenn die in den
3 bis7 dargestellten Einzelteile zusammengesetzt sind, so ergibt sich ein Ventilgehäuse, dass in geschnittenem Zustand in8 dargestellt ist. Die Stege23 an dem Kreiszylinder21 liegen mit ihren oberen Schrägflächen24 an den Schrägflächen26 des Hubzylinders25 an. An der Innenseite des Innenrings29 des Hubzylinders25 sind die Schrägflächen19 der Stege18 sichtbar. Die Schrägflächen31 sind in9 zu sehen. In9 ist zu sehen, dass die Schrägflächen35 an der Unterseite der Vorsprünge34 des Ventilschließkörpers auf den Schrägflächen31 aufliegen. Dies ist eine stabile Position des Ventilschließkörpers11 . - Wird jetzt der Kreiszylinder
21 mithilfe des Betätigungselements6 verdreht, und zwar im Uhrzeigersinn, so schieben die Stege23 an der Innenseite des Kreiszylinders21 den Hubzylinder25 nach oben, siehe10 und11 . Dabei wird mithilfe der Schrägflächen31 der Ventilschließkörper11 verdreht, und zwar im Uhrzeigersinn. Gleichzeitig wird der Ventilschließkörper11 angehoben, bis seine Vorsprünge34 über die Stege18 des Bodens14 gelangt sind. Die Verdrehung geht weiter, bis die in11 dargestellte Position erreicht ist. Wird nun das Betätigungselement6 losgelassen, so drückt die Feder36 den Ventilschließkörper11 und damit den Hubzylinder25 zurück, und die Vorsprünge34 des Ventilschließkörpers11 werden durch Abgleiten an den Schrägflächen19 der am Boden14 angebrachten Stege18 weiter gedreht, bis der Ventilschließkörper11 in seine nächste stabile Position gelangt. - In dieser Position liegen jetzt die Öffnungen
32 des Bodens31 des Ventilschließkörpers11 in Deckung mit dem nächsten Paar von Öffnungen20 in dem Boden14 des Ventilgehäuses. - Wenn es in dem Boden
14 nur ein Paar von Öffnungen20 gibt, die anderen Öffnungen also nicht vorhanden sind, kann das Umschaltventil auch als Abschaltventil dienen. - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
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- DE 102009098194 A1 [0002]
Claims (11)
- Sanitäres Abschalt- bzw. Umschaltventil, mit 1.1 einem Ventilgehäuse, 1.2 einem Einlass in das Ventilgehäuse, 1.3 mindestens einem Auslass aus dem Ventilgehäuse, 1.4 einem zwischen dem Einlass in das Ventilgehäuse und dem Auslass aus dem Ventilgehäuse wirksamen Ventil (
5 ), 1.5 dessen Ventilschließkörper (11 ) diskrete stabile Positionen aufweist, 1.6 einer Weiterschalteinrichtung zum Bewegen des Ventilschließkörpers (11 ) zwischen den stabilen Positionen, sowie mit 1.7 einer Betätigungseinrichtung für die Weiterschalteinrichtung, die 1.8 nach Betätigung in ihre Ausgangsposition zurückkehrt und 1.9 deren Betätigungsrichtung mit der Bewegungsrichtung des Ventilschließkörpers (11 ) übereinstimmt. - Ventil nach Anspruch 1, bei dem das Betätigungselement Schrägflächen (
24 ) aufweist, die mit Schrägflächen (26 ) eines Zwischenelements zu dessen Bewegung in einer Richtung quer zu Bewegungsrichtung der Betätigungseinrichtung zusammenwirken. - Ventil nach Anspruch 2, bei dem der Ventilschließkörper (
11 ) Schrägflächen (35 ) aufweist, die mit Schrägflächen (31 ) des Zwischenelements zusammenwirken. - Ventil nach Anspruch 2 oder 3, bei dem der Ventilschließkörper (
11 ) Schrägflächen (35 ) aufweist, die mit ortsfesten Schrägflächen (19 ) des Ventilgehäuses zur Verdrehung des Ventilschließkörpers (11 ) gegenüber dem Ventilgehäuse zusammenwirken. - Ventil nach Anspruch 4, bei dem die mit den Schrägflächen (
31 ) des Zwischenelements zusammenwirkenden Schrägflächen (35 ) des Ventilschließkörpers (11 ) identisch mit den mit den Schrägflächen (19 ) des Ventilgehäuses zusammenwirkenden Schrägflächen (35 ) sind. - Ventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Betätigungsrichtung der Betätigungseinrichtung eine Schwenkbewegung ist.
- Ventil nach einem der Ansprüche 2–6, bei dem die Bewegungsrichtung des Zwischenelements eine Axialbewegung ist.
- Ventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Betätigungseinrichtung ein Ringelement in Form eines Kreiszylinders (
21 ) ist. - Ventil nach einem der Ansprüche 2–8, bei dem das Zwischenelement ein Ringelement ist.
- Ventil nach Anspruch 8 oder 9, bei dem das Zwischenelement innerhalb der Betätigungseinrichtung angeordnet ist.
- Ventil nach Anspruch 9 oder 10, bei dem der Ventilschließkörper (
11 ) innerhalb des Zwischenelements angeordnet ist.
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