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Technisches Gebiet
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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Schraubenschlüssel mit drehbarem Antriebskopf, insbesondere auf einen Schraubenschlüssel mit drehbarem Antriebskopf, wobei der Antriebskopf um 360° drehbar ist, und drei unterschiedliche Betriebsmodi einstellbar sind.
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Stand der Technik
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Aus der Druckschrift
DE 10 2007 049 304 A1 ist ein Schraubwerkzeug mit Freilaufgetriebe bekannt, das ein in einem Getriebekopf ausgebildetes Getriebegehäuse umfasst, in welchem ein Freilauf- oder Ratschengetriebe mit einer Antriebsdrehachse angeordnet ist, wobei eine Stirnseite des Getriebekopfes eine Antriebskupplung in Form eines Mehrkants aufweist.
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Die Druckschrift
DE 20 2009 007 637 U1 offenbart ein Handwerkzeug mit einem Griff, einer Schiebescheibe und einer Fixiereinrichtung mit Stopper, Feder und Inlaystück, wobei mit der Schiebescheibe der Stopper gesteuert werden kann, um einen Werkzeugkopf zu lösen oder zu fixieren.
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Aus der Druckschrift
US 2 977 824 A ist ein Schraubenschlüssel mit drehbarem Antriebskopf bekannt, wobei der Schraubenschlüssel mit drehbarem Antriebskopf einen Eigenkörper und einen Antriebskopf umfasst, und der Eigenkörper drehbar mit dem Antriebskopf verbunden ist. Ein Schlitz ist an dem Eigenkörper angeordnet. Die beiden Y-förmigen Jocharme des Eigenkörpers sind durch einen Passstift befestigt, so dass die beiden Y-förmigen Jocharme vor Ausbreitung geschützt sind. Die Vorteile liegen darin, dass die Drehung des Antriebskopfes gegenüber dem Eigenkörper um mehr als 270° steuerbar ist, nachdem der Steckverbindungsteil des Antriebskopfes steckend mit einer Hülse verbunden worden ist, und wenn der Passstift gedreht ist.
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Aber solcher Schraubenschlüssel weist folgende Nachteile auf:
- 1. Der Steckverbindungsteil des Antriebskopfes ist in Form eines Vorsprungs ausgeführt. Wenn der Antriebskopf gedreht ist, ist der Steckverbindungsteil von dem Eigenkörper behindert, so dass es unmöglich ist, den Antriebskopf gegenüber dem Eigenkörper um 360° zu drehen. Wenn es erforderlich ist, den Antriebskopf in umgekehrter Richtung zu drehen, ist ein toter Winkel vorhanden, so dass es nicht bedienungsfreundlich ist.
- 2. Wenn der Steckverbindungsteil des Antriebskopfes steckend mit einer Hülse verbunden ist und ein Werkstück zur Drehung antreibt, ist der Betrieb nicht stabil, da keine Verriegelung zwischen dem Steckverbindungsteil und der Hülse vorgesehen ist.
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Inhalt der Erfindung
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Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schraubenschlüssel mit drehbarem Antriebskopf anzugeben, wobei der Antriebskopf um 360° drehbar ist, und drei unterschiedliche Betriebsmodi einstellbar sind. Der Schraubenschlüssel mit drehbarem Antriebskopf umfasst einen Eigenkörper und einen Antriebskopf, wobei der Antriebskopf drehbar mit dem Eigenkörper verbunden ist. Ein Stößelhebel, ein erstes Stößelstück, ein zweites Stößelstück und ein Druck- und Stößelbauteil sind an dem Eigenkörper angeordnet, um einen Drehwinkel des Antriebskopfes gegenüber dem Eigenkörper und seine Positionierung zu steuern. Der Antriebskopf umfasst eine Mehrzahl von Positionierungslöchern, einen Steckverbindungsteil, ein an dem Steckverbindungsteil angeordnetes in Axialrichtung durchgehendes Loch, ein Kugelaufnahmeloch, einen Kugelkörper und einen Steuerhebel, um die Trennung des Steckverbindungsteiles von der Hülse oder die feste Verbindung des Steckverbindungsteiles mit der Hülse zu steuern.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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1 Schraubenschlüssel mit drehbarem Antriebskopf nach der vorliegenden Erfindung in explodiertem Zustand in perspektivischer Ansicht dargestellt;
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2 Schraubenschlüssel mit drehbarem Antriebskopf nach der vorliegenden Erfindung in zusammengebautem Zustand schematisch dargestellt;
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3 Teilgestaltung nach der vorliegenden Erfindung in zusammengebautem Zustand in Vorderansicht dargestellt;
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4 Teilgestaltung nach 3 in Schnitt entlang A-A dargestellt;
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5 Schraubenschlüssel mit drehbarem Antriebskopf nach der vorliegenden Erfindung in zusammengebautem Zustand in perspektivischer Ansicht dargestellt;
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6 Schraubenschlüssel mit drehbarem Antriebskopf nach der vorliegenden Erfindung in Draufsicht dargestellt;
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7 Schraubenschlüssel mit drehbarem Antriebskopf nach 6 in Schnitt entlang B-B dargestellt;
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8 Schraubenschlüssel mit drehbarem Antriebskopf nach der vorliegenden Erfindung in erster Betriebsposition in Seitenansicht dargestellt;
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9 Schraubenschlüssel mit drehbarem Antriebskopf nach 8 in Schnitt englang B-B dargestellt;
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10 Schraubenschlüssel mit drehbarem Antriebskopf nach der vorliegenden Erfindung in zweiter Betriebsposition in Seitenansicht dargestellt;
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11 Schraubenschlüssel mit drehbarem Antriebskopf nach 10 in Schnitt englang B-B dargestellt;
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12 Schraubenschlüssel mit drehbarem Antriebskopf nach der vorliegenden Erfindung in dritter Betriebsposition in Seitenansicht dargestellt;
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13 Schraubenschlüssel mit drehbarem Antriebskopf nach 12 in Schnitt englang B-B dargestellt;
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14 ein zweites Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in explodiertem Zustand in perspektivischer Ansicht dargestellt;
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15 ein drittes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in explodiertem Zustand in perspektivischer Ansicht dargestellt;
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16 ein viertes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in explodiertem Zustand in perspektivischer Ansicht dargestellt;
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17 ein fünftes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in zusammengebautem Zustand schematisch dargestellt;
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18 ein sechstes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in explodiertem Zustand in perspektivischer Ansicht dargestellt, und
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19 ein siebentes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in explodiertem Zustand in perspektivischer Ansicht dargestellt.
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Ausführungsform
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In 1 bis 4 ist ein Schraubenschlüssel mit drehbarem Antriebskopf nach der vorliegenden Erfindung dargestellt, umfassend:
- – einen Eigenkörper 10, der einen Hebelkörper 100 aufweist, wobei zwei Y-förmige Jocharme 11 an dem vorderen Ende des Eigenkörpers 10 angeordnet sind; jeweils ein Loch 111 an beiden Enden der Y-förmigen Jocharme 11 angeordnet ist; eine U-förmige Vertiefung 12 an dem unteren Teil der Y-förmigen Jocharme 11 angeordnet ist, eine Aufnahmeöffnung 13 an dem Bodenteil der Vertiefung 12 angeordnet ist, und eine Durchgangsöffnung 141 und ein Schlitz 14 von dem Ende der Aufnahmeöffnung 13 an angeordnet sind, sich die Durchgangsöffnung 141 und der Schlitz 14 in Axialrichtung erstrecken und in Reihenfolge miteinander verbunden sind, so dass der Schlitz 14 und die Durchgangsöffnung 141 mit der Vertiefung 12 verbunden sind; die Durchgangsöffnung 141 in Querrichtung eine Breite aufweist, der Schlitz 14 in Querrichtung eine Breite aufweist, die Breite der Durchgangsöffnung 141 größer als die Breite des Schlitzes 14 ist; ein in Querrichtung durchgehendes Befestigungsloch 15 an dem Eigenkörper 10 angeordnet ist, das Befestigungsloch 15 und die Aufnahmeöffnung 13 senkrecht aufeinander sind und miteinander verbunden sind;
- – einen Stößelhebel 20, der in der Aufnahmeöffnung 13 aufgenommen ist, wobei ein in Axialrichtung verlaufendes Wellenloch 23 auf der vorderen Seitenfläche des Stößelhebels 20 angeordnet ist, eine Aufnahmenut 22 am Umfang in der Nähe des vorderen Endes angeordnet ist, eine in Querrichtung durchgehende Führungsnut 21 in dem mittleren Abschnitt angeordnet ist, sich die Führungsnut 21 nach dem Befestigungsloch 15 richtet; die Aufnahmenut 22 ein offenes Ende in gleicher Richtung wie die Durchgangsöffnung 141 aufweist; die Aufnahmenut 22 mit der Führungsnut 21 nicht verbunden ist; das Wellenloch 23 in Reihenfolge mit der Aufnahmenut 22 und mit der Führungsnut 21 verbunden ist, das Wellenloch 23 ein offenes Ende in gleicher Richtung wie die Aufnahmeöffnung 13 aufweist; jeweils ein erstes Stößelstück 24 auf oberer und unterer Seite des Stößelhebels 20 angeordnet ist, der mittlere Abschnitt des ersten Stößelstücks 24 durch die Durchgangsöffnung 141 geführt ist und das Ende des ersten Stößelstücks 24 von dem Eigenkörper 10 nach Außen vorspringt;
- – mindestens ein zweites Stößelstück 30 (in dem in Zeichnung dargestellten Beispiel sind zwei zweite Stößelstücke vorgesehen), wobei das zweite Stößelstück 30 dem ersten Stößelstück 24 gegenüberliegt; jeweils ein Verbindungsloch 31 an einem Ende jedes zweiten Stößelstücks 30 angeordnet ist, das Ende des zweiten Stößelstücks 30 in die Aufnahmenut 22 geführt ist und an der Wandfläche der Aufnahmenut 22 anliegt;
- – ein Druck- und Stößelbauteil 40, der im Inneren der Aufnahmenut 22 und des Wellenloches 23 des Stößelhebels 20 angeordnet ist, und der umfasst:
- – eine Druckstange 41, die im Wellenloch 23 des Stößelhebels 20 aufgenommen ist, wobei das vordere Ende der Druckstange 41 von dem Wellenloch 23 vorspringt und die Druckstange 41 in das Verbindungsloch 31 geführt ist, so dass das zweite Stößelstück 30 von der Druckstange 41 in der Aufnahmenut 22 positioniert ist;
- eine Ringnut 411, die an dem Umfang der Druckstange 41 angeordnet ist;
- – einen Klemmring 42, der C-förmig gestaltet ist, wobei der Klemmring 42 einen Außendurchmesser aufweist, der ein wenig größer als die Innenweite des Wellenloches 23 ist, der Klemmring 42 in der Ringnut 411 geklemmt ist, so dass die Druckstange 41 vor der Trennung von dem Wellenloch 23 geschützt ist, und der Klemmring 42 an dem zweiten Stößelstück 30 anliegt;
- – ein erstes Federelement 43, das an der Druckstange 41 aufgesteckt ist, wobei ein Ende des ersten Federelementes 43 gegen den Klemmring 42 gedrückt ist, das andere Ende des ersten Federelementes 43 gegen die innere Wand der Aufnahmenut 22 des Stößelhebels 20 gedrückt ist;
- wobei das zweite Stößelstück 30, die Druckstange 41, der Klemmring 42 und das erste Federelement 43 an dem Stößelhebel 20 angeordnet sind, das zweite Stößelstück 30 unter der Wirkung der Federungskraft des ersten Federelementes 43 gegen die innere Wand der Aufnahmenut 22 gedrückt ist, die Druckstange 41 von dem zweiten Stößelstück 30 mitbewegt ist, so dass die Druckstange 41 noch mehr von dem Wellenloch 23 des Stößelhebels 20 vorspringt, wenn das zweite Stößelstück 30 bewegt ist, um der Federungskraft des ersten Federelementes 43 entgegenzuwirken;
- – ein Federbauteil 50, das in der Aufnahmeöffnung 13 des Eigenkörpers 10 aufgenommen ist, wobei ein Ende des Federbauteiles 50 gegen den Boden der Aufnahmeöffnung 13 gedrückt ist, und das andere Ende des Federbauteiles 50 gegen das Ende des Stößelhebels 20 gedrückt ist, so dass der Stößelhebel 20 im Inneren des Eigenkörpers 10 federnd schiebbar ist, wobei die Vertiefung 12 von dem Stößelhebel 20, dem zweiten Stößelstück 30 und dem Druck- und Stößelbauteil 40 gefüllt sind, wenn der Stößelhebel 20, das zweite Stößelstück 30 und das Druck- und Stößelbauteil 40 von dem Federbauteil 50 gedrückt ist;
- – einen Passstift 18, wobei der Passstift 18 ein Außengewinde aufweist und in das Befestigungsloch 15 des Eigenkörpers 10 und auch durch die Führungsnut 21 geführt ist, um die beiden Enden der Jocharme 11 vor Spreizung nach Außen zu schützen und den Stößelhebel 20 in der Aufnahmeöffnung 13 zu begrenzen und dadurch den Stößelhebel 20 vor Trennung von dem Eigenkörper 10 zu schützen, sowie das Schieben des Stößelhebels 20 auf den Bereich eines bestimmten Abstandes zu begrenzen;
- – ein Hülseelement 19, das an dem Hebelkörper 100 des Eigenkörpers 10 aufgesteckt ist, um den Schlitz 14 zu verschließen;
- – einen Antriebskopf 60, der drehbar an den Jocharmen 11 derart angeordnet ist, dass der Antriebskopf 60 zur Drehung in Uhrzeigersinne bzw. in Gegenuhrzeigersinne, oder nur in einer einzigen Richtung antreibbar ist, und der umfasst:
- – zwei Zapfen 611, die auf beiden Seiten des Umfangs des Antriebskopfes 60 angeordnet sind, die steckend mit den Löchern 111 verbunden sind, so dass der Antriebskopf 61 mit den Zapfen 611 als Drehwelle gegenüber den Jocharmen 11 drehbar ist; eine Mehrzahl von Positionierungslöchern 612 auf den anderen beiden Seiten des Umfangs des Antriebskopfes 60 angeordnet ist, die verlaufende Richtung der Positionierungslöcher 612 und die Axialrichtung der Zapfen 611 senkrecht aufeinander sind; das Ende der Druckstange 41 in eine der Positionierungslöcher 612 eingriffbar ist;
- – einen Steckverbindungsteil 613, der an einem in Axialrichtung liegenden Ende des Antriebskopfes 61 angeordnet ist, der in Form einer viereckigen Säule ausgeführt ist und mit einer Hülse steckend verbindbar ist, um ein Werkstück anzutreiben, wobei der Steckverbindungsteil 613 die Vertiefung 12 passieren kann, wenn der Antriebskopf 61 gegenüber den Jocharmen 11 gedreht ist; ein in Axialrichtung durchgehendes erstes Loch 614 an dem Steckverbindungsteil 613 angeordnet ist, die Innenweite der Öffnung an beiden Enden des durchgehenden ersten Loches 614 größer als die Innenweite des mittleren Abschnittes ist; ein Kugelaufnahmeloch 615 an dem Umfang des Steckverbindungsteiles 613 angeordnet ist, das Kugelaufnahmeloch 615 und das durchgehende erste Loch 614 senkrecht aufeinander sind und miteinander verbunden sind;
- – einen Steuerhebel 62, wobei der Steuerhebel 62 in dem durchgehenden ersten Loch 614 aufgenommen ist, eine konkave Vertiefung 621 an dem hinteren Ende des Steuerhebels 62 angeordnet ist, der Steuerhebel 62 am vorderen Ende einen größeren Durchmesser aufweist, eine Kerbe 622 an dem vorderen Ende angeordnet ist; das Ende der Druckstange 41 in die konkave Vertiefung 621 eingriffbar ist; sich die Kerbe 622 nach dem Kugelaufnahmeloch 615 richtet; und
- – ein zweites Federelement 63, das an dem Steuerhebel 62 aufgesteckt ist, so dass der Steuerhebel 62 im durchgehenden ersten Loch 614 federnd schiebbar ist; der Kugelkörper 64 in der Kerbe 622 aufgenommen ist und im Kugelaufnahmeloch 615 liegt; der Kugelkörper 64 mit der Bewegung des Steuerhebels 62 von der Umfangsfläche des Steckverbindungsteiles 613 vorspringt oder unter die Umfangsfläche sinkt.
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Wie in 2 dargestellt, sind die Verbindungslöcher 31 der beiden zweiten Stößelstücke 30 jeweils von oben und von unten in der Aufnahmenut 22 aufgenommen. Die Druckstange 41 ist im Wellenloch 23 aufgenommen und dann in das erste Federelement 43 und in den Klemmring 42 gesteckt, und abschließend durch die Verbindungslöcher 31 geführt. Das Ende der Druckstange 41 springt teilweise von dem Wellenloch 23 vor, die beiden zweiten Stößelstücke 30 und das Druck- und Stößelbauteil 40 sind an dem Stößelhebel 20 angeordnet.
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Wie in 5 bis 7 dargestellt, ist das Federbauteil 50 in der Aufnahmeöffnung 13 aufgenommen. Der Stößelhebel 20, die beiden Stößelstücke 30 und das Druck- und Stößelbauteil 40 sind in der Aufnahmeöffnung 13 aufgenommen. Der mittlere Abschnitt von dem ersten Stößelstück 24 und dem zweiten Stößelstück 30 ist durch die Durchgangsöffnung 141 geführt, ein Ende von dem ersten Stößelstück 24 und dem zweiten Stößelstück 30 springt nach Außen vor, so dass das erste und zweite Stößelstück 24, 30 von dem Bediener geschoben werden können. Der Passstift 18 ist durch das Befestigungsloch 15 und die Führungsnut 21 geführt, so dass der Stößelhebel 20 an dem Eigenkörper 10 positioniert ist und federnd schiebbar ist. Das Hülseelement 19 ist an dem Hebelkörper 100 des Eigenkörpers 10 aufgesteckt, und der Schlitz 14 ist von dem Hülseelement 19 verschlossen. Der Antriebskopf 61 ist drehbar an den Jocharmen 11 angeordnet. Das Ende der Druckstange 41 greift in die konkave Vertiefung 621 ein. Die Federungskraft des zweiten Federelementes 63 ist dem Steuerhebel 62 ausgesetzt, so dass sich die seichtere Stelle der Kerbe 622 des Steuerhebels 62 nach dem Kugelaufnahmeloch 615 richtet, der Kugelkörper 64 teilweise von dem Kugelaufnahmeloch 615 vorspringt und eine Hülse durch die Verriegelung an dem Steckverbindungsteil 613 befestigt ist.
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Wie in 8 und 9 dargestellt, ist die Druckstange 41 mitbewegt, so dass das erste Federelement 43 zusammengepresst ist, wenn das zweite Stößelstück 30 von dem Bediener in Richtung der Jocharme 11 um einen bestimmten Abstand geschoben ist. In diesem Fall ist das Ende der Druckstange 41 gegen die konkave Vertiefung 621 des Steuerhebels 62 gedrückt, ist der Steuerhebel 62 geschoben, so dass das zweite Federelement 63 zusammengepresst ist, sich die tiefere Stelle der Kerbe 622 des Steuerhebels 62 nach dem Kugelaufnahmeloch 615 richtet, und der Kugelkörper 64 in das Kugelaufnahmeloch 615 sinkt. Dadurch ist die Hülse nicht mehr von dem Kugelkörper 64 verriegelt, so dass der Steckverbindungsteil 613 schnell von der Hülse getrennt werden kann.
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Wie in 10 und 11 dargestellt, ist das erste Stößelstück 24 oder das zweite Stößelstück 30 in Richtung des distalen Endes des Hebelkörpers 100 von dem Eigenkörper 10 um einen großen Abstand geschoben, so dass das Federbauteil 50 von dem Stößelhebel 20 zusammengepresst ist, und die Druckstange 41 nach hinten bewegt und nicht mehr gegen die konkave Vertiefung 621 des Steuerhebels 62 gedrückt ist. In diesem Fall ist die Vertiefung 12 des Eigenkörpers 10 leerstehend, so dass der Steckverbindungsteil 613 des Antriebskopfes 61 die Vertiefung 12 passieren kann und der Antriebskopf 61 mit dem Zapfen 611 als Drehwelle gegenüber den Jocharmen 11 um 360° drehbar ist.
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Wie in 12 und 13 dargestellt, wenn das erste Stößelstück 24 oder das zweite Stößelstück 30 in Richtung des distalen Endes des Hebelkörpers 100 von dem Eigenkörper 10 etwa um einen kleinen Abstand von dem Bediener geschoben ist, ist das Ende der Druckstange 41 von der konkaven Vertiefung 621 getrennt. In diesem Fall kann der Antriebskopf 61 innerhalb der Jocharme 11 um eine bestimmte Größe des Winkels gedreht werden. Zum Beispiel können der Steckverbindungsteil 613 des Antriebskopfes 61 und der Hebelkörper 100 des Eigenkörpers 10 senkrecht aufeinander sein. In diesem Fall, wenn das erste Stößelstück 24 oder das zweite Stößelstück 30 befreit ist, greift das Ende der Druckstange 41 wieder in das Positionierungsloch 612 ein, so dass der Antriebskopf 61 in diesem Winkel an dem Eigenkörper 10 befestigt ist.
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Wie in 14 dargestellt, ist kein erstes Stößelstück 24 an dem Stößelhebel 20 angeordnet. Der Stößelhebel 20, das zweite Stößelstück 30 und das Druck- und Stößelbauteil 40 sind zusammengebaut und in der Aufnahmeöffnung 13 aufgenommen. Wenn das zweite Stößelstück 30 nach hinten geschoben ist, kann der Stößelhebel 20 nach hinten mitbewegt werden. Wenn das zweite Stößelstück 30 nach vom geschoben ist, kann das Druck- und Stößelbauteil 40 nach vorn mit bewegt werden.
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Wie in 15 dargestellt, ist ein Innengewinde im Verbindungsloch 31 des zweiten Stößelstücks 30 angeordnet. Ein erster Schraubteil 412 mit Außengewinde ist am Ende der Druckstange 41 angeordnet. Der erste Schraubteil 412 ist im Verbindungsloch 31 verschraubt, so dass die Druckstange 41 mit dem zweiten Stößelstück 30 verbunden ist. Das erste Federelement 43 ist an der Druckstange 41 aufgesteckt. Ein Ende des ersten Federelementes 43 ist gegen das zweite Stößelstück 30 gedrückt. Das andere Ende des ersten Federelementes 43 ist gegen die innere Wand der Aufnahmenut 22 des Stößelhebels 20 gedrückt.
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Wie in 16 dargestellt, sind die Verbindungslöcher 31 der beiden Stößelstücke 30 in Querrichtung einander gegenüberliegend angeordnet. Mit Hilfe des zweiten Stößelstücks 30 ist die Bewegung der Druckstange 41 nach vorn auch steuerbar.
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Wie in 17 dargestellt, ist ein zweiter Schraubteil 617 an dem Zapfen 611 des Antriebskopfes 61 angeordnet. Der zweite Schraubteil 617 weist ein Innengewinde auf. Zusätzlich sind zwei Befestigungselemente 70 vorgesehen. Das Befestigungselement 70 weist ein Außengewinde zur Verschraubung an dem zweiten Schraubteil 617 auf.
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Wie in 18 dargestellt, sind zwei Steckverbindungsteile 613 an dem Antriebskopf 61 angeordnet. Die beiden Steckverbindungsteile 613 sind als viereckige Säulen in unterschiedlicher Größe ausgeführt, wobei die eine viereckige Säule in Größe von 1/2 inch sein kann, und die andere viereckige Säule in Größe von 3/8 inch sein kann, oder die eine viereckige Säule in Größe von 1/2 inch sein kann, und die andere viereckige Säule in Größe von 1/4 inch sein kann, oder die eine viereckige Säule in Größe von 3/8 inch sein kann, und die andere viereckige Säule in Größe von 1/4 inch kann. Jeweils ein dritter Positionierungsteil 616 ist an dem Ende der beiden Steckverbindungsteile 613 angeordnet. Der dritte Positionierungsteil 616 weist eine gleiche Funktion wie Positionierungsloch 612 oder die konkave Vertiefung 621 auf, wobei das Ende der Druckstange 41 in den dritten Positionierungsteil 616 eingreift.
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Wie in 19 dargestellt, sind zwei Steckverbindungsteile 613 an dem Antriebskopf 61 angeordnet. Der eine Steckverbindungsteil 613 ist als eine viereckige Säule ausgeführt, ein dritter Positionierungsteil 616 an dem Ende der viereckigen Säule angeordnet, wobei das Ende der Druckstange 41 in den dritten Positionierungsteil 616 eingriffbar ist. An dem anderen Steckverbindungsteil 613 ist eine sechseckige Vertiefung ausgeführt, wobei der andere Steckverbindungsteil 613 an einem Schraubenzieherkopf aufsteckbar ist, und das Ende der Druckstange 41 in die sechseckige Vertiefung auch eingriffbar ist.
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Der erfindungsgemäße Schraubenschlüssel mit drehbarem Antriebskopf weist folgende Vorteile auf:
- 1. Ein Stößelhebel 20, ein zweites Stößelstück 30, ein Druck- und Stößelbauteil 40 und ein Federbauteil 50 sind an dem Eigenkörper 10 angeordnet; wenn der Stößelhebel 20 in Richtung des distalen Endes des Hebelkörpers 100 von dem Eigenkörper 10 um einen maximalen Abstand geschoben ist, ist der Antriebskopf 61 gegenüber den Jocharmen 11 um 360° drehbar, so dass die Bedienungsfreundlichkeit erheblich verbessert ist.
- 2. Wenn das Druck- und Stößelbauteil 40 nach vorn in Richtung der Jocharme 11 geschoben ist, wird der Antriebskopf 60 gesteuert, sich von der Hülse zu trennen, so dass die Bedienungsfreundlichkeit erheblich verbessert ist.
- 3. Wenn der Stößelhebel 20 in Richtung des distalen Endes des Hebelkörpers 100 um einen kleinen Abstand geschoben wird, ist das Ende der Druckstange 41 von der konkaven Vertiefung 621 getrennt, so dass der Antriebskopf 61 gegenüber dem Eigenkörper 10 zu einem gewünschten Winkel gedreht und dann positioniert wird. So sind viele unterschiedliche Winkel für den Betrieb des Schraubenschlüssels einstellbar.
- 4. Mit Hilfe des Stößelhebels 20 sind drei unterschiedliche Betriebsmodi einstellbar, so dass die Bedienungsfreundlichkeit erheblich verbessert ist.
- 5. Der Stößelhebel 20, das zweite Stößelstück 30, das Druck- und Stößelbauteil 40 und das Federbauteil 50 können im voraus zusammengebaut werden, dann können die oben genannten zusammengebauten Bauteile an dem Eigenkörper 10 angeordnet werden. So ist der Zusammenbau erleichtert.
- 6. Wenn sich der Stößelhebel 20 und das zweite Stößelstück 30 in nicht ausgelenkten Zustand sind, ist die Öffnung der Vertiefung 12 verschlossen. So ist eine entsprechende ästhetische Wirkung erreicht.
- 7. Ein Hülseelement 19 ist an dem Hebelkörper 100 des Eigenkörpers 10 aufgesteckt, so dass die ästhetische Wirkung verbessert ist.
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Bezugszeichenliste
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- 10
- Eigenkörper
- 11
- Jocharm
- 111
- Loch
- 12
- Vertiefung
- 13
- Aufnahmeöffnung
- 14
- Schlitz
- 141
- Durchgangsöffnung
- 15
- Befestigungsloch
- 18
- Passstift
- 19
- Hülsenelement
- 20
- Stößelhebel
- 21
- Führungsnut
- 22
- Aufnahmenut
- 23
- Wellenloch
- 24
- erstes Stößelstück
- 30
- zweites Stößelstück
- 31
- Verbindungsloch
- 40
- Druck- und Stößelbauteil
- 41
- Druckstange
- 411
- Ringnut
- 412
- erstes Schraubenteil
- 42
- Klemmring
- 43
- erstes Federelement
- 50
- Federbauteil
- 60
- Antriebskopf
- 61
- Antriebskopf
- 611
- Zapfen
- 612
- Positionierungsloch
- 613
- Steckverbindungsteil
- 614
- erstes durchgehendes Loch
- 615
- Kugelaufnahmeloch
- 616
- drittes Positionierungsteil
- 617
- zweites Schraubteil
- 62
- Steuerhebel
- 621
- konkave Vertiefung
- 622
- Kerbe
- 63
- zweites Federelement
- 64
- Kugelkörper
- 70
- Befestigungselement