DE102011000980B9 - Drossel mit dynamischer Vormagnetisierung - Google Patents
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Abstract
Drosselvorrichtung (2)
– mit einer Drosselwicklung (3),
– mit einem Kern (4),
– mit mindestens einem Permanentmagneten (5) zur Vormagnetisierung des Kerns (4) und
– mit einer Magnetisierungseinrichtung zur Einstellung einer gewünschten Magnetisierung des Permanentmagneten (5),
– wobei die Magnetisierungseinrichtung eine Magnetisierungswicklung (7) und eine Schaltung (13) zum Beaufschlagen der Magnetisierungswicklung (7) mit Magnetisierungsstrompulsen (8) aufweist,
wobei die Magnetisierungseinrichtung die Magnetisierungswicklung (7) mit Magnetisierungsstrompulsen (8) unterschiedlicher Stromflussrichtung beaufschlagt, so dass sie die Richtung der Magnetisierung des Permanentmagneten (5) mit der doppelten Frequenz eines durch die Drosselwicklung (3) fließenden Wechselstroms ändert.
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Description
- TECHNISCHES GEBIET DER ERFINDUNG
- Die Erfindung betrifft eine Drosselvorrichtung mit einer Drosselwicklung, mit einem Kern und mit mindestens einem Permanentmagneten zur Vormagnetisierung des Kerns. Weiterhin betrifft die Erfindung Verwendungen und Verfahren zum Betrieb einer solchen Drosselvorrichtung.
- Eine solche Drosselvorrichtung wird häufig auch insgesamt als Drosselspule, Speicherdrossel oder kurz als Drossel bezeichnet. Derartige Drosseln werden zum Beispiel in DC-Stellern, das heißt Tiefsetzstellern und Hochsetzstellern, sowie in EMV-Filtern an netzseitigen Ausgängen von Wechselrichtern verwendet.
- STAND DER TECHNIK
- Die Drossel eines DC-Stellers wird von einem Gleichstrom durchflossen, der aufgrund der Schaltvorgänge des DC-Stellers von einer taktfrequenten Stromwelligkeit überlagert ist. Die magnetischen Eigenschaften der Drossel werden dabei so ausgelegt, dass die im Normalbetrieb des DC-Stellers auftretenden Stromstärken die Drossel nicht sättigen. Diese Auslegung bestimmt auch die Größe und damit die Kosten der Drossel. Ein Arbeitsbereich der einen Kern der Drossel nicht sättigenden Stromstärken ist im Normalfall symmetrisch zum Nullpunkt des Stroms und insoweit unabhängig von der Stromrichtung. Eine DC-Drossel wird in der Regel jedoch nur von Strom einer Stromrichtung durchflossen; das heißt es wird nur ihr halber möglicher Arbeitsbereich genutzt.
- Es sind daher Drosselvorrichtungen mit einer Drosselwicklung, mit einem Kern und mit mindestens einem Permanentmagneten zur Vormagnetisierung des Kerns bekannt, bei denen der Arbeitsbereich durch Einbringen eines Permanentmagneten in den Magnetkreis verschoben ist, indem das Magnetfeld des Permanentmagneten der durch den Gleichstrom durch die Drosselwirkung induzierten Magnetisierung entgegen gerichtet ist. Man spricht hier auch von einer Vor- oder Bias-Magnetisierung oder einem Vorspannen der Drossel. Auf diese Weise wird das von dem Gleichstrom erzeugte Magnetfeld teilweise bis vollständig kompensiert, und der volle Arbeitsbereich der Drossel kann genutzt werden. Dies bedeutet, dass die Drossel erheblich kleiner und mit erheblich weniger Aufwand hergestellt werden kann, wodurch ein Kostenvorteil im Vergleich zu Drosseln ohne Vormagnetisierung erzielbar ist. Hierdurch verringert sich ebenfalls der Materialeinsatz bei unverändert hohem Wirkungsgrad.
- Es besteht jedoch ein nicht unerhebliches Risiko, dass auch ein hochwertiger Permanentmagnet entmagnetisiert wird, wenn er hohen Temperaturen ausgesetzt wird und/oder wenn die Feldstärke des seiner Magnetisierung entgegen gerichteten Magnetfelds der bestromten Drosselwicklung zu groß wird, das heißt größer als die sogenannte intrinsische Koerzitivfeldstärke bei der jeweiligen Temperatur. Als Folge kann der Grad der Vormagnetisierung lokal oder über die gesamte Drossel nachteilig verändert werden. Derart große Magnetfeldstärken treten zwar im Normalbetrieb einer Drosselvorrichtung nicht auf, können aber bei extremen Randbedingungen vielfach nicht ganz ausgeschlossen werden. Zudem ist das Verhalten der Magnetisierung eines Permanentmagneten bei hochfrequenter Modulation des Stroms durch die Drosselwicklung, insbesondere bei einer sogenannten HSS-Drossel, nicht vorherzusagen und könnte trotz an sich zulässiger Absolutfeldstärken negative Auswirkungen auf die Magnetisierung des Permanentmagneten haben.
- Aus der
EP 0 735 657 B1 ist ein Hochsetzsteller mit einer Spule bekannt, die eine Drosselwicklung, einen Kern und einen Permanentmagneten zur Vormagnetisierung des Kerns aufweist. Ein Kern der Spule ist mit Hilfe eines Permanentmagneten entgegen der durch einen im Betrieb des Hochsetzstellers durch die Spule fließenden getakteten Gleichstrom induzierten Magnetisierung vormagnetisiert, um mit einer vergleichsweise kleinen Spule auszukommen. - Aus der
EP 1 321 950 A1 ist eine Drosselvorrichtung mit einer Drosselwicklung, mit einem Kern und mit einem Permanentmagneten zur Vormagnetisierung des Kerns bekannt. Dieses Dokument setzt sich mit den Anforderungen an das Material des Permanentmagneten auseinander, damit die Vormagnetisierung des Kerns neben der Volumenreduktion auch zu einer Wirkungsgradsteigerung führt. Bei der bekannten Drosselvorrichtung ist der Permanentmagnet innerhalb der Drosselwicklung im Bereich des Mittelstegs des als EE-Kern ausgebildeten Kerns angeordnet. - Aus der
EP 2 012 327 A2 ist es bei einer Drosselvorrichtung mit einer Drosselwicklung, mit einem Kern und mit einem Permanentmagneten zur Vormagnetisierung des Kerns bekannt, dass der magnetische Fluss durch den Kern erhöht werden kann, indem der Permanentmagnet angewinkelt orientiert wird. Hiermit soll es ermöglicht werden, Kunststoff-gebundene, leicht zu bearbeitende Magnetmaterialien, die bestimmte magnetische Kennwerte nicht erfüllen, dennoch zur Vormagnetisierung des Kerns einzusetzen, wobei ihr Vorteil genutzt wird, dass in ihnen aufgrund ihrer geringen elektrischen Leitfähigkeit auch bei einem normal zum Permanentmagneten angreifenden Magnetfeld keine hohen Wirbelströme entstehen. - In der
US 6 639 499 B2 ist beschrieben, wie man eine geometrische Anordnung wählen kann, damit es durch mögliche Betriebszustände einer Drosselvorrichtung mit einer Drosselwicklung, mit einem Kern und mit mindestens einem Permanentmagneten zur Vormagnetisierung des Kerns nicht zu einer Entmagnetisierung des Permanentmagneten kommt. Dies soll es ermöglichen, Permanentmagneten aus Materialien mit relativ geringer intrinsischer Koerzitivfeldstärke zu verwenden. Allerdings können hierbei keine üblichen Kernformen verwendet werden, da der Mittelschenkel des Kerns länger als die Außenschenkel sein muss. - Die
offenbart eine Vorrichtung zur Einstellung der Induktanz mindestens einer auf einem Kern aus ferromagnetischem Material angebrachten Spule. Der Kern besteht aus einem weichen ferromagnetischen Material und ist magnetisch mit einem mit mindestens einer Wicklung versehenen Kern aus einem dauermagnetischen Material gekoppelt. Die magnetische Kopplung resultiert in eine Vormagnetisierung des magnetisch weichen Kerns, welche wiederum Einfluss auf die Induktanz der Spule hat. Dieser Einfluss ist mittels der Wicklung einstellbar, die auf dem permanentmagnetischen Kern angeordnet ist. Dieser Wicklung kann eine regelbare Anzahl magnetisierender oder entmagnetisierender Impulse zugeführt werden, wobei die Amplitude und die Dauer jedes Pulses derart gewählt ist, dass er eine verhältnismäßig geringe Änderung der Remanenz hervorruft. Aufgrund der magnetischen Kopplung des permanentmagnetischen Kerns an den magnetisch weichen Kern resultiert eine Vormagnetisierung des magnetisch weichen Kerns, die die Sättigungsstromstärke des Stroms durch die Spule immer reduziert, d. h. unabhängig von der Richtung des Stroms durch die Spule und unabhängig von der Richtung oder Orientierung der Magnetisierung des permanentmagnetischen Kerns. Die aus derAT 215 023 B bekannte Vorrichtung wird verwendet, um die Resonanzinduktivität eines Resonanzkreises eines Empfängers für Radio- oder Fernsehsignale abzustimmen. Eine Spule, die in solch einem Resonanzkreis verwendet wird, wird nicht mit einem hohen Leistungsstrom beaufschlagt, wie er üblicherweise in einem DC-Steller oder in einem EMV-Filter auftritt.AT 215 023 B - Die
DE 102 59 117 A1 offenbart ein magnetisch kompensiertes induktives Bauteil mit erhöhter Gleichstrombelastbarkeit. Das induktive Bauteil umfasst eine Spule und einen Kreis aus ferromagnetischem Material. Ein Teil des magnetischen Kreises ist aus permanentmagnetischem Material gebildet, und die Magnetisierungsrichtung des permanentmagnetischen Materials ist derart gewählt, dass der entstehende magnetische Fluss dem durch den Gleichstromanteil erzeugten Fluss zumindest teilweise entgegenwirkt. Das permanentmagnetische Material kann nach der Herstellung des induktiven Bauteils durch einen Stromimpuls durch eine Spule des induktiven Bauteils oder ein externes Magnetfeld magnetisiert werden. Dabei ist es möglich, nach erfolgtem Einbau des permanentmagnetischen Materials den Arbeitsbereich und die Richtung des kompensierten Gleichstromanteils zu wählen und zu ändern. - AUFGABE DER ERFINDUNG
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Drosselvorrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffs des unabhängigen Patentanspruchs aufzuzeigen, bei der die Vormagnetisierung des Kerns durch den Permanentmagneten im laufenden Betrieb der Drosselvorrichtung maximal nutzbar ist, um die Größe der Drossel und damit ihre Kosten möglichst klein zu halten.
- LÖSUNG
- Die Aufgabe der Erfindung wird durch eine Drosselvorrichtung mit den Merkmalen des unabhängigen Patentanspruchs 1 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen der neuen Drosselvorrichtung sind in den abhängigen Patentansprüchen 2 bis 14 definiert. Die Patentansprüche 15 bis 17 sind auf bevorzugte Verwendungen, die Patentansprüche 18 bis 24 auf bevorzugte Verfahren zum Betrieb der neuen Drosselvorrichtung gerichtet.
- BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
- Die neue Drosselvorrichtung weist eine Magnetisierungseinrichtung zur Einstellung einer gewünschten Magnetisierung des Permanentmagneten, wobei die Magnetisierungseinrichtung eine Magnetisierungswicklung und eine Schaltung zum Beaufschlagen der Magnetisierungswicklung mit Magnetisierungsstrompulsen auf. Das heißt, bei der neuen Drosselvorrichtung wird die permanente Magnetisierung des Permanentmagneten im laufenden Betrieb eingestellt. Dieses Einstellen umfasst eine gezielte Umkehr der Magnetisierungsrichtung des Permanentmagneten in Abhängigkeit vom zeitlichen Verlauf eines durch die Drosselwicklung der Drosselvorrichtung fließenden Wechselstroms, so dass die Magnetisierung des Permanentmagneten für jede Halbwelle des Wechselstroms an die Stromflussrichtung angepasst wird. Dazu wird die Magnetisierungswicklung von der Schaltung mit Magnetisierungsstrompulsen hoher Stromstärke beaufschlagt, wobei die maximale Stromstärke dieser Magnetisierungsstrompulse typischerweise über die im normalen Betrieb der Drosselvorrichtung maximal fließenden Ströme hinausgeht, insbesondere um für eine Umkehr der Magnetisierungsrichtung die intrinsische Koerzitivfeldstärke im Bereich des Permanentmagneten gezielt zu überschreiten. Aufgrund dieser dynamischen Einstellung der Magnetisierung des Permanentmagneten können bei der neuen Drosselvorrichtung auch Materialien für den Permanentmagneten zum Einsatz kommen, die aufgrund ihrer relativ geringen intrinsischen Koerzitivfeldstärke für einen Permanentmagneten zur Vormagnetisierung des Kerns normalerweise weniger günstig erscheinen. Hierdurch können neben der Größe der Drossel zusätzliche Kosten eingespart werden, wobei die Ersparnis durch die Magnetisierungseinrichtung der neuen Drosselvorrichtung nicht aufgezehrt wird.
- Bei der neuen Drosselvorrichtung muss nicht zwingend eine zusätzliche Magnetisierungswicklung neben der Drosselwicklung vorgesehen sein. Vielmehr kann die Drosselwicklung selbst oder ein Teil davon als Magnetisierungswicklung Verwendung finden.
- Insbesondere kann der gemeinsame Teil der Magnetisierungswicklung und der Drosselwicklung ein den Permanentmagnet umschließender Teil der Drosselwicklung sein, der selektiv mit den Magnetisierungsstrompulsen beaufschlagt wird. Die anderen, nicht zur Magnetisierungswicklung gehörigen Teile der Drosselwicklung können von der Schaltung beim Beaufschlagen der Magnetisierungswicklung mit den Magnetisierungsstrompulsen kurzgeschlossen werden, so dass sich das durch die Beaufschlagung der Magnetisierungswicklung ausbildende magnetische Feld auf den Bereich des Permanentmagneten konzentriert, indem es durch das Gegenfeld, welches von dem in den kurzgeschlossenen Teilen der Drosselwicklung induzierten Strom hervorgerufen wird, aus den an den Bereich des Permanentmagneten angrenzenden Teilen des Kerns verdrängt wird.
- Umgekehrt kann die Magnetisierungswicklung zumindest einen von der Drosselwicklung getrennten Teil aufweisen. Dieser Teil der Magnetisierungswicklung kann mit der Drosselwicklung bei der Einstellung der gewünschten Magnetisierung des Permanentmagneten zusammenwirken, indem eine zur Einstellung der gewünschten Magnetisierung erforderliche Auf- oder Ummagnetisierungsfeldstärke nur durch Bestromung beider Teile der Magnetisierungswicklung erreicht wird. Es ist aber auch möglich, die Magnetisierungswicklung völlig von der Drosselwicklung zu trennen und die Einstellung der Magnetisierung des Permanentmagneten ausschließlich durch Bestromung dieser getrennten Magnetisierungswicklung zu bewirken.
- Wenn die Magnetisierungswicklung zumindest einen von der Drosselwicklung getrennten Teil aufweist, so ist dieser vorzugsweise so gewickelt, dass die durch ihn fließenden Magnetisierungsstrompulse keine Spannungen in der Drosselwicklung induzieren. Zu diesem Zweck kann der von der Drosselwicklung getrennte Teil der Magnetisierungswicklung außerhalb des Kerns gewickelt sein, das heißt nicht um den Kern, der den magnetischen Kreis für die Drosselwicklung bereitstellt.
- Die Schaltung für die Beaufschlagung der Magnetisierungswicklung mit den Magnetisierungsstrompulsen weist vorzugsweise einen Ladungsspeicher, insbesondere einen Kondensator, auf, aus dem heraus sie die Magnetisierungswicklung mit den Magnetisierungsstrompulsen beaufschlagt.
- Es wurde bereits angesprochen, dass bei der neuen Drosselvorrichtung das Material des Permanentmagneten wegen der dynamischen Einstellung seiner Magnetisierung aus einer größeren Gruppe von Materialien ausgewählt werden kann, d. h. es können auch weniger hochwertige Permanentmagnete zum Einsatz kommen als sie normalerweise für eine Magnetisierung ausgewählt würden, die auch unter widrigen Bedingungen über einen langen Zeitraum von vielen Jahren anhalten soll. Ein Permanentmagnet mit einer geringeren intrinsischen Koerzitivfeldstärke kann sogar vorteilhaft sein, weil seine Magnetisierung mit geringeren Feldstärken, d. h. geringeren Magnetisierungsstrompulsen nach Wunsch eingestellt werden kann.
- Vorzugsweise weist die neue Drosselvorrichtung neben der Magnetisierungseinrichtung auch eine Magnetisierungserfassungseinrichtung zur Erfassung der aktuellen Magnetisierung des Permanentmagneten auf. Dadurch kann beispielsweise erkannt werden, warm es erforderlich ist, den Permanentmagneten bezüglich seiner Magnetisierung gezielt zu verändern oder ”aufzufrischen”.
- Die Magnetisierungserfassungseinrichtung kann zum Beispiel den Zeitverlauf eines Stroms durch die Drosselwicklung auswerten, wie er aus anderen Gründen sowieso erfasst werden mag. Aus diesem Zeitverlauf lässt sich erkennen, ob die Drosselvorrichtung bereits eine Sättigung erreicht hat, die sie bei dem jeweiligen Strom nicht erreichen sollte. Dann ist es Zeit, die Magnetisierung des Permanentmagneten anzupassen bzw. zu korrigieren.
- Für ein reines Auffrischen der Magnetisierung des Permanentmagneten reicht es aus, wenn die Magnetisierungseinrichtung die Magnetisierungswicklung mit Magnetisierungsstrompulsen einer gewissen Mindeststromstärke in einer festen Stromflussrichtung beaufschlagt. Wenn hingegen die Magnetisierung des Permanentmagneten auch gezielt reduziert oder umgekehrt werden soll, muss die Stromflussrichtung der Magnetisierungsstrompulse variabel sein. Für die Einstellung bestimmter Magnetisierungen ist es erforderlich, dass die Magnetisierungseinrichtung die Magnetisierungswicklung mit Magnetisierungsstrompulsen definierter maximaler Stromstärke beaufschlagt, weil es die maximale Stromstärke der Magnetisierungsstrompulse durch die Magnetisierungswicklung ist, die die Magnetfeldstärke am Ort des Permanentmagneten bestimmt, mit der wiederum die Magnetisierung des Permanentmagneten eingestellt wird. Zudem ist es, wenn eine höhere Magnetisierung des Permanentmagneten vorliegt, als sie eingestellt werden soll, zunächst erforderlich, diese Magnetisierung durch einen Magnetisierungsstrompuls, der ein entgegen gesetztes magnetisches Feld oberhalb der intrinsischen Koerzitivfeldstärke hervorruft, zu beseitigen
- Die Magnetisierungseinrichtung der neuen Drosselvorrichtung kann die Magnetisierung des Permanentmagneten in Abhängigkeit von einem mittleren Strom durch die Drosselwicklung einstellen, um sie für diesen mittleren Strom im Hinblick auf den Wirkungsgrad der Drosselvorrichtung zu optimieren. Die Anpassung an den mittleren Strom durch die Drosselwicklung kann dabei sehr kurzfristig erfolgen. Im Extremfall ändert die Magnetisierungseinrichtung eine Richtung der Magnetisierung des Permanentmagneten mit jeder Halbwelle, zum Beispiel mit der doppelten Frequenz eines durch die Drosselwicklung fließenden Wechselstroms. Damit wird es bei Verwendung nur einer Drosselwicklung erstmals möglich, eine Drossel mit Vormagnetisierung auch für einen Wechselstrom zu verwenden, um die damit verbundenen Baugrößenvorteile auszunutzen.
- Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Patentansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen. Die in der Beschreibungseinleitung genannten Vorteile von Merkmalen und von Kombinationen mehrerer Merkmale sind lediglich beispielhaft und können alternativ oder kumulativ zur Wirkung kommen, ohne dass die Vorteile zwingend von erfindungsgemäßen Ausführungsformen erzielt werden müssen. Weitere Merkmale sind den Zeichnungen – insbesondere den dargestellten Geometrien und den relativen Abmessungen mehrerer Bauteile zueinander sowie deren relativer Anordnung und Wirkverbindung – zu entnehmen. Die Kombination von Merkmalen unterschiedlicher Ausführungsformen der Erfindung oder von Merkmalen unterschiedlicher Patentansprüche ist ebenfalls abweichend von den gewählten Rückbeziehungen der Patentansprüche möglich und wird hiermit angeregt. Dies betrifft auch solche Merkmale, die in separaten Zeichnungen dargestellt sind oder bei deren Beschreibung genannt werden. Diese Merkmale können auch mit Merkmalen unterschiedlicher Patentansprüche kombiniert werden. Ebenso können in den Patentansprüchen aufgeführte Merkmale für weitere Ausführungsformen der Erfindung entfallen.
- KURZBESCHREIBUNG DER FIGUREN
- Im Folgenden wird die Erfindung anhand in den Figuren dargestellter bevorzugter Ausführungsbeispiele weiter erläutert und beschrieben, wobei nur die
8 bis13 unter die Patentansprüche fallende Drosselvorrichtungen zeigen. -
1 zeigt eine erste Ausführungsform der Drossel- und Magnetisierungswicklung sowie des Kerns und des Permanentmagneten einer nicht unter die Patentansprüche fallenden Drosselvorrichtung. -
2 zeigt Komponenten einer nicht unter die Patentansprüche fallenden Drosselvorrichtung. -
3 zeigt Komponenten einer weiteren nicht unter die Patentansprüche fallenden Drosselvorrichtung. -
4 zeigt Komponenten einer weiteren nicht unter die Patentansprüche fallenden Drosselvorrichtung. -
5 zeigt Komponenten einer weiteren nicht unter die Patentansprüche fallenden Drosselvorrichtung. -
6 zeigt eine Schaltung der Magnetisierungseinrichtung einer nicht unter die Patentansprüche fallenden Drosselvorrichtung. -
7 zeigt eine Schaltung der Magnetisierungseinrichtung einer nicht unter die Patentansprüche fallenden Drosselvorrichtung. -
8 zeigt eine Ausführungsform einer Schaltung der Magnetisierungseinrichtung der neuen Drosselvorrichtung; -
9 zeigt eine weitere, für einen Wechselstrom vorgesehene Ausführungsform der neuen Drosselvorrichtung, wobei die resultierenden Magnetfeldlinien im Normalbetrieb dargestellt sind; -
10 zeigt die Ausführungsform der neuen Drosselvorrichtung gemäß9 , wobei die resultierenden Magnetfeldlinien im Ummagnetisierungsbetrieb dargestellt sind; -
11 zeigt ein elektrisches Ersatzschaltbild der neuen Drosselvorrichtung gemäß9 und10 ; -
12 zeigt ein elektrisches Ersatzschaltbild einer weiteren, gegenüber den9 bis11 vereinfachten Ausführungsform der neuen Drosselvorrichtung; und -
13 zeigt ein Beispiel für einen Zeitverlauf eines Wechselstroms durch die zugleich als Magnetisierungswicklung dienende Drosselwicklung einer Ausführungsform der neuen Drosselvorrichtung. - FIGURENBESCHREIBUNG
-
1 zeigt den magnetischen Kreis1 einer Drosselvorrichtung2 , die in den hier dargestellten Komponenten dem Stand der Technik entspricht. Die Drosselvorrichtung2 weist eine Drosselwicklung3 auf einem Kern4 auf, der als UU-Kern ausgebildet ist, wobei zwischen den freien Enden der Schenkel der U-Teilkerne jeweils ein Permanentmagnet5 zur Vormagnetisierung des Kerns4 angeordnet ist. Die Richtung der Magnetisierung der Permanentmagnete5 ist durch Pfeile6 angezeigt. Diese Magnetisierung weist die entgegen gesetzte Richtung zur Magnetisierung des Kerns4 aufgrund einer Bestromung der Drosselwicklung3 mit einem Gleichstrom auf, dessen Stromwelligkeit mit der Drosselvorrichtung2 geglättet wird. Auf diese Weise wird der Arbeitsbereich der Drosselvorrichtung2 , in dem keine Sättigung der Magnetisierung des Kerns4 auftritt, in die Richtung der hier nur mit einem Vorzeichen auftretenden Stromstärken der Bestromung der Drosselwicklung3 verschoben. Diese Verschiebung geht verloren, wenn die Magnetisierung der Permanentmagnete5 durch Einflüsse von Temperatur, hohen Stromstärken durch die Drosselwicklung3 , die über den normalen Arbeitsbereich hinausgehen, oder auch hochfrequenter Anteile des Stroms durch die Drosselwicklung3 zurückgeht oder gar ganz verlorengeht. Zur Wiederherstellung der Magnetisierung der Permanentmagnete5 werden diese bei der Drosselvorrichtung2 mit einem Magnetfeld beaufschlagt, das über ihre intrinsische Aufmagnetisierungsfeldstärke hinausgeht. Hierzu wird in der Ausführungsform gemäß1 von einer Magnetisierungseinrichtung die Drosselwicklung3 als Magnetisierungswicklung7 verwendet, die über eine hier nicht dargestellte Schaltung mit einem oder mehreren Magnetisierungsstrompulsen beaufschlagt wird. Dabei weisen diese Magnetisierungsstrompulse die umgekehrte Stromflussrichtung des Gleichstroms auf, der normalerweise durch die Drosselwicklung3 fließt. Bei diesen Magnetisierungsstrompulsen bestimmt die maximale Stromstärke die magnetische Feldstärke, die auf die Permanentmagneten5 einwirkt, und damit die wiederhergestellte Magnetisierung der Permanentmagnete5 . - Durch geeignete Wahl des Materials der Permanentmagnete
5 kann durch die Magnetisierungsstrompulse nicht nur eine gewünschte Magnetisierung der Permanentmagnete5 wiederhergestellt werden, sondern es ist auch möglich, verschiedene Magnetisierungen einzustellen. Eine solche Einstellung unterschiedlicher Magnetisierungen der Permanentmagnete5 kann genutzt werden, um die Lage des Arbeitsbereichs der Drosselvorrichtung2 an den Mittelwert des aktuell durch die Drosselwicklung3 fließenden Gleichstroms anzupassen. So ist eine maximale Verschiebung dieses Arbeitsbereichs, wie sie für große Ströme durch die Drosselwicklung3 sinnvoll ist, bei kleineren Strömen mit unnötigen Wirkungsgradverlusten verbunden. - Der optimale Betriebspunkt der Drosselvorrichtung liegt da, wo sich die Vormagnetisierung des Kerns
4 durch den Permanentmagneten5 und die durch den Gleichstrom durch die Drosselwicklung3 induzierte Magnetisierung gerade aufheben, mithin im Symmetriepunkt der Magnetisierungskurve. Dies entspricht einer Lage des optimalen Betriebspunktes beim halben Maximalwert des über die Drosselwicklung3 fließenden Stroms, zum Beispiel in dem Fall, dass der Strom durch die Drosselvorrichtung zwischen null und dem Maximalwert variiert. - Dieses Prinzip kann auch so weit getrieben werden, dass bei einem Wechselstrom durch die Drosselwicklung
3 die Magnetisierung der Permanentmagnete5 mit jedem Vorzeichenwechsel der Stromflussrichtung zwischen zwei Halbwellen des Wechselstroms umgekehrt wird.13 skizziert den Zeitverlauf eines Wechselstroms durch die zugleich als Magnetisierungswicklung7 dienende Drosselwicklung3 , mit dem diese Umkehr der Richtung der Magnetisierung der Permanentmagnete5 realisiert werden kann. Am Ende jeder Halbwelle steigt der Strom I in einem Magnetisierungsstrompuls8 kurzzeitig auf ein Mehrfaches des Scheitelwerts des normalen Wechselstroms an, wodurch die intrinsische Koerzitivfeldstärke der Permanentmagnete5 überschritten und ihre Magnetisierung für die nächste Halbwelle des Wechselstroms umgekehrt wird. So ist der Arbeitsbereich der Drosselvorrichtung2 immer für die jeweils folgende Halbwelle des Wechselstroms optimiert. Auf diese Weise kann die Größe der Drosselvorrichtung2 , insbesondere ihres magnetischen Kreises1 , verglichen mit Drosselvorrichtungen ohne dynamisch ummagnetisierte Permanentmagnete etwa halbiert werden. -
2 zeigt eine Drosselvorrichtung2 , bei der die Magnetisierungswicklung7 separat von der Drosselwicklung3 vorgesehen und dabei so ausgebildet ist, dass sich die durch ihre Bestromung mit den Magnetisierungsstrompulsen in der Drosselwicklung3 induzierten Spannungen aufheben. Hierzu verläuft die Magnetisierungswicklung7 ausschließlich außen um die Schenkel des UU-Kerns4 . Die beiden Permanentmagnete5 sind entsprechend nur zwischen den gegenüberliegenden freien Enden eines Paares der Schenkel der U-Kernteile angeordnet, weil die Magnetisierungsstrompulse die Magnetisierung der Permanentmagnete5 nur in einer absoluten Richtung einstellen kann und nicht in den bei einer Anordnung gemäß1 einander notwendigerweise entgegengesetzten Richtungen der Magnetisierung der Permanentmagnete5 . Der jeweils andere Schenkel kann keinen Permanentmagneten aufweisen, oder einen Permanentmagneten, der durch die Magnetisierungseinrichtung nicht oder nicht im gleichen Maße ummagnetisiert wird, z. B. weil er eine höhere Koerzitivfeldstärke besitzt. -
3 zeigt eine Drosselvorrichtung2 mit einer vorteilhaften geometrischen Form des Kerns4 im Bereich der Permanentmagnete5 und der auch hier separat vorgesehenen Magnetisierungswicklung7 . Angrenzend an die Permanentmagnete5 ist der magnetische Kreis aus Stücken9 mit höherer Sättigungsfeldstärke, z. B. aus nanokristallinem Material ausgebildet. Auf diese Weise bildet sich ein eigener magnetischer Kreis10 für die Magnetisierungswicklung7 aus. Dieser magnetische Kreis10 erstreckt sich außen über Luftspalte11 . Bei der normalen Bestromung der Drosselwicklung3 spielt er keine Rolle. Bei den Magnetisierungsstrompulsen, die über die Sättigung des Kerns4 hinausgehen, wird er jedoch wirksam. - Ein solcher separater magnetischer Kreis
10 für die Magnetisierungswicklung7 ist auch bei der Drosselvorrichtung2 gemäß4 ausgebildet. Hier ist sogar ein eigener Kern12 für die Magnetisierungswicklung7 vorhanden, der mit dem Kern4 überlappt, der den magnetischen Kreis1 für die Drosselwicklung3 ausbildet. - Bei der Drosselvorrichtung
2 gemäß5 ist dieses Konzept in abgewandelter Form bei einem Kern1 verwirklicht, der als EE-Kern ausgebildet ist. Die zusätzlichen Teile von zwei Kernen12 für zwei Magnetisierungswicklungen7 zur Magnetisierung jeweils eines Permanentmagneten5 sind dabei als U-Teilkerne ausgebildet. -
6 zeigt eine Schaltung13 , die grundsätzlich einen Hochsetzsteller14 mit der Drosselwicklung3 , einem Schalter15 und einer Diode16 zwischen einem eingangsseitigen Gleichspannungszwischenkreis17 mit einem Kondensator18 und einem ausgangsseitigen Gleichspannungszwischenkreis19 mit einem Kondensator20 verwirklicht. Daneben weist die Schaltung13 einen zusätzlichen Schalter21 auf, der parallel zu der Diode16 geschaltet ist und der geschlossen wird, um zur Ausbildung eines Magnetisierungsstrompulses einen Strom von dem Kondensator20 durch die auch als Magnetisierungswicklung7 dienende Drosselwicklung3 zurück, das heißt entgegen der üblichen Arbeitsrichtung des Hochsetzstellers14 , in den Kondensator18 fließen zu lassen. Mit einem solchen Strompuls geeigneter Amplitude wird bei einer Drosselvorrichtung2 gemäß1 die Magnetisierung der Permanentmagnete5 aufgefrischt. Die hierfür durch die auch als Drosselwicklung3 dienende Magnetisierungswicklung7 fließende Ladung ist nicht verloren, weil sie zurück in den Eingangszwischenkreis17 gelangt. Die Stromflussrichtung der Magnetisierungsstrompulse wird hier durch die Spannungsdifferenz zwischen dem eingangsseitigen Gleichspannungszwischenkreis17 und dem ausgangsseitigen Gleichspannungszwischenkreis19 getrieben. - Bei der Schaltung
13 gemäß7 handelt es sich zunächst um eine solche eines Tiefsetzstellers22 mit einem Schalter23 , einer Diode24 und der Drosselwicklung3 zwischen dem eingangsseitigen Gleichspannungszwischenkreis17 und dem ausgangsseitigen Gleichspannungszwischenkreis19 . Zusätzlich ist hier ein Schalter25 vorgesehen, mit dem der Kondensator20 des ausgangsseitigen Zwischenkreises über die auch als Drosselwicklung3 dienende Magnetisierungswicklung7 kurzschließbar ist, um die Magnetisierungsstrompulse durch die Magnetisierungswicklung7 hervorzurufen. - Wenn eine Drosselvorrichtung als Teil eines LC-Filters am Ausgang einer steuerbaren Wechselstromquelle, z. B. an einer Wechselrichterbrücke angeschlossen ist, kann ein Magnetisierungsstrompuls
8 in vorteilhafter Weise direkt durch entsprechende Ansteuerung der Wechselstromquelle, insbesondere durch geeignete Taktung der Wechselrichterbrücke erzeugt werden.8 skizziert eine besonders bevorzugte Schaltung13 , um Magnetisierungsstrompulse über die Magnetisierungswicklung7 bzw. Drosselwicklung3 hervorzurufen, die hier zusammen mit einem ausgangsseitigen Kondensator26 einen LC-Filter27 ausbildet. Der Magnetisierungswicklung7 ist dabei eine Reihenschaltung aus einem Kondensator28 und einem Schalter29 parallel geschaltet. Der Kondensator28 wird durch eine externe Spannungsquelle30 aufgeladen und zur Erzeugung der Magnetisierungsstrompulse durch die Magnetisierungswicklung7 durch Schließen des Schalters29 über die Magnetisierungswicklung7 entladen. Auf diese Weise wird der Ausgang des LC-Filters27 nicht mit den Magnetisierungsstrompulsen beaufschlagt. Eine der hier skizzierten Schaltung13 entsprechende Schaltung kann auch in Gleichstromstellern, wie dem Hochsetzsteller14 gemäß6 oder dem Tiefsetzsteller22 gemäß7 , eingesetzt werden und ist insbesondere dann besonders vorteilhaft, wenn die Magnetisierungswicklung7 von der Drosselwicklung3 getrennt ist. - Die in den
9 bis11 dargestellte Drosselvorrichtung2 ist für einen Hauptstrom35 mit wechselnder Stromflussrichtung, d. h. einen Wechselstrom vorgesehen. Dieser Hauptstrom resultiert im Normalbetrieb der Drosselvorrichtung2 in ein magnetisches Feld in dem Kern4 mit den in9 dargestellten Magnetfeldlinien36 . Die dabei durch Pfeilspitzen angedeutete Feldrichtung entspricht der ebenfalls den Pfeilspitzen angedeuteten Flussrichtung des Hauptstroms35 . Die Drosselwicklung3 ist hier in vier Teilwicklungen41 bis44 aufgeteilt, die in der Reihenfolge42 ,43 ,41 und44 (bzw. umgekehrt) von dem Hauptstrom35 durchflossen werden. Im Magnetisierungsbetrieb gemäß10 dienen nur die Teile41 und44 als Magnetisierungswicklung, während eine Kurzschlussleitung37 vorgesehen ist, die die Teile42 und43 der Drosselwicklung3 kurzschließt, wenn ein in ihr angeordneter Kurzschlussschalter34 geschlossen ist. Dieses Kurzschließen geschieht, um beim Beaufschlagen der Teile41 und44 mit Magnetisierungsstrompulsen von der Schaltung13 das resultierende magnetische Feld auf die Permanentmagnete5 zu konzentrieren. Diese Konzentration basiert darauf, dass die in den kurzgeschlossenen Teilen42 und43 der Drosselwicklung3 durch das mit den Magnetisierungsstrompulsen durch die Teile41 und44 hervorgerufene Magnetfeld induzierten Ströme ein Gegenfeld hervorrufen, das das induzierende Magnetfeld aus den von den Teilen42 und43 umschlossenen Teilen des Kerns4 verdrängt. Die resultierenden Magnetfeldlinien45 um die Teile41 und44 der Magnetisierungswicklung und die Magnetfeldlinien46 um die Teile42 und43 der Drosselwicklung3 zeigt10 . - In den
9 bis11 sind auch Details der Schaltung13 wiedergegeben, die die Magnetisierungswicklung7 mit den Magnetisierungsstrompulsen beaufschlagt. Die Schaltung13 weist hier zwei Kondensatoren28 und38 auf, die über einen gemeinsamten Widerstand33 und eine jeweilige Diode31 bzw.32 von einem Wechselstrom aufgeladen werden, der von einem Abzapfpunkt zwischen den Teilen43 und41 abgezapft wird. Über Schalter29 und39 , die hier als Thyristoren ausgebildet sind, aber bei gleicher Funktionalität auch anders realisiert sein können, werden die Kondensatoren28 und38 wechselweise durch die Teile41 und44 der Magnetisierungswicklung7 entladen, um die Permanentmagnete5 wechselweise in unterschiedlicher Richtung zu magnetisieren, damit die Drosselvorrichtung2 aufgrund der Vormagnetisierung ihres Kerns4 durch die hier zwei Permanentmagnete5 für die nächste Halbwelle des Wechselstroms vorbereitet ist. Der Widerstand33 , über den die Kondensatoren28 und38 aufgeladen werden, ist zumindest bei kleinen Arbeitsströmen bzw. kleinen Nennleistungen der Drosselvorrichtung2 optional. Hierdurch können die in ihm anfallenden ohmschen Verluste vermieden werden. Die gesamte Bewicklung des Kerns4 wird bei der Ausführungsform der Drosselvorrichtung2 gemäß den9 bis11 als Drosselwicklung3 genutzt. Dennoch wird beim Beaufschlagen der Teile41 und44 der Drosselwicklung mit den Magnetisierungsstrompulsen das resultierende Magnetfeld maximal auf die umzumagnetisierenden Permanentmagnete5 fokussiert, indem die weiteren Teile42 und43 der Drosselwicklung gleichzeitig kurzgeschlossen werden. - Das in den
9 bis11 für eine Drosselvorrichtung2 für einen Wechselstrom vorgesehene Konzept, bei dem eine Ummagnetisierung der Permanentmagnete5 zwischen den Halbwellen des als Hauptstrom fließenden Wechselstroms erfolgt, kann auch auf eine Drosselvorrichtung2 für einen (getakteten) Gleichstrom angewandt werden. Dies ist in12 skizziert. Hier ist eine Drosselwicklung3 in zwei Teile41 und42 aufgeteilt, von denen der eine Teil42 für eine Magnetisierung eines im Bereich des anderen Teils41 angeordneten Permanentmagneten durch Schließen des Kurzschlussschalters34 in der Kurzschlussleitung37 kurzgeschlossen wird, während durch Schließen des Schalters29 ein zwischenzeitlich über einen Widerstand33 und eine Diode33 aufgeladener Kondensator28 entladen wird, um einen Magnetisierungsstrompuls durch den als Magnetisierungswicklung7 dienenden Teil41 zu erzeugen. - Indem bei der Ausführungsformen der Drosselvorrichtung
2 gemäß12 das magnetische Feld, das durch den Magnetisierungsstrompuls hervorgerufen wird, auf den Permanentmagnet fokussiert wird, reicht im Vergleich zu der Ausführungsform gemäß8 ein kleinerer Strom des Magnetisierungsstrompulses aus, um die intrinsische Koerzitivfeldstärke des Permanentmagneten5 zu überschreiten. Entsprechend kann der Kondensator28 kleiner dimensioniert werden. Dies ist ein grundsätzlicher Vorteil, aller in den9 bis12 gezeigten Ausführungsformen der neuen Drosselvorrichtung2 . - Nicht dargestellt ist in den Figuren eine Magnetisierungserfassungseinrichtung, die die Magnetisierung des oder der Permanentmagneten der Drosselvorrichtung erfasst. Diese Magnetisierungserfassungsvorrichtung kann aber einfach dadurch realisiert sein, dass der Zeitverlauf eines Stroms durch die Drosselwicklung auf Anzeichen einer unerwünschten Sättigung des Kerns überwacht wird, beispielsweise auf einen unerwartet hohen Stromanstieg oder -abfall. Wird auf diese Weise festgestellt, dass die Magnetisierung des Permanentmagneten zurückgegangen ist oder aus anderen Gründen nicht mehr passend ist, wird ein Magnetisierungsstrompuls durch die Magnetisierungswicklung ausgelöst. Dabei kann die Stromstärke des Magnetisierungsstrompulses darauf abgestimmt werden, welche Magnetisierung des Permanentmagneten eingestellt werden soll. Wenn dazu zunächst eine höhere Magnetisierung zu beseitigen ist, kann vor dem eigentlichen Magnetisierungsstrompuls auch noch ein Entmagnetisierungsstrompuls durch die Magnetisierungswicklung notwendig sein, der die entgegengesetzte Stromflussrichtung des anschließenden Magnetisierungsstrompulses aufweist.
- Bezugszeichenliste
-
- 1
- magnetischer Kreis
- 2
- Drosselvorrichtung
- 3
- Drosselwicklung
- 4
- Kern
- 5
- Permanentmagnet
- 6
- Pfeil
- 7
- Magnetisierungswicklung
- 8
- Magnetisierungsstrompuls
- 9
- Stück
- 10
- magnetischer Kreis
- 11
- Luftspalt
- 12
- Kern
- 13
- Schaltung
- 14
- Hochsetzsteller
- 15
- Schalter
- 16
- Diode
- 17
- Gleichspannungszwischenkreis
- 18
- Kondensator
- 19
- Gleichspannungszwischenkreis
- 20
- Kondensator
- 21
- Schalter
- 22
- Tiefsetzsteller
- 23
- Schalter
- 24
- Diode
- 25
- Schalter
- 26
- Kondensator
- 27
- LC-Filter
- 28
- Kondensator
- 29
- Schalter
- 30
- Spannungsquelle
- 31
- Diode
- 32
- Diode
- 33
- Widerstand
- 34
- Kurzschlussschalter
- 35
- Hauptstrom
- 36
- Magnetfeldlinie
- 37
- Spannungsquelle
- 38
- Kondensator
- 39
- Schalter
- 41
- Teilwicklung
- 42
- Teilwicklung
- 43
- Teilwicklung
- 44
- Teilwicklung
- 45
- Magnetfeldlinie
- 46
- Magnetfeldlinie
Claims (24)
- Drosselvorrichtung (
2 ) – mit einer Drosselwicklung (3 ), – mit einem Kern (4 ), – mit mindestens einem Permanentmagneten (5 ) zur Vormagnetisierung des Kerns (4 ) und – mit einer Magnetisierungseinrichtung zur Einstellung einer gewünschten Magnetisierung des Permanentmagneten (5 ), – wobei die Magnetisierungseinrichtung eine Magnetisierungswicklung (7 ) und eine Schaltung (13 ) zum Beaufschlagen der Magnetisierungswicklung (7 ) mit Magnetisierungsstrompulsen (8 ) aufweist, wobei die Magnetisierungseinrichtung die Magnetisierungswicklung (7 ) mit Magnetisierungsstrompulsen (8 ) unterschiedlicher Stromflussrichtung beaufschlagt, so dass sie die Richtung der Magnetisierung des Permanentmagneten (5 ) mit der doppelten Frequenz eines durch die Drosselwicklung (3 ) fließenden Wechselstroms ändert. - Drosselvorrichtung (
2 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetisierungswicklung (7 ) und die Drosselwicklung (3 ) zumindest einen gemeinsamen Teil aufweisen, der ein den Permanentmagnet umschließender Teil der Drosselwicklung (3 ) ist. - Drosselvorrichtung (
2 ) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein nicht zur Magnetisierungswicklung (7 ) gehöriger Teil der Drosselwicklung (3 ) von der Schaltung (13 ) beim Beaufschlagen der Magnetisierungswicklung (7 ) mit den Magnetisierungsstrompulsen (8 ) kurzgeschlossen wird. - Drosselvorrichtung (
2 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetisierungswicklung (7 ) zumindest einen von der Drosselwicklung getrennten Teil aufweist. - Drosselvorrichtung (
2 ) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der von der Drosselwicklung (3 ) getrennte Teil der Magnetisierungswicklung (7 ) so gewickelt ist, dass die durch ihn fließenden Magnetisierungsstrompulse (8 ) keine Spannungen in der Drosselwicklung (3 ) induzieren. - Drosselvorrichtung (
2 ) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der von der Drosselwicklung (3 ) getrennte Teil der Magnetisierungswicklung (7 ) nicht um den Kern (4 ) gewickelt ist. - Drosselvorrichtung (
2 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltung (13 ) einen Ladungsspeicher aufweist, aus dem heraus sie die Magnetisierungswicklung (7 ) mit Magnetisierungsstrompulsen (8 ) beaufschlagt. - Drosselvorrichtung (
2 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Permanentmagnet (5 ) aus anisotropem hartmagnetischem Material besteht. - Drosselvorrichtung (
2 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Permanentmagnet (5 ) aus isotropem hartmagnetischem Material besteht. - Drosselvorrichtung (
2 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Magnetisierungserfassungseinrichtung zur Erfassung der Magnetisierung des Permanentmagneten (5 ). - Drosselvorrichtung (
2 ) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetisierungserfassungseinrichtung den Zeitverlauf eines Stroms durch die Drosselwicklung (3 ) auswertet. - Drosselvorrichtung (
2 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetisierungseinrichtung die Magnetisierungswicklung (7 ) mit Magnetisierungsstrompulsen (8 ) definierter maximaler Stromstärke beaufschlagt. - Drosselvorrichtung (
2 ) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetisierungseinrichtung die Magnetisierung des Permanentmagneten (5 ) in Abhängigkeit von einem mittleren Strom durch die Drosselwicklung (3 ) einstellt. - Drosselvorrichtung (
2 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetisierungseinrichtung eine Höhe der sich alternierend umkehrenden Magnetisierung des Permanentmagneten (5 ) in Abhängigkeit von einem Scheitelwert des durch die Drosselwicklung (3 ) fließenden Wechselstroms einstellt. - Verwendung einer Drosselvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche als Drossel mit nur einer Drosselwicklung (
3 ) für einen Wechselstrom. - Verwendung einer Drosselvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14 in einem LC-Filter für einen Wechselstrom.
- Verwendung einer Drosselvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14 in einem LC-Filter am Ausgang einer Wechselstromquelle.
- Verfahren zum Betrieb einer Drosselvorrichtung (
2 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, gekennzeichnet durch den wiederholten Schritt: – Beaufschlagen der Magnetisierungswicklung (7 ) mit einem Magnetisierungsstrompuls (8 ), der im Bereich des Permanentmagneten (5 ) ein magnetisches Feld hervorruft, das die Magnetisierung des Permanentmagneten ändert. - Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Feldstärke des magnetischen Feldes über die intrinsische Aufmagnetisierungsfeldstärke des Permanentmagneten (
5 ) hinausgeht. - Verfahren nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Feldstärke des magnetischen Feldes über die intrinsische Koerzitivfeldstärke des Permanentmagneten (
5 ) hinausgeht. - Verfahren nach Anspruch 20, gekennzeichnet durch den wiederholten Schritt: – Beaufschlagen der Magnetisierungswicklung (
7 ) mit einem Magnetisierungsstrompuls (8 ), der im Bereich des Permanentmagneten (5 ) ein magnetisches Feld hervorruft, das die Richtung der Magnetisierung des Permanentmagneten (5 ) ändert. - Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 21, gekennzeichnet durch die Schritte: – Bestimmen eines mittleren Stroms durch die Drosselvorrichtung (
2 ) und – Beaufschlagen der Magnetisierungswicklung (7 ) mit einem Magnetisierungsstrompuls (8 ) in Abhängigkeit von dem bestimmten mittleren Strom. - Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Drosselvorrichtung (
2 ) mit einem Wechselstrom betrieben wird und dass die Magnetisierungswicklung (7 ) mit einem Magnetisierungspuls (8 ) je Halbwelle des Wechselstroms beaufschlagt wird. - Verfahren nach Anspruch 21 und 23, dadurch gekennzeichnet, dass ein Vorzeichen der Magnetisierung des Permanentmagneten (
5 ) zwischen den Halbwellen gewechselt wird.
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