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DE102011009123B4 - Schalter-Anordnung mit manueller Rücksetzung - Google Patents

Schalter-Anordnung mit manueller Rücksetzung Download PDF

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DE102011009123B4
DE102011009123B4 DE102011009123A DE102011009123A DE102011009123B4 DE 102011009123 B4 DE102011009123 B4 DE 102011009123B4 DE 102011009123 A DE102011009123 A DE 102011009123A DE 102011009123 A DE102011009123 A DE 102011009123A DE 102011009123 B4 DE102011009123 B4 DE 102011009123B4
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Germany
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lever
switch
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actuating
housing
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Brian L. Palmer
Christina A. Bentley
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Dwyer Instruments LLC
Original Assignee
Dwyer Instruments LLC
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Abstract

Schalter-Anordnung zur Steuerung eines oder mehrerer Geräte, wobei die Schalter-Anordnung Folgendes umfasst:
eine Anzahl von Schaltern (114), wobei jeder Schalter ein Betätigungselement (116) aufweist, das zum Umschalten des Schalters von einem ersten Zustand auf einen zweiten Zustand ausgebildet ist, wobei die Schalter mit dem einem oder den mehreren Geräten verbindbar sind;
einen Betätigungshebel (130) mit einem ersten Ende (146) und einem zweiten Ende (148), wobei das zweite Ende (148) des Betätigungshebels (130) einen Eingriffsteil (170) aufweist und der Betätigungshebel (130) um eine erste Schwenkachse (132) zwischen einer ersten Position und einer zweiten Position schwenkbar ist, wobei der Eingriffsteil (170) für den Eingriff mit den Betätigungselementen (116) der Schalter (114) ausgebildet ist, wenn sich der Betätigungshebel (130) in der zweiten Stellung befindet;
wobei das zweite Ende des Betätigungshebels (130) ein Rastelement (160) aufweist, das eine Kerbe (164) bildet, wobei die Schalter-Anordnung einen Gestängehebel (76) aufweist, der um eine zweite Schwenkachse (78) zwischen einer ersten Position des Gestängehebels (76) in der sich der Gestängehebel in der Kerbe (164) befindet und mit dem Rastelement (160) des Betätigungshebels (130) in Eingriff steht, um ein Verschwenken des Betätigungshebels (130) von der ersten Position des Betätigungshebels (130) in Richtung auf die zweite Position des Betätigungshebels (130) zu verhindern, und einer zweiten Stellung des Gestängehebels (76) verschwenkbar ist, in der der Gestängehebel (76) aus der Kerbe (164) entfernt ist, derart, dass der Betätigungshebel (130) aus der ersten Position des Betätigungshebels (130) in Richtung auf die zweite Position des Betätigungshebels (130) verschwenkbar ist,
wobei, wenn der Betätigungshebel (130) sich in der ersten Position befindet, der Eingriffsteil (170) in Abstand von den Betätigungselementen der Schalter angeordnet ist, so dass jeder der Schalter sich in dem ersten Zustand befindet, und wenn der Betätigungshebel (130) von der ersten Position in Richtung auf die zweite Position verschwenkt ist, der Eingriffsteil (170) die Betätigungselemente der Schalter im Wesentlichen gleichzeitig betätigt, um gleichzeitig jeden Schalter von dem ersten Zustand auf den zweiten Zustand umzuschalten.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Druckschalter mit manueller Rücksetzung.
  • Die vorliegende Erfindung ist auf eine Schalter-Anordnung gerichtet, die ein oder mehrere elektrische Schalter einschließt, die von einem ersten Schaltzustand auf einen zweiten Schaltzustand in Abhängigkeit von einem physikalischen Eingang umgeschaltet werden können, und insbesondere auf eine Schalter-Anordnung, die eine Vielzahl von elektrischen Schaltern einschließt, die von ihren ersten Schaltzuständen auf ihre zweiten Schaltzustände im Wesentlichen gleichzeitig in Abhängigkeit von einem einzigen physikalischen Eingang umgeschaltet werden können.
  • Aus der GB 1 350 488 ist eine Schalter-Anordnung in Form einer Druckschalter-Anordnung bekannt, die durch eine Membran getrennte Strömungsmittel-Kammern aufweist, die mit dem zu messenden oder das Auslösekriterium darstellenden Druck verbindbar sind. Eine Bewegung der Membran wird durch zwei Winkelhebel auf die Schalter übertragen, wobei ein horizontaler Arm eines ersten Winkelhebels mit der Membran verbunden ist und über seinem zweiten vertikalen Arm einen vertikalen Arm des zweiten Winkelhebels betätigt, dessen horizontaler Arm über einen Einstellmechanismus elastisch auf eine Stellung vorgespannt ist, in der der vertikale Arm des zweiten Winkelhebels in einer Stellung gehalten wird, in der die Betätigungselemente der Schalter nicht betätigt sind. Eine Bewegung der Membran ruft dann eine Bewegung des vertikalen Armes des zweiten Winkelhebels gegen die Wirkung der elastischen Einrichtungen hervor, um die Betätigungselemente der Schalter zu betätigen und damit ein Schalten der Schalter zu bewirken. Hierbei muss die Membran die gesamte zur Betätigung der Schalter erforderliche Kraft sowie die Kraft der elastischen Einrichtungen aufbtringen, um die Betätigung des Schalters zu ermöglichen. Der bekannte Druckschalter weist weiterhin einen Rasthebel auf, der die Winkelhebel in einer Stellung hält, in der die Schalter nicht betätigt werden, und der bei einer Bewegung der Membran aus seiner Raststellung in eine Freigabestellung überführt wird, aus der heraus er manuell zurückgesetzt werden kann, sobald die Bewegung der Membran beendet ist. Abgesehen davon, dass bei dieser bekannten Konstruktion die Membran die volle Kraft zur Betätigung der Schalter aufbringen muss, weist diese bekannte Konstruktion einen komplizierten Aufbau mit relativ großem Raumbedarf auf, obwohl die einzelnen Schalter zwischen den horizontalen Armen der Winkelhebel angeordnet sind.
  • Aus der GB 860 759 ist ein durch einen Strömungsmitteldruck betätigter Schalter bekannt, der eine mit einem Druck beaufschlagte Membran aufweist, die über einen Betätigungsstift mit einem horizontalen Teil eines ersten Winkelhebels verbunden ist, dessen vertikaler Teil mit dem vertikalen Teil eines zweiten Winkelhebels in Eingriff steht, der seinerseits einen horizontalen Teil aufweist, der durch ein Einstell- und Kalibrierelement einstellbar ist, um die Betätigung einer Reihe von Mikroschaltern bei einem vorgegebenen Druck, der auf die Membran wirkt, zu ermöglichen. Diese Mikroschalter werden durch den vertikalen Teil des zweiten Winkelhebels betätigt, während der horizontale Teil mit einem Betätigungshebel in Eingriff steht, der eine Rastkerbe aufweist, um diesen horizontalen Teil des zweiten Winkelhebels in einer Stellung festzuhalten, in der die elektrischen Schalter durch den vertikalen Teil des zweiten Winkelhebels betätigt sind. Bei einer durch eine Druckänderung hervorgerufenen Bewegung der Membran betätigt diese den horizontalen Arm des ersten Winkelhebels, dessen vertikaler Teil den vertikalen Teil des zweiten Winkelhebels betätigt und den horizontalen Teil des zweiten Winkelhebels aus der Rastkerbe drückt, so dass die Schalter ausgelöst werden.
  • Wenn der Druck auf den Normalzustand zurückkehrt, kann der Betätigungshebel manuell wieder in die Ausgangsstellung zurückgesetzt werden. Eine derartige Anordnung ist aufgrund der Vielzahl der bewegten Teile störanfällig und weist einen erheblichen Raumbedarf auf.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schalter-Anordnung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der die Membran bei einfachem Aufbau der Schalter-Anordnung geringere Betätigungskräfte auf die Schalter-Anordnung ausüben muss.
  • Diese Aufgabe wird durch die in den Patentansprüchen 1 bzw. 17 angegebenen Merkmale gelöst.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den jeweiligen Unteransprüchen.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen noch näher erläutert.
  • Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist eine perspektivische Ansicht eines Druckschalters, der eine Schalter-Anordnung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung einschließt.
  • 2 ist eine perspektivische Ansicht des Druckschalters, wobei die Abdeckung des Gehäuses entfernt ist.
  • 3 ist eine perspektivische Ansicht des Druckschalters bei entferntem Gehäuse.
  • 4 ist eine Draufsicht auf den Druckschalter bei entferntem Gehäuse.
  • 5 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie 5-5 nach 4.
  • 6 ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht des Druckschalters bei entferntem Gehäuse und bei dem Betätigungshebel in der Normalstellung.
  • 7 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie 7-7 nach 6.
  • 8 ist eine Teil-Seitenansicht des Druckschalters bei entferntem Gehäuse und mit in der betätigten Stellung gezeigten Betätigungshebel.
  • 9 ist eine Querschnittsansicht des Druckschalters bei entferntem Gehäuse und mit dem Betätigungshebel in der betätigten Stellung.
  • 10 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie 10-10 nach 8.
  • 11 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie 11-11 nach 8.
  • 12 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie 12-12 nach 6.
  • 13 ist eine perspektivische Draufsicht auf die Befestigungsbasis der Schalter-Anordnung, der mit seiner Kopplung mit der Oberseite des Membrangehäuses des Druckschalters gezeigt ist.
  • 14 ist eine perspektivische Ansicht von unten auf die Befestigungsbasis für die Schalter-Anordnung bei Betrachtung von der Innenseite des Membrangehäuses aus.
  • 15 ist eine Draufsicht des Gestängehebels der Schalter-Anordnung.
  • 16 ist eine Seitenansicht des Gestängehebels.
  • 17 ist eine Seitenansicht der Torsionsfeder für den Betätigungshebel.
  • 18 ist eine rechte Seitenansicht des Betätigungshebels.
  • 19 ist eine Vorderansicht des Betätigungshebels.
  • 20 ist eine linke Seitenansicht des Betätigungshebels.
  • 21 ist eine Rückansicht des Betätigungshebels.
  • 22 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie 22-22 nach 21.
  • 23 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie 23-23 nach 18.
  • 23 ist eine Unteransicht des Betätigungshebels; und
  • 25 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie 25-25 nach 4.
  • Ausführliche Beschreibung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schalter-Anordnung, die einen Sensor-Mechanismus und eine Schalter-Anordnung einschließt, wobei der Sensor-Mechanismus einen physikalischen Eingang, wie zum Beispiel eine Kraft liefert, um die Schalter-Anordnung zu betätigen. Eine Ausführungsform der Schalter-Anordnung ist in den Zeichnungen als ein Druckschalter 10 gezeigt, der einen Druck-Sensor-Mechanismus 12 einschließt, der zur Lieferung eines physikalischen Eingangs, wie zum Beispiel einer Kraft, an einer Schalter-Anordnung 14 ausgebildet ist. Die Schalter-Anordnung kann alternativ beispielsweise eine Drehstellungs-Schalter-Anordnung sein, wobei der Sensor-Mechanismus einen Drehstellungs-Sensor umfasst, eine lineare Pegelschalter-Anordnung, bei der der Sensor-Mechanismus einen linearen Pegel-Sensor umfasst, oder eine Strömungsmittel-Strömungs-Schalter-Anordnung umfassen, bei der der Sensor-Mechanismus einen Strömungsmittel-Strömungssensor umfasst.
  • Der Druck-Sensor-Mechanismus 12 weist ein Gehäuse 20 auf. Das Gehäuse 20 schließt einen oberen Gehäuseteil 22 mit einem allgemein kreisförmigen Umfangsflansch 24 und einen unteren Gehäuseteil 26 mit einem allgemein kreisförmigen Umfangsflansch 28 ein. Eine elastische flexible Membran 30 mit einem allgemein kreisförmigen Umfangsrand 32 ist unter Abdichtung zwischen dem oberen Gehäuseteil 22 und dem unteren Gehäuseteil 26 angeordnet, wobei der Umfangsrand 32 der Membran 30 zwischen dem Umfangsflansch 24 des oberen Gehäuseteils 22 und dem Umfangsflansch 28 des unteren Gehäuseteils 26 liegt. Der Druck-Sensor-Mechanismus 12 weist eine erste Strömungsmittel-Kammer 34, die zwischen der Membran 30 und dem oberen Gehäuseteil 22 gebildet ist, und eine zweite Strömungsmittel-Kammer 36 auf, die zwischen der Membran 30 und dem unteren Gehäuseteil 26 gebildet ist. Wie dies in 6 gezeigt ist, weist der obere Gehäuseteil 22 einen ersten Anschluss 38 in Strömungsmittel-Verbindung mit der ersten Strömungsmittel-Kammer 34 und einen zweiten Anschluss in Strömungsmittel-Verbindung mit der zweiten Strömungsmittel-Kammer 36 auf.
  • Der Druck-Sensor-Mechanismus 12 weist einen Stutzen 44 auf, der an dem unteren Gehäuseteil 26 angebracht ist. Der Stutzen 44 erstreckt sich entlang einer allgemein geradlinigen Mittelachse 46 des Druck-Sensor-Mechanismus 12. Die Umfangsflansche 24 und 28 der oberen und unteren Gehäuseteile 22 und 26 erstrecken sich allgemein konzentrisch um die Achse 46. Die Membran 30 erstreckt sich allgemein konzentrisch um die Achse 46 und allgemein unter einem rechten Winkel zur Achse 46. Der Stutzen 44 ist mit Aussengewinde versehen, um mit einem Befestigungsteil gekoppelt zu werden. Der Stutzen 44 schließt eine Innenbohrung 45 ein, die sich entlang der Achse 46 erstreckt.
  • Der Druck-Sensor-Mechanismus 12 weist, wie dies am besten in 25 zu sehen ist, einen Kalibrier-Mechanismus 47 mit einem Einstellelement 48 auf, das sich innerhalb der Bohrung 45 des Stutzens 44 befindet. Das Einstellelement 48 ist selektiv um die Achse 46 entweder im Uhrzeigersinn oder im Gegenuhrzeigersinn drehbar. Das Einstellelement 48 wird in der Bohrung 45 drehbar durch ein Halteelement 49 gehalten, wie zum Beispiel einen Sprengring oder einen E-Typ-Ring. Das Einstellelement 48 weist einen Kopf 51, der außerhalb des Stutzens 44 liegt, und einen allgemein kreisförmigen Flansch 52 auf, der im Inneren der Bohrung 45 liegt. Der Flansch 52 weist eine allgemein kreisförmige Kante auf. Ein elastisches Dichtungselement 53, wie zum Beispiel ein O-Ring, liegt um den Rand des Flansches 52 herum und zwischen dem Flansch 52 und einem allgemein kreisförmigen Seitenband-Abschnitt der Bohrung 45 des Stutzens 44, um eine strömungsmitteldichte Abdichtung zwischen dem Flansch 52 und der Bohrung 45 des Stutzens 44 zu schaffen, während sich gleichzeitig das Einstellelement 48 um die Achse 46 bezüglich des Stutzens 44 drehen kann. Das Einstellelement 48 schließt eine mit Aussengewinde versehene Welle 54 ein, die sich von dem Flansch 52 in Richtung auf die Membran 30 entlang der Achse 46 erstreckt. Die Welle 54 weist eine mit Innengewinde versehene Bohrung 55 auf, die sich von einem distalen Ende der Welle 54 entlang der Achse 46 nach innen erstreckt. Ein Anschlagelement 56, wie zum Beispiel eine Schraube oder ein Bolzen, ist durch Schrauben mit der Bohrung 55 der Welle 54 verbunden, um sich mit der Welle 54 um die Achse 46 zu drehen. Das Anschlagelement 56 hat einen Kopf 57 an dem distalen Ende der Welle 54, der sich in Radialrichtung nach außen über den Aussenumfang der Welle 54 hinaus erstreckt.
  • Der Kalibriermechanismus 47 schließt ein Führungselement 58 ein, das durch Schrauben an der Welle 54 des Einstellelementes 48 befestigt ist. Das Führungselement 58 hat einen sich nach außen erstreckenden Flansch 59 mit einer allgemein vieleckigen Umfangskante, beispielsweise eine sechseckförmige Umfangskante, die so ausgebildet ist, dass sie mit einem allgemein vieleckigen Wandteil, wie zum Beispiel einem sechseckigen Wandteil einer Bohrung 45 zusammenpasst, die sich von dem benachbarten Flansch 52 des Einstellelementes 48 zu dem distalen Ende der Bohrung 45 erstreckt. Der sechseckförmige Seitenwand-Teil der Bohrung 45 hindert das Führungselement 58 an einer Drehung gegenüber dem Stutzen 44, wenn das Einstellelement 48 um die Achse 46 bezüglich des Stutzens 44 gedreht wird. Das Einstellelement 48 ist um die Achse 46 bezüglich des Führungselementes 58 entweder im Uhrzeigersinn oder im Gegenuhrzeigersinn drehbar. Das Einstellelement 48 kann selektiv um die Achse 46 gedreht werden, um das Führungselement 58 entweder in Richtung auf die Membran 30 und den Gehäuseteil 22 vorwärts zu bewegen, oder um das Führungselement 58 von der Membran 30 und von dem Gehäuseteil 22 entlang der Achse 46 fort zu bewegen. Der Kopf 57 des Anschlagelementes 56 kann mit dem Führungselement 58 in Eingriff kommen, wenn sich das Führungselement 58 zum distalen Ende der Welle 54 vorwärts bewegt, um zu verhindern, dass sich das Führungselement 58 über das distale Ende der Welle 54 hinaus vorwärts bewegt.
  • Ein elastisches Vorspannelement 50, wie zum Beispiel eine Schraubenfeder, erstreckt sich entlang der Achse 46 und zumindest teilweise im Inneren der Bohrung 45 zwischen dem Führungselement 58 und der Membran 30. Das Vorspannelement 50 hat ein distales Ende, das für einen Eingriff mit der Membran 30 ausgebildet ist, und ein proximales Ende, das für den Eingriff mit dem Führungselement 58 ausgebildet ist. Das Vorspannelement 50 ist zum elastischen Vorspannen der Membran 30 entlang der Achse 46 in Richtung auf die erste Strömungsmittel-Kammer 34 und dem oberen Gehäuseteil 22 mit einer elastischen Vorspannkraft ausgebildet. Die Vorspannkraft, mit der das Vorspannelement 50 mit der Membran 30 in Eingriff kommt, kann selektiv durch manuelles Vorwärtsbewegen des Führungselementes 58 entlang der Achse 46 eingestellt werden, um die Vorspannkraft zu vergrößern, oder durch manuelles Zurückziehen des Führungselementes 58 entlang der Achse 46, um die von dem Vorspannelement 50 gelieferte Vorspannkraft zu verringern.
  • Der erste Anschluss 38 kann mit einer ersten Strömungsmittel-Speiseleitung verbunden werden, um ein erstes Strömungsmittel an die erste Strömungsmittel-Kammer 34 mit einem ersten Druck zu liefern, und ein zweiter Anschluss 40 kann mit einer zweiten Strömungsmittel-Speiseleitung verbunden werden, um ein zweites Strömungsmittel an eine zweite Strömungsmittel-Kammer 36 mit einem zweiten Druck zu liefern. Typischerweise ist der Druck des Strömungsmittels in der ersten Strömungsmittel-Kammer 34 größer als der Druck des Strömungsmittels in der zweiten Strömungsmittel-Kammer 36. In dem Ausmaß, in dem der Druck des ersten Strömungsmittels in der ersten Strömungsmittel-Kammer 34 größer als der Druck des zweiten Strömungsmittels in der zweiten Strömungsmittel-Kammer 36 ist, übt das erste Strömungsmittel eine resultierende Strömungsmittel-Kraft auf die Membran 30 aus und bewegt die Membran 30 entlang der Achse 46 in Richtung auf die zweite Strömungsmittel-Kammer 36 und den unteren Gehäuseteil 26, wobei das Vorspannelement 50 komprimiert wird, bis das Vorspannelement 50 ausreichend weit komprimiert ist, um auf die Membran 30 eine Vorspannkraft auszuüben, die gleich und hinsichtlich ihrer Richtung entgegengesetzt zu der resultierenden Strömungsmittel-Kraft ist, die von dem ersten Strömungsmittel in der ersten Strömungsmittel-Kammer 34 auf die Membran 30 ausgeübt wird. Je größer der Druckunterschied zwischen dem ersten Strömungsmittel in der ersten Strömungsmittel-Kammer 34 und dem zweiten Strömungsmittel der zweiten Strömungsmittel-Kammer 36 ist, desto weiter bewegt sich die Membran entlang der Achse 46 in Richtung auf den unteren Gehäuseteil 26, wobei das Vorspannelement 50 komprimiert wird. Die Membran 30 wird dabei auf eine ausgewählte Position entlang der Achse 46 und auf eine ausgewählte Position zwischen dem unteren Gehäuseteil 26 und dem oberen Gehäuseteil 22 gebracht, wenn es einen bestimmten Druckunterschied zwischen dem ersten Strömungsmittel in der ersten Strömungsmittel-Kammer 34 und dem zweiten Strömungsmittel in der zweiten Strömungsmittel-Kammer 36 gibt.
  • Die Schalter-Anordnung 14 schließt eine Befestigungsbasis 60 ein, die mit dem oberen Gehäuseteil 22 des Gehäuses 20 verbunden ist. Die Befestigungsbasis 60 ist, wie dies in 13 gezeigt ist, allgemein langgestreckt und rechtwinklig und weist eine allgemein ebene obere Wand 62, eine erste Seitenwand 64, eine zweite Seitenwand 66 und zwei mit Abstand voneinander angeordnete Endwände 68 auf. Die erste Seitenwand 64 und die zweite Seitenwand 66 weisen einen Abstand voneinander auf und verlaufen allgemein parallel zueinander, und sie erstrecken sich unter einem rechten Winkel zur oberen Wand 62. Die Befestigungsbasis 60 bildet eine Kammer 70 zwischen den ersten und zweiten Seitenwänden 64 und 66, den Endwänden 68 und der oberen Wand 62. Die Kammer 70 steht in Strömungsmittel-Verbindung mit der ersten Strömungsmittel-Kammer 34.
  • Die Schalter-Anordnung 14 schließt einen Gestängehebel 76 ein, der schwenkbar mit der ersten Seitenwand 64 und der zweiten Seitenwand 66 der Befestigungsbasis 60 für eine Schwenkbewegung um eine Schwenkachse 78 gegenüber der Befestigungs-Basis 60 des Gehäuses 20 verbunden ist. Wie dies in den 15 und 16 gezeigt ist, weist der Gestängehebel 76 einen Schenkel 80 mit einer distalen Spitze 82 auf. Die Spitze 82 ist so ausgebildet, dass sie mit der Membran 30 koppelbar ist, beispielsweise durch einen Eingriff der Spitze 82 mit der Membran 30. Wie dies in 15 gezeigt ist, kann der Schenkel 80 ein allgemein geradliniges erstes Element 84 und ein allgemein geradliniges zweites Element 86 aufweisen, die an ihren distalen Enden an einer Spitze 82 miteinander verbunden sind und die allgemein in einer V-förmigen Weise ausgebildet sind. Ein allgemein zylindrisches erstes Schwenkelement 88 erstreckt sich von einem proximalen Ende des ersten Elementes 84 allgemein unter einem rechten Winkel zu dem ersten Element 84. Ein allgemein zylindrisches zweites Schwenkelement 90 erstreckt sich von einem proximalen Ende des zweiten Elementes 86 nach außen und allgemein unter einem rechten Winkel hierzu. Das erste Schwenkelement 88 ist so ausgebildet, dass es sich durch eine Öffnung in der ersten Seitenwand 64 der Befestigungsbasis 60 erstreckt, und das zweite Schwenkelement 90 ist so ausgebildet, dass es sich in eine strömungsmitteldichte Sackbohrung erstreckt, die in der zweiten Seitenwand 66 der Befestigungs-Basis 60 ausgebildet ist, derart, dass das erste Schwenkelement 88 und das zweite Schwenkelement 90 sich allgemein koaxial entlang der Schwenkachse 78 erstrecken. Der Gestängehebel 76 weist eine Rastklinke 91 mit einem Arm 92 auf, der sich von dem ersten Schwenkelement 88 aus nach außen und allgemein unter einem rechten Winkel hierzu erstreckt. Wie dies in 16 gezeigt ist, erstreckt sich der Arm 92 unter einem Winkel gegenüber den ersten und zweiten Teilen 84 und 86 des Schenkels 80 nach unten. Die Rastklinke 91 hat einen Finger 94, der sich nach innen und allgemein unter einem rechten Winkel von dem distalen Ende des Arms 92 in Richtung auf dem Schenkel 80 erstreckt. Der Arm 92 und der Finger 94 liegen außerhalb der Befestigungs-Basis 60. Der Schenkel 80 mit den ersten und zweiten Elementen 84 und 86 befindet sich innerhalb der Kammer 70 der Befestigungs-Basis 60. Der Gestängehebel 76 kann aus einem kontinuierlichen allgemein zylindrischen Metalldraht gebildet sein, so dass er elastisch flexibel ist. Wie dies in 14 gezeigt ist, werden, wenn der Gestängehebel 76 schwenkbar an der Befestigungsbasis 60 befestigt ist, proximale Enden der ersten und zweiten Elemente 84 und 86 gegeneinander nach innen gedrückt, so dass die ersten und zweiten Elemente 84 und 86 allgemein parallel zueinander sind. Eine Büchse 96 erstreckt sich um das erste Schwenkelement 88, und eine Büchse 96 erstreckt sich um das zweite Schwenkelement 90. Proximale Enden des ersten Elementes 84 beziehungsweise des zweiten Elementes 86 spannen die Büchsen 96 in Richtung auf erste und zweite Seitenwände 64 und 66 der Befestigungsbasis 60 vor. Ein elastisches Dichtungselement 97, wie zum Beispiel ein O-Ring, erstreckt sich um das erste Schwenkelement 88 und wird in Eingriff mit der ersten Seitenwand 64 gedrückt, um auf diese Weise eine strömungsmitteldichte Abdichtung zwischen dem ersten Schwenkelement 88 und der ersten Seitenwand 64 zu schaffen, während gleichzeitig eine Schwenkbewegung des Gestängehebels 76 um die Schwenkachse 78 ermöglicht wird. Eine Beilagscheibe kann um das erste Schwenkelement 88 herum und zwischen der Büchse 96 und dem Dichtungselement 97 angeordnet sein. Die Rastklinke 91 kann eine Rolle 98 aufweisen, die drehbar an dem Finger 94 für eine Drehbewegung um diesen befestigt ist.
  • Ein elastisches Vorspannelement, wie zum Beispiel eine Torsionsfeder 102, wie sie in 11 gezeigt ist, spannt den Gestängehebel 76 elastisch um die Schwenkachse 78 vor, um die Spitze 82 des Gestängehebels 76 in gekoppelten Eingriff mit der Membran 30 zu drücken, so dass die Spitze 82 in Eingriff mit der Membran 30 bleibt, während sich die Membran 30 entlang der Achse 46 in Abhängigkeit von Änderungen des Druckunterschiedes zwischen den Strömungsmitteln in der ersten Strömungsmittel-Kammer 34 und der zweiten Strömungsmittel-Kammer 36 bewegt. Die Spitze 82 des Gestängehebels 76 bewegt sich damit zusammen mit der Membran 30. Die Torsionsfeder 102 weist eine Schraubenfeder 104, die sich um das erste Schwenkelement 88 des Gestängehebels 76 erstreckt, einen ersten Schenkel 106 in Vorspanneingriff mit der Befestigungsbasis 60 und einen zweiten Schenkel 108 in Vorspann-Eingriff mit dem Arm 92 des Gestängehebels 76 auf. Die Schalter-Anordnung 14 schließt eine Leiterplatte 110 ein, die mit der Befestigungsbasis 60 über einen Haltebügel 112 verbunden ist. Ein oder mehrere elektrische Schalter 114 sind elektrisch mit der Leiterplatte 110 in Ausrichtung miteinander verbunden. Jeder Schalter 114 schließt ein Betätigungselement wie zum Beispiel einen Druckknopf oder Stößel 116 ein. Ein oder mehrere elektrische Draht-Anschlussblöcke 118 sind elektrisch mit der Leiterplatte 110 verbunden. Jeder Anschlussblock 118 ist elektrisch mit einem jeweiligen elektrischen Schalter 114 gekoppelt. Jeder Anschlussblock 118 ist elektrisch mit ein oder mehreren betätigtbaren Geräten oder Ausrüstungsteilen verbindbar, wie zum Beispiel Pumpen, Gebläsen, Ventilen und dergleichen, die durch den Druckschalter 10 zu steuern sind. Der Stößel 116 jedes Schalters 114 ist so ausgebildet, dass er den Schalter 114 von einem Normalzustand, bei dem eine Betätigungskraft nicht auf dem Stößel 116 ausgeübt wird, auf einem betätigten Zustand umschalten kann, wenn eine Betätigungskraft auf den Stößel 116 ausgeübt wird. Jeder Schalter 114 wechselt von dem betätigten Zustand auf dem Normalzustand, wenn die Betätigungskraft auf den Stößel 116 aufgehoben wird. Die Schalter-Anordnung 114 kann eine Vielzahl von Schaltern 114 aufweisen, die elektrisch mit einem oder mehreren betätigbaren Geräten oder Ausrüstungsteilen verbunden sind, wie zum Beispiel Pumpen, Gebläsen, Ventilen und dergleichen, um den Betrieb von einem oder mehreren betätigtbaren Geräten oder Ausrüstungsteilen zu steuern. Die Vielzahl von Schaltern 114 kann miteinander ausgerichtet sein, so dass alle die Stößel 116 geradlinig miteinander entlang einer gemeinsamen Achse ausgerichtet sind. Eine Isolierabdeckung 120 kann über einen Teil der Leiterplatte 110 liegen und an der Leiterplatte 110 befestigt sein, um zu verhindern, dass ein Benutzer in körperlichen Kontakt mit dem abgedeckten Teil der Leiterplatte 110 kommt. Die Abdeckung 120 kann aus einer dünnen flexiblen Bahn aus Kunststoff oder anderen Materialien gebildet sein, wie dies erwünscht ist.
  • Die Schalter-Anordnung 14 weist einen Betätigungshebel 130 auf, der schwenkbar mit dem Haltebügel 112 für eine Schwenkbewegung um eine Schwenkachse 132 gekoppelt ist. Der Betätigungshebel 130 ist mit dem Haltebügel 112 über eine Welle 131 mit einer zentralen Schwenkachse 132 verbunden. Die Schwenkachse 132 des Betätigungshebels 130 liegt allgemein parallel zur Schwenkachse 78 des Gestängehebels 76. Der Betätigungshebel 130 ist selektiv um die Schwenkachse 132 zwischen einer Normalstellung gemäß den 5 und 6 und einer betätigten Stellung gemäß den 8 und 9 verschwenkbar. Ein elastisches Vorspannelement, wie zum Beispiel eine Torsionsfeder 134, spannt elastisch den Betätigungshebel 130 aus der normalen Stellung in Richtung auf die betätigten Position um die Schwenkachse 132 vor. Die Torsionsfeder 134 weist einen allgemein schraubenförmigen Teil 136, der sich um die Welle 131 erstreckt, einen ersten Schenkel 138 in Vorspanneingriff mit dem Betätigungshebel 130 und einen zweiten Schenkel 140 in Vorspanneingriff mit dem Haltebügel 112 auf.
  • Der Betätigungshebel 130 hat ein erstes Ende 146, ein zweites Ende 148 und eine Querbohrung 150, die sich zwischen dem ersten Ende 146 und dem zweiten Ende 148 befindet. Die Bohrung 150 ist zur Aufnahme der Welle 131 ausgebildet. Ein erstes Ende 146 des Betätigungshebels 130 ist mit einem Knebel 152 versehen, der für eine manuelle Betätigung ausgebildet ist. Die Rückseite des Betätigungshebels 130 weist einen offenen Kanal 154 auf, der zur Aufnahme des ersten Schenkels 138 der Torsionsfeder 134 ausgebildet ist. Von dem zweiten Ende 148 des Betätigungshebels 130 springt ein Rastelement 160 entlang der Längsachse des Betätigungshebels 130 nach außen vor. Das Rastelement 160 hat eine Spitze 162, eine Kerbe 164 und eine Haltefläche 166. Die Kerbe 164 ist so ausgebildet, dass sie die Rolle 98 der Klinke 91 des Gestängehebels 76 aufnimmt, wenn sich der Betätigungshebel 130 in der Normalstellung befindet, derart, dass das Rastelement 160 und die Klinke 91 die Torsionsfeder 134 an einem Verschwenken des Betätigungshebels 130 aus der Normalstellung in die betätigte Stellung hindern.
  • Das zweite Ende 148 des Betätigungshebels 130 weist ein Eingriffsteil 170 auf, das allgemein unter einem rechten Winkel zur Längsachse des Betätigungshebels 130 nach außen vorspringt. Der Eingriffsteil 170 hat eine langgestreckte allgemein geradlinige Spitze 172, die so ausgebildet ist, dass sie im Wesentlichen alle die Stößel 116 der Schalter 114 gleichzeitig betätigt, wenn sich der Betätigungshebel 130 in der betätigten Stellung befindet. Die Spitze 172 erstreckt sich allgemein geradlinig entlang einer Achse, die im Wesentlichen parallel zu der geradlinigen Achse ist, die die distalen Enden der Stößel 116 der Schalter 114 einschließt, und die allgemein parallel zu der Schwenkachse 132 ist. Der Eingriffsteil 170 erstreckt sich zwischen einem ersten Ende 174 und einem zweiten Ende 176 derart, dass der Eingriffsteil 170 sich von dem Stößel 116 des ersten Schalters 114 zu dem Stößel 116 des letzten Schalters 114 erstreckt. Ein einziger Betätigungshebel 130 kann daher gleichzeitig die Schaltzustände aller elektrischer Schalter 114 von dem Normalzustand auf den betätigten Zustand bewirken, wenn der Betätigungshebel 130 auf die betätigte Stellung verschwenkt wird. Der Betätigungshebel 130 trennt sich in ähnlicher Weise von den Stößeln 116 der Schalter 114 im Wesentlichen gleichzeitig, wenn der Betätigungshebel 130 von der betätigten Stellung in Richtung auf die Normalstellung verschwenkt wird, um den im Wesentlichen gleichzeitigen Wechsel aller der Schalter 114 von dem betätigten Zustand auf dem Normalzustand zu bewirken. Alternativ kann der Eingriffsteil 170 in eine Anzahl von benachbarten Fingern 178 mit einer Kerbe 180 zwischen jedem Finger 178 unterteilt sein, derart, dass jeder Finger 178 mit einem oder mehreren Stößeln 116 in Eingriff kommen kann.
  • Wie dies in den 1 und 2 gezeigt ist, weist die Schalter-Anordnung 14 ein Gehäuse 184 auf. Das Gehäuse 184 hat ein Basisteil 186 mit gegenüberliegenden, sich nach oben erstreckenden Endwänden, die mit dem Druck-Mess-Mechanismus 12 gekoppelt sind, sowie eine allgemein U-förmige Abdeckung 188, die lösbar mit dem Basisteil 186 verbunden ist. Der Knebel 152 des Betätigungshebels 130 erstreckt sich durch eine Öffnung 190 der Abdeckung, derart, dass der Knebel 152 von Hand erfasst und zwischen der Normalstellung und der betätigten Stellung bewegt werden kann.
  • Wenn der Druck des Strömungsmittels in der ersten Strömungsmittel-Kammer 34 um mehr als einen vorher ausgewählten Druckunterschied größer als der Druck des Strömungsmittels in der zweiten Strömungsmittel-Kammer 36 ist, so befindet sich die Membran 30 entlang der Achse 46 an einer derartigen Position, dass der Finger 94 und die Rolle 98 der Sperrklinke 91 des Gestängehebels 76 innerhalb der Kerbe 164 des Rastelementes 160 des Betätigungshebels 130 festgehalten wird, so dass der Betätigungshebel 130 in der Normalstellung festgehalten wird und an einem Verschwenken in die betätigte Stellung gehindert ist. Die Schalter 114 befinden sich damit in ihren Normalzuständen.
  • Wenn der Druck des Strömungsmittels in der ersten Strömungsmittel-Kammer 34 um mehr als ein ausgewählter Druckunterschied größer als der Druck des Strömungsmittels in der zweiten Strömungsmittel-Kammer 36 ist, hat sich die Membran 30 entlang der Achse 46 in Richtung auf die zweite Strömungsmittel-Kammer 36 und dem unteren Gehäuseteil 26 bewegt. Die Spitze 82 des Gestängehebels 76 bleibt in Eingriff mit der Membran 30, wenn der Gestängehebel 76 in einer allgemein Gegenuhrzeigersinn-Richtung verschwenkt wird, wie dies in 5 gezeigt ist, wodurch der Finger 94 und die Rolle 98 des Gestängehebels 76 von der Kerbe 164 des Rastelementes 160 des Betätigungshebels 130 fort verschwenken, bis der Finger 94 und die Rolle 98 ausreichend weit von der Kerbe 164 entfernt sind, um es der Torsionsfeder 134 zu ermöglichen, den Betätigungshebel 130 aus seiner Normalstellung in Richtung auf die betätigte Stellung zu verschwenken. Wenn der Betätigungshebel 130 von seiner Normalstellung auf die betätigte Stellung verschwenkt wird, kommt das Eingriffselement 170 im Wesentlichen gleichzeitig mit allen den Stößeln 116 der elektrischen Schalter 114 in Eingriff und schaltet damit im Wesentlichen gleichzeitig alle die Schalter 114 von ihrem Normalzustand auf ihren betätigten Zustand um. Die Torsionsfeder 134 hält den Betätigungshebel 130 in der betätigten Stellung und hält damit die Schalter 114 in ihren betätigten Zustand, bis der Betätigungshebel 130 manuell von der betätigten Stellung auf die Normalstellung verschwenkt wird, um hierdurch im Wesentlichen gleichzeitig alle die Schalter 114 auf ihren Normalzustand zurück zu setzen.
  • Wenn der Druckunterschied zwischen der ersten Strömungsmittel-Kammer 34 und der zweiten Strömungsmittel-Kammer 36 zu einem Druckunterschied zurückkehrt, der kleiner als der Betätigungs-Druckunterschied ist, und wenn der Betätigungshebel 130 sich in der betätigten Stellung befindet, werden der Finger 94 und die Rolle 98 der Sperrklinke 91 in Eingriff mit der Haltefläche 166 des Betätigungshebels 130 gedrückt, und zwar aufgrund der Bewegung der Membran 30 entlang der Achse 46 in Richtung auf die Strömungsmittel-Kammer 34, derart, dass der Betätigungshebel 130 in der betätigten Stellung bleibt, bis der Betätigungshebel 130 von Hand auf die Normalstellung verschwenkt wird, um die Schalter 114 auf ihre Normalzustände zurück zu schalten.

Claims (19)

  1. Schalter-Anordnung zur Steuerung eines oder mehrerer Geräte, wobei die Schalter-Anordnung Folgendes umfasst: eine Anzahl von Schaltern (114), wobei jeder Schalter ein Betätigungselement (116) aufweist, das zum Umschalten des Schalters von einem ersten Zustand auf einen zweiten Zustand ausgebildet ist, wobei die Schalter mit dem einem oder den mehreren Geräten verbindbar sind; einen Betätigungshebel (130) mit einem ersten Ende (146) und einem zweiten Ende (148), wobei das zweite Ende (148) des Betätigungshebels (130) einen Eingriffsteil (170) aufweist und der Betätigungshebel (130) um eine erste Schwenkachse (132) zwischen einer ersten Position und einer zweiten Position schwenkbar ist, wobei der Eingriffsteil (170) für den Eingriff mit den Betätigungselementen (116) der Schalter (114) ausgebildet ist, wenn sich der Betätigungshebel (130) in der zweiten Stellung befindet; wobei das zweite Ende des Betätigungshebels (130) ein Rastelement (160) aufweist, das eine Kerbe (164) bildet, wobei die Schalter-Anordnung einen Gestängehebel (76) aufweist, der um eine zweite Schwenkachse (78) zwischen einer ersten Position des Gestängehebels (76) in der sich der Gestängehebel in der Kerbe (164) befindet und mit dem Rastelement (160) des Betätigungshebels (130) in Eingriff steht, um ein Verschwenken des Betätigungshebels (130) von der ersten Position des Betätigungshebels (130) in Richtung auf die zweite Position des Betätigungshebels (130) zu verhindern, und einer zweiten Stellung des Gestängehebels (76) verschwenkbar ist, in der der Gestängehebel (76) aus der Kerbe (164) entfernt ist, derart, dass der Betätigungshebel (130) aus der ersten Position des Betätigungshebels (130) in Richtung auf die zweite Position des Betätigungshebels (130) verschwenkbar ist, wobei, wenn der Betätigungshebel (130) sich in der ersten Position befindet, der Eingriffsteil (170) in Abstand von den Betätigungselementen der Schalter angeordnet ist, so dass jeder der Schalter sich in dem ersten Zustand befindet, und wenn der Betätigungshebel (130) von der ersten Position in Richtung auf die zweite Position verschwenkt ist, der Eingriffsteil (170) die Betätigungselemente der Schalter im Wesentlichen gleichzeitig betätigt, um gleichzeitig jeden Schalter von dem ersten Zustand auf den zweiten Zustand umzuschalten.
  2. Schalter-Anordnung nach Anspruch 1, bei der die Betätigungselemente (130) der Schalter (114) allgemein miteinander entlang einer gemeinsamen geradlinigen Achse (46) ausgerichtet sind.
  3. Schalter-Anordnung nach Anspruch 1, bei der der Eingriffsteil (170) des Betätigungshebels (130) eine Anzahl von Fingern (94) aufweist, wobei jeder Finger für einen Eingriff mit einem oder mehreren der Betätigungselemente (130) der Schalter ausgebildet ist, wenn sich der Betätigungshebel (130) in der zweiten Stellung befindet.
  4. Schalter-Anordnung nach Anspruch 1, die ein Vorspannelement (50) aufweist, das zum Vorspannen des Betätigungshebels (130) von der ersten Position in Richtung auf die zweite Position ausgebildet ist.
  5. Schalter-Anordnung nach Anspruch 1, bei der die erste Schwenkachse (132) zwischen dem ersten Ende und dem zweiten Ende des Betätigungshebels (130) liegt, wobei das erste Ende des Betätigungshebels (130) einen Knebel (152) einschließt, der manuell erfasst werden kann, um den Betätigungshebel (130) manuell zwischen seiner ersten Position und seiner zweiten Position zu bewegen, und das Rastelement (160) des Betätigungshebels (130) eine Eingriffsoberfläche einschließt, die mit dem Gestängehebel (76) in Eingriff kommen kann, wenn der Gestängehebel (76) sich in seiner zweiten Position befindet, derart, dass der Gestängehebel (76) den Betätigungshebel (130) lösbar in seiner zweiten Position hält.
  6. Schalter-Anordnung nach Anspruch 1, die einen Gestängehebel (130) aufweist, der um eine zweite Schwenkachse (132) zwischen einer ersten Position und einer zweiten Position verschwenkbar ist, wobei der Gestängehebel (76) für einen Eingriff mit dem Betätigungshebel (130) ausgebildet ist und ein Verschwenken des Betätigungshebels (130) aus seiner ersten Position auf seine zweite Position verhindert, wenn sich der Gestängehebel (76) in seiner ersten Position befindet, und der Gestängehebel (76) so ausgebildet ist, dass er ein Verschwenken des Betätigungshebels (130) aus seiner ersten Position in Richtung auf seine zweite Position ermöglicht, wenn sich der Gestängehebel (76) in seiner zweiten Position befindet.
  7. Schalter-Anordnung nach Anspruch 6, die ein Vorspannelement (50) aufweist, das zum Vorspannen des Gestängehebels (76) aus seiner zweiten Position in Richtung auf seine erste Position ausgebildet ist.
  8. Schalter-Anordnung nach Anspruch 6, die einen Sensor-Mechanismus (12) aufweist, der zur Lieferung eines physikalischen Eingangs an dem Gestängehebel (76) in Abhängigkeit von einer Bedingung ausgebildet ist, die von dem Sensor-Mechanismus (12) gemessen wird, wobei der Gestängehebel (76) von seiner ersten Position in Richtung auf seine zweite Position in Abhängigkeit von dem physikalischen Eingang von dem Sensor-Mechanismus (12) verschwenkt.
  9. Schalter-Anordnung nach Anspruch 6, bei der der Gestängehebel (76) einen Schenkel (80) aufweist, der ein proximales Ende und ein distales Ende aufweist, wobei das proximale Ende ein Schwenkelement (88) mit einer dritten Schwenkachse (78) aufweist und eine Sperrklinke (91) mit dem Schwenkelement (88) gekoppelt ist, wobei das distale Ende des Schenkels (80) und die Sperrklinke (91) für ein gemeinsames Verschwenken um die dritte Schwenkachse des Schwenkelementes (88) ausgebildet sind, wobei das distale Ende des Schenkels (80) zur Aufnahme einer Eingangskraft zum Verschwenken des Gestängehebels (76) um die dritte Schwenkachse ausgebildet ist, wobei die Sperrklinke (91) zum Eingriff mit dem Betätigungshebel (130) und zum lösbaren Festhalten des Betätigungshebels (130) in seiner ersten Position ausgebildet ist, wenn sich der Gestängehebel (76) in seiner ersten Position befindet.
  10. Schalter-Anordnung nach Anspruch 6, die einen Druck-Sensor-Mechanismus (12) mit einem Gehäuse (20) und einer in dem Gehäuse (20) angeordneten Membran (30) aufweist, die Membran (30) in dem Gehäuse eine erste Strömungsmittel-Kammer (34) von einer zweiten Strömungsmittel-Kammer (36) trennt und gegenüber dem Gehäuse (20) in Abhängigkeit von einer Änderung eines Druckunterschiedes zwischen dem Druck eines ersten Strömungsmittels in der ersten Strömungsmittel-Kammer (34) und des Druckes eines zweiten Strömungsmittels in der zweiten Strömungsmittel-Kammer (36) beweglich ist, wobei der Gestängehebel (76) mit der Membran (30) derart gekoppelt ist, dass der Gestängehebel (76) um die zweite Schwenkachse (78) in Abhängigkeit von einer Bewegung der Membran (30) verschwenkt wird, wobei, wenn sich die Membran (30) über eine ausreichende Strecke in Abhängigkeit von einem ausgewählten gemessenen Druckunterschied zwischen dem Druck des Strömungsmittels in der ersten Strömungsmittel-Kammer (34) und dem Druck des Strömungsmittels in der zweiten Strömungsmittel-Kammer (36) bewegt, der Gestängehebel (76) von seiner ersten Position in Richtung auf seine zweite Position verschwenkt wird, worauf der Betätigungshebel (130) von seiner ersten Position in Richtung auf seine zweite Position verschwenkt, um auf diese Weise die Betätigungselemente (116) der Schalter (114) zu betätigen.
  11. Schalter-Anordnung nach Anspruch 10, bei der das Gehäuse des Druck-Sensor-Mechanismus (12) eine Befestigungsbasis (60) mit einer ersten Seitenwand (62) und einer zweiten Seitenwand (66) aufweist, und der Gestängehebel (76) einen Schenkel (80) aufweist, der ein langgestrecktes erstes Element (84) mit einem proximalen Ende und einem distalen Ende und ein langgestrecktes zweites Element (86) mit einem proximalen Ende und einem distalen Ende aufweist, wobei die proximalen Enden des ersten Elementes und des zweiten Elementes miteinander gekoppelt sind, wobei ein erstes Schwenkelement (88) mit dem proximalen Ende des ersten Elementes (84) des Schenkels (80) gekoppelt ist, ein zweites Schwenkelement (90) mit dem proximalen Ende des zweiten Elementes (86) des Schenkels (80) gekoppelt ist und eine Sperrklinke (91) mit einem distalen Ende des ersten Schwenkelementes (88) gekoppelt ist, wobei das erste Schwenkelement (88) schwenkbar mit der ersten Seitenwand (62) der Befestigungsbasis (60) gekoppelt ist und sich durch diese hindurch erstreckt, wobei das zweite Schwenkelement (90) schwenkbar mit der zweiten Seitenwand (66) der Befestigungsbasis (60) gekoppelt ist, wobei die Sperrklinke (91) außerhalb der ersten Seitenwand (62) der Befestigungsbasis (60) liegt und so ausgebildet ist, dass sie mit dem Betätigungshebel (130) in Eingriff kommt, wenn sich der Betätigungshebel (130) in seiner ersten Position befindet.
  12. Schalter-Anordnung nach Anspruch 11, die ein Dichtungselement (97) aufweist, das zwischen dem proximalen Ende des ersten Elementes (84) des Schenkels (80) und der ersten Seitenwand (62) des Gehäuses (20) angeordnet ist, wobei das erste Element (84) des Schenkels (80) zum Drücken des Dichtungselementes (97) in Eingriff mit der ersten Seitenwand (62) ausgebildet ist, um eine strömungsmitteldichte Abdichtung zwischen dem Gestängehebel (76) und der ersten Seitenwand (62) des Gehäuses zu schaffen.
  13. Schalter-Anordnung nach Anspruch 11, bei der der Betätigungshebel (130) ein Rastelement (160) mit einer Kerbe (164) einschließt und die Sperrklinke (91) eine drehbare Rolle (98) einschließt, die für eine entfernbare Aufnahme in der Kerbe (164) des Rastelementes (160) des Betätigungshebels (130) ausgebildet ist.
  14. Schalter-Anordnung nach Anspruch 10, bei der der Druck-Sensor-Mechanismus (12) einen Kalibrier-Mechanismus (47) mit einem Einstellelement (48) aufweist, das drehbar mit dem Gehäuse (20) gekoppelt ist, wobei das Einstellelement (48) eine Welle (54), ein durch Aufschrauben mit der Welle (131) des Einstellelementes (48) gekoppeltes Führungselement (58) und ein elastisches Vorspannelement (50) aufweist, das sich zwischen dem Führungselement (58) und der Membran (30) derart erstreckt, dass das Vorspannelement (50) zum Vorspannen der Membran (30) gegen die erste Strömungsmittel-Kammer (34) mit einer ausgewählten Vorspannkraft ausgebildet ist, wobei das Einstellelement (48) so ausgebildet ist, dass es drehbar ist, um selektiv das Führungselement (58) entlang der Welle (54) des Einstellelementes (48) zu bewegen, um die Vorspannkraft einzustellen, die von dem Vorspannelement (50) auf die Membran (30) ausgeübt wird.
  15. Schalter-Anordnung nach Anspruch 14, bei der das Einstellelement (48) innerhalb einer Bohrung (45) des Gehäuses angeordnet ist, wobei das Einstellelement (48) einen allgemein kreisförmigen Flansch (52) und ein Dichtungselement (53) aufweist, das zwischen dem Flansch (52) und dem Gehäuse (20) liegt, wobei das Dichtungselement (53) zur Schaffung einer strömungsmitteldichten Abdichtung zwischen dem Flansch (52) und dem Gehäuse (20) ausgebildet ist, wobei das Führungselement (58) eine Umfangskante aufweist, die für einen Eingriff mit dem Gehäuse (20) ausgebildet ist, um eine Drehung des Führungselementes (58) zusammen mit dem Einstellelement (48) gegenüber dem Gehäuse (20) zu verhindern, während eine Linearbewegung des Führungselementes (58) entlang der Welle (131) des Einstellelementes (48) gegenüber dem Gehäuse (20) ermöglicht wird.
  16. Schalter-Anordnung nach Anspruch 15, bei der die Bohrung (45) des Gehäuses (20) eine vieleckige Konfiguration aufweist und die Umfangskante des Führungselementes (58) eine vieleckige Konfiguration aufweist, die zum Zusammenpassen mit der vieleckigen Konfiguration der Bohrung (45) ausgebildet ist.
  17. Schalter-Anordnung zum Steuern von einem oder mehreren betätigbaren Geräten, wobei die Schalter-Anordnung Folgendes aufweist: eine Anzahl von Schaltern (114), mit jeweiligen Betätigungselementen (116), die zum Schalten des Schalters von einem ersten Zustand auf einen zweiten Zustand ausgebildet sind, wobei die Schalter mit dem einen oder den mehreren Geräten verbindbar sind; einem Betätigungshebel (130) mit einem ersten Ende (146) und einem zweiten Ende (148), wobei das zweite Ende des Betätigungshebels (130) einen Eingriffsteil (170) aufweist und der Betätigungshebel (130) um eine erste Schwenkachse (135) zwischen einer ersten Position und einer zweiten Position schwenkbar ist, wobei der Eingriffsteil (170) für den Eingriff mit den Betätigungselementen (116) der Schalter (114) ausgebildet ist, wenn der Betätigungshebel (130) von der ersten Position auf die zweite Position verschwenkt wird; einen Gestängehebel (76), der um eine zweite Schwenkachse (78) zwischen einer ersten Position und einer zweiten Position verschwenkbar ist und zum Eingriff mit dem Betätigungshebel (130) und zum Verhindern des Verschwenkens des Betätigungshebels (130) von seiner ersten Position auf seine zweite Position ausgebildet ist, wenn sich der Gestängehebel (76) in seiner ersten Position befindet, und wobei der Gestängehebel (76) so ausgebildet ist, dass er ein Verschwenken des Betätigungshebels (130) von der ersten Position des Betätigungshebels (130) in Richtung auf die zweite Position des Betätigungshebels (130) ermöglicht, wenn sich der Gestängehebel (76) in seiner zweiten Position befindet; und einen Druck-Sensor-Mechanismus (12) mit einem Gehäuse (20) und einer in dem Gehäuse angeordneten Membran (30), die das Gehäuse (20) in eine erste Strömungsmittel-Kammer (34) und eine eine zweite Strömungsmittel-Kammer (36) unterteilt und gegenüber dem Gehäuse (20) in Abhängigkeit von einer Änderung des Druckunterschiedes zwischen dem Druck eines ersten Strömungsmittels in der ersten Strömungsmittel-Kammer (34) und dem Druck eines zweiten Strömungsmittels in der zweiten Strömungsmittel-Kammer (36) beweglich ist, wobei der Gestängehebel (76) mit der Membran (30) derart gekoppelt ist, dass der Gestängehebel (76) um die zweite Schwenkachse (78) in Abhängigkeit von einer Bewegung der Membran (30) verschwenkt wird, wobei, wenn sich die Membran (30) über eine ausreichende Strecke in Abhängigkeit von einem ausgewählten gemessenen Druckunterschied zwischen dem Druck des Strömungsmittels in der ersten Strömungsmittel-Kammer (34) und dem Druck des Strömungsmittels in der zweiten Strömungsmittel-Kammer (36) bewegt, der Gestängehebel (76) von seiner ersten Position in Richtung auf seine zweite Position verschwenkt wird, worauf der Betätigungshebel (130) von seiner ersten Position in Richtung auf seine zweite Position verschwenkt und im Wesentlichen gleichzeitig mit den Betätigungselementen (116) der Schalter (114) in Eingriff kommt, um gleichzeitig jeden Schalter von dem ersten Zustand auf den zweiten Zustand umzuschalten.
  18. Schalter-Anordnung nach Anspruch 17, bei der der Eingriffsteil (170) des Betätigungshebels (130) eine Anzahl von Fingern (94) einschließt, wobei jeder Finger für den Eingriff mit einem oder mehreren der Betätigungselemente der Schalter (114) ausgebildet ist, wenn sich der Betätigungshebel (130) in der zweiten Stellung befindet.
  19. Schalter-Anordnung nach Anspruch 17, bei der die erste Schwenkachse (132) zwischen dem ersten Ende und dem zweiten Ende des Betätigungshebels (130) liegt, wobei das erste Ende des Betätigungshebels (130) mit einem Knebel (152) versehen ist, der für eine manuelle Betätigung für eine manuelle Bewegung des Betätigungshebels (130) zwischen seiner ersten Position und seiner zweiten Position ausgebildet ist, wobei der Gestängehebel (76) eine Sperrklinke (91) einschließt, und der Betätigungshebel (130) ein Rastelement (160) einschließt, das eine Eingriffsoberfläche aufweist, die für einen Eingriff mit der Sperrklinke (91) ausgebildet ist, wenn sich der Gestängehebel (76) in seiner zweiten Position befindet, derart, dass der Gestängehebel (76) den Betätigungshebel (130) lösbar in seiner zweiten Position hält.
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