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DE60111659T2 - Hydraulisches Wegeventil - Google Patents

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DE60111659T2
DE60111659T2 DE60111659T DE60111659T DE60111659T2 DE 60111659 T2 DE60111659 T2 DE 60111659T2 DE 60111659 T DE60111659 T DE 60111659T DE 60111659 T DE60111659 T DE 60111659T DE 60111659 T2 DE60111659 T2 DE 60111659T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve spool
hydraulic distributor
valve
distributor
axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60111659T
Other languages
English (en)
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DE60111659D1 (de
Inventor
Enrico Sedoni
Gabriele Balboni
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CNH Industrial Italia SpA
Original Assignee
CNH Industrial Italia SpA
CNH Italia SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by CNH Industrial Italia SpA, CNH Italia SpA filed Critical CNH Industrial Italia SpA
Application granted granted Critical
Publication of DE60111659D1 publication Critical patent/DE60111659D1/de
Publication of DE60111659T2 publication Critical patent/DE60111659T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/44Mechanical actuating means
    • F16K31/46Mechanical actuating means for remote operation
    • F16K31/465Mechanical actuating means for remote operation by flexible transmission means, e.g. cable, chain, bowden wire
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B13/00Details of servomotor systems ; Valves for servomotor systems
    • F15B13/02Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors
    • F15B13/04Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors for use with a single servomotor
    • F15B13/0401Valve members; Fluid interconnections therefor
    • F15B13/0402Valve members; Fluid interconnections therefor for linearly sliding valves, e.g. spool valves
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T137/00Fluid handling
    • Y10T137/8593Systems
    • Y10T137/87169Supply and exhaust
    • Y10T137/87233Biased exhaust valve
    • Y10T137/87241Biased closed

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  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Hydraulik-Verteiler, der beispielsweise zur Aktivierung eines bekannten doppelwirkenden Hydraulikzylinders geeignet ist, und der auf einem Acker-Schlepper oder einem ähnlichen Fahrzeug verwendet werden kann.
  • Es ist bekannt, dass Hydraulik-Kreise, insbesondere auf Acker-Schleppern, zumindest einen Hydraulik-Verteiler aufweisen, der manuell von dem Fahrer betätigt wird, um die Strömung von Druckströmungsmittel, beispielsweise Mineralöl, zu und von einem jeweiligen doppelwirkenden Zylinder zu regeln. Hydraulik-Verteiler dieser Art werden „zusammengepackt", um eine hydraulische Verteilerbaugruppe zu bilden, werden mit Drucköl aus der gleichen Strömungsmittel-Quelle, wie zum Beispiel einer Hydraulikpumpe, gespeist, und können unterschiedliche Nutzgeräte getrennt aktivieren, wie dies von dem Benutzer gefordert wird. Beispielsweise umfasst eine typische Verteilerbaugruppe ein oder mehrere gestapelte Verteiler, die durch zwei Endplatten eingeschlossen sind, und die Hydraulik-Verteiler und die Endplatten, die die Packung bilden, werden in strömungsmitteldichter Weise durch Zuganker erfasst, die mit Gewinde versehene Enden aufweisen, auf die jeweilige Muttern aufgeschraubt sind. Im einzelnen sind die Zuganker durch Bohrungen eingesetzt, die sich sowohl durch die Verteiler als auch die Endplatten erstrecken, und die Muttern werden auf die Enden der Zuganker aufgeschraubt, um die Verteiler und Endplatten „zusammenzupacken". Jeder Hydraulik-Verteiler hat normalerweise einen manuell betätigten Hebelmechanismus, der so ausgelegt ist, dass er einen jeweiligen Ventilschieber in zwei entgegengesetzten Richtungen bewegt, die durch die Längsachse des Ventilschiebers definiert sind, um auf diese Weise Leitungen zu öffnen und zu schließen, die hydraulisch mit dem Nutzgerät verbunden sind. In einigen Ausführungsformen kann der Ventilschieber, zumindest entlang eines Teils seines Hubes, zumindest ein Rückschlagventil über Nockeneinrichtungen aktivieren, die einen Teil des Ventilschiebers bilden. Zwischen den Nockeneinrichtungen kann der Ventilschieber zwei ebene Flächen zur Vergrößerung des Ausströmens des Drucköls zu und von dem Nutzgerät umfassen.
  • Es ist daher wichtig, dass während dieses Hubes der Ventilschieber an einer zufälligen Drehung um seine Längsachse gehindert wird. Wenn dies eintreten würde, so würden die Nockeneinrichtungen nicht mehr in der Lage sein, auf den Schaft des Rückschlagvenils einzuwirken, weil es ein oder zwei ebene Flächen gibt, die keine gültige Rampe für das Öffnen des Rückschlagventils bilden, und die so angeordnet sind, dass sie auf das Ende des federbelasteten Ventilschaftes gerichtet sind. Weil dies zu einem Verklemmen des Hydraulik-Verteilers mit all den negativen Wirkungen führen würde, wurden bisher Hebelmechanismen verwendet, die eine Translationsbewegung des Ventilschiebers ergeben und gleichzeitig eine zufällige Drehung des Ventilschiebers verhindern.
  • Im tatsächlichen Gebrauch hat sich jedoch erwiesen, dass derartige Hebelmechanismen ziemlich raumaufwendig sind und das sie lediglich dann praktisch sind, wenn sich der Hebel in der Nähe des Verteilers selbst befindet.
  • In der US-A-4235415 wurde bereits vorgeschlagen, den Hebelmechanismus fortzulassen, der den Ventilschieber eines Hydraulik-Verteilers aktiviert, und statt dessen eine Kabelbetätigung, beispielsweise einen Bowdenzug zu verwenden, der in bekannter Weise im wesentlichen einen Draht umfasst, der im Inneren eines Mantels eingeschlossen ist, in dem der Draht gleiten kann, wenn er von dem Benutzer gezogen oder gedrückt wird. Damit kann der Verteiler sogar fernbetätigt werden, beispielsweise vom Sitz des Fahrers aus. Die Anordnung der US-A-4235415 leidet jedoch an dem Nachteil, dass die Drehbewegung des Ventilschiebers nicht verhindert wird.
  • Es ist daher ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen üblichen Hebelmechanismus eines Verteilers durch ein kabelbetätigtes Betätigungselement zu ersetzen und dennoch zu verhindern, dass sich der Ventilschieber im inneren des Verteilers während der Betätigung drehen kann.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Hydraulik-Verteiler geschaffen, der foldendes umfasst:
    • – einen Hauptkörper, in dem eine mit Druck beaufschlagte Druckströmungsmittel-Einlassöffnung gebildet ist;
    • – eine erste Leitung, die hydraulisch mit einem Nutzgerät in Verbindung steht;
    • – eine zweite Leitung, die hydraulisch mit dem Nutzgerät in Verbindung steht; und
    • – zumindest einen Ventilschieber zum Regeln der Druckströmungsmittel-Strömung zu und von dem Nutzgerät; wobei der Ventilschieber eine Längsachse aufweist und die Position des Ventilschiebers durch eine Betätigungseinrichtung geregelt wird; wobei die Betätigungseinrichtung Drahteinrichtungen zum Bewegen des Ventilschiebers in zwei entgegengesetzten Richtungen umfasst, die durch die Längsachse definiert sind.
  • Der Verteiler ist dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung weiterhin Führungseinrichtungen umfasst, die dem Ventilschieber und dem Hauptkörper zugeordnet sind, um eine Drehung des Ventilschiebers um die Achse zu verhindern, wobei die Führungseinrichtungen eine einstückig mit dem Hauptkörper ausgebildete Büchse und ein Element umfassen, das einstückig sowohl mit einem Ende des Ventilschiebers als auch einem Ende der Drahteinrichtungen ausgebildet ist, wobei das Element auf eine lineare Bewegung lediglich entlang einer Achse im inneren der Büchse beschränkt ist.
  • Eine nicht-beschränkende Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nunmehr in Form eines Beispiels unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in denen:
  • 1 einen Längsschnitt eines Hydraulik-Verteilers gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 2 eine Vergrößerung eines Teils der 1 zeigt;
  • 3 eine erste Einzelheit des Verteilers nach den 1 und 2 zeigt;
  • 4 einen Schnitt A-A der ersten Einzelheit in 3 zeigt;
  • 5 eine zweite Einzelheit des Hydraulik-Verteilers nach den 1 und 2 zeigt;
  • 6 einen Schnitt B-B der zweiten Einzelheit in 5 zeigt; und
  • 7 eine Anzahl von zusammengebauten Teilen des Verteilers nach den 1 und 2 zeigt.
  • In den 1 und 2 bezeichnet die Bezugsziffer 10 einen Hydraulik-Verteiler gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • Weil der Hydraulik-Verteiler 10 im wesentlichen ähnlich zu denen ist, die üblicher Weise verwendet werden, wenn die Strömung von Drucköl zu und von einem Nutzgerät, wie zum Beispiel einem doppelwirkenden Zylinder 11 gesteuert werden muss, ist die folgende Beschreibung ausschließlich auf die Einzelheiten beschränkt, die für ein klares Verständnis der vorliegenden Erfindung wesentlich sind.
  • 1 zeigt einen Verteiler 10 vom 4/4-Typ, bei dem die erste Zahl in üblicher Weise die Anzahl der Ölleitungs-Anschlusspunkte und die zweite Zahl die Anzahl der Positionen des Ventilschiebers des Verteilers 10 angibt. Eine Stange 12 eines Kolbens 13 des Zylinders 11 ist mechanisch mit einem Nutzgerät U verbunden. Insbesondere kann, wie dies weiter unten zu erkennen ist, der Verteiler 10 eine erste „zentrale oder verriegelte neutrale" Position, in der sich der Kolben 13 in keiner Richtung bewegt, selbst wenn er einer äußeren Kraft ausgesetzt wird; eine zweite Position, in der sich der Kolben 13 nach links bewegt; eine dritte Position, in der sich der Kolben 13 nach rechts bewegt; und eine vierte abschließende Position einnehmen, in der der Kolben 13 „schwimmend" ist, das heißt, der kann sich nach links oder nach rechts in Abhängigkeit von der Richtung der Kraft bewegen, die auf die Kolbenstange 12 ausgeübt wird.
  • Der Verteiler 10 umfasst im wesentlichen einen Hauptkörper 10a mit innenliegenden Kanälen für den Durchgang von Druckströmungsmittel, insbesondere Öl, für die Funktionen, die weiter unten beschrieben werden. Der Hauptkörper 10a umfasst eine Serie von Bohrungen 10b, die sich vollständig durch diesen hindurch erstrecken und durch die hindurch in der bereits erwähnten Weise jeweilige (nicht gezeigte) Zuganker eingesetzt sind, um die verschiedenen Verteiler und (nicht gezeigten) Endplatten „zusammenzupacken".
  • Der Hauptkörper 10a weist eine Öffnung 14 auf, über die Drucköl von einem (nicht gezeigten) Sammler zugeführt wird, der gleichzeitig alle die (nicht gezeigten) Hydraulik-Verteiler speist, die „gepackt" sind, um eine Verteilerbaugruppe zu bilden. Die Öffnung 14 umfasst eine Schraubeinstell-Einrichtung 15, die es dem Benutzer ermöglicht, die Strömung von Druckströmungsmittel an den Verteiler 10 einzustellen, und sie ist hydraulisch mit einer Leitung 16a zur Zuführung von Öl zu einem zentralen Verteilersitz 17 verbunden, in dem ein Ventilschieber 18 gleitet. Die üblichen Toleranzen gelten für den Ventilschieber 18 und den Sitz 17, um ein sanftes Gleiten des Ventilschiebers gegenüber dem Sitz sicherzustellen, während gleichzeitig ein Auslecken des Druckströmungsmittels zu einem Minimum gemacht wird.
  • Die Leitung 16a öffnet sich im Inneren einer Kammer 19 in einem zentralen Sitz 17. Zusammen mit einem Sektor 18a des Ventilschiebers 18 bildet die Kammer 19 eine Drossel 20 zum Regulieren der Ölströmung, die dem durch den Pfeil F1 angezeigten Pfad folgt und entlang einer Leitung 16b zu einem Rückschlagventil 21 strömt. Bei Überwinden des Widerstandes einer Feder 22 auf eine Kugel 23 des Ventils 21 strömt das Drucköl in eine Einlassleitung 24 und zurück zu dem zentralen Verteilersitz 17.
  • Ein Sektor 18b des Ventilschiebers 18 ist rittlings auf der Leitung 24 angeordnet und verhindert in der „zentralen und verriegelten neutralen" Stellung nach 1, dass Drucköl weder in die Leitung 25, die die Kammer 11a des Zylinders 11 speist, noch in eine Leitung 26 strömt, die eine Kammer 11b des Zylinders 11 speist, wobei die Kammern 11a und 11b voneinander durch den Kolben 13 getrennt sind.
  • Wie dies in den 1 und 2 gezeigt ist, ist der Ventilschieber 18 in zwei entgegengesetzten Richtungen beweglich, die durch den Doppelpfeil F2 angezeigt und durch die Längsachse C des Ventilschiebers definiert sind, um die Betriebsweise des Verteilers 11 zu schalten und damit den Zylinder 11 in der erforderlichen Weise zu aktivieren. Der Ventilschieber 18 ist mit Hilfe einer Betätigungseinrichtung 27 bewegbar, deren Betriebsweise weiter unten ausführlicher beschrieben wird. Eine Einrichtung 28 für einen Eingriff und eine Freigabe des Ventilschiebers 18 befindet sich an dem entgegengesetzten Ende der Betätigungseinrichtung 27 auf der entgegengesetzten Seite des Hauptkörpers 10a.
  • Ein Kanal 29 erstreckt sich in Längsrichtung durch den Ventilschieber 18 entlang der Achse C und ist hydraulisch mit der Leitung 24 über zwei kleine Bohrungen 30 senkrecht zur Achse C verbunden, so das bei irgendeiner Position, die der Sektor 18b entlang der Achse C einnimmt, sich immer eine Bohrung 30 ergibt, die hydraulisch mit einer der Leitungen 24, 25, 26 verbunden ist.
  • Im praktischen Gebrauch öffnet das Drucköl, dass zunächst durch zumindest eine Bohrung 30 und entlang des Kanals 30 strömt, ein Ventil 31 in der Einrichtung 28, das für einen vorgegebenen Strömungsmitteldruck kalibriert ist. Die Einrichtung 28 umfasst weiterhin eine hohle Büchse 32, die einstückig mit dem Ventilschieber 18 durch ein Schraubbefestigungs-Element 18c verbunden ist, das in der „zentralen und verriegelten neutralen" Stellung durch eine Feder 33 gehalten wird. Die Büchse 32 umfasst einen Kanal 34 koaxial zur Achse C und ist teilweise durch einen Kolben 35 belegt, der der elastischen Wirkung einer Feder 36 ausgesetzt ist. Die Büchse 32 weist drei Bohrungen 34b auf (von denen lediglich eine in 1 gezeigt ist), die unter gleichen Winkelabständen um 120° gegeneinander versetzt sind und im wesentlichen senkrecht zur Achse C verlaufen, wobei jede Bohrung zwei Kugeln 37a, 37b aufnimmt, die frei eine über der anderen angeordnet sind. Weil sie der elastischen Wirkung der Feder 36 über den konischen Kolben 35 ausgesetzt ist, hält die untere Kugel 37b die obere Kugel 37a in Anlage an der Innenoberfläche 38 der Büchse 32, wobei diese Oberfläche einen ebenen Abschnitt 38a und drei Sitze 38b38d für Zwecke umfasst, die weiter unten ausführlicher erläutert werden. Zum vorliegenden Zeitpunkt reicht es aus, zu sagen, dass wenn sich die obere Kugel 37a in einem der Sitze 38b, 38d befindet, eine nach rechts gerichtete Betätigung des Kolbens 35 aufgrund seiner konischen Oberfläche, die auf die untere Kugel 37b wirkt, die Einrichtung 28 in eine Freigabe-Stellung bewegt, was es dem Ventilschieber 18 ermöglicht, in beiden Richtungen, die durch den Doppelpfeil F2 angezeigt sind, und zurück in die „zentrale und verriegelte neutrale" Stellung zu gleiten.
  • Ein Kanal 40 ist strömungsaufwärts von dem Ventil 21 angeordnet und verbindet hydraulisch die Leitung 16 mit der Einstelleinrichtung 15, um in einer bekannten Weise das Ausmaß retroaktiv zu steuern, in dem die Einrichtung 15 geöffnet wird.
  • Der Ventilschieber 18 umfasst weiterhin einen Sektor 18d benachbart zum Sektor 18b auf, der (2) zwei ebene Flächen 41 (von denen lediglich eine gezeigt ist) und zwei Rampen 42a, 42b im wesentlichen in Form von kegelstumpfförmigen Sektoren aufweist. Die Leitung 26 zur Lieferung von Öl an die Kammer 11b des Zylinders 11 befindet sich oberhalb des Sektors 18d, und das freie Ausströmen von Drucköl aus der Kammer 11b zum Sitz 17 wird normalerweise durch ein Rückschlagventil 44 unterbrochen, dessen Schaft 45 auf dem Ventilschieber 18 ruht und elastisch in bekannter Weise durch eine Feder 46 vorbelastet ist. Der Schaft 45 und die Rampe 42a bilden eine Nockeneinrichtung zum Öffnen und Schließen des Ventils 44.
  • Es sei darauf hingewiesen, das bei dem dargestellten Beispiel die zwei Flächen 41 des Sektors 18d eben sind, um eine größere Drucköl-Strömung von dem Sitz 17 zu und von der Kammer 11b des Zylinders 11 entlang der Leitung 26 zu ermöglichen.
  • Im praktischen Gebrauch wird der Zylinder 13 dadurch nach links bewegt, dass einfach der Ventilschieber 18 mit Hilfe der Einrichtung 27 nach links gezogen wird, wie dies nachfolgend ausführlich beschrieben wird, um auf diese Weise hydraulisch die Leitungen 24 und 25 miteinander zu verbinden, um Öl an die Kammer 11a des Zylinders 11 zu liefern. Damit wird durch Vergrößern der Menge an Drucköl in der Kammer 11a der Kolben 13 nach links bewegt, wie dies erwünscht ist. Weil jedoch die Kammer 11b ebenfalls mit Öl gefüllt ist, muss, um eine Bewegung des Kolbens 13 nach links zu ermöglichen, das Öl in der Kammer 11b frei entlang der Leitung 26 zum Ablass 47 fließen können, was es erforderlich macht, dass das Ventil 44 offen ist. Aus diesem Grund hebt, wenn sich der Ventilschieber 18 nach links bewegt, die Rampe 42a des Sektors 18d des Ventilschiebers 18 den Schaft 45 entgegen der Wirkung der Feder 46 und des in der Kammer 11b erzeugten Druckes an, um es dem Öl in der Kammer 11b zu ermöglichen, zum Ablass 47 zu fließen. Gleichzeitig bewegt sich auch die Büchse 32 nach links, so das die Kugel 37a mit dem Sitz 38b in Eingriff kommt, um die Büchse 32 und den Ventilschieber 18 „zusammen zu klicken". Die Büchse 32 wird in ihrer Position durch die Kugel 37a innerhalb des Sitzes 38b und durch die Vorspannfeder 33 gehalten, von der ein Ende einstückig mit der Büchse 32 verbunden ist, während ihr anderes Ende an einer Abdeckung 32a befestigt ist.
  • Wie dies angegeben ist, ist das Ventil 31 im Inneren des Ventilschieberes 18 so kalibriert, dass es lediglich Öl oberhalb eines vorgegebenen Druck-Schwellenwertes weiterleitet. Wenn der Öldruck in der Kammer 11a den eingestellten Schwellenwert übersteigt, wird der Kolben 35 bewegt wie dies bereits gezeigt wurde, so dass die Kugel 37a aus dem Sitz 38b heraus bewegt und zur Anlage gegen den ebenen Teil 38a durch die Kraft auf die Feder 33 gebracht wird, die auf die normale Stellung zurückkehrt, so das der Ventilschieber 18 auf seine „zentrale und verriegelte Neutral-"Stellung zurückkehrt.
  • Wenn bei sich in dem Sitz 36b befindlicher Kugel 37a der Ventilschieber 18 mit Hilfe der Einrichtung 27 weiter nach links gezogen wird, so bewegt sich die Kugel 37a in den Sitz 38c in die „Schwimm"-Betriebsstellung, das heißt in eine Stellung, in der die Leitung 26 hydraulisch mit dem Auslass 47 verbunden ist, während die Leitung 25 das Öl über einen Auslass 48 abfließen lässt (1).
  • Wie dies bereits erwähnt wurde, kann sich in der „Schwimm"-Betriebsart der Kolben 13 frei sowohl nach links als auch nach rechts unter der Einwirkung einer externen Kraft bewegen, die von einem Nutzgerät U auf die Kolbenstange 12 ausgeübt wird. Unter dieser Bedingung ruht das Ende des Schaftes 45 des Ventils 44 natürlich auf der zylindrischen Oberfläche 42c des Sektors 18d (2).
  • Um umgekehrt den Kolben 13 nach rechts zu bewegen, wird der Ventilschieber 18 einfach nach rechts bewegt, wie dies durch den Pfeil F2 angezeigt ist, so dass die Leitung 24 hydraulisch mit der Leitung 26 in Verbindung steht. In diesem Fall hebt der Druck des Öls selbst das Rückschlagventil 44 ab, um Öl an die Kammer 11b des Zylinders 11 zu liefern, und das Öl in der Kammer 11a wird über die Leitung 25 und den Auslass 48 abgelassen.
  • Wie dies weiter oben erwähnt wurde, sind die zwei ebenen Flächen 41 (von denen lediglich eine in 2 gezeigt ist) des Sektors 18d dazu vorgesehen, die Ölströmung von dem Sitz 17 zu und von der Leitung 26 zu vergrößern, während der aktive Teil des Sektors 18d durch die Rampe 42a definiert ist. Wenn sich aus irgendeinem Grund der Ventilschieber 18 nur geringfügig um die Achse C drehen würde, so würde das Ende des Schaftes 45 des Ventils 44 nicht mehr länger die Rampe 42a oder die Oberfläche 42c berühren, wie dies sein sollte, damit das Ventil 44 korrekt geöffnet würde, sondern er würde auf einer der ebenen Flächen 41 des Sektors 18 ruhen. Eine unerwünschte Drehung des Ventilschiebers 18 um die Achse C würde dazu zu einem praktisch nicht reparierbaren Ausfall des Verteilers 10 führen. Um dies zu Verhindern, ist es daher wesentlich, dass der Ventilschieber 18 an einer unerwünschten Drehung um die Achse C gehindert wird, wenn irgendeine Bewegung in der Richtung des Pfeils F2 ausgeführt wird, und auch dann, wenn das Bauteil 28 entfernt und neu zusammen gebaut wird.
  • Es ist weiterhin äußerst wichtig, dass der Ventilschieber 18 aus einer gewissen Entfernung von dem Verteiler 10 aus betätigt werden kann, beispielsweise von der (nicht gezeigten) Fahrerkabine aus. Eine besonders interessante Lösung besteht darin, den Ventilschieber über einen Seilzug, beispielsweise einen Bowdenzug zu betätigen, wodurch die „Flexibilität" des Bauteils 27, das den Ventilschieber 18 aktiviert, wesentlich vergrößert wird.
  • Aus diesem Grund wurde eine erfindungsgemäße Betätigungseinrichtung 37 geschaffen, die im wesentlichen eine Büchse 49 (3 und 4) umfasst, die mit Hilfe von zwei Schrauben 50 (von denen lediglich eine in den 1, 2 gezeigt ist) an dem Hauptkörper 10a befestigt ist.
  • Wie dies mit weiteren Einzelheiten in den 3 und 4 gezeigt ist, umfasst die Büchse 49 eine Hülse 51 mit zwei einstückigen Flügeln 52a, 52b, die jeweils eine jeweilige Bohrung 53a, 53b für die Aufnahme einer jeweiligen Schraube 50 aufweisen. Wie dies in den 1 bis 4 gezeigt ist, ist die Büchse perfekt mit der Achse C ausgerichtet.
  • Wie dies in 3 gezeigt ist, ist die Büchse 51 im wesentlichen zylindrisch und weist ein Innenprofil 54 zur Aufnahme der zwei Zinken 55a, 55b einer Gabel 56 (5 und 6) auf, so dass die Gabel 56 sich lediglich in den zwei Richtungen bewegen kann, die durch den Pfeil F2 definiert sind. Eine Nut 51a ist auf der äußeren zylindrischen Oberfläche der Büchse 51 für einen Zweck gebildet, der weiter unten erläutert wird.
  • Ein Ende 56a der Gabel 56 weist eine Gewindebohrung 57 auf, in der ein Metalldraht 58, der einen Teil des Betätigungskabels, beispielsweise eines Bowdenzuges 59 (2) bildet, in bekannter Weise befestigt werden kann. Wie dies bekannt ist, umfasst der Bowdenzug 59 den Draht 58, der in einem Mantel 60 aus Kunststoffmaterial umschlossen ist und ein aus Metall oder Kunststoff bestehendes Endstück aufweist. Wie dies in 2 gezeigt ist, ist der Mantel an einer Halterung 61 über eine bekannte Befestigungseinrichtung befestigt, die insgesamt mit 62 bezeichnet ist.
  • Die Halterung 61 ist an der Büchse 49 mit Hilfe von (in 2 nicht gezeigten) Stiften befestigt, die in das innere von zwei Bohrungen 63 in der Halterung 61 eingesetzt sind und mit der Nut 51a der Hülse 51 in Eingriff stehen (4).
  • Wie dies in 7 gezeigt ist, umgreifen die Zinken 55a und 55b der Gabel 56 einen ebenen Endabschnitt 18e des Ventilschieberes 18. Dieser Endabschnitt 18e ist an der Gabel 56 über einen Stift 64 festgelegt, der in die Bohrungen 56b, 56c, die in den Zinken 56a, 56b (6) ausgebildet sind, sowie in eine Bohrung 65 eingesetzt ist, die in einem Ende 18e des Ventilschieberes 18 ausgebildet ist. Gemäß 7 besteht das Profil 54 aus einem kreisförmigen Abschnitt 54a zur Aufnahme des Endes 18e des Ventilschiebers 18 und zwei äußeren Abschnitten 54b, die entsprechend der äußeren Konfiguration der Zinken 55a, 55b der Gabel 56 geformt sind. Die Vorrichtung 27 gemäß der vorliegenden Erfindung ermöglicht daher eine Fernbetätigung des Ventilschieberes 18 mit Hilfe der Gabel 59, möglicherweise eines Bowdenzuges, während gleichzeitig der sich verschiebende Ventilschieber 18 an einer Drehung um die Achse C gehindert wird. Damit kann der Ventilschieber 18 in zuverlässiger Weise von einer entfernten Stelle aus ohne irgendeine Gefahr betätigt werden, dass eine Verklemmung des Verteilers 10 aufgrund einer Drehung des Ventilschiebers 18 in zufälliger Weise um die Längsachse C hervorgerufen wird, wie dies angegeben wurde. Der Zusammenbau der Vorrichtung 27 ist sehr einfach aus der vorstehenden Beschreibung ableitbar. Im einzelnen wird die Büchse 49 zunächst auf den Hauptkörper 10a mit Hilfe von Schrauben 50 befestigt. Danach wird die Gabel 56 an dem Ende des Drahtes 58 unter Verwendung bekannter nicht gezeigter Einrichtungen befestigt. Dann wird die Gabel 56 (einstückig mit dem Kabel 59) durch die linke Bohrung in der Halterung 61 eingesetzt, um von der rechten Seite aus vorzuspringen, worauf die Gabel 56 an dem Ende 18e des Ventilschiebers 18 befestigt wird. Der Stift 64 wird durch die miteinander ausgerichteten Bohrungen 56b6556c eingesetzt, und die Halterung 61 und die Büchse 49 werden zusammen geführt. Die Bohrungen 63 werden mit der Nut 51a auf der Büchse 51 ausgerichtet, und die (nicht gezeigten) Stifte werden eingesetzt, um die Halterung 61 an der Büchse 49 festzulegen, während eine Drehung der Halterung 61 an ihrem Platz um die Achse C bezüglich der Hülse 49 ermöglicht wird. Sobald die Halterung 61 an der Büchse 49 befestigt ist, wird der Mantel 60 des Kabels 59 an der Halterung 61 unter Verwendung einer bekannten Befestigungseinrichtung 62 befestigt.

Claims (11)

  1. Hydraulik-Verteiler (10) mit: – einem Hauptkörper (10a), in dem eine Druckströmungsmittel-Einlassöffnung (14) ausgebildet ist; – einer ersten Leitung (25), die hydraulisch mit einer Nutzeinrichtung (11) in Verbindung steht; – einer zweiten Leitung (26), die hydraulisch mit der Nutzeinrichtung (11) in Verbindung steht; – zumindest einem Ventilschieber (18) zum Regeln der Strömung des Druckströmungsmittels zu und von der Nutzeinrichtung (11), wobei der Ventilschieber (18) eine Längsachse (C) aufweist und die Position des Ventilschiebers durch eine Betätigungseinrichtung (27) geregelt wird, wobei die Betätigungseinrichtung Drahteinrichtungen (59) zum Bewegen des Ventilschiebers (18) in zwei entgegengesetzten Richtungen (F2) umfasst, die durch die Längsachse (C) definiert sind, und – gekennzeichnet dadurch, dass die Betätigungseinrichtung (27) weiterhin Führungseinrichtungen (49, 56) umfasst, die dem Ventilschieber (18) und dem Hauptkörper (10a) zugeordnet sind, um eine Drehung des Ventilschiebers (18) um die Achse (C) zu verhindern, wobei die Führungseinrichtungen (49, 56) eine Büchse (49), die an dem Hauptkörper (10a) befestigt ist, und ein Bauteil (56) umfassen, das einstückig mit sowohl einem Ende (18e) des Ventilschiebers (18) als auch einem Ende der Drahteinrichtungen (59) ausgebildet ist, wobei das Bauteil (56) auf eine lineare Bewegung lediglich entlang der Achse (C) im Inneren der Büchse (49) beschränkt ist.
  2. Hydraulik-Verteiler (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nutzeinrichtung (11) ein doppelwirkender Zylinder (11) ist.
  3. Hydraulik-Verteiler (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauteil (56) im wesentlichen gabelförmig ist und zwei Zinken (55a, 55b) umfasst, die im Gebrauch das Ende (18e) des Ventilschiebers (18) umgreifen.
  4. Hydraulik-Verteiler (10) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Büchse (49) ein inneres Führungsprofil (54) aufweist, das so geformt ist, dass die Zinken (55a, 55b) und das Ende (18e) gegenüber der Büchse (49) gleiten können.
  5. Hydraulik-Verteiler (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Drahteinrichtungen (59) ein Bowdenzug-Kabel (59) umfassen, das seinerseits einen inneren Metalldraht (58), einen Außenmantel (60), der aus Kunststoff besteht, und ein Metall- oder Kunststoff-Endstück umfasst.
  6. Hydraulik-Verteiler (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel (60) an einer Halterung (61) mit Hilfe von Befestigungsmitteln (62) befestigt ist, wobei die Halterung (61) einstückig mit der Führungseinrichtung (49) ausgebildet ist.
  7. Hydraulik-Verteiler (10) nach Anspruch 2 oder irgendeinem hiervon abhängigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rückschlagventil (44) vorgesehen ist, um eine Leitung (25, 26) zu verschließen, die eine jeweilige Kammer (11a, 11b) des Zylinders (11) speist.
  8. Hydraulik-Verteiler (10) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilschieber (18) einen Sektor (18d) umfasst, der seinerseits zumindest eine Rampe (42a, 42b) zum Aktivieren eines Schaftes (45) des Rückschlagventils (44) und zwei ebene Flächen (41) zur Vergrößerung der Ölströmung zu und von der jeweiligen Kammer (11a, 11b) des Zylinders (11) umfasst.
  9. Hydraulik-Verteiler (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Eingriffs- und Freigabe Einrichtung (28) mit einem Ende (18c) des Ventilschiebers (18) verbunden ist.
  10. Hydraulik-Verteiler (10) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingriffs- und Freigabe Einrichtung (28) zusammengebaut und entfernt werden kann, ohne das auf die Betätigungseinrichtung (27) und/oder den Ventilschieber (18) eingewirkt wird.
  11. Hydraulik-Verteiler (10) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingriffs- und Freigabe Einrichtung (28) zusammengebaut und entfernt werden kann, ohne eine zufällige Drehung des Ventilschiebers (18) hervorzurufen.
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