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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Hydraulik-Verteiler,
der beispielsweise zur Aktivierung eines bekannten doppelwirkenden
Hydraulikzylinders geeignet ist, und der auf einem Acker-Schlepper
oder einem ähnlichen
Fahrzeug verwendet werden kann.
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Es
ist bekannt, dass Hydraulik-Kreise, insbesondere auf Acker-Schleppern,
zumindest einen Hydraulik-Verteiler aufweisen, der manuell von dem Fahrer
betätigt
wird, um die Strömung
von Druckströmungsmittel,
beispielsweise Mineralöl,
zu und von einem jeweiligen doppelwirkenden Zylinder zu regeln. Hydraulik-Verteiler dieser
Art werden „zusammengepackt", um eine hydraulische
Verteilerbaugruppe zu bilden, werden mit Drucköl aus der gleichen Strömungsmittel-Quelle,
wie zum Beispiel einer Hydraulikpumpe, gespeist, und können unterschiedliche Nutzgeräte getrennt
aktivieren, wie dies von dem Benutzer gefordert wird. Beispielsweise
umfasst eine typische Verteilerbaugruppe ein oder mehrere gestapelte
Verteiler, die durch zwei Endplatten eingeschlossen sind, und die
Hydraulik-Verteiler und die Endplatten, die die Packung bilden,
werden in strömungsmitteldichter
Weise durch Zuganker erfasst, die mit Gewinde versehene Enden aufweisen,
auf die jeweilige Muttern aufgeschraubt sind. Im einzelnen sind
die Zuganker durch Bohrungen eingesetzt, die sich sowohl durch die
Verteiler als auch die Endplatten erstrecken, und die Muttern werden
auf die Enden der Zuganker aufgeschraubt, um die Verteiler und Endplatten „zusammenzupacken". Jeder Hydraulik-Verteiler
hat normalerweise einen manuell betätigten Hebelmechanismus, der
so ausgelegt ist, dass er einen jeweiligen Ventilschieber in zwei
entgegengesetzten Richtungen bewegt, die durch die Längsachse
des Ventilschiebers definiert sind, um auf diese Weise Leitungen
zu öffnen
und zu schließen,
die hydraulisch mit dem Nutzgerät
verbunden sind. In einigen Ausführungsformen
kann der Ventilschieber, zumindest entlang eines Teils seines Hubes,
zumindest ein Rückschlagventil über Nockeneinrichtungen
aktivieren, die einen Teil des Ventilschiebers bilden. Zwischen
den Nockeneinrichtungen kann der Ventilschieber zwei ebene Flächen zur Vergrößerung des
Ausströmens
des Drucköls
zu und von dem Nutzgerät
umfassen.
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Es
ist daher wichtig, dass während
dieses Hubes der Ventilschieber an einer zufälligen Drehung um seine Längsachse
gehindert wird. Wenn dies eintreten würde, so würden die Nockeneinrichtungen nicht
mehr in der Lage sein, auf den Schaft des Rückschlagvenils einzuwirken,
weil es ein oder zwei ebene Flächen
gibt, die keine gültige
Rampe für
das Öffnen
des Rückschlagventils
bilden, und die so angeordnet sind, dass sie auf das Ende des federbelasteten
Ventilschaftes gerichtet sind. Weil dies zu einem Verklemmen des
Hydraulik-Verteilers mit all den negativen Wirkungen führen würde, wurden
bisher Hebelmechanismen verwendet, die eine Translationsbewegung
des Ventilschiebers ergeben und gleichzeitig eine zufällige Drehung
des Ventilschiebers verhindern.
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Im
tatsächlichen
Gebrauch hat sich jedoch erwiesen, dass derartige Hebelmechanismen
ziemlich raumaufwendig sind und das sie lediglich dann praktisch
sind, wenn sich der Hebel in der Nähe des Verteilers selbst befindet.
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In
der US-A-4235415 wurde bereits vorgeschlagen, den Hebelmechanismus
fortzulassen, der den Ventilschieber eines Hydraulik-Verteilers
aktiviert, und statt dessen eine Kabelbetätigung, beispielsweise einen
Bowdenzug zu verwenden, der in bekannter Weise im wesentlichen einen
Draht umfasst, der im Inneren eines Mantels eingeschlossen ist,
in dem der Draht gleiten kann, wenn er von dem Benutzer gezogen
oder gedrückt
wird. Damit kann der Verteiler sogar fernbetätigt werden, beispielsweise
vom Sitz des Fahrers aus. Die Anordnung der US-A-4235415 leidet jedoch an dem Nachteil,
dass die Drehbewegung des Ventilschiebers nicht verhindert wird.
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Es
ist daher ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen üblichen
Hebelmechanismus eines Verteilers durch ein kabelbetätigtes Betätigungselement zu
ersetzen und dennoch zu verhindern, dass sich der Ventilschieber
im inneren des Verteilers während der
Betätigung
drehen kann.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird ein Hydraulik-Verteiler geschaffen, der foldendes
umfasst:
- – einen
Hauptkörper,
in dem eine mit Druck beaufschlagte Druckströmungsmittel-Einlassöffnung gebildet
ist;
- – eine
erste Leitung, die hydraulisch mit einem Nutzgerät in Verbindung steht;
- – eine
zweite Leitung, die hydraulisch mit dem Nutzgerät in Verbindung steht; und
- – zumindest
einen Ventilschieber zum Regeln der Druckströmungsmittel-Strömung
zu und von dem Nutzgerät;
wobei der Ventilschieber eine Längsachse
aufweist und die Position des Ventilschiebers durch eine Betätigungseinrichtung
geregelt wird; wobei die Betätigungseinrichtung
Drahteinrichtungen zum Bewegen des Ventilschiebers in zwei entgegengesetzten
Richtungen umfasst, die durch die Längsachse definiert sind.
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Der
Verteiler ist dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung
weiterhin Führungseinrichtungen
umfasst, die dem Ventilschieber und dem Hauptkörper zugeordnet sind, um eine
Drehung des Ventilschiebers um die Achse zu verhindern, wobei die
Führungseinrichtungen
eine einstückig
mit dem Hauptkörper
ausgebildete Büchse
und ein Element umfassen, das einstückig sowohl mit einem Ende
des Ventilschiebers als auch einem Ende der Drahteinrichtungen ausgebildet
ist, wobei das Element auf eine lineare Bewegung lediglich entlang
einer Achse im inneren der Büchse
beschränkt
ist.
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Eine
nicht-beschränkende
Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung wird nunmehr in Form eines Beispiels unter
Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
beschrieben, in denen:
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1 einen
Längsschnitt
eines Hydraulik-Verteilers gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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2 eine
Vergrößerung eines
Teils der 1 zeigt;
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3 eine
erste Einzelheit des Verteilers nach den 1 und 2 zeigt;
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4 einen
Schnitt A-A der ersten Einzelheit in 3 zeigt;
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5 eine
zweite Einzelheit des Hydraulik-Verteilers nach den 1 und 2 zeigt;
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6 einen
Schnitt B-B der zweiten Einzelheit in 5 zeigt;
und
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7 eine
Anzahl von zusammengebauten Teilen des Verteilers nach den 1 und 2 zeigt.
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In
den 1 und 2 bezeichnet die Bezugsziffer 10 einen
Hydraulik-Verteiler gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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Weil
der Hydraulik-Verteiler 10 im wesentlichen ähnlich zu
denen ist, die üblicher
Weise verwendet werden, wenn die Strömung von Drucköl zu und
von einem Nutzgerät,
wie zum Beispiel einem doppelwirkenden Zylinder 11 gesteuert
werden muss, ist die folgende Beschreibung ausschließlich auf
die Einzelheiten beschränkt,
die für
ein klares Verständnis
der vorliegenden Erfindung wesentlich sind.
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1 zeigt
einen Verteiler 10 vom 4/4-Typ, bei dem die erste Zahl
in üblicher
Weise die Anzahl der Ölleitungs-Anschlusspunkte
und die zweite Zahl die Anzahl der Positionen des Ventilschiebers
des Verteilers 10 angibt. Eine Stange 12 eines
Kolbens 13 des Zylinders 11 ist mechanisch mit
einem Nutzgerät
U verbunden. Insbesondere kann, wie dies weiter unten zu erkennen
ist, der Verteiler 10 eine erste „zentrale oder verriegelte
neutrale" Position,
in der sich der Kolben 13 in keiner Richtung bewegt, selbst wenn
er einer äußeren Kraft
ausgesetzt wird; eine zweite Position, in der sich der Kolben 13 nach
links bewegt; eine dritte Position, in der sich der Kolben 13 nach
rechts bewegt; und eine vierte abschließende Position einnehmen, in
der der Kolben 13 „schwimmend" ist, das heißt, der
kann sich nach links oder nach rechts in Abhängigkeit von der Richtung der Kraft
bewegen, die auf die Kolbenstange 12 ausgeübt wird.
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Der
Verteiler 10 umfasst im wesentlichen einen Hauptkörper 10a mit
innenliegenden Kanälen
für den
Durchgang von Druckströmungsmittel,
insbesondere Öl,
für die
Funktionen, die weiter unten beschrieben werden. Der Hauptkörper 10a umfasst eine
Serie von Bohrungen 10b, die sich vollständig durch
diesen hindurch erstrecken und durch die hindurch in der bereits
erwähnten
Weise jeweilige (nicht gezeigte) Zuganker eingesetzt sind, um die
verschiedenen Verteiler und (nicht gezeigten) Endplatten „zusammenzupacken".
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Der
Hauptkörper 10a weist
eine Öffnung 14 auf, über die
Drucköl
von einem (nicht gezeigten) Sammler zugeführt wird, der gleichzeitig
alle die (nicht gezeigten) Hydraulik-Verteiler speist, die „gepackt" sind, um eine Verteilerbaugruppe
zu bilden. Die Öffnung 14 umfasst
eine Schraubeinstell-Einrichtung 15, die es dem Benutzer
ermöglicht,
die Strömung
von Druckströmungsmittel
an den Verteiler 10 einzustellen, und sie ist hydraulisch
mit einer Leitung 16a zur Zuführung von Öl zu einem zentralen Verteilersitz 17 verbunden,
in dem ein Ventilschieber 18 gleitet. Die üblichen
Toleranzen gelten für
den Ventilschieber 18 und den Sitz 17, um ein
sanftes Gleiten des Ventilschiebers gegenüber dem Sitz sicherzustellen,
während
gleichzeitig ein Auslecken des Druckströmungsmittels zu einem Minimum
gemacht wird.
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Die
Leitung 16a öffnet
sich im Inneren einer Kammer 19 in einem zentralen Sitz 17.
Zusammen mit einem Sektor 18a des Ventilschiebers 18 bildet die
Kammer 19 eine Drossel 20 zum Regulieren der Ölströmung, die
dem durch den Pfeil F1 angezeigten Pfad folgt und entlang einer
Leitung 16b zu einem Rückschlagventil 21 strömt. Bei Überwinden
des Widerstandes einer Feder 22 auf eine Kugel 23 des Ventils 21 strömt das Drucköl in eine
Einlassleitung 24 und zurück zu dem zentralen Verteilersitz 17.
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Ein
Sektor 18b des Ventilschiebers 18 ist rittlings
auf der Leitung 24 angeordnet und verhindert in der „zentralen
und verriegelten neutralen" Stellung nach 1,
dass Drucköl
weder in die Leitung 25, die die Kammer 11a des
Zylinders 11 speist, noch in eine Leitung 26 strömt, die
eine Kammer 11b des Zylinders 11 speist, wobei
die Kammern 11a und 11b voneinander durch den
Kolben 13 getrennt sind.
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Wie
dies in den 1 und 2 gezeigt
ist, ist der Ventilschieber 18 in zwei entgegengesetzten Richtungen
beweglich, die durch den Doppelpfeil F2 angezeigt und durch die
Längsachse
C des Ventilschiebers definiert sind, um die Betriebsweise des Verteilers 11 zu
schalten und damit den Zylinder 11 in der erforderlichen
Weise zu aktivieren. Der Ventilschieber 18 ist mit Hilfe
einer Betätigungseinrichtung 27 bewegbar,
deren Betriebsweise weiter unten ausführlicher beschrieben wird.
Eine Einrichtung 28 für einen
Eingriff und eine Freigabe des Ventilschiebers 18 befindet
sich an dem entgegengesetzten Ende der Betätigungseinrichtung 27 auf
der entgegengesetzten Seite des Hauptkörpers 10a.
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Ein
Kanal 29 erstreckt sich in Längsrichtung durch den Ventilschieber 18 entlang
der Achse C und ist hydraulisch mit der Leitung 24 über zwei
kleine Bohrungen 30 senkrecht zur Achse C verbunden, so das
bei irgendeiner Position, die der Sektor 18b entlang der
Achse C einnimmt, sich immer eine Bohrung 30 ergibt, die
hydraulisch mit einer der Leitungen 24, 25, 26 verbunden
ist.
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Im
praktischen Gebrauch öffnet
das Drucköl, dass
zunächst
durch zumindest eine Bohrung 30 und entlang des Kanals 30 strömt, ein
Ventil 31 in der Einrichtung 28, das für einen
vorgegebenen Strömungsmitteldruck
kalibriert ist. Die Einrichtung 28 umfasst weiterhin eine
hohle Büchse 32,
die einstückig
mit dem Ventilschieber 18 durch ein Schraubbefestigungs-Element 18c verbunden
ist, das in der „zentralen
und verriegelten neutralen" Stellung
durch eine Feder 33 gehalten wird. Die Büchse 32 umfasst
einen Kanal 34 koaxial zur Achse C und ist teilweise durch einen
Kolben 35 belegt, der der elastischen Wirkung einer Feder 36 ausgesetzt
ist. Die Büchse 32 weist drei
Bohrungen 34b auf (von denen lediglich eine in 1 gezeigt
ist), die unter gleichen Winkelabständen um 120° gegeneinander versetzt sind
und im wesentlichen senkrecht zur Achse C verlaufen, wobei jede
Bohrung zwei Kugeln 37a, 37b aufnimmt, die frei eine über der
anderen angeordnet sind. Weil sie der elastischen Wirkung der Feder 36 über den
konischen Kolben 35 ausgesetzt ist, hält die untere Kugel 37b die
obere Kugel 37a in Anlage an der Innenoberfläche 38 der
Büchse 32,
wobei diese Oberfläche
einen ebenen Abschnitt 38a und drei Sitze 38b–38d für Zwecke
umfasst, die weiter unten ausführlicher
erläutert
werden. Zum vorliegenden Zeitpunkt reicht es aus, zu sagen, dass
wenn sich die obere Kugel 37a in einem der Sitze 38b, 38d befindet,
eine nach rechts gerichtete Betätigung
des Kolbens 35 aufgrund seiner konischen Oberfläche, die
auf die untere Kugel 37b wirkt, die Einrichtung 28 in
eine Freigabe-Stellung bewegt, was es dem Ventilschieber 18 ermöglicht,
in beiden Richtungen, die durch den Doppelpfeil F2 angezeigt sind,
und zurück
in die „zentrale und
verriegelte neutrale" Stellung
zu gleiten.
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Ein
Kanal 40 ist strömungsaufwärts von
dem Ventil 21 angeordnet und verbindet hydraulisch die Leitung 16 mit
der Einstelleinrichtung 15, um in einer bekannten Weise
das Ausmaß retroaktiv
zu steuern, in dem die Einrichtung 15 geöffnet wird.
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Der
Ventilschieber 18 umfasst weiterhin einen Sektor 18d benachbart
zum Sektor 18b auf, der (2) zwei
ebene Flächen 41 (von
denen lediglich eine gezeigt ist) und zwei Rampen 42a, 42b im
wesentlichen in Form von kegelstumpfförmigen Sektoren aufweist. Die
Leitung 26 zur Lieferung von Öl an die Kammer 11b des
Zylinders 11 befindet sich oberhalb des Sektors 18d,
und das freie Ausströmen
von Drucköl
aus der Kammer 11b zum Sitz 17 wird normalerweise
durch ein Rückschlagventil 44 unterbrochen,
dessen Schaft 45 auf dem Ventilschieber 18 ruht
und elastisch in bekannter Weise durch eine Feder 46 vorbelastet
ist. Der Schaft 45 und die Rampe 42a bilden eine
Nockeneinrichtung zum Öffnen
und Schließen
des Ventils 44.
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Es
sei darauf hingewiesen, das bei dem dargestellten Beispiel die zwei
Flächen 41 des
Sektors 18d eben sind, um eine größere Drucköl-Strömung von dem Sitz 17 zu
und von der Kammer 11b des Zylinders 11 entlang
der Leitung 26 zu ermöglichen.
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Im
praktischen Gebrauch wird der Zylinder 13 dadurch nach
links bewegt, dass einfach der Ventilschieber 18 mit Hilfe
der Einrichtung 27 nach links gezogen wird, wie dies nachfolgend
ausführlich
beschrieben wird, um auf diese Weise hydraulisch die Leitungen 24 und 25 miteinander
zu verbinden, um Öl
an die Kammer 11a des Zylinders 11 zu liefern. Damit
wird durch Vergrößern der
Menge an Drucköl in
der Kammer 11a der Kolben 13 nach links bewegt, wie
dies erwünscht
ist. Weil jedoch die Kammer 11b ebenfalls mit Öl gefüllt ist,
muss, um eine Bewegung des Kolbens 13 nach links zu ermöglichen,
das Öl
in der Kammer 11b frei entlang der Leitung 26 zum
Ablass 47 fließen
können,
was es erforderlich macht, dass das Ventil 44 offen ist.
Aus diesem Grund hebt, wenn sich der Ventilschieber 18 nach
links bewegt, die Rampe 42a des Sektors 18d des
Ventilschiebers 18 den Schaft 45 entgegen der
Wirkung der Feder 46 und des in der Kammer 11b erzeugten
Druckes an, um es dem Öl
in der Kammer 11b zu ermöglichen, zum Ablass 47 zu
fließen.
Gleichzeitig bewegt sich auch die Büchse 32 nach links,
so das die Kugel 37a mit dem Sitz 38b in Eingriff
kommt, um die Büchse 32 und
den Ventilschieber 18 „zusammen zu klicken". Die Büchse 32 wird
in ihrer Position durch die Kugel 37a innerhalb des Sitzes 38b und
durch die Vorspannfeder 33 gehalten, von der ein Ende einstückig mit
der Büchse 32 verbunden
ist, während
ihr anderes Ende an einer Abdeckung 32a befestigt ist.
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Wie
dies angegeben ist, ist das Ventil 31 im Inneren des Ventilschieberes 18 so
kalibriert, dass es lediglich Öl
oberhalb eines vorgegebenen Druck-Schwellenwertes weiterleitet.
Wenn der Öldruck
in der Kammer 11a den eingestellten Schwellenwert übersteigt,
wird der Kolben 35 bewegt wie dies bereits gezeigt wurde,
so dass die Kugel 37a aus dem Sitz 38b heraus
bewegt und zur Anlage gegen den ebenen Teil 38a durch die
Kraft auf die Feder 33 gebracht wird, die auf die normale
Stellung zurückkehrt,
so das der Ventilschieber 18 auf seine „zentrale und verriegelte
Neutral-"Stellung
zurückkehrt.
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Wenn
bei sich in dem Sitz 36b befindlicher Kugel 37a der
Ventilschieber 18 mit Hilfe der Einrichtung 27 weiter
nach links gezogen wird, so bewegt sich die Kugel 37a in
den Sitz 38c in die „Schwimm"-Betriebsstellung,
das heißt
in eine Stellung, in der die Leitung 26 hydraulisch mit
dem Auslass 47 verbunden ist, während die Leitung 25 das Öl über einen
Auslass 48 abfließen
lässt (1).
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Wie
dies bereits erwähnt
wurde, kann sich in der „Schwimm"-Betriebsart der
Kolben 13 frei sowohl nach links als auch nach rechts unter
der Einwirkung einer externen Kraft bewegen, die von einem Nutzgerät U auf
die Kolbenstange 12 ausgeübt wird. Unter dieser Bedingung
ruht das Ende des Schaftes 45 des Ventils 44 natürlich auf
der zylindrischen Oberfläche 42c des
Sektors 18d (2).
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Um
umgekehrt den Kolben 13 nach rechts zu bewegen, wird der
Ventilschieber 18 einfach nach rechts bewegt, wie dies
durch den Pfeil F2 angezeigt ist, so dass die Leitung 24 hydraulisch
mit der Leitung 26 in Verbindung steht. In diesem Fall
hebt der Druck des Öls
selbst das Rückschlagventil 44 ab,
um Öl an die
Kammer 11b des Zylinders 11 zu liefern, und das Öl in der
Kammer 11a wird über
die Leitung 25 und den Auslass 48 abgelassen.
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Wie
dies weiter oben erwähnt
wurde, sind die zwei ebenen Flächen 41 (von
denen lediglich eine in 2 gezeigt ist) des Sektors 18d dazu
vorgesehen, die Ölströmung von
dem Sitz 17 zu und von der Leitung 26 zu vergrößern, während der
aktive Teil des Sektors 18d durch die Rampe 42a definiert
ist. Wenn sich aus irgendeinem Grund der Ventilschieber 18 nur
geringfügig
um die Achse C drehen würde,
so würde
das Ende des Schaftes 45 des Ventils 44 nicht mehr
länger
die Rampe 42a oder die Oberfläche 42c berühren, wie
dies sein sollte, damit das Ventil 44 korrekt geöffnet würde, sondern
er würde
auf einer der ebenen Flächen 41 des
Sektors 18 ruhen. Eine unerwünschte Drehung des Ventilschiebers 18 um die
Achse C würde
dazu zu einem praktisch nicht reparierbaren Ausfall des Verteilers 10 führen. Um
dies zu Verhindern, ist es daher wesentlich, dass der Ventilschieber 18 an
einer unerwünschten
Drehung um die Achse C gehindert wird, wenn irgendeine Bewegung
in der Richtung des Pfeils F2 ausgeführt wird, und auch dann, wenn
das Bauteil 28 entfernt und neu zusammen gebaut wird.
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Es
ist weiterhin äußerst wichtig,
dass der Ventilschieber 18 aus einer gewissen Entfernung
von dem Verteiler 10 aus betätigt werden kann, beispielsweise
von der (nicht gezeigten) Fahrerkabine aus. Eine besonders interessante
Lösung
besteht darin, den Ventilschieber über einen Seilzug, beispielsweise
einen Bowdenzug zu betätigen,
wodurch die „Flexibilität" des Bauteils 27,
das den Ventilschieber 18 aktiviert, wesentlich vergrößert wird.
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Aus
diesem Grund wurde eine erfindungsgemäße Betätigungseinrichtung 37 geschaffen,
die im wesentlichen eine Büchse 49 (3 und 4)
umfasst, die mit Hilfe von zwei Schrauben 50 (von denen lediglich
eine in den 1, 2 gezeigt
ist) an dem Hauptkörper 10a befestigt
ist.
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Wie
dies mit weiteren Einzelheiten in den 3 und 4 gezeigt
ist, umfasst die Büchse 49 eine
Hülse 51 mit
zwei einstückigen
Flügeln 52a, 52b,
die jeweils eine jeweilige Bohrung 53a, 53b für die Aufnahme
einer jeweiligen Schraube 50 aufweisen. Wie dies in den 1 bis 4 gezeigt
ist, ist die Büchse
perfekt mit der Achse C ausgerichtet.
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Wie
dies in 3 gezeigt ist, ist die Büchse 51 im
wesentlichen zylindrisch und weist ein Innenprofil 54 zur
Aufnahme der zwei Zinken 55a, 55b einer Gabel 56 (5 und 6)
auf, so dass die Gabel 56 sich lediglich in den zwei Richtungen
bewegen kann, die durch den Pfeil F2 definiert sind. Eine Nut 51a ist
auf der äußeren zylindrischen
Oberfläche
der Büchse 51 für einen
Zweck gebildet, der weiter unten erläutert wird.
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Ein
Ende 56a der Gabel 56 weist eine Gewindebohrung 57 auf,
in der ein Metalldraht 58, der einen Teil des Betätigungskabels,
beispielsweise eines Bowdenzuges 59 (2)
bildet, in bekannter Weise befestigt werden kann. Wie dies bekannt
ist, umfasst der Bowdenzug 59 den Draht 58, der
in einem Mantel 60 aus Kunststoffmaterial umschlossen ist
und ein aus Metall oder Kunststoff bestehendes Endstück aufweist.
Wie dies in 2 gezeigt ist, ist der Mantel
an einer Halterung 61 über
eine bekannte Befestigungseinrichtung befestigt, die insgesamt mit 62 bezeichnet
ist.
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Die
Halterung 61 ist an der Büchse 49 mit Hilfe
von (in 2 nicht gezeigten) Stiften befestigt, die
in das innere von zwei Bohrungen 63 in der Halterung 61 eingesetzt
sind und mit der Nut 51a der Hülse 51 in Eingriff
stehen (4).
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Wie
dies in 7 gezeigt ist, umgreifen die Zinken 55a und 55b der
Gabel 56 einen ebenen Endabschnitt 18e des Ventilschieberes 18.
Dieser Endabschnitt 18e ist an der Gabel 56 über einen
Stift 64 festgelegt, der in die Bohrungen 56b, 56c,
die in den Zinken 56a, 56b (6)
ausgebildet sind, sowie in eine Bohrung 65 eingesetzt ist,
die in einem Ende 18e des Ventilschieberes 18 ausgebildet
ist. Gemäß 7 besteht
das Profil 54 aus einem kreisförmigen Abschnitt 54a zur
Aufnahme des Endes 18e des Ventilschiebers 18 und
zwei äußeren Abschnitten 54b, die
entsprechend der äußeren Konfiguration
der Zinken 55a, 55b der Gabel 56 geformt
sind. Die Vorrichtung 27 gemäß der vorliegenden Erfindung
ermöglicht daher
eine Fernbetätigung
des Ventilschieberes 18 mit Hilfe der Gabel 59,
möglicherweise
eines Bowdenzuges, während
gleichzeitig der sich verschiebende Ventilschieber 18 an
einer Drehung um die Achse C gehindert wird. Damit kann der Ventilschieber 18 in
zuverlässiger
Weise von einer entfernten Stelle aus ohne irgendeine Gefahr betätigt werden, dass
eine Verklemmung des Verteilers 10 aufgrund einer Drehung
des Ventilschiebers 18 in zufälliger Weise um die Längsachse
C hervorgerufen wird, wie dies angegeben wurde. Der Zusammenbau
der Vorrichtung 27 ist sehr einfach aus der vorstehenden
Beschreibung ableitbar. Im einzelnen wird die Büchse 49 zunächst auf
den Hauptkörper 10a mit
Hilfe von Schrauben 50 befestigt. Danach wird die Gabel 56 an dem
Ende des Drahtes 58 unter Verwendung bekannter nicht gezeigter
Einrichtungen befestigt. Dann wird die Gabel 56 (einstückig mit
dem Kabel 59) durch die linke Bohrung in der Halterung 61 eingesetzt,
um von der rechten Seite aus vorzuspringen, worauf die Gabel 56 an
dem Ende 18e des Ventilschiebers 18 befestigt
wird. Der Stift 64 wird durch die miteinander ausgerichteten
Bohrungen 56b–65–56c eingesetzt,
und die Halterung 61 und die Büchse 49 werden zusammen
geführt.
Die Bohrungen 63 werden mit der Nut 51a auf der
Büchse 51 ausgerichtet,
und die (nicht gezeigten) Stifte werden eingesetzt, um die Halterung 61 an
der Büchse 49 festzulegen,
während
eine Drehung der Halterung 61 an ihrem Platz um die Achse
C bezüglich
der Hülse 49 ermöglicht wird.
Sobald die Halterung 61 an der Büchse 49 befestigt
ist, wird der Mantel 60 des Kabels 59 an der Halterung 61 unter
Verwendung einer bekannten Befestigungseinrichtung 62 befestigt.