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Die Erfindung betrifft eine Speicherstruktur für Schmieröl von Motorteilen, insbesondere eine Öl-Speichervorrichtung, die zum Ölablassen geeignet ist, sowie einen die Öl-Speichervorrichtung aufweisenden Motor.
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In einer Kurbelgehäusestruktur eines Motors zum Anbringen an einem Fahrzeug ist in vielen bekannten Fällen eine Ölwanne zum Speichern von Motoröl unter einer Kurbelwelle angeordnet. Das in der Ölwanne gespeicherte Motoröl wird einem Kurbelwellensystem und einem Nockensystem zugeführt, um Gleitteile etc. wie erforderlich zu schmieren und wird dann zur Ölwanne zurückgeleitet (s.
JP-2006-133516 A ).
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Normalerweise sind die Höhe der Kurbelwelle, die Kapazität der Ölwanne und die Menge des Motoröls etc. so abgestimmt, dass der Ölpegel des Motoröls in der Ölwanne niedriger ist als das unterste Ende einer Drehortskurve des Kurbelwellensystems.
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In der
JP-2000-328921 A ist eine Trockensumpfschmierung für einen Motor mit einem gesonderten Öltank beschrieben. In dieser Trockensumpfschmierung ist der Öltank durch beliebige Mittel wie etwa ein Rohr mit einem unteren Teil des Motors verbunden. Eine gesonderte Ablassschraube ist im unteren Abschnitt des Motors vorgesehen, und der Öltank ist ebenfalls mit einer Ablasschraube versehen. Beim Einfüllen des Öls in den Motor wird das Öl direkt in den Öltank gegossen.
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Bei der in der
JP-2006-183516 A beschriebenen Anordnung muss die gesonderte Ölwanne vorgesehen werden und diese hat eine Struktur, die den unteren Abschnitt des Motors angenähert überdeckt. Beim Ablassen des Öls wird zuvor eine Ölaufnahme unter eine gesonderte Ablassschraube gelegt, und dann wird die Ablasschraube entfernt. Bei diesem Ölablassvorgang ist ein spezielles Werkzeug zum Entfernen der Ablasschraube erforderlich, und man muss darauf achten, dass die Ablassschraube nicht in die Ölaufnahme fällt. Somit ist dieser Ölablassvorgang mühsam. Natürlich ist auch Arbeitsplatz für diesen Vorgang erforderlich, und nach dem Ablassen des Öls ist es auch erforderlich, das Altöl zu entsorgen. Ferner werden bei diesem Ölablassvorgang der Arbeitsplatz, der Motor selbst und der Arbeiter in vielen Fallen mit Öl verschmutzt.
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Ferner muss eine separate Öleinfüllöffnung vorgesehen sein, wie es an sich bekannt ist. D. h., vom Blickpunkt der Motorstruktur her ist die Öleinfüllöffnung von der Ölablassöffnung getrennt, und es ist gegenwärtig unmöglich, ohne diese Öffnungen auszukommen, und hierdurch die Anzahl der Teile zu reduzieren, die an dem Motor lösbar angebracht sind.
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In der Struktur der
JP-2000-328921 A kann durch Verwendung der Trockensumpfschmierung die Position der Ölwanne verändert werden. Dementsprechend kann im Vergleich zur
JP-2006-183516 A die Arbeit des Ölablassvorgangs verbessert werden. Jedoch ist die Arbeitszeitdauer beim Ölablassvorgang in der Struktur der
JP-2000-328921 A gleich wie in der Struktur der
JP-2006-183516 A . D. h., zum Ablassen des Öls ist ein gesondertes Werkzeug erforderlich. Ferner ist ein mit dem Öl verschmutzbarer Arbeitsplatz erforderlich, und es bleibt noch immer das Problem, dass der Arbeiter mit Öl verschmutzt wird.
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Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Ölspeichervorrichtung anzugeben, die einen Ölablassvorgang sehr einfach machen kann und die das Problem der Ölverschmutzung beseitigen kann, und auch, einen Motor mit dieser Ölspeichervorrichtung anzugeben.
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Erfindungsgemäß wird daher eine Ölspeichervorrichtung mit einem Körperabschnitt angegeben, worin der Körperabschnitt an seinem einem Ende mit einem Eingriffsabschnitt ausgebildet ist, der eine Ölzuführöffnung zum Zuführen von Motoröl zu einem Motor und eine Ölrücklauföffnung zum Einführen des Motoröls von dem Motor aufweist, wobei der Eingriffsabschnitt mit einem Anschlussabschnitt eines Kurbelgehäuses abnehmbar verbindbar ist; eine Ölspeicherkammer zum Speichern des Motoröls in dem Körperabschnitt so ausgebildet ist, dass sie mit der Ölzuführöffnung und der Ölrücklauföffnung verbunden ist; und wenn der Eingriffsabschnitt mit dem Anschlussabschnitt des Kurbelgehäuses in Eingriff steht, die Ölzuführöffnung mit einer zu einer Ölpumpe führenden Einlassöffnung verbunden wird, und die Ölrücklauföffnung mit einer Auslassöffnung des Motoröls von dem Kurbelgehäuse verbunden wird.
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Wenn der Eingriffsabschnitt der Ölspeichervorrichtung mit dem Anschlussabschnitt des Kurbelgehäuses in Eingriff gebracht wird, wird die Ölzuführöffnung mit der zur Ölpumpe führenden Einlassöffnung verbunden, und die Ölrücklauföffnung wird mit der Auslassöffnung verbunden, die zur Bodenfläche des Kurbelgehäuses führt. Daher kann, beim Abnehmen der Ölspeichervorrichtung von dem Motor, das in der Ölspeichervorrichtung gespeicherte Öl auf einmal entsorgt werden, so dass ein Ölwechselvorgang leicht und sauber durchgeführt werden kann.
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Bevorzugt ist der Eingriffsabschnitt mit einem Verschlussmittel zum Verschließen der Ölzuführöffnung und der Ölrücklauföffnung versehen, so dass die Ölspeichervorrichtung verschlossen werden kann.
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Dementsprechend wird die Ölspeicherkammer verschlossen, bevor die Ölspeichervorrichtung an dem Motor angebracht wird, so dass der Eintritt von Staub in die Ölspeicherkammer verhindert werden kann. Ferner kann das Motoröl in der Ölspeicherkammer eingeschlossen werden.
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Bevorzugt enthält das Verschlussmittel ein Kolbenelement zum Verschließen eines Verbindungslochs, zu dem sich die Ölzuführöffnung und die Ölrücklauföffnung öffnen, ein Dichtungselement zum Abdichten des Außenumfangs des Kolbens sowie ein Federelement zum Vorspannen des Kolbenelements zu einer geschlossenen Position des Verbindungslochs umfasst; und wenn das Kolbenelement gegen eine Vorspannkraft des Federelements verschoben wird, das Verbindungsloch geöffnet wird.
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Dementsprechend wird die Ölspeichervorrichtung verschlossen, bevor die Ölspeichervorrichtung an dem Motor angebracht wird, so dass der Eintritt von Staub in die Ölspeicherkammer verhindert werden kann. Indem der Anschlussabschnitt des Motors als in den Eingriffsabschnitt eingesetzter Vorsprung ausgebildet wird, kann, die Ölspeichervorrichtung an dem Motor auf einfacher Weise angebracht werden. Ferner kann das Motoröl zuvor in der Ölspeicherkammer dicht eingeschlossen werden.
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Bevorzugt wird das Motoröl vorläufig in der Ölspeicherkammer eingeschlossen.
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Dementsprechend kann der Ölwechsel folgen, indem die Ölspeichervorrichtung durch eine neue ersetzt wird.
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Bevorzugt ist das Kolbenelement mit einem Griff versehen, zu dem Zweck, das Kolbenelement aus dem Eingriffsabschnitt zu ziehen.
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Dementsprechend kann das Kolbenelement leicht entfernt werden, falls die Ölspeichervorrichtung recyclt wird, so dass das verbrauchte Motoröl leicht entsorgt werden kann.
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Bevorzugt ist die Ölspeicherkammer mit einem Öffnungsabschnitt ausgebildet, der mit der Außenseite der Ölspeicherkammer verbindbar ist.
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Dementsprechend kann, falls die Ölspeichervorrichtung recyclt werden soll, das verbrauchte Motoröl leicht entsorgt werden, und kann die Innenseite der Ölspeichervorrichtung leicht gereinigt werden.
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Bevorzugt ist ein Ölfilter an dem Öffnungsabschnitt so angebracht, dass er mit der Ölspeicherkammer in Verbindung steht.
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Dementsprechend kann beim Austausch der Ölspeichervorrichtung auch der Ölfilter ersetzt werden.
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Bevorzugt ist eine Kappe an dem Öffnungsabschnitt so angebracht, dass sie mit der Ölspeicherkammer in Verbindung steht.
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Dementsprechend kann, falls die Ölspeichervorrichtung recyclt wird, die Kappe entfernt werden, so dass das verbrauchte Motoröl leicht entsorgt werden kann und die Innenseite der Ölspeichervorrichtung leicht gereinigt werden kann.
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Bevorzugt ist an der Außenoberfläche des Körperabschnitts zumindest eine Kühlrippe ausgebildet.
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Dementsprechend kann die Kühlleistung für das Motoröl verbessert werden.
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Bevorzugt ist der Körperabschnitt mit einem Inspektionsfenster zur visuellen Prüfung des Ölpegels in dem Körperabschnitt versehen.
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Dementsprechend kann beim Abnehmen der Ölspeichervorrichtung von dem Motor der Pegel des in der Ölspeicherkammer gespeicherten Öls mit einem Blick geprüft werden, und es kann die Zeit der Entfernung der Ölspeichervorrichtung bestimmt werden. D. h., der durch das Inspektionsfenster geprüfte Ölpegel kann mit dem vorbestimmten Ölpegel verglichen werden. Wenn daher die Ölspeichervorrichtung von dem Motor abgenommen wird, kann ein Verspritzen des Öls von dem Motor vermieden werden, um hierdurch einen sauberen Vorgang zu gewährleisten.
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Bevorzugt ist am einen Ende des Körperabschnitts ein Befestigungselement zum Halten eines Eingriffszustands des Anschlussabschnitts und des Eingriffsabschnitts vorgesehen.
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Dementsprechend kann die Ölspeichervorrichtung leicht und dicht an dem Motor angebracht werden, ohne ein besonderes Werkzeug zu benötigen.
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Erfindungsgemäß wird ferner ein Motor angegeben, der die Ölspeichervorrichtung mit zumindest einem der obigen Merkmale aufweist.
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Dementsprechend erhält auch der Motor die vorteilhaften Eigenschaften der oben beschriebenen Ölspeichervorrichtung.
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Bevorzugt ist bei diesem Motor der Anschlussabschnitt an einem unteren Abschnitt des Kurbelgehäuses vorgesehen, und die mit der Ölzuführöffnung verbundene Einlassöffnung ist in dem Verbindungsabschnitt einstückig mit der mit der Ölrücklauföffnung verbundenen Auslassöffnung ausgebildet.
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Dementsprechend können eine Öleinlassstruktur und eine Ölauslassstruktur gemeinsam an einer Position ausgebildet werden, so dass die Ölspeichervorrichtung an einer Position montiert und demontiert werden kann. Im Ergebnis kann die Anzahl von Teilen wie etwa Schrauben im Motor verringert werden.
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Bevorzugt steht bei dem Motor der Verbindungsabschnitt der Anschlussabschnitt vom untersten Abschnitt des Kurbelgehäuses nach unten vorsteht, und die Ölspeichervorrichtung an dem Kurbelgehäuse so angebracht ist, dass die Ölspeicherkammer unter dem Kurbelgehäuse angeordnet ist.
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Dementsprechend ist die Ölspeicherkammer als Ölsreservoir unter dem untersten Teil des Motors angeordnet, so dass ein die Motorleistungsfähigkeit erhaltendes Ölreservoir ausgebildet werden kann und das Motoröl zuverlässig von dem Motor abgelassen werden kann.
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Bevorzugt wird bei dem Motor, wenn der Eingriffsabschnitt mit dem Verbindungsabschnitt in Eingriff steht, das Kolbenelement durch den Anschlussabschnitt gegen die Vorspannkraft des Federelements in die Ölspeichervorrichtung gedrückt, so dass die Ölzuführöffnung mit der zur Ölpumpe führenden Einlassöffnung verbunden wird und die Rücklauföffnung mit der Auslassöffnung des Motoröls von dem Kurbelgehäuse verbunden wird.
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Dementsprechend kann die Ölspeichervorrichtung an dem Motor mit einer sehr einfachen Druckbetätigung leicht angebracht werden. Falls das Motoröl zuvor in der Ölspeicherkammer eingeschlossen ist, kann der Ölwechsel durch diesen einfachen Vorgang auch abgeschlossen werden.
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Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter Hinweis auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
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1 ist eine linke Seitenansicht eines Kraftrads einer ersten bevorzugten Ausführung der Erfindung;
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2 ist eine linke Seitenansicht einer Antriebseinheit im in 1 gezeigten Kraftrad;
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3 ist eine vergrößerte Schnittansicht einer Ölspeichervorrichtung gemäß der ersten bevorzugten Ausführung vor deren Befestigung an einem Motor, sowie einen Befestigungsabschnitt;
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4 ist eine Ansicht ähnlich 3, die einen angebrachten Zustand der Ölspeichervorrichtung an dem Motor zeigt;
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5 ist eine vergrößerte Perspektivansicht eines oberen Endabschnitts eines Kolbenelements in der Ölspeichervorrichtung gemäß der ersten bevorzugten Ausführung;
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6 ist eine vergrößerte Schnittansicht eines wesentlichen Teils des Kolbenelements und von dessen Umgebungsteil in der ersten bevorzugten Ausführung;
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7 ist eine Vorderansicht der an dem Motor angebrachten Ölspeichervorrichtung in der ersten bevorzugten Ausführung, bei Betrachtung von der Vorderseite des in 1 gezeigten Kraftrads;
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8 ist eine Ansicht ähnlich 4, die eine zweite bevorzugte Ausführung der Erfindung zeigt;
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9 ist eine Ansicht ähnlich 3, die eine dritte bevorzugte Ausführung der Erfindung zeigt; und
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10 ist eine vergrößerte Schnittansicht einer Dichtstruktur für ein Kolbenelement und von dessen Umgebungsteil in der in 9 gezeigten dritten bevorzugten Ausführung.
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Erste bevorzugte Ausführung
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Nachfolgend wird eine erste bevorzugte Ausführung der Erfindung in Bezug auf die 1 bis 7 im Detail beschrieben.
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In dieser bevorzugten Ausführung wird die Erfindung an einem Kraftrad als Fahrzeug mit Aufsitzsattel angewendet.
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Nachfolgend wird kurz die allgemeine Konfiguration des Kraftrads beschrieben, an dem die Erfindung angewendet wird. In 1 ist ein Kraftrad 1 in Seitenansicht gezeigt. Das Kraftrad 1 hat einen Rumpfrahmen F. Der Rumpfrahmen F enthält ein Kopfrohr 26, das eine vordere Gabel 25 zum Lagern eines WF lenkbar trägt, ein Paar von linken und rechten Hauptrahmen 27, die sich von dem Kopfrohr 26 nach unten geneigt rückwärts erstrecken, sowie ein Paar von rechten und linken Anlenkplatten 28, die sich von den hinteren Abschnitten der linken und rechten Hauptrahmen 27 nach unten erstrecken. Ein Schwingarm 29 ist an seinem Vorderende an den Anlenkplatten 28 schwenkbar gelagert, und ein Hinterrad WR ist an dem hinteren Abschnitt des Schwingarms 29 gelagert. Ein Lenker 30 ist zwischen den unteren Abschnitten und der Anlenkplatten 28 und dem vorderen Abschnitt des Schwingarms 29 vorgesehen. Eine Dämpfereinheit 31 ist zwischen den oberen Abschnitten und der Anlenkplatten 28 und dem Lenker 30 vorgesehen.
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Eine Antriebseinheit P ist an dem Hauptrahmen 27 und den Anlenkplatten 28 angebracht. Die Antriebskraft von der Antriebseinheit P wird durch eine Antriebswelle 32, die sich in Längsrichtung des Fahrzeugs erstreckt, zum Hinterrad WR übertragen.
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Die Antriebseinheit P enthält einen Motor E (s. 2). Ein Seitenständer 34 ist an dem Motorkörper des Motors E oder an dem Rumpfrahmen F angebracht. in dieser bevorzugten Ausführung ist der Seitenständer 34 an dem unteren Abschnitt der linken Anlenkplatte 28 des Rumpfrahmens F angebracht. Wenn daher der Seitenständer 34 zum Parken des Kraftrads 1 betätigt wird, ist das Kraftrad 1 zur linken Seite hin geneigt. In 1 bezeichnen die Symbole Fr, Rr, U und D die vorderen, hinteren, oberen und unteren Seiten des Fahrzeugs.
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In 2 ist der Motor E in Seitenansicht gezeigt. Der Motor E ist hier ein wassergekühlter V-Motor, dessen Motorkörper eine vordere Bank BF aufweist, die im am Kraftrad 1 angebrachten Zustand des Motors E an der Vorderseite angeordnet ist, sowie eine hintere Bank BR, die an der Rückseite der vorderen Bank BF angeordnet ist. Der Motorkörper des Motors E hat ein Kurbelgehäuse 35, das für die vorderen und hinteren Bänke BF und BR gemeinsam vorgesehen ist. Eine Kurbelwelle 36 ist an dem Kurbelgehäuse 35 drehbar gelagert, derart, das es sich in der Querrichtung des Kraftrads 1 erstreckt.
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Das Kurbelgehäuse 35 ist aus einer oberen Gehäusehälfte 35a und einer unteren Gehäusehälfte 35b zusammengesetzt, welche miteinander verbunden sind. Die obere Gehäusehälfte 35a ist einstückig mit einem vorderen Zylinderblock 38F und einem hinteren Zylinderblock 38R ausgebildet, wobei diese Zylinderblöcke 38F und 38R in Seitenansicht eine V-Form bilden. Die Achse der Kurbelwelle 36 liegt an einer Verbindungsfläche 37 zwischen der oberen Gehäusehälfte 35a und der unteren Gehäusehälfte 35b.
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Die vordere Bank BF ist allgemein aus dem oben erwähnten vorderen Zylinderblock 38F, einem vorderen Zylinderkopf 39F, der mit dem vorderen Zylinderblock 38F verbunden ist, und einem vorderen Kopfdeckel 40F, der mit dem vorderen Zylinderkopf 39F verbunden ist, zusammengesetzt. Ähnlich ist die hintere Bank BR allgemein aus dem oben erwähnten hinteren Zylinderblock 38R, einem hinteren Zylinderkopf 39R, der mit dem hinteren Zylinderblock 38R verbunden ist, sowie einem hinteren Kopfdeckel 40R, der mit dem hinteren Zylinderkopf 31R verbunden ist, zusammengesetzt. Eine Ölspeichervorrichtung 41 ist mit dem unteren Abschnitt des Kurbelgehäuses 35 verbunden.
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Wie oben erwähnt, ist der untere Abschnitt des Kurbelgehäuses 35 des Motors E mit der Ölspeichervorrichtung 41 versehen. Die Struktur der Ölspeichervorrichtung 41 und die Struktur eines Befestigungsabschnitts des Motors E zum Anbringen der Ölspeichervorrichtung 41 wird nun beschrieben.
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Wie in den 1, 2 und 7 gezeigt, hat die Ölspeichervorrichtung 41 eine abgeflachte zylindrische Form, so dass ein Befestigungsabschnitt der Ölspeichervorrichtung 41 zum Anbringen an den Motor E (ein von einem Befestigungselement 58 zu befestigender Abschnitt) an einem Ende der Ölspeichervorrichtung 41 ausgebildet. Wie in den 3 und 4 gezeigt, ist die Ölspeichervorrichtung 41 im vertikalen Schnitt angenähert L-förmig. Somit hat die Ölspeichervorrichtung 41 eine abgeflachte Struktur, die sich entlang der Unterseite des Motors E nach hinten erstreckt, derart, dass der Vorsprungsbetrag der Ölspeichervorrichtung 41 unter dem Fahrzeug reduziert werden kann und in der Ölspeichervorrichtung 41 die erforderliche Ölspeicherkapazität gewährleistet ist. Die Ölspeichervorrichtung 41 hat eine im Wesentlichen L-förmigen Körperabschnitt 42. An einem Ende des Körperabschnitts 42 ist ein Eingriffsvorsprung 42a vorgesehen, der zum abnehmbaren Anbringen an einem Anschlussabschnitt 33 des Kurbelgehäuses 35 dient (der unteren Gehäusehälfte 35b). Der Eingriffsabschnitt 42a ist an dem Anschlussabschnitt 33 mittels des nachfolgend beschriebenen Befestigungselements 58 befestigt.
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Die Innenstruktur der Ölspeichervorrichtung 41 ist derart, dass eine Ölzuführöffnung 47a zum Zuführen von Motoröl zu dem Motor E und eine Ölrücklauföffnung 47b zum Einleiten des in dem Motor E zirkulierten und rückführenden Motoröls in die Ölspeichervorrichtung 41 einander gegenüberliegend angeordnet, so dass sie sich in ein Verbindungsloch 47e öffnen, das an der Innenseite des Eingriffsabschnitts 42a ausgebildet ist. Die Ölzuführöffnung 47a ist mit einer unteren Ölspeicherkammer 44 verbunden, die Ölrücklauföffnung 47b ist mit einer oberen Ölspeicherkammer 43 verbunden. Die obere Ölspeicherkammer 43 und die untere Ölspeicherkammer 44 sind durch eine Trennwand 46 voneinander getrennt. Jedoch sind die oberen und unteren Ölspeicherkammer 43 und 44 am anderen Ende des Körperabschnitts 42 miteinander verbunden. Im montierten Zustand, wo die Ölspeichervorrichtung 41 am Motor E angebracht ist, wirken die oberen und unteren Ölspeicherkammern 43 und 44 zusammen, um die richtige Motorölmenge zu speichern.
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Der Körperabschnitt 42 der Ölspeichervorrichtung 41 ist an seinem anderen Ende (am rechten Ende in 3) mit einem Paar von oberen und unteren Öffnungsabschnitten 42b ausgebildet, so dass sich die oberen und unteren Ölspeicherkammern 43 und 44 zur Außenseite der Ölspeichervorrichtung 41 öffnen. Der der oberen Ölspeicherkammer 43 entsprechende obere Öffnungsabschnitt 42b ist mit einem Außengewindeabschnitt 42d zum Anbringen eines Ölfilters 49 ausgebildet. Dementsprechend sind die oberen und unteren Ölspeicherkammer 43 und 44 durch den Ölfilter 49 verbunden.
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D. h., der Ölfilter 49 ist mit einem Innengewindeabschnitt 49c ausgebildet, zum Eingriff des Außengewindeabschnitts 42d des oberen Öffnungsabschnitts 42b des Körperabschnitts 42. Ein O-Ring 49a ist am einen Ende des zylindrischen Außenabschnitts des Ölfilters 49 vorgesehen, um die Befestigungsfläche zwischen dem Körperabschnitt 42 und dem Ölfilter 49 abzudichten.
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Der Eingriffsabschnitt 42a der Ölspeichervorrichtung 41 ist mit einem Verschlussmittel 50 versehen, um die Ölzuführöffnung 47a und die Ölrücklauföffnung 47b zu verschließen. Ein kreiszylindrischer Wandabschnitt 47 erstreckt sich von dem Eingriffsabschnitt 42a nach unten, um hierdurch ein Verbindungsloch 47e zu bilden, zu dem sich die Ölzuführöffnung 47a und die Ölrücklauföffnung 47b öffnen. Das Verschlussmittel 50 enthält ein Kolbenelement 51 zum Verschließen des in dem kreiszylindrischen Wandabschnitt 47 ausgebildeten Verbindungslochs 47e, ein Dichtungselement 52 wie etwa einen O-Ring zum Abdichten des Außenumfangs des Kolbenelements 53 sowie ein Federelement 55, wie etwa eine Schraubenfeder, zum Vorspannen des Kolbenelements 53 sowie ein Federelement 55, wie etwa eine Schraubenfeder, zum Vorspannen des Kolbenelements 53 zur geschlossenen Stellung des Verbindungslochs 47e.
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Dementsprechend können die Ölspeicherkammern 43 und 44 mit dem Verschlussmittel 50 dicht verschlossen werden, um hierdurch den Eintritt von Staub in die Ölspeicherkammern 43 und 44 zu verhindern. Ferner kann in den Ölspeicherkammern 43 und 44 Motoröl vorübergehend eingeschlossen oder versiegelt sein.
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Wie später beschrieben, ist das Kolbenelement 53 so ausgebildet, dass es entgegen der Vorspannkraft des Federelements 55 verschoben werden kann, um hierdurch das Verbindungsloch 47e zu öffnen.
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Wie in 5 gezeigt, ist das Kolbenelement 53 mit einem Griff 53c versehen, um das Kolbenelement 53 von dem Eingriffsabschnitt 42a wegzuziehen. Der Griff 53c hat eine Brückenstruktur, so dass er die entgegengesetzten Innenumfangsabschnitte einer Vertiefung 53b überspannt, die an einer oberen Endfläche 53e des Kolbenelements 53 ausgebildet ist. Indem man den Griff 53c mit den Fingern oder irgendeinem geeigneten Werkzeug ergreift und dann an dem Kolbenelement 53 zieht, kann man dementsprechend das Kolbenelement 53 leicht von dem Eingriffsabschnitt 42a lösen.
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Das Dichtungselement 52 ist an einer Außenumfangsfläche 53e des Kolbenelements 53 angebracht. Wie in 6 gezeigt, ist die Außenumfangsfläche 53g des Kolbenelements 53 mit einer Außenumfangsnut 50a kreisförmigen Querschnitts ausgebildet, und der innere Halbabschnitt des Dichtungselements 52 sitzt in der Außenumfangsnut 50a des Kolbenelements 53. Andererseits hat der Eingriffsabschnitt 42a einen oberen Endabschnitt 48 mit einer Innenumfangsfläche 48b, die das Verbindungsloch 47e darstellt. Die Innenumfangsfläche 48b des oberen Endabschnitts 48 des Eingriffsabschnitts 42a ist mit einer Innenumfangsnut 48a kreisförmigen Querschnitts ausgebildet.
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Somit sitzt das Dichtungselement 52 in der Innenumfangsnut 48a des Eingriffsabschnitts 42a, um hierdurch das Verbindungsloch 47e dicht zu verschließen.
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Falls die Ölspeichervorrichtung 41 recyclt werden soll, kann das Kolbenelement 53 leicht von dem Eingriffsabschnitt 41a entfernt werden, so dass das in dem Körperabschnitt 42 gespeicherte Motoröl (Altöl) leicht entsorgt werden kann.
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Die Außenseite des Körperabschnitts 42 ist mit einer Vielzahl von Kühlrippen 42f ausgebildet, die sich horizontal an der Vorderseite des Körperabschnitts 42 und an den rechten und linken Seiten des Körperabschnitts 42 erstrecken. D. h., die Kühlrippen 42f erstrecken sich horizontal in der seitlichen Richtung an der Vorderseite des Körperabschnitts 42 und erstrecken sich horizontal in der Längsrichtung an den rechten und linken Seiten des Körperabschnitts 42. Wegen der Kühlrippen 42f kann die Wärmeabfuhr von Körperabschnitt 42 effektiv stattfinden, um hierdurch das Motoröl zu kühlen.
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Der Körperabschnitt 42 ist an einer Position in der Nähe des Eingriffsabschnitts 42a mit einem aus Glas oder der gleichen gebildeten Inspektionsfenster 42d versehen, zu dem Zweck der visuellen Überprüfung der Innenseite des Körperabschnitts von der Vorderseite des Fahrzeugs her. Das Inspektionsfenster 42d erlaubt es dem Fahrer, die in den Ölspeicherkammern 43 und 44 gespeicherte Ölmenge visuell zu überprüfen. D. h., falls das Motoröl von dem Motor E abgelassen werden soll, kann der Fahrer mit einem Blick feststellen, ob das Motoröl in dem Motor E vollständig in die Ölspeicherkammern 43 und 44 geflossen ist, so dass der Fahrer die Zeit zum Abnehmen der Ölspeichervorrichtung 41 von dem Motor E bestimmen kann.
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Ein ringförmiges Befestigungselement 58 ist am einen Ende des Körperabschnitts 42 vorgesehen, derart, dass es den Eingriffsabschnitt 42a umgibt. Die Innenumfangsfläche des oberen Endabschnitts des Befestigungselements 58 ist mit einem Innengewindeabschnitt 58b ausgebildet. Der untere Endabschnitt des Befestigungselements 58 ist als Sitzabschnitt 58a mit reduziertem Innendurchmesser ausgebildet. Dementsprechend kann der Innengewindeabschnitt 58b des Befestigungselements 58 mit dem Außengewindeabschnitt 33d des Anschlussabschnitts 33 des Kurbelgehäuses 35 in Eingriff gebracht werden, und der Sitzabschnitt 58a des Befestigungselements 58 kann sich gegen den Flansch 48a des oberen Endabschnitts 48 abstützen. Das Befestigungselement 58 ist an der Außenumfangsfläche 58s geriffelt.
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Der Anschlussabschnitt 33 des Kurbelgehäuses 35 ist am unteren Abschnitt des Kurbelgehäuses ausgebildet. Insbesondere ist, wie in 3 gezeigt, der Anschlussabschnitt 33 an dem untersten Abschnitt des Kurbelgehäuses 35 ausgebildet und steht davon nach unten vor. Der Anschlussabschnitt 33 hat eine zweistufige vorspringende Struktur, so dass ein Abschnitt großen Durchmessers an dem Basisabschnitt des Anschlussabschnitts 33 als der Außengewindeabschnitt 33d ausgebildet ist, und ein Abschnitt kleinen Durchmessers 33a am Unterende des Abschnitts großen Durchmessers 33d vorsteht, wobei ein Schulterabschnitt 33g zwischen dem Abschnitt großen Durchmessers 33d und dem Abschnitt kleinen Durchmessers 33a ausgebildet ist. Der Abschnitt kleinen Durchmessers 33a ist mit einer Einlassöffnung 33b und einer Auslassöffnung 33c ausgebildet. Die Einlassöffnung 33b ist ein mit einem Ölsumpf verbundenen Rohr 33f verbunden, und die Auslassöffnung 33c ist mit einer Bodenfläche 35g des Kurbelgehäuses 35 verbunden. Ferner ist ein Dichtungselement 33e wie etwa O-Ring am Außenumfang des Basisabschnitts des Abschnitts kleinen Durchmessers 33a vorgesehen.
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Nachfolgend wird der Montage- und Demontagevorgang der Ölspeichervorrichtung 41 beschrieben.
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Beim Montieren der Öspeichervorrichtung 41 wird der Eingriffsabschnitt 42a der Ölspeichervorrichtung 41 unter den Anschlussabschnitt 33 des Kurbelgehäuses 35 angeordnet, dass diese miteinander fluchten, wie in 3 gezeigt. Danach wird der Eingriffsabschnitt 42a nach oben bewegt, wie in 3 mit dem Pfeil A gezeigt, bis er an dem Abschnitt kleinen Durchmessers 33a anliegt. Wenn der Eingriffsabschnitt 42a weiter aufwärts bewegt wird, wird das Kolbenelement 53 durch den Abschnitt kleinen Durchmessers 33a entgegen der Vorspannkraft des Federelements 55 verschoben, so dass der Abschnitt kleinen Durchmessers 33a in den Eingriffsabschnitt 42a eingreift, wie in 4 gezeigt. D. h., das Kolbenelement 53 wird durch den Abschnitt kleinen Durchmessers 33a in dem Verbindungsloch 47e ersetzt. Im vollständigen Eingriffszustand des Abschnitts kleinen Durchmessers 33a kommt das an dem Abschnitt kleinen Durchmessers 33a angebrachte Dichtungselement 33e in Sitzeingriff mit der Innenumfangsnut 48a des Eingriffsabschnitts 42a. Schließlich wird das Befestigungselement 58 gedreht, um hierdurch die Ölspeichervorrichtung 41 an den Motor E zu fixieren, wie in 4 gezeigt.
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In diesem montierten Zustand steht die Ölzufuhröffnung 47a der Ölspeichervorrichtung 41 mit der Einlassöffnung 33b des Motors E in Verbindung, und die Ölrücklauföffnung 47b der Ölspeichervorrichtung 41 steht mit der Auslassöffnung 33c des Motors E in Verbindung. Ferner sitzt das Dichtungselement 33e des Anschlussabschnitts 33 des Motors E in der Innenumfangsnut 48a des Eingriffsabschnitts 42a der Ölspeichervorrichtung 41, um einen dicht verschlossenen Zustand herzustellen. Auf diese Weise kann die Ölspeichervorrichtung 41 an den Motor E auf einfache Weise befestigt. In dieser bevorzugten Ausführung kann gleichzeitig auch der Ölfilter 49 gewechselt werden.
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Falls Motoröl vorab in der Ölspeichervorrichtung 41 eingeschlossen ist, kann durch Anbringen dieser Ölspeichervorrichtung 41 auch der Ölwechsel abgeschlossen werden. Wenn auf diese Weise die Ölspeichervorrichtung 41 durch eine neue ersetzt wird, kann der Ölwechsel gleichzeitig abgeschlossen werden. Dementsprechend ist keine Öleinfüllöffnung erforderlich, so dass die Struktur des Motors E vereinfacht werden kann.
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Nun wird der Betrieb eines Schmierölzuführmechanismus unter Verwendung der an dem Motor E angebrachten Ölspeichervorrichtung 41 beschrieben.
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Wenn der mit der Ölspeichervorrichtung 41 versehene Motor E in Betrieb ist, wird das in der Ölspeichervorrichtung 41 gespeicherte Motoröl durch die Ölzuführöffnung 47a und die Einlassöffnung 33b in den Motor E angesaugt. Danach wird das Motoröl durch einen Ölkanal zu einem Getriebe (z. B. Hauptwelle, Gegenwelle, Kupplungsmechanismus etc.), und auch durch einen von einem Ölkanal abzweigenden Hauptverteiler zur Kurbelwelle, den Kolben, den Nockenwellen etc. des Motors E zugeführt.
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Nach der Schmierung kehrt das Motoröl zur Bodenfläche 35g des Doppelgehäuses 35 zurück, und kehrt weiter durch die Auslassöffnung 33c und die Ölrücklauföffnung 47b in die obere Ölspeicherkammer 43 der Ölspeichervorrichtung 41 zurück. Danach werden in dem zurückgekehrtem Motoröl enthaltene Verunreinigungen durch ein Filterelement 49b in dem Ölfilter 49 beseitigt, und danach wird das Motoröl zur unteren Ölspeicherkammer 44 geleitet. Danach wird auf ähnliche Weise das Motoröl wieder von der Ölspeichervorrichtung 41 dem Motor E zugeführt.
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Im Falle des Ölwechsels kann das Motoröl von dem Motor E leicht abgelassen werden, weil die Ölspeicherkammern 43 und 44 als Ölreservoir an der untersten Position des Motors E angeordnet sind. Beim Abmontieren der Ölspeichervorrichtung 41 zum Zwecke des Ölwechsels kann der Fahrer bestimmen, ob das Motoröl vollständig in die Ölspeichervorrichtung 41 gelaufen ist oder nicht, durch Betrachtung der Innenseite der Ölspeichervorrichtung 41 durch das Inspektionsfenster 42d, nachdem der Motor E gestoppt ist und eine gegebene Zeit abgelaufen ist. Nachdem das Motoröl vollständig in die Ölspeichervorrichtung 41 gelaufen ist, löst der Fahrer das Befestigungselement 58 mit den Fingern oder dergleichen, und der Eingriffsabschnitt 42a wird von dem Anschlussabschnitt 33 gelöst. Gleichzeitig wird das Kolbenelement 53 durch die Vorspannkraft des Federelements 55 zurückgeschoben, um das Verbindungsloch 47e zu verschließen. Dementsprechend kann beim Ablaufen des Öls verhindert werden, dass das Öl auf den Boden gelangt und es so zu einer Ölverschmutzung kommt, so dass ein sauberer Ölwechselbetrieb durchgeführt werden kann. Danach wird eine neue Ölspeichervorrichtung 41 an dem Motor E angebracht, wie oben beschrieben. Auf diese Weise kann der Ölwechsel leicht durchgeführt werden, indem einfach die Ölspeichervorrichtung 41 durch eine neue ersetzt wird.
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Ferner kann die Ölspeichervorrichtung 41 recyclt werden. D. h., das Kolbenelement 53 kann entfernt werden und es kann auch der Ölfilter 49 entfernt werden. Dementsprechend kann, durch Entfernen des Kolbenelements 53 und des Ölfilters 49 das in dem Körperabschnitt 42 gespeicherte Altöl leicht entsorgt werden und kann die Ölspeichervorrichtung 41 wieder verwendet werden.
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Zweite bevorzugte Ausführung
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Nun wird eine zweite bevorzugte Ausführung der Erfindung in Bezug auf 8 beschrieben.
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Wie in 8 gezeigt, ist anstelle des in 4 gezeigten Ölfilters 49 eine Kappe 60 vorgesehen, und die andere Struktur ist die gleiche wie in der ersten bevorzugten Ausführung. Dementsprechend sind die gleichen Teile mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, und eine Beschreibung davon wird hier weggelassen.
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In der zweiten bevorzugten Ausführung ist die Kappe 60 an den Öffnungsabschnitten 42b des Körperabschnitts 42 angebracht. Insbesondere steht die Kappe 60 mit dem Außengewindeabschnitt 42d in Eingriff, der am Außenumfang des oberen Öffnungsabschnitts 42b, entsprechend der oberen Ölspeicherkammer 43 ausgebildet ist, die mit der Ölrücklauföffnung 47b in Verbindung steht. Ferner hat die Kappe 60 eine Öffnung 60c, die mit dem unteren Öffnungsabschnitt 42b entsprechend der unteren Ölspeicherkammer 44 in Verbindung steht. Dementsprechend hat die Kappe 60 die Funktion, die oberen und unteren Ölspeicherkammern 43 und 44 zu verbinden, und der Innenraum 60a der Kappe 60 fungiert als Ölspeicherkammer.
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Gemäß der in 8 gezeigten Ölspeichervorrichtung 41 kann die Kappe 60 durch den in der ersten bevorzugten Ausführung verwendeten Ölfilter 49 ersetzt werden. Dementsprechend hat der Körperabschnitt 42 eine kompatible Struktur für sowohl die Kappe 60 als auch den Ölfilter 49.
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Die Kappe 60 ist mit dem Körperabschnitt 42 lösbar verbunden. Diese Struktur erleichtert das Recyceln der Ölspeichervorrichtung 41, nachdem diese von dem Motor E demontiert worden ist. D. h., nach der Demontage der Ölspeichervorrichtung 41 von dem Motor E kann die Kappe 60 entfernt werden und kann auch das Kolbenelement 53 entfernt werden. Dementsprechend kann das in den Ölspeicherkammern 43 und 44 gespeicherte Altöl leicht entsorgt werden und kann die Innenseite des Körperabschnitts 42 leicht gereinigt werden.
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Dritte bevorzugte Ausführung
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Nun wird eine dritte bevorzugte Ausführung der Erfindung in Bezug auf die 9 und 10 beschrieben.
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Wie in den 9 und 10 gezeigt, unterscheidet sich die dritte bevorzugte Ausführung von den ersten und zweiten bevorzugten Ausführungen in der Struktur eines Körperabschnitts 42b und der Struktur eines Kolbenelements 53b. Die andere Konfiguration ist die gleiche wie in den ersten und zweiten bevorzugten Ausführungen, so dass die gleichen Teile mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind und einer Beschreibung davon hier weggelassen ist.
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In der Ölspeichervorrichtung 41 gemäß der dritten bevorzugten Ausführung ist der Körperabschnitt 42B nicht mit den in den 4 und gezeigten Öffnungsabschnitten 42b ausgebildet, sondern ist das andere Ende (das rechte Ende in 9) des Körperabschnitts 42B verschlossen. Der Körperabschnitt 42B ist mit einer Trennwand 47c versehen. Diese oberen und unteren Ölspeicherkammern 43B und 44B stehen durch ein die Trennwand 47c durchsetzenden Verbindungskanal 42g miteinander in Verbindung. Dementsprechend fließt das Motoröl, das von dem Motor E zur Ölspeichervorrichtung 41 zurückgekehrt ist, von der Ölrücklauföffnung 47b durch die obere Ölspeicherkammer 43B, den Verbindungskanal 42g und die untere Ölspeicherkammer 44B zu der Ölzuführöffnung 47a.
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Wie in 10 gezeigt, die eine vergrößerte Querschnittsansicht eines wesentlichen Teils des Kolbenelements 53B ist, unterscheidet sich die Struktur zum Halten des Dichtungselements 52 von einer der ersten und zweiten bevorzugten Ausführung. Das Dichtungselement 52 wird entlang der Außenumfangsfläche 42g des Kolbenelements 53B gehalten. Das Kolbenelement 53B ist aus einem oberen Abschnitt kleinen Durchmessers mit einem Durchmesser D1 und einem unteren Abschnitt großen Durchmessers mit einem Durchmesser D2, der größer als der Durchmesser D1 ist, zusammengesetzt. Die Außenumfangsnut 50a ist zwischen dem oberen Abschnitts kleinen Durchmessers und dem unteren Abschnitt großen Durchmessers ausgebildet. Andererseits ist die Innenumfangsfläche 48b des Befestigungsabschnitts 48B des Körperabschnitts 42B mit einer zum Dichtungselement 52 weisenden Innenumfangsnut 48d ausgebildet. Der Befestigungsabschnitt 48B hat einen oberen Abschnitt mit einem Innendurchmesser d4 und einen unteren Abschnitt mit einem Innendurchmesser d3, der größer ist als der Innendurchmesser d4. Die Innenumfangsnut 48d ist zwischen dem oberen Abschnitt und dem unteren Abschnitt ausgebildet. Dementsprechend wird das Dichtungselement 52, das in der Außenumfangsnut 50a und der Innenumfangsnut 48d gehalten wird, in der vertikalen Richtung durch die Vorspannkraft des Federelements 55 zusammendrückt, so dass die Abdichtung für das Kolbenelement 53B verbessert werden kann.
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Beim Montieren der Ölspeichervorrichtung 41 gemäß der dritten bevorzugten Ausführung an dem Motor E wird das Kolbenelement 53B durch den Anschlussabschnitt 33 des Motors E verschoben. Hierbei kann das in der Außenumfangsnut 50a gehaltene Dichtungselement 52 glattgängig von der Innenumfangsnut 48d gelöst werden, so dass das Kolbenelement 53B leicht einwärts des Körperabschnitts 42b bewegt werden kann. Dementsprechend kann die Ölspeichervorrichtung 41 leicht an dem Motor E angebracht werden. Ferner wird im montierten Zustand der Ölspeichervorrichtung 41 an dem Motor E, das an dem Anschlussabschnitt 33 des Motors E angebrachte Dichtungselement 33e in eine andere Innenumfangsnut 48c des oberen Abschnitts des Befestigungsabschnitts 48B eingesetzt.
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Die Erfindung ist nicht auf die oben beschriebenen ersten, zweiten und dritten bevorzugten Ausführungen beschränkt, sondern es können verschiedene Modifikationen vorgenommen werden. Zum Beispiel unterliegen die Form des Körperabschnitts, die Eingriffsstruktur des Eingriffsabschnitts und die Abdichtungsstruktur keinen besonderen Beschränkungen, sondern können nach Bedarf modifiziert werden.
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Es wird eine Ölspeichervorrichtung angegeben, die einen Ölablassvorgang sehr einfach und leicht machen kann, und auch ein Motor mit dieser Ölspeichervorrichtung.
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Die Ölspeichervorrichtung 41 ist mit einem Körperabschnitt 42 versehen. Der Körperabschnitt 42 ist an seinem einen Ende mit einem Eingriffsabschnitt 42a ausgebildet, der eine Ölzuführöffnung 42a zum Zuführen von Motoröl und eine Ölrücklauföffnung 47b zum Einleiten des Motoröls aufweist. Der Eingriffsabschnitt 42a ist mit einem Anschlussabschnitt 33 eines Kurbelgehäuses 35 lösbar verbindbar. Ölspeicherkammern 43 und 44 zum Speichern des Motoröls sind in dem Körperabschnitt 42 so ausgebildet, dass mit der Ölzuführöffnung 47a und der Ölrücklauföffnung 47b verbunden sind. Wenn der Eingriffsabschnitt 42 mit dem Anschlussabschnitt 33 des Kurbelgehäuses 35 in Eingriff steht, wird die Ölzufuhröffnung 47a mit einer zu einer Ölpumpe führenden Einlassöffnung 33b verbunden und wird die Ölrücklauföffnung 47b mit einer Auslassöffnung 33c vom Kurbelgehäuse verbunden. Auch wird ein die Ölspeichervorrichtung 41 aufweisender Motor angegeben.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- JP 2006-133516 A [0002]
- JP 2000-328921 A [0004, 0007, 0007]
- JP 2006-183516 A [0005, 0007, 0007]