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DE102011005427A1 - Trennschalteranordnung - Google Patents

Trennschalteranordnung Download PDF

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DE102011005427A1
DE102011005427A1 DE102011005427A DE102011005427A DE102011005427A1 DE 102011005427 A1 DE102011005427 A1 DE 102011005427A1 DE 102011005427 A DE102011005427 A DE 102011005427A DE 102011005427 A DE102011005427 A DE 102011005427A DE 102011005427 A1 DE102011005427 A1 DE 102011005427A1
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contact piece
plane
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circuit breaker
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Carsten Protze
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Siemens AG
Siemens Corp
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Abstract

Eine Trennschalteranordnung einer Elektroenergieübertragungseinrichtung weist eine Trennstrecke (2) auf. Die Trennstrecke (2) erstreckt sich entlang einer Achse (5), die in oder parallel zu einer zweiten Ebene (14) liegt, wobei die Achse (5) eine erste Ebene (1) lotrecht durchsetzt. Die Trennschalteranordnung weist weiter einen Erdungsschalter (10) auf, welcher ein bewegbares Erdungskontaktstück aufweist, mittels welchem eine Kontaktierungsseite (3, 4) der die Trennstrecke (2) begrenzenden Kontaktierungsseiten (3, 4) über ein Gegenkontaktstück (13) mit Erdpotential beaufschlagbar ist. Das Erdungskontaktstück ist auf einer Erdungsbahn bewegbar, welche sowohl schräg zur ersten Ebene (1) als auch schräg zur zweiten Ebene (14) verläuft.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Trennschalteranordnung einer Elektroenergieübertragungseinrichtung mit einer sich entlang einer eine erste Ebene annähernd lotrecht durchsetzenden und selbst in oder parallel zu einer zweiten Ebene liegenden Achse erstreckenden Trennstrecke, sowie mit einem Erdungsschalter zum Erden einer Kontaktierungsseite der Trennstrecke mittels eines bewegbaren Erdungskontaktstückes und eines mit der Kontaktierungsseite elektrisch kontaktierten Gegenkontaktstückes.
  • Eine derartige Trennschalteranordnung ist beispielsweise in dem Buch „Schaltanlagen”, 9. neu bearbeitete Auflage, Cornelsen Verlag Schwann-Girardet, Düsseldorf auf den Seiten 412 und 413 beschrieben. Die dortige Trennschalteranordnung ist mit einer Trennstrecke ausgestattet, die sich entlang einer Achse erstreckt. Die Trennstrecke ist zwischen Kontaktierungsseiten angeordnet. Weiter ist die Trennschalteranordnung mit einem Erdungsschalter ausgestattet, welcher ein bedarfsweises Erden einer der Kontaktierungsseiten ermöglicht. Bei der bekannten Trennschalteranordnung ist vorgesehen, dass ein bewegbares Erdungskontaktstück in einer Ebene parallel zu der Achse der Trennstrecke verschwenkt wird.
  • Die Dimensionierung einer Trennschalteranordnung erfolgt in Abhängigkeit der Spannungsebene, in welcher die Trennschalteranordnung Einsatz finden soll. Mit Erhöhung der durch die Trennschalteranordnung zu beherrschenden Spannungen ist die Trennschalteranordnung zu vergrößern. Damit ist eine entsprechende mechanische Stabilisierung der Trennschalteranordnung vorzusehen. Ein Verschwenken des bekannten Erdungskontaktstückes nahezu unterhalb der Trennstrecke nimmt einen Raum in Anspruch, welcher beispielsweise auch zur Aufnahme von Verstrebungen vorteilhaft zu nutzen ist. Um eine ausreichende mechanische Stabilität der Trennschalteranordnung zu erzielen, muss bei der bekannten Trennschalteranordnungen auf raumgreifende Stabilisierungselemente zurückgegriffen werden.
  • Somit ergibt sich als Aufgabe der Erfindung eine Trennschalteranordnung anzugeben, welche auch in höheren Spannungsebenen bei kompakten Außenabmessungen eine hinreichende mechanische Stabilität aufweist.
  • Erfindungsgemäß wird dies bei einer Trennschalteranordnung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass das Erdungskontaktstück auf einer Bewegungsbahn bewegbar ist, welche sowohl schräg zur ersten Ebene als auch schräg zur zweiten Ebene verläuft.
  • Das Erdungskontaktstück ist zum Erden einer Kontaktierungsseite der Trennstrecke von einer Ausschaltposition in eine Einschaltposition am Gegenkontaktstück zu bewegen. Das bewegbare Erdungskontaktstück führt ein Erdpotential. Somit vollzieht das Erdungskontaktstück eine Bewegung von seiner Ausschaltposition zu seiner Einschaltposition. Die Bewegung von der Ausschaltposition bis zum Gegenkontaktstück erfolgt entlang einer Bewegungsbahn. Die Bewegungsbahn kann dabei zum Erden einer Kontaktierungsseite von der Ausschaltposition bis in das Gegenkontaktstück in einer ersten Richtung durchlaufen werden. Des Weiteren ist eine Rückbewegung des Erdungskontaktstückes ausgehend von dem Gegenkontaktstück in die Ausschaltposition zurück in einer zweiten Richtung möglich. Vorzugsweise sollte die Bewegungsbahn eines Einschaltvorganges der Bewegungsbahn eines Ausschaltvorganges des Erdungsschalters entsprechen. Somit sind ein Erden sowie ein Aufheben eines Erdens einer Kontaktierungsseite der Trennstrecke der Trennschalteranordnung ermöglicht. Vorzugsweise sollte dabei vorgesehen sein, dass die Kontaktierungsseite ausschließlich im geöffneten Zustand der Trennstrecke geerdet werden kann. Dazu kann eine entsprechende Verriegelung des bewegbaren Erdungskontaktstückes in Abhängigkeit des Schaltzustandes der Trennstrecke vorgesehen sein.
  • Die Bewegungsbahn kann beispielsweise gradlinig oder kurvenartig gebogen in einer Ebene oder beliebig durch einen Raum hindurch erfolgen. Vorzugsweise sollte eine Bewegung des Erdungskontaktstückes jedoch auf direktem Wege möglichst in einer Ebene vollzogen werden. Durch einen schrägen Verlauf sowohl zur ersten Ebene als auch zur zweiten Ebene der Trennschalteranordnung ist die Möglichkeit gegeben, Bereiche, welche in Achsrichtung gesehen benachbart zur Trennstrecke befindlich sind, während einer Bewegung des Erdungskontaktstückes von diesem durchstreifen zu lassen. Damit wird der unmittelbar unterhalb bzw. in unmittelbarer Nähe der Trennstrecke befindliche Raum von einer Bewegungsbahn freigehalten. Somit ist dieser Bereich für weitere Anbauten, wie beispielsweise Verstrebungen usw., freigehalten. Des Weiteren sind benachbart zur Trennstrecke aus Gründen der dielektrischen Stabilität freizuhaltende Räume nutzbar, um eine Bewegung des Erdungskontaktstückes durchführen zu können. Das Erdungskontaktstück wird also durch Räume bewegt, welche für eine ausreichende Spannungsfestigkeit vorzuhalten sind. Insbesondere wenn eine Erdung im geöffneten Zustand der Trennstrecke erfolgen soll, d. h., in einem möglichst spannungsfreien Zustand der zu erdenden Kontaktierungsseite, geht von einem Hindurchbewegen des Erdungskontaktstückes durch einen zur dielektrischen Festigkeit nötigen Raum keine erhöhte Gefährdung aus. Ein schräger Verlauf weist gegenüber einem lotrecht zur Achse ausgerichteten Verlauf einer Bewegungsbahn weiterhin den Vorteil auf, dass ein übermäßiges seitliches Auslenken des Erdungskontaktstückes bei einer Bewegung desselben verhindert ist. Insbesondere im Ausschaltzustand wird so verhindert, dass ein weites Ausladen des Erdungskontaktstückes von der Achse der Trennstrecke erfolgt.
  • Unter einem schrägen Verlauf einer Bewegungsbahn wird verstanden, dass in einer Projektion in Richtung einer Schnittlinie der ersten und der zweiten Ebene die Bewegungsbahn außerhalb der Ebenen verlaufend angeordnet ist, d. h., unabhängig von der Art und Weise der Bewegung des bewegbaren Erdungskontaktstückes liegt eine Bewegungsbahn des Erdungskontaktstückes in keiner der beiden Ebenen und weiterhin auch nicht parallel zu diesen.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass die erste uns die zweite Ebene eine Schnittlinie bilden, in deren Umfeld das Gegenkontaktstück angeordnet ist und die Bewegungsbahn innerhalb eines durch die beiden Ebenen begrenzten Quadranten liegt.
  • Die beiden Ebenen stehen lotrecht zueinander und bilden im Schnittbereich eine Schnittlinie aus. Die Schnittlinie ist im Umfeld einer Kontaktierungsseite der Trennstrecke angeordnet. Die Schnittlinie zwischen den beiden Ebenen sollte dabei derart angeordnet sein, dass der Gegenkontakt im Umfeld, insbesondere in unmittelbarer Nähe bzw. auf der Schnittlinie angeordnet ist. Im Umfeld heißt dabei, dass das Traggestell, welches den zu erdenden Gegenkontakt trägt, beispielsweise von der Schnittlinie teilweise durchsetzt ist. Im Verhältnis zur Ausdehnung der Trennstrecke ist das Umfeld der Schnittlinie derjenige Bereich, welcher innerhalb eines Radius um die Schnittlinie liegt, wobei der Betrag des Radius kleiner ist als die axiale Ausdehnung der Trennstrecke. Sowohl Schnittlinie als auch Gegenkontaktstück sind in der Nähe einer der Kontaktierungsseiten der Trennstrecke der Trennschalteranordnung befindlich.
  • In einer Projektion in Richtung der Schnittlinie trennen somit die einander schneidenden Ebenen vier Quadranten voneinander, wobei die Bewegungsbahn des Erdungskontaktstückes in einem der Quadranten vollzogen wird. Dabei sollte die Bewegungsbahn derart ausgestaltet sein, dass diese nicht ausschließlich in einer der Ebenen oder parallel zu einer der Ebenen vollzogen wird. Eine Kontaktierungsseite bzw. das Gegenkontaktstück liegt vorzugsweise im Koordinatenursprung, wobei sich die Achse der Trennstrecke in oder parallel zu einer der Ebenen angeordnet ist.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass die Schnittlinie eine vertikale Lage aufweist.
  • Eine vertikale Ausrichtung der Schnittlinie ermöglicht es, an einer annähernd rechtwinkligen Anbindung der Trennschalteranordnung an weitere Baugruppen einer Elektroenergieübertragungseinrichtung festzuhalten. Somit kann weiterhin eine einfache Montage bzw. ein modulartiger Aufbau vorgesehen sein, wobei die schräg verlaufende Bewegungsbahn des Erdungskontaktstückes von der Rechtwinkligkeit der Konstruktion abweicht.
  • Eine vertikale Ausrichtung der Schnittlinien unterstützt mit einer entsprechend rechtwinkligen Lage der Ebenen zueinander einen modularen Aufbau einer Elektroenergieübertragungseinrichtung.
  • Weiterhin kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die Trennschalteranordnung einen Horizontaltrennschalter aufweist.
  • Ein Horizontaltrennschalter weist eine horizontal ausgerichtete Trennstrecke auf, so dass eine derartige Anordnung in einfacher Weise für Freiluftaufstellungen einsetzbar ist. Horizontaltrennschalter können beispielsweise als Drehtrenner, als Hebeltrenner, als Kniehebeltrenner, als Zweifachschwenktrenner oder Einfachschwenktrenner usw. ausgeführt sein. Phasenleiter an der Trennschalteranordnung sind ebenso wie die Trennstrecke luftisoliert ausgeführt, wobei eine Positionierung der Phasenleiter über Feststoffisolatoren erfolgt.
  • Horizontaltrennschalter weisen vorzugsweise relativ zueinander bewegbare Kontaktstücke auf, um eine Trennstrecke herzustellen oder die Trennstrecke zu schließen. Eine Relativbewegung erfolgt dabei vorzugsweise in einer Horizontalen, d. h., in einer Ebene, welche von einer Schnittlinie der ersten und der zweiten Ebene lotrecht durchstoßen ist. Den Horizontaltrennschaltern gemein ist, dass zumindest eines von relativ zueinander bewegbaren Kontaktstücken der Trennstrecke aus der Achse der Trennstrecke herausgelenkt wird. Dieses Auslenken kann vorzugsweise in horizontaler Richtung vorgenommen werden und darüber hinaus oder alternativ auch in anderen Ebenen erfolgen.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass die Bewegungsbahn in einer Ebene verläuft, welche weder lotrecht zu der Achse noch parallel zur Achse ausgerichtet ist oder/und die Achse außerhalb der Ebene der Bewegungsbahn liegt.
  • Vorzugsweise sollte die Bewegungsbahn des Erdungskontaktstückes in einer Ebene verlaufend ausgeführt werden. Innerhalb der Ebene kann die Bewegungsbahn verschiedenartige Bahnformen aufweisen. So kann die Bahn beispielsweise in der Ebene zumindest abschnittsweise einen Kreisabschnitt aufweisen oder auch einen linearen Verlauf oder eine beliebige andere Form aufweisen. Bei einer ebenen Bewegungsbahn des Erdungskontaktstückes ist der um die Bewegungsbahn des Erdungskontaktstückes erforderliche Bauraum begrenzt. Somit kann das Erdungskontaktstück beispielsweise auch durch Spalte oder andere durch Baugruppen verengte Bereiche hindurchbewegt werden.
  • Durch ein Ausrichten der Ebene der Bewegungsbahn des Erdungskontaktstückes außerhalb der ersten und der zweiten Ebene sowie einem Anordnen der Ebene der Bewegungsbahn verschieden von einer Parallelanordnung zur ersten und zur zweiten Ebene ist eine schräg im Raum liegende Bewegungsbahn geschaffen, welche auf kurzem Wege von einer Ausschaltpositon in den Gegenkontakt und umgekehrt bewegbar ist. Sämtliche Schnittlinien der ersten Ebene, der zweiten Ebene sowie der Ebene der Bewegungsbahn des bewegbaren Erdungskontaktstückes sind dabei vorteilhaft parallel zueinander ausgerichtet, so dass zwischen der Ebene der Bewegungsbahn und der ersten bzw. der zweiten Ebene in Richtung der jeweiligen Schnittlinien gesehen jeweils ein Winkel eingeschlossen ist, welcher kleiner als 90° ist. Vorzugsweise sollten die Winkel annähernd gleich, d. h., insbesondere ca. 45° sein, wobei eine Abweichung um +/–20° für zulässig erachtet werden kann. Die Winkel können Beträge von ca. 25 bis ca. 65° aufweisen. Die Winkel ergänzen sich komplementär und betragen gemeinsam vorzugsweise annähernd 90°. Vorzugsweise kann vorgesehen sein, dass sämtliche Ebenen, also die erste Ebene, die zweite Ebene sowie die Ebene der Bewegungsbahn einander in einer gemeinsamen Schnittlinie schneiden. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass die Schnittlinien innerhalb eines Kreisradius liegen, wobei der Radius des Kreises kleiner ist als die axiale Ausdehnung der Trennstrecke der Trennschalteranordnung.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass das Erdungskontaktstück um einen Drehpunkt, insbesondere um eine Drehachse, geschwenkt wird.
  • Ein Schwenken des Erdungskontaktstückes um einen Drehpunkt bzw. um eine Drehachse herum definiert die Lage des Erdungskontaktstückes relativ zu dessen Drehpunkt bzw. Drehachse. Durch ein Schwenken des Erdungskontaktstückes kann in einfacher Weise die Bewegungsbahn des Erdungskontaktstückes festgelegt werden. Somit bewegt sich das Erdungskontaktstück um den Drehpunkt bzw. die Drehachse entlang einer Umlaufbahn um den Drehpunkt bzw. um die Schwenkachse herum. Vorzugsweise sollte die Bewegungsbahn in einer Ebene verlaufen. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass auf der Umlaufbahn die Bewegungsbahn aus einer Ebene herausgeschwenkt wird.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass der Drehpunkt, insbesondere die Drehachse im Umfeld einer Schnittlinie der ersten und der zweiten Ebene angeordnet ist.
  • Eine Anordnung des Drehpunktes bzw. der Drehachse im Umfeld einer Schnittlinie der ersten und der zweiten Ebene ermöglicht eine kurze Bewegungsbahn des Erdungskontaktstückes von seiner Ausschaltposition in seine Einschaltposition in das Erdungskontaktstück hinein. Insbesondere bei einer Anordnung des Gegenkontaktes im Umfeld bzw. auf der Schnittlinie der ersten und zweiten Ebene und einer Anordnung des Drehpunktes im Umfeld der Schnittlinie der ersten und der zweiten Ebene, kann so eine einfache Führung des Erdungskontaktstückes vorgesehen sein. Beispielsweise kann das Erdungskontaktstück an einem winkelstarren Element befestigt sein, welches um den Drehpunkt bzw. um die Drehachse herum geschwenkt wird. Das Umfeld der Schnittlinie ist dabei wiederum dadurch definiert, dass um die Schnittlinie herum ein Kreis umläuft, dessen Radius kleiner ist als die axiale Ausdehnung der Trennstrecke. Entsprechend befinden sich vorteilhafterweise Gegenkontakt und Drehpunkt/Drehachse in ein und demselben Umfeld der Schnittlinie. Vorteilhafterweise sollten der Gegenkontakt und/oder der Drehpunkt/die Drehachse längs der Schnittlinie fluchtend hintereinander ausgerichtet sein.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass das Gegenkontaktstück des Erdungskontaktstückes an einer Kontaktierungsseite der Trennstrecke abgefangen ist.
  • Das Gegenkontaktstück des Erdungskontaktstückes sollte vorteilhafterweise an einem Traggestell der Trennschalteranordnung abgefangen sein. Vorzugsweise sollte das Gegenkontaktstück elektrisch mit einer Kontaktierungsseite der Trennstrecke verbunden sein. Diese elektrisch leitende Verbindung zwischen Gegenkontaktstück und einer Kontaktierungsseite der Trennstrecke kann einer elektrischen Kontaktierung dienen. Zum anderen kann diese Verbindung derart dimensioniert sein, dass eine Halterung des Gegenkontaktstückes über die Kontaktierungsseite der Trennstrecke realisiert ist. Dadurch wird das Traggestell der Trennschalteranordnung genutzt, um Kräfte, welche von dem Gegenkontaktstück ausgehen können, aufzunehmen. Das Traggestell sollte vorzugsweise eine elektrisch isolierende Anordnung aufweisen, um eine isolierte mechanische Halterung des Gegenkontaktstückes und der zugehörigen Kontaktierungsseite der Trennstrecke vornehmen zu können und um gegebenenfalls eine elektrische Isolation gegenüber abweichende elektrische Potentiale führende Baugruppen sicherzustellen. Als Traggestell sind beispielsweise Säulenisolatoren einsetzbar.
  • Weiterhin kann vorteilhafterweise vorgesehen sein, dass mehrere, insbesondere drei sich jeweils in einer Achse erstreckende Trennstrecken parallel zueinander ausgerichtet sind und sich eine Bewegungsbahn zumindest eines Erdungskontaktstückes in einen zwischen unmittelbar benachbarten Trennstrecken befindlichen Raum hinein erstreckt.
  • Elektroenergieübertragungseinrichtungen werden häufig für mehrphasige Elektroenergieübertragungssysteme eingesetzt. Eine Trennstrecke dient einer Herstellung einer Trennstelle in einer der mehreren Phasen eines mehrphasigen Elektroenergieübertragungssystems. Mehrere parallel angeordnete Trennstrecken bilden eine Trennschalteranordnung aus, welche an mehrphasigen Elektroenergieübertragungssystemen einsetzbar sind. Entsprechend sind die Trennstrecken die luftisolierte Trennstrecken sind, beabstandet zueinander anzuordnen, um ein Kurzschließen der einzelnen Trennstrecken bzw. ihrer Kontaktierungsseiten untereinander zu verhindern. Die Achsen der Trennstrecken sollten vorzugsweise parallel zueinander ausgerichtet sein, so dass zwischen den Trennstrecken befindliche Räume angeordnet sind, welche einer elektrischen Isolation der Trennstrecken der Trennschalteranordnung untereinander dienen. Bei einer Nutzung von Horizontaltrennschaltern können sich bewegbare Kontaktstücke im Zuge einer Schaltbewegung in diese Räume hineinbewegen. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass sämtliche Bewegungsbahnen sämtlicher Erdungskontaktstücke innerhalb dieser Räume verlaufen. Diese mit atmosphärischer Luft befüllten Räume können auch der Aufnahme einer Bewegungsbahn eines Erdungskontaktstückes dienen. Damit sind diese Bereiche einer zusätzlichen Nutzung unterzogen, so dass eine Bauraumvergrößerung zur Aufnahme einer Bewegungsbahn für das Erdungskontaktstück bzw. zur Aufnahme des Erdungskontaktstückes im ausgeschalteten Zustand vermieden ist. Vielmehr können die zur Realisierung einer ausreichenden dielektrischen Festigkeit notwendigen Räume effektiver genutzt werden, ohne den Bauraum an der Trennschalteranordnung zu vergrößern.
  • Weiterhin kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass mehrere der Trennstrecken jeweils mit einem separaten Erdungskontaktstück ausgestattet sind, wobei sich Bewegungsbahnen mehrerer Erdungskontaktstücke in einen zwischen unmittelbar benachbarten Trennstrecken befindlichen Raum hinein erstrecken.
  • Es kann vorgesehen sein, dass mehrere Erdungskontaktstücke mehrerer Trennstrecken der Trennschalteranordnung derart ausgestaltet sind, dass ihre Bewegungsbahnen jeweils in die zwischen unmittelbar benachbarten Trennstrecken befindlichen Räume hinein verlaufen. Dabei kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass in einen Raum beispielsweise auch mehrere Erdungskontaktstücke hineinragen. Insbesondere kann ein Raum gemeinsam von Erdungskontaktstücken der Trennstrecken genutzt werden, welche unmittelbar benachbart, den Raum begrenzend angeordnet sind.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass das Erdungskontaktstück an einem freien Ende eines Schwenkarmes angeordnet ist.
  • Ein Schwenkarm ist beispielsweise an einem Drehpunkt bzw. einer Drehachse angeschlagen und kann um diesen Drehpunkt herum bzw. um diese Drehachse herum eine Bewegung vollführen. Am freien Ende des Schwenkarmes ist ein entsprechendes Erdungskontaktstück angeordnet, welches entlang einer Bewegungsbahn bewegbar ist. Je nach Ausführung des Drehpunktes kann der Schwenkarm ausschließlich um eine einzige Achse herumgeschwenkt werden, so dass sich eine Bewegungsbahn für das bewegbare Erdungskontaktstück ergibt, welche in einer einzigen Ebene liegt. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass bei einem Drehpunkt, welcher eine hohe Anzahl von Freiheitsgraden zulässt, beispielsweise ein Kugelgelenkkopf, eine Bewegungsbahn des Erdungskontaktstückes durch mehrere Ebenen hindurch realisiert wird, wobei der radiale Abstand zum Drehpunkt über den Schwenkarm möglichst konstant gehalten wird. In einer einfachen Ausgestaltung kann der Schwenkarm eine längenunveränderliche Gestalt aufweisen. Darüber hinaus kann auch vorgesehen sein, dass der Schwenkarm längenveränderlich ausgeführt ist, so dass eine Bewegungsbahn, die das bewegbare Erdungskontaktstück vollziehen kann, nahezu beliebig ausgewählt werden kann.
  • Im Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer Zeichnung schematisch dargestellt und nachfolgend näher beschrieben.
  • Dabei zeigt die
  • 1 eine Seitenansicht einer Trennschalteranordnung, die
  • 2 eine stirnseitige Ansicht der aus der 1 bekannten Trennschalteranordnung und die
  • 3 eine Draufsicht auf die aus den 1 und 2 bekannte Trennschalteranordnung.
  • Die 1 zeigt eine Seitenansicht einer Trennschalteranordnung. Die Trennschalteranordnung weist eine Trennstrecke 2 auf. Die Trennstrecke 2 ist zwischen einer ersten Kontaktierungsseite 3 und einer zweiten Kontaktierungsseite 4 angeordnet. Die Trennstrecke 2 ist dabei längs einer in einer zweiten Ebene 14 liegenden Achse 5 ausgerichtet. Die Zeichenebene der 1 liegt parallel zu der zweiten Ebene 14. Entlang der Achse 5 fluchtend sind weiterhin die Trennstrecke 2 begrenzend die beiden Kontaktierungsseiten 3, 4 angeordnet. An der ersten Kontaktierungsseite 3 ist ein erster Stützisolator 6 angeordnet. An der zweiten Kontaktierungsseite 4 ist ein zweiter Stützisolator 7 angeordnet. Die beiden Stützisolatoren 6, 7 sind säulenförmig ausgebildet und ihre Längsachsen parallel ausgerichtet. Die Längsachsen sind dabei an einer Vertikalen ausgerichtet. Fluchtend zwischen den beiden Stützisolatoren 6, 7, d. h., in Richtung der Achse 5 gesehen, ist ein Drehisolator 8 angeordnet. Der Drehisolator 8 ist im Wesentlichen parallel zu dem ersten und dem zweiten Stützisolator 6, 7 ausgerichtet, wobei der Drehisolator 8 um seine Säulenlängsachse, d. h., um eine Vertikale herum drehbar gelagert ist. An einem freien Ende des Drehisolators 8 ist ein bewegbares Kontaktstück 9 angeordnet, wobei das bewegbare Kontaktstück 9 im Wesentlich linear gestreckt ausgeführt ist und annähernd mittig mit dem Drehisolator 8 verbunden ist. Die freien Enden des Kontaktstückes 9 sind jeweils mit den beiden Kontaktierungsseiten 3, 4 der Trennstrecke 2 kontaktiert. Durch eine Rotation des Drehisolators 8 kann das bewegbare Kontaktstück 9 von den beiden Kontaktierungsseiten 3, 4 entfernt werden, so dass die Trennstrecke 2 zwischen den beiden Kontaktierungsseiten 3, 4 geöffnet ist.
  • An der ersten Kontaktierungsseite 3 ist ein Erdungsschalter 10 angeordnet. Der Erdungsschalter 10 weist einen Schwenkarm 11 auf. Der Schwenkarm 11 ist um eine Drehachse 12 herum schwenkbar. Die Drehachse 12 ist an einem Fußpunkt des ersten Stützisolators 6 angeordnet. Der Schwenkarm 11 ist um die Drehachse 12 herum schwenkbar. Am freien Ende des Schwenkarmes 11 ist ein Erdungskontaktstück angeordnet. Aufgrund der Einschränkung des Freiheitsgrades der Bewegung des Schwenkarmes 11 durch die Drehachse 12 ist das bewegbare Erdungskontaktstück auf einer Kreisbahn in einer Ebene bewegbar. Das freie Ende des Schwenkarmes 11, d. h., das Erdungskontaktstück ist im Zuge einer Schwenkbewegung des Schwenkarmes 11 in ein Gegenkontaktstück 13 einfahrbar. Das Gegenkontaktstück 13 ist mit der ersten Kontaktierungsseite 3 der Trennstrecke 2 elektrisch verbunden sowie mechanisch von dem Stützisolator 6 getragen. Der Schwenkarm 11 und damit auch das Erdungskontaktstück ist mit Erdpotential beaufschlagt, so dass das Gegenkontaktstück 13 in Abhängigkeit einer Schwenkbewegung mit Erdpotential beaufschlagt werden kann.
  • Beispielhaft ist mittels einer strichpunktierten Linie in der 1 die Lage einer ersten Ebene 1 dargestellt. Die Zeichenebene der 1 definiert die Lage der zweiten Ebene 14. Die erste Ebene 1 und die zweite Ebene 14 stehen lotrecht aufeinander. Eine zwischen beiden Ebenen 1, 14 gebildete Schnittlinie ist vertikal ausgerichtet. Die Schnittlinie liegt im Umfeld der Drehachse 12, des Gegenkontaktstückes 13 sowie der ersten Kontaktierungsseite 3. Insbesondere kann die Schnittlinie durch das Gegenkontaktstück 13 verlaufen. Die Achse 5 liegt in der zweiten Ebene 14 bzw. ist parallel zu dieser ausgerichtet.
  • In der 2 ist eine stirnseitige Ansicht der aus der 1 bekannten Trennschalteranordnung dargestellt. In der 2 ist zu erkennen, dass mehrere gleichartig aufgebaute Trennstrecken 2 fluchtend hintereinander angeordnet sind. In der 2 sind beispielhaft die in der 1 mit Bezugzeichen versehene Trennstrecke 2 und deren ergänzende Bauteile mit Bezugszeichen versehen. Die weiteren Trennstrecken weisen jeweils einen gleichartigen Aufbau auf, wie die in der 1 gezeigte Trennstrecke 2.
  • Die Zeichenebene der 2 liegt parallel zu der ersten Ebene 1, wobei mit einer strichpunktierten Linie die Lage der zweiten Ebene 14 angedeutet ist. Die beiden Ebenen bilden eine Schnittlinie, welche der in der 1 mit dem Bezugszeichen 1 versehenen strichpunktierten Linie und in der 2 mit dem Bezugszeichen 14 versehenen strichpunktierten Linie entspricht. Die Schnittlinie ist vertikal ausgerichtet und durchläuft das Gegenkontaktstück 13. In der 2 ist weiterhin die Auslenkung des Schwenkarmes 11 erkennbar, so dass in der Zusammenschau mit der 1 deutlich wird, dass der Schwenkarm 11 weder in der zweiten Ebene 14 bzw. parallel zu dieser noch in der ersten Ebene 1 bzw. parallel zu dieser angeordnet ist. Die Schwenkbahn des Erdungskontaktstückes liegt damit in einer Ebene die verschieden ist von der ersten Ebene 1 sowie der zweiten Ebene 14 sowie verschieden ist von Ebenen, die parallel zu diesen ausgerichtet sind. Wie in der 1 und in der 2 weiterhin erkennbar ist, ist sowohl die Drehachse bzw. der Drehpunkt 12 des Erdungsschalters 10 sowie das Gegenkontaktstück 13 des Erdungsschalters 10 im Umfeld der Schnittlinie zwischen der ersten Ebene 1 sowie der zweiten Ebene 14 angeordnet. Dadurch ergibt sich im eingeschalteten Zustand des Erdungsschalters 10 ein nahezu achsparalleles Ausrichten des Schwenkarmes 11 zu einer Vertikalen.
  • In den 1 und 2 ist mittels im Uhrzeigersinn rotierender Pfeile angedeutet, dass das bewegbare Kontaktstück 9 zum Öffnen der Trennstrecke 2 im Uhrzeigersinn zu drehen ist. Dazu wird der Drehisolator 8 um seine Längsachse gedreht, so dass das bewegbare Kontaktstück 9 von der ersten Kontaktierungsseite 3 sowie von der zweiten Kontaktierungsseite 4 entfernt wird. Das bewegbare Kontaktstück 9 erzeugt so eine Relativbewegung zwischen dem bewegbaren Kontaktstück 9 und den feststehenden Kontaktierungsseiten 3, 4, wobei die Bewegungsbahn der Relativbewegung in einer Horizontalen liegt.
  • Die 3 zeigt eine Draufsicht auf die aus den 1 und 2 bekannte Trennschalteranordnung, so dass die Zeichenebene der 3 einer Horizontalen entspricht.
  • In der 3 ist wiederum nur die in den 1 und 2 mit Bezugszeichen versehene Trennstrecke 2 mit Bezugszeichen versehen. Die beabstandet angeordneten, gleichartigen, parallelen Trennstrecken sind bezugszeichenfrei dargestellt.
  • Der 3 sind die beiden Kontaktierungsseiten 3, 4 der Trennstrecke 2 entnehmbar. Weiterhin ist mit den unterbrochenen Volllinien eine Bewegung des bewegbaren Kontaktstückes 9 von einer Einschaltposition in eine Trennposition dargestellt. Zu erkennen ist, dass diese Bewegung in einer Horizontalen erfolgt, so dass die Trennschalteranordnung gemäß den 1 bis 3 Horizontaltrennschalter aufweist. Weiterhin ist in der Draufsicht der Trennschalteranordnung die Lage des Schwenkarmes 11 näher erkennbar. Die Drehachse 12 ist dabei im Umfeld einer Schnittlinie der ersten Ebene 1 und der zweiten Ebene 14 angeordnet, wobei die Schnittlinie annähernd durch die erste Kontaktierungsseite 3 verläuft. Dabei sind sowohl die Drehachse 12 als auch das Gegenkontaktstück 13 wesentlich näher an der Schnittlinie (insbesondere auf der Schnittlinie) liegend angeordnet, als der Betrag der axialen Erstreckung der Trennstrecke 2 in Richtung der Achse 5. Die Drehachse 12 sowie das Gegenkontaktstück 13 sind auch wesentlich näher beabstandet zur Schnittlinie angeordnet, als der Betrag der halben Trennstrecke 2. In der Draufsicht der 3 ist durch die Lage des Schwenkarmes 11 und des an seinem freien Ende befindlichen Erdungskontaktstückes die Ebene angegeben, in welcher die Schwenkbahn des Erdungskontaktstückes liegt. Auch der Schwenkarm 11 mit seiner linear gestreckten Gestalt liegt in dieser Ebene. Die Ebene ragt dabei lotrecht aus der Zeichenebene der 3 und damit lotrecht aus der Horizontalen heraus. Eine Schnittlinie zwischen der ersten Ebene 1 und der zweiten Ebene 14 liegt im Bereich des Gegenkontaktes 13. Eine Schnittlinie zwischen der Ebene der Bewegungsbahn und der ersten Ebene 14 liegt im Bereich der ersten Kontaktierungsseite 3. In der Draufsicht der 3 ist zwischen der Ebene der Bewegungsbahn und der ersten Ebene 1 ein Winkel β eingeschlossen. Die Ebene der Bewegungsbahn des Erdungskontaktstückes und die zweite Ebene 14 bilden ebenfalls eine Schnittlinie. In der Draufsicht auf diese Schnittlinie ist zwischen der zweiten Ebene 14 und der Ebene der Bewegungsbahn des Erdungskontaktstückes ein Winkel α eingeschlossen. Die Winkel α und β sind etwa gleich groß. So betragen die Winkel α und β jeweils etwa 45°. Es sind jedoch auch Abweichungen von jeweils ca. +/–200 zulässig. Die Winkel α und β sind Komplementärwinkel. Die Schnittlinien zwischen der ersten Ebene und der Ebene der Bewegungsbahn sowie die Schnittlinie zwischen der zweiten Ebene 14 und der Ebene der Bewegungsbahn können deckungsgleich sein oder voneinander abweichen. Im Falle einer Deckungsgleichheit sollten die Schnittlinien der ersten Ebene 1, der zweiten Ebene 14 sowie der Ebene der Bewegungsbahn im Bereich der ersten Kontaktierungsseite 3 angeordnet sein. Im Falle mehrerer Schnittlinien sollten die Schnittlinien parallel zueinander liegen.
  • In der 3 ist erkenntlich, dass die Trennschalteranordnung zum einen in einem mehrphasigen Elektroenergieübertragungssystem verwendbar ist, da drei Trennstrecken annähernd parallel zueinander angeordnet sind. Die Trennstrecken der Trennschalteranordnung sind dabei jeweils gleichartig aufgebaut. An jeder der Trennstrecken ist ein Erdungsschalter vorgesehen, wobei Räume zwischen unmittelbar zueinander benachbarten Trennstrecken der Aufnahme von Bewegungsbahnen von Erdungskontaktstücken dienen. Im vorliegenden Beispiel sind zwei Erdungskontaktstücke, die zum Erden von Kontaktierungsseiten der drei Trennstrecken vorgesehen sind, innerhalb der zwischen den Trennstrecken begrenzten Räume positioniert. Eine außen liegende Trennstrecke 2, d. h., die Trennstrecke, welche in der 3 mit Bezugszeichen versehen ist, ist derart ausgestaltet, dass das dortige Erdungskontaktstück sowie dessen Bewegungsbahn außerhalb eines Raumes zwischen unmittelbar benachbarten Trennstrecken angeordnet ist und auch außerhalb eines derartigen Raumes seine Bewegungsbahn vollzieht. Es kann weiterhin vorgesehen sein, dass auch das gemäß Ausführungsbeispiel außerhalb der Räume liegende Erdungskontaktstück in einen der Räume hineingespiegelt wird, so dass sämtliche Erdungskontaktstücke eine Bewegungsbahn aufweisen, welche in Räumen liegen, die unmittelbar von Trennstrecken begrenzt sind. Dabei sollte beachtet werden, dass auf ein Kreuzen von Bewegungsbahnen verschiedener Erdungskontaktstücke verzichtet wird.
  • Neben der in den Figuren gezeigten Ausführung eines Horizontaltrennschalters können auch alternative Konstruktionen von Horizontaltrennschaltern Verwendung finden. Entsprechendes gilt für die Ausgestaltung des Erdungsschalters.

Claims (11)

  1. Trennschalteranordnung einer Elektroenergieübertragungseinrichtung mit einer sich entlang einer eine erste Ebene (1) annähernd lotrecht durchsetzenden und selbst in oder parallel zu einer zweiten Ebene (14) liegenden Achse (5) erstreckenden Trennstrecke (2), sowie mit einem Erdungsschalter (10) zum Erden einer Kontaktierungsseite (3, 4) der Trennstrecke (2) mittels eines bewegbaren Erdungskontaktstückes und eines mit der Kontaktierungsseite (3, 4) elektrisch kontaktierten Gegenkontaktstückes (13), dadurch gekennzeichnet, dass das Erdungskontaktstück auf einer Bewegungsbahn bewegbar ist, welche sowohl schräg zur ersten Ebene (1) als auch schräg zur zweiten Ebene (14) verläuft.
  2. Trennschalteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste uns die zweite Ebene (1, 14) eine Schnittlinie bilden, in deren Umfeld das Gegenkontaktstück (13) angeordnet ist und die Bewegungsbahn innerhalb eines durch die beiden Ebenen (1, 14) begrenzten Quadranten liegt.
  3. Trennschalteranordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnittlinie eine vertikale Lage aufweist.
  4. Trennschalteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennschalteranordnung einen Horizontaltrennschalter aufweist.
  5. Trennschalteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsbahn in einer Ebene verläuft, welche weder lotrecht zu der Achse (5) noch parallel zur Achse (5) ausgerichtet ist oder/und die Achse (5) außerhalb der Ebene der Bewegungsbahn liegt.
  6. Trennschalteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Erdungskontaktstück um einen Drehpunkt, insbesondere um eine Drehachse (12) geschwenkt wird.
  7. Trennschalteranordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehpunkt, insbesondere die Drehachse (12) im Umfeld einer Schnittlinie der ersten und der zweiten Ebene (1, 14) angeordnet ist.
  8. Trennschalteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenkontaktstück (13) des Erdungskontaktstückes an einer Kontaktierungsseite (3, 4) der Trennstrecke (12) abgefangen ist.
  9. Trennschalteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere, insbesondere drei sich jeweils in einer Achse erstreckende Trennstrecken (2) parallel zueinander ausgerichtet sind und sich eine Bewegungsbahn zumindest eines Erdungskontaktstückes in einen zwischen unmittelbar benachbarten Trennstrecken (2) befindlichen Raum hinein erstreckt.
  10. Trennschalteranordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere der Trennstrecken (2) jeweils mit einem separaten Erdungskontaktstück ausgestattet sind, wobei sich Bewegungsbahnen mehrerer Erdungskontaktstücke in einen zwischen unmittelbar benachbarten Trennstrecken (2) befindlichen Raum hinein erstrecken.
  11. Trennschalteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Erdungskontaktstück an einem freien Ende eines Schwenkarmes (11) angeordnet ist.
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