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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Luftklappenanordnung, insbesondere zum Regulieren des Zustroms von Luft zu einem Kühler eines Kraftfahrzeugs.
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TECHNISCHER HINTERGRUND
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Es ist allgemein bekannt, Kraftfahrzeuge mit Verbrennungsmotor mit im Motorraum vorgesehenen Jalousien auszustatten, um die Durchströmung eines Kühlers mit Kühlluft je nach Betriebszustand des Verbrennungsmotors variieren zu können. Derartige Jalousien weisen oftmals mehrere Klappen auf, die bedarfsgemäß geöffnet oder geschlossen werden können. Obwohl die vorliegende Erfindung in einer Vielzahl von Anwendungen, bei denen eine Regulierung von Luftströmungen angestrebt wird, eingesetzt werden kann, wird die Erfindung und die ihr zugrunde liegende Problematik nachfolgend anhand der Regulierung des Zuströmens von Kühlluft zu dem Kühler eines Kraftfahrzeugs mittels einer Jalousie oder einer Jalousieanordnung naher beschrieben.
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Die
EP 2 233 343 A2 zeigt eine Klappenanordnung, welche zum Variieren des Einströmens von Kühlluft in den Motorraum eines Fahrzeugs vorgesehen ist. Die Betätigung der Klappen erfolgt dort über einen seitlich der Klappen angeordneten Hebelmechanismus. Bei dieser Jalousie ist der zum Verstellen der Klappen eingesetzte Hebelmechanismus bei geöffneten Klappen der Luftströmung, welche durch die Jalousie strömt, ausgesetzt. Bei einem Fahrzeug strömt diese Luft durch den Kühlergrill ein und kann Staub, Schmutz und Sand enthalten. Bei dieser Jalousie besteht daher die Gefahr, dass der Verstellmechanismus dadurch bedingt stark verschmutzt.
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Ferner greifen bei der in der
EP 2 233 343 A2 gezeigten Jalousie Kräfte zum Öffnen und Schließen der Klappen lediglich an einer Schmalseite jeder Klappe an. Gerade wenn die Klappen der Jalousie jedoch lang und/oder vergleichsweise dünn und damit leichtgewichtig gestaltet werden sollen, kann eine derartige Krafteinleitung Probleme bereiten. Insbesondere kann es vorkommen, dass die betätigte Klappe um ihre Längsrichtung tordiert wird und in einem dem Verstellmechanismus abgewandten Endbereich dadurch möglicherweise nicht mehr richtig schließt.
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Dies ist ein Zustand, den es zu verbessern gilt.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Vor diesem Hintergrund liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Luftklappenanordnung anzugeben.
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Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Luftklappenanordnung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
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Demgemäß ist eine Luftklappenanordnung vorgesehen, welche sich insbesondere zum Regulieren des Zustroms von Luft zu einem Kühler eines Kraftfahrzeugs eignet, mit einem ersten Strömungskanal, mit einer ersten Klappe, welche um eine erste Schwenkachse zwischen einer geöffneten Stellung und einer geschlossenen Stellung verschwenkbar ist, mit einer drehbaren Welle, welche einen ersten Exzenter aufweist, mit einem ersten Koppelelement, welches mit dem ersten Exzenter gekoppelt und über ein erstes Gelenk mit der ersten Klappe verbunden ist, wobei der erste Exzenter, das erste Koppelelement und ein sich zwischen dem ersten Gelenk und der ersten Schwenkachse erstreckender Abschnitt der ersten Klappe durch eine Drehbewegung der Welle als Viergelenkgetriebe zum Verschwenken der ersten Klappe derart bewegbar sind, dass ein erster Winkel, welchen das erste Koppelelement mit dem ersten Exzenter einschließt, bei dem Verschwenken der ersten Klappe von der geöffneten in die geschlossene Stellung zunimmt.
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Die der Erfindung zugrunde liegende Idee besteht darin, die erste Klappe mittels eines Viergelenks zu betätigen, welches von dem ersten Exzenter, dem ersten Koppelelement und einem Abschnitt der ersten Klappe, der sich zwischen dem ersten Gelenk und der ersten Schwenkachse erstreckt, gebildet ist. Ein Verschwenken des ersten Exzenters durch ein Drehen der Welle bewirkt eine über das erste Koppelelement vermittelte Schwenkbewegung der ersten Klappe um die erste Schwenkachse.
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Dadurch, dass der erste Exzenter, das erste Koppelelement und das erste Gelenk derart angeordnet sind, dass der erste Winkel bei dem Verschwenken der ersten Klappe von der geöffneten in die geschlossene Stellung anwächst, gelingt es zum Einen, den Exzenter und das erste Koppelelement platzsparend und gegen die Anströmung geschützt auf einer stromabgewandten Seite der Klappe unterzubringen, anstatt seitlich der Klappe, wie bei vorbekannten Jalousien. Insbesondere wird es dadurch möglich, das erste Gelenk, den ersten Exzenter und das erste Koppelelement zur Betätigung der Klappe an wahlweise einer beliebigen oder mehreren beliebigen Stellen über die Breite der Klappe, in deren Längsrichtung betrachtet, anzuordnen. Ein Verdrehen bzw. Tordieren der Klappe um deren Längsrichtung und dadurch bedingte Dichtigkeitsprobleme können auf diese Weise vermieden werden.
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Zum Anderen gelingt es dadurch, dass der erste Winkel bei dem Schließen der ersten Klappe zunimmt, bei konstanter Drehgeschwindigkeit der Welle am Beginn des Schließvorgangs eine vergleichsweise große Verschwenkgeschwindigkeit der ersten Klappe bei relativ geringen Betätigungskräften zu erzielen und am Ende des Schließvorgangs, wenn der erste Strömungskanal von der ersten Klappe bereits fast vollständig verschlossen ist, eine vergleichsweise niedrige Verschwenkgeschwindigkeit der ersten Klappe bei relativ hohen Betätigungskräften zu erreichen. Dies ist besonders vorteilhaft, da mit fortgesetztem Schließen der ersten Klappe auf diese durch das Aufstauen des Fahrtwinds vor der ersten Klappe wirkende Widerstandskräfte zum weiteren Verschwenken in die vollständig geschlossene Stellung steigende Betätigungskräfte erforderlich machen. Die erfindungsgemäße Luftklappenanordnung ist somit an die im Betrieb tatsächlich auf die erste Klappe einwirkenden Lasten angepasst.
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In der geöffneten Stellung gibt die erste Klappe den ersten Strömungskanal frei und in der geschlossenen Stellung verschließt die erste Klappe im Wesentlichen den ersten Strömungskanal.
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Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen ergeben sich aus den weiteren Unteransprüchen sowie aus der Beschreibung unter Bezugnahme auf die Figuren der Zeichnung.
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In einer Ausgestaltung der Erfindung ist die drehbare Welle um eine Drehachse, welche im Wesentlichen parallel zu der ersten Schwenkachse verlauft, drehbar gelagert. Dadurch kann das erste Gelenk in besonders einfacher Weise ausgebildet werden, da es dann nur um eine Achse eine Schwenkbarkeit bereitstellen muss.
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Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist ein zweiter Strömungskanal vorgesehen. Ferner ist eine zweite Klappe vorgesehen, welche gegensinnig zu der ersten Klappe um eine zweite Schwenkachse zwischen einer geöffneten Stellung und einer geschlossenen Stellung verschwenkbar ist. In der geöffneten Stellung der zweiten Klappe gibt diese den zweiten Strömungskanal frei, während die zweite Klappe in ihrer geschlossenen Stellung den zweiten Strömungskanal im Wesentlichen verschließt. Darüber hinaus weist die Welle bei dieser Ausgestaltung einen zweiten Exzenter auf. Es ist ein zweites Koppelelement vorgesehen, welches mit dem zweiten Exzenter gekoppelt und über ein zweites Gelenk mit der zweiten Klappe verbunden ist. Hierbei sind durch eine Drehbewegung der Welle der zweite Exzenter, das zweite Koppelelement und ein sich zwischen dem zweiten Gelenk und der zweiten Schwenkachse erstreckender Abschnitt der zweiten Klappe als Viergelenkgetriebe zum Verschwenken der zweiten Klappe bewegbar. Ein zweiter Winkel, welchen das zweite Koppelelement mit dem zweiten Exzenter einschließt, nimmt bei dem Verschwenken der zweiten Klappe von der geöffneten Stellung in die geschlossene Stellung zu. Somit können mittels einer einzigen Welle über die ersten und zweiten Exzenter gleichzeitig zwei zueinander gegensinnig verschwenkbare Klappen betätigt werden. Dadurch kann das Verschwenken der beiden Klappen auf platzsparende Weise und ohne die Notwendigkeit einer weiteren Welle erfolgen. Auch ist kein zusätzlicher Aktuator erforderlich.
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In einer weiteren Ausgestaltung sind der erste Exzenter und der zweite Exzenter auf der Welle an der derselben Position entlang der Drehachse der Welle angeordnet. Auf die Exzenter einwirkende Stützkräfte, welche beim Abstützen der beiden Klappen gegen den Fahrtwind auftreten, können auf diese Weise wenigstens teilweise gegeneinander kompensiert werden. Ein Durchbiegen der Welle kann dadurch vermieden oder zumindest verringert werden.
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In einer anderen Weiterbildung erstrecken sich die erste und die zweite Schwenkachse parallel zueinander. Bevorzugt stimmen die erste und zweite Schwenkachse bei dieser Ausgestaltung überein, jedoch können die erste Schwenkachse und die zweite Schwenkachse auch parallel und voneinander beabstandet angeordnet werden. Eine parallele Anordnung der Schwenkachsen kann ein winddichtes Koppeln der gegensinnig zueinander bewegten Klappen an der windzugewandten Seite erleichtern.
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Bei einer Verbesserung der Erfindung bilden die erste Klappe und die zweite Klappe ein geschlossenes Flügelprofil, insbesondere ein konvexes symmetrisches Flügelprofil, wenn sich die erste Klappe und die zweite Klappe jeweils in der geöffneten Stellung befinden. Hierbei sind die erste Schwenkachse und die zweite Schwenkachse in dem Zustand, in dem die erste Klappe und die zweite Klappe das geschlossene Profil bilden, im Bereich einer Vorderkante des Flügelprofils angeordnet. In der geöffneten Stellung der ersten und zweiten Klappen wird ein möglichst ungehindertes Durchströmen der ersten und zweiten Strömungskanäle angestrebt. Mit anderen Worten, bei vollständigem Öffnen der ersten Klappe und der zweiten Klappe soll ein möglichst geringer Druckverlust erzielt und ein Ablösen der Strömung an den geöffneten Klappen vermieden werden. Dies wird bei dieser Ausgestaltung der Erfindung dadurch erreicht, dass die erste und die zweite Klappe in geöffnetem Zustand ein geschlossenes, vorzugsweise aerodynamisch günstiges, Profil bilden. Um zu vermeiden, dass sich der Fahrtwind beim Schließen der ersten und zweiten Klappe durch Verschwenken dieser aus der geöffneten in die geschlossene Stellung zwischen den Klappen fängt und es bei nur teilweisem Schließen der ersten und zweiten Klappe zu einem ungünstigen Strömungsverlauf mit Rezirkulations- und Ablöseerscheinungen kommt, sind die erste und zweite Schwenkachse vorteilhaft im Bereich einer Vorderkante des Flügelprofils angeordnet.
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Bei einer bevorzugten Ausgestaltung ist die Vorderkante des Flügelprofils abgerundet ausgebildet und bietet dadurch hinreichend Platz für die schwenkbare Lagerung der ersten und zweiten Klappe. Darüber hinaus ist eine abgerundete Vorderkante aerodynamisch günstig.
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In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung liegen stromabseitige Randbereiche der ersten und zweiten Klappe derart aufeinander, dass das Flügelprofil eine geschlossene Hinterkante aufweist, wenn sich die erste und zweite Klappe jeweils in der geöffneten Stellung befinden. Die in dem ersten Strömungskanal und dem zweiten Strömungskanal strömenden Luftmassen können an einer geschlossenen Hinterkante unter. Vermeidung größerer Strömungsablösungen wieder zusammengeführt werden. Vorzugsweise ist die in der geöffneten Stellung der beiden Klappen gebildete Hinterkante des Flügelprofils spitz zulaufend ausgebildet.
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Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind der erste und der zweite Exzenter, das erste und das zweite Koppelelement und wenigstens ein Abschnitt der Welle in einem Innenraum des Flügelprofils aufgenommen, wenn sich die erste und die zweite Klappe jeweils in der geöffneten Stellung befinden. Dadurch sind die Exzenter, die Koppelelemente und die Welle gut gegenüber der anströmenden Luft abgeschirmt, und von der anströmenden Luft mitgeführte Stäube, Sand und dergleichen können sich weniger leicht an den Exzentern und den Koppelelementen festsetzen und diese verschmutzen. Eine Beeinträchtigung der Beweglichkeit der Koppelelemente, der Exzenter und der Welle gegeneinander und gegenüber den Klappen durch derartige Verschmutzungen wird dadurch vermieden.
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In einer Ausgestaltung ist das zweite Koppelelement gegenüber dem zweiten Exzenter um eine dritte Schwenkachse verschwenkbar ausgebildet. Hierbei wird der zweite Winkel von einer Geraden durch das zweite Gelenk und durch die Projektion der dritten Schwenkachse in eine Radialebene der Welle zum einen und von einer weiteren Geraden durch die Projektionen der Drehachse und der dritten Schwenkachse in die Radialebene zum anderen eingeschlossen.
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In einer weiteren Ausgestaltung ist das erste Koppelelement gegenüber dem ersten Exzenter um eine vierte Schwenkachse verschwenkbar ausgebildet. Der erste Winkel wird hierbei von einer Geraden durch das erste Gelenk und durch die Projektion der vierten Schwenkachse in eine Radialebene der Welle zum einen und von einer weiteren Geraden durch die Projektionen der Drehachse und der vierten Schwenkachse in die Radialebene zum anderen eingeschlossen.
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Bei einer Weiterbildung der Erfindung erstreckt sich das erste Koppelelement in der geöffneten Stellung der ersten Klappe im Wesentlichen parallel zu der ersten Klappe. Zusätzlich oder alternativ hierzu erstreckt sich bei dieser Weiterbildung das zweite Koppelelement in der geöffneten Stellung der zweiten Klappe im Wesentlichen parallel zu der zweiten Klappe. Die Koppelelemente sind dadurch in der geöffneten Stellung der Klappen, und insbesondere dann, wenn die erste und die zweite Klappe in der geöffneten Stellung ein geschlossenes Flügelprofil bilden, besonders platzsparend untergebracht.
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Bei einer Ausgestaltung der Erfindung ist das erste Koppelelement starr ausgebildet und mit dem ersten Exzenter gelenkig verbunden. Zusätzlich oder alternativ hierzu ist das zweite Koppelelement bei dieser Ausgestaltung starr ausgebildet und mit dem zweiten Exzenter gelenkig verbunden. Die starre Ausgestaltung der Koppelelemente ermöglicht es, in der geschlossenen Stellung der Klappen diese gegen besonders hohe, durch den Fahrtwind auf die Klappen einwirkende Kräfte abzustützen.
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In einer weiteren Ausgestaltung ist das erste Koppelelement als ein gekrümmter, insbesondere ein kreisbogenförmiger, Koppelhebel ausgebildet. Zusätzlich oder alternativ hierzu kann bei dieser Ausgestaltung das zweite Koppelelement ebenfalls als ein gekrümmter, insbesondere kreisbogenförmiger, Koppelhebel ausgebildet sein. In der geöffneten Stellung der ersten Klappe bzw. der zweiten Klappe kann sich ein erstes bzw. zweites gekrümmtes Koppelelement platzsparend um einen Teil des Umfangs der Welle legen. Dies ermöglicht beispielsweise eine besonders schlanke Gestaltung des Flügelprofils, wenn die Klappen in der geöffneten Stellung ein solches bilden.
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In einer anderen Weiterbildung ist das erste Koppelelement als ein erster Abschnitt einer Drahtformfeder ausgebildet. Zusätzlich oder alternativ hierzu ist das zweite Koppelelement als ein zweiter Abschnitt einer Drahtformfeder ausgebildet. Dadurch kann das Verschwenken des Koppelelements gegenüber dem zugeordneten Exzenter bewerkstelligt werden, ohne dass an dem Exzenter ein zusätzliches Drehgelenk vorgesehen werden müsste. Stattdessen kann das Verschwenken des jeweiligen Koppelelements durch elastisches Verformen der Drahtformfeder beim Verschwenken der zugeordneten Klappe bewirkt werden. Hierdurch wird es außerdem vorteilhaft möglich, mittels der Drahtformfeder ein zusätzliches Drehmoment zwischen dem Koppelelement und dem Exzenter wirken zu lassen. Die Drahtformfeder kann beispielsweise derart ausgebildet sein, dass entweder das Öffnen oder das Schließen der zugeordneten Klappe mit einem Verschwenken des Koppelelements gegenüber dem zugeordneten Exzenter gegen die Federkraft der Drahtformfeder erfolgt. Die Drahtformfeder kann sich dann entweder beim Schließen oder beim Öffnen der jeweiligen Klappe entspannen.
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Bei einer besonders vorteilhaften Weiterbildung bilden das erste Koppelelement und das zweite Koppelelement endseitige Abschnitte derselben Drahtformfeder. Durch diese Maßnahme wird statt zweier einzelner Koppelelemente nur eine einzige Drahtformfeder benötigt, wodurch die Anzahl der Bauteile und der Montageaufwand reduziert werden.
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Bei einer weiteren Verbesserung der Erfindung ist an dem ersten und/oder dem zweiten Exzenter jeweils ein Wickeldorn ausgebildet. Um den Wickeldorn ist jeweils ein dritter bzw. ein vierter Abschnitt der Drahtformfeder herumgewickelt. Dadurch kann die Drahtformfeder sehr einfach an dem ersten und/oder zweiten Exzenter befestigt werden.
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In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist das erste Gelenk auf einer in der geschlossenen Stellung der ersten Klappe der Anströmung abgewandten Innenseite der ersten Klappe angeordnet. Zusätzlich oder alternativ hierzu ist das zweite Gelenk auf einer in der geschlossenen Stellung der zweiten Klappe der Anströmung abgewandten Innenseite der zweiten Klappe angeordnet. Dadurch sind auch die ersten und zweiten Gelenke vor einer Verschmutzung durch die anströmende Luft, welche Sand und Schmutz mitführen kann, geschützt.
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In einer vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Luftklappenanordnung weist die erste Klappe eine erste Versteifungsrippe auf, wobei das erste Gelenk an der ersten Versteifungsrippe angeordnet ist. Zusätzlich oder alternativ hierzu ist die zweite Klappe mit einer zweiten Versteifungsrippe versehen, und das zweite Gelenk ist an der zweiten Versteifungsrippe angeordnet. Zum einen kann dadurch die Steifigkeit der Klappen verbessert werden, wodurch sich diese unter der Last des sich vor den Klappen aufstauenden Fahrtwinds weniger verformen können. Zum anderen werden die über das erste und das zweite Gelenk auf die erste bzw. die zweite Klappe aufgebrachten Betätigungs- und Stützkräfte auf diese Weise vorteilhaft in ein widerstandsfähiges Versteifungselement eingeleitet. Dies verbessert die Abstützung der Klappen gegen die flächig auf diese einwirkenden Luftwiderstandskräfte. Darüber hinaus kann mittels derartiger Versteifungsrippen die Torsionssteifigkeit der jeweiligen Klappe gesteigert werden. Dies kann für ein dichtes Schließen der Klappen vorteilhaft sein.
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Bei einer anderen Ausgestaltung weist die erste Klappe eine auf einer in der geschlossenen Stellung der ersten Klappe der Anströmung zugewandten Außenseite der ersten Klappe vorstehende erste Ausbuchtung auf, wobei das erste Gelenk innerhalb der ersten Ausbuchtung angeordnet ist. Zusätzlich oder alternativ hierzu weist die zweite Klappe eine auf einer in der geschlossenen Stellung der zweiten Klappe der Anströmung zugewandten Außenseite der zweiten Klappe vorstehende zweite Ausbuchtung auf, wobei das zweite Gelenk innerhalb der zweiten Ausbuchtung angeordnet ist. Dadurch kann in Bereichen außerhalb der Ausbuchtung die Klappe weniger stark gewölbt ausgeführt werden. Wenn die erste Klappe und die zweite Klappe in der jeweiligen geöffneten Stellung ein geschlossenes Flügelprofil bilden, dann kann durch diese Maßnahme erreicht werden, dass das Flügelprofil über einen großen Teil seiner Spannweite noch flacher ausgebildet werden kann und sich der Luftwiderstand der Luftklappenanordnung bei geöffneten ersten und zweiten Klappen noch weiter verringert. Andererseits können durch diese Ausgestaltung bei festgelegter Dicke des von den Klappen gebildeten Flügelprofils die Koppelelemente und Exzenter größer und noch stabiler ausgebildet werden.
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In einer noch weiteren Verbesserung der Erfindung ist an dem ersten Exzenter eine erste Reibnase vorgesehen, welche in der geöffneten Stellung der ersten Klappe zu der Innenseite der ersten Klappe hinweist und an dieser in der geöffneten Stellung vorzugsweise anliegt. Zusätzlich oder alternativ hierzu kann auch an dem zweiten Exzenter eine zweite Reibnase vorgesehen sein, welche in der geöffneten Stellung der zweiten Klappe zu der Innenseite der zweiten Klappe hinweist und bevorzugt an dieser anliegt. Beim Drehen der Welle zum Schließen der ersten und/oder zweiten Klappe kann die erste bzw. zweite Reibnase ein Stück auf der Innenseite der zugeordneten Klappe gleiten und unterstützt somit den Beginn des Schließvorgangs, indem sie von der Innenseite her gegen die zugeordnete Klappe drückt.
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Die obigen Ausgestaltungen und Weiterbildungen lassen sich, sofern sinnvoll, beliebig miteinander kombinieren. Weitere mögliche Ausgestaltungen, Weiterbildungen und Implementierungen der Erfindung umfassen auch nicht explizit genannte Kombinationen von zuvor oder im Folgenden bezüglich der Ausführungsbeispiele beschriebenen Merkmalen der Erfindung. Insbesondere wird der Fachmann auch Einzelaspekte als Verbesserungen oder Ergänzungen zu der jeweiligen Grundform der vorliegenden Erfindung hinzufügen.
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INHALTSANGABE DER ZEICHNUNGEN
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Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend anhand der in den schematischen Figuren der Zeichnungen angegebenen Ausführungsbeispiele naher erläutert. Hierbei zeigen:
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1 eine perspektivische Teilansicht einer Luftklappenanordnung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung, von einer Abströmseite der Anordnung her betrachtet, mit geschlossenen Klappen;
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1A ein Detail aus 1 in einer vergrößerten Ansicht;
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2 die Luftklappenanordnung der 1 in einem Zustand, in dem die Klappen teilweise geöffnet sind;
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2A ein Detail aus 2 in einer vergrößerten Ansicht;
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3 die Luftklappenanordnung der 1 in einem Zustand, in dem die Klappen vollständig geöffnet sind;
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3A ein Detail aus 3 in einer vergrößerten Ansicht;
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4 eine perspektivische Gesamtansicht der Luftklappenanordnung der 1, von der Abströmseite her betrachtet, in einem Zustand, in dem die Klappen vollständig geöffnet sind;
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4A die Luftklappenanordnung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel in dem Zustand der 4, in einer perspektivischen Ansicht, von der Anströmseite her betrachtet;
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5 eine perspektivische Gesamtansicht der Luftklappenanordnung der 1, von der Abströmseite her betrachtet, in einem Zustand, in dem die Klappen teilweise geschlossen sind;
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5A die Luftklappenanordnung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel in dem Zustand der 5, in einer perspektivischen Ansicht, von der Anströmseite her betrachtet;
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6 eine perspektivische Gesamtansicht der Luftklappenanordnung der 1, von der Abströmseite her betrachtet, in einem Zustand, in dem die Klappen vollständig geschlossen sind;
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6A die Luftklappenanordnung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel in dem Zustand der 6, in einer perspektivischen Ansicht, von der Anströmseite her betrachtet;
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7 eine Luftklappenanordnung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer Teilansicht, in perspektivischer Darstellung, von der Abströmseite her betrachtet, mit vollständig geschlossenen Klappen;
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7A ein Detail der 7 in einer vergrößerten Ansicht;
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8 die Luftklappenanordnung der 7 in einem Zustand, in dem die Klappen teilweise geöffnet sind;
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9 die Luftklappenanordnung der 7 in einem Zustand, in dem die Klappen weiter geöffnet sind als im Zustand der 8;
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10 die Luftklappenanordnung der 7 in einem Zustand, in dem die Klappen noch weiter geöffnet sind als in 9;
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11 die Luftklappenanordnung der 7 in einem Zustand, in dem die Klappen vollständig geöffnet sind;
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12 die Luftklappenanordnung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer Schnittansicht A-A, wie in 11 angedeutet, in einem Zustand, in dem die Klappen vollständig geöffnet sind;
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13 die Luftklappenanordnung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel in der Schnittansicht der 12, während des Schließens der Klappen, am Beginn des Schließvorgangs;
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14 die Luftklappenanordnung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel in der Schnittansicht der 12, in einem Zustand, welcher beim Schließen der Klappen auf den Zustand der 13 folgt; und
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15 die Luftklappenanordnung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel in der Schnittansicht der 12, in einem Zustand, in dem die Klappen vollständig geschlossen sind.
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Die beiliegenden Zeichnungen sollen ein weiteres Verständnis der Ausführungsformen der Erfindung vermitteln. Sie veranschaulichen Ausführungsformen und dienen im Zusammenhang mit der Beschreibung der Erklärung von Prinzipien und Konzepten der Erfindung. Andere Ausführungsformen und viele der genannten Vorteile ergeben sich im Hinblick auf die Zeichnungen. Die Elemente der Zeichnungen sind nicht notwendigerweise maßstabsgetreu zueinander gezeigt.
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In den Figuren der Zeichnungen sind gleiche, funktionsgleiche und gleichwirkende Elemente, Merkmale und Komponenten – soweit nichts anderes ausgeführt ist – jeweils mit denselben Bezugszeichen versehen.
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BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSBEISPIELEN
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1 zeigt eine Luftklappenanordnung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung, in einer teilweisen Ansicht. Die gezeigte Luftklappenanordnung ist bevorzugt zum Regulieren des Zustroms von Kühlluft zu einem Kühler eines Kraftfahrzeugs vorgesehen und kann hierzu im Frontbereich des Kraftfahrzeugs, beispielsweise eines Automobils, angeordnet sein.
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Die Luftklappenanordnung der 1 weist einen Rahmen 1 auf, in dem eine in 1 nur teilweise dargestellte erste Klappe 2a und eine ebenfalls nur teilweise dargestellte zweite Klappe 2b schwenkbar gelagert sind. 1 zeigt die Luftklappenanordnung von der Abströmseite her betrachtet, derart, dass in der gezeigten Stellung der Klappen 2a, 2b der Anströmung abgewandte Innenseiten 3a, 3b der ersten Klappe 2a bzw. der zweiten Klappe 2b sichtbar sind. In dem in 1 gezeigten Zustand sind die erste und zweite Klappe 2a und 2b geschlossen, mit anderen Worten, sie nehmen jeweils ihre geschlossene Stellung ein. Die erste Klappe 2a und die zweite Klappe 2b sind als flächige, lamellenartige Bauelemente ausgebildet, sind in ihrer Querrichtung gewölbt ausgebildet, und weisen auf ihren Innenseiten 3a, 3b Versteifungsrippen 4 auf, welche im Wesentlichen in der Querrichtung der Klappen 2a, 2b verlaufen und die Klappen 2a, 2b aussteifen. Bevorzugt sind die Klappen 2a, 2b einstückig mit den Versteifungsrippen 4 ausgebildet, beispielsweise aus einem Kunststoff. Stromab der in 1 gezeigten ersten und zweiten Klappen 2a und 2b ist eine Welle 5 angeordnet, welche sich im Wesentlichen entlang der Längsrichtung der Klappen 2a, 2b erstreckt. Die Welle 5 ist in dem Rahmen 1 derart gelagert, dass sie um eine Drehachse D drehbar ist, und dient dem Betätigen, mit anderen Worten, dem Öffnen und Schließen, der Klappen 2a, 2b. Hierzu kann die Welle 5 mittels eines Aktuators 6 in eine Drehbewegung versetzt und mit einem Drehmoment beaufschlagt werden. Wie 1 weiter zeigt, ist die Welle 5 ferner an einer Position entlang der Drehachse D mit einem ersten Exzenter 7a und einem zweiten Exzenter 7b versehen. Die Exzenter 7a, 7b sind drehfest mit der Welle 5 verbunden.
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1A zeigt den Bereich der Luftklappenanordnung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel, in dem die ersten und zweiten Exzenter 7a, 7b angeordnet sind, in vergrößerter Darstellung. Der erste Exzenter 7a ist mit einem ersten Koppelelement 11a gekoppelt, welches seinerseits über ein erstes Gelenk 12a mit der ersten Klappe 2a verbunden ist. Bei dem gezeigten ersten Ausführungsbeispiel ist das erste Koppelelement 11a als ein starrer, kreisbogenförmig gekrümmter Koppelhebel ausgebildet. Während ein Ende des ersten Koppelelements 11a über das erste Gelenk 12a, welches an einer der Versteifungsrippen 4 angeordnet ist, mit der ersten Klappe 2a gelenkig verbunden ist, ist das andere Ende des ersten Koppelelements 11a über ein weiteres Gelenk 13a mit einem Endabschnitt des ersten Exzenters 7a gelenkig verbunden.
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An derselben Position entlang der Drehachse D, an der der erste Exzenter 7a auf der Welle 5 angeordnet ist, ist auch ein zweiter Exzenter 7b vorgesehen. In ähnlicher Weise wie der erste Exzenter 7a ist der zweite Exzenter 7b mit einem zweiten Koppelelement 11b, welches ebenfalls starr und kreisbogenförmig gekrümmt ausgebildet ist, gekoppelt. Das zweite Koppelelement 11b ist an einem Endabschnitt über ein zweites Gelenk 12b, das an der sich auf der Innenseite 3b der zweiten Klappe 2b erstreckenden Versteifungsrippe 4 angeordnet ist, mit der zweiten Klappe 2b verbunden. Ein anderer Endabschnitt des zweiten Koppelelements 11b ist über ein weiteres Gelenk 13b mit einem Endabschnitt des zweiten Exzenters 7b gelenkig verbunden.
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Die erste Klappe 2a ist um eine erste Schwenkachse 14a verschwenkbar, während die zweite Klappe 2b um eine zweite Schwenkachse 14b verschwenkbar ist. Die erste und zweite Schwenkachse 14a, 14b verlaufen im Wesentlichen parallel zueinander und im Wesentlichen parallel zu der Drehachse D.
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Bei dem gezeigten ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung verlaufen die Schwenkachsen 14a und 14b parallel zueinander, stimmen jedoch nicht miteinander überein. Bei einer alternativen Ausgestaltung können die Schwenkachsen 14a und 14b jedoch auch derart angeordnet werden, dass sie aufeinanderliegen und die erste Klappe 2a und die zweite Klappe 2b somit um eine gemeinsame Schwenkachse 14' verschwenkbar sind, wie in 1A gestrichelt angedeutet. Durch gegensinniges Verschwenken der ersten Klappe 2a und der zweiten Klappe 2b um die erste Schwenkachse 14a bzw. die zweite Schwenkachse 14b können die Klappen 2a, 2b von der in 1 gezeigten geschlossenen Stellung in die in 3 dargestellte geöffnete Stellung überführt werden. Einen Zwischenzustand zeigt 2. Während die erste Klappe 2a in ihrer geöffneten Stellung einen ersten Strömungskanal 15a freigibt, wird der erste Strömungskanal 15a in dem geschlossenen Zustand der ersten Klappe 2a in 1 von der ersten Klappe 2a im Wesentlichen verschlossen. Die Durchströmung des ersten Strömungskanals 15a ist in 3 für die geöffnete erste Klappe 2a durch die Pfeile mit dem Bezugszeichen 16 angedeutet.
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Während die erste Klappe 2a bei einem Verschwenken um die Schwenkachse 14a von dem geschlossenen in den geöffneten Zustand bei dem ersten Ausführungsbeispiel nach unten rotiert, verschwenkt die zweite Klappe 2b nach oben um die zweite Schwenkachse 14b und gibt dadurch einen zweiten Strömungskanal 15b frei. In der geschlossenen Stellung der zweiten Klappe 2b verschließt die zweite Klappe 2b den zweiten Strömungskanal 15b hingegen im Wesentlichen.
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Zum Öffnen der ersten und zweiten Klappen 2a, 2b ausgehend von der geschlossenen Stellung der 1 wird die Welle 5 mittels des Aktuators 6 in eine Drehbewegung 17 um die Drehachse D versetzt, siehe 2A. Die Drehbewegung 17 der Welle 5 bewirkt eine Schwenkbewegung des ersten Exzenters 7a und des zweiten Exzenters 7b. Dabei bewegen sich der erste Exzenter 7a, das erste Koppelelement 11a und ein sich zwischen dem ersten Gelenk 12a und der ersten Schwenkachse 14a erstreckender Abschnitt 21a der ersten Klappe 2a nach Art eines Viergelenkgetriebes, wodurch die erste Klappe 2a um die erste Schwenkachse 14a verschwenkt. Ein erster Winkel 22a, den das erste Koppelelement 11a mit dem ersten Exzenter 7a einschließt, nimmt bei dem Verschwenken der ersten Klappe 2a von der geschlossenen Stellung in die geöffnete Stellung der ersten Klappe 2a ab, und bei einem Verschwenken in die entgegengesetzte Richtung von der geöffneten in die geschlossene Stellung zu. Gleichzeitig bewegen sich bei einer Drehbewegung 17 der Welle 5 der zweite Exzenter 7b, das zweite Koppelelement 11b und ein sich zwischen dem zweiten Gelenk 12b und der zweiten Schwenkachse 14b erstreckender Abschnitt 21b der zweiten Klappe 2b ebenfalls nach Art eines Viergelenkgetriebes und bewirken dadurch ein Verschwenken der zweiten Klappe 2b. Ein zweiter Winkel 22b, welchen das zweite Koppelelement 11b mit dem zweiten Exzenter 7b einschließt, nimmt bei einem Verschwenken der zweiten Klappe 2b von der geschlossenen in die geöffnete Stellung ab, während der zweite Winkel 22b beim Verschwenken der zweiten Klappe 2b von der geöffneten in die geschlossene Stellung zunimmt. Um die erste Klappe 2a und die zweite Klappe 2b von der geöffneten Stellung der Klappen in deren geschlossene Stellung zu bringen, ist die Welle 5 in eine Drehbewegung 18 zu versetzen, welche der Drehbewegung 17 entgegengerichtet ist.
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Durch die gelenkige Verbindung über das weitere Gelenk 13b ist das zweite Koppelelement 11b gegenüber dem zweiten Exzenter 7b um eine dritte Schwenkachse 23b verschwenkbar, während das erste Koppelelement 11a durch die gelenkige Verbindung mittels des weiteren Gelenks 13a gegenüber dem ersten Exzenter 7a um eine vierte Schwenkachse 23a verschwenkbar ist. Gegenüber der zweiten Klappe 2b ist das zweite Koppelelement 11b mittels des zweiten Gelenks 12b um eine fünfte Schwenkachse 24b verschwenkbar, während das erste Koppelelement 11a gegenüber der ersten Klappe 2a mittels des ersten Gelenks 12a um eine sechste Schwenkachse 24a verschwenkbar ist. Bei dem gezeigten ersten Ausführungsbeispiel wird der erste Winkel 22a von einer Geraden 25a, welche in einer Radialebene der Welle 5 durch das erste Gelenk 12a und durch die Projektion der vierten Schwenkachse 23a in diese Ebene verläuft, und von einer weiteren Geraden 26a, die in der Radialebene der Welle 5 durch die Projektionen der Drehachse D und der vierten Schwenkachse 23a verläuft, eingeschlossen, wie in den 1A und 2A angedeutet. In ähnlicher Weise wird der zweite Winkel 22b von einer Geraden 25b, welche durch das zweite Gelenk 12b und durch die Projektion der dritten Schwenkachse 23b in eine Radialebene der Welle 5 verläuft, und von einer weiteren Geraden 26b, die in der Radialebene der Welle 5 durch die Projektionen der Drehachse D und der dritten Schwenkachse 23b verläuft, eingeschlossen. Auch die Definition des zweiten Winkels 22b ist in den 1A und 2A angedeutet. 1A zeigt zusätzlich zwei radiale Richtungen R1 und R2, die an einer anderen Position längs der Drehachse D beispielhaft eine Radialebene der Welle 5 aufspannen.
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Während die 1 bis 3 das Öffnen der ersten Klappe 2a und der zweiten Klappe 2b durch Drehen der Welle 5 in Richtung 17 zeigen, ist in den 4, 5 und 6 der entgegengesetzte Vorgang, nämlich das Überführen der Klappen von der offenen in ihre geschlossene Position, dargestellt. Die 4, 5 und 6 zeigen eine Gesamtansicht der Luftklappenanordnung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel, wobei zusätzlich zu der ersten Klappe 2a und der zweiten Klappe 2b zwei weitere, in gleicher Weise ausgebildete Klappen 2c und 2d vorgesehen sind. Wie 5 zeigt, erstreckt sich die Welle 5 stromabseitig sowohl entlang der ersten und zweiten Klappen 2a, 2b als auch entlang der weiteren Klappen 2c, 2d. Das Verschwenken der weiteren Klappen 2c und 2d wird in gleicher Weise bewirkt wie das Verschwenken der ersten und zweiten Klappen 2a, 2b. Hierzu sind weitere Exzenter 7c und 7d sowie weitere Koppelelemente 11c und 11d vorgesehen. Somit können vorteilhaft auch eine ganze Reihe in Längsrichtung nebeneinander angeordneter Klappen mittels einer einzigen Welle 5 betätigt werden. Die Welle 5 kann hierzu, wie in den 4 bis 6 gezeigt, in einem mittleren Lager 19 zwischen den Klappenpaaren drehbar abgestützt werden.
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Um die Klappen 2a bis 2d zu schließen, wird die Welle 5 mittels des Aktuators 6 in eine Drehbewegung 18 versetzt. Die erfindungsgemäß ausgebildeten Exzenter 7a bis 7d bewirken im Zusammenspiel mit den Koppelelementen 11a bis 11d ausgehend von dem geöffneten Zustand der 4 bei konstanter Drehgeschwindigkeit der Welle 5 am Beginn des Schließvorgangs ein vergleichsweise schnelles Verschwenken der Klappen, wobei aufgrund der Anordnung der Exzenter 7a bis 7d und der Koppelelemente 11a bis 11d mit steigender Versperrung der Strömungskanäle 15a bis 15d das Verschwenken der Klappen zunehmend langsamer erfolgt. Während die Koppelelemente 11a bis 11d vermittelt über die Exzenter 7a bis 7d am Beginn des Schließvorgangs nur relativ geringe Stellkräfte auf die Klappen 2a bis 2d ausüben, steigt die aufbringbare Stellkraft bei festgelegtem Wellendrehmoment mit steigendem Versperrungsgrad der Strömungskanäle 15a bis 15d. Mit anderen Worten, je weiter die Strömungskanäle 15a bis 15d geschlossen sind, umso mehr Stellkraft kann zum Verschwenken der Klappen 2a bis 2d auf diese aufgebracht werden. Gleichzeitig steigt aber mit zunehmendem Schließen der Strömungskanäle 15a bis 15d auch der Luftwiderstand der Klappen. Die dadurch auf die Klappen einwirkenden zunehmenden Lasten, welche durch den Fahrtwind F verursacht werden, müssen beim Verstellen der Klappen 2a bis 2d überwunden werden. Bei der erfindungsgemäßen Luftklappenanordnung steigt aber auch die aufbringbare Stellkraft mit zunehmendem Verschließen der Strömungskanäle 15a bis 15d. Der mit der Welle 5, den Exzentern 7a bis 7d und den Koppelelementen 11a bis 11d gebildete Verstellmechanismus ist somit in günstiger Weise an die von außen auf die Klappen einwirkenden Windlasten angepasst. Ferner können die Klappen in der geschlossenen Position vorteilhaft in eventuell vorgesehene Dichtungen gedrückt werden.
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Wie die 3, 3A und 4 zeigen, bilden die erste Klappe 2a und die zweite Klappe 2b in ihrer geöffneten Stellung bevorzugt ein symmetrisches, konvexes Flügelprofil. Im Bereich einer Vorderkante 27 des Flügelprofils sind die erste Schwenkachse 14a und die zweite Schwenkachse 14b angeordnet. Stromabseitige Randbereiche 28a und 28b der ersten Klappe 2a bzw. der zweiten Klappe 2b liegen, wenn sich die erste Klappe 2a und die zweite Klappe 2b jeweils in der geöffneten Stellung befinden, aufeinander, wodurch das Flügelprofil eine geschlossene Hinterkante 31 aufweist. Wie insbesondere die 2 und 5 deutlich zeigen, werden beim Öffnen der ersten Klappe 2a und der zweiten Klappe 2b der erste Exzenter 7a, der zweite Exzenter 7b, das erste Koppelelement 11a, das zweite Koppelelement 11b und zumindest ein Abschnitt der Welle 5 zwischen den Klappen 2a und 2b aufgenommen. Wenn in der vollständig geöffneten Stellung der ersten Klappe 2a und der zweiten Klappe 2b die Randbereiche 28a und 28b aufeinanderliegen, sind die Exzenter 7a, 7b, die Koppelelemente 11a, 11b und der Abschnitt der Welle 5 in einem Innenraum 32 des Flügelprofils aufgenommen. Der mit den Exzentern 7a, 7b und den Koppelelementen 11a, 11b gebildete Verstellmechanismus für die Klappen 2a, 2b ist dann vor Verschmutzung und Beschädigung sicher geschützt zwischen den Klappen 2a und 2b in dem Innenraum 32 untergebracht. In dem Zustand der 3, 3A und 4 können sich die (in diesen Figuren nicht sichtbaren) bogenförmig gekrümmt ausgebildeten Koppelelemente 11a und 11b aufgrund ihrer Formgebung um einen Teil des Umfangs der Welle 5 platzsparend herumlegen und ferner ebenfalls mit geringem Platzbedarf zumindest abschnittsweise etwa parallel zu den Innenseiten 3a, 3b der Klappen 2a bzw. 2b zu liegen kommen.
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Die Beherbergung der Welle, der Exzenter 7a, 7b und der Koppelelemente 11a, 11b zwischen den ersten und zweiten Klappen 2a und 2b wird einerseits durch die Wölbung der Klappen 2a, 2b erleichtert, zusätzlich sind die Versteifungsrippen 4 mit Aussparungen 33 ausgestattet, welche in der geöffneten Stellung der Klappen 2a, 2b die Welle 5 teilweise aufnehmen.
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Die ersten und zweiten Klappen 2a und 2b, und auch die weiteren Klappen 2c und 2d, sind in der Weise gewölbt, dass sie in ihrer geöffneten Stellung ein aerodynamisch günstiges Tragflügelprofil bilden. Die Luftströmung 16, welche durch die Strömungskanäle 15a bis 15d tritt, kann die geöffneten Klappen 2a bis 2d somit mit geringem Widerstand und ohne wesentliche Ablöseerscheinungen umströmen. Hierzu ist die Vorderkante 27 gerundet ausgebildet, während die Hinterkante 31 des Tragflügelprofils spitz zuläuft.
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Ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den 7 bis 15 dargestellt. Wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel der Luftklappenanordnung ist ein Rahmen 1 vorgesehen. Innerhalb des Rahmens 1 ist eine erste Klappe 2a und eine zweite Klappe 2b angeordnet. 7 zeigt die erste Klappe 2a und die zweite Klappe 2b in ihrer geschlossenen Stellung. Auch bei dem zweiten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Luftklappenanordnung sind die ersten und zweiten Klappen 2a, 2b um eine erste und eine zweite Schwenkachse 14a, 14b verschwenkbar gelagert. Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel fallen jedoch die erste Schwenkachse und die zweite Schwenkachse 14a, 14b zusammen und sind nachfolgend mit dem Bezugszeichen 14' bezeichnet. Wiederum ist stromab der Klappen 2a, 2b eine Welle 5 vorgesehen, welche, wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung, um eine Drehachse D, die sich im Wesentlichen parallel zu der Schwenkachse 14' erstreckt, drehbar ist.
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Die Luftklappenanordnung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel unterscheidet sich jedoch zunächst von der Anordnung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel dadurch, dass die Koppelelemente 11a und 11b bei dem zweiten Ausführungsbeispiel nicht als starre Elemente ausgebildet sind, sondern dass das erste Koppelelement 11a und das zweite Koppelelement 11b jeweils einen Abschnitt einer einzigen Drahtformfeder 34 bilden. Die Enden der Koppelelemente 11a und 11b und somit die Enden der Drahtformfeder 34 sind abgebogen und jeweils durch eine Öffnung in einer ersten Nase 35a an einer Innenseite 3a der ersten Klappe 2a bzw. in eine Öffnung in einer zweiten Nase 35b an einer Innenseite 3b der zweiten Klappe 2b eingeführt und bilden dadurch erste und zweite Gelenke 12a und 12b. Das erste Gelenk 12a ermöglicht ein Verschwenken des Koppelelements 11a bezüglich der ersten Klappe 2a um eine sechste Schwenkachse 24a, während das zweite Gelenk 12b ein Verschwenken des zweiten Koppelelements 11b um eine fünfte Schwenkachse 24b ermöglicht. Auch bei dem zweiten Ausführungsbeispiel sind ein erster Exzenter 7a und ein zweiter Exzenter 7b vorgesehen, welcher mit der Welle 5 drehfest verbunden sind. Die Exzenter 7a, 7b sind mit Wickeldornen 36a, 36b versehen, welche sich im Wesentlichen in Richtung der Drehachse D erstrecken. Die Wickeldornen 36a, 36b dienen dem Koppeln des ersten Koppelelements 11a mit dem ersten Exzenter 7a bzw. dem Koppeln des zweiten Koppelelements 11b mit dem zweiten Exzenter 7b. Um diese Kopplung zu erreichen, ist die Drahtformfeder 34 um die Wickeldorne 36a und 36b jeweils herumgewickelt. Durch elastische Verformung der Drahtformfeder 34 sind somit die Koppelelemente 11a, 11b gegenüber dem zugeordneten Exzenter 7a bzw. 7b um eine vierte Schwenkachse 23a bzw. eine dritte Schwenkachse 23b verschwenkbar. Die Schwenkachsen 23a, 23b, 24a, 24b erstrecken sich sowohl bei dem zweiten, wie auch bei dem vorstehend beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung, bevorzugt im Wesentlichen parallel zu der Drehachse D und den Schwenkachsen 14' bzw. 14a, 14b.
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Die 7 und 7A zeigen ferner, dass die erste Klappe 2a und die zweite Klappe 2b gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel auf ihren Innenseiten 3a bzw. 3b keine Versteifungsrippen aufweisen. Stattdessen ist jede der Klappen 2a, 2b im Bereich der Gelenke 12a, 12b mit einer sich in Querrichtung der jeweiligen Klappe erstreckenden Ausbuchtung 37 versehen. Von den Innenseiten 3a, 3b betrachtet bilden die Ausbuchtungen 37 Vertiefungen. Am Grund der jeweiligen Vertiefung sind die Nasen 35a, 35b mit den Gelenken 12a, 12b angeordnet. Die 8 und 9 zeigen, wie eine Außenseite der Klappe aufgrund der Ausbuchtung 37 eine finnenartige Erhebung aufweist.
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Das Verschwenken der Klappen 2a und 2b erfolgt bei dem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung, wie zu dem ersten Ausführungsbeispiel erläutert, durch eine Drehbewegung 17 der Welle 5 zum Öffnen und eine Drehbewegung 18 der Welle 5 zum Schließen der Klappen 2a, 2b. Wie auch bei dem ersten Ausführungsbeispiel nimmt beim Verschwenken der ersten Klappe 2a von der geöffneten in die geschlossene Stellung ein erster Winkel 22a, den das erste Koppelelement 11a mit dem ersten Exzenter 7a einschließt, zu. Bei dem Verschwenken der zweiten Klappe 2b von der geöffneten in die geschlossene Stellung nimmt außerdem ein zweiter Winkel 22b, den das zweite Koppelelement 11b mit dem zweiten Exzenter 7b einschließt, ebenfalls zu. Die Winkel 22a und 22b sind in den 12, 14 und 15 angedeutet.
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Aus den Schnittdarstellungen der 12 bis 15 ist darüber hinaus ersichtlich, dass die Exzenter 7a und 7b mit einer ersten Reibnase 41a bzw. einer zweiten Reibnase 41b versehen sind. Beim Verdrehen der Welle 5 in Richtung 18 zum Schließen der ersten Klappe 2a und der zweiten Klappe 2b gleitet die Reibnase 41a auf der Innenseite 3a der ersten Klappe 2a, während die Reibnase 41b auf der Innenseite 3b der zweiten Klappe 2b gleitet. Die Reibnasen 41a, 41b sind dafür vorgesehen, den Beginn des Schließvorgangs dadurch zu erleichtern, dass sie beim anfänglichen Drehen der Welle 5 in Richtung 18 einen Druck auf die jeweilige Innenseite 3a bzw. 3b der ersten Klappe 2a bzw. der zweiten Klappe 2b ausüben. Sind die ersten und zweiten Klappen 2a und 2b dann um einen gewissen Winkel um die Schwenkachse 14' verschwenkt, so heben sich die Reibnasen 41a und 41b von den Innenseiten 3a und 3b ab, und die weitere Verschwenkbewegung wird nunmehr ausschließlich über die Exzenter 7a, 7b und die zugeordneten Koppelelemente 11a und 11b bewerkstelligt.
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Durch die Ausbildung der Koppelelemente 11a und 11b als Abschnitte einer einzigen Drahtformfeder 34 wird bei dem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung die Anzahl der erforderlichen Bauteile reduziert, und die Montage der Luftklappenanordnung weiter vereinfacht. Die Gelenke 12a, 12b sind bei dem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung durch die Verwendung der Drahtformfeder 34 besonders robust und schmutzunempfindlich. Zusätzlich erlaubt die Drahtformfeder 34, die Verschwenkbewegung der ersten und zweiten Klappen 2a und 2b derart auszugestalten, dass entweder beim Öffnen oder beim Schließen der Klappen 2a, 2b ein von der Drahtformfeder 34 erzeugtes Drehmoment überwunden werden muss, und sich die Drahtformfeder 34 somit entweder beim Schließen oder Öffnen der Klappen 2a, 2b entspannt und ein Drehmoment beiträgt.
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Aus der Schnittdarstellung der 12 geht ferner hervor, dass die erste Klappe 2a und die zweite Klappe 2b in dem geöffneten Zustand ebenfalls ein aerodynamisch günstiges Tragflügelprofil mit einer gerundeten Vorderkante 27 und einer spitz zulaufenden Hinterkante 31 bilden. Die Schnittdarstellungen der 12 bis 15 stellen die Luftklappenanordnung in einem Schnitt A-A durch die Ausbuchtung 37 dar. 12 zeigt, dass die Ausbuchtung 37 Platz für die Unterbringung der Reibnasen 41a, 41b, der Nasen 35a, 35b mit den ersten und zweiten Gelenken 12a und 12b, der Koppelelemente 11a, 11b und der Exzenter 7a, 7b sowie der Welle 5 schafft. Durch das Vorsehen der Ausbuchtung 37 sowohl an der ersten Klappe 2a als auch an der zweiten Klappe 2b kann das im geschlossenen Zustand der Klappen 2a, 2b ausgebildete Tragflügelprofil, wie aus 11 ersichtlich, in Bereichen abseits der Ausbuchtung 37 schlank ausgebildet werden, wodurch es noch weniger Luftwiderstand aufweist.
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An der Vorderkante 27 ist bei dem zweiten Ausführungsbeispiel ferner ein Filmelement 42 vorgesehen, welches bei diesem Ausführungsbeispiel mit den Klappen 2a, 2b bevorzugt einstückig ausgebildet ist und eine dichte Vorderkante 27 schafft. Bei der Verschwenkbewegung der Klappen 2a und 2b verformt sich das Filmelement 42 elastisch. Auch bei dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung kann ein derartiges Filmelement 42 vorgesehen sein.
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In der vollständig geschlossenen Stellung der ersten und zweiten Klappen 2a, 2b liegen Randbereiche 28a, 28b der Klappen 2a, 2b an Innenwänden 43a, 43b des Rahmens 1 dichtend an. Zu diesem Zweck kann an den Innenwänden 43a, 43b oder alternativ hierzu in den Randbereichen 28a, 28b der ersten und zweiten Klappen 2a, 2b ein (nicht gezeigtes) Dichtelement vorgesehen sein, beispielsweise in Form eines Elements aus einem weichen Kunststoff.
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Sowohl bei dem ersten als auch bei dem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung können die Klappen sowie die Exzenter und die Welle aus einem geeigneten Kunststoff gefertigt sein. Auch die Koppelelemente des ersten Ausführungsbeispiels können aus einem Kunststoff hergestellt sein, während für die Drahtformfeder 34 des zweiten Ausführungsbeispiels vorzugsweise ein Metallwerkstoff zum Einsatz kommt.
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Während die Reibnasen 41a, 41b vorstehend im Hinblick auf das zweite Ausführungsbeispiel beschrieben wurden, können derartige Reibnasen auch bei der Ausgestaltung der Koppelelemente gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung vorteilhaft vorgesehen sein.
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Obwohl die vorliegende Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele vorstehend vollständig beschrieben wurde, ist sie nicht darauf beschränkt, sondern kann auf vielfältige Art und Weise modifiziert werden.
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So ist es insbesondere denkbar, mehrere Paare von gegensinnig zueinander verschwenkbaren Klappen in einem Rahmen übereinander anzuordnen und jedes Klappenpaar mittels einer Welle, wie vorstehend beschrieben, zu betätigen.
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Bezugszeichenliste
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- 1
- Rahmen
- 2a
- erste Klappe
- 2b
- zweite Klappe
- 2c
- weitere Klappe
- 2d
- weitere Klappe
- 3a
- Innenseite (erste Klappe)
- 3b
- Innenseite (zweite Klappe)
- 4
- Versteifungsrippe (Klappe)
- 5
- Welle
- 6
- Aktuator
- 7a
- erster Exzenter
- 7b
- zweiter Exzenter
- 7c
- weiterer Exzenter
- 7d
- weiterer Exzenter
- 11a
- erstes Koppelelement
- 11b
- zweites Koppelelement
- 11c
- weiteres Koppelelement
- 11d
- weiteres Koppelelement
- 12a
- erstes Gelenk
- 12b
- zweites Gelenk
- 13a
- weiteres Gelenk
- 13b
- weiteres Gelenk
- 14a
- erste Schwenkachse
- 14b
- zweite Schwenkachse
- 14'
- gemeinsame Schwenkachse
- 15a
- erster Strömungskanal
- 15b
- zweiter Strömungskanal
- 15c
- weiterer Strömungskanal
- 15d
- weiterer Strömungskanal
- 16
- Durchströmrichtung
- 17
- Drehbewegung (Öffnen der Klappen)
- 18
- Drehbewegung (Schließen der Klappen)
- 19
- mittleres Lager
- 21a
- Abschnitt (erste Klappe)
- 21b
- Abschnitt (zweite Klappe)
- 22a
- erster Winkel
- 22b
- zweiter Winkel
- 23a
- vierte Schwenkachse
- 23b
- dritte Schwenkachse
- 24a
- sechste Schwenkachse
- 24b
- fünfte Schwenkachse
- 25a
- Gerade
- 25b
- Gerade
- 26a
- weitere Gerade
- 26b
- weitere Gerade
- 27
- Vorderkante
- 28a
- Randbereich (erste Klappe)
- 28b
- Randbereich (zweite Klappe)
- 31
- Hinterkante
- 32
- Innenraum
- 33
- Aussparung (Versteifungsrippe)
- 34
- Drahtformfeder
- 35a
- erste Nase
- 35b
- zweite Nase
- 36a
- Wickeldorn (erster Exzenter)
- 36b
- Wickeldorn (zweiter Exzenter)
- 37
- Ausbuchtung (Klappe)
- 41a
- erste Reibnase
- 41b
- zweite Reibnase
- 42
- Filmelement
- 43a
- Innenwand (Rahmen)
- 43b
- Innenwand (Rahmen)
- D
- Drehachse (Welle)
- F
- Fahrtwind
- R1, R2
- radiale Richtungen
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- EP 2233343 A2 [0003, 0004]