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DE10201087A1 - Elastischer Bodenbelag - Google Patents

Elastischer Bodenbelag

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DE10201087A1
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DE
Germany
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layer
elastic
lip
floor
edge
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Application number
DE10201087A
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English (en)
Inventor
Edwin Lingg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Li & Co Muestair GmbH
Original Assignee
Li & Co Muestair GmbH
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Publication date
Application filed by Li & Co Muestair GmbH filed Critical Li & Co Muestair GmbH
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen elastischen Bodenbelag, bestehend aus miteinander verbindbaren mehrschichtigen Bodenplatten (10, 12), mit wenigstens einer oberen Schicht (14) aus Linoleum, Kunststoff oder Kork, einer mittleren Schicht (16) aus Hartfasermaterial und wenigstens einer unteren Trag- und Dämmschicht (18) z. B. aus Kork, Kunststoff oder Gummi, DOLLAR A welche Bodenplatten (10, 12) in ihrem Kantenbereich über zueinander komplementäre Nuten (20, 22) und Federn (24) verfügen, die in Verbindungsstellung der Bodenplatten (10, 12) miteinander verrastbar sind; DOLLAR A die Nut besteht aus einer oberen und unteren Lippe (20, 22), zwischen denen die Feder (24) aufgenommen wird; DOLLAR A die obere Lippe (20) ist elastisch und zumindest teilweise einteilig mit der oberen Schicht (14) ausgebildet; DOLLAR A die obere Lippe (20) ist von der Oberseite der Bodenplatte aus nach innen abgeschrägt; DOLLAR A die untere Lippe (22) ist starr und länger ausgebildet als die obere Lippe (20); DOLLAR A die obere und/oder untere Lippe (20, 22) enthält wenigstens ein erstes Verrastungselement (26); DOLLAR A die Feder (24) enthält an ihrer Ober- und/oder Unterseite wenigstens ein zum ersten Verrastungselement (26) komplementäres zweites Verrastungselement (32).

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft einen elastischen Bodenbelag bestehend aus miteinander verbindbaren mehrschichtigen Boden­ platten. Die obere Schicht der Platte besteht aus Linoleum, Kunststoff oder Kork und prägt die Oberflächeneigenschaften des Bodenbelags. Die Platten enthalten eine mittlere Schicht aus Hartfasermaterial, die der Platte eine gewisse Stärke und Sta­ bilität vermitteln und wenigstens einer unteren Trag- und Dämm­ schicht, die beispielsweise aus Kork, Kunststoff oder Gummi be­ stehen kann. Diese Schicht hat die Aufgabe, eine gute Auflage der Platte auf dem Untergrund zu gewährleisten und eine gewisse Trittschalldämmung zu bewirken, weshalb diese untere Schicht eher weicher ausgebildet ist.
Bislang gab es als elastische Beläge Kork- und Linoleum-Böden die entweder in Form von miteinander zu verklebenden Platten oder als Meterware produziert wurden. Die Materialien wurden damals mit dem Unterboden fest verklebt. Später wurde die Ver­ klebung mit dem Boden ersetzt durch eine. Nut-Feder- Verbindungstechnologie. Die Herstellung des Bodens erfolgte durch Verkleben der miteinander in Eingriff kommenden Nut und Federn an den Kanten der Bodenplatten.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen elastischen Bodenbelag zu schaffen, dessen Platten ohne die Verwendung von Klebern einfach unter Erzielung einer homogenen Belagoberfläche verlegbar sind.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen elastischen Boden­ belag mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Erfindungsgemäß ist die obere Lippe zumindest teilweise eintei­ lig mit der oberen elastischeren Schicht ausgebildet, wodurch die Lippe selbst elastisch ist. Die Vorderkante der oberen Lip­ pe ist von der Oberseite der Bodenplatte aus leicht nach innen hin abgeschrägt, z. B. in einem Winkel zwischen 5° und 20°, vorzugsweise zwischen 7° und 15°. Die untere Lippe ist etwas länger als die obere Lippe und ist starr ausgebildet. Sie ent­ hält auf Ihrer Oberseite ein erstes Verrastungselement, das mit einem zweiten komplementären Verrastungselement an der Unter­ seite der Feder zusammenwirkt. Die Ausbildung der oberen und unteren Lippe der Nut und der Feder ermöglicht ein leichtes Einschieben der Feder in die Nut, wobei es prinzipiell möglich ist, die Platten miteinander zu verbinden, in dem die die Feder enthaltende Bodenplatte in einem Winkel zur liegenden Boden­ platte mit der Feder auf die untere Lippe aufgelegt und dann unter Verwendung eines leichten Drucks gegen die bereits lie­ gende Bodenplatte in die Ebene des Belages eingeklappt wird, wobei sich die Feder in die Nut zwischen den beiden Lippen hin­ ein a; chiebt bis die beiden Verrastungselemente der Feder und der unteren Lippe miteinander in Eingriff treten. In dieser Verrastungsstellung liegt die abgeschrägte Vorderkante der obe­ ren Lippe an der gegenüberliegenden Kante der angrenzenden Bo­ denplatte an. Durch den leichten Winkel dieser Stoßkante wird das Eindringen von Schmutz in die Kante erschwert. Durch die Tatsache, dass die obere Schicht als Kunststoff-, Linoleum- o­ der Korkschicht elastischer ausgebildet ist, wird erreicht, dass die Stoßkanten an der oberen Lippe bzw. der gegenüberlie­ genden Kante der angrenzenden Bodenplatte elastisch gegeneinan­ der liegen, während die anderen Endflächen in der Nut-Feder- Verbindung, z. B. zwischen der Federspitze und dem Nutengrund als auch zwischen der Stirnseite der unteren Lippe und der ge­ genüberliegenden Kante der angrenzenden Bodenplatte voneinander beabstandet sind. Diese Ausbildung der Nut-Feder-Verbindung ga­ rantiert eine absolut geschlossene enge Anlage der Bodenplatten aneinander, wobei durch die obere elastische leicht geneigte Stoßkante eine elastische dichtende Verbindung geschaffen wird. Das Vorsehen der zwischen den beabstandeten Endflächen gebilde­ ten Taschen an den Stirnseiten der Feder und unteren Lippe er­ möglicht auch die Verwendung eines Klebers zur dauerhaften Ver­ bindung der Bodenplatten nach Erreichen der Verrastungsstel­ lung.
Vorzugsweise ist die Stoßkante an der oberen Lippe nicht über die gesamte Lippenstärke ausgebildet, sondern nur im oberen Be­ reich, z. B. in den obersten 0,5 bis 3 mm. Auf diese Weise kann in dem Raum zwischen der Stirnseite der oberen Lippe unterhalb der Stoßkante und der gegenüberliegenden Kante der angrenzenden Bodenplatte einer weiterer Raum gebildet sein, der ebenfalls dazu führt, dass der durch die Verrastung erzielte elastische Anpreßdruck der Platten gegeneinander lediglich auf die geringe Fläche an der oberen Stoßkante verteilt wird, was eine höhere Flächenpressung bewirkt. Die Elastizität der oberen Lippe er­ möglicht das Einschieben der Bodenplatte in ihre Verrastungs­ stellung auch bei liegender Position beider miteinander zu ver­ bindender Bodenplatten. In diesem Fall wird z. B. durch einen Gummihammer die Bodenplatte mit ihrer Feder in die Nut der be­ reits verlegten Bodenplatte hineingetrieben. Beim Eindringen des Verrastungselements der Feder in die Nut wird dabei die o­ bere Lippe ein wenig elastisch nach oben deformiert, bis das Verrastungselement in das komplementäre Verrastungselement an der Oberseite der unteren Lippe einschnappt. In dieser Verras­ tungsstellung sind dann die beiden Stoßkanten der miteinander verbundenen Platten elastisch gegeneinander vorgespannt.
Vorzugsweise ist das erste Verrastungselement an der Oberseite der oberen Lippe in Form einer parallel zur Kante verlaufenden V-Nut ausgebildet, deren äußerer Schenkel vorzugsweise etwas steiler geneigt ist als der weiter innen liegende Schenkel. Das komplementäre zweite Verrastungselement an der Unterseite der Feder ist dazu komplementär in der Form einer nach unten ragen­ den V-förmigen Kante ausgebildet, wobei beim Erreichen der Ver­ rastungsstellung der V-förmige Vorsprung der Feder an dem stei­ leren Schenkel der V-förmigen Nut in die Verrastungsstellung, wobei die Stoßkanten aneinander zu liegen kommen, bevor der V- förmigss Vorsprung an der Unterseite der Feder vollkommen in die komplementäre V-förmige Nut an der Oberseite der unteren Lippe eingetreten ist. Die Feder wird durch die obere Lippe elastisch in diese Endposition vorgespannt, was dazu führt, dass die Stoßkanten an der Stirnseite der oberen Lippe und der angren­ zenden Bodenplatte elastisch vorgespannt aneinander liegen und somit eine dichte eng anliegende Kante bilden, insbesondere un­ ter Berücksichtigung der leichten Neigung der Stoßkante.
Ein leichteres Einschieben der Feder in die Nut kann erreicht werden, wenn die Feder leicht nach außen oben geneigt oder ge­ krümmt ist.
Die Dicke der unterschiedlichen Schichten der Bodenplatte ist entsprechend dem Anforderungsprofil relativ frei zu wählen. Vorzugsweise hat die obere Schicht aus Linoleum, Kunststoff o­ der Kork eine Stärke zwischen 1 und 5 mm. Für gewerbliche Zwe­ cke kann die Stärke dieser Schicht größer gewählt werden. Diese Schicht ist elastisch, was die Elastizität der oberen Lippe be­ wirkt und somit das elastische Vorspannen der Platten in die Verrastungsstellung. Die mittlere Schicht aus Hartfaserplatte oder Holzfaserplatte hat vorzugsweise eine Stärke zwischen 3 und 15 mm, entsprechend der gewünschten Stabilität, die vom Verwendungszweck und der Untergrundbeschaffenheit abhängt. Um eine rutschfeste Verlegung und eine gute Trittschalldämmung zu erwirken, ist die untere Trag- und Dämmschicht aus Kork, Kunst­ stoff oder Gummi in einer Stärke von vorzugsweise 0,5 bis 4 mm vorgesehen. Die relativ weiche Ausbildung dieser unteren Trag- und Dämmschicht bewirkt auch den Ausgleich kleiner Unebenheiten am Untergrund und somit eine sichere Verlegung der Platten auf verschiedenen Untergründen. Um insbesondere bei industriellen Anwendungen die Stabilität der Platten insgesamt zu erfüllen, kann zwischen den Schichten, z. B. zwischen der oberen und der mittleren Schicht eine Faser-, Netz- oder Gewebeschicht angeord­ net sein, die die Verformungsfestigkeit der Bodenplatte be­ trächtlich steigert. Diese Verstärkungsschichten können auch zwischen allen Schichten eingeklebt sein. Selbstverständlich können die einzelnen Elemente der Verbindungsbereiche auch in abweichender Form ausgebildet sein. Das erste Verrastungsele­ ment an der Oberseite der unteren Lippe kann z. B. in Form ei­ ner Nut mit Halbkreisquerschnitt ausgebildet sein, während an der Unterseite der Feder ein zweites komplementäres Verras­ tungselement in Form einer halbkreisförmigen Wulst vorgesehen ist.
Nach Einrasten der Verrastungselemente ineinander können die Bodenplatten beispielsweise nicht mehr voneinander gelöst wer­ den. Vorzugsweise sind die Bodenplatten jedoch, insbesondere im Falle des Vorsehens V-förmiger Verrastungselemente nach Über­ winden einer größeren Lösekraft wieder voneinander lösbar und in einer neuen Verlegung wieder miteinander verbindbar.
Die Verrastungselemente können auch in der Unterseite der obe­ ren Lippe und in der Oberseite der Feder angeordnet sein. In diesem Fall sind die Verrastungselemente im elastischen Nutteil (oberes Lippe) angeordnet, was ein leichteres horizontales Ein­ schieben und Verrasten der Bodenplatten ermöglicht, wenngleich auch eine angewinkeltes Einsetzen und Verbinden von Bodenplat­ ten schwieriger ist, weil die Relativbewegung beim Einklappen mehr zwischen der unteren Lippe und der Feder auftritt als zwi­ schen der oberen Lippe und der Feder. Die Verrastungselemente können dabei wie oben beschrieben ausgebildet sein.
Die Erfindung wird nachfolgend beispielsweise anhand der sche­ matischen Zeichnung beschrieben.
Fig. 1 zeigt den Querschnitt zweier Bodenplatten im Verbin­ dungsbereich in Verrastungsstellung.
Fig. 1 zeigt zwei Bodenplatten 10, 12 eines elastischen Boden­ belages. Jede Platte besteht aus einer oberen Linoleumschicht 14, die ggf. unter Zwischenlegung einer Netz- oder Gewebelage mit einer mittleren Hartfaserschicht 15 verbunden ist. Die Hartfaserschicht bringt die notwendige Stabilität der Platte. Um die Auflageeigenschaften und die Trittschalldämmung zu verbessern ist an der Hartfaserschicht 16 eine untere Trag- und Dämmschicht 18 angeordnet, die in der Regel aus Kork, Gummi, Kunststoff oder anderen weichen und dämmenden Stoffen besteht. Beide Platten 10,12 sind in ihrem Verbindungsbereich darge­ stellt, der bei der linken Platte 10 durch eine Nut mit einer oberen Lippe 20 und einer unteren Lippe 22 gebildet ist, wäh­ rend der komplementäre Verbindungsbereich der rechten Boden­ platte 12 durch eine Feder 24 gebildet ist. Die untere Lippe 22 steht über eine obere Stoßkante 25 hervor, die gegenüber der senkrechten Ebene an der Kante um einen Winkel α vorzugsweise zwischen 5 und 15° geneigt ist, um das Eindringen von Schmutz zu verhindern. Die Stoßkante 25 an der Stirnseite der oberen Lippe 20 und der anliegenden Kante der angrenzenden Bodenplatte 12 ist allein durch die obere elastische Schicht 14 gebildet.
In der unteren Lippe 22 ist als erstes Verrastungselement eine V-förmige Nut 26 mit einem Innenschenkel 28 und einem äußeren Schenkel 30 gebildet. Das dazu komplementäre zweite Verras­ tungselement der Feder 24 besteht aus einer hervorstehenden Kante bzw. Wulst 32 mit einem V-förmigen Querschnitt, der kom­ plementär zu der V-Nut 26 der unteren Lippe 22 ausgebildet ist.
Die Figur zeigt die beiden Bodenplatten 10, 12 in Verrastungs­ stellung, bei der die elastische obere Lippe 20 die Feder 24 mit ihrem Verrastungswulst 32 in die V-Nut 26 der unteren Lippe 22 hineindrückt. Hierbei gleitet der Wulst 32 an dem äußeren Schenkel 30 der V-Nut 26 entlang und bewirkt somit ein Hinein­ ziehen der Feder 24 in die Nut, bis die Stoßkanten 25 unter der Oberseite der Bodenplatten 10, 12 elastisch vorgespannt gegen­ einander anliegen. In dieser dargestellten Verrastungsstellung ist unter der Stoßkante 25 zwischen der Stirnseite der oberen Lippe 20 und der gegenüberliegenden Seite der anderen Boden­ platte 12 ein erster Hohlraum 34 gebildet. An der Stirnseite der Feder 24 im Nutengrund ist ein weiterer Hohlraum 36 gebil­ det und an der Stirnseite der unteren Lippe 22 ist ebenfalls ein Freiraum 38 vorgesehen. Weiterhin liegt die V-förmige Ver­ rastungskante 32 der Feder 24 nicht vollständig in der V- förmigen Verrastungsnut 26 der unteren Lippe 22. Die durch die obere elastische Lippe 20 bewirkte Verrastungsbewegung der Ver­ rastungselemente 26, 32 wird somit nur durch die Stoßkanten 25 im oberen Kantenbereich der angrenzenden Bodenplatten 10, 12 blockiert, was sicher stellt, dass die gesamte elastische Ver­ spannung der Verrastung in eine horizontale gegenseitige Ver­ spannung der Stoßkanten 25 übertragen wird. In Zusammenhang mit der leichten Schrägstellung der Stoßkante 25 um den Winkel α wird somit eine absolut enge, elastisch vorgespannte und dichte Anlage der Bodenplatten 10, 12 aneinander bewirkt. Die weiteren Freiräume 34, 36 und 38 können somit für eine Verklebung der Verbindungselemente verwendet werden, falls eine dauerhafte und unlösbare Verbindung gewünscht ist. In nicht verklebter Ausfüh­ rung ist ein Lösen der Platten möglich, wenn die elastische Vorspannung überwunden wird, die die obere Lippe 20 beim Her­ ausgleiten der Verrastungskante 32 der Feder 24 aus der Ver­ rastungsnut 26 der unteren Lippe 22 nach oben auslenkt. Die dargestellten Verbindungselemente erlauben somit ein wiederhol­ tes Verlegen der Bodenplatten.
Durch die Tatsache, dass der äußere Schenkel 30 in der Ver­ rastungsnut 26 der unteren Lippe 22 steiler ist als der innere Schenkel 28 wird eine Art Widerhaken-Effekt erreicht, was das Einschieben der Feder 24 in die Nut zwischen der oberen Lippe 20 und der unteren Lippe 22 einfacher ermöglicht, als das He­ rausziehen der Feder 24 aus der Nut.
Selbstverständlich ist es möglich, dass die gesamte obere Lippe 20 aus der oberen Schicht 14 der Bodenplatten 10, 12 besteht, während es im dargestellten Ausführungsbeispiel nur teilweise der Fall ist. Elemente der Verbindung, z. B. Verrastungselemente können einfach oder auch mehrfach ausgebildet sein.

Claims (10)

1. Elastischer Bodenbelag, bestehend aus miteinander verbindba­ ren mehrschichtigen Bodenplatten (10, 12), mit wenigstens einer oberen. Schicht (14) aus Linoleum, Kunststoff oder Kork, einer mittleren Schicht (16) aus Hartfasermaterial und wenigstens ei­ ner unteren Trag- und Dämmschicht (18) z. B. aus Kork, Kunst­ stoff oder Gummi,
welche Bodenplatten (10, 12) in ihrem Kantenbereich über zuein­ ander komplementäre Nuten (20, 22) und Federn (24) verfügen, die in Verbindungsstellung der Bodenplatten (10, 12) miteinander verrastbar sind;
die Nut besteht aus einer oberen und unteren Lippe (20, 22), zwischen denen die Feder (24) aufgenommen wird;
die obere Lippe (20) ist elastisch und zumindest teilweise einteilig mit der oberen Schicht (14) ausgebildet,
die obere Lippe (20) ist vorzugsweise von der Oberseite der Bo­ denplatte aus nach innen leicht abgeschrägt,
die untere Lippe (22) ist starr und länger ausgebildet als die obere Lippe (20),
die obere und/oder untere Lippe (20, 22) enthält ein erstes Ver­ rastungselement (26),
die Feder (24) enthält an ihrer Ober- und/oder Unterseite ein zum ersten Verrastungselement (26) komplementäres zweites Verrastungselement (32).
2. Elastischer Bodenbelag nach Anspruch 1, bei dem das erste Verrastungselement (26) an der unteren Lippe (22) innerhalb der Oberkante (25) der oberen Lippe (20) ange­ ordnet ist.
3. Elastischer Bodenbelag nach Anspruch 2, bei dem das zweite Verrastungselement (32) der Feder (24) sich nach außen über die Oberkante der Bodenplatte (12) hinaus er­ streckt.
4. Elastischer Bodenbelag nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, bei dem das erste Verrastungselement (26) die Form einer auf der Oberseite der unteren Lippe (22) verlaufenden V-Nut hat, deren weiter aussen liegender Schenkel (30) steiler ist als der weiter innen liegende Schenkel (28).
5. Elastischer Bodenbelag nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, bei dem die obere Schicht (14) eine Stärke von 2 bis 5 mm, die mittlere Schicht (16) eine Stärke von 3 bis 15 mm und die untere Schicht (18) eine Stärke von 0,5 bis 4 mm aufweist.
6. Elastischer Bodenbelag nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, bei dem zwischen wenigstens zwei der drei Schichten eine Faser-, Netz- oder Gewebeschicht angeordnet ist.
7. Elastischer Bodenbelag nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, bei dem die Unterseite der Feder (24) nach außen oben ge­ neigt oder gekrümmt ist.
8. Elastischer Bodenbelag nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, bei dem die Bodenplatten (10, 12) eine rechteckige bzw. quadratische Grundfläche haben, wobei an zwei benachbarten Kan­ ten der Bodenplatten (10, 12) Federn (24) und an den beiden an­ deren benachbarten Kanten Nuten (20, 22) ausgebildet sind.
9. Elastischer Bodenbelag nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, bei dem in Verrastungsstellung der Bodenplatten (10,12) die Kante (25) der oberen Lippe (20) der einen Bodenplatte (10) an der gegenüberliegenden Kante der angrenzenden Bodenplatte (12) anliegt, während die Feder (24) vom Nutengrund als auch die untere Lippe (22) von der gegenüberliegenden Kante der an­ grenzenden Bodenplatte (12) beabstandet sind.
10. Elastischer Bodenbelag nach Anspruch 9, bei dem die obere Lippe (20) und/oder die gegenüberliegende Kante der angrenzenden Bodenplatte oberhalb der Feder (24) eine Stoßkante (25) zur gegenseitigen Anlage der Kanten der Boden­ platten (10,22) in Verrastungsstellung aufweist/aufweisen, wel­ che Stoßkante aus der oberen Schicht (14) gebildet ist.
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