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DE102010056177A1 - Verfahren zum Betreiben eines Fahrzeugs mit einer Kommunikationseinrichtung - Google Patents

Verfahren zum Betreiben eines Fahrzeugs mit einer Kommunikationseinrichtung Download PDF

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DE102010056177A1
DE102010056177A1 DE201010056177 DE102010056177A DE102010056177A1 DE 102010056177 A1 DE102010056177 A1 DE 102010056177A1 DE 201010056177 DE201010056177 DE 201010056177 DE 102010056177 A DE102010056177 A DE 102010056177A DE 102010056177 A1 DE102010056177 A1 DE 102010056177A1
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communication device
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wird später genannt werden Erfinder
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Mercedes Benz Group AG
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Daimler AG
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/60Substation equipment, e.g. for use by subscribers including speech amplifiers
    • H04M1/6033Substation equipment, e.g. for use by subscribers including speech amplifiers for providing handsfree use or a loudspeaker mode in telephone sets
    • H04M1/6041Portable telephones adapted for handsfree use
    • H04M1/6075Portable telephones adapted for handsfree use adapted for handsfree use in a vehicle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Traffic Control Systems (AREA)

Abstract

Die Kommunikation eines Fahrers soll sicherer durchgeführt werden können. Hierzu wird bereitgestellt ein Verfahren zum Betreiben eines Fahrzeugs (10) mit einer Kommunikationseinrichtung (12), bei dem eine Verfügbarkeit der Kommunikationseinrichtung (12) in Abhängigkeit von zumindest einem Kriterium gesteuert wird, wobei der Fahrer mittels einer Schnittstelleneinrichtung (22) über ein Erfüllen des zumindest einen Kriteriums informiert wird, wenn die Kommunikationseinrichtung (12) nicht verfügbar ist. Darüber hinaus betrifft die vorliegende Erfindung ein Fahrzeug (10) mit derartigen Einrichtungen.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben eines Fahrzeugs mit einer Kommunikationseinrichtung, bei dem eine Verfügbarkeit der Kommunikationseinrichtung in Abhängigkeit von zumindest einem Kriterium gesteuert wird. Darüber hinaus betrifft die vorliegende Erfindung ein Fahrzeug mit einer derartigen Einrichtung.
  • Das Telefonieren während der Fahrt in einem Fahrzeug stellt unabhängig von dem Vorhandensein einer Freisprecheinrichtung ein hohes Sicherheitsrisiko dar. Eine Studie der US-Sicherheitsbehörde NHTSA kommt zu dem Ergebnis, dass ein telefonierender Fahrer vergleichbar gefährdet ist, einen Unfall zu verursachen, wie ein mit 0,8 Promille alkoholisierter Fahrer.
  • Zur Vermeidung der Ablenkung des Fahrers und der daraus resultierenden Gefahrensituationen wurde ein Konzept entwickelt, welches eine Fahrsituationsbewertung nach den folgenden Kriterien vornimmt: Zunächst wird die momentane Fahrmanöverklassifikation aus den Fahrzeugparametern, wie z. B. dem Lenkwinkel, der Geschwindigkeit, der Längs- und Querbeschleunigung, eines Kickdowns, des Einlegens des Rückwärtsgangs und dergleichen bestimmt. Zudem wird eine prädikative Streckenklassifikation aus einer digitalen Straßenkarte, nach welcher z. B. zwischen einer Autobahnauffahrt, einem Kreisverkehr, einer scharfen Kurve, einer komplexen Kreuzung oder dergleichen unterschieden werden kann. Anschließend wird entschieden, ob ein, in diesem Moment eingehender Telefonanruf unterdrückt oder durchgestellt werden kann. Hierzu ist die Druckschrift EP 1 467 543 A2 der Anmelderin bekannt, welche ein System, ein Betriebsverfahren und eine Benutzerschnittstelle für Funkkommunikationen mit einem Einschränkungs-Betriebsmodus in einem Kraftfahrzeug betrifft.
  • Eine weitere Idee wurde in einer Patentanmeldung der Anmelderin erläutert, in der es darum geht, dem Fahrer das Telefonieren nur dann zu gestatten, wenn er die Längs- und Querregelung dem Assistenzsystem im Fahrzeug überlässt und somit kognitive Ressourcen zum Telefonieren frei hat. Ferner ist es auch möglich, eine eingeschränkte Funktion des Telefonierens in Abhängigkeit der Straßenklasse, der Verkehrsdichte und/oder der schlechten Witterung vorzunehmen, um die volle Konzentration bzw. Aufmerksamkeit des Fahrers auf seine Fahraufgabe zu gewährleisten.
  • In allen vorgenannten Fällen wird auf das Sicherheitsrisiko beim Telefonieren während der Fahrt eingegangen und gewisse Restriktionsmöglichkeiten aufgezeigt.
  • Aus der Druckschrift EP 1 625 040 B1 der Anmelderin geht hervor, dass Kommunikation, und in diesem speziellen Fall das Telefonieren, durchaus zur Aktivierung des Fahrers in monotonen Fahrsituationen, welche Müdigkeit induziert, führt. Solche monotonen Fahrsituationen können aus den Fahrzeugdaten, wie z. B. einer konstanten Geschwindigkeit, kleinen Lenkwinkeln, wenig Blinkerbetätigungen, dem gleichen Abstand zum Vordermann oder dergleichen bestimmt werden.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht somit darin, den Fahrer die Beschränkungen bei der Nutzung einer Kommunikationseinrichtung transparenter und verständlicher zu machen.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch ein Verfahren nach Anspruch 1 sowie ein Fahrzeug nach Anspruch 5. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Erfindungsgemäß wird demnach bereitgestellt ein Verfahren zum Betreiben eines Fahrzeugs mit einer Kommunikationseinrichtung, bei dem eine Verfügbarkeit der Kommunikationseinrichtung in Abhängigkeit von zumindest einem Kriterium gesteuert wird, wobei der Fahrer mittels einer Schnittstelleneinrichtung über ein Erfüllen des zumindest einen Kriteriums informiert wird, wenn die Kommunikationseinrichtung nicht verfügbar ist.
  • Darüber hinaus wird erfindungsgemäß bereitgestellt ein Fahrzeug mit einer Kommunikationseinrichtung und einer Steuereinrichtung, mittels welcher eine Verfügbarkeit der Kommunikationseinrichtung in Abhängigkeit von zumindest einem Kriterium steuerbar ist, mit einer Schnittstelleneinrichtung, mit der der Fahrer über ein Erfüllen des zumindest einen Kriteriums informierbar ist, wenn die Kommunikationseinrichtung nicht verfügbar ist.
  • In vorteilhafter Weise kann somit der Fahrer des Fahrzeugs darüber informiert werden, in Abhängigkeit von welchem Kriterium die Verfügbarkeit der Kommunikationseinrichtung, beispielsweise eines Funktelefons bzw. Mobiltelefons, gesteuert wird. Durch diese Information kann dem Fahrer aufgezeigt werden, wie er sein Verhalten im Straßenverkehr anpassen soll, um die Kommunikationseinrichtung zu nutzen.
  • Vorzugsweise betrifft das Kriterium zu der an den Fahrer abgegebenen Information eine oder mehrere der folgenden Größen:
    • – eine Aktivität und/oder Aktivierbarkeit eines Fahrerassistenzsystems,
    • – eine Straßenklasse,
    • – eine Verkehrsdichte,
    • – eine Witterung, und
    • – eine Eigeninitiative des Fahrers bezüglich des Beginnes einer Kommunikation mit der Kommunikationseinrichtung.
  • Der Fahrer kann beispielsweise nur die Kommunikationseinrichtung nutzen, wenn er von einem Fahrerassistenzsystem unterstützt wird. Das Fahrerassistenzsystem kann die Längs- und Querregelung des Fahrzeugs übernehmen. Hierfür kann z. B. ein Spurhalteassistent und ein System zur Abstandsregelung verwendet werden.
  • Bei der Größe Straßenklasse soll zumindest zwischen einer Autobahn, einer Landstraße und den Straßen in einem Stadtgebiet unterschieden werden. Wenn sich der Fahrer beispielsweise auf einer Autobahn auf der rechten Spur befindet, kann die Nutzung der Kommunikationseinrichtung bis zu einer bestimmten Geschwindigkeit erlaubt werden, wobei bei der gleichen Geschwindigkeit auf Landstraßen oder im Stadtverkehr die Nutzung nicht gestattet wird. Zudem kann hier zwischen einer Autobahnauffahrt, einem Kreisverkehr, einer scharfen Kurve, einer komplexen Kreuzung oder dergleichen unterschieden werden.
  • Bei einem hohen Verkehrsaufkommen bzw. einer hohen Verkehrsdichte sollte die Kommunikationseinrichtung für den Fahrer nicht zur Verfügung stehen. Dies gilt in ebensolcher Weise, falls dies die Straßenverhältnisse aufgrund von schlechter Witterung, wie beispielsweise Schnee, Eisglätte oder Regen, nicht zulassen.
  • Hierbei soll ebenfalls berücksichtigt werden, ob eine Kommunikation mit der Kommunikationseinrichtung von dem Fahrer initiiert wird oder nicht. Eine Kommunikation, die von dem Fahrer ausgeht, kann gegenüber einer solchen priorisiert werden, welche von Extern eingeht.
  • In einer vorteilhaften Ausführung wird der Fahrer über eine Änderung des Zustandes der Verfügbarkeit der Kommunikationseinrichtung informiert. Somit wird die Verfügbarkeit der Kommunikationseinrichtung für den Fahrer verständlich und er kann sein Verhalten im Straßenverkehr infolge dessen anpassen.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst die Kommunikationseinrichtung ein Funktelefon. Somit kann der Fahrer die Kommunikationseinrichtung zum Telefonieren nutzen, es kann ihm ein Anrufbeantworter bzw. eine Mailbox bereitgestellt werden und er kann zudem Textnachrichten senden oder empfangen.
  • Vorzugsweise ist bei dem Fahrzeug die Verfügbarkeit mit der Steuereinrichtung in Abhängigkeit von einer Aktivität eines Fahrerassistenzsystems des Fahrzeugs steuerbar. In einer weiteren Ausgestaltung umfasst das Fahrzeug zumindest eine Vorrichtung zum Ermitteln oder zum Empfangen von einer Information über eine Straßenklasse, eine Verkehrsdichte und/oder eine Witterung, wobei diese Information von der Steuereinrichtung zum Steuern der Kommunikationseinrichtung nutzbar ist.
  • Die vorliegende Erfindung wird anhand der beigefügten Figur näher erläutert, die schematisch ein erfindungsgemäßes Fahrzeug mit einer Kommunikationseinrichtung und einer Steuereinrichtung zeigt, mittels welcher eine Verfügbarkeit der Kommunikationseinrichtung in Abhängigkeit von zumindest einem Kriterium steuerbar ist und einer Schnittstelleneinrichtung, mit der der Fahrer über ein Erfüllen des zumindest einen Kriteriums informierbar ist, wenn die Kommunikationseinrichtung nicht verfügbar ist.
  • Die nachfolgend näher geschilderten Ausführungsbeispiele stellen bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung dar.
  • Die einzige Figur zeigt hierbei ein Fahrzeug 10 mit einer Kommunikationseinrichtung 12, welche beispielsweise als Mobilfunktelefon mit oder ohne Freisprechanlage ausgestaltet sein kann. Darüber hinaus kann die Kommunikationseinrichtung 12 aber auch eine Funkanlage wie bei Einsatzfahrzeugen oder Taxis sein. Ebenso kann es sich bei der Kommunikationseinrichtung 12 um eine beliebige andere Einrichtung handeln, mit der Daten von extern empfangbar oder mit einer externen Einrichtung austauschbar sind.
  • Zwischen der Kommunikationseinrichtung 12 und einer Steuereinrichtung 14 besteht hier eine bidirektionale Datenverbindung 16, so dass Daten sowohl von der Kommunikationseinrichtung 12 zu der Steuereinrichtung 14 als auch umgekehrt übertragen werden können.
  • Des Weiteren umfasst das Fahrzeug 10 zumindest eine Vorrichtung 18 zum Ermitteln oder zum Empfangen von einer Information, wobei diese Information von der Steuereinrichtung 14 zum Steuern der Kommunikationseinrichtung 12 nutzbar ist. Die Vorrichtung 18 ist hierzu über eine Datenverbindung 20 mit der Steuereinrichtung 14 verbunden. Die Vorrichtung 18 dient beispielsweise zum Ermitteln oder zum Empfangen von einer Information über eine Straßenklasse, eine Verkehrsdichte, eine Witterung.
  • Zudem soll mit der Vorrichtung 18 eine Information über das Fahrerassistenzsystem des Fahrzeugs ermittelt werden. Der Fahrer kann beispielsweise nur die Kommunikationseinrichtung 12 nutzen, wenn er von einem Fahrerassistenzsystem unterstützt wird.
  • Die Information über die Straßenklasse können beispielsweise aus digitalen Straßenkarten und/oder GPS-Systemen gewonnen werden. Ebenso können hierfür Informationen über die Beschaffenheit der Straßen auf einen Datenspeicher hinterlegt sein.
  • Mittels der Vorrichtung 18 soll ebenso eine Information über die Verkehrsdichte ermittelt werden. Hierzu können aktuellen Verkehrsmeldungen empfangen werden oder über Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation übermittelt werden. Hierfür können ebenso geeignete Abstandssensoren genutzt werden, um den Abstand zum Vordermann zu bestimmen.
  • Informationen über die Witterung können einerseits mit geeigneten Temperatursensoren bestimmt werden. Somit kann anhand der Temperatur entschieden werden, ob die Möglichkeit besteht, dass die Fahrbahnoberfläche bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt in Folge von Eis oder Schnee glatt ist. Ebenso können hier beispielsweise Regensensoren oder dergleichen eingesetzt werden. In einer bevorzugten Ausführung werden Daten über die aktuellen Wetterverhältnisse von einer externen Station an die Vorrichtung 18 übermittelt.
  • Um die Verfügbarkeit der Kommunikationseinrichtung 12 mittel der Steuereinrichtung 14 zu steuern, soll ebenfalls berücksichtigt werden, ob die Kommunikation aus Eigeninitiative des Fahrers heraus gestartet wurde. Die Information hierzu kann von der Kommunikationseinrichtung 12 an die Steuereinrichtung 14 übermittelt werden. Eine Information bezüglich anderer Kriterien wird von der Vorrichtung 18 an die Steuereinrichtung 14 übermittelt wird. In der Steuereinrichtung 14 wird diese Information gegebenenfalls mit einem entsprechenden Schwellwert verglichen. In Abhängigkeit davon wird die Verwendung der Kommunikationseinrichtung 12 gesteuert.
  • Der Fahrer wird mit einer Schnittstelleneinrichtung 22 über ein Erfüllen des zumindest einen Kriteriums informiert, wenn die Kommunikationseinrichtung 12 nicht verfügbar ist. Hierzu werden die Daten zwischen der Steuereinrichtung 14 und der Schnittstelleneinrichtung 22 über die Datenverbindung 24 übermittelt. Ist beispielsweise das Kriterium „Verkehrsdichte liegt über einer vorgegebenen Schwelle” erfüllt, so wird eine Kommunikation z. B. mit einem Mobiltelefon abgebrochen oder nicht zur Verfügung gestellt, und der Fahrer wird über den Grund der Nichtverfügbarkeit informiert.
  • Die Schnittstelleneinrichtung 22 kann dem Fahrer die Information visuell, auditiv oder haptisch übermitteln. Vorzugsweise ist die Schnittstelleneinrichtung 22 als geeignete Mensch-Maschine-Schnittstellen ausgebildet.
  • Bezugszeichenliste
  • 10
    Fahrzeug
    12
    Kommunikationseinrichtung
    14
    Steuereinrichtung
    16
    Datenverbindung
    18
    Vorrichtung
    20
    Datenverbindung
    22
    Schnittstelleneinrichtung
    24
    Datenverbindung
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • EP 1467543 A2 [0003]
    • EP 1625040 B1 [0006]

Claims (7)

  1. Verfahren zum Betreiben eines Fahrzeugs (10) mit einer Kommunikationseinrichtung (12), bei dem eine Verfügbarkeit der Kommunikationseinrichtung (12) in Abhängigkeit von zumindest einem Kriterium gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrer mittels einer Schnittstelleneinrichtung (22) über ein Erfüllen des zumindest einen Kriteriums informiert wird, wenn die Kommunikationseinrichtung (12) nicht verfügbar ist.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kriterium zu der an den Fahrer abgegebenen Information eine oder mehrere der folgenden Größen betrifft: – eine Aktivität und/oder Aktivierbarkeit eines Fahrerassistenzsystems, – eine Straßenklasse, – eine Verkehrsdichte, – eine Witterung, und – eine Eigeninitiative des Fahrers bezüglich des Beginnes einer Kommunikation mit der Kommunikationseinrichtung (12).
  3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrer über eine Änderung des Zustandes der Verfügbarkeit der Kommunikationseinrichtung (12) informiert wird.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kommunikationseinrichtung (12) ein Funktelefon umfasst.
  5. Fahrzeug (10) mit einer Kommunikationseinrichtung (12) und einer Steuereinrichtung (14), mittels welcher eine Verfügbarkeit der Kommunikationseinrichtung (12) in Abhängigkeit von zumindest einem Kriterium steuerbar ist, gekennzeichnet durch eine Schnittstelleneinrichtung (22), mit der der Fahrer über ein Erfüllen des zumindest einen Kriteriums informierbar ist, wenn die Kommunikationseinrichtung (12) nicht verfügbar ist.
  6. Fahrzeug (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verfügbarkeit mit der Steuereinrichtung (14) in Abhängigkeit von einer Aktivität eines Fahrerassistenzsystems des Fahrzeugs (10) steuerbar ist.
  7. Fahrzeug (10) nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrzeug (10) zumindest eine Vorrichtung (18) zum Ermitteln oder zum Empfangen von einer Information über eine Straßenklasse, eine Verkehrsdichte und/oder eine Witterung umfasst, und diese Information von der Steuereinrichtung (14) zum Steuern der Kommunikationseinrichtung (12) nutzbar ist.
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