[go: up one dir, main page]

DE102010027406A1 - Elektrogerät, insbesondere Elektrowerkzeug - Google Patents

Elektrogerät, insbesondere Elektrowerkzeug Download PDF

Info

Publication number
DE102010027406A1
DE102010027406A1 DE102010027406A DE102010027406A DE102010027406A1 DE 102010027406 A1 DE102010027406 A1 DE 102010027406A1 DE 102010027406 A DE102010027406 A DE 102010027406A DE 102010027406 A DE102010027406 A DE 102010027406A DE 102010027406 A1 DE102010027406 A1 DE 102010027406A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
load
electrical
microcontroller
electric motor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE102010027406A
Other languages
English (en)
Other versions
DE102010027406B4 (de
Inventor
Christian Straub
Roger HÜGLI
Andreas Dr. Fuchs
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Marquardt GmbH
Original Assignee
Marquardt GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Marquardt GmbH filed Critical Marquardt GmbH
Priority to DE102010027406.2A priority Critical patent/DE102010027406B4/de
Publication of DE102010027406A1 publication Critical patent/DE102010027406A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102010027406B4 publication Critical patent/DE102010027406B4/de
Active legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Images

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25FCOMBINATION OR MULTI-PURPOSE TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DETAILS OR COMPONENTS OF PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS NOT PARTICULARLY RELATED TO THE OPERATIONS PERFORMED AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B25F5/00Details or components of portable power-driven tools not particularly related to the operations performed and not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Elektrogerät, insbesondere ein Elektrowerkzeug mit einem Elektromotor (2), wie ein Akku- und/oder Netz-Elektrowerkzeug, beispielsweise Bohrmaschinen, Schleifer, Sägen, Hobel, Winkelschleifer o. dgl., und mit einer Spannungsversorgung (14) für den Betrieb des Elektrogeräts, insbesondere einer Last, wie den Elektromotor (2), im Elektrogerät. Wenn die Spannung (16) der Spannungsversorgung (14) einen Grenzwert unter- und/oder überschreitet, so wird der Betrieb des Elektrogeräts, insbesondere der Last, abgeschaltet.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Elektrogerät nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Bei dem Elektrogerät kann es sich um ein Elektrohandwerkzeug, und zwar um ein Akku- und/oder ein Netz-Elektrowerkzeug, insbesondere um Bohrmaschinen, Schleifer, Sägen, Hobel, Winkelschleifer o. dgl., handeln. Bei dem Elektrogerät kann es sich auch um ein Hausgerät, wie ein Küchenarbeitsgerät, ein Staubsauger o. dgl., oder um eine tragbare Lampe handeln.
  • Solche Elektrowerkzeuge besitzen einen Elektromotor. Für den bestimmungsgemäßen Betrieb des Elektrogeräts ist dieses mit einer Spannungsversorgung versehen. Insbesondere wird eine Last im Elektrogerät, wie der Elektromotor, mit Energie aus der Spannungsversorgung betrieben. Es hat sich herausgestellt, daß Veränderungen der Spannung der Versorgungsspannung außerhalb gewisser Grenzwerte zu Schäden am Elektrogerät führen können. Insbesondere bei Verwendung eines Akkus zur Spannungsversorgung des Elektrogeräts kann es dabei zur Zerstörung des Akkus kommen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Schäden am Elektrogerät aufgrund von Spannungsveränderungen der Versorgungsspannung zu verhindern. Insbesondere ist es Aufgabe, eine sehr einfache Lösung für die beschriebenen Problemstellungen anzugeben.
  • Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Elektrogerät durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
  • Beim erfindungsgemäßen Elektrogerät wird der Betrieb des Elektrogeräts abgeschaltet, wenn die elektrische Spannung der Spannungsversorgung einen Grenzwert und/oder wenigstens eine einzelne Spannung der Spannungsversorgung einen Grenzwert unter- und/oder überschreitet. Bevorzugterweise erfolgt in diesem Fall eine Abschaltung der mittels der Versorgungsspannung betriebenen Last im Elektrogerät. Durch die Erfindung ist somit insbesondere die Versorgungsspannungsüberwachung eines Elektrowerkzeuges geschaffen. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • In üblicher Weise ist das Elektrogerät mittels eines Schalters manuell durch den Benutzer ein- und/oder ausschaltbar, wobei der Schalter ein Schaltergehäuse aufweisen kann. Häufig ist dem Schalter ein Microcontroller zugeordnet, der mittels einer Software gesteuert ist und zweckmäßigerweise im Schaltergehäuse befindlich ist. Der Microcontroller findet als Elektronik im Schalter zur Ansteuerung des Elektromotors Verwendung. Beispielsweise steuert der Microcontroller den Elektromotor derart an, dass dieser mit einer vorgewählten Drehzahl betrieben wird. Es bietet sich zwecks Kompaktheit an, eine Überwachungselektronik zur Messung der Spannung und/oder der jeweils einzelnen Spannungen der Spannungsversorgung ebenfalls im Schaltergehäuse anzuordnen. Geschaffen ist damit eine Versorgungsspannungsüberwachung eines Elektrowerkzeuges im Schalter.
  • Auf eine spezielle Elektronik im Energiespeicher, welche die Überwachung übernimmt und mittels eines Schaltelements die Last abtrennt oder wenigstens ein Abschalt-Signal an den Schalter sendet, der dann die Trennung vornimmt, kann somit verzichtet werden. Ein solches System bestünde aus mehreren voneinander getrennten Elektronik-Modulen, was zu Redundanzen führt, die einerseits zwar gewünscht sein könnten, jedoch aus marktwirtschaftlicher Sicht nicht oder nur schwer verkäuflich sind. Vielmehr ist bei dieser erfindungsgemäßen Weiterbildung eine Kombination von Schalter- und Überwachungselektronik geschaffen, womit Kosten gesenkt werden. Insbesondere wird dabei das im Schalter bereits vorhandene Schaltelement zur Abtrennung der Last verwendet, womit das ansonsten zusätzliche Schaltelement nicht benötigt wird.
  • In weiterer Ausgestaltung bietet es sich an, daß die von der Überwachungselektronik gemessene Spannung und/oder die gemessenen einzelnen Spannungen dem Mikrocontroller zugeführt werden. Die Auswertung, ob die gemessene Spannung und/oder die gemessenen einzelnen Spannungen innerhalb den vorgegebenen Grenzen sind, erfolgt dann mittels des Microcontrollers, der gegebenenfalls mit einer diesbezüglichen zugehörigen Software betrieben werden kann. Bevorzugterweise erfolgt dann weiterhin das Ausschalten der Last mittels eines Schaltelements des Schalters in Abhängigkeit von der vorangegangenen Auswertung durch den Microcontroller. Zweckmäßigerweise kann das Schaltelement einen Halbleiterschalter umfassen, bei dem es sich insbesondere um einen Leistungstransistor, wie einen MOS-FET, handelt. In kompakter Art und Weise ist das Schaltelement ebenfalls im Schaltergehäuse befindlich.
  • In einer Weiterbildung wird das Elektrogerät mit einer Versorgungsspannung aus einem mobilen Energiespeicher in der Art eines Akkus betrieben. Der Energiespeicher kann sich wiederum aus mehreren Zellen zusammensetzen. Zweckmäßigerweise mißt die Überwachungselektronik jeweils die elektrischen Zwischenspannungen an den einzelnen Zellen und/oder die elektrische Gesamtspannung sämtlicher Zellen des Energiespeichers. Indem jede Zwischenspannung sowie die Gesamtspannung überwacht wird, wird verhindert, daß einzelne Zellen stärker belastet werden als andere Zellen des Energiespeichers. Ansonsten kann es bei einer unbalancierten Entladung des Energiespeichers zu Schäden kommen, welche mit Hilfe der Erfindung dadurch verhindert werden, daß der Elektrowerkzeugschalter frühzeitig die Last von der Quelle, also dem Energiespeicher, trennt.
  • Für eine besonders bevorzugte Ausgestaltung ist nachfolgendes festzustellen. Typischerweise wird das elektrische System des Elektrowerkzeugs von einem angeschlossenen, mobilen Energiespeicher mit elektrischer Energie versorgt. Beispielsweise kann es sich dabei um einen Akku mit einer Nominalspannung von 14.4 V Gleichspannung (DC), 18.0 V DC o. dgl. handeln. Von dem eingesetzten Energiespeicher werden dann alle Zwischenspannungen zur Elektronik des Elektrowerkzeugschalters geführt. Die Elektronik des Elektrowerkzeugschalters mißt die Zwischenspannungen und die Gesamtspannung des Energiespeichers. In Weiterbildungen kann die Auswertung, ob die Spannungen in den vorgegebenen Grenzen sind, mittels eines Microcontrollers und Software erfolgen. Das Ausschalten der Last kann mittels eines Schaltelements entsprechend der vorangegangenen Auswertung durch den Microcontroller erfolgen.
  • Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die Elektronik im Elektrowerkzeugschalter so ausgelegt werden kann, daß die erfindungsgemäße Überwachungs-Funktion keine Bestückungsvarianten verursacht. Wird ein Microcontroller im Schalter eingesetzt, so kann die Software zusätzlich die Auswertung der Spannung sowie das Abschaltverhalten des Schalters steuern, so daß keine Schäden am Energiespeicher durch eine schwankende Spannung verursacht werden. Es werden dann nur noch elektrische Verbindungen vom Energiespeicher zum Schalter benötigt, jedoch keine zusätzliche Überwachungselektronik, insbesondere nicht eine solche im Energiespeicher.
  • Es können zum einen Elektronikmodule für Elektrowerkzeuge entwickelt werden, welche ganzheitlich den Energiespeicher beim Entladen überwachen und schützen. Bei Einsatz eines Microcontrollers kann zum anderen die Software sowohl das Verhalten der Elektronik, die Überwachung und die Abschaltung steuern. Für mehrere unterschiedliche Spannungsvarianten des Energiespeichers kann das gleiche Elektronikmodul produziert werden, wobei erst die Software, beispielsweise durch die jeweilige Einstellung der Grenzwerte, das entsprechende Verhalten des Elektronikmoduls bestimmt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit verschiedenen Weiterbildungen und Ausgestaltungen ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen die
  • 1 schematisch ein Elektrowerkzeug, wobei das Gehäuse des Elektrowerkzeugs teilweise aufgebrochen dargestellt ist, und
  • 2 ein Blockschaltbild für das Elektrowerkzeug.
  • In 1 ist ein Elektrowerkzeug 1 mit einem Elektromotor 2 zum Antrieb eines Werkzeugs 3 zu sehen. Es kann sich dabei um ein Akku- und/oder Netz-Elektrowerkzeug handeln.
  • Beispielhaft ist in 1 eine Akku-Bohrmaschine als Elektrowerkzeug 1 gezeigt, die mit einer Versorgungsspannung aus einem mobilen Energiespeicher 8 in der Art eines Akkus betrieben wird. Selbstverständlich kann es sich bei dem Elektrowerkzeug 1 auch um einen Schleifer, eine Säge, einen Hobel, einen Winkelschleifer o. dgl. handeln.
  • Im Gehäuse 4 des Elektrowerkzeugs 1 ist ein Schalter 5 mit einem Schaltergehäuse 13 angeordnet. Der Schalter 5 ist derart im Gehäuse 4 aufgenommen, daß ein manuell vom Benutzer bewegbares Betätigungsorgan 6 des Schalters 5 aus dem Gehäuse 4 herausragt. Der Schalter 5 besitzt ein Kontaktsystem 7, auf das das Betätigungsorgan 6 zur Umschaltung einwirkt, so daß die Spannungsversorgung 14 (siehe 2) aus dem Energiespeicher 8 für das Elektrowerkzeug 1, und zwar insbesondere zum Betrieb des Elektromotors 2, mittels des Betätigungsorgans 6 vom Benutzer ein- und/oder ausschaltbar ist. Schließlich umfaßt der Schalter 5 eine elektrische Schaltungsanordnung zur Steuerung und/oder Regelung des Elektromotors 2. Die Schaltungsanordnung dient als Steuerelektronik 9 zur Drehzahlveränderung des Elektromotors 2 entsprechend der Stellung des vom Benutzer bewegten Betätigungsorgans 6. Die Elektronik 9 umfaßt einen Microcontroller zur Ansteuerung des Elektromotors 2, wie anhand von 2 zu sehen ist. Der Microcontroller 9 ist mittels einer Software gesteuert und befindet sich zweckmäßigerweise im Schaltergehäuse 13.
  • Wie weiter in 1 zu sehen ist, ist am Gehäuse 4 eine Arbeitsfeldbeleuchtung 10 angeordnet, mit deren Hilfe der Arbeitsbereich für das Werkzeug 3 als Unterstützung für den Benutzer beleuchtbar ist. Die Spannungsversorgung für die Arbeitsfeldbeleuchtung 10 erfolgt ebenfalls aus dem Energiespeicher 8, und zwar vorliegend über die Steuerelektronik 9, die hierfür als Pulsweiten-Modulations-Schaltung arbeitet. Damit wird die Arbeitsfeldbeleuchtung 10 über ein von der Versorgungsspannung aus dem Energiespeicher 8 gespeistes Pulsweiten-Modulations-Signal 11 betrieben, womit die Helligkeit der Leuchtdiode (LED) 10 dementsprechend wunschgemäß eingestellt werden kann.
  • Der Microcontroller 9 findet wie erwähnt Verwendung zur Ansteuerung des Elektromotors 2. Wie aus 2 hervorgeht, betreibt hierbei der Microcontroller 9 mittels eines Pulsweiten-Modulations-Signals 12 den Elektromotor 2 entsprechend der mittels des Betätigungsorgans 6 vom Benutzer eingestellten Drehzahl. Zur Wahl der Drehrichtung des Elektromotors 2 durch den Benutzer dient ein Drehrichtungsumschalter 20. Der Betrieb des Elektrowerkzeugs 1, und zwar des als elektrische Last wirkenden Elektromotors 2, wird vom Microcontroller 9 abgeschaltet, wenn die Spannung 16 und/oder je eine einzelne Spannung 19 der Spannungsversorgung 14 einen Grenzwert unter- und/oder überschreitet.
  • Wie weiter der 2 zu entnehmen ist, ist hierzu im Schalter 5, und zwar insbesondere im Schaltergehäuse 13 (siehe 1) eine Überwachungselektronik 15 zur Messung der Spannung 16 der Spannungsversorgung 14 angeordnet. Die von der Überwachungselektronik 15 gemessene Spannung 16 wird dem Microcontroller 9 zugeführt. Im Microcontroller 9 erfolgt dann mittels entsprechender Software eine Auswertung, ob die gemessene Spannung 16 innerhalb den vorgegebenen Grenzen ist. Liegt die Spannung 16 entsprechend der vorangegangenen Auswertung durch den Microcontroller 9 außerhalb der vorgegebenen Grenzen, so erfolgt das Ausschalten des die Last darstellenden Elektromotors 2 mittels eines Schaltelements 17. Das Schaltelement 17 umfaßt einen Halbleiter bzw. einen Halbleiterschalter und ist ebenfalls im Schaltergehäuse 13 befindlich. Und zwar handelt es sich hierbei um den Leistungstransistor, wie einen MOS-FET, der gleichzeitig zur Spannungszuführung entsprechend der Pulsweiten-Modulation an den Elektromotor 2 dient.
  • Der Energiespeicher 8 setzt sich aus mehreren einzelnen Zellen 18 zusammen. Zweckmäßigerweise mißt die Überwachungselektronik 15 zusätzlich die Zwischenspannungen 19 an den Zellen 18. Wie bereits erwähnt wird auch die Gesamtspannung 16 sämtlicher Zellen 18 des Energiespeichers 8 von der Überwachungselektronik 15 gemessen. Im Microcontroller 9 erfolgt dann eine Überprüfung, ob die Zwischenspannungen 19 und/oder die Gesamtspannung 16 innerhalb der vorgegebenen jeweiligen Grenzen liegen. Falls dies nicht der Fall ist, wird der Elektromotor 2 zur Vermeidung von Schäden am Energiespeicher 8 abgeschaltet.
  • Die Erfindung läßt sich in bevorzugter Weise an allen Elektrowerkzeugschaltern für Elektrowerkzeuge mit ein- oder mehrzelligen Energiespeichern, insbesondere an einem Elektrowerkzeugschalter für Li-Ionen-Akkus, verwenden. Die Erfindung eignet sich jedoch nicht nur für Gleichspannungs(DC)-Elektrowerkzeuge sondern auch für Wechselspannungs(AC)-Elektrowerkzeuge, welche einen Microcontroller zur Steuerung enthalten. Solche netzgespeisten AC-Elektrowerkzeuge arbeiten für die Drehzahleinstellung mittels einer Phasenan- und/oder Phasenabschnitt-Steuerung. Desweiteren ist die Erfindung anhand eines Elektrowerkzeugs erläutert, jedoch nicht auf das beschriebene und dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Sie umfaßt vielmehr auch alle fachmännischen Weiterbildungen im Rahmen der durch die Patentansprüche definierten Erfindung. So kann eine Abschaltung der Last bei einer außerhalb vorgegebener Grenzen liegenden Spannung und/oder Einzelspannungen der Spannungsversorgung auch an sonstigen Elektrogeräten, beispielsweise an Hausgeräten, an tragbaren Lampen o. dgl., Verwendung finden.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Elektrowerkzeug
    2
    Elektromotor
    3
    Werkzeug
    4
    Gehäuse (von Elektrowerkzeug)
    5
    Schalter/Elektrowerkzeugschalter
    6
    Betätigungsorgan
    7
    Kontaktsystem
    8
    Energiespeicher
    9
    Steuerelektronik/Elektronik/Microcontroller
    10
    Arbeitsfeldbeleuchtung/Leuchtdiode
    11
    Pulsweiten-Modulation-Signal (für Arbeitsfeldbeleuchtung)
    12
    Pulsweiten-Modulations-Signal (für Elektromotor)
    13
    Schaltergehäuse
    14
    Spannungsversorgung
    15
    Überwachungselektronik
    16
    Spannung (von Spannungsversorgung)/Gesamtspannung
    17
    Schaltelement
    18
    Zelle (von Energiespeicher)
    19
    Zwischenspannung
    20
    Drehrichtungsumschalter

Claims (5)

  1. Elektrogerät, insbesondere Elektrowerkzeug (1) mit einem Elektromotor (2), wie ein Akku- und/oder Netz-Elektrowerkzeug, beispielsweise Bohrmaschinen, Schleifer, Sägen, Hobel, Winkelschleifer o. dgl., und mit einer Spannungsversorgung (14) für den Betrieb des Elektrogeräts, insbesondere einer Last, wie den Elektromotor (2), im Elektrogerät, dadurch gekennzeichnet, daß der Betrieb des Elektrogeräts, insbesondere der Last, abgeschaltet wird, wenn die elektrische Spannung (16) der Spannungsversorgung (14) einen Grenzwert und/oder wenigstens eine einzelne Spannung (19) der Spannungsversorgung (14) einen Grenzwert unter- und/oder überschreitet.
  2. Elektrogerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Elektrogerät mittels eines ein Schaltergehäuse (13) aufweisenden Schalters (5) ein- und/oder ausschaltbar ist, daß vorzugsweise ein Microcontroller (9), der insbesondere mittels einer Software gesteuert ist, als Elektronik zur Ansteuerung des Elektromotors (2) Verwendung findet, daß weiter vorzugsweise der Microcontroller (9) im Schaltergehäuse (13) befindlich ist, und daß noch weiter vorzugsweise eine Überwachungselektronik (15) zur Messung der Spannung (16) und/oder der einzelnen Spannungen (19) der Spannungsversorgung (14) im Schaltergehäuse (13) angeordnet ist.
  3. Elektrogerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Überwachungselektronik (15) gemessene Spannung (16) und/oder die gemessenen einzelnen Spannungen (19) dem Mikrocontroller (9) zugeführt werden, derart daß die Auswertung, ob die gemessene Spannung (16) und/oder die gemessenen einzelnen Spannungen (19) innerhalb den vorgegebenen Grenzen sind, mittels des Microcontrollers (9) sowie gegebenenfalls zugehöriger Software erfolgt, und daß vorzugsweise das Ausschalten der Last mittels eines Schaltelements (17) entsprechend der vorangegangenen Auswertung durch den Microcontroller (9) erfolgt.
  4. Elektrogerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltelement (17) einen Halbleiterschalter, insbesondere einen Leistungstransistor, wie einen MOS-FET, umfaßt, und daß vorzugsweise das Schaltelement (17) im Schaltergehäuse (13) befindlich ist.
  5. Elektrogerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Elektrogerät mit einer Versorgungsspannung aus einem mobilen Energiespeicher (8) in der Art eines Akkus, betrieben wird, daß vorzugsweise der Energiespeicher (8) sich aus mehreren Zellen (18) zusammensetzt, und daß weiter vorzugsweise die Überwachungselektronik (15) die elektrischen Zwischenspannungen (19) an den Zellen (18) und/oder die elektrische Gesamtspannung (16) sämtlicher Zellen (18) des Energiespeichers (8) mißt.
DE102010027406.2A 2009-07-21 2010-07-15 Elektrogerät Active DE102010027406B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102010027406.2A DE102010027406B4 (de) 2009-07-21 2010-07-15 Elektrogerät

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102009033969.8 2009-07-21
DE102009033969 2009-07-21
DE102010027406.2A DE102010027406B4 (de) 2009-07-21 2010-07-15 Elektrogerät

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102010027406A1 true DE102010027406A1 (de) 2011-01-27
DE102010027406B4 DE102010027406B4 (de) 2025-08-07

Family

ID=43384134

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102010027406.2A Active DE102010027406B4 (de) 2009-07-21 2010-07-15 Elektrogerät

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102010027406B4 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102013202027A1 (de) * 2013-02-07 2014-08-07 Robert Bosch Gmbh Tragbare Werkzeugmaschine
US9379560B2 (en) 2011-08-30 2016-06-28 Hilti Aktiengesellschaft Method and device to monitor the current of a battery-operated handheld power tool
CN109434763A (zh) * 2018-11-29 2019-03-08 国网江苏省电力有限公司盐城供电分公司 一种手持电钻的控制系统及其控制方法

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005000139A1 (de) * 2005-10-13 2007-04-19 Hilti Ag Tiefentladeschutz für Akkupacks mit Zellgruppen
DE102008000704A1 (de) * 2007-04-24 2008-10-30 Robert Bosch Gmbh Elektrowerkzeug und Geräteschalter für ein Elektrowerkzeug
DE102007051051A1 (de) * 2007-10-16 2009-04-23 C. & E. Fein Gmbh Akkumulator-Gerät-Kombination und Akkumulator

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US9379560B2 (en) 2011-08-30 2016-06-28 Hilti Aktiengesellschaft Method and device to monitor the current of a battery-operated handheld power tool
DE102013202027A1 (de) * 2013-02-07 2014-08-07 Robert Bosch Gmbh Tragbare Werkzeugmaschine
DE102013202027B4 (de) 2013-02-07 2024-09-26 Robert Bosch Gmbh Tragbare Werkzeugmaschine mit einem Haupt- und einem Bügelgriff
CN109434763A (zh) * 2018-11-29 2019-03-08 国网江苏省电力有限公司盐城供电分公司 一种手持电钻的控制系统及其控制方法

Also Published As

Publication number Publication date
DE102010027406B4 (de) 2025-08-07

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102005020377B4 (de) Verfahren zum Betreiben einer Elektrowerkzeugmaschine
DE102018125258A1 (de) Elektrische arbeitsmaschine und verfahren zum steuern eines motors einer elektrischen arbeitsmaschine
DE102009007566A1 (de) Elektrischer Verbraucher, insbesondere Elektrowerkzeug oder ein sonstiges Elektrogerät
DE202014103265U1 (de) Elektrowerkzeug
DE202016105069U1 (de) Elektrowerkzeug, Motoranordnung und Motorantrieb
DE202011110568U1 (de) Leistungsversorgungsschnittstelle für ein elektrisches Werkzeug, das durch eine Mehrzahl von Batteriepacks mit Leistung versorgt wird, und Adapter
DE102008040524B4 (de) Elektrowerkzeug mit einer Vorrichtung zur pulsweitenmodulierten Stromregelung
WO2010049190A1 (de) Energieverbrauchsausgabevorrichtung und verfahren zur ausgabe einer noch verbleibenden nutzungsmöglichkeit
DE102016121029A1 (de) Elektrische Arbeitsmaschine
DE102019220475A1 (de) Elektrisches Bearbeitungsgerät mit einer Energieversorgungsvorrichtung
DE102017110739A1 (de) Elektrische Arbeitsmaschine
DE10246761A1 (de) Batteriebetriebene Elektrohandwerkzeugmaschine
DE102010027406A1 (de) Elektrogerät, insbesondere Elektrowerkzeug
DE112009005178B4 (de) Rohrschneider
DE102021201619A1 (de) Umschaltvorrichtung für einen Elektromotor zum wahlweisen Betrieb mit zumindest zwei unterschiedlichen Versorgungsspannungen sowie elektrisches Bearbeitungsgerät mit einer Umschaltvorrichtung
DE102021201621A1 (de) Elektrisches Bearbeitungsgerät zum wahlweisen Betrieb mit zumindest zwei unterschiedlichen Versorgungsspannungen
DE102013202434A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Begrenzung einer Leistungsaufnahme eines Elektromotors im Überlastfall in einer Handwerkzeugmaschine
DE102008003287A1 (de) Ansteuereinrichtung für einen Elektromotor
WO2022022960A1 (de) Elektrowerkzeug
EP2212979B1 (de) Elektrohandwerkzeug
DE102021201617A1 (de) Elektromotor zum wahlweisen Betrieb mit zumindest zwei unterschiedlichen Versorgungsspannungen sowie Umschaltvorrichtung für den Elektromotor
EP2431133B1 (de) Steuerung und Verfahren für eine elektrische Hand-Werkzeugmaschine
JP4563259B2 (ja) 電動工具
DE20310541U1 (de) Elektromotorischer Öffner mit hoher Torsion
DE102007031016A1 (de) Elektrischer Schalter

Legal Events

Date Code Title Description
R012 Request for examination validly filed
R079 Amendment of ipc main class

Free format text: PREVIOUS MAIN CLASS: H02H0003000000

Ipc: H02H0007200000

R016 Response to examination communication
R016 Response to examination communication
R018 Grant decision by examination section/examining division