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DE102009007566A1 - Elektrischer Verbraucher, insbesondere Elektrowerkzeug oder ein sonstiges Elektrogerät - Google Patents

Elektrischer Verbraucher, insbesondere Elektrowerkzeug oder ein sonstiges Elektrogerät Download PDF

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    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25FCOMBINATION OR MULTI-PURPOSE TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DETAILS OR COMPONENTS OF PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS NOT PARTICULARLY RELATED TO THE OPERATIONS PERFORMED AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B25F5/00Details or components of portable power-driven tools not particularly related to the operations performed and not otherwise provided for
    • B25F5/02Construction of casings, bodies or handles
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Elektrowerkzeug (1) mit einem Elektromotor (2), wie ein Akku- und/oder Netz-Elektrowerkzeug, beispielsweise Bohrmaschinen, Schleifer, Sägen, Hobel, Winkelschleifer o. dgl., mit einer Arbeitsfeldbeleuchtung (10) und mit einer Spannungsversorgung für die Arbeitsfeldbeleuchtung (10). Die Spannungsversorgung ist konstant gehalten, derart, dass die Helligkeit der Arbeitsfeldbeleuchtung (10) unabhängig von Spannungsänderungen der Spannungsversorgung im Wesentlichen gleich bleibt.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Elektrogerät nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Bei dem Elektrogerät kann es sich um ein Elektrohandwerkzeug, und zwar um ein Akku- und/oder ein Netz-Elektrowerkzeug, insbesondere um Bohrmaschinen, Schleifer, Sägen, Hobel, Winkelschleifer o. dgl., handeln. Bei dem Elektrogerät kann es sich auch um ein Hausgerät, wie ein Küchenarbeitsgerät, ein Staubsauger o. dgl., oder um eine tragbare Lampe handeln.
  • Solche Elektrowerkzeuge besitzen einen Elektromotor. Bei handgeführten Elektrowerkzeugen wird oft eine Beleuchtung des Arbeitsfeldes mittels eines geeigneten Leuchtmittels, beispielsweise einer entsprechenden Leuchtdiode (LED), realisiert. Mit Hilfe einer solchen Arbeitsfeldbeleuchtung, die nicht nur bei einem Elektrowerkzeug sondern auch einem sonstigen Elektrogerät vorgesehen sein kann, werden Arbeiten bei minimaler externer Beleuchtung und/oder in unbeleuchteten Bereichen erleichtert bzw. erst ermöglicht. Ebenso wie der Elektromotor ist auch die ein elektrischer Verbraucher darstellende Arbeitsfeldbeleuchtung mit einer Spannungsversorgung für den bestimmungsgemäßen Betrieb versehen. Es hat sich nun herausgestellt, daß die Helligkeit der Arbeitsfeldbeleuchtung während des Betriebes Schwankungen unterworfen sein kann.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Elektrowerkzeug und/oder das Elektrogerät derart auszugestalten, daß Schwankungen beim Betrieb des elektrischen Verbrauchers weitgehend verhindert sind. Insbesondere soll die Helligkeit der Arbeitsfeldbeleuchtung unabhängig von der verwendeten Spannungsquelle konstant bleiben. Insbesondere soll auch eine sehr einfache Lösung für die beschriebene Problemstellung gefunden werden.
  • Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Elektrogerät durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
  • Beim erfindungsgemäßen Elektrogerät, das einen elektrischen Verbraucher sowie eine Spannungsversorgung für den Betrieb des Verbrauchers aufweist, ist die Spannungsversorgung konstant gehalten, derart daß die Leistung des Verbrauchers unabhängig von Spannungsänderungen der Spannungsversorgung im wesentlichen gleich bleibt. Es ist somit vorteilhafterweise eine versorgungsspannungsunabhängige Steuerung für den elektrischen Verbraucher im Elektrogerät geschaffen. Dadurch wird ein gleichbleibender Betrieb des Verbrauchers erzielt, ohne daß wesentliche Schwankungen auftreten würden, womit die Ergonomie für den Benutzer gesteigert ist. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Die Erfindung läßt sich bei den unterschiedlichsten Elektrogeräten einsetzen, insbesondere solchen mit einem elektrischen Verbraucher für die Ausübung einer Zusatzfunktion. So kann es sich bei dem Elektrogerät um ein Elektrowerkzeug mit einem Elektromotor, wie ein Akku- und/oder Netz-Elektrowerkzeug, beispielsweise Bohrmaschinen, Schleifer, Sägen, Hobel, Winkelschleifer o. dgl., handeln. Desweiteren kann es sich bei dem Elektrogerät um ein Hausgerät mit einem Elektromotor handeln. Schließlich kann es sich bei dem Elektrogerät auch um eine tragbare Lampe handeln.
  • In weiterer Ausgestaltung umfaßt der Verbraucher eine Arbeitsfeldbeleuchtung, womit es dem Benutzer für das jeweilige Elektrogerät ermöglicht ist, den zu bearbeitenden Bereich auszuleuchten. Neben der eigentlichen durch das Elektrogerät ausgeübten Funktion, beispielsweise das Bohren mittels einer Elektrobohrmaschine, ermöglicht das Elektrogerät auch noch die Zusatzfunktion der Beleuchtung des Arbeitsfeldes, also beispielsweise die Beleuchtung der Bohrstelle bei der Elektrobohrmaschine. Die Spannungsversorgung für die Arbeitsfeldbeleuchtung ist konstant gehalten, so daß die Helligkeit der Arbeitsfeldbeleuchtung unabhängig von Spannungsänderungen der Spannungsversorgung im wesentlichen gleich bleibt. Es ist somit vorteilhafterweise eine versorgungsspannungsunabhängige Helligkeitssteuerung für die Arbeitsfeldbeleuchtung des Elektrogeräts geschaffen, womit die Ergonomie für den Benutzer bei der Benutzung des Elektrogeräts gesteigert ist.
  • Eine weitere vom Elektrogerät ausgeübte Zusatzfunktion kann darin bestehen, daß das bei der Benutzung des Elektrogeräts entstehende Abfallmaterial aus dem Arbeitsbereich abgesaugt wird. Hierzu umfaßt der Verbraucher eine mittels eines Motors arbeitende Absaugung für das Arbeitsfeld. Handelt es sich beispielsweise bei dem Elektrogerät um eine Bohrmaschine, so besteht der diese Zusatzfunktion ausübende Verbraucher in der Bohrmaschine aus einer Bohrstaubabsaugung, die mittels eines Elektromotors betrieben wird. Die Spannungsversorgung für den Motor der Absaugung ist konstant gehalten, derart daß die Leistung des Motors unabhängig von Spannungsänderungen der Spannungsversorgung im wesentlichen gleich bleibt. Für den Benutzer des Elektrogeräts ist vorteilhafterweise die Güte des Arbeitsergebnisses somit keinen Schwankungen unterworfen.
  • Flexibel einsetzbare Elektrowerkzeuge und/oder elektrische Geräte werden häufig mit einer Versorgungsspannung aus einem mobilen Energiespeicher in der Art eines Akkus betrieben. Die Spannungsversorgung des Verbrauchers, also beispielsweise der Arbeitsfeldbeleuchtung, mit Hilfe desselben mobilen Energiespeichers kann in einfacher Art und Weise über ein von der Versorgungsspannung gespeistes Pulsweiten-Modulations-Signal erfolgen. Das Pulsweiten-Modulations-Signal wird zweckmäßigerweise derart von der Versorgungsspannung abhängig gehalten, daß die Spannungsversorgung im wesentlichen konstant ist.
  • Vorteilhafterweise wird mit dieser Maßnahme die Helligkeit des Leuchtmittels für die Arbeitsfeldbeleuchtung in Abhängigkeit von der Versorgungsspannung gesteuert. Das bedeutet, daß bei Entladung des Akkus der dazu korrespondierende Spannungsabfall erfaßt und darauffolgend das Leuchtmittel mit mehr Energie versorgt wird, um dieselbe Helligkeit zu erzeugen. Weiterhin kann dieselbe Arbeitsfeldbeleuchtung auch bei Elektrowerkzeugen verwendet werden, die mit unterschiedlichen Akkus mit verschiedenen Spannungen betrieben werden, wobei dennoch die Arbeitsfeldbeleuchtung dieselbe Helligkeit besitzt. Dadurch ergibt sich eine verringerte Variantenvielfalt, da keine Änderung beim Verbraucher notwendig ist, wenn ein Akku mit größerer Spannung für ein leistungsstärkeres Elektrowerkzeug Verwendung findet. Außerdem ist von wirtschaftlichem Vorteil, daß auch ein günstiges sowie weniger leuchtstarkes Leuchtmittel eingesetzt werden kann.
  • In üblicher Weise kann das Elektrogerät einen Schalter aufweisen, der ein Schaltergehäuse besitzt. Mit Hilfe des Schalters ist das Elektrogerät für dessen Betrieb ein- und/oder ausschaltbar. Beispielsweise ist bei einem Elektrowerkzeug hierfür im Handgriff ein Elektrowerkzeugschalter vorgesehen. In kompakter Bauweise bietet es sich an, daß das Pulsweiten-Modulations-Signal von einer im Schaltergehäuse befindlichen Elektronik erzeugt wird. Das Pulsweiten-Modulations-Signal kann von der Elektronik zusätzlich ein- und/oder ausgeschaltet werden, um die Arbeitsfeldbeleuchtung in einfacher Weise automatisch zu- und/oder abzuschalten. Ein Microcontroller oder Mikroprozessor, der bevorzugterweise mittels einer Software entsprechend gesteuert ist, kann in kostengünstiger Art als Elektronik Verwendung finden. Falls gewünscht, kann das Pulsweiten-Modulations-Signal für die Arbeitsfeldbeleuchtung oder den sonstigen Verbraucher auch mittels eines mechanischen Schalters, beispielsweise eines Einschaltkontakts, manuell vom Benutzer ein- und/oder ausgeschaltet werden. Der mechanische Schalter ist an geeigneter, gut zugänglicher Stelle am Elektrogerät oder am Elektrowerkzeug angeordnet.
  • Eine weitere zusätzliche Funktionalität wird dadurch erreicht, daß mittels der gesteuerten Arbeitsfeldbeleuchtung eine Kommunikation mit einem externen Gerät direkt und/oder indirekt mittels optischer Übertragung ermöglicht ist. Hierzu können dem Pulsweiten-Modulations-Signal für die Arbeitsfeldbeleuchtung entsprechende Daten mit geringem Aufwand aufmoduliert werden. Diese Steigerung der Funktionalität wird im wesentlichen ohne zusätzliche Kosten erreicht.
  • Für eine besonders bevorzugte Ausgestaltung ist nachfolgendes festzustellen. Die Elektronik des Elektrowerkzeugschalters wird von einem angeschlossenen mobilen Energiespeicher mit elektrischer Energie versorgt, beispielsweise von einem Akku mit einer Nominalspannung von 14.4 V (DC) Gleichspannung, 18.0 V DC oder einer sonstigen zweckmäßigen Spannung.
  • Von dem eingesetzten Energiespeicher, unabhängig von seiner absoluten Spannung und seinem Ladezustand, wird die Arbeitsfeldbeleuchtung immer mit gleich viel Energie versorgt. Die Elektronik des Elektrowerkzeugschalters erzeugt hierzu ein Pulsweiten-Modulations(PWM)-Signal, welches von der Versorgungsspannung abhängig gestellt wird und zusätzlich ausgeschaltet werden kann. Die Erzeugung des notwendigen PWM-Signals kann mittels eines Microcontrollers erfolgen. Das Ausschalten des PWM-Signals kann mittels des Microcontroller oder eines mechanischen Schalters, beispielsweise eines Einschaltkontakts, erfolgen.
  • Von Vorteil ist hierbei, daß die Hardware so ausgelegt werden kann, daß diese Funktion keine Bestückungsvarianten verursacht. Es sind keine unterschiedlichen Vorwiderstände zur Strombegrenzung bei verschiedenen Akkus mit unterschiedlichen Spannungen notwendig. Wird ein Microcontroller eingesetzt so kann die Software die Arbeitsfeldbeleuchtung derart steuern, daß die Arbeitsfeldbeleuchtung keine Tiefentladung des Energiespeichers verursacht. Wie bereits ausgeführt kann anstelle oder auch zusätzlich zur erfindungsgemäßen Arbeitsfeldbeleuchtung eine entsprechend Ansteuerung auch bei andersartigen elektrischen Verbrauchern eingesetzt werden. Beispielsweise bietet sich eine solche Steuerung auch für die Bohrstaubabsaugung an. Schließlich kann diese Einrichtung auch genutzt werden, um mit dem Verbraucher oder gar einem externen Gerät direkt und/oder indirekt, beispielsweise mittels optischer Übertragung, zu kommunizieren.
  • Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß Elektronikmodule für Elektrowerkzeuge oder sonstige Elektrogeräte herstellbar sind, welche von der Betriebsspannung unabhängig sind. Beim Einsatz eines Microcontrollers kann die Software das gewünschte Verhalten der Elektronik und der Arbeitsfeldbeleuchtung steuern. Für mehrere unterschiedliche Spannungsvarianten kann dasselbe Elektronikmodul verwendet werden, wobei erst durch die Software das versorgungsspannungsabhängige Verhalten bestimmt ist. Damit ist auch eine Kostenersparnis bei der Produktion der Elektrowerkzeugschalter erreicht. Zudem sind die energetischen Verluste im ausgeschalteten Zustand minimal, womit eine Energieersparnis erreicht ist und/oder eine die Funktionsfähigkeit beeinträchtigende Tiefentladung des mobilen Energiespeichers verhindert ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit verschiedenen Weiterbildungen und Ausgestaltungen ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt die
  • Fig. schematisch ein Elektrowerkzeug mit einer Arbeitsfeldbeleuchtung sowie einer Bohrstaubabsaugung, wobei das Gehäuse des Elektrowerkzeugs teilweise aufgebrochen dargestellt ist.
  • In der Fig. ist ein Elektrowerkzeug 1 mit einem Elektromotor 2 zum Antrieb eines Werkzeugs 3 zu sehen. Es kann sich dabei um ein Akku- und/oder Netz-Elektrowerkzeug handeln. Beispielhaft ist in der Fig. eine Akku-Bohrmaschine als Elektrowerkzeug 1 gezeigt, die mit einer Versorgungsspannung aus einem mobilen Energiespeicher 8 in der Art eines Akkus betrieben wird. Selbstverständlich kann es sich bei dem Elektrowerkzeug 1 auch um einen Schleifer, eine Säge, einen Hobel, einen Winkelschleifer o. dgl. handeln.
  • Im Gehäuse 4 des Elektrowerkzeugs 1 ist ein Schalter 5 mit einem Schaltergehäuse 13 angeordnet. Der Schalter 5 ist derart im Gehäuse 4 aufgenommen, daß ein manuell vom Benutzer bewegbares Betätigungsorgan 6 des Schalters 5 aus dem Gehäuse 4 herausragt. Der Schalter 5 besitzt ein Kontaktsystem 7, auf das das Betätigungsorgan 6 zur Umschaltung einwirkt, so daß die Spannungsversorgung aus dem Energiespeicher 8 für das Elektrowerkzeug 1, und zwar insbesondere zum Betrieb des Elektromotors 2, mittels des Betätigungsorgans 6 vom Benutzer ein- und/oder ausschaltbar ist. Schließlich umfaßt der Schalter 5 eine elektrische Schaltungsanordnung zur Steuerung und/oder Regelung des Elektromotors 2. Die Schaltungsanordnung dient als Steuerelektronik 9 zur Drehzahlveränderung des Elektromotors 2 entsprechend der Stellung des vom Benutzer bewegten Betätigungsorgans 6. Die Steuerelektronik 9 befindet sich zweckmäßigerweise im Schaltergehäuse 13.
  • Am Gehäuse 4 ist als zusätzliche Funktion für das Elektrowerkzeug 1 eine Arbeitsfeldbeleuchtung 10 angeordnet, mit deren Hilfe der Arbeitsbereich für das Werkzeug 3 als Unterstützung für den Benutzer beleuchtbar ist. Die Spannungsversorgung für die Arbeitsfeldbeleuchtung 10 erfolgt ebenfalls aus dem Energiespeicher 8. Die Spannung im Energiespeicher 8 kann je nach dessen Ladezustand variieren oder auch aus sonstigen Gründen schwanken. Damit die Helligkeit der Arbeitsfeldbeleuchtung 10 unabhängig von Spannungsänderungen der Spannungsversorgung aus dem Energiespeicher 8 im wesentlichen gleich bleibt, ist die Spannungsversorgung für die Arbeitsfeldbeleuchtung 10 konstant gehalten.
  • Die Spannungsversorgung der Arbeitsfeldbeleuchtung 10 erfolgt ebenfalls über die Steuerelektronik 9, die als Pulsweiten-Modulations-Schaltung arbeitet. Damit wird die Arbeitsfeldbeleuchtung 10 über ein von der Versorgungsspannung aus dem Energiespeicher 8 gespeistes Pulsweiten-Modulations-Signal 11 betrieben. Das Pulsweiten-Modulations-Signal 11 wird derart von der Versorgungsspannung aus dem Energiespeicher 8 abhängig gehalten, daß die Spannungsversorgung für die Arbeitsfeldbeleuchtung 10 im wesentlichen konstant ist. Damit leuchtet die Arbeitsfeldbeleuchtung 10 stets mit derselben Helligkeit und im wesentlichen schwankungsfrei.
  • Das Pulsweiten-Modulations-Signal 11 wird von einer Elektronik im Elektrowerkzeugschalter 5 erzeugt, wobei es sich wie bereits erwähnt bei der Elektronik um die Steuerelektronik 9 handelt. Zusätzlich kann das Pulsweiten-Modulations-Signal 11 von der Elektronik 9 ein- und/oder ausgeschaltet werden, womit die Arbeitsfeldbeleuchtung 10 über die Elektronik 9 an- oder auch abgeschaltet wird, beispielsweise bei Betätigen des Betätigungsorgans 6 durch den Benutzer. Selbstverständlich kann die Elektronik 9 auch die Arbeitsbeleuchtung 10 verzögert abschalten, womit eine Nachbeleuchtung des Arbeitsbereichs auch bei bereits ausgeschaltetem Elektrowerkzeug 1 bewirkt wird. Als Elektronik 9 kann in einfacher Weise ein Mikroprozessor beziehungsweise ein Microcontroller verwendet werden, der mittels einer Software entsprechend gesteuert ist.
  • Anstelle mittels der Elektronik 9 läßt sich das Pulsweiten-Modulations-Signal 11 für die Arbeitsbeleuchtung 10 auch mittels eines elektromechanischen Schalters, beispielsweise eines Einschaltkontakts 12, ein- und/oder ausschalten. Der in der Fig. schematisch gezeigte Einschaltkontakt 12 ist vorliegend als Taste ausgestaltet und an für den Benutzer gut bedienbarer Stelle des Gehäuses 4 angeordnet.
  • Das Elektrowerkzeug 1 weist als eine weitere Funktion eine Absaugung 14 für den im Arbeitsfeld anfallenden Bohrstaub auf. Die Bohstaubabsaugung 14 ist in der Nähe des Werkzeugs 3 am Gehäuse 4 angeordnet und arbeitet mittels eines elektrischen Motors 15. Der Motor 15 wird wiederum von der Elektronik 9 mittels eines Pulsweiten-Modulations-Signals 11 aus dem Energiespeicher 8 betrieben. Dadurch ist ebenfalls die Spannungsversorgung für den Motor 15 der Bohrstaubabsaugung 14 konstant gehalten, wodurch die Leistung des Motors 15 unabhängig von Spannungsänderungen der Spannungsversorgung im wesentlichen gleich bleibt. Somit wird eine stets gleichbleibende Absaugung des anfallenden Bohrstaubs gewährleistet. Auch hier kann es sich anbieten, die Bohrstaubabsaugung 14 mittels der Elektronik 9 einzuschalten, wenn der Benutzer den Elektrowerkzeugschalters 5 mittels des Betätigungsorgans 6 betätigt.
  • Schließlich kann mittels der von der Elektronik 9 gesteuerten Arbeitsfeldbeleuchtung 10 zusätzlich eine Kommunikation mit einem externen Gerät direkt und/oder indirekt mittels optischer Übertragung ermöglicht sein, indem die zu übertragenden Daten dem Pulsweiten-Modulations-Signal 11 entsprechend aufmoduliert sind. Das aufmodulierte Signal verursacht dabei für das menschliche Auge keine sichtbaren Helligkeitsschwankungen der Arbeitsfeldbeleuchtung 10.
  • Die Erfindung ist anhand eines Elektrowerkzeugs 1 erläutert, jedoch nicht auf das beschriebene und dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Sie umfaßt vielmehr auch alle fachmännischen Weiterbildungen im Rahmen der durch die Patentansprüche definierten Erfindung. So kann eine mit konstant gehaltener Spannungsversorgung betriebene, im wesentlich gleich bleibende Arbeitsfeldbeleuchtung und/oder ein mit konstant gehaltener Spannungsversorgung betriebener elektrischer Verbraucher für eine Zusatzfunktion auch an sonstigen Elektrogeräten, beispielsweise an Hausgeräten, an tragbaren Lampen o. dgl., Verwendung finden.
  • 1
    Elektrowerkzeug
    2
    Elektromotor
    3
    Werkzeug
    4
    Gehäuse (von Elektrowerkzeug)
    5
    Schalter/Elektrowerkzeugschalter
    6
    Betätigungsorgan
    7
    Kontaktsystem
    8
    Energiespeicher
    9
    Steuerelektronik/Elektronik
    10
    Arbeitsfeldbeleuchtung
    11
    Pulsweiten-Modulations-Signal
    12
    Einschaltkontakt
    13
    Schaltergehäuse
    14
    Absaugung/Bohrstaubabsaugung
    15
    Motor (für Absaugung)

Claims (10)

  1. Elektrogerät mit einem elektrischen Verbraucher und mit einer Spannungsversorgung für den Betrieb des Verbrauchers, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungsversorgung konstant gehalten ist, derart daß die Leistung des Verbrauchers unabhängig von Spannungsänderungen der Spannungsversorgung im wesentlichen gleich bleibt.
  2. Elektrogerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Elektrogerät um ein Elektrowerkzeug (1) mit einem Elektromotor (2), wie ein Akku- und/oder Netz-Elektrowerkzeug, beispielsweise Bohrmaschinen, Schleifer, Sägen, Hobel, Winkelschleifer o. dgl., handelt.
  3. Elektrogerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Elektrogerät um ein Hausgerät mit einem Elektromotor handelt.
  4. Elektrogerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Elektrogerät um eine tragbare Lampe handelt.
  5. Elektrogerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbraucher eine Arbeitsfeldbeleuchtung (10) umfaßt, und daß die Spannungsversorgung für die Arbeitsfeldbeleuchtung (10) konstant gehalten ist, derart daß die Helligkeit der Arbeitsfeldbeleuchtung (10) unabhängig von Spannungsänderungen der Spannungsversorgung im wesentlichen gleich bleibt.
  6. Elektrogerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbraucher eine mittels eines Motors (15) arbeitende Absaugung (14) für das Arbeitsfeld, insbesondere eine Bohrstaubabsaugung, umfaßt, und daß die Spannungsversorgung für den Motor (15) der Absaugung (14) konstant gehalten ist, derart daß die Leistung des Motors (15) unabhängig von Spannungsänderungen der Spannungsversorgung im wesentlichen gleich bleibt.
  7. Elektrogerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Elektrogerät mit einer Versorgungsspannung, insbesondere aus einem mobilen Energiespeicher (8) in der Art eines Akkus, betrieben wird, daß vorzugsweise die Spannungsversorgung des Verbrauchers, insbesondere der Arbeitsfeldbeleuchtung (10) und/oder der Bohrstaubabsaugung (14), über ein von der Versorgungsspannung gespeistes Pulsweiten-Modulations-Signal (11) erfolgt, und daß weiter vorzugsweise das Pulsweiten-Modulations-Signal (11) derart von der Versorgungsspannung abhängig gehalten wird, daß die Spannungsversorgung im wesentlichen konstant ist.
  8. Elektrogerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Elektrogerät mittels eines ein Schaltergehäuse (13) aufweisenden Schalters (5) ein- und/oder ausschaltbar ist, daß vorzugsweise das Pulsweiten-Modulations-Signal (11) von einer im Schaltergehäuse (13) befindlichen Elektronik (9) erzeugt wird, daß weiter vorzugsweise das Pulsweiten-Modulations-Signal (11) von der Elektronik (9) zusätzlich ein- und/oder ausgeschaltet werden kann, und daß noch weiter vorzugsweise ein Microcontroller, der insbesondere mittels einer Software gesteuert ist, als Elektronik (9) Verwendung findet.
  9. Elektrogerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Pulsweiten-Modulations-Signal (11) mittels eines mechanischen Schalters, beispielsweise eines Einschaltkontakts (12), ein- und/oder ausgeschaltet werden kann.
  10. Elektrogerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß mittels der gesteuerten Arbeitsfeldbeleuchtung (10) eine Kommunikation mit einem externen Gerät direkt und/oder indirekt mittels optischer Übertragung ermöglicht ist.
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