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QUERVERWEIS AUF VERWANDTE
ANMELDUNGEN
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Diese
Anmeldung beansprucht die Priorität der vorläufigen US-Anmeldung Nr. 61/161,958,
die am 20. März
2009 eingereicht wurde und deren Offenbarungsgehalt hiermit durch
Bezugnahme in seiner Gesamtheit mit aufgenommen ist.
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TECHNISCHES GEBIET
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Die
vorliegende Offenbarung betrifft Getriebe und insbesondere ein kompaktes
Doppelkupplungs-Mehrganggetriebe, das zwei Achsen aufweist, um fünf oder
mehr Vorwärtsgänge herzustellen.
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HINTERGRUND
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Die
Aussagen in diesem Abschnitt liefern lediglich Hintergrundinformation,
die mit der vorliegenden Offenbarung in Beziehung steht, und brauchen keinen
Stand der Technik zu bilden.
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Ein
typisches Mehrganggetriebe mit Vorgelegewellen und koplanaren Zahnradsätzen benutzt Vorgelegewellenzahnräder mit
einem unterschiedlichen, dedizierten Zahnradpaar oder -satz, um
jeden Vorwärtsgang
zu erreichen. Dementsprechend beträgt die bei dieser typischen
Konstruktion erforderliche Gesamtzahl von Zahnrädern das Zweifache der Zahl
von Vorwärtsgängen plus
drei für
Rückwärts. Dies
benötigt
eine große
Zahl von erforderlichen Zahnradpaaren, insbesondere bei Getrieben,
die eine relativ große
Zahl von Vorwärtsgängen aufweisen.
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Obgleich
gegenwärtige
Getriebe ihren vorgesehenen Zweck erfüllen, ist der Bedarf für neue und
verbesserte Getriebekonfigurationen, die ein verbessertes Leistungsvermögen, insbesondere
von den Standpunkten des Wirkungsgrades, des Ansprechvermögens und
des ruhigen Betriebes aus, sowie einen verbesserten Bauraum, primär reduzierte
Größe und reduziertes
Gewicht, zeigen, im Wesentlichen konstant. Dementsprechend gibt
es in der Technik einen Bedarf für
ein Getriebe, das einen verbesserten. Bauraum aufweist, während es
gewünschte Übersetzungsverhältnisse
und Drehmomentbereiche bereitstellt.
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ZUSAMMENFASSUNG
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Die
vorliegende Erfindung stellt ein Getriebe bereit, das ein Eingangselement,
ein Ausgangselement, ein erstes und zweites Wellenelement, ein Vorgelegewellenelement,
eine Rückwärtswelle,
eine Mehrzahl von koplanaren Zahnradsätzen und eine Mehrzahl von
Drehmomentübertragungseinrichtungen
aufweist. Die Drehmomentübertragungseinrichtungen
umfassen eine Mehrzahl von Synchronanordnungen und eine Doppelkupplungsanordnung.
Das Getriebe ist betreibbar, um zumindest einen Rückwärtsgang
und eine Mehrzahl von Vorwärtsgängen zwischen
dem Eingangselement und dem Ausgangselement bereitzustellen.
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Gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst das Getriebe fünf koplanare
Zahnradsätze.
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In
noch einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst das
Getriebe drei Synchronanordnungen.
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Gemäß noch einem
anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung umfassen die drei Synchronanordnungen
eine Einwegsynchroneinrichtung und zwei Zweiwegesynchroneinrichtungen.
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Gemäß noch einem
anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist das Getriebe betreibbar,
um zumindest fünf
Vorwärtsgänge bereitzustellen.
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Gemäß noch einem
anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst ein Doppelkupplungsgetriebe
ein Getriebegehäuse,
sechs Zahnradsätze, ein
erstes und zweites Getriebeeingangselement, eine Doppelkupplungsanordnung,
eine Vorgelegewelle und drei Synchronanordnungen.
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Gemäß noch einem
anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung weist der erste Zahnradsatz
ein erstes Zahnrad in Kämmung
mit einem zweiten Zahnrad auf. Der zweite Zahnradsatz weist ein
erstes Zahnrad in Kämmung
mit einem zweiten Zahnrad auf. Der dritte Zahnradsatz umfasst ein
erstes Zahnrad in Kämmung
mit einem zweiten Zahnrad. Der vierte Zahnradsatz umfasst ein erstes
Zahnrad in Kämmung
mit einem zweiten Zahnrad. Der fünfte Zahnradsatz
umfasst ein erstes Zahnrad in Kämmung
mit einem zweiten Zahnrad. Der sechste Zahnradsatz umfasst ein erstes
Rückwärtszahnrad,
ein zweites Zahnrad und ein drittes Zahnrad. Das Rückwärtszahnrad
ist ausgestaltet, um selektiv mit dem ersten Zahnrad sowie dem zweiten
Zahnrad des sechsten Zahnradsatzes zu kämmen.
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Gemäß noch einem
anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist das erste Getriebeeingangselement
drehbar in dem Getriebegehäuse
gelagert. Das erste Zahnrad des dritten Zahnradsatzes ist selektiv
zur gemeinsamen Rotation mit dem ersten Getriebeeingangselement
verbindbar, und jedes der ersten Zahnräder des vierten, fünften und
sechsten Zahnradsatzes ist drehfest zur gemeinsamen Rotation mit
dem ersten Getriebeeingangselement verbunden.
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Gemäß noch einem
anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist das zweite Getriebeeingangselement
drehbar in dem Getriebegehäuse
gelagert. Das erste Zahnrad des ersten und zweiten Zahnradsatzes
sind drehfest zur gemeinsamen Rotation mit dem zweiten Getriebeeingangselement
verbunden. Das zweite Getriebeeingangselement ist konzentrisch mit
dem ersten Getriebeeingangselement und umgibt das erste Getriebeeingangselement
zumindest teilweise;
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Gemäß noch einem
anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung weist die Doppelkupplungsanordnung
ein Kupplungsgehäuse
auf, das mit einem Ausgang einer Maschine verbindbar ist, eine erste Kupplung,
die ausgestaltet ist, um das Kupplungsgehäuse selektiv mit dem ersten
Getriebeeingangselement zu verbinden, und eine zweite Kupplung,
die ausgestaltet ist, um das Kupplungsgehäuse selektiv mit dem zweiten
Getriebeeingangselement zu verbinden. Das Kupplungsgehäuse ist
in dem Getriebegehäuse
drehbar gelagert.
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Gemäß noch einem
anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Vorgelegewelle
in dem Getriebegehäuse
drehbar gelagert und beabstandet von und parallel zu dem ersten
und zweiten Getriebeeingangselement. Die zweiten Zahnräder des
ersten, des zweiten, des vierten und des fünften Zahnradsatzes sind selektiv
zur gemeinsamen Rotation mit der Vorgelegewelle verbindbar, und
die zweiten Zahnräder
des dritten und des sechsten Zahnradsatzes sind jeweils zur gemeinsamen
Rotation mit der Vorgelegewelle verbunden.
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Gemäß noch einem
anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Rückwärtswelle
in dem Getriebegehäuse
drehbar gelagert und beabstandet von und parallel zu dem ersten
und zweiten Getriebeeingangselement. Die Rückwärtswelle ist für eine axiale
Bewegung ausgestaltet, und das Rückwärtszahnrad
des sechsten Zahnradsatzes ist drehfest zur gemeinsamen Rotation
mit der Rückwärtswelle
verbunden.
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Gemäß noch einem
anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die erste Synchronanordnung ausgestaltet,
um das zweite Zahnrad des ersten Zahnradsatzes selektiv mit der
Vorgelegewelle zu verbinden und somit ein zweites Übersetzungsverhältnis herzustellen,
und um das zweite Zahnrad des zweiten Zahnradsatzes selektiv mit
der Vorgelegewelle zu verbinden und somit ein viertes Übersetzungsverhältnis herzustellen,
wenn die zweite Kupplung der Doppelkupplungsanordnung eingerückt ist, um
das Kupplungsgehäuse
der Doppelkupplung mit dem zweiten Getriebeeingangselement zu verbinden.
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Gemäß noch einem
anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die zweite Synchroneinrichtung
ausgestaltet, um das erste Zahnrad des dritten Zahnradsatzes selektiv
mit dem ersten Getriebeeingangselement zu verbinden und somit ein
fünftes Übersetzungsverhältnis herzustellen,
wenn die erste Kupplung der Doppelkupplungsanordnung eingerückt ist,
um das Kupplungsgehäuse
der Doppelkupplung mit dem ersten Getriebeeingangselement zu verbinden.
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Gemäß noch einem
anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine dritte Synchronanordnung
ausgestaltet, um das zweite Zahnrad des fünften Zahnradsatzes selektiv
mit der Vorgelegewelle zu verbinden und somit ein erstes Übersetzungsverhältnis herzustellen,
wenn die erste Kupplung der Doppelkupplungsanordnung eingerückt ist,
um das Kupplungsgehäuse
der Doppelkupplung mit dem ersten Getriebeeingangselement zu verbinden.
Die dritte Synchronanordnung ist ausgestaltet, um das zweite Zahnrad
des vierten Zahnradsatzes selektiv mit der Vorgelegewelle zu verbinden
und somit ein drittes Übersetzungsverhältnis herzustellen,
wenn die erste Kupplung der Doppelkupplungsanordnung eingerückt ist,
um das Kupplungsgehäuse
der Doppelkupplung mit dem ersten Getriebeeingangselement zu verbinden.
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Die
obigen Merkmale und Vorteile und weitere Merkmale und Vorteile der
vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden ausführlichen
Beschreibung der besten Ausführungsarten
der Erfindung in Verbindung genommen mit den begleitenden Zeichnungen
leicht deutlich werden.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
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1 ist
ein schematisches Schaubild einer Ausführungsform eines Fünfganggetriebes
gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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BESCHREIBUNG
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Unter
Bezugnahme auf 1 ist ein Mehrganggetriebe allgemein
durch Bezugszeichen 10 angegeben. Das Getriebe 10 ist
mit einem Eingangselement 12 verbindbar und umfasst ein
Ausgangselement oder Ausgangszahnrad 14. Bei der vorliegenden
Ausführungsform
ist das Eingangselement 12 eine Welle und das Ausgangselement 14 ist
ein Zahnrad, jedoch werden Fachleute feststellen, dass das Eingangselement 12 andere
Bauteile als Wellen sein kann und das Ausgangselement 14 ein
anderes Bauteil als ein Zahnrad sein kann, wie etwa eine Welle.
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Das
Eingangselement 12 ist ständig mit einer Maschine (die
nicht gezeigt ist) oder einem anderen Drehmoment erzeugenden Aggregat
verbunden, um ein Antriebsdrehmoment an das Eingangselement 12
zu
liefern. Zum Beispiel ist das Eingangselement 12 ein Schwungrad
oder ist mit einem Schwungrad einer Maschine verbunden. Das Ausgangselement
oder Ausgangszahnrad 14 treibt eine Achsantriebsanordnung 16 drehbar
an. Die Achsantriebsanordnung 16 überträgt Drehmoment, das von dem
Ausgangselement 14 abgegeben wird, auf eine erste und zweite Seitenachse 17, 18 und
auf Straßenräder (die
nicht gezeigt sind), die mit den Seitenachsen 17, 18 gekoppelt
sind.
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Das
Getriebe 10 umfasst ein Gehäuse 19, das eine Zahnradanordnung 20 zumindest
teilweise umschließt.
Die Zahnradanordnung 20 umfasst verschiedene Wellen oder
Wellenelemente, koplanare kämmende
Zahnradsätze,
eine Doppelkupplungsanordnung und selektiv einrückbare Synchroneinrichtungen,
wie es hierin beschrieben ist. Zum Beispiel umfasst die Zahnradanordnung 20 eine
erste Welle oder ein erstes Getriebeeingangselement 22,
eine zweite Welle oder ein zweites Getriebeeingangselement 24,
eine Vorgelegewelle 26 und eine Rückwärtswelle 28. Die zweite
Welle oder das zweite Wellenelement 24 ist eine Hohlwelle,
die konzentrisch mit der ersten Welle oder dem ersten Wellenelement 22 ist
und über
dieser liegt. Die Vorgelegewelle 26 und die Rückwärtswelle 28 sind
jeweils beabstandet von und parallel zu dem ersten und zweiten Wellenelement 22, 24.
Die erste und zweite Welle 22, 24 definieren eine
erste Drehachse, die Vorgelegewelle 26 definiert eine zweite
Drehachse für
die Zahnradsätze,
die die Vorwärtsgänge erzeugen,
wie es nachstehend umfassender beschrieben wird. Die Wellenelemente 22, 24 und
die Vorgelegewelle 26 sind durch Lager 30a, 30b, 30c und 30D drehbar
gelagert.
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Eine
Doppelkupplungsanordnung 32 ist zwischen das Eingangselement 12 und
das erste und zweite Wellenelement 22, 24 geschaltet.
Die Doppelkupplungsanordnung 32 umfasst ein Kupplungsgehäuse 34,
das zur gemeinsamen Rotation mit dem Eingangselement 12 verbunden
ist. Ferner weist die Doppelkupplungsanordnung 32 ein erstes
und zweites Kupplungselement oder Naben 36 und 38 auf. Die
Kupplungselemente 36 und 38 sind zusammen mit
dem Kupplungsgehäuse 34 konfiguriert,
um eine Reibkupplung zu bilden, die in der Technik als Doppelkupplung
bekannt ist. Genauer sind an den Kupplungselementen 36, 38 und
dem Kupplungsgehäuse 34 jeweils
Reibplatten montiert oder auf andere Weise damit gekoppelt, die
Wechselwirken, um eine Reibkupplung zu bilden. Das Kupplungselement 36 ist
zur gemeinsamen Rotation mit der ersten Welle oder dem ersten Wellenelement 22 verbunden,
und das Kupplungselement 38 ist zur gemeinsamen Rotation
mit der zweiten Welle oder dem zweiten Wellenelement 24 verbunden.
Somit verbindet die selektive Einrückung des Kupplungselements 36 mit
dem Kupplungsgehäuse 34 das
Kupplungsgehäuse 34 zur
gemeinsamen Rotation mit dem ersten Wellenelement 22. Die
selektive Einrückung
des Kupplungselements 38 mit dem Kupplungsgehäuse 34 verbindet
das Kupplungsgehäuse 34 zur
gemeinsamen Rotation mit dem zweiten Wellenelement 24.
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Die
Zahnradanordnung 20 umfasst auch eine Mehrzahl von koplanaren
kämmenden
Zahnradsätzen 40, 50, 60, 70 und 80.
Der koplanare Zahnradsatz 40 umfasst Zahnrad 42 und
Zahnrad 44. Zahnrad 42 ist drehfest und zur gemeinsamen
Rotation mit dem zweiten Wellenelement 24 verbunden. Zahnrad 44 ist
selektiv zur gemeinsamen Rotation mit der Vorgelegewelle 26 verbindbar
und kämmt
mit Zahnrad 42. Es ist festzustellen, dass das Zahnrad 42 eine
separate Zahnradstruktur sein kann, die an dem zweiten Wellenelement 24 befestigt
ist, oder Zahnradzähne/Kerbverzahnungen,
die an einer Außenfläche des zweiten
Wellenelements 24gebildet sind, ohne vom Schutzumfang
der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Der Zahnradsatz 40 ist
benachbart zu einer Wand 47 des Getriebegehäuses 19 angeordnet,
d. h. an einer Front oder Seite des Getriebes 10 nahe bei der
Doppelkupplungsanordnung 32.
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Der
koplanare Zahnradsatz 50 umfasst Zahnrad 52 und
Zahnrad 54. Zahnrad 52 ist drehfest und zur gemeinsamen
Rotation mit dem zweiten Wellenelement 24 verbunden und
kämmt mit
Zahnrad 54. Zahnrad 54 ist selektiv zur gemeinsamen
Rotation mit der Vorgelegewelle 26 verbindbar. Der Zahnradsatz 50 ist
benachbart zu dem Zahnradsatz 40 angeordnet.
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Der
koplanare Zahnradsatz 60 umfasst Zahnrad 62 und
Zahnrad 64. Zahnrad 62 ist selektiv zur gemeinsamen
Rotation mit dem ersten Wellenelement 22 verbindbar. Zahnrad 64 ist
drehfest und zur gemeinsamen Rotation mit der Vorgelegewelle 26 verbunden
und kämmt
mit Zahnrad 62. Der Zahnradsatz 60 ist benachbart
zu dem Zahnradsatz 50 angeordnet.
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Der
koplanare Zahnradsatz 70 umfasst Zahnrad 72 und
Zahnrad 74. Zahnrad 72 ist drehfest und zur gemeinsamen
Rotation mit dem ersten Wellenelement 22 verbunden und
kämmt mit
Zahnrad 74. Zahnrad 74 ist selektiv zur gemeinsamen
Rotation mit der Vorgelegewelle 26 verbindbar. Der Zahnradsatz 70 ist
benachbart zu dem Zahnradsatz 60 angeordnet.
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Der
koplanare Zahnradsatz 80 umfasst Zahnrad 82 und
Zahnrad 84. Zahnrad 82 ist drehfest und zur gemeinsamen
Rotation mit dem ersten Wellenelement 22 verbunden und
kämmt mit
Zahnrad 84. Zahnrad 84 ist selektiv zur gemeinsamen
Rotation mit der Vorgelegewelle 26 verbindbar. Der Zahnradsatz 80 ist
zwischen dem Zahnradsatz 70 und einer Endwand 88 des
Getriebegehäuses 19 angeordnet.
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Rückwärtszahnrad 90 ist
drehfest zur gemeinsamen Rotation mit Rückwärtswelle 28 verbunden.
Rückwärtswelle 28 ist
für eine
axiale Bewegung ausgestaltet. Rückwärtszahnrad 90 kann
bei einer axialen Translation der Rückwärtswelle 28 selektiv mit
Rückwärtsantriebszahnrad 92 und
Rückwärtsübertragungszahnrad 94 gekoppelt
und in einer kämmenden
Beziehung mit diesen platziert sein. Rückwärtsantriebszahnrad 92 ist
drehfest zur gemeinsamen Rotation mit dem ersten Wellenelement 22 verbunden.
Rückwärtsübertragungszahnrad 94 ist
zur gemeinsamen Rotation mit Vorgelegewelle 26 verbunden.
Rückwärtszahnrad 90 ist
zwischen Zahnradsatz 70 und Zahnradsatz 80 gelegen.
Rückwärtsantriebszahnrad 92 ist
zwischen Zahnrad 72 und Zahnrad 82 angeordnet.
Rückwärtsübertragungszahnrad 94 ist
zwischen Zahnrad 74 und Zahnrad 84 angeordnet.
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Ferner
ist ein Vorgelegewellen-Übertragungszahnrad 100 drehfest
und zur gemeinsamen Rotation mit der Vorgelegewelle 26 verbunden.
Vorgelegewellen-Übertragungszahnrad 100 ist
ausgestaltet, um mit Ausgangselement 14 zu kämmen. Das Vorgelegewellen-Übertragungszahnrad 100 ist
zwischen dem koplanaren Zahnradsatz 40 und der Endwand 47 des
Getriebegehäuses 19 angeordnet.
Das Ausgangselement 14 ist koplanar mit Vorgelegewellen-Übertragungszahnrädern 100 und
zwischen dem Zahnradsatz 40 und der Endwand 47 des
Getriebegehäuses 19 angeordnet.
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Das
Getriebe 10 umfasst ferner eine Mehrzahl von selektiv einrückbaren
Synchronanordnungen 150, 152 und 154.
Die Synchroneinrichtung 152 ist eine einseitige Synchroneinrichtung,
die im Allgemeinen eine Schaltgabel (die nicht gezeigt ist) umfasst,
die von einem Aktuator (der nicht gezeigt ist) bidirektional in
entweder eine eingerückte
Position oder eine neutrale oder ausgerückte Position umgesetzt wird.
In der vorliegenden Ausführungsform
ist die Synchroneinrichtung 152 selektiv betätigbar,
um das Zahnrad 62 zur gemeinsamen Rotation mit dem ersten
Wellenelement 22 zu verbinden. In einer bevorzugten Ausführungsform
weist die Synchroneinrichtung 152 nur einen Aktuator auf.
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Die
Synchroneinrichtungen 150 und 154 sind doppelseitige
Synchroneinrichtungen und umfassen im Allgemeinen eine Schaltgabel
(die nicht gezeigt ist), die von einem Aktuator (der nicht gezeigt
ist) bidirektional in zumindest zwei eingerückte Positionen und eine neutrale
oder ausgerückte
Position umgesetzt wird. In der vorliegenden Ausführungsform
ist die Synchroneinrichtung 150 selektiv betätigbar,
um Zahnrad 44 zur gemeinsamen Rotation mit der Vorgelegewelle 26 zu
verbinden, und ist selektiv betätigbar,
um Zahnrad 54 zur gemeinsamen Rotation mit der Vorgelegewelle 26 zu
verbinden. Die Synchroneinrichtung 154 ist selektiv betätigbar,
um Zahnrad 74 zur gemeinsamen Rotation mit der Vorgelegewelle 26 zu
verbinden, und ist selektiv betätigbar,
um Zahnrad 84 zur gemeinsamen Rotation mit der Vorgelegewelle 26 zu
verbinden. In einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist Zahnrad 94 in die Synchroneinrichtung 154 integriert,
was zulässt,
dass Synchroneinrichtung 154 auf Zahnrad 74 zugreifen kann,
um Zahnrad 74 mit der Vorgelegewelle 26 zu koppeln.
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Das
Getriebe 10 ist in der Lage, Drehmoment von der Eingangswelle 12 auf
das Ausgangszahnradelement 14 in zumindest fünf Vorwärtsdrehmomentverhältnissen
und zumindest einem Rückwärtsdrehmomentverhältnis zu übertragen.
Ein jedes von den Vorwärtsdrehmomentverhältnissen
und dem Rückwärtsdrehmomentverhältnis wird
durch selektive Einrückung
der Doppelkupplungsanordnung 32, einer oder mehrerer der
Synchronanordnungen 150, 152 und 154 oder
die Betätigung
der Rückwärtswelle 28 erzielt.
Fachleute werden leicht verstehen, dass jedem Drehmomentverhältnis ein
unterschiedliches Drehzahlverhältnis
oder unterschiedlicher Gang zugeordnet ist.
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Es
ist festzustellen, dass jeder einzelne Zahnradsatz 40, 50, 60, 70, 80 und
Zahnrad 90 bei selektiver Einrückung der Synchronanordnungen 150, 152 und 154 oder
der Positionierung der Rückwärtswelle 28 ein
oder mehrere Vorwärts-
und/oder Rückwärtsübersetzungsverhältnisse
bereitstellt. Es ist auch festzustellen, dass ein besonderes Vorwärts- oder
Rückwärtsdrehzahlverhältnis durch
unterschiedliche Kombinationen einer Synchroneinrichtung und zugehöriger Zahnradsätze erreicht
werden kann, ohne vom Schutzumfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
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Um
zum Beispiel ein Rückwärtsdrehmomentverhältnis herzustellen,
wird Kupplungselement 36 eingerückt, Rückwärtswelle 28 wird axial
umgesetzt, um Rückwärtszahnrad 90 mit
Rückwärtsantriebszahnrad 92 und
Rückwärtsübertragungszahnrad 94 zu
koppeln oder kämmen
zu lassen. Kupplungselement 36 koppelt das Kupplungsgehäuse 34 mit
dem ersten Wellenelement 22. Die axial umgesetzte Rückwärtswelle 28 koppelt
Rückwärtszahnrad 90 mit
Rückwärtsantriebszahnrad 92.
Somit überträgt das Rückwärtsantriebszahnrad 92 Antriebsdrehmoment
auf Rückwärtszahnrad 90.
Rückwärtszahnrad 90,
das auch in Kämmung
mit Rückwärtsübertragungszahnrad 94 ist, überträgt Drehmoment auf
das Rückwärtsübertragungszahnrad 94.
Rückwärtsübertragungszahnrad 94 überträgt Drehmoment
auf Vorgelegewelle 26. Vorgelegewelle 26 überträgt das Drehmoment
auf das Vorgelegewellen-Übertragungszahnrad 100,
und das Vorgelegewellen-Übertragungszahnrad 100 überträgt das Drehmoment
auf das Ausgangselement 14.
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Um
ein erstes Vorwärtsdrehmomentverhältnis (d.
h. einen 1. Gang) herzustellen, wird Kupplungselement 36 eingerückt und
Synchroneinrichtung 154 wird aktiviert. Kupplungselement 36 koppelt das
Kupplungsgehäuse 34 mit
dem ersten Wellenelement 22. Synchroneinrichtung 154 koppelt
Zahnrad 84 mit der Vorgelegewelle 26. Eingangsdrehmoment von
dem Eingangselement 12 wird durch die Doppelkupplungsanordnung 32 auf
das erste Wellenelement 22 zum Zahnrad 82 übertragen.
Zahnrad 82 überträgt Drehmoment
auf Zahnrad 84, das das Drehmoment auf die Vorgelegewelle 26 durch
Synchroneinrichtung 154 und auf Vorgelegewellen-Übertragungszahnrad 100 und
dann von Vorgelegewellen-Übertragungszahnrad 100 auf
das Ausgangselement 14 überträgt.
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Um
ein zweites Vorwärtsdrehmomentverhältnis (d.
h. einen 2. Gang) herzustellen, wird Kupplungselement 38 eingerückt und
Synchroneinrichtung 150 wird aktiviert. Kupplungselement 38 koppelt das
Kupplungsgehäuse 34 mit
dem zweiten Wellenelement 24, das Zahnrad 42 rotiert.
Synchroneinrichtung 150 koppelt Zahnrad 44 mit
der Vorgelegewelle 26. Dementsprechend wird Eingangsdrehmoment von
dem Eingangselement 12 durch die Doppelkupplungsanordnung 32 auf
das zweite Wellenelement 24, durch Zahnrad 42 auf
Zahnrad 44, von Zahnrad 44 auf Synchroneinrichtung 150,
von Synchroneinrichtung 150 auf die Vorgelegewelle 26 und
von dem Vorgelegewellen-Übertragungszahnrad 100 auf
das Ausgangselement 14 übertragen.
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Um
ein drittes Vorwärtsdrehmomentverhältnis (d.
h. einen 3. Gang) herzustellen, wird Kupplungselement 36 eingerückt und
Synchroneinrichtung 154 wird aktiviert. Kupplungselement 36 koppelt das
Eingangselement 12 mit dem ersten Wellenelement 22,
das Zahnrad 72 rotiert. Synchroneinrichtung 154 koppelt
Zahnrad 74 mit der Vorgelegewelle 26. Somit wird
Eingangsdrehmoment von dem Eingangselement 12 durch die
Doppelkupplungsanordnung 32 auf das erste Wellenelement 22 zum
Zahnrad 72, von Zahnrad 72 auf Zahnrad 74,
durch Zahnrad 74 auf Synchroneinrichtung 154,
von Synchroneinrichtung 154 auf die Vorgelegewelle 26,
von der Vorgelegewelle 26 auf das Vorgelegewellen-Übertragungszahnrad 100 und
dann von dem Vorgelegewellen-Übertragungszahnrad 100 auf
das Ausgangselement 14 übertragen.
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Um
ein viertes Vorwärtsdrehmomentverhältnis (d.
h. einen 4. Gang) herzustellen, wird Kupplungselement 38 eingerückt und
Synchroneinrichtung 150 wird aktiviert. Kupplungselement 38 koppelt das
Kupplungsgehäuse 34 mit
dem zweiten Wellenelement 24, das Zahnrad 52 rotiert.
Synchroneinrichtung 150 koppelt Zahnrad 54 mit
der Vorgelegewelle 26. Somit wird Eingangsdrehmoment von
dem Eingangselement 12 durch die Doppelkupplungsanordnung 32 auf
das Wellenelement 24 zum Zahnrad 52, dann von
Zahnrad 52 auf Zahnrad 54, von Zahnrad 54 auf
Synchroneinrichtung 150, von Synchroneinrichtung 150 auf
die Vorgelegewelle 26, von Vorgelegewelle 26 auf
Vorgelegewellen-Übertragungszahnrad 100 und
dann von Vorgelegewellen-Übertragungszahnrad 100 auf
das Ausgangselement 14 übertragen.
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Um
ein fünftes
Vorwärtsdrehmomentverhältnis (d.
h. einen 5. Gang) herzustellen, wird Kupplungselement 36 eingerückt und
Synchroneinrichtung 152 wird aktiviert. Kupplungselement 36 koppelt das
Kupplungsgehäuse 34 mit
dem ersten Wellenelement 22. Synchroneinrichtung 152 koppelt
Zahnrad 62 mit dem ersten Wellenelement 22. Eingangsdrehmoment
von dem Eingangselement 12 wird durch die Doppelkupplungsanordnung 32 auf
das erste Wellenelement 22, von dem ersten Wellenelement 22 auf Zahnrad 62 durch
Synchroneinrichtung 152, von Zahnrad 62 auf Zahnrad 64,
von Zahnrad 64 auf die Vorgelegewelle 26, von
Vorgelegewelle 26 auf Vorgelegewellen-Übertragungszahnrad 100 und
von Vorgelegewellen-Übertragungszahnrad 100 auf
das Ausgangselement 14 übertragen.
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Wieder
ist festzustellen, dass jeder der Zahnradsätze der Zahnradsätze 40, 50, 60, 70, 80 und Zahnrad 90 gewechselt
werden kann, um ein bestimmtes Vorwärts- und Rückwärtsdrehmomentverhältnis zu
erzeugen, ohne vom Schutzumfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
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Die
vorliegende Erfindung zieht in Betracht, dass eine Vielfalt von
Drehmomentverhältnissen
(d. h. das Verhältnis
von Drehmoment des Ausgangselements 14 zu dem des Eingangselements 12)
durch die Auswahl von Zähnezahlen
der Zahnräder
des Getriebes 10 erreichbar ist. Diese Anordnung bietet die
Gelegenheit, eine reduzierte Getriebelänge im Vergleich mit anderen
Getrieben zu erreichen.
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Obgleich
die besten Ausführungsarten
der Erfindung ausführlich
beschrieben worden sind, werden Fachleute auf dem Gebiet, das diese
Erfindung betrifft, verschiedene alternative Konstruktionen und Ausführungsformen
zur praktischen Ausführung
der Erfindung innerhalb des Schutzumfangs der beigefügten Ansprüche erkennen.