DE102010007818A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Bilden und Ablegen von Beutelpaketen aus Kunststoffbeuteln - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Bilden und Ablegen von Beutelpaketen aus Kunststoffbeuteln Download PDFInfo
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Abstract
Bei einem Verfahren zum Ablegen von Beutelpaketen (5a) aus Kunststoffbeuteln, insbesondere aus Automatenbeuteln, werden die Beutelstapel (5) vor dem Einlegen in Umverpackungen (15) mit folgenden Schritten gefaltet und eingerollt werden:
a. ein Beutelstapel (5) wird an einer Seite, bevorzugt an der Seite mit den Beutelöffnungen, ergriffen und flach auf einem Falttisch (8) abgelegt,
b. zumindest ein, bevorzugt zwei, Faltstifte (10) werden entlang einer Faltlinie aufgelegt und fixieren den Beutelstapel (5) auf dem Falttisch (10),
c. ein Teil des Beutelstapels (5), bevorzugt der kürzere Teil, wird ergriffen, um die Faltstifte (10) gefaltet und auf dem anderen Teil des Stapels (5) abgelegt,
d. der Beutelstapel (5) wird an beiden Seiten von einem Greifer (12, 13) ergriffen und zu einem Beutelpaket (5a) eingerollt,
e. die Greifer (12, 13) werden gelöst und das eingerollte Beutelpaket (5a) in einer Umverpackung (15) abgelegt.
a. ein Beutelstapel (5) wird an einer Seite, bevorzugt an der Seite mit den Beutelöffnungen, ergriffen und flach auf einem Falttisch (8) abgelegt,
b. zumindest ein, bevorzugt zwei, Faltstifte (10) werden entlang einer Faltlinie aufgelegt und fixieren den Beutelstapel (5) auf dem Falttisch (10),
c. ein Teil des Beutelstapels (5), bevorzugt der kürzere Teil, wird ergriffen, um die Faltstifte (10) gefaltet und auf dem anderen Teil des Stapels (5) abgelegt,
d. der Beutelstapel (5) wird an beiden Seiten von einem Greifer (12, 13) ergriffen und zu einem Beutelpaket (5a) eingerollt,
e. die Greifer (12, 13) werden gelöst und das eingerollte Beutelpaket (5a) in einer Umverpackung (15) abgelegt.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Bildung von Beutelpakten aus Kunststoffbeuteln, insbesondere aus Automatenbeuteln, bei dem (der) aus Kunststoffbeuteln gebildete Stapel zu Beutelpakten gefaltet werden, die anschließend in Umverpackungen abgelegt wird, wie sie in der
EP 1 107 865 B1 beschrieben sind. - Bei der Herstellung von Stapeln aus Kunststoffbeuteln, insbesondere Automatenbeuteln, werden bekannterweise die aus Kunststofffolienbahnen durch Quertrennschweißen hergestellten Beutel von einer Überführungseinrichtung an eine Stiftstapelförderereinrichtung übergeben, wo sie zu Stapeln gesammelt werden. Die Stiftstapelfördereinrichtung enthält eine schrittweise umlaufend angetriebene Stiftstapelkette, an der aufrecht stehende Stapelstifte befestigt sind, in die nacheinander einzelne Beutel eingehängt werden, die dazu passend ausgestanzte Stapelöffnungen aufweisen. Üblicherweise hat jeder Beutel an einer Seite zwei Stapelöffnungen mit einem Abstand voneinander, der dem Abstand der Stapelstifte auf der Stiftstapelkette entspricht. Wenn die gewünschte Anzahl von Beuteln in einem Stapel gesammelt ist, werden die Beutel miteinander verblockt oder auf andere Weise gegeneinander fixiert, beispielsweise über Drahtbügel oder mittels Stapelhülsen und zugehörigen Verschlussstopfen. Die fertigen Beutelstapel werden anschließend in Kartons verpackt. Dieses Verfahren ist sowohl in der
EP 1 107 865 B1 als auch in derEP 1 078 874 A2 beschrieben, auf die Bezug genommen wird. Bei beiden beschriebenen Vorrichtungen erfolgen Behandlungsschritte des Stapels mittels einer steuerbaren Multifunktionshand, die an einem Roboterarm befestigt ist. - Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein gattungsgemäßes Verfahren zu schaffen, das mit möglichst einfachen Mitteln die Bildung einer stabilen und kompakten Packeinheit aus Kunststoff ermöglicht.
- Diese Aufgabe wird mit der Merkmalskombination des Patentanspruchs 1 gelöst.
- Das erfindungsgemäße Verfahren hat den weiteren Vorteil, dass die Beutelöffnung und die Beutelöffnungsseite vor mechanischer Beschädigung durch äußere Einflüsse geschützt werden können.
- Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsbeispiele anhand von vereinfacht dargestellter Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen:
- die
1 –4 das Aufschieben von Stapelhülsen auf Stapelstifte - die
5 –14 das Falten und Einrollen von Beutelstapeln zu einem Beutelpaket, dass zum Schluss in eine Umverpackung eingelegt wird, - die
15 –18 einen vorteilhaften Stapelstift zur Aufnahme einer Stapelhülse, - die
19 und20 eine Ausführungsform eines Stapelstiftes mit Adapter, und - die
21 ein Stapelstift mit einem weiteren Adapter, der zum Einsatz bei besonders kurzen Stapelhülsen vorgesehen ist. - Die bei den Figuren teilweise dargestellte Vorrichtung nach der Erfindung ist zum Stapeln von Kunststoffbeuteln geeignet, im Beispiel ist sie Bestandteil einer Konfektionsanlage für Automatenbeutel, die auf die eingangs beschriebene Weise auf einer Stiftstapelablage gesammelt werden. Die Beutel werden direkt auf zwei zuvor zugeführten Stapelhülsen zu einem Beutelstapel aufgestapelt.
- Dazu werden in einer ersten Station Stapelhülsen
1 vollautomatisch auf die Stapelstifte2 geschoben, wie in den1 –4 dargestellt ist:
Die Stapelhülsen1 und die zugehörigen Verschlussstopfen3 werden zunächst in einem automatischen Prozess, beispielsweise durch Vibration, in einem Magazin sortiert und in Position gebracht (1 ). Anschließend übernimmt ein entsprechend ausgerüstetes Handlingsystem4 , das vorzugsweise am Ende eines Roboterarms befestigt ist, die Stapelhülsen1 und Verschlussstopfen3 (2 ). Das Handlingsystem4 schiebt die Stapelhülsen1 – im Ausführungsbeispiel sind es zwei – positionsgenau jeweils auf einen Stapelstift2 (3 ). Wenn die vorbestimmte Anzahl von Beuteln zu einem Beutelstapel5 aufgestapelt ist, wird in einer nachfolgenden Station dieses Beutelstapels5 mittels der Verschlussstopfen3 verschlossen. Dazu fügt das Handlingsystem4 einen Verschlussstopfen3 auf jede sich auf einem Stapelstift2 befindliche Stapelhülse1 . Da die Stapelhülsen1 unten und die Verschlussstopfen3 oben jeweils einen überstehenden Rand aufweisen, werden die Beutel eines Stapels5 fixiert und zusammengehalten. - In den
5 –14 ist ein besonders vorteilhaftes Verfahren dargestellt, einen fertigen Beutelstapel mittels einer am Ende eines Roboterarms befestigten Handhabungseinrichtung6 ,7 zweimal zu falten und so zu einem Beutelpaket5a einzurollen. Die Beutelstapel5 werden platzsparend in Umkartons15 abgelegt, wie in14 dargestellt ist. - Dazu enthält die an einem Roboterarm befestigte Handhabungseinrichtung
6 ,7 Greifelemente7 , die es ermöglichen, einen Beutelstapel5 an den Stapelhülsen1 zu ergreifen. Bevorzugt ergreifen die Greifelemente7 den Stapel5 an der Seite mit den Beutelöffnungen. -
5 zeigt die Ausgangsposition eines fertig gestapelten Beutelstapel5 , der sich noch auf der Stiftstapelanlage befindet, aber bereits von den Greifelementen7 des Roboterarms ergriffen wurde. Als erstes wird der Beutelstapel5 von dem Roboter auf einem Falttisch8 flach abgelegt (6 ). Der Falttisch8 unterstützt der Stapel5 über dessen gesamte Länge und Breite. Als nächstes wird der Stapel5 geglättet und gerade gezogen. Dazu fährt eine Rakelstange9 unter Anpressdruck über der Stapel5 (7 ). - Für eine erste Faltung werden mindestens einer, bevorzugt zwei Faltstifte
10 von der Seite her parallel zum Falttisch8 entlang einer Faltlinie auf den Beutelstapelt5 und fixieren so die Faltlinie, um die die Faltung durchgeführt werden soll. Zum Falten bewegt der Roboter den ergriffenen Stapelteil über die Faltstifte10 und legt diesen Teil auf dem anderen Teil des Stapels5 ab. Bevorzugt wird ein kürzeres Stapelteil über ein längeres Stapelteil gefaltet, wie in8 dargestellt ist. Die Stapelhülsen1 liegen jeweils innen zwischen den beiden Paketteilen. - Die Faltstifte
10 sind Teil einer getrennten Faltvorrichtung11 , von der eine zweite Faltung durchgeführt wird. Dazu ergreifen zunächst zwei seitliche, jeweils im Bereich einer Längsseite des Falttisches8 angeordnete Greifer12 ,13 das Beutelpaket5 und fixieren es. Anschließend lösen sich die Greifelemente7 des Roboterarms von den Stapelhülsen3 . Der Roboterarm wird wegbewegt. - Wie in
10 dargestellt, wird nun der Beutelstapel5 mittels der Greifer12 ,13 gemeinsam mit den Faltstiften10 zu einem Beutelpaket5a eingerollt. Dazu drehen die um eine Achse parallel zur Faltlinie drehbaren Greifer12 ,13 den Beutelpaket5a und rollen ihn ein. Das zusammengerollte Beutelpaket5 wird mittels eines Stempels14 geklemmt (11 ,12 ). Danach werden die Greifer12 ,13 gelöst und die Faltstifte10 aus dem Beutelstapel5 herausbewegt, während der Stempel18 als Klemmelement ein Aufrollen verhindert. Anschließend ergreift der Roboter das eingerollte Beutelpaket5a und legt es in einer Umverpackung, im Beispiel einen Umkarton15 , ab. - Das erfindungsgemäße Verfahren hat den Vorteil, dass die Beutelöffnung und die Beutelöffnungsseite vor mechanischer Beschädigung durch äußere Einflüsse geschützt werden, da die Beutelunterseite als Schutzschild verwendet wird. Weiterhin wird eine stabile und kompakte Packeinheit gebildet, die besonders für einen automatisierten Packvorgang geeignet ist.
- In den
15 –21 ist ein besonders vorteilhafter Stapelstift2 dargestellt, der zur Aufnahme einer Stapelhülse3 dient. Der Stapelstift2 ist in einer Stiftstapelanlage nach oben stehend an einer Stiftstapelkette16 befestigt und wird von dieser taktweise durch einzelne Bearbeitungsstationen geführt. Auf einen Stapelstift2 werden Stapelhülsen1 aufgeschoben, auf die nacheinander einzelne Beutel gehängt und so zu einem Beutelpaket5 gestapelt werden. Wenn ein Beutelpaket5 fertiggestellt ist, werden die Stapelhülsen1 jeweils mit einem Verschlussstopfen3 verschlossen, um das Paket5 zu fixieren. Wie in16 dargestellt, weist eine Stapelhülse1 an ihrem unteren Ende, mit der sie auf der Stiftstapelkette16 sitzt, eine umfängliche Verbreiterung1.1 auf, damit an diesem Ende kein Beutel herausrutschen kann. Der Verschlussstopfen3 weist ein der zylindrischen Innenöffnung der Stapelhülse1 angepasst geformtes Einsteckteil3.1 und eine konische Verbreiterung3.2 auf, die nach dem Aufstecken auf die Stapelhülse1 ein Herausrutschen eines Beutels an dieser Seite verhindert. - Wie in
17 dargestellt, wird eine Stapelhülse1 über einen Stapelstift2 geschoben, der sich dann in der durchgehenden Innenöffnung befindet. Nach Fertigstellung des Pakets5 wird der Verschlussstopfen3 aufgesteckt. - Ein Stapelstift
2 besteht aus zwei Teilen2.1 ,2.2 , die axial gegeneinander bewegbar sind. Das Unterteil2.1 ist zylinderförmig und enthält einen Fuß, mit dem es an einer Stapelkette16 schräg aufrechtstehend befestigbar ist, wie in3 dargestellt ist. An dem Unterteil2.1 ist ein Oberteil2.2 konzentrisch befestigt, das zunächst ebenfalls zylinderförmig gestaltet ist und oben in einer freien konischen Spitze ausläuft. - Zumindest das Unterteil
2.1 hat die Form eines Hohlzylinders, in dem das Oberteil2.2 gegen die Kraft einer Feder2.4 in das Unterteil2.1 bewegbar ist. Die Länge der beiden Teile2.1 ,2.2 sind so dimensioniert, dass die Spitze des Oberteils2.2 von einem Bereich, in dem sie über das Unterteil2.1 . hinaussteht bis vollständig in das Unterteil2.1 bewegt werden kann. Wie in18 dargestellt ist, wird bei der Zuführung eines Verschlussstopfens3 das Oberteil2.2 von dem Verschlussstopfen3 in das Unterteil2.1 gedrückt. Dabei klemmt sich das der Stapelhülse1 angepasste Einsteckteil3.1 an deren Innenfläche fest. Beim Herausnehmen einer Hülse1 mit dem Verschlussstopfen3 bewegt sich die konische Spitze des Oberteils2.2 von der Feder2.4 gedrückt wieder nach außen. - Bevorzugt ist in der Außenfläche des Unterteils
2.1 ein umfänglich überstehendes Kugelstück2.3 angeordnet, dass eine aufgeschobene Stapelhülse1 festklemmt. Das Kugelstück2.3 kann gegen die Kraft einer Feder in das Unterteil2.1 zurück gedrückt werden. - Durch die federgelagerte Spitze ist es möglich, bei Verwendung von Stapelhülsen
1 den zugehörigen Verschlussstopfen3 direkt auf diesen aufzubringen. Der Verschlussstopfen3 ist in seinem unteren Teil3.1 so gestaltet, dass er in der Hülse1 fixiert wird. Die konische Spitze des Oberteils2.2 ermöglicht ein besseres Stapeln, da sie in die Stapelöffnungen der Beutel problemlos einfährt. So kann beim Einsatz der Stapelstifte2 an Konfektionsmaschinen ein Beutelpaket5 direkt maschinell auf der Stapelkette16 fixiert werden. Dies war bei den bisherigen Stapelstiften nur manuell möglich. - In den
19 ,20 und21 sind Stapelstifte2 dargestellt, die zusätzlich Adapter20 ,21 aufweisen. Die Adapter20 ,21 sind jeweils über den Fuß des Unterteils2.1 des Stapelstiftes2 herausnehmbar geschoben. Die Adapter20 ,21 sitzen jeweils auf einem Glied der Stapelkette16 auf. - Die Adapter
20 ,21 enthalten jeweils eine Abstützfläche22 , die mit Abstand vom Fußende des Stapelstiftes2 und somit mit Abstand von der Stapelkette16 verläuft. Die Abstützfläche22 verläuft somit auch parallel zur Unterseite eines Beutelstapels5a und dient zur Verbesserung der Auflage eines Beutelstapels5 im Bereich der Stiftstapelkette16 . Die Auflagefläche ist so gestaltet, dass ein Umschlagen der Ecken des Beutelstapels5 verhindert wird. Zudem lässt sich durch die Einstellung des Abstands zwischen der Abstützfläche22 und der Stiftstapelkette16 die Länge eines Stapelstiftes2 an unterschiedlichen Längen einer Stapelhülse1 anpassen, da die wirksame Länge eines Stapelstiftes2 durch den Adapter20 ,21 verkürzt werden kann. - Bei der Ausführungsform nach
21 hat der Adapter21 eine so große Höhe, dass besonders kurze Stapelhülsen1 verwendet werden können. Der Adapter21 ist blockförmig mit einer oberen Abstützfläche22 gestaltet, auf der die Stapelhülsen1 aufsetzen. Der Adapter21 enthält eine Bohrung, damit er über den Stapelstift2 gezogen werden kann. Mit seiner Unterkante rastet er in einem Glied der Stiftstapelkette16 ein. - Bei der Ausführungsform nach den
19 und20 enthält die Stiftstapelkette jeweils zwei Bohrungen, in die die Stützen23 einrasten, an deren Oberseite zwei T-förmig angeordnete Schenkel befestigt sind, von denen die Abstützfläche22 gebildet wird. Ein Schenkel weist an seinem freien Ende eine Bohrung auf, mit dem er über den Stapelstift2 gezogen werden kann. Der Adapter20 nach den19 ,20 dienen der verbesserten Auflage eines Stapelbeutels5 . Zugleich wird das Greifen des Beutelstapels5 mit den Greifern7 eines Roboterarms sicherer. - Auch bei den Ausführungsformen nach den
19 –21 weisen die Stapelstifte2 jeweils ein unter der Kraft einer Feder umfänglich überstehendes Kugelstück2.3 auf, mit dem eine aufgeschobene Stapelhülse1 festgeklemmt wird. - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- - EP 1107865 B1 [0001, 0002]
- - EP 1078874 A2 [0002]
Claims (10)
- Verfahren zum Ablegen von Beutelpaketen (
5a ) aus Kunststoffbeuteln, insbesondere aus Automatenbeuteln, bei dem aus Kunststoffbeuteln gebildete Stapel (5 ) zu Beutelpaketen (5a ) gefaltet werden, die anschließend in Umverpackungen (15 ) abgelegt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Beutelstapel (5 ) vor dem Einlegen in Umverpackungen (15 ) mit folgenden Schritten gefaltet und eingerollt werden: a. ein Beutelstapel (5 ) wird an einer Seite, bevorzugt an der Seite mit den Beutelöffnungen, ergriffen und flach auf einem Falttisch (8 ) abgelegt, b. zumindest ein, bevorzugt zwei, Faltstifte (10 ) werden entlang einer Faltlinie aufgelegt und fixieren den Beutelstapel (5 ) auf dem Falttisch (10 ), c. ein Teil des Beutelstapels (5 ), bevorzugt der kürzere Teil, wird ergriffen, um die Faltstifte (10 ) gefaltet und auf dem anderen Teil des Stapels (5 ) abgelegt, d. der Beutelstapel (5 ) wird an beiden Seiten von einem Greifer (12 ,13 ) ergriffen und zu einem Beutelpaket (5a ) eingerollt, e. die Greifer (12 ,13 ) werden gelöst und das eingerollte Beutelpaket (5a ) in einer Umverpackung (15 ) abgelegt. - Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Beutelstapel (
5 ) beim Auflegen auf den Falttisch (8 ) geglättet und gerade gezogen werden. - Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Beutel in einem Beutelstapel (
5 ) mittels Stapelhülsen (1 ) fixiert werden, die beim Falten und Einrollen innen liegend angeordnet sind. - Verfahren nach einem der Ansprüche 1–3, dadurch gekennzeichnet, dass das Beutelpaket (
5a ) gemeinsam mit den Faltstiften (10 ) von einem Greifer (12 ,13 ) eingerollt wird. - Verfahren nach einem der Ansprüche 1–4, dadurch gekennzeichnet, dass das zusammengerollte Beutelpaket (
5a ) während des Lösens der Greifer (12 ,13 ) und dem Herausfahren der Faltstifte (10 ) geklemmt gehalten wird, um ein Aufrollen zu verhindern. - Verfahren nach einem der Ansprüche 1–5, dadurch gekennzeichnet, dass das Ablegen der Beutelstapel (
5 ) auf dem Falttisch (8 ), das erste Falten und die Ablage des eingerollten Beutelpakets (5a ) in die Umverpackung (15 ) mittels eines Roboters erfolgt, der einen entsprechend gestalteten Greifarm (6 ,7 ) aufweist. - Verfahren nach einem der Ansprüche 1–6, dadurch gekennzeichnet, dass das Einrollen der Beutelpakete (
5a ) mittels vom Roboter unabhängig betätigbarer Greifer (12 ,13 ) erfolgt. - Vorrichtung zur Durchführung eines der Verfahren nach den Ansprüchen 1–7 mit folgenden Merkmalen: – einen Roboter mit einem Greifarm (
6 ,7 ) zum Ergreifen der Bogenstapel, – einen Falttisch für die Beutelstapel (5 ), – mindestens ein, bevorzugt zwei, Faltstifte (10 ) die auf einen sich auf dem Tisch befindlichen Beutelstapel (5 ) entlang einer Faltlinie auflegbar sind, – und zwei weitere Greifer (12 ,13 ), die jeweils im Bereich einer Längsseite des Falttisches (8 ) angeordnet und um eine Drehachse parallel zur Faltlinie drehbar sind. - Vorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch ein Klemmelement zum Festklemmen eines eingerollten Beutelpakets (
5 ). - Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, gekennzeichnet durch eine oberhalb des Falttisches (
8 ) angeordnete und unter Anpressdruck über einen Beutelstapel (5a ) bewegbares Glättelement, insbesondere eine Rackelstange.
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