DE102010005029B4 - Cabriolet mit einer Dachanordnung - Google Patents
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Abstract
Cabriolet mit einer zwischen einer Offenstellung (OT) und einer Abdeckstellung (AT) verstellbaren Dachanordnung (8) und mit zumindest einem zwischen einer eingefahrenen Ruhestellung (RS) und einer aufgestellten Wirkstellung (WS) verstellbaren ersten Windschottelement (12), das an Längsseiten (2) des Cabriolets (1) benachbart zu einer Innenverkleidung (10) beweglich gelagert ist, das ferner einen Abschnitt oder einen Gestängeabschnitt aufweist, der unterhalb der Innenverkleidung (10) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass an den Längsseiten (2) des Cabriolets (1) benachbart zum ersten Windschottelement (12) jeweils eine Gestängedurchtrittsöffnung (17) für ein Verdeckgestänge des Cabriolets vorgesehen ist, die von jeweils zumindest einer Klappe (16) einer Gestängeklappenanordnung (15) wahlweise verschließbar oder freigebbar sind, und dass das Cabriolet (1) eine Steuerungseinrichtung (19) für die Dachanordnung (8) sowie eine Positionserfassungseinrichtung (27) für die Klappen (16) aufweist, wobei die Steuerungseinrichtung (19) ein Verstellen der Dachanordnung (8) nur zulässt, wenn die Positionserfassungseinrichtung (27) eine Offenstellung (P2) der Klappen (16) erkennt.
Description
- Bei der Erfindung wird ausgegangen von einem Cabriolet mit einer Dachanordnung, gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
- Ein solches Cabriolet mit einer verstellbaren Dachanordnung und mit einem verstellbaren Windschottelement ist aus der
DE 10 2006 034 445 B3 bekannt. Es umfasst ein verstellbares Windschott, welches zwei Elemente, nämlich einen Aufspannbügel und einen Spriegel aufweist, mit deren Hilfe in einer Wirkstellung des Windschotts ein flexibles Flächengebilde als Windschutz aufgespannt wird. Die beiden Windschottelemente sind neben der aufgestellten Wirkstellung auch in eine abgelegte Ruhestellung verstellbar, wobei dazu die beiden Windschottelemente benachbart zu den Längsseiten in einer Schwenkachse gelagert und um diese zwischen der Wirkstellung und der Ruhestellung verstellbar sind. Dabei liegen die Schwenkachsen benachbart zu einer Innenverkleidung, wobei die Schwenkachsen insbesondere unterhalb der Innenverkleidung liegen und so ein Abschnitt oder ein Gestängeabschnitt unterhalb der Innenverkleidung angeordnet ist. - Aufgabe der Erfindung ist es, ein Cabriolet der eingangs genannten Art zu optimieren.
- Gelöst wird diese Aufgabe mit einem Cabriolet, welches die in Anspruch 1 genannten Merkmale aufweist. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
- Die mit dem erfindungsgemäßen Cabriolet hauptsächlich erzielten Vorteile sind darin zu sehen, dass es mit einer Gestängeklappenanordnung mit einer Klappe ausgestattet werden kann, die eine Gestängedurchtrittsöffnung wahlweise verschließt oder freigibt. Dabei dient die Gestängedurchtrittsöffnung dem Durchtritt eines Verdeckgestänges des Cabriolets, wenn das Verdeckgestänge bzw. das Verdeck seine Schließstellung einnehmen soll, da üblicherweise das Verdeckgestänge unterhalb der Innenverkleidung an einem so genannten Verdecklager angeschlagen ist. Erfindungsgemäß ist weiter vorgesehen, dass eine Steuerungseinrichtung ein Verstellen der Dachanordnung nur dann zulässt, wenn eine erfindungsgemäße Positionserfassungseinrichtung eine Offenstellung der Klappe erkennt, so dass die Gestängedurchtrittsöffnung freigegeben ist. Damit wird verhindert, dass ein Gestänge der Dachanordnung mit der Klappe kollidiert. Mit der Erfindung ist es möglich, die Klappe über einen separaten Antrieb zu bewegen. Eine mechanische Zwangskopplung mit dem Gestänge der Dachanordnung kann entfallen.
- Bevorzugt ist nach einem Ausführungsbeispiel eine Antriebseinrichtung für das Windschottelement vorgesehen, die das Windschottelement zwischen der Ruhe- und Wirkstellung und umgekehrt verstellt. Vorzugsweise erfolgt die Verstellung des Windschottelements nur dann, wenn die Positionserkennungseinrichtung eine Schließstellung der Klappen erkennt. Die Verstellung des Windschottelements wird vorzugsweise von der Steuerungseinrichtung freigegeben.
- Besonders bevorzugt wird ein Ausführungsbeispiel, bei dem ein zweites verstellbares Windschottelement vorgesehen ist, das unterhalb der Innenverkleidung mit dem ersten Windschottelement über eine Koppelungseinrichtung verbunden ist. Damit ist es möglich, dass die Antriebseinrichtung lediglich das erste oder zweite Windschottelement oder die Koppeleinrichtung für die Verstellbewegung antreibt. Dadurch, dass die Steuerungseinrichtung ein Verstellen des oder der Windschottelemente nur dann zulässt, wenn die Klappe ihre Schließstellung einnimmt, wird auch bei diesem Ausführungsbeispiel verhindert, dass das erste oder zweite Windschottelement oder die Koppeleinrichtung mit der Klappe kollidiert.
- Besonders bevorzugt wird ein Ausführungsbeispiel, bei dem die Antriebseinrichtung für das Windschottelement auch die zumindest eine Klappe der Gestängeklappenanordnung betätigt. In besonders bevorzugter Ausführungsform kann so auf einfache Art und Weise realisiert werden, dass das Windschottelement nur dann verstellt wird, wenn eine Verstellbewegung der Klappe abgeschlossen ist und die Klappe die Schließposition einnimmt.
- Damit die Klappe der Gestängeklappenanordnung bewegt werden kann, ist eine Führung vorgesehen. Bevorzugt wird dabei in einem Ausführungsbeispiel, dass die Positionserkennungseinrichtung, also beispielsweise ein Sensor, an der Führung der Klappe angeordnet ist. Damit kann auf einfache Art und Weise die Position der Klappe erkannt werden.
- Nach einem Ausführungsbeispiel wird die Dachanordnung nur dann verstellt, wenn das Windschottelement seine Ruhestellung einnimmt.
- Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
-
1 ausschnittweise in einer Perspektive ein Cabriolet mit einer Dachanordnung in Offenstellung, mit einem Windschottelement und mit einer Gestängeklappenanordnung, wobei das Windschottelement in einer Ruhe- und einer Wirkstellung zu sehen ist und eine Klappe der Gestängeklappenanordnung eine Schließstellung einnimmt, -
2 das Cabriolet nach1 mit dem Windschottelement in Ruhestellung und einer Klappe der Gestängeklappenanordnung in einer Offenstellung, -
3 das Cabriolet nach1 , wobei ein Verdeck des Cabriolets eine geschlossene Stellung einnimmt, und -
4 +5 jeweils eine Detaildarstellung einer Gestängeklappenanordnung. -
1 zeigt ausschnittweise in einer Perspektive ein Cabriolet1 . Die gewöhnliche Vorwärts-Fahrtrichtung ist durch einen PfeilFR gekennzeichnet. Insofern zeigt1 eine Ansicht auf die linke Längsseite2 des Cabriolets1 von schräg hinten. Die rechte Längsseite des Cabriolets1 ist nicht dargestellt, zu der hier gezeigten Längsseite2 jedoch spiegelbildlich ausgeführt. Insoweit sind die für die linke Längsseite2 beschriebenen Teile auch an der rechten Längsseite entsprechend vorhanden. Von dem Cabriolet1 sind in1 folgende Teile zu sehen: Eine so genannte Fondseitenwand3 , die sich bis zu einer Gürtellinie4 der Karosserie5 erstreckt; ein Verdeckkastendeckel6 , der einen darunter liegenden Verdeckablagekasten7 zumindest teilweise abdeckt, wenn der Verdeckkastendeckel6 seine in1 gezeigte SchließstellungST einnimmt; eine verlagerbare Dachanordnung8 , die insbesondere als Verdeck ausgebildet ist und die in dem Verdeckablagekasten7 eine OffenstellungOT einnimmt sowie in dieser OffenstellungOT einen Fahrzeuginnenraum9 vollständig nach oben hin freigibt; eine dem Fahrzeuginnenraum9 zugeordnete und an der Innenseite der Fondseitenwand3 angeordnete Innenverkleidung10 ; ein Windschott11 mit einem ersten Windschottelement12 und einem zweiten Windschottelement13 (in einer WirkstellungWS gestrichelt dargestellt) und mit einem flexiblen Flächenelement14 , welches von den beiden Windschottteilen12 ,13 in der WirkstellungWS aufgespannt wird; eine Gestängeklappenanordnung15 mit einer Klappe16 , die eine Gestängedurchtrittsöffnung17 in1 in einer SchließstellungP1 verschließt. Schließlich besitzt das Cabriolet1 noch eine Antriebseinrichtung18 , der eine Steuerungseinrichtung19 zugeordnet ist, wobei die Antriebseinrichtung18 und die Steuerungseinrichtung19 rein beispielhaft unter einer Abdeckung20 gegebenenfalls auch mittig im Fahrzeug angeordnet sein können, wobei die Abdeckung20 zwischen der linken Gestängeklappenanordnung15 und der hier nicht gezeigten rechten Gestängeklappenanordnung angeordnet ist und etwa vor dem Verdeckablagekasten7 liegt. - Die Antriebseinrichtung
18 dient dazu, das Windschott11 zwischen einer RuhestellungRS , in der es etwa bündig in der Gürtellinie4 liegt, und einer aufgestellten WirkstellungWS zu verstellen. Das Windschott könnte auch manuell verstellbar sein. Vorzugsweise ist die Antriebseinrichtung18 auch dafür vorgesehen, die Klappe16 der Gestängeklappenanordnung aus ihrer in1 gezeigten SchließstellungP1 in eine in2 gezeigte OffenstellungP2 zu verstellen. Die Steuerung der Antriebseinrichtung18 übernimmt die Steuerungseinrichtung19 . Beispielsweise umfasst die Antriebseinrichtung18 einen Elektromotor, oder ein anderes Antriebselement, welches von der Steuerungseinrichtung19 betätigt wird. Die Steuerungseinrichtung19 sorgt außerdem dafür, dass Windschott11 und Gestängeklappenanordnung15 nicht gleichzeitig, sondern in zeitlicher Abfolge nacheinander betätigt werden. - Gemäß
1 ist das vordere bzw. erste Windschottelement12 um eine Schwenkachse21 zwischen der RuhestellungRS und der WirkstellungWS bewegbar, wobei die Schwenkachse21 in FahrzeugquerrichtungFQ verläuft. Gleiches gilt für das hintere bzw. zweite Windschottelement13 , welches ebenfalls um eine in Fahrzeugquerrichtung verlaufende Schwenkachse22 zwischen der abgelegten RuhestellungRS und der aufgestellten WirkstellungWS verstellbar ist. Beide Windschottelemente12 ,13 sind als U-förmige Bügel ausgeführt und ihre freien Bügelenden bzw. Abschnitte davon sind unterhalb der Innenverkleidung10 in den Schwenkachsen21 und22 am Cabriolet gelagert. In der WirkstellungWS sind Querrahmenteile23 bzw.24 der beiden Windschottelemente12 ,13 so ausgerichtet, dass das flexible Flächenelement14 - in Seitenansicht gesehen - etwa L-förmig aufgespannt ist. Dabei ist das Querrahmenteil24 als Umlenkung für das Flächenelement14 vorgesehen, wohingegen an dem Querrahmenteil23 ein Ende des Flächenelements14 befestigt ist. Das andere Ende (hier nicht dargestellt) des flexiblen Flächenelements14 ist auf einer Wickelwelle befestigt, die unter der Abdeckung20 gelagert ist. In der RuhestellungRS liegen die beiden Windschottelemente12 und13 aufeinander, wie dies in durchgezogener Linie in1 zu sehen ist. Dabei schließen sie etwa bündig mit der Innenverkleidung10 , der Klappe16 und der Abdeckung20 ab. Das flexible Flächenelement14 in der RuhestellungRS auf der Wickelwelle aufgewickelt. - Die Klappe
16 ist - wie bereits erwähnt - in1 in ihrer SchließstellungP1 gezeigt, in der sie die Durchtrittsöffnung17 für ein Verdeckgestänge der Dachanordnung8 verschließt, wobei von dem Verdeckgestänge ein seitlicher Dachrahmen25 abschnittweise gezeigt ist. Die Klappe16 liegt in1 oberflächenbündig mit der Abdeckung20 und der Innenverkleidung10 . In2 ist die Klappe15 in ihrer OffenstellungP2 gezeigt, in der sie die Durchtrittsöffnung17 nahezu vollständig freigibt, so dass die ablegbare Dachanordnung8 in eine in3 gezeigte, den Fahrzeuginnenraum9 abdeckende AbdeckstellungAT verlagerbar ist, wobei durch die Durchtrittsöffnung17 das Verdeckgestänge mit dem Dachrahmen25 hindurchtritt. Der Dachrahmen25 bzw. das Verdeckgestänge kann an einem hier nicht gezeigten, unter der Innenverkleidung10 angeordneten Verdecklager schwenkbar angelenkt sein. - In der
2 ist durch die OffenstellungP2 der Klappe15 ein unterhalb der Innenverkleidung10 liegender Abschnitt bzw. Gestängeabschnitt26 des ersten oder zweiten Windschottelements12 ,13 gezeigt. Bevorzugt sind die beiden freien Schenkelenden, die in den Schwenkachsen21 und22 gelagert sind, über eine in2 zu sehende Koppelungseinrichtung26' miteinander verbunden, so dass die Antriebseinrichtung18 lediglich das erste oder zweite Windschottelement12 oder13 oder die Koppelungseinrichtung26' antreiben kann, wenn das Windschott11 zwischen der RuhestellungRS und der WirkstellungWS verstellt werden soll. Dies ist jedoch nur möglich, wenn die Klappe16 ihre SchließstellungP1 einnimmt, die in1 gezeigt ist. Nur dann kann das Windschott11 von der RuhestellungRS in die WirkstellungWS bzw. umgekehrt verlagert werden. - Damit die Schließstellung
P1 von der Steuereinrichtung19 erkannt werden kann, ist der Klappe16 bzw. der Gestängeklappenanordnung15 eine Positionserkennungseinrichtung27 zugeordnet, die anhand der4 und5 näher erläutert wird.4 zeigt die Gestängeklappenanordnung15 in einer Detailansicht, wobei die Klappe16 eine Zwischenstellung zwischen der SchließstellungP1 und der OffenstellungP2 einnimmt. Es ist ersichtlich, dass die Klappe16 an einem Träger28 befestigt ist, der über eine Schwenkachse29 mit einem längsverschiebbaren Schlitten30 gekoppelt ist, der entlang einer Führung31 in FahrzeughochrichtungFH an der Führung31 verschiebbar ist. Außerdem ist ein Steuerungsmechanismus32 vorgesehen, der zwischen dem Schlitten30 und der Trägerplatte28 angeordnet ist, und der dafür sorgt, dass die Klappe16 eine Schwenkbewegung um die Schwenkachse29 ausführen kann, wenn der Schlitten entlang der Führung31 in FahrzeughochrichtungFH bewegt wird. Dazu ist der Steuermechanismus32 in einer Führungsbahn33 geführt. - In
5 sind nur Teile des Schlittens30 gezeigt, der an der Führung31 verschiebbar geführt ist. Ein Ende34 eines Antriebskabels35 ist an einem Element36 des Schlittens festgelegt. An diesem Element36 ist ein Steuerelement37 , beispielsweise in Form einer Lasche, angeordnet, welches auf zumindest einen Sensor38 bzw.39 der Positionserkennungseinrichtung27 wirkt. Die Sensoren38 und39 sind so an der Führung31 angeordnet, dass erkannt wird, ob die Klappe16 ihre Schließ-P1 oder OffenstellungP2 einnimmt. Der untere Sensor38 ist dabei der SchließstellungP1 zugeordnet. In dieser Stellung liegt das Steuerelement37 in Überdeckung mit dem Sensor38 . In der OffenstellungP2 der Klappe16 liegt das Steuerelement37 in Überdeckung mit dem oberen Sensor39 . Die Positionserkennungseinrichtung27 mit ihren Sensoren38 und39 ist mit der Steuerungseinrichtung19 verbunden, so dass die Steuerungseinrichtung19 erkennt, ob die Klappe16 ihre SchließstellungP1 oder OffenstellungP2 einnimmt. Über das Antriebskabel35 , welches mit der Antriebseinrichtung18 in Verbindung steht, kann die Klappe16 zwischen der SchließstellungP1 und OffenstellungP2 verstellt werden. - Im gezeigten Ausführungsbeispiel kann also das Windschott
11 nur zwischen der RuhestellungRS und der WirkstellungWS und umgekehrt bewegt werden, wenn die Klappe16 ihre SchließstellungP1 einnimmt, in der das Steuerelement37 dem unteren Sensor38 der Positionserkennungseinrichtung27 gegenübersteht. Dadurch erkennt die Steuerungseinrichtung19 , dass die Klappe16 die SchließstellungP1 einnimmt. Anschließend kann über die Antriebseinrichtung18 das Windschott11 je nach Wunsch in RuhestellungRS oder WirkstellungWS verlagert werden. Erkennt die Steuerungseinrichtung19 hingegen eine offene Klappe16 , also deren PositionP2 , wenn das Steuerelement37 an dem oberen Sensor39 liegt, sperrt die Steuerungseinrichtung19 die Antriebseinrichtung18 für das Windschott11 . - Wie vorstehend erläutert, ist je Längsseite des Cabriolets
1 eine derartige Gestängeklappenanordnung15 vorgesehen. Insofern weist vorzugsweise jede Gestängeklappenanordnung15 eine Positionserkennungseinrichtung27 auf, die zuvor beschrieben ist. Somit kann an beiden Gestängeklappenanordnungen15 die Endposition der jeweiligen Klappe16 erfasst werden, wobei eine Endposition die Offenstellung gemäß PositionP2 und eine andere Endposition die Schließstellung gemäß PositionP1 ist. - Die verlagerbare Dachanordnung
8 besitzt einen Verdeckantrieb, der hier nicht dargestellt ist. Er dient dazu, das Verdeckgestänge der Dachanordnung8 anzutreiben, so dass diese zwischen ihrer OffenstellungOT im Ablagekasten7 und ihrer AbdeckstellungAT , in der sie den Fahrgastraum9 überdeckt, verstellt werden kann. Die Steuerungseinrichtung19 lässt eine Bewegung zwischen der OffenstellungOT und der AbdeckstellungAT der Dachanordnung8 jedoch nur zu, wenn die Positionserkennungseinrichtung27 die OffenstellungP1 der Klappe bzw. der Klappen16 ermittelt, denn nur dann kann das Verdeckgestänge, also beispielsweise der Dachrahmen25 in die Gestängedurchtrittsöffnung17 hineinbewegt werden. Die Steuerungseinrichtung19 steuert also auch den Verdeckantrieb der Dachanordnung8 . Darüber hinaus kann ein Verstellen der Dachanordnung8 zwischen der OffenstellungOT und der AbdeckstellungAT vorzugsweise nur dann vorgenommen werden, wenn das Windschott11 seine abgeklappte RuhestellungRS einnimmt. Auch diese Steuerung übernimmt die Steuerungseinrichtung19 . Damit wird die Bewegung der Dachanordnung8 also nur dann freigegeben, wenn die Klappe16 ihre OffenstellungP2 und das Windschott11 seine RuhestellungRS einnehmen. Um die jeweilige Stellung des Windschotts11 ermitteln zu können, kann der Positionserkennungseinrichtung27 oder einer weiteren Erkennungseinrichtung zumindest ein weiterer Sensor (hier nicht dargestellt) zugeordnet sein, der am Cabriolet1 so angeordnet ist, dass er zumindest die RuhestellungRS des Windschotts11 erkennt. Insbesondere ist ein solcher Sensor unter der Innenverkleidung10 angeordnet und kann beispielsweise die entsprechend der RuhestellungRS zugeordnete Position eines unterhalb der Innenverkleidung10 liegenden Abschnitts der Windschottelemente12 und/oder13 und/oder der Koppeleinrichtung26' erkennen. Es können jedoch auch zwei Sensoren zusätzlich vorgesehen sein, wobei jeweils ein Sensor die aufgestellte WirkstellungWS und der andere Sensor die RuhestellungRS des Windschotts11 ermittelt.
Claims (9)
- Cabriolet mit einer zwischen einer Offenstellung (OT) und einer Abdeckstellung (AT) verstellbaren Dachanordnung (8) und mit zumindest einem zwischen einer eingefahrenen Ruhestellung (RS) und einer aufgestellten Wirkstellung (WS) verstellbaren ersten Windschottelement (12), das an Längsseiten (2) des Cabriolets (1) benachbart zu einer Innenverkleidung (10) beweglich gelagert ist, das ferner einen Abschnitt oder einen Gestängeabschnitt aufweist, der unterhalb der Innenverkleidung (10) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass an den Längsseiten (2) des Cabriolets (1) benachbart zum ersten Windschottelement (12) jeweils eine Gestängedurchtrittsöffnung (17) für ein Verdeckgestänge des Cabriolets vorgesehen ist, die von jeweils zumindest einer Klappe (16) einer Gestängeklappenanordnung (15) wahlweise verschließbar oder freigebbar sind, und dass das Cabriolet (1) eine Steuerungseinrichtung (19) für die Dachanordnung (8) sowie eine Positionserfassungseinrichtung (27) für die Klappen (16) aufweist, wobei die Steuerungseinrichtung (19) ein Verstellen der Dachanordnung (8) nur zulässt, wenn die Positionserfassungseinrichtung (27) eine Offenstellung (P2) der Klappen (16) erkennt.
- Cabriolet nach
Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass eine Antriebseinrichtung (18) vorgesehen ist, die das Windschottelement (12) zwischen der Ruhe- und Wirkstellung (RS, WS) und umgekehrt verstellt. - Cabriolet nach
Anspruch 2 , dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungseinrichtung (19) ein Verstellen des Windschottelements (12) nur dann zulässt, wenn die Positionserfassungseinrichtung (27) ein Schließstellung (P1) der Klappen (16) erkennt. - Cabriolet nach
Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass ein verstellbares zweites Windschottelement (13) vorgesehen ist, das unterhalb der Innenverkleidung (10) mit dem ersten Windschottelement (12) über eine Koppeleinrichtung (26') verbunden ist. - Cabriolet nach
Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinrichtung (18) für das Windschottelement (12) auch die Klappen (16) der Gestängeklappenanordnungen (15) betätigt. - Cabriolet nach
Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Positionserkennungseinrichtung (27) für zumindest eine Klappe (16) zwei Sensoren (38, 39) umfasst, die unterschiedliche Positionen (P1, P2) der Klappe (16) erfassen. - Cabriolet nach
Anspruch 6 , dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoren (38, 39) jeweils eine Endposition der Klappe (16) erfassen. - Cabriolet nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Positionserkennungseinrichtung (27) an einer Führung (31) für die Klappe (16) angeordnet ist.
- Cabriolet nach
Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungseinrichtung (19) ein Verstellen der Dachanordnung (8) nur zulässt, wenn das Windschottelement (12) seine Ruhestellung (RS) einnimmt.
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