[go: up one dir, main page]

DE102010004926A1 - Gebirgsanker (Klebanker) mit gesondertem Misch- und Austragskopf - Google Patents

Gebirgsanker (Klebanker) mit gesondertem Misch- und Austragskopf Download PDF

Info

Publication number
DE102010004926A1
DE102010004926A1 DE102010004926A DE102010004926A DE102010004926A1 DE 102010004926 A1 DE102010004926 A1 DE 102010004926A1 DE 102010004926 A DE102010004926 A DE 102010004926A DE 102010004926 A DE102010004926 A DE 102010004926A DE 102010004926 A1 DE102010004926 A1 DE 102010004926A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
static mixer
mixing head
adhesive
anchor according
head
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE102010004926A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Minova International Ltd
Original Assignee
Minova International Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Minova International Ltd filed Critical Minova International Ltd
Priority to DE102010004926A priority Critical patent/DE102010004926A1/de
Priority to PCT/GB2010/050823 priority patent/WO2010133883A2/en
Priority to AU2010250921A priority patent/AU2010250921B2/en
Priority to EP10728276A priority patent/EP2432970A2/de
Priority to CN201080022212.XA priority patent/CN102482942B/zh
Publication of DE102010004926A1 publication Critical patent/DE102010004926A1/de
Priority to CL2011002921A priority patent/CL2011002921A1/es
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D20/00Setting anchoring-bolts
    • E21D20/02Setting anchoring-bolts with provisions for grouting
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D20/00Setting anchoring-bolts
    • E21D20/02Setting anchoring-bolts with provisions for grouting
    • E21D20/021Grouting with inorganic components, e.g. cement
    • E21D20/023Cartridges; Grouting charges
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D20/00Setting anchoring-bolts
    • E21D20/02Setting anchoring-bolts with provisions for grouting
    • E21D20/025Grouting with organic components, e.g. resin
    • E21D20/026Cartridges; Grouting charges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Piles And Underground Anchors (AREA)
  • Consolidation Of Soil By Introduction Of Solidifying Substances Into Soil (AREA)
  • Dowels (AREA)

Abstract

Gebirgsanker 1 gibt es in verschiedenen Ausführungen, wobei es besonders zweckmäßig ist, wenn das Austragsende 4 mit einem Mischkopf 15 versehen wird, in den das notwendige Austrittsloch 8 integriert ist. Dieses Austrittsloch 8 ist so durch die Form des Kopfes 16 des Mischkopfes 15 geschützt, dass immer ein sicheres Austragen der Klebermischung auch bei noch im Bohrloch befindlichem Bohrklein gesichert ist. Darüber hinaus wird die Klebepatrone 7 sicher beim Aufbringen des Druckes aufgerissen, sodass die beiden Komponenten in den Bereich des Statikmischers 9 gelangen und dann im gemischten Zustand ausgetragen werden, so dass der Hohlraum 12 um das Ankerrohr 2 herum sicher ausgefüllt wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Gebirgsanker in Form eines Klebankers, dessen außen profiliertes Ankerrohr eine beispielsweise in einer Klebepatrone untergebrachten und über einen Ausdrückstempel durch einen Statikmischer hindurch aus dem Ankerrohr herausdrückbaren Klebmassenfüllung zugeordnet ist, wobei das im Bohrlochtiefsten anzuordnende Austragsende des Ankerrohres ein oder mehrere Austrittslöcher aufweist.
  • Gebirgsanker sind in verschiedenen Ausführungen bekannt und dienen vor allem zur Stabilisierung des Gebirges in der Umgebung von Stollen und Strecken sowie Tunneln. Bei einem aus der DE 100 17 750 A1 sowie der WO 03/044324 A1 bekannten Gebirgsanker wird in einem ersten Arbeitsschritt mit einem Bohrrohr ein Bohrloch ins Gebirge hineingebohrt, um dann nach Erreichen der Endlänge gegen ein Ankerrohr mit einer durchgehenden Innenöffnung ausgetauscht zu werden. In diese Innenöffnung des Ankerrohres ist eine Klebepatrone eingesetzt und davor ein Statikmischer, sodass durch entsprechende Belastung der Klebepatrone die darin enthaltene Klebmassenfüllung durch den Statikmischer hindurch in das Bohrloch hineingedrückt wird. Während bei der DE 100 17 750 A1 das Bohrrohr und das Ankerrohr identisch sind und damit an der Spitze des Ankerrohrs eine Bohrschneide die Innenöffnung verschließt, ist bei der WO 03/044324 A1 ein vorne annähernd offenes Ankerrohr im Einsatz. Vom Grundsatz her kann also bei der WO 03/044324 A1 die durch den Statikmischer gepresste Klebmassenfüllung einfach in das Bohrloch und vor allem in den Spalt zwischen Bohrlochwandung und Ankerrohr eindringen und so zu einer Verklebung führen. Ein einwandfreier Austritt wird aber dadurch erschwert oder sogar unmöglich gemacht, dass das Ankerrohr im Bohrlochtiefsten auf dem Gebirge aufsitzt, sodass die Innenöffnung des Ankerrohrs ganz oder zumindest weitgehend verschlossen ist. Es ist dann schwierig oder gar unmöglich, die Klebmassenfüllung in den vorgesehenen Hohlraum hineinzupressen. Bei der aus der DE 100 17 750 A1 bzw. B4 bekannten Lösung sind die so genannten Durchgangsbohrungen zwar seitlich vorgesehen, wobei aber auch sie sich leicht durch noch im Bohrloch vorhandenes Bohrmehl zusetzen können, wobei als weiterer Nachteil hier der so genannte Statikmischer zu nennen ist, da dieser unzulängliche Aufreißteile für die Klebepatrone aufweist, nur einen engen Durchtrittsquerschnitt aufweist und mit einem Härter arbeitet, der nicht mit in der Klebepatrone untergebracht ist, sodass eine Durchmischung beider Komponenten unbefriedigend oder überhaupt nicht möglich ist. Darüber hinaus muss durch besondere Hilfsmaßnahmen sichergestellt werden, dass der Statikmischer bzw. der so genannte Dichtkolben nicht so weit verschoben wird, dass die Durchgangsbohrungen verschlossen werden.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen als Klebanker dienenden Gebirgsanker zu schaffen, bei dessen Einsatz praktisch unabhängig von der Art der Klebmassenfüllung diese immer gleichmäßig und sicher in den Hohlraum um das Ankerrohr hineingedrückt wird und der preisgünstig herstellbar ist.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Ankerrohr am Austragsende über einen Mischkopf im Abstand ganz oder teilweise abgedeckt ist, sodass das Austrittsloch oder die Austrittslöcher gegen Verstopfung gesichert sind und dass der Mischkopf am gegenüberliegenden und den Statikmischer und die Klebepatrone aufnehmenden Ende die Klebepatrone bei Druckbeaufschlagung sicher öffnend ausgebildet ist.
  • Ein derart ausgebildeter Gebirgsanker, der in das vorgebohrte Bohrloch eingeführt wird, verfügt über ein Ankerrohr mit entsprechend groß bemessenem Innendurchmesser, wobei das Ankerrohr über einen aufgesetzten Mischkopf vor einem Zufallen geschützt wird bzw. vor dem im Bohrlochtiefsten noch vorhandenes Bohrklein. Die beim Auspressen der Klebepatrone freigesetzte Klebmassenfüllung kann somit vollständig gesichert in das Bohrlochtiefste und insbesondere in den Hohlraum um das Ankerrohr hineingedrückt werden, um so eine vollständige Verklebung des Ankerrohres mit der Bohrlochwand zu erreichen und somit die gewünschte Stabilisierung des Gebirges abzusichern. Weder der eingeschobene Statikmischer, der endseitig durch den Mischkopf abgestützt wird, noch im Bohrlochtiefsten sitzender Schlamm oder Bohrklein können zu einem ungleichmäßigen oder gar unvollständigen Verfüllen führen, weil das Austrittsloch oder die Austrittslöcher durch den Mischkopf so gesichert sind, dass immer der gewünschte gleichmäßige Austrag der Klebmassenfüllung erreichbar ist. Das Aufreißen der Klebepatrone ist gesichert, weil das Ende des Ankerrohres die Klebepatrone bei Druckbeaufschlagung sicher öffnend ausgebildet ist.
  • Nach einer zweckmäßigen Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Mischkopf sich am Wandungsrand des Ankerrohres abstützend ausgebildet ist. Dadurch ist einerseits sichergestellt, dass der Mischkopf nicht versehentlich in das Ankerrohr hineingedrückt wird, sondern vielmehr als Puffer zwischen Bohrlochtiefstem und dem eigentlichen Ankerrohr wirkt und zum anderen, dass das Austrittsloch über den eigentlichen Mischkopf geschützt bleibt, weil es weder durch den Statikmischer noch durch Schmutz beeinträchtigt werden kann. Wie der Schutz des Austrittsloches aussehen kann, wird weiter hinten erläutert.
  • Die Abstützung des Mischkopfes am Ankerrohr wird am zweckmäßigsten dadurch verwirklicht, dass der Mischkopf einen Kopf aufweist, der mit einer Stützplatte ausgerüstet ist, deren Außenrand mit der Rohraußenwand annähernd fluchtend ausgeführt ist. Diese Stützplatte stützt sich somit optimal an der Rohraußenwand bzw. an dem Ankerrohr ab, sodass ein vollständiges Einschieben dieses Mischkopfes in die Stangeninnenbohrung sicher vermieden ist. Andererseits ist so das Offenhalten des Austrittsloches sichergestellt, das in den Mischkopf integriert ist.
  • Das Integrieren des Austrittsloches in den Mischkopf erfolgt zweckmäßigerweise indem der Kopf mit einem über das Austrittsloch hinüberreichenden Querbalken versehen ist. Die Klebmassenfüllung wird somit nach Verlassen des Statikmischers in den Kopf hineingeführt, in dem das eigentliche Austrittsloch in der gleichen Achse wie die Stangeninnenbohrung angeordnet ist. Ein Zufallen oder Beeinträchtigen durch Schlamm oder Bohrklein auf dem Bohrlochtiefsten wird über den Querbalken verhindert, da dieser sich auf dem oder am Bohrlochtiefsten abstützt und somit das Austrittsloch immer im Abstand zum Bohrlochtiefsten verbleibt. Die Klebemasse oder einfach gesagt der Kleber, der ein Mörtel sein kann oder eben eine Ein- oder Zweikomponenten-Kunststoffmasse tritt aus dem Austrittsloch aus und wird dann sogar noch vorteilhaft am Querbalken entlang umgeleitet, um dann in den Hohlraum zwischen Ankerrohr und Bohrlochwandung hineinzuströmen. Der Kopf bzw. der gesamte Mischkopf stützen sich über die Stützplatte an dem eigentlichen Ankerrohr ab, sodass auch während des Ausströmens immer ein offenes Austrittsloch gewährleistet ist.
  • Ein „Abbrechen” des Querbalkens wird dadurch sicher unterbunden, dass der Kopf mit dem Querbalken die Form eines durchbrochenen Kegelstumpfes ergebende Stützen aufweist und darüber mit der Stützplatte verbunden ist. Diese Stützen sind ausreichend stabil und tragen aufgrund ihrer besonderen Ausbildung dazu mit bei, dass der Querbalken nur eine etwa dem Austrittsloch entsprechende Erstreckung aufweist. Er ist einteilig mit diesen Stützen verbunden, wobei diese einen Kegelstumpf vorgebenden Stützen das Einführen des Ankerrohres mit dem Mischkopf in das Bohrloch vorteilhaft erleichtern.
  • Das Einführen des Ankerrohres mit dem Mischkopf wird weiter dadurch erleichtert, dass den Stützen dreieckförmige, über die schräge Außenwand der Stützen vorstehende Rippen zugeordnet sind. Da das Ankerrohr drehend eingeführt wird, wird so „der Weg für den Mischkopf freigeschaufelt”, wodurch ein leichtes Positionieren des Ankerrohres im Bohrloch sichergestellt werden kann.
  • Das Ausströmen des Klebers oder der Klebmasse im gemischten Zustand wird weiter dadurch verbessert, dass zwei oder mehr Stützen vorgesehen sind, die stabil und mit dem Querbalken für das Austrittsloch nach außen sich erweiternde Kanäle vorgebend ausgebildet sind. Nach dem Verlassen des Austrittsloches erfolgt das „Umleiten” des Klebers erst nach Verlassen des Austrittsloches, sodass damit gleichzeitig auch sichergestellt ist, dass auch das Bohrlochtiefste wirksam mit dieser Klebemasse bzw. dem Kleber ausgefüllt wird.
  • Das Umleiten des Kleberstromes wird weiter dadurch begünstigt, dass mittig des freien Teils des Querbalkens auf dessen Unterseite ein Verteilerkopf positioniert ist. Dieser Verteilerkopf kann die Form eines Kegels aufweisen oder auch jede andere Form, die das Umleiten des Kleberstromes begünstigt.
  • Weiter vorne ist bereits darauf hingewiesen worden, dass der Mischkopf den über das Ankerrohr vorstehenden Kopf und darüber hinaus ein Ansatzstück aufweist, das in das Ankerrohr eingeschoben werden kann. Das Festsitzen des Ansatzstückes im Ankerrohr und damit die genaue Positionierung wird dadurch gewährleistet, dass der Mischkopf im Abstand zum Außenrand mehrere, über die Wandung vorstehende Fixierringe oder ein Gewinde aufweist. Die Fixierringe bestehen vorzugsweise aus dem gleichen Material wie das Ansatzstück selbst bzw. der gesamte Mischkopf, können aber auch aus einem weicheren und die Abdichtung begünstigenden Material hergestellt werden.
  • Das Einschieben des Mischkopfes und dessen Ansatzstückes in das Ankerrohr wird dadurch begünstigt, dass die Fixierringe in Richtung Außenrand schräg verlaufend oder endseitig solche Schrägen aufweisend ausgebildet sind. Es können sechs oder acht solcher Fixierringe angebracht sein, es kann aber auch mit weniger solcher Fixierringe gearbeitet werden, weil im Grundsatz das Herausschieben des Mischkopfes aus dem Ankerrohr dadurch verhindert wird, dass sich der Mischkopf beim Verpressen des Klebers gegen das Bohrlochtiefste abstützt.
  • Beim Einleiten und Durchführen des Verpressvorganges, d. h. des Einpressens des Klebers in das Bohrloch soll die Klebepatrone aufgeschlitzt oder eingerissen werden, um den Austritt des Klebers zu sichern. Dies kann man dadurch erreichen, dass das in das Ankerrohr einzusetzende Ende des Mischkopfes mit innenseitigen Schneiden vom Außenrand zum Ende sich trichterförmig erweiternd und damit einen Einführtrichter ergebend ausgebildet ist. Die Klebepatrone wird damit in das Ansatzstück des Mischkopfes hineingeführt und dort sicher durch die innenseitigen Schneiden aufgeschlitzt. Es wird somit sicher verhindert, dass ein Verrutschen oder Querstellen der Klebepatrone beim Einleiten des Verpressvorganges auftreten kann, sodass die Klebepatrone gar nicht oder unvollständig aufreißt.
  • Dieses Einführen der Klebepatrone in den Einführtrichter kann dadurch begünstigt werden, dass die Schneiden einen Einführabstand zum Trichterrand belassend auf der Innenwand der Mischkopf bzw. dessen Ansatzstücke angeordnet sind. Die unverletzte und damit pralle Klebepatrone wird somit in den Einführtrichter hineingeschoben, um erst dort aufgeschlitzt und damit zerstört zu werden.
  • Die Form des Einführtrichters kann vorteilhaft noch dadurch ausgenutzt werden, dass die Schneiden der Form des Einführtrichters folgend und ihre Höhe beibehaltend ausgeführt sind. Damit ist sichergestellt, dass die eingeschobene bzw. besser gesagt eingepresste Klebepatrone auf jeden Fall so aufgeschlitzt und zerstört wird, dass der darin enthaltene Kleber auch sicher in den Bereich des Statikmischers hineingelangt, um dort intensiv vermischt zu werden.
  • Weiter vorne ist ausgiebig beschrieben worden, wie der Mischkopf wirken soll und wie er aufgrund seiner Formgebung wirkt. Diese besondere Form ist besonders vorteilhaft zu erreichen, wenn der Mischkopf aus Kunststoff gefertigt ist, wobei er wie weiter hinten erläutert einteilig ist und nur über den Statikmischer vervollständigt wird oder sogar mit diesem ein Bauteil bildet.
  • Der Statikmischer wird bei der zweiteiligen Ausführungsform in den Mischkopf bzw. dessen Ansatzstück hineingeschoben und dort festgelegt, sodass der beim Aufreißen der Klebepatrone frei werdende Kleber sicher durch den Statikmischer hindurchgepresst wird, bevor er das Austrittsloch des Mischkopfes verlässt. Um sicherzustellen, dass das Austrittsloch auch von innen her nicht bezüglich seines Querschnittes beeinträchtigt wird, ist vorgesehen, dass im Bereich des Kopfes ein Stützsteg für den Statikmischer vorgesehen ist oder dass der Verteilerkopf am Querbalken als Endbegrenzung für den einzuschiebenden Statikmischer dient. Bei beiden Ausführungsformen ist verhindert, dass sich der Statikmischer quasi so vor oder in das Austrittsloch hineinschiebt, dass der Austritt des Klebers beeinträchtigt wird.
  • Denkbar ist es auch, dass mit Mörtel oder einem anderen Material gearbeitet wird. Hierzu ist vorgesehen, dass die Klebmassenfüllung in Form einer Direktbefüllung des Ankerrohres vorgesehen ist und dass dem Austragsende des Ankerrohres ein sich dort abstützender und das Austrittsloch aufweisender und sichernder Mischkopf mit oder ohne einführbarem Statikmischer und in Fließrichtung dem Statikmischer vorgeordneter Berstscheibe zugeordnet ist. Je nach Zusammensetzung der Direktbefüllung wird hier ein in den Mischkopf einführbarer Statikmischer verwendet oder eben auch nicht. Die Berstscheibe bzw. Membrane sorgt dafür, dass zunächst ein entsprechend hoher Druck aufgebaut wird, bevor dann dieses Klebematerial über den Statikmischer oder auch direkt in den Hohlraum um das Ankerrohr herum austritt.
  • Weiter vorne ist bereits darauf hingewiesen worden, dass sich die beschriebene Lösung dadurch auszeichnet, dass der zum Einsatz kommende Mischkopf durch mehrere Eigenschaften gekennzeichnet und darüber hinaus als Kunststoffteil vorteilhaft und preisgünstig herstellbar ist. Weiter sieht die Erfindung vor, dass der Mischkopf mit Ansatzstück einteilig ausgebildet, der den Statikmischer als zweites Bauteil integrierend aufnimmt oder dass Mischkopf, Ansatzstück und Statikmischer ein Bauteil bildend ausgeführt sind. Letzteres wird dadurch beispielsweise erreichbar, dass zwei Hälften in einem Arbeitsgang gespritzt und dann anschließend durch Klebung so verbunden werden, dass sie dann ein Bauteil bilden, d. h. der Statikmischer ist voll in die Austrittsdüse integriert. Die zweiteilige Ausführungsform hat allerdings den Vorteil, dass bei Bedarf wie weiter vorne beschrieben auch ohne den Statikmischer gearbeitet werden kann, beispielsweise dann, wenn es sich um einen direkt befüllten Hohlanker handelt, der nicht unbedingt einen Statikmischer erfordert.
  • Je nach zum Einsatz kommender Klebepatrone kann es schwierig sein, die Wandung der Klebepatrone über die erwähnten Schneiden aufzuschlitzen und damit dem Klebstoff oder den Klebstoffkomponenten den Austritt zu sichern. Dementsprechend kann die gestellte Aufgabe auch dadurch gelöst werden, dass das Ankerrohr am Austragsende offen und mit einem aufsitzenden Mischkopf ausgerüstet ist, in dem das Austrittsloch oder die Austrittslöcher gegen Verstopfung gesichert positioniert sind und dass am Austragsende vor dem Statikmischer ein Fangkorb für den die Klebepatrone verschließenden Clip und ein die Klebepatrone gegen Verrutschen blockierender Fixierring angeordnet sind. Bei dieser Lösung ist zunächst einmal über den weiter vorne schon ausführlich beschriebene Mischkopf die Möglichkeit gegeben, immer sicherzustellen, dass die Austrittslöcher auch wirklich frei sind, sodass der Klebstoff bzw. die Klebmassenfüllung auch sicher in den Hohlraum rund um die Ankerstange bzw. das Ankerrohr hineingelangen kann, um das Ankerrohr dann wirksam mit dem Gebirge zu verbinden. Darüber wird hier nicht mit Schneiden o. Ä. gearbeitet, sondern vielmehr wird das dem Statikmischer zugeordnete Ende der Klebepatrone, das über einen Clip verschlossen ist, so stark beeinflusst, dass dieser Clip von der Wandung herabgedrückt wird oder herabrutscht, sodass dann die Klebepatrone vollständig geöffnet ist, d. h. praktisch mit ihrem gesamten Querschnitt. Die Klebmassenfüllung kann dann problemlos in den Statikmischer hineingelangen und von dort in die Austrittslöcher, wobei der abgeschobene Clip sicher im Fangkorb aufgefangen wird, also den Statikmischer nicht beeinträchtigen oder gar zerstören kann. Der notwendige Druck zum Abschieben des Clips wird dadurch erreicht, dass die Klebepatrone gegen Verrutschen durch den Fixierring blockiert ist, sich also entsprechend aufbläht und dann den auf der Wandung der Patrone aufsitzenden Clip herabdrückt, um den gesamten Querschnitt der Klebepatrone freizugeben. Der Fixierring umfasst dabei das Ende der Klebepatrone so, dass sich die Aufwölbung der Wandung der Klebepatrone zwangsweise ergibt und damit der notwendige Druck, um den Clip von der Wandung herabzuschieben.
  • Um sicherzustellen, dass der Clip auch sicher von der Wandung der Klebepatrone herabgedrückt bzw. herabgeschoben wird, ist vorgesehen, dass am die Klebepatrone verschließenden, dem Mischkopf und dem Statikmischer zugewandten Ende angeordneten Clip der Wandungsüberstand eng am Clip endend ausgeführt ist. In der Regel wird man diesen Wandungsüberstand vor dem Einführen der Klebepatrone in das Ankerrohr entsprechend abschneiden oder aber es wird schon bei der Herstellung der Klebepatrone entsprechend gearbeitet. Damit ist der Weg, den der Clip beim Abschieben verrutschen muss, so weit begrenzt, dass mit der vorher beschriebenen Aufblähung der Klebepatrone sich auch der notwendige Druck aufbauen und auswirken kann.
  • Um die Abstützung des Fangkorbes zu optimieren und seine Position genau vorzugeben, ist vorgesehen, dass der Fangkorb einen Boden mit den Abmessungen des Statikmischers angepasster mittiger Ausnehmung und die die Seitenwand bildenden Stege aufweist. Der Fangkorb wird mit seiner Ausnehmung quasi auf den Statikmischer aufgesetzt und kann dann den Abstand zum Statikmischer nicht mehr verändern, wobei die Stege entsprechende Vorsprünge aufweisen, an denen der Rand des Statikmischers abgestützt wird. Die Stege dienen dann gleichzeitig dazu, auch den Fixierring abzustützen, sodass nach dem Integrieren dieser Bauteile in die Stangeninnenbohrung alle Teile so angeordnet sind, dass sie optimal miteinander funktionieren können.
  • Dieses Abstützen des Fixierringes auf den Stegen ist besonders sicher und gleichmäßig möglich, wenn der Fixierring als Scheibe mit Innenöffnung und sich auf die Stegenden und/oder die Innenwand des Ankerrohres abstützend ausgebildet ist. Damit kann dieser Fixierring bzw. die Scheibe so wie weiter vorne beschrieben wirken, d. h. dass das Ende der Klebepatrone genau gefasst und so beeinflusst wird, dass sich der notwendige Druck aufbauen muss.
  • Ein gleichmäßiges Beeinflussen der Klebepatrone wird dadurch erreicht, dass der Ausdrückstempel als hutförmig ausgebildeter Kolben ausgeführt und mit dem Kolbenboden zur Klebepatrone weisend in das Ankerrohr eingeführt und mit seiner Dichtkrempe an der Innenwand des Ankerrohres anliegend und gegen sie abdichtend geformt ist. Der Ausdrückstempel wird also von seiner offenen Seite her durch die Hydraulikflüssigkeit oder ein anderes Druckmedium innerhalb des Ankerrohres verschoben, wobei die Dichtkrempe dafür sorgt, dass der Ausdrückstempel in Form des Kolbens sich nicht verkanten kann, sondern gleichmäßig auf die Klebepatrone einwirkt und das unabhängig vom Zustand der Innenwand des Ankerrohres. Diese Innenwand ist nicht glatt, sondern z. B. durch Bildung der Außenrippen auf der Außenwand des Ankerrohres wellenförmig, sodass es wichtig ist, dass der Kolben über diese Dichtkrempe immer an der Innenwand des Ankerrohres anliegt.
  • Diese Stabilisierung des Kolbens ist dann noch optimaler, wenn der Kolben als ein oder mehrteiliger Doppelkolben oder als Mehrfachkolben ausgebildet ist, weil dann quasi zwei oder mehr ringförmige Anlageflächen vorhanden sind, denn der Doppelkolben oder Mehrfachkolben hat mindestens zwei Dichtkrempen, die an der Innenwand des Ankerrohres entlang gleiten. Dabei sind diese Führungs- und Dichtkrempen begrenzt flexibel, sodass sie auch wirkliche Führungsfunktionen und Dichtfunktionen übernehmen können.
  • Die gleichmäßige Führung des Kolbens und damit die gleichmäßige Belastung der Klebepatrone wird noch dadurch verbessert, dass dem Kolben oder Doppelkolben oder dem Mehrfachkolben ein Führungselement zugeordnet und auf der Seite des Kolbenbodens angeformt, lösbar damit verbunden oder als Einzelteil vorhanden ist. Der in Richtung Klebepatrone sich verschiebende Kolben hat damit einmal einen zusätzlichen Stützrand gegenüber der Innenwand des Ankerrohres und umfasst gleichzeitig das entsprechende Ende der Klebepatrone, sodass diese gezielt führt bzw. umgekehrt auch den Kolben führt.
  • Um sich dem Durchmesser des Endes der Klebepatrone optimal anpassen zu können und um auch ein Gleiten an der Innenwand des Ankerrohres zu verbessern, ist vorgesehen, dass das Führungselement über am Boden festgelegte, federnde Seitenelemente mit endseitigem, nach außen weisendem Stülprand verfügend ausgebildet ist. Dieser Stülprand verhindert, dass sich die einzelnen Seitenelemente eventuell an der Innenwand des Ankerrohres festsetzen oder verhaken. Damit ist die gleichmäßige Führung des Kolbens weiter optimiert, wobei die Zahl der Seitenelemente variiert werden kann. Sie liegt zweckmäßig zwischen 6–10.
  • Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass ein Gebirgsanker geschaffen ist, der als Klebanker eingesetzt werden kann und der sicherstellt, dass das benötigte Klebematerial immer vollständig und sicher aus seiner Position im Ankerrohr herausgepresst wird und dann den Hohlraum um den Klebanker herum sicher ausfüllt. Der zum Einsatz kommende Mischkopf ist im Aufbau einfach und so stabil, dass er während des Klebevorganges eine Position beibehält, die das sichere Austreten der Klebemasse aus dem Ankerrohr auf jeden Fall sichert. Das Austrittsloch ist in dem Mischkopf geschützt untergebracht und so angeordnet, dass es einer wesentlichen Umlenkung innerhalb des Ankerrohres bzw. auch des Mischkopfes nicht bedarf. Vielmehr strömt die Klebmasse zunächst in Richtung Bohrlochtiefstes, füllt dieses vollständig aus und wird dann oder auch gleichzeitig in den Hohlraum rund um das Ankerrohr herumgeführt, um dort den Verfestigungsvorgang des Gebirges und die Verbindung von Ankerrohr und Gebirge abzusichern. Vorteilhaft ist weiter, dass die vorliegende Erfindung sehr vielseitig eingesetzt werden kann, d. h. unabhängig davon, welche Art von Klebepatrone bzw. Klebematerial zum Einsatz kommt. Darüber hinaus ist der Einsatz so handhabungssicher, dass diese Arbeiten auch von angelernten Arbeitern durchgeführt werden können. Weiter ist das Öffnen der Klebepatrone optimal gesichert, wenn vor dem Statikmischer ein Fangkorb für den die Klebepatrone verschließenden Clip und ein die Klebepatrone gegen Verrutschen blockierender Fixierring zugeordnet sind. Der Fangkorb sorgt dafür, dass der aufgrund des sich aufblähenden Mantels der Klebepatrone vom Ende der Klebepatrone herabrutschende oder besser gesagt herabgedrückte Clip aufgefangen wird und den Statikmischer nicht beeinträchtigen kann, während der Fixierring dafür sorgt, dass der notwendige Druck sich in der Klebepatrone aufbaut und dann dafür sorgt, dass der Clip von der Klebepatrone herabgedrückt wird.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnungen, in denen ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt ist. Es zeigen:
  • 1 ein Ankerrohr, das zumindest teilweise in ein Bohrloch eingeführt ist,
  • 2 das Ankerrohr gemäß 1 im Längsschnitt,
  • 3 ein Mischkopf, der in ein hier im Schnitt gezeigtes Ankerrohr eingesetzt ist,
  • 4 der Mischkopf in perspektivischer Darstellung,
  • 5 der Mischkopf im Längsschnitt mit eingesetztem Statikmischer
  • 6 ein Ankerrohr mit Mischkopf und Direktbefüllung mit Statikmischer,
  • 7 ein Ankerrohr mit Einkammerpatrone und Mischkopf ohne Statikmischer,
  • 8 die in 6 gezeigte Ausführung hier ohne Statikmischer,
  • 9 einen Querschnitt durch ein Ankerrohr kurz vor dem Auspressen der Klebepatrone,
  • 10 eine vergrößerte Wiedergabe des im Bohrlochtiefsten angeordneten Teils des Ankerrohres,
  • 11 den Fangkorb nach 10 mit Scheibe in perspektivischer Darstellung,
  • 12 einen als Kolben ausgebildeten Ausdrückstempel mit Führungselement,
  • 13 einen Führungselement in Seitenansicht mit mehreren Seitenelementen und
  • 14 einen als Doppelkolben ausgebildeten Ausdrückstempel in Seitenansicht.
  • 1 zeigt einen Gebirgsanker 1 in Form eines Klebankers. Zu erkennen ist, dass das Ankerrohr 2 auf der Außenseite mit Außenrippen 3 ausgerüstet ist. Am Austragsende 4 des Ankerrohres 2 ist ein Mischkopf 15 mit dem integrierten Austrittsloch 8 angeordnet. Dieses Austrittsloch 8 ist praktisch die Verlängerung des Rohrinnenkanals 5 innerhalb dieses auf dem Ankerrohr 2 aufsitzenden Mischkopfes 15. Von dem gesamten Mischkopf 15 ist hier nur der Kopf 16 zu sehen, der sich mit seiner Oberkante an dem Bohrlochtiefsten 11 des Bohrloches 10 abstützt, ohne dass das tiefer angeordnete Austrittsloch 8 dadurch gefährdet ist. Um das Ankerrohr 2 herum ergibt sich ein Hohlraum 12, der durch den Verpressvorgang mit hier nicht erkennbarem Kleber oder einer Klebemasse ausgefüllt werden soll.
  • 2 zeigt einen Schnitt durch das Ankerrohr 2 gemäß 1. Erkennbar ist, dass in dem Rohrinnenkanal 5 eine Klebmassenfüllung 6 angeordnet ist und zwar in Form einer Klebepatrone 7. Diese Klebepatrone 7 wird durch den Ausdrückstempel 54 in Richtung Mischkopf 15 bzw. Austragsende 4 des Ankerrohres 2 gedrückt und dabei wie noch weiter hinten erläutert geleert. Dabei muss diese Klebemischung bzw. Klebemasse vorher durch einen Statikmischer 9, der in dem oberen Ende des Rohrinnenkanals 5 bzw. genauer gesagt in dem Mischkopf 15 untergebracht ist, hindurchgedrückt werden.
  • Diese Mischkopf 15 verfügt nicht nur über den Kopf 16, sondern auch über ein in den Rohrinnenkanal 5 hineinreichendes Ansatzstück 17. Dessen Ende 18 weist bei dieser Ausführungsform innenseitig Schneiden 19, 20 auf, die dafür Sorge tragen, dass die hier zum Einsatz kommende Mehrkammerpatrone 21 durch den Andrückstempel 54 belastet aufgeschlitzt wird, sodass sich das darin enthaltene Klebematerial durch das Ansatzstück 17 in den Statikmischer 9 hineinbewegt und hier intensiv aufgrund des hohen Druckes vermischt wird. Die Form der Schneiden 19, 20 ist vor allem aus 5 ersichtlich, wo erkennbar ist, dass diese Schneiden 19, 20 so scharf und spitz sind, dass ein wirksames Aufschlitzen der Klebepatrone 7 auf jeden Fall gewährleistet ist.
  • Das Herausdrücken des Mischkopfes 15 mit dem Kopf 16 und dem Ansatzstück 17 aus dem Rohrinnenkanal 5 ist dadurch verhindert, dass auf der Innenwandung 36 Fixierringe 37, 38 angeordnet sind, die auf der Innenwand des Rohrinnenkanals 5 reiben, sodass ein Herausschieben erschwert ist, allerdings auch das Hineinschieben, was notwendig ist, wenn der Gebirgsanker entsprechend aufgerüstet wird. Vor allem ist ein Herausschieben aber dadurch verhindert, dass der Kopf 16 bzw. der Mischkopf 15 sich am Gebirge abstützt und mit einer Stützplatte 24 versehen ist, deren Ankerrand 26 soweit vorsteht, wie die Rohraußenwand 25. Dadurch stützt sich diese Stützplatte 24 voll auf dem Wandungsrand 23 des Ankerrohres 2 ab und da sich der Mischkopf 15 beim Einschieben außerdem am Bohrlochtiefsten 11 abstützt, ist ein Herausschieben aus dem Bohrloch wirksam unterbunden, wenn auf der anderen Seite wirksam der Ausdrückstempel 54 betätigt wird.
  • 3 zeigt einen Mischkopf 15, der voll in den Rohrinnenkanal 5 des Ankerrohres 2 eingeschoben ist. Erkennbar ist hier, dass die Fixierringe 37, 38 endseitig eine Schräge 39 aufweisen, die das Einführen in den Rohrinnenkanal 5 erleichtern sollen. Gleichzeitig erschweren sie das Zurückziehen und damit das Herausschieben des Mischkopfes 15 aus dem Rohrinnenkanal 5.
  • Erkennbar ist außerdem, dass der Kopf 16 eine besondere Form aufweist, die dadurch gekennzeichnet ist, dass ein Querbalken 27 über Stützen 28, 29 mit der Stützplatte 24 verbunden ist. Dieser Querbalken 27 läuft über das Austrittsloch 8 hinweg, sodass von oben her Schmutz nicht in das Austrittsloch 8 hineingelangen kann, insbesondere aber ist so verhindert, dass das Austrittsloch 8 direkt am Bohrlochtiefsten 11 anliegen kann. Die Stützen 28, 29 weisen eine besondere Form auf und ergeben über den gesamten Kopf 16 gesehen einen Kegelstumpf, der das Einschieben des gesamten Ankerrohres 2 mit dem Mischkopf 15 in das Bohrloch 10 sichert und erleichtert. Dies wird noch dadurch begünstigt, dass auf der schrägen Außenwand 30 der Stützen 28, 29 Rippen 31 vorgesehen sind, die das Eindrehen dieses Gebirgsankers 1 bzw. Klebankers erleichtern sollen, wenn dieser in das Bohrloch 10 eingeschoben wird.
  • Darüber hinaus bilden die Stützen 28, 29 mit dem Querbalken 27 eine Art Kanal 32, sodass das das Austrittsloch 8 verlassende Klebematerial sicher und ohne Beeinflussung in den Hohlraum 12 eindringen kann. Auf der Unterseite des Querbalkens 27 ist ein Verteilerkopf 34 vorgesehen, der einmal das Abströmen des Klebematerials begünstigen soll, vor allem aber dazu dient, ein zu weites Herausbewegen des Statikmischers 9 zu verhindern, wozu auch die aus 5 ersichtlichen Stützstege 46 verwendet werden können. Die Form der Stützen 28, 29 sorgt im Übrigen dafür, dass der freie Teil 33 des Querbalkens 27 immer so bemessen ist, dass er den auftretenden Druck sicher aushält.
  • Das untere Ende des Ansatzstückes 17 bildet einen Einführtrichter 40, wodurch das Einschieben der Klebepatrone 7 erleichtert wird.
  • 4 zeigt den Mischkopf 15 in Alleinansicht und in perspektivischer Darstellung, wobei deutlich wird, dass unterhalb des Querbalkens 27 ein relativ großes Austrittsloch 8 verbleibt, aus dem die gemischte Klebemasse herausströmen kann, wobei der von den Stützen 28, 29 gebildete Kanal 32 begünstigend wirkt. Der stabil ausgebildete Quersteg 27 ermöglicht ein Anpressen an das hier nicht gezeigte Bohrlochtiefste 11, sodass damit gleichzeitig erreicht wird, dass sich der Mischkopf 15 mit seiner Stützplatte 24 auf den Wandungsrand 23 aufsetzt und damit gleichzeitig die Position des Mischkopfes 15 sichert. Auch hier ist am unteren Ende des Ansatzstückes 17 der Einfülltrichter 40 erkennbar, der das Einschieben der hier nicht erkennbaren Klebepatrone 7 erleichtert. Der schon erwähnte Kanal 32 endet in einer Schräge 52, um das Abströmen des gemischten Klebematerials zu erleichtern, bzw. vorzugeben. Neben dieser Schräge 52 kann auch wie aus 5 erkennbar eine Rundung 51 vorgegeben werden, wobei aber der Normalfall der sein wird, dass eine rechteckige bzw. eckige Ausbildung des Ankerrandes 26 genügt. Der Schnitt in 5 ermöglicht die Wiedergabe der Stützstege 6 oder des Stützsteges, gegen den der eingeschobene Statikmischer 9 anstößt, sodass der eigentliche Austritt des Austrittsloches 8 völlig unbeeinflusst bleibt. Als zusätzliche Sicherung oder auch nur als Sicherung ist es auch möglich, den Verteilerkopf 34 mit zu benutzen, der hier besonders deutlich erkennbar ist. Der Statikmischer 9 kann eine unterschiedliche Form aufweisen, wobei er sich in gewisser Hinsicht an die am unteren Ende, d. h. also im Einführtrichter 40 erkennbaren Schneiden 19, 20 anschließt. Er kann an diesen innenseitigen Schneiden 19, 20 vorbei in den dann glattwandigen Teil des Ansatzstückes 17 eingeschoben und wie erwähnt gegen den Stützsteg 46 angelehnt werden.
  • Im trichterförmigen Teil, d. h. im Einführtrichter 40 sind die schon erwähnten Schneiden 19, 20 ausgebildet, wobei diese nach unten hin in einer Spitze enden, was sowohl für die Schneiden 19, 20 wie auch die Schneiden 19', 20' gilt. Zwischen diesen Enden und dem Trichterrand 42 verbleibt ein Einführabstand 41, um so das Einführen der Klebepatrone 7 zu begünstigen, d. h. an der glatten Innenwand 43 entlang, bis die Klebepatrone 7 dann an die Spitzen der Schneiden 19, 19', 20, 20' anstößt und von diesen aufgeschlitzt wird. Die Schneiden 19, 20 weisen eine gleich bleibende Höhe auf, sodass sie mit dem Engerwerden des Einfülltrichters 40 automatisch tiefer in die Innenwandung der Klebepatrone 7 hineinschneiden.
  • Die 6, 7 und 8 zeigen besondere Ausführungsformen insofern, als nach 6 und 8 statt einer Klebepatrone 7 hier eine Direktbefüllung 49 gewählt wird. Diese Direktbefüllung 49 erfordert dann allerdings den Einsatz einer Berstscheibe 48, die sich am Trichterrand 47 oder auch am unteren Ende der Schneiden 19, 20 abstützt und dafür sorgt, dass diese Direktbefüllung 49 so lange wie notwendig unter Druck gesetzt werden kann, um dann eine vermischte Ausgabe entweder durch einen Statikmischer 9 hindurch (6) oder ohne einen solchen Statikmischer 9 (8) das gemischte Material auszutragen.
  • 7 zeigt dagegen eine Ausführungsform, bei der eine Einkammerpatrone 50 zum Einsatz kommt. Hier ist nicht gezeigt, dass in der Einkammerpatrone 50 in der Regel ebenfalls zwei Komponenten enthalten sind, allerdings die Zweitkomponente in kleinen Kugeln oder ähnlichen Formen, deren Innenwandung beim Aufbringen des Druckes auf die Einkammerpatrone 50 zerrissen wird, sodass sich dann die beiden Komponenten miteinander mischen. Unter Umständen kann auch hier auf einen Statikmischer 9 verzichtet werden, wie in 7 gezeigt. In 6, 7 und 8 wird der Verpressvorgang oder Auspressvorgang ebenfalls durch einen Ausdruckstempel 54 erzeugt, wobei der notwendige Druck auf den Ausdruckstempel 54 hydraulisch oder über Druckluft erfolgen kann.
  • Die Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass ein relativ einfaches in der Regel einteiliges Bauteil zum Einsatz kommt in Form des Mischkopfes 15, der für ein gleichmäßiges Vermischen und Austragen der Klebemasse Sorge trägt, ohne dass die Gefahr besteht, dass das Austrittsloch 8 frühzeitig durch Bohrklein oder Ähnliches verstopft wird. Die Klebemasse tritt ohne Richtungsänderung in diesen Mischkopf 15 bzw. dessen Kopf 16 ein, wobei insbesondere die 7 und 8 verdeutlichen, dass dieses Austrittsloch 8 den gleichen Durchmesser aufweist wie die Längsbohrung hinter dem Einführtrichter 40 bis zum Erreichen der das Austrittsloch 8 aufweisenden Stützplatte 24 des Mischkopfes 15. Es ist also dafür Sorge getragen, dass nach dem Aufschlitzen beispielsweise der Klebepatrone 7 oder auch der Einkammerpatrone 50 das bereits vorgemischte Klebmassenmaterial schnell und sicher ausgetragen wird.
  • 9 zeigt einen weiteren Schnitt eines Ankerrohres 2 mit dem Austragsende 4, auf dem der Kopf 16 angeordnet ist. Vor dem Austragsende 4 ist im Rohrinnenkanal 5 der Statikmischer 9 angeordnet. An diesen schließt sich bei dieser Ausführung ein Fangkorb 58 an, auf den sich ein Fixierring 60 abstützt. Der Fangkorb 58 hat eine Seitenwand 66, die aus einer Vielzahl von Stegen 67, 68 besteht. Dieser Teilabschnitt des Ankerrohres 2 ist in 10 vergrößert wiedergegeben und wird in diesem Zusammenhang weiter erläutert.
  • Am gegenüberliegenden Ende des Ankerrohres 2 ist der Rohrinnenkanal 5 durch einen Anschlussstopfen 55 verschlossen, der beispielsweise zum Anschluss des Druckerzeugers dient. Dieser Anschlussstopfen 55 weist hier die Form eines Setzadapters auf, wobei beispielsweise durch den Innenmehrkant 56 Druckluft auf den Ausdrückstempel 54 gegeben wird. Der Ausdrückstempel 54 hat die Form eines Kolbens 74, der an der Innenwand 72 des Rohrinnenkanals 5 entlang geführt wird. Um eine gleichmäßige Bewegung sicherzustellen, ist er zumindest an zwei Ringstellen an die Innenwand 72 anliegend ausgebildet und darüber hinaus verfügt er über ein Führungselement 78, das wie 9 zeigt, das daran anliegende Ende der Klebepatrone 7 sicher umfasst. Dadurch ist eine gleichmäßige Druckeinwirkung auf die gesamte Klebepatrone 7 und ein Ausrichten des Ausdrückstempels 54 gewährleistet.
  • Über den als Kolben 74 ausgebildeten Ausdrückstempel 54 mit dem vorgeordneten Führungselement 78, die über Kolbenboden 75 und Boden 79 lösbar miteinander verbunden sind, wird die Klebepatrone 7 unter Druck gesetzt, wobei sie am gegenüberliegenden Ende nicht wie weiter vorne beschrieben aufgeschlitzt wird, sondern vielmehr dafür gesorgt wird, dass der endseitig aufgebrachte Clip 59 vom Ende 61 der Klebepatrone 7 herabgedrückt wird. Die Klebmassenfüllung 6 der Klebepatrone 7 kann sich dann gezielt durch den Statikmischer 9 hindurch und aus dem Austragsende 4 heraus bewegen.
  • Um das Öffnen des Endes 61 der Klebepatrone 7 sicherzustellen, ist ein Fixierring 60 in Form einer Scheibe 70 vorgesehen, der in 11 vergrößert und perspektivisch wiedergegeben ist. Dabei ist erkennbar, dass diese Scheibe 70 eine große mittige Innenöffnung 73 aufweist, sodass sich die belastete Klebepatrone 7 nicht vollständig in Richtung Fangkorb 58 bewegen kann. Sie verformt sich, es gibt einen Rückstau und dadurch einen erhöhten Druck, der dann dafür sorgt, dass der Clip 59 vom Ende 61 der Klebepatrone 7 herabgepresst wird. Um dies zu begünstigen, ist ein nur sehr geringer Wandungsüberstand 62 vorhanden, d. h. vor dem Einführen der Klebepatrone 7 in den Rohrinnenkanal 5 wird ein solcher geringer Wandungsüberstand 62 durch Abschneiden hergestellt oder der Clip 59 ist von vornherein entsprechend knapp auf die Klebepatrone 7 aufgepresst worden. Erkennbar ist in 10 und 11, dass sich die Scheibe 70 auf die Stegenden 71 der Stege 67, 68 abstützt, sodass das Aufblähen der Klebepatrone 7 hierdurch noch unterstützt und abgesichert wird. Die Seitenwand 66 des Fangkorbs 58 ist von diesen Stegen gebildet, wie insbesondere 11 verdeutlicht. Der Boden 64 des Fangkorbes 58 weist eine Ausnehmung 65 auf, die von den Abmessungen her mit denen des Statikmischers 9 übereinstimmt. Der Statikmischer 9 wird also praktisch in diese Ausnehmung 65 im Boden 64 hineingeschoben und ist dann gesperrt, weil in den Stegen 67, 68 entsprechende Ausschnitte 69 vorgesehen sind.
  • Weiter vorne ist erläutert worden, dass der Kolben 74 eine Art Hutform aufweist und am dem Kolbenboden 75 gegenüberliegenden Ende mit einer Dichtkrempe 76 ausgerüstet ist. Diese sorgt dafür, dass der Kolben 74 zumindest an diesem Ende an dem Rohrinnenkanal 5 bzw. der Innenwand 72 entlang schrappt und für eine glatte Führung sorgt. Diese Führung wird noch begünstigt, indem der Kolben 74 als Doppelkolben 77 ausgebildet ist, wie 14 verdeutlicht. Dieser Doppelkolben 77 verfügt über zwei Dichtkrempen 76, 76', sodass damit die gleichförmige Bewegung des Doppelkolbens 77 begünstigt wird. In 14 ist weiter angedeutet, dass der untere Teil 84 des Doppelkolbens 77 eine Ausnehmung 85 aufweist, in die der Anschlussstopfen 55 bei der Ausgangsstellung beider Bauteile eingesetzt ist.
  • Der Kolben 74 bzw. Doppelkolben 77 ist mit einem Führungselement 78 kombiniert, wobei 12 ein solches Führungselement 78 mit sechs bzw. acht Seitenelementen 80, 81 wiedergibt, während nach 13 ein solches Führungselement 78' weit mehr solcher Seitenelemente 80, 81 aufweist. Alle diese dann federnd angeordneten Seitenelemente 80, 81 verfügen am freien Ende über einen Stülprand 82, der dafür sorgt, dass sich das Führungselement 78 nicht in die Innenwandung der Klebepatrone 7 hineindrücken kann, sondern es wird vielmehr nur an die Innenwandung des Rohrinnenkanals 5 herangedrückt und sorgt dann gleichzeitig dafür, dass beide Bauteile, die bodenseitig miteinander verbunden sind, gleichmäßig geführt auf die Klebepatrone 7 einwirken.
  • Zurückkommend auf 11 wird noch darauf hingewiesen, dass die Scheibe 70 einen Rand 83 aufweist, der zu einer Art Schneide geformt ist, um so das Entlangführen an dem Rohrinnenkanal 5 zu begünstigen.
  • Alle genannten Merkmale, auch die den Zeichnungen allein zu entnehmenden, werden allein und in Kombination als erfindungswesentlich angesehen.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 10017750 A1 [0002, 0002, 0002]
    • - WO 03/044324 A1 [0002, 0002, 0002]

Claims (23)

  1. Gebirgsanker (1) in Form eines Klebankers, dessen außen profiliertes Ankerrohr (2) eine beispielsweise in einer Klebepatrone (7) untergebrachten und über einen Ausdrückstempel (54) durch einen Statikmischer (9) hindurch aus dem Ankerrohr (2) herausdrückbaren Klebmassenfüllung (6) zugeordnet ist, wobei das im Bohrlochtiefsten (11) anzuordnende Austragsende (4) des Ankerrohres (2) ein oder mehrere Austrittslöcher (8) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Ankerrohr (2) am Austragsende (4) über einen Mischkopf (15) im Abstand ganz oder teilweise abgedeckt ist, sodass das Austrittsloch (8) oder die Austrittslöcher gegen Verstopfung gesichert sind und dass der Mischkopf (15) am gegenüberliegenden und den Statikmischer (9) und die Klebepatrone (7) aufnehmenden Ende (18) die Klebepatrone (7) bei Druckbeaufschlagung sicher öffnend ausgebildet ist.
  2. Gebirgsanker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mischkopf (15) sich am Wandungsrand (23) des Ankerrohres (2) abstützend ausgebildet ist.
  3. Gebirgsanker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Mischkopf (15) einen Kopf (16) aufweist, der mit einer Stützplatte (24) ausgerüstet ist, deren Außenrand (26) mit der Rohraußenwand (25) annähernd fluchtend ausgeführt ist.
  4. Gebirgsanker nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf (16) mit einem über das Austrittsloch (8) hinüberreichenden Querbalken (27) versehen ist.
  5. Gebirgsanker nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf (16) mit dem Querbalken (27) die Form eines durchbrochenen Kegelstumpfes ergebende Stützen (28, 29) aufweist und darüber mit der Stützplatte (24) verbunden ist.
  6. Gebirgsanker nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass den Stützen (28, 29) dreieckförmige, über die schräge Außenwand (30) der Stützen (28, 29) vorstehende Rippen (31) zugeordnet sind.
  7. Gebirgsanker nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehr Stützen (28, 29) vorgesehen sind, die stabil und mit dem Querbalken (27) für das Austrittsloch (8) nach außen sich erweiternde Kanäle (32) vorgebend ausgebildet sind.
  8. Gebirgsanker nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mittig des freien Teils (33) des Querbalkens (27) auf dessen Unterseite ein Verteilerkopf (34) positioniert ist.
  9. Gebirgsanker nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Mischkopf (15) im Abstand zum Außenrand (24) mehrere, über die Wandung (36) vorstehende Fixierringe (37, 38) oder ein Gewinde aufweist.
  10. Gebirgsanker nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierringe (37, 38) in Richtung Außenrand (24) schräg verlaufend oder endseitig solche Schrägen (39) aufweisend ausgebildet sind.
  11. Gebirgsanker nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Mischkopf (15) aus Kunststoff gefertigt ist.
  12. Gebirgsanker nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Kopfes (16) ein Stützsteg (46) für den Statikmischer (9) vorgesehen ist oder dass der Verteilerkopf (34) am Querbalken (27) als Endbegrenzung für den einzuschiebenden Statikmischer (9) dient.
  13. Gebirgsanker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebmassenfüllung (6) in Form einer Direktbefüllung (49) des Ankerrohres (2) vorgesehen ist und dass dem Austragsende (4) des Ankerrohres (2) ein sich dort abstützender und das Austrittsloch (8) aufweisender und sichernder Mischkopf (15) mit oder ohne einführbarem Statikmischer (9) und in Fließrichtung dem Statikmischer (9) vorgeordneter Berstscheibe (48) zugeordnet ist.
  14. Gebirgsanker nach Anspruch 1 oder Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Mischkopf (15) mit Ansatzstück (17) einteilig ausgebildet ist, den Statikmischer (9) als zweites Bauteil integrierend aufnimmt oder dass Mischkopf (15), Ansatzstück (17) und Statikmischer (9) ein Bauteil bildend ausgeführt sind.
  15. Gebirgsanker in Form eines Klebankers (1), dessen außen profiliertes Ankerrohr (2) eine in einer Klebepatrone (7) untergebrachten und über einen Ausdrückstempel (54) durch einen Statikmischer (9) hindurch aus dem Ankerrohr (2) herausdrückbaren Klebmassenfüllung (6) zugeordnet ist, wobei das im Bohrlochtiefsten (11) anzuordnende Austragsende (4) des Ankerrohres (2) ein oder mehrere Austrittslöcher (8) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Ankerrohr (2) am Austragsende (4) offen und mit einem aufsitzenden Mischkopf (15) ausgerüstet ist, in dem das Austrittsloch (8) oder die Austrittslöcher gegen Verstopfung gesichert positioniert sind und dass am Austragsende (4) vor dem Statikmischer (9) ein Fangkorb (58) für den die Klebepatrone (7) verschließenden Clip (59) und ein die Klebepatrone (7) gegen Verrutschen blockierender Fixierring (60) angeordnet sind.
  16. Gebirgsanker nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass am die Klebepatrone (7) verschließenden, dem Mischkopf (15) und dem Statikmischer (9) zugewandten Ende (61) angeordneten Clip (59) der Wandungsüberstand (62) eng am Clip (59) endend ausgeführt ist.
  17. Gebirgsanker nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Fangkorb (58) einen Boden (64) mit den Abmessungen des Statikmischers (9) angepasster mittiger Ausnehmung (65) und die die Seitenwand (66) bildenden Stege (67, 68) aufweist.
  18. Gebirgsanker nach Anspruch 15 und Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Fixierring (60) als Scheibe (70) mit Innenöffnung (73) und sich auf die Stegenden (71) und/oder die Innenwand (72) des Ankerrohres (2) abstützend ausgebildet ist.
  19. Gebirgsanker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausdrückstempel (54) als hutförmig ausgebildeter Kolben (74) ausgeführt und mit dem Kolbenboden (75) zur Klebepatrone (7) weisend in das Ankerrohr (2) eingeführt und mit seiner Dichtkrempe (76) an der Innenwand (72) des Ankerrohres (2) anliegend und gegen sie abdichtend geformt ist.
  20. Gebirgsanker nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (74) als ein- oder mehrteiliger Doppelkolben (77) oder als Mehrfachkolben ausgebildet ist.
  21. Gebirgsanker nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Doppelkolben (77) oder Mehrfachkolben ein, zwei oder mehr im Abstand zueinander angeordnete, begrenzt flexible Führungs- und Dichtkrempen (76) aufweist.
  22. Gebirgsanker nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass dem Kolben (74) oder Doppelkolben (77) oder dem Mehrfachkolben ein Führungselement (78) zugeordnet und auf der Seite des Kolbenbodens (75) angeformt, lösbar damit verbunden oder als Einzelteil vorhanden ist.
  23. Gebirgsanker nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement (78) über am Boden (79) festgelegte, federnde Seitenelemente (80, 81) mit endseitigem, nach außen weisendem Stülprand (82) verfügend ausgebildet ist.
DE102010004926A 2009-05-20 2010-01-19 Gebirgsanker (Klebanker) mit gesondertem Misch- und Austragskopf Ceased DE102010004926A1 (de)

Priority Applications (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102010004926A DE102010004926A1 (de) 2009-05-20 2010-01-19 Gebirgsanker (Klebanker) mit gesondertem Misch- und Austragskopf
PCT/GB2010/050823 WO2010133883A2 (en) 2009-05-20 2010-05-20 Rock bolt with separate mixing-and discharge head
AU2010250921A AU2010250921B2 (en) 2009-05-20 2010-05-20 Rock bolt with separate mixing-and discharge head
EP10728276A EP2432970A2 (de) 2009-05-20 2010-05-20 Gesteinsanker mit separatem misch- und entladungskopf
CN201080022212.XA CN102482942B (zh) 2009-05-20 2010-05-20 具有分离式混合和排出头的锚杆
CL2011002921A CL2011002921A1 (es) 2009-05-20 2011-11-18 Perno de roca que posee un compuesto para anclarse en un barreno, un embolo de eyeccion, un tubo que tiene un extremo de descarga con uno o mas orificios de salida y un cabezal mesclador que cubre total o parcialmente el extremo de descarga del tubo para proteger uno o mas orificios de salida de obstruccion.

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102009022210.3 2009-05-20
DE102009022210 2009-05-20
DE102010004926A DE102010004926A1 (de) 2009-05-20 2010-01-19 Gebirgsanker (Klebanker) mit gesondertem Misch- und Austragskopf

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102010004926A1 true DE102010004926A1 (de) 2010-11-25

Family

ID=42993731

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102010004926A Ceased DE102010004926A1 (de) 2009-05-20 2010-01-19 Gebirgsanker (Klebanker) mit gesondertem Misch- und Austragskopf

Country Status (6)

Country Link
EP (1) EP2432970A2 (de)
CN (1) CN102482942B (de)
AU (1) AU2010250921B2 (de)
CL (1) CL2011002921A1 (de)
DE (1) DE102010004926A1 (de)
WO (1) WO2010133883A2 (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011004023A1 (de) * 2011-02-14 2012-08-16 Hilti Aktiengesellschaft Gesteinsacker
WO2012103561A3 (de) * 2011-01-31 2013-03-21 Atlas Copco Mai Gmbh Schutzvorrichtung für (gebirgs-)anker und reibrohranker
EP2532832A3 (de) * 2011-06-08 2013-10-30 Giddicca (Pty) Ltd Haftmittel mit röhrenförmigem Steinanker
US10815780B2 (en) * 2017-06-07 2020-10-27 Epiroc Drilling Tools Ab Resin anchored rock bolt with a piercing end
WO2022136245A1 (de) * 2020-12-23 2022-06-30 JMBG GmbH + Co KG Hohlstabverbundanker mit verbesserter setzfähigkeit und verfahren zum setzen eines hohlstabverbundankers in eine gesteinsschicht

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AU2012203236B2 (en) * 2011-06-08 2015-02-19 Giddicca (Pty) Ltd An Adhesive Containing Tubular Rock Anchor
CN106793513B (zh) * 2016-12-26 2018-12-25 重庆新派新智能科技有限公司 用于pcb电路板的打孔设备

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10017750A1 (de) 2000-04-10 2001-10-11 Hilti Ag Gebirgsanker
WO2003044324A1 (en) 2001-11-23 2003-05-30 Celtite Pty Ltd Method and apparatus for adhesively anchoring tubular rock bolts

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2525579A1 (de) * 1975-06-09 1976-12-30 Hilti Ag Klebeanker
US4601614A (en) * 1984-02-22 1986-07-22 Lane William L Rockbolt
DE102007000277A1 (de) * 2007-05-16 2008-11-20 Hilti Aktiengesellschaft Selbstbohrender Gebirgsanker
DE102007000829A1 (de) * 2007-10-08 2009-04-09 Hilti Aktiengesellschaft Befestigungselement

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10017750A1 (de) 2000-04-10 2001-10-11 Hilti Ag Gebirgsanker
WO2003044324A1 (en) 2001-11-23 2003-05-30 Celtite Pty Ltd Method and apparatus for adhesively anchoring tubular rock bolts

Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2012103561A3 (de) * 2011-01-31 2013-03-21 Atlas Copco Mai Gmbh Schutzvorrichtung für (gebirgs-)anker und reibrohranker
DE102011004023A1 (de) * 2011-02-14 2012-08-16 Hilti Aktiengesellschaft Gesteinsacker
EP2532832A3 (de) * 2011-06-08 2013-10-30 Giddicca (Pty) Ltd Haftmittel mit röhrenförmigem Steinanker
WO2012171044A3 (en) * 2011-06-08 2013-11-28 Giddicca (Pty) Ltd An adhesive containing tubular rock anchor
US10815780B2 (en) * 2017-06-07 2020-10-27 Epiroc Drilling Tools Ab Resin anchored rock bolt with a piercing end
AU2018280066B2 (en) * 2017-06-07 2024-01-11 Epiroc Drilling Tools Ab A resin anchored rock bolt with a piercing end
WO2022136245A1 (de) * 2020-12-23 2022-06-30 JMBG GmbH + Co KG Hohlstabverbundanker mit verbesserter setzfähigkeit und verfahren zum setzen eines hohlstabverbundankers in eine gesteinsschicht
US12378886B2 (en) 2020-12-23 2025-08-05 JMBG GmbH + Co KG Hollow rod composite anchor with improved setting capability and method for setting a hollow rod composite anchor into a rock stratum

Also Published As

Publication number Publication date
WO2010133883A2 (en) 2010-11-25
CL2011002921A1 (es) 2012-07-20
EP2432970A2 (de) 2012-03-28
AU2010250921A1 (en) 2011-12-22
WO2010133883A3 (en) 2011-10-06
AU2010250921B2 (en) 2016-06-30
CN102482942A (zh) 2012-05-30
CN102482942B (zh) 2016-01-13

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102010004926A1 (de) Gebirgsanker (Klebanker) mit gesondertem Misch- und Austragskopf
DE102006047289B4 (de) Kartuschenkolben
DE3724165C2 (de)
DE2315859A1 (de) Verankerungsbolzen
EP0355379A2 (de) Bohr-Injektionsanker
DE10301968A1 (de) Gebirgsanker
DE102005050143B3 (de) Insert für ein Sandwichbauteil mit einem Wabenkern
DE19810193A1 (de) Bohrwerkzeug
EP1992782A2 (de) Selbstbohrender Gebirgsanker
EP1564365A2 (de) Bohrkrone
DE202014104252U1 (de) Behälter zur Herstellung von Dialysekonzentraten
DE19712181C5 (de) Bohrkrone
DE102011102994B4 (de) Gesteinsanker
DE3151611C2 (de)
DE102004023668B4 (de) Befestigungselement, insbesondere für den Einsatz im Berg- und/oder Tunnelbau
EP1960165B1 (de) Vorrichtung zum einschneiden einer schwächungslinie in eine folie
DE102010009106A1 (de) Klebanker mit integrierter Klebsäule und im Ankerrohr verschiebbarem Auspresskolben
DE3806128C2 (de)
DE2525905C3 (de) Bohrkopf für Gesteinsbohrungen mit einem Tiefloch-Bohrhammer
EP2123995B1 (de) Einführvorrichtung für eine Erdwärmesonde
DE2617758A1 (de) Verfahren zum einbringen von kunststoff-fuellungen in waende, mauern, fassadenwaende u.dgl. und vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens
DE102004009351B3 (de) Verfahren zur Herstellung einer Schneidklinge für ein Werkzeug zum Schneiden von Materialien, insbesondere aus PU-Elastomeren
DE202012010483U1 (de) Vorrichtung zur Verbindung eines Besenstiels mit einem Besenbündel sowie Besen mit dieser Vorrichtung
DE202006015313U1 (de) Kartuschenkolben
DE10103079B4 (de) Adapterhülse und Packer mit Adapterhülse

Legal Events

Date Code Title Description
R012 Request for examination validly filed
R016 Response to examination communication
R002 Refusal decision in examination/registration proceedings
R003 Refusal decision now final