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QUERBEZUG AUF VERWANDTE ANMELDUNG
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Die vorliegende Anmeldung beansprucht die Priorität der
koreanischen Patentanmeldung Nr. 10-2019-0001265 , eingereicht am 4. Januar 2019, deren gesamter Inhalt durch Rückbezug vollumfänglich in der vorliegenden Schrift aufgenommen ist.
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TECHNISCHER HINTERGRUND
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Gebiet der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Dichtungsprofilstruktur für ein Fahrzeug, an dem entgegengesetzte Schiebetüren montiert sind, und insbesondere eine Dichtungsprofilstruktur für ein Fahrzeug, an dem entgegengesetzte Schiebetüren montiert sind, die es ermöglicht, eine Fahrzeugkarosserie und eine Tür abzudichten, ohne eine Montageposition eines Windlaufquerträgers (Englisch: „cowl cross bar“, Deutsch auch: Motorhauben-Querträger) zu verändern, selbst wenn eine Vordertür als Schiebetür ausgebildet ist, indem ein gebogener Abschnitt eines Karosserie-Dichtungsprofils verwendet wird.
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Beschreibung der verwandten Technik
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Im Allgemeinen weisen Türen zum Öffnen und Schließen einer Fahrgastzelle Vordertüren, die in Längsrichtung des Fahrzeugs an einer Vorderseite angeordnet sind, sowie Hintertüren auf, die in Längsrichtung des Fahrzeugs an einer Rückseite angeordnet sind.
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In den letzten Jahren hat sich der Bedarf des vollständigen Öffnens einer Türöffnung, die es einer behinderten Person ermöglicht, auf einfache Weise im Fahrzeug beherbergt zu werden, und es einfach macht, Gegenstände einzuladen, zu einer wichtigen Thematik entwickelt, und im Ergebnis ist es erforderlich, Schiebetüren anzuordnen, die durch seitliches Schieben geöffnet und geschlossen werden.
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Nicht nur die Hintertür ist als Schiebetür ausgestaltet, sondern auch die Vordertür, so dass die Hintertür und die Vordertür in entgegengesetzten Richtungen geöffnet oder geschlossen werden können.
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In dem Fall, bei dem die Vordertür ebenfalls als Schiebetür ausgestaltet ist, muss jedoch ein Öffnungsflansch zum Zwecke des Nutzerkomforts nach vorne verlagert werden, wenn der Nutzer in das Fahrzeug ein- oder aus diesem aussteigt. Das Verlagern des Öffnungsflansches geht daher mit der Modifizierung eines Dichtungsprofils (engl. „weather strip“) einher, das den Öffnungsflansch abdichtet.
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Im Hinblick auf ein Dichtungsprofil eines Fahrzeugs, das mit Schiebetüren montiert wird, weist eine herkömmliche Schiebetürvorrichtung für ein Fahrzeug, die sich in Längsrichtung des Fahrzeugs vor und zurück bewegt, um eine Türöffnung einer Fahrzeugkarosserie zu öffnen oder zu schließen, eine Schiebetür, die verschieblich angeordnet ist, ein Türdichtungsprofil, das an der Schiebetür angebracht ist, einen Druckschalter, der einen Innendruck des Türdichtungsprofils detektiert, und eine Pneumatik-Druckleitung auf, die das Türdichtungsprofil und den Druckschalter verbindet, so dass das Türdichtungsprofil und der Druckschalter miteinander kommunizieren.
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Es besteht jedoch das Problem, dass sich das Dichtungsvermögen des aus der verwandten Technik bekannten Dichtungsprofils verschlechtert, wenn die Vordertür als Schiebetür ausgebildet ist, sich eine Form des Öffnungsflansches verändert, und sich somit eine Form des Dichtungsprofils verändert, um der veränderten Form des Öffnungsflansches zu entsprechen.
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Die in diesem Absatz zum technischen Hintergrund enthaltenen Informationen dienen lediglich dem verbesserten Verständnis des allgemeinen Hintergrunds der Erfindung und sollen in keiner Weise als Bestätigung oder Vorschlag ausgelegt werden, dass diese Informationen den Stand der Technik bilden, der einem Fachmann bereits bekannt ist.
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KURZDARSTELLUNG
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Verschiedene Aspekte der vorliegenden Erfindung sind darauf gerichtet, eine Dichtungsprofilstruktur für ein Fahrzeug anzugeben, an dem entgegengesetzte Schiebetüren montiert sind, die einen geradlinigen Öffnungsflansch aufweist und die es durch Verwendung eines gebogenen Abschnitts eines Karosserie-Dichtungsprofils für eine Dichtungsprofilstruktur für ein Fahrzeug der verwandten Technik ermöglicht, eine Fahrzeugkarosserie und eine Tür abzudichten, ohne eine Montageposition eines Windlauf-Querträgers zu verändern, selbst wenn eine Vordertür als Schiebetür ausgebildet ist.
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Verschiedene Aspekte der vorliegenden Erfindung sind darauf gerichtet, eine Dichtungsprofilstruktur für ein Fahrzeug anzugeben, an dem entgegengesetzte Schiebetüren montiert sind, wobei die Dichtungsprofilstruktur aufweist: ein Karosserie-Dichtungsprofil, das an einem Öffnungsflansch montiert ist und einen Spalt zwischen der Fahrzeugkarosserie und den Türen abdichtet; und ein oberes Dichtungsprofil, das an einer Dachplatte montiert ist und einen Spalt zwischen der Dachplatte und der Fahrzeugkarosserie abdichtet, wobei das Karosserie-Dichtungsprofil ferner einen gebogenen Abschnitt, in den ein Windlauf-Querträger eingeschoben wird, und der gebogen entlang der Fahrzeugkarosserie an einer Lateralseite einer an der Fahrzeugkarosserie montierten Montageeinheit montiert ist; einen geradlinigen Abschnitt, der beide Endabschnitte des gebogenen Abschnitts entlang des Öffnungsflansches miteinander verbindet; und einen Rahmenabschnitt, der mit Überschneidungspunkten zwischen dem gebogenen Abschnitt und dem geradlinigen Abschnitt verbunden ist und einen Rahmen des Karosserie-Dichtungsprofils definiert, aufweisen kann, und ein Hohlraum ist zwischen dem geradlinigen Abschnitt und dem gebogenen Abschnitt ausgebildet und die Montageeinheit ist im Innern des Hohlraums positioniert.
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Der Rahmenabschnitt kann integral mit dem gebogenen Abschnitt ausgebildet sein und der gebogene Abschnitt und der geradlinige Abschnitt können mit dem Rahmenabschnitt verbunden sein.
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Der Rahmenabschnitt kann integral mit dem geradlinigen Abschnitt ausgebildet sein und der geradlinige Abschnitt und der gebogene Abschnitt können mit dem Rahmenabschnitt verbunden sein.
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Der gebogene Abschnitt und der geradlinige Abschnitt können mittels Spritzguss verbunden sein.
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Der geradlinige Abschnitt kann einen wirkungslosen Dichtungsabschnitt aufweisen, der in einem Arbeitsraum einer mit der Fahrzeugkarosserie gekoppelten Laufrolle gebildet ist.
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Der gebogene Abschnitt kann ferner einen Träger aufweisen, der an einem Flansch befestigt ist, der an einer Außenplatte der Fahrzeugkarosserie gebildet ist.
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Der gebogene Abschnitt kann ferner ein U-förmiges, inneres Stahlelement aufweisen, das in dem Träger gebildet ist und den Träger öffnet, so dass der Flansch eingeschoben wird.
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Der gebogene Abschnitt kann ferner ein T-förmiges, inneres Stahlelement aufweisen, das in dem Träger gebildet ist und den Träger öffnet, so dass der Flansch eingeschoben wird.
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Der gebogene Abschnitt kann ferner einen T-förmigen Clip aufweisen, der in den Träger eingeschoben wird und den gebogenen Abschnitt und die Außenplatte durchdringt.
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Gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung mit der vorgenannten Ausgestaltung kann der geradlinige Öffnungsflansch implementiert werden, obwohl die Vordertür als Schiebetür ausgebildet ist, und im Ergebnis ist es möglich, das Dichtungsvermögen zwischen der Fahrzeugkarosserie und der Tür zu verbessern.
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Gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird der geradlinige Öffnungsflansch implementiert und eine Form eines an den Öffnungsflansch gekoppelten Prallkörpers (eng.: „crash pad“) ist ebenfalls in geradliniger Form ausgebildet, und im Ergebnis besteht ein Vorteil dahingehend, dass ein äußeres Erscheinungsbild nicht beeinträchtigt wird.
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Gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung werden die Fahrzeugkarosserie und die Tür ohne Veränderung einer Montageposition des Windlauf-Querträgers abgedichtet, und im Ergebnis besteht ein Vorteil dahingehend, dass es möglich ist, Vibrationen zu verhindern, die durch die Trennung zwischen einem mittleren Abschnitt des Windlauf-Querträgers und der Montageposition hervorgerufen werden.
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Gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird die Montageeinheit, in welche der Windlauf-Querträger eingeschoben wird, im Innern des Hohlraums zwischen dem gebogenen Teil und dem geradlinigen Teil derart positioniert, dass ein Umfang des Windlauf-Querträgers ohne das Aufbringen einer Windlauf-Querträgerabdeckung abgedichtet wird, und im Ergebnis besteht ein Vorteil dahingehend, dass Kosten gesenkt werden und das Dichtungsvermögen verbessert wird.
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Die Verfahren und Vorrichtungen der vorliegenden Erfindung haben weitere Vorteile und Merkmale, die genauer aus den beigefügtem, in die vorliegende Schrift aufgenommenen Zeichnungen sowie der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung hervorgehen, die zusammengenommen dazu dienen, bestimmte Prinzipien der vorliegenden Erfindung zu erläutern.
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Figurenliste
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- 1A ist eine Ansicht, die beispielhaft einen Zustand darstellt, bei dem ein Öffnungsflansch und ein Karosserie-Dichtungsprofil verlagert werden, in einem Fall, bei dem eine Vordertür als Schiebetür ausgestaltet ist.
- 1B ist eine Ansicht, die beispielhaft einen Zustand darstellt, bei dem eine Montageeinheit, in die ein Windlauf-Querträger eingeschoben ist, verlagert wird, in dem Fall, bei dem die Vordertür als Schiebetür ausgestaltet ist.
- 2A ist eine Ansicht, die beispielhaft eine innenliegende Vorderseite einer Türverkleidung der verwandten Technik darstellt.
- 2B ist eine Ansicht, die beispielhaft eine innenliegende Vorderseite einer Türverkleidung auf Grundlage einer Modifizierung des Öffnungsflansches darstellt.
- 3 ist eine Ansicht, die beispielhaft ein Karosseriedichtungsprofil und ein oberes Dichtungsprofil gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellt.
- 4A ist eine Ansicht, die beispielhaft eine Struktur des Karosserie-Dichtungsprofils gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellt.
- 4B ist eine Ansicht, die beispielhaft ein Inneres entgegengesetzter Schiebetüren darstellt, in das eine Schiene montiert ist.
- 5A ist eine Ansicht, die beispielhaft einen Zustand veranschaulicht, bei dem ein geradliniger Abschnitt und ein Rahmenabschnitt gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung integral ausgebildet sind.
- 5B ist eine Ansicht, die beispielhaft einen Zustand veranschaulicht, bei dem ein gebogener Abschnitt und der Rahmenabschnitt gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung integral ausgebildet sind.
- 6A ist eine Ansicht, die beispielhaft einen Zustand veranschaulicht, bei dem ein gebogener Abschnitt gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung durch ein U-förmiges inneres Stahlelement an einer Fahrzeugkarosserie montiert ist.
- 6B ist eine Ansicht, die beispielhaft einen Zustand veranschaulicht, bei dem der gebogene Abschnitt gemäß dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung durch ein T-förmiges, inneres Stahlelement an der Fahrzeugkarosserie montiert ist.
- 6C ist eine Ansicht, die beispielhaft einen Zustand veranschaulicht, bei dem der gebogene Abschnitt durch einen T-förmigen Clip an der Fahrzeugkarosserie montiert ist, gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
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Es wird angemerkt, dass die beigefügten Zeichnungen nicht notwendigerweise maßstabsgetreu sind und eine gewissermaßen vereinfachte Darstellung verschiedener, die Grundprinzipien der vorliegenden Erfindung veranschaulichender Merkmale wiedergeben. Die konkreten Gestaltungsmerkmale der vorliegenden Erfindung, die hier enthalten sind, einschließlich beispielsweise konkreter Abmessungen, Ausrichtungen, Orte und Formen, werden teilweise durch die spezielle bestimmungsgemäße Anwendung und Einsatzumgebung bestimmt.
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In den Figuren beziehen sich Bezugszeichen auf gleiche oder gleichwertige Teile der vorliegenden Erfindung in den verschiedenen Figuren der Zeichnung.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
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Es erfolgt nun eine ausführliche Bezugnahme auf verschiedene Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung(en), von denen Beispiele in den beigefügten Zeichnungen dargestellt sind und unten beschrieben werden. Obgleich die vorliegende(n) Erfindung(en) in Zusammenschau mit Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung beschrieben wird bzw. werden, wird angemerkt, dass die vorliegende Beschreibung die vorliegende(n) Erfindung(en) nicht auf diese Ausführungsbeispiele beschränken soll. Die vorliegende Erfindung(en) soll/sollen hingegen nicht nur die Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung aufweisen, sondern auch verschiedene Alternativen, Modifizierungen und weitere Ausführungsformen, die innerhalb des Geistes und Schutzumfangs der vorliegenden, durch die beigefügten Ansprüche definierten Erfindung liegen können.
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Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung ausführlich unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht durch Ausführungsbeispiele beschränkt oder eingeschränkt. Gleiche Bezugszeichen in den jeweiligen Zeichnungen beziehen sich auf Elemente, die im Wesentlichen die gleichen Funktionen tragen.
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1A ist eine Ansicht, die beispielhaft einen Zustand darstellt, bei dem ein Öffnungsflansch 10 und ein Karosserie-Dichtungsprofil 200, das an dem Öffnungsflansch montiert ist, in eine Richtung hin zu einer Vorderseite eines Fahrzeugs verlagert werden und in einem Fall montiert sind, bei dem eine Vordertür als Schiebetür ausgestaltet ist.
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In einem Fall, bei dem die Vordertür und eine Hintertür des Fahrzeugs so montiert sind, dass sie in entgegengesetzte Richtungen geschoben werden zu können, ist es erforderlich, maximale Öffnungsausmaße der Türen sicherzustellen, um zu verhindern, dass sich ein Fuß eines Nutzers in der Tür verfängt, wenn der Nutzer in das Fahrzeug ein- oder aus diesem aussteigt.
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Unter Bezugnahme auf 1A kann im Fall der Vordertür der Öffnungsflansch 10 jedoch in die Richtung hin zur Vorderseite des Fahrzeugs verlagert werden, um ein Öffnungsausmaß der Vordertür sicherzustellen.
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Das Verlagern des Öffnungsflansches 10 geht mit der Modifizierung des Karosserie-Dichtungsprofils 200 einher, das an dem Öffnungsflansch 10 montiert ist und einen Spalt zwischen einer Fahrzeugkarosserie 1 und der Tür abdichtet, wenn die Tür geschlossen ist.
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Daher wird die geradlinige Dichtung 2 der verwandten Technik zu einer gebogenen Dichtung entlang des Öffnungsflansches 10 verändert.
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Falls das Karosserie-Dichtungsprofil 200 nicht entsprechend der Form des Öffnungsflansches 10 modifiziert wird, kann es zu einem ernstzunehmenden Problem bezüglich der Wasserdichtigkeit kommen, weil der Öffnungsflansch 10 und das Karosserie-Dichtungsprofil 200 voneinander beabstandet sind.
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Unterhalb eines Armaturenbretts 5 ist eine Montageeinheit 3 positioniert, erlaubt das Einschieben eines Windlauf-Querträgers in diese, und ist an der Fahrzeugkarosserie 1 montiert, um den Windlauf-Querträger mit der Fahrzeugkarosserie 1 zu verbinden. Bei der verwandten Technik kann die Montageeinheit 3 an einer Rückseite der geradlinigen Dichtung 2 positioniert sein, und Befestigungseinheiten 31, welche die Montageeinheit 3 an der Fahrzeugkarosserie 1 montieren, können ebenfalls an der Rückseite der geradlinigen Dichtung 2 positioniert sein.
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1B ist eine Ansicht, die beispielhaft einen Zustand veranschaulicht, bei dem die Montageeinheit 3, in welche der Querträger eingeschoben wird, verlagert wird, in dem Fall, bei dem die Vordertür als Schiebetür ausgebildet ist.
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Bezugnehmend auf 1B muss die Verlagerung des Öffnungsflansches 10 in Richtung hin zur Vorderseite des Fahrzeugs mit der Verlagerung der Montageeinheit 3 einhergehen.
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Wie der Öffnungsflansch 10 wird auch die Montageeinheit 3 in die Richtung hin zur Vorderseite des Fahrzeugs verlagert, so dass die Befestigungseinheit 31, die nach vorne verlagert wird, und ein Einschubabschnitt 33, in welchen der Windlauf-Querträger eingeschoben wird, in Längsrichtung der Fahrzeugkarosserie 1 voneinander beabstandet sind.
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In dem vorliegenden Fall besteht ein Problem der Verschlechterung des Lenkvibrationsverhaltens, das in Beziehung steht mit der Abschwächung bzw. Dämpfung von durch die Lenkbedienung des Fahrers hervorgerufenen Lenkvibrationen, da ein mittlerer Abschnitt des Windlauf-Querträgers und die Befestigungseinheiten 31 zum Befestigen des Windlauf-Querträgers an der Fahrzeug-Karosserie 1 voneinander beabstandet sind.
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2A ist eine Ansicht, die beispielhaft eine innenliegende Vorderseite einer Türverkleidung 7 der verwandten Technik darstellt, und 2B ist eine Ansicht, die beispielhaft eine innenliegende Vorderseite einer Türverkleidung 7 auf Grundlage einer Modifizierung des Öffnungsflansches 10 darstellt.
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Wenn der Öffnungsflansch 10 in die Richtung hin zur Vorderseite des Fahrzeugs verlagert wird, kann ein äußeres Erscheinungsbild der Türverkleidung 7, die ausgebildet ist, um dann, wenn die Tür geschlossen wird, den Öffnungsflansch 10 zu entsprechen, modifiziert werden.
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Die Türverkleidung 7 weicht von der Formgebung in der in 2A dargestellten verwandten Technik zur in 2B dargestellten Formgebung ab, bei der eine zusätzliche Platte 71 gebildet ist, um dem Öffnungsflansch 10 zu entsprechen, der in der Richtung hin zur Vorderseite des Fahrzeugs verlagert wird, und im Ergebnis wird das äußere Erscheinungsbild derselben beeinträchtigt.
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Um das vorgenannte Problem zu lösen, veranschaulicht 3 eine Dichtungsprofilstruktur für ein Fahrzeug, an dem entgegengesetzte Schiebetüren montiert sind, gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
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Unter Bezugnahme auf 3 kann die Dichtungsprofilstruktur für ein Fahrzeug, an dem entgegengesetzte Schiebetüren montiert sind, gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung das Karosserie-Dichtungsprofil 200 und ein oberes Dichtungsprofil 400 aufweisen.
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Das Karosserie-Dichtungsprofil 200 ist an dem Öffnungsflansch 10 montiert und kann einen Spalt zwischen der Fahrzeugkarosserie 1 und der Tür abdichten. Das obere Dichtungsprofil 400 ist an einer Dachplatte montiert und kann einen Spalt zwischen der Dachplatte und der Fahrzeugkarosserie 1 abdichten.
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4A ist eine Ansicht, die beispielhaft eine Struktur des Karosserie-Dichtungsprofils 200 gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellt.
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Unter Bezugnahme auf 4A kann das Karosserie-Dichtungsprofil 200 gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung einen gebogenen Abschnitt 220, einen geradlinigen Abschnitt 205 und einen Rahmenabschnitt 210 aufweisen.
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Der Rahmenabschnitt 210 ist mit Überschneidungspunkten 215 zwischen dem gebogenen Abschnitt 220 und dem geradlinigen Abschnitt 205 verbunden und kann einen Rahmen des Karosserie-Dichtungsprofils 200 definieren.
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Der Windlauf-Querträger ist in den gebogenen Abschnitt 220 eingeschoben. Der gebogene Abschnitt 220 ist an einer Lateralseite der Montageeinheit 3 montiert, die an der Fahrzeugkarosserie 1 montiert ist. Der gebogene Abschnitt 220 ist auf gekrümmte Weise entlang der Fahrzeugkarosserie 1 montiert, die in Richtung hin zur Vorderseite des Fahrzeugs verlagert wird, um das Öffnungsausmaß der Vordertür sicherzustellen.
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Da der gebogene Abschnitt 220 ausgebildet ist, sind die modifizierte Fahrzeugkarosserie 1 und das Karosserie-Dichtungsprofil 200 nicht voneinander beabstandet, und der Spalt zwischen der Fahrzeugkarosserie 1 und der Tür kann abgedichtet werden.
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Der geradlinige Abschnitt 205 ist ausgebildet, um beide Endabschnitte des gebogenen Abschnitts 220 geradlinig zu verbinden. Da der geradlinige Abschnitt 205 in geradliniger Form ausgebildet ist, kann der geradlinige Öffnungsflansch 10 beibehalten werden, ohne hin zur Vorderseite des Fahrzeugs verlagert zu werden.
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Da der Öffnungsflansch 10 in einer geradlinigen Form ausgebildet ist, kann die Türverkleidung 7, die ausgebildet ist, um dem Öffnungsflansch 10 zu entsprechen, die gleiche Form haben wie die Türverkleidung 7 der verwandten Technik, die in 2A gezeigt ist.
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Ein Hohlraum 225, der einen Leerraum aufweist, ist zwischen dem geradlinigen Abschnitt 205 und dem gebogenen Abschnitt 220 ausgebildet, und die Montageeinheit 3 kann im Innern des Hohlraums positioniert sein.
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Da der Hohlraum 225 mit dem Leerraum zwischen dem geradlinigen Abschnitt 205 und dem gebogenen Abschnitt 220 ausgebildet ist, ist es nicht notwendig, die Montageeinheit 3 mit den Befestigungseinheiten 31, die eingerichtet sind, um den Windlauf-Querträger mit der Fahrzeugkarosserie 1 zu verbinden, in der Richtung hin zur Vorderseite des Fahrzeugs zu verlagern.
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Daher kann die Montageeinheit 3 durch den Hohlraum 225 hindurch an der Fahrzeugkarosserie 1 montiert werden. Da die Montageeinheit 3 und der mittlere Teil des Windlauf-Querträgers voneinander beabstandet sind, kommt es zu keiner Verschlechterung des Lenkvibrationsverhaltens, das in Beziehung mit den Lenkvibrationen steht, die durch die Lenkbedienung eines Nutzers hervorgerufen werden.
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Eine Tür-Trennlinie 500 kann wie gehabt beibehalten werden, und im Ergebnis können entgegengesetzte Schiebetüren ohne Veränderung einer Türplatte 77 oder der Türverkleidung 7 beibehalten werden.
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Der geradlinige Abschnitt 205 kann in einem Arbeitsraum einer mit der Fahrzeugkarosserie 1 gekoppelten Laufrolle einen wirkungslosen Dichtungsabschnitt aufweisen.
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4B ist eine Ansicht, die beispielhaft ein Inneres entgegengesetzter Schiebetüren darstellt, in denen eine Schiene 72 montiert ist.
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Die Schiene 72 und die Laufrolle können derart vorgesehen sein, dass die entgegengesetzten Schiebetüren in entgegengesetzte Richtungen gleiten.
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Im vorliegenden Fall kann die Schiene 72, die an dem mittleren Abschnitt der Fahrzeugkarosserie 1 der verwandten Technik montiert ist und die es der Laufrolle ermöglicht, die Tür zu öffnen, im Inneren der Tür montiert sein, so dass die Schiene 72 nicht nach außen freiliegt.
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In dem Fall, bei dem die Schiene 72 im Inneren der Tür montiert ist, ist die Laufrolle an der Fahrzeugkarosserie 1 montiert, entsprechend der Schiene 72, und die Schiene 72 ermöglicht es der Laufrolle, zu gleiten, wenn die Tür geöffnet oder geschlossen wird.
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Eine Tür-Schotthalterung 73 der Tür mit einer vertieften Form kann in der Tür montiert sein, um einen Montageraum der Laufrolle sicherzustellen und die Laufrolle aufzunehmen, wenn die Tür geschlossen wird.
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In dem Fall, bei dem die Tür an der Fahrzeugkarosserie 1 montiert ist, weist ein Teil des geradlinigen Abschnitts 205, der in Kontakt mit der Tür ist und einer Höhe der Tür-Schotthalterung 73 der Tür entspricht, den wirkungslosen Dichtungsabschnitt auf.
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Der Abschnitt des geradlinigen Abschnitts 205 kann, abgesehen von dem wirkungslosen Dichtungsabschnitt, den Spalt zwischen der Tür und dem Öffnungsflansch 10 abdichten.
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5A ist eine beispielhafte Ansicht, die einen Zustand veranschaulicht, bei dem der geradlinige Abschnitt 205 und der Rahmenabschnitt 210 gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung integral ausgebildet sind. Unter Bezugnahme auf 5A kann der Rahmenabschnitt 210 integral mit dem geradlinigen Abschnitt 205 gebildet sein, und der geradlinige Abschnitt 205 und der gebogene Abschnitt 220 können mit dem Rahmenabschnitt 210 verbunden sein.
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5B ist eine Ansicht, die beispielhaft einen Zustand veranschaulicht, bei dem ein gebogener Abschnitt und der Rahmenabschnitt 210 gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung integral ausgebildet sind. Unter Bezugnahme auf 5B kann der Rahmenabschnitt 210 integral mit dem gebogenen Abschnitt 220 ausgebildet sein, und der gebogene Abschnitt 220 und der geradlinige Abschnitt 205 können mit dem Rahmenabschnitt 210 verbunden sein.
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In dem vorliegenden Fall können der gebogene Abschnitt 220 und der geradlinige Abschnitt 205 geradlinig miteinander verbunden sein, da die Überschneidungspunkte 215 mittels Spritzguss gebildet werden.
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6 ist eine Ansicht, die beispielhaft einen Zustand veranschaulicht, bei dem der gebogene Abschnitt 220 gemäß dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung an der Fahrzeugkarosserie 1 montiert ist. Unter Bezugnahme auf 6 kann der gebogene Abschnitt 220 einen Träger 201 aufweisen, der an einem an einer Außenplatte 11 der Fahrzeugkarosserie 1 gebildeten Flansch 63 ausgebildet ist.
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6A ist eine Ansicht, die beispielhaft einen Zustand veranschaulicht, bei dem der gebogene Abschnitt 220 gemäß dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung durch ein U-förmiges, inneres Stahlelement 61 an der Fahrzeugkarosserie 1 montiert ist.
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Unter Bezugnahme auf 6A kann der gebogene Abschnitt 220 ferner das U-förmige innere Stahlelement 61 aufweisen, das in dem Träger 210 gebildet ist und den Träger 201 derart öffnet, dass der Flansch 63 eingeschoben wird.
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Der Träger 201 ist seitlich geöffnet und in eine Öffnung 217 eingeschoben, die an einer Lateralseite des „U“-förmigen inneren Stahlelements 61 gebildet ist, so dass der gebogene Abschnitt 220 an der Fahrzeugkarosserie 1 montiert werden kann.
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6B ist eine Ansicht, die beispielhaft einen Zustand veranschaulicht, bei dem der gebogene Abschnitt 220 gemäß dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung durch ein „T“-förmiges inneres Stahlelement 65 an der Fahrzeugkarosserie 1 montiert wird.
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Unter Bezugnahme auf 6A kann der gebogene Abschnitt 220 ferner das T-förmige innere Stahlelement 65 aufweisen, das in dem Träger 210 gebildet ist und den Träger 201 derart öffnet, dass der Flansch 63 engeschoben wird.
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Der Träger 210 wird seitlich geöffnet und in eine Öffnung 219 eingeschoben, die an einer unteren Seite des „T“-förmigen inneren Stahlelements 65 gebildet ist, und der Träger 201 wird dadurch eingeschoben, dass er zu einer Oberseite des „T“-förmigen innenliegenden Stahlelements gebogen wird, so dass der gebogene Abschnitt 220 an der Fahrzeugkarosserie 1 befestigt werden kann.
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6C ist eine Ansicht, die beispielhaft einen Zustand veranschaulicht, bei dem der gebogene Abschnitt 220 gemäß des Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung durch einen „T“-förmigen Clip 69 an der Fahrzeugkarosserie 1 montiert wird.
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Unter Bezugnahme auf 6C kann der gebogene Abschnitt 220 ferner den „T“-förmigen Clip 69 aufweisen, der in den Träger 210 eingeschoben wird und den gebogenen Abschnitt 220 und die Außenplatte 11 durchdringt.
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Der Clip 69 wird in die Fahrzeugkarosserie 1 eingeschoben, um die Außenplatte 11 von innerhalb des gebogenen Abschnitts 220 zu durchdringen, so dass der gebogene Abschnitt 220 an der Fahrzeugkarosserie 1 montiert werden kann.
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Zur vereinfachten Erläuterung und exakten Definition in den beigefügten Ansprüchen werden die Begriffe „oberer“, „unterer“, „innerer“, „äußerer“, „oben“, „unten“, „aufwärts“ bzw. „nach oben“, „abwärts“ bzw. „nach unten“, „vorne bzw. Front“, „hinten“ bzw. Heck“, „innen/innenliegend“, „außen/außenliegend“ „inneres“, „äußeres“ „vorwärts bzw. nach vorne“, und „rückwärts“ bzw. „nach hinten“ verwendet, um Merkmale der Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Positionen solcher Merkmale wie in den Figuren gezeigt zu beschreiben.
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Es wird ferner angemerkt, dass sich der Begriff „verbinden“ oder seine Abwandlungen sowohl auf eine mittelbare als auch eine unmittelbare Verbindung beziehen.
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Die vorgenannten Beschreibungen konkreter Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung wurden zum Zwecke der Veranschaulichung und Beschreibung dargelegt. Sie sollen nicht dahingehend ausgelegt werden, hinsichtlich der vorliegenden Erfindung abschließend zu sein oder diese Erfindung auf die exakt offenbarten Formen zu beschränken, und es ist offensichtlich, dass im Lichte der obigen Lehre zahlreiche Modifizierungen und Abwandlungen möglich sind. Die Ausführungsbeispiele wurden gewählt und beschrieben, um bestimmte Prinzipien der vorliegenden Erfindung und deren praktische Anwendung zu erläutern, um es anderen Fachmännern zu ermöglichen, die verschiedenen Ausführungsformen sowie verschiedene Alternativen und Modifizierungen der vorliegenden Erfindung herzustellen und zu nutzen. Es wird beabsichtigt, dass der Schutzumfang der vorliegenden Erfindung durch die beigefügten Ansprüche und deren Entsprechungen definiert wird.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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