[go: up one dir, main page]

DE102019128009A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Veränderung einer Fahrzeugaußenhülle - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Veränderung einer Fahrzeugaußenhülle Download PDF

Info

Publication number
DE102019128009A1
DE102019128009A1 DE102019128009.5A DE102019128009A DE102019128009A1 DE 102019128009 A1 DE102019128009 A1 DE 102019128009A1 DE 102019128009 A DE102019128009 A DE 102019128009A DE 102019128009 A1 DE102019128009 A1 DE 102019128009A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
design element
vehicle
environment
stored
categories
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE102019128009.5A
Other languages
English (en)
Inventor
Andreas Roth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Audi AG
Original Assignee
Audi AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Audi AG filed Critical Audi AG
Priority to DE102019128009.5A priority Critical patent/DE102019128009A1/de
Publication of DE102019128009A1 publication Critical patent/DE102019128009A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Images

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D37/00Stabilising vehicle bodies without controlling suspension arrangements
    • B62D37/02Stabilising vehicle bodies without controlling suspension arrangements by aerodynamic means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D35/00Vehicle bodies characterised by streamlining

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Traffic Control Systems (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren (30) und eine Vorrichtung (20) zur Veränderung einer Fahrzeugaußenhülle (10), wobei mindestens ein Design-Element (22, 22A, 22B) mechanisch verstellbar an der Fahrzeugaußenhülle (10) gelagert ist, wobei mehrere Umgebungskategorien (K, K1, K2, K3, K4, K5) definiert und gespeichert werden, wobei mindestens eine Vorgabe (V, V1, V2, V3) eines Anwenders zur Positionierung und/oder zur Ausrichtung des mindestens einen Design-Elements (22, 22A, 22B) mindestens einer der gespeicherten Umgebungskategorien (K, K1, K2, K3, K4, K5) zugeordnet und gespeichert wird, wobei während einer Fahrt eine aktuelle Fahrzeugumgebung (U, U1, U2, U3) erfasst und einer der gespeicherten Umgebungskategorien (K, K1, K2, K3, K4, K5) zugeordnet wird, wobei die Positionierung und/oder Ausrichtung des mindestens einen Design-Elements (22, 22A, 22B) automatisch nach der dieser Umgebungskategorie (K, K1, K2, K3, K4,K5) zugeordneten mindestens einen Vorgabe (V, V1, V2, V3) eingestellt wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Veränderung einer Fahrzeugaußenhülle. Des Weiteren betrifft die Erfindung eine korrespondierende Vorrichtung zur Veränderung der Fahrzeugaußenhülle.
  • Vorrichtungen zur Veränderung einer Fahrzeugaußenhülle sind in zahlreichen Variationen bekannt. Hierbei werden die Veränderungen der Fahrzeugaußenhülle situationsabhängig eingeleitet. Beispielsieweise können Luftleitelemente bei einer vorgegebenen Geschwindigkeit von einer Ruhestellung in eine Betriebsstellung bzw. von der Betriebsstellung in die Ruhestellung überführt werden, um einen Luftleitwert des Fahrzeugs zu verbessern. Alternativ kann eine Veränderung einer Außenwirkung des Fahrzeugs auf einen anderen Verkehrsteilnehmer gezielt eingeleitet werden, indem eine Transparenz und/oder Reflektivität und/oder mindestens eine Lichtstreuungseigenschaft von mindestens einem Flächenelement, welches an der Fahrzeughülle angeordnet ist, verändert wird.
  • Aus der DE 10 2014 205 242 A1 ist eine Vorrichtung zur Veränderung des räumlichen Erscheinungsbilds eines oder mehrerer von außen sichtbarer Fahrzeugteile eines Fahrzeugs mit einer Steuerungseinrichtung bekannt. Das oder die Fahrzeugteile umfassen eine Mehrzahl an Flächenelementen, welche in zumindest drei Ebenen auf und/oder unterhalb einer Fahrzeugoberfläche angeordnet sind, wobei die Transparenz und/oder Reflektivität und/oder Lichtstreuungseigenschaften der Flächenelemente gemäß einem durch die Steuerungseinrichtung einlesbaren Datensatz veränderbar ist, wodurch ein räumliches Erscheinungsbild des Fahrzeugteils veränderbar ist.
  • Aus der DE 10 2005 034 771 A1 ist eine Abdeckung einer Fahrzeugoberfläche mit optisch aktiven Flächensegmenten bekannt, welche abhängig von Parametern zeitlich und/oder örtlich variabel ansteuerbar sind. Die Flächensegmente sind in einer LCD-Folie angeordnet, welche mit einer Schutzschicht versehen ist. Alternativ sind die Flächensegmente als LEDs ausgestaltet, die sich in einer auf der Oberfläche des Kraftfahrzeugs angeordneten Folie befinden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Veränderung einer Fahrzeugaußenhülle bereitzustellen, welche es einem Anwender ermöglichen, die Außenhülle nach seinen Vorlieben zu individualisieren.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren zur Veränderung einer Fahrzeugaußenhülle mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 und durch eine korrespondierende Vorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 4 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen mit zweckmäßigen Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen angegeben.
  • Um ein Verfahren zur Veränderung einer Fahrzeugaußenhülle bereitzustellen, welches es einem Anwender ermöglicht, die Außenhülle nach seinen Vorlieben zu individualisieren, ist mindestens ein Design-Element mechanisch verstellbar an der Fahrzeugaußenhülle gelagert, wobei mehrere Umgebungskategorien definiert und gespeichert werden, wobei mindestens eine Vorgabe eines Anwenders zur Positionierung und/oder zur Ausrichtung des mindestens einen Design-Elements mindestens einer der gespeicherten Umgebungskategorien zugeordnet und gespeichert wird, wobei während einer Fahrt eine aktuelle Fahrzeugumgebung erfasst und einer der gespeicherten Umgebungskategorien zugeordnet wird, wobei die Positionierung und/oder Ausrichtung des mindestens einen Design-Elements automatisch nach der dieser Umgebungskategorie zugeordneten mindestens einen Vorgabe eingestellt wird.
  • Um eine Vorrichtung zur Veränderung einer Fahrzeugaußenhülle bereitzustellen, welche es einem Anwender ermöglicht die Außenhülle nach seinen Vorlieben zu individualisieren, umfasst die Vorrichtung mindestens ein Design-Element, welches mechanisch verstellbar an der Fahrzeugaußenhülle gelagert ist, mindestens eine Speichereinheit, in welcher mehrere Umgebungskategorien definiert und gespeichert sind, wobei in mindestens einer Speichereinheit, mindestens eine Vorgabe des Anwenders zur Positionierung und/oder zur Ausrichtung des mindestens einen Design-Elements gespeichert und mindestens einer der gespeicherten Umgebungskategorien zugeordnet ist, zudem umfasst die Vorrichtung mindestens eine Umfelderfassungsvorrichtung, welche während der Fahrt eine aktuelle Fahrzeugumgebung erfasst, und eine Auswerte- und Steuereinheit, welche die aktuell erfasste Fahrzeugumgebung einer der gespeicherten Umgebungskategorien zuordnet, wobei die Auswerte- und Steuereinheit die Positionierung und/oder Ausrichtung des mindestens einen Design-Elements automatisch nach der dieser Umgebungskategorie zugeordneten Vorgabe eingestellt.
  • Unter der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird im Folgenden eine Zusammenstellung von Bauteilen und Baugruppen verstanden, welche geeignet ist das erfindungsgemäße Verfahren auszuführen.
  • Die Fahrzeughülle umfasst mindestens ein Design-Element, wobei unter dem Design-Element im Folgenden eine Blende, eine Zierleiste, eine Stoßleiste, eine Chromleiste, ein Gitterband, eine Fuge und ein funktionales Element wie ein Lufteinlassgitter oder eine Lamelle verstanden werden kann. Die Veränderung der Positionierung und/oder de Ausrichtung des mindestens einen Design-Elements erfolgt mit mechanischen Mitteln.
  • In vorteilhafter Weise kann der Anwender in der mindestens einen Vorgabe die Design-Elemente, welche mechanisch verstellbar an der Fahrzeugaußenhülle gelagert sind, nach seinen Wünschen und Vorstellungen einstellen, um dadurch ein Aussehen und/oder eine Außenwirkung des Fahrzeug nach seinen Wünschen und Vorstellungen zu verändern. Durch die Zuordnung der mindestens einen Vorgabe an eine Umgebungskategorie kann der Anwender das Aussehen und/oder die Außenwirkung des Fahrzeugs in vorteilhafter Weise an unterschiedliche Fahrzeugumgebungen bzw. Einsatzarten anpassen. Hierbei erfolgt die Veränderung der Positionierung und/oder der Ausrichtung des mindestens einen Design-Elements in vorteilhafter Weise automatisch, sobald die Fahrzeugumgebung einer anderen Umgebungskategorie zugeordnet wird, welcher mindestens eine andere Vorgabe zugeordnet ist. Die Positionierung und/oder Ausrichtung des mindestens einen Design-Elements kann mit elektromechanischen Mitteln verändert werden, um beispielweise eine Fugenbreite und/oder Abstände an Kanten und/oder Rundungen zu variieren. Zudem kann der Anwender durch eine Änderung der mindestens einen Vorgabe, das Aussehen und/oder die Außenwirkung des Fahrzeugs an veränderte Vorlieben oder an einen veränderten Zeitgeist anpassen. Die erfindungsgemäße Vorrichtung, mit welcher das erfindungsgemäße Verfahren ausgeführt wird, kann in vorteilhafter Weise an unterschiedliche Fahrzeugmodelle angepasst werden. Dadurch können die Fahrzeugmodelle individueller an den jeweiligen Anwender bzw. Kunden angepasst werden.
  • In vorteilhafter Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann eine erste Umgebungskategorie einer Position des Fahrzeugs innerhalb einer geschlossenen Ortschaft entsprechen, und eine zweite Umgebungskategorie kann einer Position des Fahrzeugs außerhalb einer geschlossenen Ortschaft entsprechen. Dadurch hat der Anwender die Möglichkeit das Aussehen und/oder die Außenwirkung des Fahrzeugs an zwei elementare Fahrzeugumgebungen anzupassen. In der Stadt kann das Fahrzeug beispielsweise schick und/oder smart und/oder schlank wirken. Außerorts kann das Aussehen und/oder die Außenwirkung des Fahrzeugs einen Segelcharakter aufweisen und kann beispielsweise rund und/oder moderat und/oder gediegen wirken. Welchen Charakter das Fahrzeug für die jeweilige Umgebungskategorie erhält, kann der Anwender in vorteilhafter Weise selbst entscheiden. Zudem kann der Anwender das Aussehen und/oder die Außenwirkung des Fahrzeugs selbst individuell gestalten.
  • In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann die zweite Umgebungskategorie mindestens zwei Unterkategorien umfassen, wobei eine erste Unterkategorie einer Position des Fahrzeugs auf einer mehrspurigen Schnellstraße und eine zweite Unterkategorie einer Position des Fahrzeugs im Gelände entspricht. Unter dem Gelände wird im Folgenden eine Umgebung ohne befestigter Straße verstanden. Hierbei fährt das Fahrzeug „Offroad“ beispielsweise auf einem Waldweg, Feldweg, einer Schotterstraße oder einem Pfad oder auf einem nicht erkennbaren Weg oder Pfad, wie einem Strandabschnitt oder einem Flussbett. Im Gelände kann das Aussehen und/oder die Außenwirkung des Fahrzeugs einen „Alltrack/Allroad“ Charakter aufweisen und kann beispielsweise kantig und/oder bullig und/oder hochbeinig wirken. Auf der mehrspurigen Schnellstraße kann das Aussehen und/oder die Außenwirkung des Fahrzeugs beispielsweise pfeilartig und/oder flach und/oder abgesenkt und/oder aggressiv wirken. Durch die Unterkategorien können die Wünsche und Vorlieben des Anwenders in vorteilhafter Weise differenzierter berücksichtigt werden.
  • In vorteilhafter Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann die mindestens eine Umfelderfassungsvorrichtung mindestens einen optischen Sensor und/oder mindestens einen Ultraschallsensor und/oder mindestens ein Radar- oder Lidarsystem und/oder mindestens eine Ortungsvorrichtung und/oder mindestens ein Navigationssystem aufweisen. Durch den mindestens einen optischen Sensor und/oder den mindestens eine Ultraschallsensor und/oder das mindestens eine Radar- oder Lidarsystem kann die Umfelderfassungsvorrichtung einfach Parameter des Umfelds, wie beispielsweise die Bebauung erfassen und der Auswerte- und Steuereinheit zum Auswerten zur Verfügung stellen. Durch eine hinterlegte digitale Karte des Navigationssystem und durch die Ortungsvorrichtung kann einfach ermittelt werden, wo sich das Fahrzeug befindet. Zudem können Umgebungskategorien, welche im Navigationssystem gespeichert sind, übernommen werden. Hierbei ist die Umfelderfassungsvorrichtung üblicherweise bereits im Fahrzeug vorhanden, um einer Einparkhilfe und/oder einer Navigationsfunktion Daten zu liefern, sodass keine weiteren Bauteile im Fahrzeug verbaut werden müssen.
  • In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung, kann über eine Eingabeeinheit die mindestens eine gespeicherte Vorgabe zur Positionierung und/oder zur Ausrichtung des mindestens einen Design-Elements und/oder deren Zuordnung zu der mindestens einen gespeicherten Umgebungskategorie eingegeben werden. Durch die Eingabeeinheit wird dem Anwender eine einfache Möglichkeit geboten Vorgaben zu speichern und/oder zu ändern.
  • In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung, kann das mindestens eine Design-Element verschiebbar und/oder schwenkbar an der Außenhülle gelagert werden. Durch Verschieben und/oder Schwenken kann die Positionierung und/oder die Ausrichtung des mindestens einen Design-Elements einfach verändert werden. Dadurch können Abstände zu anderen Elementen der Fahrzeughülle verkleinert oder vergrößert werden, zu dem kann eine Form oder ein Gitter, welches aus mehreren Design-Elementen gebildet ist, einfach durch Verschieben oder Schwenken einzelner Design-Elemente verändert werden.
  • In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung, kann das mindestens eine Design-Element im Wabengrill oder an einer Außenbeplankung oder an einer Verkleidung oder an einer Leiste angeordnet werden. Dadurch können Formen, Muster, Flächen, Abstände und Radien des Wabengrills und/oder der Außenbeplankung und/oder der Verkleidung und/oder der Leiste an einen sich verändernder Zeitgeist angepasst und ein Designanspruch an ein modernes Kraftfahrzeug in vielfältiger Art und Weise mit gleichen Bauteilen kostengünstig realisiert werden. Hierbei kann das Gitter im Wabengrill durch mehrere Design-Elemente verändert werden. Beispielsweise kann aus einem Gitter mit rautenförmigen Zellen, ein Gitter mit rechteckigen Zellen gebildet werden. Zudem können anstelle des Gitters mehrere Linien untereinander oder nebeneinander gebildet werden.
  • In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung, kann das mindestens eine Design-Element als rundes Design-Element ausgeführt werden, welches aus mindestens zwei bogenförmigen Teilelementen ausgebildet ist, wobei die mindestens zwei bogenförmigen Teilelemente relativbeweglich zueinander gelagert sind. Das bedeutet, dass die mindestens zwei bogenförmigen Teilelement voneinander wegbewegbar oder aufeinander zu bewegbar sind. Durch eine Bewegung der bogenförmigen Teilelemente kann einfach eine Änderung des Aussehens und/oder der Außenwirkung des Fahrzeugs erzielt werden.
  • In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung, kann das mindestens eine Design-Element aus mindestens zwei linienförmigen Teilelementen ausgebildet werden, wobei der Winkel und/oder der Abstand zwischen den mindestens zwei linienförmigen Teilelementen veränderbar ist. Dadurch können Stege zwischen den Zellen im Gitter einfach verschoben oder geschwenkt werden, wodurch ein anderes Muster im Gitter entstehen kann. Senkrechte Stege und Linien können in einer waagerechten Position oder in einem bestimmten Winkel angeordnet bzw. verschoben werden.
  • In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung, kann mindestens ein Design-Element eine partiell gefüllte Flächenform umfassen, wobei das mindestens eine Design-Element um 180° drehbar ist, und in einer ersten Stellung eine Oberseite der Flächenform und in einer zweiten Stellung die Unterseite der Flächenform von außen sichtbar ist. Hierbei kann die Unterseite eine andere Farbe und/oder eine andere Struktur und/oder ein anderes Material als die Oberseite aufweisen. Dadurch kann die Farbe und/oder die Struktur und/oder das Material der Fahrzeughülle im Bereich des Design-Element einfach verändert werden.
  • Durch das erfindungsgemäße Verfahren und durch die erfindungsgemäße Vorrichtung können in vorteilhafter Weise unter Minimierung baulich neuer Bauteile Eigenschaftsveränderungen der Fahrzeugaußenhülle auf Basis von einem veränderlichen Raum um das Fahrzeug im Fahrbetrieb umgesetzt werden. Zeitgleich wird ein Optimum an Kreativität und/oder Flexibilität und/oder Personifizierung für den Anwender ermöglicht.
  • Die für das erfindungsgemäße Verfahren beschriebenen Vorteile und bevorzugten Ausführungsformen gelten auch für die erfindungsgemäße Vorrichtung.
  • Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Es sind somit auch Ausführungen als von der Erfindung umfasst und offenbart anzusehen, die in den Figuren nicht explizit gezeigt oder erläutert sind, jedoch durch separierte Merkmalskombinationen aus den erläuterten Ausführungen hervorgehen und erzeugbar sind.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. In der Zeichnung bezeichnen gleiche Bezugszeichen Komponenten bzw. Elemente, die gleiche bzw. analoge Funktionen ausführen. Hierbei zeigen:
    • 1 ein schematisches Blockdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Verfahrens zur Veränderung einer Fahrzeugaußenhülle;
    • 2 ein schematisches Blockdiagramm eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Veränderung einer Fahrzeugaußenhülle;
    • 3a eine schematische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels eines Design-Elements in einer ersten Positionierung;
    • 3b eine schematische Darstellung des Design-Elements aus 3a in einer zweiten Positionierung;
    • 4a eine schematische Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels eines Design-Elements in einer ersten Positionierung; und
    • 4b eine schematische Darstellung des Design-Elements aus 4b in einer zweiten Positionierung.
  • Wie aus 1 und 2 ersichtlich ist, weist ein erfindungsgemäßes Verfahren 30 zur Veränderung einer Fahrzeugaußenhülle 10 einen Verfahrensschritt S10 auf, in welchem mehrere Umgebungskategorien K, K1, K2, K3, K4, K5 definiert und gespeichert werden. In einem Verfahrensschritt S20 wird mindestens eine Vorgabe V, V1, V2, V3 eines Anwenders zur Positionierung und/oder zur Ausrichtung von mindestens einem Design-Element 22, 22A, 22B mindestens einer der gespeicherten Umgebungskategorien K, K1, K2, K3, K4, K5 zugeordnet und gespeichert. In einem Verfahrensschritt S30 wird während einer Fahrt eine aktuelle Fahrzeugumgebung U, U1, U2, U3 erfasst. In einem Verfahrensschritt S40 wird die aktuell erfasste Fahrzeugumgebung U, U2, U2, U3 einer der gespeicherten Umgebungskategorien K, K1, K2, K3, K4, K5 zugeordnet. In einem Verfahrensschritt S50 wird die Positionierung und/oder Ausrichtung des mindestens einen Design-Elements 22, 22A, 22B automatisch nach der dieser Umgebungskategorie K, K1, K2, K3, K4, K5 zugeordneten mindestens einen Vorgabe V, V1, V2, V3 eingestellt.
  • Die Schritte S40, und S50 können wiederholt werden, sodass während der Fahrt eine Änderung der Fahrzeugumgebung U, U1, U2, U3 eine Neueinstellung des mindestens einen Design-Elements 22, 22A, 22B mit sich bringt. Eine der Umgebungskategorien K, K5 kann eine Default-Einstellung der Design-Elements 22, 22A, 22B aufweisen. Dadurch kann einer nicht eindeutigen Zuordnung der aktuellen Umgebung U, U1, U2, U3 zu einer der anderen gespeicherten Umgebungskategorien K, K1, K2, K3, K4 die Default-Einstellung der Design-Elements 22, 22A, 22B eingestellt werden. Hierbei kann der Anwender in Verfahrensschritt S20 die Default-Einstellung der Design-Elements 22, 22A, 22B verändern und an seine Wünsche anpassen. Zudem können die Vorgaben V, V1, V2, V3 verändert und an geänderte Vorlieben oder einen veränderten Zeitgeist, d.h. einem aktuellen Modetrend angepasst werden. Eine erste Umgebungskategorie K1 entspricht im dargestellten Ausführungsbeispiel einer Position des Fahrzeugs innerhalb einer geschlossenen Ortschaft. Eine zweite Umgebungskategorie K2 entspricht einer Position des Fahrzeugs außerhalb einer geschlossenen Ortschaft. Die erste Umgebungskategorie K1 kann zwei nicht dargestellte Unterkategorien umfassen, wobei eine erste Unterkategorie einer Position des Fahrzeugs in einem Dorf mit einer Einwohnerzahl unter einem vorgegeben Schwellwert entspricht und eine zweite Unterkategorie einer Position des Fahrzeugs in einer Stadt mit einer Einwohnerzahl über einen vorgegeben Schwellwert entspricht. Im dargestellten Ausführungsbeispiel umfasst die zweite Umgebungskategorie K2 zwei Unterkategorien K3, K4, wobei eine erste Unterkategorie K3 einer Position des Fahrzeugs auf einer mehrspurigen Schnellstraße entspricht und eine zweite Unterkategorie K4 einer Position des Fahrzeugs im Gelände entspricht.
  • In einem alternativen nicht dargestellten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens 30 kann der Anwender auch eine Umgebungskategorie K, K1, K2, K3, K4, K5 und dadurch die Vorgaben, wie die Design-Elemente 22, 22A, 22B aktuell eingestellt werden, auch selbst auswählen, wobei die aktuelle Fahrzeugumgebung U, U1, U2, U3 und deren Zuordnung zu einer der gespeicherten Umgebungskategorien K, K1, K2, K3, K4, K5 nicht einbezogen werden.
  • Wie aus 2 weiter ersichtlich ist, umfasst eine erfindungsgemäße Vorrichtung 20 zur Veränderung einer Fahrzeugaußenhülle 10 mindestens ein Design-Element 22, 22A, 22B, welches mechanisch verstellbar an der Fahrzeugaußenhülle 10 gelagert ist und eine Speichereinheit 24, in welcher mehrere Umgebungskategorien K, K1, K2, K3, K4, K5 definiert und gespeichert sind, wobei in der Speichereinheit 24, mehrere Vorgaben V, V1, V2, V3 des Anwenders zur Positionierung und/oder zur Ausrichtung des mindestens einen Design-Elements 22, 22A, 22B gespeichert und mindestens einer der gespeicherten Umgebungskategorien K, K1, K2, K3, K3, K4, K5 zugeordnet ist. Zudem umfasst die erfindungsgemäße Vorrichtung 20 eine Umfelderfassungsvorrichtung 26, welche während der Fahrt eine aktuelle Fahrzeugumgebung U, U1, U2, U3 erfasst, und eine Auswerte- und Steuereinheit 28, welche die aktuell erfasste Fahrzeugumgebung U, U1, U2, U3 einer der gespeicherten Umgebungskategorien K, K1, K2, K3, K4, K5 zuordnet, wobei die Auswerte- und Steuereinheit 28 die Positionierung und/oder Ausrichtung des mindestens einen Design-Elements 22, 22A, 22B automatisch nach der dieser Umgebungskategorie K, K1, K2, K3, K4, K5 zugeordneten Vorgabe V, V1, V2, V3 eingestellt.
  • Wie aus 2 weiter ersichtlich ist, führt die erfindungsgemäße Vorrichtung 20 das erfindungsgemäße Verfahren 30 aus.
  • In einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung 20 kann die erfindungsgemäße Vorrichtung 20 mehrere Auswerte- und Steuereinheiten 26, mehrere Umfelderfassungsvorrichtungen 26 und mehrere Speichereinheiten 24 umfassen.
  • Wie aus 2 bis 4b weiter ersichtlich ist, ist das mindestens eine Design-Element 22, 22A, 22B in einem Wabengrill oder an einer Außenbeplankung oder an einer Verkleidung oder an einer Leiste angeordnet. Hierbei kann das mindestens eine Design-Element 22, 22A, 22B einen Steg zwischen Zellen einer Gitterstruktur ausbilden, wobei durch Verschieben und/oder Schwenken des mindestens einen Design-Elements 22, 22A, 22B Abstände und Winkel der Stege verändert werden können, um einen optischen Effekt zu erzielen. Beispielsweise können Rechtecke bzw. Quadrate zu Rauten adaptiert werden.
  • Das mindestens eine Design-Element 22, 22A, 22B kann in einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung 20 als Blende, Zierleiste, Stoßleiste oder Chromleiste ausgeführt werden. Durch eine lineare Verschiebung der Blenden Zierleisten, Stoßleisten oder Chromleisten können Abstände zu anderen Blenden, Zierleisten, Stoßleisten oder Chromleisten sowie Abstände der Blenden, Zierleisten, Stoßleisten oder Chromleisten zu Kanten, Ecken und Rundungen der Fahrzeughülle 10 verändert werden, um einen optischen Effekt zu erzielen. Zudem kann durch ein Drehen oder Schwenken der Zierleisten, Stoßleisten oder Chromleisten ein Anstellwinkel zur Fahrzeughülle 10 oder eine Ausrichtung auf der Fahrzeughülle 10 verändert und dadurch ein optischer Effekt erzielt werden. Hierbei können nicht dargestellte Design-Elemente eine feste unveränderliche Positionierung oder Ausrichtung an der Fahrzeughülle 10 aufweisen, welche mit Design-Elemente 22, 22A, 22B, welche beweglich an der Fahrzeughülle 10 gelagert sind, an der Fahrzeughülle 10 angeordnet werden. Radien und Krümmungen von Zierleisten können in einem weiteren nicht dargestellten Ausführungsbeispiel flexibel gezogen werden und eine beliebige Krümmung abbilden.
  • Durch die erzielten optischen Effekte an der Fahrzeughülle 10 verändert sich der optische Eindruck des korrespondierenden Fahrzeugs. Hierbei kann der Anwender entscheiden, in welcher Fahrzeugumgebung U, U1, U2, U3 das Fahrzeug, welchen optischen Eindruck aufweisen soll. Hierbei verändert der Anwender über eine Eingabeeinheit 29 die mindestens eine gespeicherte Vorgabe V, V1, V2, V3 zur Positionierung und/oder zur Ausrichtung des mindestens einen Design-Elements 22, 22A, 22B. Der Anwender wählt zu diesem Zweck eine Umgebungskategorie K aus und richtet anschließend die Design-Elemente 22, 22A, 22B über ein geeignetes Steuerelement oder über die Eingabeeinheit 29 aus. Diese Ausrichtungen werden als Vorgaben V zu der ausgewählten Umgebungskategorie gespeichert. Die Vorgaben V können auch für andere Umgebungskategorien K übernommen werden. Zusätzlich kann der Anwender die Zuordnung der Vorgaben V, V1, V2, V3 zu der Umgebungskategorie K, K1, K2, K3 ändern. Macht der Anwender keine Vorgaben bleiben die Default-Einstellungen der Design-Elemente 22, 22A, 22B erhalten.
  • Wie aus 3a und 3b weiter ersichtlich ist, ist das Design-Element 22A im dargestellten Ausführungsbeispiel als rundes Design-Element 22A ausgeführt, welches hier aus zwei bogenförmigen Teilelementen 22.1A, 22.2A ausgebildet ist, wobei die beiden bogenförmigen Teilelemente 22.1A, 22.2A voneinander wegbewegbar oder aufeinander zu bewegbar sind. In 3a bilden die beiden bogenförmigen Teilelemente 22.1A, 22.2A einen Kreis aus. In 3b weisen die bogenförmigen Teilelemente 22.1A, 22.2A einen Abstand zu einander auf. In einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel kann das runde Design-Element 22A aus mehr als zwei bogenförmigen Teilelementen 22.1A, 22.2A ausgebildet werden. Zusätzlich oder alternativ können bogenförmigen Teilelementen 22.1A, 22.2A um eine vorgegebene Achse geschwenkt werden. Zudem sind außer der runden Form auch andere geometrische Formen, wie beispielsweise Buchstaben oder Zahlen oder Folgen, durch die Aufteilung in Teilelemente möglich, wobei bogenförmige Teilelemente 22.1A, 22.2A mit linienförmigen Teilelementen 22.1B, 22.2B kombiniert werden können.
  • Wie aus 4a und 4b weiter ersichtlich ist, ist das Design-Element 22B im dargestellten Ausführungsbeispiel aus mindestens sechs linienförmigen Teilelementen 22.1B, 22.2B ausgebildet, wobei der Winkel zwischen den linienförmigen Teilelementen 22.1B, 22.2B veränderbar ist. Hierbei sind die linienförmigen Teilelemente 22.1B, 22.2B in der ersten Positionierung parallel zueinander angeordnet und in einer zweiten Positionierung bilden jeweils zwei benachbarte linienförmigen Teilelemente 22.1 B, 22.2B ein V aus. In einem alternativen nicht dargestellten Ausführungsbeispiel können jeweils zwei der linienförmigen Teilelemente 22.1B, 22.2B ein umgedrehtes V ausbilden. Zudem ist die Umsetzung einer Zickzack-Linie oder eines M oder W vorstellbar. Des Weiteren kann lediglich jeweils nur eines der beiden linienförmigen Teilelemente 22.1B, 22.2B in seiner Ausrichtung verändert werden. Zudem können die linienförmigen Teilelemente 22.1B, 22.2B gruppiert werden, indem die Teilelemente linear verschoben werden. Dadurch können Abstände zu den jeweiligen Nachbarelementen 22.1B, 22.2B innerhalb einer Gruppe geringer sein und die Abstände zwischen Nachbarelementen 22.1B, 22.2B aus verschiedenen Gruppen größer werden. Zudem können Gitterstrukturen verändert werden, indem die Form der Gitterzellen verändert wird.
  • In einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel kann mindestens ein Design-Element eine partiell gefüllte Flächenform umfassen, wobei das mindestens eine Design-Element um 180° drehbar ist, und in einer ersten Stellung eine Oberseite der Flächenform und in einer zweiten Stellung die Unterseite der Flächenform von außen sichtbar ist. Hierbei kann die Unterseite eine andere Farbe oder eine andere Struktur oder ein anderes Material als die Oberseite aufweisen. Dadurch kann die Farbe oder die Struktur oder das Material der Fahrzeughülle im Bereich des Design-Elements verändert werden.
  • Wie aus 2 weiter ersichtlich ist, umfasst die Umfelderfassungsvorrichtung 26 im dargestellten Ausführungsbeispiel eine Ortungsvorrichtung und ein Navigationssystem 26A. Die Ortungsvorrichtung ist Teil des Navigationssystems 26A. Das Navigationssystem 26A umfasst digitale Karten mit allgemeinen Informationen über die Umgebung und die befahrene Straße, so können Positionen auf der Karte jeweils einer Umgebungskategorie K, K1, K2, K3, K4, K5 zugeordnet werden. Dadurch kann mit der Ortungsvorrichtung und der digitalen Karte einfach die Umgebungskategorie K, K1, K2, K3, K4, K5 der aktuellen Fahrzeugumgebung ermittelt werden. Alternativ oder zusätzlich kann die Umfelderfassungsvorrichtung 26 mindestens einen optischen Sensor und/oder mindestens eine Ultraschallsensor und/oder mindestens ein Radar- oder Lidarsystem aufweisen. Ein optischer Sensor kann beispielsweise als Frontkamera ausgeführt werden.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Fahrzeug
    10
    Fahrzeugaußenhülle
    20
    Vorrichtung
    22, 22A, 22B
    Design-Element
    22.1A, 22.2A
    bogenförmiges Teilelement
    22.1B, 22.2B
    linienförmiges Teilelement
    24
    Speichereinheit
    26
    Umfelderfassungsvorrichtung
    26A
    Navigationssystem
    28
    Auswerte- und Steuereinheit
    29
    Eingabeeinheit
    K, K1, K2, K3, K4, K5
    Umgebungskategorie
    U, U1, U2, U3
    Fahrzeugumgebung
    V, V1, V2, V3
    Vorgabe
    S10-S50
    Verfahrensschritte
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 102014205242 A1 [0003]
    • DE 102005034771 A1 [0004]

Claims (11)

  1. Verfahren (30) zur Veränderung einer Fahrzeugaußenhülle (10), wobei mindestens ein Design-Element (22, 22A, 22B) mechanisch verstellbar an der Fahrzeugaußenhülle (10) gelagert ist, wobei mehrere Umgebungskategorien (K, K1, K2, K3) definiert und gespeichert werden, wobei mindestens eine Vorgabe (V, V1, V2, V3) eines Anwenders zur Positionierung (P, P1, P2) und/oder zur Ausrichtung des mindestens einen Design-Elements (22, 22A, 22B) mindestens einer der gespeicherten Umgebungskategorien (K, K1, K2, K3, K4, K5) zugeordnet und gespeichert wird, wobei während einer Fahrt eine aktuelle Fahrzeugumgebung (U, U1, U2, U3) erfasst und einer der gespeicherten Umgebungskategorien (K, K1, K2, K3) zugeordnet wird, wobei die Positionierung und/oder Ausrichtung des mindestens einen Design-Elements (22, 22A, 22B) automatisch nach der dieser Umgebungskategorie (K, K1, K2, K3, K4, K5) zugeordneten mindestens einen Vorgabe (V, V1, V2, V3) eingestellt wird.
  2. Verfahren (30) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Umgebungskategorie (K, K1) einer Position des Fahrzeugs innerhalb einer geschlossenen Ortschaft entspricht, und eine zweite Umgebungskategorie (K, K2) einer Position des Fahrzeugs außerhalb einer geschlossenen Ortschaft entspricht.
  3. Verfahren (30) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Umgebungskategorie (K, K2) mindestens zwei Unterkategorien (K3, K4) umfasst, wobei eine erste Unterkategorie (K, K3) einer Position des Fahrzeugs auf einer mehrspurigen Schnellstraße entspricht und eine zweite Unterkategorie (K, K4) einer Position des Fahrzeugs im Gelände entspricht.
  4. Vorrichtung (20) zur Veränderung einer Fahrzeugaußenhülle (10), mit mindestens einem Design-Element (22, 22A, 22B), welches mechanisch verstellbar an der Fahrzeugaußenhülle (10) gelagert ist, mindestens einer Speichereinheit (24), in welcher mehrere Umgebungskategorien (K, K1, K2, K3, K4, K5) definiert und gespeichert sind, wobei in der mindestens einen Speichereinheit (24) mindestens eine Vorgabe (V, V1, V2, V3) eines Anwenders zur Positionierung und/oder zur Ausrichtung des mindestens einen Design-Elements (22, 22A, 22B) gespeichert und mindestens einer der gespeicherten Umgebungskategorien zugeordnet ist, mindestens einer Umfelderfassungsvorrichtung (26), welche während der Fahrt eine aktuelle Fahrzeugumgebung (U, U1, U2, U3) erfasst, und einer Auswerte- und Steuereinheit (28), welche die aktuell erfasste Fahrzeugumgebung (U, U1, U2, U3) einer der gespeicherten Umgebungskategorien (K, K1, K2, K3, K4, K5) zuordnet, wobei die Auswerte- und Steuereinheit (28) die Positionierung (P, P1, P2) und/oder Ausrichtung des mindestens einen Design-Elements (22, 22A, 22B) automatisch nach der dieser Umgebungskategorie (K, K1, K2, K3, K4, K5) zugeordneten Vorgabe (V, V1, V2) eingestellt.
  5. Vorrichtung (20) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Umfelderfassungsvorrichtung (26) mindestens einen optischen Sensor und/oder mindestens einen Ultraschallsensor und/oder mindestens ein Radar- oder Lidarsystem und/oder mindestens eine Ortungsvorrichtung und/oder mindestens ein Navigationssystem (26A) aufweist.
  6. Vorrichtung (20) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass über eine Eingabeeinheit (29) die mindestens eine gespeicherte Vorgabe (V, V1, V2, V3) zur Positionierung und/oder zur Ausrichtung des mindestens einen Design-Elements (22, 22A, 22B) und/oder deren Zuordnung zu der mindestens einen gespeicherten Umgebungskategorie (K, K1, K2, K3, K4, K5) eingebbar ist.
  7. Vorrichtung (20) nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Design-Element (22, 22A, 22B) verschiebbar, und/oder schwenkbar an der Außenhülle (10) gelagert ist.
  8. Vorrichtung (20) nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Design-Element (22, 22A, 22B) im Wabengrill oder an einer Außenbeplankung oder an einer Verkleidung oder an einer Leiste angeordnet ist.
  9. Vorrichtung (20) nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Design-Element (22, 22A, 22B) als rundes Design-Element (22A) ausgeführt ist, welches mindestens zwei bogenförmige Teilelemente (22.1A, 22.2A) umfasst ist, wobei die mindestens zwei bogenförmigen Teilelemente (22.1A, 22.2A) relativbeweglich zueinander ausgeführt sind.
  10. Vorrichtung (20) nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Design-Element (22B) aus mindestens zwei linienförmigen Teilelementen (22.1 B, 22.2B) ausgebildet ist, wobei der Winkel oder der Abstand zwischen den mindestens zwei linienförmigen Teilelementen (22.1B, 22.2B) veränderbar ist.
  11. Vorrichtung (20) nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Design-Element eine partiell gefüllte Flächenform umfasst, wobei das mindestens eine Design-Element um 180° drehbar ist, und in einer ersten Stellung eine Oberseite der Flächenform und in einer zweiten Stellung die Unterseite der Flächenform von außen sichtbar ist.
DE102019128009.5A 2019-10-17 2019-10-17 Verfahren und Vorrichtung zur Veränderung einer Fahrzeugaußenhülle Ceased DE102019128009A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102019128009.5A DE102019128009A1 (de) 2019-10-17 2019-10-17 Verfahren und Vorrichtung zur Veränderung einer Fahrzeugaußenhülle

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102019128009.5A DE102019128009A1 (de) 2019-10-17 2019-10-17 Verfahren und Vorrichtung zur Veränderung einer Fahrzeugaußenhülle

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102019128009A1 true DE102019128009A1 (de) 2020-09-10

Family

ID=72146466

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102019128009.5A Ceased DE102019128009A1 (de) 2019-10-17 2019-10-17 Verfahren und Vorrichtung zur Veränderung einer Fahrzeugaußenhülle

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102019128009A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN116257459A (zh) * 2023-05-16 2023-06-13 北京城建智控科技股份有限公司 表单ui走查规范性检测方法及装置

Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10240269A1 (de) * 2002-08-31 2004-03-18 Daimlerchrysler Ag Fahrzeug mit Frontschutzbügel
DE102005034771A1 (de) * 2005-07-26 2006-05-04 Daimlerchrysler Ag Abdeckung einer Fahrzeugoberfläche
DE102011077282A1 (de) * 2011-06-09 2012-12-13 Robert Bosch Gmbh Spektralsteuerung für Leuchtmittel
DE102011078290A1 (de) * 2011-06-29 2013-01-03 Robert Bosch Gmbh Verfahren und Vorrichtung zum Klassifizieren eines Umgebungsbereiches eines Fahrzeuges
DE102014205242A1 (de) * 2014-03-20 2015-09-24 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Vorrichtung zur Veränderung des räumlichen Erscheinungsbilds eines oder mehrerer von außen sichtbarer Fahrzeugteile eines Fahrzeugs
DE102014226223A1 (de) * 2014-12-17 2016-06-23 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Regelbasiertes Interaktionsverfahren für ein Kraftfahrzeug mit dessen Umgebung
DE102016210534A1 (de) * 2016-06-14 2017-12-14 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Verfahren zum Klassifizieren einer Umgebung eines Fahrzeugs

Patent Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10240269A1 (de) * 2002-08-31 2004-03-18 Daimlerchrysler Ag Fahrzeug mit Frontschutzbügel
DE102005034771A1 (de) * 2005-07-26 2006-05-04 Daimlerchrysler Ag Abdeckung einer Fahrzeugoberfläche
DE102011077282A1 (de) * 2011-06-09 2012-12-13 Robert Bosch Gmbh Spektralsteuerung für Leuchtmittel
DE102011078290A1 (de) * 2011-06-29 2013-01-03 Robert Bosch Gmbh Verfahren und Vorrichtung zum Klassifizieren eines Umgebungsbereiches eines Fahrzeuges
DE102014205242A1 (de) * 2014-03-20 2015-09-24 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Vorrichtung zur Veränderung des räumlichen Erscheinungsbilds eines oder mehrerer von außen sichtbarer Fahrzeugteile eines Fahrzeugs
DE102014226223A1 (de) * 2014-12-17 2016-06-23 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Regelbasiertes Interaktionsverfahren für ein Kraftfahrzeug mit dessen Umgebung
DE102016210534A1 (de) * 2016-06-14 2017-12-14 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Verfahren zum Klassifizieren einer Umgebung eines Fahrzeugs

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN116257459A (zh) * 2023-05-16 2023-06-13 北京城建智控科技股份有限公司 表单ui走查规范性检测方法及装置
CN116257459B (zh) * 2023-05-16 2023-07-28 北京城建智控科技股份有限公司 表单ui走查规范性检测方法及装置

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0126915A2 (de) Informationseingabe
EP3847029B1 (de) Verzerrungsfreie beschichtung von fahrzeug interieur-oberflächen
EP3063732A1 (de) Situationsanalyse für ein fahrerassistenzsystem
DE102021129212A1 (de) Umgebungsbilderzeugungsvorrichtung und Anzeigesteuerungsverfahren
DE102017201269A1 (de) Harzformprodukt, formwerkzeug zum formen des harzformprodukts und verfahren zum formen desselben
EP2035239B1 (de) Verfahren zur herstellung von dreidimensional strukturierten oberflächen
DE102019128009A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Veränderung einer Fahrzeugaußenhülle
DE102018131898B4 (de) Verfahren zum Bestimmen einer Trajektorie durch tangentiales Anlegen von Bézierkurven an geometrische Strukturen; Steuereinheit; Fahrerassistenzsystem; Computerprogrammprodukt sowie computerlesbares Medium
DE102010003529A1 (de) Kartenanzeigevorrichtung
DE102014211161A1 (de) Fahrzeug mit einem Anzeigesystem und Verfahren zum Markieren eines vor einem Fahrzeug angeordneten Objekts
EP3094516A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur rückmeldung einer eingabe an einen anwender
DE20313996U1 (de) Verkleidungselement
DE102012020570A1 (de) Bedienelement für einen Kraftwagen
DE10320268A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Auffinden und Darstellen von Informationen
DE112005002232T5 (de) Navigationsvorrichtung
DE102019115327A1 (de) Linienmarkierungsidentifizierung unter Verwendung von LiDAR
DE102018106258B3 (de) Formteil und Verfahren zum Herstellen eines solchen Formteils
DE102020002992B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Darstellung eines einem Bildbereich überlagerten Objekts
WO2008067953A1 (de) Verfahren zum betrieb eines parkhilfesystems
DE19738605A1 (de) Ein- und ausschaltbare Markierungen und Muster für Spielfelder
DE102017119520A1 (de) Verfahren zur Ansteuerung mindestens eines Lichtmoduls einer Leuchteinheit, Leuchteinheit, Computerprogrammprodukt und computerlesbares Medium
DE102009019400A1 (de) Vorrichtung zur Gestaltung einer Showbühne mit gesteuert verlagerbaren Gestaltungselementen
DE102021005925A1 (de) Verfahren zur Spurhalteregelung eines Fahrzeuges
DE102010051291A1 (de) Verbundbauteil mit einer dekorativen Oberfläche, insbesondere für ein Kraftfahrzeug
DE102019112454A1 (de) Glasscheibe für ein Fahrzeug, Scheiben-Sensor-Einheit und Fahrzeug

Legal Events

Date Code Title Description
R012 Request for examination validly filed
R230 Request for early publication
R002 Refusal decision in examination/registration proceedings
R003 Refusal decision now final