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DE102019009023A1 - Sichtschutzmodul - Google Patents

Sichtschutzmodul Download PDF

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DE102019009023A1
DE102019009023A1 DE102019009023.3A DE102019009023A DE102019009023A1 DE 102019009023 A1 DE102019009023 A1 DE 102019009023A1 DE 102019009023 A DE102019009023 A DE 102019009023A DE 102019009023 A1 DE102019009023 A1 DE 102019009023A1
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DE
Germany
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layer
module
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wall module
noise protection
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE102019009023.3A
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English (en)
Inventor
Jochen Kübler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Holzwerk Kuebler GmbH
KUEBLER HOLZWERK GmbH
Original Assignee
Holzwerk Kuebler GmbH
KUEBLER HOLZWERK GmbH
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F8/00Arrangements for absorbing or reflecting air-transmitted noise from road or railway traffic
    • E01F8/0005Arrangements for absorbing or reflecting air-transmitted noise from road or railway traffic used in a wall type arrangement
    • E01F8/0047Arrangements for absorbing or reflecting air-transmitted noise from road or railway traffic used in a wall type arrangement with open cavities, e.g. for covering sunken roads
    • E01F8/0052Grate-style, e.g. as wall facing
    • E01F8/0058Grate-style, e.g. as wall facing with damping material, e.g. rockwool, sand
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E01F8/0005Arrangements for absorbing or reflecting air-transmitted noise from road or railway traffic used in a wall type arrangement
    • E01F8/0017Plate-like elements
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H17/00Fencing, e.g. fences, enclosures, corrals
    • E04H17/14Fences constructed of rigid elements, e.g. with additional wire fillings or with posts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Abstract

Erfindungsgemäß wird ein Sichtschutzmodul (1), insbesondere zur freistehenden Anwendung im Freien, mit einem ersten Stützpfosten (2) zur Befestigung am Untergrund, einem vom ersten Stützpfosten (2) beabstandeten zweiten Stützpfosten (3) zur Befestigung am Untergrund, einem Lärmschutzwandmodul (4) und einem Sichtschutzwandmodul (5), das das Lärmschutzwandmodul (4) zumindest teilweise verdeckt, vorgeschlagen. Ferner werden ein Lärmschutzwandmodul (4) für ein solches Sichtschutzmodul (1) und eine Verwendung von Gebäudefassadenplatten für ein solches oder in einem solchen Sichtschutzmodul (4) vorgeschlagen. Außerdem werden ein Herstellverfahren für ein Lärmschutzwandmodul (4), ein Montageverfahren für ein Sichtschutzmodul (1) und ein Nachrüstverfahren für ein Sichtschutzmodul vorgeschlagen.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Sichtschutzmodul, insbesondere zur freistehenden Anwendung im Freien, mit einem ersten Stützpfosten zur Befestigung am Untergrund, einem vom ersten Stützpfosten beabstandeten zweiten Stützpfosten zur Befestigung am Untergrund und einem Sichtschutzwandmodul, das den Bereich zwischen den Stützpfosten zumindest teilweise ausfüllt.
  • Sichtschutzmodule werden zur Einfriedung von Grundstücken oder auch zur optischen Abtrennung von Grundstückbereichen verwendet. Sichtschutzmodule finden beispielsweise bei der optischen Einfassung von Sitzplatzbereichen Anwendung, mit ihnen können auch Grundstücksgrenzen beispielsweise zwischen den beiden Hälften eines Doppelhauses oder zu einer Straße hin markiert werden. Ein Sichtschutzmodul kann einerseits einen örtlichen Bereich begrenzen und zum anderen einen Sichtschutz bieten.
  • Aus der DE 10 2011 117 351 A1 ist ein Sichtschutzzaun zur freistehenden Anwendung im Freien bekannt, der durch mehrere in Reihe zueinander angeordnete Sichtschutzmodule gebildet ist. Die Sichtschutzmodule weisen jeweils einen ersten Stützpfosten (2) zur Befestigung am Untergrund, einen vom ersten Stützpfosten (2) beabstandeten zweiten Stützpfosten (2) zur Befestigung am Untergrund und ein zwischen den Stützpfosten (2) angeordnetes Sichtschutzwandmodul (1), das den Bereich zwischen den Stützpfosten (2) ausfüllt, auf.
  • Zumindest in bestimmten Anwendungsfällen ist es wünschenswert, dass das Sichtschutzmodul einen gewissen Lärmschutz bietet, insbesondere wenn das Sichtschutzmodul an einer Straße, einem Spielpatz, einem Nachbargrundstück etc. angrenzt. Das Sichtschutzmodul aus der DE 10 2011117 351 A1 schützt zwar vor ungewollten Blicken, allerdings bietet dieser einen mangelhaften Lärmschutz.
  • Der Erfindung liegt insbesondere die Aufgabe zugrunde, ein kostengünstiges Sichtschutzmodul mit effektivem Lärmschutz bereitzustellen. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die Merkmale des Anspruchs 1, des Anspruchs 11, des Anspruchs 12, des Anspruchs 13, des Anspruchs 14 und des Anspruchs 15 gelöst. Weitere Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Ein erster Aspekt der Erfindung betrifft ein Sichtschutzmodul. Zur Lösung der Aufgabe wird ein Sichtschutzmodul, insbesondere zur freistehenden Anwendung im Freien, mit einem ersten Stützpfosten zur Befestigung am Untergrund, einem vom ersten Stützpfosten beabstandeten zweiten Stützpfosten zur Befestigung am Untergrund, einem Lärmschutzwandmodul und einem von dem Lärmschutzwandmodul separaten Sichtschutzwandmodul, das das Lärmschutzwandmodul zumindest teilweise verdeckt, vorgeschlagen. Durch das separate oder zusätzliche Lärmschutzwandmodul kann besonders einfach und bedarfsweise ein Sichtschutzmodul mit einer effektiven Lärmschutzfunktion bereitgestellt werden, ohne das Wesen oder die Ästhetik eines Sichtschutzmoduls grundlegend zu verändern. Je nach Bedarf kann konstruktiv einfach ein Sichtschutzmodul mit oder ohne Lärmschutz nach Baukastenprinzip bereitgestellt werden. Für ein Sichtschutzmodul mit Lärmschutzfunktion und ein Sichtschutzmodul ohne Lärmschutzfunktion können die gleichen Bauteile, insbesondere die gleichen Stützpfosten und/oder die gleichen Sichtschutzwandmodule, verwendet werden, wodurch die Kosten für eine Bauteilbeschaffung und Lagerung gering gehalten werden können. Ferner kann dadurch auch ein Sichtschutzzaun aus Sichtschutzmodulen mit Lärmschutzfunktion und Sichtschutzmodulen ohne Lärmschutzfunktion bereitgestellt werden, wodurch ein ästhetisch homogener Sichtschutzzaun mit einer Lärmschutzfunktion in den lärmbelasteten und ohne Lärmschutzfunktion in den weniger oder nicht lärmbelasteten Bereichen realisiert werden kann. Die Montage oder der Aufbau eines Sichtschutzmoduls mit Lärmschutzfunktion kann einfach gehalten werden, wodurch sich die Montage oder der Aufbau beispielsweise im Vergleich zu einem Sichtschutzmodul ohne Lärmschutzfunktion nur durch wenige Montageschritte unterscheidet. Durch das Lärmschutzwandmodul kann ein Sichtschutzmodul mit effektivem Lärmschutz besonders kostengünstig bereitgestellt werden. Durch die erfindungsmäßen Sichtschutzmodule können Kosten für einen Lärmschutz reduziert werden, die insbesondere beim Bau eines Lärmschutzes entlang einer Straße oder Schiene besonders hoch werden können. Das Sichtschutzmodul kann auch als Lärmschutzmodul bezeichnet werden.
  • Das Lärmschutzwandmodul und das Sichtschutzwandmodul sind vorteilhaft parallel zueinander angeordnet. Unter einem „Lärmschutzwandmodul“ soll insbesondere eine Montageeinheit für den Lärmschutz verstanden werden, die bei der Montage des Sichtschutzmoduls am Nutzungsort, beispielsweise beim Kunden, als Ganzes montiert wird. Unter einem „Sichtschutzwandmodul“ soll insbesondere eine Montageeinheit für den Sichtschutz verstanden werden, die bei der Montage des Sichtschutzmoduls am Nutzungsort, beispielsweise beim Kunden, als Ganzes montiert wird. Bei einem Sichtschutzmodul mit Lärmschutzfunktion verhindert oder behindert das Sichtschutzwandmodul vorzugsweise die Sicht auf das Lärmschutzwandmodul und schützt das Lärmschutzwandmodul vorteilhaft vor Wettereinflüssen. Das Sichtschutzwandmodul sorgt vorzugsweise für die Ästhetik des Sichtschutzmoduls. Eine Optik des Sichtschutzwandmoduls kann vorzugsweise je nach Geschmack frei gewählt werden. Das Lärmschutzwandmodul und das Sichtschutzwandmodul werden vorzugsweise außerhalb des Nutzungsorts und/oder vor der Montage des Sichtschutzmoduls, beispielsweise in einer Werkstatt, einem Lager etc., zur Montageeinheit montiert. Das Sichtschutzwandmodul ist vorteilhaft unabhängig von dem Lärmschutzwandmodul als Sichtschutzwandmodul nutzbar. Vorzugsweise ist die Größe und Form des Lärmschutzwandmoduls an die Größe und Form des Sichtschutzwandmoduls angepasst, wodurch für jede angebotene Größe des Sichtschutzwandmoduls ein passendes Lärmschutzwandmodul vorhanden ist. Vorteilhaft kann dasselbe Sichtschutzwandmodul für ein Sichtschutzmodul ohne Lärmschutzfunktion und für ein Sichtschutzmodul mit Lärmschutzfunktion verwendet werden.
  • Vorzugsweise ist das Lärmschutzwandmodul, insbesondere spaltfrei, mit den Stützpfosten verbunden. In dem am Nutzungsort montierten Zustand des Sichtschutzmoduls sind die Stützpfosten vorzugsweise am Untergrund befestigt. Vorteilhaft tragen und/oder stützen die Stützpfosten das Lärmschutzwandmodul direkt oder unmittelbar. Das Sichtschutzwandmodul ist vorteilhaft an dem Lärmschutzwandmodul befestigt. Vorteilhaft tragen und/oder stützen die Stützpfosten das Sichtschutzwandmodul indirekt oder mittelbar über das Lärmschutzwandmodul. Grundsätzlich kann Sichtschutzwandmodul auch an den Stützpfosten befestigt sein. Die Stützpfosten nehmen vorzugsweise die Last des Sichtschutzwandmoduls und des Lärmschutzwandmoduls auf, die insbesondere bei starkern Wind besonders hoch sein kann. Das Lärmschutzwandmodul ist vorzugsweise zerstörungsfrei von den Stützpfosten lösbar. Das Sichtschutzwandmodul ist vorzugsweise zerstörungsfrei von dem Lärmschutzwandmodul bzw. von den Stützpfosten lösbar. Das Lärmschutzwandmodul und/oder das Sichtschutzwandmodul sind zumindest in Richtung einer Länge des Sichtschutzmoduls vorzugsweise innerhalb einer Außenkante oder Außenfläche der Stützpfosten angeordnet, d.h. sie überragen nicht die Stützpfosten. Die Stützpfosten begrenzen zumindest in Richtung der Länge vorteilhaft das Sichtschutzmodul. Vorzugsweise definieren die Stützpfosten eine Ausdehnung, insbesondere eine Länge, Breite und Höhe, des Sichtschutzmoduls. Vorzugsweise ragen das Lärmschutzwandmodul und das Sichtschutzwandmodul aufgrund ihrer Größe, ihrer Anordnung und/oder ihrer Ausrichtung in Richtung der Länge und/oder der Breite und/oder Höhe nicht über die Stützpfosten hinaus. Unter „beabstandet“ soll insbesondere verstanden werden, dass ein Abstand zwischen den beabstandeten Bauteilen vorhanden ist und sich die beabstandeten Bauteile vorteilhaft nicht kontaktieren.
  • Das Lärmschutzwandmodul und/oder das Sichtschutzwandmodul sind vorzugsweise ohne Hilfsmittel, beispielsweise einen Kran, positionierbar, d.h. insbesondere, dass das Lärmschutzwandmodul und/oder das Sichtschutzwandmodul eine Größe und Gewicht aufweisen, so dass ein oder zwei Monteure das Lärmschutzwandmodul und/oder das Sichtschutzwandmodul durch Muskelkraft bewegen und positionieren können. Vorzugsweise weist das Lärmschutzwandmodul eine Masse oder Gewicht auf, die /das größer ist als eine Masse oder ein Gewicht des Sichtschutzwandmoduls. Die Masse oder das Gewicht des Lärmschutzwandmoduls ist vorteilhaft wenigstens 5-mal und besonders vorteilhaft wenigstens 10-mal größer als die Masse oder das Gewicht des Sichtschutzwandmoduls. Grundsätzlich kann das Sichtschutzwandmodul eine Masse oder Gewicht aufweisen, die /das größer ist als die Masse oder das Gewicht des Lärmschutzwandmoduls.
  • Das Lärmschutzwandmodul ist vorteilhaft spaltfrei ausgebildet. Das Lärmschutzwandmodul weist vorzugsweise eine Schalldurchlässigkeit auf, die, vorteilhaft wesentlich, kleiner ist als eine Schalldurchlässigkeit des Sichtschutzwandmoduls. Das Lärmschutzwandmodul weist vorzugsweise eine Schallabsorption und/oder eine Schallreflektion auf, die, vorteilhaft wesentlich, größer ist als eine Schallabsorption und/oder eine Schallreflektion des Sichtschutzwandmoduls. Unter „wesentlich“ soll insbesondere zumindest um die Hälfte kleiner bzw. zumindest um das Doppelte größer, vorteilhaft zumindest dreimal kleiner bzw. zumindest um das Dreifache größer, verstanden werden. Die Stützpfosten sind vorteilhaft aus Holz. Die Stützpfosten sind vorzugsweise als Doppelpfosten ausgeführt.
  • Zur Realisierung eines besonders effektiven Lärmschutzes ist das Lärmschutzwandmodul mehrschichtig ausgebildet. Das Lärmschutzwandmodul umfasst eine erste, insbesondere plattenförmige, Schicht, die dem Sichtschutzwandmodul zugewandt ist, und eine zweite, insbesondere plattenförmige, Schicht, die dem Sichtschutzwandmodul abgewandt ist, wodurch eine besonders hohe Schallabsorbierung realisiert werden kann. Vorzugsweise sind die erste Schicht und/oder die zweite Schicht spaltfrei. Die erste Schicht und/oder die zweite Schicht liegen vorzugsweise, insbesondere mit ihren seitlichen Enden, an den Stützpfosten an. In anderen Ausführungen liegen die erste Schicht und/oder die zweite Schicht vorzugsweise, insbesondere mit ihren seitlichen Enden, nicht an den Stützpfosten an. Die seitlichen Enden der ersten Schicht und/oder der zweiten Schicht und die Stützpfosten können einen Abstand oder keinen Abstand zueinander aufweisen. Unter einem „seitlichen Ende“ soll insbesondere ein horizontal gerichtetes und/oder ein in Richtung der Länge des Sichtschutzmoduls gerichtetes Bauteilende verstanden werden.
  • Vorzugsweise verleihen die erste Schicht und/oder die zweite Schicht dem Lärmschutzwandmodul im Wesentlichen seine Masse oder Gewicht. Die erste Schicht und/oder die zweite Schicht sind durch zumindest eine Platte gebildet. Die erste Schicht und die zweite Schicht sind vorteilhaft aus dem gleichen Material und/oder den gleichen Platten gebildet. Die erste Schicht und die zweite Schicht weisen vorteilhaft die gleiche Materialstärke oder Materialdicke auf. Die Platten können beispielsweise als Holzplatten, Kunststoffplatten, Glasplatten, Keramikplatten, Faserplatten oder der Gleichen gebildet sein. Sie können Massiv, porös, gewellt, eben etc. sein.
  • Die erste Schicht und/oder zweite Schicht sind vorteilhaft mehrteilig ausgebildet. Die erste Schicht und/oder die zweite Schicht sind vorzugsweise durch mindestens zwei Platten, die in Reihe spaltfrei, insbesondere durch eine Nut-Feder-Verbindung oder eine Kantennut, miteinander verbunden sind, gebildet. Die Platten weisen vorteilhaft eine Materialstärke oder Materialdicke von wenigstens 20 Millimeter und besonders vorteilhaft von wenigstens 22 Millimeter auf. Die Platten weisen vorteilhaft eine Materialstärke oder Materialdicke von höchstens 45 Millimeter und besonders vorteilhaft von höchstens 40 Millimeter auf. Die Platten weisen vorteilhaft eine Dichte von wenigstens 200 kg/m3 und besondere vorteilhaft von wenigstens 260 kg/m3 auf. Die erste Schicht und die zweite Schicht sind vorzugsweise parallel zueinander angeordnet. Vorteilhaft sind die erste Schicht und die zweite Schicht beabstandet voneinander. Die Schichten sind vorzugsweise kontaktlos zueinander angeordnet. Vorzugsweise ist die erste Schicht im Vergleich zu der zweiten Schicht näher am Sichtschutzwandmodul angeordnet.
  • Vorteilhaft ist es, wenn das Lärmschutzwandmodul eine dritte Schicht aufweist, die zwischen der ersten Schicht und der zweiten Schicht angeordnet ist, wodurch das Lärmschutzwandmodul konstruktiv besonders einfach ausgebildet werden kann. Das Lärmschutzwandmodul ist vorzugsweise rahmenfrei oder rahmenlos ausgebildet. Vorteilhaft fehlt dem Lärmschutzwandmodul ein Rahmen, der die erste Schicht und/oder die zweite Schicht und/oder die dritte Schicht umrahmt und/oder trägt und/oder aufnimmt. Vorzugsweise ist die dritte Schicht im Vergleich zu der ersten Schicht und/oder der zweiten Schicht aus einem anderen Material. Die dritte Schicht ist vorzugsweise aus Holz.
  • Zur weiteren Vereinfachung ist es vorteilhaft, wenn die dritte Schicht einen Abstand zwischen der ersten Schicht und der zweiten Schicht einstellt und zumindest einen Hohlraum zwischen der ersten Schicht und der zweiten Schicht bildet, wodurch eine besonders vorteilhafte dritte Schicht bereitgestellt werden kann. Vorzugsweise ist die dritte Schicht als ein Abstandhalter ausgebildet. Die dritte Schicht weist vorzugsweise zumindest einen materialfreien Bereich auf, durch den ein Hohlraum zwischen der ersten Schicht und der zweiten Schicht gebildet ist. Der Hohlraum ist vorteilhaft durch das Material der ersten Schicht und das Material der zweiten Schicht begrenzt. Im Bereich des Hohlraums fehlt vorzugsweise ein Kontakt zwischen dem Material der ersten Schicht, dem Material der zweiten Schicht und dem Material der dritten Schicht.
  • Vorzugsweise bildet die dritte Schicht eine Tragkonstruktion für die erste Schicht und/oder die zweite Schicht und/oder eine Befestigungskonstruktion für das Lärmschutzwandmodul. Dadurch kann die dritte Schicht multifunktional ausgeführt werden, wodurch das Lärmschutzwandmodul in seiner Herstellung weiter vereinfacht werden kann. Vorteilhaft sind die erste Schicht und/oder die zweite Schicht mit der die Tragkonstruktion bildenden dritten Schicht verbunden. Vorteilhaft ist das Lärmschutzwandmodul durch die die Befestigungskonstruktion bildende dritte Schicht mit den Stützpfosten verbunden. Die dritte Schicht ist vorteilhaft an zumindest einem der Stützpfosten, bevorzugt an beiden Stützpfosten, befestigt. Vorteilhaft tragen und/oder stützen die Stützpfosten die dritte Schicht direkt oder unmittelbar. Vorteilhaft tragen und/oder stützen die Stützpfosten die erste Schicht und/oder die zweite Schicht indirekt oder mittelbar über die dritte Schicht. Die dritte Schicht dient vorzugsweise zur Bereitstellung des Abstands zwischen der ersten Schicht und der zweiten Schicht, zur Ausbildung eines Hohlraums zwischen der ersten Schicht und der zweiten Schicht, zur Aufnahme/Befestigung der ersten Schicht und der zweiten Schicht sowie zur Befestigung des Lärmschutzwandmoduls an den Stützpfosten.
  • Ferner ist es vorteilhaft, wenn die dritte Schicht zur Verbindung mit den Stützpfosten die erste Schicht und/oder die zweite Schicht aufgrund ihrer Größe und/oder Anordnung und/oder Ausrichtung überragt, wodurch die Verbindung des Lärmschutzwandmoduls konstruktiv einfach realisiert werden kann. Die dritte Schicht ragt vorzugsweise in Richtung der Länge zwischen der ersten Schicht und der zweiten Schicht heraus. Sie steht bezogen auf die erste Schicht und/oder die zweite Schicht vorzugsweise hervor. Die dritte Schicht weist vorteilhaft zumindest einen rausragenden oder hervorstehenden Bereich auf, der sich außerhalb der ersten Schicht und der zweiten Schicht befindet. Der rausragende oder hervorstehende Bereich ist vorteilhaft an den beiden Längsseiten des Lärmschutzwandmoduls angeordnet. Der rausragende oder hervorstehende Bereich der dritten Schicht dient vorzugsweise zur Verbindung mit den Stützpfosten. Der rausragende oder hervorstehende Bereich der dritten Schicht ist vorteilhaft an den Stützpfosten befestigt.
  • Vorteilhaft überlappt die dritte Schicht zur Verbindung mit den Stützpfosten mit zumindest einem der Stützpfosten, bevorzugt mit beiden Stützpfosten. Dadurch kann eine spaltfreie Verbindung des Lärmschutzwandmoduls besonders einfach realisiert werden. Die dritte Schicht weist vorteilhaft zumindest ein seitliches Ende auf, das mit zumindest einem Stützpfosten überlappt. Vorteilhaft überlappt ein rausragender oder hervorstehender Bereich der dritten Schicht mit dem Stützpfosten. Die dritte Schicht und zumindest eines der Stützpfosten, bevorzugt beide Stützpfosten, weisen vorzugsweise einen gemeinsamen Überlappungsbereich auf, in dem die dritte Schicht in Richtung der Breite vorteilhaft an dem Stützpfosten anliegt.
  • Vorteilhaft greift oder ragt die dritte Schicht zur Verbindung mit den Stützpfosten in zumindest einen der Stützpfosten, bevorzugt in beide Stützpfosten, hinein. Dadurch kann die spaltfreie Verbindung des Lärmschutzwandmoduls verbessert werden. Die dritte Schicht weist vorteilhaft zumindest ein seitliches Ende auf, das innerhalb eines Stützpfostens angeordnet ist. Vorteilhaft ragt oder greift ein rausragender oder hervorstehender Bereich der dritten Schicht in den Stützpfosten ein. Der Stützpfosten weist dazu vorzugsweise eine Ausnehmung auf, in die die dritte Schicht hineinragt oder eingreift. Vorteilhaft ist die dritte Schicht in die Ausnehmung eingesetzt. Die Ausnehmung kann als eine Nut, ein Spalt oder der Gleichen ausgebildet sein. Die Nut kann mittig oder außenliegend verlaufen. Eine außenliegende Nut, beispielsweise eine Kantennut, ist vorzugsweise in Richtung der Breite einseitig offen und bildet vorteilhaft eine Stufe. Der Spalt kann in einem mehrteiligen Stützpfosten gebildet sein, beispielsweise durch zwei voneinander beabstandete Pfosten eines als Doppelpfosten ausgebildeten Stützpfostens. Vorzugsweise ragt oder greift die dritte Schicht mit zumindest einem rausragenden oder hervorstehenden Bereich zwischen zwei Pfosten des als Doppelpfosten ausgebildeten Stützpfostens.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn die dritte Schicht zumindest zwei voneinander separate Latten- oder Leistenelemente aufweist, die beabstandet, insbesondere in Richtung der Länge, voneinander angeordnet sind, wodurch auf konstruktiv einfache und kostengünstige Art und Weise ein Abstand und ein Hohlraum zwischen der ersten Schicht und der zweiten Schicht eingestellt werden kann. Die Latten- oder Leistenelemente sind vorzugsweise kontaktlos zueinander angeordnet. Die dritte Schicht weist vorteilhaft ein Lattenoder Leistenelement auf, das zur Verbindung mit dem ersten Stützpfosten zwischen der ersten Schicht und der zweiten Schicht herausragt. Die dritte Schicht weist vorteilhaft ein Latten- oder Leistenelement auf, das zur Verbindung mit dem zweiten Stützpfosten zwischen der ersten Schicht und der zweiten Schicht herausragt. Das zur Verbindung mit einem Stützpfosten vorgesehene Latten- oder Leistenelement ragt vorzugsweise aufgrund seiner Anordnung und/oder Ausrichtung zwischen der ersten Schicht und der zweiten Schicht heraus. Das zur Verbindung mit einem Stützpfosten vorgesehene Latten- oder Leistenelement weist oder bildet vorzugsweise den rausragenden oder hervorstehenden Bereich auf/aus. Das zur Verbindung mit einem Stützpfosten vorgesehene Latten- oder Leistenelement ist vorteilhaft teilweise innerhalb der ersten Schicht und der zweiten Schicht und teilweise außerhalb der ersten Schicht und der zweiten Schicht angeordnet. Die dritte Schicht ist vorteilhaft als eine Latten- oder Leistenkonstruktion ausgebildet. Sie kann als ein Lattenrost oder als ein Lattengitter ausgebildet sein. Vorzugsweise sind die Latten- oder Leistenelemente der dritten Schicht vertikal angeordnet. Die dritte Schicht weist vorzugsweise lediglich vertikal angeordnete Latten- oder Leistenelemente auf. Unter einem „Latten- oder Leistenelement“ soll insbesondere ein längliches, vorteilhaft rechteckiges, Bauteil verstanden werden. Die Latten- oder Leistenelemente sind vorzugsweise aus Holz gebildet.
  • Bevorzugt weist das Lärmschutzwandmodul zumindest ein Bodenelement auf, wodurch ein unteres Ende der ersten Schicht, der zweiten Schicht und/oder der dritten Schicht geschützt werden können. Vorteilhaft bildet das Bodenelement eine Wassernase oder Tropfkante. Die Latten- oder Leistenelemente der dritten Schicht und das Bodenelement sind vorzugsweise miteinander verbunden. Vorteilhaft liegt die dritte Schicht, insbesondere ein unteres Ende der dritten Schicht, zumindest bereichsweise an dem Bodenelement an. Vorteilhaft liegt der rausragende oder hervorstehende Bereich der dritten Schicht, insbesondere das untere Ende des rausragenden oder hervorstehenden Bereichs der dritten Schicht, an dem Bodenelement oder an dem Untergrund an. Das Bodenelement ist vorteilhaft durch ein horizontal angeordnetes Latten- oder Leistenelement ausgebildet. Vorteilhaft liegt die erste Schicht und/oder die zweite Schicht, insbesondere ein unteres Ende der ersten Schicht und/oder der zweiten Schicht, des Lärmschutzwandmoduls auf dem Bodenelement auf. Das Bodenelement liegt vorzugsweise auf dem Untergrund auf. Unter einem „unteren Ende“ soll insbesondere eine zu dem Untergrund hinweisendes Bauteilende verstanden werden.
  • Ein besonders vorteilhaftes Lärmschutzwandmodul kann bereitgestellt werden, wenn die erste Schicht und/oder die zweite Schicht des Lärmschutzwandmoduls zumindest eine Gebäudefassadenplatte, insbesondere zumindest eine Gebäudefassadendämmplatte, aufweisen, wodurch ein effektiver Lärmschutz einfach und kostengünstig realisiert werden kann. Durch die Verwendung von Gebäudefassadenplatten, insbesondere Gebäudefassadendämmplatten, zur Herstellung der ersten Schicht und/oder der zweiten Schicht können Platten verwendet werden, die bereits als Massenware auf dem Markt von mehreren Anbietern erhältlich sind, wodurch eine kostengünstige Beschaffung realisiert werden kann. Die Gebäudefassadenplatte, insbesondere Gebäudefassadendämmplatte, ist für den Gebäudefassadenbau vorgesehen. Unter einer „Gebäudefassadenplatte“ soll insbesondere eine Platte verstanden werden, die für den Bau von, insbesondere vorgehängten, Gebäudefassaden vorgesehen ist. Die Gebäudefassadenplatten sind vorzugsweise zum Dämmen, Verkleiden oder der Gleichen vorgesehen. Insbesondere eine Gebäudefassadendämmplatte ist zur Dämmung eines Gebäudes vorgesehen. Die Gebäudefassadendämmplatte ist im Gebäudefassadenbau vorzugsweise nicht zur Bildung einer Außenschicht des Gebäudes vorgesehen. Sie wird im Gebäudefassadenbau vorzugsweise vor Wettereinflüssen geschützt, indem sie beispielsweise durch Gebäudefassadenplatten mit oder ohne Fugen verkleidet/verdeckt wird. Die Gebäudefassadendämmplatte bildet im Gebäudefassadenbau vorzugsweise keine Außenschicht des Gebäudes und ist insbesondere nicht ungeschützt dem Wetter ausgesetzt. Vorzugsweise wird die Gebäudefassadenplatte, insbesondere die Gebäudefassadendämmplatte, für den Einsatz in dem Sichtschutzmodul oder dem Lärmschutzwandmodul, abgesehen vom Zuschneiden, nicht extra oder zusätzlich behandelt, d.h. die Gebäudefassadenplatte, insbesondere Gebäudefassadendämmplatte, wird für den Einsatz in dem Sichtschutzmodul oder dem Lärmschutzwandmodul, abgesehen vom Zuschneiden, nicht verändert. Vorzugsweise wird die Gebäudefassadenplatte, insbesondere die Gebäudefassadendämmplatte, nicht foliert. Sie weist vorteilhaft keine Folierung auf. Die erste Schicht und/oder die zweite Schicht sind jeweils vorteilhaft durch zumindest eine Gebäudefassadenplatte, insbesondere Gebäudefassadendämmplatte, gebildet. Die erste Schicht und/oder die zweite Schicht können jeweils durch mindestens zwei zugeschnittene Gebäudefassadenplatten, insbesondere Gebäudefassadendämmplatten, die in Reihe spaltfrei, insbesondere durch eine Nut-Feder-Verbindung oder eine Kantennut, miteinander verbunden sind, gebildet sein.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung weist die erste Schicht und/oder die zweite Schicht des Lärmschutzwandmoduls zumindest eine hydrophobierte Holzfaserplatte auf, wodurch ein kostengünstiges Lärmschutzwandmodul mit einem besonders hohen Schallabsorptionsgrad ausgebildet werden kann. Die Holzfaserplatte ist vorzugsweise als eine bituminierte Holzfaserplatte ausgebildet. Die Holzfaserplatte ist vorzugsweise für den Gebäudebau, insbesondere Gebäudefassadenbau, vorgesehen. Vorzugsweise wird die Holzfaserplatte für den Einsatz in dem Sichtschutzmodul oder dem Lärmschutzwandmodul, abgesehen vom Zuschneiden, nicht extra oder zusätzlich behandelt, d.h. die Holzfaserplatte wird für den Einsatz in dem Sichtschutzmodul oder dem Lärmschutzwandmodul, abgesehen vom Zuschneiden, nicht verändert. Vorzugsweise wird die Holzfaserplatte nicht foliert. Sie weist vorteilhaft keine Folierung auf. Die erste Schicht und/oder die zweite Schicht sind jeweils vorteilhaft durch zumindest eine Holzfaserplatte gebildet. Die erste Schicht und/oder die zweite Schicht können jeweils durch mindestens zwei zugeschnittene Holzfaserplatten, die in Reihe spaltfrei, insbesondere durch eine Nut-Feder-Verbindung oder eine Kantennut, miteinander verbunden sind, gebildet sein.
  • Ein besonders ästhetisches Sichtschutzmodul kann bereitgestellt werden, wenn das Sichtschutzmodul ein weiteres, parallel zu dem Lärmschutzwandmodul angeordnetes Sichtschutzwandmodul, das das Lärmschutzwandmodul zumindest teilweise verdeckt, aufweist, wobei das Lärmschutzwandmodul zwischen den Sichtschutzwandmodulen angeordnet ist, wodurch das Lärmschutzwandmodul von beiden Seiten zumindest teilweise verdeckt werden kann. Die Sichtschutzwandmodule können identisch sein oder sich voneinander unterscheiden. Die Sichtschutzwandmodule sind vorzugsweise aus Holz.
  • Besonders bevorzugt umfasst das Lärmschutzwandmodul eine Schutzverkleidung, die auf der ersten Schicht, der zweiten Schicht und der dritten Schicht angeordnet ist und ein oberes Ende der ersten Schicht, der zweiten Schicht, der dritten Schicht sowie den zumindest einen Hohlraum abdeckt. Ferner ist bevorzugt, dass das Sichtschutzmodul eine Schutzverkleidung aufweist, die auf den Sichtschutzwandmodulen, dem Lärmschutzwandmodul und vorzugsweise den Stützpfosten angeordnet ist und ein oberes Ende der Sichtschutzwandmodule, des Lärmschutzwandmoduls und vorzugsweise der Stützpfosten abdeckt. Dadurch kann das Lärmschutzwandmodul vor Regen und Schnee geschützt werden, wodurch besonders einfach und kostengünstig ein langlebiges Sichtschutzmodul bereitgestellt werden kann. Ferner kann durch die Schutzverkleidung, insbesondere die Schutzverkleidung des Sichtschutzmoduls, eine besonders ästhetisch ansprechendes Sichtschutzmodul bereitgestellt werden. Die Schutzverkleidung ist vorzugsweise als ein Schutzblech ausgebildet. Unter einem „oberen Ende“ soll insbesondere eine von dem Untergrund wegweisendes Bauteilende verstanden werden.
  • Ein zweiter Aspekt der Erfindung betrifft ein Lärmschutzwandmodul. Zur Lösung der Aufgabe wird ein Lärmschutzwandmodul für ein Sichtschutzmodul, das insbesondere zur freistehenden Anwendung im Freien vorgesehen ist, vorgeschlagen, wobei das Lärmschutzwandmodul wie zum ersten Aspekt der Erfindung beschrieben ausgebildet ist. Dadurch kann ein kostengünstiges Lärmschutzwandmodul zur Integration in ein Sichtschutzmodul bereitgestellt werden, wodurch ein kostengünstiges Sichtschutzmodul mit effektivem Lärmschutz bereitgestellt werden kann. Wie zum ersten Aspekt bereits beschrieben weist das Lärmschutzwandmodul vorzugsweise zumindest eine Gebäudefassadenplatte, insbesondere zumindest eine Gebäudefassadendämmplatte, auf, die vorzugsweise als eine hydrophobierte Holzfaserplatte ausgebildet ist. Vorteilhaft umfasst das Lärmschutzwandmodul eine erste, insbesondere plattenförmigen, Schicht und eine zweite, insbesondere plattenförmige, Schicht, die parallel zueinander und zumindest bereichsweise beabstandet voneinander angeordnet sind. Das Lärmschutzwandmodul umfasst vorzugsweise eine erste Schicht, die durch zumindest eine Gebäudefassadenplatte gebildet ist, und eine zweite Schicht, die durch zumindest eine Gebäudefassadenplatte gebildet ist, wobei die zumindest eine Gebäudefassadenplatte der ersten Schicht und die zumindest eine Gebäudefassadenplatte der zweiten Schicht beabstandet voneinander angeordnet sind. Zwischen der ersten Schicht und der zweiten Schicht weist das Lärmschutzwandmodul vorteilhaft eine dritte Schicht auf, die insbesondere durch zumindest zwei voneinander separate Latten- oder Leistenelemente, die beabstandet voneinander angeordnet sind, gebildet ist. Die dritte Schicht ist vorteilhaft zur Verbindung mit den Stützpfosten des Sichtschutzmoduls vorgesehen und überragt dazu die erste Schicht und die zweite Schicht, wobei die erste Schicht und die zweite Schicht mit der dritten Schicht verbunden sind. Die dritte Schicht überlappt zur Verbindung mit den Stützpfosten des Sichtschutzmoduls vorzugsweise mit den Stützpfosten des Sichtschutzmoduls, wobei die dritte Schicht insbesondere in die Stützpfosten hineinragt oder hineingreift.
  • Ein dritter Aspekt der Erfindung betrifft eine Verwendung. Zur Lösung der Aufgabe wird die Verwendung von Gebäudefassadenplatten, insbesondere Gebäudefassadendämmplatten, für ein oder in einem Sichtschutzmodul, der insbesondere zur freistehenden Anwendung im Freien vorgesehen ist, vorgeschlagen, wobei die Gebäudefassadenplatten, insbesondere Gebäudefassadendämmplatten, vorzugsweise als hydrophobierte Holzfaserplatten ausgebildet sind. Insbesondere wird die Verwendung von hydrophobierten Holzfaserplatten, vorteilhaft von bituminierten Holzfaserplatten, für ein oder in einem Sichtschutzmodul vorgeschlagen, um einen Sichtschutz mit integriertem Lärmschutz bereitzustellen. Dadurch kann ein Lärmschutz eines Sichtschutzmoduls besonders einfach und kostengünstig erhöht werden, wodurch ein kostengünstiges Sichtschutzmodul mit effektivem Lärmschutz bereitgestellt werden kann.
  • Ein vierter Aspekt der Erfindung betrifft ein Herstellverfahren. Zur Lösung der Aufgabe wird ein Herstellverfahren für ein Lärmschutzwandmodul, insbesondere für ein Lärmschutzwandmodul nach dem zweiten Aspekt, vorgeschlagen, wobei zumindest eine Platte, vorteilhaft eine Gebäudefassadendämmplatte und besonders vorteilhaft eine hydrophobierte Holzfaserplatte, auf einer Seite einer Trag- und/oder Befestigungskonstruktion mit der Trag- und/oder Befestigungskonstruktion und zumindest eine Platte, vorteilhaft eine Gebäudefassadendämmplatte und besonders vorteilhaft eine hydrophobierte Holzfaserplatte, auf der gegenüberliegenden Seite der Trag- und/oder Befestigungskonstruktion mit der Trag- und Befestigungskonstruktion verbunden werden, so dass eine erste Schicht, eine zweite Schicht und eine zwischen der ersten Schicht und der zweiten Schicht angeordnete dritte Schicht entstehen. Dadurch kann ein Lärmschutzwandmodul zur Integration in ein Sichtschutzmodul zur Erhöhung eines Lärmschutzes auf einfache Art und Weise hergestellt werden, wodurch ein kostengünstiges Sichtschutzmodul mit effektivem Lärmschutz bereitgestellt werden kann. Vorzugsweise wird die zumindest eine Platte auf der einen Seite und die zumindest eine Platte auf der anderen Seite in der Art und Weise mit der Trag- und/oder Befestigungskonstruktion, insbesondere mittels Befestigungselementen, wie beispielsweise Schrauben, verbunden, so dass ein Teil der Trag- und/oder Befestigungskonstruktion zwischen den Platten herausragt. Vorzugsweise wird danach zumindest ein Bodenelement an das untere Ende der Platten und der Trag- und/oder Befestigungskonstruktion angebracht, insbesondere befestigt, die vorzugsweise eine Wassernase oder Tropfkante bildet. Anschließend wird vorteilhaft eine Schutzverkleidung, insbesondere ein Schutzblech, angebracht, die die oberen Enden der Platten und der Trag- und/oder Befestigungskonstruktion abdeckt.
  • Ein fünfter Aspekt der Erfindung betrifft ein Montageverfahren. Zur Lösung der Aufgabe wird ein Montageverfahren für ein Sichtschutzmodul, insbesondere für ein Sichtschutzmodul nach dem ersten Aspekt, vorgeschlagen, in dem ein erster Stützpfosten und ein zweiter Stützpfosten beabstandet voneinander am Untergrund befestigt werden, wobei ein Lärmschutzwandmodul, insbesondere ein Lärmschutzwandmodul nach dem zweiten Aspekt, mit den Stützpfosten verbunden wird, so dass das Lärmschutzwandmodul einen Bereich zwischen den Stützpfosten zumindest teilweise ausfüllt. Zur Verbindung des Lärmschutzwandmoduls mit den Stützpfosten wird vorzugsweise der zwischen der ersten Schicht und der zweiten Schicht rausragende oder hervorstehende Bereich der dritten Schicht jeweils mit den Stützpfosten in Überlappung gebracht und vorteilhaft an den Stützpfosten, insbesondere mittels Befestigungselementen, wie beispielsweise Schrauben, befestigt. Vorteilhaft wird dann ein Sichtschutzwandmodul, insbesondere mittels Befestigungselementen, wie beispielsweise Schrauben, auf einer Seite des Lärmschutzwandmoduls und ein Sichtschutzwandmodul, insbesondere mittels Befestigungselementen, wie beispielsweise Schrauben, auf der gegenüberliegenden Seite des Lärmschutzwandmoduls befestigt. Anschließend wird vorteilhaft eine Schutzverkleidung, insbesondere ein Schutzblech, angebracht, die die oberen Enden der Sichtschutzwandmodule und des Lärmschutzwandmoduls, sowie vorzugsweise der Stützpfosten, abdeckt. Dadurch kann ein Sichtschutzmodul mit einer Lärmschutzfunktion auf einfache Art und Weise montiert oder aufgebaut werden, wodurch ein kostengünstiges Sichtschutzmodul mit effektivem Lärmschutz bereitgestellt werden kann.
  • Ein sechster Aspekt der Erfindung betrifft ein Nachrüstverfahren. Zur Lösung der Aufgabe wird ein Nachrüstverfahren für ein Sichtschutzmodul, das insbesondere freistehend im Freien angeordnet ist, vorgeschlagen, wobei das Sichtschutzmodul einen am Untergrund befestigten ersten Stützpfosten, einen vom ersten Stützpfosten beabstandeten und am Untergrund befestigten zweiten Stützpfosten und wenigstens ein Sichtschutzwandmodul, das den Bereich zwischen den Stützpfosten zumindest teilweise ausfüllt, aufweist, wobei zur Erhöhung des Lärmschutzes ein separat zu dem wenigstens einen Sichtschutzwandmodul ausgebildetes Lärmschutzwandmodul, insbesondere ein Lärmschutzwandmodul nach dem zweiten Aspekt, zwischen den Stützpfosten angeordnet wird, so dass das Lärmschutzwandmodul zumindest teilweise von dem wenigstens einen Sichtschutzwandmodul verdeckt wird. Vorzugsweise wird das Lärmschutzwandmodul mit den Stützpfosten verbunden. Zur Verbindung des Lärmschutzwandmoduls mit den Stützpfosten wird vorzugsweise der zwischen der ersten Schicht und der zweiten Schicht rausragende oder hervorstehende Bereich der dritten Schicht des Lärmschutzwandmoduls jeweils mit den Stützpfosten in Überlappung gebracht und vorteilhaft an den Stützpfosten, insbesondere mittels Befestigungselementen, wie beispielsweise Schrauben, befestigt. Anschließend wird vorteilhaft eine Schutzverkleidung, insbesondere ein Schutzblech, angebracht, die die oberen Enden des wenigstens einen Sichtschutzwandmoduls und des Lärmschutzwandmoduls, sowie vorzugsweise der Stützpfosten, abdeckt. Durch das Nachrüstverfahren kann ein Sichtschutzmodul mit einer Lärmschutzfunktion besonders einfach und kostengünstig nachgerüstet werden, wodurch ein kostengünstiges Sichtschutzmodul mit effektivem Lärmschutz bereitgestellt werden kann.
  • Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Figurenbeschreibung. In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Figuren, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
  • Dabei zeigen:
    • 1 ein Sichtschutzmodul mit Stützpfosten, zwei Sichtschutzwandmodulen, einem Lärmschutzwandmodul und einer Schutzverkleidung, die auf den Stützpfosten, den Sichtschutzwandmodulen und dem Lärmschutzwandmodul angeordnet ist,
    • 2 das Sichtschutzmodul aus 1 mit geschnittener Schutzverkleidung und einseitig fehlenden Stützpfosten, so dass das Lärmschutzwandmodul und das hintere Sichtschutzwandmodul sichtbar sind,
    • 3 das Sichtschutzmodul aus 2 ohne Schutzverkleidung,
    • 4 das Sichtschutzmodul aus 3, wobei eine Schutzverkleidung des Lärmschutzwandmoduls geschnitten dargestellt ist, so dass eine erste Schicht, eine zweite Schicht und eine dritte Schicht des Lärmschutzwandmoduls sichtbar sind,
    • 5 einen Längsschnitt des Sichtschutzmoduls,
    • 6 das Sichtschutzmodul aus 3 ohne das vordere Sichtschutzwandmodul,
    • 7 das Sichtschutzmodul aus 4 ohne die Sichtschutzwandmodule,
    • 8 das Lärmschutzwandmodul ohne Bodenelement,
    • 9 einen Längsschnitt des an den Stützpfosten befestigten Lärmschutzwandmoduls,
    • 10 das Lärmschutzwandmodul aus 8 mit Bodenelement, aber ohne Schutzverkleidung und geschnittener erster Schicht und
    • 11 das Lärmschutzwandmodul aus 10 ohne die erste Schicht und teilweiser Explosionsdarstellung der dritten Schicht.
  • 1 zeigt ein Sichtschutzmodul 1, das freistehend im Freien angeordnet ist und beispielsweise Grundstückbereiche optisch trennt oder eine Grundstückgrenze markiert. Das Sichtschutzmodul 1 kann mit weiteren Sichtschutzmodulen 1 zu einem Sichtschutzzaun kombiniert werden, indem mehrere Sichtschutzmodule 1 in Reihe nebeneinander angeordnet werden. Das Sichtschutzmodul 1 weist eine Länge 16, eine Breite 19 und eine Höhe 20 auf. In diesem Ausführungsbeispiel ist das Sichtschutzmodul 1 rechteckig ausgeführt. Das Sichtschutzmodul 1 kann auch andere geometrische Formen annehmen und beispielsweise trapezförmig, dreieckförmig etc. ausgeführt sein.
  • Das Sichtschutzmodul 1 ist an einem Untergrund befestigt. Dazu weist das Sichtschutzmodul 1 einen ersten Stützpfosten 2, der am Untergrund zerstörungsfrei lösbar befestigt ist, und einen zweiten Stützpfosten 3, der am Untergrund zerstörungsfrei lösbar befestigt ist. Die Stützpfosten 2, 3 sind mit dem Untergrund verschraubt. Die Stützpfosten 2, 3 sind in Richtung der Länge 16 voneinander beabstandet. Die Stützpfosten 2, 3 sind jeweils als Doppelpfosten ausgebildet. Sie weisen jeweils einen ersten Pfosten 17, 17' und einen zweiten Pfosten 18, 18' auf. Der erste Pfosten 17 und der zweite Pfosten 17' des ersten Stützpfostens 2 sind in Richtung der Breite 19 nebeneinander angeordnet. Der erste Pfosten 18 und der zweite Pfosten 18' des zweiten Stützpfostens 3 sind in Richtung der Breite 19 nebeneinander angeordnet. Die Stützpfosten 2, 3 definieren die Länge 16, die Breite 19 und die Höhe 20 des Sichtschutzmoduls 1. Die Stützpfosten 2, 3 sind aus Holz gebildet.
  • Das Sichtschutzmodul 1 weist eine Lärmschutzfunktion auf. Dazu umfasst das Sichtschutzmodul 1 ein rahmenloses Lärmschutzwandmodul 4. Das Lärmschutzwandmodul 4 ist in den 2 bis 11 sichtbar bzw. dargestellt. Durch das Lärmschutzwandmodul 4 kann das Sichtschutzmodul 1 auch als Lärmschutzmodul bezeichnet werden.
  • Das Lärmschutzwandmodul 4 ist spaltfrei mit den Stützpfosten 2, 3 zerstörungsfrei lösbar verbunden (vgl. auch 5 und 9). Es ist mit seinen Längsseiten an den Stützpfosten 2, 3 befestigt. Das Lärmschutzwandmodul 4 ist mit den Stützpfosten 2, 3 verschraubt. Zwischen dem Lärmschutzwandmodul 4 und den Stützpfosten 2, 3 sowie zwischen dem Lärmschutzwandmodul 4 und dem Untergrund existiert kein Spalt. Das Lärmschutzwandmodul 4 ist schalldicht ausgeführt.
  • Das Lärmschutzwandmodul 4 ist mehrschichtig ausgebildet. Es umfasst eine erste plattenförmige Schicht 6 und eine zweite plattenförmige Schicht 7. Die erste Schicht 6 und die zweite Schicht 7 sind parallel und in Richtung der Breite 19 beabstandet voneinander angeordnet. In Richtung der Länge 16 betrachtet ist die erste Schicht 6 zwischen den zwei ersten Pfosten 17, 18 und die zweite Schicht 7 zwischen den zwei zweiten Pfosten 17', 18' angeordnet (vgl. 5 und 9). In diesem Ausführungsbeispiel liegen seitliche Enden 29 der ersten Schicht 6 und der zweiten Schicht 7 nicht an den Stützpfosten 2, 3 an. Die seitlichen Enden 29 der beiden Schichten 6, 7 und die Stützpfosten 2, 3 weisen einen Abstand zueinander auf. In anderen Ausführungen liegen die seitlichen Enden 29 der ersten Schicht 6 und der zweiten Schicht 7 an den Stützpfosten 2, 3 spaltfrei an. Dabei weisen die seitlichen Enden 29 der beiden Schichten 6, 7 und die Stützpfosten 2, 3 keinen Abstand voneinander auf.
  • Das Lärmschutzwandmodul 4 weist ferner eine dritte Schicht 8 auf, die in Richtung der Breite 19 zwischen der ersten Schicht 6 und der zweiten Schicht 7 angeordnet ist. Die dritte Schicht 8 kontaktiert lediglich stellenweise die erste Schicht 6 und die zweite Schicht 7. In Richtung der Breite 19 betrachtet ist die dritte Schicht 8 zwischen den ersten Pfosten 17, 18 und den zweiten Pfosten 17', 18' angeordnet.
  • Die dritte Schicht 8 stellt einen Abstand zwischen der ersten Schicht 6 und der zweiten Schicht 7 ein und bildet mehrere Hohlräume 9 zwischen der ersten Schicht 6 und der zweiten Schicht 7. Die Hohlräume 9 sind in Richtung der Länge 16 beabstandet voneinander angeordnet. In diesem Ausführungsbeispiel bildet die dritte Schicht 8 vier Hohlräume 9 zwischen der ersten Schicht 6 und der zweiten Schicht 7. Die Hohlräume 9 sind in Richtung der Breite 19 durch die erste Schicht 6 und die zweite Schicht 7 begrenzt.
  • Die dritte Schicht 8 bildet eine Tragkonstruktion für die erste Schicht 6 und die zweite Schicht 7. Die erste Schicht 6 und die zweite Schicht 7 sind mit der dritten Schicht 8 zerstörungsfrei lösbar verbunden. Sie sind mit der dritten Schicht 8 verschraubt.
  • Die dritte Schicht 8 bildet ferner eine Befestigungskonstruktion für das Lärmschutzwandmodul 4. Die dritte Schicht 8 ist mit den Stützpfosten 2, 3 zerstörungsfrei lösbar verbunden. Sie ist mit ihren Längsseiten an den Stützpfosten 2, 3 befestigt. Das Lärmschutzwandmodul 4 ist mittels der dritten Schicht 8 mit den Stützpfosten 2, 3 verbunden. Die dritte Schicht 8 ist mit den Stützpfosten 2, 3 verschraubt.
  • Zur Verbindung mit den Stützpfosten 2, 3 überragt die dritte Schicht 8 die erste Schicht 6 und die zweite Schicht 7, wodurch ein Teil der dritten Schicht 8 in Richtung der Länge 16 zwischen der ersten Schicht 6 und der zweiten Schicht 7 aus diesen herausragt. Dadurch weist die dritte Schicht 8 einen ersten rausragenden oder hervorstehenden Bereich 21 und einen zweiten rausragenden oder hervorstehenden Bereich 22 auf. Der erste rausragende Bereich 21 der dritten Schicht 8 ist an dem ersten Stützpfosten 2 und der zweite rausragende Bereich 22 der dritten Schicht 8 an dem zweiten Stützpfosten 3 befestigt.
  • Zur Verbindung mit dem Stützpfosten 2 überlappt die dritte Schicht 8 mit ihrem ersten rausragenden Bereich 21 mit dem ersten Stützpfosten 2. In diesem Ausführungsbeispiel greift die dritte Schicht 8 dabei mit ihrem ersten rausragenden Bereich 21 in den ersten Stützpfosten 2 ein. Dazu bilden der erste Pfosten 17 und der zweite Pfosten 17' des ersten Stützpfostens 2 einen Spalt, indem der erste Pfosten 17 und der zweite Pfosten 17' in Richtung der Breite 19 beabstandet voneinander angeordnet sind. Der erste rausragende Bereich 21 der dritten Schicht 8 greift in den Spalt und damit zwischen den ersten Pfosten 17 und den zweiten Pfosten 17' des ersten Stützpfostens 2 ein. Dadurch überlappt die dritte Schicht 8 mit ihrem ersten rausragenden Bereich 21 mit den beiden Pfosten 17, 17' des ersten Stützpfostens 2. Die dritte Schicht 8 ist in den Spalt zwischen den beiden Pfosten 17, 17' des ersten Stützpfostens 2 eingesetzt.
  • Zur Verbindung mit dem Stützpfosten 3 überlappt die dritte Schicht 8 mit ihrem zweiten rausragenden Bereich 22 mit dem zweiten Stützpfosten 3. In diesem Ausführungsbeispiel greift die dritte Schicht 8 dabei mit ihrem zweiten rausragenden Bereich 22 in den zweiten Stützpfosten 3 ein. Dazu bilden der erste Pfosten 18 und der zweite Pfosten 18' des zweiten Stützpfostens 3 einen Spalt, indem der erste Pfosten 18 und der zweite Pfosten 18' in Richtung der Breite 19 beabstandet voneinander angeordnet sind. Der zweite rausragende Bereich 22 der dritten Schicht 8 greift in den Spalt und damit zwischen den ersten Pfosten 18 und den zweiten Pfosten 18' des zweiten Stützpfostens 3 ein. Dadurch überlappt die dritte Schicht 8 mit ihrem zweiten rausragenden Bereich 22 mit den beiden Pfosten 18, 18' des zweiten Stützpfostens 3. Die dritte Schicht 8 ist in den Spalt zwischen den beiden Pfosten 18, 18' des zweiten Stützpfostens 2 eingesetzt. Seitliche Enden 29 der dritten Schicht 8 liegen innerhalb der Stützpfosten 2, 3.
  • Die dritte Schicht 8 ist als eine Lattenkonstruktion ausgebildet. Die dritte Schicht 8 weist mehrere vertikale Lattenelemente 10, 11, 12, 13, 14 auf, die in Richtung der Länge 16 beabstandet voneinander angeordnet sind. In diesem Ausführungsbeispiel weist die dritte Schicht 8 fünf vertikale Lattenelemente 10, 11, 12, 13, 14 auf. Die Hohlräume 9 sind in Richtung der Länge 16 durch jeweils zwei Lattenelemente 10, 11, 12, 13, 14 der dritten Schicht 8 begrenzt.
  • Das Lärmschutzelement 4 weist ein Bodenelement 23 auf, mit dem die Lattenelemente 10, 11, 12, 13, 14 der dritten Schicht 8 zerstörungsfrei lösbar verbunden sind. Sie sind mit dem Bodenelement 23 verschraubt. Das Bodenelement 23 bildet eine Tropfkante des Lärmschutzwandmoduls 4. Das Bodenelement 23 ist als ein Lattenelement ausgebildet. Es ist horizontal angeordnet. Das Bodenelement 23 ist unter den Schichten 6, 7, 8 angeordnet. Es ist an einem unteren Ende 28 der Schichten 6, 7, 8 angebracht. Das Bodenelement 23 deckt das untere Ende 28 der Schichten 6, 7, 8 ab. Die Hohlräume 9 sind in Richtung der Höhe 20 durch das Bodenelement 23 begrenzt.
  • Die zwei äußersten Lattenelemente 10, 14 der dritten Schicht 8 ragen aufgrund ihrer Anordnung in Richtung der Länge 16 teilweise aus der ersten Schicht 6 und der zweiten Schicht 7 heraus. Das Lattenelement 10 bildet den ersten rausragenden Bereich 21 und das Lattenelement 14 den zweiten rausragenden Bereich 22. Das Lärmschutzwandmodul 4 ist über das Lattenelement 10 mit dem ersten Stützpfosten 2 und über das Lattenelement 14 mit dem zweiten Stützpfosten 3 verbunden. Die erste Schicht 6 und die zweite Schicht 7 sind mit den Lattenelementen 10, 11, 12, 13, 14 der dritten Schicht 8 verbunden. Die erste Schicht 6 und die zweite Schicht 7 liegt auf dem Bodenelement 23 auf. Die Lattenelemente 10, 11, 12, 13, 14 sind als Holzlatten ausgebildet. Das Bodenelement 23 ist ebenfalls als Holzlatte ausgebildet.
  • Die erste Schicht 6 und die zweite Schicht 7 des Lärmschutzwandmoduls 4 sind durch Gebäudefassadendämmplatten gebildet. Die erste Schicht 6 und die zweite Schicht 7 sind jeweils durch mindestens zwei Gebäudefassadendämmplatten gebildet, die durch eine Nut-Feder-Verbindung spaltfrei miteinander verbunden sind. Die Gebäudefassadendämmplatten sind als hydrophobierte Holzfaserplatten ausgebildet. Sie sind als bituminierte Holzfaserplatten ausgebildet.
  • Um die erste Schicht 6 und die zweite Schicht 7 vor Regen und Schnee zu schützen, weist das Lärmschutzwandmodul 4 eine Schutzverkleidung 24 auf. Die Schutzverkleidung 24 ist auf der ersten Schicht 6, der zweiten Schicht 7 und der dritten Schicht 8 angeordnet. Sie deckt obere Enden 26 der Schichten 6, 7, 8 und die Hohlräume 9 ab. Die Hohlräume 9 sind in Richtung der Höhe 20 durch die Schutzverkleidung 24 begrenzt. Die Schutzverkleidung 24 verhindert, dass Wasser in das Fasermaterial der ersten Schicht 6 und der zweiten Schicht 7 eindringt. Ferner verhindert die Schutzverkleidung 24, dass Wasser in die Hohlräume 9 eindringt. Die Schutzverkleidung 24 ist als ein Schutzblech ausgebildet.
  • Um das Lärmschutzwandmodul 4 zu verdecken, weist das Sichtschutzmodul 1 beidseitig ein Sichtschutzwandmodul 5, 15 auf, die einen Blick auf das Lärmschutzwandmodul 4 behindern oder verhindern. Die Sichtschutzwandmodule 5, 15 sind zur optischen Gestaltung des Sichtschutzmoduls 1 vorgesehen. Das Lärmschutzwandmodul 4 ist separat zu den Sichtschutzwandmodulen 5, 15 ausgebildet. Das Lärmschutzwandmodul 4, das Sichtschutzwandmodul 5 und das Sichtschutzwandmodul 15 sind parallel zueinander angeordnet. Das Lärmschutzwandmodul 4 ist in Richtung der Breite 19 zwischen den Sichtschutzwandmodulen 5, 15 angeordnet. Die erste Schicht 6 des Lärmschutzwandmoduls 4 ist dem Sichtschutzwandmodul 5 zugewandt und dem Sichtschutzwandmodul 15 abgewandt und die zweite Schicht 7 des Lärmschutzwandmoduls 4 ist dem Sichtschutzwandmodul 15 zugewandt und dem Sichtschutzwandmodul 5 abgewandt. Die Sichtschutzwandmodule 5, 15 sind jeweils an dem Lärmschutzwandmodul 4 befestigt. Sie sind mit dem Lärmschutzwandmodul 4 zerstörungsfrei lösbar verschraubt. In Richtung der Länge 16 betrachtet ist das Sichtschutzwandmodul 5 zwischen den zwei ersten Pfosten 17, 18 und das Sichtschutzwandmodul 15 zwischen den zwei zweiten Pfosten 17', 18' angeordnet (vgl. 5). Die Sichtschutzwandmodule 5, 15 sind aus Holz gebildet.
  • Zum zusätzlichen Schutz vor Regen und aus ästhetischen Gründen, weist das Sichtschutzmodul 1 eine weitere Schutzverkleidung 25 auf. Die Schutzverkleidung 25 ist auf dem Sichtschutzwandmodul 5, dem Sichtschutzwandmodul 15, dem Lärmschutzwandmodul 4 und den Stützpfosten 2, 3 angeordnet. Sie deckt ein oberes Ende 27 der Sichtschutzwandmodule 5, 15, des Lärmschutzwandmoduls 4 und der Stützpfosten 2, 3 ab. Die Schutzverkleidung 25 schließt die Sichtschutzwandmodule 5, 15, das Lärmschutzwandmodul 4 und die Stützpfosten 2, 3 optisch ab. Die Schutzverkleidung 25 ist als ein Schutzblech ausgebildet.
  • In einem Herstellverfahren des Lärmschutzwandmoduls 4 werden die Lattenelemente 10, 11, 12, 13, 14 vertikal in Richtung der Länge 16 beabstandet voneinander auf zumindest einer Gebäudefassadendämmplatte befestigt. Danach wird zumindest eine weitere Gebäudefassadendämmplatte auf die gegenüberliegende Seite der Lattenelemente 10, 11, 12, 13, 14 befestigt. Der Abstand zwischen den vertikalen Lattenelementen 10, 11, 12, 13, 14 ist dabei so gewählt, dass die zwei äußersten Lattenelemente 10, 14 in Richtung der Länge 16 die Gebäudefassadendämmplatten überragen. Die zumindest eine Gebäudefassadendämmplatte auf der einen Seite der Lattenelemente 10, 11, 12, 13, 14 bildet die erste Schicht 6, die zumindest eine Gebäudefassadendämmplatte auf der gegenüberliegenden Seite der Lattenelemente 10, 11, 12, 13, 14 bildet die zweite Schicht 7. Die Lattenelemente 10, 11, 12, 13, 14 bilden die dritte Schicht 8. Daraufhin wird das Bodenelement 23 an das untere Ende 28 der Gebäudefassadendämmplatten und der Lattenelemente 10, 11, 12, 13, 14 angebracht, indem das Bodenelement 23 an die Lattenelemente 10, 11, 12, 13, 14 befestigt, beispielsweise geschraubt, wird, so dass das untere Ende 28 der Gebäudefassadendämmplatten sowie die zwischen den vertikalen Lattenelementen 10, 11, 12, 13, 14 gebildeten Hohlräume 9 von unten verschlossen sind. Anschließend wird die Schutzverkleidung 24 auf den vertikalen Lattenelementen 10, 11, 12, 13, 14 und den Gebäudefassadendämmplatten befestigt, so dass die oberen Enden 26 der vertikalen Lattenelementen 10, 11, 12, 13, 14 und der Gebäudefassadendämmplatten sowie die zwischen den vertikalen Lattenelementen 10, 11, 12, 13, 14 gebildeten Hohlräume 9 von oben verschlossen sind. Wenn mehrere Gebäudefassadendämmplatten zur Ausbildung der ersten Schicht 6 oder der zweiten Schicht 7 verwendet werden, werden die Gebäudefassadendämmplatten mittels einer Nut-Feder-Verbindung spaltfrei miteinander verbunden.
  • Zur Montage des Sichtschutzmoduls 1 wird der erste Pfosten 17 des ersten Stützpfostens 2 an dem Untergrund befestigt. Dann wird das vertikale Lattenelement 10 mit dem ersten Pfosten 17 des ersten Stützpfostens 2 in Überlappung gebracht und das Lärmschutzwandmodul 4 mit dem ersten Pfosten 17 des ersten Stützpfostens 2 verbunden, indem das, den Pfosten 17 überlappende Lattenelement 10 an dem ersten Pfosten 17 des ersten Stützpfostens 2 befestigt wird. Danach wird in Richtung der Länge 16 beabstandet vom ersten Pfosten 17 des ersten Stützpfostens 2 der erste Pfosten 18 des zweiten Stützpfosten 3 an dem Untergrund befestigt, so dass das vertikale Lattenelement 14 mit dem ersten Pfosten 18 des zweiten Stützpfostens 3 überlappt. Dann wird das Lärmschutzwandmodul 4 mit dem ersten Pfosten 18 des zweiten Stützpfostens 3 verbunden, indem das, den Pfosten 18 überlappende Lattenelement 14 an dem ersten Pfosten 18 des zweiten Stützpfostens 3 befestigt wird.
  • Danach wird der zweite Pfosten 17' des ersten Stützpfostens 2 an dem Untergrund befestigt, so dass das Lattenelement 10 mit dem zweiten Pfosten 17' des ersten Stützpfostens 2 überlappt und in den ersten Stützpfosten 2 bzw. zwischen die beiden Pfosten 17, 17' des ersten Stützpfostens 2 eingreift. Daraufhin wird das Lärmschutzwandmodul 4 mit dem zweiten Pfosten 17' des ersten Stützpfostens 2 verbunden, indem das, den Pfosten 17' überlappende Lattenelement 10 an dem zweiten Pfosten 17' des ersten Stützpfostens 2 befestigt wird. Danach wird der zweite Pfosten 18' des zweiten Stützpfostens 3 an dem Untergrund befestigt, so dass das Lattenelement 14 mit dem zweiten Pfosten 18' des zweiten Stützpfostens 3 überlappt und in den zweiten Stützpfosten 3 bzw. zwischen die beiden Pfosten 18, 18' des zweiten Stützpfostens 3 eingreift. Daraufhin wird das Lärmschutzwandmodul 4 mit dem zweiten Pfosten 18' des zweiten Stützpfostens 3 verbunden, in dem das, den Pfosten 18' überlappende Lattenelement 14 an dem zweiten Pfosten 18' des zweiten Stützpfostens 3 befestigt wird.
  • Dann wird das Sichtschutzwandmodul 5 an die Gebäudefassadendämmplatten der ersten Schicht 6 und das Sichtschutzwandmodul 15 an die Gebäudefassadendämmplatten der zweiten Schicht 7 befestigt. Anschließend wird die Schutzverkleidung 25 auf den Sichtschutzwandmodulen 5, 15, dem Lärmschutzwandmodul 4 und den Stützpfosten 2, 3 befestigt, so dass die oberen Enden 27 der Sichtschutzwandmodule 5, 15, des Lärmschutzwandmoduls 4 und der Stützpfosten 2, 3 von oben verschlossen sind.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Sichtschutzmodul
    2
    Stützpfosten
    3
    Stützpfosten
    4
    Lärmschutzwandmodul
    5
    Sichtschutzwandmodul
    6
    erste Schicht
    7
    zweite Schicht
    8
    dritte Schicht
    9
    Hohlraum
    10
    Lattenelement
    11
    Lattenelement
    12
    Lattenelement
    13
    Lattenelement
    14
    Lattenelement
    15
    Sichtschutzwandmodul
    16
    Länge
    17
    erster Pfosten
    17'
    zweiter Pfosten
    18
    erster Pfosten
    18'
    zweiter Pfosten
    19
    Breite
    20
    Höhe
    21
    rausragender Bereich
    22
    rausragender Bereich
    23
    Bodenelement
    24
    Schutzverkleidung
    25
    Schutzverkleidung
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    oberes Ende
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  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 102011117351 A1 [0003, 0004]

Claims (15)

  1. Sichtschutzmodul, insbesondere zur freistehenden Anwendung im Freien, mit einem ersten Stützpfosten (2) zur Befestigung am Untergrund, einem vom ersten Stützpfosten (2) beabstandeten zweiten Stützpfosten (3) zur Befestigung am Untergrund, einem Lärmschutzwandmodul (4) und einem Sichtschutzwandmodul (5), das das Lärmschutzwandmodul (4) zumindest teilweise verdeckt.
  2. Sichtschutzmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Lärmschutzwandmodul (4) eine erste, insbesondere plattenförmige, Schicht (6) und zumindest eine zweite, insbesondere plattenförmige, Schicht (7) umfasst.
  3. Sichtschutzmodul nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Lärmschutzwandmodul (4) zumindest eine dritte Schicht (8) aufweist, die zwischen der ersten Schicht (6) und der zweiten Schicht (7) angeordnet ist, wobei die dritte Schicht (8) vorzugsweise zumindest einen Hohlraum (9) zwischen der ersten Schicht (6) und der zweiten Schicht (7) bildet.
  4. Sichtschutzmodul nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Schicht (8) eine Tragkonstruktion bildet, mit der die erste Schicht (6) und/oder die zweite Schicht (7) verbunden sind, und/oder eine Befestigungskonstruktion bildet, durch die das Lärmschutzwandmodul (4) mit zumindest einem der Stützpfosten (2, 3), bevorzugt mit beiden Stützpfosten (2, 3), verbunden ist.
  5. Sichtschutzmodul nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Schicht (8) zur Verbindung mit zumindest einem der Stützpfosten (2, 3) die erste Schicht (6) und/oder die zweite Schicht (7) überragt.
  6. Sichtschutzmodul nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Schicht (8) zur Verbindung mit zumindest einem der Stützpfosten (2, 3) mit zumindest einem der Stützpfosten (2, 3), bevorzugt mit beiden Stützpfosten (2, 3), überlappt.
  7. Sichtschutzmodul nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Schicht (8) zur Verbindung mit zumindest einem der Stützpfosten (2, 3) in zumindest einen der Stützpfosten (2, 3), bevorzugt in beide Stützpfosten (2, 3), hineinragt oder hineingreift.
  8. Sichtschutzmodul nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schicht (6) und/oder die zweite Schicht (7) des Lärmschutzwandmoduls (4) zumindest eine Gebäudefassadenplatte, insbesondere zumindest eine Gebäudefassadendämmplatte, aufweisen.
  9. Sichtschutzmodul nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schicht (6) und/oder die zweite Schicht (7) des Lärmschutzwandmoduls (4) zumindest eine hydrophobierte Holzfaserplatte aufweisen.
  10. Sichtschutzmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein weiteres Sichtschutzwandmodul (15), das das Lärmschutzwandmodul (4) zumindest teilweise verdeckt, wobei das Lärmschutzwandmodul (4) zwischen den Sichtschutzwandmodulen (5, 15) angeordnet ist.
  11. Lärmschutzwandmodul für ein Sichtschutzmodul (1), das insbesondere zur freistehenden Anwendung im Freien vorgesehen ist, wobei das Lärmschutzwandmodul (4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche ausgebildet ist.
  12. Verwendung von Gebäudefassadenplatten, insbesondere Gebäudefassadendämmplatten, für ein oder in einem Sichtschutzmodul (1), das insbesondere zur freistehenden Anwendung im Freien vorgesehen ist, die vorzugsweise als hydrophobierte Holzfaserplatten ausgebildet sind.
  13. Herstellverfahren für ein Lärmschutzwandmodul (4), insbesondere für ein Lärmschutzwandmodul (4) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Platte auf einer Seite mit einer Trag- und/oder Befestigungskonstruktion und zumindest eine Platte auf der gegenüberliegenden Seite mit der Trag- und/oder Befestigungskonstruktion verbunden werden, so dass eine erste Schicht (6), eine zweite Schicht (7) und eine zwischen der ersten Schicht (6) und der zweiten Schicht (7) angeordnete dritte Schicht (8) entstehen.
  14. Montageverfahren für ein Sichtschutzmodul (1), insbesondere für ein Sichtschutzmodul (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, in dem ein erster Stützpfosten (2) und ein zweiter Stützpfosten (3) beabstandet voneinander am Untergrund befestigt werden, dadurch gekennzeichnet, dass ein Lärmschutzwandmodul (4), insbesondere ein Lärmschutzwandmodul (4) nach Anspruch 11, mit den Stützpfosten (2, 3) verbunden wird, so dass das Lärmschutzwandmodul (4) einen Bereich zwischen den Stützpfosten (2, 3) zumindest teilweise ausfüllt.
  15. Nachrüstverfahren für ein Sichtschutzmodul, das insbesondere freistehend im Freien angeordnet ist, wobei das Sichtschutzmodul einen am Untergrund befestigten ersten Stützpfosten (2), einen vom ersten Stützpfosten (2) beabstandeten und am Untergrund befestigten zweiten Stützpfosten (3) und wenigstens ein Sichtschutzwandmodul (5, 6), das den Bereich zwischen den Stützpfosten (2, 3) zumindest teilweise ausfüllt, aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Lärmschutzwandmodul (4), insbesondere ein Lärmschutzwandmodul (4) nach Anspruch 11, zwischen den Stützpfosten (2, 3) angeordnet wird, so dass das Lärmschutzwandmodul (4) zumindest teilweise von dem wenigstens einen Sichtschutzwandmodul (5, 6) verdeckt wird.
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Citations (5)

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