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DE102019006109A1 - Aufblasbares Zelt - Google Patents

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DE102019006109A1
DE102019006109A1 DE102019006109.8A DE102019006109A DE102019006109A1 DE 102019006109 A1 DE102019006109 A1 DE 102019006109A1 DE 102019006109 A DE102019006109 A DE 102019006109A DE 102019006109 A1 DE102019006109 A1 DE 102019006109A1
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DE
Germany
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tent
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arch
rod
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DE102019006109.8A
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Nicolas Abé
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Lanco Dr Lange & Co KG GmbH
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Lanco - Dr Lange & Co KG GmbH
Lanco Dr Lange & Co KG GmbH
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein aufblasbares Zelt (1) mit einer Zeitaußenhaut (10) und mit einem Traggerüst (2), welches die Zeltaußenhaut (10) zumindest abschnittsweise außenseitig umgibt und mit der Zeltaußenhaut (10) verbunden ist. Das aufblasbare Zelt (1) ist dadurch gekennzeichnet, dass die Zeltaußenhaut (10) wenigstens eine Verbindungsschiene (18) und das Traggerüst (2) wenigstens einen Schienenhalter (23), oder umgekehrt, aufweist, welche die Zeltaußenhaut (10) und das Traggerüst (2) verbinden.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein aufblasbares Zelt gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 sowie einen Bausatz für ein derartiges aufblasbares Zelt gemäß dem Patentanspruch 15.
  • Zelte werden seit Urzeiten vom Menschen insbesondere als Unterkunft aber auch z.B. als Lager verwendet. Ein Zelt weist üblicherweise eine Tragkonstruktion auf, welche auch als Rahmen, als Traggerüst oder kurz als Gerüst bezeichnet werden kann und dem Zelt die erforderliche Stabilität verleiht. Üblicherweise wird über das Gerüst von außen die Zelthaut angeordnet, welche als Membran z.B. aus einem textilen Material, aus einer Plane und dergleichen besteht und, ggfs. mit einem Zugang versehen, den Innenraum des Zelts zumindest abschnittsweise flächig umschließt. Die Zelthaut kann daher auch als Zeltaußenhaut bezeichnet werden. Das Gerüst besteht üblicherweise aus Stäben aus z.B. Holz, Kunststoff oder Metall, welche die Zelthaut von innen skelettartig tragen, sowie aus Abspannseilen, Bodenankern und dergleichen, um die Stäbe mit dem Untergrund zu verbinden und das Zelt zu stabilisieren, die Zelthaut ggfs. zusätzlich zu spannen sowie das Zelt zu halten.
  • Eine besondere Art von Zelten stellen die aufblasbaren Zelte dar, welche z.B. dadurch realisiert werden können, dass das Traggerüst als aufblasbarer Rahmen bzw. als aufblasbares Gerüst ausgebildet ist. Beispielsweise weist das aufblasbare Gerüst mehrere Schläuche auf, welche mit der Zeitaußenhaut verbunden sind bzw. abschnittsweise von der Zeltaußenhaut gebildet werden und welche miteinander luftführend verbunden sein können. Durch Druckluft kann das Schlauchsystem des aufblasbaren Gerüsts z.B. mittels eines Kompressors oder mittels eines Gebläses mit Luft mit einem ausreichend hohen Druck gefüllt werden, so dass die Zeltaußenhaut hierdurch aufgerichtet und gehalten werden kann. Dies kann vergleichsweise einfach, schnell und mit wenig Personal geschehen, weshalb aufblasbare Zelte insbesondere dort eingesetzt werden, wo ein schneller Zeltaufbau erforderlich ist. Auch kann das Einsparen des z.B. metallischen Gerüsts Gewicht und Volumen sparen, weshalb aufblasbare Zelte gerade dort zum Einsatz kommen, wo wenig Transportkapazitäten zur Verfügung stehen. Dies sind beispielsweise Hilfseinsätze sowie militärische Einsätze. Auch können hierdurch die Material- sowie Herstellungskosten des aufblasbaren Zelts reduziert werden.
  • Die EP 1 229 187 B1 beschreibt ein aufblasbares Zelt mit einer Zeltaußenhaut, mit aufblasbaren Stützschläuchen, die dem Zelt im aufgeblasenen Zustand Stabilität geben, und mit einem Traggerüst, das wenigstens zwei binderartige Tragbögen aufweist, die parallel zueinander angeordnet und miteinander verstrebt sind. Die Zeltaußenhaut ist außenseitig von dem Traggerüst umgeben und über Koppelelemente punktartig mit dem Traggerüst verbunden. Dabei sind die Kopplungselemente entlang der Erstreckung jedes Tragbogens im Bereich des Dachfirsts, der Traufen sowie dazwischen angeordnet und jeweils als rechteckige metallische Öse ausgebildet, welche fest mit der Zeltaußenhaut verbunden ist. Der Tragbogen verläuft jeweils durch fünf derartige Ösen hindurch und erstreckt sich dann zu beiden Seiten des Zeltes zum Boden hin, wo jeder Tragbogen mit jeweils zwei Fußplatten auf dem Untergrund stehen kann. Jeder Tragbogen der EP 1 229 187 B1 setzt sich aus sechs geraden Tragbogenstangen zusammen, von denen fünf Tragbogenstangen durch Kopplungsstücke derart winkelig miteinander verbunden und durch eine sechste Tragbogenstange ergänzt werden können, so dass der Tragbogen der Kontur des aufgeblasenen Zelts entspricht und die Zeltaußenhaut von den Tragbögen des Traggerüsts zusätzlich von außen gehalten wird. Durch die fünf geraden Tragbogenstangen verläuft ein Drahtzug, welcher gelöst und gespannt werden kann.
  • Der Aufbau eines Tragbogens der EP 1 229 187 B1 erfolgt dabei derart, dass fünf der sechs geraden Tragbogenstangen des Tragbogens von einem Seil, welches durch die fünf Ösen verläuft, durch die Ösen hindurchgezogen werden und der erste Tragbogen mit der Fußplatte auf dem Untergrund aufgesetzt wird. Der gegenüberliegende fünfte Tragbogen wird mittels eines weiteren sechsten Tragbogens verbunden und der sechste Tragbogen ebenfalls mit einer Fußplatte auf dem Untergrund aufgesetzt. Dann wird der Drahtzug mittels einer entsprechenden Spanneinrichtung am fünften Tragbogen gespannt, wodurch sich die ersten fünf Tragbogenstangen mit den dazwischenliegenden Kopplungsstücken verbinden.
  • Nachteilig ist hierbei, dass die fünf geraden Tragbogenstangen jedes Tragbogens durch die fünf Ösen der Zeltaußenhaut gezogen werden müssen. Dies kann trotz Führung seitens der Ösen und des Seils umständlich sein sowie zum Verkanten bzw. zum Verklemmen der Tragbogenstangen und Kopplungsstücke an den Ösen führen, so dass die fünf geraden Tragbogenstangen des Tragbogens wieder in der entgegengesetzten Richtung bewegt werden müssen, um die Verkantung bzw. Verklemmung aufzuheben.
  • Nachteilig ist ferner, dass das Seil, welches dem Hindurchziehen der fünf geraden Tragbogenstangen eines Tragbogens durch die Ösen dient, auch im nicht-aufgebauten Zustand des aufblasbaren Zelts in den Ösen verbleibt und somit beim Zusammenlegen bzw. beim Ausbreiten des Zelts sowie beim Transport stören kann. Insbesondere können sich Personen sowie Gegenstände in dem losen Drahtzug sowie ferner in den Ösen verfangen. Dies kann zu Verletzungen der Personen sowie zu Beschädigungen der Gegenstände und des aufblasbaren Zelts führen. Wird dies durch das Trennen des Seils beim Abbau des aufblasbaren Zelts vermieden, so ist beim Aufbau das Seil wieder durch die Ösen zu ziehen, um das Seil verwenden zu können. Dies stellt einen zusätzlichen Aufwand beim Aufbau dar und kostet Zeit. Wird vergessen, das Seil durch die Ösen zu ziehen und das Zelt aufgeblasen, so muss das aufblasbare Zelt wieder so weit abgebaut werden, dass das Seil durch die Ösen gezogen werden kann. Auch dies kostet zusätzliche Zeit.
  • Nachteilig ist insbesondere, dass die fünf geraden Tragbogenstangen jedes Tragbogens durch das Spannen des Drahtzugs mittels der Spanneinheit zusammengezogen und gespannt werden müssen. Dies kann einen erheblichen Zeitaufwand darstellen. Auch kann dies für eine Person sehr anstrengend und ermüdend sein, da mehrere derartige Tragbögen pro aufblasbarem Zelt miteinander zu verspannen sind.
  • Nachteilig beim Verspannen der fünf geraden Tragbogenstangen eines Tragbogens ist auch, dass es auch zwischen den Tragbogenstangen und den Kopplungsstücken zu einem Verkanten bzw. Verklemmen kommen kann. Auch in diesem Fall sind die fünf geraden Tragbogenstangen des Tragbogens wieder zu lösen, um die Verkantung bzw. Verklemmung wieder aufzuheben. Auch dies kostet Zeit.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein aufblasbares Zelt mit einem außenliegenden Traggerüst der eingangs beschriebenen Art bereit zu stellen, welches einfacher, schneller und bzw. oder mit weniger Personal aufgebaut und bzw. oder abgebaut werden kann. Zumindest soll eine Alternative zu dem aufblasbaren Zelt mit einem außenliegenden Traggerüst der EP 1 229 187 B1 geschaffen werden.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein aufblasbares Zelt mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 sowie durch einen Bausatz für ein aufblasbares Zelt mit den Merkmalen des Patentanspruchs 15 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
  • Somit betrifft die vorliegende Erfindung ein aufblasbares Zelt mit einer Zeltaußenhaut und mit einem Traggerüst, welches die Zeitaußenhaut zumindest abschnittsweise außenseitig umgibt und mit der Zeltaußenhaut verbunden ist. Die Zeltaußenhaut weist vorzugsweise eine Plane auf bzw. ist eine Plane. Das Traggerüst ist zumindest teilweise, vorzugsweise im Wesentlichen, metallisch ausgebildet. Die Zeltaußenhaut kann mittels Luftdruck und vorzugsweise durch das Aufblasen von Schläuchen, welche mit der Zeitaußenhaut verbunden sind bzw. abschnittsweise von der Zeltaußenhaut gebildet werden, zumindest errichtet und vorzugsweise im errichteten Zustand gehalten werden. Das Traggerüst dient der zusätzlichen Stabilität der errichteten Zeltaußenhaut, z.B. zur Erhöhung der Traglast bei Schnee, gegenüber Wind und dergleichen. Hierzu könnte die Zeitaußenhaut beispielsweise wie bei der EP 1 229 187 B1 punktartig mittels Ösen an den Ecken der Zeltaußenhaut mit dem Traggerüst verbunden sein, was jedoch die zuvor beschriebenen Nachteile insbesondere dahingehend aufweisen kann, dass diese Art des Aufbaus und bzw. oder des Abbaus einen gewissen Aufwand, insbesondere hinsichtlich Zeit, Personal und Komplexität, aufweisen kann. Das Traggerüst kann zusätzlich zum Tragen eines Sonnendachs bzw. eines Sonnenschutzes verwendet werden.
  • Das erfindungsgemäße aufblasbare Zelt ist daher dadurch gekennzeichnet, dass die Zeltaußenhaut wenigstens eine Verbindungsschiene und das Traggerüst wenigstens einen Schienenhalter, oder umgekehrt, aufweist, welche die Zeltaußenhaut und das Traggerüst verbinden. Mit anderen Worten wird wenigstens eine Verbindungsschiene verwendet, welche am Traggerüst oder an der Zeitaußenhaut angeordnet ist. Der jeweils andere Verbindungspartner, d.h. die Zeltaußenhaut oder das Traggerüst, weist wenigstens einen zur Verbindungsschiene korrespondierenden Schienenhalter auf, welche mit der Verbindungsschiene eine formschlüssige Verbindung eingehen kann, welche eine Beweglichkeit entlang der länglichen Erstreckungsrichtung der Verbindungsschiene sowie einen formschlüssigen Halt senkrecht zur länglichen Erstreckungsrichtung der Verbindungsschiene ermöglichen kann. Der Schienenhalter kann hierzu punktartig oder sich in die längliche Erstreckungsrichtung der Verbindungsschiene erstreckend ausgebildet sein, was abschnittsweise, im Wesentlichen oder vollständig erfolgen kann. Im Querschnitt zur länglichen Erstreckungsrichtung der Verbindungsschiene betrachtet kann der Schienenhalter die Verbindungsschiene ausreichend umgreifen, um den formschlüssigen Halt zu bewirken, oder die Verbindungsschiene kann den Schienenhalter entsprechend umgreifen.
  • In jedem Fall kann mittels der Verbindungsschiene und dem Schienenhalter zwischen der Zeltaußenhaut und dem Traggerüst eine formschlüssige Verbindung hergestellt werden, so dass das Gewicht der errichteten Zeitaußenhaut zumindest teilweise bzw. zusätzlich z.B. zu den aufgeblasenen Schläuchen sowie ggfs. zusätzliche Lasten wie z.B. Schnee über die formschlüssige Verbindung der Verbindungsschiene und dem Schienenhalter auf das Traggerüst übertragen werden kann.
  • Vorteilhaft ist hierbei, dass beim Aufbau sowie beim Abbau des Traggerüsts über der errichteten Zeltaußenhaut der Schienenhalter von der Verbindungsschiene senkrecht bzw. seitlich zur Verbindungsschiene geführt werden kann, wenn ein Element des Traggerüsts wie z.B. eine Tragbogenstange entlang der länglichen Erstreckungsrichtung der Verbindungsschiene zum Aufbau auf die errichtete Zeitaußenhaut geschoben bzw. zum Abbau von der errichteten Zeltaußenhaut gezogen wird, oder umgekehrt. Dies kann es auch einer einzelnen Person ermöglichen, eine derartige Tragbogenstange z.B. an einer Traufe mit dem Schienenhalter der Tragbogenstange an der Verbindungsschiene der Zeltaußenhaut anzusetzen und von der Verbindungsschiene geführt auf dieser entlang zum First des Zelts zu schieben. Weist die Tragbogenstange mehrere Schienenhalter auf, wie weiter unten noch näher beschrieben werden wird, so können diese nach und nach an der Verbindungsschiene der Zeitaußenhaut angesetzt und die Tragbogenstange abschnittsweise weiter geschoben werden, was die Führung der Tragbogenstange gegenüber der Zeltaußenhaut verbessern kann. Umgekehrt kann ebenso ein Schienenhalter an der Zeltaußenhaut angeordnet sein und die Verbindungsschiene der Tragbogenstange an dem Schienenhalter z.B. an der Traufe angesetzt und hoch zum First geschoben wird. Sind vorzugsweise mehrere zueinander beabstandete Schienenhalter an der Zeltaußenhaut angeordnet, so kann die Verbindungsschiene jeweils mit dem nächsten Schienenhalter verbunden und dann weitergeschoben werden.
  • Aus diesem Grund kann es zu bevorzugen sein, die Verbindungsschiene an der Zeitaußenhaut und den Schienenhalter an dem Traggerüst anzuordnen, weil hierdurch die Führung während der Bewegung der Tragbogenstange verbessert werden kann. Dies gilt insbesondere für das Ansetzen mehrerer Schienenhalter, was in diesem Fall stets an der Traufe von der Person vorgenommen werden kann.
  • Gemäß einem Aspekt der Erfindung weist das Traggerüst wenigstens zwei Tragbögen auf, welche parallel zueinander angeordnet und miteinander verstrebt sind, wobei die Zeltaußenhaut mit wenigstens einem der beiden Tragbögen verbunden ist. Unter einem Tragbogen wird ein Bestandteil des Traggerüsts verstanden, welcher das errichtete Zelt zumindest abschnittweise und vorzugsweise im Wesentlichen bis vollständig bogenförmig von außen umgibt bzw. überspannt, so dass die unterhalb des Tragbogens verlaufenden Abschnitte der errichteten Zeitaußenhaut wie zuvor beschrieben mit dem Tragbogen verbunden und von diesem gehalten werden können. Hierbei zwei parallel zueinander angeordnete Tragbögen zu verwenden und diese miteinander durch eine Verstrebung zu verbinden kann ein Traggerüst schaffen, welches dem errichteten Zelt in zwei Raumrichtungen Stabilität geben kann.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung verläuft die Verbindungsschiene zumindest abschnittsweise parallel zu einem der Tragbögen. Dies kann es ermöglichen bzw. begünstigen, eine längliche Verbindung sowie eine längliche Führung beim Aufbau und bzw. oder beim Abbau des Traggerüst zwischen dem Tragbogen und der Zeitaußenhaut durch die Verbindungsschiene und den wenigstens einen Schienenhalter herzustellen. Hierdurch können die zuvor beschriebenen Eigenschaften über eine entsprechend große längliche Erstreckung genutzt werden.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung verläuft der Schienenhalter zumindest abschnittsweise parallel zu einem der Tragbögen. Mit anderen Worten ist der Schienenhalter nicht punktartig sondern länglich ausgebildet, was die Kontaktfläche gegenüber der Verbindungsschiene vergrößern und eine entsprechend gleichmäßigere bzw. großflächigere Übertragung von Kräften ermöglichen kann. Auch kann hierdurch die Führung zwischen Verbindungsschiene und Schienenhalter verbessert werden.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist das aufblasbare Zelt eine Mehrzahl von Schienenhaltern auf, welche die Zeltaußenhaut und das Traggerüst mittels der Verbindungsschiene verbinden. Hierdurch kann die Übertragung von Kräften, wie zuvor bereits beschrieben, und bzw. oder die Führung zwischen der Verbindungsschiene und den Schienenhalter beim Aufbau und bzw. oder beim Abbau des Traggerüsts verbessert werden, wie zuvor bereits beschrieben.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist die Verbindungsschiene einen Keder auf, welcher mittels einer Kederfahne mit der Zeltaußenhaut verbunden ist, und der Schienenhalter weist eine Kederschiene auf. Unter einem Keder wird eine randseitige bzw. kantenseitige Verstärkung eines flächigen Textils und insbesondere einer Plane verstanden, welche einen schlaufenartigen Hohlraum bildet, welcher zusätzlich z.B. durch ein Rohr verstärkt und in seiner Form stabilisiert sein kann. Der Keder kann hierdurch einen im Wesentlichen kreisrunden Querschnitt ausbilden. Der schlaufenartige Bereich des Keders kann auch als Kederwulst bezeichnet werden. Der Keder ist üblicherweise mittels der Kederfahne mit dem Textil bzw. mit der Plane verbunden, wobei die Kederfahne üblicherweise vernäht oder verschweißt ist. Der Keder bzw. dessen schlaufenartiger Bereich kann von einer korrespondierenden Kederschiene entlang dessen länglicher Erstreckungsrichtung beweglich aufgenommen werden. Die Kederfahne verläuft dabei durch einen Schlitz der Kederschiene, welcher ausreichend eng bemessen ist, um den Keder bzw. dessen schlaufenartigen Bereich senkrecht zur länglichen Erstreckungsrichtung der Kederschiene formschlüssig in dieser zu halten.
  • Hierdurch kann eine Verbindung zwischen einer Verbindungsschiene und wenigstens einem Schienenhalter wie zuvor beschrieben umgesetzt werden. Dabei kann die Anbindung des Keders über dessen Kederfahne an dem Material der Zeltaußenhaut, welche vorzugsweise ein entsprechendes Textil bzw. eine entsprechende Plane aufweist, besonders einfach erfolgen. Insbesondere kann ein Textil, d.h. ohne zusätzliches Rohr, ausgebildeter Keder zusammen mit der übrigen Zeitaußenhaut gefaltet werden, so dass die Zeitaußenhaut platzsparender transportiert und gelagert werden kann. Auch kann diese Art der Verbindung mit einem vergleichsweise geringen Aufwand und bzw. oder mit einem vergleichsweise geringen Gewicht umgesetzt werden. Dennoch kann eine robuste, witterungsbeständige und bzw. oder verschleißarme derartige Verbindung realisiert werden.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist wenigstens ein Tragbogen wenigstens eine erste Tragbogenstange und eine zweite Tragbogenstange auf, welche am First der Zelts lösbar miteinander verbunden sind. Dies kann es ermöglichen, den Abschnitt des Tragbogens, welcher sich beidseitig vom First des aufblasbaren Zelts erstreckt, an der errichteten Zeitaußenhaut montieren und am First miteinander verbinden zu können, ohne den Bereich des First selbst erreichen zu müssen. Dies kann somit die Verwendung von Leitern und dergleichen einsparen, was den Aufbau und bzw. oder den Abbau deutlich beschleunigen und bzw. oder vereinfachen kann. Dabei kann dennoch ein sicherer Halt zwischen den beiden Tragbogenstangen am First erreicht werden, welcher gleichzeitig einfach und bzw. oder schnell lösbar sein kann, wie nachfolgend näher erläutert werden wird.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung erstrecken sich die Tragbogenstangen jeweils vom First bis zur jeweiligen Traufe des Zelts. Hierdurch kann der Bereich des Tragbogens zwischen Traufe und First auf beiden Seiten jeweils durch eine einzige Tragbogenstange gebildet werden, was den Aufbau und bzw. oder den Abbau entsprechend vereinfachen kann. Insbesondere kann die zuvor beschriebene Verbindung zwischen Traggerüst und Zeltaußenhaut durchgängig von der jeweiligen Traufe bis zum First genutzt werden. Auch können die Traufen bei derartigen aufblasbaren Zelten üblicherweise von einer Person im Stehen ohne Leitern und dergleichen erreicht werden, was den Aufbau und bzw. den Abbau des Traggerüsts an der errichteten Zeitaußenhaut vereinfachen und bzw. oder beschleunigen kann. Dabei kann sich die Tragbogenstange auch über den First und bzw. oder über die Traufe hinaus erstrecken, um dort mit einer weiteren Tragbogenstange bzw. mit einer Fußstütze verbunden zu werden.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist die erste Tragbogenstange eine Verbindungselementaufnahme auf, welche ein Verbindungselement der zweiten Tragbogenstange rastend aufnimmt.
  • Unter einer rastenden Verbindung wird ein formschlüssiger Halt zwischen dem Verbindungselement der zweiten Tragbogenstange und der Verbindungselementaufnahme der ersten Tragbogenstange verstanden, welcher durch ein federndes Nachgeben eines Rastelements des einen Verbindungspartners in eine korrespondierende Rastaufnahme des anderen Verbindungspartners eingegangen und federn auch wieder aufgelöst werden kann, wie nachfolgend noch näher beschrieben werden wird. Dies kann einen sichereren formschlüssigen Halt zwischen den beiden Tragbogenstangen ermöglichen, welcher auch wieder einfach und bzw. oder schnell aufgehoben werden kann, um das Traggerüst abzubauen.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist die erste Tragbogenstange oder die zweite Tragbogenstange ein Betätigungselement auf, welches ausgebildet ist, bei Betätigung die rastende Verbindung zwischen der zweiten Verbindungsstange und der ersten Verbindungsstange aufzuheben. Ein entsprechendes Betätigungselement ist vorzugsweise derart an der entsprechenden Tragbogenstange angeordnet, dass es im errichteten Zustand des Traggerüst von einer Person einfach und insbesondere ohne Leitern, Stangen oder sonstige Hilfsmittel erreicht werden kann, um betätigt zu werden. Ein derartiges Betätigungselement kann durch Drücken, Drehen, Ziehen oder sonstige Bewegung bzw. Betätigung die zuvor beschriebene Rastverbindung wieder aufheben, indem der formschlüssige Halt aufgelöst wird. Hierzu kann das Betätigungselement als Druckmittel bzw. als Drehmittel wie z.B. als eine Stange oder als ein Zugmittel wie z.B. als ein Seil und insbesondere als ein metallisches Seil ausgebildet sein. Dies kann insbesondere durch das Einfedern eines Rastelements oder durch das Einfedern eines Vorsprungs einer Rastaufnahme erfolgen, so dass die beiden Tragbogenstangen gegenüber einander freigegeben und von einander gelöst werden können, insbesondere das Verbindungselement der zweiten Tragbogenstange aus der Verbindungselementaufnahme der ersten Tragbogenstange herausgezogen werden kann. Dies kann eine einfache, sichere und bzw. oder reversible bzw. zerstörungsfrei trennbare Rastverbindungen zwischen den beiden Tragbogenstangen ermöglichen.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist die erste Tragbogenstange oder die zweite Tragbogenstange ausgebildet, das Betätigungselement zumindest abschnittsweise durch sich hindurch zu führen.
  • Das Betätigungsmittel kann dabei aus der Tragbogenstange bzw. aus dessen Hohlprofil hervortreten, um vom Benutzer erreicht und betätigt werden zu können. Alternativ kann das Betätigungsmittel mittels eines Hebels, eines Knopfes und dergleichen für die Person durch das Äußere der Tragbogenstange bedienbar gemacht werden. In jedem Fall kann die Zugänglichkeit zum Betätigungselement für den Benutzer verbessert, vereinfacht und bzw. oder beschleunigt werden. Insbesondere kann das Betätigungselement für den Benutzer ohne Hilfsmittel wie Leiter und dergleichen erreichbar gemacht werden. Auch kann das Betätigungselement geschützt werden, um nicht durch äußere Einflüsse beschädigt zu werden. Insbesondere bei der Verwendung eines flexiblen Zugmittels wie z.B. eines Seils kann verhindert werden, dass ein außerhalb der Tragbogenstange verlaufendes Seil sich mit anderen Gegenständen oder mit einer Person verheddern und bzw. oder einen anderen Gegenstand beschädigen bzw. eine Person verletzten kann.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist das Verbindungselement der zweiten Tragbogenstange federnd in der Verbindungselementaufnahme der ersten Tragbogenstange einrastend ausgebildet, wobei das Verbindungselement der zweiten Tragbogenstange ausgebildet ist, durch das Betätigungselement federnd aus dem eingerasteten Zustand gelöst zu werden. Hierdurch kann eine sichere jedoch einfach, schnell, reversible und bzw. oder zerstörungsfrei lösbare Verbindung geschaffen werden, wie zuvor bereits beschrieben.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist wenigstens ein Tragbogen wenigstens eine Stütze auf, welche eine der Tragbogenstangen auf einem Untergrund abstützt, wobei die Stütze längenveränderlich ausgebildet ist. Hierdurch kann eine Tragbogenstange gegenüber einem Untergrund, auf welchem die Zeltaußenhaut errichtet ist, abgestützt werden, so dass die Kräfte auf den Untergrund übertragen werden können, welche das Traggerüst von der Zeitaußenhaut aufnehmen kann. Dabei die Stütze längenveränderlich auszubilden kann eine flexible Anpassung an den Untergrund ermöglichen.
  • Hierzu kann die Stütze vorzugsweise eine Außenstütze und eine Innenstütze aufweisen, welche entlang der länglichen Erstreckungsrichtung der Stütze gegeneinander teleskopartig verschoben und in wenigstens zwei Positionen bzw. Längen gehalten werden können. Vorzugsweise können mehr als zwei Positionen bzw. Längen eingenommen werden. Es kann eine Veränderlichkeit der Länge in Stufen oder auch stufenlos erfolgen. Eine stufige Einstellung der Länge kann vorzugsweise formschlüssig z.B. durch das seitliche Einschieben eines Bolzens seitlich quer zur länglichen Erstreckungsrichtung der Stütze durch Außenstütze und Innenstütze hindurch erfolgen. Eine stufenlose Veränderlichkeit der Länge kann vorzugsweise kraftschlüssig z.B. durch einen Klemm- bzw. Spannmechanismus zwischen Außenstütze und Innenstütze erfolgen. Ferner kann die Stütze eine Fußplatte aufweisen, welche einen flächigen Kontakt zum Untergrund ermöglichen kann, um die Kräfte flächig an den Untergrund ableiten zu können. Auch kann hierdurch einem Einsinken in den Untergrund entgegengewirkt werden. Dabei die Fußplatte gelenkig oder sogar scharniergelenkig am unteren Ende der Stütze anzuordnen kann eine gewisse Ausgleichsmöglichkeit gegenüber Unebenheiten des Untergrunds ermöglichen. Außerdem kann das aufblasbare Zelt an der Fußplatte z.B. durch Gewichte und bzw. oder Bodenanker gegen Abheben aufgrund von angreifenden Winden gesichert werden.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist das aufblasbare Zelt bzw. dessen Zeltaußenhaut wenigstens einen aufblasbaren Stützschlauch zur Stabilisierung der Zeitaußenhaut im aufgeblasenen Zustand auf. Hierdurch kann, wie zuvor bereits erwähnt, ein aufblasbarer Rahmen der Zeltaußenhaut mit Druckluft gefüllt werden, um die Zeitaußenhaut an sich zu errichten. Über die errichtete Zeltaußenhaut bzw. auf die errichtete Zeltaußenhaut kann dann, insbesondere im Bereich der Dachflächen, das Traggerüst wie zuvor beschrieben errichtet werden. Hierdurch können die Vorteile eines aufblasbaren Zelts mit den zuvor beschriebenen Eigenschaften und Vorteilen einer erfindungsgemäßen Verbindung der Zeitaußenhaut zum Traggerüst genutzt und umgesetzt werden.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft auch einen Bausatz für ein aufblasbares Zelt wie zuvor beschrieben mit einer Zeitaußenhaut und mit einem Traggerüst, welches ausgebildet ist, die Zeitaußenhaut zumindest abschnittsweise außenseitig zu umgeben und mit der Zeltaußenhaut verbunden zu werden, wobei die Zeltaußenhaut wenigstens eine Verbindungsschiene und das Traggerüst wenigstens einen Schienenhalter, oder umgekehrt, aufweist, welche ausgebildet sind, die Zeltaußenhaut und das Traggerüst zu verbinden. Auf diese Art und Weise können eine Zeltaußenhaut und ein Traggerüst mit den zuvor beschriebenen Eigenschaften und Vorteilen bereitgestellt werden um ein aufblasbares Zelt wie zuvor beschrieben zu errichten und dessen zuvor beschriebenen Eigenschaften und Vorteile zu realisieren und zu nutzen.
  • Ein Ausführungsbeispiel und weitere Vorteile der Erfindung werden nachstehend im Zusammenhang mit den folgenden Figuren rein schematisch dargestellt und näher erläutert. Darin zeigt:
    • 1 eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen aufblasbaren Zelts;
    • 2 einen Querschnitt durch die Darstellung der 1 ohne dargestellte Zeitaußenhaut;
    • 3 eine seitliche Ansicht des Traggerüsts des erfindungsgemäßen aufblasbaren Zelts der 1 ohne dargestellte Zeitaußenhaut;
    • 4 eine perspektivische Darstellung einer ersten Tragbogenstange eines Tragbogens des Traggerüsts des erfindungsgemäßen aufblasbaren Zelts;
    • 5 eine perspektivische Darstellung einer zweiten Tragbogenstange eines Tragbogens des Traggerüsts des erfindungsgemäßen aufblasbaren Zelts;
    • 6 eine perspektivische Detailansicht der zweiten Tragbogenstange der 5;
    • 7 eine weitere perspektivische Detailansicht der zweiten Tragbogenstange der 5;
    • 8 eine seitliche Detailansicht der zweiten Tragbogenstange der 5;
    • 9 eine weitere seitliche Detailansicht der zweiten Tragbogenstange der 5;
    • 10 eine seitliche Detailansicht der ersten Tragbogenstange der 4;
    • 11 eine perspektivische Detailansicht der ersten Tragbogenstange der 4;
    • 12 eine perspektivische Detailansicht des erfindungsgemäßen aufblasbaren Zelts der 1;
    • 13 eine weitere perspektivische Detailansicht des erfindungsgemäßen aufblasbaren Zelts der 1;
    • 14 eine weitere perspektivische Detailansicht des erfindungsgemäßen aufblasbaren Zelts der 1;
    • 15 eine weitere perspektivische Detailansicht des erfindungsgemäßen aufblasbaren Zelts der 1;
    • 16 eine perspektivische Darstellung einer Stütze des Traggerüsts der 1 bis 3; und
    • 17 eine perspektivische Draufsicht auf eine Dachfläche des erfindungsgemäßen aufblasbaren Zelts der 1.
  • Die o.g. Figuren werden in kartesischen Koordinaten betrachtet. Es erstreckt sich eine Längsrichtung X, welche auch als Tiefe X oder als Länge X bezeichnet werden kann. Senkrecht zur Längsrichtung X erstreckt sich eine Querrichtung Y, welche auch als Breite Y bezeichnet werden kann. Senkrecht sowohl zur Längsrichtung X als auch zur Querrichtung Y erstreckt sich eine vertikale Richtung Z, welche auch als Höhe Z bezeichnet werden kann. Die Längsrichtung X und die Querrichtung Y bilden gemeinsam die Horizontale X, Y, welche auch als horizontale Ebene X, Y bezeichnet werden kann.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein aufblasbares Zelt 1, welches im Wesentlichen aus einer Zeltaußenhaut 10 sowie einem Traggerüst 2 besteht, welches auch als Rahmen 2 bezeichnet werden kann. Betrachtet wird ein aufblasbares Zelt 1 mit einer rechteckigen Grundfläche sowie einem Satteldach, wie es beispielsweise bei militärischen, humanitären sowie Katastropheneinsätzen z.B. als Unterkunft, als Sanitätsbereich und als Lagerfläche verwendet wird.
  • Die Zeitaußenhaut 10 weist einen Boden 11 auf, welcher dazu dient, auf einem Untergrund (nicht dargestellt), auf welchem das aufblasbare Zelt 1 errichtet wird, flächig ausgebreitet zu werden und den Innenraum zum Untergrund hin z.B. hinsichtlich Feuchtigkeit abzudecken bzw. abzudichten. In der vertikalen Richtung Z nach oben erstreckt sich der wesentliche Bereich der Zeltaußenhaut 10, welcher vorzugsweise einstückig mit dem Boden 11 ausgebildet ist, was die Abdichtung gegen Wasser und Ungeziefer verbessern kann. Dieser Bereich der Zeltaußenhaut 10 bildet die beiden Stirnflächen 12 sowie die beiden Seitenflächen 14, siehe z.B. 1, wobei eine Stirnfläche 12 einen Eingangsbereich 13 aufweist, siehe z.B. 17. Nach oben hin wird die Zeltaußenhaut 10 von zwei Dachflächen 15 abgeschlossen, welche die Form eines Satteldachs mit einem First 16 und zwei Traufen 17 bilden, welche sich in der Längsrichtung X erstrecken, siehe ebenfalls z.B. 1 und 17. Die Zeltaußenhaut 10 schließt hierdurch einen Innenraum des aufblasbaren Zelts 1 ein, welcher durch den Eingangsbereich 13 z.B. für Personen zugänglich ist.
  • Innenliegend sind an der Zeltaußenhaut 10 mehrere Schläuche angeordnet und mit dieser fest aber trennbar verbunden. Die Schläuche können mittels eines Gebläses (nicht dargestellt) mit Druckluft gefüllt werden, um die Zeltaußenhaut 10 aufzurichten und zu spannen. Hierdurch kann die Zeltaußenhaut 10 des aufblasbaren Zelts 1 einfach und schnell errichtet sowie durch das Ablassen der Luft auch wieder abgebaut werden. Die Schläuche verlaufen etwa parallel zu den Tragbögen 20 des Traggerüsts 2, welches weiter unten noch näher erläutert werden wird, sowie in der Längsrichtung X parallel zum First 16 sowie zu den Traufen 17. Hierdurch kann die Zeitaußenhaut 10 durch das Aufblasen quaderförmig errichtet werden.
  • Das Traggerüst 2 besteht im Wesentlichen aus den bereits erwähnten Tragbögen 20, welche identisch aufgebaut sind und parallel zueinander angeordnet verwendet werden, siehe z.B. 1, 3 und 17. Es werden wenigstens zwei Tragbögen 20 verwendet und im betrachteten Ausführungsbeispiel drei Tragbögen 20. Jeder Tragbogen 20 weist eine erste, rechte Tragbogenstange 21, siehe z.B. 4, und eine zweite, linke Tragbogenstange 22, siehe z.B. 5, auf, welche miteinander verbunden werden, wie weiter unten noch näher beschrieben werden wird. Jeweils am gegenüberliegenden Ende wird jede Tragbogenstange 21, 22 über ein Kopplungsstück 24 mit einer Stütze 25 verbunden und durch die Stütze 25 auf dem Untergrund abgestützt, siehe z.B. 1 bis 3 und 17. Die Tragbögen 20 werden dabei durch mehrere Verstrebungen 3 in der Längsrichtung X gehalten, siehe z.B. 3.
  • Jede erste, rechte Tragbogenstange 21 weist eine Verbindungselementaufnahme 21a auf, welche am firstseitigen Ende der Tragbogenstange 21 angeordnet ist und einen Aufnahmeraum 21b in Form einer maulartigen halbrunden Aussparung aufweist. Innerhalb des Aufnahmeraums 21b ist eine Rastaufnahme 21c in Form einer Bolzenaufnahme 21c als Aussparung im Material der Verbindungselementaufnahme 21a ausgebildet, siehe z.B. 10 und 11.
  • Korrespondierend weist jede zweite, linke Tragbogenstange 22 ein Verbindungselement 22a auf, welches das firstseitige Ende der zweiten, linken Tragbogenstange 22 etwa halbrund abschließt und dessen Außenkontur etwa der Innenkontur des Aufnahmeraum 21b der Verbindungselementaufnahme 21a der ersten, rechten Tragbogenstange 21 entspricht, siehe z.B. 8, 9 und 11. Senkrecht zur länglichen Erstreckungsrichtung der zweiten, linken Tragbogenstange 22 ist ein Rastelement 22b in Form eines Bolzens 22b angeordnet, welcher über eine mechanische Kraftumlenkung federnd in die zweite, linke Tragbogenstange 22 eingezogen werden und durch die Federkraft eines Federelements (nicht dargestellt) selbsttätig wieder gegenüber der Kontur der zweiten, linken Tragbogenstange 22 hervorragen kann.
  • Diese mechanische Kraftumlenkung kann betätigt werden, indem ein Hebelelement 22c von einem Betätigungselement 22d in Form eines Zugelements 22d, welches als Stahlseil 22d umgesetzt ist, entlang der länglichen Erstreckungsrichtung der zweiten, linken Tragbogenstange 22 gezogen wird. Hierzu wird das Stahlseil 22d auf der gegenüberliegenden Seite des Hebelelements 22c von einem Abschlusselement 22e in Form einer Klemmhülse 22e gehalten. Wird somit von einer Person, wie weiter unten näher erläutert werden wird, an dem Stahlseil 22d zum gegenüberliegenden Ende der zweiten, linken Tragbogenstange 22 gezogen, wird der Bolzen 22b von dem Hebelelement 22c mittels der mechanischen Kraftumlenkung in die zweite, linke Tragbogenstange 22 eingezogen und dabei das Federelement gespannt. Lässt die Person das Stahlseil 22d los, so wird der Bolzen 22b von dem Federelement wieder aus der zweiten, linken Tragbogenstange 22 herausgedrückt, siehe z.B. 8 und 9. Hierzu wird das Stahlseil 22d durch das Innere des hohlen Rechteckprofils der zweiten, linken Tragbogenstange 22 geführt und tritt an dem gegenüberliegenden Ende der zweiten, linken Tragbogenstange 22 durch eine Zugelementführung 24b des entsprechenden Kopplungsstücks 24 aus diesem heraus, so dass eine Person ein Auslöseelement 22f in Form einer Schlaufe 22f des Stahlseils 22d mit der Hand erreichen und an dem Stahlseil 22d wie zuvor beschrieben ziehen kann.
  • Das Kopplungsstück 24 weist dabei ein Kopplungsstückende 24a auf, welches gegenüber der länglichen Erstreckung der zweiten, linken Tragbogenstange 22 angewinkelt und ausgebildet ist, in eine korrespondierende Aussparung bzw. Profilöffnung der Stütze 25 einzugreifen. Die Stütze 25 besteht im Wesentlichen aus einer oberen Außenstütze 25a, welche ein rechteckiges Hohlprofil darstellt und in welches das Kopplungsstückende 24a eingeführt werden kann. Ferner weist die Stütze 25 eine Innenstütze 25b als weiteres rechteckiges Hohlprofil auf, welches einen geringeren Querschnitt als die obere Außenstütze 25a besitzt und von dem entgegengesetzten Ende in der Außenstütze 25a angeordnet ist. Die Außenstütze 25a und die Innenstütze 25b können somit in der länglichen Erstreckungsrichtung der Stütze 25 gegeneinander verschoben und durch einen Bolzen (nicht dargestellt), welcher durch zueinander korrespondierende Durchgangsöffnungen der Außenstütze 25a und der Innenstütze 25b gesteckt werden kann, in verschiedenen Positionen zueinander fixiert werden. Hierdurch kann die Länge der Stütze 25 in diskreten Schritten verändert werden. Die Innenstütze 25b ist am gegenüberliegenden Ende über ein Halterungselement 25c in Form eines Scharniergelenks 25c mit einer Fußplatte 25d verbunden, welche flächig auf dem Untergrund aufliegen und hierdurch den Tragbogen 20 auf dem Untergrund abstützen kann. Mittels des Scharniergelenks 25c kann dabei ein gewisser Ausgleich gegenüber einem unebenen Untergrund erfolgen.
  • Wie bereits erwähnt sind die einzelnen Tragbögen 20 in der Längsrichtung X miteinander verstrebt, um das Traggerüst 2 als Ganzes zu stabilisieren. Die Tragbögen 20 weisen hierzu jeweils zwei Strebenhalterungen 30 auf, wobei eine Strebenhalterung 30 jeweils nahe dem Kopplungsstück 24, siehe z.B. 6 und 7, und das andere Kopplungsstück 24 nahe dem First 16 angeordnet ist, siehe z.B. 1, 3 und 17. Jede Verstrebung 3 zwischen zwei unmittelbar benachbart zueinander angeordneten Tragbögen 20 wird durch zwei sich überkreuzende Streben 31, 32 gebildet, welche jeweils mit einem Ende an einer der beiden Strebenhalterungen 30 gehalten werden, siehe ebenfalls z.B. 1, 3 und 17.
  • Die Verbindung zwischen der durch Aufblasen errichteten Zeltaußenhaut 10 und dem Traggerüst 2 wird dadurch hergestellt, dass die beiden Tragbogenstangen 21, 22 je nach Erstreckung der Dachflächen 15 jeweils von wenigstens zwei, vorzugsweise eher drei und im betrachteten Ausführungsbeispiel von vier in der länglichen Erstreckungsrichtung der Tragbogenstangen 21, 22 zueinander beabstandet angeordnete Schienenhalter 23 in Form von kurzen Kederschienen 23 aufweisen. Jede Kederschiene 23 weist einen Schlitz 23a auf, welcher sich in der länglichen Erstreckungsrichtung der Tragbogenstange 21, 22 erstreckt und abgerundete Kanten aufweist. Innerhalb jeder Kederschiene 23 wird ein Innenraum 23b gebildet.
  • In den Abschnitten der Zeltaußenhaut 10, welche im errichteten Zustand des Traggerüsts 2 direkt unterhalb der Tragbögen 20 verlaufen, ist außenseitig auf der Zeltaußenhaut 10 jeweils eine Verbindungsschiene 18 angeordnet, siehe z.B. 1, 2 und 17. Jede Verbindungsschiene 18 ist dabei als Keder 18a ausgebildet, welcher mittels einer Kederfahne 18a mit der Zeltaußenhaut 10 z.B. durch Verkleben, Verschweißen oder Vernähen verbunden ist. Jede Verbindungsschiene 18 erstreckt sich dabei etwa von der einen Traufe 17 über den First 16 hinweg zur gegenüberliegenden Traufe 17, siehe z.B. 13 und 14, wobei die Verbindungsschiene 18 auch zweiteilig ausgeführt und im Bereich des Firsts 16 unterbrochen sein kann. Im errichteten Zustand der Zeltaußenhaut 10 sowie des Traggerüsts 2 verlaufen die Keder 18a der Verbindungsschienen 18 in den Innenräumen 23b der Kederschienen 23 und die Kederfahnen 18b in den Schlitzen 23a der Kederschienen 23, siehe z.B. 12.
  • Hierdurch wird die Zeltaußenhaut 10 an vier Stellen pro Tragbogenstange 21, 22 jeweils über die Erstreckung der Kederschienen 23 mit dem Traggerüst 2 verbunden, so dass die Kräfte, welche z.B. durch das Gewicht der Zeitaußenhaut 10 bewirkt werden, aber auch zusätzliche Kräfte wie z.B. das Gewicht von auf den Dachflächen 15 liegendem Schnee, gleichmäßiger und großflächiger auf das Traggerüst 2 übertragen werden können als bisher bekannt.
  • Vorteilhaft ist aber auch die Vereinfachung des Aufbaus sowie des Abbaus des Traggerüsts 2 gegenüber bekannten derartigen aufblasbaren Zelten 1. So kann erfindungsgemäß zunächst die Zeltaußenhaut 10 wie gewohnt durch das Aufblasen der Stützschläuche errichtet werden. Anschließend kann von einer Person die erste, rechte Tragbogenstange 21 mit ihren vier Kederschienen 23 an einer Traufe 17 auf eine Verbindungsschiene 18 der Zeltaußenhaut 10 aufgeschoben werden, bis die Verbindungselementaufnahme 21a den First 16 erreicht. In diesem Zustand kann das Kopplungsstückende 24a des Kopplungsstücks 24 der ersten, rechten Tragbogenstange 21 in das obere Ende einer Stütze 25 gesteckt werden, welche zuvor z.B. durch Anlehen an die entsprechende Seitenfläche 14 der Zeltaußenhaut 10 von derselben Person bereitgestellt wurde. Ggfs. kann dann auch die Einstellung der Länge der Stütze 25 erfolgen, wie zuvor beschrieben. In jedem Fall kann sich die Person nun von der ersten, rechten Tragbogenstange 21 entfernen, ohne dass diese in ihrer Position gehalten werden muss.
  • Vergleichbar kann die Person anschließend die zweite, linke Tragbogenstange 22 mit ihren vier Kederschienen 23 von der gegenüberliegenden Seite auf die gegenüberliegende Verbindungsschiene 18 der Zeltaußenhaut 10 aufschieben. Ggfs. mit etwas Schwung bzw. Kraft der Person kann das Verbindungselement 22a der zweiten, linken Tragbogenstange 22 dann in die Verbindungselementaufnahme 21a der vorpositionierten ersten, rechten Tragbogenstange 21 derart eingeschoben werden, dass der Bolzen 22b der zweiten, linken Tragbogenstange 22 federnd eingedrückt werden und anschließend in die Bolzenaufnahme 21c der Verbindungselementaufnahme 21a der ersten, rechten Tragbogenstange 21 einrasten kann. Hierdurch kann die zuvor beschriebene Verbindung zwischen den beiden Tragbogenstangen 21, 22 einfach, schnell und zuverlässig hergestellt werden, ohne dass die Person hierfür im Bereich des Firsts 16 oder der Dachflächen 15 tätig werden müsste. Vielmehr kann die Person auf dem Untergrund stehend alle Handlungen, welche zum Aufbau eines Tragbogens 20 erforderlich sind, ohne Hilfsmittel im Bereich der Traufen 17 ausführen. Dies kann die Person nun dadurch abschließen, dass auch bei der zweiten, linken Tragbogenstange 22 eine Stütze 25 wie zuvor beschrieben angeordnet wird. Anschließend kann die Verstrebung 3 zwischen den Tragbögen 20 montiert werden.
  • Ebenso einfach kann erfindungsgemäß der Abbau des Traggerüsts 20 verlaufen. Hierzu kann in der umgekehrten Reihenfolge zunächst die Stütze 25 der zweiten, linken Tragbogenstange 22 wieder entfernt werden. Nun kann die Person an der Schlaufe 22f der zweiten, linken Tragbogenstange 22 ziehen, was ggfs. ruckartig erfolgen kann. Gleichzeitig kann die Person die zweite, linke Tragbogenstange 22 selbst zur Traufe 17 hin ziehen, so dass das Verbindungselement 22a der zweiten, linken Tragbogenstange 22 aus der Verbindungselementaufnahme 21a der ersten, rechten Tragbogenstange 21 herausgezogen werden kann, sobald der Bolzen 22b der zweiten, linken Tragbogenstange 22 durch das Ziehen des Stahlseils 22d mittels der Schlaufe 22f ausreichend aus der Bolzenaufnahme 21c der ersten, rechten Tragbogenaufnahme 21 gelöst wurde. Dann kann die zweite, linke Tragbogenstange 22 von der Person von der Verbindungsschiene 18 der Zeitaußenhaut 10 heruntergezogen werden, was geführt erfolgen kann. Hierdurch kann ein seitliches Herunterfallen der gelösten zweiten, linken Tragbogenstange 22 verhindert werden.
  • Anschließend kann auch die Stütze 25 der ersten, rechten Tragbogenstange 21 sowie die erste, rechte Tragbogenstange 21 selbst wie zuvor beschrieben entfernt werden. Anschließend kann ein Abbau der errichteten Zeltaußenhaut 10 wie bisher bekannt erfolgen.
  • Bezugszeichenliste
  • X
    Längsrichtung; Tiefe; Länge
    Y
    Querrichtung; Breite
    Z
    vertikale Richtung; Höhe
    X, Y
    Horizontale; horizontale Ebene
    1
    aufblasbares Zelt
    10
    Zeltaußenhaut
    11
    Boden
    12
    Stirnflächen
    13
    Eingangsbereich
    14
    Seitenflächen
    15
    Dachflächen
    16
    First
    17
    Traufen
    18
    Verbindungsschienen
    18a
    Keder bzw. Kederwulst
    18b
    Kederfahne
    2
    Traggerüst; Rahmen
    20
    Tragbögen
    21
    erste, rechte Tragbogenstangen
    21a
    Verbindungselementaufnahmen der ersten Tragbogenstangen 21
    21b
    Aufnahmeräume der Verbindungselementaufnahmen 21a
    21c
    Rastaufnahmen bzw. Bolzenaufnahmen der Aufnahmeräume 21b
    22
    zweite, linke Tragbogenstangen
    22a
    Verbindungselemente der zweiten Tragbogenstangen 22
    22b
    Rastelemente bzw. Bolzen der Verbindungselemente 22a
    22c
    Hebelelemente der Verbindungselemente 22a
    22d
    Betätigungselemente, Zugelemente bzw. Stahlseile der Verbindungselemente 22a
    22e
    Abschlusselemente bzw. Klemmhülse der Zugelemente 22d
    22f
    Auslöseelemente bzw. Schlaufen der Zugelemente 22d
    23
    Schienenhalter; Kederschienen
    23a
    Schlitze der Schienenhalter 23
    23b
    Innenräume der Schienenhalter 23
    24
    Kopplungsstücke
    24a
    Kopplungsstückenden
    24b
    Zugelementführung
    25
    Stützen
    25a
    Außenstützen
    25b
    Innenstützen
    25c
    Halterungselemente bzw. Scharniergelenke
    25d
    Fußplatten
    3
    Verstrebungen
    30
    Strebenhalterungen der Tragbogenstangen 21, 22
    31
    erste, untere Streben
    32
    zweite, obere Strebe
    33
    Sicherungsringe für Auslöseelemente 22f bzw. Schlaufen der Zugelemente 22e
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
    • EP 1229187 B1 [0004, 0005, 0010, 0012]

Claims (15)

  1. Aufblasbares Zelt (1) mit einer Zeitaußenhaut (10) und mit einem Traggerüst (2), welches die Zeitaußenhaut (10) zumindest abschnittsweise außenseitig umgibt und mit der Zeltaußenhaut (10) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitaußenhaut (10) wenigstens eine Verbindungsschiene (18) und das Traggerüst (2) wenigstens einen Schienenhalter (23), oder umgekehrt, aufweist, welche die Zeltaußenhaut (10) und das Traggerüst (2) verbinden.
  2. Aufblasbares Zelt (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Traggerüst (2) wenigstens zwei Tragbögen (20) aufweist, welche parallel zueinander angeordnet und miteinander verstrebt sind, wobei die Zeitaußenhaut (10) mit wenigstens einem der beiden Tragbögen (20) verbunden ist.
  3. Aufblasbares Zelt (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsschiene (18) zumindest abschnittsweise parallel zu einem der Tragbögen (20) verläuft.
  4. Aufblasbares Zelt (1) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schienenhalter (23) zumindest abschnittsweise parallel zu einem der Tragbögen (20) verläuft.
  5. Aufblasbares Zelt (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von Schienenhaltern (23), welche die Zeltaußenhaut (10) und das Traggerüst (2) mittels der Verbindungsschiene (18) verbinden.
  6. Aufblasbares Zelt (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsschiene (18) einen Keder (18a) aufweist, welcher mittels einer Kederfahne (18b) mit der Zeitaußenhaut (10) verbunden ist, und der Schienenhalter (23) eine Kederschiene (23) aufweist.
  7. Aufblasbares Zelt (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Tragbogen (20) wenigstens eine erste Tragbogenstange (21) und eine zweite Tragbogenstange (22) aufweist, welche am First (16) der Zelts (1) lösbar miteinander verbunden sind.
  8. Aufblasbares Zelt (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Tragbogenstangen (21, 22) jeweils vom First (16) bis zur jeweiligen Traufe (17) des Zelts (1) erstrecken.
  9. Aufblasbares Zelt (1) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Tragbogenstange (21) eine Verbindungselementaufnahme (21a) aufweist, welche ein Verbindungselement (22a) der zweiten Tragbogenstange (22) rastend aufnimmt.
  10. Aufblasbares Zelt (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Tragbogenstange (21) oder die zweite Tragbogenstange (22) ein Betätigungselement (22d) aufweist, welches ausgebildet ist, bei Betätigung die rastende Verbindung zwischen der zweiten Verbindungsstange (22) und der ersten Verbindungsstange (21) aufzuheben.
  11. Aufblasbares Zelt (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Tragbogenstange (21) oder die zweite Tragbogenstange (22) ausgebildet ist, das Betätigungselement (22d) zumindest abschnittsweise durch sich hindurch zu führen.
  12. Aufblasbares Zelt (1) nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (22a) der zweiten Tragbogenstange (22) federnd in der Verbindungselementaufnahme (21a) der ersten Tragbogenstange (21) einrastend ausgebildet ist, wobei das Verbindungselement (22a) der zweiten Tragbogenstange (22) ausgebildet ist, durch das Betätigungselement (22d) federnd aus dem eingerasteten Zustand gelöst zu werden.
  13. Aufblasbares Zelt (1) nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Tragbogen (20) wenigstens eine Stütze (25) aufweist, welche eine der Tragbogenstangen (21, 22) auf einem Untergrund abstützt, wobei die Stütze (25) längenveränderlich ausgebildet ist.
  14. Aufblasbares Zelt (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch wenigstens einen aufblasbaren Stützschlauch zur Stabilisierung der Zeltaußenhaut (10) im aufgeblasenen Zustand.
  15. Bausatz für ein aufblasbares Zelt (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, mit einer Zeitaußenhaut (10) und mit einem Traggerüst (2), welches ausgebildet ist, die Zeitaußenhaut (10) zumindest abschnittsweise außenseitig zu umgeben und mit der Zeltaußenhaut (10) verbunden zu werden, wobei die Zeitaußenhaut (10) wenigstens eine Verbindungsschiene (18) und das Traggerüst (2) wenigstens einen Schienenhalter (23), oder umgekehrt, aufweist, welche ausgebildet sind, die Zeitaußenhaut (10) und das Traggerüst (2) zu verbinden.
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