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DE102019006015B4 - Verfahren/Technik zur Herstellung von illuminierenden, handgemalten Bildern mit immateriell farbigem Licht als teilweisen ,,Farbenersatz'' für materielle Farben sowie zur Erreichung einer perfekten, materiellen Farbe ,,Schwarz". - Google Patents

Verfahren/Technik zur Herstellung von illuminierenden, handgemalten Bildern mit immateriell farbigem Licht als teilweisen ,,Farbenersatz'' für materielle Farben sowie zur Erreichung einer perfekten, materiellen Farbe ,,Schwarz". Download PDF

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DE102019006015B4
DE102019006015B4 DE102019006015.6A DE102019006015A DE102019006015B4 DE 102019006015 B4 DE102019006015 B4 DE 102019006015B4 DE 102019006015 A DE102019006015 A DE 102019006015A DE 102019006015 B4 DE102019006015 B4 DE 102019006015B4
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  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)

Abstract

Verfahren zur Herstellung von illuminierenden, handgemalten Bildern mit immateriell farbigem Licht als teilweisen Farbenersatz für materielle Farben dadurch gekennzeichnet, dass auf einen illuminierenden, hintergrundbeleuchteten Bildträger (1) Farbe aufgebracht oder gemalt wird, idealerweise mit Acryl- oder Öl-Farben oder auch andere Farbmaterialien wie Wachs oder Graphit genutzt werden können und in weiteren Verfahrensschritten die realen Farben teilweise wieder abgetragen, reduziert oder abgeschwächt (8) werden, um diese mit den Farben des illuminierenden Hintergrundlichtes in Wechselwirkung zu bringen, wobei das illuminierende gemalte Bild nur mit einer Hintergrundbeleuchtung funktioniert, die mit einem neuartigen selbstentwickelten System funktioniert, wobei das Bildträgermaterial (1), insbesondere Leinwand, auf einen technisch neuartigen Rahmen (2) bespannt wird, wobei das Bildträgermaterial (1) über den transparenten Rahmen (2) aufgezogen wird und an die dafür vorgesehene Holzleiste (4), welche wiederum aufgrund seiner Herstellungsart bereits fest an dem diffusen oder transparenten Plexiglasrahmen (2) angenietet oder verklebt (3) ist, rückwärtig angetackert wird und gewährleistet somit auch ein Leuchten an den Seiten des Bildträgers (1). Der Bildträger wird dabei von den LED- Strips (5) oder anderen Lichtquellen, die bereits an der idealerweise reflektierenden Rückwand (6) angebracht sind, angeleuchtet, wodurch der gesamte Bildträger auch an den Seiten leuchtet oder illuminiert. Die Stromversorgung findet wahlweise über einen Netzschalter oder Akku (7) statt.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein technisches Malverfahren zum Gestallten von illuminierenden Oberflächen (selbstleuchtende Bilder) welche handgemalt sind und einen dreidimensionalen Nebeneffekt aufweisen, wobei der Bildträger (Bsp. Canvas, Leinwand, Kunststoff, Papier etc.) durch eine entsprechende Hintergrundbeleuchtung angestrahlt wird, um auf der Betrachter-Seite des Bildträgers extrem kontrastreiche Farbstrukturen abbilden zu können, so das an verschiedenen Stellen der Oberfläche die materiellen Farben zusätzlich angeritzt, geschliffen bzw. verschiedenartig abgetragen werden, um die immateriellen Farben (RGB und Weiß) des Lichtes an diesen Stellen mehr oder weniger durchscheinen zu lassen, wobei überwiegend die materielle Farbe „Weiß“ durch weißes Licht ersetzt wird, bzw. aufgrund der dadurch herrschenden Schatteneinwirkungen auf die materiellen Farben eine perfekte, quasi unangreifbare Farbe „Schwarz“ gewährleistet ist oder die materielle Farbe „Weiß“ aufgrund des wie oben erwähnten Schatteneinfalls als Grau verwendet wird oder materielle Farben mit dem immateriellen farbigen Licht gegenseitig in Wechselwirkung treten können und dadurch neue Gesetzmäßigkeiten bei Mischverhältnissen gegeben sind, wobei die materiellen Farben mit einer neuen Maltechnik, händisch oder maschinell auf- oder abgetragen werden, um den Effekt aller materiellen Farben mit den immateriellen, farbigen Lichtern ins Gleichgewicht zu bringen bzw. in Szene zu setzen und kann, hinsichtlich der künstlerischen Darstellung sowie des Herstellungsverfahrens als Illuminationsmalerei bezeichnet werden (Illuminalismus).
  • (Allgemeine Einleitung und Stand der Technik)
  • Abgrenzung der Illuminationsmalerei zur Lichtkunst:
    • Es ist bekannt, das Kunst mit Licht ein weites Feld an Ausgestaltungsinterpretationen hat. Die Definition der Ausprägungen hat Nina Hinrichs 2017 wie folgt zusammengefasst:
      • Lichtkunst lässt sich nicht in die klassischen Kunstgattungen einordnen, sondern besitzt Grenzen überschreitenden Charakter. So können Lichtkunstwerke beispielsweise zweidimensionale fluoreszierende Gemälde, multimediale Lichtinstallationen, Lichtskulpturen, Projektionen im öffentlichen Raum oder Performances mit Einbindung von Lichtelementen darstellen. Auch kann Lichtkunst Überschneidungen u.a. zu Land Art, Computerkunst, Film und Fotografie beinhalten. Somit umfasst der Begriff „Lichtkunst“ verschiedene und vielfältige künstlerische Formen und Spezifika.
    • Ein wesentliches Charakteristikum für die Definition von „Lichtkunst“ besteht darin, dass eine ästhetische Auseinandersetzung mit dem immateriellen Medium „Licht“ die Basis der künstlerischen Arbeit darstellt.
  • Quelle:
  • Titel Nina Hinrichs, Lichtkunst - Interdisziplinäre Kriterien zur kunstwissenschaftlichen Analyse, in: kunsttexte.de, Sektion Gegenwart, Nr. 1, 2017 (18 Seiten), www.kunsttexte.de. ; PD Dr. Nina Hinrichs, Dozentin für Kunstgeschichte und Kunstdidaktik an der Universität Paderborn.
  • Es ist zudem bekannt, dass ein Patent für ein Verfahren zur Herstellung von 3-D Strukturbildern ( DE 199 15 014A1 ) in der Warenklasse B44D2 /00 im Jahr 1999 (Wanger Holding) erteilt wurde, dass eine neue Technik als Verfahren zur Erstellung von Kunstwerken mit 3D Struktur beschreibt, indem durch verschiedene Auftrage-Techniken eine 3D Struktur entsteht. Dies beweist, dass ein Verfahren durch Abtragetechniken zur Herstellung von gemalten Kunstwerken, Patentqualitäten erhält.
  • (Nachteile)
  • Es gibt bis dato kein Verfahren zur Herstellung von gemalten Bildern, bei der eine farbig oder nur „weiß“ illuminierende Fläche (Bsp. Leinwand mit entsprechender Hintergrundbeleuchtung) technisch sowie malerisch mit der Vorderseite eines Bildträgers ins Verhältnis gebracht wird, bei welchem die materiellen Farben der Bildvorderseite mit „weiß“ und/oder „farbig“ illuminierenden Lichtern aus dem Hintergrund in Wechselwirkung treten, um sich hierdurch als künstlerisches Schaffen bzw. Kunstwerk zu manifestieren.
  • Außerdem gibt es bislang kein Verfahren, das die materiellen Farben auf der Betrachter-Seite des illuminierenden Bildträgers technisch und malerisch durch Ritzen, Scheuern, Schrubben etc. händisch oder maschinell so bearbeitet werden, dass die farbigen Lichter entsprechend mehr oder weniger durch die Leinwand hindurch scheinen können, um die materiellen Farben des Bildträgers entsprechend zu vervollständigen oder ihren eigentlichen Farbcharakter und Wirkungsintensität zu verändern, bzw. die ausgesparten oder bspw. angeritzten Farbstrukturen durch Licht zu ergänzen und/oder aufgrund des Schatteneinfalls aus der materiellen Farbe „Weiß“ ein illuminierendes „Grau“ zu erschaffen oder bspw. ein materielles „Blau“ mit „rötlich illuminierendem“ Licht in Wechselwirkung zu bringen, um eine „abweichende Farbe“ als die tatsächliche erscheinen zu lassen. Insbesondere gilt es zu betrachten, dass es bislang kein Verfahren gibt, welches die materielle Farbe „Schwarz“ aufgrund des rückwärtigen Schatteneinfalls in seiner Wirkung so zu intensivieren, dass hierdurch ein perfektes bzw. sehr tiefes und unangreifbares Schwarz realisiert werden kann.
  • Zudem gibt es bisher kein Mahlverfahren, welches sich primär damit beschäftigt durch verschiedenartige Auftrage- sowie Abtrage-Techniken eine Farbe von einer bspw. Leinwand eben wieder abzutragen, um somit immaterielles Licht als potenziellen Farbersatz in Szene zu setzen.
  • (Aufgabe)
  • Der vorliegenden Idee liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren für eine neue Maltechnik zu begründen (Illuminationsmalerei), bei der zum einen in Abgrenzung zur Lichtkunst das Licht nicht primär in einer ästhetischen Auseinandersetzung mit dem immateriellen Medium „Licht“ als künstlerische Basis verwendet wird, sondern das immaterielle Medium „Licht“ durch eine Hintergrundbeleuchtung als Ersatz einer materiellen Farbe (Weiß oder RGB- Farben) zu Geltung kommt und die ästhetische Auseinandersetzung mit dem farbigen Licht quasi nur sekundär genutzt wird.
  • Zum anderen liegt der vorliegenden Idee die Aufgabe zugrunde, durch gestalterisches Freilegen der materiellen Farben auf dem Bildträger, in diesem Fall durch Wasch-; Schmirgel-: Kratz-; Schrubb-; Abschleif- oder Radiertechniken etc. die Lichtquelle stellenweise so zu intensivieren (maschinell oder von Hand), damit die Wirkung eines Bildes mit allen relevanten Eigenschaften und Verfahren (z.B. Licht/ Schatten/ Farbintensität etc.) für dessen Machart vervollständigt werden kann (Patentqualität „Abtragen“ analog zu „Auftragen“ wie im o.g. Patent der 3D- Strukturbilder) um das Hintergrundlicht als illuminierende Farbe oder auch nur als Weißersatz erscheinen zu lassen.
  • (Vorteile)
  • Die Illuminationsmalerei integriert und begründet somit ein ganz neues Verfahren innerhalb der bisher angewandten, klassischen Malerei, indem sie das immaterielle Medium „Licht“ teilweise als Farbersatz, sowie zur Intensivierung der materiellen Farben und deren Strukturen praktiziert und schafft aufgrund der Symbiose zwischen materieller Farbe und immateriellem farbigen Licht nun weitaus umfangreichere Gestaltungsmöglichkeiten, da Aufgrund der Wechselwirkung zwischen farbigem Licht-/ Schatten und materieller Farbe nun eine völlig andere Gesetzmäßigkeit zum Mischen von Farben herrschen als bislang möglich gewesen war. Z.B. erscheint ein durch Schatten beeinflusstes, reines Weiß eher als Grau bzw. verstärkt oder verändert es seinen Charakter Aufgrund der Wärme oder Kälte eines weißen Lichtes.
  • Oder eine reale, gewöhnliche Farbe Schwarz, aus dem Hintergrund eines Bildträgers illuminierend, erscheint aufgrund dessen Schatteneinwirkung ausgesprochen tief und unangreifbar. (Die Tiefe der realen Schwarz Farbe ist vergleichbar mit dem Schwarz eines Fernsehers mit OLED Technologie)
  • Vorteilhaft sind insbesondere die Abtragetechniken, wobei die freien Flächen bzw. die Reststrukturen der abgetragenen Farbbereiche, ähnlich wie bei einem dreidimensionalen Effekt tiefenwirksam zu leuchten beginnen und mit Absicht starke Kontrastierungen zwischen dem Farbersatz „Licht“ und den realen Farben inszenieren, wobei das Gleichgewicht von materiellen Farben und dem Weiß sowie Farbersatz durch das immaterielle Licht nur entsteht, wenn diese explizit aufeinander abgestimmt sind und nur dann zum Tragen kommen, wenn der Bildträger von der Rückseite entsprechend angestrahlt wird und beschreibt somit ein völlig neuartiges Malverfahren welches Illuminalismus genannt wird und somit im Bereich der Illuminationsmalerei eingeordnet werden kann.
  • (Weiterbildungen/Ausbildungen der Erfindung/Nebenansprüche)
  • Um ein Illuminierenden Bildträger noch ästhetischer wirken zu lassen, ist bei vorliegender Idee die Möglichkeit geschaffen, dessen Wirkung und Ästhetik zu erweitern, indem der Trägerrahmen auf eine spezielle Art gebaut ist, um das Hintergrundlicht auch über den Seitenrahmen hindurch leuchten zu lassen, indem der Bildträger mit LED-Stripes als Lichtquelle ausgestattet wurde und die Rahmen aus einem durchscheinenden Material bestehen (z.B. transparentes oder diffuses Akrylglas, Plastik, etc.) und das Trägermaterial lichtdurchlässig ist.
  • Die Aufgabe des neuen Verfahrens, immaterielles Hintergrundlicht als Farbersatz für Weiß bzw. RGB-Farben durch Auf-/ und Abtrage Techniken von Farben auf einem lichtdurchlässigen Bildträgermaterial mit transparentem Rahmen eines selbstleuchtenden gemalten Bildes zu inszenieren wird mit den Schutzansprüchen 1-4 gelöst.
  • Zeichnungen sowie Verfahrensschritte:
  • Drei Darstellungen der Erfindung/Verfahrens:
  • Figurenliste
    • (1): Aufbau des Bildträgers mit Hintergrundbeleuchtung
    • (1) (1) Trägermaterial als Bildträger bspw. Leinwand
    • (1) (2) Transparenter Rahmen aus Acryl, Plexiglas, Kunststoff usw.)
    • (1) (3) Verklebter Transparenter Rahmen (2) mit Holzleiste (4)
    • (1) (4) Leiste, vorzugsweise aus Holz usw.
    • (1) (5) Lichtquelle, vorzugsweise LED-Stripes oder andere Lichtquelle
    • (1) (6) Rückwand, vorzugsweise reflektierend z.B. aus Holz ö.ä.
    • (1) (7) Stromversorgung über Netzschalter oder Akku
    • (2): Bemalter Bildträger ohne angeschaltete Hintergrundbeleuchtung Die Darstellung veranschaulicht das die Farben/Strukturen ohne die einwirken von Licht, keine optimale Ausstrahlung bzw. Entfaltung erreichen
    • (3): Bemalter Bildträger mit angeschalteter Hintergrundbeleuchtung
  • Die Darstellung veranschaulicht die Intensivierung der Farben und Strukturen, durch das einwirken des Lichtes.
  • Verfahrens- und Zeichnungserklärung
  • ABLAUF: Verfahrenslösung im Detail anhand der Explorationszeichnungen
  • Im Einzelnen wird gemäß der vorliegenden Erfindung ein Bildträgermaterial bspw. Leinwand (1) (1) auf einen technisch neuartigen Rahmen (2 bis 6) (Nebenanspruch) bespannt, wobei das Trägermaterial (1) über den transparenten Rahmen (2) aufgezogen wird und an die dafür vorgesehene Holzleiste (4) welcher wiederum, aufgrund seiner Herstellungsart, bereits fest an dem diffusen bzw. transparenten Plexiglasrahmen (2) angenietet/verklebt ist (siehe 3), rückwärtig angetackert und gewährleistet somit auch ein Leuchten an den Seiten des Bildträgers (1).
  • Der Bildträger kann nun von den LED- Strips (5) (oder einer anderen Lichtquelle) die bereits an der - idealerweise reflektierenden, Rückwand (6) angebracht sind - angeleuchtet werden, worauf der gesamte Bildträger nun auch an den Seiten, zu illuminieren beginnt. Die Stromversorgung findet dann wahlweise über einen Netzschalter bzw. Akku (7) statt.
  • Auf den illuminierenden Bildträger (1) (2) wird nun idealerweise mit Acryl oder Öl Farben aufgebracht bzw. gemalt (8) (wobei natürlich auch andere Farbmaterialien wie Wachs oder Grafit genutzt werden können). Bei den weiteren Verfahrensschritten werden die realen Farben teilweise wieder abgetragen, reduziert bzw. abgeschwächt (8) um diese mit den Farben des illuminierenden Hintergrundlichtes (3) in Harmonie bzw. Wechselwirkung zu bringen.
  • Dabei werden materielle Farben unter Berücksichtigung der Gesetzmäßigkeiten gewählt und vermischt, welche herrschen bzw. auf natürliche Art gegeben sind, wenn materielle Farben mit illuminierenden farbigen Licht aufeinander treffen (siehe 2 im Gegensatz zu 3) und sich gegenseitig beeinflussen, bzw. alle natürlichen Begebenheiten und Einflüsse, welche zwischen materiellen Farben und immateriellen farbigen Licht herrschen, werden durch entsprechendes vermischen der Farben sowie entsprechende Auf- und Abtrage- Techniken in eine ideale Symbiose gebracht, um auf diese Art und Weise künstlerisch gestaltet zu werden, um eine gewünschte Farbkomposition und Struktur kreieren zu können.
  • Das künstlerisch gestaltete Werk/ Bild (3) kommt daher nur dann zu seiner vollen Entfaltung, wenn der Bildträger von den LEDs (bzw. einer anderen Lichtquelle) (5) (3) rückwärtig angestrahlt ist und der Bildträger zu illuminieren beginnt (3)

Claims (3)

  1. Verfahren zur Herstellung von illuminierenden, handgemalten Bildern mit immateriell farbigem Licht als teilweisen Farbenersatz für materielle Farben dadurch gekennzeichnet, dass auf einen illuminierenden, hintergrundbeleuchteten Bildträger (1) Farbe aufgebracht oder gemalt wird, idealerweise mit Acryl- oder Öl-Farben oder auch andere Farbmaterialien wie Wachs oder Graphit genutzt werden können und in weiteren Verfahrensschritten die realen Farben teilweise wieder abgetragen, reduziert oder abgeschwächt (8) werden, um diese mit den Farben des illuminierenden Hintergrundlichtes in Wechselwirkung zu bringen, wobei das illuminierende gemalte Bild nur mit einer Hintergrundbeleuchtung funktioniert, die mit einem neuartigen selbstentwickelten System funktioniert, wobei das Bildträgermaterial (1), insbesondere Leinwand, auf einen technisch neuartigen Rahmen (2) bespannt wird, wobei das Bildträgermaterial (1) über den transparenten Rahmen (2) aufgezogen wird und an die dafür vorgesehene Holzleiste (4), welche wiederum aufgrund seiner Herstellungsart bereits fest an dem diffusen oder transparenten Plexiglasrahmen (2) angenietet oder verklebt (3) ist, rückwärtig angetackert wird und gewährleistet somit auch ein Leuchten an den Seiten des Bildträgers (1). Der Bildträger wird dabei von den LED- Strips (5) oder anderen Lichtquellen, die bereits an der idealerweise reflektierenden Rückwand (6) angebracht sind, angeleuchtet, wodurch der gesamte Bildträger auch an den Seiten leuchtet oder illuminiert. Die Stromversorgung findet wahlweise über einen Netzschalter oder Akku (7) statt.
  2. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass materielle Farben unter Berücksichtigung der Gesetzmäßigkeiten gewählt und vermischt werden, welche herrschen oder auf natürliche Art gegeben sind, wenn materielle Farben mit illuminierenden farbigen Licht aufeinander treffen und sich gegenseitig beeinflussen oder alle natürlichen Begebenheiten und Einflüsse, welche zwischen materiellen Farben und immateriellen farbigen Licht herrschen, durch entsprechendes Vermischen der Farben sowie entsprechende Auf- und Abtragetechniken in eine ideale Symbiose gebracht werden, um auf diese Art und Weise künstlerisch gestaltet zu werden, um eine gewünschte Farbkomposition und Struktur kreieren zu können.
  3. Verfahren nach den vorherigen Ansprüchen dadurch gekennzeichnet, dass das künstlerisch gestaltete Werk nur dann zu seiner vollen Entfaltung kommt, wenn der Bildträger von den LEDs oder einer anderen Lichtquelle (5) rückwärtig angestrahlt ist und der Bildträger zu illuminieren beginnt.
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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4262042A (en) 1979-11-13 1981-04-14 Boris Bruskin Method of producing a picture
DE19915014A1 (de) 1998-04-02 1999-10-07 Wanger Holding Anstalt Verfahren zur Herstellung von 3-D-Strukturbildern
US20060228523A1 (en) 2005-03-31 2006-10-12 Cronin Daniel J Light canvas
US20080120882A1 (en) 2006-09-18 2008-05-29 Christine Ann Mueller Lighting system
DE102012104580B4 (de) 2012-05-29 2014-05-22 Ralf-Thorsten Henning Flächenhaftes Leuchtobjekt und Verfahren zu seiner Herstellung

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