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Die Erfindung betrifft eine Verbrennungskraftmaschine für ein Kraftfahrzeug, insbesondere für einen Kraftwagen, gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.
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Eine solche Verbrennungskraftmaschine für ein Kraftfahrzeug, insbesondere für einen Kraftwagen, ist beispielsweise bereits der
DE 10 2009 043 087 A1 als bekannt zu entnehmen. Die Verbrennungskraftmaschine weist einen von Luft durchströmbaren Ansaugtrakt und wenigstens einen Brennraum auf, welcher mittels des Ansaugtrakts mit der den Ansaugtrakten durchströmenden Luft versorgbar ist. Außerdem umfasst die Verbrennungskraftmaschine einen in dem Ansaugtrakt angeordneten Luftfilter, mittels welchem die den Ansaugtrakt durchströmende Luft gefiltert werden kann. Die Verbrennungskraftmaschine weist außerdem einen von Abgas aus dem Brennraum durchströmbaren Abgastrakt auf, in welchem wenigstens eine von dem Abgas antreibbare Turbine, insbesondere eines Abgasturboladers, angeordnet ist. Außerdem ist in dem Abgastrakt wenigstens ein von dem Abgas durchströmbares Abgasnachbehandlungselement zum Nachbehandeln des Abgases angeordnet.
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Des Weiteren ist aus der
DE 10 2017 218 838 A1 eine Brennkraftmaschine mit einer Abgasanlage zum Abführen von Abgas der Brennkraftmaschine bekannt. Die
DE 10 2010 044 102 A1 offenbart eine Abgasanlage für eine Brennkraftmaschine. Darüber hinaus ist aus der
DE 10 2016 211 274 A1 ein Verfahren zur Abgasnachbehandlung eines Verbrennungsmotors mit einem Abgaskanal bekannt.
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Verbrennungskraftmaschine der eingangs genannten Art derart weiterzuentwickeln, dass ein besonders emissionsarmer Betrieb realisiert werden kann.
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Diese Aufgabe wird durch eine Verbrennungskraftmaschine mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen mit zweckmäßigen Weiterbildungen der Erfindung sind in den übrigen Ansprüchen angegeben.
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Um eine Verbrennungskraftmaschine der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art derart weiterzuentwickeln, dass ein besonders emissionsarmer Betrieb der Verbrennungskraftmaschine realisiert werden kann, ist erfindungsgemäß ein mit Luft aus einer Umgebung der Verbrennungskraftmaschine, insbesondere des Kraftfahrzeugs, versorgbarer und dadurch von der Luft aus der Umgebung durchströmbarer Luftpfad vorgesehen. In dem Luftpfad ist der Luftfilter angeordnet, mittels welchem die in den Luftpfad einströmende beziehungsweise eingeleitete Luft aus der Umgebung gefiltert werden kann. Dies bedeutet, dass der Luftpfad den Luftfilter umfasst. Wieder mit anderen Worten ausgedrückt ist der Luftfilter Bestandteil des Luftpfads. Der Luftpfad umfasst außerdem den in Strömungsrichtung der den Luftpfad durchströmenden Luft stromab des Luftfilters angeordneten und von der mittels des Luftfilters gefilterten Luft aus der Umgebung durchströmbaren Brennraum, sodass auch der Brennraum Bestandteil des Luftpfads ist. Dies bedeutet, dass die Luft, welche in den Luftpfad einströmt, den Luftpfad durchströmt und dabei zunächst durch den Luftfilter hindurchströmt und mittels des Luftfilters gefiltert wird. Daraufhin strömt die den Luftpfad durchströmende Luft durch den Brennraum, sodass der Brennraum in Strömungsrichtung der den Luftpfad durchströmenden Luft stromab des Luftfilters angeordnet ist. Somit ist auch der Brennraum Bestandteil des Luftpfads.
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In dem Luftpfad ist außerdem die Turbine angeordnet. In Strömungsrichtung der den Luftpfad durchströmenden Luft ist die Turbine stromab des Brennraums angeordnet, sodass die Turbine von der den Brennraum durchströmenden Luft aus der Umgebung durchströmbar ist. Die Luft, welche in den Luftpfad einströmt, strömt somit zunächst durch den Luftfilter und daraufhin durch den Brennraum und dann durch die Turbine. In dem Luftpfad ist außerdem das in Strömungsrichtung der den Luftpfad durchströmenden Luft stromab der Turbine angeordnete Abgasnachbehandlungselement angeordnet. Das Abgasnachbehandlungselement ist in Strömungsrichtung des den Abgastrakt durchströmenden Abgases stromab der Turbine in dem Abgastrakt angeordnet. Außerdem ist das Abgasnachbehandlungselement Bestandteil des Luftpfads, wobei das Abgasnachbehandlungselement über die Turbine und den Luftfilter mit der den Luftfilter, den Brennraum und die Turbine durchströmenden Luft aus der Umgebung versorgbar ist. Dadurch ist das Abgasnachbehandlungselement von der den Luftfilter, den Brennraum und die Turbine durchströmenden Luft aus der Umgebung durchströmbar.
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In dem Luftpfad ist außerdem ein Gebläse angeordnet, welches auch in dem Abgastrakt angeordnet ist. In Strömungsrichtung des den Abgastrakt durchströmenden Abgases das Gebläse stromab des Abgasnachbehandlungselements angeordnet. In Strömungsrichtung der den Luftpfad durchströmenden Luft ist das Gebläse stromab des Abgasnachbehandlungselements angeordnet. Somit strömt die Luft, welche in den Luftpfad einströmt, zunächst durch den Luftfilter hindurch und wird mittels des Luftfilters gefiltert. Daraufhin strömt den Luftpfad durchströmende Luft durch den Brennraum und dann durch die Turbine und daraufhin durch das Abgasnachbehandlungselement. Dann strömt die den Luftpfad durchströmende Luft zu dem beziehungsweise durch das Gebläse. Mittels des Gebläses ist beziehungsweise wird die Luft aus der Umgebung in den Luftpfad hineinförderbar beziehungsweise hineingefördert und durch den Luftpfad hindurchförderbar beziehungsweise hindurchgefördert.
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Das Gebläse kann eine Absaugpumpe, eine Strömungsmaschine, insbesondere eine Turbine, oder ein Lufteinblasesystem sein. Insbesondere ist das Gebläse dazu ausgebildet, die Luft aus der Umgebung in den Luftpfad hineinzufördern, insbesondere einzusaugen, und durch den Luftpfad hindurchzufördern, während ein befeuerter Betrieb der Verbrennungskraftmaschine unterbleibt beziehungsweise während die Verbrennungskraftmaschine deaktiviert ist. Insbesondere kann das Gebläse als eine Absaugpumpe fungieren, mittels welcher ein im Abgastrakt enthaltenes beziehungsweise aufgenommenes Gas, insbesondere Abgas der Verbrennungskraftmaschine, aus dem Abgastrakt herausgefördert beziehungsweise abgesaugt werden kann. Durch Absaugen des Gases aus dem auch als Abgassystem bezeichnende Abgastrakt mittels der Absaugpumpe entsteht im Abgastrakt ein Unterdruck. Durch Entstehung des Unterdrucks wird die Luft aus der Umgebung in den Luftpfad eingesaugt und schließlich durch den Luftpfad hindurchgefördert. Da der Luftpfad einen Luftfilter umfasst, ist die Luft, die aus der Umgebung stammt und schließlich das Abgasnachbehandlungselement durchströmt, sogenannte Reinluft. Mittels des Gebläses kann ein Massestrom erzeugt werden und der Massestrom wird beispielsweise durch das zuvor genannte Gas, insbesondere Abgas, gebildet, welches zunächst in dem Abgastrakt aufgenommen ist und mittels des Gebläses aus dem Abgastrakt herausgefördert wird.
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Vorzugsweise weist das Gebläse eine Düse auf, welche von der mittels des Gebläses geförderten Luft durchströmbar ist. Dadurch kann Luft besonders effektiv und effizient durch den Luftpfad hindurchgefördert werden. Die den Luftpfad durchströmende Luft aus der Umgebung enthält eine besonders große Menge an Sauerstoff, mittels welchen das Abgasnachbehandlungselement besonders vorteilhaft temperiert, insbesondere erwärmt oder warm gehalten werden kann, insbesondere auch dann, während einer befeuerter Betrieb der Verbrennungskraftmaschine verleibt beziehungsweise während die Verbrennungskraftmaschine deaktiviert ist.
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Beispielsweise ist das Abgasnachbehandlungselement ein Partikelfilter oder das Abgasnachbehandlungselement umfasst einen Partikelfilter. Mittels des Partikelfilters können im Abgas enthaltene Partikel, insbesondere Rußpartikel, aus dem Abgas herausgefiltert werden. Dadurch, dass das Abgasnachbehandlungselement mittels des Luftpfads mit der Luft aus der Umgebung versorgt werden kann, sodass die Luft aus der Umgebung das Abgasnachbehandlungselement durchströmen kann, kann beispielsweise ein Abbrand beziehungsweise ein Weiterbrennen von im Partikelfilter enthaltenem Ruß bewirkt, gefördert beziehungsweise angefacht werden. In der Folge kann der Partikelfilter insbesondere auch dann regeneriert werden, wenn beispielsweise ein befeuerter Betrieb der Verbrennungskraftmaschine verbleibt, das heißt wenn in dem Brennraum beziehungsweise in allen Brennräumen der Verbrennungskraftmaschine keine Verbrennungsvorgänge ablaufen.
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Der Effekt des zuvor beschriebenen Absaugens kann beispielsweise durch den Einsatz einer Venturi-Düse verbessert werden. Mit anderen Worten ist vorzugsweise in dem Luftpfad eine Venturi-Düse angeordnet, über welche die Luft aus der Umgebung mittels des Gebläses in dem Luftpfad einsaugbar und dadurch in den Luftpfad hineinförderbar ist. Insbesondere ist die Venturi-Düse beispielsweise Bestandteil einer Strahlpumpe, mittels welcher beispielsweise die Luft aus der Umgebung gefördert werden kann. Hierbei ist die Luft aus der Umgebung beispielsweise ein sogenanntes Saugmedium, welches dadurch mittels eines Treibmediums in den Luftpfad eingesaugt und durch den Luftpfad hindurchgefördert wird, dass das Treibmedium mittels des Gebläses gefördert wird. Als das Treibmedium wird beispielsweise das in dem Abgastrakt aufgenommene beziehungsweise den Abgastrakt durchströmende Gas, insbesondere Abgas, verwendet. Das Treibmedium strömt durch die Strahlpumpe, welche beispielsweise die zuvor genannte Venturi-Düse aufweist. Hierdurch wird auf hinlänglich bekannte Weise ein Unterdruck erzeugt, mittels welchem das Saugmedium in die Strahlpumpe und beispielsweise durch die Strahlpumpe gesaugt wird. In der Strahlpumpe vermischt sich beispielsweise das Saugmedium mit dem Treibmedium, woraufhin das Saugmedium und das Treibmedium, insbesondere gemeinsam, durch das Abgasnachbehandlungselement hindurchströmt. Hierdurch kann das Abgasnachbehandlungselement besonders vorteilhaft mit der Luft aus der Umgebung versorgt werden.
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Das Abgasnachbehandlungselement wird auch als Abgasnachbehandlungseinheit bezeichnet und umfasst beispielsweise einen Katalysator, insbesondere einen Oxidationskatalysator, und/oder einen Partikelfilter, insbesondere einen Dieselpartikelfilter (DPF), und/oder einen SCR-Katalysator und/oder eine andere Abgasnachbehandlungskomponente. Durch Verwendung des Luftpfads kann ein besonders emissionsarmer Betrieb der Verbrennungskraftmaschine realisiert werden, sodass insbesondere die CO2-Emissionen der Verbrennungskraftmaschine gering gehalten werden können. Außerdem kann im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen die Ölfertigung reduziert werden. Des Weiteren ist es möglich, den Luftpfad besonders bauraumgünstig und insbesondere zumindest nahezu bauraumneutral zu realisieren, sodass sich auf besonders bauraumgünstige Weise ein besonders emissionsarmer Betrieb der Verbrennungskraftmaschine realisieren lässt.
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Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels sowie anhand der Zeichnung. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in der einzigen Figur alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
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Die Zeichnung zeigt in der einzigen Fig. eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Verbrennungskraftmaschine für ein Kraftfahrzeug, insbesondere für einen Kraftwagen.
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Die einzige Fig. zeigt in einer schematischen Darstellung eine auch als Verbrennungsmotor bezeichnete und insbesondere als Hubkolbenmaschine ausgebildete Verbrennungskraftmaschine 10 für ein Kraftfahrzeug. Dies bedeutet, dass das beispielsweise als Kraftwagen, insbesondere als Personenkraftwagen, ausgebildete Kraftfahrzeug in seinem vollständig hergestellten Zustand die Verbrennungskraftmaschine 10 aufweist und mittels der Verbrennungskraftmaschine 10 angetrieben werden kann. Die auch als Verbrennungsmotor bezeichnete Verbrennungskraftmaschine 10 weist einen beispielsweise als Kurbelgehäuse ausgebildeten Motorblock 12 auf, durch welchen wenigstens ein oder mehrere Zylinder gebildet oder begrenzt sind. In dem Zylinder ist ein Kolben translatorisch bewegbar aufgenommen. Der Kolben und der Zylinder begrenzen jeweils teilweise einen Brennraum der Verbrennungskraftmaschine 10. Während eines befeuerten Betriebs der Verbrennungskraftmaschine 10 laufen in dem Brennraum Verbrennungsvorgänge. Im Rahmen des jeweiligen Verbrennungsvorgangs wird ein Kraftstoff-Luft-Gemisch verbrannt. Daraus resultiert Abgas der Verbrennungskraftmaschine 10. Die Verbrennungskraftmaschine 10 weist dabei einen von Luft durchströmbaren Ansaugtrakt 14 auf, mittels welchem der Brennraum mit der den Ansaugtrakt 14 durchströmenden Luft versorgt werden kann. Dabei ist in dem Ansaugtrakt 14 ein Luftfilter 16 angeordnet, mittels welchem die den Ansaugtrakt 14 durchströmende Luft gefiltert werden kann.
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Die Verbrennungskraftmaschine 10 weist außerdem einen von dem Abgas aus dem Brennraum durchströmbaren Abgastrakt 18 auf, in welchem wenigstens eine von dem Abgas antreibbare Turbine 20 angeordnet ist. Die Turbine 20 ist beispielsweise Bestandteil eines Abgasturboladers 22 der Verbrennungskraftmaschine 10. Der Abgasturbolader 22 weist beispielsweise auch einen in dem Ansaugtrakt 14 angeordneten Verdichter auf, welcher von der Turbine 20 antreibbar ist. Durch Antreiben des Verdichters wird mittels des Verdichters die den Ansaugtrakt 14 durchströmende Luft verdichtet. Die verdichtete Luft wird auch als Ladeluft bezeichnet. Dabei ist in dem Ansaugtrakt 14 beispielsweise ein auch als Ladeluftkühler bezeichnetes Kühlelement angeordnet, mittels welchem die verdichtete und dadurch erwärmte Luft gekühlt werden kann. In dem Abgastrakt 18 ist ein von dem Abgas durchströmbares Abgasrohr 24 angeordnet. Außerdem ist in dem Abgastrakt 18 ein auch als Abgaskrümmer oder Auspuffkrümmer bezeichneter Krümmer 26 angeordnet, welcher von dem Abgas aus dem Brennraum durchströmbar ist. In Strömungsrichtung des den Abgastrakt 18 durchströmenden Abgases ist das Abgasrohr 24 stromab des Krümmers 26 angeordnet.
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Außerdem ist in dem Abgastrakt 18 eine Abgasnachbehandlungseinrichtung 28 angeordnet, welche wenigstens zwei Abgasnachbehandlungselemente 30 und 32 aufweist. Die Abgasnachbehandlungselemente 30 und 32 sind in Strömungsrichtung des in Abgastrakt 18 des strömenden Abgases hintereinander beziehungsweise aufeinanderfolgend angeordnet. Außerdem sind die Abgasnachbehandlungselemente 30 und 32 in Strömungsrichtung des Abgastrakts 18 des strömenden Abgases stromab des Krümmers 26 und insbesondere stromab der Turbine 20 angeordnet. Mittels des jeweiligen Abgasnachbehandlungselements 30 beziehungsweise 32 kann das Abgas nachbehandelt werden. Beispielsweise weist zumindest eines der Abgasnachbehandlungselemente einen Partikelfilter auf, mittels welchem abgasenthaltende Partikel, insbesondere Rußpartikel, aus dem Abgas herausgefiltert werden können.
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Um nun einen besonders effizienten und kraftstoffverbrauchsarmen Betrieb der Verbrennungskraftmaschine 10 realisieren zu können, ist ein mit Luft aus einer Umgebung 34 der Verbrennungskraftmaschine 10, insbesondere des Kraftfahrzeugs, versorgbar und dadurch von der Luft aus der Umgebung 34 durchströmbarer Luftpfad 36 vorgesehen. In dem Luftpfad 36 ist der Luftfilter 16 angeordnet, mittels welchem die in den Luftpfad einströmende und somit eingeleitete und den Luftpfad 36 durchströmende Luft aus der Umgebung 34 gefiltert werden kann beziehungsweise gefiltert wird. Insbesondere sind in dem Luftpfad 36 auch der Verdichter und der Ladeluftkühler angeordnet, wobei der Ladeluftkühler in Strömungsrichtung des Ansaugtrakt 14 beziehungsweise den Luftpfad 36 durchströmende Luft stromab des Verdichters angeordnet ist. In Strömungsrichtung der den Ansaugtrakt 14 beziehungsweise den Luftpfad 36 durchströmende Luft sind der Verdichter und der Ladeluftkühler stromab des Luftfilters 16 angeordnet.
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Außerdem ist beispielsweise in dem Ansaugtrakt 14 eine in der Fig. nicht erkennbare Ladeluftleitung angeordnet, welche beispielsweise in Strömungsrichtung der den Ansaugtrakt 14 durchströmenden Luft stromab des Ladeluftkühlers angeordnet ist. Mittels der beispielsweise als Ladeluftverteiler fungierenden Ladeluftleitung wird die verdichtete Luft auf die Zylinder aufgeteilt beziehungsweise verteilt. Dabei ist vorzugsweise auch die Ladeluftleitung in dem Luftpfad 36 angeordnet, wobei die Ladeluftleitung in Strömungsrichtung der den Luftpfad 36 durchströmenden Luft stromab des Luftfilters 16, insbesondere stromab des Ladeluftkühlers, angeordnet ist. Des Weiteren ist in dem Luftpfad 36 der Brennraum angeordnet, welcher in Strömungsrichtung der den Luftpfad 36 durchströmenden Luft stromab des Luftfilters 16, insbesondere stromab der Ladeluftleitung, angeordnet ist. Somit ist der Brennraum von der mittels des Luftfilters 16 gefilterten und den Luftpfad 36 durchströmenden Luft aus der Umgebung 34 durchströmbar.
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In dem Luftpfad 36 ist auch die Turbine 20 angeordnet, die in Strömungsrichtung der den Luftpfad 36 durchströmenden Luft stromab des Brennraums angeordnet und demzufolge von der den Brennraum durchströmenden Luft aus der Umgebung 34 durchströmbar ist. Des Weiteren sind in dem Luftpfad 36 die Abgasnachbehandlungselemente 30 und 32 angeordnet, welche in Strömungsrichtung der den Luftpfad 36 durchströmenden Luft stromab der Turbine 20 angeordnet sind. Somit sind die Abgasnachbehandlungselemente 30 und 32 über die Turbine 20 mit der den Luftfilter 16, den Brennraum und die Turbine 20 durchströmenden Luft aus der Umgebung 34 versorgbar und dadurch von der den Luftfilter 16, den Brennraum und die Turbine 20 durchströmende Luft aus der Umgebung 34 durchströmbar.
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Des Weiteren ist in dem Luftpfad 36 ein Gebläse 38 angeordnet, welches auch in dem Abgastrakt 18 angeordnet ist. In Strömungsrichtung des den Abgastrakt 18 durchströmenden Abgases ist das Gebläse 38 stromab der Abgasnachbehandlungselemente 30 und 32 angeordnet. In Strömungsrichtung der den Luftpfad 36 durchströmenden Luft ist das Gebläse 38 stromab der Abgasnachbehandlungselemente 30 und 32 angeordnet. Mittels des Gebläses ist beziehungsweise wird die Luft aus der Umgebung 34 in den Luftpfad 36 hineinförderbar beziehungsweise hineingefördert und durch den Luftpfad hindurchförderbar beziehungsweise hindurchgefördert. Insgesamt ist erkennbar, dass die Luft, welche aus der Umgebung 34 in den Luftpfad 36 einströmt, zunächst den Luftfilter 16, dann den Verdichter, dann den Ladeluftkühler, dann die Ladeluftleitung, dann den Brennraum, dann die Turbine 20 und dann die Abgasnachbehandlungselemente 30 und 32 durchströmt und schließlich zu dem beziehungsweise durch das Gebläse 38 strömt beziehungsweise das Gebläse 38 passiert. Beispielsweise weist das Gebläse 38 eine Düse auf, welche von der den Luftpfad 36 durchströmenden Luft durchströmbar ist. Dadurch können die Abgasnachbehandlungselemente 30 und 32 besonders effektiv und effizient mit der Luft aus der Umgebung 34 versorgt werden.
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Vorzugsweise ist in dem Luftpfad 36 auch ein in der Fig. nicht erkennbarer Endschalldämpfer angeordnet, welcher auch in dem Abgastrakt 18 angeordnet ist. Dabei ist der Endschalldämpfer in Strömungsrichtung des den Abgastrakt 18 durchströmenden Abgases stromab des Gebläses 38 angeordnet. Demzufolge ist der Endschalldämpfer in Strömungsrichtung der den Luftpfad 36 durchströmenden Luft stromab des Gebläses 38 in dem Luftpfad angeordnet. Außerdem mündet der Luftpfad 36, insbesondere stromab des Gebläses 38 und insbesondere stromab des Endschalldämpfers, an beziehungsweise in die Umgebung 34. Somit kann die den Luftpfad 36 durchströmende Luft, nachdem sie die Abgasnachbehandlungselemente 30 und 32 durchströmt und das Gebläse 38 passiert sowie gegebenenfalls den Endschalldämpfer durchströmt hat, aus dem Luftpfad 36 ausströmen und an beziehungsweise in die Umgebung 34 strömen.
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Insgesamt ist erkennbar, dass die Abgasnachbehandlungselemente 30 und 32 mittels Luftpfad 36 besonders vorteilhaft mit der Luft aus der Umgebung 34 versorgt werden können. Hierdurch kann beispielsweise ein Abbrand von dem Partikelfilter erhaltenem Ruß aktiviert werden und/oder ein Weiterbrennen des Rußes im Partikelfilter kann gefördert oder angefacht werden. Somit kann beispielsweise der Partikelfilter auch dann regeneriert werden, wenn der befeuerte Betrieb der Verbrennungskraftmaschine 10 unterbleibt und insbesondere währen die Verbrennungskraftmaschine 10 deaktiviert ist.
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Bezugszeichenliste
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- 10
- Verbrennungskraftmaschine
- 12
- Motorblock
- 14
- Ansaugtrakt
- 16
- Luftfilter
- 18
- Abgastrakt
- 20
- Turbine
- 22
- Abgasturbolader
- 24
- Abgasrohr
- 26
- Krümmer
- 28
- Abgasnachbehandlungseinrichtung
- 30
- Abgasnachbehandlungselement
- 32
- Abgasnachbehandlungselement
- 34
- Umgebung
- 36
- Luftpfad
- 38
- Gebläse
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
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Zitierte Patentliteratur
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- DE 102009043087 A1 [0002]
- DE 102017218838 A1 [0003]
- DE 102010044102 A1 [0003]
- DE 102016211274 A1 [0003]