[go: up one dir, main page]

DE102018201726A1 - Verfahren und System zum Analysieren eines Bauteilsatzes - Google Patents

Verfahren und System zum Analysieren eines Bauteilsatzes Download PDF

Info

Publication number
DE102018201726A1
DE102018201726A1 DE102018201726.3A DE102018201726A DE102018201726A1 DE 102018201726 A1 DE102018201726 A1 DE 102018201726A1 DE 102018201726 A DE102018201726 A DE 102018201726A DE 102018201726 A1 DE102018201726 A1 DE 102018201726A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
component set
components
identification number
component
data
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE102018201726.3A
Other languages
English (en)
Inventor
Imre Orban
Tibor Matusek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Audi Hungaria Kft
Original Assignee
Audi Hungaria Kft
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Audi Hungaria Kft filed Critical Audi Hungaria Kft
Priority to DE102018201726.3A priority Critical patent/DE102018201726A1/de
Publication of DE102018201726A1 publication Critical patent/DE102018201726A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Images

Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06QINFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGY [ICT] SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES; SYSTEMS OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06Q10/00Administration; Management
    • G06Q10/08Logistics, e.g. warehousing, loading or distribution; Inventory or stock management

Landscapes

  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Economics (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Entrepreneurship & Innovation (AREA)
  • Human Resources & Organizations (AREA)
  • Marketing (AREA)
  • Operations Research (AREA)
  • Development Economics (AREA)
  • Strategic Management (AREA)
  • Tourism & Hospitality (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Business, Economics & Management (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Management, Administration, Business Operations System, And Electronic Commerce (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Analysieren eines Bauteilsatzes (BS), welcher mehrere Bauteile (B1; B2; Bn) aufweist, wobei dem Bauteilsatz (BS) eine Teilidentifikationsnummer (TIN), die Unterteilidentifikationsnummern (UTIN1; UTIN2; UTINn) der jeweiligen Bauteile der mehreren Bauteile (B1; B2; Bn) umfasst, zugeordnet wird (S2), wobei der Teilidentifikationsnummer (TIN) und/oder den jeweiligen Unterteilidentifikationsnummern (UTIN1; UTIN2; UTINn) Informationsdaten (I) zugeordnet werden (S4). Zum Analysieren des Bauteilsatzes (BS) wird zunächst die Teilidentifikationsnummer (TIN) und/oder Unterteilidentifikationsnummer (UTN1; UTN2; UTNn) erfasst. Anschließend werden die Bauteile (B1; B2; Bn) und/oder der Bauteilsatz (BS) in Abhängigkeit von den Bauteilen (B1; B2; Bn) und/oder dem Bauteilsatz (BS) zugeordneten Informationsdaten (I) analysiert.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Analysieren eines Bauteilsatzes. Die Erfindung betrifft auch ein System zum Analysieren eines Bauteilsatzes.
  • Aus Kostengründen und aus ökologischen Gründen spielt die Analyse und Verwertung von Bauteilen eine große Rolle.
  • Problematisch hierbei ist, dass die Bauteile Bestandteil eines gesamten Bauteilsatzes sind. Beispielsweise können Bauteile eines Laptops, wie beispielsweise Kupferkabel oder -stangen, recycelt werden.
  • Um die einzelnen Bauteile eines gesamten Bauteilsatzes, wie beispielsweise des Laptops, zu verwerten, sind die einzelnen Bauteile zu identifizieren und zu analysieren, um auf eine Verwertbarkeit der jeweiligen Bauteile schließen zu können.
  • Beispielsweise werden die Bauteile in sogenannten Stücklisten aufgelistet. Um die Komplexität solcher Stücklisten zu vereinfachen, schlägt beispielsweise die DE 102 43 281 A1 ein Verfahren zur Komplexitätsreduzierung vor. Die Komplexitätsreduzierung wird durch eine Klassifizierung als Eigenschaftsstruktur erzielt. Die Komplexitätsreduzierung umfasst eine Beschreibung angeordneter Teile durch Attribute, eine zentrale Eingabe und Pflege der Daten, ein Variantenmanagement und ein Versionsmanagement. Die eingeordneten Teile werden durch zusätzliche Attribute beschrieben.
  • In der DE 10 2007 042 442 A1 ist zur Vereinfachung einer Identifizierung von Objekten oder Bauteilen ein Verfahren zur Kennzeichnung von Objekten beschrieben. Die Objekte durchlaufen mehrere Prozessstufen, wobei die Objekte für die jeweiligen Prozessstufen und ontologisch beschrieben und mit Klassen und/oder Relationen zur Kennzeichnung der Objekte als Äquivalente zueinander verknüpft werden.
  • Durch die jeweiligen Verfahren werden die Bauteile oder Objekte zwar überschaubar gelistet, enthalten aber keine weiteren Informationen.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Verfahren und ein System zum Analysieren eines Bauteilsatzes bereitzustellen, welches besonders einfach, zuverlässig und ökonomisch, insbesondere hinsichtlich einer Informationsbeschaffung zu dem Bauteilsatz, betrieben werden kann.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren zum Analysieren eines Bauteilsatzes sowie durch ein zugehöriges System mit den Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen mit zweckmäßigen und nicht trivialen Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen angegeben.
  • Bei dem Verfahren zum Analysieren eines Bauteilsatzes wird dem Bauteilsatz, welcher mehrere Bauteile aufweist, eine Teilidentifikationsnummer zugeordnet. Mit „Bauteil“ ist insbesondere ein mechanisches Teil oder eine mechanische Komponente einer mechanischen Vorrichtung, insbesondere einer Maschine oder einer Anlage, gemeint. Mit „Bauteilsatz“ ist insbesondere eine mechanische Vorrichtung gemeint. Beispielsweise kann es sich bei dem Bauteilsatz um einen Bauteilsatz einer Wasserpumpe oder einer Ölpumpe handeln. Entsprechend kann es sich bei dem Bauteil beispielsweise um eine Schraube der Wasserpumpe oder der Ölpumpe handeln. Besonders bevorzugt kann der Bauteilsatz einem Motor, insbesondere für ein Kraftfahrzeug, zugeordnet werden. Mit „Teilidentifikationsnummer“ ist insbesondere eine Nummer- und/oder Zahlen- und/oder Buchstabenkombination gemeint, welche den Bauteilsatz identifiziert. Beispielsweise kann der Wasserpumpe die Teilidentifikationsnummer 8023 oder der Ölpumpe die Teilidentifikationsnummer 5026 zugeordnet sein.
  • Die Teilidentifikationsnummer umfasst Unterteilidentifikationsnummern der jeweiligen Bauteile der mehreren Bauteile des Bauteilsatzes. Mit anderen Worten ist die Teilidentifikationsnummer in weitere Unterteilidentifikationsnummern unterteil. Mit anderen Worten werden den jeweiligen Bauteilen jeweilige Unterteilidentifikationsnummern zugeordnet, welche der Teilidentifikationsnummer des Bauteilsatzes zugeordnet oder zugewiesen werden. Mit anderen Worten wird jedes Bauteil der mehreren Bauteile mit einer eigenen Nummer versehen, wobei die Nummern der Bauteile unter die Teilidentifikationsnummer des Bauteilsatzes fallen. Besonders bevorzugt wird die Unterteilidentifikationsnummern in einer Stückliste zu der Teilidentifikationsnummer zugeordnet. Mit „Unterteilidentifikationsnummer“ ist insbesondere eine Nummer- und/oder Zahlen- und/oder Buchstabenkombination gemeint, welche die entsprechenden Bauteile des Bauteilsatzes identifiziert. Beispielsweise kann einer Schraube der Wasserpumpe mit der Teilidentifikationsnummer 8023 die Unterteilidentifikationsnummer 8023T zugeordnet werden. Durch die Unterteilidentifikationsnummern ist eine besonders einfache und zuverlässige Zuordnung zu dem entsprechenden Bauteilsatz möglich.
  • Bei dem Verfahren werden ferner der Teilidentifikationsnummer und/oder den jeweiligen Unterteilidentifikationsnummern Informationsdaten zugeordnet. Mit „Informationsdaten“ sind insbesondere Informationen gemeint, welche den Bauteilsatz und/oder die jeweiligen Bauteile betreffen. Mit anderen Worten geben die Informationsdaten Informationen zu den jeweiligen Bauteilen und/oder dem Bauteilsatz aus oder eine Auskunft zu den jeweiligen Bauteilen und/oder dem Bauteilsatz. Bevorzugt bezieht sich die jeweilige Information auf die jeweiligen Bauteile und/den Bauteilsatz.
  • Zum Analysieren des Bauteilsatzes wird zunächst die Teilidentifikationsnummer und/oder die Unterteilidentifikationsnummer erfasst. Beispielsweise wird, wenn eine Wasserpumpe oder Bauteile der Wasserpumpe analysiert werden soll, als Teilidentifikationsnummer die 8023 und/oder die Unterteilidentifikationsnummer 8023T erfasst. Beispielsweise kann die Teilidentifikationsnummer und/oder die Unterteilidentifikationsnummer durch eine Erfassungseinrichtung, welche beispielsweise eine Leseeinrichtung, die insbesondere als ein Scanner ausgebildet ist, oder eine Kamera umfasst, erfasst werden. Anschließend werden die Bauteile und/oder der Bauteilsatz in Abhängigkeit von den Bauteilen und/oder dem Bauteilsatz zugeordneten Informationsdaten analysiert. Durch die Klassifizierung des Bauteilsatzes mit einer Teilidentifikationsnummer und der Bauteile in Unterteilidentifikationsnummern wird das Verfahren zum Analysieren des Bauteilsatzes besonders vereinfacht. Wird beispielsweise eine Information zu dem Bauteilsatz und/oder einem jeweiligen Bauteil des Bauteilsatzes benötigt, so ist es ausreichend nach der Teilidentifikationsnummer oder der Unterteilidentifikationsnummer zu filtern, um entsprechende Informationen zu erhalten.
  • Die Erfindung umfasst auch die Kombinationen der beschriebenen Ausführungsformen.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsform sieht vor, dass die Informationsdaten in Teilidentifikationsdaten, welche der Teilidentifikationsnummer zugeordnet sind, und in Unterteilidentifikationsdaten, welche der Unterteilidentifikationsnummer zugeordnet sind, unterteilt werden. Entsprechend können die Informationsdaten, welche den Bauteilen zugeordnet sind und welche dem Bauteilsatz zugeordnet sind in Teilidentifikationsdaten und Unterteilidentifikationsdaten aufgeteilt werden. Beispielsweise kann die bereits beschriebene Stückliste mit den Teilidentifikationsdaten und/oder den Unterteilidentifikationsdaten ergänzt werden. Dabei können die Teilidentifikationsdaten der entsprechenden Teilidentifikationsnummer und/oder die Unterteilidentifikationsdaten der entsprechenden Unterteilidentifikationsnummer zugeordnet oder zugeteilt werden. Die Teilidentifikationsdaten und die Unterteilidentifikationsdaten können zumindest teilweise übereinstimmen. Bevorzugt umfassen die Unterteilidentifikationsdaten Daten über die Art und/oder Abmessungen des Bauteils.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist es vorgesehen, dass wenn sich, beim Analysieren der Bauteile die Unterteilidentifikationsdaten, insbesondere die Art und/oder die Abmessung der entsprechenden Bauteile mit der gleichen Unterteilidentifikationsnummer, unterscheiden, eine Teilvereinheitlichung durchgeführt wird, sodass die Unterteilidentifikationsdaten der Bauteile übereinstimmen. Beispielsweise können zwei verschiedene Wasserpumpen, welche die gleiche Teilidentifikationsnummer aufweisen, unterschiedliche Schraubentypen oder unterschiedliche Größen oder Abmessungen des gleichen Schraubentyps verwenden. Um die Produktion der Wasserpumpen zu vereinfachen, kann für beide Wasserpumpen der gleiche Schraubentyp, insbesondere mit den gleichen Abmessungen oder Maßen, verwendet werden, wodurch eine Teilvereinheitlichung durchgeführt wird. Wird beispielsweise bei der Analyse festgestellt, dass bei einer Wasserpumpe Sechskantbundschrauben mit den Maßen 6x15 und bei der anderen Wasserpumpe Sechskantbundschrauben mit den Maßen 6x16 verwendet werden, so kann zur Teilvereinheitlichung eine der beiden Schrauben gewählt werden. Durch die Vereinheitlichung kann die Produktion vereinfacht und damit die Wirtschaftlichkeit gesteigert werden.
  • In vorteilhafter Weise weisen die Informationsdaten Verwertungsdaten, welche Daten einer Verschrottung der Bauteile und/oder des Bauteilsatzes und/oder Daten einer Wiederverwendung der Bauteile und/oder des Bauteilsatzes umfassen, auf. Mit anderen Worten kann für das entsprechende Bauteil oder die entsprechenden Bauteile und/oder den Bauteilsatz angegeben werden, ob sich das Bauteil oder die Bauteile und/oder der Bauteilsatz zur Wiederverwendung und/oder zur Verschrottung eignen oder nicht. Mit „Verschrottung“ ist insbesondere gemeint, dass das Bauteil oder der Bauteilsatz nicht mehr wiederverwendet wird oder dessen Material für eine andere Wiederverwendung aufbereitet oder verarbeitet wird. Mit „Wiederverwendung“ ist insbesondere gemeint, dass das Bauteil für den Bauteilsatz oder der Bauteilsatz selbst wieder verwendet oder verwertet wird. Beispielsweise kann eine Ausgabeeinrichtung anzeigen oder ausgeben, ob das Bauteil oder der Bauteilsatz zu verschrotten oder wiederzuverwenden ist. Hierzu kann mittels einer Eingabeeinrichtung beispielsweise eine Teilidentifikationsnummer eingegeben werden oder durch die Erfassungseinrichtung erfasst werden. Eine Steuereinrichtung kann dann die Teileidentifikationsnummer mit einer der Steuereinrichtung hinterlegten Teileidentifikationsnummer vergleichen und der übereinstimmenden Teileidentifikationsnummer die entsprechenden Verwertungsdaten zuordnen. Mit der Ausgabeeinrichtung kann dann ausgegeben werden, ob der der zugehörigen Teilidentifikationsnummer zugeordnete Bauteilsatz zu verschrotten ist oder nicht.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform sieht vor, dass die Informationsdaten Gültigkeitsintervalle aufweisen, wobei den Bauteilen und dem Bauteilsatz jeweils ein Gültigkeitsintervall zugeordnet wird, wobei bei der Analyse ein aktueller Gültigkeitszeitpunkt erfasst wird und das Bauteil und/oder der Bauteilsatz wiederverwendet wird, wenn der aktuelle Gültigkeitszeitpunkt innerhalb des entsprechenden Gültigkeitsintervalls liegt. Das Gültigkeitsintervall kennzeichnet bevorzugt eine vorbestimmte Zeitdauer, insbesondere ein Zeitintervall. Als Zeitintervall kann beispielsweise eine Zeitspanne beispielsweise vom 1.1.2017 bis 31.12.2017 vorgegeben sein. Mit „Gültigkeitszeitpunkt“ ist insbesondere ein zeitliches Datum gemeint. Bei dem Gültigkeitszeitpunkt kann es sich beispielsweise um ein Montierungsdatum des Bauteils und/oder des Bauteilsatzes handeln. Insbesondere kann für jedes Bauteil des Bauteilsatzes das Gültigkeitsintervall der Unterteilidentifikationsnummer und/oder für den Bauteilsatz das Gültigkeitsintervall der Teilidentifikationsnummer zugeordnet werden.
  • Es wird also der aktuelle Gültigkeitszeitpunkt mit dem entsprechenden Gültigkeitsintervall verglichen. Dabei kann für jeden Bauteilsatz eine Liste erstellt werden, welche den Bauteilsatz selbst und/oder die Bauteile auflistet, die in Abhängigkeit von dem Gültigkeitsintervall verschrottet oder wiederverwendet werden. Insbesondere kann eine Stückliste zu dem Bauteilsatz erstellt und jedem Bauteil der Stückliste, beispielsweise in einer weiteren Liste, die Teilidentifikationsnummer und/oder der Unterteilidentifikationsnummer wiederum das Gültigkeitsintervall, beispielsweise auch in einer weiteren Liste, zugewiesen oder zugeordnet werden. Wird dann beispielsweise nach der Teilidentifikationsnummer oder der Unterteilidentifikationsnummer gefiltert, so kann zu der Teilidentifikationsnummer bestimmt werden, ob der Bauteilsatz oder das jeweilige Bauteil wiederverwendbar ist oder zu verschrotten ist.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsform sieht vor, dass ein Bauteil der mehreren Bauteile für einen weiteren Bauteilsatz verwertet wird, wobei dem weiteren Bauteilsatz die Teilidentifikationsnummer zugeordnet ist, wobei das aktuelle Gültigkeitsintervall des weiteren Bauteilsatzes erfasst und mit dem Gültigkeitsintervall der Unterteilidentifikationsnummer des Bauteils verglichen wird, wobei beim Verwerten des Bauteils das Bauteil in dem weiteren Bauteilsatz wiederverwendet wird, wenn ein aktuelles Gültigkeitsintervall oder ein aktueller Gültigkeitszeitpunkt innerhalb des Gültigkeitsintervalls liegt. Das Bauteil eines Bauteilsatzes kann für einen weiteren Bauteilsatz, welcher insbesondere mit dem Bauteilsatz übereinstimmt, verwendet werden. Wird beispielsweise eine Wasserpumpe als Bauteilsatz verwertet, so kann ein Bauteil oder können mehrere Bauteile der Wasserpumpe für eine weitere Wasserpumpe verwendet werden. Dabei wird insbesondere überprüft, ob das Bauteil, was für den weiteren Bauteilsatz eingesetzt werden soll, noch für den weiteren Bauteilsatz gültig ist. Diese Überprüfung kann mit Hilfe des Gültigkeitsintervalls erfolgen. Dabei kann geschaut werden, ob denn das Bauteil für den weiteren Bauteilsatz in das Gültigkeitsintervall für das entsprechende Bauteil, das das Bauteil ersetzt, fällt. Ist das Bauteil noch das aktuell gültige Bauteil des weiteren Bauteilsatzes, so kann das Bauteil wiederverwendet werden. Mit Hilfe des Gültigkeitsintervalls kann für jeden Bausatz und jedes verwertbare Bauteil überprüft werden, welches Bauteil für welchen Bauteilsatz verwendet werden kann und ob das Bauteil verwendet werden kann.
  • Zusätzlich oder alternativ kann es vorgesehen, dass das Bauteil und/oder der Bauteilsatz verschrottet wird, wenn der aktuelle Gültigkeitszeitpunkt von dem Gültigkeitsintervall abweicht. Wird insbesondere bei der Überprüfung festgestellt, dass das Bauteil des Bauteilsatzes für den weiteren Bauteilsatz nicht mehr gültig ist, so kann es verschrottet werden. Durch die Überprüfung mithilfe des Gültigkeitsintervalls kann auf besonders einfache und zuverlässige Art und Weise die Verwertbarkeit des Bauteils festgestellt werden.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform sieht vor, dass die Informationsdaten ferner eine Zollinformation und/oder ein Gewicht und/oder einen Montageort oder einen Arbeitsort und/oder eine Information über einen Kauf aufweisen. So kann beispielsweise herausgefunden werden, an welchem Platz oder Ort der Bauteilsatz zusammengebaut oder ein Bauteil des Bauteilsatzes im Bauteilsatz verbaut wurde. Zusätzlich oder alternativ kann das Gewicht des gesamten Bauteilsatzes und/oder der einzelnen Bauteile angegeben sein. Zusätzlich oder alternativ kann eine Auskunft darüber gegeben werden, ob das Bauteil des Bauteilsatzes ein Kaufteil, also gekauft wurde, oder ein Hausteil, also ein selbst produziertes Bauteil, ist.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist es vorgesehen, dass der Bauteilsatz einem Bauteilsatz einer Ölpumpe eines Motors oder einer Wasserpumpe eines Motors oder eines Temperaturgebers eines Motors oder eines Kurbelgehäuses des Motors oder einer Kurbelwelle des Motors oder eines Ladeluftkühlers zugeordnet wird. In vorteilhafter Weise kann einem Motor eine Sortennummer zugewiesen sein. Dabei kann der Bauteilsatz mehreren Motoren zugeordnet werden, auch wenn sich die Sortennummern der jeweiligen Motoren unterscheiden. Mit „Sortennummer“ ist insbesondere eine Nummer oder Bezeichnung des jeweiligen Motors gemeint. Die Sortennummer kann beispielsweise V6 oder R4 aufweisen.
  • Zu der Erfindung gehört auch ein System zum Analysieren eines Bauteilsatzes, welcher mehrere Bauteile aufweist, wobei dem Bauteilsatz eine Teilidentifikationsnummer zugeordnet ist. Die Teilidentifikationsnummer wiederrum umfasst Unterteilidentifikationsnummern der jeweiligen Bauteile der mehreren Bauteile. Ferner sind der Teilidentifikationsnummer und/oder den jeweiligen Unterteilidentifikationsnummern Informationsdaten zugeordnet. Das System umfasst eine Erfassungseinrichtung, welche dazu eingerichtet ist, die Teilidentifikationsnummer des Bauteilsatzes und/oder die Unterteilidentifikationsnummer zu erfassen. Des Weiteren weist das System eine Steuereinrichtung, welche dazu eingerichtet ist, die Bauteile und/oder den Bauteilsatz in Abhängigkeit von den Bauteilen und/oder dem Bauteilsatz zugeordneten Informationsdaten zu analysieren.
  • Zu der Erfindung gehören auch Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Systems, die Merkmale aufweisen, wie sie bereits im Zusammenhang mit den Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens beschrieben worden sind. Aus diesem Grund sind die entsprechenden Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Systems hier nicht noch einmal beschrieben.
  • Im Folgenden sind Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben. Hierzu zeigt die einzige Figur (Fig.) die Verfahrensschritte des Verfahrens zum Analysieren eines Bauteilsatzes in einem Ablaufdiagramm. Das Verfahren kann durch ein System zum Analysieren des Bauteilsatzes durchgeführt werden.
  • Bei den im Folgenden erläuterten Ausführungsbeispielen handelt es sich um bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung. Bei den Ausführungsbeispielen stellen die beschriebenen Komponenten der Ausführungsformen jeweils einzelne, unabhängig voneinander zu betrachtende Merkmale der Erfindung dar, welche die Erfindung jeweils auch unabhängig voneinander weiterbilden und damit auch einzeln oder in einer anderen als der gezeigten Kombination als Bestandteil der Erfindung anzusehen sind. Des Weiteren sind die beschriebenen Ausführungsformen auch durch weitere der bereits beschriebenen Merkmale der Erfindung ergänzbar.
  • In einem ersten Verfahrensschritt S1 wird zunächst ein Bauteilsatz BS erfasst. Der Bauteilsatz BS ist insbesondere einem Kraftfahrzeug oder einem Motor des Kraftfahrzeugs zugeordnet. Beispielsweise kann als Bauteilsatz BS eine Wasserpumpe erfasst werden. Insbesondere kann es sich bei der Wasserpumpe um eine Wasserpumpe eines Kraftfahrzeugs, insbesondere eines Personenkraftwagens, handeln. Beispielsweise kann der Bauteilsatz BS durch eine Erfassungseinrichtung, wie beispielsweise eine Kamera, oder durch eine Person erfasst werden. In einem zweiten Verfahrensschritt S2 wird dem Bauteilsatz BS eine Teilidentifikationsnummer TIN zugeordnet. So kann beispielsweise der Wasserpumpe die Teilidentifikationsnummer TIN 8023 zugeordnet werden. Diese Teilidentifikationsnummer TIN bleibt für Wasserpumpen die gleiche. So wird beispielsweise einem weiteren Bauteilsatz, welcher eine Wasserpumpe betrifft, ebenfalls die Teilidentifikationsnummer TIN zugeordnet.
  • Der Bauteilsatz BS weist mehrere Bauteile B1, B2, Bn auf oder ist aus mehreren Bauteilen B1, B2, Bn zusammengesetzt oder aufgebaut. In einem weiteren Verfahrensschritt S3 werden den Bauteilen B1, B2, Bn welche den Bauteilsatz BS bilden, Unterteilidentifikationsnummern UTIN1, UTIN2, UTINn zugeordnet. Wie aus der Fig. ersichtlich, wird dem Bauteil B1 die Unterteilidentifikationsnummer UTIN1, dem Bauteil B2 die Unterteilidentifikationsnummer UTIN2 und dem Bauteil Bn die Unterteilidentifikationsnummer UTINn zugeordnet. Dabei fallen die einzelnen Bauteile B1 bis Bn unter die Teilidentifikationsnummer TIN des Bauteilsatzes BS. Die Bauteile B1 bis Bn und/oder der Bauteilsatz BS können in einer Stückliste aufgeführt sein. Dieser Liste oder Tabelle kann beispielsweise einer weiteren Liste, den Bauteilen B1 bis Bn, die Unterteilidentifikationsnummern UTIN1 bis UTINn zugewiesen werden. Beispielsweise handelt es sich bei dem Bauteil B1 um eine Schraube. So kann, da das Bauteil B1 mit seiner Unterteilidentifikationsnummer UTIN1 der Teilidentifikationsnummer TIN des Bauteilsatzes BS zugewiesen ist, als Unterteilidentifikationsnummer 8023T aufweisen. Die ersten Zahlen der Teilenummer, also 8023, kennzeichnen den Bauteilsatz BS mit der Teilidentifikationsnummer TIN, der Buchstabe kennzeichnet die Art des Bauteils. Also in diesem Fall eine Schraube.
  • In einem weiteren Verfahrensschritt S4 werden Informationsdaten I der Teilidentifikationsnummer TIN und/oder der Unterteilidentifikationsnummern UTIN1, UTIN,2, UTINn erfasst. Die Informationsdaten I sind der Teilidentifikationsnummer TIN und/oder den jeweiligen Unterteilidentifikationsnummern UTIN1, UTIN2, UTINn zugeordnet. Mit „Informationsdaten“ sind insbesondere Informationen gemeint, welche den Bauteilsatz und/oder die jeweiligen Bauteile betreffen oder eine Auskunft zu den jeweiligen Bauteilen und/oder dem Bauteilsatz geben. In einem darauffolgenden Verfahrensschritt S5 werden die jeweiligen Bauteile und/oder der Bauteilsatz BS in Abhängigkeit von den Informationsdaten I analysiert.
  • Im Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel anhand einer Verwertung des Bauteilsatzes BS beschrieben. Die Informationsdaten I können Verwertungsdaten, welche Daten einer Verschrottung des Bauteilsatzes BS und/oder Daten einer Wiederverwendung des Bauteilsatzes BS umfassen, aufweisen. Mit anderen Worten kann für den Bauteilsatz BS angegeben werden, ob sich der Bauteilsatz BS zur Wiederverwendung und/oder zur Verschrottung eignet oder nicht. Wird also durch die Erfassungseinrichtung die Teilidentifikationsnummer TIN erfasst, so kann eine Steuereinrichtung dazu eingerichtet sein, auf Basis der Teilidentifikationsnummer TIN zugeordneten Informationsdaten I zu bestimmen, ob der Bauteilsatz BS zu verschrotten oder wiederzuverwenden ist. Sind als Verwertungsdaten für den Bauteilsatz BS hinterlegt, dass der Bauteilsatz BS wiederzuverwenden ist, so wird der Bauteilsatz BS in einem Verfahrensschritt S6 wiederverwendet. Anschließend kann durch eine Ausgabeeinrichtung, beispielsweise durch einen Drucker oder eine Anzeigeeinrichtung, wie beispielsweise einen Bildschirm, ein Barcodeetikett über den wiederverwendbaren Bauteilsatz BS ausgegeben werden. Zum Ausgeben des Barcodeetiketts kann die Ausgabeeinrichtung durch die Steuereinrichtung angesteuert werden. Sind als Verwertungsdaten für den Bauteilsatz BS hingegen hinterlegt, dass der Bauteilsatz BS zu verschrotten, also nicht wiederzuverwenden ist, so wird der Bauteilsatz BS in einem Verfahrensschritt S7 verschrottet. Anschließend kann durch die Ausgabeeinrichtung ein Verschrottungsprotokoll ausgegeben werden. Zum Ausgeben des Verschrottungsprotokolls kann die Ausgabeeinrichtung durch die Steuereinrichtung angesteuert werden.
  • Die Verfahrensschritte S5 bis S7 können für jedes Bauteil B1, B2, Bn des Bauteilsatzes BS oder einen oder mehrere Bauteilsätze durchgeführt werden.
  • Im Folgenden ist noch ein weiteres Ausführungsbeispiel beschrieben. Die Informationsdaten I können ferner auch Gültigkeitsintervalle aufweisen, wobei den jeweiligen Unterteilidentifikationsnummern UTIN1 bis UTINn und/oder dem Bauteilsatz BS jeweils ein Gültigkeitsintervall zugewiesen wird. Das Gültigkeitsintervall kennzeichnet eine vorbestimmte Zeitdauer, insbesondere ein Zeitintervall, in welchem das Bauteil und/oder der Bauteilsatz BS gültig ist. Als Zeitintervall kann beispielsweise eine Zeitspanne beispielsweise vom 1.1.2017 bis 31.12.2017 vorgegeben sein. Die bereits zuvor beschriebene Stückliste und/oder Liste der Unterteilidentifikationsnummern kann um die jeweiligen Gültigkeitsintervalle, beispielsweise in einer weiteren Liste, ergänzt werden.
  • Soll also ein bestimmtes Bauteil, wie beispielsweise das Bauteil Bx, verwertet werden, so kann zunächst eine Teilidentifikationsnummer TIN des Bauteilsatzes BS oder die Unterteilidentifikationsnummer UTIN1, UTIN2, UTINn erfasst werden. Beispielsweise kann die Teilidentifikationsnummer TIN oder die Unterteilidentifikationsnummer UTIN1, UTIN2, UTINn durch einen Scanvorgang, beispielsweise durch Scannen eines Barcodes an dem Bauteilsatz BS oder dem Bauteil, erfasst werden. Anschließend wird ein Gültigkeitsdatum, beispielsweise das Montierungsdatum des Bauteils Bx, erfasst. Hierzu kann beispielsweise eine Motornummer des Motors, in dem das Bauteil Bx verwendet wurde, erfasst werden. Soll das Bauteil Bx für einen weiteren Bauteilsatz verwendet werden, so kann ein Gültigkeitsintervall eines mit dem Bauteil Bx korrespondierenden Bauteils erfasst werden. Fällt der Gültigkeitszeitpunkt des Bauteils Bx, welches für den weiteren Bauteilsatz verwendet werden soll, in das Gültigkeitsintervall des weiteren Bauteilsatzes, so kann das Bauteil Bx für den weiteren Bauteilsatz verwertet werden. Dabei kann das Bauteil Bx in dem weiteren Bauteilsatz wiederverwendet werden. Stimmt der Gültigkeitszeitpunkt des Bauteils Bx mit dem für den weiteren Bauteilsatz zu verwendenden, korrespondierenden Bauteil nicht überein, so wird das Bauteil Bx in einem anderen Bauteilsatz, in dessen Gültigkeitsintervall der Gültigkeitszeitpunkt des Bauteils Bx fällt, wiederverwendet oder verschrottet.
  • Wird also durch die Steuereinrichtung bestimmt, dass das Bauteil Bx verwertet werden kann, so ist die Steuereinrichtung dazu eingerichtet, ein Verwertungssignal zum Verwerten des Bauteils Bx auszugeben, wobei das Verwertungssignal ein Freigabesignal, welches eine Wiederverwendbarkeit des Bauteils Bx signalisiert, umfasst. Die Steuereinrichtung ist ferner dazu eingerichtet, das Freigabesignal auszugeben, wenn der aktuelle Gültigkeitszeitpunkt des Bauteils in das entsprechende Gültigkeitsintervall fällt oder innerhalb des entsprechenden Gültigkeitsintervalls liegt. Die Steuereinrichtung kann das für ein oder mehrere Bauteile durchführen.
  • Beispielsweise kann das Freigabesignal an eine Sortieranlage ausgegeben werden, wobei die Sortieranlage dazu eingerichtet ist, die wiederverwertbaren Bauteile zu sortieren, insbesondere einem vorbestimmten Behälter zuzuweisen, in welchem das wiederverwertbare Bauteil gelagert oder gesammelt wird.
  • Insgesamt zeigen die Beispiele, wie durch die Erfindung eine Teilidentifikationsnummer eingeführt wird. Die Einführung von einer Teilidentifikationsnummer, die von der Teilenummer unabhängig ist, erfolgt für ein Teil, wie beispielsweise eine Wasserpumpe, unabhängig davon, ob diese Pumpe in einen R4 oder in einen V8 Motor eingebaut wird. Die Teilenummer in der Stückliste ist zu der Teilidentifikationsnummer zusammen mit einem Gültigkeitsintervall zugeordnet. So kann immer aufgelistet werden, was in einem Zeitpunkt die dann gültige Stückliste war oder wenn nach einer Teilidentifikationsnummer gefiltert wird, was die dann gültige Teilenummer, zum Bei-spiel an der Wasserpumpe, war. Zu der Teilidentifikationsnummer können ferner Daten zum Beispiel das Gewicht, ob es ein Hausteil oder Einkaufteil ist, ein Nummer der Arbeitsstelle, wo das Teil eingebaut wurde oder ob das Teil bei einer Verschrottung wiederverwendbar ist, zugeordnet werden. Insbesondere wird eine Stückliste in SAP kopiert und mit der Teilidentifikationsnummer ergänzt. Ferner können mit den Teilenummern und/oder den Gültigkeitsintervallen notwendige Hilfstabellen erzeugt oder ergänzt werden.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 10243281 A1 [0005]
    • DE 102007042442 A1 [0006]

Claims (9)

  1. Verfahren zum Analysieren eines Bauteilsatzes (BS), welcher mehrere Bauteile (B1; B2; Bn) aufweist, wobei dem Bauteilsatz (BS) eine Teilidentifikationsnummer (TIN), die Unterteilidentifikationsnummern (UTIN1; UTIN2; UTINn) der jeweiligen Bauteile der mehreren Bauteile (B1; B2; Bn) umfasst, zugeordnet wird (S2), wobei der Teilidentifikationsnummer (TIN) und/oder den jeweiligen Unterteilidentifikationsnummern (UTIN1; UTIN2; UTINn) Informationsdaten (I) zugeordnet werden (S4), wobei zum Analysieren (S5) des Bauteilsatzes (BS) folgende Schritte erforderlich sind: - Erfassen der Teilidentifikationsnummer (TIN) und/oder der Unterteilidentifikationsnummer (UTN1; UTN2; UTNn); - Analysieren der Bauteile (B1; B2; Bn) und/oder des Bauteilsatzes (BS) in Abhängigkeit von den Bauteilen (B1; B2; Bn) und/oder dem Bauteilsatz (BS) zugeordneten Informationsdaten (I).
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Informationsdaten (I) in Teilidentifikationsdaten, welche der Teilidentifikationsnummer (TIN) zugeordnet sind, und in Unterteilidentifikationsdaten, welche der Unterteilidentifikationsnummer zugeordnet sind, unterteilt werden.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenn sich, beim Analysieren der Bauteile (B1; B2; Bn) die Unterteilidentifikationsdaten unterscheiden, eine Teilvereinheitlichung durchgeführt wird, sodass die Unterteilidentifikationsdaten der Bauteile (B1; B2; Bn) übereinstimmen.
  4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Informationsdaten (I) Verwertungsdaten, welche Daten einer Verschrottung der Bauteile (B1; B2; Bn) und/oder des Bauteilsatzes (BS) und/oder Daten einer Wiederverwendung der Bauteile (B1; B2; Bn) und/oder des Bauteilsatzes (BS) umfassen, aufweisen.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Informationsdaten (I) Gültigkeitsintervalle aufweisen, wobei den Bauteilen (B1; B2; Bn) und dem Bauteilsatz (BS) jeweils ein Gültigkeitsintervall zugeordnet wird, wobei bei der Analyse ein aktueller Gültigkeitszeitpunkt erfasst wird und das Bauteil (B1; B2; Bn) und/oder der Bauteilsatz (BS) wiederverwendet wird, wenn der aktuelle Gültigkeitszeitpunkt innerhalb des entsprechenden Gültigkeitsintervalls liegt.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Gültigkeitsintervall (11; 12; In) eine vorbestimmte Zeitspanne, insbesondere ein zeitliches Datum, vorgegeben wird.
  7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Informationsdaten (I) ferner eine Zollinformation und/oder ein Gewicht und/oder einen Montageort und/oder eine Information über einen Kauf aufweisen.
  8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Bauteilsatz (BS) einem Bauteilsatz einer Ölpumpe eines Motors oder einer Wasserpumpe eines Motors oder eines Temperaturgebers eines Motors oder eines Kurbelgehäuses des Motors oder einer Kurbelwelle des Motors oder eines Ladeluftkühlers des Motors zugeordnet wird.
  9. System zum Analysieren eines Bauteilsatzes (BS), welcher mehrere Bauteile (B1; B2; Bn) aufweist, wobei dem Bauteilsatz (BS) eine Teilidentifikationsnummer (TIN), die Unterteilidentifikationsnummern (UTIN1; UTIN2; UTINn) der jeweiligen Bauteile der mehreren Bauteile (B1; B2; Bn) umfasst, zugeordnet sind, wobei der Teilidentifikationsnummer (TIN) und/oder den jeweiligen Unterteilidentifikationsnummern (UTIN1; UTIN2; UTINn) Informationsdaten (I) zugeordnet sind, umfassend: - eine Erfassungseinrichtung, welche dazu eingerichtet ist, die Teilidentifikationsnummer (TIN) des Bauteilsatzes (BS) und/oder die Unterteilidentifikationsnummer (UTIN1; UTIN2; UTINn) zu erfassen; und - eine Steuereinrichtung, welche dazu eingerichtet ist, die Bauteile (B1; B2; Bn) und/oder den Bauteilsatzes (BS) in Abhängigkeit von den Bauteilen und/oder dem Bauteilsatz (BS) zugeordneten Informationsdaten (I) zu analysieren.
DE102018201726.3A 2018-02-05 2018-02-05 Verfahren und System zum Analysieren eines Bauteilsatzes Ceased DE102018201726A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102018201726.3A DE102018201726A1 (de) 2018-02-05 2018-02-05 Verfahren und System zum Analysieren eines Bauteilsatzes

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102018201726.3A DE102018201726A1 (de) 2018-02-05 2018-02-05 Verfahren und System zum Analysieren eines Bauteilsatzes

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102018201726A1 true DE102018201726A1 (de) 2019-07-11

Family

ID=66995466

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102018201726.3A Ceased DE102018201726A1 (de) 2018-02-05 2018-02-05 Verfahren und System zum Analysieren eines Bauteilsatzes

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102018201726A1 (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10243281A1 (de) 2001-12-12 2003-07-03 Volkswagen Ag Verfahren und System zur Komplexitätsreduzierung
US20090024647A1 (en) * 2007-07-17 2009-01-22 Agile Softw Are Corporation Product network management system and method
DE102007042442A1 (de) 2007-09-06 2009-03-12 Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. Verfahren und System zur Kennzeichnung von Objekten
US20110106666A1 (en) * 2006-09-18 2011-05-05 Ford Motor Company Remanufactured part core return process and system
US8935286B1 (en) * 2011-06-16 2015-01-13 The Boeing Company Interactive system for managing parts and information for parts

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10243281A1 (de) 2001-12-12 2003-07-03 Volkswagen Ag Verfahren und System zur Komplexitätsreduzierung
US20110106666A1 (en) * 2006-09-18 2011-05-05 Ford Motor Company Remanufactured part core return process and system
US20090024647A1 (en) * 2007-07-17 2009-01-22 Agile Softw Are Corporation Product network management system and method
DE102007042442A1 (de) 2007-09-06 2009-03-12 Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. Verfahren und System zur Kennzeichnung von Objekten
US8935286B1 (en) * 2011-06-16 2015-01-13 The Boeing Company Interactive system for managing parts and information for parts

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1092179B1 (de) Verfahren zur bereitstellung von fertigungsbezogenen daten in einer serienfertigung von fertigungsobjekten, insbesondere von kraftfahrzeugen
EP2463101A1 (de) System und Verfahren zur Erzeugung und Inspektion von Drucken mit statischen und variablen Inhalten
DE102019110619A1 (de) Verfahren zum Verfolgen eines Bauteils in einer mehrere Prozessanlagen umfassenden Fertigungslinie sowie Recheneinrichtung
DE102017207014A1 (de) Verfahren zur Datenerhebung
WO2018188937A1 (de) Verfahren zur datenerhebung
DE102008007009A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Transport von Gegenständen
EP3379490A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum prüfen von filterzigaretten in einem verpackungsprozess
EP2464204A1 (de) Verfahren zum Ermitteln von Geräteinformationen von in einem Schaltschrank eingebauten Geräten
EP2320384A1 (de) Verfahren zur Kennzeichenerkennung und Mautkategorisierung von Fahrzeugen
DE102018201726A1 (de) Verfahren und System zum Analysieren eines Bauteilsatzes
EP2259210A2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Analyse einer Datenbank
DE102017127318A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Lochen von Kraftfahrzeug-Kennzeichenschildern
DE19510539C1 (de) Verfahren zur Speicherung von Prozeßsignalen einer technischen Anlage
DE102007001575A1 (de) Dokumentation von Wartungsmaßnahmen an Kraftfahrzeugen
EP2023299A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Überwachen des Transports mehrerer Gegenstände
DE102021109399A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Identifizierung von Veränderungen an einer Maschinenanordnung
DE19626994A1 (de) Verfahren zum Identifizieren von Fahrzeugen und Identifikationssystem für Fahrzeuge
DE102020200653A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Kennzeichnen eines Kraftfahrzeuges
DE202016102079U1 (de) Datenträger mit einem Code für die Identifizierung und den Diebstahlschutz von Fahrzeugen
DE102021206558A1 (de) Verfahren zur Weiterverarbeitung von Reifen
EP3249593A1 (de) Verfahren zur bearbeitung einer postsendung und postbeschreibungssystem
WO2022214295A1 (de) Vorrichtung mit digitalem zwilling eines elektronischen bauteils, verfahren zum erzeugen der vorrichtung mit digitalem zwilling, verfahren zum bestimmen eines wiederaufarbeitungs-prozesses des bauteils und verfahren zum wiederaufarbeiten des elektronischen bauteils
DE102023120802A1 (de) Verfahren zum Markieren von Rohsensordaten
DE102023202507A1 (de) Verfahren zum Durchführen einer Gefahren- und Risikoanalyse
DE10107033A1 (de) Verfahren und Anlage zum Aufschließen und Separieren von Stoffgruppen aus einem Stoffverbundstrom

Legal Events

Date Code Title Description
R012 Request for examination validly filed
R079 Amendment of ipc main class

Free format text: PREVIOUS MAIN CLASS: G06F0017300000

Ipc: G06Q0010080000

R163 Identified publications notified
R230 Request for early publication
R002 Refusal decision in examination/registration proceedings
R003 Refusal decision now final
R082 Change of representative

Representative=s name: HENTRICH PATENT- & RECHTSANWALTSPARTNERSCHAFT , DE