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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Technisches Gebiet
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Diese Erfindung betrifft eine in einem Fahrzeug eingebaute Ölwanne.
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Stand der Technik
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Eine Ölwanne, die Öl zur Schmierung eines in einem Fahrzeug eingebauten Verbrennungsmotors speichert, ist unter dem Verbrennungsmotor vorgesehen, und ein Ölsieb zur Entfernung von Fremdstoffen aus dem durch eine Ölpumpe aufgesaugten Öl ist in der Ölwanne vorgesehen. Zum Beispiel ist aus der Registrierungsveröffentlichung des geprüften Japanischen Gebrauchsmusters Nr. 62-24730 eine herkömmliche Ölwanne mit einem Ölsieb bekannt.
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Diese Ölwanne weist eine hohe und eine niedrige Unterseite mit zwei Ebenen auf, die verschiedene Höhen aufweisen und zwischen denen eine Platte eingefügt ist, wobei die Unterseite auf der Seite der hohen Ebene, die eine geringe Tiefe aufweist, und die Unterseite auf der Seite der niedrigen Ebene, die eine große Tiefe aufweist, durch einen abgewinkelten Abschnitt verbunden sind. Das Ölsieb ist mit der unteren Fläche auf der Seite der niedrigen Ebene einstückig ausgebildet.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Ein Getriebe ist mir einem Verbrennungsmotor verbunden, der eine solche Ölwanne umfasst, und das Getriebe vibriert aufgrund der Vibrationen des Verbrennungsmotors, der Vibrationen des Fahrzeugs, usw. in der senkrechten und links-rechts Richtung. Auf diese Weise werden die Vibrationen des Getriebes an die Ölwanne übertragen.
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In der herkömmlichen Ölwanne sind die untere Fläche auf der Seite der hohen Ebene und die untere Fläche auf der Seite der niedrigen Ebene durch den abgewinkelten Abschnitt miteinander verbunden, und ein Abschnitt der Ölwanne, der die untere Fläche auf der Seite der niedrigen Ebene umfasst (in der Folge, „Unterer Ölwannenabschnitt“ genannt) weist eine geringere Steifigkeit auf, als ein Abschnitt der Ölwanne, der die untere Fläche auf der Seite der hohen Ebene umfasst (in der Folge, „Hoher Ölwannenabschnitt“ genannt).
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Aus diesem Grund wird der untere Ölwannenabschnitt vom abgewinkelten Abschnitt ausgehend aufgrund der Vibrationen des Getriebes leicht verformt, wenn das Getriebe mit dem hohen Ölwannenabschnitt verbunden ist. Da das Ölsieb einstückig in dem niedrigen Ölwannenabschnitt vorgesehen ist, wird bei einer Verformung des unteren Ölwannenabschnitts das in dem unteren Ölwannenabschnitt gespeicherte Öl stark geschüttelt. Dabei besteht das Risiko, dass das Ölsieb Luft ansaugt und dass die Ölpumpe diese Luft ansaugt.
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Die vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf die oben angeführten Probleme entworfen. Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Ölwanne bereitzustellen, die in der Lage ist, eine Verformung zu verhindern, indem die Steifigkeit erhöht wird.
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Gemäß den Aspekten der vorliegenden Erfindung ist eine Ölwanne vorgesehen, die in einem einen Zylinderblock aufweisenden Verbrennungsmotor vorgesehen ist, wobei der Verbrennungsmotor derart in einem Fahrzeug eingebaut ist, dass eine Rotationsmittelachse einer Kurbelwelle in einer Vorne/Hinten-Richtung des Fahrzeugs ausgerichtet ist, wobei die Ölwanne mit einem unteren Teil des Zylinderblocks und einem hinter dem Verbrennungsmotor vorgesehenen Getriebe verbunden ist, wobei die Ölwanne einen ersten Ölwannenabschnitt, einen hinter dem ersten Ölwannenabschnitt befindlichen und mit dem Getriebe verbundenen zweiten Ölwannenabschnitt, wobei der zweite Ölwannenabschnitt eine untere Wand aufweist, die sich unter einer unteren Wand des ersten Ölwannenabschnitts befindet, so dass sie eine größere Tiefe als die Tiefe des ersten Ölwannenabschnitts aufweist, und einen abgewinkelten Abschnitt umfasst, der von der unteren Wand des ersten Ölwannenabschnitts in Richtung der unteren Wand des zweiten Ölwannenabschnitts abgewinkelt ist, wobei in dem ersten Ölwannenabschnitt ein sich von einer vorderen Wand des ersten Ölwannenabschnitts in einer Richtung der Rotationsmittelachse der Kurbelwelle entlang der unteren Wand des ersten Ölwannenabschnitts erstreckender erster Ölsiebabschnitt ausgebildet ist, wobei der erste Ölsiebabschnitt einstückig mit dem ersten Ölwannenabschnitt ausgebildet ist, wobei ein sich von einem hinteren Ende des ersten Ölsiebabschnitts in Richtung der unteren Wand des zweiten Ölwannenabschnitts erstreckender zweiter Ölsiebabschnitt in dem zweiten Ölwannenabschnitt angeordnet ist, wobei ein Nockenabschnitt am hinteren Ende des ersten Ölsiebabschnitts ausgebildet ist, wobei ein distales Ende des zweiten Ölsiebabschnitts an dem Nockenabschnitt angebracht und der Nockenabschnitt zumindest an einer Stelle ausgebildet ist, an der die untere Wand des ersten Ölwannenabschnitts mit dem abgewinkelten Abschnitt verbunden ist.
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Wie oben beschrieben ist es erfindungsgemäß möglich, eine Verformung der Ölwanne zu verhindern, indem die Steifigkeit der Ölwanne erhöht wird.
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Figurenliste
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- 1 ist eine Draufsicht eines Fahrzeugs, das eine Ölwanne gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst;
- 2 ist eine Unteransicht des Fahrzeugs, das eine Ölwanne gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst;
- 3 ist eine Seitenansicht eines Antriebsstrangs aus der Richtung eines Pfeils III in 1 gesehen;
- 4 ist eine Vorderansicht eines Motors, der eine Ölwanne gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst;
- 5 ist eine Draufsicht einer Ölwanne gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
- 6 ist eine Querschnittsansicht in der Richtung der Pfeile VI-VI in 5;
- 7 ist eine Querschnittsansicht in der Richtung der Pfeile VII-VII in 5;
- 8 ist eine Draufsicht einer Ölwanne, die einen zweiten Ölsiebabschnitt mit einer anderen Form gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst; und
- 9 ist eine Querschnittsansicht in der Richtung der Pfeile IX-IX in 8;
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BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Eine Ölwanne gemäß den Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ist eine Ölwanne, die in einem einen Zylinderblock aufweisenden Verbrennungsmotor vorgesehen ist, wobei der Verbrennungsmotor derart in einem Fahrzeug eingebaut ist, dass eine Rotationsmittelachse einer Kurbelwelle in einer Vorne/Hinten-Richtung des Fahrzeugs ausgerichtet ist, wobei die Ölwanne mit einem unteren Teil des Zylinderblocks und einem hinter dem Verbrennungsmotor vorgesehenen Getriebe verbunden ist, wobei die Ölwanne einen ersten Ölwannenabschnitt, einen hinter dem ersten Ölwannenabschnitt befindlichen und mit dem Getriebe verbundenen zweiten Ölwannenabschnitt, wobei der zweite Ölwannenabschnitt eine untere Wand aufweist, die sich unter einer unteren Wand des ersten Ölwannenabschnitts befindet, so dass sie eine größere Tiefe als die Tiefe des ersten Ölwannenabschnitts aufweist, und einen abgewinkelten Abschnitt umfasst, der von der unteren Wand des ersten Ölwannenabschnitts in Richtung der unteren Wand des zweiten Ölwannenabschnitts abgewinkelt ist, in der ein sich von einer vorderen Wand des ersten Ölwannenabschnitts in einer Richtung der Rotationsmittelachse der Kurbelwelle entlang der unteren Wand des ersten Ölwannenabschnitts erstreckender erster Ölsiebabschnitt in dem ersten Ölwannenabschnitt ausgebildet ist, wobei der erste Ölsiebabschnitt einstückig mit dem ersten Ölwannenabschnitt ausgebildet ist, in der ein sich von einem hinteren Ende des ersten Ölsiebabschnitts in Richtung der unteren Wand des zweiten Ölwannenabschnitts erstreckender zweiter Ölsiebabschnitt in dem zweiten Ölwannenabschnitt angeordnet ist, in der ein Nockenabschnitt am hinteren Ende des ersten Ölsiebabschnitts ausgebildet ist, in der ein distales Ende des zweiten Ölsiebabschnitts an dem Nockenabschnitt angebracht und der Nockenabschnitt zumindest an einer Stelle ausgebildet ist, an der die untere Wand des ersten Ölwannenabschnitts mit dem abgewinkelten Abschnitt verbunden ist.
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Auf diese Weise ist es möglich eine Verformung der Ölwanne zu verhindern, indem die Steifigkeit der Ölwanne erhöht wird.
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AUSFÜHRUNGSFORMEN
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In der Folge werden erfindungsgemäße Ausführungsformen einer Ölwanne unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
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1 bis 9 sind Schemata, die jeweils eine Ölwanne einer erfindungsgemäßen Ausführungsform darstellen. In den 1 bis 9 beziehen sich eine senkrechte Richtung, eine Vorne/Hinten-Richtung und eine Links/Rechts-Richtung auf einen in einem Fahrzeug befindlichen Fahrer.
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Zunächst wird ein Aufbau beschrieben.
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In 1 und 2, umfasst ein Fahrzeug 1 einen Motor 2 als Verbrennungsmotor. In 3 und 4 umfasst der Motor 2 einen Zylinderblock 3, einen mit einem oberen Teil des Zylinderblocks 3 verbundenen Zylinderkopf 4 und eine mit einem unteren Teil des Zylinderblocks 3 verbundene Ölwanne 5.
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Ein (nicht gezeigter) Zylinder oder mehrere Zylinder sind im Zylinderblock 3 ausgebildet und in jedem Zylinder ist ein sich hin- und herbewegender Kolben (nicht gezeigt) vorgesehen. Eine Kurbelwelle 3A (siehe 4) ist in dem Zylinderblock 3 drehbar angeordnet und eine Hin- und Herbewegung des Kolbens wird in eine Drehbewegung der Kurbelwelle 3A umgewandelt. Die 3 stellt eine Drehmittelachse 3a der Kurbelwelle 3A dar.
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Ein Einlass/Auslassventil (nicht gezeigt) zum Öffnen und Schließen einer Einlass/Auslass-Nockenwelle (nicht gezeigt) und einer Einlass/Auslassöffnung (nicht gezeigt) sind im Zylinderkopf 4 vorgesehen. Der Zylinderkopf 4 führt Ansaugluft durch die Einlassöffnung in den Zylinder ein und stößt Abgase durch die Auslassöffnung aus dem Zylinder aus. Die Ölwanne 5 speichert Öl zur Schmierung eines Schmierteils der Kurbelwelle, des Kolbens, usw.
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Der Motor 2 ist derart eingebaut, dass die Drehmittelachse 3a der Kurbelwelle 3Ain der Vorne/Hinten-Richtung des Fahrzeugs 1 ausgerichtet ist (siehe 3), und das Fahrzeug 1 der vorliegenden Ausführungsform weist einen Längsmotor auf.
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In 1 und 2, ist ein Getriebe 6 mit dem Motor 2 verbunden, und das Getriebe 6 schaltet und gibt eine Drehgeschwindigkeit der Kurbelwelle 3A aus. Das Getriebe 6 ist hinter dem Motor 2 angeordnet und die Ölwanne 5 ist mit dem unteren Abschnitt des Zylinderblocks 3 und dem Getriebe 6 verbunden (siehe 3).
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Ein vorderes Ende einer ersten vorderen Antriebswelle 7 ist mit dem Getriebe 6 verbunden und die erste vordere Antriebswelle 7 erstreckt sich vom Getriebe 6 in der Vorne/Hinten-Richtung des Fahrzeugs 1 nach hinten. Eine Übertragungseinrichtung 8 ist hinter dem Getriebe 6 eingebaut, und eine hinteres Ende der ersten vorderen Antriebswelle 7 ist mit der Übertragungseinrichtung 8 verbunden. Auf diese Weise wird die Leistung des Getriebes 6 über die Übertragungseinrichtung 8 auf die erste vordere Antriebswelle 7 übertragen.
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Ein hinteres Ende einer zweiten vorderen Antriebswelle 9 und ein vorderes Ende einer hinteren Antriebswelle 10 sind mit der Übertragungseinrichtung 8 verbunden. Die zweite vordere Antriebswelle 9 erstreckt sich von der Übertragungseinrichtung 8 in der Vorne/Hinten-Richtung des Fahrzeugs 1 zu einer Seite in einer Fahrzeugbreitenrichtung des Motors 2.
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Ein vorderes Ende der zweiten vorderen Antriebswelle 9 ist mit einer vorderen Differenzialvorrichtung 11 verbunden. Die vordere Differenzialvorrichtung 11 überträgt Leistung von der zweiten vorderen Antriebswelle 9 über linke und rechte Antriebswellen 12L und 12R an der Vorderseite an Vorderräder 13L und 13R, so dass die Vorderräder unterschiedlich rotieren können.
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Ein hinteres Ende der hinteren Antriebswelle 10 ist mit einer hinteren Differenzialvorrichtung (nicht gezeigt) verbunden. Die hintere Differenzialvorrichtung überträgt Leistung von der hinteren Antriebswelle 10 über rechte und linke Antriebswellen auf der hinteren Seite (nicht gezeigt) an die hinteren Räder (nicht gezeigt), so dass die Hinterräder unterschiedlich rotieren können.
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Die Übertragungseinrichtung 8 schaltet einen Übertragungsweg zur Übertragung von durch die erste vordere Antriebswelle 7 übertragener Leistung an die zweite vordere Antriebswelle 9 und/oder die hintere Antriebswelle 10.
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Auf diese Weise wird im Fahrzeug 1 ein teilzeitlicher 4-Radantrieb, der zwischen einem 2-Radantrieb und einem 4-Radantrieb geschaltet werden kann, ausgebildet. Die Übertragungseinrichtung 8 kann derart angetrieben werden, dass ein Leistungsübertragungsweg das Fahrzeug 1 ständig mittels vier Räder, das heißt, ständig im 4-Radantrieb antreibt.
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Die erste vordere Antriebswelle 7 der vorliegenden Ausführungsform entspricht einer ersten Antriebswelle der vorliegenden Erfindung und die zweite vordere Antriebswelle 9 entspricht einer zweiten Antriebswelle der vorliegenden Erfindung. Die vordere Differenzialvorrichtung 11 entspricht einer Differenzialvorrichtung der vorliegenden Erfindung.
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In 5 und 6 umfasst die Ölwanne 5 einen ersten Ölwannenabschnitt 31 und einen zweiten Ölwannenabschnitt 32, die untere Wände 31Aund 32A unterschiedlicher Höhe aufweisen, und der zweite Ölwannenabschnitt 32 befindet sich hinter dem ersten Ölwannenabschnitt 31, so dass der zweite Ölwannenabschnitt 32 mit dem Getriebe 6 verbunden ist. Der erste Ölwannenabschnitt 31 umfasst die untere Wand 31A, eine vordere Wand 31B und Seitenwände 31C und 31D.
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Der zweite Ölwannenabschnitt 32 umfasst die untere Wand 32A, eine hintere Wand 32B und Seitenwände 32C und 32D. Die untere Wand 32A befindet sich auf einer tieferen Ebene als eine Ebene auf der sich die untere Wand 31A befindet, und der zweite Ölwannenabschnitt 32 ist derart ausgebildet, dass er eine größere Tiefe als die des ersten Ölwannenabschnitts 31 aufweist. Die hintere Wand 32B ist durch einen Bolzen 38 (siehe 3) mit dem Getriebe 6 verbunden.
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Die Seitenwände 31C und 31D liegen einstückig mit den Seitenwänden 32C und 32D vor, und die Seitenwände 31C, 31D, 32C und 32D entsprechen einer Seitenwand der Ölwanne 5. In der Ölwanne 5 wird Öl in einem durch die unteren Wände 31A und 32A, die vordere Wand 31B, die hintere Wand 32B und die Seitenwände 31C, 31D, 32C und 32D umgebenen Raum gespeichert.
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Die Ölwanne 5 weist einen abgewinkelten Abschnitt 33 auf. Der abgewinkelte Abschnitt 33 ist von der unteren Wand 31A des ersten Ölwannenabschnitts 31 in Richtung der unteren Wand 32A des zweiten Ölwannenabschnitts 32 abgewinkelt. Vorliegend kann sich der abgewinkelte Abschnitt 33 von der unteren Wand 31A des ersten Ölwannenabschnitts 31 bis zur unteren Wand 32A des zweiten Ölwannenabschnitts 32 erstrecken.
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In der Ölwanne 5 der vorliegenden Ausführungsform kann der abgewinkelte Abschnitt 33 zwischen der unteren Wand 31A des ersten Ölwannenabschnitts 31 und der unteren Wand 32A des zweiten Ölwannenabschnitts 32 ausgebildet sein. Die 5 stellt den Umfang des ersten Ölwannenabschnitts 31, des zweiten Ölwannenabschnitts 32 und des abgewinkelten Abschnitts 33 dar.
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Im ersten Ölwannenabschnitt 31 ist ein erster Ölsiebabschnitt 34 ausgebildet. Der erste Ölsiebabschnitt 34 erstreckt sich von der vorderen Wand 31B des ersten Ölwannenabschnitts 31 entlang der unteren Wand 31A in Richtung der Drehmittelachse 3a der Kurbelwelle und ist mit dem ersten Ölwannenabschnitt 31 einstückig ausgebildet. Ein Ölkanal 34a, durch den das Öl fließt, ist innerhalb des ersten Ölsiebabschnitts 34 ausgebildet.
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Ein zweiter Ölsiebabschnitt 35 ist im zweiten Ölwannenabschnitt 32 vorgesehen. Der zweite Ölsiebabschnitt 35 erstreckt sich von einem hinteren Ende des ersten Ölsiebabschnitts 35 entlang des abgewinkelten Abschnitts 33 in Richtung der unteren Wand 32A des zweiten Ölwannenabschnitts 32. Ein Ölkanal 35a, durch den das Öl fließt, ist innerhalb des zweiten Ölsiebabschnitts 35 ausgebildet und der Ölkanal 35a steht mit dem Ölkanal 34a in Verbindung.
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Ein Fremdstoffauffangabschnitt (nicht gezeigt) ist an einem hinteren Ende des zweiten Ölsiebabschnitts 35 gegenüber der unteren Wand 32A des zweiten Ölwannenabschnitts 32 vorgesehen. Ein distales Ende des ersten Ölsiebabschnitts 34 ist mit einem Ölfilter 41 (siehe 4) verbunden und der Ölfilter 41 ist über eine Ölleitung (nicht gezeigt) mit einer Ölpumpe 42 (siehe 4) verbunden.
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Die Ölpumpe 42 wird durch die Kurbelwelle 3A drehend angetrieben. Wenn die Ölpumpe 42 drehend angetrieben wird, wird das Öl in der Ölwanne 5 vom hinteren Ende des zweiten Ölsiebabschnitts 35 aufgesaugt.
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Das durch den zweiten Ölsiebabschnitt 35 aufgesaugte Öl fließt durch den Ölkanal 34a des ersten Ölsiebabschnitts 34, nachdem ein Fremdstoff durch den Fremdstoffauffangabschnitt aus dem Öl entfernt worden ist, und fließt durch den Ölkanal 35a.
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Das durch den Ölkanal 35a fließende Öl wird in den Ölfilter 41 eingeführt, durch den Ölfilter 41 gereinigt und anschließend von der Ölpumpe 42 einem Schmierteil des Motors 2 zugeführt. Auf diese Weise wird das Schmierteil durch das gereinigte Öl geschmiert.
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Am hinteren Ende 31E des ersten Ölsiebabschnitts 34 ist ein Nockenabschnitt 31E ausgebildet, und ein distales Ende des zweiten Ölsiebabschnitts 35 ist an dem Nockenabschnitt 31E angebracht. Der Nockenabschnitt 31E ist an einer Stelle ausgebildet, an der die untere Wand 31A des ersten Ölwannenabschnitts 31 mit dem abgewinkelten Abschnitt 33 verbunden ist.
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In 5 ist am distalen Ende des ersten Ölsiebabschnitts 34 ein Bund 35A ausgebildet. Eine Schraubennut 31e, an der der Bolzen 38 befestigt ist, ist im Nockenabschnitt 31E ausgebildet und der Bund 35A ist durch den Bolzen 38 am Nockenabschnitt 31E befestigt. Auf diese Weise ist das distale Ende des zweiten Ölsiebabschnitts 35 am Nockenabschnitt 31E befestigt. Die Schraubennut 31e der vorliegenden Ausführungsform entspricht einem Befestigungsabschnitt der vorliegenden Erfindung.
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Der Nockenabschnitt 31E weist eine Form auf, in der eine Abmessung L2 in einer Richtung senkrecht zu einer axialen Richtung des ersten Ölsiebabschnitts 34 (dieselbe Richtung wie eine Richtung der Drehmittelachse 3a) grösser als eine Abmessung L1 in der axialen Richtung des ersten Ölsiebabschnitts 34 ist.
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An der unteren Wand 31A des ersten Ölwannenabschnitts 31 ist ein hervorragender Abschnitt 31F ausgebildet. Der hervorragende Abschnitt 31F ragt von der unteren Wand 31A nach oben hervor (siehe 7). Der hervorragende Abschnitt 31F ragt auf einer Seite des ersten Ölsiebabschnitts 34, an der die vordere Differenzialvorrichtung 11 eingebaut ist, von der unteren Wand 31A nach oben hervor.
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Der hervorragende Abschnitt 31F verbindet die Seitenwand 31C des der vorderen Differenzialvorrichtung 11 gegenüberliegenden ersten Ölwannenabschnitts 31, den ersten Ölsiebabschnitt 34, den Nockenabschnitt 31E und den abgewinkelten Abschnitt 33.
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Ein Antriebsstrang, der im Motor 2 erzeugte Leistung an die Vorderräder 13L und 13R überträgt, umfass den Motor 2, das Getriebe 6, die erste vordere Antriebswelle 7, die Übertragungseinrichtung 8, die zweite vordere Antriebswelle 9, die hintere Antriebswelle 10, die vordere Differenzialvorrichtung 11 und die Antriebswellen 12L und 12R der vorliegenden Ausführungsform. Zusätzlich sind der Motor 2 und das Getriebe 6 der vorliegenden Ausführungsform im Leistung erzeugenden Antriebsstrang umfasst.
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In der Folge wird eine Funktionsweise beschrieben.
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Während des Betriebs des Motors 2 vibriert das Getriebe 6 in der senkrechten Richtung X und in der Links/Rechts-Richtung Y aufgrund der Vibrationen des Motors 2, der Vibrationen des Fahrzeugs 1, usw. (siehe 4). Da in der Ölwanne 5 der zweite Ölwannenabschnitt 32 tiefer als der erste Ölwannenabschnitt 31 liegt, ist die Steifigkeit des zweiten Ölwannenabschnitts 32 geringer als die des ersten Ölwannenabschnitts 31. Ferner ist in der Ölwanne 5 der zweite Ölwannenabschnitt 32 mit dem Getriebe 6 verbunden.
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Wenn die Vibration des Getriebes 6 auf die Ölwanne 5 übertragen wird, neigt die Ölwanne 5 somit dazu, sich vom abgewinkelten Abschnitt 33 ausgehend in der Vorne/Hinten-Richtung R (siehe 3) des Fahrzeugs 1 zu verformen.
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Die Ölwanne 5 der vorliegenden Ausführungsform umfasst den ersten Ölwannenabschnitt 31, den zweiten Ölwannenabschnitt 32, der sich hinter dem ersten Ölwannenabschnitt 31 befindet und mit dem Getriebe 6 verbunden ist, wobei die untere Wand 32A unter der unteren Wand 31A des ersten Ölwannenabschnitts 31 angeordnet ist, so dass der zweite Ölwannenabschnitt 32 tiefer als der erste Ölwannenabschnitt 31 ist und der abgewinkelte Abschnitt 33 von der unteren Wand 31A des ersten Ölwannenabschnitts 31 in Richtung der unteren Wand 32A des zweiten Ölwannenabschnitts 32 abgewinkelt ist.
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Der erste Ölsiebabschnitt 34, der mit dem ersten Ölwannenabschnitt 31 einstückig ausgebildet ist und sich von der vorderen Wand 31B des ersten Ölwannenabschnitts 31 entlang der unteren Wand 31A des ersten Ölwannenabschnitts 31 in Richtung der Drehmittelachse 3a der Kurbelwelle 3A erstreckt, ist im ersten Ölwannenabschnitt 31 ausgebildet.
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Der sich vom hinteren Ende des ersten Ölsiebabschnitts 34 in Richtung der unteren Wand 32A des zweiten Ölwannenabschnitts 32 erstreckende zweite Ölsiebabschnitt 35 ist im zweiten Ölwannenabschnitt 32 vorgesehen.
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Der Nockenabschnitt 31E, an dem das distale Ende des zweiten Ölsiebabschnitts 35 angebracht ist, ist am hinteren Ende des ersten Ölsiebabschnitts 34 ausgebildet, und der Nockenabschnitt 31E ist an einer Stelle ausgebildet, an der die untere Wand 31A des ersten Ölwannenabschnitts 31 mit dem abgewinkelten Abschnitt 33 verbunden ist.
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Auf diese Weise kann die Steifigkeit des ersten Ölwannenabschnitts 31 anhand des ersten Ölsiebabschnitts 34 erhöht werden, und die Steifigkeit des abgewinkelten Abschnitts 33 anhand des Nockenabschnitts 31E erhöht werden. Aus diesem Grund kann der zweite Ölwannenabschnitt 32 daran gehindert werden, sich aufgrund der Vibration des Getriebes 6 vom abgewinkelten Abschnitt 33 ausgehend zu verformen.
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Da auf diese Weise eine Verformung des zweiten Ölwannenabschnitts 32 großer Tiefe verhindert werden kann, kann verhindert werden, dass das Öl im zweiten Ölwannenabschnitt 32, in dem mehr Öl als im ersten Ölwannenabschnitt 31 gespeichert ist, stark geschüttelt wird.
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Aus diesem Grund kann verhindert werden, dass der zweite Ölsiebabschnitt 35 die Luft im zweiten Ölwannenabschnitt 32 aufsaugt und dass die Ölpumpe 42 Luft ansaugt.
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Da sich der zweite Ölwannenabschnitt 32 hinter dem ersten Ölwannenabschnitt 31 befindet, stößt außerdem ein von der Vorderseite des Fahrzeugs 1 mit der Ölwanne 5 zusammenstoßender Fahrtwind B mit dem abgewinkelten Abschnitt 33 entlang der unteren Wand 31A des ersten Ölwannenabschnitts 31 zusammen und strömt dann vom abgewinkelten Abschnitt 33 entlang der unteren Wand 32A nach hinten (siehe 3).
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Auf diese Weise kann das in der Ölwanne 5 gespeicherte Öl anhand des Fahrtwindes abgekühlt werden und das Öl auf einer angemessenen Temperatur gehalten werden. Aus diesem Grund kann die angemessene Viskosität des Öls erhalten werden und ein frühzeitiger Verschleiß von Motorteilen verhindert werden, indem die Schlüpfrigkeit der Schmierteile des Motors 2 verbessert wird.
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Außerdem weist gemäß der Ölwanne 5 der vorliegenden Ausführungsform der Nockenabschnitt 31E eine Form auf, in der die Abmessung L2 in der Richtung senkrecht zur axialen Richtung des ersten Ölsiebabschnitts 34 grösser als die Abmessung L1 in der axialen Richtung des ersten Ölsiebabschnitts 34 ist.
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Außerdem weist der Nockenabschnitt 31E die Schraubennuten 31e, 31e auf. Das distale Ende des zweiten Ölsiebabschnitts 35 wird durch Verschrauben der Bolzen 38, 38 in den Schraubennuten 31e, 31e am Nockenabschnitt 31E befestigt.
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Auf diese Weise kann ein Einbaubereich des Nockenabschnitts 31E im Verhältnis zum abgewinkelten Abschnitt 33 vergrößert werden und eine Dicke des Nockenabschnitts 31E in der Richtung der Schraubennut 31e kann um eine Tiefe der Schraubennut 31e erhöht werden. Aus diesem Grund kann die Steifigkeit des abgewinkelten Abschnitts 33 wirksamer verbessert werden, und eine Verformung des zweiten Ölwannenabschnitts 32 aufgrund der Vibration des Getriebes vom abgewinkelten Abschnitt 33 ausgehend wirksamer verhindert werden.
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Derweil ist der Antriebsstrang der vorliegenden Ausführungsform hinter dem Getriebe 6 eingebaut und umfasst die über die erste vordere Antriebswelle 7 mit dem Getriebe 6 verbundene Übertragungseinrichtung 8 und die zweite vordere Antriebswelle 9, die sich in der Vorne/Hinten-Richtung des Fahrzeugs 1 von der Übertragungseinrichtung 8 zur Seite des Fahrzeugs 2 erstreckt.
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Ferner ist der Antriebsstrang am vorderen Ende der zweiten vorderen Antriebswelle 9 vorgesehen und umfasst die vordere Differenzialvorrichtung 11, die Leistung von der zweiten vorderen Antriebswelle 9 an die Vorderräder 13L und 13R überträgt, so dass die Vorderräder 13L und 13R unterschiedlich rotieren können.
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Wenn das Getriebe 6 in der senkrechten und Links/Rechts-Richtung vibriert, vibriert die erste vordere Antriebswelle 7 dadurch in der Vorne/Hinten-Richtung des Fahrzeugs 1 und diese Vibration wird über die Übertragungseinrichtung 8 und die zweite vordere Antriebswelle 9 an die vordere Differenzialvorrichtung 11 übertragen.
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Da die zweite Antriebswelle 9 und die vordere Differenzialvorrichtung 11 relativ zur Ölwanne 5 seitlich versetzt eingebaut sind, wird sich die Ölwanne 5 voraussichtlich in Richtung der Seite, an der die zweite vordere Antriebswelle 9 und die vordere Differenzialvorrichtung 11 eingebaut sind (die X1 Richtung in 1), verformen.
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Gemäß der Ölwanne 5 der vorliegenden Ausführungsform ist der hervorragende Abschnitt 31F an der unteren Wand 31A des ersten Ölwannenabschnitts 31 ausgebildet. Der hervorragende Abschnitt 31F ragt von der unteren Wand 31A auf der Seite relativ zum ersten Ölsiebabschnitt 34 hervor, an der die vordere Differenzialvorrichtung 11 eingebaut ist.
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Zusätzlich verbindet der hervorragende Abschnitt 31F die Seitenwand 31C des der vorderen Differenzialvorrichtung 11 gegenüberliegenden ersten Ölwannenabschnitts 31, den ersten Ölsiebabschnitt 34, den Nockenabschnitt 31E und den abgewinkelten Abschnitt 33.
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Auf diese Weise kann die Steifigkeit des ersten Ölwannenabschnitts 31 erhöht werden und eine Verformung der Ölwanne 5 in Richtung der vorderen Differenzialvorrichtung 11 einfach verhindert werden. Aus diesem Grund kann eine Verformung des zweiten Ölwannenabschnitts 32 aufgrund der Vibration des Getriebes 6 vom abgewinkelten Abschnitt 33 ausgehend wirksamer verhindert werden.
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Außerdem kann in der Ölwanne 5 der vorliegenden Ausführungsform, wie in 8 und 9 dargestellt, im zweiten Ölsiebabschnitt 35 eine Rippe 35B vorgesehen sein, im abgewinkelten Abschnitt 33 ein Nockenabschnitt 33A vorgesehen sein, in dem Schraubennuten ausgebildet sind, und die Rippe 35B kann anhand von Bolzen 43 an dem Nockenabschnitt 33A befestigt werden. Der Nockenabschnitt 3E der vorliegenden Ausführungsform entspricht einem ersten Nockenabschnitt der vorliegenden Erfindung und der Nockenabschnitt 33A entspricht einem zweiten Nockenabschnitt der vorliegenden Erfindung.
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Auf diese Weise kann der zweite Ölsiebabschnitt 35 mit dem abgewinkelten Abschnitt 33 verbunden werden und die Steifigkeit des abgewinkelten Abschnitts 33 wirksamer erhöht werden. Aus diesem Grund kann eine Verformung des zweiten Ölwannenabschnitts 32 aufgrund der Vibration des Getriebes 6 vom abgewinkelten Abschnitt 33 ausgehend wirksamer verhindert werden.
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Obwohl vorliegend Ausführungsformen der Erfindung beschrieben worden sind, ist offensichtlich, dass der Fachmann Änderungen vornehmen könnte, ohne vom Grundsatz der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Alle möglichen Modifikationen und Äquivalente sind als durch die beigefügten Ansprüche bedeckt zu betrachten.